{"id":17693,"date":"2013-06-20T09:22:27","date_gmt":"2013-06-20T07:22:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17693"},"modified":"2013-06-20T09:22:27","modified_gmt":"2013-06-20T07:22:27","slug":"hinweise-des-tages-1904","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17693","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17693#h01\">Die Kanzlerin von Neuland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17693#h02\">NSA surveillance is an attack on American citizens, says Noam Chomsky<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17693#h03\">Der Zank zwischen Linke und SPD: Beleidigend, zur&uuml;ckweisend, festgefahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17693#h04\">Freiwilligenarbeit: Sittenwidrige Niedrigl&ouml;hne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17693#h05\">&bdquo;Wer sp&auml;t anf&auml;ngt, arbeitet l&auml;nger&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17693#h06\">Von der Werkbank in die Gruft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17693#h07\">&ldquo;Die Vorsorgel&uuml;ge&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17693#h08\">Gesundheit in der Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17693#h09\">Burger King: Franchise-Nehmer heuert Betriebratsfresser Naujoks an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17693#h10\">Wie die Commerzbank in die Krise schlitterte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17693#h11\">Bankgeheimnis: Spuk, Schicksal, die Schweiz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17693#h12\">Nazi-Fahndung: Probiers mal mit Gem&uuml;tlichkeit &hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17693#h13\">Flutopfer bleiben auf Kosten sitzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17693#h14\">Mit Schippe und Spaten?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17693#h15\">Fachhochschulen werden drittmittelst&auml;rker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17693#h16\">Schlagloch von Georg Seeslen: Das Bayerische System<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17693#h17\">Urban Priol bei der Solidarit&auml;tsdemonstration Frankfurt 8.6.2013<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17693#h18\">Zu guter Letzt: Nils Heinrich &ndash; Berliner Flughafen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17693&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Kanzlerin von Neuland<\/strong><br>\nAngela Merkel sagt: &ldquo;Das Internet ist f&uuml;r uns alle Neuland&rdquo;. Das ist eine haarstr&auml;ubende Rechtfertigung f&uuml;r &Uuml;berwachungsprogramme wie Prism, kommentiert Patrick Beuth.<br>\nMit einem haarstr&auml;ubenden Satz hat Angela Merkel das NSA-&Uuml;berwachungsprogramm Prism gerechtfertigt: &ldquo;Das Internet ist f&uuml;r uns alle Neuland, und es erm&ouml;glicht auch Feinden und Gegnern unserer demokratischen Grundordnung, mit v&ouml;llig neuen M&ouml;glichkeiten und v&ouml;llig neuen Herangehensweisen unsere Art zu leben in Gefahr zu bringen.&rdquo; Prism ist eines der umfangreichsten &Uuml;berwachungssysteme, das bislang bekannt wurde. Und alles, was der Bundeskanzlerin bei der Pressekonferenz mit US-Pr&auml;sident Barack Obama dazu einf&auml;llt, ist der Hinweis auf das &ldquo;Neuland&rdquo; Internet?<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/digital\/internet\/2013-06\/merkel-das-internet-ist-fuer-uns-alle-neuland\">Die Zeit<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=DWqXsXR8h4E\">Die Pressekonferenz &uuml;ber YouTube<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/obama-besuch-in-berlin-angela-merkel-im-neuland-der-haeme-12237056.html\">FAZ<\/a> und die <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/kritik-an-merkels-internet-aeusserung-neuland-aufschrei-im-spiesser-netz-1.1700710\">S&uuml;ddeutsche<\/a> geben Merkel &uuml;brigens Recht. Auch f&uuml;r sie ist das Internet Neuland. Aber wen &uuml;berrascht das schon ernsthaft? Leid k&ouml;nnen einem da nur noch die &Ouml;kofleischer tun, die nun von Mutti um ihr Google-Ranking gebracht wurden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>NSA surveillance is an attack on American citizens, says Noam Chomsky<\/strong><br>\nGovernments will use whatever technology is available to combat their primary enemy &ndash; their own population, says critic.