{"id":17211,"date":"2013-05-10T16:40:07","date_gmt":"2013-05-10T14:40:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17211"},"modified":"2013-05-10T16:40:07","modified_gmt":"2013-05-10T14:40:07","slug":"hinweise-des-tages-ii-107","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17211","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17211#h01\">Dossier: Die Linke, die AfD und der Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17211#h02\">Alternativlos, Folge 29<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17211#h03\">Steuerhinterziehung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17211#h04\">&Ouml;konomische Debatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17211#h05\">Widerstand gegen Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17211#h06\">Asmussen and the Cyprus crisis &ndash; not aware of basic facts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17211#h07\">Pro-Inflation Policies Show Signs of Helping the Japanese Economy<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17211#h08\">Schulz lobt Eiserne Lady<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17211#h09\">Die FDP stellt Frankreich ein &bdquo;verheerendes wirtschaftspolitisches Zeugnis aus&ldquo; und outet sich als Gegner des klassischen Freihandels<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17211#h10\">Altersvorsorge: Lebensversicherer r&uuml;tteln an den Garantien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17211#h11\">Bulgarien: 18 Euro f&uuml;r ein Kind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17211#h12\">Arbeitslosigkeit als Urlaubsparadies<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17211#h13\">Wo genau liegt Kurdistan?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17211#h14\">Eine Giftgas-Verschw&ouml;rung der Assad-Gegner?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17211#h15\">Afghanistan\/Merkel: Bundeskanzlerin stellt fr&uuml;here Rechtfertigung der Bundesregierung und der Vorg&auml;ngerregierungen f&uuml;r Afghanistan-Einsatz auf den Kopf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17211#h16\">Steile Thesen &uuml;ber Keynes&rsquo; Vorlieben<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17211&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Dossier: Die Linke, die AfD und der Euro<\/strong><br>\nIn der Linken wird &uuml;ber den Kurs der Partei in der Eurokrise und &uuml;ber die Bewertung der Rechtspartei &ldquo;Alternative f&uuml;r Deutschland&rdquo; diskutiert.<br>\nMit Beitr&auml;gen von Oskar Lafontaine, Sahra Wagenknecht, Axel Troost, Michael Schlecht, Fabio de Masi, Andrej Hunko, Katja Kipping u.v.a.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/dossiers\/257.html\">Neues Deutschland<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Das Dossier bietet eine ganze Reihe von hoch interessanten Debattenbeitr&auml;gen zum Thema &bdquo;Zukunft des Euro&ldquo;. Von dieser Form des konstruktiven Dialogs zu einem der wichtigsten Themen der Zeit k&ouml;nnten sich andere Parteien einiges abschneiden. Unverst&auml;ndlich, dass diese offene Debattenkultur in einigen auflagen- und reichweitenstarken Medien als &bdquo;Zank&ldquo;, &bdquo;Zoff&ldquo; und &bdquo;Streit&ldquo; interpretiert wird. War es nicht auch die Basta-Politik und die Politik der vermeintlichen Alternativlosigkeit, die uns in die Krise getrieben haben? Man muss nicht jedem Beitrag in ND-Dossier zustimmen, aber das ist auch gar nicht n&ouml;tig. Demokratie lebt von Debatte. Und dass die Linke weder populistisch argumentiert, noch irgendwelche Schnittmengen mit der AfD sucht, d&uuml;rfte nach der Lekt&uuml;re der Beitr&auml;ge eigentlich offensichtlich sein.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Alternativlos, Folge 29<\/strong><br>\nGast:<br>\nZu Gast war Frank Schirrmacher.