{"id":1748,"date":"2006-09-29T10:20:57","date_gmt":"2006-09-29T08:20:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/v2\/?p=1748"},"modified":"2006-09-29T10:20:57","modified_gmt":"2006-09-29T08:20:57","slug":"hinweise-des-tages-237","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1748","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p><ol>\n<li><strong>CDU fordert Sprachtest f&uuml;r Vierj&auml;hrige<\/strong><br>\nBundesfamilienministerin von der Leyen plant verbindliche Nachhilfekurse in den Kinderg&auml;rten \/ L&auml;nder sollen Gelder von den Universit&auml;ten in die fr&uuml;hkindliche Ausbildung umschichten<br>\nQuelle: <em>Berliner Zeitung &ndash; Nicht mehr erreichbar (05.10.2006)<\/em>\n<p><em>Kommentar: Wenn es ernst gemeint ist, den Kindern zu helfen, dann kann man &uuml;ber Nachhilfekurse gerne reden. Viel wichtiger w&auml;re jedoch (neben anderem) die Entkommerzialisierung unseres Fernsehens. Diese Entwicklung sch&auml;digt die Sprachentwicklung. Dass Frau von der Leyen dies nicht korrigieren will, ist typisch f&uuml;r das Gebaren dieser angeblich wertkonservativen Kreise: Ihr Vater Ernst Albrecht, der fr&uuml;here Ministerpr&auml;sident von Niedersachsen, war neben Schwarz Schilling einer der eifrigsten Agitatoren f&uuml;r die Kommerzialisierung des Fernsehens in Deutschland. Aller Parteichef Helmut Kohl hat das dann ab 1982 umgesetzt. Und jetzt kommt Frau von der Leyen und will den Schaden wieder heilen. So ist das konservative Prinzip in Deutschland: Erst kaputtmachen und daran verdienen, dann wieder heilen. Zum Heulen. Siehe dazu auch das einschl&auml;gige Kapitel in &bdquo;Machtwahn&ldquo; einschlie&szlig;lich dessen, was Helmut Kohl und seine Mannschaft davon gehabt haben: Beratungshonorare vom Profiteur der Kommerzialisierung Leo Kirch, nat&uuml;rlich v&ouml;llig unabh&auml;ngig von den lange zur&uuml;ckliegenden politischen Leistungen!!. Dazu Kurt Beck: &raquo;Niemand zahlt 800&#8197;000 Mark oder 300&#8197;000 Mark, dazwischen lagen ja wohl die Vertr&auml;ge, f&uuml;r nichts. Das kann ich mir nicht vorstellen. Da muss es also Interessen gegeben &shy;haben, die verflochten worden sind.&laquo; (Panorama 15.5.2003.)<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><strong>BenQ-Pleite &ldquo;Das war wie ein Schlag ins Gesicht&rdquo;<\/strong><br>\nEin Zettel mit der Pressemitteilung am Schwarzen Brett &ndash; eindeutiger h&auml;tte die Gesch&auml;ftf&uuml;hrung des BenQ-Werks in Kamp-Lintfort ihre Gleichg&uuml;ltigkeit gegen&uuml;ber dem Schicksal der Handy-Werker nicht zum Ausdruck bringen k&ouml;nnen. Entsprechend tief sitzt der Schock.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,439895,00.html\">SPIEGEL ONLINE<\/a><\/li>\n<li>\n<ul>\n<li><strong>Zukunft Alma Mater GmbH<\/strong><br>\nDas nordrhein-westf&auml;lische &ldquo;Hochschulfreiheitsgesetz&rdquo; treibt nicht die Freiheit, sondern die &ouml;konomische Regulierung der Universit&auml;ten voran<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/2006\/39\/06390401.php\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Gutachten gegen Studiengeb&uuml;hren<\/strong><br>\nMike Niederstarsse vom Aktionsb&uuml;ndnis gegen Studiengeb&uuml;hren zu der Expertise von Ludwig Kronthaler.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/pt\/2006\/09\/28\/a0062.1\/textdruck\">taz<\/a>\n<p><em>Kommentar: Zu 3a und 3b siehe dazu auch die vielen einschl&auml;gigen Informationen von Wolfgang Lieb in der NachDenkSeiten.