{"id":17321,"date":"2013-05-23T09:04:35","date_gmt":"2013-05-23T07:04:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17321"},"modified":"2013-05-23T12:10:08","modified_gmt":"2013-05-23T10:10:08","slug":"hinweise-des-tages-1884","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17321","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17321#h01\">EU-Gipfel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17321#h02\">Wirtschaftskrise st&uuml;rzt Millionen Italiener in Armut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17321#h03\">Fassade Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17321#h04\">Ausgeratet: Ratingagenturen am Pranger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17321#h05\">&ldquo;Politik hat Boden f&uuml;r Finanzkrieg bereitet&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17321#h06\">Exorbitante Managergeh&auml;lter begrenzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17321#h07\">Verfestigte Armut &ndash; Langzeitarbeitslose im Hartz-IV-System<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17321#h08\">EU will mit billigerer Energie Jobs schaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17321#h09\">Altlast Atomenergie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17321#h10\">Mieterbund warnt vor rasantem Preisanstieg in Gro&szlig;st&auml;dten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17321#h11\">Lebensversicherungen sind zum Haare raufen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17321#h12\">R&uuml;stungsexporte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17321#h13\">Halbwahrheiten &uuml;ber den Reichtum in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17321#h14\">Robert Misik: Das ideologische Mantra &ldquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17321#h15\">Die Kontroverse um das kapitalistische Ego<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17321#h16\">Michael Sandel &ndash; Die Grenzen des Marktes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17321#h17\">150 Jahre SPD &ndash; Genosse Sisyphos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17321#h18\">Langzeitgeb&uuml;hren in Niedersachsen: &ldquo;rot-gr&uuml;n entt&auml;uscht Studierende&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17321#h19\">Untersuchungsgegenstand: Geistiger Diebstahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17321#h20\">Jean Ziegler: Das Verm&auml;chtnis des Hugo Chavez<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17321&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>EU-Gipfel<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Kommentierte Fassung der Gipfelschlussfolgerungen (Entwurfsstadium)<\/strong><br>\nIm Text haben wir klar belegt, wo die EU schon viel weiter sein k&ouml;nnte, wenn die bornierten Nationalstaaten den n&ouml;tigen politischen Willen zeigten. Bekenntnisse zu einer gemeinsamen K&ouml;rperschaftsbemessungsgrundlage fehlen zum Beispiel vollkommen. Steuergerechtigkeit und gleiches Recht f&uuml;r Alle bleiben auf der Strecke, obwohl das zu einer sozialen Marktwirtschaft und Demokratie dazu geh&ouml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/130523_draft_council_conclusions_-_s_giegold.pdf\">Sven Giegold [PDF &ndash; 220,5 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Wer rettet die Billion?<\/strong><br>\nF&uuml;nf Jahre nach Beginn der Finanz- und Eurokrise nimmt sich die EU wieder mal die Steueroasen vor. Beim EU-Gipfel wird der Kampf gegen Steuerflucht sogar zur Chefsache. Doch Beschl&uuml;sse sind nicht geplant &ndash; und die ganz gro&szlig;en Fische werden verschont. Die Deutschen &auml;rgern sich &uuml;ber Uli Hoene&szlig;, die Franzosen schimpfen auf G&eacute;rard Depardieu. Doch &uuml;ber Apple, BASF oder Volkswagen redet keiner. Dabei schleusen die gro&szlig;en Konzerne viel mehr Geld am Fiskus vorbei als die steuerfl&uuml;chtigen Promis. &Uuml;ber Briefkastenfirmen, Stiftungen und ganz legale Steuertricks sparen die Multis Milliarden &ndash; doch niemand regt sich auf. Wenn es nach den 27 Chefs der Europ&auml;ischen Union geht, soll dies vorerst auch so bleiben: Bei ihrem Gipfeltreffen in Br&uuml;ssel stehen n&auml;mlich nur die Steuerfl&uuml;chtlinge und ihre europ&auml;ischen Paradiese wie Liechtenstein oder die Schweiz am Pranger. Die so genannten &bdquo;legalen Steuervermeidungsstrategien&ldquo; der Konzerne und ihrer Bosse hingegen wollen Kanzlerin Merkel und ihre Kollegen ausklammern. (&hellip;) Dabei sind die Konzerne f&uuml;r den gr&ouml;&szlig;ten Teil der gesch&auml;tzten 1000 Milliarden Euro verantwortlich, die den EU-Staaten jedes Jahr durch Steuerflucht und Steuervermeidung durch die Lappen gehen. Doch das scheint Merkel &amp; Co. nicht wirklich zu interessieren. Aufgescheucht durch Skandale &agrave; la Hoene&szlig; und Enth&uuml;llungen wie die Offshore-Leaks, wollen sie den Eindruck vermitteln, sich zu k&uuml;mmern. Doch in Wahrheit werden Entscheidungen auf die lange Bank geschoben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/lostineu.eu\/wer-hebt-die-billion\/\">Lost in EUrope<\/a><\/li>\n<li><strong>Attac emp&ouml;rt &uuml;ber lasche Beschl&uuml;sse zu Steuerflucht: EU-Gipfel nach dem Motto &ldquo;verschieben und vertagen&rdquo;<\/strong><br>\nMit Emp&ouml;rung hat das globalisierungskritische Attac auf die Ergebnisse des heutigen EU-Sondergipfels zur Bek&auml;mpfung von Steuerflucht- und Steuerhinterziehung reagiert. &ldquo;Wer gedacht hatte, nach der Aufregung um Offshore Leaks und den vielen markigen Politikerworten w&uuml;rde nun endlich energisch gegen Steuerflucht und -hinterziehung vorgegangen, den haben die Staas- und Regierungschefs der EU heute gr&uuml;ndlich entt&auml;uscht&rdquo;, sagte Detlev von Larcher von der bundesweiten Attac-Arbeitsgruppe Finanzm&auml;rkte und Steuern. &ldquo;Ihr Motto lautet offenbar &lsquo;verschieben und vertagen&rsquo;.