\n<p>Thema:<br>\nIn Alternativlos Folge 29 reden wir &uuml;ber die Manipulation unserer Weltbilder am Beispiel der Idee, dass unsere Gesellschaft immer egoistischer werde.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/alternativlos.org\/29\/\">Alternativlos<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Sehr h&ouml;renswert!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Steuerhinterziehung<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Deutsche Fahnder k&ouml;nnen auf Offshore-Daten zugreifen<\/strong><br>\nGro&szlig;er Schlag gegen Steuerhinterzieher: Beh&ouml;rden in den USA, Gro&szlig;britannien und Australien werten geheime Unterlagen aus Steueroasen aus. Den Ermittlern wurden 400 Gigabyte an Material zugespielt &ndash; bald werden auch die deutsche Fahnder die Daten auswerten k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/weltweite-ermittlungen-gegen-steuerhinterziehung-deutsche-fahnder-koennen-auf-offshore-daten-zugreifen-1.1669147\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Datendieb Falciani kann weiter Steuerbetrug und Geldw&auml;sche aufdecken<\/strong><br>\nDer Versuch der Schweiz, die Auslieferung von Herv&eacute; Falciani von Spanien zu erzwingen, ist gescheitert. Der Nationale Gerichtshof in Madrid hat am Mittwoch entschieden, dass der einstige Informatiker der britischen HSBC Bank in Genf nicht ausgeliefert wird. Die Alpenrepublik hatte den Italo-Franzosen beschuldigt, 130.000 Datens&auml;tze von 24.000 Kunden gestohlen und sich damit unter anderem der Verletzung des Bankgeheimnisses schuldig gemacht zu haben.<br>\nDer Gerichtshof schloss sich aber der Ansicht von Staatsanw&auml;ltin Dolores Delgado an. Sie argumentierte, die wesentliche Bedingung f&uuml;r eine Auslieferung sei nicht erf&uuml;llt, denn daf&uuml;r m&uuml;ssten die Vorw&uuml;rfe auch in Spanien strafbar sein. Das sei nicht der Fall, stellte das Gericht fest. Gesetze gegen Geldw&auml;sche und Steuerhinterziehung schreiben hier sogar vor, dass sie angezeigt werden m&uuml;ssen, wenn man Kenntnis davon erlangt. Das Gericht folgte auch Falcianis Angaben, der von &ldquo;skandal&ouml;sen Vorg&auml;ngen&rdquo; sprach, weil Schweizer Banken Steuerbetrug f&ouml;rderten.<br>\nFalciani arbeitete nach der Beschlagnahmung seines Computers in Frankreich 2009 eng mit den Ermittlern zusammen, allein dort wurden 8.200 Steuers&uuml;nder ermittelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/8\/154249\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Infografik: Steuerpr&uuml;fung und Steuerhinterziehung in Deutschland<\/strong>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/infografik_1061_Steuerpruefung_und_Steuerhinterziehung_in_Deutschland_b.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/infografik_1061_Steuerpruefung_und_Steuerhinterziehung_in_Deutschland_b_small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/de.statista.com\/themen\/383\/steuereinnahmen\/infografik\/1061\/steuerpruefung-und-steuerhinterziehung-in-deutschland\/\">Statista<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Jeffrey Sachs &ndash; Time to End the Tax Havens<\/strong><br>\nThe politicians of rich nations who protect the exorbitant privileges of bankers and hedge-fund managers, who wink at mega-tax evasion by billionaires, and who tolerate unpardonable games played by major companies, are playing with fire. We are now all sharing austerity. The havens represent unacceptable privilege and abuse, not fair sharing.<br>\nDeveloping countries too are saying that enough is enough. For decades they&rsquo;ve been on the receiving end of hypocritical lectures about good governance. For them, the tax havens have served the purpose of paying bribes to potentates, and providing easy ways for elites to keep their money safe from tax collectors. Yet it is the rich countries that have fostered that system.