{"id":17745,"date":"2013-06-25T09:11:24","date_gmt":"2013-06-25T07:11:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17745"},"modified":"2015-11-09T12:44:27","modified_gmt":"2015-11-09T11:44:27","slug":"hinweise-des-tages-1907","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17745","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB\/JK\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17745#h01\">Harald Schumann: Zypern: Wirtschaft im freien Fall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17745#h02\">Taksim ist &uuml;berall!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17745#h03\">Griechenland: Droge der Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17745#h04\">Euro-Krisenpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17745#h05\">Paul Krugman:  Et Tu, Bernanke?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17745#h06\">Steuerbetrug in Milliardenh&ouml;he<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17745#h07\">Tricksen f&uuml;r die Erfolgsbilanz mit sinkenden Erwerbslosenzahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17745#h08\">Lohnsklaverei in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17745#h09\">Wissenschaftler widersprechen Kristina Schr&ouml;der<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17745#h10\">Christoph Butterwegge: Altersarmut? Ein Armutszeugnis f&uuml;r die Bundesregierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17745#h11\">Drohnen-Skandal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17745#h12\">Abh&ouml;rskandale<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17745#h13\">Der Fall Snowden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17745#h14\">Amazon: Als Roboter im Internet-Kaufhaus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17745#h15\">&ldquo;Demokratie ist, was die Eliten darunter verstehen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17745#h16\">Politische Korruption<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17745#h17\">Nochmals: Der bedr&uuml;ckende Alltag auf dem Jugendamt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17745#h18\">Rechtsextreme Netzwerker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17745#h19\">Abzug aus Afghanistan: Rette sich, wer kann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17745#h20\">Bertelsmann Stiftung: Chancenspiegel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17745#h21\">Ferien auf dem Arbeitsamt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17745#h22\">Das Geheimnis hinter dem Pisa-Erfolg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17745#h23\">Drei Mann in einem Boot<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17745#h24\">Welthungerhilfe warnt vor Waffen f&uuml;r Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17745#h25\">Nochmals: Obama in Berlin: Zur Pose erstarrte Symbolik und leere Worth&uuml;lsen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17745#h26\">Haftstrafe f&uuml;r Italiens Ex-Premier: Berlusconi bleibt ein letzter Trick<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17745#h27\">TV-Tipp: Neues aus der Anstalt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17745&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Harald Schumann: Zypern: Wirtschaft im freien Fall<\/strong><br>\nVerwaiste Fabriken, Gesch&auml;fte und Baustellen &ndash; so sieht der Alltag in Zypern seit dem Fr&uuml;hjahr aus. Gerettet hat die Europ&auml;ische Union zuerst ausl&auml;ndische Investoren. Heimische Unternehmen, wenn sie noch nicht pleite gegangen sind, bangen nun um ihr Fortbestehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/finanzlage-in-zypern-wirtschaft-im-freien-fall\/8394824.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Einen um das Zypern-Kapitel erweiterten Film &bdquo;Staatsgeheimnis Bankenrettung&ldquo; von Arpad Bondy und Harald Schumann sendet <a href=\"http:\/\/www.arte.tv\/guide\/de\/048116-000\/staatsgeheimnis-bankenrettung\">Arte Dienstag um 23.05 Uhr<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Taksim ist &uuml;berall!<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>&Uuml;berall ist Widerstand!<\/strong><br>\nGlobale Proteste &ndash; Was mit den Protesten in Istanbul begann, hat sich inzwischen zu einer globalen Protestbewegung ausgeweitet. Der Ruf nach mehr Demokratie ist weltweit zu h&ouml;ren.<br>\nDie Medien und vor allem das Internet sind dabei ein wichtiges Instrument der Organisation der Proteste. W&auml;hrend die klassischen Massenmedien und ihre digitalisierten Abbilder wie die Online-Ausgaben wichtiger Zeitungen die Aufmerksamkeit einer breiten &Ouml;ffentlichkeit erregen, leisten Blogs und Nachrichten &uuml;ber soziale Netzwerke auf der Seite der Informationsproduzenten eine tiefere Auseinandersetzung mit der Thematik und erm&ouml;glichen auf der Seite der &Ouml;ffentlichkeit eine kritische Auseinandersetzung mit der etablierten Berichterstattung. Diese ist nicht nur in einem Regime, dass die Pressefreiheit wie die T&uuml;rkei einschr&auml;nkt notwendig &ndash; sondern auch in einem Land wie Deutschland, in dem &uuml;ber die Diktatur der Reichweite, Einschaltquote und der Befindlichkeit der Menschen die Medieninhalte bestimmt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/autoren\/philipp-adamik\/taksim-ist-ueberall-ueberall-ist-widerstand\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>T&uuml;rkei: Ein soziales Europa ist m&ouml;glich<\/strong><br>\nDie EU leidet unter einer Marktfixierung. Ist das vielleicht der Grund, warum sie die turbokapitalistische T&uuml;rkei bisher so prickelnd fand? Und dass sie es vorzog, zu den inhaftierten Journalisten und der beginnenden Repression zu schweigen?<br>\nWenn Menschen f&uuml;r Meinungsfreiheit, Selbstbestimmung, Demokratie und gegen Unterdr&uuml;ckung auf die Stra&szlig;e gehen, sind das genau die westlichen Werte, die die EU vertritt und von anderen einfordert. Nun gab sie endlich zu den Protesten in der T&uuml;rkei einen Laut von sich, aber kann man diese ambivalenten Moralappelle wirklich ernst nehmen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/meine-heimat-ein-soziales-europa-ist-moeglich\/8394734.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Dass in den t&uuml;rkischen Protesten offenbar auch ein gro&szlig;es Moment an Kritik am Neoliberalismus mitschwingt, dass verschweigt die deutsche Mainstreamjournaille in ihren euphorischen Berichten &uuml;ber die neue t&uuml;rkische Freiheitsbewegung lieber.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Arbeitnehmer haben weniger Rechte in der T&uuml;rkei<\/strong><br>\nDer Schutz der Arbeitnehmer ist in der T&uuml;rkei viel weniger entwickelt im Vergleich zu Deutschland. Das f&uuml;hrt zu krassen Lohnunterschieden und zahlreichen Arbeitsunf&auml;llen, hat die Sozialwissenschaftlerin Asli Odman von der Universit&auml;t Istanbul erforscht. Sie bekr&auml;ftigt: Auseinandersetzungen am Arbeitsplatz sind f&uuml;r Arbeitnehmer dadurch viel schwieriger, zumal der Grad der gewerkschaftlichen Organisierung in der T&uuml;rkei ebenfalls viel geringer ist im Vergleich zu Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/mp3-download.swr.de\/swr2\/geld_markt_meinung\/2013\/04\/06\/615972.6444m.mp3\">SWR2 [MP3]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die Demonstrationen in der T&uuml;rkei haben auch die Debatte um einen EU-Beitritt der T&uuml;rkei neu entfacht. Die EU ist sich &uuml;ber sie Er&ouml;ffnung eines weiteren Beitrittskapitels noch unschl&uuml;ssig. Allzu verst&auml;ndlich ist der Wunsch von Felix Dachsel von der taz an die Menschen vom Gezi-Park ein starkes Signal zu senden: &ldquo;Denn wenn es im Moment ein Land gibt, das jenes Europa verk&ouml;rpert, wie es sein sollte, dann ist es dieses: die Republik Gezi. Solidarisch, friedlich, pluralistisch, mutig, frei.&rdquo; Nur die T&uuml;rkei ist nicht der Gezi-Park. Die T&uuml;rkei ist auch ein Staat, der gegen &Auml;rzte vorgeht, welche Demonstranten versorgten. Das deutsche Kapital hat sich in Erweiterungsfragen schon immer &ldquo;kosmopolitisch&rdquo; gegeben. Hat sie doch mit dem &uuml;brigen europ&auml;ischen Gro&szlig;kapital die Blaupause f&uuml;r den EU-Binnenmarkt geliefert. Dass es heute f&uuml;r die Aufnahme der T&uuml;rkei in die EU wirbt, liegt zum in der die leichteren Marktzugangsperspektive innerhalb des EU-Binnenmarktes und zum anderen an den niedrigen Lohnkosten und den gering ausgepr&auml;gten Arbeitnehmerrechten, die dazu beitragen, dass es so bleibt. F&uuml;r die die Arbeitnehmer Deutschlands und der alten europ&auml;ischen Industriel&auml;nder erh&ouml;ht sich mit jedem Niedriglohnland und schwachen Gewerkschaften -die Krisenl&auml;nder geh&ouml;ren bald dazu &ndash; der Druck, die L&ouml;hne niedrig zu halten und in sich Sachen Arbeitnehmerrechte zur&uuml;ckzuhalten. Sowohl die Europ&auml;ische Union, ja selbst die W&auml;hrungsunion, ist bereits jetzt von einem so gewaltigen Entwicklungsgef&auml;lle gepr&auml;gt, das gemeinsame Politiken immer unwahrscheinlicher macht. Nehmen wir die diversen Subventions- und F&ouml;rdert&ouml;pfe sowie Regional- und Strukturfonds im EU-Haushalt: Vor &uuml;ber 20 Jahren hatte man sich noch locker darauf verst&auml;ndigt, dass der EU-Haushalt etwa 1,2 Prozent des EU-BIPs ausmachen sollte. In den Hintergrund geriet, dass nach der Norderweiterung mit steigendem Anteil &auml;rmerer, osteurop&auml;ischer L&auml;nder, der absolute Anteil der Nettozahler auch stieg, so dass man sich heute nicht mehr an Anteilen des EU-BIP, sondern an absoluten Zahlen orientiert. Der urspr&uuml;ngliche Vorschlag der Kommission f&uuml;r 2014 bis 2020 lag &uuml;ber einer Billion Euro. Die Vehemenz, mit der seitens der Nettozahler erfolgreich gegen diesen Vorschlag gek&auml;mpft wurde, zeigt, dass die Schmerzgrenze jenseits zuk&uuml;nftiger Erweiterungen der EU bei einer Billion liegt. Bei einem Beitritt der T&uuml;rkei w&uuml;rde diese den bisher gr&ouml;&szlig;ten Nettoempf&auml;nger Polen verdr&auml;ngen bzw. alle bisherigen Nettoempf&auml;nger w&uuml;rden weniger erhalten. &ndash; Auf der Website des SWR2 sind zum Schwerpunkt &ldquo;Tiger T&uuml;rkei: Licht und Schatten des t&uuml;rkischen Wirtschaftsbooms&rdquo; <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/swr2\/programm\/sendungen\/geld-markt-meinung\/archiv\/-\/id=658952\/nid=658952\/did=11053990\/12667fg\/index.html\">weitere Beitr&auml;ge zu h&ouml;ren<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Droge der Krise<\/strong><br>\nWenn alle wissen, wie grauenhaft dieses Zeug ist, warum nehmen es dann trotzdem so viele? Christos zuckt die Achseln: &ldquo;Ist eben die Droge der Krise. Das Land geht genauso grausam vor die Hunde wie die Sisa-User. Passt zusammen.&rdquo; [&hellip;]Der ehemalige Witz, Griechenland sei das erste afrikanische Land mit wei&szlig;er Bev&ouml;lkerung, trifft mittlerweile f&uuml;r viele Lebensbereiche tats&auml;chlich zu. Vergangenes Jahr zog die griechische Sektion der &ldquo;&Auml;rzte der Welt&rdquo; alles Personal aus dem Kongo und aus &Auml;thiopien ab. Grund: Griechenland sei nach den eigenen Standards inzwischen selbst Katastrophengebiet. Apropos Afrika, in Griechenland h&auml;ufen sich Ausbr&uuml;che von Malaria, West-Nil- und Dengue-Fieber. Geschlechtskrankheiten wie Syphilis, Gonorrhoe (&ldquo;Tripper&rdquo;) und Condylomata acuminata (&ldquo;Feigwarzen&rdquo;), Krankheiten, die nach dem Zweiten Weltkrieg ausgerottet waren, sind wieder auf dem Vormarsch. Und die HIV-Infektionsrate ist in den vergangenen zwei Jahren um 1500 Prozent gestiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/leben\/sisa-suechtige-in-griechenland-droge-der-krise-1.1702918\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Leser D.B.:<\/strong> Ein Land und seine Menschen gehen vor die Hunde. Erneut ein ersch&uuml;tterndes Dokument dar&uuml;ber, was die &ldquo;Rettungspolitik&rdquo; in Griechenland angerichtet hat und noch immer anrichtet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Euro-Krisenpolitik<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>What Is Missing for a &raquo;Genuine&laquo; Monetary Union?