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/world\/2013\/jun\/19\/nsa-surveillance-attack-american-citizens-noam-chomsky\">The Guardian<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der Zank zwischen Linke und SPD: Beleidigend, zur&uuml;ckweisend, festgefahren<\/strong><br>\nHeute hat sich die SPD darauf verlegt, die Linke &uuml;berfl&uuml;ssig zu machen, erst einmal im Westen, mittelfristig aber in ganz Deutschland. Das schien auch eine Weile lang zu klappen: In Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein flog die Linke aus den Landtagen. Am 22. September jedoch wird die sozialdemokratische Rechnung nicht mehr aufgehen. Die Linke wird, wenn auch geschw&auml;cht, wohl wieder im Bundestag landen, Rot-Gr&uuml;n d&uuml;rfte die eigenst&auml;ndige Mehrheit auch deshalb verfehlen. Den Regierungswilligen in den Reihen der Linken &ndash; auch Sahra Wagenknecht rechnet sich neuerdings dazu &ndash; nutzt das gar nichts. Die &Ouml;ffnung nach links ist die einzige Regierungsoption, die sich die SPD selbst klipp und klar verbaut hat. Ein strategischer Fehler? Sigmar Gabriel und Peer Steinbr&uuml;ck sind schon gut besch&auml;ftigt mit dem Streit um die Schuld an der drohenden SPD-Niederlage. Aber sie denken nicht mal im Hinterzimmer daran, Fehler einzugestehen im Umgang mit der Linken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/der-zank-zwischen-linke-und-spd-beleidigend-zurueckweisend-festgefahren\/8358464.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ohne im Detail auf den Artikel einzugehen zu wollen, sollte der SPD zu denken geben, dass eine Zeitung wie der &ldquo;Tagesspiegel&rdquo;, gewiss kein Freund der Linkspartei, die Strategie der SPD nicht versteht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Freiwilligenarbeit: Sittenwidrige Niedrigl&ouml;hne<\/strong><br>\nFreiwillige, ehrenamtliche T&auml;tigkeit darf Erwerbsarbeitspl&auml;tzen keine Konkurrenz machen. Im Gesetz &uuml;ber den Bundesfreiwilligendienst hei&szlig;t es ausdr&uuml;cklich, dieser sei &ldquo;arbeitsmarktneutral auszugestalten&rdquo;. Auch &uuml;ber andere Dienste wie das Freiwillige Soziale Jahr kann man lesen: &ldquo;Die Freiwilligen verrichten unterst&uuml;tzende, zus&auml;tzliche T&auml;tigkeiten und ersetzen keine hauptamtlichen Kr&auml;fte.&rdquo; Berno Schuckart-Witsch (Ver.di) hat Beispiele f&uuml;r Freiwilligen- und Bufdi-Stellen parat: Kindertagesst&auml;tten, die K&uuml;chenhilfen und Personen suchen, die mit den Kindern rumtollen und sie begleiten: unentgeltlich, 40 Stunden in der Woche. Oder eine Suchtklinik, in der Ehrenamtliche ebenfalls voll in die Abl&auml;ufe integriert sind. Eigentlich erf&uuml;llt das alles rechtlich die Kriterien eines Arbeitsverh&auml;ltnisses &ndash; nur dass man entweder gar nichts verdient oder als Bufdi h&ouml;chstens 336 Euro im Monat. Anders als zuvor f&uuml;r die Zivildienstleistenden gibt es f&uuml;r Bufdis keinen Rechtsanspruch auf Unterkunft, Verpflegung oder entsprechende geldwerte Leistungen. Viele T&auml;tigkeiten in den Freiwilligendiensten ebenso wie vieles andere, was unter ehrenamtlicher T&auml;tigkeit mit Aufwandsentsch&auml;digung l&auml;uft, sind de facto Jobs im Niedrigstlohnsektor. &Uuml;berwiegend werden sie in Bereichen verrichtet, die durch hohe Belastung, extremen Personalmangel und strukturelle Unterfinanzierung gekennzeichnet sind und in denen Geh&auml;lter ohnehin schmal ausfallen. &ndash; Bufdis, FSJler, Teilzeitkr&auml;fte, Leiharbeiter, 450-Euro-Jobber unterhalb der Versicherungspflichtgrenze, Honorarkr&auml;fte, Praktikanten, Menschen mit &ldquo;Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentsch&auml;digung&rdquo; (sogenannte Ein-Euro-Jobs), Ehrenamtliche