<br>\nThe world&rsquo;s most powerful countries have a unique responsibility. They created this destructive system. It&rsquo;s now their job to end it. Taxes worldwide need to be paid. Offshore accounts need to be reported back to the national authorities of the account holders. Banks, hedge funds and non-financial companies need to be domiciled where they can be properly overseen and regulated &mdash; not on small islands that can&rsquo;t possibly oversee these businesses. The politicians need to understand that the public is now on to the game. There is no more time to delay.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.huffingtonpost.com\/jeffrey-sachs\/time-to-end-the-tax-haven_b_3241900.html\">Huffington Post<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&Ouml;konomische Debatte<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Paul De Grauwe &ndash; Debt Without Drowning<\/strong><br>\nSince the 1970&rsquo;s, economists have warned that a monetary union could not be sustained without a fiscal union. But the eurozone&rsquo;s leaders have not heeded their advice &ndash; and the consequences are becoming increasingly apparent. Europe now faces a difficult choice: either fix this fundamental design flaw and move toward fiscal union, or abandon the common currency. [&hellip;]<br>\nA successful strategy would have to address one of the eurozone&rsquo;s main design flaws: member governments issue debt in euros, a currency that they cannot control. As a result, they cannot provide a guarantee to bondholders that the cash will be available to pay them at maturity.<br>\nCommentsView\/Create comment on this paragraphThe mistrust and fear that this elicits in the bond markets can lead to liquidity crises that, creating a self-fulfilling prophecy, drive countries closer to default. They are then forced to implement austerity programs that lead to deep recessions and, ultimately, to banking crises. [&hellip;]<br>\nThe eurozone is gripped by an existential crisis that is slowly, but inexorably, destroying the monetary union&rsquo;s very foundations. The only way to stem the erosion is to take determined action that convinces financial markets that the eurozone is here to stay. A debt-pooling scheme that satisfies the requirements outlined here would signal that the eurozone member countries are serious about sticking together. Without this gesture, further market turmoil is inevitable &ndash; and the eurozone&rsquo;s collapse will become only a matter of time.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/the-debt-pooling-scheme-that-the-eurozone-needs-by-paul-de-grauwe\">Project Syndicate<\/a><\/li>\n<li><strong>Joseph Stiglitz &ndash; The lessons of the North Atlantic crisis for economic theory and policy<\/strong><br>\nThe world has seen a hundred financial crises in the past three decades. In this column, Nobelist Joe Stiglitz argues that we could have done much more to prevent this crisis and to mitigate its effects. Looking ahead, we can do much more to prevent the next one. This is a chance to revolutionise flawed economic models, and perhaps exit from an interminable cycle of crises.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.voxeu.org\/article\/lessons-north-atlantic-crisis-economic-theory-and-policy\">VOX<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Widerstand gegen Deutschland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>G7 gegen Germany<\/strong><br>\nLangsam wird es Routine: Beim Treffen der G-7 in London steht Deutschland erneut unter Druck, den Sparkurs zu lockern und die Nachfrage in Euroland anzukurbeln.