{"id":17487,"date":"2013-06-04T09:32:44","date_gmt":"2013-06-04T07:32:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17487"},"modified":"2019-07-11T15:03:16","modified_gmt":"2019-07-11T13:03:16","slug":"stipendien-abschaffen-bafog-erhohen-und-massiv-ausweiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17487","title":{"rendered":"Stipendien abschaffen \u2013 BAf\u00f6G erh\u00f6hen und massiv ausweiten!"},"content":{"rendered":"<p>Stipendien waren &ndash; als Alternative zum BAf&ouml;G und damit der Studienfinanzierung f&uuml;r alle &ndash; schon immer ein strukturell feudales Instrument. Nicht nur stammen sie aus einer Zeit, in der es kein Recht auf einen Studienplatz gab und <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Stipendien#Begriffsgeschichte\">&bdquo;Dritte&ldquo; dar&uuml;ber entschieden<\/a>, wem sie durch Verleihung eines Stipendiums, das Privileg von Bildung zukommen lassen wollten und somit von sich abh&auml;ngig respektive sich gewogen machen wollten. Auch f&ouml;rderten sie junge Menschen stets &uuml;berwiegend aufgrund ihrer vermeintlichen &bdquo;Leistung&ldquo; und ignorieren dabei, dass diese durch <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/Hintergrund\/pisa_chancenungerechtigkeit.php\">soziale Herkunft immens mitbestimmt<\/a> wird: Vortr&auml;ge halten, klug daherkommen und reden, kurzum: die ganze <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/StudInfo\/uni_angst.php\">Uni-Angst<\/a> und der ganze Uni-Bluff, sie sind f&uuml;r ein Arbeiterkind eben deutlich schwerer zu &uuml;berwinden bzw. &bdquo;erbringen&ldquo; als f&uuml;r Kinder, in deren Kindheit derlei Teil des erzieherischen Allgemeingutes ist. Von <strong>Jens Wernicke<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nIn einem Bildungssystem wie dem deutschen, das eines der sozial selektivsten der Welt ist, erf&uuml;llen Stipendien daher nachweisbar vor allem eine Funktion: Sie geben ausgerechnet jenen, die es am wenigsten n&ouml;tig haben, auch noch einen &bdquo;Obolus&ldquo; obenauf, wie selbst die ZEIT vom 24. September 2009 in Bezug auf die staatlicherseits vergebenen Stipendien (f&uuml;r alle anderen d&uuml;rften die Zusammenh&auml;nge in Summe noch d&uuml;sterer aussehen) <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2009\/40\/C-Begabtenfoerderung\">konstatiert<\/a>:<\/p><blockquote><p><em>&bdquo;Die Stipendien bekommen vor allem die Kinder gut verdienender Akademiker. Arbeiterkinder schaffen es selten in den Kreis der Auserw&auml;hlten. Werden Bildung und Berufsstatus der Eltern ber&uuml;cksichtigt, hat demnach weniger als jeder zehnte Stipendiat in der Studienf&ouml;rderung eine, wie die Forscher sagen, &raquo;niedrige soziale Herkunft&laquo;, kommt also beispielsweise aus einer Arbeiterfamilie. Die Kinder beruflich erfolgreicher Akademiker Stipendiaten mit &raquo;hoher sozialer Herkunft&laquo; &ndash; machen dagegen mehr als die H&auml;lfte der Gef&ouml;rderten aus. Zum Vergleich: In der Studentenschaft insgesamt werden nur 37 Prozent der Gruppe &raquo;hoher sozialer Herkunft&laquo; zugeordnet. Damit zeigen die neuen HIS-Zahlen sogar, dass die soziale Selektion bei der F&ouml;rderung von Begabten noch st&auml;rker greift als beim Hochschulzugang.&ldquo;<\/em><\/p><\/blockquote><p>Das ist an sich schon kritikabel, hei&szlig;t es doch, dass die Steuergeld-Stipendien den Privilegierten dabei helfen, ihren Privilegienvorsprung noch weiter auszubauen. Aber selbst wenn es m&ouml;glich w&auml;re, dies bspw. durch die &Uuml;berwindung der angelegten &bdquo;Leistungskriterien&ldquo; zu verhindern, geh&ouml;rten Stipendien aufgrund ihres &bdquo;elit&auml;ren Selbstanspruches&ldquo; dennoch in die Kritik. Denn um nichts anderes als um &bdquo;Elitenbildung&ldquo; geht es dem Staat damit &ndash; auch um konkrete Praxis von Selektion. Das