{"id":1758,"date":"2006-09-19T12:45:39","date_gmt":"2006-09-19T10:45:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/v2\/?p=1758"},"modified":"2016-01-25T21:00:07","modified_gmt":"2016-01-25T20:00:07","slug":"der-bauer-als-energielieferant-eine-intensivere-nutzung-nachwachsender-rohstoffe-ist-nur-dann-zu-befurworten-wenn-strenge-umweltpolitische-auflagen-die-nachhaltigkeit-des-anbaus-von-energiep","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1758","title":{"rendered":"Der Bauer als Energielieferant \u2013 Eine intensivere Nutzung nachwachsender Rohstoffe ist nur dann zu bef\u00fcrworten, wenn strenge umweltpolitische Auflagen die Nachhaltigkeit des Anbaus von Energiepflanzen sicherstellen."},"content":{"rendered":"<p>\tIn den letzten Jahren wird von Bauernverb&auml;nden und der EU z.B. der Anbau von Getreide zur Energieerzeugung vorangetrieben. Energiepflanzen sollen zu einer gr&ouml;&szlig;eren Unabh&auml;ngigkeit von fossilen Brennstoffen beitragen. Europ&auml;ische Landwirte stehen einer solchen neuen Energiepolitik offen gegen&uuml;ber, weil ihnen &ndash; &uuml;ber die herk&ouml;mmliche Agrarproduktion hinaus &ndash; neue, Gewinn bringende Erwerbsm&ouml;glichkeiten er&ouml;ffnet werden.<br>\nDurch den gro&szlig;fl&auml;chigen Anbau von Energiepflanzen auf konventionelle Weise entstehen jedoch Sch&auml;den an Boden und Umwelt, die unter &ouml;kologischen Gesichtspunkten nicht vertretbar sind, weil das Prinzip der Nachhaltigkeit verletzt wird. Das ist das Fazit eines Beitrags von Christine Wicht und Carsten Lenz &uuml;ber den Bauer als Energielieferanten.<br>\n<!--more--><br>\n\t<strong>Der Bauer als Energielieferant &ndash; energiepolitische &Uuml;berlegungen bestimmen zunehmend die Landwirtschaftspolitik<\/strong><\/p><p>von Christine Wicht und Carsten Lenz<\/p><p>Auch wenn die Auseinandersetzung &uuml;ber die richtige Energiepolitik nicht mehr so heftig zu sein scheint wie beim Kampf um die Atomenergie, wird die Debatte heute nicht weniger kontrovers gef&uuml;hrt. Weltweit sind Klimaver&auml;nderungen sp&uuml;rbar, kaum ein seri&ouml;ser Wissenschaftler zweifelt noch daran, dass sie im Wesentlichen von Menschen verursacht sind. Da beim Einsatz der fossilen Energietr&auml;ger &Ouml;l, Kohle und Gas das Treibhausgas Kohlendioxid ausgesto&szlig;en wird, sind Alternativen gefordert. Hinzu kommen die stetig steigenden Preise insbesondere f&uuml;r Erd&ouml;l &ndash; aufgrund der fatalen politischen Entwicklungen im Nahen und Mittleren Osten sowie der steigenden Nachfrage durch China und Indien.<\/p><p>Vor diesem Hintergrund werden nicht nur hierzulande die Forderungen nach neuen Atomkraftwerken immer lauter, zumindest aber nach einem Verzicht auf den Ausstieg aus der Atomenergie. Die Argumente f&uuml;r diesen schrittweisen Abschied von der Kernkraft bleiben jedoch g&uuml;ltig: Der j&uuml;ngste Unfall im schwedischen Kernkraftwerk Forsmark hat die Risiken wieder einmal vor Augen gef&uuml;hrt, hinzu kommt das nach wie vor weltweit ungekl&auml;rte Problem der sicheren Endlagerung nuklearer Abf&auml;lle. Doch wer neue energiepolitische Wege fordert, sieht sich vielfach neuen Einw&auml;nden gegen alternative Energien gegen&uuml;ber. Alternative Energien sind wie die Sonnenenergie derzeit noch verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig teuer, andere regenerative Energien bringen ihre eigenen Probleme mit sich: Landschaftsverbrauch und Beeintr&auml;chtigung des Landschaftsbildes durch Windenergieanlagen, Zerst&ouml;rung von Flusslandschaften durch Wasserkraftwerke.