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.l-iz.de\/Melder\/Melder\/2013\/05\/Attac-empoert-ueber-lasche-Beschluesse-zu-Steuerflucht-48461.html\">Leipziger Internet Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Sahra Wagenknecht: Deutschland bleibt Steuerparadies<\/strong><br>\n&ldquo;Solange Wolfgang Sch&auml;uble nicht effektiv im eigenen Land gegen Geldw&auml;sche und Steuerschlupfl&ouml;cher vorgeht, bleibt die Einigung auf der Br&uuml;sseler Showb&uuml;hne lediglich eine Placebo-Auff&uuml;hrung. Ein EU-weiter Datenaustausch bleibt nutzlos, wenn nach deutschen Gesetzen Zinseink&uuml;nfte von ausl&auml;ndischen Briefkastenfirmen in Deutschland weiterhin anonym und steuerfrei kassiert werden k&ouml;nnen&rdquo;, kommentiert Sahra Wagenknecht das angeblich angestrebte Ende des Bankgeheimnisses in der EU. Die Erste Stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE weiter:<br>\n&ldquo;Sch&auml;uble und sein Vorg&auml;nger Steinbr&uuml;ck haben staatlich organisierte Beihilfe zur legalen Steuerhinterziehung betrieben. Sie machen sich damit zum B&uuml;ttel der Superreichen und verhindern so h&ouml;here Ausgaben f&uuml;r Bildung und menschenw&uuml;rdige Pflege im Alter. Deutschland wird vom Netzwerk Steuergerechtigkeit zu den Top 10 der weltweit schlimmsten Steueroasen gez&auml;hlt, und der Chef des Bundeskriminalamts bescheinigt unserem Land, ein Geldw&auml;scheparadies zu sein. In skandal&ouml;ser Weise haben die Regierungen von Schr&ouml;der bis Merkel daf&uuml;r gesorgt, dass Deutschland zum Steuerdumpingland mutiert ist. Die tats&auml;chliche Besteuerung von Kapital ist nach den neuesten Zahlen von Eurostat hierzulande niedriger als in Zypern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sahra-wagenknecht.de\/de\/article\/1615.deutschland-bleibt-steuerparadies.html\">Sahra Wagenknecht<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wirtschaftskrise st&uuml;rzt Millionen Italiener in Armut<\/strong><br>\nDie schwere Krise der italienischen Wirtschaft hat verheerende Auswirkungen: Millionen Italiener k&ouml;nnen nicht mehr die grundlegenden Dinge des Lebens bezahlen. Jeder F&uuml;nfte kann es sich nicht leisten, die Wohnung ausreichend zu heizen, Fleisch ist f&uuml;r 17 Prozent ein Luxusgut, mehr als die H&auml;lfte kann nicht einmal eine Woche im Jahr in den Urlaub fahren. Das geht aus einer Studie der nationalen Statistikbeh&ouml;rde ISTAT hervor.<br>\nIn den vergangenen zwei Jahren habe sich die Zahl der Italiener, die unter erheblicher materieller Entbehrung leiden, verdoppelt. Demnach lebten im vergangenen Jahr 8,6 Millionen Italiener in Haushalten mit derartigen Problemen.<br>\nDie amtlichen Zahlen unterstreichen das Ausma&szlig; der Krise, dem sich die neue Regierung unter Ministerpr&auml;sident Enrico Letta gegen&uuml;bersieht. Die drittgr&ouml;&szlig;te Volkswirtschaft der Euro-Zone steckt seit Monaten in einer schweren Rezession, das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte in den vergangenen sieben Quartalen. Mehr als ein Drittel der Italiener sind dem Bericht zufolge mit ihrer wirtschaftlichen Situation wenig zufrieden, 16,8 Prozent &uuml;berhaupt nicht. Ihre Lebenszufriedenheit sank auf einer Skala von eins bis zehn von 7,2 auf 6,8 Punkte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/wirtschaftskrise-stuerzt-millionen-italiener-in-armut-a-901215.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Fassade Demokratie<\/strong><br>\nIn allerlei Nachrichtenformaten hei&szlig;t es immer &ouml;fter, Spanier oder Griechen gingen gegen ihre Regierung auf die Stra&szlig;e. Nicht gegen die Regierung, nein, gegen ihre Regierung. Dabei ist genau diese Einsch&auml;tzung falsch. Sie gehen auf die Stra&szlig;e, weil es nicht ihre Regierung ist. Sie ist die Regierung der Sachzw&auml;nge, der Troika, der Europ&auml;ischen Union, Merkels und des neoliberalen Gesellschafts- und Kontinentalentwurfes. Dieses &ldquo;gegen ihre Regierung&rdquo; schiebt Verantwortlichkeiten ab. Nicht das Spardiktat aus der Schule neoliberaler &Ouml;konomie treibt folglich die Menschen in diesen L&auml;ndern auf die Stra&szlig;e. Es ist die Regierung dieser Menschen, die daf&uuml;r verantwortlich ist. Das ist sie aber nur als letztes Glied einer Kette. Wie die Regierungen dieser L&auml;nder zu verfahren haben, entscheiden nicht Ministerien oder Parlamente, sondern die Sparkommissare und Geldgeber, die Banken und &uuml;bernationalen Organisationen. (&hellip;) Ein besitzanzeigendes F&uuml;rwort angeschraubt, und schon wird aus dem neoliberalen Zugriff auf Europa eine Regierungskrise, ein nationales Problem, eine interne Angelegenheit der jeweiligen Nationen. Hinter dieser kleinen &Auml;nderung im Satzbau verbirgt sich der gesamte Komplex der &ldquo;Euro-Rettung&rdquo;. Verbirgt sich die Wahrheit hinter der Fassade von Demokratie, die man einigen weisungsgebundenen Marionettenregierungen zur Verwaltung in die Hand gedr&uuml;ckt hat, damit die per Schock-Therapie privatisieren und deregulieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2013\/05\/de-auditu.