{"id":17501,"date":"2013-06-05T08:33:20","date_gmt":"2013-06-05T06:33:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17501"},"modified":"2013-06-05T08:33:20","modified_gmt":"2013-06-05T06:33:20","slug":"hinweise-des-tages-1893","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17501","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17501#h01\">Debatte &uuml;ber Sparkurs: &ldquo;Europa braucht eine expansivere Geldpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17501#h02\">Utopie der bescheidenen Geldh&auml;user<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17501#h03\">Sympathie-Erkl&auml;rung f&uuml;r den europ&auml;ischen Alternativ-Gipfel in Athen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17501#h04\">&laquo;Die wachsende Kluft ist der Hauptgrund&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17501#h05\">Jorge und die Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17501#h06\">&lsquo;Minijobs&rsquo; Lift Employment But Mask German Weakness<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17501#h07\">Aufstocker: Staat zahlt j&auml;hrlich 1,5 Milliarden Euro f&uuml;r Niedrigl&ouml;hne im Handel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17501#h08\">&Auml;ltere Erwerbslose weiter ohne Chance auf dem Arbeitsmarkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17501#h09\">Evakuierung war keine Option<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17501#h10\">Corporate power has turned Britain into a corrupt state<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17501#h11\">Der Tod aus dem Nichts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17501#h12\">Militarisierung: Kein Entkommen mehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17501#h13\">Deutschlandstipendium &ndash; Hochschule schreibt &ldquo;Wohlverhalten&rdquo; vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17501#h14\">Funkenflieger laufen f&uuml;r Bildungswende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17501#h15\">&raquo;Der Staat verkauft die Kinder an die Industrie&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17501#h16\">&ldquo;0,1 Prozent &ndash; Das Imperium der Milliard&auml;re&rdquo; &ndash; Eine Buchbesprechung von Prof. Hans See<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17501&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Debatte &uuml;ber Sparkurs: &ldquo;Europa braucht eine expansivere Geldpolitik<\/strong><br>\nVolle Breitseite gegen Merkel: In einem Beitrag f&uuml;r SPIEGEL ONLINE rechnen namhafte Vertreter der EU-Kommission, des Europa-Parlaments und der OECD mit der von Deutschland gepr&auml;gten Sparpolitik in der Euro-Zone ab &ndash; und fordern eine Abkehr vom Inflationsziel der Europ&auml;ischen Zentralbank. [&hellip;]<br>\nnzwischen hat sich die politische Diskussion in der EU weg von der reinen Sparpolitik verlagert und das Wachstum wieder in den Blick genommen. Das ist richtig. Eine robuste Strategie f&uuml;r eine Erholung, die ihren Namen verdient, fehlt aber noch. Eine solche Strategie w&uuml;rde einen neuen Politik-Mix erfordern, der sich auf folgende Elemente st&uuml;tzt:<br>\nZun&auml;chst m&uuml;ssen wir dringend auf EU-Ebene eine Bankenunion schaffen, um insolvente Banken umzustrukturieren oder abzuwickeln. Die Unternehmen brauchen besseren Zugang zu Krediten zu besseren Konditionen, um investieren und wachsen zu k&ouml;nnen. Der europ&auml;ische Finanzsektor braucht einen schnelleren Abbau seiner Schulden, auch &uuml;ber h&ouml;here Forderungsabschreibungen und tiefgreifendere Struktur&auml;nderungen im Bankenwesen.