{"id":17128,"date":"2013-05-03T15:48:15","date_gmt":"2013-05-03T13:48:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17128"},"modified":"2015-08-07T11:30:34","modified_gmt":"2015-08-07T09:30:34","slug":"der-manipulationsapparat-gegen-steuererhohungen-lauft-mal-wieder-auf-hochtouren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17128","title":{"rendered":"Der Manipulationsapparat gegen Steuererh\u00f6hungen l\u00e4uft mal wieder auf Hochtouren"},"content":{"rendered":"<p>Wohl deshalb, weil die &uuml;berwiegende Mehrheit die Verteilung von Einkommen und Verm&ouml;gen f&uuml;r ungerecht und Steuererh&ouml;hungen f&uuml;r hohe Einkommensbezieher und f&uuml;r gro&szlig;e Verm&ouml;gen f&uuml;r richtig h&auml;lt und weil nun SPD, Gr&uuml;ne und die Linkspartei in ihren Wahlprogrammen f&uuml;r eine Anhebung des Spitzensteuersatze oder f&uuml;r eine h&ouml;here Besteuerung gro&szlig;er Verm&ouml;gen eintreten, erleben wir derzeit eine massive Gegenkampagne des &bdquo;Gro&szlig;en Geldes&ldquo; gegen solche Pl&auml;ne. Wenn man die Reaktion der Medien auf die Steuerbeschl&uuml;sse f&uuml;r SPD und Gr&uuml;nen in ihren Wahlprogrammen h&ouml;rt und liest, kann man wieder einmal ein Musterbeispiel f&uuml;r den in Deutschland inzwischen &uuml;blichen Kampagnenjournalismus zugunsten der derzeitigen Bundesregierung und der gesellschaftlich Privilegierten studieren. Dabei wird mit Zahlen getrickst und manipuliert. Fast nirgends wird erw&auml;hnt, dass die Steuern gerade f&uuml;r hohe Einkommen und Kapitalertr&auml;ge im letzten Jahrzehnt gesenkt worden sind und wie hoch damit die Steuerausf&auml;lle waren. Und nat&uuml;rlich reden die Verteidiger der Steuerprivilegien f&uuml;r die gro&szlig;en Einkommen und f&uuml;r die Bezieher von Kapital- und K&ouml;rperschaftseinkommen nicht &uuml;ber die Belastungen der Haushalte zur Rettung der Banken. Der &bdquo;Klassenkampf von oben&ldquo; (Heitmeyer) nimmt im Wahljahr an H&auml;rte zu. Von <strong>Wolfgang Lieb<\/strong><br>\n<!--more--><br>\n<a href=\"http:\/\/www.n24.de\/n24\/Nachrichten\/Politik\/d\/2778022\/gruene-steuerplaene-treffen-die-mittelschicht.html\">&bdquo;Gr&uuml;ne Steuerpl&auml;ne treffen die Mittelschicht&ldquo;<\/a>. Der Spiegel macht sich gleich mit mehreren Artikel &uuml;ber die Steuererh&ouml;hungspl&auml;ne her (<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/interaktive-grafik-sanieren-sie-den-bundeshaushalt-a-893612.html\">&bdquo;Sparen Sie Deutschland reich&ldquo;<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/jan-fleischhauer-gruene-steuerplaene-sind-klientelpolitik-a-897645.html\">&bdquo;Das Deutschland-Verbesserungs-Projekt&ldquo;<\/a>). Unter der &Uuml;berschrift <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article115772592\/FDP-fuehlt-sich-durch-gruene-Steuerplaene-provoziert.html\">&bdquo;FDP f&uuml;hlt sich durch gr&uuml;ne Steuerpl&auml;ne provoziert&ldquo;<\/a> f&uuml;hrt die Welt ein Interview mit der FDP-Vize Leutheuser-Schnarrenberger. Br&uuml;derle findet in der Rheinischen Post sogar eine Plattform daf&uuml;r, die Steuerpl&auml;ne f&uuml;r &bdquo;verfassungswidrig&ldquo; zu <a href=\"http:\/\/www.rp-online.de\/politik\/deutschland\/fdp-haelt-gruene-steuerplaene-fuer-verfassungswidrig-1.3367320\">erkl&auml;ren<\/a>. Die Wirtschaftswoche bietet sich dem BDI-Pr&auml;sident Ulrich Grillo als Sprachrohr an: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/bdi-praesident-grillo-haelt-gruene-steuerplaene-fuer-gefaehrlich-und-wirtschaftsfeindlich\/8140452.html\">&bdquo;Grillo h&auml;lt gr&uuml;ne Steuerpl&auml;ne f&uuml;r &bdquo;gef&auml;hrlich&ldquo; und &bdquo;wirtschaftsfeindlich&ldquo;&ldquo;<\/a> und der &ouml;ffentlich-rechtliche Sender SWR verbreitet die Warnung <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/nachrichten\/bw\/-\/id=1622\/nid=1622\/did=11336136\/177wgms\/\">&bdquo;Wirtschaft bef&uuml;rchtet Standortnachteile&ldquo;<\/a>. Und nat&uuml;rlich fragt Bild <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/die-gruenen\/wie-teuer-kommt-es-uns-gruen-zu-sein-30172608.bild.html\">&bdquo;Wie teuer kommt es uns, GR&Uuml;N zu sein?