{"id":17724,"date":"2013-06-21T16:41:44","date_gmt":"2013-06-21T14:41:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17724"},"modified":"2013-06-21T16:41:44","modified_gmt":"2013-06-21T14:41:44","slug":"hinweise-des-tages-ii-112","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17724","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17724#h01\">Gerhard Bosch: Prek&auml;re Besch&auml;ftigung &ndash; ein Dauerzustand? Pl&auml;doyer f&uuml;r eine Neuordnung am Arbeitsmarkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17724#h02\">&raquo;Fifa go home!&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17724#h03\">T&uuml;rkei: Das ist kein Komplott<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17724#h04\">Holpriger Pas de deux<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17724#h05\">Time For ECB To Agree A New Plan For Cyprus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17724#h06\">The Spanish economy is suffering from contagion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17724#h07\">Gesamtevaluation ehe- und familienbezogener Leistungen: Parit&auml;tischer wirft Bundesfamilienministerin Schr&ouml;der Zwei-Klassen-Familienpolitik vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17724#h08\">Sparkommissar in NRW: Zu ernst f&uuml;rs Kabarett<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17724#h09\">Die deutsche Job-AG<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17724#h10\">Gute Arbeit: Was k&ouml;nnen wir von anderen L&auml;ndern lernen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17724#h11\">Arbeitsk&auml;mpfe in Zeiten der Globalisierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17724#h12\">Burger King: Franchise-Nehmer heuern Betriebratsfresser Naujoks an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17724#h13\">Wohnungsmarkt: Die 91 geheimnisvollen Experten der INSM<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17724#h14\">Elblandkliniken &ndash; Hartn&auml;ckigkeit hat sich gelohnt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17724#h15\">EU-Lobbyregister: freiwilliger Ansatz gescheitert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17724#h16\">Bekommen die Parteien wirklich weniger Spenden?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17724#h17\">Auf unentdecktem Land<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17724#h18\">Snowden and the three wise NSA whistleblowers<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17724#h19\">&ldquo;Rechtschreibkatastrophe&rdquo; &middot; Die Journalismus-Katastrophe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17724#h20\">Macht die Bildungsrepublik wahr!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17724#h21\">Lehrer mit Zeitvertrag: Frust mit der Befristung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17724&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gerhard Bosch: Prek&auml;re Besch&auml;ftigung &ndash; ein Dauerzustand? Pl&auml;doyer f&uuml;r eine Neuordnung am Arbeitsmarkt<\/strong><br>\nDass die deutsche Wirtschaft seit einigen Jahren trotz Eurokrise boomt, f&uuml;hren Teile aus Politik und Wirtschaft auf die von Gerhard Schr&ouml;der eingeleiteten Hartz-IV-Gesetze zur&uuml;ck. Damit seien erheblich mehr Besch&auml;ftigungsm&ouml;glichkeiten geschaffen worden, die zu einer Zunahme der Besch&auml;ftigten und mehr Leistungsf&auml;higkeit der Wirtschaft gef&uuml;hrt habe.<br>\nEine v&ouml;llig falsche Sichtweise, sagt dazu Gerhard Bosch, Professor f&uuml;r Arbeits- und Wirtschaftssoziologie an der Uni Duisberg-Essen. Deutschland habe ein H&ouml;chstma&szlig; an prek&auml;rer Besch&auml;ftigung, so Bosch, also Verg&uuml;tungen unter dem Minimum, was zwingend eine Neuordnung des Arbeitsmarktes erforderlich mache.<br>\nWie diese Neuordnung aussehen sollte, er&ouml;rtert Gerhard Bosch im Gespr&auml;ch mit Ralph Erdenberger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/gffstream-5.vo.llnwd.net\/c1\/m\/1371808988\/radio\/redezeit\/wdr5_redezeit_20130621.mp3\">wdr5 Neugier gen&uuml;gt, Redezeit [Audio &ndash; mp3]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&raquo;Fifa go home!&laquo;<\/strong><br>\nHeftige Proteste begleiten den Confed Cup in Brasilien. Milliardeninvestitionen f&uuml;r sportliche Gro&szlig;ereignisse sto&szlig;en auf zunehmendes Unverst&auml;ndnis in der Bev&ouml;lkerung. Auch bei der Selecao, die sich l&ouml;blich meinungsstark zeigt. Ein Lagebericht aus Fortaleza.