{"id":17570,"date":"2013-06-12T08:36:23","date_gmt":"2013-06-12T06:36:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17570"},"modified":"2013-06-12T08:36:23","modified_gmt":"2013-06-12T06:36:23","slug":"hinweise-des-tages-1898","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17570","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17570#h01\">Gustl Mollath<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17570#h02\">Prism<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17570#h03\">Heiner Flassbeck: &ldquo;Man kann diese verheerende Politik in Europa nicht beliebig lange verkaufen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17570#h04\">Griechenland stellt staatlichen Rundfunk ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17570#h05\">Anleihen: Deutschland spart mehr als 100 Milliarden Euro durch Minizinsen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17570#h06\">Why Austerity Kills: From Greece to U.S., Crippling Economic Policies Causing Global Health Crisis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17570#h07\">Kapitalflucht &ndash; Unterwegs mit dem Zoll an der deutsch-luxemburgischen Grenze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17570#h08\">Ursula Engelen-Kefer zu den heute ver&ouml;ffentlichten Zahlen der Deutschen Rentenversicherung: &ldquo;Die wirklich Bed&uuml;rftigen bleiben alle au&szlig;en vor&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17570#h09\">Altersarmut: Hunderttausende Rentner m&uuml;ssen jobben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17570#h10\">Blick auf den Stand der deutschen Einheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17570#h11\">Die Wohnung als Spekulationsobjekt: Wenn die Miete unerschwinglich wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17570#h12\">Erschreckende Kombination aus Geheimhaltung und Macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17570#h13\">Afghanistan: Unkoordinierter R&uuml;ckzug mit Schuss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17570#h14\">Steinbr&uuml;ck-Sprecher l&ouml;scht Facebook-Profil<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17570#h15\">zu guter Letzt &ndash; stoersender.tv exklusiv: Benefizgala<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17570&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gustl Mollath<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Sein bester Anwalt<\/strong><br>\nDer ber&uuml;hmteste Psychiatriepatient der Republik tritt vor dem Untersuchungsausschuss des Bayerischen Landtags als Zeuge in eigener Sache auf: Sprachlich pr&auml;zise und &auml;u&szlig;erst rational ist Gustl Mollath der beste Anwalt seiner selbst. [&hellip;]<br>\nMollath nickte zu diesen Ausf&uuml;hrungen zustimmend, als nehme er an einem staatsrechtlichen Kolloquium teil. Als ihm das Wort erteilt wurde, sprach er mit einer Pr&auml;zision, als w&auml;re er die ganzen Jahre nicht Beschuldigter und Angeklagter gewesen, sondern Staatsanwalt oder Richter. Pr&auml;gnant fasste er seinen Fall aus seiner Sicht zusammen. [&hellip;]<br>\nEs war ein Urteil, das diesen Namen nicht verdient, weil Grundregeln der Juristerei missachtet wurden &ndash; nicht einmal Ans&auml;tze einer Beweisw&uuml;rdigung finden sich darin. Mittlerweile ist auch die Staatsanwaltschaft &uuml;berzeugt, dass es ein Fehlurteil ist; sie hat wie die Anw&auml;lte Mollaths eine Wiederaufnahme des Verfahrens beantragt hat. Der neue Prozess wird das entscheidende Forum f&uuml;r Mollath sein &ndash; nicht der Untersuchungsausschuss.<br>\nMollath war dies am Dienstag bewusst, als er einmal die k&uuml;hle Rationalit&auml;t, in die er seine Aussage kleidete, abstreifte. Wenn er doch nicht auf freien Fu&szlig; k&auml;me, sollten die Abgeordneten mit einer Gesetzes&auml;nderung wenigstens daf&uuml;r sorgen, dass Menschen wie er in Sicherungsverwahrung genommen w&uuml;rden, bat er; dort sei es ertr&auml;glicher als in der Psychiatrie. Es war in diesem Augenblick vollkommen still in dem Konferenzraum des Landtags, in dem der Untersuchungsausschuss verhandelte &ndash; ganz ohne Ermahnungen des Vorsitzenden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/gustl-mollath-sein-bester-anwalt-12218079.