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ausgeratet: Ratingagenturen am Pranger<\/strong><br>\nEric Kolchinsky hat einmal dazugeh&ouml;rt &ndash; und ist einer der wenigen, die daf&uuml;r Verantwortung &uuml;bernommen haben. Er hat f&uuml;r die gro&szlig;en Investmentbanken an der Wallstreet an sogenannten Ratings mitgearbeitet. Ohne die G&uuml;tesiegel der privaten Ratingagenturen h&auml;tten die Investmentbanken ihre toxischen Papiere kaum verkaufen k&ouml;nnen.<br>\nEric Kolchinsky sagte vor dem US-Senat aus &ndash; wie die Ratingagenturen in der Krise Kasse machten und Profit &uuml;ber Qualit&auml;t und Verl&auml;sslichkeit stellten. Um die 150.000 Dollar bekamen sie manchmal f&uuml;r wenige Minuten Arbeit; daf&uuml;r wollten die Banken Gegenleistungen, und das f&uuml;hrte mit in die Katastrophe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/wirtschaft-boerse\/plusminus\/sendung\/wdr\/2013\/plusminus0515-126.html\">Das Erste plus-minus<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&ldquo;Politik hat Boden f&uuml;r Finanzkrieg bereitet&rdquo;<\/strong><br>\nFr&uuml;her war er Korruptionsj&auml;ger, nun wettert Wolfgang Hetzer gegen den Kapitalismus und warnt vor dem Verlust des sozialen Friedens.<br>\nDie Welt befindet sich im Krieg, im Finanzkrieg. Davon ist Wolfgang Hetzer &uuml;berzeugt. Er war bis 2011 beim europ&auml;ischen Amt f&uuml;r Korruptionsbek&auml;mpfung OLAF t&auml;tig. Was er dort erlebt hat, l&auml;sst f&uuml;r den Juristen nur einen Schluss zu: Der Kapitalismus ist eine Kriegserkl&auml;rung an die b&uuml;rgerliche Welt. In seinem ersten Buch &ldquo;Finanzmafia&rdquo; schreibt Hetzer &uuml;ber die &ldquo;Korruption als Leitkultur&rdquo;. Die derzeitige Wirtschaftskrise ist demnach ein Produkt aus politischen Fehlentscheidungen, wirtschaftlicher Inkompetenz und krimineller Energie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1363711269888\/Es-sind-systemische-Risiken-vorhanden?ref=nl\">der standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Exorbitante Managergeh&auml;lter begrenzen<\/strong><br>\nWas f&uuml;r die Schweiz vielleicht eine L&ouml;sung sein mag, w&auml;re f&uuml;r Deutschland ein deutlicher R&uuml;ckschritt. In der Realit&auml;t treffen oft Banken, institutionelle Anleger und internationale Beteiligungsgeber die Entscheidungen der Hauptversammlung. F&uuml;r sie stehen oft Rendite&uuml;berlegungen im Vordergrund; an einer Begrenzung der Vorstands- und Managergeh&auml;lter sind sie in der Regel nicht interessiert.<br>\nIn der Hauptversammlung geben damit ausschlie&szlig;lich Kapitalinteressen den Ton bei den Gehaltsverhandlungen an. Hierzulande ist der Aufsichtsrat jedoch in mitbestimmten Unternehmen ab einer Gr&ouml;&szlig;e von 500 Besch&auml;ftigten auch mit Arbeitnehmervertretern besetzt. Es ist in der Sache richtig und tr&auml;gt zur Akzeptanz der Entscheidung bei, wenn die Festsetzung der Bez&uuml;ge auch von der Arbeitnehmerseite mit verhandelt und mit verantwortet wird. Dieser<br>\nw&uuml;nschenswerte Einfluss der Arbeitnehmerseite w&uuml;rde bei einer Verlagerung der Entscheidung auf die Hauptversammlung entfallen. Das ist abzulehnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/17\/134\/1713472.pdf\">Deutscher Bundestag [PDF &ndash; 185 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Dieser Antrag der SPD-Fraktion trifft zwar in der Sache zu, die Mitbestimmung in den Aufsichtsr&auml;ten hat jedoch die &bdquo;exorbitanten Managergeh&auml;lter&ldquo; in der Vergangenheit auch nicht verhindert.<\/em> <\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Verfestigte Armut &ndash; Langzeitarbeitslose im Hartz-IV-System<\/strong><br>\nDie positive Entwicklung am Arbeitsmarkt hat erfreulicherweise auch die Menschen im Hartz IV-System erreicht. Die Zahl der Hilfeempf&auml;nger\/innen wie der Arbeitslosen im Hartz IV-System ist 2012 auf das niedrigste Niveau seit Errichtung dieses F&uuml;rsorgesystems gesunken.<br>\nDoch nach wie vor sind insgesamt noch gut sechs Millionen Menschen auf dieses<br>\nSystem angewiesen. Viele Integrationen sind instabil und soziale Problemlagen verfestigen sich insbesondere in gro&szlig;st&auml;dtischen Regionen. Einem Gro&szlig;teil gelingt es nicht oder nur befristet, den Hilfebezug l&auml;ngerfristig zu &uuml;berwinden. Teils droht eine Verfestigung prek&auml;rer Lebensverh&auml;ltnisse. Auch acht Jahre nach Aufbau des Hartz IV-Systems sind viele immer wieder bzw. f&uuml;r l&auml;ngere Zeit auf staatliche F&uuml;rsorge angewiesen, Langzeitbezug ist oftmals lebensbestimmende Realit&auml;t.\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130523_01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130523_01_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++dcb4251a-bef0-11e2-87d0-00188b4dc422\">DGB<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>EU will mit billigerer Energie Jobs schaffen<\/strong><br>\n&Ouml;kostromf&ouml;rderung am Pr&uuml;fstand &ndash; R&uuml;ckkehr der Atomkraft im Gespr&auml;ch<br>\nEs gelte, den Energiebinnenmarkt zu vollenden, Preise zu senken, Verbrauchereffizienz zu erh&ouml;hen, aber auch um eine &ldquo;Diversifizierung&rdquo; der Energiequellen, etwa wie man mit dem Abbau des umstrittenen Schiefergases umgehe, hei&szlig;t es in mehreren Dokumenten, die dem Standard vorliegen. Der Grundsatz, dass die Wahl des &rdquo; Energiemix&rdquo; den Nationalstaaten vorbehalten bleibt, soll nicht angetastet werden.<br>\nMehrfach wird der weitere Ausbau von erneuerbarer Energie und die Wichtigkeit der Klimaschutzziele angesprochen. Die Industrie dr&auml;ngte darauf, dass Energie vor allem billiger werde. Nur so lasse sich mehr Wettbewerbsf&auml;higkeit erzielen. Die Kommission wird von den Regierungschefs beauftragt, bis Anfang 2014 ein Ma&szlig;nahmenpaket f&uuml;r das weitere gesamthafte Vorgehen vorzulegen.