<br>\nZweitens ben&ouml;tigen wir als Gegengewicht zur Konsolidierung in schw&auml;cheren Mitgliedstaaten einen h&ouml;heren Konsum in den st&auml;rkeren EU-L&auml;ndern. Die W&auml;hrungsunion kann nicht nur Druck auf die Krisenl&auml;nder aus&uuml;ben, ihre Nachfrage zu senken. Eine &ldquo;symmetrische L&ouml;sung&rdquo; erfordert, dass auch st&auml;rkere L&auml;nder etwas tun, beispielsweise die Ann&auml;herung der L&ouml;hne an die Produktivit&auml;t zulassen sowie f&uuml;r angemessene Mindestl&ouml;hne zur Verhinderung von Erwerbsarmut sorgen.<br>\nDrittens ben&ouml;tigen die schw&auml;cheren Mitgliedstaaten Investitionen, damit sie ihre Wettbewerbsf&auml;higkeit wiedererlangen und den Euro behalten k&ouml;nnen. Das erfordert eine gut durchdachte Wirtschaftspolitik. Wenn sie klug eingesetzt werden, k&ouml;nnen EU-Fonds wie der Europ&auml;ische Sozialfonds eine wichtige Quelle f&uuml;r Finanzhilfen darstellen, zusammen mit der Europ&auml;ischen Investitionsbank.<br>\nViertens braucht Europa eine expansivere Geldpolitik. Mit ihrer Zusage, notfalls Staatsanleihen zu kaufen, hat die EZB Europa Zeit gekauft und sich selbst zum Kreditgeber letzter Instanz gemacht. Das ist zu begr&uuml;&szlig;en, aber es wird zunehmend deutlich, dass die Krise nicht in einem Deflationsumfeld &uuml;berwunden werden kann. Deshalb ist eine andere Inflationsentwicklung notwendig. Wir m&uuml;ssen Rolle und Befugnisse der EZB &uuml;berdenken.<br>\nF&uuml;nftens muss Europa in die F&auml;higkeiten seiner Menschen investieren und Chancen schaffen. Auf eine Jugendgarantie, die sicherstellen soll, dass alle jungen Menschen bei Arbeitslosigkeit binnen vier Monaten ein Angebot f&uuml;r eine neue Stelle, eine Weiterbildung oder einen Ausbildungsplatz erhalten, haben sich die EU-Minister geeinigt. Jetzt m&uuml;ssen die Mitgliedstaaten das Konzept umsetzen. Vollbesch&auml;ftigung muss das Ziel sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/oecd-und-eu-kommission-gegen-euro-sparpolitik-und-fuer-mehr-inflation-a-903575.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Utopie der bescheidenen Geldh&auml;user<\/strong><br>\nThomas Fricke: &ldquo;Wie viel Bank braucht der Mensch?&rdquo;, Westend Verlag<br>\nBegrenzte Boni, Trennbankensystem, bessere Aufsicht &ndash; das sind nur ein paar Ma&szlig;nahmen, durch die der Finanzsektor gez&auml;hmt werden soll. Aber reicht das? Nein, meint der Journalist Thomas Fricke. Der fr&uuml;here Chef&ouml;konom der &ldquo;Financial Times Deutschland&rdquo; pl&auml;diert f&uuml;r ein &ldquo;Raus aus der verr&uuml;ckten Finanzwelt&rdquo;.<br>\nDie Skyline in Frankfurt am Main: Aneinandergereihte Bankenhochh&auml;user, die in den Himmel ragen. Eine Stadtansicht, die es k&uuml;nftig nur noch auf Postkarten geben sollte, ginge es nach dem Buchautor Thomas Fricke.<br>\n&ldquo;M&auml;rz 2023. Vor drei Tagen ist auch die letzte gro&szlig;e Bank aus der Frankfurter City weggezogen, aus diesen T&uuml;rmen, deren verglaste Fronten daf&uuml;r standen, wie reich und wichtig die Geldh&auml;user mal waren. Verflogen ist das Flair, das Banker mal umgab, als in den Schalterr&auml;umen feiner Teppich lag &hellip; .[ &hellip; ] Vielleicht werden sich unsere Kinder mal wundern, in was f&uuml;r einer verr&uuml;ckten Welt wir gro&szlig; wurden. Dass wir so lang hingenommen haben, wie irgendwelche Finanzingenieure per Mausklick Milliarden mal von hier nach da schoben.