<br>\n&ldquo;Ungew&ouml;hnlich offen&rdquo; will die US-Regierung Druck auf Finanzminister Sch&auml;uble machen, schreibt die &ldquo;S&uuml;ddeutsche&rdquo;. Deutschland soll die L&ouml;hne erh&ouml;hen und die Deutschen zum Konsum anregen, etwa durch verkaufsoffene Sonntage und Erleichterungen beim Wohnungskauf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/g7-gegen-germany\/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+lostineu%2Frfqp+%28Lost+in+EUrope+NEU%29\">Lost in EUrope<\/a><\/li>\n<li><strong>Italiens Finanzminister will nicht sparen<\/strong><br>\nDer Widerstand gegen Deutschlands Kurs in der Schuldenkrise w&auml;chst. Italiens Finanz- und Wirtschaftsminister Saccomanni lehnt weitere Einsparungen ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2013-05\/Italien-Sparen\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>Moscovici. Frankreich modernisiert sich<\/strong><br>\nWenn wir mehr gemacht h&auml;tten, h&auml;tte unser Wachstum darunter gelitten, und das h&auml;tte uns eine Rezession beschert, nur um 2013 oder 2014 die Drei-Prozent-Marke zu erreichen. Damit h&auml;tten wir gegen die Interessen unserer Wirtschaft gehandelt. Wir sagen: Wir sind ernsthaft bem&uuml;ht, es gibt keine Nachl&auml;ssigkeit. Die Anstrengungen und die strukturellen Reformen werden fortgef&uuml;hrt. Frankreich modernisiert sich, das Land wird wettbewerbsf&auml;higer, produktiver, fexibler und anpassungsf&auml;higer. Aber wir weisen einen Austerit&auml;tskurs zur&uuml;ck, dieses Dogma, welches das Wachstum bremst. Verringerung des Defizits und Wachstum widersprechen einander nicht. Wir m&uuml;ssen das Defizit verringern, aber in einem Rhythmus und so ausgestaltet, dass dies mit dem nationalen Wachstum vereinbar ist. Ich glaube, dass sich dieser Gedanke in Europa und in der Welt gerade durchsetzt&hellip;<br>\n&Ouml;ffentliche Ausgaben sind kein Strohfeuer. Es gibt produktive und unproduktive&hellip;<br>\nEine &uuml;bertriebene Austerit&auml;tspolitik kann kein Wachstum f&ouml;rdern. Diese Politik gestattete es auch nicht, das Defizit abzubauen. Warum? Weil die Einnahmen zu gering w&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/2102878\/\">DLF<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Asmussen and the Cyprus crisis &ndash; not aware of basic facts<\/strong><br>\nThe idea that, to quote a recent Cyprus speech of J&ouml;rg Asmussen, member of the board of the ECB, periphery countries were characterized by &ldquo;significant external and internal imbalances had&hellip; &ndash; notably persistent current account deficits, significant losses in competitiveness, rising fiscal deficits and public debt&rdquo; while it&rsquo;s the task of the ECB to lecture them about this clearly still goes around (here by the way some information about Asmussen&rsquo;s role in deregulating the German financial sector).<br>\nWow.\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130510_02.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130510_02_small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130510_03.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130510_03_small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/rwer.wordpress.com\/2013\/05\/08\/asmussen-and-the-cyprus-crisis-not-aware-of-basic-facts-2-graphs\/\">Real World Economics Review<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Pro-Inflation Policies Show Signs of Helping the Japanese Economy<\/strong><br>\n[&hellip;] Normally a weakening exchange rate might be taken as a sign of decline. The yen has fallen nearly 14 percent against the dollar this year, and no currency has fallen more except the Venezuelan bol&iacute;var. But in Japan&rsquo;s case, it is a sign that the policies put in place by Mr. Abe and Haruhiko Kuroda, chairman of the Bank of Japan, are starting to work. A weaker yen makes Japanese exports more competitive around the world.<br>\nThe most immediate impact of the weaker yen has been the boost in profits of the major exporters. This week, the Toyota Motor Corporation reported net income in the last 12 months jumped threefold, and Sony produced an annual profit for the first time in five years. Both companies forecast further profit increases largely because of the weaker yen.