<br>\nF&uuml;r den gr&ouml;&szlig;ten Sprengstoff d&uuml;rfte dabei Punkt 5, Absatz c des Gipfeldokuments sorgen. Darin wird die Kommission aufgefordert, die Regeln f&uuml;r staatliche Beihilfen zu &uuml;berpr&uuml;fen, die es erlauben, &rdquo; zielgerichtete Ma&szlig;nahmen&rdquo; zu setzen, um &ldquo;Investitionen in Energie und Umweltschutz&rdquo; zu ergreifen. Bis zuletzt wurde um diesen Passus gerungen. In fr&uuml;herer Fassung war dabei noch explizit von &ldquo;low carbon&rdquo;, treibhausgasarmen Energieformen die Rede. Dahinter verbirgt sich nichts anderes als Atomstrom, der in den Augen der gro&szlig;en Produzenten in Frankreich, Gro&szlig;britannien sehr umweltfreundlich ist &ndash; und billig obendrein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1363711684380\/EU-will-mit-billigerer-Energie-neue-Jobs-schaffen\">der Standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Altlast Atomenergie<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Gorleben: die verlogene Zwischenlager-Suche<\/strong><br>\nKeine Castoren mehr nach Gorleben &ndash; doch wohin mit dem Atomm&uuml;ll ab 2015? Au&szlig;er Schleswig-Holstein und Baden-W&uuml;rttemberg hat sich kein Land ge&auml;u&szlig;ert, der Bundesumweltminister windet sich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/panorama_3\/panoramadrei703.html\">NDR Panorama<\/a><\/li>\n<li><strong>AKW-R&uuml;ckbau &ndash; Zu welchem Preis?<\/strong><br>\n&ldquo;Vor 40 Jahren hatten die Erbauer der Atomkraftwerke in ihrer Planung nicht vorgesehen, dass die Meiler, wenn sie eines Tages zu alt und zu gef&auml;hrlich sein w&uuml;rden, abgerissen werden m&uuml;ssten. Vor diesem schwierigen Problem stehen nun viele Staaten, zum Beispiel die USA, Deutschland und vor allem Frankreich, das seinen Energiebedarf zum Gro&szlig;teil durch Kernenergie deckt.<br>\nNeun franz&ouml;sische Anlagen sind am Ende ihrer Laufzeit angekommen. Die technisch veralteten Kraftwerke werden nun zur&uuml;ckgebaut. Der Stromversorger EDF versucht, die verunsicherte Bev&ouml;lkerung zu beruhigen, und verk&uuml;ndet, den Prozess des kerntechnischen R&uuml;ckbaus unter Kontrolle zu haben.<br>\nDoch die Realit&auml;t sieht anders aus: Immer wieder kommt es zu technischen Zwischenf&auml;llen, die Menschen in den betroffenen Regionen empfinden ein st&auml;ndiges Kontaminationsrisiko. Und bis heute gibt es keine wirklich sichere Lagerung f&uuml;r radioaktive Abf&auml;lle, die zum Teil &uuml;ber Hunderttausende Jahre eine Gefahr darstellen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/videos.arte.tv\/de\/videos\/akw-rueckbau-zu-welchem-preis--7504536.html\">arte<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Mieterbund warnt vor rasantem Preisanstieg in Gro&szlig;st&auml;dten<\/strong><br>\nDer Deutsche Mieterbund (DMB) hat vor Preisexzessen in Deutschlands Gro&szlig;st&auml;dten gewarnt. Gerade bei neuen Vertr&auml;gen seien die Mieten einer Untersuchung des DMB zufolge stark gestiegen &ndash; teilweise liegen sie um mehr als 40 Prozent &uuml;ber der Durchschnittsmiete am Ort. Nun m&uuml;sse die Politik handeln.<br>\n&ldquo;Die hohen Neuvermietungsmieten von heute sind also die Vergleichsmieten von morgen&rdquo;, folgert DMB-Pr&auml;sident Franz-Georg Rips. Besonders in Universit&auml;tsst&auml;dten unterscheidet sich das aktuelle Mietniveau laut DMB von der Durchschnittsmiete. In Frankfurt am Main m&uuml;ssten Bewohner fast ein Drittel (30 Prozent) mehr bezahlen als dort orts&uuml;blich sei. Noch extremer sei die Situation in Konstanz: In der Stadt nahe der schweizerischen Grenze betr&auml;gt die Differenz ganze 44 Prozent. Der derzeit angebotene Quadratmeterpreis liegt damit rund drei Euro &uuml;ber dem bestehenden Preis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/mieterbund-warnt-vor-preisexplosion-in-grossstaedten-a-901164.html\">Spiegel Online<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Eigentlich doch kein Grund sich zu echauffieren. In der freien Marktwirtschaft regeln Angebot und Nachfrage bekanntlich den Preis. Ist das Angebot an Wohnraum knapp steigt eben der Preis (Miete). Allerdings w&auml;re noch die Frage zu beantworten was geschieht mit den Menschen, die den Marktpreis nicht mehr zahlen k&ouml;nnen? Nach neoliberaler Logik k&ouml;nnen diese Personen dann nicht mehr als Marktakteure auftreten und die entsprechenden G&uuml;ter nicht erwerben, was hei&szlig;t sie sitzen dann halt auf der Stra&szlig;e &ndash; alles ganz einfach.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Lebensversicherungen sind zum Haare raufen<\/strong><br>\nSelbst wer sich als Kunde einer Lebensversicherung bisher relativ sicher f&uuml;hlte und gelassen auf die immer weiter fallenden Zinsen schaute, sollte nun seine Erwartungen erneut senken. Kein Lebensversicherer kann sich der Zinsentwicklung am Kapitalmarkt entziehen &ndash; schlie&szlig;lich legen die Unternehmen rund 90 Prozent der Kundengelder in Zinspapieren an.<br>\nJe l&auml;nger die Zinsen so extrem niedrig bleiben, muss jeder Kunde mit weiteren und wom&ouml;glich gr&ouml;&szlig;eren Einbu&szlig;en als gedacht rechnen &ndash; und das auch, wenn die Vertr&auml;ge in den n&auml;chsten Jahren auslaufen und der Versicherer eigentlich vergleichsweise hohe Zinsen garantiert hatte&hellip;<br>\nEs wird immer enger. Wegen des Zinsr&uuml;ckgangs musste die Branche allein 2012 weitere f&uuml;nf Milliarden Euro in ihre Zusatzreserve stecken. Im Jahr davor waren es nur 1,5 Milliarden Euro. Auch dies zeigt: Die Last f&uuml;r die Unternehmen steigt &ndash; und kein Kunde sollte erwarten, dass dies nicht bei ihm ankommt. Bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/vorsorge-versicherung\/nachrichten\/keine-garantie-fuer-garantie-lebensversicherungen-sind-zum-haare-raufen-seite-all\/8236432-all.