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/andruck\/2131190\/\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Sympathie-Erkl&auml;rung f&uuml;r den europ&auml;ischen Alternativ-Gipfel in Athen<\/strong><br>\nDie Lage in Europa wird immer beunruhigender. Gro&szlig;e Teile unseres Kontinents rutschen zur&uuml;ck in die Rezession, ohne dass die Folgen der Krise von 2008 auch nur im Ansatz &uuml;berwunden w&auml;ren. In den von der Krise am st&auml;rksten betroffenen L&auml;ndern nehmen Arbeitslosigkeit und soziale Verelendung bislang ungekannte Ausma&szlig;e an. Menschen verzweifeln und verlieren das Vertrauen in die Demokratie. Immer offensichtlicher wird, wie verh&auml;ngnisvoll sich in diesen L&auml;ndern die von der Troika erzwungene Fixierung auf K&uuml;rzung der Staatsausgaben und Abbau des Sozialstaats auswirkt. Als ob Streichungen im Gesundheits- und Bildungswesen und die Abschaffung von Arbeitnehmerrechten jemals irgendeinem Land den Weg zu einer besseren wirtschaftlichen, sozialen und &ouml;kologischen Entwicklung gebahnt h&auml;tten! Uns als in Deutschland lebende Menschen macht es dabei besonders betroffen, mit welch au&szlig;ergew&ouml;hnlicher Halsstarrigkeit die Bundesregierung als m&auml;chtigste Kraft diese undemokratische Krisenversch&auml;rfungspolitik vorantreibt. Erreicht wird nur eines: Soziale Probleme werden zu nationalen Problemen umgedeutet. So werden L&auml;nder und Menschen gegeneinander aufgebracht, so wird Europa auseinandergetrieben. Europa braucht dringend Signale der Zusammengeh&ouml;rigkeit und Solidarit&auml;t. Ein solches Zeichen soll am 7.\/8. Juni gesetzt werden. Menschen aus allen Teilen unseres Kontinents<br>\nwerden sich in Athen zu einem &bdquo;EU-Alternativgipfel&ldquo; treffen. Sein Motto: &bdquo;Stoppt die K&uuml;rzungspolitik, bevor die K&uuml;rzungspolitik die Demokratie zerst&ouml;rt!&ldquo; Wir freuen uns &uuml;ber diese Initiative, die von einem breiten Spektrum gesellschaftlicher Organisationen ausgeht und von Gewerkschaften aus zahlreichen europ&auml;ischen L&auml;ndern, darunter auch aus Deutschland, unterst&uuml;tzt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.europa-neu-begruenden.de\/archiv\/pdf\/2013\/2013_sympathieerklaerung_altersummit.pdf\">Europa neu begr&uuml;nden! [PDF &ndash; 76.8 KB]<\/a>\n<p><strong>dazu: Europ&auml;ische Bewegung gesucht<\/strong><br>\nVom 7. bis 9. Juni findet in Athen der Alter Summit statt. Auch die deutschen Gewerkschaften mobilisieren zu diesem Treffen der europ&auml;ischen sozialen Initiativen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taz.de\/EU-Alternativengipfel\/!117092\/\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&laquo;Die wachsende Kluft ist der Hauptgrund&raquo;<\/strong><br>\nZuerst brannten Autos und Abfallcontainer. Dann ein Polizeirevier. Und schliesslich eine Schule. Unerwartet kam der Ausbruch im Stockholmer Aussenbezirk Husby nicht. (&hellip;) Zwischen 1965 und 1975, zu sozialdemokratischer Regierungszeit, waren &uuml;berall in Schweden die neuen Vororte hochgezogen worden: eine Million Wohnungen zur Behebung der Wohnungsnot. Viele Quartiere wie Husby waren als reine Wohnst&auml;dte konzipiert. SoziologInnen warnten damals schon vor einem &laquo;riskanten Wohnexperiment&raquo; und sprachen von &laquo;Menschen als Versuchskaninchen&raquo;. Doch warum die Explosion jetzt? &laquo;Die Ursachen haben sich &uuml;ber Jahre aufget&uuml;rmt&raquo;, sagt Khamisi: Wer hier aufwachse, m&uuml;sse sich st&auml;ndig verteidigen, Klischees widerlegen, beweisen, nicht kriminell und &laquo;unzivilisiert&raquo; zu sein. Jahrelang habe man friedlich protestiert, Versammlungen abgehalten, Politiker eingeladen, niemanden habe das interessiert. Erst jetzt, als Steine flogen und Autos brannten, seien die Medien pl&ouml;tzlich da. (&hellip;) Tapio Salonen, Sozialwissenschaftler an der Universit&auml;t Malm&ouml;, macht eine &laquo;dramatische Ver&auml;nderung&raquo; der Gesellschaft verantwortlich. Die Schere zwischen Arm und Reich habe sich immer weiter ge&ouml;ffnet, diese Entwicklung sei in den vergangenen f&uuml;nf bis sieben Jahren noch beschleunigt worden. Vor einem Jahr ver&ouml;ffentlichte die Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD einen Bericht, demzufolge in keinem westlichen Industrieland die Einkommensunterschiede seit den neunziger Jahren so stark gestiegen sind wie in Schweden. Dazu beigetragen hat Reinfeldts Mitte-rechts-Regierung, die innerhalb von sechs Jahren viermal die Steuern f&uuml;r Gutbetuchte senkte, gleichzeitig den &ouml;ffentlichen Sektor abbaute und umfassende Privatisierungen vornahm. In Husby wurden das &ouml;ffentliche Gesundheitszentrum, ein Jugendtreffpunkt, eine Schule und mehrere Kinderf&uuml;rsorgeeinrichtungen geschlossen. &laquo;Die wachsende Kluft ist der Hauptgrund, nicht die ethnische Zusammensetzung der Bev&ouml;lkerung&raquo;, sagt Salonen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/1322\/schweden\/die-wachsende-kluft-ist-der-hauptgrund\">WOZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Die nach Schweden zweitst&auml;rkste Zunahme bei der Einkommensungleichheit seit den 90er Jahren verzeichnet Deutschland.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Jorge und die Arbeit<\/strong><br>\n[&hellip;] Ich frage Jorge: &ldquo;Sag mal, eigentlich m&uuml;sste doch jetzt der Strand voll sein! Immerhin hat Spanien eine Arbeitslosenquote von 27 %!&rdquo; Das hei&szlig;t, dass ein Viertel der arbeitenden Bev&ouml;lkerung am Strand sein k&ouml;nnte. Aber auch die arbeitslosen 50% der jungen Spanier k&ouml;nnten hier am Strand sein. Sind sie aber nicht. Jorge sagt: &ldquo;Ich glaube nicht, dass die alle hier sein m&uuml;ssen. Ich denke, die studieren zu Hause Englisch oder Deutsch oder Chinesisch.&rdquo; Warum sind sie nicht in der Uni? Haben Sie keine Lust, nur weil sie arbeitslos sind?&rdquo; Er schweigt. Dann schreibt er eine Zahl auf: 3000 &euro; Jahresgeb&uuml;hr f&uuml;r die &ouml;ffentliche Uni. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Das Einkommen Median in Spanien ist 18.000 &euro;&rdquo; sagt Jorge. 6000 Euro &uuml;ber dem Latinoeinkommen. &ldquo;Unsere Arbeitsvertr&auml;ge sagen 8-Stunden-Tage an. Faktisch niemand arbeitet 8 Stunden, sondern 9 bis 12 Stunden. Ich arbeite nicht 8 Stunden, ich arbeite immer 9-10. Meine Cousine arbeitet in einer B&auml;ckerei. Sie bekommt 1.000 &euro; und arbeitet immer 12 Stunden.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/neuesaussiberia.wordpress.com\/2013\/06\/01\/jorge-und-die-arbeit\/\">Neues aus Iberia<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&lsquo;Minijobs&rsquo; Lift Employment But Mask German Weakness<\/strong><br>\nGermany&rsquo;s job market may be the envy of a struggling Europe, but many Germans say their country&rsquo;s &ldquo;Jobwunder,&rdquo; or jobs miracle, is cutting them out of the nation&rsquo;s economic success.<br>\nGermany&rsquo;s unemployment rate was unchanged for the seventh straight month at a relatively low 6.9% in May, after seasonal adjustment. Yet nearly one in five working Germans, or about 7.4 million people, hold a so-called &ldquo;minijob,&rdquo; a form of marginal employment that allows someone to earn up to &euro;450($580) a month free of tax.<br>\nAs much of Europe looks to the Continent&rsquo;s economic powerhouse for lessons on how to revive moribund labor markets, the proliferation of these low-wage jobs has sparked a vigorous debate in Germany about whether enough workers are sharing in the nation&rsquo;s strong economic performance.