erkl&auml;ren die <a href=\"http:\/\/www.stipendiumplus.de\/de\/89.php\">zw&ouml;lf staatlichen F&ouml;rderwerke<\/a> (alle zusammen, also auch Luxemburg-, B&ouml;ckler- etc.) denn auch ganz offen, wenn sie auf ihrer <a href=\"http:\/\/www.stipendiumplus.de\/de\/36.php\">gemeinsamen Internetseite bekennen<\/a>:<\/p><blockquote><p><em>&bdquo;F&uuml;r die Zukunftsgestaltung unserer Gesellschaft ist nicht allein&nbsp;die Beherrschung rein fachspezifischer Gegenst&auml;nde ma&szlig;geblich, f&uuml;r die ein Zuwachs an Expertenwissen ausreicht. Eliten &ndash; dieser Plural ist in einer weltoffenen Gesellschaft unverzichtbar &ndash; lassen sich in einem demokratischen Gemeinwesen daher nicht als blo&szlig;e Funktionseliten verstehen, sondern bed&uuml;rfen der R&uuml;ckbindung an Wertma&szlig;st&auml;be. Verantwortungseliten m&uuml;ssen&nbsp;zus&auml;tzlich die F&auml;higkeit haben, sich mit Ph&auml;nomenen wie&nbsp;wachsender Unsicherheit und Intransparenz auseinanderzusetzen&nbsp;und&nbsp;mit zunehmender Komplexit&auml;t, Vernetzung und Dynamik umgehen k&ouml;nnen.&ldquo;<\/em><\/p><\/blockquote><p>Jenseits der konkreten Erfolge in Bezug auf Elitenreproduktion ist also auch der Selbstanspruch der staatlichen Mittelverwendung klar definiert: Es geht hier per se um Elitenproduktion, was nicht minder uncharmant und <a href=\"http:\/\/www.bdwi.de\/texte\/96723.html\">zudem zutiefst undemokratisch<\/a> ist &ndash; ganz egal, ob diese Elite nun &bdquo;gerecht&ldquo; oder &bdquo;ungerecht&ldquo; zustande k&auml;me.<\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"\" frameborder=\"0\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/ChBsq6cj330\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p>Dass diese Zusammenh&auml;nge zumindest einer Minderzahl der Stipendiaten nicht nur zunehmend aufgehen, sondern auch suspekt erscheinen, zeigt der Umstand, wie vehement stipendiatische Minderheiten in den meisten der Studienwerke zuletzt bereits gegen die erste Phase einer zweiphasigen Erh&ouml;hung des elternunabh&auml;ngigen B&uuml;chergeldes protestiert haben. <\/p><p>Das ist jener Teil, der ganz explizit und ausschlie&szlig;lich zus&auml;tzlich zur F&ouml;rderung in Anlehnung an die am BAf&ouml;G orientierten Stipendien-S&auml;tze &bdquo;elternunabh&auml;ngig&ldquo; auf diese noch obendrauf getan wird &ndash; und damit jener Teil, der sozusagen &bdquo;den armen Stips&ldquo; nicht mehr viel mehr einbringt, jenen aus wohlhabenden Familien jedoch g&auml;nzlich unabh&auml;ngig vom eigenen Wohlstand unmittelbar zugutekommt. <\/p><p>Die taz titelte deswegen schon &ndash; und korrekt &ndash; vom &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!50766\/\">Eliteprojekt B&uuml;chergelderh&ouml;hung<\/a>&ldquo; &ndash; und man darf gespannt sein, was bei dessen &bdquo;2. Phase&ldquo;, die zum Wintersemester anlaufen soll, noch an Widerstand im Lande aufflammen wird. Als das B&uuml;chergeld zuletzt von 80 auf 150 Euro erh&ouml;ht wurde (und nun soll es auf satte 300 Euro aufgestockt werden), regte sich jedenfalls einiges.<\/p><p>Da wurde seitens Stipendiaten verschiedener Werke eine Internetseite zur <a href=\"http:\/\/www.stipendienkritik.de\/\">Stipendienkritik<\/a> ins Leben gerufen. Da wurde <a href=\"http:\/\/www.petitiononline.com\/stip\/petition.html\">eine Petition<\/a> gegen die B&uuml;chergelderh&ouml;hung seitens des Senats des Evangelischen Studienwerks Villigst verfasst. Und da entstand schlie&szlig;lich, ausschlie&szlig;lich von <a href=\"http:\/\/www.stipendienkritik.de\/wp-content\/uploads\/2010\/02\/PM-Stipendienkritik-6.5.10.pdf\">Stipendiaten der Studienstiftung des deutschen Volkes [PDF &ndash; 28.4 KB]<\/a> initiiert, nach der schlie&szlig;lich erfolgten Niederlage in der politischen Auseinandersetzung, als das B&uuml;chergeld also auf 150 Euro pro Monat erh&ouml;ht worden war, das Projekt &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.stipendienspenden.de\/\">Stipendien spenden<\/a>&ldquo;.