<\/p><p>In den letzten Jahren wird zunehmend eine weitere Form regenerativer Energie diskutiert und propagiert: Energiegewinnung aus Pflanzen. Heute werden bereits auf knapp 12 % aller deutschen &Auml;cker Energiepflanzen angebaut, vor allem Raps und Getreide (Quelle: <a href=\"http:\/\/www.bio-energie.de\/\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.bio-energie.de\/\">Bundesministerium f&uuml;r Wirtschaft<\/a>) Als nachwachsender Rohstoff sind Energiepflanzen zum einen weniger sch&auml;dlich f&uuml;r das Klima; bei der Verbrennung wird nur die Menge Kohlendioxid freigesetzt, welche die Pflanzen zuvor der Luft entzogen haben. Allerdings muss in die &ouml;kologische Bilanz zus&auml;tzlich der Energieaufwand einbezogen werden, der zur Erzeugung der Pflanzen n&ouml;tig ist (D&uuml;ngemittel, Maschinen etc.). Zum zweiten w&auml;chst diese Energiequelle immer wieder nach, ist also unersch&ouml;pflich, wenn man in menschlichen Zeitr&auml;umen rechnet. Doch der verst&auml;rkte Anbau von Energiepflanzen scheint noch aus einem ganz anderen Grund attraktiv, denn er bietet eine neue Einnahmequelle f&uuml;r die Landwirtschaft und er&ouml;ffnet so den Bauern neue Gesch&auml;ftsfelder neben der traditionellen und immer weniger lukrativen Erzeugung von Nahrungsmitteln. Hier jedoch zeigen sich deutlich die Probleme, mit denen auch diese Form &ldquo;alternativer&rdquo; und regenerativer Energieerzeugung verbunden ist.<\/p><p>Erstens bietet der Einsatz von Pflanzen zur Energieerzeugung einen starken Anreiz, die bisher vorherrschende intensive Landwirtschaft weiterzuf&uuml;hren und noch auszubauen, zumal dies staatlich gef&ouml;rdert wird. Das im August 2004 in Kraft getretene novellierte Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) hat zum Ziel, den Anteil der erneuerbaren Energien an der deutschen Stromerzeugung bis 2010 auf 12,5 Prozent anzuheben, bis 2020 auf 20 Prozent. Es schlie&szlig;t dazu auch Solar-, Windenergie, Wasserkraft und Biogas ein. Unter anderem werden durch das Gesetz Netzbetreiber verpflichtet, den angebotenen &Ouml;kostrom zu bestimmten Konditionen abzunehmen und zu verg&uuml;ten. Durch die dort festgelegten Verg&uuml;tungss&auml;tze f&uuml;r Strom aus Biomasseanlagen, wird der Anbau von Pflanzen zur Energieerzeugung f&uuml;r Landwirte attraktiv. Nach Angaben des Bundes Naturschutz hat dies bereits zu einer Intensivierung beim Maisanbau gef&uuml;hrt, da Mais , vergoren zu Silage, die gr&ouml;&szlig;te Ausbeute an Biogas pro Hektar erzeuge (&bdquo;Dem Biogasboom Grenzen setzen.&ldquo; Interview mit Hubert Weiger, in: Bauernstimme 3\/2005). Kritisiert wird in diesem Zusammenhang vor allem, dass Kriterien der nachhaltigen Landwirtschaft bei der F&ouml;rderung keine Rolle spielen. Der &ouml;kologische Gewinn bei der Energieerzeugung droht also auf der Seite der landwirtschaftlichen Erzeugung wieder verloren zu gehen.