{"id":1747,"date":"2006-09-28T10:14:35","date_gmt":"2006-09-28T08:14:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/v2\/?p=1747"},"modified":"2006-10-06T17:15:44","modified_gmt":"2006-10-06T15:15:44","slug":"hinweise-des-tages-236","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1747","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>Was l&auml;uft falsch in der Finanzpolitik?<\/strong><br>\nFehlentwicklungen vorprogrammiert: Die absehbare Entwicklung ist gepr&auml;gt durch\n<ul>\n<li>eine Versch&auml;rfung des Versuchs, die &ouml;ffentlichen Haushalte zu konsolidieren,<\/li>\n<li>eine weitere staatliche Umverteilung zugunsten der h&ouml;heren Einkommen,<\/li>\n<li>zu geringe Ausgaben zur Modernisierung der Infrastruktur und<\/li>\n<li>die Inkaufnahme einer erneuten konjunkturellen Abk&uuml;hlung und die R&uuml;ckkehr auf einen Stagnationspfad; dadurch wird die angepeilte Reduktion des Staatsdefizits nur zu einem sehr hohen Preis erreicht.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Erforderlich w&auml;re hingegen eine auf mehr Wachstum zielende Strategie.<br>\nQuelle: WSI-Mitteilungen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/wsimit_2006_09_vesper.pdf\">B&ouml;ckler.de [PDF &ndash; 112 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Thema Mindestlohn<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Unternehmer fordern Mindestlohn<\/strong><br>\nDie Forderung nach Mindestl&ouml;hnen bekommt Unterst&uuml;tzung auch im Unternehmerlager. Wirtschaftsvertreter sprechen von einer beachtlichen Zustimmung in den eigenen Reihen. Die Betriebe erhoffen sich davon einen Schutz vor Konkurrenz mit Dumpingangeboten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.f-r.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=977527\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Ohne Mindestl&ouml;hne gehen Arbeitspl&auml;tze verloren&rdquo;<\/strong><br>\nBernd Ehinger, Handwerkspr&auml;sident im Rhein-Main-Gebiet, stellt sich hinter Forderungen nach gesetzlichem Schutz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.f-r.de\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell\/?em_cnt=977535\">FR<\/a>\n<p><em>Kommentar: Zu einem Punkt ist Widerspruch angebracht: Die Lohnzusatzkosten sind untrennbarer Bestandteil des Lohns und lassen sich in Wahrheit weder senken noch gar abschaffen. Sie fallen immer an, die Frage ist nur, wer sie bezahlt. Wer behauptet, diese Kosten senken zu wollen, will in Wahrheit geringere L&ouml;hne durchsetzen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>B&ouml;ckler Impuls 14\/2006<\/strong><br>\nQuelle: Hans-Boeckler-Stiftung\n<ul>\n<li><strong>K&uuml;ndigungsschutz: Kaum Einfluss auf neue Jobs<\/strong><br>\nErschwert der K&uuml;ndigungsschutz Neueinstellungen? Wohl kaum: F&uuml;r die meisten Personaler besteht gar kein Zusammenhang zwischen arbeitsrechtlichen Regelungen und neuen Arbeitspl&auml;tzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/SID-3D0AB75D-C19ED170\/hbs\/hs.xsl\/32014_84158.html?cis_mode=print\">B&ouml;ckler<\/a><\/li>\n<li><strong>Ein-Euro-Jobs: Ungelernte kommen zu kurz<\/strong><br>\nEin-Euro-Jobs erfreuen sich gro&szlig;er Beliebtheit. Sie werden allerdings nicht gezielt f&uuml;r Arbeitslose mit schlechten Vermittlungschancen eingesetzt und k&ouml;nnen in einigen Bereichen regul&auml;re Stellen gef&auml;hrden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/SID-3D0AB75D-C19ED170\/hbs\/hs.xsl\/32014_84159.html?cis_mode=print\">B&ouml;ckler<\/a><\/li>\n<li><strong>OECD-Studie: Bildung lohnt sich<\/strong><br>\nDeutschlands Berufsausbildung hat einen guten Ruf. Doch 14 Prozent fallen durch das Rost und bekommen keine ausreichende Qualifikation. Andere OECD-Staaten machen das besser. Was einst Deutschlands Trumpf war, ist mittlerweile Standard in den Industriestaaten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/SID-3D0AB75D-C19ED170\/hbs\/hs.xsl\/32014_84154.html?cis_mode=print\">B&ouml;ckler<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Thema Schwedischer Wohlfahrtsstaat<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>&ldquo;In Schweden bleibt alles anders&rdquo;<\/strong><br>\nDie Konservativen in Schweden haben gewonnen, weil sie die Sozialdemokraten kopiert haben. Sie haben Tony Blair imitiert. Und sie werden den schwedischen Wohlfahrtsstaat ver&auml;ndern, meint der Sozialforscher Joakim Palm.