{"id":17158,"date":"2013-05-06T13:54:12","date_gmt":"2013-05-06T11:54:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17158"},"modified":"2015-08-08T10:06:31","modified_gmt":"2015-08-08T08:06:31","slug":"der-spiegel-und-die-altersvorsorge-eine-publizistische-bankrotterklarung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17158","title":{"rendered":"Der SPIEGEL und die Altersvorsorge \u2013 eine publizistische Bankrotterkl\u00e4rung"},"content":{"rendered":"<p>In seiner aktuellen <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/\">Titelgeschichte<\/a> besch&auml;ftigt sich der SPIEGEL ausf&uuml;hrlich mit dem Thema &bdquo;Altersvorsorge&ldquo;. Wunderbar, so k&ouml;nnte man meinen &ndash; nach apolitischen und unsinnigen Titelgeschichten wie beispielsweise <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/index-2013-5.html\">&bdquo;Hitlers Uhr&ldquo;<\/a> endlich mal ein Thema, das nicht nur wichtig, sondern auch brisant ist. Wer vom SPIEGEL hier jedoch Aufkl&auml;rung erwartet, hofft vergebens. Wahrscheinlich ohne es zu wissen, listen die Autoren nahezu s&auml;mtliche Argumente die gegen eine kapitalgedeckte Altersvorsorge sprechen, auf, um dann zu dem abstrusen Schluss zu kommen, dass eine Erh&ouml;hung des Anlagerisikos die beste Alternative zur &bdquo;kalten Enteignung&ldquo; durch niedrige Zinsen sei. Vor allem aus volkswirtschaftlicher Sicht dilettieren die Autoren dabei munter vor sich hin. Von <strong>Jens Berger<\/strong><\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_3338\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-17158-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/130507_Altersvorsorge_Spiegel_NDS_.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/130507_Altersvorsorge_Spiegel_NDS_.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/130507_Altersvorsorge_Spiegel_NDS_.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/130507_Altersvorsorge_Spiegel_NDS_.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=17158-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/130507_Altersvorsorge_Spiegel_NDS_.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"130507_Altersvorsorge_Spiegel_NDS_.mp3\">Download<\/a><\/p><p>F&uuml;r den SPIEGEL ist der Hauptverantwortliche f&uuml;r die niedrige Verzinsung auf Ersparnisse und Lebensversicherungen schnell gefunden. Mario Draghi und seine Zinspolitik seien eine &bdquo;Katastrophe f&uuml;r alle Sparer&ldquo;. Was hat der EZB-Chef denn gemacht? Hat der die Banken pleite gehen lassen und damit die Sparer indirekt enteignet? Nein, Draghis Politik ist eigentlich vielmehr darauf ausgerichtet, selbst klinisch tote Banken durch k&uuml;nstliche Beatmung am Leben zu halten. Hat er dann etwa daf&uuml;r gesorgt, dass Staatsanleihen der Eurostaaten nicht zur&uuml;ckgezahlt werden und von den Lebensversicherern abgeschrieben werden m&uuml;ssen? Nein, durch zahlreiche &ndash; von Berlin und der Bundesbank scharf kritisierte &ndash; Programme hat die EZB vielmehr ihren Teil dazu beigetragen, dass angeschlagene Staaten wie Spanien oder Irland bislang jeden Cent der hoch verzinsten Papiere bedient haben &ndash; zur Freude der Versicherer und Versicherten, zum &Auml;rger der Steuerzahler der betroffenen Staaten.<\/p><p><strong>Es gibt einen Unterschied zwischen Zinssenkung und sinkenden Zinsen<\/strong><\/p><p>Doch darum geht es dem SPIEGEL nicht. Das &bdquo;Vergehen&ldquo;, das Draghi angelastet wird, besteht vielmehr darin, den volkswirtschaftlichen Absturz der Eurozone durch niedrige Leitzinsen abwenden zu wollen. Die sinkenden Leitzinsen, so der SPIEGEL zwischen den Zeilen, seien direkt f&uuml;r die niedrigen Zinsen auf dem Sparbuch und die sinkenden &Uuml;berschussbeteiligungen der Lebensversicherer verantwortlich. Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich. Offenbar scheint man in Hamburg vergessen zu haben, dass wir uns mitten in einer der tiefsten Wirtschaftskrisen der j&uuml;ngeren Geschichte befinden. Nach den Vorstellungen der sogenannten Monetaristen, also der geldpolitischen Schule des Neoliberalismus, ist der Leitzins so etwas wie Gottes &ouml;konomischer Arm &ndash; er steuert die Konjunktur, Angebot und Nachfrage, die Arbeitslosigkeit und sogar die Verzinsung von Lebensversicherungen. <\/p><p>Sicher, der Leitzins hat indirekte Auswirkungen auf diese Gr&ouml;&szlig;en. In Krisenzeiten ist die Leitwirkung des Leitzinses jedoch sehr begrenzt. W&auml;re es anders, w&uuml;rde die Weltwirtschaft sich heute nach jahrelanger Niedrigzinspolitik bereits wieder auf dem Wachstumspfad befinden, die Arbeitslosigkeit w&uuml;rde zur&uuml;ckgehen und die Zinsen w&uuml;rden steigen. Dem ist aber bekanntlich nicht so. Warum?<\/p><p><strong>Keine Zinsen auf dem Sparbuch<\/strong><\/p><p>Krisenzeiten sind immer auch Perioden, in denen es ein hohes Kreditausfallrisiko gibt. Gleichzeitig ist in Krisenzeiten die Kreditnachfrage r&uuml;ckl&auml;ufig, da die Produktionskapazit&auml;ten nicht voll ausgelastet sind und die Nachfrageseite wegbricht. <a href=\"http:\/\/www.weitwinkelsubjektiv.com\/2013\/04\/26\/die-dreiste-hobbyokonomin\/\">So befindet sich<\/a> im angeblich soliden Deutschland die Auslastung des verarbeitenden Gewerbes auf dem niedrigsten Stand seit 10 Jahren, w&auml;hrend sie in der Europeripherie auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der Messungen liegt. <\/p><p>Diese beiden Effekte f&uuml;hren in Kombination zu dem &ndash; auf den ersten Blick &ndash; verwirrenden Szenario, das wir momentan beobachten: Die Zinsen f&uuml;r Kredite steigen, gleichzeitig sinken jedoch die Zinsen f&uuml;r Spareinlagen. Wer in den Krisenl&auml;ndern &uuml;berhaupt noch einen Kredit nachfragt, wird automatisch aufgrund der konjunkturellen Rahmenlage und der bankinternen Vorgaben, das Risiko der vergebenen Kredite herunterzufahren, in der Risikobewertung hochgestuft und kriegt &ndash; wenn &uuml;berhaupt &ndash; nur einen Kredit zu einem recht hohen Zinssatz. Gleichzeitig schrumpfen die Einlagen der Banken jedoch nur marginal. Vereinfach gesagt, sinkt die Nachfrage nach Geld, w&auml;hrend das Angebot konstant bleibt. Dies f&uuml;hrt freilich dazu, dass die Banken nicht eben scharf darauf sind, neue Spareinlagen zu bekommen und daher die Zinsen f&uuml;r diese Einlagen munter senken k&ouml;nnen. Mit dem Leitzins hat dieses Ph&auml;nomen jedoch relativ wenig zu tun.<\/p><p><strong>Keinen Zinsen f&uuml;r die Lebensversicherung<\/strong><\/p><p>Etwas komplizierter stellt sich die schlechte Lage f&uuml;r Kunden von Lebensversicherungen dar. Lebensversicherungen sind gezwungen, die Gelder ihrer Kunden zum gr&ouml;&szlig;ten Teil in festverzinsliche Papiere mit niedrigem Risiko im gleichen W&auml;hrungsraum anzulegen. Neben Staatsanleihen kommen hier allenfalls noch bestimmte Schatzbriefe und Unternehmensanleihen in Frage. Doch nicht nur Lebensversicherungen buhlen um sichere, festverzinste Papiere aus dem Euroraum &ndash; auch Banken lieben derartige Papiere. Auch hier sorgen Angebot und Nachfrage daf&uuml;r, dass der Preis, also der Zins, f&uuml;r diese Papiere steil nach unten geht. Wenn die Phase, in der zehnj&auml;hrige Bundesanleihen nur noch 1,3% Zins bringen, l&auml;nger anh&auml;lt, werden die Lebensversicherer ihren Kunden langfristig kaum mehr als einen Inflationsausgleich anbieten k&ouml;nnen. Und was f&uuml;r Lebensversicherungen gilt, gilt auch analog f&uuml;r alle anderen Altersvorsorgeprodukte, die es mit dem Anspruch, eine halbwegs sichere Verrentung anzubieten, ernst