<\/p><p>Die Energiepflanzen werden zum gr&ouml;&szlig;ten Teil auf konventionelle Weise angebaut, gespritzt und ged&uuml;ngt. Chemischen Mittel gelangen in das Grundwasser und verseuchen das Trinkwasser. Spritzmittel haben zudem Auswirkungen auf die Artenvielfalt, wodurch das &ouml;kologische Gleichgewicht gest&ouml;rt wird. Kurt-J&uuml;rgen H&uuml;lsbergen vom Lehrstuhl f&uuml;r &Ouml;kologischen Landbau am Wissenschaftszentrum Weihenstephan der TU M&uuml;nchen f&uuml;hrt als Risiko auf, dass beim D&uuml;ngen der Felder mit Stickstoff unter anderem Lachgas frei wird, was in fr&uuml;heren Untersuchungen zu Energiepflanzen nicht ber&uuml;cksichtigt wurde. Lachgas ist ein st&auml;rkeres Treibhausgas als Kohlendioxid.<\/p><p>Mit dem Verweis auf umweltfreundliche Energiegewinnung wird auch ein verst&auml;rkter Einsatz der umstrittenen Gentechnik in der Landwirtschaft verlangt. So forderte der Pr&auml;sident des Deutschen Bauernverbandes, Gerd Sonnleitner, den Fachverband Biogas auf, die Option Gentechnik nicht v&ouml;llig auszuschlie&szlig;en, da diese gro&szlig;e Chancen zur Energiegewinnung auf dem Acker b&ouml;te (Ern&auml;hrungsdienst vom 1. Februar 2006).<\/p><p>Noch gravierender sind die Auswirkungen des Anbaus von Energiepflanzen in den L&auml;ndern des S&uuml;dens, beispielsweise in Brasilien. Zur Ethanolgewinnung wird in Brasilien in gro&szlig;em Stil Zuckerrohr angebaut. Im Jahr 2004 z&auml;hlte Brasilien mit einem Marktanteil von 37 Prozent (das entspricht einer Ausbeute von 15 Milliarden Litern Ethanol) zu den weltweit gr&ouml;&szlig;ten Ethanolproduzenten (USA 31%). Das &ouml;kologische Gleichgewicht in Brasilien ist nachhaltig gest&ouml;rt, da f&uuml;r den Zuckerrohranbau weite Teile des Urwaldes abgeholzt werden. Der Regenwald als wichtiger Faktor des Klimaschutzes wird so zerst&ouml;rt &ndash; im Namen einer vermeintlich &ouml;kologischen Energiepolitik.<\/p><p>In Indonesien werden f&uuml;r den Anbau von Palm&ouml;lpflanzen Urw&auml;lder abgeholzt. Die Frucht der &Ouml;lpalme ist sehr effektiv, keine andere Wirtschaftspflanze produziert in dem Ma&szlig;e Pflanzen&ouml;l, da Fruchtfleisch und Samen genutzt werden k&ouml;nnen. Momentan produzieren Indonesien und Malaysia weltweit den gr&ouml;&szlig;ten Anteil des Palm&ouml;ls, j&auml;hrlich verschwinden daf&uuml;r allein in Indonesien rund 2 Millionen Hektar Urwaldfl&auml;che, das entspricht etwa der H&auml;lfte der Fl&auml;che der Niederlande. Der japanische Autohersteller Toyota erforscht derzeit die Gewinnung von &ldquo;Biodiesel&rdquo; aus Palm&ouml;l (Quelle: <a href=\"http:\/\/www.bfai.de\/fdb-SE,MKT20060628104111,Google.html\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.bfai.de\/fdb-SE,MKT20060628104111,Google.html\">Bundesagentur f&uuml;r Au&szlig;enwirtschaft<\/a>). Wenn die Industriel&auml;nder diese M&ouml;glichkeit k&uuml;nftig in gr&ouml;&szlig;erem Umfang nutzen, schreitet die Rodung des tropischen Regenwalds weiter voran. Auf Borneo sind mittlerweile kaum noch Regenw&auml;lder zu retten, ein Gro&szlig;teil ist bereits in Plantagen umgewandelt. Die Palm&ouml;lindustrie in Indonesien wird durch die Deutsche Bank und die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) mit Krediten unterst&uuml;tzt. Die DEG ist ein Unternehmen der von der Bundesrepublik und den Bundesl&auml;ndern gehaltenen Kreditanstalt f&uuml;r Wiederaufbau Bankengruppe und finanziert seit mehr als 40 Jahren Investitionen privater Unternehmen in Entwicklungs- und Schwellenl&auml;ndern. Sie ist eines der gr&ouml;&szlig;ten Entwicklungsfinanzierungsinstitute f&uuml;r die F&ouml;rderung der Privatwirtschaft (Quelle: <a href=\"http:\/\/www.wwf.de\/imperia\/md\/content\/pdf\/kampagnen\/tessonilo\/Palmoelstudie.pdf\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.wwf.de\/imperia\/md\/content\/pdf\/kampagnen\/tessonilo\/Palmoelstudie.pdf\">WWF Deutschland [PDF &ndash; 2.1 MB]<\/a>).