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>R&uuml;stungsexporte<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Deutsche Waffen f&uuml;r die Welt<\/strong><br>\nDie Bundesrepublik Deutschland ist die drittgr&ouml;&szlig;te R&uuml;stungsexportnation der Welt, nach den USA und Russland. Trotz scheinbar strenger Ausfuhrregeln werden jedes Jahr Milliardengesch&auml;fte mit R&uuml;stungsexporten gemacht. Immer wieder tauchen deutsche Waffen in Krisengebieten auf. Seit Monaten wird dar&uuml;ber nachgedacht, Leopard-Panzer nach Saudi-Arabien zu liefern.<br>\n&ldquo;ZDFzoom&rdquo; begibt sich auf Spurensuche in die deutsche R&uuml;stungsindustrie und will wissen: Wie laufen die geheimen Waffengesch&auml;fte in dieser h&ouml;chst verschwiegenen Branche? Wie werden Deals eingef&auml;delt und Millionengewinne erzielt? Wie eng ist die Bande zwischen R&uuml;stungsindustrie und Politik?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/zoom.zdf.de\/ZDF\/zdfportal\/programdata\/befc0476-9f54-36cb-bcb9-43012ec8ac62\/20160194\">ZDF zoom<\/a><\/li>\n<li><strong>Schwarzbuch Waffenhandel<\/strong><br>\nDeutschland ist Europameister beim Waffenhandel. Kriegswaffen und R&uuml;stungsg&uuml;ter werden selbst an menschenrechts-verletzende und kriegf&uuml;hrende Staaten verkauft. Im &bdquo;Schwarzbuch Waffenhandel&ldquo; publiziert der Autor und Friedensaktivist J&uuml;rgen Gr&auml;sslin neue brisante Fakten zu R&uuml;stungsexporten. Unser Buchtipp! Deutsche R&uuml;stungskonzerne &ndash; wie Daimler\/EADS, Krauss-Maffei Wegmann, Rheinmetall, Diehl Defence oder ThyssenKrupp Marine Systems &ndash; verdienen bestens am grenzenlosen Export ihrer Gro&szlig;waffensysteme. Heckler &amp; Koch erobert den Weltmarkt der Kleinwaffen mit profitablen Gewehrlieferungen und Lizenzvergaben. Durch die Unterst&uuml;tzung von Banken werden die Konzerne zu Kriegsgewinnlern. Die Verantwortung tragen die T&auml;ter in der Politik und in der R&uuml;stungsindustrie. Besonders brisante F&auml;lle werden geheim im Bundessicherheitsrat bewilligt &ndash; z.B. LEOPARD-2-Kampfpanzer f&uuml;r Saudi-Arabien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spreezeitung.de\/6575\/schwarzbuch-waffenhandel-wie-deutschland-am-krieg-verdient\/\">Spreezeitung<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> In ihrer Gier nach einer weiteren Steigerung auch der R&uuml;stungsexporte scheint unsere &ldquo;christliche&rdquo; Bundeskanzlerin Merkel (von zahlreichen Leitmedien als &ldquo;Mutti&rdquo; propagandistisch aufgeh&uuml;bscht) kaum noch Grenzen zu kennen. Mit zumeist fadenscheinigen und verlogenen &ldquo;Argumenten&rdquo; (z.B.:&rdquo;Stabilit&auml;t&rdquo; in den belieferten Dikaturen) bedient sie die Interessen der deutschen R&uuml;stungslobby und ist hierdurch mitverantwortlich f&uuml;r den Anstieg des weltweiten Terrorismus. Oder glaubt Merkel etwa, die unschuldigen Opfer der von der hiesigen R&uuml;stungsindustrie belieferten Tyrannen lie&szlig;en sich auf Dauer widerstandslos unterdr&uuml;cken?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Halbwahrheiten &uuml;ber den Reichtum in Deutschland<\/strong><br>\nEs ist ein Ger&uuml;cht, dass die Medien in erster Linie der Information dienen. In Wirklichkeit dienen sie genauso gut der Desinformation. Manchmal ist beides untrennbar vermischt, und dies nicht immer bewusst so gewollt &ndash; nimmt man Organe der Volksverdummung wie die Bildzeitung aus. Es gen&uuml;gt, dass die Medien ihre Meldungen von PR-Agenturen, Pressediensten, Institutionen und Organisationen beziehen und sie oft ungepr&uuml;ft und unkommentiert weiterverbreiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/autoren\/big-business-crime\/halbwahrheiten-ueber-den-reichtum\">BIG Business Crime &uuml;ber Freitag Community<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Robert Misik: Das ideologische Mantra &ldquo;Wettbewerbsf&auml;higkeit&rdquo;<\/strong><br>\nEin Pakt f&uuml;r &ldquo;Konvergenz- und Wettbewerbsf&auml;higkeit&rdquo;, der die Handschrift der deutschen schwarz-gelben Regierung tr&auml;gt, wird aber die Betonung auf Wettbewerbsf&auml;higkeit legen und von dem sozial-&ouml;konomischen Zerrbild ausgehen, dass wir in Europa alle gegeneinander konkurrieren und stabiles Wachstum nur erreicht werden kann, wenn alle immer wettbewerbsf&auml;higer werden. Wie absurd das ist, sieht man im Grunde auf den ersten Blick: Deutschland wurde &ldquo;wettbewerbsf&auml;higer&rdquo;, weil es die Lohnkosten in den vergangenen Jahren gedr&uuml;ckt hat (das hei&szlig;t: Niedriglohnsektoren eingef&uuml;hrt, nur sehr geringe Lohnerh&ouml;hungen f&uuml;r Normalverdiener realisiert und den Arbeitsmarkt dereguliert hat etc.), was die relative Wettbewerbsposition der anderen verschlechtert hat. Wenn die nun versuchen, &auml;hnlich &ldquo;wettbewerbsf&auml;hig&rdquo; wie die Deutschen zu werden, oder sogar noch &ldquo;wettbewerbsf&auml;higer&rdquo;, dann m&uuml;ssen die Deutschen wieder reagieren &ndash; man kann dieses Spiel ewig weiter spielen. Am Ende w&uuml;rden wir alle in Niedriglohnsektoren arbeiten, daf&uuml;r aber wunderbar wettbewerbsf&auml;hig sein, mit dem unbequemen Nachteil, dass es in Europa niemanden mehr gibt, der\/die unsere sch&ouml;nen G&uuml;ter, die wir in unserer gro&szlig;artigen Wettbewerbsf&auml;higkeit herstellen, noch kaufen kann. Und das, obwohl f&uuml;r alle europ&auml;ischen Volkswirtschaften zusammen der europ&auml;ische Markt den gemeinsamen Absatzmarkt darstellt, es also &uuml;berhaupt keinen Grund gibt, sich gegenseitig nieder zu konkurrieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/21-2013\/++co++b7ea79e6-bf18-11e2-96d1-52540066f352\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Kontroverse um das kapitalistische Ego<\/strong><br>\n&Uuml;ber das Buch von Frank Schirrmacher: Ego. Das Spiel des Lebens.