{"id":17203,"date":"2013-05-10T09:02:39","date_gmt":"2013-05-10T07:02:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17203"},"modified":"2013-05-10T09:02:39","modified_gmt":"2013-05-10T07:02:39","slug":"hinweise-des-tages-1876","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17203","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17203#h01\">Mangelnde Sparanstrengungen: Bundesbank-Pr&auml;sident Weidmann kritisiert Frankreich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17203#h02\">Sparprogramm gegen Schuldenkrise: Slowenien will nicht das n&auml;chste Zypern werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17203#h03\">Steuerzahler aus der Parallelgesellschaft?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17203#h04\">Was haben Sklavenarbeit in Bangladesch, Pferdefleischskandal und &Ouml;kostrom gemeinsam?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17203#h05\">Bankenpaket &ndash; Statt einem guten Gesch&auml;ft f&uuml;r den Staat droht ein budget&auml;res Desaster<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17203#h06\">Karlspreis-Tr&auml;gerin Grybauskaite: Macht eure Hausaufgaben!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17203#h07\">Eine soziale Dimension f&uuml;r die WWU: Kein Feigenblatt f&uuml;r den neoliberalen Umbau der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17203#h08\">Der wahre Skandal &ndash; Soziale Ungleichheit untergr&auml;bt die Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17203#h09\">Warum die Riester-Rente so wenig bringt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17203#h10\">Amazon erhielt Millionen Euro F&ouml;rdergelder vom Staat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17203#h11\">Jean Ziegler: &bdquo;Solange wir schweigen, sind wir die Komplizen der M&ouml;rder&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17203#h12\">Evangelische Kirche f&uuml;r Zustimmung des Bundestags bei R&uuml;stungsdeals<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17203#h13\">Panzer f&uuml;r S&uuml;dostasien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17203#h14\">Interview mit NSU-Ausschussvorsitzendem Edathy: &bdquo;Verantwortungsloses Bescheuertsein&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17203#h15\">Historiker: Darum plante mein Vater das Wiesn-Attentat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17203#h16\">Rasseln ohne S&auml;bel &ndash; Im Konflikt mit Japan &uuml;bersch&auml;tzt China seine Kr&auml;fte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17203#h17\">Zum Plausch bei der Bundeskanzlerin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17203#h18\">Wahlschlacht auf Facebook<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17203#h19\">Satire Gipfel &ndash; Gibt es rechtes Kabarett?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17203#h20\">Das Allerletzte: &bdquo;Welt&ldquo;-Autorin steht f&uuml;r die Marktwirtschaft ein<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17203&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Mangelnde Sparanstrengungen: Bundesbank-Pr&auml;sident Weidmann kritisiert Frankreich<\/strong><br>\nJens Weidmann versteht was anderes unter Sparen als Frankreich &ndash; und tadelt den Nachbarn f&uuml;r seinen ungen&uuml;genden Kampf gegen das Haushaltsdefizit. Damit stellt sich der Bundesbank-Pr&auml;sident gegen die EU-Kommission, die Paris erst vor kurzem mehr Zeit f&uuml;r seine Sparbem&uuml;hungen einger&auml;umt hat. [&hellip;]<br>\nDer Bundesbank-Chef warnte zudem vor einem nachlassenden Reformeifer in L&auml;ndern mit hoher Jugendarbeitslosigkeit. Dagegen schafften kurzlebige Konjunktur- und Ausgabenprogramme und immer h&ouml;here Schulden f&uuml;r nachfolgende Generationen keine nachhaltigen Arbeitspl&auml;tze, sagte Weidmann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/mangelnde-sparanstrengungen-bundesbank-praesident-weidmann-kritisiert-frankreich-1.1668487\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Einmal mehr erweist sich, dass Weidmann ein dogmatischer Hardliner, ein finanzpolitischer Taliban, ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sparprogramm gegen Schuldenkrise: Slowenien will nicht das n&auml;chste Zypern werden<\/strong><br>\nDer Druck aus Br&uuml;ssel ist gro&szlig;, die slowenische Regierung musste liefern. Nachdem das Land bereits als n&auml;chster Rettungskandidat der Euro-Zone gehandelt wurde, beschloss das Kabinett der linksliberalen Ministerpr&auml;sidentin Alenka Bratusek am Donnerstag ein erstes Reformprogramm.