<\/strong><br>\nWesentliche Elemente zur Komplettierung der Wirtschafts- und W&auml;hrungsunion (WWU) fehlen in den bislang diskutierten Reformpl&auml;nen. Die multiplen Ungleichgewichte der derzeitigen Krise verlangen nach einer deutlich umfassenderen institutionellen Antwort. Vor dem Junigipfel des Europ&auml;ischen Rates werden daher existierende Instrumente analysiert sowie fehlende Reformen der WWU identifiziert. Ein vollst&auml;ndiger Fahrplan zur Komplettierung der Eurozone wird vorgestellt, der eine echte soziale Dimension, ein zentrales WWU-Budget sowie ein Instrument zur gemeinsamen Schuldenaufnahme beinhaltet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/id\/ipa\/10112.pdf\">FES Perspective, June 2013 [PDF &ndash; 95 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Yanis Varoufakis: Europa aus den Fugen<\/strong><br>\nThe Eurozone was designed for a global economy in which the United States played a crucial role in recycling global surpluses, thus generating the requisite demand for net exporters around the world. When the 2008 financial storm hit, and the United States economy lost its capacity to recycle the net surpluses of the Rest of the World (including Europe&rsquo;s), a monetary union lacking essential stabilising devices was bound to be profoundly destabilised. Can Europe&rsquo;s leaders agree to a redesign that will help Europe survive in the brave new world unleashed by the financial crisis? Will they?<br>\nSo, why is Northern Europe, i.e. the Eurozone&rsquo;s surplus nations, so steadfast in its determination to maintain an architecture that was designed for a time when the United States played a role it can no longer fulfil? I fear that there are two powerful, intertwined, yet utterly irrational, reasons. The first one was conveyed to me by one of the German Chancellor&rsquo;s close economic advisers. His simple point was that instituting a proper intra-European surplus recycling mechanism (like our Modest Proposal2) would mean that Germany would never be able to leave the Eurozone in the future. It would, effectively, be giving up the Get-Out-Of-Here card that only surplus nations truly possess currently (since deficit nations know that an exit from the common currency area would mean a massive capital outflow and a subsequent collapse of their banking sector). &ldquo;It is not, of course, that the German Chancellor wants to use this card in order to exit the Eurozone&rdquo;, my interlocutor continued. &ldquo;No, she just loves having it because the fact that the French President is lacking one, as are the Italian and Spanish Prime Ministers, grants her an exorbitant degree of bargaining power within the European Council, the Eurogroup etc.&rdquo;<br>\nIn short, Europe&rsquo;s tragedy is that those with the power to resolve the crisis, by replacing the broken American surplus recycling mechanism (at least internally, within the Eurozone), will lose much of their political power within Europe if they effectively use that power.<br>\nThe second reason reinforces the first one: For three years now, the German public has become convinced that Germany has escaped the worst of the Crisis because of the German people&rsquo;s virtuous embracement of thriftiness and hard work; in contrast to the spendthrift Southerners who, like the fickle grasshopper, made no provisions for when the winds of finance would turn cold and nasty. This mindset goes hand in hand with a moral righteousness that implants into good people&rsquo;s hearts and minds a penchant for exacting punishment on the grasshoppers &ndash; even if punishing them also punishes themselves in the long run. They see the low interest rates of the German bunds as a reward for thrift rather than as evidence of the capital flight from the rest of the Eurozone caused by the latter&rsquo;s disintegration in the Periphery.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/yanisvaroufakis.eu\/2013\/06\/23\/europe-unhinged-article-in-the-european-financial-review\/\">yanisvaroufakis.eu<\/a>\n<p><em><strong>Varoufakis Alternativen<\/strong> (zur notwendigen <a href=\"http:\/\/yanisvaroufakis.eu\/2011\/03\/15\/modest-proposal-2-0-as-presented-at-the-european-party-of-the-left-athens-conference-on-12th-march-2011\/\">Erg&auml;nzung siehe auch hier<\/a>) lauten: Kann sich die Eurozone unter deutscher F&uuml;hrung mittels Schuldenschnitt und Marshallplan f&uuml;r die Peripheriestaaten zu einem innereurop&auml;ischen Bretton-Woods-System entwickeln und damit eine innereurop&auml;ische Wirtschaftsentwicklung in Gang setzen, die Deutschland auch wirtschaftlich endg&uuml;ltig an Europa bindet oder bringt Deutschland weiterhin zur Durchsetzung seiner wirtschaftspolitischen Vorstellungen in Europa  seine Weltmarktstellung gegen die anderen Europ&auml;er nach dem Motto in Stellung: &bdquo;Wir brauchen Euch notfalls nicht f&uuml;r unsere Exporte, ihr aber werdet bei Auseinanderbrechen der Eurozone den schlimmeren Kollaps erleben&ldquo; (ohne zu bedenken, dass der Euro deutsche Exporte auf dem Weltmarkt puffert) ? Der Autor ist pessimistisch.<br>\nKissingers Diktum, dass Deutschland &bdquo;zu gro&szlig; f&uuml;r Europa und zu klein f&uuml;r die Welt&ldquo; sei, erweist sich als &uuml;beroptimistisch. Die Wahrheit ist viel eher, dass Deutschland schon f&uuml;r Europa der politische und  geistige Horizont fehlt.  Deutschland hat keinerlei Ambitionen, Europa anders als durch die Brille seiner bizarren wirtschaftspolitischen Vorstellungen, wonach Europa &bdquo;deutsch&ldquo; werden muss, zu betrachten. Sich selbst sieht es gerne als begnadeten Solisten. Wer m&ouml;chte, mag das, wie der <a href=\"http:\/\/www.economist.com\/news\/leaders\/21579456-if-europes-economies-are-recover-germany-must-start-lead-reluctant-hegemon\">Economist<\/a> siehe auch weitere auf dieser Seite verlinkte Artikel zu Deutschland)  Z&ouml;gerlichkeit des Hegemons  nennen. Politische Unf&auml;higkeit und Selbst&uuml;bersch&auml;tzung tr&auml;fe es besser.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ultra-Reiche zur Krisenbew&auml;ltigung heranziehen<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Krise den Euroraum fest im Griff hat, ist das private Verm&ouml;gen der europ&auml;ischen Geldmillion&auml;re 2012 auf ein Rekordhoch gestiegen. Die Ultra-Reichen m&uuml;ssen sich endlich mit h&ouml;heren Steuern und Abgaben an der Krisebew&auml;ltigung beteiligen.<br>\nSeit dem Ausbruch der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 und insbesondere seit Beginn der Krise in der Eurozone 2010 leiden immer mehr Menschen unter den Folgen. Doch eine Gruppe hat ihre Krise l&auml;ngst hinter sich gelassen: die Reichen und Ultra-Reichen. Laut Weltreichtumsbericht 2013 der Beratungsfirma Capgemini und der Royal Bank of Canada (&bdquo;World Wealth Report 2013&ldquo;) gibt es auch 2012 weltweit wieder mehr Dollar-Million&auml;re. Auch in Europa sind 200.000 dazugekommen, inzwischen haben 3,4 Millionen Europ&auml;er mindestens eine Million US-Dollar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++95e02f4e-dcc3-11e2-9170-525400808b5c?search_text=klartext&amp;x=14&amp;y=9\">DGB<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Paul Krugman:  Et Tu, Bernanke?<\/strong><br>\nBen Bernanke und seine Kollegen bei der Federal Reserve waren weitgehend die Guten in dieser wirtschaftlichen Krisenzeit. Sie haben versucht, die Wirtschaft anzukurbeln, und das obwohl Washington im Gro&szlig;en und Ganzen die Arbeitslosen anscheinend entweder total verga&szlig;, oder aber der Ansicht war, die beste Methode zur Beseitigung der Arbeitslosigkeit bestehe darin, das Leid der Arbeitslosen weiter zu vergr&ouml;&szlig;ern. Man kann aber sagen &ndash; und ich w&uuml;rde das tun &ndash; dass der Aktivismus der Fed zwar gut, aber nicht ausreichend ist, und dass die Fed noch viel mehr tun m&uuml;sste. Aber zumindest hat sie nicht aus den Augen verloren, worauf es wirklich ankommt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2013\/06\/24\/opinion\/krugman-et-tu-bernanke.html?_r=0\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Steuerbetrug in Milliardenh&ouml;he<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Cum-Ex-Trick kostet Steuerzahler zw&ouml;lf Milliarden<\/strong><br>\nMit Aktiendeals soll die britische Bank Barclays den deutschen Fiskus um Millionen gebracht haben. Doch das k&ouml;nnte nur die Spitze des Eisbergs sein. Nicht nur Banken nutzen das Steuerschlupfloch &hellip;<br>\nDas britische Bankhaus hat laut &ldquo;S&uuml;ddeutscher Zeitung&rdquo; in internen Strategiepapieren beschrieben, wie es den deutschen Fiskus zwischen 2007 und 2010 geprellt hat. Das Institut erkl&auml;rt darin, wie durch einen Trick mit Aktiengesch&auml;ften rund um den Dividendenstichtag einmal gezahlte Steuern mehrfach erstattet werden.<br>\nEs handelt sich um sogenannte Cum-Ex-Gesch&auml;fte. Nach Informationen der &ldquo;Welt&rdquo; hat die Anwaltskanzlei Freshfields die Bank beraten und ein Gutachten erstellt.<br>\nBranchenkenner und Finanzbeh&ouml;rden sch&auml;tzen, dass dem Steuerzahler durch Cum-Ex-Gesch&auml;fte insgesamt ein Schaden von mehr als zw&ouml;lf Milliarden Euro entstanden ist. Die Summe ist so gro&szlig;, weil sich nicht nur Banken offenbar hemmungslos bereicherten, sondern auch, weil die Politik wenig dagegen unternahm. Sie brauchte fast zehn Jahre, um das Schlupfloch zu schlie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article117379826\/Cum-Ex-Trick-kostet-Steuerzahler-zwoelf-Milliarden.html\">welt.de<\/a>\n<p><em>Dazu:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>HVB-Razzia wegen Cum-Ex-Trades: Vorstand und Aufsichtsrat wappnen sich mit Strafrechtlern<\/strong><br>\nDie HypoVereinsbank (HVB) ist am gestrigen Mittwoch von mehr als 60 Staatsanw&auml;lten, Steuerfahndern und Kriminalpolizisten durchsucht worden. In dem von der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt koordinierten Ermittlungsverfahren geht es um den Verdacht auf Steuerhinterziehung in gro&szlig;em Stil.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.juve.de\/nachrichten\/verfahren\/2012\/11\/hvb-razzia-wegen-cum-ex-trades-vorstand-und-aufsichtsrat-wappnen-sich-mit-strafrechtlern\">juve<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Tricksen f&uuml;r die Erfolgsbilanz mit sinkenden Erwerbslosenzahlen<\/strong><br>\nDer Bundesrechnungshof wirft der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit Manipulation vor. F&uuml;r Kritiker aus der FDP ist das ein Grund, die Abschaffung der BA zu fordern&hellip;<br>\nDer erste Punkt dreht sich um die Manipulation der Statistik. Da sei getrickst worden, um die Erfolgsbilanz von sinkenden Erwerbslosenzahlen und Jugendlichen, die einen Arbeitsplatz gefunden haben, in der &Ouml;ffentlichkeit besser verkaufen zu k&ouml;nnen.<br>\nSo seien Auszubildende, die ohnehin von ihrer Firma &uuml;bernommen werden sollten, in der Statistik als erfolgreich vermittelt gez&auml;hlt wurden&hellip;<br>\nDer zweite Vorwurf bezieht sich auf den Umgang der Arbeitsagenturen mit schwer mittelbaren Erwerbslosen. Laut dem Spiegel-Bericht h&auml;tten die Pr&uuml;fer festgestellt, dass die Arbeitsvermittler in den drei Monaten der Untersuchung f&uuml;r mehr als 50 Prozent der Langzeitarbeitslosen keinen Stellensuchlauf gemacht und zu 45 Prozent der Betroffenen keinen ernstzunehmenden Kontakt aufgenommen hatten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/8\/154505\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung eines Mitarbeiters der BA:<\/strong> Jetzt bin ich schon zum zweiten Mal innerhalb einer Woche peinlich ber&uuml;hrt ob der dramatisch schlechten &Ouml;ffentlichkeitsarbeit meines Arbeitgebers. Zun&auml;chst die haltlosen Beschuldigungen gegen&uuml;ber Frau Hannemann, bei denen man sich fragt, ob die Presseabteilung der BA ihren Aggressionsmechanismus nicht mehr unter Kontrolle hat und dann die etwas schwachbr&uuml;stige Stellungnahme zum aktuellen Bericht des Rechnungshofes.