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Nach Mollath-Tweet: Besuch von der Polizei<\/strong><br>\nWenn Gustl Mollath heute vor den Bayerischen Landtag tritt, liegen die Nerven der Regierung offenbar blank. Einen Tag vor dem gro&szlig;en Auftritt bekam Ursula Gresser unerwartet Besuch von der Polizei. Der Anlass: ein unliebsamer Tweet &uuml;ber Justizministerin Merk. [&hellip;]<br>\nDie Polizisten in Zivil stellen sich als Beamte der Polizeiinspektion Ottobrunn vor. Es ginge um die Veranstaltung von Frau Merk am Abend im Landgasthof Hofolding. Das Sicherheitspersonal der Justizministerin habe Bedenken in Bezug auf Frau Gresser angemeldet, wegen eines Tweets, den die 55j&auml;hrige abgesetzt habe.<br>\nDer Tweet im Wortlaut: &ldquo;Wann Mollath freikommt? Diese Frage k&ouml;nnte man Frau Merk am Mo. 10.06.13 um 19 Uhr im Landgasthof Hofolding stellen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/gutjahr.biz\/2013\/06\/mollath-polizei\/\">gutjahrs blog<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Solche Vorg&auml;nge im Amigo-Eldorado Bayern erinnern an antidemokratische Entwicklungen in Staaten wie Russland oder T&uuml;rkei.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Prism<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&Uuml;berwachung durch NSA: Deutschland im Fokus des US-Geheimdienstes<\/strong><br>\nDer US-Geheimdienst &uuml;berwacht Deutschland einem Medienbericht zufolge weitaus intensiver als alle anderen europ&auml;ischen L&auml;nder. Das geht aus einer Karte der National Security Agency (NSA) hervor, die der britische &bdquo;Guardian&ldquo; am Wochenende im Rahmen einer Serie von Enth&uuml;llungen &uuml;ber das &Uuml;berwachungsprogramm der USA ver&ouml;ffentlichte. Im M&auml;rz 2013 sammelte der US-Geheimdienst demnach in Computernetzwerken weltweit 97 Milliarden Datens&auml;tze. Erhoben wurden dabei sogenannte Metadaten &ndash; bei E-Mails also nicht der Inhalt, sondern wer wann mit wem kommuniziert hat. Ein &auml;hnliches Niveau der &Uuml;berwachung gab es im selben Zeitraum in Saudi-Arabien, dem Irak, in China und den USA selbst. Die genaue Zahl der innerhalb eines Monats in Deutschland erhobenen Daten ist aus der Karte nicht ersichtlich, in den USA waren es mehr als 2,8 Milliarden. Unklar blieb zun&auml;chst, warum der US-Geheimdienst so viel Aufmerksamkeit auf Deutschland lenkt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/ueberwachung-durch-nsa-deutschland-im-fokus-des-us-geheimdienstes\/8322720.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Was soll&rsquo;s, wie Jens Berger bereits anmerkte, geben wir bei verschiedensten Anl&auml;ssen in einem gro&szlig;en Ausma&szlig; private Daten preis. Dass jetzt offiziell wird, dass neben Microsoft, Yahoo, Google, Facebook, PalTalk, AOL, Skype, YouTube und Apple selbst auch Geheimdienste diese Daten nutzen, sollte niemanden &uuml;berraschen. Geradezu l&auml;cherlich ist die Aussage dieser Firmen, sie h&auml;tten keinerlei Daten &uuml;ber das Ma&szlig; hinaus zur Verf&uuml;gung gestellt, zu dem sie gesetzlich verpflichtet seien. Die Ausweitung der Abh&ouml;rgesetze nach  11. September 2001 macht alles m&ouml;glich. Vor allem aber die Firmen selbst erstellen bereits Nutzerprofile, <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/weltspiegel\/kreditkarteninformationen-firmen-sagen-ehescheidungen-voraus\/1854194.html\">die weit &uuml;ber einfaches K&auml;uferverhalten hinausgehen<\/a>. In der Absicht z.B. das zuk&uuml;nftige K&auml;uferverhalten zu prognostizieren, k&ouml;nnen mit hoher Wahrscheinlichkeit Vorhersagen  getroffen werden, welche Entscheidungen eine Person in Zukunft trifft, welche Umst&auml;nde z.B. auf einen Wohnungswechsel oder eine Scheidung schlie&szlig;en lassen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Digital Blackwater rules<\/strong><br>\nThe judgment of Daniel &ldquo;Pentagon Papers&rdquo; Ellsberg is definitive; &ldquo;There has not been in American history a more important leak than Edward Snowden&rsquo;s release of NSA material&rdquo;. And that includes the release of the Pentagon Papers themselves. Here is the 12-minute video by The Guardian where Snowden details his motives.<br>\nBy now, everything swirling around the US National Security Agency (NSA) points to a black box in a black hole. The black box is the NSA headquarters itself in Fort Meade, Maryland. The black hole is an area that would include the suburbs of Virginia&rsquo;s Fairfax County near the CIA but mostly the intersection of the Baltimore Parkway and Maryland Route 32.