mit und ohne &ldquo;Aufwandsentsch&auml;digung&rdquo; &ndash; oft haben Betriebs- bzw. Personalr&auml;te oder Mitarbeitervertreter keinen &Uuml;berblick mehr dar&uuml;ber, welche Besch&auml;ftigte zu welchen Konditionen arbeiten. Alle profitieren von diesem zersplitterten, v&ouml;llig intransparenten Arbeitsmarkt: die traditionellen Tr&auml;ger von Einrichtungen und die neuen privaten Betreiber von Kliniken, wie Fresenius, Asklepios, Helios oder Rh&ouml;n-Klinikum. Nur die dort Besch&auml;ftigten profitieren nicht. Das ist die Kehrseite der Philosophie der N&auml;chstenliebe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2013%2F06%2F18%2Fa0091&amp;cHash=ad5ae910ee209b5f53cd8b84b0260a55\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;Wer sp&auml;t anf&auml;ngt, arbeitet l&auml;nger&ldquo;<\/strong><br>\nJung-FDPler Becker h&auml;lt Rente ab 75 f&uuml;r m&ouml;glich<br>\nLasse Becker, Vorsitzender der &bdquo;Jungen Liberalen&ldquo;, h&auml;lt ein Renteneintrittsalter von 75 f&uuml;r m&ouml;glich. Wann welcher Berufsstand in Rente gehen darf, soll an mehreren Faktoren festgemacht werden. &bdquo;Wer sp&auml;t anf&auml;ngt, arbeitet l&auml;nger&ldquo;, sagt Becker.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/wer-spaet-anfaengt-arbeitet-laenger-jung-fdpler-lasse-becker-plaediert-fuer-rente-ab-70_aid_1020200.html\">Focus<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Von der Werkbank in die Gruft<\/strong><br>\nDie Rente mit 69 Jahren k&ouml;nne &raquo;einen deutlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung des Rentensystems leisten&laquo;. Dies verk&uuml;ndete die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) am Dienstag in Berlin. Die von dem Interessenverband Gesamtmetall gegr&uuml;ndete Lobbyorganisation hatte eine Studie bestellt, die das gew&uuml;nschte Ergebnis lieferte. Auftragsarbeit, wie sie sein soll. Angefertigt hatten die Studie &raquo;Demografie und Rente&laquo; das Rheinisch-Westf&auml;lische Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (RWI) in Zusammenarbeit mit Reinhold Schnabel von der Universit&auml;t Duisburg-Essen. Schnabel und Ronald Bachmann vom RWI erl&auml;uterten entlang verschiedener Szenarien die Entwicklung des Rentenniveaus und der Beitragss&auml;tze bis ins Jahr 2050. Unabh&auml;ngig davon, welches Szenario zugrunde gelegt wurde, der Trend blieb stets derselbe. Die Beitr&auml;ge steigen, das Rentenniveau sinkt. Verantwortlich f&uuml;r diesen Proze&szlig; zeichne keineswegs die Lohnh&ouml;he, sondern einzig die demographische Entwicklung in der BRD, sagte Bachmann.&nbsp; &ndash; Es blieb Wolfgang Clement vorbehalten, aus diesen Ergebnissen die entsprechenden politischen Schlu&szlig;folgerungen abzuleiten. Der ehemalige nordrhein-westf&auml;lische Ministerpr&auml;sident und jetzige Kuratoriumsvorsitzende der INSM machte deutlich, da&szlig; die Lobbygruppe der &raquo;Arbeitgeber&laquo; das Ende der Fahnenstange bei einem Renteneintrittsalter von 69 Jahren l&auml;ngst noch nicht erreicht sieht. Dieses sei &raquo;kontinuierlich mittels eines Automatismus an die steigende Lebenserwartung anzupassen&laquo;, forderte er. So k&ouml;nne ein Teil der hinzugewonnenen Lebensjahre aktiv am Arbeitsmarkt verbracht werden. &raquo;Viele &Auml;ltere wollen das auch so&laquo;, behauptete Clement. Das Problem der Altersarmut wurde kurzerhand zum Gespenst erkl&auml;rt, das die Medien erzeugten. Den Widerspruch zwischen wachsendem gesellschaftlichen Reichtum einerseits und einer l&auml;ngeren Arbeitszeit bei niedrigeren Renten andererseits zuzugeben, liegt nicht im Interesse der vom INSM vertretenen Unternehmen. Zu erwarten stehen mediale Kampagnen und Einflu&szlig;nahme bei den Parteien zugunsten einer Rente mit 69, 71, 73 etc.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/06-19\/047.php\">junge Welt<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.insm.de\/insm\/Presse\/Pressemeldungen\/Demografie-und-Rente_Fruestuecksdialog.html\">INSM<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Jenseits aller Realit&auml;tsblindheit gegen&uuml;ber den derzeitigen Entwicklungen am Arbeitsmarkt, sollten sich diese Sozialwissenschaftler ganz generell sch&auml;men, Prognosen bis 2050 abzugeben.