<br>\nPerhaps more important, particularly for the citizens of Japan who have suffered from a long period of falling wages and prices, the yen&rsquo;s move is expected to kindle inflation in the once moribund economy.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2013\/05\/10\/business\/dollar-breaches-100-yen.html?partner=rss&amp;emc=rss&amp;_r=0\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Schulz lobt Eiserne Lady<\/strong><br>\nWas ist nur mit EU-Parlamentschef Schulz los? In seiner Laudatio auf Karlspreistr&auml;gerin Grybauskaite war der SPD-Politiker kaum wieder zu erkennen. Er war voll des Lobes f&uuml;r die Eiserne Lady des Baltikums. [&hellip;]<br>\nDabei geht es den Litauern schlecht. Der soziale Kahlschlag Grybauskaite hat Armut und Ausgrenzung versch&auml;rft, viele Menschen kehren ihrem Land den R&uuml;cken.<br>\nOffenbar m&ouml;chte sich Schulz, sonst ebenfalls ein Freund &ldquo;offener Worte&rdquo;, sich die Statur eines Staatsmann erarbeiten. Kurz zuvor hatte er Kanzlerin Merkel gegen Angriffe aus Frankreich verteidigt. Ob es damit zusammenh&auml;ngt, dass er EU-Kommissisonchef werden will?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/schulz-wird-staatstragend\/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+lostineu%2Frfqp+%28Lost+in+EUrope+NEU%29\">Lost in EUrope<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die FDP stellt Frankreich ein &bdquo;verheerendes wirtschaftspolitisches Zeugnis aus&ldquo; und outet sich als Gegner des klassischen Freihandels<\/strong><br>\nEs ist nicht zu fassen. Das deutsche Wirtschaftsministerium, bekanntlich gefu&#776;hrt von einem Mediziner, der immer wieder durch vollkommenes wirtschaftliches Unwissen auf f&auml;llt, stellt, so das Handelsblatt letzte Woche, Frankreich ein verheerendes wirtschaftspolitisches Zeugnis aus. Das ist in der Tat verheerend, aber anders als beim Ministerium gedacht.<br>\nWir haben hier schon vor einigen Tagen Frankreich und Deutschland verglichen und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass Frankreichs Wirtschaft keineswegs dem Zerrbild entspricht, das man in Deutschland von ihr zeichnet: &bdquo;Der Lohn pro Stunde (ausbezahlter Lohn, also nominal) ist in Deutschland laut neuesten Angaben von Eurostat von 24 Euro im Jahre 1999 auf 30,4 Euro im Jahr 2012 gestiegen. Im gleichen Zeitraum hat sich die nominale Produktivit&auml;t, also so etwas wie der Umsatz pro Stunde, von knapp 35 Euro pro Stunde auf etwas mehr als 45 Euro erh&ouml;ht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/abo-preview-die-fdp-stellt-frankreich-ein-verheerendes-wirtschaftspolitisches-zeugnis-aus-und-outet-sich-als-gegner-des-klassischen-freihandels\/\">Flassbeck Economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Altersvorsorge: Lebensversicherer r&uuml;tteln an den Garantien<\/strong><br>\nDie Versicherer leiden unter den niedrigen Zinsen. Deshalb wollen sie jetzt zeitlich begrenzte Garantien auf den Markt bringen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/altersvorsorge-lebensversicherer-ruetteln-an-den-garantien\/8161074.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bulgarien: 18 Euro f&uuml;r ein Kind<\/strong><br>\nDass sich Menschen in Bulgarien vor Verzweiflung anz&uuml;nden, kann Emilian verstehen. Er hat es selbst schon einmal getan. Heute lebt er im Kloster in Novi Han. Dort finden Menschen Zuflucht, die sonst nirgends Hilfe zu erwarten haben. &ndash; Im &auml;rmsten Land der EU gab es Anfang des Jahres heftige Proteste. Die Regierung trat zur&uuml;ck. Jetzt stehen Neuwahlen an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2013%2F05%2F10%2Fa0147&amp;cHash=cbfbd0a463adf0aa8f2e06cd396a4333\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Man bekommt ein schlechtes Gewissen ob der im Mittelpunkt stehenden Berichterstattung &uuml;ber die Situation in S&uuml;deuropa, da das Elend in manchen Regionen Osteuropa kaum thematisiert wird oder nur zu Ereignissen wie jetzt den Wahlen in Bulgarien.