<br>\nThere one finds a business park a mile away from the NSA which Michael Hayden, a former NSA director (1999-2005) told Salon&rsquo;s Tim Shorrock is &ldquo;the largest concentration of cyber power on the planet&rdquo;. Hayden coined it &ldquo;Digital Blackwater&rdquo;.<br>\nHere is a decent round up of key questions still not answered about the black hole. But when it comes to how a 29-year old IT wizard with little formal education has been able to access a batch of ultra-sensitive secrets of the US intelligence-national security complex, that&rsquo;s a no-brainer; it&rsquo;s all about the gung-ho privatization of spying &ndash; referred to by a mountain of euphemisms of the &ldquo;contractor reliance&rdquo; kind. In fact the bulk of the hardware and software used by the dizzying network of 16 US intelligence agencies is privatized.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/atimes.com\/atimes\/World\/WOR-03-110613.html\">Asia Times<\/a><\/li>\n<li><strong>How Big Is the NSA Police State, Really?<\/strong><br>\nAs you probably know, &ldquo;the cloud&rdquo; in Internet parlance isn&rsquo;t an actual cloud. The Internet&rsquo;s cloud refers to remote storage of information and the network that connects to it. What tech companies pitch as a nebulous intangibility is really just stacks and stacks of servers with direct connections to the rest of the world. Things that take up physical space, in other words.<br>\nFor the National Security Agency to do its spying, they need servers. They need buildings, perhaps ones clad in black, patrolled by guards, in remote places across the country. Indeed, the NSA is building a massive facility in Utah. But they need big buildings to hold the data infrastructure. But just how big, physically, is the NSA&rsquo;s privacy invasion? We decided to try and figure that out.<br>\nBut to answer that question, we needed to answer three other questions. What information is being collected in the surveillance operations? How much of that information is the NSA housing? And, how much space would saving that much information actually take up? What we learned from talking to a variety of experts is that the calculus is not simple, and any answers are largely estimates. But we got answers.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theatlanticwire.com\/national\/2013\/06\/nsa-datacenters-size-analysis\/66100\/\">The Atlantic Wire<\/a><\/li>\n<li><strong>Chinese Dissident on NSA Surveillance: The US Is Behaving Like China<\/strong><br>\nBoth governments think they are doing what is best for the state and people. But, as I know, such abuse of power can ruin lives<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.alternet.org\/edward-snowden\">Alternet<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Heiner Flassbeck: &ldquo;Man kann diese verheerende Politik in Europa nicht beliebig lange verkaufen&rdquo;<\/strong><br>\nEin Interview mit Heiner Flassbeck &uuml;ber die Krise und die Demokratie in Europa. Prof. Dr. Heiner Flassbeck wurde 1998 Staatssekret&auml;r im Bundesministerium der Finanzen. Von 2000 bis 2013 war er bei der UNO-Organisation f&uuml;r Welthandel und Entwicklung (UNCTAD) in Genf t&auml;tig, 2003 wurde er deren Chefvolkswirt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1199\">annotazioni<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Griechenland stellt staatlichen Rundfunk ein<\/strong><br>\nGriechenland macht ernst mit seinem Sparkurs: Die Regierung in Athen beschlie&szlig;t am Dienstag &uuml;berraschend, den staatlichen H&ouml;rfunk sowie das Fernsehen zu schlie&szlig;en. [&hellip;]<br>\nDie Ausstrahlung der staatlichen Sender sollte bereits in der Nacht zum Mittwoch eingestellt werden. Das griechische Finanzministerium erkl&auml;rte am Abend, das Unternehmen ERT existiere nicht mehr. Damit geht eine 75-j&auml;hrige &Auml;ra in der Medienlandschaft Griechenlands zu Ende. Das erste staatliche Rundfunkprogramm war im Jahr 1938 ausgestrahlt worden.<br>\nInsgesamt sollen rund 2900 Techniker, Angestellte und Journalisten ihre Arbeit verlieren, berichteten griechische Medien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/schuldenkrise\/finanzkrise-griechenland-stellt-staatlichen-rundfunk-ein,1471908,23250316.