{"id":17717,"date":"2013-06-21T09:46:23","date_gmt":"2013-06-21T07:46:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17717"},"modified":"2015-08-09T09:31:22","modified_gmt":"2015-08-09T07:31:22","slug":"bildung-wir-leisten-uns-weniger-als-wir-uns-leisten-konnen-und-mussen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17717","title":{"rendered":"Bildung: Wir leisten uns weniger, als wir uns leisten k\u00f6nnen und m\u00fcssen"},"content":{"rendered":"<p>Im Jahre 2008 forderte Kanzlerin Angela Merkel: &raquo;Wir m&uuml;ssen die Bildungsrepublik Deutschland werden!&laquo; [<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17717#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>]<br>\nVon einer &raquo;Republik&laquo;, in der alle B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger gleiche Rechte und vor allem auch gleiche Chancen haben, sind wir in Sachen Bildung jedoch weit entfernt. Im Jahre 2013 leben wir bildungspolitisch noch in einer Erbmonarchie oder bestenfalls in einem St&auml;ndestaat.<br>\n(Auszug aus dem Buch &bdquo;<a href=\"http:\/\/westendverlag.de\/westend\/buch.php?p=86\">Das alles und noch viel mehr w&uuml;rden wir machen, wenn wir Kanzler von Deutschland w&auml;r&rsquo;n<\/a>&ldquo;, herausgegeben von Peter Zudeick) Von <strong>Wolfgang Lieb<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nIn kaum einem anderen vergleichbaren Land h&auml;ngen die Bildungschancen der Kinder so sehr vom Status[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>] ihrer Eltern ab wie bei uns. Die UNO[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>], die OECD (Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) [<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>] sowie die diversen Pisa-Studien[<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>] bescheinigen Deutschland, eines der &raquo;sozial selektivsten Bildungssysteme&laquo; zu haben.<\/p><p>Nahezu jeder zehnte (7,5 Millionen) Einwohner in Deutschland kann nicht richtig lesen und schreiben. Rund 60 000 Jugendliche verlassen Jahr f&uuml;r Jahr die Schule ohne Abschluss. Hauptschulen werden mehr und mehr zu Restschulen f&uuml;r Kinder aus armen und benachteiligten Elternh&auml;usern und vor allem auch aus Familien mit Migrationshintergrund.<br>\nGerade einmal 9,2 Prozent der Gymnasiasten haben Eltern mit Volks- beziehungsweise Hauptschulabschluss. Selbst bei gleicher Leistung hat das Kind eines Akademikers gegen&uuml;ber einem Arbeiterkind eine dreimal so gro&szlig;e Chance, ein Gymnasium zu besuchen.[<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>]  Die Parole &raquo;Leistung muss sich lohnen&laquo; hat gerade auch bei den Bildungschancen kaum einen Bezug zur Realit&auml;t. Die Chancen, die allgemeine Hochschulreife zu erreichen, sind f&uuml;r Sch&uuml;ler aus gebildeten Elternh&auml;usern noch immer etwa siebenmal h&ouml;her als f&uuml;r Sch&uuml;ler aus bildungsfernen Familien. <\/p><p>Hauptschulabsolventen haben gegen&uuml;ber Realsch&uuml;lern oder gar Gymnasiasten zunehmend geringere Chancen, einen Ausbildungsplatz in der dualen Berufsausbildung zu bekommen. Vor allem sie geh&ouml;ren zu den 300 000 Jugendlichen, die keine Lehrstelle haben und in der &raquo;Warteschleife&laquo; des sogenannten &Uuml;bergangsbereichs geparkt werden. Rund 2,2 Millionen Menschen im Alter von 20 bis 34 Jahren &ndash; 15 Prozent dieser Altersgruppe &ndash; haben keinen Berufsabschluss und somit nur geringe Chancen, einen ausk&ouml;mmlichen Arbeitsplatz  zu finden. Von 100 Akademikerkindern studieren 71, von 100 Kindern aus Nichtakademikerfamilien nur 24. So pflanzen sich soziale Ungleichheiten &uuml;ber Generationen hinweg fort.<\/p><p>Chancenungleichheit ist zugleich eine Ursache f&uuml;r den abnehmenden gesellschaftlichen Zusammenhalt, f&uuml;r das zunehmende politische Machtgef&auml;lle, und sie gef&auml;hrdet den wirtschaftlichen Wohlstand. Chancenungleichheit und soziale Ungleichheit bedingen einander. Wenn nichts dagegen unternommen wird, dass der Fahrstuhl f&uuml;r eine immer gr&ouml;&szlig;ere Zahl von Menschen nach unten geht, nimmt auch die Gleichheit der Bildungschancen immer mehr ab. Und umgekehrt gilt: Je gr&ouml;&szlig;er die soziale Ungleichheit, desto gr&ouml;&szlig;er wird der Aufwand f&uuml;r die Herstellung gleicher Bildungschancen (Friedhelm Hengsbach).