{"id":17456,"date":"2013-06-03T08:58:54","date_gmt":"2013-06-03T06:58:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17456"},"modified":"2013-06-03T08:58:54","modified_gmt":"2013-06-03T06:58:54","slug":"hinweise-des-tages-1891","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17456","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17456#h01\">Lafontaine: Mehr Demokratie mit Blick auf den Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17456#h02\">Prisoners of the Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17456#h03\">Blockupy<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17456#h04\">Zerst&ouml;rung des &ouml;konomisch-politischen Fundaments der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17456#h05\">Eurozone: Arbeitslosenquoten der Schande<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17456#h06\">Robert  Misik: Jetzt wollen sogar schon die Chicago-Boys die Ungleichheit bek&auml;mpfen&hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17456#h07\">Nouriel Roubini &ndash; After the Gold Rush<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17456#h08\">Behind smoke and mirrors: on the alleged recapitalization of Europe&rsquo;s Banks<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17456#h09\">Wir brauchen einen Finanz-T&Uuml;V&hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17456#h10\">Da haben wir was angerichtet! F&ouml;rdern Tafeln die Armut?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17456#h11\">Monsanto, mit Gift und Genen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17456#h12\">Angela Merkel und der Abbau der Sozialen Marktwirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17456#h13\">Deutsche Stellungen in einem geheimen Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17456#h14\">Das rote Vakuum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17456#h15\">Gauck warnt vor Alarmismus in Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17456#h16\">Gerhard Schr&ouml;ders Agenda-Politik wird von vielen in der SPD immer noch gelobt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17456#h16\">Augstein &uuml;ber Journalisten und Blogger &ndash; Was ist Journalismus?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17456#h17\">Cornelia Heintze: Unterfinanzierung und kein Ende &ndash; &Ouml;ffentliche Bildungsausgaben im internationalen Vergleich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17456#h18\">zu guter Letzt: Volker Pispers: Bilder beeinflussen mehr als Worte<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17456&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Lafontaine: Mehr Demokratie mit Blick auf den Euro<\/strong><br>\nLinke Forderungen mit &ldquo;Alternative f&uuml;r Deutschland&rdquo; nicht vergleichbar<br>\nVor dem Hintergrund deutsch-franz&ouml;sischer Bem&uuml;hungen, Europa aus der Krise zu f&uuml;hren, hat Oskar Lafontaine, der Vorsitzende der Linken im saarl&auml;ndischen Landtag, f&uuml;r mehr demokratische Entscheidungsprozesse geworben. Er will ein europ&auml;isches W&auml;hrungssystem, bei dem nicht nur einer bestimmt, wo es langgeht.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/tacheles\/2127854\/\">Deutschlandfunk<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ondemand-mp3.dradio.de\/file\/dradio\/2013\/06\/01\/drk_20130601_1305_a8b466f6.mp3\">Podcast [Audio &ndash; mp3]<\/a>\n<p><strong>passend dazu: Heilsame Verwirrung? Der Euro, die Linke und die AfD<\/strong><br>\nAuf der Linken, und speziell in der Linkspartei, herrscht in der Euro-Frage heillose Verwirrung. Und wer anders k&ouml;nnte sie ausgel&ouml;st haben als Oskar Lafontaine? Kaum hatte der homo politicus seinen endg&uuml;ltigen R&uuml;ckzug aus der Bundespolitik verk&uuml;ndet, machte er nur wenige Tage sp&auml;ter klar, was er darunter versteht: In einem Interview mit der &bdquo;Saarbr&uuml;cker Zeitung&ldquo; erkl&auml;rte Lafontaine, dass er den Euro f&uuml;r gescheitert halte und pl&auml;dierte f&uuml;r eine m&ouml;gliche R&uuml;ckkehr zu einem System nationaler W&auml;hrungen.<br>\nPrompt brach ein Sturm der Entr&uuml;stung los: Die &bdquo;Frankfurter Rundschau&ldquo; monierte &bdquo;infantiles Verhalten&ldquo; und &bdquo;Die Zeit&ldquo; sah &bdquo;Lafontaine auf rechten Euro-Abwegen&ldquo;: Angeblich &bdquo;schon immer ein begnadeter Volksverdummer&ldquo;, fische er wieder einmal &bdquo;im rechten Fahrwasser&ldquo;. Auch in der Linkspartei selbst sah offenbar mancher den Augenblick der Abrechnung gekommen. Benjamin-Immanuel Hoff, Bundessprecher des reformorientierten Forums demokratischer Sozialismus (fds), w&auml;hnte Lafontaine &bdquo;auf der Welle des rechten Populismus&ldquo;, als neue &bdquo;(W)AfD von links&ldquo;. Und sein Vorg&auml;nger Stefan Liebich stellte in sch&ouml;nster Wildwest-Manier fest: &bdquo;Wer bei uns das Ende das Euro will, sattelt das falsche Pferd und reitet allein in den Horizont. Links ist europ&auml;isch und solidarisch.&ldquo;<br>\nGut gebr&uuml;llt, m&ouml;chte man sagen, doch leider f&auml;ngt hier das Problem erst an. Was n&auml;mlich wirklich europ&auml;isch ist, bedarf heute angesichts einer zunehmenden Spaltung unter dem Euro-Regime offenbar der Kl&auml;rung. Mit simplen Populismus-Vorw&uuml;rfen kommt man nicht weiter. Wer die von Lafontaine propagierte L&ouml;sung einfach in das Links-rechts-Schema presst, springt entschieden zu kurz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2013\/juni\/heilsame-verwirrung-der-euro-die-linke-und-die-afd\">Bl&auml;tter<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Prisoners of the Euro<\/strong><br>\nBut right now, the E.U. project isn&rsquo;t advancing democracy, liberalism and human rights. Instead, it is subjecting its weaker member states to an extraordinary test of their resilience, and conducting an increasingly perverse experiment in seeing how much stress liberal norms can bear.