<br>\nSollte Sepp Blatter zurzeit mal eine freie Minute haben, wird er sich sicher dabei erwischen zu schmunzeln, vielleicht auch zu lachen &ndash; oder hemmungslos zu weinen. Es ist absurd. Da &uuml;bersteht der Fifa-Pr&auml;sident eigene Korruptionsvorw&uuml;rfe genauso unbeschadet wie dubiose WM-Vergaben nach Russland oder Katar und schwingt sich auf zum Weltmachtf&uuml;hrer &ndash; und dann wird ein vergleichsweise bedeutungsloses Turnier in Brasilien zur Bew&auml;hrungsprobe seiner Unantastbarkeit.<br>\nUnd das alles wegen nicht mal zehn Cent, mag man meinen.<br>\nSie wollen gesehen werden. Sie wollen ihren &Auml;rger &uuml;ber die immensen Kosten, die Brasilien in die Ausrichtung des Confed Cups und der Weltmeisterschaft gesteckt hat, &ouml;ffentlich machen. Sie wollen sich den in den Stadtzentren der brasilianischen Millionen-Metropolen protestierenden Menschen anschlie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.11freunde.de\/artikel\/wm-proteste-brasilien\">11 Freunde<\/a> \n<p><strong>Dazu: Hunderte Verletzte bei Protesten in Brasilien <\/strong><br>\nEine Million Menschen haben landesweit demonstriert. Vielerorts gab es gewaltsame Zusammenst&ouml;&szlig;e mit der Polizei. Pr&auml;sidentin Rousseff hat eine Krisensitzung einberufen. (&hellip;) Die Beh&ouml;rden hatten zuvor die Preiserh&ouml;hungen im &ouml;ffentlichen Nahverkehr zur&uuml;ckgenommen, an denen sich die Proteste entz&uuml;ndet hatten. Mittlerweile richten sich die Demonstrationen aber gegen hohe Inflation und Steuern, Korruption, schlechte Infrastruktur und &ouml;ffentliche Dienstleistungen etwa in Schulen und Krankenh&auml;usern. &ldquo;Die 20 Cent waren nur der Anfang&rdquo;, hie&szlig; es auf einem Transparent der Demonstranten in S&atilde;o Paulo&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2013-06\/brasilien-proteste-toter\">Zeit Online<\/a> <\/p>\n<p><strong>Dazu noch: Brasiliens Demonstranten und ihre unerbittlichen Transparente<\/strong><br>\nKreative Slogans sagen mehr als tausend Worte. Was die Brasilianer von der Politik fordern. &Uuml;bersetzte Plakate<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1371170066245\/Die-Forderungen-der-Demonstranten\">der Standard<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>T&uuml;rkei: Das ist kein Komplott<\/strong><br>\nWas wird aus den Protesten in der T&uuml;rkei? Was bewirken sie? &bdquo;Sie haben die T&uuml;rkei nachhaltig ver&auml;ndert. Es wurde eine gl&auml;serne Mauer der Angst gebrochen&ldquo;, sagt der Politikwissenschaftler Cengiz G&uuml;nay im Interview. Was aber bedeutet das f&uuml;r die Erdogan-Regierung?&hellip;<br>\nAlso haben die Proteste bislang nichts gebracht?<br>\nDoch, sie haben die T&uuml;rkei nachhaltig ver&auml;ndert. Es wurde eine gl&auml;serne Mauer der Angst gebrochen. Es wurde deutlich, wie stark die t&uuml;rkische Zivilgesellschaft inzwischen ist. Und wie schwierig es in Zukunft sein wird, einfach von oben herab &uuml;ber die K&ouml;pfe der Menschen zu entscheiden. Ich denke auch, dass durch diese Ereignisse sowohl in der Regierungspartei als auch in der Opposition neue Dynamiken erzeugt wurden.<br>\nWorum geht es den Protestierenden denn &uuml;berhaupt, um Politik, um Erdogan?<br>\nDie gigantischen Bauprojekte der t&uuml;rkischen Regierung, die lokale Sorgen und Bedenken niederwalzen, der autorit&auml;re und bedrohliche Ton des Premierministers und der gesamten politischen Klasse, sowie die Angst, dass der eigene Lebensstil bedroht ist &ndash; das alles hat zu Frustration gef&uuml;hrt. Neu ist, dass die Menschen &uuml;ber ideologische Unterschiede hinweg zusammen dagegen aufgetreten sind. Sogar die verfeindeten Fu&szlig;ballklubanh&auml;nger haben gemeinsam demonstriert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/tuerkei\/tuerkei-proteste-das-ist-kein-komplott,23356680,23475306.html\">FR<\/a> \n<p><strong>Dazu: &raquo;Lass uns eine Gasgranate werfen, damit sie verrecken&laquo; &ndash; T&uuml;rkischer Journalist berichtet &uuml;ber Polizeigewalt<\/strong><br>\nGrundlose Verhaftungen, Schl&auml;ge bis zur Bewusstlosigkeit,<br>\nTodesdrohungen: Zwei Tage verbrachte der t&uuml;rkische Journalist und nd-Autor G&ouml;khan Bi&ccedil;ici in Haft. In einem Interview gibt er nun Einblick in das brutale Vorgehen t&uuml;rkischer Polizisten gegen&uuml;ber Pressevertretern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/825028.lass-uns-eine-gasgranate-werfen-damit-sie-verrecken.html\">ND<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Holpriger Pas de deux<\/strong><br>\nVieles im deutsch-franz&ouml;sischen Verh&auml;ltnis mutet derzeit wie eine Seifenblase an, die dem Wind der Realpolitik nicht standh&auml;lt. Auf dem G-8-Gipfel gab es eine starke britische Stimme zum Thema Steueroasen, eine vernehmbare britische und eine laute franz&ouml;sische Stimme zu Syrien. Allerdings keinen deutsch-franz&ouml;sischen Schulterschluss. Mal wieder.