nehmen. <\/p><p>Wor&uuml;ber sich nun viele Sparer und Kunden kapitalgedeckter Altersvorsorgeprodukte &ndash; angstachelt von SPIEGEL, WELT, Handelsblatt, Focus und Co. &ndash; aufregen, ist die vermeintliche &bdquo;kalte Enteignung&ldquo; ihrer Ersparnisse. Auch wenn sich das f&uuml;r Betroffenen hart anh&ouml;rt: Es gibt kein Recht auf Zinsgewinne, auch wenn die politische und mediale Diskussion der letzten zwei Jahrzehnte etwas anderes suggeriert haben. In anderen Eurostaaten bezahlen die Menschen die Austerit&auml;tspolitik aus Berlin und Br&uuml;ssel mit ihrer Existenz, w&auml;hrend Deutschland &uuml;ber nicht erzielte Zinsgewinne lamentiert. Haben &bdquo;wir&ldquo; wirklich gedacht, dass &bdquo;wir&ldquo; ganz Europa eine neoliberale Schrumpfkur verpassen k&ouml;nnen, ohne zumindest einen kleinen Preis daf&uuml;r zu zahlen? <\/p><p>In Krisenzeiten erweist sich jede Form der kapitalgedeckten Altersvorsorge als anf&auml;llig. Als die Diskussion rund um die Teilprivatisierung des Rentensystems vor wenigen Jahren noch die Schlagzeilen bestimmte, lautete die Verteidigung der Privatisierungsbef&uuml;rworter stets, man solle den engen deutschen Horizont einmal beiseitelassen &ndash; irgendwo auf der Welt g&auml;be es immer ordentliches Wachstum, mit dem die versprochenen Renditen erwirtschaftet werden k&ouml;nnen. Und wenn Deutschland personell und konjunkturell &uuml;beraltert sei, werden halt unsere Ersparnisse f&uuml;r uns arbeiten. Leicht zugespitzt lie&szlig;e sich das so formulieren: Wir geben dem Chinesen Kredit und er schickt uns daf&uuml;r sch&ouml;ne Konsumartikel, die wir mit den Zinsen bezahlen. Dass diese Rechnung nicht aufgehen konnte, war eigentlich klar. Warum nur wurde sie solange geglaubt?<\/p><p><strong>Blind auf der Nachfrageseite<\/strong><\/p><p>F&uuml;r den Einen oder Anderen d&uuml;rfte das Erwachen aus diesem rosaroten Tagtraum hart sein. Die zahlreichen Fallbeispiele der SPIEGEL-Titelstory sind isoliert betrachtet Einzelf&auml;lle, die jedoch zusammengenommen f&uuml;r die Krise der kapitalgedeckten Altersvorsorge stehen. Wer die Gr&uuml;nde f&uuml;r diese Krise erahnt, k&ouml;nnte auch konstruktive Auswege aus der Krise benennen. Der SPIEGEL sieht jedoch den Wald vor lauter B&auml;umen nicht. Analytisch setzt er sich dabei die angebotstheoretischen Scheuklappen auf, mit denen die meinungsstarken SPIEGEL-Schreiberlinge uns ja auch bereits zielsicher in die Krise hinein man&ouml;vriert haben. Diese Betrachtungsweise hilft jedoch nicht weiter.<\/p><p>Grob skizziert ist die momentane Krise sowohl durch ein &Uuml;berangebot an liquiden Geldmitteln als auch durch einen Nachfragemangel auf der realwirtschaftlichen Seite gekennzeichnet. Anstatt die Nachfrageseite zu betrachten, fokussieren sich SPIEGEL und Co. jedoch ausschlie&szlig;lich auf die Angebotsseite. Soll der Leitzins doch steigen! Dies hat die Kanzlerin ja k&uuml;rzlich auch &ndash; bar jeder Sachkenntnis &ndash; gesagt. Dann ist der deutsche Privatrentner gerettet. Ist dem so? Nein.<\/p><p><strong>K&uuml;hlschr&auml;nke f&uuml;r den Eskimo<\/strong><\/p><p>Leitzinsdebatten mitten in einer tiefen Wirtschaftskrise sind ungef&auml;hr so, als f&uuml;hre man Debatten dar&uuml;ber, wie teuer der K&uuml;hlschrank sein darf, den man dem Eskimo verkaufen will. Obwohl der Leitzins nun schon seit Beginn der Finanzkrise &ndash; mit einem kurzen Ausrutscher &ndash; bei oder unter 1,0% liegt, werden von der Wirtschaft immer weniger Kredite nachgefragt. Im letzten Quartal <a href=\"https:\/\/www.ecb.europa.eu\/stats\/pdf\/blssurvey_201301.pdf?a98efba0d9804fdadb7c62a4cb9bf15b\">sank [PDF &ndash; 600 KB]<\/a> die Kreditnachfrage europ&auml;ischer Unternehmen um 26% gegen&uuml;ber dem Vorjahr. Auch Immobilienkredite (-25%) und