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Der erw&auml;hnte Professor Reinhard Schnabel ist Gastprofessor am Zentrum f&uuml;r europ&auml;ische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW). Ein kurzer Blick hinter die Kulissen dieses Instituts reicht, um es als wissenschaftliche Tarnkappe f&uuml;r die Werbeoffensiven der Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche sowie Kampagnen der Arbeitgeberverb&auml;nde zu identifizieren. Wer hier die Auftragsgutachten schreibt, d&uuml;rfte klar sein.<\/em><\/p>\n<p>Quelle 3: <a href=\"http:\/\/www.zew.de\/de\/mitarbeiter\/mitarbeiter.php3?action=mita&amp;kurz=rsc\">ZEW<\/a><br>\nQuelle 4: <a href=\"http:\/\/www.zew.de\/de\/daszew\/foerderkreismitglieder.php3\">ZEW-F&ouml;rderkreis<\/a><br>\nQuelle 5: <a href=\"http:\/\/www.zew.de\/de\/daszew\/organe.php3\">ZEW-Aufsichtsrat<\/a><br>\nQuelle 6: <a href=\"http:\/\/www.zew.de\/de\/daszew\/wissenschaftlicherbeirat.php3\">Wissenschaftlicher Beirat<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&ldquo;Die Vorsorgel&uuml;ge&rdquo;<\/strong><br>\nHolger Balodis, &ldquo;Die Vorsorgel&uuml;ge. Wie Politik und private Rentenversicherungen uns in die Altersarmut treiben&rdquo;. Sollte es wieder eine gesetzliche Rentenversicherung geben? Liegen die Probleme in der Demographie? Wer verdient an den Reformen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/pcast.sr-online.de\/play\/sr2-fragen-klassiker\/2013-06-12_balodis_vorsorgeluege_28_10_2012.mp3\">SR2 &ndash; MP3<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gesundheit in der Krise<\/strong><br>\nBerichte von widerst&auml;ndiger Praxis und Solidarit&auml;t im Gesundheitswesen in Griechenland und Deutschland &ndash; ReferentInnen: AktivistInnen der solidarischen Klinik Thessaloniki: Theodoros Zdoukos (Allgemeinmediziner) &amp; Vasilis Tsapas (Internist) Marc Kappler (ver.di Baden-W&uuml;rttemberg, Fachbereich 3) Moderation: Hagen Kopp (kmii\/Hanau) \/ Nadja Rakowitz (vd&auml;&auml;)\n<p>Quelle: Radio99Prozent (Audio-Podcast, mp3, jeweils ca. 1 Stunde, jeweils ca. 50 MB)<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/r99p.de\/Members\/ocho\/r99p300_2.5.13_Demokratische%20AErzteInnen%20Part1.mp3\">Teil 1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/r99p.de\/Members\/ocho\/r99p301_2.5.13_Demokratische%20AErzteInnen%20Part2.mp3\">Teil 2<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Burger King: Franchise-Nehmer heuert Betriebratsfresser Naujoks an<\/strong><br>\nDie Burger King Filialbesitzer Erg&uuml;n Yildiz und Alexander Kolobov haben jetzt den Union Buster Helmut Naujoks engagiert. Im Mai 2013 hatte ihr Konsortium 91 Burger-King-Filialen von der Burger King Worldwide AG gekauft. [&hellip;] Beruhigend ist lediglich folgender Gedanke: Schlimmer geht nimmer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/arbeitsunrecht.de\/?p=1808\">Arbeitsunrecht<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wie die Commerzbank in die Krise schlitterte<\/strong><br>\nDie Commerzbank muss 5200 Arbeitspl&auml;tze abbauen. Dabei haben im ersten Sparprogramm ab 2008 bereits 9000 Mitarbeiter ihren Job verloren. Dass sich die zweitgr&ouml;&szlig;te Bank Deutschlands von einer Sparrunde zur n&auml;chsten hangelt, ist nicht nur au&szlig;erordentlichem Pech geschuldet &ndash; es gab auch dramatische Fehlentscheidungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/chronik-eines-abstiegs-wie-die-commerzbank-in-die-krise-schlitterte-1.1701007\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Bei dieser eigentlich unglaublichen Geschichte w&auml;re noch einiges an Aufkl&auml;rungsarbeit zu leisten. Hier k&ouml;nnte man beweisen, das man noch handfesten Journalismus beherrscht. So kommt diese Artikel auch nicht ohne Besch&ouml;nigungen aus. So seien angeblich von den &uuml;ber 18 Milliarden Euro Steuergeldern, mehr als 16 Milliarden davon inzwischen wieder abgel&ouml;st. In der Zeit von vergangener Woche war allerdings zu lesen, dass der Bund aus dem Verkauf von Commerzbankaktien rund 2,5 Milliarden Euro Verlust realisiert habe. F&uuml;r den verbleibende Anteil wurden &uuml;ber die Jahre 5,1 Miliarden hingelegt, die aktuell nur rund 1,5 Milliarden wert sind &ndash; ein Buchverlust von 3,6 Miliarden Euro. Aktuell w&auml;ren dies also 5,7 Miliarden Euro. So viel dann auch wieder zur Staatsverschuldung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bankgeheimnis: Spuk, Schicksal, die Schweiz<\/strong><br>\nWer seine Geschichte aufarbeitet, der gewinnt Erkenntnisse, vielleicht die Zukunft. Wer die Geschichte verdr&auml;ngt, dem bleiben Spuk und Schicksal. Nach f&uuml;nf Jahren Bankenrettung in der Schweiz setzen sich beim Steuerdeal mit den USA noch einmal die Verdr&auml;ngerInnen durch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/1325\/bankgeheimnis\/spuk-schicksal-die-schweiz\">WOZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Nazi-Fahndung: Probiers mal mit Gem&uuml;tlichkeit &hellip;<\/strong><br>\n182 Neonazis sind im Untergrund. St&ouml;ren tut das anscheinend niemanden.<br>\nWer in den 70er und 80er Jahren in Deutschland ein Postamt, einen Bahnhof oder auch nur eine B&auml;ckerei aufsuchte, sah sie: Die Plakate des BKA, mit denen nach Mitgliedern der Rote Armee Fraktion gefahndet wurde. Mehr oder weniger finstere Gestalten schauten einem da entgegen und war einer von ihnen erschossen oder festgenommen worden,  wurde sein Foto mit einem dicken Filzstift durchkreuzt. Neben den Fahndungsplakaten gab es auch immer mal wieder Aufrufe im Fernsehen, in denen erkl&auml;rt wurde, woran man einen Terroristen erkennt: Zum Beispiel daran, dass der seine Miete bar zahlt und anonyme Hochhaussiedlungen als Wohnort bevorzugt.<br>\nDer ganze Aufwand hat sich augenscheinlich gelohnt: Fast alle Gesuchten wurden erwischt, die RAF ist l&auml;ngst Geschichte.<br>\nHeute gibt es wieder Terroristen in Deutschland. Neben verschiedenen Salafisten befinden sich 182 Neonazis im Untergrund. Sie werden mit Haftbefehl gesucht, aber wo sie sind wei&szlig; niemand. 49 von ihnen werden wegen Gewalttaten gesucht. Die taz hat das Thema aufgegriffen (Link funktioniert im Moment nicht) und gestern auch Friedrich K&uuml;ppersbusch in Tagesschaum.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ruhrbarone.de\/nazi-fahndung-probiers-mal-mit-gemuetlichkeit\/\">Ruhrbarone<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Flutopfer bleiben auf Kosten sitzen<\/strong><br>\nHierzulande waren viele Regionen, die kaum gegen Hochwasser gesch&uuml;tzt waren &ndash; etwa in Bayern &ndash; besonders stark betroffen. Die Versicherungskammer Bayern erh&ouml;hte ihre Schadensch&auml;tzung um 10 Millionen auf 50 Millionen Euro. Axa geht f&uuml;r Deutschland von 50 bis 60 Millionen Euro aus. Die Assekuranzen tragen wieder nur einen Teil der Kosten. Der versicherte Hochwasserschaden liegt diesmal aber wohl h&ouml;her als vor elf Jahren: Der Versicherungsmakler Willis Re veranschlagt bis zu 3 Milliarden Euro, 2002 waren es 1,8 Milliarden. Normale Haftpflicht- und Geb&auml;udeversicherungen sehen keinen Schutz gegen Elementarsch&auml;den wie Erdbeben und Hochwasser vor. Gegen Naturgefahren kann man sich meist nur durch eine Zusatzversicherung sch&uuml;tzen. Der Versicherungsverband GDV gibt den Verbrauchern die Schuld an der Unterversicherung: &ldquo;99 Prozent aller Geb&auml;ude in Deutschland sind gegen Hochwasser versicherbar&rdquo;, sagt ein GDV-Sprecher. Davon w&uuml;rden die Verbraucher aber nur ungen&uuml;gend Gebrauch machen. Die Branche wies am Wochenende Forderungen nach einer Pflichtversicherung f&uuml;r Hausbesitzer gegen Naturkatastrophen zur&uuml;ck. Diese w&uuml;rde Anreize f&uuml;r eigene Schutzma&szlig;nahmen etwa gegen Hochwassersch&auml;den zunichtemachen, sagte GDV-Pr&auml;sident Alexander Erdland der Rheinischen Post. Laut