{"id":17173,"date":"2013-05-07T11:28:11","date_gmt":"2013-05-07T09:28:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17173"},"modified":"2015-08-08T10:12:20","modified_gmt":"2015-08-08T08:12:20","slug":"der-soziologe-wolfgang-streeck-war-ein-durchsetzungsfahiger-wissenschaftler-aber-die-ihn-heute-lobend-zitieren-wissen-offensichtlich-nicht-fur-was-er-pate-gestanden-hat-fur-die-agenda-2010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17173","title":{"rendered":"Der Soziologe Wolfgang Streeck war ein durchsetzungsf\u00e4higer Wissenschaftler. Aber die ihn heute lobend zitieren, wissen offensichtlich nicht, f\u00fcr was er Pate gestanden hat: f\u00fcr die Agenda 2010."},"content":{"rendered":"<p>In den letzten Wochen erreichten die NDS einige Mails mit der Aufforderung, das Buch von Streeck, &bdquo;Gekaufte Zeit &hellip;&ldquo; zu besprechen und zu w&uuml;rdigen. Die letzte Mail dazu lautet: &bdquo;W&auml;hrend Wolfgang Streeck bei den Machern der NDS verp&ouml;nt ist, schreibt J&uuml;rgen Habermas eine Rezension: <a href=\"http:\/\/habermas-rawls.blogspot.de\/2013\/05\/habermas-on-democracy-and-capitalism.html?m=1\">Bl&auml;tter, pp. 59-70<\/a>.&ldquo; &bdquo;Verp&ouml;nt&ldquo; ist das falsche Wort. Ich halte nichts von Wissenschaftlern, die auf der Basis von falschen Analysen und einer strammen ideologischen Ausrichtung bestellte Ratschl&auml;ge erteilt haben, deren Umsetzung Hunderttausende von Menschen ins Niedriglohn-Ungl&uuml;ck getrieben haben. Professor Streeck hat Ende der Neunzigerjahre zusammen mit seinem Kollegen Heinze f&uuml;r Hombach und Schr&ouml;der &uuml;ber das B&uuml;ndnis f&uuml;r Arbeit die Agenda 2010 mit vorbereitet. Seitdem war kein &bdquo;tut mir leid&ldquo; zu h&ouml;ren. Eines der wichtigen Dokumente, ein Spiegel-Titel von 1999, wird Ihnen im Folgenden pr&auml;sentiert &ndash; zusammen mit einigen analytischen Hinweisen auf spannende Passagen des Textes. Von <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong><br>\n<!--more--><br>\nWir beginnen mit der Mail eines NachDenkSeiten-Lesers, dem ich den ersten Hinweis auf den neuen Streeck verdanke und der nach Lekt&uuml;re des Spiegel-Titel-Textes von Professor Streeck folgendes schrieb: <\/p><blockquote><p>&bdquo;&hellip; ich habe nochmals ein paar Passagen aus &bdquo;Gekaufte Zeit&ldquo; nachgelesen und dann Passagen von Streeck aus dem alten Text. Es scheint, es sei hier ein komplett anderer Mensch am Werk. Man m&uuml;sste Streeck damit konfrontieren und um eine Stellungnahme bitten. (Das habe ich nicht getan, AM) &hellip; Eine Nachricht ist es f&uuml;r meine Begriffe allemal, dass ein fr&uuml;herer Vordenker der Agenda 2010 heute explizit gegen neoliberale Politik schreibt, auch wenn er in seinem Buch die Agenda und Schr&ouml;der rein sprachlich komplett ausklammert &ndash; da ist er eben Opportunist geblieben.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p><strong>Die Vorbereitung der Agenda 2010 durch Soziologen: Konkret durch Prof. Wolfgang Streeck u.a.m.<\/strong><\/p><p>Mir war Ende der Neunzigerjahre aufgefallen, dass von als fortschrittlich geltenden Intellektuellen und dem Spiegel immer wieder die Sozialstaatlichkeit unseres Landes infrage gestellt wurde und dass sich die agierenden Personen Urteile &uuml;ber &ouml;konomische Zusammenh&auml;nge, zum Beispiel &uuml;ber die gravierende negative Bedeutung der Lohnnebenkosten, anma&szlig;ten, die bei einem mitdenkenden &Ouml;konomen zumindest Verwunderung ausl&ouml;sten.<\/p><p>Bundeskanzler Schr&ouml;der ist es 1998 gelungen, solche weit gehend anerkannten Wissenschaftler f&uuml;r sein Projekt zum Aufbau eines Niedriglohnsektors einzuspannen. 