<br>\nMit einer Mischung aus Steuererh&ouml;hungen, Ausgabenk&uuml;rzungen und Verkauf von Staatsfirmen soll der Schuldenanstieg gebremst werden:\n<ul>\n<li>Der Mehrwertsteuersatz wird am 1. Juli von 20 auf 22 Prozentpunkte erh&ouml;ht. Zusammen mit einer Immobilienabgabe sollen so 540 Millionen Euro zus&auml;tzlich in die Staatskasse flie&szlig;en.<\/li>\n<li>15 Staatsfirmen werden privatisiert, darunter der Flughafen der Hauptstadt Ljubljana, die Fluglinie Adria Airways, die zweitgr&ouml;&szlig;te Bank und die gr&ouml;&szlig;te Telekom-Firma des Landes.<\/li>\n<li>Die Staatsausgaben sollen um 500 Millionen Euro sinken. Wie genau, ist noch unklar. &Uuml;ber eine Gehaltsk&uuml;rzung im &ouml;ffentlichen Dienst wird mit den Gewerkschaften verhandelt. Andernfalls w&auml;re laut Bratusek auch eine Krisensteuer im kommenden Jahr denkbar.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/slowenien-will-mit-sparprogramm-die-eu-kommission-zufriedenstellen-a-898985.html%20\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Der n&auml;chste Absturzkandidat! Merkel wird wohl erst Ruhe geben wenn ganz Europa in Tr&uuml;mmern liegt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Steuerzahler aus der Parallelgesellschaft?<\/strong><br>\nAls Migrant bleibt man in diesem Land immer ein Gast. Dabei zahlen hier lebende Ausl&auml;nder mehrheitlich Steuern. Einige Vertreter hier geb&uuml;rtiger Eliten tun das nicht, werden aber keiner Parallelgesellschaft zugeordnet. Der beliebteste Klassismus bleibt in Deutschland der Rassismus.<br>\nMein Vater zahlte bis zu seinem Tod in diesem Land Steuern &ndash; 37 Jahre lang. Er sprach Deutsch und war ganz generell das, was die Leitkultur-Romantiker einen integrierten Ausl&auml;nder nennen. Kritisierte er jedoch manches politische Vorhaben in der &Auml;ra Kohl, so musste er sich als warmen Ratschlag anh&ouml;ren, er k&ouml;nne ja seine Heimkehr nach Spanien planen. In meinem Buch Unzugeh&ouml;rig beschreibe ich unter anderem, das man Heimat nicht nur r&auml;umlich, sondern auch zeitlich verliert. Nach vielen Jahren in Deutschland gab es das Spanien nicht mehr, das mein Vater verlassen hatte. Da alles stets im Wandel begriffen ist, h&auml;tte er sich nach einer R&uuml;ckkehr auch dort erst integrieren m&uuml;ssen. Man kommt nicht einfach nach Jahrzehnten zur&uuml;ck und macht dort weiter, wo man damals aufgeh&ouml;rt hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/820998.steuerzahler-aus-der-parallelgesellschaft.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Was haben Sklavenarbeit in Bangladesch, Pferdefleischskandal und &Ouml;kostrom gemeinsam?<\/strong><br>\nNein, diese &Uuml;berschrift ist keine Scherzfrage. Es gibt darauf eine ernst zu nehmende und ernsthaft zu hinterfragende Antwort. Auf allen drei angesprochenen Feldern wird n&auml;mlich an die Moral der Verbraucher appelliert. Die Verbraucher im Westen, so j&uuml;ngst die Chefin des Menschenrechtsausschusses im Europaparlament, die Gr&uuml;nen-Politikerin Barbara Lochbihler, in einem Interview, seien indirekte T&auml;ter, wenn sie unter Sklavenarbeit produzierte Kleidung aus Bangladesch kauften. Verbraucher, so h&auml;ufig der Tenor von Kommentaren zu Lebensmittelskandalen, d&uuml;rften sich &uuml;ber die minderwertigen Zutaten etwa in einer Fertig-Lasagne aus dem Tiefk&uuml;hlregal nicht wundern, wenn dieses Gericht nur ein paar Euro koste. Und last but not least werben &Ouml;kostromanbieter damit, dass der Verbraucher mit dem im Vergleich zur Konkurrenz h&ouml;heren Preis f&uuml;r ihren Strom auch ein St&uuml;ck gutes Umweltgewissen einkaufe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/was-haben-sklavenarbeit-in-bangladesch-pferdefleischskandal-und-okostrom-gemeinsam\/\">Flassbeck Economics<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Vor Jahren war ich bei einer Veranstaltung, bei der auch eine Menschenrechtsaktivistin aus der Textilgewerkschafsszene von Bangladesh einen Vortrag hielt. Ihrer Meinung nach sei es zu teuer, Fabrikgeb&auml;ude brandschutzsicher umzubauen; im Brandfall seien f&uuml;r die Fabrikbetreiber &bdquo;nur&ldquo; die Sch&auml;den an Geb&auml;uden und Maschinen ein Problem. Arbeitskr&auml;fte seien Arbeitsmaterial wie Stoff und N&auml;hgarn und k&ouml;nnten problemlos ausgetauscht werden.