&ldquo;<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/die-gruenen\/hat-sich-trittin-verzockt-30244378.bild.html\">&bdquo;Hat sich Trittin verzockt&ldquo;<\/a>. Das Sprachrohr der Wirtschaft, das Handelsblatt, titelte &uuml;ber J&uuml;rgen Trittin <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt-shop.com\/downloads\/der-neue-feind-der-wirtschaft-p4892.html\">&bdquo;Der neue Feind der Wirtschaft&ldquo;<\/a>.<br>\nUnd die arbeitgeberfinanzierte &bdquo;Initiative Neue  Soziale Marktwirtschaft&ldquo; darf nat&uuml;rlicher mit einer manipulativen Meinungsumfrage, wonach <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/38\/38801\/1.html\">&bdquo;91 Prozent gegen Steuererh&ouml;hungen&ldquo;<\/a> sind, nicht fehlen. Der &bdquo;Bund der Steuerzahler&ldquo;, dessen Name schon eine <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=8073\">glatte L&uuml;ge<\/a> ist, sieht eine <a href=\"http:\/\/www.steuerzahler.de\/Kampfansage-an-die-Mittelschicht\/47455c55993i1p1847\/index.html\">&bdquo;Kampfansage an die Mittelschicht&ldquo;<\/a>, wenn nach seinen (meist tendenzi&ouml;sen) Berechnungen ein Single mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von 80.000 Euro 1000 Euro &ndash; wohlgemerkt im Jahr &ndash; <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/die-gruenen\/hat-sich-trittin-verzockt-30244378.bild.html+\">mehr an Steuern abf&uuml;hren m&uuml;sste<\/a>.  <\/p><p>Wenn man die von Google angebotenen &uuml;ber 520.000 Beitr&auml;ge unter dem Suchwort &bdquo;Steuerpl&auml;ne&ldquo; einmal durchscrollt, so schwappt &ndash; au&szlig;er in solchen Artikeln, in denen ausnahmsweise Gr&uuml;nen- oder SPD-Politiker noch selbst zu Wort kommen &ndash; eine Welle der Kritik gegen Steuererh&ouml;hungspl&auml;ne durch die Medien. <\/p><p>Meist wird darauf hingewiesen, dass der Staat noch nie so viele Steuern eingenommen habe, wie derzeit. Oder man appelliert schlicht an das weit verbreitete Grundgef&uuml;hl, dass der Staat ohnehin zu viel Steuern kassiere und lieber &bdquo;sparen&ldquo; solle, als Steuern zu erh&ouml;hen. <\/p><p>Der Grund f&uuml;r diese Kampagne liegt wohl darin, dass <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/Mehrheit-Defizite-bei-Kampf-gegen-Steuerhinterziehung-27688148.html\">laut dem neuesten ZDF-Politbarometer<\/a> eine Mehrheit (52%) eine Erh&ouml;hung der Einkommensteuer f&uuml;r richtig halten und gar 72% f&uuml;r eine (Wieder-)Einf&uuml;hrung einer Verm&ouml;genssteuer sind. Auch im <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/bilder\/crbilderstrecke454.html\">ARD-Deutschlandtrend<\/a> halten 58 % die SPD-Steuererh&ouml;hungspl&auml;ne f&uuml;r h&ouml;here Einkommen f&uuml;r richtig.<\/p><p>Da ist f&uuml;r die Vertreter des &bdquo;schlanken Staats&ldquo; und der Verteidiger von Steuerprivilegien h&ouml;chste Alarmstufe angesagt und deshalb muss die Maschine der Meinungsmache auf Hochtouren gebracht werden. <\/p><p>Da m&uuml;ssen Statistiken gesch&ouml;nt und Fakten verdreht werden. <\/p><p>Das f&auml;ngt schon mit der st&auml;ndig wiederholten Behauptung an, Deutschland habe noch nie so hohe Steuereinnahmen gehabt. Damit kann man am besten t&auml;uschen. Man zieht einfach nur die nominalen Steuereinnahmen heran und blendet die Inflation und vor allem auch das Wirtschaftswachstum und den Anteil der Steuereinnahmen am Bruttoinlandsprodukt aus.<\/p><p>Bereinigt man die Steuereinnahmen um die Preissteigerungsrate, dann stellt sich heraus dass diese noch immer deutlich unter den Werten vor der Finanzkrise liegen. Auch gemessen am Bruttoinlandsprodukt liegen die Steuereinnahmen mit 22,1 Prozent hinter fr&uuml;heren Jahren zur&uuml;ck.<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/steuereinnahmen-deutschland-3.gif\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p>Steuereinnahmen Deutschlands 1991-2012 nominal, real (inflationsbereinigt, Deflator: Verbraucherpreisindex, Basisjahr 2005) und relativ zum Bruttoinlandprodukt sowie als Fortf&uuml;hrung des Trends der Jahre 1992-2000. Quelle: Statistisches Bundesamt, f&uuml;r 2012 Prognose der amtlichen Steuersch&auml;tzung, eigene Berechnung und Darstellung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1044\">annatzioni<\/a><\/p><p>Auch die ach so seri&ouml;se FAZ (<a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/eu-kommission-befuerchtet-steuerflucht-deutscher-spitzensteuersatz-weit-ueber-eu-durchschnitt-12167337.html\">&bdquo;Deutscher Spitzensteuersatz weit &uuml;ber EU-Durchschnitt&ldquo;<\/a>) wendet