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>&raquo;Berliner Senat k&ouml;nnte die Vergaberichtlinie &auml;ndern&laquo;<\/strong><br>\nUnternehmen, die von &ouml;ffentlichen Auftr&auml;gen profitieren, sollen zumindest Tarifvertr&auml;ge einhalten und ausbilden. Ein Gespr&auml;ch mit Benedikt Frank, ver.di-Sekret&auml;r in Berlin und zust&auml;ndig f&uuml;r Postdienste<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2006\/09-29\/059.php?print=1\">junge welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Zum Vorhaben Bahnprivatisierung<\/strong>\n<ul>\n<li><strong>Netz soll beim Staat bleiben<\/strong><br>\nDie unabh&auml;ngige Monopolkommission warnt eindringlich vor einem B&ouml;rsengang der Deutschen Bahn mit Schienennetz. Ein Sondergutachten r&auml;t der Regierung, Gleise und Bahnh&ouml;fe komplett in Staatsbesitz zu lassen. Alles andere w&auml;re &ldquo;ein schwer zu korrigierender Fehler&rdquo;.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.f-r.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=979305&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/thema_des_tages&amp;em_ivw=fr_printtdt&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">Frankfurter Rundschau<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.monopolkommission.de\/sg_46\/presse_s46.pdf\">www.monopolkommission.de [PDF &ndash; 52 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Sechs Argumente gegen die Bahn-Privatisierung<\/strong><br>\nDer Wissenschaftliche Beirat von Attac lehnt die Privatisierung der Bahn ab. Damit gebe Deutschland ein entscheidendes Instrument f&uuml;r eine nachhaltige Verkehrswende aus der Hand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.f-r.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=979304&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/politik\/thema_des_tages&amp;em_ivw=fr_printtdt&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>&raquo;Skepsis in der SPD gegen&uuml;ber Privatisierungen&laquo;<\/strong><br>\nAbgeordnete kritisieren geplanten B&ouml;rsengang der Bahn und mangelnde Debatte. Ein Gespr&auml;ch mit Peter Friedrich, Mitglied der SPD-Fraktion im Bundestag und Mitinitiator eines Briefes an seine Fraktion, in dem die geplante Privatisierung der Deutschen Bahn in Frage gestellt wird<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2006\/09-29\/042.php?print=1\">junge welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Union gegen Tiefensee-Modell.<\/strong><br>\nPolitiker gegen Bahn-B&ouml;rsengang mit der Brechstange.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.f-r.de\/_inc\/_globals\/print.php?em_cnt=978485&amp;em_ref=\/in_und_ausland\/wirtschaft\/aktuell&amp;em_ivw=fr_wirstart&amp;em_client=fr&amp;em_site_color=1&amp;em_site_style=1&amp;em_site_template=1&amp;em_site_text=1\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Thomas Fricke: Wohlstand f&uuml;r viele<\/strong><br>\nWie verg&auml;nglich Billigl&ouml;hne sein k&ouml;nnen, haben Deutsche, Japaner und Koreaner erlebt. Warum nicht auch China? Die k&uuml;nftige Arbeitsteilung wird anders sein, als es Absturzexperten sagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/meinung\/leitartikel\/117607.html?mode=print\">Financial Times Deutschland<\/a><\/li>\n<li><strong>Arbeitsmarkt ungeschminkt: Wo ist denn nun die angebliche gro&szlig;e Wende?