<br>\nFolgendes l&auml;sst sich feststellen: Das Prinzip des F&uuml;hrens &uuml;ber Ziele kann nicht 1:1 aus der betriebswirtschaftlichen Theorie auf die Arbeit einer Bundesbeh&ouml;rde &uuml;bertragen werden, insbesondere Zielvorgaben f&uuml;r Integrationen oder die Anzahl von Bedarfsgemeinschaften im Leistungsbezug eines Jobcenters haben eher mit Realit&auml;tsverweigerung denn mit folgerichtigem Handeln zu tun. Die teilweise unerreichbaren Zielformulierungen, die sich ausschlie&szlig;lich an Vorjahreszahlen orientieren ohne die relevanten regionalen und &uuml;berregionalen Marktgegebenheiten und Trends in die Betrachtung mit einflie&szlig;en zu lassen, zwingen die Einrichtungen vor Ort nicht selten dazu, ihrer Kreativit&auml;t freien Lauf zu lassen, um nur ja nicht im Fokus der jeweiligen Regionaldirektionen zu stehen und sich f&uuml;r Zielverfehlungen rechtfertigen zu m&uuml;ssen. Wenn gar nichts hilft fl&uuml;chtet man sich in Aktionismus, da werden Sonderteams gegr&uuml;ndet, die tats&auml;chlich eine paradiesische Kundenanzahl pro Mitarbeiter zu betreuen haben (100 &ndash; 170). Wohlgemerkt, diese Kunden geh&ouml;ren dann alle zur Gruppe der &bdquo;integrationsnahen Kunden&ldquo;, das hei&szlig;t man prognostiziert, dass diese aufgrund fehlender oder nur geringf&uuml;giger Vermittlungshemmnisse innerhalb der kommenden 12 Monate problemlos integriert werden k&ouml;nnen. Die Schattenseite: der restliche Kundenstamm mit teilweise multiplen Problemlagen und diversen Handlungsbedarfen wird auf Mitarbeiter verteilt, die dann pro Kopf teilweise bis zu 700 Kunden zu betreuen haben, das hei&szlig;t, Langzeitbezieher in schwierigen Lebenssituationen werden ganz bewusst abgeschoben. Sind sie nicht in angemessener Zeit auf den 1. Arbeitsmarkt unterzubringen, st&ouml;ren sie auch nur bei der Zielerreichung. Die Mitarbeiter verbringen aufgrund der Controllingfixierung ihres Arbeitgebers mehr Zeit damit, Exceltabellen auszuf&uuml;llen, Kunden fragw&uuml;rdigen Ma&szlig;nahmen zuzuf&uuml;hren oder inhaltsleere Eingliederungsvereinbarungen abzuschlie&szlig;en, als sich den individuellen Kundenanliegen intensiv widmen zu k&ouml;nnen.<br>\n Bislang hat sich mir die BA nicht als eine &bdquo;lernende Organisation&ldquo; vorgestellt, wenn man daraus zu schlussfolgern hat, dass sie die Rahmenbedingungen f&uuml;r die Vermittlungsarbeit ihrer Besch&auml;ftigten verbessert und an die gesellschaftlichen Erfordernisse anpasst. Statt auf das Wissen und die Erfahrungen ihrer Belegschaft zur&uuml;ckzugreifen, kauft die BA Beratungsleistungen bei externen Agenturen f&uuml;r Millionenbetr&auml;ge ein, um nicht selten v&ouml;llig an den eigentlichen Notwendigkeiten vorbei &bdquo;Zukunftsprogramme&ldquo; zu etablieren, deren Segnungen wie stets auf sich warten lassen, in teuren Hochglanzbrosch&uuml;ren allerdings als modern und wegweisend, nachhaltig und intelligent dargestellt werden. Auch diese werden selbstverst&auml;ndlich vom Controlling begleitet und &ndash; oh Wunder &ndash; stellen sich nach statistischer Auswertung beispielsweise nach Befragung eines Testpanels selbstverst&auml;ndlich als Erfolgsmodell dar&hellip;<br>\n Der Pr&uuml;fbericht des Rechnungshofes deckt sich zu 100% mit meinen langj&auml;hrigen Erfahrungen in verschiedenen Jobcentern! Leider, so meine resignierende Prognose, wird sich das System erst dann ver&auml;ndern, wenn der solidargemeinschaftsverwerfende Geist der Agenda 2010 aus den K&ouml;pfen der Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft verschwindet. Dar&uuml;ber hinaus kann man der BA-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung nur w&uuml;nschen, sie m&ouml;ge endlich aus ihrem l&auml;cherlichen (geradezu mitleiderweckenden) Traum, einen modernen Dienstleistungskonzern f&uuml;r den Arbeitsmarkt zu f&uuml;hren, aufwachen, und ihr Selbstverst&auml;ndnis wieder mit der Realit&auml;t abgleichen. Fundament ihres gesellschaftlichen Auftrages sind zun&auml;chst die Sozialgesetzb&uuml;cher&hellip;<\/em>  <\/p>\n<p><strong>Dazu:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ursula Engelen-Kefer: BA-Statistik der Arbeitsvermittlung &ndash; Lehren aus der Vergangenheit<\/strong><br>\nEs ist daher an der Zeit, die erneute Kritik an der Arbeitsvermittlung der BA zum Anlass zu nehmen, die Hartz Gesetze zu &uuml;berpr&uuml;fen und zu korrigieren. Die Privatisierung von Arbeitsvermittlung und Arbeitsmarktpolitik durch Einschaltung von privaten Personalvermittlern und vor allem Leihagenturen und deren Ausdehnung auf schwer vermittelbare Langzeitarbeitslose geh&ouml;ren genauso auf den Pr&uuml;fstand wie die erheblichen K&uuml;rzungen bei Bundeszusch&uuml;ssen und Personal. Bei der immer noch &uuml;berdurchschnittlich hohen Langzeitarbeitslosigkeit sowie dem erneuten Anstieg der Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderungen und Schwerbehinderungen sind die drastischen K&uuml;rzungen bei den der BA zustehenden Bundessteuern von &uuml;ber 20 Mrd. Euro bis 2016 in Frage zu stellen. Dies gilt ebenso f&uuml;r Auflagen des Bundes zu drastischen Streichungen von Personalstellen und der Notwendigkeit, gerade bei der Betreuung Langzeitarbeitsloser auf einen hohen Anteil befristet Besch&auml;ftigter ausweichen zu m&uuml;ssen.<br>\nBleibt nur zu hoffen, dass diesmal ein Vierteljahr vor den n&auml;chsten Bundestagswahlen die BA und die Arbeitsmarktpolitik nicht wie 2001\/2002 kurzfristigen Wahlinteressen untergeordnet werden. Vielmehr m&uuml;ssen alle Beteiligten bei der Erstellung des Berichtes des Bundesrechnungshofes den notwendigen Weitblick f&uuml;r die Zukunft der BA als einen wesentlichen Eckpfeiler unseres Sozialstaates an den Tag legen. Korrekturen gerade bei der Eingliederung der schwer Vermittelbaren Arbeitslosen wird es nicht nur in der Praxis der BA, sondern auch bei den Hartz Gesetzen sowie den finanziellen und personellen Spielr&auml;umen f&uuml;r die BA geben m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/06\/ba-statistik-der-arbeitsvermittlung-lehren-aus-der-vergangenheit-von-ursula-engelen-kefer\/\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Lohnsklaverei in Deutschland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Eine Schweinerei &ndash; und eine arme Sau<\/strong><br>\n&bdquo;Lohnsklaven und Menschenschinder &ndash; verkommen wir zum Billiglohn-Land?&ldquo;, so hie&szlig; nun gestern Abend G&uuml;nther Jauchs Thema, ohne Jan Ullrich. Der Anlass f&uuml;r die Sendung war vielmehr eine Reportage, die am Montagabend um 22:45 Uhr unter dem Titel &bdquo;Lohnsklaven in Deutschland &ndash; miese Jobs f&uuml;r billiges Fleisch&ldquo; in der ARD gesendet wird. Der Journalist Michael Nieberg dokumentiert die Arbeits- und Lebensbedingungen osteurop&auml;ischer Arbeiter in deutschen Schlachth&ouml;fen. Allein dass sich Jauch gestern Abend mit diesem Thema schon vor der Ausstrahlung besch&auml;ftigt, zeigt wie die ARD-Reportage &bdquo;Ausgeliefert! Leiharbeiter bei Amazon&ldquo; das gesellschaftspolitische Klima ver&auml;ndert hat.<br>\nGerade in Sektoren mit schwachen gewerkschaftlichen Organisationsgrad m&uuml;ssen die betroffenen Arbeitnehmer erst ein Bewusstsein der guten Gr&uuml;nde entwickeln, mit denen man sich f&uuml;r bessere Arbeitsbedingungen einsetzt, um mit scheinbar &uuml;berm&auml;chtigen Konzernen wie Amazon auf Augenh&ouml;he verhandeln zu k&ouml;nnen. Letzteres nennt sich dann Sozialpartnerschaft. Daf&uuml;r muss das Gef&uuml;hl des hilflosen Ausgeliefertseins &uuml;berwunden werden. Insoweit ist es fraglich, ob Verdi ohne &bdquo;Ausgeliefert&ldquo; diesen Streik &uuml;berhaupt gewagt h&auml;tte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/faz-net-fruehkritik\/faz-net-fruehkritik-guenther-jauch-eine-schweinerei-und-eine-arme-sau-12241918.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Sicher ein guter Hinweis im Kontext des Beitrages, dass Journalismus, der seine Aufgabe ernst nimmt und nicht nur Propaganda f&uuml;r die herrschenden Eliten betreibt, durchaus Ver&auml;nderungen ansto&szlig;en kann. Wie eben die Thematisierung der Lohndr&uuml;ckerei belegt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Arbeitsbedingungen auf Schlachth&ouml;fen<\/strong><br>\nDie miserablen Arbeitsbedingungen f&uuml;r Mitarbeiter in der Schlachtindustrie sind seit langem bekannt. In einer langen Wertsch&ouml;pfungskette der Verantwortungslosigkeit stehen Osteurop&auml;er, die offenbar wie Sklaven leben, als schw&auml;chstes Glied. Das ist l&auml;ngst auch der Fleischindustrie peinlich. Sie hatte Jahre lang die Augen vor diesem Problem verschlossen und sich die Verh&auml;ltnisse sch&ouml;ngeredet: Die Rum&auml;nen machten die Arbeit doch freiwillig, und man sei nicht verantwortlich f&uuml;r die Arbeitsbedingungen der Subunternehmer.<br>\nDie Zust&auml;nde auf den Schlachth&ouml;fen sind inzwischen in den Blick von Ermittlungen geraten. Es werde gegen 22 Beschuldigte und ein Firmengeflecht von rund zwei Dutzend Unternehmen ermittelt, best&auml;tigte Staatsanwalt Ralf M&ouml;llmann am Montag in D&uuml;sseldorf Informationen des &bdquo;Norddeutschen Rundfunks&ldquo;. Durchsuchungen gab es in Kamp-Lintfort und Moers.<br>\nDie Niedrigl&ouml;hne der deutschen Fleischindustrie sind auch ein europ&auml;isches Politikum geworden. Auch der belgische Wirtschaftsminister Johan Vande Lanotte war schon in Vechta zu Gast und informierte sich bei Pr&auml;lat Kossen &uuml;ber die Arbeitsrealit&auml;t. Dann k&uuml;ndigte Belgien eine Anti-Dumping-Klage bei der EU-Kommission an. Denn belgische Schlachth&ouml;fe, die einen Mindestlohn von 12,88 Euro zahlen m&uuml;ssen, gerieten in Existenznot und h&auml;tten keine Chance, in diesem Wettbewerb zu bestehen. Nach Sch&auml;tzungen der Gewerkschaft NGG erhalten die Werkvertragsarbeiter in Deutschland durchschnittlich 4 bis 5 Euro je Stunde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/bundesweite-razzia-staatsanwaltschaft-ermittelt-wegen-arbeitsbedingungen-auf-schlachthoefen-12242111.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutsche Ma&szlig;arbeit zum Hungerlohn<\/strong><br>\nIn deutschen Schlachth&auml;usern schuften Leiharbeiter aus Bulgarien und Rum&auml;nien zu Hungerl&ouml;hnen (drei Euro pro Stunde) unter menschenunw&uuml;rdigen Bedingungen. Wirklich erstaunt hat das niemanden. Vor kurzem wurden &auml;hnliche Skandale bei Amazon enth&uuml;llt. Selbst der renommierte Autohersteller Mercedes l&auml;sst seine B-Klasse teilweise von unterbezahlten Leiharbeitern zusammensetzen. Bis zur Jahrtausendwende war Deutschland bekannt f&uuml;r gute L&ouml;hne und gro&szlig;z&uuml;gige Sozialleistungen. Wird es nun allm&auml;hlich zum Billiglohnland?<br>\nAusgerechnet die rot-gr&uuml;ne Regierung von Gerhard Schr&ouml;der &hellip;  peitschte die h&auml;rteste Reform des Arbeitsmarktes in der Nachkriegszeit durchs Parlament, die Agenda 2010. Sie k&uuml;rzte nicht nur Sozialleistungen drastisch, sie erm&ouml;glichte vor allem neue Formen der Besch&auml;ftigung. Eine davon sind die Werksvertr&auml;ge. Sie erlauben es Unternehmen, ganze Arbeitsbereiche auszulagern und an externe Firmen zu vergeben. Diese wiederum offerierten Dumpingpreise, weil sie Leiharbeiter aus dem Osten zu Hungerl&ouml;hnen besch&auml;ftigen. Damit setzen sie eine Lohn-Verelendungsspirale in Gang.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/wirtschaft\/konjunktur\/Deutsche-Massarbeit-nobrzum-Hungerlohnnobr\/story\/13276501\">Tagesanzeiger<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Dem ist nichts hinzuzuf&uuml;gen. Der designierten SPD Arbeitsminister Klaus Wieseh&uuml;gel scheint davon aber nicht den Hauch einer Ahnung zu haben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Interview mit designierten SPD Arbeitsminister Klaus Wieseh&uuml;gel<\/strong><br>\nTaz: Was bieten Sie als Arbeitnehmervertreter im Kompetenzteam eigentlich Arbeitslosen?