<br>\nThat stress takes the form of mass unemployment unseen in the history of modern Europe, and mass youth unemployment that is worse still&hellip;<br>\nFor these countries, the euro zone is now essentially an economic prison, with Germany as the jailer and the common currency as the bars.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2013\/06\/02\/opinion\/sunday\/douthat-prisoners-of-the-euro.html?_r=0\">New York Times<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe dazu den Kommentar von Thorsten Hild &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/06\/nachgelesen-und-kommentiert-krisenpolitik-ach-ware-die-new-york-times-doch-ein-deutsches-massenblatt\/\">Ach w&auml;re die New York Times doch ein deutsches Massenblatt<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Blockupy<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ende einer Demonstration<\/strong><br>\nDer Tag hatte so friedlich angefangen: Am Samstag versammelte sich das Blockupy-B&uuml;ndnis in Frankfurt und wollte gegen die europ&auml;ische Austerit&auml;tspolitik demonstrieren. Der Aufzug endete kurze Zeit sp&auml;ter im Desaster, einem politischen Skandal.<br>\nVertreter der verschiedenen linken Str&ouml;mungen, die sich seit Donnerstag unter dem Banner &bdquo;Blockupy&ldquo; in Frankfurt vereinigt hatten, gei&szlig;elten in Redebeitr&auml;gen die Verarmung der Bev&ouml;lkerung in S&uuml;deuropa, die Sparpolitik, den Abbau von demokratischen Rechten, die Asylpolitik, die Belastung der Frauen in der Krise.<br>\nDoch um all das geht es ab 12.45 Uhr nicht mehr. In diesem Moment, das Ende der Demonstration hat den Baseler Platz noch nicht einmal verlassen, dringen unvermittelt Beamte in den Demonstrationszug vor. Sie schubsen die Teilnehmer beiseite, sie decken sie mit Pfefferspray ein, sie ziehen einen Kessel um etwa 1000 Menschen aus dem &bdquo;antikapitalistischen Block&ldquo;. Einer der ersten, den sie dabei verletzen, ist der Journalist Christian M. Er habe gerade das Fronttransparent fotografiert, wird M. sp&auml;ter erz&auml;hlen, er sei klar als Pressevertreter erkennbar gewesen. &bdquo;Ich habe nur noch aus dem Augenwinkel gesehen, dass jemand auf mich zust&uuml;rmt&ldquo;, sagt er. &bdquo;Und dann hatte ich schon &uuml;berall Pfefferspray im Gesicht.&ldquo; F&uuml;r M. endet der Tag, wie f&uuml;r viele, im Krankenhaus. Blockupy z&auml;hlt am Ende 200 Verletzte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/blockupy-frankfurt\/blockupy-frankfurt-ende-einer-demonstration,15402798,23093936.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Desastr&ouml;ser Einsatz<\/strong><br>\n&ldquo;Frankfurt hat sich blamiert&ldquo;, schrieb die Frankfurter Rundschau vor einem Jahr an dieser Stelle, als es darum ging, den Umgang mit den Blockupy-Protesten zu bewerten. Diesmal hat sich Frankfurt nicht nur blamiert. Diesmal endete der Demonstrationszug in einem Desaster, das ein juristisches Nachspiel haben muss. Weil Menschen von hochaggressiv auftretenden Polizisten verletzt wurden. Und weil die Polizei mit ihrer Entscheidung, den Demonstrationszug am Schauspiel zu stoppen, kurzerhand ein Urteil des Verwaltungsgerichtshofs unterlaufen hat.<br>\nWer sich durchliest, wie Polizeipr&auml;sident Achim Thiel den Einsatz rechtfertigt, kommt aus dem Staunen nicht heraus. Allen Ernstes behauptet er, der Einsatzleiter habe keine andere Wahl gehabt, weil Demonstranten gegen Auflagen versto&szlig;en h&auml;tten. Richtig daran ist, dass Teilnehmer vermummt waren und B&ouml;ller flogen. Doch abgesehen davon, dass beides bei linksradikalen Demonstrationen in Frankfurt seit Jahren zur Folklore geh&ouml;rt und die Polizei darauf in der Regel noch nicht einmal mehr mit Durchsagen reagierte, h&auml;tte es selbstverst&auml;ndlich ganz andere M&ouml;glichkeiten gegeben, auf diese Verst&ouml;&szlig;e zu reagieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/blockupy-frankfurt\/kommentar-blockupy-frankfurt-desastroeser-einsatz,15402798,23096954.html\">FR<\/a>\n<p><strong>Siehe auch: &raquo;Daf&uuml;r wurden wir selbst abgef&uuml;hrt&laquo;<\/strong><br>\nAm Ende wurde das exekutiv durchgesetzt, was die Beh&ouml;rden auf gerichtlichem Wege nicht erreicht hatten: die Verhinderung der Demo, eine EZB ohne Demonstranten, daf&uuml;r gesch&uuml;tzt mit NATO-Stacheldraht. Wir Abgeordnete haben so lange wie m&ouml;glich versucht, durch unsere Pr&auml;senz und mit unserem besonderen Status der Demo Schutz zu geben &ndash; insbesondere der Einzel-Personalaufnahme und Ingewahrsamnahme aller circa 1000 Personen im antikapitalistischen Block haben wir uns widersetzt. Daf&uuml;r wurden wir selbst abgef&uuml;hrt, mit dem Vorwand, wir sch&uuml;tzten Kriminelle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/im-wortlaut\/dafuer-wurden-wir-selbst-abgefuehrt\/\">Linksfraktion<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Offenbarungseid der Demokratie<\/strong><br>\nAls wir am vergangenen Freitag aufbrachen, um bei Blockupy gegen die Troika und die Macht der Banken und Konzerne zu diskutierten, freuten wir uns auf ein lebendige und kreative Demonstration.  [&hellip;]<br>\nWas wir bei Blockupy erlebten, war, dass die demokratischen Grundrechte der Bev&ouml;lkerung, das Recht auf friedliche Demonstration und Meinungs&auml;u&szlig;erung, das durch die Entscheidung des Verwaltungsgerichts best&auml;tigt worden war, auf die Entscheidung des hessischen Innenministeriums hin von der Polizei unterwandert wurde und stattdessen die politischen Ansichten der hessischen Landesregierung durchgepr&uuml;gelt wurden &ndash; und zwar von der Polizei. Diese filmte, kontrollierte, pr&uuml;gelte auf friedlich demonstrierende Menschen ein und hielt sie davon ab, sich auf verfassungskonforme Weise kritisch gegen&uuml;ber dem Staat und seiner Politik zu &auml;u&szlig;ern.