<\/p><p>Ohne mehr soziale Gerechtigkeit wird es auch keine Chancengerechtigkeit in der Bildung geben. Dennoch gilt der Satz: Bildung ist nicht alles, aber ohne Bildung ist alles nichts. Alle reden zwar davon, dass Bildung Priorit&auml;t haben m&uuml;sse, doch in der politischen Praxis geschieht viel zu wenig.<\/p><p>Im Herbst 2008 trafen sich unter dem Vorsitz der Kanzlerin Bund und L&auml;nder zu einem gro&szlig; angek&uuml;ndigten &raquo;Bildungsgipfel &laquo; in Dresden.[<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>] Der Berg krei&szlig;te und gebar eine Maus. Immerhin einigten sich die Kanzlerin und die Ministerpr&auml;sidenten der L&auml;nder auf ein paar konkrete Zwischenziele: F&uuml;r 35 Prozent der Kleinkinder sollten in diesem Jahr Krippenpl&auml;tze bereitstehen. Die Quoten der jungen Menschen ohne Schul- und ohne Berufsabschluss sollten bis zum Jahr 2015 halbiert werden. Deutlich mehr Menschen m&uuml;ssten sich weiterbilden oder studieren k&ouml;nnen. Ein weiteres wichtiges Ziel war, die Ausgaben f&uuml;r Bildung und Forschung der &ouml;ffentlichen H&auml;nde und der Wirtschaft auf zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu steigern.<\/p><p>Die Bilanz nach nunmehr fast f&uuml;nf Jahren ist entt&auml;uschend[<a href=\"#foot_8\" name=\"note_8\">8<\/a>]:<\/p><p>Beim Ausbau der Kinderbetreuung fehlen mehr als 140 000 Pl&auml;tze und weit &uuml;ber 20 000 Betreuer\/innen. <\/p><p>Von einer Halbierung der Quote der Schulabbrecher sind wir weit entfernt. Dieser Anteil konnte gerade einmal von 7,4 auf 6,2 Prozent abgesenkt werden. Auch die Zahl der jungen Erwachsenen ohne Berufsabschluss verringerte sich nur unwesentlich von einem Anteil von 17,2 auf 15,9 Prozent. Die Beteiligung der Erwerbsbev&ouml;lkerung an Weiterbildungsma&szlig;nahmen sank sogar von 44 Prozent auf 42 Prozent. Bei der Studienanf&auml;ngerquote wurde der Zielwert des &raquo;Bildungsgipfels&laquo; &ndash; aufgrund doppelter Abiturientenjahrg&auml;nge, der Aussetzung der Wehrpflicht sowie fehlender Berufsausbildungspl&auml;tze  &ndash; zwar &uuml;berschritten, doch die Aufnahmekapazit&auml;ten der Hochschulen wurden nicht entsprechend erh&ouml;ht.<\/p><p>Das Zehn-Prozent-Ziel war von Anfang an nicht gerade ambitioniert. Die Bildungsausgaben sind zwar gestiegen, allerdings nicht mehr als das Bruttoinlandsprodukt. Mit einem Anteil von nunmehr 5,3 Prozent in Relation zur Wirtschaftskraft liegen die &ouml;ffentlichen Bildungsausgaben nach wie vor deutlich unter dem OECD-Durchschnitt (von 6,2 Prozent).<br>\nDamit liegt die Quote immer noch unter dem Stand von 1995. Um mit den Spitzenreitern in der OECD gleichzuziehen (D&auml;nemark: 8,3 Prozent; Norwegen und Schweden: sieben Prozent) w&auml;ren bis zu 80 Milliarden Euro mehr erforderlich &ndash; j&auml;hrlich!<\/p><p>Was tun? Die Bildungspolitik muss mehr Chancengleichheit schaffen. Das hei&szlig;t aber eben nicht nur formale &raquo;Zugangsgleichheit &laquo; nach dem Motto &raquo;Jeder hat seine Chance&laquo;, sondern es m&uuml;ssen die tats&auml;chlichen Voraussetzungen f&uuml;r mehr Gerechtigkeit geschaffen werden. Dazu geh&ouml;rt in erster Linie der Abbau gesellschaftlicher Ungleichheit, also die Bek&auml;mpfung von Arbeitslosigkeit und Armut, von Niedrigl&ouml;hnen wie auch prek&auml;ren Arbeitsverh&auml;ltnissen. Erst dadurch wird gesellschaftliche Teilhabe erm&ouml;glicht.<\/p><p>In der aktuellen politischen Debatte ist Bildung eine private Investition in das pers&ouml;nliche &raquo;Humankapital&laquo; zur Erh&ouml;hung der eigenen Bildungsrendite. Hier gilt es, einen Paradigmenwechsel herbeizuf&uuml;hren und zu einem gesellschaftlichen Konsens zur&uuml;ckzufinden, der von den 1970er Jahren bis zur Jahrtausendwende galt: Bildung ist das Fundament demokratischer und kultureller Entwicklung. Sie darf nicht zu einer marktg&auml;ngigen Ware werden, sondern muss ein &ouml;ffentliches, gemeinn&uuml;tziges Gut bleiben.