<br>\nInes Burckhardt, eine der Initiatorinnen des Projektes, sieht dasselbe f&uuml;r die Zukunft jedenfalls gut aufgestellt: <\/p><blockquote><p><em>&bdquo;Unsere Seite l&auml;uft auf jeden Fall weiter und wir haben seit Start von <a href=\"http:\/\/www.stipendienspenden.de\">stipendienspenden.de<\/a> schon &uuml;ber 25.000 Euro an Spenden an Projekte vermittelt. Wir haben auch eine <a href=\"http:\/\/www.stipendienspenden.de\/wp-content\/uploads\/2013\/02\/PM-Bu%CC%88chergelderho%CC%88hung-Webversion1.pdf\">Pressemitteilung herausgegeben [PDF &ndash; 51.2 KB]<\/a> als bekannt wurde, dass die Erh&ouml;hung auf 300 Euro kommt. Politisch finden wir das genauso falsch wie die Erh&ouml;hung auf 150 Euro, weil das B&uuml;chergeld einkommensunabh&auml;ngig vergeben wird.&ldquo;<\/em><\/p><\/blockquote><p>Thomas Stange, Mitglied im Sprecherrat der Stipendiaten der <a href=\"http:\/\/rosalux.de\/\">Rosa-Luxemburg-Stiftung<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.bafoeg-rechner.de\/Hintergrund\/art-1544-stipendien-buechergeld.php\">erkl&auml;rte<\/a> gegen&uuml;ber der Redaktion des Internetmagazins <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/\">Studis Online<\/a> hingegen, er f&auml;nde es weniger sinnvoll, Stipendien zu spenden, Widerstand sei gegen die geplante B&uuml;chergelderh&ouml;hung jedoch dennoch geboten:<\/p><blockquote><p><em>&bdquo;&hellip;mit der Politik, dass die Zahl der Stipendien seit 2005 fast vervierfacht wurde, wird das deutsche Modell &ldquo;gutsituierte Herkunft = guter Bildungsweg&rdquo; manifestiert. Es geht daher kein Weg daran vorbei, allgemein und in der Breite die notwendigen Bedingungen daf&uuml;r zu schaffen, dass Ausbildungen in Deutschland wieder von allen aufgenommen und mit guten Ergebnissen absolviert werden k&ouml;nnen. So w&auml;re die sinnvollste Alternative zur B&uuml;chergelderh&ouml;hung und der immer weiter ausgebauten &ldquo;Elitenf&ouml;rderung&rdquo; sicher eine Ausweitung des BAf&ouml;G sowie eine erneute soziale &Ouml;ffnung der Hochschulen. An dieser grunds&auml;tzlichen Problematik w&uuml;rde auch ein Verein von uns zur &ldquo;Umverteilung&rdquo; nichts ver&auml;ndern k&ouml;nnen. Dessen M&ouml;glichkeiten sind strukturell ja begrenzt. Ja, ich denke sogar, dass &ldquo;Spendenempfehlungen&rdquo; herauszugeben kein sinnvoller Weg ist, um den skizzierten Problemen zu begegnen. Viel wichtiger und sinnvoller erscheint es mir hingegen, die politische Debatte &uuml;ber &ldquo;Eliten&rdquo; im Lande am Leben zu halten und weiter zu forcieren.&ldquo;<\/em><\/p><\/blockquote><p>Dies sei mittels dieses Artikels versucht.<\/p><p>Nicht aber, ohne abschlie&szlig;end noch darauf hinzuweisen, dass die Stipendiatenschaft sich bei diesem Thema als &uuml;beraus &bdquo;zerrissen&ldquo; darstellt. Diese Zerrissenheit verdeutlicht sich hervorragend anhand einer <a href=\"http:\/\/www.stipendienkritik.de\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/Auswertung-der-Petitionen-Pro-Contra1.pdf\">&bdquo;Auswertung&ldquo; verschiedener Petitionen zum Thema [PDF &ndash; 91.5 KB]<\/a>, welche die Webseite der Initiative &bdquo;Stipendienkritik&ldquo; vorgenommen hat. Die entsprechende Grafik zeigt nicht nur die Interessenkonflikte, sondern auch die &bdquo;Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse&ldquo; innerhalb der jeweiligen Stipendiatenschaft einzelner F&ouml;rderwerke wunderbar auf. Unter anderem wird hierbei ersichtlich: Ganz gravierende Mehrheiten f&uuml;r eine B&uuml;chergelderh&ouml;hung gab es ausschlie&szlig;lich bei den Stipendiaten der Friedrich-Naumann-Stiftung (FDP), Hans-Seidel-Stiftung (CSU), Konrad-Adenauer-Stiftung (CDU) sowie Stiftung der