<br>\nDie Demokratie ger&auml;t unter die R&auml;der jener Krise und ihrer Austerit&auml;tspolitik in der EU, ein solches Verhalten von Polizei und Politik entspricht dem, was man einen Polizeistaat nennt. Blockupy als Testfall f&uuml;r die Demokratie hat gezeigt, dass unsere demokratischen Grundrechte nichts mehr wert sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/diefreiheitsliebe.de\/allgemein\/blockupy-offenbarungseid-der-demokratie\">Die Freiheitsliebe<\/a><\/li>\n<li><strong>Eskalation und Kessel offensichtlich von langer Hand geplant<\/strong><br>\nEskalation und Kessel offensichtlich von langer Hand geplant \/ Polizeif&uuml;hrung in Wiesbaden geht nicht auf weit reichende Angebote der Demonstranten ein<br>\nDie Polizei geht derzeit grundlos gewaltsam gegen die eingekesselten Teilnehmer der Blockupy-Demo vor. &ldquo;Die Strategie der Polizei ist offensichtlich: Sie will eskalieren. Die Demonstranten sind der Polizei in den Verhandlungen weit entgegen gekommen, die Polizeif&uuml;hrung in Wiesbaden lehnt trotz weit gehender Angebote der Demonstrierenden jede Kooperation ab&rdquo;, sagte Blockupy-Sprecher Roland S&uuml;&szlig;. &ldquo;Die politische Verantwortung f&uuml;r die Verhinderung der genehmigten Demonstration liegt in Wiesbaden.&rdquo; Die Eingekesselten h&auml;tten sich bereit erkl&auml;rt, von der Polizei beanstandete Gegenst&auml;nde zur&uuml;ck zu lassen. Selbst die Demo-Route entlang dem Mains habe die Demo-Leitung unter Protest akzeptiert. Doch die Polizeileitung in Wiesbaden lehne jede Deeskalation ab und bestehe darauf, alle eingekesselten Demonstranten Leibesvisitationen und Gep&auml;ckkontrollen zu unterziehen. Als die Demonstranten diese Schikane zur&uuml;ckwiesen und auf ihrem Recht bestanden, die Demonstration gemeinsam zu Ende zu f&uuml;hren, griff die Polizei die Demonstration mit Pfefferspray und Schlagst&ouml;cken an. &ldquo;Alles deutet darauf hin, dass diese Eskalation von der Polizeif&uuml;hrung in Wiesbaden von langer Hand vorbereitet worden und der Kessel an dieser Stelle von vornherein geplant worden ist&rdquo;, sagte Blockupy-Sprecherin Ani Die&szlig;elmann. So seien etwa die Dixie-Toiletten f&uuml;r die Eingekesselten innerhalb weniger Minuten vor Ort gewesen. &ldquo;Die standen offenbar schon passend bereit.&rdquo; Die Polizeiverantwortlichen vor Ort d&uuml;rfen nicht mit der Demo-Leitung sprechen. Einziger Ansprechpartner f&uuml;r die Demo-Leitung ist die Polizeileitung in Wiesbaden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blockupy-frankfurt.org\/2013\/pressemitteilung-eskalation-und-kessel-offensichtlich-von-langer-hand-geplant\/\">Blockupy Frankfurt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Zerst&ouml;rung des &ouml;konomisch-politischen Fundaments der EU<\/strong><br>\nDie wirtschaftliche Krisensituation ist nicht zu bestreiten. Auch im Jahr 2013 steckt die Euro-Zone in einer leichten Rezession fest. Vor allem f&uuml;r die s&uuml;deurop&auml;ischen Krisenstaaten erweist sich die Mischung aus Austerit&auml;tspolitik und Strukturreformen als fatal, weil die entscheidende dritte Komponente fehlt: Schuldenentlastung und Wachstum. Faktisch ist in Europa erneut das Scheitern der neoliberalen Politikkonzeption verdeutlicht worden &ndash; im Unterschied zu Japan und Nordamerika. Aus einer tiefen Wirtschaftskrise kommt man mit Austerit&auml;tspolitik nicht heraus. Das Argument, man m&uuml;sse gerade in der Krise H&auml;rte zeigen, hat sich erledigt. Die EU-Kommission folgt den internationalen Wirtschaftsorganisationen wie OECD und IWF und r&auml;umt zun&auml;chst den eigentlichen Krisenl&auml;ndern in der Eurozone mehr Zeit ein. Es geht aber nicht nur um Zeit.<br>\nDie deflation&auml;re Abw&auml;rtsspirale, die zudem in einer W&auml;hrung stattfindet, welche die S&uuml;deurop&auml;er nicht kontrollieren, zerst&ouml;rt die europ&auml;ischen Fundamente dort und &ndash; unter umgekehrten Vorzeichen &ndash; auch im wohlhabenden europ&auml;ischen Norden. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis in einem der gro&szlig;en europ&auml;ischen Krisenl&auml;nder eine F&uuml;hrung gew&auml;hlt wird, die sich an die Austerit&auml;tsvorgaben nicht mehr halten wird &ndash; und dann? Schon heute versprechen die nationalen Regierungen mehr oder weniger offen in Wahlk&auml;mpfen ihren B&uuml;rgern Schutz vor der europ&auml;ischen Austerit&auml;tspolitik. Binnen weniger Monate haben in vielen EU-L&auml;ndern die Mehrheitsverh&auml;ltnisse zu Ungunsten der europ&auml;ischen Idee ver&auml;ndert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/zerstoerung-des-oekonomisch-politischen-fundaments-der-eu\/\">Sozialismus aktuell<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Eurozone: Arbeitslosenquoten der Schande<\/strong><br>\nHeute ver&ouml;ffentlichte Eurostat die saisonbereinigten Arbeitslosenquoten f&uuml;r die EU17 und die EU27 und diese belegen, wie nun schon jeden Monat, die Sch&auml;rfe der Krise in der S&uuml;dperipherie und die unhaltbaren Divergenzen in der Eurozone. In der Eurozone stieg die saisonbereinigte Arbeitslosenquote im April 2013 auf 12,2% und damit auf die h&ouml;chste Arbeitslosenquote seit Bestehen der Gemeinschaft und die h&ouml;chste Quote seit dem Beginn der Datenerhebung im Jahre 1995. In der Eurozone waren im April 2013 19,375 Millionen Erwerbsf&auml;hige arbeitslos. In der EU27 lag die Arbeitslosenquote unver&auml;ndert zum Vormonat bei 11,0%, dies entsprach 26,588 Millionen Arbeitslosen.