1999 erschien ein Spiegel-Titel mit einem Titel-Essay des K&ouml;lner Soziologen und Direktors des Max-Planck-Institut f&uuml;r Gesellschaftsforschung Wolfgang Streeck und seines Ko-autors Rolf Heinze. <\/p><p>Wer sich ein bisschen f&uuml;r die Debatte auf dem Weg zur Spaltung unserer Gesellschaft interessiert, dem ist das St&uuml;ck von Streeck und Heinze zu empfehlen. Es zeugt von der Verantwortung auch dieser Kreise f&uuml;r die jetzt eingetretene Situation: Anstieg der Armut mit allen Konsequenzen.<\/p><p>Hier zun&auml;chst der Titel des Spiegel, ganz sch&ouml;n martialisch:<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/20130507_spiegel-titel-der-plan.jpg\" alt=\"Schr&ouml;ders Denkfabrik: Abschied von der Arbeitslosigkeit?\" title=\"Schr&ouml;ders Denkfabrik: Abschied von der Arbeitslosigkeit?\"><\/p><p>10.05.1999<br>\n<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/index-1999-19.html\">Hier ist der Link zum Titel<\/a><br>\nDort gibt es ein Inhaltsverzeichnis zur Titelgeschichte:<\/p><ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-13220367.html\">Schr&ouml;ders Denkfabrik: Abschied von der Arbeitslosigkeit? Nahezu unbemerkt von der &Ouml;ffentlichkeit lie&szlig; das B&uuml;ndnis f&uuml;r Arbeit die Misere auf dem Arbeitsmarkt schonungslos analysieren. Experten erstellten einen radikalen Umbauplan f&uuml;r Kanzler Schr&ouml;der. Bonner B&uuml;ndnis f&uuml;r Arbeit am 7. Dezember 1998 (S.&nbsp;30)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-13220368.html\">&ldquo;Unausgesch&ouml;pfte Potentiale&rdquo;: Strategiepapier der Arbeitsgruppe Benchmarking des B&uuml;ndnisses f&uuml;r Arbeit (S.&nbsp;32)<\/a><\/li>\n<li>&hellip;<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-13220370.html\">An Arbeit fehlt es nicht: Die bisherige Besch&auml;ftigungspolitik ist gescheitert, eine radikale Wende unumg&auml;nglich: Im Dienstleistungssektor k&ouml;nnten Millionen neuer Arbeitspl&auml;tze entstehen. Ein Reformprogramm von Wolfgang Streeck und Rolf Heinze (S.&nbsp;38)<\/a><\/li>\n<\/ul><p>Die beiden ersten mit Spiegelstrichen markierten Artikel sind auch interessant. Wir interessieren uns hier aber f&uuml;r den vierten Spiegelstrich, den Essay von Streeck und Heinze.<\/p><p><strong>Dort lautet die &Uuml;berschrift und der Vorspann:<\/strong><\/p><blockquote><p>&bdquo;<strong>An Arbeit fehlt es nicht<\/strong><br>\n<em>Von Streeck, Wolfgang und Heinze, Rolf<\/em><br>\nDie bisherige Besch&auml;ftigungspolitik ist gescheitert, eine radikale Wende unumg&auml;nglich: Im Dienstleistungssektor k&ouml;nnten Millionen neuer Arbeitspl&auml;tze entstehen. Ein Reformprogramm von Wolfgang Streeck und Rolf Heinze&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Der Beitrag hat mich damals, 1999, schon &bdquo;fasziniert&ldquo;, weil er nach einigen richtigen kritischen Bemerkungen &uuml;ber die in den neunziger Jahren bl&uuml;hende Politik des in den Vorruhestandverabschiedens so alles enth&auml;lt, was man sich als Pauschalurteile &uuml;ber unsere Gesellschaft, ihre Probleme und Entwicklungsm&ouml;glichkeiten auf der Stra&szlig;e der Nachplapperei zusammenlesen kann. <\/p><p><strong>Zum Beispiel:<\/strong><\/p><p>Das Weltbild von Streeck und Heinze gr&uuml;ndet auf der <strong>Vorstellung, man k&ouml;nne die historische Entwicklung nach dem g&auml;ngigen Schema in Industriegesellschaft und Dienstleistungsgesellschaft aufteilen<\/strong>. Und damals, 1999 seien wir halt am &Uuml;bergang zur Dienstleistungsgesellschaft gewesen. Die Autoren:<\/p><blockquote><p>&bdquo;Alle entwickelten Industriegesellschaften haben in den letzten Jahren neue Besch&auml;ftigung fast ausschlie&szlig;lich im Dienstleistungssektor aufbauen k&ouml;nnen.<br>\nDienstleistungen schaffen Jobs.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Eine theoretisch und empirisch alberne Vorstellung, wie man inzwischen wei&szlig; und wie man als selbstst&auml;ndig denkender Mensch auch 1999 wissen konnte.