<br>\nDas ist ein Jammer. Das Tandem Berlin\/Paris k&ouml;nnte n&auml;mlich stark sein, wenn es franz&ouml;sische Strategie und deutsche Wirtschaftskraft zusammenf&uuml;hren w&uuml;rde, Frankreich seine Wirtschaftsromantik und Deutschland seine strategische Verschlafenheit &uuml;berwinden w&uuml;rde. Doch es hakt immer wieder.<br>\nWie holprig der Pas de deux derzeit ist, zeigte k&uuml;rzlich eine ziemlich aufgeregte Debatte im deutschen und franz&ouml;sischen Feuilleton. In der Debatte ging es um Alexandre Koj&egrave;ve, einen russischen Intellektuellen, der 1945 in Paris an der Ecole Normale Superieure Hegel-Vorlesungen hielt und dort die Cr&egrave;me de la Cr&egrave;me der franz&ouml;sischen Intellektuellen um sich scharte. Seine These: Der beste strategische Entwurf f&uuml;r Frankreich sei langfristig die Gr&uuml;ndung einer &ldquo;Lateinischen Union&rdquo; gegen&uuml;ber einem Germanisch-Angels&auml;chsischen Imperium, um das Land im Westen Europas der strukturellen deutschen Dominanz zu entziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2013%2F06%2F21%2Fa0075&amp;cHash=72a491d04afa33195ac2b946ca16e662\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Time For ECB To Agree A New Plan For Cyprus<\/strong><br>\nAfter dominating global headlines in March, developments in Cyprus have received little attention of late. The situation there, however, remains extremely serious and still has the potential to destabilize the euro area. Last week, the Cypriot President, Nicos Anastasiades sent a detailed letter to the EU institutions (Commission, Council, ECB) and the IMF detailing a number of problems with the current plan and requesting changes.<br>\nThough Anastasiades himself must take some of the blame for the events in March (he should never have agreed to the original plan to hit all deposit holders) his letter contains a number of important points which have been generally over-looked. He is correct that Cyprus was badly affected by the sovereign default in Greece and yet Greek depositors with the Cypriot banks were &ldquo;ring-fenced&rdquo; when the Cypriot banks failed. The Cyprus package badly failed the sniff test for fairness. [&hellip;]<br>\nThe recent re-working of Ireland&rsquo;s ELA thus provides a precedent for how to deal with Laiki and Bank of Cyprus&rsquo;s ELA. Place the ELA in a separate institution, have the institution default on its ELA and then provide the Central Bank of Cyprus with very long term government bonds as compensation, subject to the agreement that sells these bonds gradually over time to the private sector. If this is legal in Ireland, then it is legal in Cyprus. And indeed, this is one of the options listed in President Anastasiades&rsquo;s letter.<br>\nThe ECB&rsquo;s Governing Council should acknowledge its own mistake in sanctioning the creation of money to be loaned to insolvent banks.  Council members should also understand that, beyond the obvious arguments related to the unfairness of the current Cypriot deal, it is in the wider European interest to place Bank of Cyprus back on a stable footing and to lift the capital controls in Cyprus.  Failure to do this may have consequences that will rebound elsewhere. Are the ECB keen to have  people elsewhere in Europe  questioning the state of their banks and wondering whether they will also end up losing their money and having most of the rest frozen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.forbes.com\/sites\/karlwhelan\/2013\/06\/19\/time-for-ecb-to-agree-a-new-plan-for-cyprus\/\">Forbes<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Wie leider kaum anders zu erwarten war, haben sich Karl Wheelans gute Vorschl&auml;ge bereits <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article117323442\/Euro-Gruppe-lehnt-groessere-Zypern-Hilfe-strikt-ab.html\">in Luft aufgel&ouml;st<\/a>. Es sieht so aus, als wolle die Eurogruppe Zypern &uuml;ber die Klinge springen lassen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>The Spanish economy is suffering from contagion<\/strong><br>\nUntil about a year ago, almost all the job losses in Spain were concentrated in construction and related industries. Austerity policies have however lead to contagion of the other sectors of the economy: all sectors are shedding jobs, at the moment. Ironically, the source still mentions &lsquo;job growth&rsquo;. Remarkably, construction is still shedding jobs, after about five years of decline.