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130603_1i-450x331.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.querschuesse.de\/eurozone-arbeitslosenquoten-der-schande\/\">Querschuesse<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Robert Misik: Jetzt wollen sogar schon die Chicago-Boys die Ungleichheit bek&auml;mpfen&hellip;<\/strong><br>\nWachsende soziale Ungleichheit f&uuml;hrt nicht nur zu h&ouml;heren Verm&ouml;gen, sondern auch zu h&ouml;heren Schuldenst&auml;nden, mehr Bankrotten und damit zu schlechteren &ouml;konomischen Ergebnissen &ndash; ich habe das hier auf diesem Blog schon h&auml;ufiger betont und die f&uuml;hrenden progressiven &Ouml;konomen wie Paul Krugman und Joseph Stiglitz liefern beinahe t&auml;glich neue Beweisf&uuml;hrungen f&uuml;r diese Zusammenh&auml;nge.<br>\nDass jetzt aber sogar schon &Ouml;konomen von der University of Chicago in einem Workingpaper (hier der Link) zu diesem Schluss kommen, ist dann doch eine kleine Sensation &ndash; schlie&szlig;lich hat an dieser Universit&auml;t Milton Friedman sein Sekten-Regime installiert und die Universit&auml;t im beschaulichen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.misik.at\/sonstige\/jetzt-wollen-sogar-schon-die-chicago-boys-die-ungleichheit-bekampfen.php\">Robert Misik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Nouriel Roubini &ndash; After the Gold Rush<\/strong><br>\nThe run-up in gold prices in recent years &ndash; from $800 per ounce in early 2009 to above $1,900 in the fall of 2011 &ndash; had all the features of a bubble. And now, like all asset-price surges that are divorced from the fundamentals of supply and demand, the gold bubble is deflating.<br>\nAt the peak, gold bugs &ndash; a combination of paranoid investors and others with a fear-based political agenda &ndash; were happily predicting gold prices going to $2,000, $3,000, and even to $5,000 in a matter of years. But prices have moved mostly downward since then. In April, gold was selling for close to $1,300 per ounce &ndash; and the price is still hovering below $1400, an almost 30% drop from the 2011 high.<br>\nCommentsView\/Create comment on this paragraphThere are many reasons why the bubble has burst, and why gold prices are likely to move much lower, toward $1,000 by 2015. [&hellip;]<br>\nSo gold remains John Maynard Keynes&rsquo;s &ldquo;barbarous relic,&rdquo; with no intrinsic value and used mainly as a hedge against mostly irrational fear and panic. Yes, all investors should have a very modest share of gold in their portfolios as a hedge against extreme tail risks. But other real assets can provide a similar hedge, and those tail risks &ndash; while not eliminated &ndash; are certainly lower today than at the peak of the global financial crisis.<br>\nCommentsWhile gold prices may temporarily move higher in the next few years, they will be very volatile and will trend lower over time as the global economy mends itself. The gold rush is over.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/the-end-of-the-gold-bubble-by-nouriel-roubini\">Project Syndicate<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Behind smoke and mirrors: on the alleged recapitalization of Europe&rsquo;s Banks<\/strong><br>\nNew DIIS report argues that European banks remain undercapitalized<br>\n&ldquo;From 1 January 2014, EU banks will be stronger&rdquo;, read the European Parliament&rsquo;s press release that followed the approval of the new European regulation on capital requirements just two weeks ago. The press release went on to explain that by stepping up capital provisions the regulation will help banks cope better with crises.<br>\nA new DIIS report questions these claims. Not only is the new regulation insufficient to seriously deal with the problem of bank&rsquo;s loss absorbency and protect tax payers&rsquo; pocketbooks, it actually restrains the ability of individual member states to pursue more stringent regulations on bank capital.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.diis.dk\/sw128648.asp\">diis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wir brauchen einen Finanz-T&Uuml;V&hellip;<\/strong><br>\nAm 22. September ist Bundestagswahl, der Wahlkampf hat begonnen. Grund genug f&uuml;r FONDS professionell, die Positionen der Parteien zu Finanzmarktregulierung und Altersvorsorge abzuklopfen. Heute: Axel Troost von den Linken.<br>\nHerr Troost, mit dem Honoraranlageberatungsgesetz soll die Honorarberatung gest&auml;rkt werden. Gehen die Regeln Ihrer Meinung nach in die richtige Richtung? Wo muss nachgebessert werden?Troost: Dass sich die Bundesregierung nun endlich der Honorarberatung annimmt, ist zu begr&uuml;&szlig;en. Jedoch wird das Gesetz nicht dazu f&uuml;hren, dass unabh&auml;ngige Beratung\/Honorarberatung aus ihrem Schattendasein heraustritt. Dies liegt zum einen daran, dass der Gesetzentwurf in einzelnen Regelungen zu viele Schw&auml;chen offenbart. Beispielsweise wird der Begriff &ldquo;Berater\/in&rdquo; nicht unter Bezeichnungsschutz gestellt. Es besteht zudem ein Aufsichtsgef&auml;lle, weil die Aufsicht &uuml;ber die Beratenden nicht einheitlich &uuml;ber die BaFin erfolgt. Auch zu einer verbindlichen Ausweisung von Nettotarifen f&uuml;r alle Finanzinstrumente konnte sich Schwarz-Gelb nicht durchringen. Gleichzeitig traf die Bundesregierung keine Vorkehrungen, um daf&uuml;r zu sorgen, dass Honorarberatung nicht zum Privileg der Reichen wird. Insgesamt muss die unabh&auml;ngige Finanzberatung auf eine breitere Basis gestellt werden, die &uuml;ber reine Honorarberatung hinausreicht. Deswegen m&uuml;ssen