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.K:<\/strong> Dies ist eine wie mir scheint einzigartige Massnahme in einem demokratischen Staat und passend in eine Politik der Zur&uuml;ckdr&auml;ngung des Staates und der F&ouml;rderung von Privatisierungen; das klassische neoliberale Konzept, eine Politik der Schande.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Anleihen: Deutschland spart mehr als 100 Milliarden Euro durch Minizinsen<\/strong><br>\nAllein seit 2009 hat der Bund infolge niedriger Zinsen f&uuml;r Bundesanleihen rund 80 Milliarden Euro gespart. Das hat das Institut f&uuml;r Weltwirtschaft Kiel (IfW) errechnet, berichtet die &ldquo;Welt&rdquo;. Im laufenden Jahr k&ouml;nnte die Ersparnis auf mehr als 100 Milliarden Euro steigen, prognostiziert das IfW. (&hellip;) &ldquo;Es w&auml;re nicht legitim, die Entlastung einfach zu verdoppeln, aber die Zinsersparnisse von L&auml;ndern und Kommunen sind doch erheblich&rdquo;, sagte Jens Boysen-Hogrefe, der Autor der Studie, der Zeitung &ldquo;Die Entlastung des Gesamtstaats d&uuml;rfte deshalb bis Mitte 2014 irgendwo zwischen 100 und 200 Milliarden Euro liegen.&rdquo; (&hellip;) Seit Ende 2008 sinken die Renditen f&uuml;r deutsche Bundesanleihen. Teilweise haben Anleger sogar draufgezahlt, damit sie der Bundesregierung Geld leihen d&uuml;rfen. Der Staat profitiert dabei von zwei Effekten der Euro-Krise: Zum einen hat die Europ&auml;ische Zentralbank ihre Leitzinsen auf ein Rekordtief gesenkt. Zum anderen gelten deutsche Anleihen mehr denn je als sichere Anlage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/bund-spart-durch-niedrigzinsen-mehr-als-100-milliarden-euro-a-905045.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Sollte die vom IfW genannte Gr&ouml;&szlig;enordnung der in Deutschland seit 2008 wegen der Eurokrise (und, so mu&szlig; hinzugef&uuml;gt werden: der Finanzkrise) eingesparten Zinsen in H&ouml;he von bis zu knapp unter 200 Mrd. Euro auch nur halbwegs zutreffen, dann w&auml;re dies in der Tat ein gewaltiger finanzieller Brocken. Ber&uuml;cksichtigt man dar&uuml;ber hinaus, da&szlig; die seit Ende der 90er Jahre von Deutschland betriebene Dumpingpolitik sowie die seit mehreren Jahren den europ&auml;ischen Krisenstaaten insbesondere von der hiesigen Bundesregierung diktierte Austerit&auml;tspolitik ma&szlig;geblich f&uuml;r die nun schon ca. 5 Jahren andauernde Eurokrise mitverantwortlich sind, dann kann man &ldquo;Deutschland&rdquo; (hier vor allem die Eliten) durchaus sowohl als Krisenmitverantwortlichen als auch als Krisenprofiteur bezeichnen. Dies gilt insbesondere auch f&uuml;r die &ouml;konomischen Folgen der hiesigen Exporte in die Eurozone und in noch gr&ouml;&szlig;erem Ma&szlig;e in die Staaten au&szlig;erhalb der Eurozone (hier profitiert die deutsche Exportindustrie sogar doppelt: vom Lohndumping und vom krisenbedingt niedrigen &ndash; f&uuml;r die deutsche Exportwirtschaft sehr vorteilhaften &ndash; Euro-Umtauschkurs gegen&uuml;ber den &uuml;brigen Welt-W&auml;hrungen). Ob &ldquo;Deutschland&rdquo; auch in Zukunft Krisenprofiteur sein wird, ist hingegen eine durchaus offene Frage. Die durch die bisherige &ldquo;Eurorettungs&rdquo;-Politik aufgerissenen &ouml;konomischen Gr&auml;ben sowie die daraus resultierenden enormen gesellschaftlichen und sozialen Verwerfungen innerhalb der Eurozone (hohe Arbeitslosigkeit, Reallohnverluste, Abbau der sozialen Sicherungssysteme, gesellschaftliche und wirtschaftliche Polarisierung etc.) k&ouml;nnen sehr schnell eine die gesamte Eurozone umfassende Zuspitzung der &ouml;konomisch-sozialen Krise heraufbeschw&ouml;ren und w&auml;ren dann zus&auml;tzlich noch eine ernsthafte Bedrohung f&uuml;r die demokratischen Strukturen innerhalb Europas. Eine solche Entwicklung w&uuml;rde auch hohe finanzielle Belastungen f&uuml;r Deutschland verursachen (so z.B. durch den finanziellen Ausfall eines Teils der aus den hohen deutschen Au&szlig;enhandels&uuml;bersch&uuml;ssen resultierenden Auslandsguthaben). Unter den gegebenen politisch-&ouml;konomischen Machtverh&auml;ltnissen innerhalb Europas darf man jedoch gewiss sein, da&szlig; die deutschen sowie die &uuml;brigen europ&auml;ischen Eliten danach trachten werden, die finanziellen Lasten einer solchen Entwicklung von sich selbst fernzuhalten und diese stattdessen in &ldquo;bew&auml;hrter&rdquo; Art den europ&auml;ischen Mittel- und Unterschichten aufzub&uuml;rden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Why Austerity Kills: From Greece to U.S., Crippling Economic Policies Causing Global Health Crisis<\/strong><br>\nIn their new book, &ldquo;The Body Economic: Why Austerity Kills,&rdquo; economist David Stuckler and physician Sanjay Basu examine the health impacts of austerity across the globe. The authors estimate there have been more than 10,000 additional suicides and up to a million extra cases of depression across Europe and the United States since governments started introducing austerity programs in the aftermath of the economic crisis. For example, in Greece, where spending on public health has been slashed by 40 percent, HIV rates have jumped 200 percent, and the country has seen its first malaria outbreak since the 1970s. An economist and public health specialist, Stuckler is a senior research leader at Oxford University. Dr. Basu is a physician and epidemiologist who teaches at Stanford University. &ldquo;Had austerity been organized like a clinical trial, it would&rsquo;ve been discontinued given evidence of its deadly side effects,&rdquo; Stuckler says. &ldquo;There is an alternative choice that we found in the historical data and through the present recessions: When we place people and their health at the center of economic recovery, it can help get our economy back on track faster and yield lasting dividends to our society.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.democracynow.org\/2013\/5\/21\/why_austerity_kills_from_greece_to\">Democracy Now!<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kapitalflucht &ndash; Unterwegs mit dem Zoll an der deutsch-luxemburgischen Grenze<\/strong><br>\nNachdem Luxemburg ank&uuml;ndigte, sein Bankgeheimnis aufzuweichen, sind die Anleger in Aufruhr. Die Anzahl der Reisenden, die die deutsche Grenze &uuml;berqueren und gro&szlig;e Mengen Bargeld dabei haben, ist seitdem sprunghaft angestiegen. Und sie sind &uuml;ber die wachsamen Z&ouml;llner nicht erfreut<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/reportage\/2138048\/\">Deutschlandradio Kultur<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/aod\/?station=3&amp;broadcast=348685&amp;datum=20130611&amp;playtime=1370931686&amp;fileid=0dc873ee&amp;sendung=348685&amp;beitrag=2138048&amp;\">Der Beitrag als Audio<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ursula Engelen-Kefer zu den heute ver&ouml;ffentlichten Zahlen der Deutschen Rentenversicherung: &ldquo;Die wirklich Bed&uuml;rftigen bleiben alle au&szlig;en vor&rdquo;<\/strong><br>\nIch muss sagen, ich bin ziemlich schockiert, &uuml;ber diese doch dramatische Entwicklung nach unten. Ich habe das allerdings immer bef&uuml;rchtet. Das Hauptproblem liegt in dem unverantwortlichen, so genannten Paradigmen-Wechsel im Zuge der Rentenreform. Damals, das war im Jahr 2001, ist durch einen willk&uuml;rlichen Eingriff in die Rentenformel, das Rentenniveau so stark gesenkt worden, dass wir bereits heute diese verheerenden Auswirkungen haben. Hinzu kommt, dass wir durch die Hartz-Reformen, zumindest durch einen Teil der Hartz-Reformen, einen Anstieg der prek&auml;ren Besch&auml;ftigung und des Niedriglohnsektors zu verzeichnen haben, wodurch die Spirale weiter nach unten gedreht wurde. Denn es ist notwendige Konsequenz, dass mit der Folge von Minijobs, Leiharbeit, befristeter Besch&auml;ftigung und auch dem Missbrauch bei Werkvertr&auml;gen die Basis f&uuml;r die gesetzliche Rentenversicherung immer st&auml;rker durchl&ouml;chert und damit diese enorme Altersarmut mit geschaffen wurde.&hellip;die Wahlprogramme (sind) so etwas sind wie Armutsvermeidungskosmetik und Public Relation. An die wirklichen Probleme trauen sich die Parteien nicht ran. Es ist v&ouml;llig egal, ob dies die Lebensleistungsrente von Frau von der Leyen ist, die sie ja bisher noch nicht einmal in den eigenen Reihen durchsetzen konnte, oder ob das die Solidarrente der SPD ist. Hier werden Armutsvermeidungsprogramme propagiert, die aber die wirklich Betroffenen &uuml;berhaupt nicht einbeziehen, weil sie viel zu hohe H&uuml;rden setzen und nur f&uuml;r wenige gelten, meistens M&auml;nner in besseren Positionen, die &uuml;berhaupt die langen Erwerbsbiographien, die daf&uuml;r erforderlich