{"id":17531,"date":"2013-06-07T13:11:52","date_gmt":"2013-06-07T11:11:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17531"},"modified":"2015-08-09T08:45:40","modified_gmt":"2015-08-09T06:45:40","slug":"guter-bulle-boser-bulle-der-iwf-und-seine-unglaubwurdige-selbstkritik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17531","title":{"rendered":"Guter Bulle, b\u00f6ser Bulle \u2013 der IWF und seine unglaubw\u00fcrdige Selbstkritik"},"content":{"rendered":"<p>Der IWF gibt sich &auml;u&szlig;erst selbstkritisch. In einer <a href=\"https:\/\/www.imf.org\/external\/pubs\/ft\/scr\/2013\/cr13156.pdf\">offiziellen Ex-Post-Analyse [PDF &ndash; 1.1 MB]<\/a> r&auml;umt der IWF schwere Fehler bei der &bdquo;Griechenlandrettung&ldquo; ein. Soll man sich nun dar&uuml;ber freuen, dass ein Akteur der Troika endlich das Offensichtliche eingesteht? Im deutschen Strafrecht setzt eine &bdquo;t&auml;tige Reue&ldquo; voraus, dass der &bdquo;T&auml;ter&ldquo; nach Beginn seiner Tathandlung wieder Abstand von seiner Tat nehmen will. Eben dies ist beim IWF aber nicht der Fall. Im <a href=\"http:\/\/images.derstandard.at\/2013\/06\/06\/IWF-Bericht%20zu%20Griechenland.pdf\">offiziellen Griechenland-Bericht des IWF [PDF &ndash; 1.4 MB]<\/a>, der am gleichen Tag wie die Ex-Post-Analyse ver&ouml;ffentlich wurde, ist von &bdquo;t&auml;tiger Reue&ldquo; nicht viel zu erkennen. Im Gegenteil &ndash; anstatt aus den nun einger&auml;umten Fehlern zu lernen, setzt der IWF auch in der Zukunft auf eben die Medizin, die sich als Gift herausgestellt hat. Was will der IWF mit seiner vorgespielten Selbstkritik erreichen? Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_7107\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-17531-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/130607_IWF_Selbstkritik_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/130607_IWF_Selbstkritik_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/130607_IWF_Selbstkritik_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/130607_IWF_Selbstkritik_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=17531-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/130607_IWF_Selbstkritik_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"130607_IWF_Selbstkritik_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>In seiner Analyse zur &ouml;konomischen Zukunft Griechenlands gesteht der IWF zwei begangene Fehler ein: <\/p><ol>\n<li>Man habe die negativen Effekte der verordneten &bdquo;Sparpolitik&ldquo; untersch&auml;tzt.<\/li>\n<li>Es sei ein Fehler gewesen, die griechischen Staatsschulden nicht bereits im  Jahr 2010 durch einen Schuldenschnitt zu senken.<\/li>\n<\/ol><p><strong>Das Scheitern der Austerit&auml;tspolitik ist offensichtlich<\/strong><\/p><p>Dass die negativen Effekte der Austerit&auml;tspolitik untersch&auml;tzt wurden, ist eine Erkenntnis, die nicht sonderlich originell ist. S&auml;mtliche griechischen Strukturdaten sprechen hier eine glasklare Sprache. Die griechische Volkswirtschaft befindet sich im freien Fall und selbst am fernen Horizont ist kein Hoffnungsschimmer zu erkennen. Es ist wohlfeil, dies anzuerkennen. Der blo&szlig;e Umstand, dass Dogmatiker wie Angela Merkel, Wolfgang Sch&auml;uble, Olli Rehn und Jens Weidmann die Realit&auml;t abstreiten, kann nicht als  mildernder Umstand gewertet werden.<\/p><p>Vor allem stellt sich hier die Frage, wie glaubhaft die Selbstkritik des IWF in diesem Punkt &uuml;berhaupt ist. Ein Blick in den parallel erschienen Griechenland-Bericht des IWF entt&auml;uscht jede Hoffnung auf eine ernstgemeinte L&auml;uterung. Immer noch werden &bdquo;Deregulierungen&ldquo;, &bdquo;Privatisierungen&ldquo; und &bdquo;Konsolidierungen&ldquo; als Medizin angepriesen und immer noch rechnet sich der IWF die Welt auf Basis komplett absurder Rechenmodelle sch&ouml;n. S&auml;mtliche Griechenland-Prognosen des IWF folgen dabei stets dem gleichen Muster: Eine Kurve, die bis zum heutigen Wert steil bergab geht, bestreitet urpl&ouml;tzlich einen Wendepunkt und kehrt sich in der Projektion des IWF ins Positive um. Das war 2009 so, das war 2010, 2011 und 2012 so und wird aller Voraussicht nach auch in den kommenden Jahren so sein. Das Scheitern der Austerit&auml;tspolitik ist offensichtlich. Um dies zu erkennen, braucht man kein Eingest&auml;ndnis des IWF. Und da der IWF selbst keine Abkehr von der Austerit&auml;tspolitik vorantreibt, ist seine Selbstkritik verlogen.<\/p><p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130607_greece_gdp_troika_0.