<\/p><p>Die bestehende Chancenungleichheit muss abgebaut werden. Dazu geh&ouml;ren entsprechende F&ouml;rderangebote und Anreize f&uuml;r die sozial benachteiligten Schichten. Dies k&ouml;nnten zum Beispiel ausreichende und kostenfreie Pl&auml;tze in Kindertagesst&auml;tten und Kinderg&auml;rten oder auch integrationsf&ouml;rdernder Sprachunterricht schon ab dem Kleinkindalter sein. Wir brauchen qualitativ hochwertige Betreuung und Konzepte in der (vor-)schulischen Bildung, wie sie in skandinavischen L&auml;ndern eine Selbstverst&auml;ndlichkeit sind. Allein um solche Standards zu erreichen, m&uuml;sste die &ouml;ffentliche Hand drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts mehr investieren[<a href=\"#foot_9\" name=\"note_9\">9<\/a>].<\/p><p>Au&szlig;erdem brauchen wir statt Studiengeb&uuml;hren eine Erh&ouml;hung des BAf&ouml;G. Am besten w&auml;re eine allgemeine Studienhilfe, wie sie in der Berufsbildung &uuml;blich ist. Ein &raquo;Studienhonorar&laquo; w&auml;re sogar leicht finanzierbar, wenn man die Steuerfreibetr&auml;ge sowie die Kindergelder und sonstige familienbezogenen steuerlichen Erleichterungen in einen Topf w&uuml;rfe und diese Gelder statt an die Eltern an die (erwachsenen) studierenden S&ouml;hne und T&ouml;chter ausbezahlte.<br>\nEs muss endlich Schluss damit sein, dass nach der Grundschule dar&uuml;ber entschieden wird, welche Bildungs- und Berufskarriere eingeschlagen und welche gesellschaftliche Stellung erreicht werden kann. Wir brauchen l&auml;ngeres gemeinsames Lernen und dabei mehr individuelle F&ouml;rderung der unterschiedlichen Talente &ndash; ganzt&auml;gig. Es m&uuml;ssten gerade diejenigen gef&ouml;rdert werden, die F&ouml;rderung brauchen.<\/p><p>Wir brauchen nicht nur das Angebot, sondern einen Rechtsanspruch auf das Nachholen eines Schulabschlusses.<\/p><p>Und nicht zuletzt: weg mit dem &raquo;Kooperationsverbot&laquo; der F&ouml;deralismusreform 2006! Die bildungspolitische Kleinstaaterei muss ein Ende haben. Schon um der gleichwertigen Lebensverh&auml;ltnisse willen m&uuml;ssen sich Bund und L&auml;nder bei der Finanzierung der Bildung zusammentun und zu einer vern&uuml;nftigen Aufgabenverteilung zwischen den staatlichen Ebenen kommen. Fast drei Viertel der &ouml;ffentlichen Bildungsausgaben lasten auf den L&auml;ndern, etwa ein F&uuml;nftel auf den Kommunen. Die meisten L&auml;nder sind h&ouml;her verschuldet als der Bund, und jede dritte Kommune steckt in der Schuldenfalle. Da ist es geradezu absurd, dass die Bundesebene, die die gr&ouml;&szlig;te Steuergestaltungsm&ouml;glichkeit hat, sich nur mit einem Bruchteil von sechs bis sieben Prozent an der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe der Finanzierung der Bildung beteiligt.<\/p><p>Nur ein Kooperationsgebot etwa f&uuml;r einheitliche Bildungsstandards k&ouml;nnte dem Wildwuchs der immer st&auml;rker selektierenden Schulsysteme Einhalt bieten. Gemeinsame Investitionen nicht nur in Bau und Ausstattung von Bildungseinrichtungen, sondern auch in F&ouml;rder- und Kompensationsprogramme f&uuml;r benachteiligte Kinder sind nur gesamtstaatlich zu bew&auml;ltigen.<\/p><p>Aber wie kann sich unser Land die zus&auml;tzlichen Milliarden leisten? Darauf gibt es eine einfache Antwort: Wir leisten uns weniger, als wir uns leisten k&ouml;nnen und m&uuml;ssen. Das Geld muss zum einen von denjenigen kommen, die dank einer guten Bildung ein hohes Einkommen erzielen, und zum anderen von Unternehmen, die durch die Qualifikation ihrer Besch&auml;ftigten hohe Profite erzielen. Wir brauchen eine h&ouml;here Besteuerung der Bildungsgewinner, jetzt.<\/p><p>Dieser Text ist ein Auszug aus dem Buch &bdquo;Das alles und noch viel mehr w&uuml;rden wir machen, wenn wir Kanzler von Deutschland w&auml;r&rsquo;n&ldquo;, herausgegeben von Peter Zudeick (Westend Verlag, Mai 2013, 14,99 &euro;). <\/p><p><a href=\"http:\/\/westendverlag.de\/westend\/buch.php?p=86\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130621_bildungspoliktik.