Verbraucherdarlehen (-14%) sind stark r&uuml;ckl&auml;ufig. Selbst im vermeintlich soliden Deutschland <a href=\"https:\/\/www.kfw.de\/KfW-Konzern\/Newsroom\/Aktuelles\/Pressemitteilungen\/Pressemitteilungen-Details_39572.html\">sank<\/a> die Kreditnachfrage der Unternehmen und Selbstst&auml;ndigen im letzten Quartal um sechs Prozent. Oder um beim K&uuml;hlschrank f&uuml;r den Eskimo zu bleiben: Wenn keine Nachfrage besteht, ist die Diskussion um den Preis vergebene Liebesm&uuml;h. Und wenn die Kreditnachfrage weiter zur&uuml;ckgeht, werden die Banken auch weiterhin keine Spareinlagen ben&ouml;tigen, die Zinsen f&uuml;r Spareinlagen werden demnach auch weiterhin vor sich hind&uuml;mpeln und auch weiterhin werden die Sparer in sichere Papiere fl&uuml;chten, was den Zins f&uuml;r diese Papiere gen Null gehen l&auml;sst. Schlechte Zeiten f&uuml;r Sparer, schlechte Zeichen f&uuml;r Kunden einer privaten Altersvorsorge.<\/p><p><strong>Antworten und L&ouml;sungen? Beim SPIEGEL Fehlanzeige<\/strong><\/p><p>Nat&uuml;rlich k&ouml;nnte man die Krise der kapitalgedeckten Altersvorsorge mittel- bis langfristig zumindest abschw&auml;chen. Man m&uuml;sste &bdquo;nur&ldquo; die hier genannten Gr&uuml;nde aus der Welt schaffen. Sobald die Nachfrage  &ndash; z.B. durch aktive Konjunkturpolitik &ndash; wieder anzieht, steigt auch wieder die Nachfrage nach Krediten, w&auml;hrend gleichzeitig das Kreditausfallrisiko sinkt. Mit einer Austerit&auml;tspoitik erreicht man jedoch das genaue Gegenteil. Die gleichen L&ouml;sungen, die stets von &bdquo;linker&ldquo; Seite zur Bek&auml;mpfung der Krise genannt werden, sind &bdquo;paradoxerweise&ldquo; auch die L&ouml;sungen, mit denen die Krise der kapitalgedeckten Altersvorsorge entsch&auml;rft werden kann. Doch der SPIEGEL stochert lieber im Nebel und macht sich die Welt &ndash; <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hey,_Pippi_Langstrumpf\">widewide<\/a> &ndash; wie sie ihm gef&auml;llt.<\/p><p>Da passt es dann auch ins Bild, dass es dem SPIEGEL keine Zeile wert ist, zu erw&auml;hnen, dass das umlagefinanzierte Rentensystem im Kern wesentlich krisenfester ist als es jede kapitalgedeckte Altersvorsorge je sein kann. Stattdessen zeichnet man anhand einer Zeitachse auf, wie sehr das Rentenniveau im Verh&auml;ltnis zum Durchschnittseinkommen gesunken ist. Dabei werden weder die Gr&uuml;nde f&uuml;r die sinkenden Renten beim Namen genannt, noch wird darauf hingewiesen, dass nicht die Relation von L&ouml;hnen und Renten f&uuml;r das Altersarmutsrisiko verantwortlich ist, sondern die absolute H&ouml;he der L&ouml;hne und der Renten. Ansonsten k&ouml;nnten die Leser ja auch auf die Idee kommen, dass die neoliberale Agenda gezielt darauf ausgerichtet war, die Menschen in die kapitalgedeckte Altersvorsorge zu treiben. Aufkl&auml;rung ist vom SPIEGEL nicht zu erwarten. Dann soll das ehemalige Nachrichtenmagazin sich doch lieber mit Themen besch&auml;ftigen, von denen es Ahnung hat. Was ist eigentlich aus Hitlers Schuhanzieher geworden?<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/8d0c8bd7698c404fa64865b12cd5940f\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In seiner aktuellen <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/\">Titelgeschichte<\/a> besch&auml;ftigt sich der SPIEGEL ausf&uuml;hrlich mit dem Thema &bdquo;Altersvorsorge&ldquo;. Wunderbar, so k&ouml;nnte man meinen &ndash; nach apolitischen und unsinnigen Titelgeschichten wie beispielsweise <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/index-2013-5.html\">&bdquo;Hitlers Uhr&ldquo;<\/a> endlich mal ein Thema, das nicht nur wichtig, sondern auch brisant ist. Wer vom SPIEGEL hier jedoch Aufkl&auml;rung erwartet, hofft vergebens. 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