\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130621_05.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130621_05_small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/rwer.wordpress.com\/2013\/06\/19\/the-spanish-economy-is-suffering-from-contagion\/\">Real World Economics Review<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gesamtevaluation ehe- und familienbezogener Leistungen: Parit&auml;tischer wirft Bundesfamilienministerin Schr&ouml;der Zwei-Klassen-Familienpolitik vor<\/strong><br>\nAls Zwei-Klassen-Familienpolitik kritisiert der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband die heute vorgestellten Pl&auml;ne von Bundesfamilienministerin Kristina Schr&ouml;der. Die im Rahmen der Pr&auml;sentation der Gesamtevaluation ehe- und familienbezogener Leistungen formulierten Reformvorschl&auml;ge w&uuml;rden die soziale Spaltung in Deutschland gravierend versch&auml;rfen, warnt der Verband. Der Parit&auml;tische fordert ein familienpolitisches Gesamtkonzept, das insbesondere sozial benachteiligte Familien in den Blick nimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-paritaetische.de\/startseite\/artikel\/news\/gesamtevaluation-ehe-und-familienbezogener-leistungen-paritaetischer-wirft-bundesfamilienministerin\/\">Der Parit&auml;tische<\/a>\n<p><strong>dazu: Immer nur Geld &ndash; Familienpolitik unter Kristina Schr&ouml;der<\/strong><br>\nDie Zahlen h&ouml;ren sich selbst im Zeitalter der Euro-Krise gewaltig an. Mehr als 200 Milliarden Euro investiert Deutschland in seine Ehen und Familien &ndash; j&auml;hrlich, wohlgemerkt. Es gibt nicht weniger als 156 verschiedene Leistungen. Eltern-, Kinder- und Mutterschaftsgeld, beitragsfreie Mitversicherung in der Krankenkasse, Baf&ouml;g, Familienzuschl&auml;ge, Jugendhilfe, Kinderfreibetr&auml;ge und vieles mehr entlasten die Eltern. &Uuml;ber die Jahrzehnte ist eine gewaltige Zahl teurer Leistungen entstanden. Ist das wirklich alles n&ouml;tig?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/familienpolitik-unter-kristina-schroeder-immer-nur-geld-1.1701903\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.H.:<\/strong> Der durchaus kritische Kommentar trifft in vielen Details den Nerv der Familienpolitik. In Deutschland haben wir viele Einzelleistungen, geben hohe Summen aus und liegen mit der Kinderquote trotzdem am Ende der euop&auml;ischen Skala. Wie passt das zusammen?  Der Bund schiebt die Verantwortung daf&uuml;r auf die L&auml;nder, weil die angeblich zu wenig f&uuml;r den Ausbau der Infrastruktur, z.B. f&uuml;r den Bau neuer Kitas tun. Das ist sicher richtig. Aber daf&uuml;r ben&ouml;tigt man mehr Personal, das bedeutet unter dem Strich auch: mehr Staat! Den will man im neoliberalen Zeitalter doch gerade vermeiden. Damit n&auml;hern wir uns dem Kern der Analyse des Kommentators. Die Nadelstiche gegen die Familienpolitik Schr&ouml;ders m&ouml;gen alle richtig gesetzt sein, aber weshalb geht Ro&szlig;mann dann nicht auch noch den letzten Schritt? Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird in Deutschland zunehmend schwieriger. Wie soll es auch m&ouml;glich sein, eine ad&auml;quate Erziehung zu gew&auml;hrleisten, wenn Mutter oder Vater oder beide permanent damit besch&auml;ftigt sind, sich buchst&auml;blich &uuml;ber Wasser zuhalten, weil sie in einem schlecht bezahlten befristeten Arbeitsverh&auml;ltnis stehen, weil sie neben der Hauptbesch&auml;ftigung noch einen Minijob aus&uuml;ben, weil sie keine Aussicht auf einen unbefristeten Arbeitsvertrag haben? Nat&uuml;rlich macht Schr&ouml;der keine Politik f&uuml;r Familien, diese Erkenntnis ist f&uuml;r die Betroffenen nicht neu. Kritische Journalisten sollten aber in ihren Analysen tiefer gehen und nicht nur in Wunden w&uuml;hlen, die offensichtlich sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Sparkommissar in NRW: Zu ernst f&uuml;rs Kabarett<\/strong><br>\nIn Nideggen bei D&uuml;ren &uuml;bernimmt erstmals ein Beamter als Sparkommissar die Macht &uuml;ber alle finanziellen Angelegenheiten einer Kommune. Jetzt ist Ralph Ballast da, 44, Beauftragter der Landesregierung in D&uuml;sseldorf. Ballast ersetzt in allen finanziellen Fragen den Stadtrat, der nicht mal nachtr&auml;glich einen Haushalt f&uuml;r 2012 hinbekam, keinen Sanierungsplan, keinen Etat f&uuml;r das laufende Jahr. Die happigen 20 bis 25 Millionen Schulden der kleinen Gemeinde, sagt Ballast, seien &ldquo;nicht mal das gr&ouml;&szlig;te Problem. Das Eigenkapital ist aufgebraucht. Nideggen muss sparen, dass es ans Eingemachte geht.