<br>\nWelche &bdquo;Geschichte &hellip; dieses Buch erz&auml;hlen will&ldquo;, wird ausdr&uuml;cklich angegeben: &bdquo;Wie der Einzelne das Gef&uuml;hl haben konnte, dass sich das ganze Universum gegen ihn verschworen hat, und wie nach dem Ende des Kalten Kriegs ein neuer Kalter Krieg im Herzen unserer Gesellschaft er&ouml;ffnet wird.&ldquo; (ebd.) Das ist aber nur die Oberfl&auml;che dieser Erz&auml;hlung &ndash; dahinter, verdeckt insbesondere durch die von Schirrmacher vollzogene anthropologische Umdeutung seiner Beschreibungen (205ff.), zeichnet sich eine tiefer durchsetzende Hintergrundgeschichte ab: Dass die kapitalistische Produktionsweise alle Klassenkompromisse der Kalten-Kriegs-Periode aufgesprengt und dadurch die Konsenspolitik des Nachkriegs-Fordismus beendet &ndash; und in neuen Technologien und Organisationskonzepten neue Grundlagen daf&uuml;r gefunden hat, die Akkumulation des Kapitals zu entfesseln und in neue Sph&auml;ren des gesamtgesellschaftlichen Reproduktionsprozesses hinein auszudehnen, durch die das Alltagsleben noch weit tiefer gepr&auml;gt wird, als dies die &bdquo;Kulturindustrie&ldquo; und der &bdquo;Konsumismus&ldquo; im 20. Jahrhundert getan haben. Dabei entsteht auch eine neue Kompliziertheit zwischen Kapitalherrschaft und herrschaftlich strukturierten Geschlechterverh&auml;ltnissen &ndash; was den erneuerten Gestalten des &bdquo;Besitzindividualismus&ldquo; (Macpherson), welche die Oberfl&auml;che dieser modernen Gesellschaften nach den Prinzipien von &bdquo;Freiheit, Gleichheit, Eigentum und Bentham&ldquo; (Marx) organisieren, erst die starke emotionale Durchschlagskraft verleiht, die unterschwellig Schirrmachers Darstellung pr&auml;gt.<br>\nWie w&auml;re es, diesen Impuls daf&uuml;r zu nutzen, um zu untersuchen und zu dechiffrieren, welche modernen gesellschaftlichen Herrschaftsverh&auml;ltnisse &ndash; etwa das Kapitalverh&auml;ltnis, das &sbquo;Patriarchat&lsquo; und das &sbquo;Imperium&lsquo; &ndash; in dieser Oberfl&auml;che komplizenhaft zusammen wirken &ndash; und wo damit begonnen werden kann, tiefer anzusetzen? Dann w&uuml;rde Schirrmachers Buch wirklich n&uuml;tzlich werden &ndash; und sich nicht darauf beschr&auml;nken, im Feuilleton emotionale Wellen zu schlagen und zugleich durch &Uuml;berbetonung des Neuen zu verdecken, wie weitgehend schon ziemlich alte Herrschaftsverh&auml;ltnisse in diesem Neuen fortgef&uuml;hrt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/21-2013\/++co++b4dde5d6-be1d-11e2-bca1-52540066f352\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Michael Sandel &ndash; Die Grenzen des Marktes<\/strong><br>\nGeld regiert die Welt &ndash; und doch ist auch den Marktoptimisten klar, dass der Markt Grenzen braucht. Wer darf wo die Grenzen ziehen?<br>\nBarbara Bleisch diskutiert mit dem in Harvard lehrenden Philosophen Michael Sandel, was f&uuml;r Geld nicht zu haben sein sollte und was Gerechtigkeit von Menschen verlangt.<br>\nDer US-Amerikaner Michael Sandel geh&ouml;rt zu den Erfolgreichsten seiner Zunft: Seine B&uuml;cher sind weltweite Bestseller; seine Vorlesungsreihe &uuml;ber Gerechtigkeit findet im Internet grossen Absatz, und die Sitzpl&auml;tze in seinen Vorlesungen in Harvard werden wegen Platzmangel per Los vergeben.<br>\nBarbara Bleisch trifft den umtriebigen Philosophen in Berlin und diskutiert mit ihm, welche Grenzen der Markt braucht, unter welchen Umst&auml;nden der Individualismus die Gesellschaft bedroht und warum man sich den Platz in der Warteschlange nicht erkaufen darf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.srf.ch\/sendungen\/sternstunde-philosophie\/michael-sandel-die-grenzen-des-marktes\">Schweizer Radio und Fernsehen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>150 Jahre SPD &ndash; Genosse Sisyphos<\/strong><br>\n<strong>Eine Presseschau von Volker Bahl<\/strong><br>\nDie Gedanken von Heribert Prantl zum 150. Jubil&auml;um der SPD m&ouml;chte ich voranschicken (sie sind nicht im Netz).<br>\nKurzgefasst geht seine Geschichte analog zur &ndash; nach Alber Camus &ndash; gl&uuml;cklichen Figur des Sisyphos f&uuml;r die SPD so: M&uuml;hsam hat die SPD in ihrer Geschichte den gewaltigen &ldquo;Stein&rdquo; Sozialstaat nach oben &ndash; und zum Erfolg &ndash; gerollt&hellip;<br>\nUnd dann hat die SPD &ndash; als Genosse Sisyphos &ndash; oben angekommen mit der &ldquo;Entfesselung&rdquo; (oder auch einfach Liberalisierung) der Finanzm&auml;rkte diesen &ldquo;erfolgreichen&rdquo; Stein verloren, da er ihr auf der anderen Seite des Berges einfach wieder nach unten davongerauscht ist&hellip;.<br>\nNun ist sie  &ndash; wie weiland Sisyphos &ndash; dazu verdammt, diesen Weg nach unten &ndash; immer dem Stein nach &ndash; wieder runter zu gehen, um allm&auml;hlich den Stein &ldquo;Sozialstaat&rdquo; ( wohl f&uuml;r ganz Europa jetzt ) nach oben zu rollen. (vgl. <a href=\"http:\/\/www.europa-geht-anders.eu\/\">europa-geht-anders<\/a>)<br>\nStefan Reinecke erg&auml;nzt diese Geschichte von Heribert Prantl ganz aktuell und pragmatisch, dass in einem &ldquo;Rot-Rot-Gr&uuml;nen&rdquo; Parteienb&uuml;ndnis nach der Bundestagswahl auch wieder etwas zusammengef&uuml;gt werden muss, was auf dem neuerlichen Weg des Steines nach unten &ldquo;verloren&rdquo; worden ist :\n<p><strong>150 Jahre SPD &ndash; Die Gespenster der Geschichte: Die Sozialdemokratie mag den Gestank der Armut nicht.