<\/em><br>\n<em>Zu den Opfern der aktuellen <a href=\"http:\/\/www.news.ch\/Verheerender+Brand+in+Bangladesh\/585997\/detail.htm\">Brandkatastrophe geh&ouml;rt auch einer der Fabrikbetreiber<\/a>. Unter diesem Aspekt k&ouml;nnte sich an den katastrophalen Arbeitsbedingungen vielleicht etwas &auml;ndern.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bankenpaket &ndash; Statt einem guten Gesch&auml;ft f&uuml;r den Staat droht ein budget&auml;res Desaster<\/strong><br>\nDie Bankenpakete haben in vielen Staaten der EU-27 tiefe Spuren in den &ouml;ffentlichen Haushalten hinterlassen&hellip;<br>\nMitte April hat Eurostat die neuesten Daten zu den bisherigen Kosten der Bankenrettungspakete publiziert. Demnach haben sich f&uuml;r die EU-27 durch Kapitalma&szlig;nahmen der &ouml;ffentlichen Haushalte von 2008 bis 2012 die Staatsschulden um rund 673 Mrd Euro (5,2% des EU-BIP) erh&ouml;ht. Davon sind rund 140 Mrd Euro endg&uuml;ltig verloren, um diesen Betrag stiegen die Budgetdefizite. Besonders betroffen waren die irischen, griechischen, portugiesischen, deutschen, belgischen und britischen Banken. Zus&auml;tzlich wurden Haftungen in H&ouml;he von etwa 600 Mrd Euro &uuml;bernommen. Teile davon k&ouml;nnten noch schlagend werden.<br>\nDas Bankenpaket ist kein tolles Einnahmenprogramm f&uuml;r den Staat. Die SteuerzahlerInnen wurden und werden aus dem Bankenpaket nicht zuletzt mangels eines Bankeninsolvenzrechts schwer belastet. Damit wird die Frage nach der Tragung der Lasten brisant. Die Verursacher der Krise trugen &uuml;ber die Bankenabgabe nur wenig zur Finanzierung der Kosten bei. In Sinne einer gerechteren Verteilung der Lasten f&uuml;hrt kein Weg an einer st&auml;rkeren Besteuerung der Verm&ouml;gen &ndash; insbesondere einer reformierten Erbschafts- und Schenkungssteuer &ndash; vorbei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/bankenpaket-statt-einem-guten-geschaft-fur-den-staat-droht-ein-budgetares-desaster\/\">Arbeit &amp; Wirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Karlspreis-Tr&auml;gerin Grybauskaite: Macht eure Hausaufgaben!<\/strong><br>\nGrybauskaite rief bei der Preisverleihung die Europ&auml;er auf, Zukunfts&auml;ngste zu &uuml;berwinden und Verantwortung zu &uuml;bernehmen. Europa brauche mehr denn je den politischen Willen zu verantwortungsbewussten Entscheidungen, auch wenn sie hart und schmerzlich seien&hellip;<br>\nDie Preistr&auml;gerin nannte die F&uuml;hrungsrolle Deutschlands zur Sicherung der europ&auml;ischen Stabilit&auml;t &ldquo;ein wirkliches Beispiel f&uuml;r verantwortungsbewusste Politik&rdquo;. Deutschland habe bei der Suche nach Entscheidungen die F&uuml;hrung &uuml;bernommen. &ldquo;Das ist eine historische Rolle&rdquo;, sagte Grybauskaite. Deutschland ernte wegen seines strikten Kurses zwar Kritik, verdiene aber &ldquo;gr&ouml;&szlig;ten&rdquo; Respekt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/aachen-litauische-praesidentin-dalia-grybauskaite-bekommt-karlspreis-a-898941.html\">Spiegel Online<\/a> \n<p><strong>Dazu: Armes Litauen<\/strong><br>\nHier ein paar Fakten aus dem Land, das Kanzlerin Merkel und Kommissionschef Barroso gern als Kronzeugen f&uuml;r eine &bdquo;gelungene&ldquo; Austerit&auml;tspolitik nennen:<\/p>\n<ul>\n<li>Die Einkommen sind sehr niedrig; das durchschnittliche Monatseinkommen liegt bei 580 Euro &ndash; und das bei ann&auml;hernd so hohen Preisen wie in Deutschland (Lebensmittel)<\/li>\n<li>Die Armut nimmt nach den Sozialk&uuml;rzungen massiv zu, 33 Prozent der Litauer m&uuml;ssen mit Armuts- und Exklusionsrisiko leben (mehr sind es nur in Bulgarien und Rum&auml;nien);<\/li>\n<li>Die Jugendarbeitslosigkeit liegt mit 34 Prozent fast so hoch wie in den Krisenl&auml;ndern S&uuml;deuropas, Tendenz steigend<\/li>\n<li>Die Lebenserwrtung ist extrem niedrig; 40 Prozent aller litauischen M&auml;nner sterben vor Erreichen des 65. Lebensjahrs &ndash; dies liegt u.a. an schlechter medizinischer Versorgung, Armut und hohen Selbstmordraten<\/li>\n<li>Die Emigrationsrate ist mit 23,7 Prozent noch h&ouml;her als im Auswandererland Irland; bei der &bdquo;Abstimmung mit den F&uuml;ssen&ldquo; verliert Litauen t&auml;glich.