&rdquo; W&auml;re die Stadt eine GmbH, w&uuml;rde sie l&auml;ngst im Insolvenzverfahren abgewickelt. Ballasts erste Amtshandlung: Erh&ouml;hung der Gewerbesteuer und des Grundsteuer-Hebesatzes von 450 auf 600 Punkte. Ein Drittel mehr, das trifft Reihenhaus-Eigent&uuml;mer mit einigen hundert Euro im Jahr. Immerhin: &ldquo;Jeder Cent bleibt vor Ort&rdquo;, sagt Ballast. Bis 2018 soll es auf bis zu 990 Punkte hochgehen. Wenn die Einsparwege nicht entscheidend breiter werden. Und weil der aktuelle Zensus neue Zahlen lieferte. Nideggen rutschte in Sachen Einwohneranzahl mit minus 7,1 Prozent (einer der deutschen Topwerte nach Spitzenreiter Aachen nebenan: minus 8,5 Prozent) und nur noch 9.877 B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger ins Vierstellige. Die Folge: weniger Zusch&uuml;sse, fast eine halbe Million pro Jahr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2013%2F06%2F20%2Fa0084&amp;cHash=6054ea13aae7b6da51849e78db7d458d\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die deutsche Job-AG<\/strong><br>\n[&hellip;] So einfach ist das. Passt so am besten in die Statistik. Und nach der haben wir schon im zweiten Jahr in Folge eine derart niedrige Zahl von Arbeitslosen, dass manche Statistiker schon von baldiger Vollbesch&auml;ftigung sprechen. Gern wird dabei au&szlig;er Acht gelassen, dass seit 1991 bis heute anhaltend das Heer der sogenannten &ldquo;atypisch Besch&auml;ftigten&rdquo; massiv w&auml;chst. Zu den Menschen in atypischen Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnissen z&auml;hlen Frauen wie Kerstin W., also alle befristet Besch&auml;ftigten, aber auch Mini- und Midi-Jobber, Teilzeitbesch&auml;ftigte mit einer Wochenarbeitszeit unter 20 Stunden und Leih&shy;ar&shy;beit&shy;neh&shy;mer\/innen und Werkvertr&auml;gler. Summa summarum waren das 2011 insgesamt 7,81 Millionen Menschen, davon allein 4,89 Millionen Personen, die ausschlie&szlig;lich einen Mini-Job auf 400 Euro-Basis hatten.<br>\nDas sind fast acht Millionen Menschen in prek&auml;ren, also unsicheren Arbeitsverh&auml;ltnissen. Acht Millionen von insgesamt 41 Millionen Besch&auml;ftigten in Deutschland, gut ein F&uuml;nftel aller Besch&auml;ftigten, die keine lebenssichernden Einkommen haben. Laut dem Statistischen Bundesamt sind knapp 20 Prozent der Bev&ouml;lkerung in Deutschland von Armut bedroht. Das m&ouml;gen im Vergleich zu Bulgarien, wo bereits die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung verarmt ist, wenige sein. Aber die unsicheren Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse sind bis 2010 gegen&uuml;ber 1991 um 3,5 Millionen angestiegen, die Normalarbeitsverh&auml;ltnisse, also sozialversicherungspflichtige Voll- und Teilzeitstellen &uuml;ber 20 Stunden, um 3,8 Millionen gesunken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/publik.verdi.de\/2013\/ausgabe-04\/gesellschaft\/reportage\/seiten-12-13\/A5\">ver.di Publik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gute Arbeit: Was k&ouml;nnen wir von anderen L&auml;ndern lernen?<\/strong><br>\nIn Deutschland lag die Arbeitslosenquote im M&auml;rz 2013 bei 5,3 Prozent, das ist die H&auml;lfte der Arbeitslosigkeit, die die EU zurzeit verzeichnet. Dieser Erfolg ist jedoch mit einer Zunahme atypischer und prek&auml;rer Besch&auml;ftigung einhergegangen. Bei einer Neuordnung des Arbeitsmarktes kann sich die deutsche Politik in vielen Einzelaspekten an Regelungen in anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern orientieren, sagt Prof. Dr. Brigitte Unger, Wissenschaftliche Direktorin des WSI. In ihrem Vortrag auf der Tagung &ldquo;Konturen einer neuen Ordnung der Arbeit&rdquo; am 29.5.2013 in Berlin stellte sie Strategien f&uuml;r den Umgang mit prek&auml;rer Besch&auml;ftigung vor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/43272_43278.htm\">WSI Video des Vortrags<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Arbeitsk&auml;mpfe in Zeiten der Globalisierung<\/strong><br>\nStrikte Sparkurse und hohe Arbeitslosigkeit f&uuml;hren weltweit zu Protesten und Arbeitsk&auml;mpfen. &Ouml;konomen machen daf&uuml;r die Globalisierung und Liberalisierungsma&szlig;nahmen der Staaten verantwortlich. Wenn Menschen &ldquo;um jeden Preis&rdquo; arbeiten m&uuml;ssten, seien Proteste die nat&uuml;rliche Folge.