Deutschen Wirtschaft. <\/p><p><em>Eine<\/em> gewichtige These &ndash; eine weitere betrifft das politische Selbst- sowie Werte- und Moralverst&auml;ndnis der Gef&ouml;rderten der einzelnen Werke &ndash;, warum dies so ist, ist dabei leicht formuliert. Sie <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-611-elite_stipendien.php\">stammt<\/a> vom Elitensoziologen Michael Hartmann und bezieht sich auf die Stipendiatenzusammensetzung zum Jahr 2007. Hartmann formulierte es damals wie folgt:<\/p><blockquote><p><em>&bdquo;Auffallend sind die gro&szlig;en Differenzen zwischen den einzelnen Studienwerken. Hans-B&ouml;ckler- und Rosa-Luxemburg-Stiftung wiesen mit 68,85 bzw. 44,33 Prozent den weitaus h&ouml;chsten Anteil an Stipendiatinnen und Stipendiaten mit der vollen F&ouml;rdersumme auf. Die Stiftung der Deutschen Wirtschaft, die Friedrich-Naumann-Stiftung und die mit Abstand gr&ouml;&szlig;te und einflussreichste Stiftung, die Studienstiftung des deutschen Volkes, bilden das andere Extrem. Jeder zweite Stipendiat und jede zweite Stipendiatin erhielt nur das B&uuml;chergeld. Bei den Vollstipendiaten liegt die Studienstiftung mit einem Anteil von gerade einmal 15,89 Prozent sogar deutlich am Schluss.&ldquo;<\/em><\/p><\/blockquote><p>Ge&auml;ndert hat sich seitdem leider <a href=\"http:\/\/dishwasher.blogsport.de\/?p=308\">offensichtlich kaum irgendetwas<\/a>. <\/p><p><strong>Weiterlesen:<\/strong><\/p><ul>\n<li>Hintergrundartikel &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-611-elite_stipendien.php\">Stipendien ungleich verteilt: Arm bleibt arm und reich studiert<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Hintergrundartikel &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.bafoeg-rechner.de\/Hintergrund\/art-647-stipendienkritik.php\">Stipendien: Nicht L&ouml;sung, sondern Teil des Problems<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Hintergrundartikel &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/25\/25008\/1.html\">Stipendienvergabe nach zweifelhaften Kriterien<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Hintergrundartikel &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!114790\/\">Der Selbstbedienungsladen: Stipendien nutzen denen, die sie am wenigsten brauchen<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Hintergrundartikel &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.karman.rwth-aachen.de\/archiv\/ausgabe-73\/wer-schon-hat-der-will-nicht.html\">Wer schon hat, der will nicht&hellip;<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Hintergrundartikel &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.stipendienkritik.de\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/Kunst_des_Entfesselns.pdf\">Die Kunst des Entfesselns: Kritische Betrachtungen des nationalen Stipendienprogramms [PDF &ndash; 142 KB]<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Hintergr&uuml;nde zum Projekt &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.stipendienspenden.de\/haufig-gestellte-fragen-faq\/\">Stipendien spenden<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>Interview mit Michael Hartmann &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/studium\/uni-leben\/2013-02\/eliten-forscher-hartmann-stipendium-exzellenzinitiative\">Vor allem z&auml;hlt der richtige Stallgeruch<\/a>&ldquo;<\/li>\n<li>TV-Sendung &bdquo;Anne Will&ldquo; vom 22. Mai 2013 zum Thema &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=NAT10FZv2xw\">Abgehoben, abgeschottet, unsozial &ndash; sind so Deutschlands Eliten?<\/a>&ldquo;<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Stipendien waren &ndash; als Alternative zum BAf&ouml;G und damit der Studienfinanzierung f&uuml;r alle &ndash; schon immer ein strukturell feudales Instrument. 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