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130607_greece_gdp_troika_0_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p><p>Quelle: Zero Hedge<\/p><p>Griechenland stellt ein Musterbeispiel f&uuml;r eine Entwicklung dar, die der &Ouml;konom Richard Koo als &bdquo;<a href=\"http:\/\/westendverlag.de\/westend\/buch.php?p=87\">Bilanzrezession<\/a>&ldquo; charakterisiert. Wenn die Wirtschaft schrumpft, der Leitzins bereits nahe der Nullprozentmarke liegt, die Geldmenge schrumpft, Deflation vorherrscht und die Verschuldung des Privatsektors immer weiter zur&uuml;ckgefahren wird, bietet die klassische &bdquo;Lehrbuch&ouml;konomie&ldquo; keine L&ouml;sungen mehr. All dies ist in Griechenland der Fall. Um die griechische Bilanzrezession zu beenden, m&uuml;sste der griechische Staat sich in der H&ouml;he, in der die privaten Schulden abnehmen, neu verschulden und die wegbrechenden Konsum- und Investitionsausgaben des Privatsektors ausgleichen. 2012 und 2013[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>] wird sich die Verschuldung des griechischen Privatsektors zusammengenommen um rund 13,7% des BIP verringern. Der griechische Staat (oder die Troika) m&uuml;sste also zus&auml;tzlich rund 25 Mrd. Euro Schulden aufnehmen und dieses Geld als Konsum und Investitionen in die griechische Volkswirtschaft pumpen. Die bisherigen &bdquo;Hilfsgelder&ldquo; der Troika nutzen Griechenland nur als Durchlauf. Mit jedem neuen Euro &bdquo;Hilfsgeld&ldquo; wird ein alter Kredit der Troika bedient. In Griechenland bleibt davon nichts h&auml;ngen.<\/p><p>Da zus&auml;tzliche kreditfinanzierte staatliche Konsum- und Investitionsprogramme f&uuml;r Griechenland jedoch nach momentaner Lage der Dinge auszuschlie&szlig;en sind, wird Griechenland wohl oder &uuml;bel noch tiefer in die Rezession absinken. Das wei&szlig; auch der IWF. Aber warum sagt der IWF dies nicht? <\/p><p><strong>Schuldenschnitt 2010? Das ist Unsinn<\/strong><\/p><p>Wenn der IWF nun m&auml;andert, es h&auml;tte ja eigentlich bereits im Jahre 2010 (also vor dem ersten Hilfsprogramm) einen Schuldenschnitt in Griechenland geben m&uuml;ssen, so ist dies augenscheinlich Unsinn. Nat&uuml;rlich h&auml;tte &ndash; ohne Betrachtung der Begleitumst&auml;nde (ceteris paribus) &ndash; es Griechenland geholfen, wenn man bereits im Jahre 2010 die Schuldenlast reduziert h&auml;tte. Dies h&auml;tte damals jedoch auch panikartige Verk&auml;ufe von Anleihen anderer Eurostaaten ausgel&ouml;st. 2010 gab es noch keinen ESM und die EZB hatte noch keine Programme, um den Anleihenmarkt durch Aufk&auml;ufe zu stabilisieren. Unter Betrachtung der Begleitumst&auml;nde w&auml;re ein Schuldenschnitt im Jahre 2010 so ziemlich das D&uuml;mmste gewesen, was die Troika h&auml;tte tun k&ouml;nnen.<\/p><p>Dennoch w&auml;re bereits damals eine forcierte Antwort auf die steigenden Zinsen bei den griechischen Staatsanleihen m&ouml;glich gewesen. H&auml;tte die EZB bereits damals ihre Programme zum Aufkauf von Anleihen am Sekund&auml;rmarkt beschlossen, w&auml;re L&auml;ndern wie Spanien, Portugal und Irland wom&ouml;glich das Schlimmste erspart geblieben. H&auml;tte die EZB damals sogar die griechischen Anleihen vom Markt genommen und dem Staat Griechenland ein Schuldenmoratorium angeboten, h&auml;tte es nie eine Eurokrise in der Form, wie wir sie kennen, gegeben. H&auml;tte, h&auml;tte, Fahrradkette. Ex-Post-Analysen sind immer eine etwas unfaire Angelegenheit. Wenn der IWF sich jedoch Gedanken zu begangenen Fehlern macht, so sollte man ihm auch die Alternativen der Vergangenheit heute noch vorhalten. Denn so billig darf man den IWF nicht davon kommen lassen.<\/p><p><strong>Avanti Dilettanti!<\/strong><\/p><p>Liest man zwischen den Zeilen, entdeckt man schnell, dass der IWF gar nicht so f&uuml;rchterlich selbstkritisch ist, sondern die begangenen Fehler vielmehr Br&uuml;ssel, Berlin und Frankfurt, also der EU-Kommission, der deutschen Regierung und der EZB, in die Schuhe schieben will. Es steht au&szlig;er Frage, dass die &uuml;brigen Akteure der Troika den IWF in Sachen Borniertheit und Dogmatismus in den Schatten stellen. Daraus zu schlie&szlig;en, der IWF sei &ndash; in welcher Form auch immer &ndash; progressiv und h&auml;tte aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt, ist nicht statthaft.