vor allem die Verbraucherzentralen mit ihren Beratungsangeboten sowie Schuldnerberatungsstellen, aber auch &ouml;ffentliche Rechtsberatung zum Kapitalmarkt- sowie Anlegerschutzrecht gest&auml;rkt werden. Flankierend brauchen wir einen Finanz-T&Uuml;V, der alle Finanzmarktakteure und -instrumente vor ihrer Zulassung daraufhin untersucht, ob sie gesamtwirtschaftlich unsch&auml;dlich, vom Risiko beherrschbar und aus Verbrauchersicht verst&auml;ndlich und sicher sind. F&uuml;r die unabh&auml;ngige Beratung h&auml;tte dies ferner den Vorteil, dass unseri&ouml;se Instrumente gar nicht auf den Markt k&auml;men und deswegen auch nicht in das Beratungsportfolio der Finanzberater gelangen k&ouml;nnen, die ihrerseits intransparente Instrumente auch nicht an die Verbraucherinnen und Verbraucher bringen k&ouml;nnen. Zum Thema Finanzberatung hat die Fraktion Die Linke auch einen aktuellen Entschlie&szlig;ungsantrag eingebracht (Drs.-Nr. 17\/13248).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.axel-troost.de\/article\/7162.wir-brauchen-einen-finanz-tuev.html\">Axel Troost<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Da haben wir was angerichtet! F&ouml;rdern Tafeln die Armut?<\/strong><br>\nDas soziale Klima ist rauer geworden in unserem Land. Rund ein Sechstel der Bev&ouml;lkerung ist armutsgef&auml;hrdet. Viele k&ouml;nnen sich trotz Hartz IV oder Minijobs nicht selbst versorgen. Sie sind auf wohlt&auml;tige Einrichtungen wie die Tafeln angewiesen, die Lebensmittel&uuml;bersch&uuml;sse aus Superm&auml;rkten und Restaurants an Bed&uuml;rftige verteilen&hellip;<br>\nSind 20 Jahre Tafel-Bewegung ein Armutszeugnis f&uuml;r den deutschen Sozialstaat? Oder k&ouml;nnen die Tafeln doch Not lindern und individuelle Hilfe leisten? Wer profitiert von ihnen und wem schaden sie? M&uuml;ssen wir als Gesellschaft radikal umdenken und die Politik st&auml;rker in die Pflicht nehmen? Lie&szlig;en sich die Ursachen der Armut durch die Einf&uuml;hrung eines bedingungslosen Grundeinkommens und gesetzlich festgeschriebener Mindestl&ouml;hne &uuml;berwinden? Dar&uuml;ber diskutiert Matthias Kremin am 2. Juni im WDR Foyer mit seinen G&auml;sten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/westart\/sonntag\/sendungsbeitraege\/2013\/0602\/index.jsp\">WDR Westart<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Monsanto, mit Gift und Genen<\/strong><br>\n&ldquo;Monsanto Chemical Works&rdquo; war im 20. Jahrhundert weltweit eines der gr&ouml;&szlig;ten Chemieunternehmen, bevor es zum m&auml;chtigen Agrochemiekonzern wurde. Das Unternehmen produzierte das im Vietnamkrieg zu trauriger Ber&uuml;hmtheit gelangte Herbizid Agent Orange, das heute als chemischer Kampfstoff klassifiziert ist. Heute ist &ldquo;Monsanto&rdquo; weltweiter Marktf&uuml;hrer auf dem Gebiet der Biotechnologie. 90 Prozent der derzeit angebauten gentechnisch ver&auml;nderten Organismen, unter anderem Soja, Raps, Mais und Baumwolle, sind &ldquo;Monsanto&rdquo;-Patente. Und &uuml;ber kurz oder lang scheint das Unternehmen die gesamte Nahrungsmittelkette zu kontrollieren.<br>\nDokumentarfilm von Marie-Monique Robin (F 2007, 109 Min) Der Dokumentarfilm erkundet das Reich des US-amerikanischen Konzerns &lsquo;Monsanto Chemical Works&rsquo;, dem weltweiten Marktf&uuml;hrer f&uuml;r Biotechnologie. Dem Engagement auf diesem Gebiet verdankt &lsquo;Monsanto&rsquo; auch, dass es zum umstrittensten Unternehmen des modernen Industriezeitalters wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/future.arte.tv\/de\/thema\/monsanto-mit-gift-und-genen\">arte<\/a>\n<p><strong>Dazu passt: Saatgutkonzern Monsanto: Aggressivit&auml;t in den Genen<\/strong><br>\n15 Jahre lang hat Monsanto so rabiat wie kein anderer Konzern versucht, mit seinen Gen-Techno-Pflanzen Europa zu erobern. Bei Problemen sollen Monsanto-Manager mit Hilfe der US-Botschaft gern direkt auf Staatssekret&auml;re zugegangen sein. Die amerikanische Seite drohte sogar mit &ldquo;Vergeltungsma&szlig;nahmen&rdquo;, wenn die Europ&auml;er mit den Zulassungen nicht spuren sollten.<br>\nDoch die lie&szlig;en sich Zeit &ndash; so viel, dass die Amerikaner regelm&auml;&szlig;ig kochten: Zu dumm einfach diese Menschen da dr&uuml;ben, die Monokulturen f&uuml;rchteten und ihre L&auml;nder nicht mit Teppichen aus Soja und Mais &uuml;berzogen sehen wollten. Zu bl&ouml;d diese alten Europ&auml;er, die nicht den Segen der Gentechnik verstanden: Hunger? D&uuml;rre? W&auml;ren mit Gentechnik, wenn man ihr denn endlich mal freien Lauf lie&szlig;e, Probleme von gestern.<br>\nMonsanto wollte die &ldquo;Lebensmittelversorgung in den Griff bekommen, vom Acker bis zum Teller&rdquo;. Das war mehr als ein forscher Spruch. Es war eine Art Kriegserkl&auml;rung an alle, die im Weg standen.<br>\nDer ehemalige Monsanto-Chef Robert Shapiro gab dieses Ziel Ende der neunziger Jahre aus. Untypisch f&uuml;r Monsanto war der Satz nicht:<br>\nAggressivit&auml;t hat das Unternehmen in den Genen. Schon im Vietnam-Krieg war die Firma f&uuml;r den dreckigen Teil der Auseinandersetzung zust&auml;ndig und versorgte die US-Armee mit dem giftigen Herbizid Agent Orange.