<br>\nMit dem Bedeutungswandel von Arbeitsk&auml;mpfen hat sich eine internationale Tagung in Hamburg befasst, veranstaltet vom Fachbereich Sozial&ouml;konomie der Uni Hamburg und dem Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/studiozeit-ks\/2150365\/\">DLF<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Burger King: Franchise-Nehmer heuern Betriebratsfresser Naujoks an<\/strong><br>\nDie Burger King Filialbesitzer Erg&uuml;n Yildiz und Alexander Kolobov haben laut &uuml;bereinstimmenden Berichten von K&ouml;lner Stadt-Anzeiger und NGG-Gewerkschaftern jetzt den Union Buster Helmut Naujoks engagiert. Im Fr&uuml;hjahr 2013 hatte ihr Konsortium 91 Burger-King-Filialen von der Burger King Worldwide AG gekauft. Kurz danach berichteten Betriebsr&auml;te und Gewerkschafter in Dortmund von Schikanen und Repressalien (siehe unser Beitrag vom Mai 2013). Jetzt schalten Yildiz und Kolobov offenbar einen weiteren Gang hoch. F&uuml;r die Besch&auml;ftigten der betroffenen 91 Filialen muss daher Alarm-Stufe rot gelten. Diese befinden sich laut Recherche der Frankfurter Rundschau vornehmlich im Westen und S&uuml;d-Westen der Republik (Siehe Liste der betroffenen Burger-King Filialen, pdf). Beruhigend ist lediglich folgender Gedanke: Schlimmer geht nimmer.<br>\nZu Naujoks&rsquo; Methoden, einzelne Betriebratsmitglieder aus dem Betrieb zu entfernen oder ganze Betriebsratsgremien zu demontieren, geh&ouml;ren Abmahnungswellen, K&uuml;ndigungswellen (d.h. mehrere fristlose K&uuml;ndigungen gegen eine Person aus verschiedenen Gr&uuml;nden), offene und verdeckte Bespitzelung, Hausverbote gegen Gewerkschaftssekret&auml;re und Betriebsr&auml;te, Verhinderung und Abmahnung von Presseberichterstattung, Gr&uuml;ndung und Coaching von Anti-Betriebsrats-Initiativen, Spaltung und Polarisierung der Belegschaft. Zur Methode Naujoks geh&ouml;rt auch ein juristisches Sperrfeuer aus unsubstantiierten Abmahnungen, K&uuml;ndigungen und Anzeigen gegen Einzelne. Das vorrangige Ziel ist nicht ein Sieg vor Gericht, sondern maximale Zerm&uuml;rbung der Gegner. Man k&ouml;nnte auch von juristischem Stalking und institutionellem Rechtsmissbrauch sprechen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/arbeitsunrecht.de\/?p=1808\">Arbeitsunrecht<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wohnungsmarkt: Die 91 geheimnisvollen Experten der INSM<\/strong><br>\nKaum ist Angela Merkel mit ihrer Mietpreisbremse wieder zur&uuml;ck gerudert, liest man auf der Facebook-Seite der &bdquo;Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft&rdquo; (INSM), bekannte &Ouml;konomen w&uuml;rden vor einer solchen Regulierung warnen. Wom&ouml;glich k&ouml;nnte mal wieder der Markt beunruhigt werden. Diesmal der Wohnungsmarkt.<br>\nGeladen hatte die IW Consult, eine Tochtergesellschaft des Instituts der deutschen Wirtschaft K&ouml;ln (IW). Im Auftrag der INSM wurden 91 &Ouml;konomen nach ihrer Meinung zur Mietpreisbremse befragt. Das Ergebnis ist nicht &uuml;berraschend, eher die Argumentation der Interviewten. Nachdem es zum 1. Mai 2013 bereits eine Mietpreisregulierung f&uuml;r bestehende Mietvertr&auml;ge gegeben hatte, die &Ouml;konomen da aber noch geteilter Meinung waren, ob sie das gut finden sollen oder nicht, ist laut INSM jetzt aber mal Schluss mit lustig. Von den 91 Interviewten lehnten 68 den Schutz von Neuvertr&auml;gen ab. INSM-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Hubertus Pellengahr brachte es gleich ganz pr&auml;gnant auf den Punkt, als er festhielt: &bdquo;Ein weiterer Eingriff in den Wohnungsmarkt w&auml;re ungerecht und ist unn&ouml;tig. Im Gegenteil: g&auml;be es weniger Reglementierung und w&uuml;rde sich die Politik ernsthafter an die Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft halten, w&uuml;rde der Wettbewerb f&uuml;r Investitionen und mehr bezahlbaren Wohnraum sorgen. Die diskutierte Mietpreisbremse wird die Lage f&uuml;r Mieter nicht verbessern, sondern genau die gegenteilige Wirkung erzielen und das Angebot an neuem Wohnraum verringern.