sind, dass man eine vern&uuml;nftige Rente beziehen kann, erreichen. Die wirklich Bed&uuml;rftigen bleiben alle au&szlig;en vor&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/06\/renterentenversicherung-die-wirklich-bedurftigen-bleiben-alle-ausen-vor-im-gesprach-mit-ursula-engelen-kefer\/\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Altersarmut: Hunderttausende Rentner m&uuml;ssen jobben<\/strong><br>\nF&uuml;r Hunderttausende Rentner in Deutschland ist der Ruhestand noch weit. Im Herbst 2012 z&auml;hlte die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit mehr als 812.000 Minijobber, die &auml;lter als 65 Jahre waren, meldet die Chemnitzer &ldquo;Freie Presse&rdquo;. Mehr als 128.000 von ihnen waren sogar &auml;lter als 74. Ende 2003 hatten laut Statistik lediglich 595.433 Senioren einen Minijob, davon 77.081 &auml;lter als 74. Dies bedeutet eine Zunahme um 36,4 Prozent. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Besch&auml;ftigten ab 65 stieg bundesweit im gleichen Zeitraum laut BA-Statistik um rund 61.000 auf knapp 171.000. Mit der &ldquo;Rente ab 67&rdquo; l&auml;sst sich der Zuwachs nicht erkl&auml;ren, da sich 2012 das gesetzliche Renteneintrittsalter f&uuml;r den Jahrgang 1947 nur geringf&uuml;gig auf 65 Jahre und einen Monat erh&ouml;hte. Die Linke-Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann, die die Statistik angefordert hatte, sieht in den Zahlen einen Beleg f&uuml;r wachsende Altersarmut: &ldquo;Der weitaus &uuml;berwiegende Teil der &auml;lteren Menschen d&uuml;rfte nicht zum Spa&szlig; und Zeitvertreib nach Erreichen des Rentenalters weiter arbeiten, sondern aus purer finanzieller Not&rdquo;, sagte sie der Zeitung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/altersarmut-hunderttausende-rentner-muessen-jobben-a-904941.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Der Begriff &ldquo;sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigung&rdquo; stand in fr&uuml;heren Jahrzehnten in aller Regel f&uuml;r gut bezahlte, sozial abgesicherte Vollzeit-Arbeitspl&auml;tze. Seit den &ldquo;Agenda-Reformen&rdquo; hat sich jedoch auch hier ein merklicher Wandel vollzogen, denn diese beinhaltet auch die in den vergangenen Jahren kr&auml;ftig angestiegene Zahl der Leiharbeitsjobs sowie die ebenfalls stark angewachsene Zahl der h&auml;ufig schlecht entlohnten Teilzeitjobs (nicht jedoch Minijobs, da diese nicht sozialversicherungspflichtig sind). Es darf daher vermutet werden, da&szlig; sich die Qualit&auml;t der sozialversicherungspflichtigen Besch&auml;ftigung auch bei den &uuml;ber 65-J&auml;hrigen seit dem Vergleichsjahr 2003 verschlechtert hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Blick auf den Stand der deutschen Einheit<\/strong><br>\n&bdquo;Es geht vor allem um Chancengleichheit hinsichtlich der individuellen und sozialen Entwicklung sowie um die Herstellung gleichwertiger Lebensverh&auml;ltnisse.&ldquo; So beschrieb am 4. Juni in Berlin der Pr&auml;sident der Volkssolidarit&auml;t, Prof. Dr. Gunnar Winkler, was die Ostdeutschen im 24. Jahr der deutschen Einheit erwarten. Das schlie&szlig;e die Angleichung insbesondere in den materiellen Lebensbedingungen ebenso ein wie regionale Vielfalt. Der Verbandspr&auml;sident er&ouml;ffnete mit einer Analyse der ostdeutschen Stimmungslage die gemeinsame Tagung von Volkssolidarit&auml;t und Sozialverband Deutschland (SoVD) &bdquo;Angleichung der Lebensverh&auml;ltnisse Ost-West &ndash; Stand und Perspektiven&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.volkssolidaritaet.de\/cms\/fachtagung_einheit_sozial.html\">Volkssolidarit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Wohnung als Spekulationsobjekt: Wenn die Miete unerschwinglich wird<\/strong><br>\nJahrzehntelang befanden sich hunderttausende Immobilien in Deutschland im Eigentum der &ouml;ffentlichen Hand. Doch seitdem viele dieser H&auml;user an private Investoren verkauft wurden, beschweren sich immer &ouml;fter Mieter &uuml;ber stark steigende Mieten f&uuml;r Wohnungen, die einfach ihr Geld nicht Wert sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=SMVEi_QFDXQ\">Report M&uuml;nchen via YouTube<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Erschreckende Kombination aus Geheimhaltung und Macht<\/strong><br>\n&ldquo;Falls es sich bei der Bilderberg-Gruppe um keine