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/armes-litauen\/\">Lost in EUrope<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Eine soziale Dimension f&uuml;r die WWU: Kein Feigenblatt f&uuml;r den neoliberalen Umbau der EU<\/strong><br>\nIn den n&auml;chsten Wochen ist mit Vorschl&auml;gen f&uuml;r eine &bdquo;soziale Dimension&ldquo; der Wirtschafts- und W&auml;hrungsunion (WWU) zu rechnen&hellip;Eine soziale Dimension sei &bdquo;entscheidend&ldquo; f&uuml;r die WWU, deshalb werde die Kommission rasch konkrete Vorschl&auml;ge vorlegen, will aber auf &bdquo;aufw&auml;ndige Verfahren&ldquo; verzichten, so Kommissionspr&auml;sident Barroso nach einem Treffen mit den europ&auml;ischen Sozialpartnern letzte Woche&hellip;<br>\nWerden die zu erwartenden Vorschl&auml;ge der Kommission den gewerkschaftlichen Kernforderungen gerecht werden k&ouml;nnen? Wer Barroso in der letzten Woche genau zugeh&ouml;rt hat, muss daran zweifeln. Im Mittelpunkt soll offenbar eine &bdquo;starke Koordinierung und &Uuml;berwachung&ldquo; der (nationalen) Sozial- und Besch&auml;ftigungspolitik stehen. Dieses Prinzip ist uns aus der neuen Economic Governance des Europ&auml;ischen Semesters bestens bekannt. Sollen nun auch Soziales und Besch&auml;ftigung in diesen Prozess integriert werden? Soll die EU-Kommission auch in der Sozialpolitik den Mitgliedstaaten ihre Empfehlungen verordnen oder gar vertraglich bindend &bdquo;vereinbaren&ldquo; k&ouml;nnen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/eine-soziale-dimension-fur-die-wwu-kein-feigenblatt-fur-den-neoliberalen-umbau-der-eu\/\">Arbeit &amp; Wirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der wahre Skandal &ndash; Soziale Ungleichheit untergr&auml;bt die Demokratie<\/strong><br>\nJenseits verfr&uuml;hter Nachrufe und ungewisser Niederk&uuml;nfte zeichnen sich drei gro&szlig;e Tendenzen ab, deren Bilanz zun&auml;chst einmal zu ziehen ist: Die massive Zunahme der sozialen Ungleichheit, die Aush&ouml;hlung der politischen Demokratie und das Schwinden der nationalen Souver&auml;nit&auml;t. Jeder &ldquo;Skandal&rdquo; ist ein Symptom dieses dreifachen Krankheitsbilds und zeigt, wo dessen einzelne Elemente auftreten und wie sie ineinanderpassen. Der Hintergrund, vor dem sich das alles abspielt, ist, knapp zusammengefasst, folgender: Die Regierungen machen sich in erster Linie von der Einsch&auml;tzung einer privilegierten Minderheit abh&auml;ngig (die investiert, spekuliert, einstellt, entl&auml;sst, Geld leiht) und lassen dadurch zu, dass sich in der Politik immer mehr oligarchische Strukturen ausbreiten. Und wenn sie sich str&auml;uben, das ihnen vom Volk &uuml;bertragene Mandat zu missachten, macht sie der weltweite Druck des organisierten Geldes gef&uuml;gig&hellip;<br>\nInzwischen macht sich sogar der IWF Sorgen. Lange Zeit verbreitete er, die &ldquo;Spreizung der Einkommen&rdquo; bedeute Ansporn, Effizienz, Dynamik. Inzwischen konstatiert er, dass 93 Prozent der Wachstumsgewinne, die in den USA im ersten Jahr der wirtschaftlichen Erholung realisiert wurden, nur dem reichsten 1 Prozent der Amerikaner zugutekamen. Selbst dem IWF scheint das zu viel. Denn von moralischen Erw&auml;gungen einmal abgesehen &ndash; wie kann ein Land sich weiterentwickeln, wenn vom Wachstum nur noch eine kleine, abgeschottete Gruppe profitiert, die nicht viel kauft, weil sie schon alles hat? Und folglich ihr Geld hortet oder damit spekuliert und auf diese Weise eine bereits parasit&auml;re Finanzindustrie weiter n&auml;hrt. Vor zwei Jahren r&auml;umte der IWF in einer Studie ein, dass das Wachstum zu f&ouml;rdern und die Ungleichheiten zu vermindern &ldquo;zwei Seiten einer Medaille&rdquo; seien.(10) Die &Ouml;konomen beobachten im &Uuml;brigen, dass die Wirtschaftssektoren, die vom Konsum der Mittelschichten abh&auml;ngen, immer weniger Absatzm&ouml;glichkeiten finden in einer Welt, in der die Nachfrage, so sie nicht durch Austerit&auml;tspolitik erstickt wird, entweder auf Luxusg&uuml;ter oder auf billigen Ramsch gerichtet ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2013\/05\/10.mondeText1.artikel,a0011.idx,0\">Le Monde diplomatique<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Warum die Riester-Rente so wenig bringt<\/strong><br>\nVor zw&ouml;lf Jahren startete die staatliche Rentenf&ouml;rderung. Zeit f&uuml;r eine Abrechnung: Was haben die Riester-Produkte bisher gebracht, wie wirken die niedrigen Zinsen und welche Vertr&auml;ge sollten Anleger lieber meiden?