<\/p><p>Die Autoren pflegen <strong>die abstruse Vorstellung, die Arbeitsm&auml;rkte f&uuml;r Industrie und Dienstleistung seien getrennt und trennbar<\/strong> &ndash; der eine Arbeitsmarkt f&uuml;r hohe L&ouml;hne, der andere f&uuml;r niedrige L&ouml;hne. Sie haben die Vorstellung, dass die Arbeitsproduktivit&auml;t im Dienstleistungsbereich wesentlich geringer sei. Au&szlig;erdem sind nach ihrer Vorstellung die Produktivit&auml;ten und Produktivit&auml;tsunterschiede im Zeitablauf offenbar starr.<\/p><p>Die L&ouml;sung: <strong>der Aufbau eines Niedriglohnsektors<\/strong>:<\/p><blockquote><p>&bdquo;Die wirklichen Schwierigkeiten bestehen dort, wo es um die Expansion geringproduktiver Besch&auml;ftigung geht, deren Entlohnung notwendigerweise ebenfalls niedrig sein mu&szlig;. Besch&auml;ftigungspolitisch erfolgreichere L&auml;nder unterscheiden sich von uns vor allem dadurch, da&szlig; sie sich viel schneller als wir dazu haben durchringen k&ouml;nnen, die hier bestehenden Besch&auml;ftigungspotentiale zu nutzen.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p><strong>Ihre Empfehlungen leiten sie wesentlich von internationalen Vergleichen ab.<\/strong> USA, Niederlande, D&auml;nemark &ndash; das sind die Vorbilder. Es fehlt nur noch der Hinweis auf den gro&szlig;artigen Fortschritt, dass einem die Lebensmittel an der Kasse von einem Niedrigl&ouml;hner eingepackt werden. Der Geist des Textes entspricht aber diesen &uuml;bers Fernsehen h&auml;ufig vermittelten Vorstellungen. <\/p><p>Sie empfehlen die <strong>langfristige Subvention des Niedriglohnsektors<\/strong>. Sie empfehlen die F&ouml;rderung der Zeitarbeitsfirmen. Lohnkostenzusch&uuml;sse sind offensichtlich kein Problem.<\/p><p>In den Augen der Autoren <strong>f&uuml;hrt die Senkung der Lohnnebenkosten zu mehr Arbeitspl&auml;tzen<\/strong>. Ihre Vorstellung entspricht dem, was wir dann im so genannten Kanzleramtspapier Ende Dezember 2002 nachlesen konnten. Sowohl das Kanzleramt als auch die Herren Streeck und Heinze gehen wohl davon aus, dass sowohl im Bundesfinanzministerium als auch bei den gesetzlichen Rentenversicherungen und Krankenkassen Goldesel im Keller stehen, die die gestrichenen Sozialbeitr&auml;ge (= Lohnnebenkosten senken) ausgleichen oder dass notfalls Altersarmut hingenommen wird. Heute k&ouml;nnen wir die Bescherung schon besichtigen.<\/p><p>Wir erfahren von den Autoren auch, dass <strong>sich die Teilnehmer am B&uuml;ndnis f&uuml;r Arbeit, also auch die daran beteiligten Gewerkschafter, auf eine weitere Senkung der Lohnnebenkosten geeinigt haben<\/strong>.<\/p><blockquote><p>&bdquo;Die Teilnehmer am B&uuml;ndnis f&uuml;r Arbeit haben sich deshalb schon bei ihrem ersten Zusammentreffen am 7. Dezember 1998 auf eine weitere Senkung der Lohnnebenkosten geeinigt. Um so unverst&auml;ndlicher erscheint es, da&szlig; sich die Entlastungsdebatte in letzter Zeit ausschlie&szlig;lich auf die Einkommens- und K&ouml;rperschaftsteuer konzentriert. Im internationalen Vergleich ist die Abgabenbelastung der deutschen Wirtschaft erst dann wirklich hoch, wenn man die Sozialbeitr&auml;ge einrechnet; und alles spricht daf&uuml;r, da&szlig; mit einer Senkung der Sozialbeitr&auml;ge ungleich gr&ouml;&szlig;ere Besch&auml;ftigungseffekte erzielt werden k&ouml;nnen als mit einer Steuersenkung.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Die hier sichtbare Unterst&uuml;tzung einiger ma&szlig;geblicher Gewerkschafter bei der Vorbereitung der Agenda 2010 ist historisch noch nicht aufgearbeitet. Das w&auml;re aber n&ouml;tig.<\/p><p><strong>Die Autoren freuen sich &uuml;ber das &bdquo;Scheitern der Nachfragetheorie&ldquo;<\/strong> und speziell &uuml;ber das Scheitern des gerade zur&uuml;ckgetretenen Finanzministers und SPD-Parteivorsitzenden Lafontaine. <strong>Alle jene, die nunmehr seit &uuml;ber einem Jahrzehnt und mit Recht f&uuml;r die St&auml;rkung der Binnennachfrage eintreten, werden als Vulg&auml;r-Keynesianer abgewatscht.