<\/strong><\/p>\n<p>Die SPD repr&auml;sentiert das Mittlere, Moderate. Deshalb brauchen wir sie.<br>\nEher d&uuml;ster stimmt der Blick auf die &ndash; jetzigen &ndash; Machtchancen der SPD. &ldquo;Rot-Gr&uuml;n oder nichts&rdquo; t&ouml;nt es. Das ist gelogen&hellip;<br>\nDerzeit bietet sich steuer- und sozialpolitisch Rot-Rot-Gr&uuml;n an. Das w&auml;re kein historisches Projekt, sondern eine n&uuml;chterne Zusammenarbeit, die auf Arbeitsteilung basiert: Die Linkspartei erreicht abgeh&auml;ngte Milieus, die der SPD lange den R&uuml;cken gekehrt haben. Doch die SPD hofft lieber weiter auf den baldigen Zusammenbruch der PDS\/Linkspartei, um in Siegerpose deren Rest aufzusaugen. Das ist keine Strategie, das ist kindisch.<br>\nUnd es hat etwas von einer Bestrafung: Man verachtet in der Linkspartei den eigenen, aufgegebenen Anspruch auf antikapitalistische Reformen, man hasst in ihr die Erinnerung, wie sehr die Agenda 2010 die SPD gespalten hat. In der Linkspartei scheint manchem Sozialdemokraten ein Teil der eigenen Geschichte als Gespenst zu begegnen, dem man nur den Tod w&uuml;nscht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Debatte-150-Jahre-SPD\/!116469\/\">taz<\/a><\/p>\n<p>Und so wird die SPD mit ihren 150 Jahren ohne eigene Strategie wieder kindisch. Aber wo und wer ist der Therapeut nach dieser Diagnose, der die SPD wieder zu einer strategischen Partei macht?<br>\nDer Vorsto&szlig; von Jan St&ouml;&szlig;, dem Berliner SPD-Vorsitzenden, im &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/vorab\/berliner-spd-landeschef-fuer-minderheitsregierung-im-bund-a-891493.html\">Spiegel<\/a>&rdquo; f&uuml;r &ndash; zumindest &ndash; eine Minderheitsregierung im Bund, <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/berlin\/gabriel-pfeift-berlins-spd-chef-zurueck,10809148,22240030.html\">wurde ja vom SPD-Chef Sigmar Gabriel sofort niedergeb&uuml;gelt<\/a>.<br>\nUnd diese Festlegung ist f&uuml;r die politische Zukunft so fragw&uuml;rdig &ndash; auch wenn es zur Zeit f&uuml;r eine knappe Mehrheit von &ldquo;Rot-Gr&uuml;n&rdquo; gerade noch reichen k&ouml;nnte. Siehe <a href=\"http:\/\/www.forschungsgruppe.de\/Startseite\/\">hier<\/a> sowie noch <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/wahl-umfragen-sonntagsfrage-fuer-bundestagswahl-und-landtagswahlen-a-623633.html\">hier<\/a>.<\/p>\n<p><strong>150 Jahre SPD: Die Last der Geschichte<\/strong><br>\nIn der weit zur&uuml;ckreichenden Vergangenheit war die SPD immer eine Partei des Fortschrittes. Doch ein mitrei&szlig;endes Zukunftsversprechen vermag sie derzeit nicht zu leisten&hellip;<br>\nSo hat die SPD bis an die Grenze der Selbstverleugnung zehn Jahre lang mit ihren eigenen Arbeitsmarkt- und Rentenreformen gehadert &ndash; statt pragmatisch jene Entwicklungen &ndash; wie die massenhafte Ausweitung der Leiharbeit &ndash; zu korrigieren,und an jenen &ndash; wie die Rente mit 67 &ndash; die sich angesichts der demografischen Entwicklung als zukunftsweisend erweisen, festzuhalten. Aber die SPD hat dar&uuml;ber Glaubenskriege gef&uuml;hrt.<br>\nDabei ging es weniger um die Sache als ums Prinzip. Vor allem aber stand strategisch das historische B&uuml;ndnis der SPD mit den Gewerkschaften auf dem Spiel:<br>\nInsofern ist es aus der Binnensicht durchaus ein Erfolg, wenn sich im Wahlkampf nun der Agenda-Apostel Peer Steinbr&uuml;ck und der Agenda-Erzfeind Klaus Wieseh&uuml;gel gemeinsam auf der B&uuml;hne pr&auml;sentieren.<br>\nDoch das B&uuml;ndnis des Kanzlerkandidaten mit dem Gewerkschaftsboss entfaltet au&szlig;erhalb der Kernklientel nicht nur <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/bundestagswahl-2013\/spd-die-linke-solidarisiert-sich-mit-wiesehuegel,20886784,22812014.html\">stilistisch einen eigenartigen Retro-Charme<\/a>. <\/p>\n<p>Der sozialpolitische Fixpunkt der SPD ist nun wieder der m&auml;nnliche Facharbeiter, der nach 45 Jahren Maloche mit 63 Jahren ohne Abschl&auml;ge in Rente gehen soll, auch wenn dies vor allem Frauen bezahlen sollen.<br>\nDie wachsende Zahl der jungen Freiberufler und Solo-Selbstst&auml;ndigen, die im gro&szlig;st&auml;dtischen Milieu ohne eine vern&uuml;nftige Alterssicherung ihre Existenz bestreiten, wird sich davon eher nicht angesprochen f&uuml;hlen&hellip;.<br>\nAls ein mitrei&szlig;endes Zukunftsversprechen k&ouml;nnte aber jetzt auch der Kampf f&uuml;r ein solidarisches Europa passen. (Siehe z.B. <a href=\"http:\/\/www.europa-geht-anders.eu\/\">europa-gehts-anders<\/a>)<br>\nDoch das schreckt die eigene Klientel der SPD.<br>\nUrspr&uuml;nglich wollten die Genossen die Bildung ins Zentrum ihres Wahlprogrammes r&uuml;cken&hellip;. Doch Bildung ist inzwischen ein SPD-Thema unter vielen &ndash; und so werden Kern und Ernsthaftigkeit ihrer politischen Botschaft immer diffuser.