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/pt\/2006\/09\/27\/a0187.1\/textdruck\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Das nordische Modell und die Krise des Wohlfahrtsstaates<\/strong><br>\nOffenbar erwiesen sich Modelle, die die Wohlhabenderen in Sozialschutzsysteme einbeziehen, als erfolgreicher in Bezug auf die Verringerung sozialer Ungleichheiten als solche, die ausschlie&szlig;lich auf die Armen zielten. Aber der Erfolg des Modells l&auml;sst sich nicht erkl&auml;ren ohne zu verstehen, wie Besch&auml;ftigung und Teilnahme, insbesondere von Frauen, durch verbesserte Anreize, Investitionen in die Humanressourcen, Ausdehnung der sozialen Dienste und verbesserte Chancen durch das Besch&auml;ftigungswachstum, nicht zuletzt im Bereich der sozialen Dienste, ihren Aufschwung nahmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.issa.int\/pdf\/initiative\/4find-op8.pdf\">Internationale Vereinigung f&uuml;r Soziale Sicherheit [PDF &ndash; 62 KB]<\/a>\n<p><em>Kommentar: Ein faszinierend sachlicher und unaufgeregter Kommentar &uuml;ber die Zukunft sozialer Dienste in Schweden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Kein Wachstum ohne Sozialstaat&rdquo;<\/strong><br>\nDie L&auml;nder in Nachkriegseuropa, die viel in Bildung investiert haben, hatten auch hohe Geburtenraten und hohes Wachstum. Und die L&auml;nder, die h&ouml;here Steuern hatten, hatten auch h&ouml;heres Wachstum. Dabei ist nicht der Umfang des Steueraufkommens f&uuml;r das Wachstum entscheidend, sondern die Frage, wof&uuml;r diese Steuern ausgegeben werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/pt\/2006\/05\/04\/a0151.1\/textdruck\">TAZ<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>R&auml;cher auf Abwegen<\/strong><br>\nWieder einmal prangert der Bund der Steuerzahler &ouml;ffentliche Verschwendung an. Doch die Beispiele sind willk&uuml;rlich, die genannte Schadenssumme von 30 Milliarden Euro ist frei gegriffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/zeus.zeit.de\/text\/online\/2006\/39\/Steuerzahler-Verschwendung\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>Wachsamkeit bei den Millionen-Deals<\/strong><br>\nWo anders als im Aufsichtsrat ist der Sachverstand vorhanden, um die Verg&uuml;tung der Manager fest zu legen. Aber aufgepasst: Die von der Shareholderseite bevorzugten kurzfristigen Bonussysteme setzen nicht die richtigen Anreize.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/magmb_2006_09_mueller.pdf\">Hans-Boeckler-Stiftung [pdf &ndash; 104KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Vorauseilender Gehorsam<\/strong><br>\nDie Selbstaufhebung eines Internetdienstes, die Absetzung einer Oper, aber auch der Hilfeschrei der t&uuml;rkischen Anw&auml;ltin Seyran Ates, die ihre Zulassung nach Gewaltandrohung aus islamistischen Kreisen zur&uuml;ckgegeben hatte, sind Indizien eines gesellschaftlichen Wandels, indem Rechtssicherheit und freiheitlicher Entfaltungsspielraum immer st&auml;rker in die Defensive geraten. Besorgniserregend ist nicht mehr allein die terroristische Gefahr, sondern auch der Verlust gesellschaftlicher Ma&szlig;einheiten, mit denen den Bedrohungen der Demokratie zu begegnen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.f-r.de\/in_und_ausland\/hintergrund\/?em_cnt=977566\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Das falsche Konzept<\/strong><br>\nDer drastische Stellenabbau einiger Zeitungsverlage schockt die Branche<br>\nQuelle: <em>berlinonline &ndash; Nicht mehr erreichbar (06.10.2006)<\/em><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-1747","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1747","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1747"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1747\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1747"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1747"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1747"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}