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Arbeitslosigkeit als Urlaubsparadies<\/strong><br>\n&ldquo;Man kann den Kampf um das Bewusstsein der Menschen nicht gewinnen, wenn man permanent den Kampf um deren Unterbewusstsein verliert.&rdquo; St&auml;ndig werden wir aber von &ldquo;eingebetteten&rdquo; Medien mit sinnverdrehenden Formulierungen bombadiert: &ldquo;Sozial ist, was Arbeit schafft&rdquo;, &ldquo;F&ouml;rdern und Fordern&rdquo;, &ldquo;Friedenserzwingende Ma&szlig;nahmen&rdquo;. Holdger Platta nimmt diesmal den Slogan &bdquo;soziale H&auml;ngematte&ldquo; ins Visier.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/2013\/04\/30\/arbeitslosigkeit-als-urlaubsparadies\/\">Hinter den Schlagzeilen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wo genau liegt Kurdistan?<\/strong><br>\nDie Geschichte hat es mit den Kurden nie gut gemeint. Als die europ&auml;ischen M&auml;chte nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches die Grenzen in der Region neu zogen, fiel f&uuml;r die Kurden kein eigener Staat ab. Stattdessen fanden sie sich auf vier L&auml;nder verteilt, als Minderheit in den Randgebieten der neuen Staaten. Der kurdische Nationalismus war in den 1920er Jahren noch schwach ausgebildet, entwickelte sich dann aber in dem Ma&szlig;e, in dem die Kurden marginalisiert, diskriminiert und unterdr&uuml;ckt wurden&hellip;<br>\nAber Kadir r&auml;umt ein, dass die Kurden mit ihrer ewigen Zerstrittenheit auch selbst f&uuml;r Probleme in der Vergangenheit verantwortlich waren: &ldquo;Die Bruchlinien verliefen zwischen den verschiedenen Clans und St&auml;mmen, die sich als politische Parteien organisierten.&rdquo; Immer wieder gingen kurdische Guerillagruppen in der T&uuml;rkei, im Iran und im Irak im Kampf gegen ein repressives Regime B&uuml;ndnisse mit dem jeweiligen Nachbarstaat ein, der seinerseits seine kurdische Minderheit unterdr&uuml;ckte&hellip;<br>\nDie territoriale Frage ist jedoch nicht der einzige Konfliktstoff. KRG und Zentralregierung streiten auch &uuml;ber die Interpretation der Verfassungsartikel, die sich auf die Rolle der Peschmerga beziehen. Die Kurden sehen ihre Streitkr&auml;fte als Teil der nationalen Milit&auml;rmacht und beanspruchen Gelder und R&uuml;stungsg&uuml;ter aus dem irakischen Verteidigungsbudget. Andererseits aber wollen sie am autonomen Status der Peschmerga festhalten. Bagdad fordert dagegen, sie dem zentralen Milit&auml;rkommando zu unterstellen.<br>\nEin dritter Streitpunkt ist der Anspruch auf die &Ouml;l- und Erdgasvorkommen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2013\/05\/10.mondeText1.artikel,a0043.idx,11\">Le Monde diplomatique<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Eine Giftgas-Verschw&ouml;rung der Assad-Gegner?<\/strong><br>\nVersuchen Rebellen und Erdogan mit einer Giftgas-L&uuml;ge das Eingreifen der NATO in Syrien durchzusetzen? [&hellip;]<br>\nNach dem schweren R&uuml;ckschlag f&uuml;r die bisherigen Behauptungen eines Chemiewaffeneinsatzes durch das Assad-Regime, wartet Ministerpr&auml;sident Erdogan jetzt mit neuen angeblichen Beweisen f&uuml;r das &Uuml;berschreiten der &bdquo;roten Linie&ldquo; auf, um den Druck auf Washington zu erh&ouml;hen. Der Zeitpunkt f&uuml;r diese Enth&uuml;llungen vor seinem anstehenden Besuch der USA ist optimal gew&auml;hlt. So behauptet er in einem Interview mit NBC, der t&uuml;rkische Geheimdienst verf&uuml;ge &uuml;ber die Reste von mindestens 200 Geschossen mit Giftgasspuren, die vom Regime in Syrien eingesetzt worden seien. Als weiteren Beweis f&uuml;hrt er die Verletzungen von Syrern an, die in t&uuml;rkischen Krankenh&auml;usern behandelt wurde. Diese angeblichen Beweise sind noch weniger &uuml;berzeugend als die fr&uuml;heren propagandistischen Falschmeldungen der Rebellen. Wenn das Regime