sich mit &bdquo;Zahlentricks&ldquo; gegen h&ouml;here Steuern. (Siehe z.B. <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1167\">&bdquo;Die FAZ mit Zahlentricks gegen h&ouml;here Steuern&ldquo;<\/a>) <\/p><p>Kaum irgendwo wird erw&auml;hnt, dass der Spitzensteuersatz zu Zeiten Helmut Kohls mit 53% viel h&ouml;her lag, als ihn Gr&uuml;ne und SPD f&uuml;r die Zukunft anheben wollen. Rot-Gr&uuml;n hatte den Spitzensteuersatz auf 42% gesenkt. Der Steuersatz der K&ouml;rperschaftssteuer wurde von 40% auf 19% gesenkt. Ver&auml;u&szlig;erungsgewinne wurden <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=553\">g&auml;nzlich von der Steuer befreit<\/a>. Schon fr&uuml;her wurde die Verm&ouml;genssteuer wurde abgeschafft.  <\/p><p>Nat&uuml;rlich blenden Stallw&auml;chter einer Umverteilung von unten nach oben auch aus wie hoch die Steuerausf&auml;lle durch den <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=461\">&bdquo;Steuersenkungswahn&ldquo;<\/a> des letzten Jahrzehnts waren und welchen Anteil diese Ausf&auml;lle am Schuldenzuwachs hatten. Kapitaleink&uuml;nfte wurden nicht mehr mit dem pers&ouml;nlichen Steuersatz von 42 % sondern nur noch mit 25 % besteuert, der nominale Steuersatz auf Unternehmensgewinne f&uuml;r Kapitalgesellschaften von 51,8 % auf 38,7 % gesenkt. Auch f&uuml;r Personenunternehmen gab es eine schrittweise Entlastung. Obwohl Jahr f&uuml;r Jahr Verm&ouml;gen im Wert von 170 Milliarden vererbt werden &ndash; das ist eine Summe, die zwischen 3 und 5 Prozent des Bruttosozialprodukts liegt &ndash; macht die Erbschaftssteuer <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/swr2\/programm\/sendungen\/wissen\/-\/id=4036190\/property=download\/nid=660374\/1lbyjyb\/swr2-wissen-20081116.pdf\">weniger als ein Prozent des Gesamtsteueraufkommens aus [PDF &ndash; 50 KB]<\/a>. Allein die Tabaksteuer bringt viermal so viel. <\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/steuerreformbedingte-steuerausfaelle.gif\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/120710_troost_staatsverschuldung.pdf\">Nachzulesen auf den NachDenkSeiten [PDF &ndash; 250 KB]<\/a> <\/p><p>Und selbstverst&auml;ndlich reden die Verteidiger der Steuerprivilegien f&uuml;r die gro&szlig;en Einkommen und f&uuml;r die Bezieher von Kapital- und K&ouml;rperschaftseinkommen nicht &uuml;ber die Belastungen der Haushalte zur Rettung der Banken. <\/p><p>Wer meint der Klassenkampf sei historisch &uuml;berwunden, kann ihn in diesen Tagen in seiner ganzen H&auml;rte erleben, n&auml;mlich als <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2011-12\/studie-deutschland-vorurteile\">&bdquo;Klassenkampf von oben&ldquo;<\/a> und die vorherrschende Meinung  in den Medien ist wieder einmal die Meinung der Herrschenden und des &bdquo;Gro&szlig;en Geldes&ldquo;. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wohl deshalb, weil die &uuml;berwiegende Mehrheit die Verteilung von Einkommen und Verm&ouml;gen f&uuml;r ungerecht und Steuererh&ouml;hungen f&uuml;r hohe Einkommensbezieher und f&uuml;r gro&szlig;e Verm&ouml;gen f&uuml;r richtig h&auml;lt und weil nun SPD, Gr&uuml;ne und die Linkspartei in ihren Wahlprogrammen f&uuml;r eine Anhebung des Spitzensteuersatze oder f&uuml;r eine h&ouml;here Besteuerung gro&szlig;er Verm&ouml;gen eintreten, erleben wir derzeit eine massive<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17128\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[123,137,132],"tags":[427,488,520,291],"class_list":["post-17128","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kampagnentarnworteneusprech","category-steuern-und-abgaben","category-ungleichheit-armut-reichtum","tag-einkommensteuer","tag-steuererhoehungen","tag-vermoegensteuer","tag-verteilungsgerechtigkeit"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17128","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17128"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17128\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17130,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17128\/revisions\/17130"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17128"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17128"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17128"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}