<br>\nWieseh&uuml;gel: Ich habe mich bis vor sechs Wochen darum gek&uuml;mmert, wie es den Bauarbeitern besser gehen kann, was f&uuml;r Tarifvertr&auml;ge wir abschlie&szlig;en. Ich denke jetzt dar&uuml;ber nach, wie viel ein Sozialminister konkret in anderen Bereichen bewegen kann, ohne gleich ein ganz gro&szlig;es<br>\nGesetzesvorhaben zu machen. Aber keine Sorge, wir werden sinnvolle Vorschl&auml;ge machen.<br>\nTaz: Ihre erste Idee?<br>\nWieseh&uuml;gel: Ich habe einen Termin mit dem Chef der Arbeitsagentur, Frank-J&uuml;rgen Weise. Mich interessiert, wie es in den Jobcentern l&auml;uft. Was ist mit den Kindern der Hartz-IV-Empf&auml;nger? Da droht eine ganze Hartz-IV-Generation.<br>\nTaz: Wenn Sie mit Ihren neuen Ideen dann so weit sind, war die Linkspartei schon seit 15 Jahren vor Ort und holt diese Leute ab.<br>\nWieseh&uuml;gel: &hellip; und verspricht Dinge, die sie nie einl&ouml;sen muss. Es ist eine Sache, vor Ort anzutreten. Es ist eine andere, die Rahmenbedingungen zu ver&auml;ndern. Die SPD will, dass es gar nicht erst zum Elend kommt. Darum werde ich auch nicht als Erstes die Hartz-IV-S&auml;tze erh&ouml;hen.<br>\nTaz: Sondern?<br>\nWieseh&uuml;gel: Als die Agenda 2010 entwickelt wurde, haben wir gesagt: Jeder ist ein Fall, der begleitet werden muss. Das scheint nicht zu klappen. In den Jobcentern sitzen ja mitunter Leute, die sagen: Ich bin selber nur befristet hier.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2013%2F06%2F24%2Fa0082&amp;cHash=48183f8c55131a31faa1343b992d531a\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Kommentar unserer Leserin S.U.:<\/strong> Mal abgesehen davon, dass es mich fassungslos macht, dass ein hochrangiger Gewerkschaftler erst anf&auml;ngt, sich Gedanken &uuml;ber die Lebensrealit&auml;ten von Arbeitslosen hierzulande zu machen, wenn er f&uuml;r ein Ministeramt vorgesehen wird. Aber wenn dieser SPD-Ministerkandidat f&uuml;r das Ressort Arbeit und Soziales dann auch noch den Chef der BA als prim&auml;ren Ansprechpartner wahrnimmt, bei dem er sich sachgerecht &uuml;ber die Vorg&auml;nge in den Jobcentern informieren kann, dann verschl&auml;gt es mir vollends die Sprache.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Haltung von Klaus Wieseh&uuml;gel zu Hartz IV ist auch nicht besser, macht wirklich sprachlos. Die SPD will also, dass es gar nicht erst zum Elend kommt. Warum will dann Wieseh&uuml;gel offenbar weiter an der Agenda 2010 und Hartz IV festhalten?  Dieser Herr soll also Arbeitsminister in einer SPD-Regierung werden? Es sei Herrn Wieseh&uuml;gel einmal empfohlen die Berichte zur Lohnsklaverei bei Amazon, in den deutschen Schlachth&ouml;fen oder bei Daimler-Benz (siehe Hinweise oben) bzw. die Nachdenkseiten zu lesen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wissenschaftler widersprechen Kristina Schr&ouml;der<\/strong><br>\nEin Kurswechsel in der Familienpolitik? Das sei nicht n&ouml;tig, sagte Ministerin Schr&ouml;der, nachdem die 156 unterschiedlichen Leistungen f&uuml;r Familien in einer Studie auf ihre Effizienz hin gepr&uuml;ft worden waren. Einige beteiligte Wissenschaftler f&uuml;hlen sich falsch wiedergegeben&hellip;<br>\n&ldquo;Es gibt offensichtlich Schlussfolgerungen, die die Politik nicht sehen will&rdquo;, sagte Reinhold Schnabel von der Universit&auml;t Duisburg-Essen dem Spiegel. Die Untersuchung habe ergeben, dass einige Leistungen abgeschafft werden k&ouml;nnten. Katharina Spie&szlig; vom Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung sagte, die Studie habe ergeben, dass die Leistungen f&uuml;r die verschiedenen Familientypen unterschiedlich wirksam seien &ndash; man k&ouml;nne deshalb nicht pauschal vom Erfolg der Familienpolitik sprechen.<br>\nAuch Helmut Rainer vom Ifo-Institut kann die Einsch&auml;tzung Schr&ouml;ders mit seinen Forschungsergebnissen &ldquo;&uuml;berhaupt nicht in Einklang bringen&rdquo;. Die familienbezogenen Leistungen seien nicht aufeinander abgestimmt, sagte er. Au&szlig;erdem halte er die von der Union angek&uuml;ndigte Erh&ouml;hung des Kindergeldes f&uuml;r falsch. Schlie&szlig;lich habe die Evaluation gezeigt, dass solche Geldleistungen weder zur Vermeidung von Armut noch zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf beitr&uuml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/familienpolitik-wissenschaftler-widersprechen-kristina-schroeder-1.1703880\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Christoph Butterwegge: Altersarmut? Ein Armutszeugnis f&uuml;r die Bundesregierung<\/strong><br>\nEntgegen den Besch&ouml;nigungs- und Beschwichtungsversuchen der Bundesregierung wird die Armut in Deutschland grau. Statt die steigende Altersarmut zu bek&auml;mpfen, haben CDU, CSU und FDP das Risiko f&uuml;r Millionen Menschen sogar noch erh&ouml;ht &hellip;<br>\nStatt die steigende Altersarmut zu bek&auml;mpfen, haben CDU, CSU und FDP mit der Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters das Armutsrisiko f&uuml;r Millionen Menschen sogar noch erh&ouml;ht, die vorher mit entsprechend h&ouml;heren Abschl&auml;gen in den Ruhestand gehen (m&uuml;ssen). Ausgerechnet im Europ&auml;ischen Jahr zur Bek&auml;mpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung (2010) wurden die Langzeitarbeitslosen im Rahmen des &bdquo;Zukunftsprogramms 2011 bis 2014&ldquo; der Bundesregierung aus der Gesetzlichen Rentenversicherung ausgeschlossen: Seither entrichten die Jobcenter f&uuml;r Hartz-IV-Bezieher keine Beitr&auml;ge mehr &hellip;<br>\nAltersarmut ist eben kein blo&szlig;es Zukunftsproblem, sondern eine bedr&uuml;ckende Zeiterscheinung: Die Eink&uuml;nfte von mehr als zwei Millionen Seniorinnen und Senioren fallen unter die bei 60 Prozent des mittleren gewichteten Haushaltsnettoeinkommens (zuletzt 952 Euro) fixierte &bdquo;Armutsrisikoschwelle&ldquo; der Europ&auml;ischen Union. Kein Wunder, dass es inzwischen &uuml;ber 812.000 Ruhest&auml;ndler\/innen gibt, die einen Minijob haben, darunter mehr als 128.000 Personen, die 75 Jahre oder &auml;lter sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/gastkolumnen\/butterwegge\/versagen-von-cdu-csu-und-fdp-altersarmut-ein-armutszeugnis-fuer-die-bundesregierung_aid_1024480.html\">Focus Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Drohnen-Skandal<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Jede siebte Bundeswehr-Drohne abgest&uuml;rzt<\/strong><br>\nDie Linke sagt, de Maizi&egrave;re habe falsch &uuml;ber Drohnen-Unf&auml;lle informiert. Die Zahl der Abst&uuml;rze sei viel h&ouml;her als bekannt. Das Ministerium nennt den Vorwurf konstruiert &hellip;<br>\nDie Bundeswehr habe von 871 betriebenen Drohnen 124 durch Flugunf&auml;lle verloren, zitiert die FAS aus dem Bericht. Das sind 14 Prozent der eingesetzten Maschinen. Auf Fragen der Linken-Fraktion habe das Ministerium hingegen im M&auml;rz 2011 den Absturz von lediglich zw&ouml;lf Drohnen gemeldet. Im Februar 2012 seien 17 Abst&uuml;rze aufgelistet worden. Zu diesem Zeitpunkt habe die Bundeswehr jedoch schon 116 Unf&auml;lle verzeichnet &hellip;<br>\nOppositionspolitiker werfen de Maizi&egrave;re vor, das Parlament &uuml;ber die Drohnen-Unf&auml;lle bei der Bundeswehr get&auml;uscht zu haben. Der SPD-Verteidigungsexperte Rainer Arnold &auml;u&szlig;erte &ldquo;den Verdacht, dass der Minister alle Informationen unterdr&uuml;ckt hat, die seiner Absicht zuwider liefen, z&uuml;gig Kampfdrohnen zu beschaffen&rdquo;.<br>\n&ldquo;Die Desinformation des Verteidigungsministeriums zum Thema Euro Hawk ist kein Einzelfall, sondern scheint Methode zu haben&rdquo;, kritisierte Paul Sch&auml;fer, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2013-06\/drohnen-abstuerze-bundeswehr\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Euro Hawk revisited<\/strong><br>\n&hellip; Wie kann es sein, dass diese B&uuml;rokratie bei Milliarden-Projekten &bdquo;weitgegend auf Autopilot&ldquo; (Stuttgarter Zeitung) l&auml;uft &ndash; &uuml;ber Jahre unkontrolliert oder in der Lage, sich der Kontrolle soweit zu entziehen, dass desastr&ouml;se Vorg&auml;nge erst auffliegen, wenn das Kind l&auml;ngst im Brunnen liegt?<br>\nHier sind allerdings nicht nur die Amtsinhaber an der Spitze der Beh&ouml;rde in der Pflicht, der Missstand f&uuml;hrt vielmehr zugleich zur meines Erachtens entscheidendsten aller Fragen in diesem Gesamtkontext: Wie soll man Fehlentwicklungen wie beim Euro Hawk mit einem &uuml;berwiegend uninteressierten, inkompetenten oder selbstkastrierten Parlament wie dem Bundestag eigentlich &uuml;berhaupt verhindern, das die j&auml;hrlichen Haushaltstranchen f&uuml;r Projekte wie Euro Hawk jeweils durchwinkt, nachdem es &ndash; genauer: der oder die zust&auml;ndigen Aussch&uuml;sse &ndash; sich mit Floskeln und Allgemeinpl&auml;tzen seitens der Ministerialb&uuml;rokratie hat einlullen lassen, ohne nachdr&uuml;cklich nachzuhaken oder gar regelm&auml;&szlig;ig substantiierte Statusberichte einzufordern? (Sporadische gegenteilige Aktivit&auml;ten einzelner Abgeordneter &auml;ndern an diesem Gesamtbefund leider nichts.)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/das-blaettchen.de\/2013\/06\/euro-hawk-revisited-25486.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Abh&ouml;rskandale<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Gro&szlig;britannien Tempora: Der britische Bruder<\/strong><br>\nDie Emp&ouml;rung in Deutschland ist gro&szlig;, bis hinauf in die Bundesregierung. Von einem &bdquo;Albtraum &agrave; la Hollywood&ldquo; spricht Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP). Unions-Fraktionschef Volker Kauder (CDU) nennt ein solches Ausma&szlig; an Daten&uuml;berwachung, sollte es sich best&auml;tigen, nicht akzeptabel und selbst Vize-Sprecher Georg Streiter sagt, die Bundesregierung nehme die Berichte sehr ernst.<br>\nDen Anlass f&uuml;r die Emp&ouml;rung liefert der britische Geheimdienst, oder genauer: das General Communication Headquarter (GCHQ). Diese Regierungsbeh&ouml;rde, die nur Eingeweihten ein Begriff ist, sp&auml;he seit etwa 18 Monaten den transatlantischen Daten- und Telefonverkehr in einem Ausma&szlig;e aus, das selbst den Skandal um das Prism-Programm des US-Geheimdienstes NSA in den Schatten stelle.<br>\nDie Geheimdienste der USA und Gro&szlig;britanniens arbeiten seit Jahrzehnten engstens zusammen. Wohl seit den 70er Jahren betreiben NSA und GCHQ gemeinsam mit kanadischen, australischen und neuseel&auml;ndischen Diensten das Echelon-Spionage-Netzwerk. Weltweit &uuml;berwacht es mit riesigen Antennen die Satelliten-gest&uuml;tzte Kommunikation, h&ouml;rt Telefongespr&auml;che mit, wertete Internetdaten aus und Fax-Verbindungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/grossbritannien-tempora-der-britische-bruder,1472596,23497680.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Die Emp&ouml;rung der Bundesregierung ist sicher verlogen. Sowohl der Pr&auml;sident des Bundeskriminalamts (BKA) J&ouml;rg Ziercke, als auch der Bundesnachrichtendienst (BND) hatten bisher recht wenige Bauchschmerzen wenn es um Vorratsdatenspeicherung und Telekommunikations&uuml;berwachung ging. So will der BND mit einem 100 Millionen Euro Programm seine F&auml;higkeiten st&auml;rken das Internet zu &uuml;berwachen. Die Mittel dazu stellt immerhin die Bundesregierung bereit.<br>\nMan muss aber die gigantische &Uuml;berwachungsmaschinerie in einem erweiterten Zusammenhang stellen, auch wenn dies vielen auf dem ersten Blick als absurd erscheinen mag. Die Notwendigkeit der Total&uuml;berwachung zur Terrorbek&auml;mpfung darf dabei als reiner Vorwand betrachtet werden.