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/vorsorge-versicherung\/ratgeber-hintergrund\/altersvorsorge-warum-die-riester-rente-so-wenig-bringt\/8153526.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Amazon erhielt Millionen Euro F&ouml;rdergelder vom Staat<\/strong><br>\nDas wegen schlechter Arbeitsbedingungen in die Kritik geratene Online-Kaufhaus Amazon bekam Millionen deutscher F&ouml;rdergelder. Der Versandh&auml;ndler und seine Tochterunternehmen erhielten allein aus Bundesmitteln knapp 7,1 Millionen Euro im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe &bdquo;Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur&ldquo;, wie der Pressedienst des Bundestage aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion zitierte. Der Gro&szlig;teil des Geldes floss demnach 2006, ein kleiner Teil 2009.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.t-online.de\/wirtschaft\/unternehmen\/id_63317982\/amazon-erhielt-millionen-euro-foerdergelder-vom-staat-.html\">t-online-Nachrichten<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Als vor ein paar Jahren Nokia sein Mobiltelefon-Werk von Bochum (zun&auml;chst) nach Rum&auml;nien verlegte, stellte Volker Pispers sich und uns die Frage, wie sie &uuml;berhaupt auf die Idee gekommen waren, eine Fabrik in Bochum zu bauen &ndash; <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=DIFGTB8zA2k\">bestimmt, weil Bochum die sch&ouml;nste Stadt auf der Welt ist &hellip;<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Jean Ziegler: &bdquo;Solange wir schweigen, sind wir die Komplizen der M&ouml;rder&ldquo;<\/strong><br>\nWasser und Nahrung m&uuml;ssen vor Konzernen und Spekulanten gesch&uuml;tzt werden, fordert Jean Ziegler. Im Gespr&auml;ch mit Max Tholl erkl&auml;rt er, wieso er trotz steigender Hungersnot die Hoffnung nicht aufgibt, wie Konzerne uns den Atem rauben werden und was wir von Wolfgang Sch&auml;uble fordern sollten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theeuropean.de\/jean-ziegler\/6779-wasser-und-nahrungsprivatisierung-durch-konzerne?utm_source=owly&amp;utm_campaign=TE-Postings\">The European<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Evangelische Kirche f&uuml;r Zustimmung des Bundestags bei R&uuml;stungsdeals<\/strong><br>\nDer Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, fordert eine Mitbestimmung des Bundestages bei deutschen Waffenexporten. Mit Blick auf die umstrittenen deutschen Panzer-Lieferungen nach Indonesien sagte Brahms dem Sender NDR Info, in Deutschland herrsche bei der Ausfuhr von R&uuml;stungsg&uuml;tern zu wenig Transparenz.<br>\nDie Entscheidung dar&uuml;ber w&uuml;rden vom Bundessicherheitsrat gef&auml;llt, der im Geheimen tage. In der Bundesrepublik, die der drittgr&ouml;&szlig;te Waffenexporteur weltweit ist, sei aber eine breiter &ouml;ffentlicher Diskurs und eine parlamentarische Entscheidung zu Exportgenehmigungen n&ouml;tig, unterstrich der leitende Bremer Theologe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/aktuell.evangelisch.de\/artikel\/83047\/evangelische-kirche-fuer-zustimmung-des-bundestags-bei-ruestungsdeals\">evangelisch.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Panzer f&uuml;r S&uuml;dostasien<\/strong><br>\nDie Streitkr&auml;fte Indonesiens erhalten mehr als 150 Panzer aus Deutschland. Wie die Bundesregierung best&auml;tigt, hat sie bereits letztes Jahr die Genehmigung f&uuml;r den Kriegswaffen-Export erteilt, obwohl dem indonesischen Milit&auml;r brutale Operationen gegen Aufst&auml;ndische im Osten des Landes vorgeworfen werden. Die Niederlande hatten deswegen zuvor die Ausfuhr von Panzern an Indonesien abgelehnt. Die deutschen Lieferungen stehen einerseits im Zusammenhang mit Bem&uuml;hungen, den eigenen Einfluss in Indonesien auszuweiten, das sich selbst als F&uuml;hrungsmacht des s&uuml;dostasiatischen Staatenbundes ASEAN begreift. ASEAN gewinnt f&uuml;r die Weltpolitik immer gr&ouml;&szlig;ere Bedeutung: Zum einen boomt die dortige Wirtschaft, zum anderen tr&auml;gt das sich verst&auml;rkende Bem&uuml;hen der USA, den Konkurrenten China einzukreisen, zur strategischen Aufwertung S&uuml;dostasiens bei. Der Pazifik und seine Anrainer gelten als k&uuml;nftiger Hauptschauplatz der globalen Machtk&auml;mpfe. Mit ihren aktuellen Panzerlieferungen r&uuml;stet die Bundesrepublik einen Verb&uuml;ndeten in diesen Machtk&auml;mpfen