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/saatgutkonzern-monsanto-kommentar-zum-abschied-von-europa-a-903162.html\">Spiegel Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Angela Merkel und der Abbau der Sozialen Marktwirtschaft<\/strong><br>\nKnapp vier Monate vor der Bundestagswahl stellt sich die Frage, welche Stellung die CDU k&uuml;nftig einnehmen wird. Im Falle eines Wahlsieges und eines wie auch immer gearteten Koalitionsb&uuml;ndnisses wird Angela Merkel zum dritten Mal ins Kanzleramt gewuppt. H&auml;lt unser Land das aus? Wer sich einer solchen Frage widmen will, der kommt um eine realistische Bilanz jenseits der &uuml;blichen Sch&ouml;nf&auml;rberei nicht herum. Sie steht am Anfang einer kleinen Analyse, wie es derart rapide zum Ausverkauf des deutschen Erfolgsmodells &ldquo;Soziale Marktwirtschaft&rdquo; kommen konnte. Fazit einer achtj&auml;hrigen Regierungszeit sind schlie&szlig;lich Dumpingl&ouml;hne, eine seit Bestehen der Bundesrepublik nie gekannte Ausbreitung von Armut in der Bev&ouml;lkerung, Chancen- und Aufstiegslosigkeit der Jugend, die zur &ldquo;Generation Praktikum&rdquo; avanciert, exorbitante Mietsteigerungen, beispiellose Rentenk&uuml;rzungen, kaum noch zu schulternde Energiekosten, zunehmende Bevormundung der B&uuml;rger, steigende Einflu&szlig;nahmen der Politik auf die Medien und schlie&szlig;lich ein erschreckender Abbau demokratischer Verh&auml;ltnisse. Die Kanzlerin und weite Kreise der Politik legitimieren die drastischen Verh&auml;ltnisse mit vorgeschobenen und teils fadenscheinigenden Begr&uuml;ndungen zur Wettbewerbsf&auml;higkeit der Unternehmen, die unter Globalisierungsverh&auml;ltnissen ansonsten vermeintlich straucheln w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spreezeitung.de\/6784\/angela-merkel-und-der-abbau-der-sozialen-marktwirtschaft\/\">Spreezeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Heute meldet das Handelsblatt: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/wahlkampf-merkel-kuendigt-wahlgeschenke-in-milliardenhoehe-an\/8279484.html\">&ldquo;Wahlkampf: Merkel k&uuml;ndigt Wahlgeschenke in Milliardenh&ouml;he an&rdquo;<\/a>.<\/em><br>\n<em>Merkel verf&auml;hrt nach der altbekannten Methode: &ldquo;Mit Speck f&auml;ngt man M&auml;use&rdquo;. Kurz vor der Bundestagswahl kommt unserer Bundeskanzlerin urpl&ouml;tzlich in den Sinn, da&szlig; &ndash; trotz &ldquo;Schuldenbremse&rdquo;, &ldquo;Fiskalpakt&rdquo; und &ldquo;Konsolidierungsbedarf&rdquo; &ndash; Geld in den &ouml;ffentlichen Kassen ist, mit dem die Bundesb&uuml;rger bei der Bundestagswahl nun gek&ouml;dert werden sollen. Um einer W&auml;hlert&auml;uschung zumindest teilweise einen Riegel vorzuschieben, sind von Merkel und Schwarz-Gelb klare, unzweideutige Aussagen zu folgenden Themenfeldern einzufordern:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Das angeblich vom Bundesfinanzministerium in Vorbereitung sich befindliche &ldquo;Sparprogramm&rdquo;: Am 30. Dezember vorigen Jahres berichtete der Spiegel unter der &Uuml;berschrift &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/finanzminister-schaeuble-treibt-sparplaene-voran-a-875176.html\">Neue Taskforce: Sch&auml;uble treibt Sparpl&auml;ne vehement voran<\/a>&ldquo;.<br>\n&ldquo;Sein Ministerium dementiert zwar eifrig &ndash; doch nach Informationen des SPIEGEL arbeitet Finanzminister Sch&auml;uble mit Hochdruck an einem neuen Sparprogramm. Eine neue Taskforce soll auch vor unbequemen Empfehlungen nicht zur&uuml;ckschrecken. (&hellip;) Der Arbeitsgruppe steht Ludger Schuknecht vor, der die Abteilung &ldquo;Finanzpolitische und volkswirtschaftliche Grundsatzfragen&rdquo; leitet. Schuknecht arbeitete vor seinem Wechsel nach Berlin beim Internationalen W&auml;hrungsfonds und der Europ&auml;ischen Zentralbank. Er gilt selbst im traditionell konservativen Finanzministerium als volkswirtschaftlicher Hardliner. Mitarbeiter nennen ihn scherzhaft den &ldquo;Taliban&rdquo;.&rdquo;<br>\nZur Erinnerung: Der erm&auml;&szlig;igte Steuersatz auf Lebensmittel, B&uuml;cher und Zeitungen soll lt. Spiegel von 7 auf 19 Prozent angehoben werden, die Lebensarbeitszeit soll auf 68 oder gar 69 Jahre erh&ouml;ht werden, ein &ldquo;Gesundheits-Soli&rdquo; soll eingef&uuml;hrt werden, die Witwenrente soll gek&uuml;rzt, die Rentenabschl&auml;ge bei Renteneintritt vor Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze sollen von 3,6 auf 6,7 Prozent pro Jahr erh&ouml;ht werden. Steuerliche Ma&szlig;nahmen oder der Abbau von Steuerverg&uuml;nstigungen, welche vornehmlich Besserverdienende betreffen (z.B. Erh&ouml;hung des Spitzensteuersatzes, Erh&ouml;hung der Erbschaftsteuer, steuerliche Behandlung von Dienswagen), sind in der &ldquo;Giftliste&rdquo; des Bundesfinanzministeriums nicht enthalten. Die von Kohl, Schr&ouml;der und Merkel an die Spitzenverdiener sowie an die Eigent&uuml;mer und Erben gro&szlig;er Verm&ouml;gen verteilten Steuergeschenke w&uuml;rden mithin nicht angetastet werden. Lediglich der &ldquo;Gesundheits-Soli&rdquo; w&uuml;rde die Besserverdienenden im Vergleich zu den Durchschnitts- und Geringverdienern st&auml;rker belasten (doch da best&uuml;nde f&uuml;r Sch&auml;uble mit Blick auf die FDP ja noch Verhandlungsmasse, um deren Klientel zu schonen).<\/em><\/li>\n<li><em>Die vom Springer-Blatt &ldquo;Welt am Sonntag&rdquo; geforderte &ldquo;Agenda 2020&rdquo;: Von den hiesigen neoliberalen Kreisen wird nicht nur danach getrachtet, den &uuml;brigen europ&auml;ischen Staaten die Kernelemente der deutschen &ldquo;Agenda 2010&rdquo; aufzuzwingen. Auch hierzulande erklingt immer wieder der Ruf nach einer &ldquo;Agenda 2020&rdquo;. Im August 2012 schrieb Wofgang Lieb unter der &Uuml;berschrift &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14262\">Agenda 2020: Das Sch&uuml;ren von &Auml;ngsten als Mittel, die Agenda 2010 voranzutreiben<\/a>&ldquo;:<br>\n&ldquo;Die erzkonservative &cedil;Welt am Sonntag&acute;, f&uuml;r die selbst die schwarz-gelbe Regierung viel zu lasch agiert, hat schon mal die Vorschl&auml;ge der neoliberalen Propaganda-Agenturen in f&uuml;nfzehn &bdquo;Spar- und Reformvorschl&auml;gen&ldquo; zusammengefasst. Eine &bdquo;Agenda 2020&ldquo; m&uuml;sse dringend in Angriff genommen werden m&uuml;ssten, &bdquo;dass wir nicht zur&uuml;ckfallen und das verschenken, was wir uns m&uuml;hsam erarbeitet haben&ldquo;. Vom Institut der deutschen Wirtschaft, &uuml;ber den IWF, dem inzwischen privaten Versicherungsberater, Bert R&uuml;rup, dem Sachverst&auml;ndigenrat, dem von der Post gesponserten IZA , der OECD bis hin zu Wolfgang Clement sind in dieser &bdquo;Agenda 2020&ldquo; die &bdquo;Reform&ldquo;-Vorschl&auml;ge der &uuml;blichen Verd&auml;chtigen zusammengeklaubt.