<br>\nAus den &Uuml;berwachungsprogrammen PRISM und Tempora spricht ein abgrundtiefes Misstrauen der herrschenden Eliten gegen die gro&szlig;e Mehrheit der B&uuml;rger. Wohl mit Recht. Wie kann man auch davon ausgehen, dass das politische und &ouml;konomische  System des autorit&auml;ren Neoliberalismus, dass in seiner radikalen Auspr&auml;gung die gro&szlig;e Masse der Bev&ouml;lkerung, wie in Griechenland, Spanien oder Portugal in die Verelendung dr&uuml;ckt oder zumindest eine gro&szlig;e Anzahl der Menschen, wie in Deutschland , in prek&auml;re Verh&auml;ltnisse zwingt, ohne Repression gegen die Menschen durch gesetzt werden kann. Da kann es in Zeiten, in denen Widerstand, wie der Arabische Fr&uuml;hling und auch die Proteste in der T&uuml;rkei gezeigt haben, wesentlich &uuml;ber das Internet und soziale Netzwerke organisiert wird, nicht schaden wenn man an der Quelle sitzt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Auslegware Freiheitsrechte<\/strong><br>\nEs verwundert, mit welch reinem Gewissen Politikerinnen und Politiker der westlichen Welt von anderen, nicht-westlichen Regierungen verlangen, dass sie ihren B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern ungehinderten und unzensierten Zugang zum Internet gew&auml;hren sollen. Dabei wird fein unterschieden: Beschr&auml;nkt ein Staat das Internet, ist dies Beschneidung von Freiheit und Freiheitsrechten. Sp&auml;ht ein Staat seine B&uuml;rger aus, dann dient es dem Schutz vor Terrorismus und sonstigen Gefahren. Das ist gut so, befinden vier von zehn befragten Internetnutzern in Deutschland die Aktion, wie das Nachrichtenmagazin Der Spiegel schreibt. Was aber wiegt schwerer?<br>\nDie deutsche Unbek&uuml;mmertheit verwundert, denn in Europa war es das Land, das von der NSA am strengsten &uuml;berwacht wurde. Es steht dabei auf einer Stufe mit Saudi-Arabien, China und dem Irak. Daf&uuml;r gibt es zwei Gr&uuml;nde: Deutschland ist ein gro&szlig;er R&uuml;stungsexporteur. Andererseits wurde eine Terrorzelle f&uuml;r die Anschl&auml;ge des 11. September 2001 in Hamburg gegr&uuml;ndet.  Das war Anlass genug f&uuml;r den deutschen Bundesnachrichtendienst (BND), eigene Programme aufzulegen, die nun sogar noch forciert werden sollen. 100 Millionen Euro soll in den Ausbau der Abteilung &bdquo;Technische Aufkl&auml;rung&ldquo; investiert werden, um bis zu 100 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzustellen sowie neue Rechen- und Serverkapazit&auml;t zu schaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/autoren\/herrtheobald\/auslegware-freiheitsrechte-1\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>Prism-Skandal, Frage 1: Was wissen wir?<\/strong><br>\nAm 5. Juni hat der Guardian mit Hilfe des Whistleblowers Edward Snowden die ersten Dokumente ver&ouml;ffentlicht, die eine fl&auml;chendeckende nationale und internationale Ausspionierung von Telefon- und Internetdaten durch die amerikanische Regierung belegen. Hat sich jemand aufgeregt? In den USA erkl&auml;rten in einer Umfrage des Pew Instituts 45 Prozent der Befragten, die Regierung solle im Rahmen der Terrorbek&auml;mpfung jedermanns Emails &uuml;berwachen d&uuml;rfen, 56 Prozent waren mit dem Sammeln von Verbindungsdaten bei Telefongespr&auml;chen einverstanden. Auf die Frage, was ihnen wichtiger sei, Privatsph&auml;re oder Schutz vor Terroranschl&auml;gen, stimmten 62 Prozent f&uuml;r Sicherheit, 34 Prozent f&uuml;r Privatsph&auml;re. In Deutschland, das die lautesten Googlekritiker und gleichzeitig die h&ouml;chste Googlenutzung hat, erkl&auml;rten bei einer von Zeit online beauftragten Umfrage fast 49 Prozent der Befragten, sie wollten Internetdienste, die mit der NSA zusammenarbeiten, also Google, Facebook, Apple, Skype, Microsoft et cetera, weiterhin nutzen. 40 Prozent der Befragten sprachen sich aus Sicherheitsgr&uuml;nden f&uuml;r eine &Uuml;berwachung der Kommunikation im Internet, also f&uuml;r den digitalen Lauschangriff aus.<br>\nWie ist das m&ouml;glich, fragt man sich fassungslos und sucht in Bergen von Artikeln nach einer Begr&uuml;ndung. Die gibt es auch und sie st&uuml;tzt sich auf zwei Hauptargumente:\n<ol>\n<li>Wenn es uns vor Terroranschl&auml;gen sch&uuml;tzt, ist der Preis nicht zu hoch<\/li>\n<li>Ich habe eh nichts zu verbergen<\/li>\n<\/ol>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.perlentaucher.de\/blog\/362_prism-skandal%2C_frage_1%3A_was_wissen_wir%3F.html\">Perlentaucher<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Der Fall Snowden<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>U.S. Surveillance Is Not Aimed at Terrorists<\/strong><br>\nThe debate over the U.S. government&rsquo;s monitoring of digital communications suggests that Americans are willing to allow it as long as it is genuinely targeted at terrorists. [&hellip;] The infrastructure set up by the National Security Agency, however, may only be good for gathering information on the stupidest, lowest-ranking of terrorists. The Prism surveillance program focuses on access to the servers of America&rsquo;s largest Internet companies, which support such popular services as Skype, Gmail and iCloud. These are not the services that truly dangerous elements typically use.<br>\nIn a January 2012 report titled &ldquo;Jihadism on the Web: A Breeding Ground for Jihad in the Modern Age,&rdquo; the Dutch General Intelligence and Security Service drew a convincing picture of an Islamist Web underground centered around &ldquo;core forums.&rdquo; These websites are part of the Deep Web, or Undernet, the multitude of online resources not indexed by commonly used search engines. [&hellip;]<br>\nSimilarly, monitoring phone calls is hardly the way to catch terrorists. They&rsquo;re generally not dumb enough to use Verizon. Granted, Russia&rsquo;s special services managed to kill Chechen separatist leader Dzhokhar Dudayev with a missile that homed in on his satellite-phone signal. That was in 1996. Modern-day terrorists are generally more aware of the available technology.<br>\nAt best, the recent revelations concerning Prism and telephone surveillance might deter potential recruits to terrorist causes from using the most visible parts of the Internet. Beyond that, the government&rsquo;s efforts are much more dangerous to civil liberties than they are to al-Qaeda and other organizations like it.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bloomberg.com\/news\/2013-06-23\/u-s-surveillance-is-not-aimed-at-terrorists.html\">Bloomberg<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Allein die Vorstellung, dass &bdquo;echte&ldquo; Terroristen &uuml;ber Facebook chatten oder sich mit den kostenlosen Diensten von Google oder Microsoft unverschl&uuml;sselte Mails zuschicken, ist l&auml;cherlich. Da das Internet nicht nur f&uuml;r Angela Merkel, sondern offenbar auch f&uuml;r einen Gro&szlig;teil der Journalisten #Neuland ist, geht dieser Aspekt in der Bewertung von Prism und Tempora vollkommen unter.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Ecuador ist nicht sicher f&uuml;r Snowden&rdquo;<\/strong><br>\nDer deutsche Geheimdienstexperte Erich Schmidt-Eenboom glaubt nicht, dass der Whistleblower Edward Snowden in Ecuador sicher ist. Schon ein Beispiel aus Deutschland zeige, dass die CIA keine Hemmungen habe, Landesverr&auml;ter zu entf&uuml;hren. Die Selbstdarstellung der angels&auml;chsischen Geheimdienste als K&auml;mpfer gegen den Terrorismus diene allein der Legitimation, so Schmidt-Eenboom. Tats&auml;chlich gehe es vor allem um wirtschaftliche und politische Interessen.<br>\nn-tv.de: Der NSA-Enth&uuml;ller Edward Snowdon hat Hongkong verlassen und Ecuador um Asyl gebeten. Halten Sie diesen Schritt f&uuml;r klug?<br>\nErich Schmidt-Eenboom: Die beste L&ouml;sung f&uuml;r Snowden w&auml;re sicherlich gewesen, in China zu bleiben. Aus zwei Gr&uuml;nden: Einmal sind die stark genug, sich diplomatisch mit den Vereinigten Staaten anzulegen. Zum anderen haben die chinesischen Nachrichtendienste nat&uuml;rlich die M&ouml;glichkeit, ihn in einem &ldquo;Safe House&rdquo; in der Tiefe des Landes oder in einer chinesischen Gro&szlig;stadt zu verstecken, wo ein operativer Zugriff der CIA so gut wie ausgeschlossen w&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Ecuador-ist-nicht-sicher-fuer-Snowden-article10877161.html\">n-tv<\/a><\/li>\n<li><strong>Where is Edward Snowden?<\/strong><br>\nGlenn Greenwald on Asylum Request, Espionage Charge; More Leaks to Come<br>\nThe international mystery surrounding National Security Agency leaker Edward Snowden has deepened after the former U.S. intelligence contractor failed to board a flight as expected from Moscow to Havana today. Snowden reportedly arrived in Moscow Sunday after fleeing Hong Kong. The developments come just days after the United States publicly revealed it had filed espionage charges against Snowden for theft of government property, unauthorized communication of national defense information and wilful communication of classified communications intelligence to an unauthorized person. &ldquo;The idea that he has harmed national security is truly laughable,&rdquo; says Guardian columnist Glenn Greenwald, who broke the NSA surveillance stories. &ldquo;If you go and look at what it is that we published, the only things that we published were reports that the U.S. government was spying, not on the terrorists or the Chinese government, but on American citizens indiscriminately.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.democracynow.org\/2013\/6\/24\/where_is_edward_snowden_glenn_greenwald\">Democracy Now!<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Amazon: Als Roboter im Internet-Kaufhaus<\/strong><br>\nWer aber wissen will, wie es hinter der Fassade des Konzerns zugeht, wird abgewiesen. Das geschah auch dem Franzosen Jean-Baptiste Malet. So bewarb sich der Reporter selbst um einen Job. &Uuml;ber eine Teilzeitagentur wurde er prompt als &bdquo;Picker&ldquo; f&uuml;r die Nachtschicht angeheuert. Seine Aufgabe war es, in dem 36.000 Quadratmeter gro&szlig;en Hangar bestellte Artikel zusammenzutragen. &bdquo;Pickers sind effizienter als Roboter&ldquo;, schreibt Malet in dem Buch &bdquo;En Amazonie&ldquo; (In Amazonien), in dem er seine Erfahrungen verarbeitet hat. &bdquo;Der tragbare Computer berechnet in Echtzeit, welchen Artikel ich gerade suchen muss, je nach meiner Position im Lager, die ihm genau bekannt ist. Eine Software organisiert meine G&auml;nge, damit die Laufzeit zwischen zwei Artikeln nie mehrere Dutzend Sekunden &uuml;berschreitet.&ldquo; Dabei gehen die &bdquo;Pickers&ldquo;, wie Malet ausrechnete, pro Nacht ungef&auml;hr 20 Kilometer. Sie sammeln die Artikel ein, die &bdquo;Stowers&ldquo; zuvor in die Regale gestellt hatten. Danach f&uuml;llen die &bdquo;Packers&ldquo; sie in Versandkartons. Der Spa&szlig; ist beschr&auml;nkt, reden verboten. Darauf haben Bezos&rsquo; Teilhaber bei der Arbeit kein Recht. Ein Wortwechsel kann wertvolle Sekunden kosten. Dass jeder Gang eines jeden Angestellten in diesem gigantischen, rund um die Uhr t&auml;tigen Ameisenhaufen sekundenweise berechnet wird, fand Malet zuerst absurd. Ebenso wie die anderen, &auml;u&szlig;erst exakten Zeitvorgaben. In der siebenst&uuml;ndigen Arbeitszeit ist eine zwanzigmin&uuml;tige Pause enthalten; eine zweite Pause&nbsp; wird nicht bezahlt. Dummerweise befindet sich die Stechuhr direkt am Arbeitsplatz, w&auml;hrend das Pausenareal auf dem gigantischen Firmengel&auml;nde mehrere Minuten entfernt liegt. Damit schrumpft die effektive Erholungsphase auf f&uuml;nf Minuten, wie Malet feststellen musste. Malet verstand pl&ouml;tzlich, warum Gewerkschaften und Direktion um die Platzierung der Stechuhr stritten: &bdquo;Wenn man die zw&ouml;lf Minuten, um die man jeden Tag gebracht wird, mit tausend Angestellten multipliziert, kommen an einem Standort 200 unbezahlte Arbeitsstunden am Tag zusammen.