<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jjahnke.net\/rundbr15.html#arbeitslos\">Joachim Jahnke<\/a><\/li>\n<li><strong>Das Ausland ruft gar nicht<\/strong><br>\nDer Management-Autor Reinhard Sprenger meint: Den vermeintlichen Markt, der angeblich hohe Geh&auml;lter f&uuml;r Vorstandsmitglieder erzwinge, gibt es gar nicht &ndash; und genau das erm&ouml;gliche es Top-Managern, sich ihre Geh&auml;lter quasi gegenseitig festzulegen. Und vom Manager-Weltmarkt w&uuml;rden Deutsche schon gar nicht umworben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/news\/Karriere\/Management-Strategie\/_pv\/_p\/200812\/_t\/ft\/_b\/1142049\/default.aspx\/das-ausland-ruft-gar-nicht.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>IMK: Gesamtwirtschaftliche Lohnsteigerung bleibt unter Produktivit&auml;tswachstum<\/strong><br>\nDie Bruttol&ouml;hne in Deutschland werden 2006 um durchschnittlich 1,7 Prozent steigen. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/cps\/rde\/xchg\/SID-3D0AB75D-E2FE3580\/hbs\/hs.xsl\/320_84210.html\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Managementfehler sind Hauptursache f&uuml;r Firmenpleiten&ldquo;<\/strong><br>\n&bdquo;Wenn ein Unternehmen Pleite geht, folgt die Aufl&ouml;sung oft nach dem gleichen Muster: Die Manager gehen mit hohen Abfindungen nach Hause, die Arbeitnehmer gehen zur Bundesagentur f&uuml;r Arbeit. Dabei sind es einer Studie zufolge in der Regel, die Manager, die die Misere zu verantworten haben.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,439565,00.html\">SpiegelOnline<\/a><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Es langweilt mich zunehmend&ldquo;<\/strong><br>\nWas sagt Moderator Johannes B. Kerner zur Kritik an der &raquo;Kernerisierung&laquo; des Fernsehens? Und warum hat er weiterhin kein Problem damit, Werbung zu machen? Ein Streitgespr&auml;ch<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2006\/40\/Interview-Kerner-40?page=all\">Die Zeit<\/a>\n<p><em>Kommentar: Bemerkenswerte Arroganz Kerners, der sich keiner gr&ouml;&szlig;eren Verantwortung bewusst zu sein scheint.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Die verzocken einfach die Weltwirtschaft<\/strong><br>\nBrian Hunter, 32, aus dem kanadischen Calgary war ber&uuml;hmt f&uuml;r seine Nerven aus Stahl. Der Fondsmanager wettete jedes Jahr Hunderte von Millionen Dollar darauf, dass der Preis f&uuml;r Erdgas im Herbst wieder unerwartet drastisch steigen w&uuml;rde &ndash; und behielt Recht. &hellip;<br>\nAlles lief pr&auml;chtig &ndash; bis Mitte September. Da informierte die Firma ihre Anleger schriftlich, dass ein Gro&szlig;teil ihres Geldes &ndash; leider &ndash; futsch sei.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/focus.msn.de\/finanzen\/fonds\/hedgefonds\">Focus<\/a>\n<p><em>Anmerkung: Und so gehen die &ldquo;Spezialisten&rdquo; nicht nur mit der Weltwirtschaft um, sondern auch mit der Umwelt &ndash; und damit mit den Lebensgrundlagen von uns allen. Es wird einfach gewettet! Gezockt! Verzockt!<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&Ouml;ffentliche Ausgaben als Konjunkturinstrument<\/strong><br>\nGro&szlig;britannien zieht derzeit in der Blair-Schlu&szlig;phase Bilanz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jjahnke.net\/rundbr14.html#ausg\">Joachim Jahnke<\/a>\n<p><em>Kommentar: In GB lief das v&ouml;llig anders, als es bei uns dargestellt hat. Die haben lustig Keynes adaptiert.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-1748","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1748","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1748"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1748\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1748"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1748"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1748"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}