<\/strong> Diese Passage ist so sch&ouml;n, dass sie komplett zitiert werden sollte. Vielleicht nutzen einige dieser &bdquo;Vulg&auml;r-Keynesianer&ldquo;, die sich heute auf den Autor Wolfgang Streeck berufen, die Gelegenheit, das damalige Urteil &uuml;ber ihre Gruppe, zu der ich mich auch z&auml;hlen darf, nachzulesen:<\/p><blockquote><p>&bdquo;Der von Teilen der Bundesregierung und der SPD nach dem Regierungswechsel vertretene Vulg&auml;r-&ldquo;Keynesianismus&rdquo; war geeignet &ndash; und m&ouml;glicherweise dazu konzipiert -, den Verteidigern der deutschen Hochpreisversion des Normalarbeitsverh&auml;ltnisses zu suggerieren, da&szlig; eine neue Geld- oder gar eine aggressivere Lohnpolitik ihnen die Anstrengungen und Risiken eines institutionellen Umbaus ersparen k&ouml;nnten. Mit dem R&uuml;cktritt des Finanzministers und Parteivorsitzenden ist dieser Hoffnung endg&uuml;ltig, gl&uuml;cklicherweise schon vor Eintritt bleibender Sch&auml;den, der Boden entzogen worden.<\/p>\n<p>Das politische Scheitern der &ldquo;Nachfragetheorie&rdquo; lenkt die Aufmerksamkeit zur&uuml;ck auf die institutionellen Reformen, ohne die unser Besch&auml;ftigungssystem nicht wieder inklusiv werden kann. Dabei mu&szlig; nicht geleugnet werden, da&szlig; positive Besch&auml;ftigungseffekte auch von einer St&auml;rkung der Binnennachfrage ausgehen k&ouml;nnen. Allerdings wird deren Ausma&szlig; davon abh&auml;ngen, wie weit die institutionellen Reformen vorangekommen sind&hellip;&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Die Autoren empfehlen, dass wir <strong>unsere Gerechtigkeitsvorstellungen &uuml;berarbeiten<\/strong>.<\/p><blockquote><p>&bdquo;Letzten Endes aber erfordert die &Ouml;ffnung von Wirtschaft und Gesellschaft f&uuml;r einen nachhaltigen Besch&auml;ftigungsaufbau im Dienstleistungssektor ein &Uuml;berdenken von Gerechtigkeitsvorstellungen, die aus der Industriegesellschaft und der Vollbesch&auml;ftigungswirtschaft der Nachkriegszeit stammen.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Das ist geschehen. Jene, die der deutschen Gesellschaft dieses empfohlen haben, sollten aber dann bitte nicht &uuml;ber Armut jammern.<\/p><p>Das war eine Auswahl von Gedanken und Zitaten aus dem Essay von Wolfgang Streeck und Rolf Heinze. Es gibt noch viel mehr erstaunliches in diesem Text.<\/p><p><strong>Wenn Sie Zeit haben, lesen Sie das ganze St&uuml;ck. Es ist nicht nur von historischem Interesse. Auch wenn man sich daf&uuml;r interessiert, welche uns&auml;gliche Rolle Soziologen seit den siebziger Jahren in der Wirtschaftspolitik und speziell bei der Vorbereitung der Agenda 2010 gespielt haben, lernt man etwas dazu. Sie k&ouml;nnen auch studieren, wie wendig Wendeh&auml;lse sein k&ouml;nnen.<\/strong><\/p><p><strong>Eigentlich k&ouml;nnte man erwarten, dass der heute viel zitierte und ber&uuml;hmte K&ouml;lner Soziologe Streeck sich &ouml;ffentlich zu seiner damaligen Rolle als Sekundant von Schr&ouml;der, Hombach und Clement &auml;u&szlig;ert.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den letzten Wochen erreichten die NDS einige Mails mit der Aufforderung, das Buch von Streeck, &bdquo;Gekaufte Zeit &hellip;&ldquo; zu besprechen und zu w&uuml;rdigen. Die letzte Mail dazu lautet: &bdquo;W&auml;hrend Wolfgang Streeck bei den Machern der NDS verp&ouml;nt ist, schreibt J&uuml;rgen Habermas eine Rezension: <a href=\"http:\/\/habermas-rawls.blogspot.de\/2013\/05\/habermas-on-democracy-and-capitalism.html?m=1\">Bl&auml;tter, pp. 59-70<\/a>.&ldquo; &bdquo;Verp&ouml;nt&ldquo; ist das falsche Wort. 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