dem Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) w&auml;re eine fl&auml;chendeckende Elementarschadenversicherung f&uuml;r Staat und Steuerzahler billiger als Soforthilfen der Politik. Im DIW-Modell w&auml;re der Nothilfefonds von Bund und L&auml;ndern in H&ouml;he von 8 Milliarden Euro von der Versicherung gedeckt. Nach der Flut 2002 war das Modell der Berliner Forscher mangels politischen Willens der Bundesl&auml;nder gescheitert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2013%2F06%2F17%2Fa0061&amp;cHash=d4dc9859825dfad4edf4889e428be8f4\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Etwas zu kurz kommt die Tendenz der privaten Versicherungen, sich aus der wachsenden Zahl von Naturkatastrophen <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/hochwasser-betroffene-stehen-unversichert-im-regen-1.564875\">zur&uuml;ckzuziehen<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Mit Schippe und Spaten?<\/strong><br>\nSachsen-Anhalt: 3000 &auml;ltere Hartz-IV-Betroffene sollen als &raquo;Ein-Euro-Jobber&laquo; Flutsch&auml;den beseitigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/06-18\/041.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Fachhochschulen werden drittmittelst&auml;rker<\/strong><br>\nZum siebten Mal legt das HIS-Institut f&uuml;r Hochschulforschung (HIS-HF) heute den Ausstattungs-, Kosten- und Leistungsvergleich (AKL) f&uuml;r Fachhochschulen vor. An der Erhebung 2011 nahmen die 18 Fachhochschulen der n&ouml;rdlichen L&auml;nder Berlin, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein teil. Im Vergleich zum AKL 2009 konnten die beteiligten Fachhochschulen ihre Erfolge in der Forschung deutlich steigern. Die H&ouml;he der Drittmittel je Professor(in) stieg in den MINT-F&auml;chergruppen um 40 %, in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften um 30 %.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.his.de\/presse\/news\/ganze_pm?pm_nr=1235\">Hochschule-Informations-System<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Schlagloch von Georg Seeslen: Das Bayerische System<\/strong><br>\nWarum die CSU keine Partei, sondern ein Geisteszustand ist. &ndash; Jedoch, dass ein Mann, der eine Schwarzgeldaff&auml;re aufdeckt, in die Psychiatrie gesperrt wird, ist eine Kampfansage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2013%2F06%2F19%2Fa0091&amp;cHash=f7d3ff623f292da3efe0e0e9c62b2b91\">TAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> Wenn ich das genau betrachte, muss ich &ldquo;entdecken&rdquo;, dass auch Merkel-Deutschland sich in einem solchen &ldquo;Geisteszustand&rdquo; befindet&hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Urban Priol bei der Solidarit&auml;tsdemonstration Frankfurt 8.6.2013<\/strong><br>\nZur Soli-Demo h&auml;lt der Kabarettist Urban Priol eine kurze Ansprache.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/r99p.de\/Members\/radio\/text\/urban-priol-bei-der-solidaritaetsdemo-frankfurt-8-6.2013\">Radio99Prozent (Video, ca. 7 Minuten)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Nils Heinrich &ndash; Berliner Flughafen<\/strong><br>\nHartmut Mehdorn schafft in Berlin endlich, was er bei der Deutschen Bahn AG nie vollenden konnte &ndash; Verkehrsmittel ohne l&auml;stige Reisende<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/medien.wdr.de\/m\/1369807628\/radio\/schraegstrich\/wdr5_schraegstrich_20130529_0900.mp3\">WDR5 &ndash; MP3<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-17693","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17693","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17693"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17693\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17696,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17693\/revisions\/17696"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17693"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17693"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17693"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}