gegen China auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58597\">German Foreign Policy<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Der &ldquo;Machtkampf gegen China&rdquo; und bzw. die R&uuml;stungsexporte in Diktaturen sowie in Spannungsgebiete werden h&auml;ufig mit dem Argument &ldquo;Demokratisierung&rdquo; getarnt, sind jedoch zumeist &uuml;berwiegend &ouml;konomisch motiviert. Denn &ldquo;Mutti&rdquo; Merkels und R&ouml;slers Gier nach einer Ausweitung der deutschen Exporte macht selbst vor R&uuml;stungslieferungen an nah&ouml;stliche oder fern&ouml;stliche Diktaturen keinen Halt. Sogar der fr&uuml;here Bundesau&szlig;enminister Genscher (FDP) kritisierte April dieses Jahres Merkels und R&ouml;slers R&uuml;stungsexportpolitik. Mit Blick auf R&uuml;stungsexporte nach Saudi-Arabien hei&szlig;t es in einem Beitrag von Wirtschaft.com: &ldquo;Das Land liege in einem Spannungsgebiet, zudem k&ouml;nnten die Panzer &ldquo;gegen die Opposition eingesetzt werden&rdquo;, sagte er dem Nachrichtenmagazin &ldquo;Der Spiegel&rdquo;. Der FDP-Ehrenvorsitzende kritisiert damit neben Kanzlerin Angela Merkel auch FDP-Chef Philipp R&ouml;sler, der 2011 als Wirtschaftsminister im Bundessicherheitsrat f&uuml;r den Export gestimmt hatte Waffenlieferungen an die Rebellen in Syrien sieht Genscher ebenfalls kritisch: &ldquo;Ich rate zur Zur&uuml;ckhaltung, weil man nicht wei&szlig;, bei wem diese Waffen am Ende landen und wie sie verwendet werden.&rdquo; Genscher pl&auml;diert f&uuml;r eine grunds&auml;tzlich neue Sicht auf Waffenexporte. Diese m&uuml;ssten &ldquo;wir einhegen und schrittweise reduzieren&rdquo;, denn die &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.wirtschaft.com\/20130407-genscher-kritisiert-merkels-und-roeslers-ruestungsexportpolitik-100458\">&Uuml;berflutung aller Erdteile mit Waffen<\/a>&rdquo; gef&auml;hrde die globale Sicherheit.&rdquo;<\/em><br>\n<em>Der fr&uuml;here Bundeskanzler Helmut Schmidt kritisierte bereits im April vorigen Jahres Merkel wegen der Genehmigung von Waffenlieferungen an Saudi-Arabien und Israel: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/altkanzler-helmut-schmidt-kritisiert-merkel-wegen-ruestungsexporten-a-828951.html\">&ldquo;Ich h&auml;tte das nicht getan&rdquo;, sagte Schmidt dem Spiegel<\/a>. Er h&auml;lt die Abkehr der Kanzlerin von der restriktiven Waffenexportpolitik ihrer Vorg&auml;nger f&uuml;r falsch.<\/em><br>\n<em>Es ist zynisch, einerseits den weltweiten Terrorismus zu beklagen, andererseits jedoch durch den Export von Tod, Unterdr&uuml;ckung und Zerst&ouml;rung &ndash; auf nichts anderes laufen R&uuml;stungsexporte an diktatorische Regime sowie in Spannungsgebiete hinaus &ndash; dem Terrorismus die oftmals verzweifelten Opfer dieser R&uuml;stungsexportpolitik geradezu in die Arme zu treiben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Interview mit NSU-Ausschussvorsitzendem Edathy: &bdquo;Verantwortungsloses Bescheuertsein&ldquo;<\/strong><br>\nIn M&uuml;nchen stehen derzeit Beate Zsch&auml;pe und andere mutma&szlig;liche Helfer des NSU vor Gericht. In Berlin endet n&auml;chste Woche die politische Aufarbeitung des Versagens der deutschen Sicherheitsbeh&ouml;rden. Von einer &bdquo;unglaublichen Zusammenballung beh&ouml;rdlicher Fehlleistungen&ldquo; spricht der Vorsitzende des NSU-Ausschusses Edathy im Interview mit dem NDR &ndash; und zieht eine Bilanz der Auschussarbeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/edathy-interview100.html\">Tagesschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Historiker: Darum plante mein Vater das Wiesn-Attentat<\/strong><br>\nDer Terrorakt war eine gezielte und lange vorbereitete Aktion des Bundesnachrichtendienstes, f&uuml;r den mein Vater gearbeitet hat und in dessen Auftrag er auch gehandelt hat &hellip; Seine Besch&auml;ftigung bei der Bundeswehr war eine perfekte Tarnung. Ab Mitte der 60er Jahre war er aber in erster Linie Agent des BND&hellip;<br>\nDas Schl&uuml;sselwort daf&uuml;r lautet &bdquo;Gladio&ldquo;. Durch Untersuchungen in anderen L&auml;ndern, vor allem in Italien, wei&szlig; man inzwischen, dass unter Federf&uuml;hrung der CIA und unter Einbindung europ&auml;ischer Geheimdienste nach dem Krieg ein geheimes paramilit&auml;risches Netzwerk in verschiedenen L&auml;ndern Europas errichtet wurde&hellip;<br>\nMit Terrorakten sollte die Bev&ouml;lkerung