&ldquo; Klingt fast, als w&uuml;rde sich Pellengahr sogar f&uuml;r die Mieter einsetzen. Klingt aber nur so, macht er nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/127242\/wohnungsmarkt-die-91-geheimnisvollen-experten-der-insm\">Der Spiegelfechter<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Elblandkliniken &ndash; Hartn&auml;ckigkeit hat sich gelohnt<\/strong><br>\nPrivatisierung verhindert, Vorst&auml;nde vom Aufsichtsrat abgew&auml;hlt, Frauenklinik-Chef beurlaubt<br>\nUnd pl&ouml;tzlich geht es doch: In den Elblandkliniken, zu denen die H&auml;user in Radebeul, Mei&szlig;en, Riesa und Gro&szlig;enhain geh&ouml;ren, wurden der kaufm&auml;nnische und der medizinische Vorstand vom Aufsichtsrat abgew&auml;hlt. Der Chef der Frauenklinik in Riesa ist beurlaubt. Seit Jahren hat sich die Situation f&uuml;r die Besch&auml;ftigten in den Kliniken verschlechtert. Das Wort &ldquo;Wirtschaftsplan&rdquo; hat sich nicht nur zum Unwort entwickelt, es wurde von den Kolleg\/innen sogar als Unwort gew&auml;hlt. Denn f&uuml;r den Druck auf das Personal, f&uuml;r Hinweise auf Kosten und f&uuml;r das katastrophale Arbeitsklima musste stets der &ldquo;Wirtschaftsplan&rdquo; als Begr&uuml;ndung herhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/publik.verdi.de\/2013\/ausgabe-04\/gewerkschaft\/regional\/seite-7\/A1\">ver.di Publik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>EU-Lobbyregister: freiwilliger Ansatz gescheitert<\/strong><br>\nZum zweiten Geburtstag des EU-Transparenzregisters morgen zieht LobbyControl Bilanz: Ob Goldman Sachs oder Amazon, auch nach zwei Jahren bleibt eine kritische Zahl an Lobbyisten dem Register fern. Und es steckt immer noch voller unvollst&auml;ndiger und fragw&uuml;rdiger Daten. Diese Ergebnisse pr&auml;sentieren wir heute in unserer Studie: &ldquo;Rescue the Register! How to make EU lobby transparency credible and reliable&rdquo;, die wir gemeinsam mit unserem europ&auml;ischen Netzwerk &ldquo;Allianz f&uuml;r Lobbytransparenz und ethische Regeln&rdquo; (ALTER-EU) erstellt haben. Zeit f&uuml;r EU-Kommission und Parlament, im anstehenden &Uuml;berpr&uuml;fungsprozess endlich den Schritt zu einem echten verpflichtenden Lobbyregister zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2013\/06\/eu-lobbyregister-freiwilliger-ansatz-gescheitert\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Bekommen die Parteien wirklich weniger Spenden?<\/strong><br>\n&ldquo;Unternehmen k&uuml;rzen der CDU die Spenden&rdquo; &ndash; so titelte das Handelsblatt diesen Montag. Auch andere Zeitungen griffen die Meldung auf, nach der die Parteien im Wahlkampf mit weniger Gro&szlig;spenden auskommen m&uuml;ssten. Die Nachricht f&uuml;hrt in die Irre. Denn der R&uuml;ckgang der Gro&szlig;spenden bezieht sich allein auf Einzelspenden &uuml;ber 50.000 Euro. Ob die Parteispenden insgesamt zur&uuml;ckgehen, ist fraglich. Im Gegenteil: Die CDU verweist laut Handelsblatt darauf, dass die finanzielle Unterst&uuml;tzung f&uuml;r ihre Partei insgesamt sogar gestiegen sei.<br>\nDie Meldung legt vielmehr nahe, dass mehr Spender darauf achten, dass ihre Spende nicht sofort ver&ouml;ffentlicht wird. Denn das m&uuml;ssen sie nur bei Einzelspenden &uuml;ber 50.000 Euro. Mehrere Gro&szlig;spenden werden dabei nicht aufaddiert. Wenn also jemand einer Partei an zwei Tagen hintereinander jeweils genau 50.000 Euro spendet, wird das erst im Rechenschaftsbericht f&uuml;r das Jahr 2013 sichtbar. Und dieser erscheint erst im Fr&uuml;hjahr 2015 &ndash; lange nach der Bundestagswahl.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2013\/06\/bekommen-die-parteien-wirklich-weniger-spenden\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Auf unentdecktem Land<\/strong><br>\nDer Spott, der sich aufgrund der Neuland-&Auml;u&szlig;erung in eben diesem &ldquo;Neuland&rdquo; &uuml;ber Merkel ergoss, hat letztlich bewiesen, dass die Internet-Gemeinde zuweilen eine arrogante Parallelgesellschaft ist, die sich an einzelnem Partikel einer Aussagen aufgeilt, aber die ganze Quintessenz von Aussagen gar nicht erst thematisiert.<br>\nJeder hatte w&auml;hrend des Obama-Besuches das Recht, seinen Hohn in Wort, Schrift und Bild frei zu &auml;u&szlig;ern und zu verbreiten &ndash; so oder &auml;hnlich formuliert man im Internet zuweilen den Meinungsfreiheit-Artikel um. Als die Kanzlerin von Neuland sprach, entfaltete sich wieder mal shitstormgleich ein Strauss bunter H&auml;me. Doch alle Bl&uuml;ten wiesen denselben Grundtenor auf. Er lautete: Wir Menschen im Internet haben Qualit&auml;ten und Kompetenzen, schon seit Jahren, die die Kanzlerin nicht hat. Es handelt sich, vereinfacht gesagt, um die Arroganz des K&ouml;nners gegen&uuml;ber den Nichtk&ouml;nner.