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/online.wsj.com\/article\/SB10001424127887324682204578512782697519080.html#\">The Wall Street Journal<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Aufstocker: Staat zahlt j&auml;hrlich 1,5 Milliarden Euro f&uuml;r Niedrigl&ouml;hne im Handel<\/strong><br>\nDie Lohnpolitik des Einzelhandels wird vom Staat kr&auml;ftig gef&ouml;rdert: Jedes Jahr flie&szlig;en nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen 1,5 Milliarden Euro an Besch&auml;ftigte des Handels, deren Einkommen nicht zum Leben reicht. Jeder F&uuml;nfte verdient weniger als 8,50 Euro in der Stunde. [&hellip;]<br>\nMeist weiblich, immer h&auml;ufiger unsicher besch&auml;ftigt und oft abh&auml;ngig von staatlichen Zusch&uuml;ssen &ndash; so sieht der typische Arbeitnehmer im Einzelhandel im Jahr 2013 aus. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken im Bundestag hervor. Die Antwort liegt SPIEGEL ONLINE vor.<br>\nInzwischen arbeitet demnach jeder dritte der rund 3,2 Millionen Besch&auml;ftigten im Einzelhandel zu einem Lohn unter zehn Euro die Stunde, jeder f&uuml;nfte erhielt den verf&uuml;gbaren Daten aus dem Jahr 2010 zufolge sogar weniger als 8,50 Euro. Die Folge: Viele dieser L&ouml;hne m&uuml;ssen aufgestockt werden. Nach Angaben der Bundesregierung gibt der Staat j&auml;hrlich rund 1,5 Milliarden Euro an erg&auml;nzendem Hartz IV f&uuml;r Aufstocker des gesamten Handels aus &ndash; drei Viertel der Bezieher arbeiten im Einzelhandel. So mussten im Juni vergangenen Jahres die Einkommen von rund 130.000 Besch&auml;ftigten des Einzelhandels auf ein existenzsicherndes Niveau aufgestockt werden.<br>\nDie Zahlen haben Sprengkraft, vor allem vor dem Hintergrund, dass Anfang des Jahres die Arbeitgeber in fast allen Bundesl&auml;ndern den Manteltarif im Einzelhandel aufgek&uuml;ndigt hatten. Wie schwierig abgesicherte Arbeitsbedingungen im Handel durchzusetzen sind, zeigte zuletzt auch das Beispiel Karstadt. Der Kaufhauskonzern war komplett aus dem Fl&auml;chentarifvertrag ausgestiegen, weil er tarifliche Lohnerh&ouml;hungen nicht mehr mittragen will.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/niedrigloehne-im-handel-kosten-den-staat-jaehrlich-1-5-milliarden-euro-a-903448.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&Auml;ltere Erwerbslose weiter ohne Chance auf dem Arbeitsmarkt<\/strong><br>\nDer Versuch, die Rente mit 67 durch Besch&auml;ftigungsprogramme f&uuml;r &Auml;ltere abzufedern, ist gescheitert&rdquo;, sagt Klaus Ernst, Mitglied im Spitzenteam der LINKEN f&uuml;r die Bundestagswahl und im Ausschuss f&uuml;r Arbeit und Soziales, zur Auswertung des Programms &ldquo;Perspektive 50plus&rdquo; durch das Bundesarbeitsministerium. Ernst weiter: &ldquo;Die Klagen der deutschen Wirtschaft &uuml;ber einen vermeintlichen Fachkr&auml;ftemangel bleiben unglaubw&uuml;rdig, solange die Unternehmen nicht bereit sind, &auml;ltere Erwerbslose dauerhaft in den Arbeitsprozess zu integrieren. Wenn sich lediglich 16 Prozent der &uuml;ber 50-J&auml;hrigen l&auml;nger als ein halbes Jahr in einem neuen Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis halten k&ouml;nnen, obwohl 60 Prozent der Teilnehmer des Programms &uuml;ber eine abgeschlossene Berufsausbildung verf&uuml;gen, dann ist der Versuch der Bundesregierung, &auml;lterer Erwerbslose in Arbeit zu bringen, offenkundig kl&auml;glich gescheitert. Durch die Erh&ouml;hung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre und die Streichung der Rentenversicherungsbeitr&auml;ge f&uuml;r ALG II-Beziehende wurde gerade &auml;lteren Erwerbslosen die Chance auf eine armutsfreie Rente verbaut<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.saarkurier-online.de\/?p=90877\">Saarkurier<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Evakuierung war keine Option<\/strong><br>\nAnh&ouml;rung verdeutlicht: Hamburg entging beim Brand der &raquo;Atlantic Cartier&laquo; nur knapp der Katastrophe.