Verschw&ouml;rung handelt, imitiert sie eine solche durch ihr Verhalten doch bemerkenswert gut&rdquo;, schrieb ein britischer Kolumnist einst. Licht ins Dunkel des nun wieder tagenden Elitenzirkels bringen wollte der Journalist Charlie Skelton &ndash; und erlebte &ndash; wie er im heute.de-Interview betont &ndash; &ldquo;die schlimmste Woche meines Lebens&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/Erschreckende-Kombination-aus-Geheimhaltung-und-Macht-28245674.html\">ZDF Heute<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Auf die Frage, ob man sich die Bilderberger-Konferenz als &bdquo;Sektfr&uuml;hst&uuml;ck und Golf&ldquo; vorstellen k&ouml;nne, <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/2885\/das-bilderberg-phanomen\">antwortete<\/a> einst der ehemalige Politiker Andreas von B&uuml;low folgendes: <\/em><br>\n<em>&bdquo;Nein, man kommt in der Regel abends zum Empfang in einem stinkfeinen Hotel &ndash; bekommt seine Drinks und h&auml;lt sich in der Regel mit seinesgleichen auf. Man muss nat&uuml;rlich wissen, dass sich dort Prominenz wie Henry Kissinger oder ein Zbigniew Brezinski tummelt. Die Leute, die an deren Tische gebeten werden, f&uuml;hlen sich nat&uuml;rlich innerlich geadelt. Wenn dann bei so einer Gelegenheit Spr&uuml;che fallen wie:  &bdquo;Deutschland wird am Hindukusch verteidigt&ldquo;,  lacht ein Kissinger innerlich, bejubelt es aber nach au&szlig;en, da der Transmissions-Riemen f&uuml;r Deutschland gefunden wurde. Am n&auml;chsten Morgen f&auml;ngt die Tagung an, man teilt sich in unterschiedliche Gruppen auf. Entschl&uuml;sse werden &uuml;berhaupt nicht gefasst, man h&ouml;rt ein paar aufgesetzte Reden von Hiwis. Dann kommt Kissinger und macht ein paar launische Bemerkungen. Die Redakteure sind gl&uuml;cklich, dass sie eingeladen werden, d&uuml;rfen aber nicht berichten, damit frei Gedanken ausgetauscht werden k&ouml;nnen. Es ist also ist &auml;hnlich wie die sicherheitspolitische Konferenz in M&uuml;nchen. Ist langweilig bis auf wenige H&ouml;hepunkte. Gut, man kann Kontakte kn&uuml;pfen, aber das geht auch auf dem Golfplatz oder in Clubs. Die Vorstellung, dass dort eine Gruppe verschw&ouml;rerisch sitzt und die Weltabl&auml;ufe bestimmt, ist nicht tragbar.&ldquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Afghanistan: Unkoordinierter R&uuml;ckzug mit Schuss<\/strong><br>\nDie Verantwortung f&uuml;r die Sicherheit &uuml;bernehmen die Afghanen, aber Verlass ist noch nicht einmal auf die Sondereinheiten. Erst k&uuml;rzlich erlebten das deutsche Elitesoldaten, als sie Aufst&auml;ndischen in die Falle liefen und alleine k&auml;mpfen mussten. Demnach hatten afghanische Polizisten am Morgen jenes Tages in einem Waldgebiet nahe Zaman Khel eine Gruppe bewaffneter Aufst&auml;ndischer gesichtet. Wie nun zu erfahren ist, alarmierten die Polizisten die &bdquo;Provincial Response Company&ldquo; (PRC), eine gerade aufgestellte Spezialeinheit des afghanischen Innenministeriums, die auf dem St&uuml;tzpunkt Kilagai von deutschen Elitesoldaten ausgebildet und beraten wird. Nach ihrer Alarmierung machten sich 25 afghanische Polizisten und 15 KSK-Soldaten auf den Weg zu dem Waldgebiet. Als die deutschen Elitetruppen und die Polizisten in den Wald vorr&uuml;ckten, wurden sie von den Aufst&auml;ndischen beschossen. Die afghanischen Polizisten sollen daraufhin in einer &bdquo;unkoordinierten R&uuml;ckzugsbewegung mit Schussabgabe&ldquo; teilweise bis zu 700 Meter weit gefl&uuml;chtet sein, w&auml;hrend die KSK-Soldaten das Feuer erwiderten und Luftunterst&uuml;tzung anforderten. Einige Stunden sp&auml;ter drangen die Soldaten und Polizisten abermals in den Wald ein, um die Bombenabwurfstelle zu untersuchen. Sie liefen in eine t&ouml;dliche Falle. Die Aufst&auml;ndischen hatten sich unter Planen versteckt, so dass sie auf dem Monitor des Fliegerleitoffiziers, auf den die Kamerabilder der Thunderbolt &uuml;berspielt wurden, nicht zu identifizieren waren. Ein 32 Jahre alter Hauptfeldwebel wurde aus weniger als zehn Meter Entfernung von mehreren Kugeln t&ouml;dlich getroffen, ein zweiter verwundet. Abermals l&ouml;ste sich die afghanische Polizeieinheit fluchtartig auf, die noch kampff&auml;higen KSK-Soldaten nahmen, mit Gewehren und Maschinengewehren bewaffnet, das Gefecht auf. Es soll knapp zwei Stunden gedauert haben, in denen sich die afghanischen &bdquo;Kameraden&ldquo; in sicherem Abstand vom Geschehen aufhielten und der gefallene und der verwundete deutsche Soldat nicht abtransportiert werden konnten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/naher-osten\/afghanistan-unkoordinierter-rueckzug-mit-schuss-12197208.