<\/p><p>Neben den &ouml;kologischen Sch&auml;den durch gro&szlig;fl&auml;chigen Anbau von Energiepflanzen st&ouml;&szlig;t aber noch ein weiterer Aspekt dieser Form von Energiegewinnung auf Kritik. W&auml;hrend Menschen verhungern, werden Anbaufl&auml;chen zur Produktion zur Energiegewinnung genutzt und gehen so f&uuml;r die Produktion von Nahrungsmitteln verloren. Die Fragw&uuml;rdigkeit dieses Vorgehens findet ihren drastischen Ausdruck in der Tatsache, dass in Europa &ldquo;&uuml;bersch&uuml;ssiges&rdquo; Getreide verheizt wird, obwohl in anderen Teilen der Welt Hunger herrscht. Auch wenn man die europ&auml;ischen Agrar&uuml;bersch&uuml;sse nicht direkt den Bed&uuml;rftigen zukommen lassen kann, stellt sich doch die Frage, ob die Bek&auml;mpfung des Hungers der Energieversorgung der Reichen geopfert wird. Nach einer Modellrechnung von Greenpeace lassen sich auf einem Hektar Ackerland das &Auml;quivalent von 1150 Liter Diesel produzieren, mit denen ein PKW 14.250 Kilometer fahren kann, oder es k&ouml;nnen Nahrungsmittel f&uuml;r 28 Menschen erzeugt werden. Diese Zahlen k&ouml;nnen allerdings nur eine ungef&auml;hre Sch&auml;tzung sein, da der genaue Wert unter anderem von der angebauten Pflanzensorte und der Berechnung des tats&auml;chlichen Kalorienbedarfs der Menschen abh&auml;ngt (Quelle: <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.de\/themen\/sonstige_themen\/feinstaub\/artikel\/biodiesel_keine_saubere_alternative\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.greenpeace.de\/themen\/sonstige_themen\/feinstaub\/artikel\/biodiesel_keine_saubere_alternative\">Greenpeace<\/a>).<\/p><p>In den reichen Industriestaaten hat sich die Preisrelation zwischen einem Liter Milch, einem Kilo Mehl und einem Liter Benzin deutlich verschoben. Der Verbraucher ist heute bereit, f&uuml;r Benzin weitaus mehr zu zahlen als f&uuml;r Grundnahrungsmittel, womit den Grundnahrungsmitteln in unserer Gesellschaft ein anderer Stellenwert zukommt als in den &auml;rmeren L&auml;ndern der Welt. Der Preis f&uuml;r 100 Kilo Getreide betr&auml;gt derzeit ca. 10 Euro. Der Brennwert von 100 kg Getreide entspricht dem von 40 Litern Heiz&ouml;l. W&uuml;rde man einen Preis von 0,60 Euro pro Liter ansetzen, entspr&auml;che das einem Wert von rund 24 Euro. Setzt man den Preis von Getreide f&uuml;r Brot in Relation zu Getreide als Brennstoff, dann w&auml;re der Brennstoff teurer, w&uuml;rde mehr bringen als Getreide f&uuml;r Brot. W&uuml;rden Bauern Getreide als Brennstoff anbauen und nicht zum Verzehr, dann w&auml;re das ein lukratives Gesch&auml;ft (Quelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/immobilien\/verbraucher\/553103.html?nv=ma_ct\" title=\"Externer Link zu http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/immobilien\/verbraucher\/553103.html?nv=ma_ct\">STERN<\/a>).