&ldquo; Weltweit verdient Amazon also j&auml;hrlich Millionen, weil die Stechuhr am Arbeitsplatz steht. &ndash; Steuern zahlt Amazon aber anderswo. &bdquo;Die Kunden, die Sammellager und die Arbeiter befinden sich zwar physisch meist in Frankreich, doch die Kasse liegt in Luxemburg&ldquo;, schreibt Malet mit Blick auf den Steuersitz von Amazon Europe, dessen Pressedienst auf Anfrage der FR keine Stellung nehmen wollte. Das Unternehmen zahlt in Frankreich keine Mehrwertsteuer, erh&auml;lt aber sogar &ndash; wie auch in Deutschland durch einzelne Bundesl&auml;nder &ndash; regionale Subventionen. Daf&uuml;r schafft Bezos Arbeitspl&auml;tze. Malet rechnet allerdings vor, dass der traditionelle Buchhandel &bdquo;18 mal mehr Stellen schaffen w&uuml;rde als der Internetversand, dessen Flaggschiff heute Amazon ist&ldquo;. Indirekt zerst&ouml;re das &ouml;ffentliche Geld also mehr Arbeitspl&auml;tze in herk&ouml;mmlichen Buchhandlungen, als es bei Amazon schaffe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/amazon-als-roboter-im-internet-kaufhaus,1472780,23461484.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Passend dazu eine Anmerkung  unseres Lesers H-L. L.:<\/strong> Wen interessiert es schon, was die Toilettenfrauen oder -M&auml;nner an den Autobahnrastst&auml;tten, in Einkaufszentren oder Veranstaltungstempeln verdienen. Eigentlich verdienen sie unseren Respekt, wenn sie die verdreckten Klosch&uuml;sseln reinigen und die Urinspritzer der Stehpinkler von W&auml;nden und Boden entfernen. Ja, sie haben im wahrsten Sinne des Wortes einen Schei&szlig;job. Als ich im Januar in der Arena in K&ouml;ln bei einem Konzert die Toilette aufsuchte, hat&acute;s mich mal interessiert, was die nette Dame, die jedem hinterher wischt so f&uuml;r einen 5 st&uuml;ndigen Abend an Lohn von ihrem Arbeitgeber erh&auml;lt. Nichts bekommt sie daf&uuml;r, keinen Cent. Sie darf sich mit dem Trinkgeld zufrieden geben, dass ihr nette Zeitgenossen als Anerkennung auf den Teller legen, der obligatorisch und auffallend auf einem kleinen Hocker direkt an der Eingangst&uuml;r geparkt ist.  &ldquo;Warum sie denn nicht mit einem kleinen Anschlag darauf aufmerksam mache, dass ihr Lohn nur das Trinkgeld sei. Dann w&uuml;rden die Leute vielleicht auch mal etwas mehr auf den Teller legen, habe ich ihr gesagt. Die Antwort kam prompt. &ldquo;Es ist uns eigentlich verboten, dar&uuml;ber zu sprechen. Wenn die erfahren, dass ich ihnen das gesagt habe, brauche ich morgen nicht mehr anzutreten.&rdquo; So sieht sie aus, die Wirklichkeit an der Arbeitsfront. Die Auftraggeber, also die gro&szlig;en Einkaufszentren oder Veranstaltungstr&auml;ger interessiert das nicht. Sie vergeben an den billigsten Anbieter, der dann den Reibach auf Kosten dieser Menschen macht. Im Grunde ist so etwas sittenwidrig. &rdquo; Was soll ich machen&rdquo;, sagt die Toilettenfrau zu mir, &ldquo;mein Mann ist arbeitslos und es reicht hinten und vorne nicht. Da sind 10 oder 15 Euro am Abend schon ein echter Gewinn.&rdquo;  &ldquo;Und was ist, wenn die Leute einfach nichts in den Teller werfen?&rdquo;  &rdquo; Ja, dann hab ich eben Pech gehabt, dann legt ich noch beim Fahrgeld drauf.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&ldquo;Demokratie ist, was die Eliten darunter verstehen&rdquo;<\/strong><br>\nElitenforscher Michael Hartmann &uuml;ber den Glauben der Eliten, besser zu wissen, was gut f&uuml;r das Volk ist. Neue Antworten auf die Frage, warum in Deutschland zunehmend &ldquo;Politikverdrossenheit&rdquo; kursiert, liefert eine aktuelle Untersuchung des Elitensoziologen Prof. Dr. Michael Hartmann von der Technischen Universit&auml;t Darmstadt. In dieser arbeitet er unter anderem heraus, dass die m&auml;chtigsten Deutschen sich in ihrer strukturellen Verfasstheit immer weiter von der sozialen Realit&auml;t der &ldquo;normalen&rdquo; B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger entfernen, sich dennoch aber f&uuml;r bef&auml;higt und berechtigt halten, vermeintlich im Namen aller die Zust&auml;nde im Lande notfalls auch gegen die Interessen breiter Bev&ouml;lkerungsteile zu gestalten. Eine Entwicklung, die auf der einen Seite zur Erfahrung, ohnehin immer weniger vertreten und ber&uuml;cksichtigt zu werden, und auf der anderen unl&auml;ngst zu einer realen Bedrohung f&uuml;r die parlamentarische Demokratie gef&uuml;hrt hat, wie Hartmann ausf&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/39\/39358\/1.html\">heise<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Politische Korruption<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Korruption in den Volksvertretungen<\/strong><br>\nEine Ausweitung des Straftatbestands der Korruption in den Volksvertretungen von Bund, L&auml;ndern und Kommunen verlangt der Bundesrat. In einem Gesetzentwurf der L&auml;nderkammer (17\/13968) hei&szlig;t es, bislang richteten sich die gesetzlichen Regelungen nur gegen den Stimmenkauf und Stimmenverkauf im Blick auf k&uuml;nftige Wahlen und Abstimmungen in parlamentarischen Gremien. Aus Sicht des Bundesrats werden durch diese Strafvorschriften viele F&auml;lle von Bestechung und Bestechlichkeit bei Abgeordneten nicht erfasst. Kritisiert wird in der Vorlage auch, dass Deutschland Konventionen der UN und des Europarats zur Korruptionsbek&auml;mpfung in Parlamenten bislang nicht ratifiziert habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2013_06\/2013_346\/05.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><strong>Osteuropa: Das dicke Fell der Korruption<\/strong><br>\nFast zehn Jahre ist es her, dass einige L&auml;nder des Ostblocks der EU beigetreten sind, doch gewisse fragw&uuml;rdige Praktiken aus der Vergangenheit bestehen fort. Tschechien, Slowenien und Kroatien sind keine Ausnahmen. Auch in anderen ehemaligen Ostblockstaaten sind die Gerichte langsam aber sicher gegen die organisierte Kriminalit&auml;t in Aktion getreten. Selbst in L&auml;ndern mit einem &auml;u&szlig;erst miesen Ruf, wie Rum&auml;nien und Bulgarien, geschehen Dinge, die man vor ein paar Jahren noch f&uuml;r unm&ouml;glich gehalten h&auml;tte. Nicht weniger als drei Minister sind in den vergangenen Monaten angeklagt worden. Die schlechte Nachricht ist, dass die F&auml;lle zeigen, wie langsam alte Gewohnheiten doch aussterben. Obwohl die neuen Mitgliedsstaaten ihre Gesetzgebung den Br&uuml;sseler Vorgaben angepasst haben, stockt es bei der Umsetzung. Die Folgen davon sind bis zum heutigen Tag zu sp&uuml;ren. Es vergeht in den neuen Mitgliedsstaaten kein Tag, ohne dass ein Skandal Schlagzeilen macht, selbst in L&auml;ndern wie Polen, die als Mustersch&uuml;ler im Kampf gegen Korruption gelten. Soweit europ&auml;ische Gelder betroffen sind, kann Br&uuml;ssel eingreifen. Im vergangenen Jahr blockierte die EU-Kommission mehr als 800 Millionen Euro an Subventionen, als herauskam, dass beim bei Bau einer Autobahn in Polen geschummelt worden war. Auch andere vormalige Ostblockl&auml;nder bekommen die Rechnung zu sp&uuml;ren, wenn bei &ouml;ffentlichen Ausschreibungen geschmiert wurde. Aber das sind und bleiben Ausnahmen. Da der Filz meist nur schwer zu beweisen ist, steht Br&uuml;ssel der grassierenden Korruption nahezu machtlos gegen&uuml;ber.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseurop.eu\/de\/content\/article\/3899181-das-dicke-fell-der-korruption\">De Volkskrant via presseurop<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es ist zu bezweifeln, dass die Korruption in Osteuropa ein Erbe der kommunistischen Vergangenheit ist. Gewiss, in L&auml;ndern in denen sich Teile der kommunistischen Nomenklatura behaupten konnten, haben diese die Gelegenheit benutzt um sich zu bereichern. Dies gilt aber genauso f&uuml;r L&auml;nder, in denen sich oppositionelle Kr&auml;fte durchsetzen konnten. Das Entscheidende d&uuml;rfte die Systemtransformation sein, in der der Aufbau von Eigentumspositionen notwendige Voraussetzung der Transformation ist. Und so k&ouml;nnen wir von Russland &uuml;ber China bis zu den neuen osteurop&auml;ischen EU-Mitgliedern den Aufbau von Verm&ouml;genspositionen erleben, die auch die westliche Welt im weitesten Sinne als &ldquo;Urspr&uuml;ngliche Akkumulation&rdquo; (<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Urspr%C3%BCngliche_Akkumulation\">siehe Wikipedia<\/a>) des Kapitals kennt.<br>\nDas Witzige ist eher, dass in s&auml;mtlichen Fortschrittsberichten der Europ&auml;ischen Kommission im Zuge der Osterweiterung bis zuletzt auf Korruption als unbew&auml;ltigtes Problem hingewiesen wurde, diese aber in ihrer Bedeutung ignoriert wurde. Wir sollten uns eher selbst an die Nase fassen, als auf andere zu zeigen. Wir haben es immer gewusst, aber die Kommission, das europ&auml;ische Kapital und das ihm h&ouml;rige politische Personal hatten vor allem die mit der Markt&ouml;ffnung verbundenen Profite im Auge. Geduld ist keine Tugend von Profitj&auml;gern.&nbsp; Andere m&ouml;gen blau&auml;ugig geglaubt haben, dass mit der Implementierung bestimmter Gesetze eine Kultur der Rechtsstaatlichkeit einhergehen w&uuml;rde. Dennoch sollte man nicht die Hoffnung aufgeben. Immerhin konnte die T&auml;tigkeit die Ermittlungsbeh&ouml;rden in Tschechien, welche jetzt zum Sturz des Ministerpr&auml;sidenten f&uuml;hrte,&nbsp; geheim gehalten werden. Und so <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/europaheute\/2147216\/\">meinte denn auch Pavel Komar<\/a> von der Staatsanwaltschaft: &ldquo;Die Untersuchung hat anderthalb Jahre gedauert, und ich finde es wichtig zu betonen, dass in der ganzen Zeit keine einzige Information nach au&szlig;en gelangt ist. Dadurch konnte niemand etwas vertuschen. Allein schon in dieser Hinsicht ist die Aktion beispiellos.&rdquo; &ndash; Nat&uuml;rlich gibt es keine einfachen L&ouml;sungen, wie die EU der Korruption in ihren Mitgliedstaaten begegnen kann. Viel gewonnen w&auml;re, wenn es zumindest der Alt-EU gelingen w&uuml;rde, die Netzwerke zwischen Politik und Wirtschaft in ihren L&auml;ndern von privater Vorteilsnahme weitgehend frei zu halten. Denn: Der Fisch stinkt vom Kopf her.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Nochmals: Der bedr&uuml;ckende Alltag auf dem Jugendamt<\/strong><br>\n(<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17731#h07\">Hinweis Ziffer 7<\/a> in den Hinweisen des Tages von gestern)\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong>  Der dradio-Beitrag im o.g. HdT berichtet sehr positiv &uuml;ber die Mitarbeiterinnen und weist einige qualitative M&auml;ngel auf:<br>\nWas soll z.B. die Information &uuml;ber eine Mutter, deren schiefe Z&auml;hne beim L&auml;cheln zu sehen sind und die seit Jahren von Hartz-IV lebt?<br>\nSicherlich ist die Mitarbeiterschaft in vielen kommunalen Jugend&auml;mtern &uuml;berfordert. Das ist jedoch keine neue Erkenntnis.<br>\nAu&szlig;erdem gibt es in Deutschland zu viele F&auml;lle, in denen die Jugendamt-Mitarbeiterschaft unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig vorgeht und somit Familien ver- und zerst&ouml;ren. Dazu folgende &auml;ltere und recht aktuelle Hinweise:<\/em><\/p>\n<ol>\n<li><em><a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=sQlmHeM_aMw\">Im Zweifel gegen die leiblichen Eltern<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/daserste.ndr.de\/panorama\/media\/panorama188.html\">Kindesentzug &ndash; die Allmacht der Jugend&auml;mter<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/kinderklau.blogspot.de\/2013\/05\/berichte-zur-un-prufung-menschenrechte.html\">Berichte zur UN-Pr&uuml;fung: Menschenrechte und deutsche Jugend&auml;mter (1)<\/a><br>\nDas Land Polen stellte zur Situation in Deutschland in puncto &ldquo;Jugendamt&rdquo; am 25. April 2013 in Genf dazu Folgendes fest:<br>\nObwohl Deutschland die Empfehlung in den Abschnitte 81.24 des Arbeitsgruppenberichts akzeptiert hat und unter anderem eine &bdquo;effektive rechtliche Kontrolle &uuml;ber die beh&ouml;rdlichen Entscheidungen des Amtes f&uuml;r Jugendliche, genannt Jugendamt&ldquo; einf&uuml;hren wollte, wurde diese laut der Zusammenfassung der Berichte der Interessenvertreter nicht eingerichtet.