<br>\nDie Bewohner Hamburgs k&ouml;nnen im Katastrophenfall nicht mit einer Evakuierung rechnen. Das geht aus den Worten von Hamburgs Innensenator Michael Naumann (SPD) nach dem Brand auf dem u. a. mit 20 Tonnen radioaktivem Material beladenen Containerschiff &raquo;Atlantic Cartier&laquo; am 1. Mai 2013 hervor&hellip;<br>\nBei der Freisetzung von Uranhexafluorid bilden sich durch Kontakt mit der Luftfeuchtigkeit giftige Fluorverbindungen, die schwere Verletzungen der Atemwege verursachen. &raquo;Je nach Witterungsbedingungen k&ouml;nnten bis in etwa 600 Metern Entfernung vom Unfallort t&ouml;dliche Konzentrationen auftreten&laquo;, erl&auml;uterte Fritz Storim, Physiker bei der atomkritischen Messstelle f&uuml;r Arbeits- und Umweltschutz (MAUS) Bremen&hellip;<br>\nDoch, das stellte Neumann am Freitag unmissverst&auml;ndlich klar: Evakuierung war zu keinem Zeitpunkt eine Option &ndash; und es wird auch in Zukunft keine sein, denn dieses Szenario ist schlicht &raquo;nicht vorstellbar&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/06-03\/049.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Corporate power has turned Britain into a corrupt state<\/strong><br>\nWestminster lobbying is the least of it. Revolving-door colonisation of public life is a corrosive threat to democracy [&hellip;]<br>\nPrivatisation has extended the web of lubricated relationships, as a mushrooming &pound;80bn business uses jobs and cash to foist a policy that is less accountable, lowers standards and is routinely more expensive on the public realm. When 142 peers linked to companies involved in private healthcare were able to vote on last year&rsquo;s health bill that opened the way to sweeping outsourcing &ndash; and the City consultancy McKinsey helped draw it up &ndash; it&rsquo;s not hard to see why.<br>\nBritain is now an increasingly corrupt country at its highest levels &ndash; not in the sense of directly bribing officials, of course, and it&rsquo;s almost entirely legal. But our public life and democracy is now profoundly compromised by its colonisation. Corporate and financial power have merged into the state.<br>\nThat vice can be broken, but it demands radical change: closure of the revolving doors; a ban on ministers and civil servants working for regulated private companies; a halt to the corrosive tide of privatisation; and a downward squeeze on boardroom pay to reduce the corporate allure. It&rsquo;s going to need a democratic backlash.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/commentisfree\/2013\/jun\/04\/corporate-britain-corrupt-lobbying-revolving-door\">The Guardian<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Der Tod aus dem Nichts<\/strong><br>\n3500 Tote innerhalb von 9 Jahren, dazu sicher ein Vielfaches an Verletzten, von den Traumatisierten und den sonst wie Gesch&auml;digten gar nicht zu reden. Liegt man falsch in der Vermutung, dass die &bdquo;Kollateralsch&auml;den&ldquo; dabei bei weit &uuml;ber 90 % liegen d&uuml;rften? 80 % der Drohnenschl&auml;ge passieren auf einem Gebiet, in dem gerade einmal 361.000 Menschen leben. Das bedeutet, dass auf sie ca. 80 % von 3500, also ca. 2800 Tote entfallen. Das sind ca. 0,75 % der Bev&ouml;lkerung. Um die sich die Dimension klarzumachen: Dem Luftkrieg der Alliierten in Deutschland fielen etwa 600.000 Menschen zum Opfer, ca. 1 % der Bev&ouml;lkerung.<br>\nSehr deutlich wird in dem Bericht das Gef&uuml;hl der st&auml;ndigen Bedrohung, das die Tag und Nacht st&auml;ndig &uuml;ber den Orten herumfliegenden Drohnen verursachen. Die ganze Aktion l&auml;uft unter dem Titel &bdquo;Kampf gegen den Terrorismus&ldquo;. Wenn man das gelesen hat, kann man sicher sein: F&uuml;r einen tats&auml;chlich von einer Drohne get&ouml;teten &bdquo;Terroristen&ldquo; werden 100 nachkommen. Es gibt keine bessere Methode als diesen Drohnenkrieg, um einen riesigen Hass auf Amerika und den Westen (Deutschland ist auch beteiligt!!) zu sch&uuml;ren und einen gro&szlig;en Teil einer ganzen Bev&ouml;lkerung in &bdquo;Terroristen&ldquo; zu verwandeln.