tats&auml;chlich in einem solchen Ausma&szlig; Massenvernichtungswaffen gegen die eigene Bev&ouml;lkerung eingesetzt h&auml;tte, w&auml;re die Zahl der Opfer ungleich h&ouml;her als die bisher angegebenen etwa 15 Toten und weniger als 100 Verletzten. Die Verbreitung solcher angeblichen Beweise dient allein den Interessen der t&uuml;rkischen Regierung, um dadurch ein milit&auml;risches Eingreifen der NATO in Syrien durchzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/9959\/eine-giftgas-verschworung-der-assad-gegner\">Der Spiegelfechter<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Afghanistan\/Merkel: Bundeskanzlerin stellt fr&uuml;here Rechtfertigung der Bundesregierung und der Vorg&auml;ngerregierungen f&uuml;r Afghanistan-Einsatz auf den Kopf<\/strong><br>\nDiese soeben gesendete Meldung des Deutschlandfunks l&auml;sst aufhorchen:<br>\n&ldquo;Merkel bekr&auml;ftigte, Deutschland werde sich auch nach dem Ende des Nato-Kampfeinsatzes 2014 weiter milit&auml;risch engagieren. Damit dies Erfolg habe, seien weitere politische Reformen in Afghanistan unabdingbar&rdquo;<br>\nJetzt sind also politische Reformen &ldquo;unabdingbar&rdquo; f&uuml;r ein weiteres und erfolgreiches milit&auml;risches Engagement der deutschen Bundeswehr in Afghanistan. Lautete die Begr&uuml;ndung bisher nicht umgekehrt: Ohne ein milit&auml;risches Engagement in Afghanistan g&auml;be es keinen politischen Fortschritt in Afghanistan? So ist es.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/05\/10\/afghanistanmerkel-bundeskanzlerin-stellt-fruhere-rechtfertigung-der-bundesregierung-und-der-vorgangerregierungen-auf-den-kopf\/\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Steile Thesen &uuml;ber Keynes&rsquo; Vorlieben<\/strong><br>\nHarvard-Professor verbl&uuml;fft mit Aussagen &uuml;ber die angebliche Homosexualit&auml;t des britischen &Ouml;konomen: Der habe lieber mit seiner Frau &uuml;ber Poesie gesprochen, als sich fortzupflanzen. Die Zukunft, so  Niall Ferguson, habe Keynes n&auml;mlich nicht gek&uuml;mmert. Kernthese: Des Briten wirtschaftliche &Uuml;berzeugungen seien schlie&szlig;lich durch dessen Homosexualit&auml;t geleitet, der &Ouml;konom ohnehin &ldquo;verweichlicht&rdquo; gewesen. Ein &ldquo;offensives&rdquo; Statement, bemerkt der Wirtschaftsblog &ldquo;Businessinsider&rdquo;. Ferguson ging es weniger um private Vorlieben eines der wichtigsten &ouml;konomischen Vordenkers des 20. Jahrhunderts. Vielmehr wollte der konservative Harvard-Mann Keynes&rsquo; vorgebliche Neigungen als Vehikel benutzen, um auf Keynes&rsquo; Theorien einzudreschen: Dabei geht es um die Frage, welche Rolle Regierungen in Wirtschaftsflauten &uuml;bernehmen sollen: investieren, um Jobs zu schaffen &ndash; oder sparen, um die Staatshaushalte zu sanieren. Auch in der Eurokrise ist das der Kern vieler Debatten: Ist das Spardiktat f&uuml;r Griechenland oder Spanien f&uuml;r Elend und hohe Arbeitslosigkeit in den Krisenl&auml;ndern verantwortlich? Oder: Kann der Staat nachhaltiger agieren, wenn seine Finanzen gesund sind? &ldquo;Ich bin Keynesianer&rdquo;, sagt der emeritierte Bremer Wirtschaftsprofessor Rudolf Hickel. Er sieht in Fergusons &Auml;u&szlig;erungen sogar einen Teil einer Kampagne: &ldquo;Es wird vor nichts zur&uuml;ckgeschreckt, um die Theorien Keynes&rsquo; zu denunzieren.&rdquo;- &ldquo;Dumm und taktlos&rdquo; seien die &Auml;u&szlig;erungen gewesen, schreibt Ferguson inzwischen selbst in seinem Blog. Er habe sich nur &ldquo;spontan&rdquo; auf Keynes&rsquo; bekanntestes Zitat bezogen &ldquo;In the long run we are all dead&rdquo; &ndash; &ldquo;Auf lange Sicht sind wir alle tot&rdquo;. &ldquo;Zweitens&rdquo;, so Ferguson, &ldquo;hatte ich vergessen, dass Keynes&rsquo; Frau Lydia eine Fehlgeburt hatte&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2013%2F05%2F07%2Fa0072&amp;cHash=e6c6b7381bb393d9deef9cefa7eb4ccb\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es ist besch&auml;mend, dass ein so renommierter, m.E. &uuml;bersch&auml;tzter Wirtschaftshistoriker, dessen B&uuml;cher auch auf Deutsch erscheinen, die latente Homophobie des Publikums instrumentalisiert, um den Wissenschaftler Keynes zu demontieren. Traurig, dass anscheinend auch auf Investorenkonferenz in Kalifornien niemand protestiert hat. Und was soll die Entschuldigung, die darin gipfelt, dass Keynes&rsquo; Frau eine Fehlgeburt hatte. Ja, Keynes hatte Sex mit seiner Ehefrau und jetzt ist der Wissenschaftler Keynes rehabilitiert?  