&rdquo;<br>\nMerkel sowie Schwarz-Gelb m&uuml;ssen unzweideutig Farbe bekennen, ob sie nach einer gewonnenen Bundestagswahl  eine Versch&auml;rfung der &ldquo;Agenda&rdquo;-Politik auch f&uuml;r Deutschland anstreben.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Es darf der Merkel-Regierung nicht gestattet werden, auf der einen Seite trotz angeblich &ldquo;leerer Kassen&rdquo;, &ldquo;Schuldenbremse&rdquo; und &ldquo;Fiskalpakt&rdquo; durch das Verteilen von Wahlgeschenken und sp&auml;teren massiven finanziellen Belastungen der Mittel- und Unterschicht (mittels &ldquo;Sparpaket&rdquo; und &ldquo;Agenda 2020&rdquo;) die Bev&ouml;lkerung politisch hinters Licht zu f&uuml;hren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Deutsche Stellungen in einem geheimen Krieg<\/strong><br>\nOhne Festnahme, ohne Verhandlung: Wenn die USA mit Drohnen von Deutschland aus Menschen in Afrika t&ouml;ten, ist das v&ouml;lkerrechtlich bedenklich. Doch Konsequenzen durch deutsche Beh&ouml;rden m&uuml;ssen die amerikanischen Soldaten nicht f&uuml;rchten.<br>\nEs war nur ein Anruf, eine Nachricht von daheim &ndash; und kurz darauf war der mutma&szlig;liche Islamist Bilal al-Berjawi tot. Die Frau des 27 Jahre alten geb&uuml;rtigen Libanesen rief ihren Mann, der sich in Somalia aufhielt, am 21. Januar 2012 an. Sie hatte eine gute Nachricht f&uuml;r ihn: Er sei erstmals Vater geworden, ein Junge. Ob Berjawi nach dem Anruf gejubelt hat, ob er vielleicht sogar nach Hause wollte, ist nicht bekannt.<br>\nFest steht, dass er danach mit Freunden im Auto die staubige Asphaltpiste von Elasha, einem ruhigen Vorort der somalischen Hauptstadt Mogadischu, entlang fuhr &ndash; und dann kreiste schon die Drohne &uuml;ber ihnen. Kurz nach 14 Uhr schlagen drei Raketen auf der Stra&szlig;e ein. Der Wagen geht in Flammen auf. Berjawi und seine Begleiter sterben. Das Funksignal seines Mobiltelefons hatte ihn wohl verraten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/us-drohnen-deutsche-stellungen-in-einem-geheimen-krieg-1.1684187\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Das rote Vakuum<\/strong><br>\nWas will er? Wof&uuml;r steht er, der Nils Schmid? Weniger Steuern f&uuml;r Spekulanten, den Bahnhof tiefer legen, die SPD zum 150-j&auml;hrigen Geburtstag einschl&auml;fern, Kretschmann rechts &uuml;berholen. Alles richtig, nur sozialdemokratisch ist es nicht. Ein Portr&auml;t des Superministers.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/pulsschlag\/113\/das-rote-vakuum-469.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gauck warnt vor Alarmismus in Europa<\/strong><br>\nBundespr&auml;sident Joachim Gauck hat alarmistische Stimmen in der Europapolitik zur&uuml;ckgewiesen und zugleich weitere Strukturreformen als notwendig bezeichnet. &bdquo;Europa ist nicht in einer Existenzkrise&ldquo;, sagte Gauck am Freitag im Schloss Bellevue bei einer Diskussion mit etwa 60 Studenten. Der Bundespr&auml;sident warb f&uuml;r pragmatische L&ouml;sungen der anstehenden Probleme. Notwendig sei &bdquo;intelligentes Wachstum, kein r&auml;uberisches&ldquo;. (&hellip;)<br>\nIn der zweist&uuml;ndigen Diskussion, deren Thema Gaucks Europarede vom Februar war, w&uuml;rdigte der Bundespr&auml;sident die mit der Agenda 2010 verbundenen Reformen in Deutschland. Durch den globalen Wettbewerb seien Deutschland und Europa mit dem &bdquo;Zwang zur Ver&auml;nderung&ldquo; konfrontiert. Auf die j&uuml;ngsten &Auml;u&szlig;erungen von EU-Energiekommissar G&uuml;nther Oettinger ging Gauck nicht direkt ein. Oettinger hatte sich besorgt dar&uuml;ber gezeigt,, &bdquo;dass derzeit zu viele in Europa noch immer glauben, alles werde gut&ldquo;.<br>\nZu teils kritischen Diskussionsbeitr&auml;gen der Studenten, in denen vor einer &bdquo;Zerst&ouml;rung des sozialen Gef&uuml;ges&ldquo; in den Krisenl&auml;ndern gewarnt wurde, sagte Gauck: &bdquo;Ich will keine strukturkonservative linke Debatte&ldquo;. Die Bewahrung sozialpolitischer Traditionen, wie sie etwa Gewerkschaften in Italien und Frankreich forderten, reiche nicht aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/diskussion-mit-studenten-gauck-warnt-vor-alarmismus-in-europa-12203048.html\">faz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Gaucks wirtschaftspolitische Ahnungslosigkeit wurde augenscheinlich vom dringenden Wunsch befl&uuml;gelt, als ehemaliger DDR-Staatsb&uuml;rger westlich gepr&auml;gte Wirtschaftskompetenz unter Beweis zu stellen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Gerhard Schr&ouml;ders Agenda-Politik wird von vielen in der SPD immer noch gelobt<\/strong><br>\nDie &ldquo;Agenda 2010&Prime; war richtig, sagt beispielsweise der fr&uuml;here Vorsitzende Franz M&uuml;ntefering. &ldquo;Ich stehe unver&auml;ndert dazu, dass es n&ouml;tig war, Dinge zu tun, und dass wir im Ansatz richtig gelegen haben damals.&rdquo; Deutschland profitiere &ldquo;heute noch von den Agenda-2010-Reformen der rot-gr&uuml;nen Bundesregierung&rdquo;, behauptet SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier schimpft andernorts &uuml;ber die Agenda-Kritiker: &ldquo;Wenn Schr&ouml;der damals so mutlos regiert h&auml;tte wie Angela Merkel heute, st&uuml;nden wir jetzt in einer Reihe mit Italien, Frankreich und Spanien vor deutlich gr&ouml;&szlig;eren Problemen inmitten der Euro-Krise. (&hellip;) Und alle, die immer noch zweifeln, sollen sich einmal in Europa umschauen! Wo st&uuml;nden wir wohl heute, wenn wir damals nicht gehandelt h&auml;tten?