<br>\n&bdquo;Terrorismus&ldquo;, was ist das eigentlich? Ein solcher Drohnenkrieg geh&ouml;rt sicher dazu. Die Zahl der Opfer bisher &ndash; etwa 500 mehr als am 9. September 2001 &ndash; und das Erzeugen eines Gef&uuml;hls einer st&auml;ndigen elementaren Bedrohung bei der Bev&ouml;lkerung (terror, lateinisch, Schrecken) lassen gar keine andere Einordnung des Drohnenkriegs als als Terrorismus zu. Und dann verschwimmen pl&ouml;tzlich die Unterschiede zwischen den Taliban und ihren amerikanischen Konterparts&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2013\/23\/drohnen-zivile-opfer-pakistan-afghanistan\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Militarisierung: Kein Entkommen mehr<\/strong><br>\nEine Sonderbriefmarke soll die Akzeptanz der Bundeswehr erh&ouml;hen. Friedensaktivisten planen schon Proteste. Zu Recht. Das Milit&auml;r dringt immer weiter in unseren Alltag ein. Sie ist wenige Quadratzentimeter klein, kostet 58 Cent und treibt die Militarisierung der deutschen Gesellschaft voran: In der kommenden Woche erscheint eine Sonderbriefmarke f&uuml;r die Bundeswehr und ihre Soldaten. Wer nichts ahnend am Postschalter nach Porto fragt, bekommt also wom&ouml;glich eine Marke mit Umrissen von M&auml;nnern, Frauen und Kindern, heilen Familien &ndash; alles in gr&uuml;n-braunen Flecktarnfarben. Dazu die Aufschrift: &bdquo;Im Einsatz f&uuml;r Deutschland.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/autoren\/felix-werdermann\/kein-entkommen-mehr\">Der Freitag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> &ldquo;Im Einsatz f&uuml;r Deutschland&rdquo;? Das ist eines der zahlreichen politischen T&auml;uschungs- und Vernebelungsman&ouml;ver unserer politischen Entscheidungstr&auml;ger. Die milit&auml;rischen Auslandseins&auml;tze &ndash; darauf laufen die Aktivit&auml;ten der Bundeswehr mangels milit&auml;rischer Bedrohungen durch Nachbarstaaten immer st&auml;rker hinaus &ndash; werden von der hiesigen Bev&ouml;lkerung mehrheitlich abgelehnt. Das treffendere Motto f&uuml;r die Briefmarke w&auml;re somit: &ldquo;Im Einsatz f&uuml;r die deutschen Eliten&rdquo;. Diese m&ouml;chten das deutsche Milit&auml;r f&uuml;r ihre eigens&uuml;chtigen Interessen (h&auml;ufig wirtschaftlicher Art) instrumentalisieren. Manch einer m&ouml;chte sich m&ouml;glicherweise auch im nostalgischen Gedenken an fr&uuml;here imperiale Attit&uuml;den sonnen &ndash; Motto: &ldquo;Wir sind wieder wer!&rdquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Deutschlandstipendium &ndash; Hochschule schreibt &ldquo;Wohlverhalten&rdquo; vor<\/strong><br>\nDie Hochschule Hannover verlangt von Studierenden, die mit dem Deutschlandstipendium gef&ouml;rdert werden, einen &bdquo;Ehrenkodex&ldquo; zu unterschreiben: &bdquo;Hiermit verpflichte ich mich, selbstverst&auml;ndliche Mindestregeln des Wohlverhaltens gegen&uuml;ber den F&ouml;rderern und der Hochschule unbedingt einzuhalten&ldquo;, hei&szlig;t es dort. Die Stipendiaten sollen sich damit einverstanden erkl&auml;ren, mit dem Sponsor selbstst&auml;ndig in Kontakt zu treten und Einladungen &bdquo;unbedingt nachzukommen&ldquo;. Auch sollen sie ihr Einverst&auml;ndnis erkl&auml;ren, &bdquo;Interesse an einem verg&uuml;teten Praktikum&ldquo; oder der &bdquo;Anfertigung der Bachelor-\/Masterarbeit&ldquo; bei der f&ouml;rdernden Firma zu zeigen. Schlie&szlig;lich sollen sie sich verpflichten, bei der &bdquo;Stipendiatenfeier&ldquo; zu erscheinen, und zwar &bdquo;in angemessener Kleidung&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/deutschlandstipendium-hochschule-schreibt-wohlverhalten-vor\/8288208.