<\/p><p>Unter der Argumentation, eine Unabh&auml;ngigkeit von fossilen Brennstoffen zu erlangen, wird der Anbau von Getreide zur Energiegewinnung zunehmend von Verb&auml;nden und der EU vorangetrieben. Europ&auml;ische Landwirte stehen der neuen Energiepolitik offen gegen&uuml;ber, weil ihnen neue, Gewinn bringende Einkommens- und Erwerbsm&ouml;glichkeiten geboten werden. Der deutsche Bauernverband sieht in erster Linie die Schaffung neuer Arbeitspl&auml;tze in l&auml;ndlichen Regionen und die damit verbundenen Investitionen, von welchen auch andere Branchen profitieren k&ouml;nnten. Ethische Bedenken werden in der &ouml;ffentlichen Debatte einer gut situierten Gesellschaft, in der Weizen als &Uuml;berschussprodukt gilt, weitgehend verdr&auml;ngt, und die &ouml;kologischen Auswirkungen in den L&auml;ndern, die sogenannte Biokraftstoffe einsetzen, werden unter der Pr&auml;misse, neue Gesch&auml;ftsfelder abzusichern und eine &ldquo;vertr&auml;gliche&rdquo; Umweltpolitik zu betreiben, von den Bef&uuml;rwortern verschwiegen. Die Vorsilbe &ldquo;Bio&rdquo;ist bei genauerer Betrachtung nicht immer gerechtfertigt, auch wenn Getreide ein schnell nachwachsender Rohstoff ist &ndash; im Gegensatz zu Mineral&ouml;l, das sich in einem 50 Millionen Jahre dauernden Prozess bildet. Durch den gro&szlig;fl&auml;chigen Anbau von Energiepflanzen auf konventionelle Weise entstehen Sch&auml;den an Boden und Umwelt, die unter &ouml;kologischen Gesichtspunkten nicht vertretbar sind, weil das Prinzip der Nachhaltigkeit verletzt wird. Um das &ouml;kologische Gleichgewicht nicht noch weiter zu gef&auml;hrden, ist eine erweiterte Nutzung nachwachsender Rohstoffe nur dann zu bef&uuml;rworten, wenn Gesetze und strenge umweltpolitische Richtlinien einen nachhaltigen Anbau von Energiepflanzen sicherstellen. Die Umstellung auf Energiepflanzen allein wird den Energiebedarf nicht decken k&ouml;nnen, deshalb ist eine ausgewogene Mischung diverser alternativer Energiequellen in Betracht zu ziehen. Letztlich m&uuml;ssen die Industriel&auml;nder die Energiebilanz ihrer Lebensweise daraufhin &uuml;berpr&uuml;fen, ob sie in der Zukunft sozialen und &ouml;kologischen Anforderungen gerecht wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p> In den letzten Jahren wird von Bauernverb&auml;nden und der EU z.B. der Anbau von Getreide zur Energieerzeugung vorangetrieben. Energiepflanzen sollen zu einer gr&ouml;&szlig;eren Unabh&auml;ngigkeit von fossilen Brennstoffen beitragen. Europ&auml;ische Landwirte stehen einer solchen neuen Energiepolitik offen gegen&uuml;ber, weil ihnen &ndash; &uuml;ber die herk&ouml;mmliche Agrarproduktion hinaus &ndash; neue, Gewinn bringende Erwerbsm&ouml;glichkeiten er&ouml;ffnet werden.<br \/> Durch den<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1758\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[162,178,161],"tags":[1692,849],"class_list":["post-1758","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-energiepolitik","category-ressourcen","category-wertedebatte","tag-agrarwirtschaft","tag-nahrungsmittel"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1758","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1758"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1758\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":30573,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1758\/revisions\/30573"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1758"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1758"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1758"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}