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es erf&uuml;llt einen angesichts des hohen Preises an Menschenleben und Verletzungen nicht mit Genugtuung, dass sich selbst die konservative FAZ endlich der Tatsache stellen muss, dass der Afghanistankrieg nicht nur verwerflich, sondern vergeblich war und ist. Bis zuletzt hat die Regierung den Abzug mit der Beruhigung der Lage und der &Uuml;bernahme der Verantwortung durch einheimischer Sicherheitskr&auml;fte begr&uuml;ndet.  Ende Mai musste die Bundeswehr einr&auml;umen, dass die Sicherheitslage im nordafghanischen Zust&auml;ndigkeitsgebiet weitaus schlechter ist als bisher bekannt. Nach einer korrigierten Statistik gab es dort im vergangenen Jahr 1228 Anschl&auml;ge und Angriffe Aufst&auml;ndischer und damit 241 mehr als im Vorjahr. Selbst wenn die im Spiegel erhobene Behauptung eines Taliban-K&auml;mpfers nicht stimmt, dass Mitglieder der afghanischen Polizei Hinweise an die Taliban gaben und die Deutschen gezielt in eine Falle gelockt wurden, viele afghanische Soldaten und Polizisten werden zu Hause in ihren St&auml;mmen abwarten, ob die Taliban nach den Abzug die Macht &uuml;bernehmen k&ouml;nnen. &ndash; Nein, Genugtuung &uuml;ber die richtige Prognosen der NachDenkSeiten kann nicht aufkommen, vielmehr stellt sich die Frage, wie die Politik von Rot\/Gr&uuml;n und Schwarz\/Gelb zu benennen ist. Wenn unser Soldaten sehenden Auges in den Tod geschickt wurden, ist nur das Wort verbrecherisch m&ouml;glich. Sollten die deutschen Regierung in ihrem Eifer, den USA nicht wieder die Gefolgschaft zu verweigern, Ihren Verstand abgeschaltet haben, so bleibt dies verantwortungslos und verwerflich. &ndash; Mich packt einfach die Wut, wenn ich an die Versicherung des Exkanzlers Helmut Schmidt gegen&uuml;ber den  2008 zum Gel&ouml;bnis angetretenen Soldaten denke: &bdquo;Ihr k&ouml;nnt Euch darauf verlassen: Dieser Staat wird Euch nicht missbrauchen.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Steinbr&uuml;ck-Sprecher l&ouml;scht Facebook-Profil<\/strong><br>\nSPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbr&uuml;ck und sein Wahlkampfteam scheinen die Fettn&auml;pfchen f&uuml;r sich gepachtet zu haben: Erst feuerte Steinbr&uuml;ck seinen bisherigen Pressesprecher und Vertrauten Michael Donnermeyer und ersetzte ihn durch den Ex-Bild-Berlin-Chef und Ex-Immobilien-Lobbyisten Rolf Kleine, schon steckt der in der Facebook-Falle. Ein flapsiges Posting mit einem vietnamesischen Guerilla-K&auml;mpfer und dem Verweis auf die FDP sorgte f&uuml;r R&uuml;cktrittsforderungen. Nun ist das Profil Kleines aus dem sozialen Netzwerk verschwunden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/internet\/steinbrueck-sprecher-loescht-facebook-profil\/2013\/06\/11.html\">Meedia<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>zu guter Letzt &ndash; stoersender.tv exklusiv: Benefizgala<\/strong><br>\nDieter Hildebrandt und 4 seiner besten Kollegen an einem Abend anl&auml;sslich einer Benefizgala dieser beiden gemeinn&uuml;tzigen Initiativen: [&hellip;]<br>\nstoersender.tv hat die Bilder exklusiv und bringt Teile der 4st&uuml;ndigen Benefizgala in zwei Sendungen mit einer Gesamtl&auml;nge von mehr als eineinhalb Stunden. Im hier vorliegenden ersten Teil treten auf:<br>\nDieter Hildebrandt, Konstantin Wecker, Roger Willemsen, Georg Schramm<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=rVYUN3YAXKM&amp;feature=youtu.be\">stoersender.tv via YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-17570","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17570","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17570"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17570\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17573,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17570\/revisions\/17573"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17570"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17570"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17570"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}