Sicherlich will sich &ldquo;taz&rdquo; von Ferguson distanzieren, aber ihre Titelung ist auch nicht gerade gl&uuml;cklich. Die sexuelle Ausrichtung ist keine &ldquo;Vorliebe&rdquo; Mein Gott, Keynes war bisexuell. Er hatte eine leidenschaftliches Verh&auml;ltnis mit dem Maler Duncan Grant und eine sicherlich nicht leidenschaftslose (wie der Briefwechsel zeigt) Ehe mit der  Ballettt&auml;nzerin Lydia Lopokova von Djagilews Ballets Russes, was &uuml;brigens damals in Cambridge und selbst im Freundeskreis, z.B. bei Virginia Woolf,  auch nicht gerade ankam. Nat&uuml;rlich ist diese Art, gegen Keynes vorzugehen, nicht neu. So verweist James Delingpole im &ldquo;Spectator&rdquo; auf den angesehenen New Yorker Investmentbanker und Philanthropen, Sim Johnston, der im Harvard Business 1986 schrieb, dass Keynes seine &ldquo;General Theory&rdquo; damit h&auml;tte beginnen m&uuml;ssen, sich als Schwuler zu outen und zu erkl&auml;ren, dass er und seine Freunde (der Bloomsbury-Kreis) keine Verpflichtung gegen&uuml;ber der Nachwelt empf&auml;nden. <a href=\"http:\/\/www.spectator.co.uk\/columnists\/james-delingpole\/8905081\/niall-ferguson-shouldnt-have-apologised-for-his-comments-about-keynes\/\">Als Ergebnis h&auml;tten wir vielleicht niedrigere Staatsdefizite<\/a>.<\/em><br>\n<em>Und selbst Schumpeter war nicht dagegen gefeit, die Kinderlosigkeit Keynes&rsquo; zu instrumentalisieren: &ldquo;Er war kinderlos und seine Lebensphilosophie war im Wesentlichen eine kurzfristige Philosophie &ldquo;, schrieb er in seinem Nachruf.<\/em><br>\n<em>Dabei wird beim Lesen des ganzen Abschnitts sofort klar, dass Keynes etwas ganz anderes im Sinn hatte. Das ber&uuml;hmte Zitat aus &ldquo;Tract on Monetary Reform&rdquo; von 1923 bezieht sich auf den Zusammenhang zwischen Geldmenge und Inflationsrate in der Quantit&auml;tstheorie und lautet: &bdquo;Nun ist das auf lange Sicht wahrscheinlich richtig &hellip; Aber die lange Sicht ist ein schlechter F&uuml;hrer in bezug auf die laufenden Dinge. Auf lange Sicht sind wir alle tot. Die Volkswirtschaft macht es sich zu leicht und macht ihre Aufgabe zu wertlos, wenn sie in st&uuml;rmischen Zeiten uns nur sagen kann, da&szlig;, nachdem der Sturm lang vor&uuml;ber ist, der Ozean wieder ruhig sein wird.&ldquo; Im Kern sagt Keynes etwas, wor&uuml;ber wir uns oft genug &auml;rgern m&uuml;ssen, wenn z.B. neoliberale (neoklassische) &Ouml;konomen auf ihre verheerenden Rezepte, Stichwort &ldquo;Strukturreform&rdquo;,  hingewiesen werden und dann auf deren langfristigen Wirkungen ausweichen. &ndash; Siehe die Hartzreformen und das deutsche &lsquo;standing&rsquo; heute oder die Kritik an der EZB ob ihrer relativ expansiven Geldpolitik bzw. des Aufkaufs von Staatsanleihen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-17211","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17211","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17211"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17211\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17214,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17211\/revisions\/17214"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17211"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17211"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17211"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}