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p><p>Zu den zahlreichen Autoren des Buches geh&ouml;ren neben den NachDenkSeiten-Autoren Wolfgang Lieb und Jens Berger auch Sahra Wagenknecht, Christoph Butterwegge, Ulrich Schneider, Wolfgang Neskovic und Ines Pohl.<\/p><p>Siehe dazu auch &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/fsstd-technik\/codebase\/jsp\/lyt1024\/module\/video.jsp?redadir=\/tv\/westart\/dienstag\/&amp;dslSrc=rtmp:\/\/gffstream.fcod.llnwd.net\/a792\/e2\/CMS2010\/mdb\/14\/145413\/wennwirkanzlerwaerenexpertentraeumenvonneuerkulturinderpolitik_1431285.mp4&amp;offset=0&amp;overlayPic=\/tv\/fsstd-technik\/codebase\/img\/_dc.gif&amp;autoPlay=true&amp;autoCount=true&amp;red=fsstd-tv%2Fwestart_do\">Ein Manifest des B&uuml;rgerwillens, radikal demokratisch und utopisch<\/a>&ldquo;.  <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/nationaler-bildungsbericht-merkel-ruft-bildungsrepublik-aus-1545858.html\">FAZ &ndash; Nationaler Bildungsbericht &ndash; Merkel ruft &bdquo;Bildungsrepublik&ldquo; aus<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] <a href=\"http:\/\/www.studentenwerke.de\/pdf\/Statement_Dobischat19SE.pdf\">Pressekonferenz zur 19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks [PDF &ndash; 82,2 KB]<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/thema\/599012\/\">dradio &ndash; Extrem selektiv und diskriminierend<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/oecd-studie-deutsches-bildungssystem-nur-mittelmass,1472596,17222808.html\">FR-Online &ndash; OECD-Studie &ndash; Deutsches Bildungssystem nur Mittelma&szlig;<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/stabsabteilung\/05314.pdf\">Netzwerk-Bildung &ndash; Soziale Herkunft entscheidet &uuml;ber Bildungserfolg [PDF &ndash; 513 KB]<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] <a href=\"http:\/\/schule.dgb.de\/++co++ab29691e-f32f-11e0-6d11-00188b4dc422\">DGB &ndash; Auf dem Holzweg<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] <a href=\"http:\/\/www.bmbf.de\/pub\/beschluss_bildungsgipfel_dresden.pdf\">AUFSTIEG DURCH BILDUNG &ndash; Die Qualifizierungsinitiative f&uuml;r Deutschland [PDF &ndash; 190 KB]<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_8\" name=\"foot_8\">&laquo;8<\/a>] <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++efce25fa-4b47-11e2-afae-00188b4dc422\">DGB &ndash; Bildungsgipfel-Bilanz: Ziele auch 2012 verfehlt<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_9\" name=\"foot_9\">&laquo;9<\/a>] <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2703\">NachDenkSeiten &ndash; Cornelia Heintze: Bildung und Gesundheit als &ouml;ffentliche G&uuml;ter &ndash; ein Vergleich zwischen Deutschland und skandinavischen L&auml;ndern<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Jahre 2008 forderte Kanzlerin Angela Merkel: &raquo;Wir m&uuml;ssen die Bildungsrepublik Deutschland werden!&laquo; [<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17717#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>]<br \/> Von einer &raquo;Republik&laquo;, in der alle B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger gleiche Rechte und vor allem auch gleiche Chancen haben, sind wir in Sachen Bildung jedoch weit entfernt. Im Jahre 2013 leben wir bildungspolitisch noch in einer Erbmonarchie oder bestenfalls in<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17717\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[34],"tags":[430,409,408],"class_list":["post-17717","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bildung","tag-bildungsausgaben","tag-bildungschancen","tag-soziale-herkunft"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17717","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17717"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17717\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":27122,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17717\/revisions\/27122"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17717"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17717"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17717"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}