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Funkenflieger laufen f&uuml;r Bildungswende<\/strong><br>\nSie nennen sich Funkenflieger und laufen quer durch Deutschland bis nach Berlin &ndash; und zwar zu Fu&szlig;. Dutzende Sch&uuml;ler_innen haben sich von der Schule frei genommen und diskutieren auf ihrem Weg in die Hauptstadt dar&uuml;ber, was sie an Schule st&ouml;rt und wie sie sie ver&auml;ndern wollen. Die Sch&uuml;ler_innen Marcel und Mira erz&auml;hlen, wie es ihnen erging.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wasbildetihrunsein.de\/2013\/06\/04\/funkenflieger-bildungswende-berlin\/\">Was bildet Ihr uns ein<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&raquo;Der Staat verkauft die Kinder an die Industrie&laquo;<\/strong><br>\nIm Bildungswesen wird weiter privatisiert. Konzerne machen Schulen und Kinderg&auml;rten zu Werbetr&auml;gern. Gespr&auml;ch mit Anne Markwardt<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/06-05\/057.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&ldquo;0,1 Prozent &ndash; Das Imperium der Milliard&auml;re&rdquo; &ndash; Eine Buchbesprechung von Prof. Hans See<\/strong><br>\nIn seinem 2012 erschienenen Buch hat der renommierte marxistische Soziologe Hans J&uuml;rgen Krysmanski, ausgewiesener Klassenanalytiker, Macht-, Elite-, Konflikt- und Friedensforscher die winzige Minderheit von &ldquo;0,1 Prozent&rdquo; der Superreichen zum Gegenstand sozialwissenschaftlicher Forschung erhoben. Er setzt damit seine fr&uuml;heren Forschungsarbeiten fort, spitzt sie aber auf die &ldquo;oberen Zehntausend&rdquo;, wie man sie im analogen Zeitalter noch nannte &ndash; zu. Jedenfalls kn&uuml;pft er mit diesem Buch thematisch an seine 2010 erstmals, inzwischen in 4. Auflage erschienenen &ldquo;Geschichte der amerikanischen Reichtumsforschung&rdquo; an. Der damalige Titel: &ldquo;Hirten und W&ouml;lfe &ndash; Wie Geld- und Machteliten sich die Welt aneignen&rdquo;. Nach wie vor sehr lesenswert. Wer erwartet, in diesem neuen Buch mehr &uuml;ber Bill Gates, Warren Buffet und anderer Pop-Stars unter den Megareichen zu erfahren als SPIEGEL, STERN oder FORBES-Magazin verraten, wird entt&auml;uscht. Es geht Krysmanski n&auml;mlich nicht wirklich um die Milliard&auml;re, sondern &ndash; wie ja auch der Untertitel klar ansagt &ndash; um das &ldquo;Imperium der Milliard&auml;re&rdquo;. Man ahnt nat&uuml;rlich, dass dieses Imperium nicht ein klar umrissenes, irgendwo und irgendwie von anderen vergleichbaren Imperien (sagen wir der Nichtregierungsorganisationen &ndash; Jean Ziegler nennt sie &ldquo;die Widersacher&rdquo; der neuen Herrscher der Welt &ndash; ) abgrenzbares Machtgebilde handeln kann, sondern um ein soziologisches Konstrukt. Obgleich f&uuml;r platte Empirie ein Schattenreich, handelt es sich bei diesem parzellierten Imperium, wie Krysmanski zeigt, durchaus um handfeste, auch differenzierten empirischen Studien zug&auml;ngliche Eigentumsverh&auml;ltnisse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/autoren\/big-business-crime\/0-1-prozent-2013-das-imperium-der-milliardaere\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-17501","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17501","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17501"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17501\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17504,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17501\/revisions\/17504"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17501"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17501"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17501"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}