<br>\nWie in der Zusammenfassung aufgef&uuml;hrt, ist das Grundgesetz unzureichend um einen angemessenen rechtlichen Schutz zu bieten, denn das Jugendamt kann eine Entscheidung des Familiengerichtes ignorieren. Das Bundesverfassungsgericht nimmt im allgemeinen Beschwerden &uuml;ber behauptete Menschenrechtsverletzungen ohne Begr&uuml;ndung nicht zur Entscheidung an.<br>\nIn der ersten Pr&uuml;fungsperiode (im Jahr 2009) empfahl Polen der deutschen Bundesregierung, eine effektive rechtliche Kontrolle &uuml;ber beh&ouml;rdliche Entscheidungen des Jugendamtes zu schaffen. Daher w&auml;ren wir dankbar &uuml;ber Information zum aktuellen Stand der Umsetzung dieser Empfehlung und dar&uuml;ber, welche konkreten Ma&szlig;nahmen unternommen wurden, um Deutschlands internationalen Verpflichtungen gem&auml;&szlig; Artikel 17 des Internationalen Paktes &uuml;ber B&uuml;rgerliche und politische Rechte (= sog. Zivilpakt, ICCPR) nachzukommen, das jedermann den Schutz des Familienlebens garantiert. (Hervorhebungen von der Autorin)<\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"http:\/\/kinderklau.blogspot.de\/2013\/05\/berichte-zur-un-prufung-menschenrechte_4.html\">Berichte zur UN-Pr&uuml;fung: Menschenrechte und deutsche Jugend&auml;mter (2)<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Rechtsextreme Netzwerker<\/strong><br>\nSie geben sich ein betont lockeres Outfit: Die Internetseite der &bdquo;Berliner Burschenschaft Germania&ldquo; zieren Fotos von fr&ouml;hlich einander mit Sektgl&auml;sern zuprostenden jungen M&auml;nnern und Frauen, Abiturienten offensichtlich, und einem lustig bemalten St&uuml;ck der Berliner Mauer. Interessiert bl&auml;ttert man weiter und st&ouml;&szlig;t dann doch eher auf die altbekannten Bilder von &bdquo;Aktiven und Alten Herren&ldquo;: &bdquo;Jeder ehrenhafte deutsche Student, der sich zur demokratischen Grundordnung bekennt, kann Mitglied, also Bundesbruder der Berliner Burschenschaft Germania werden.&ldquo;  Deutsch muss man sein. Ehrenhaft muss man sein. Frau darf man nicht sein. Die sind nur als &bdquo;Bundesschwester&ldquo; zu einigen geselligen Zusammenk&uuml;nften zugelassen. Wenn frau &bdquo;deutsch&ldquo; und &bdquo;ehrenhaft&ldquo; ist. Wie die &bdquo;Germania&ldquo; wurde die &bdquo;Akademische Burschenschaft Gothia Salzburg&ldquo; auf dem j&uuml;ngsten Eisenacher Burschentag als Neumitglied der Deutschen Burschenschaft von deren Sprecher, dem Wiener Teutonen Burkhard Georg M&ouml;tz begr&uuml;&szlig;t. &bdquo;Die Burschenschaft verfolgt als ideelles Ziel die Heranbildung sittlich hochstehender Pers&ouml;nlichkeiten, die als volksbewu&szlig;te B&uuml;rger ihrem Volk f&uuml;hrend dienen k&ouml;nnen.&ldquo; So formuliert diese Truppe auf ihrer Internetdarstellung ihre &bdquo;Grunds&auml;tze&ldquo;. Also: deutsch, ehrenhaft und volksbewusst &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/das-blaettchen.de\/2013\/06\/rechtsextreme-netzwerker-25541.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Abzug aus Afghanistan: Rette sich, wer kann<\/strong><br>\nInsgesamt 105 afghanische Diplomaten sollten am Samstag im Au&szlig;enministerium in Kabul ihren Dienst antreten. Ihre Entsendung ins Ausland war turnusm&auml;&szlig;ig vorbei, es war an der Zeit, in die Zentrale in Kabul zur&uuml;ckzukehren. Doch genau f&uuml;nf sind bisher wieder aufgetaucht. Die anderen sind offensichtlich in den L&auml;ndern geblieben, in denen sie Dienst taten, darunter auch mehrere Mitarbeiter an afghanischen Botschaft in Berlin.&nbsp; Aus Kreisen des afghanischen Au&szlig;enministeriums hie&szlig; es nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen, die Mitarbeiter der Botschaften h&auml;tten mitgeteilt, sie w&uuml;rden in ihren jeweiligen Gastl&auml;ndern jeweils Asyl beantragen oder zumindest eine Verl&auml;ngerung ihres Dienstes bis zur Pr&auml;sidentenwahl im Fr&uuml;hjahr 2014 beantragen. &ldquo;Sie haben die Hoffnung, dass dann mehr Klarheit besteht &uuml;ber die Zukunft unseres Landes&rdquo;, sagte ein Mitarbeiter des Ministeriums. &ldquo;Ich habe das Gef&uuml;hl, als habe der Exodus eingesetzt. Niemand will zur&uuml;ck nach Afghanistan.&rdquo; Man k&ouml;nne es den Leuten aber nicht &uuml;belnehmen, dass sie wegblieben, &ldquo;bei der Lage im Land&rdquo;. Die meisten Afghanen rechnen Umfragen zufolge damit, dass das Land in Chaos und Gewalt versinkt. Und dass ein B&uuml;rgerkrieg ausbricht, sobald die westlichen Truppen Ende 2014 abgezogen sind. Schon seit Monaten r&uuml;sten Taliban sowie verschiedene ethnische Gruppen auf, um sich auf einen Kampf um die Macht im Land vorzubereiten. Ein hochrangiger Beamter sagte, Pr&auml;sident Hamid Karzai wisse um die Lage und sei &ldquo;v&ouml;llig &uuml;berfordert&rdquo;. Er sei best&uuml;rzt, dass afghanische Diplomaten die R&uuml;ckkehr verweigerten. Allerdings habe er &ldquo;keinerlei Strategie&rdquo; und bringe &ldquo;au&szlig;er kurzfristigen emotionalen Ausbr&uuml;chen&rdquo; nichts zustande. &ldquo;Karzai tut nichts. Wir sitzen bei den Besprechungen und fragen, wie wir reagieren sollen, und er zuckt mit den Schultern.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/afghanistan-diplomaten-wollen-nicht-nach-hause-zurueck-a-907555.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es setzt sich fort, wor&uuml;ber die NachDenkSeiten <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=15911#h08\">bereits im Januar berichteten<\/a>. Es schmerzt schon fast, in welchem Ausma&szlig; die Bundesregierung sich selbst und die Bev&ouml;lkerung betr&uuml;gt. Man m&ouml;chte fast hoffen, dass die Regierung uns einfach bel&uuml;gt, mit der Phrase, dass die afghanische Regierung soweit sei, selbst die Sicherheit im Land zu gew&auml;hrleisten. Denn damit zu leben, dass eine Regierung (wie auch die Vorg&auml;ngerregierung) mit so wenig Realit&auml;tssinn &uuml;ber Kriegseins&auml;tze in fernen L&auml;ndern, &uuml;ber Leben und Tod unserer Soldaten entscheidet und un&uuml;bersehbare Implikationen riskiert, ist einfach unertr&auml;glich. Schade nur, obwohl die B&uuml;rger den Afghanistaneinsatz zwar schon seit langem ablehnen, dieser auf der Priorit&auml;tenliste bei den Wahlen ganz unten steht. Dabei m&uuml;sste allen eigentlich klar sein, dass eine Regierung, die bei einer so schlichten Frage wie nach dem Sinn des Afghanistaneinsatzes versagt, in komplexeren Fragen wie Finanzmarktregulierung oder Eurokrise &uuml;berfordert ist.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Bertelsmann Stiftung: Chancenspiegel<\/strong><br>\nDie Chancengerechtigkeit hat sich in den vergangenen zwei Jahren deutschlandweit nur leicht verbessert. Es gibt einige positive Tendenzen, aber viel Stagnation. Um nur zwei Beispiele zu nennen: Das Risiko, die Schule ohne Abschluss zu verlassen, ist in fast allen Bundesl&auml;ndern gesunken, und die Chancen auf den Erwerb der Hochschulreife sind in den meisten Bundesl&auml;ndern gestiegen. Auf der anderen Seite wird deutlich, dass nach wie vor gro&szlig;er Handlungsbedarf besteht. Immer noch ist das Risiko f&uuml;r F&ouml;rdersch&uuml;ler hoch, separat unterrichtet zu werden. Und die Aussicht eines Sch&uuml;lers, einen Platz in einer Ganztagsschule zu bekommen, ist weiterhin eher gering, vor allem im Blick auf gebundene Ganztagsschulen, die nach empirischen Studien f&uuml;r die Bildungschancen besonders wirksam sind. Nicht zuletzt deshalb hat auch weiterhin die soziale Herkunft gro&szlig;en Einfluss auf den Bildungserfolg. Das gilt f&uuml;r den Primarbereich, auf den bei der Kompetenzf&ouml;rderung im vorliegenden Chancenspiegel fokussiert wird wie auch f&uuml;r den Sekundarbereich, der im vergangenen Jahr im Fokus des ersten Chancenspiegels stand.<br>\nUnver&auml;ndert stark ausgepr&auml;gt ist das Gef&auml;lle zwischen den Bundesl&auml;ndern. So zeigt der unterschiedliche Umgang mit Inklusion und schulischem Ganztag, dass es f&uuml;r diese zentralen Herausforderungen nach wie vor kein gemeinsames Verst&auml;ndnis der L&auml;nder oder bundesweite Standards gibt. Im Ergebnis bedeutet das auch, dass die Schulsysteme der L&auml;nder den Kindern und Jugendlichen h&ouml;chst unterschiedliche Bildungschancen bieten &ndash; wenn auch kein Land &uuml;berall vorbildlich und kein Land &uuml;berall Schlusslicht ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.chancen-spiegel.de\/\">Chancen-spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe die Pressemeldung, den Chancenspiegel 2013 und die Zusammenfassung zentraler Befunde 2013 zum <a href=\"http:\/\/www.chancen-spiegel.de\/downloads-und-presse.html?no_cache=1\">Download<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Ferien auf dem Arbeitsamt<\/strong><br>\nIhre Kollegen planen l&auml;ngst den Sommerurlaub, aber Karin Gebauer muss zum Arbeitsamt. Sie ist Grundschullehrerin in Hessen, seit sechs Jahren schon. Und sie ist Opfer eines verr&uuml;ckten Systems, mit dem das Land Hunderttausende Euro spart &ndash; auf Kosten der Schulen, der Lehrerinnen und Lehrer, und auch auf Kosten der Kinder.<br>\nAuf dem Arbeitsamt ist Karin Gebauer schon bekannt. Immer wieder bekommt sie nur eine befristete Anstellung, mal f&uuml;r ein Jahr, mal f&uuml;r ein halbes. Jetzt endet ihr Vertrag schon wieder. Wahrscheinlich wird sie nach den Ferien zwar wieder an der Schule arbeiten, schlie&szlig;lich ist sie gerade Klassenlehrerin einer ersten Klasse geworden. Aber es gibt trotzdem diese Unsicherheit, f&uuml;r Karin Gebauer, f&uuml;r die Schule, f&uuml;r die Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler.<br>\nUnd das nur, damit das Land Hessen Geld sparen kann. Oft endet Gebauers Vertrag genau vor den Sommerferien, der neue beginnt danach. Statt bezahlten Urlaub gibt es dann sechs Wochen Arbeitslosengeld.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/autoren\/bust-bartels\/ferien-auf-dem-arbeitsamt\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Das Geheimnis hinter dem Pisa-Erfolg<\/strong><br>\nWarum deutsche Sch&uuml;ler 2009 besser lesen konnten als im Jahr 2000.<br>\nBildungspolitik kann etwas bewirken! Diese frohe Botschaft kann man aus einer aktuellen Studie von Forschern um den Erziehungswissenschaftler Eckhard Klieme vom Deutschen Institut f&uuml;r Internationale P&auml;dagogische Forschung (Dipf) in Frankfurt\/Main und seinen L&uuml;neburger Kollegen Timo Ehmke herauslesen &hellip;<br>\nDie Bildungsforscher haben nun mithilfe komplizierter Modellrechnungen drei m&ouml;gliche Gr&uuml;nde f&uuml;r die besseren Sch&uuml;lerleistungen herausgefunden.<br>\nErstens: Die 15-J&auml;hrigen des Jahres 2009 sind in ihrer Schulkarriere durchschnittlich zwei Monate weiter als ihre Altersgenossen des Jahres 2000. Der Anteil der Achtkl&auml;ssler unter ihnen ist gesunken, hingegen besucht ein gr&ouml;&szlig;erer Teil von ihnen schon die zehnte Klasse. Erreicht wurde das dadurch, dass die Kinder in mehreren Bundesl&auml;ndern fr&uuml;her eingeschult wurden und seltener sitzen geblieben sind.<br>\nZweitens: Im Jahr 2009 besuchten mehr 15-J&auml;hrige das Gymnasium als im Jahr 2000, ihr Anteil ist von 28 auf 34 Prozent gestiegen, w&auml;hrend der Anteil der Hauptsch&uuml;ler abgenommen hat &ndash; und Gymnasiasten sind im Durchschnitt leistungsf&auml;higer als andere Sch&uuml;ler.<br>\nDrittens: Die Einwandererkinder setzen sich im Jahr 2009 anders zusammen als 2000. Sie leben im Durchschnitt l&auml;nger in Deutschland und &ndash; besonders wichtig &ndash; sprechen zu Hause h&auml;ufiger Deutsch als ihre Vorg&auml;nger.<br>\nDer Gro&szlig;teil der Leistungssteigerung &ndash; 80 Prozent &ndash; l&auml;sst sich auf diese drei Gr&uuml;nde zur&uuml;ckf&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2013\/25\/pisa-studie-erfolg-grundschueler\">Zeit Online<\/a>\n<p><strong>Dazu eine Entgegnung:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ist das Geheimnis der besseren Testergebnisse gel&ouml;st?