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/150-jahre-spd-die-last-der-geschichte,1472602,22824606,view,asFirstTeaser.html\">FR<\/a>  <\/p>\n<p>Jakob Augstein merkt zu den 150 Jahren SPD dann nur noch an : &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/jakob-augstein-ueber-150-jahre-spd-keine-linken-nirgends-a-900785.html\">Keine Linken , nirgends<\/a>&rdquo; <\/p>\n<p>Und dann nat&uuml;rlich im Spiegel das Loblied auf die Agenda:<\/p>\n<p><strong>Worauf die Sozialdemokraten stolz sein k&ouml;nnen<\/strong><br>\n14 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer hatte der dritte sozialdemokratische Bundeskanzler (und der erste seit der Wiedervereinigung Deutschlands), Gerhard Schr&ouml;der, den Mut zu einem gesellschaftspolitischen Befreiungsschlag, der Agenda 2010. Was immer der Agenda fehlte und was es zu korrigieren gilt: Ohne diese tiefgreifende Reform des Sozialstaats st&uuml;nde Deutschland heute sehr viel schlechter da. Schr&ouml;der hatte, ganz im Sinne Bernsteins, begriffen, dass gesellschaftlicher Fortschritt die st&auml;ndige Bereitschaft zur Selbstrevision verlangt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/150-jahre-spd-historiker-winkler-gratuliert-den-sozialdemokraten-a-900579.html\">Spiegel Online<\/a> <\/p>\n<p><em><strong>Dazu eine Anmerkung von J.K.:<\/strong> In dem Text von Winkler finden sich doch einige interessante historische Interpretationen. Die Kooperation der SPD mit den abgewirtschafteten Eliten des Kaiserreiches, mit der klaren Konsequenz, dass damit der gesellschaftliche Wandel der revolution&auml;ren Phase abgew&uuml;rgt wurde, und die alten Eliten ihre Machpositionen behielten und dann keine 14 Jahre sp&auml;ter zusammen mit den Nazis die Weimarer Demokratie erledigten, als eine Notwendigkeit f&uuml;r die Einf&uuml;hrung der Demokratie zu beschreiben, ist mehr als gewagt.<\/em><br>\n<em>Und als Kr&ouml;nung nat&uuml;rlich wieder einmal die Beweihr&auml;ucherung der Agenda 2010, und das mit den abgedroschensten m&ouml;glichen Phrasen. Von einem Historiker h&auml;tte man da etwas mehr Reflexionsverm&ouml;gen erwartet. Sieht Winkler nicht was in einem Europa geschieht, welches von Deutschland die Agendapolitik aufoktroyiert bekommt? Daf&uuml;r, dass die SPD die Blaupause f&uuml;r die merkelsche Totsparpolitik geliefert hat, und es bis heute auch angesichts des millionenfachen Elends, die diese Politik produziert, nicht schafft sich davon zu distanzieren, daf&uuml;r sollte sie sich eigentlich sch&auml;men. Da gibt es leider nichts worauf man stolz sein k&ouml;nnte.<\/em><\/p>\n<p><strong>Und auch die neoliberale INSM gratuliert:<\/strong> <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130523_02.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130523_02_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/iley.de\/?article=150_JAHRE_SPD-soziale_demokratie_jetzt\">iley.de<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Langzeitgeb&uuml;hren in Niedersachsen: &ldquo;rot-gr&uuml;n entt&auml;uscht Studierende&rdquo;<\/strong><br>\nEntgegen der Behauptung im Wahlkampf werden die Studiengeb&uuml;hren in Niedersachsen nicht vollst&auml;ndig abgeschafft. Studierende in Niedersachsen werden weiterhin Studiengeb&uuml;hren, wenn sie die sogenannte Regelstudienzeit um mehr als 6 Semester &uuml;berschreiten, bezahlen m&uuml;ssen.<br>\nHierzu erkl&auml;rt fzs-Vorstand Erik Marquardt:<br>\n&ldquo;Die nieders&auml;chsische Landesregierung entt&auml;uscht die Geb&uuml;hrengegner*innen. Heute ist ein trauriger Tag im Kampf gegen Studiengeb&uuml;hren. Angesichts der Kosten f&uuml;r die Kompensation der Allgemeinen Studiengeb&uuml;hren ist es uns v&ouml;llig unverst&auml;ndlich, wieso der geringe Einnahmefaktor der Langzeitgeb&uuml;hren nicht ebenfalls abgeschafft wird. Wirtschaftlich und finanziell sind die Langzeitgeb&uuml;hren f&uuml;r den Wissenschaftsbetrieb v&ouml;llig unerheblich. Die Verwaltungskosten dieser Geb&uuml;hren &uuml;bersteigt ein gesundes Verh&auml;ltnis und die Geb&uuml;hren treffen genau die Studierenden, denen ein z&uuml;giges Studium aufgrund von Krankheit, sozialer Lage oder ehrenamtlichem Engagement nicht m&ouml;glich war. Langzeitgeb&uuml;hren dienen vor allem der Abschreckung und f&uuml;hren zu Studienabbr&uuml;chen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fzs.de\/aktuelles\/presse\/305916.html\">fzs<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Untersuchungsgegenstand: Geistiger Diebstahl<\/strong><br>\nGuttenberg, Koch-Mehrin und Schavan &ndash; die Politker_innen haben in ihrer Doktorarbeit plagiiert und so eine Diskussion &uuml;ber die Qualit&auml;t von Doktorarbeiten angesto&szlig;en. Der Frage, wie sich diese Debatte auf die Arbeit der derzeit Promovierenden auswirkt, ist unsere Bloggerin Pauline P&uuml;schel nachgegangen und hat Doktoranden in Berlin befragt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wasbildetihrunsein.de\/2013\/05\/22\/promotion-geistiger-diebstahl\/\">Was bildet ihr uns ein?<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Jean Ziegler: Das Verm&auml;chtnis des Hugo Chavez<\/strong><br>\nEr redete nicht gerne dar&uuml;ber. Nur einmal, in einer Nacht im Jahr 2006 im Pr&auml;sidentenpalast von Miraflores kam Hugo Chavez Fria auf den &bdquo;Caracazo&ldquo; zu sprechen, jene Tage im Februar 1989, als ganze Quartiere der Hauptstadt in Flammen standen und sich das Volk der &Auml;rmsten gegen das Diktat des Weltw&auml;hrungsfonds erhob. Der WWF hatte Venezuela ein neues sogenanntes Strukturanpassungsprogramm verordnet. Die Preise f&uuml;r Grundnahrungsmittel waren innerhalb Wochenfrist um durchschnittlich 30 Prozent gestiegen. Die total korrupte WWF- und Wallstreet-h&ouml;rige sozialdemokratische Regierung (Accion Democratica) von Carlos Andres Perez rief die Armee. In der nachfolgenden blutigen Repression starben &uuml;ber 3000 Menschen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/autoren\/big-business-crime\/das-vermaechtnis-des-hugo-chavez\">BIG Business Crime &uuml;ber Freitag Community<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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