verunsichert werden und den Ruf nach einem starken Staat f&ouml;rdern. Dahinter steckte in Zeiten des Kalten Krieges die Angst vor zunehmendem Einfluss des Kommunismus in Europa. Das sollte unter allen Umst&auml;nden verhindert werden. Auch mit Gewalt&hellip;<br>\nDie Gladio-Truppen bestanden zu einem erheblichen Teil aus Neonazis und Rechtsextremisten. Gundolf K&ouml;hler, der Bombenleger von M&uuml;nchen und in der rechtsradikalen Szene eng vernetzt, war von meinem Vater angeworben worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/inhalt.terrorismus-historiker-darum-plante-mein-vater-das-wiesn-attentat.ecdd3bfd-97f0-4f0d-92f8-578c01748cad.html\">Abendzeitung M&uuml;nchen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Rasseln ohne S&auml;bel &ndash; Im Konflikt mit Japan &uuml;bersch&auml;tzt China seine Kr&auml;fte<\/strong><br>\nIn diesem Konflikt zwischen der zweitgr&ouml;&szlig;ten und der drittgr&ouml;&szlig;ten Volkswirtschaft der Welt sch&auml;tzt China die Situation nicht richtig ein. F&uuml;hrende Politiker machen Stimmung gegen Japan in dem Glauben, Japan k&ouml;nne ohne China niemals aus seiner jahrzehntelangen Rezession herausfinden. Deshalb k&ouml;nne man das Land straffrei abstrafen. Das &auml;ndert sich nun&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2013\/05\/10.mondeText1.artikel,a0049.idx,16\">Le Monde diplomatique<\/a>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Heute erscheint die Mai-Ausgabe von Le Monde diplomatique. Hier das <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/.aktaus\">Inhaltsverzeichnis<\/a>.<\/em><br>\n<em>Ab heute als Beilage der taz, danach am Kiosk.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zum Plausch bei der Bundeskanzlerin<\/strong><br>\nWas wusste Angela Merkel von den Konten des Bayern-Pr&auml;sidenten? Uli Hoene&szlig; traf die Kanzlerin h&auml;ufiger als mancher Politik-Kollege &ndash; letztmals drei Tage nach seiner Selbstanzeige. Es wird auch um Fu&szlig;ball gegangen sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/sport\/steueraffaere-um-uli-hoeness-zum-plausch-bei-der-bundeskanzlerin-1.1667852\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Wahlschlacht auf Facebook<\/strong><br>\nEine Studie zeigt: Das Internet wird f&uuml;r den politischen Wahlkampf so wichtig wie nie. Jeder Dritte beteiligt sich daran online. Das freut vor allem die Kanzlerin &ndash; denn Angela Merkel ist online sehr gut aufgestellt.<br>\nDer am Dienstag in Berlin vorgestellten Untersuchung zufolge beteiligt sich jeder dritte Wahlberechtigte online am Wahlkampf, indem er zum Beispiel E-Mails mit politischem Inhalt an Bekannte weiterleitet, in sozialen Netzwerken politische Inhalte weiterverbreitet, als Parteimitglied an einer Online-Wahlplattform mitwirkt oder in Blogs &uuml;ber politische Themen schreibt. Unter den Wahlberechtigten zwischen 18 bis 29 Jahren beteiligen sich der Studie zufolge sogar zwei Drittel im Internet am Wahlkampf&hellip;\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130510_01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/wahlkampf-im-internet-wahlschlacht-auf-facebook,1472596,22705444.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Satire Gipfel &ndash; Gibt es rechtes Kabarett?<\/strong><br>\nInzwischen also wurde das Flaggschiff vollst&auml;ndig abgewrackt. Anders kann man es nicht nennen, wenn man den (in der nunmehr wieder 45-min&uuml;tigen Sendung) gro&szlig;en Raum einnehmenden Moderationen Dieter Nuhrs zwischen den auftretenden G&auml;sten aus Kabarett und sogenannter Comedy lauscht. Dieter Nuhr ist gewisserma&szlig;en der Mario Barth f&uuml;r Besserverdienende. Politische Sch&auml;rfe und Aufkl&auml;rung im Kant&rsquo;schen Sinne waren nie sein Ding; eher so etwas wie &ldquo;gehobener Stammtisch&rdquo; &ndash; eine Mischung aus &bdquo;fast Euch mal an die eigene Nase, bevor Ihr mit dem System unzufrieden seid&ldquo; und &bdquo;so schlimm ist es doch gar nicht&ldquo;. Vornehmlich tr&auml;gt er all dies in zur&uuml;ckhaltend-s&auml;uselndem Ton und mit der Attit&uuml;de eines Westentaschenmephisto vor. Richtig politisch wird es nur, wenn es gegen &bdquo;Linke&ldquo; oder &bdquo;&Ouml;kos&ldquo; geht. Oder gegen den Islam. (Sein derzeit bevorzugtes Hassobjekt scheinen Vegetarier zu sein, wie der bekennende Fleisch-Esser nicht m&uuml;de wird zu betonen.) Um in conclusio mit fl&uuml;sterigem Charme an etwas zu appellieren, was der latente &lsquo;Mittelschichts-Nazi&rsquo; f&uuml;r gesunden Menschenverstand h&auml;lt. Das scheint durchaus anzukommen. Aber ist es auch Kabarett?