&rdquo; Auch Kanzlerkandidat Peer Steinbr&uuml;ck ist stolz auf die &ldquo;Agenda 2010&Prime;. Die vereinbarte Sprachregelung lautet, die &ldquo;Agenda 2010&Prime; habe zwar zu Ausw&uuml;chsen gef&uuml;hrt, sie sei aber vom Grundsatz her richtig gewesen. Dass Parteichef Sigmar Gabriel die Agenda-Politik Gerhard Schr&ouml;ders mit Blick auf den sich n&auml;hernden Wahltag neuerdings ab und an kritisiert, k&ouml;nnen die Parteigranden verschmerzen. Es &auml;ndert ja nichts daran, dass die &ldquo;Agenda 2010&Prime; wirksam ist (nur anders, als ihre Bef&uuml;rworter meinen). (&hellip;) Die erfolgreiche Reformpolitik Willy Brandts ist l&auml;ngst pass&eacute;, Gerhard Schr&ouml;der hat das ehedem durchaus vorhandene Vertrauenskapital der SPD fast vollst&auml;ndig aufgebraucht &ndash; etwas, von dem sich die Partei bis heute nicht erholt hat. Wie sollte sie auch, wenn die Parteigranden die Schr&ouml;der&rsquo;sche &ldquo;Politik der neuen Mitte&rdquo; vom Grundsatz her als richtig bezeichnen. Daher sieht inzwischen zu Recht nur noch eine Minderheit in der SPD die Interessenvertretung des sogenannten &ldquo;kleinen Mannes auf der Stra&szlig;e&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.saarkurier-online.de\/?p=90425\">saarkurier<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier: &ldquo;Und alle, die immer noch zweifeln, sollen sich einmal in Europa umschauen! Wo st&uuml;nden wir wohl heute, wenn wir damals nicht gehandelt h&auml;tten?&rdquo; &ndash; Kaum ein Satz k&ouml;nnte die neoliberale Verblendung Steinmeiers eindeutiger dokumentieren. Ist es Steinmeier jemals in den Sinn gekommen zu fragen, ob nicht gerade die &ldquo;Agenda 2010&rdquo; sowie das durch diese zus&auml;tzlich angeheizte deutsche Lohn- und Sozialdumping f&uuml;r die massiven &ouml;konomischen Schieflagen in den von ihm genannten Staaten (Frankreich, Ialien, Spanien) ma&szlig;gebliche Mitverantwortung tr&auml;gt?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Augstein &uuml;ber Journalisten und Blogger &ndash; Was ist Journalismus?<\/strong><br>\nIn seiner Antwort auf kritische Leserkommentare &hellip;vermittelt er (Augstein) eine in meinen Augen doch sehr fragw&uuml;rdige Aufgabenverteilung zwischen Journalisten und &ldquo;Bloggern&rdquo;&hellip;<br>\nHier der seri&ouml;se Journalist, dort der Blogger. Hier Kultur, dort Subkultur. &bdquo;Die Journalisten sollen die M&auml;chtigen kontrollieren und die Blogger sollen die Journalisten kontrollieren. Das macht Sinn.&ldquo;&hellip;<br>\nGerade, weil Augstein Leyendecker als positives Beispiel nennt, ist doch wohl festzuhalten, dass Leyendecker eben eher eine Ausnahme im Journalismus darstellt. Ein interessantes Ph&auml;nomen, das mir dazu vor einigen Tagen schon in den Sinn kam: Investigativer Journalismus wird immer darauf verwendet, dass jemand einen Skandal einer Regierung oder eines Unternehmens etc. aufdeckt. Der gro&szlig;e blinde Fleck dabei: die allt&auml;glichen Aussagen von Politikern, Unternehmenschefs, Verb&auml;nden, Gewerkschaften &ndash; und Journalisten. Die in diesen Aussagen h&auml;ufig enthaltenen Denkfehler und teils sicher auch bewussten, interessegeleiteten Manipulationen der &Ouml;ffentlichkeit aufzudecken, geh&ouml;rt in meinen Augen unbedingt auch zu einem investigativen Journalismus dazu&hellip;<br>\nAugstein schreibt, &ldquo;die Medien&ouml;ffentlichkeit funktioniert immer noch ganz genauso wie fr&uuml;her&rdquo;. Das ist in meinen Augen jedoch nicht ganz richtig. Das bekannteste Gegenbeispiel sind die NachDenkSeiten. Sicher, selbst ihr hoher Verbreitungsgrad ist nicht gleichzusetzen mit dem der S&uuml;ddeutschen Zeitung, sueddeutsche.de oder spiegel-online.de. Und doch haben sie in meinen Augen genau eines im Ansatz zumindest bereits erreicht: die Medien&ouml;ffentlichkeit funktioniert nicht mehr ganz genauso wie fr&uuml;her&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/06\/aufgelesen-und-kommentiert-augstein-uber-journalisten-und-blogger-was-ist-journalismus\/\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Cornelia Heintze: Unterfinanzierung und kein Ende &ndash; &Ouml;ffentliche Bildungsausgaben im internationalen Vergleich<\/strong><br>\nPowerPoint-Folien eines Vortrags auf dem Kongress Umverteilung &ndash; Macht &ndash; Gerechtigkeit am 25. Mai 2013 in Berlin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/130603_cornelia_heintze_workshop_of_kongress_umverteilung_macht_gerechtigkeit.pdf\">Dr. Cornelia Heintze [PDF &ndash; 733 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Auch ohne den Vortragstext bieten die Folien viele interessante Daten und Grafiken.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>zu guter Letzt: Volker Pispers: Bilder beeinflussen mehr als Worte<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/gffstream-2.vo.llnwd.net\/c1\/radio\/wdr2kabarett\/wdr2kabarett_pispers_20130528_1050.mp3\">wdr2<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-17456","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17456","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17456"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17456\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17461,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17456\/revisions\/17461"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17456"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17456"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17456"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}