<\/p><p>Der IWF wirkt vielmehr wie ein Chirurg, der einem Patienten mit einer Kn&ouml;chelprellung das Bein amputiert hat. Konfrontiert mit seinem Fehler, macht er nun den An&auml;sthesisten verantwortlich, beharrt jedoch weiterhin darauf, dass eine Amputation notwendig gewesen sei &ndash; er habe halt nur das falsche Bein amputiert. Deutschland, die EU-Kommission und die EZB weisen, um in diesem Bild zu bleiben, jeden Vorwurf eines &bdquo;Kunstfehlers&ldquo; weit von sich und erkl&auml;ren, die Amputation des Beines sei &ndash; da seien sich die medizinischen Wissenschaften einig &ndash; eine zwingend notwendige Ma&szlig;nahme bei einer Kn&ouml;chelprellung. Die eigenen Prognosen w&uuml;rden &uuml;berdies belegen, dass der Patient k&uuml;nftig mit einem Bein schneller laufen k&ouml;nne als mit zwei Beinen. Und sollte die Besserung l&auml;nger auf sich warten lassen als prognostiziert, m&uuml;sse man halt auch das zweite Bein amputieren. Welchen dieser beiden Chirurgen w&uuml;rden Sie aufsuchen, wenn Sie sich den Kn&ouml;chel prellen? <\/p><p><strong>Br&uuml;chige Troika<\/strong><\/p><p>Von den reichweitenstarken Medien wird der Streit zwischen IWF und dem Rest der Troika als offener Bruch interpretiert. Und da mag sogar etwas dran sein, jedoch aus v&ouml;llig anderen Gr&uuml;nden. Die Mittel des IWF stammen schlie&szlig;lich aus allen IWF-Mitgliedsnationen und es ist sicherlich keine einfache Aufgabe, L&auml;ndern wie China, Chile oder Botswana zu erkl&auml;ren, warum man Milliarden und Abermilliarden in politisch wie &ouml;konomisch sinnlose Umverteilungsprojekte in der Eurozone pumpt. Betrachtet man den Geldfluss, wurden mit IWF-Geldern zun&auml;chst europ&auml;ische Banken und angloamerikanische Hedgefonds ausgezahlt, w&auml;hrend nun IWF-Gelder das Ausfallrisiko der &bdquo;Hilfsgelder&ldquo; aus Deutschland und anderen Eurostaaten reduzieren. Dies ist nicht die Aufgabe des IWF. Wenn die Eurozone denn partout ihre Krise erst dann beenden will, wenn ganz Euroland Hartz IV eingef&uuml;hrt hat und sich in puncto Wettbewerbsf&auml;higkeit an S&uuml;dostasien ausgerichtet hat, dann soll sie daf&uuml;r auch die wirtschaftliche und politische Verantwortung &uuml;bernehmen.<\/p><p>Dass der IWF beim ersten &bdquo;Griechenlandpaket&ldquo; &uuml;berhaupt mit ins Boot geholt werden konnte, ist vor allem auf Angela Merkels Mist gewachsen. Es ist nur all zu verst&auml;ndlich, dass der IWF diesen Fehler heute bitter bereut. Mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen &ndash; so leicht kommt der IWF nun aber aus seinem Engagement in Griechenland nicht mehr heraus. Dies ist jedoch kein Grund, dem IWF gegen&uuml;ber irgendeine Art von Mitleid zu empfinden. Wenn man denn Mitleid empfindet, dann bitte f&uuml;r die Griechen, die Spielball in diesem zynischen Experiment sind und deren Schicksal weder dem b&ouml;sen Bullen (EZB\/EU\/Deutschland) noch dem guten Bullen (IWF) auch nur ein Jota wert ist.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/c55d3942ef774e0ca5c9c3073d1b6d2e\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] nach Sch&auml;tzungen des IWF<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der IWF gibt sich &auml;u&szlig;erst selbstkritisch. In einer <a href=\"https:\/\/www.imf.org\/external\/pubs\/ft\/scr\/2013\/cr13156.pdf\">offiziellen Ex-Post-Analyse [PDF &ndash; 1.1 MB]<\/a> r&auml;umt der IWF schwere Fehler bei der &bdquo;Griechenlandrettung&ldquo; ein. Soll man sich nun dar&uuml;ber freuen, dass ein Akteur der Troika endlich das Offensichtliche eingesteht? Im deutschen Strafrecht setzt eine &bdquo;t&auml;tige Reue&ldquo; voraus, dass der &bdquo;T&auml;ter&ldquo; nach Beginn seiner Tathandlung wieder<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17531\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,13,50,135,156],"tags":[423,1555,589],"class_list":["post-17531","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-audio-podcast","category-denkfehler-wirtschaftsdebatte","category-finanzkrise","category-finanzpolitik","category-schulden-sparen","tag-austeritaetspolitik","tag-griechenland","tag-iwf"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17531","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17531"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17531\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17591,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17531\/revisions\/17591"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17531"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17531"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17531"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}