&hellip;<br>\nDieser Vorgang reiht sich ein in das eben statt findende &lsquo;Gro&szlig;e Internationale Neoliberale Sack-Zu-Machen&rsquo; auf allen Gebieten des &ouml;ffentlichen Lebens. Ein islamophober, intellektuellenfeindlicher Linken-Fresser und Schein-Kabarettist wie Dieter Nuhr ist da gerade der rechte Moderator.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/autoren\/mcmac\/der-einfluesterer\">der Freitag<\/a>\n<p><strong>Siehe dazu auch: Georg Schramm im Interview: &ldquo;Gegen Jauch w&uuml;rde ich zur Wahl antreten&rdquo;<\/strong><br>\n&hellip;Das Andere ist, dass die Medienlandschaft in Deutschland vom Bertelsmann Konzern und vom Springer Konzern sehr stark gepr&auml;gt ist. Die Chefinnen von Bertelsmann und Springer, Liz Mohn und Friede Springer, sind beide enge Freundinnen von Angela Merkel. Dieses Hoch von Angela Merkel wird auch getragen von einer Medienmacht in Deutschland, die ganz eng an ihrer Seite steht, wobei das nat&uuml;rlich keine Entschuldigung daf&uuml;r sein darf, dass Peer Steinbr&uuml;ck und sein Wahlkampfteam solche Fehler macht&hellip;<br>\nDer Matthias Beltz hat auf die Frage, was er mit seinem politischen Kabarett erreichen m&ouml;chte mal geantwortet, und da gibt es dann auch nichts hinzuzuf&uuml;gen:<\/p>\n<blockquote><p>\n<em>&bdquo;Ich m&ouml;chte die Menschen auf ihrem Weg von der Hoffnungslosigkeit &uuml;ber die Trostlosigkeit in die Aussichtslosigkeit begleiten.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Man k&ouml;nnte noch eine dritte Antwort anf&uuml;hren. Ich glaube, wenn ich mich nicht mehr &uuml;ber das Ganze aufregen w&uuml;rde, ich glaube dann w&uuml;rde ich platzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neopresse.com\/gesellschaft\/georg-schramm-im-interview-gegen-jauch-wurde-ich-zur-bundesprasidentenwahl-antreten\/\">neopresse<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Das Allerletzte: &bdquo;Welt&ldquo;-Autorin steht f&uuml;r die Marktwirtschaft ein<\/strong><br>\nDorothea Siems wird mit dem renommierten Publizistik-Preis der Friedrich-August-von-Hayek-Stiftung ausgezeichnet. Die &bdquo;Welt&ldquo;-Chefkorrespondentin k&auml;mpft in ihren Texten f&uuml;r die freie Marktwirtschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article116031822\/Welt-Autorin-steht-fuer-die-Marktwirtschaft-ein.html\">Welt<\/a>\n<p><strong>Siehe dazu: Not everything is as it &ldquo;Siems&rdquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2012\/12\/07\/staatsfinanzen-not-everything-is-as-it-siems\/\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a> <\/p>\n<p>Und dazu der Kommentar von Thorsten Hild: Nun wird die selbst f&uuml;r Springer-Verh&auml;ltnisse au&szlig;ergew&ouml;hnlich wirtschaftsh&ouml;rige Chefkorrespondentin f&uuml;r Wirtschaftspolitik der Welt, Dorothea Siems, &ldquo;f&uuml;r ihr unerm&uuml;dliches publizistisches Eintreten in ihren Kommentaren und Berichterstattungen f&uuml;r die ordnungspolitischen Prinzipien, welche f&uuml;r eine freiheitliche und marktwirtschaftliche Ordnung wesentlich sind&rdquo;, <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/05\/09\/this-time-everything-is-as-it-siems-dorothea-siems-wird-mit-publizistik-preis-der-friedrich-august-von-hayek-stiftung-ausgezeichnet\/\">den Publizistik-Preis der Friedrich-August-von-Hayek-Stiftung erhalten<\/a>. Wir gratulieren! Da w&auml;chst zusammen, was zusammen geh&ouml;rt. Vor ihr sind mit diesem Preis bereits die gro&szlig;en &ldquo;Reformer&rdquo; Bundesruckpr&auml;sident Roman Herzog und Bierdeckel-Jurist Paul Kirchhof geehrt worden.<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-17203","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17203","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17203"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17203\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17207,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17203\/revisions\/17207"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17203"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17203"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17203"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}