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2013\/06\/auf-unentdecktem-land.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Snowden and the three wise NSA whistleblowers<\/strong><br>\nWhistleblowing is a risky business. I expect that, as they planned their course of action over the four months, Edward Snowden and his main media minder, Glenn Greenwald, paid very close attention to what happened to three past whistleblowers who crossed the NSA. And looking at these three men gives an idea of the interests, principles and powers that are being contested beneath the superficially simple tale of a young analyst who fled to Hong Kong to tell the world about runaway US government surveillance.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.atimes.com\/atimes\/China\/CHIN-01-210613.html\">Asia Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>&ldquo;Rechtschreibkatastrophe&rdquo; &ndash; Die Journalismus-Katastrophe<\/strong><br>\nNun hat sie es auf die Titelseite des Print-SPIEGELs geschafft: &ldquo;Die Rechtschreip-Katerstrofe&rdquo;. Untertitel: Warum unsere Kinder nicht mehr richtig schreiben lernen. [&hellip;]<br>\nDeshalb soll dieser Post zwei Fragen kl&auml;ren: Gibt es tats&auml;chlich eine Rechtschreibkatastrophe? Und wenn ja, wer ist schuld daran? Die Antworten werden nicht ganz einfach ausfallen, denn wie man es vom SPIEGEL gewohnt ist, werden viele Halb- und Viertelwahrheiten mit einigen echten Fakten und einigem puren Unsinn vermischt pr&auml;sentiert. [&hellip;]<br>\nDoch leider wird bei der Ursachenforschung des SPIEGELs alles komplett durcheinander geworfen. Zwar musste ich erleichtert feststellen, dass trotz eines kleinen Seitenhiebs weder das Internet und die SMS, noch die Kinder mit Migrationshintergrund und deren Migranteneltern schuld sind. Denn es sind dieses Mal nur die fehlgeleiteten Gutmenschen, die die Verantwortung tragen. [&hellip;]<br>\nAber der Glaube an die gute alte Zeit sitzt nun einmal tief. Nur mit H&auml;rte und Strenge erzielt man Bildungserfolge, oder? Kinder m&uuml;ssen gezwungen werden! Und stures Einpauken hat den SPIEGEL-Autorinnen doch auch nicht geschadet? Ich bin mir da nicht so sicher. Ich w&uuml;nsche mir bald einen Artikel zur &ldquo;Journalismus-Katastrophe: Warum unsere Journalisten zwar orthografisch korrekt, aber inhaltlich falsch schreiben&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.carta.info\/60026\/die-journalismus-katastrophe\/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+carta-standard-rss+%28Carta%29\">Carta<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Macht die Bildungsrepublik wahr!<\/strong><br>\nIn knapp hundert Tagen ist Bundestagswahl. Bis dahin bleibt den Parteien noch allerhand Zeit, mit den &uuml;blichen bildungspolitischen Heilversprechen auf Stimmenfang zu gehen. Erfahrungsgem&auml;&szlig; sind die nach dem Urnengang Schnee von gestern. Damit es diesmal anders kommt, haben sich Studierendenvertreter aus ganz Deutschland zur Kampagne &ldquo;Bildung braucht &hellip;&rdquo; zusammengetan. Im Gespr&auml;ch mit Studis Online benennt B&uuml;ndnissprecher Steffen Regis Forderungen und Ziele der Beteiligten und erkl&auml;rt, warum es aktuell an breitem Protest hakt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-1548-bildung-braucht.php\">StudisOnline<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Lehrer mit Zeitvertrag: Frust mit der Befristung<\/strong><br>\nAuf rund 30.000 sch&auml;tzt der Gewerkschafter deutschlandweit die Zahl derer, die von Zeitvertrag zu Zeitvertrag als Lehrer eingestellt werden. &ldquo;Diese Entwicklung nimmt zu, denn die B&uuml;rokratie ist gezwungen, etwas gegen Unterrichtsausfall zu tun. Vor zehn Jahren hat man sich im Zweifelsfall nicht um eine Vertretung gek&uuml;mmert, heute gibt es Zeitvertr&auml;ge f&uuml;r die Vertretungskr&auml;fte&rdquo;, so Nagel. Sp&auml;testens seit Juli 2012 wird aber auch das von den L&auml;ndern mit gr&ouml;&szlig;erer Vor- und Umsicht betrieben.<br>\nGrund: Damals, vor rund einem Jahr, hatte das Bundesarbeitsgericht einer Lehrerin in Hessen eine Festanstellung zugesprochen, nachdem diese elf Jahre lang mit 13 befristeten Arbeitsvertr&auml;gen t&auml;tig gewesen war.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/Frust-mit-der-Befristung-28441916.html\">ZDF heute.de<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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