<\/strong><br>\nZurzeit sollte man mit Wertungen der Pisa-Studien sehr zur&uuml;ckhaltend umgehen. Der Bildungsforscher Hans Br&uuml;gelmann antwortet auf Thomas Kerstan.<br>\nMeine erste Frage: K&ouml;nnen wir wirklich sicher sein, dass Testleistungen im Lesen den Alltagsleistungen entsprechen? In D&auml;nemark wurden Pisa-Daten mit dem Schulerfolg am Ende der Sekundarstufe verglichen: Von den 17 Prozent der nach Pisa angeblich funktional leseunf&auml;higen &ldquo;Illiterates&rdquo; schaffte ein F&uuml;nftel den Abschluss. In Kanada erreichten sogar fast zwei Drittel derjenigen, die bei Pisa auf Lesestufe 1 oder darunter klassifiziert wurden, einen High-School-Abschluss&hellip;F&uuml;r die Einsch&auml;tzung von Befunden aus Pisa &amp; Co. w&auml;re es deshalb hilfreich zu wissen, wie in ihrem Beruf erfolgreiche Menschen in den g&auml;ngigen Leistungstests abschneiden.<br>\nZweites R&auml;tsel: Erlauben Ver&auml;nderungen in den Testleistungen den Schluss, dass sich die untersuchten Kompetenzen ver&auml;ndert haben? In der Grundschulstudie Iglu haben die deutschen Viertkl&auml;ssler von 2001 bis 2006 im Lesetest 9 Punkte gewonnen. Dieser Zuwachs war statistisch signifikant und wurde als Erfolg der neuen &ldquo;Output&rdquo;-Steuerung gewertet. Von 2006 bis 2011 war eine Abnahme von 8 Punkten zu verzeichnen. Dieser Verlust wurde aber nicht als Misserfolg der Reformen gewertet. Vermutlich zu Recht, aber das h&auml;tte dann auch f&uuml;r den ersten Anstieg gelten m&uuml;ssen. Denn ein solch&lsquo; kurzfristiges Auf-und-Ab ist auf Systemebene sehr unwahrscheinlich und wohl doch eher anderen Umst&auml;nden geschuldet als realen Ver&auml;nderungen in der Lesekompetenz.<br>\nDritte Frage: Sofern es tats&auml;chlich reale Ver&auml;nderungen gegeben haben sollte, k&ouml;nnen wir sie einem besseren Unterricht zurechnen?&hellip; Ver&auml;nderungen in den schulischen Leistungen k&ouml;nnen also durch ganz unterschiedliche schulische wie au&szlig;erschulischen Umst&auml;nde bedingt sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/schule\/2013-06\/pisa-studie-erfolg-testleistungen\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung GL:<\/strong> Wie der PISA-Forscher Klieme sagt: 80% der Ver&auml;nderung von PISA-Testwerten kann auf Ver&auml;nderungen in der Zusammensetzung der Untersuchungsgruppe der 15-J&auml;hrigen zur&uuml;ckgef&uuml;hrt werden: Mehr Gymnasiasten, mehr Beschulungszeit (fr&uuml;here Einschulung), weniger Sitzenbleiben, Ver&auml;nderungen in der Migrantengruppe (die starken Einfluss auf die PISA-Werte hat) u.&auml;.m. Niemand kann ernsthaften behaupten, dass diese Faktoren durch die teuren PISA-Studien verursacht oder auch nur beeinflusst wurden. Auf was die restlichen 20% Ver&auml;nderung in den Testwerten zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sind, ist offen, kaum auf PISA. Also: Au&szlig;er Spesen nix gewesen. Die ZEIT-&Uuml;berschrift &ldquo;Das Geheimnis hinter dem Pisa-Erfolg&rdquo; ist eine ziemliche Irref&uuml;hrung der Leser. Es gab kein Geheimnis, und schon gar keinen Erfolg zu vermelden.<br>\nDer einzige Befund, der aufhorchen l&auml;sst, ist, dass laut PISA-Forscher Klieme die Selbstevaluation mehr zur Verbesserung der Lernleistung beitr&auml;gt als die Fremdevaluation:<br>\n&ldquo;Interessant: Die interne Evaluation hatte bei diesen Schulen einen st&auml;rkeren Effekt als die sogenannte externe Evaluation, bei der die Schulen durch Fachleute von au&szlig;en, etwa Schulinspektoren, &uuml;berpr&uuml;ft wurden.&rdquo;<br>\n&ldquo;Interessant&rdquo; ist eine Untertreibung. Das ist eine Sensation. Denn damit hat PISA herausgefunden, dass PISA &uuml;berfl&uuml;ssig, oder vielleicht sogar sch&auml;dlich ist, insoweit PISA und seine Verteidiger verhindern, dass wir &uuml;ber die interne Evaluation oder Selbstevaluation mehr h&ouml;ren als nur, dass sie &ldquo;interessant&rdquo; sei.<br>\nDieser Befund ist nat&uuml;rlich auch eine Best&auml;tigung des Ansatzes &ldquo;Improvement of teaching through self-evaluation&rdquo; (ITSE), der bislang wenig Resonanz gefunden hat. Was Klieme beschreibt, bezieht sich wohl meist auf die von der Bertelsmann Stiftung vorgegebenen Erhebungsbogen. Aber Selbstevaluation kann viel besser gemacht werden, wenn sie wirklich von den Schulen selbst entwickelt und verantwortet wird, wie in vielen Beitr&auml;gen <a href=\"http:\/\/www.uni-konstanz.de\/itse-projekt\/itse_home.htm\">aufgezeigt wurde<\/a>.<br>\n&ldquo;&lsquo;Vermutlich liegt [die gr&ouml;&szlig;ere Wirkung von Selbstevaluation] daran, dass die interne Evaluation viel mehr Engagement und eigenes Nachdenken erfordert&rsquo;, sagt Eckhard Klieme.&rdquo;<br>\nNun, wir sind hier nicht auf Vermutungen angewiesen. Die vorgefertigten Evaluationsb&ouml;gen erfordern nicht sehr viel Engagement und Nachdenken. Der Bildungsforschung ist der wahre Grund bekannt. Fremdevaluation ist immer mit Sanktionen verbunden (zu denen auch die &ouml;ffentliche Belobigung und Kritik z&auml;hlen), die zur Korruption f&uuml;hren. Selbstevaluation ist anonym und nicht mit Sanktionen verbunden, sondern erlaubt wirkliche Einsichten in Verbesserungsm&ouml;glichkeiten, mit Tricks und Verf&auml;lschungen w&uuml;rde man nur sich selbst betr&uuml;gen.<br>\nBereits vor 40 Jahren hat der Sozialforscher Donald T. Campbell gezeigt, dass Fremdevaluation notwendigerweise zu Korruption f&uuml;hrt (also zu Verf&auml;lschungen der Daten auf allen Ebenen der Erhebung und Analyse), die sie wertlos macht. David Berliner und seine Kollegen von der Universit&auml;t von Arizona haben anhand vieler Daten &uuml;ber die Einf&uuml;hrung von sanktionsbewehrten Schulleistungstests in den USA (und deren Auswirkung auf die Schulleistungen und die Verf&auml;lschung von Daten) nachgewiesen, dass &ldquo;Campbell&rsquo;s Law&rdquo; auch und gerade im Bildungsbereich voll zutrifft. Meyerh&ouml;fer hat zudem gezeigt, dass der Einsatz von PISA-Tests und &auml;hnlichen Tests zu mehr &ldquo;Testschlauheit&rdquo; f&uuml;hrt, aber nicht unbedingt zu einer Zunahme der Kompetenz, die diese Tests messen sollen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Drei Mann in einem Boot<\/strong><br>\nDie SPD strickt gerade mal wieder an einer weiteren Legende ihres Abgesangs. Sie l&auml;sst es jetzt n&auml;mlich so aussehen, als seien die ern&uuml;chternden Sonntagsfragen nichts weiter, als die verbockte Aktion eines Rudels Platzhirschen. Deren Uneinigkeit und Hinter-den-Kulissen-Zoff sei das Manko ihres Wahlkampfes. Mag sein, dass Gabriel und die zwei Steinigen sich nicht gr&uuml;n sind &ndash; dergleichen soll in der Parteipolitik ja schon immer vorgekommen sein. Aber dieses Triumvirat der gegenseitigen Ablehnung d&uuml;rfte das wohl kleinste &Uuml;bel der SPD-Misere sein &hellip;<br>\nDie SPD kriselt nicht, weil diese Kerle sich nicht m&ouml;gen. Sie wird als Alternative deshalb nicht mehr wahrgenommen, weil sie schlicht keine Alternative mehr ist. Weil sie inhaltlich ver&ouml;det ist, weil sie sich ausverkauft hat unter Schr&ouml;der und weil dessen Nachwehen noch immer zu sp&uuml;ren sind. Die f&uuml;hrenden Sozis von heute sind in einer &Auml;ra parteipolitisch sozialisiert worden, in der das New Labour Schr&ouml;ders als der neueste Clou galt, als etwas ganz au&szlig;ergew&ouml;hnlich Revolution&auml;res, weil man hier linken Geist mit Sachzw&auml;ngen verband und pragmatische Entscheidungen traf. Das mit dem linken Geist glauben diese Sozis um Steinbr&uuml;ck heute noch immer tapfer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2013\/06\/drei-mann-in-einem-boot.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h24\"><\/a><strong>Welthungerhilfe warnt vor Waffen f&uuml;r Syrien<\/strong><br>\nDie Welthungerhilfe warnt die Staatengemeinschaft davor, die streitenden Parteien in Syrien mit weiteren Waffen aufzur&uuml;sten. Schon heute sei die Katastrophe in dem Land unbeschreiblich, sagte die WHH-Pr&auml;sidentin B&auml;rbel Dieckmann. 6,8 Millionen Syrer seien in gr&ouml;&szlig;ter Not.<br>\n&bdquo;Waffenlieferungen f&uuml;r die eine oder andere Seite w&uuml;rden den Konflikt in Syrien nur versch&auml;rfen und zu noch mehr Toten und Elend f&uuml;hren. Das kann keine L&ouml;sung sein. Diese Art von Konflikten kann man in der Regel nicht milit&auml;risch l&ouml;sen&ldquo;, sagt B&auml;rbel Dieckmann, die Pr&auml;sidentin der Welthungerhilfe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/politik\/welthungerhilfe-warnt-vor-waffen-fuer-syrien-id8102562.html\">WAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h25\"><\/a><strong>Nochmals: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17697\">Obama in Berlin: Zur Pose erstarrte Symbolik und leere Worth&uuml;lsen<\/a><\/strong>\n<p><em><strong>Anmerkung \/ Erg&auml;nzung von Roger Strassburg:<\/strong> Mein ehemaliger Kollege Robert Zeller, Physiker, hat mir folgende Erg&auml;nzung geschickt:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>Obama k&uuml;ndigt an, dass er ein Drittel des Atomwaffenarsenals abbauen will, und das wird vermarktet als gro&szlig;artige Abr&uuml;stungsaktion. Ich bin nun wahrlich kein Experte f&uuml;r Atomwaffen, aber meines Wissens ist es so, dass sich im Laufe der Zeit auf Grund des radioaktiven Zerfalls die Isotopenzusammensetzung des Plutoniums in den Atombomben ver&auml;ndert, und damit auch das Detonationsverhalten. Aus diesem Grunde haben die Russen, wenn ich mich recht erinnere, bereits vor l&auml;ngerer Zeit einen Teil ihrer jahrzehntealten Atomwaffen verschrottet. Interessant ist, dass Obama seine Ank&uuml;ndigung nicht auf dem G8-Gipfel gemacht hat, (Putin h&auml;tte sich wahrscheinlich am&uuml;siert), sondern in seiner Wahlkampfrede f&uuml;r Merkel. Uns bl&ouml;den Deutschen kann man sowas als Friedensaktion verkaufen!<\/p><\/blockquote>\n<p><em><strong>Wachstum gelenkt von oben nach unten:<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Obamas Formulierung an diesem Punkt ist schwer zu verstehen &ndash; auch im englischen Original (&ldquo;in other models, direct economic growth from the top down or relies solely on the resources extracted from the earth.&rdquo;). Ich verstehe das als eine Absage an wirtschaftliche Lenkung von oben nach unten (im Gegensatz zu &ldquo;free enterprise that unleashes the talents and creativity that reside in each of us&rdquo;, das er im ersten Halbsatz gepriesen hat). Das steht nicht im Widerspruch zu seinem sp&auml;teren Satz, die Wirtschaft solle f&uuml;r alle da sein, nicht nur die an der Spitze.<\/p>\n<p><strong>Soweit, so gut. Aber&hellip;<\/strong><\/p>\n<p>Ich w&auml;re aber nicht ich, wenn ich zu einem solchen Artikel, insbesondere in Bezug auf dem expliziten oder impliziten Vergleich zwischen Deutschland bzw. Europa und den USA, keine kritischen Anmerkungen h&auml;tte. Sei mir deshalb bitte nicht b&ouml;se&hellip;<\/p>\n<p><strong>Luftbr&uuml;cke und Marshall-Plan:<\/strong><\/p>\n<p>Ja, diese darf ein amerikanischer Pr&auml;sident nicht unerw&auml;hnt lassen. Wenn man das Verhalten der Deutschen in Europa betrachtet, dann denke ich, man kann sie nicht oft genug daran erinnern, wie sie &ndash; trotz allem, was sie damals gerade angestellt und angerichtet hatten &ndash; nach 1945 behandelt wurden. Vielleicht w&uuml;rden sie dann etwas leiser treten, mit anderen etwas anders umgehen, und sich vielleicht sogar gelegentlich an die eigene Nase fassen.<\/p>\n<p><strong>Ungleichheit:<\/strong><\/p>\n<p>James Galbraith hat in seiner Studie, die er in seinem Buch &ldquo;Inequality and Instability&rdquo; vorgestellt hat, festgestellt, dass die Ungleichheit in Europa gr&ouml;&szlig;er ist, als in den USA. Wir wissen auch, dass in Deutschland die Ungleichheit im Vergleich zu anderen L&auml;ndern extrem gestiegen ist. Und dass diese Zunahme der Ungleichheit in Deutschland die direkte Folge einer <strong>ganz offiziellen und &ouml;ffentlich verk&uuml;ndeten<\/strong> Niedriglohnpolitik ist &ndash; etwas, was bei uns unvorstellbar w&auml;re.<\/p>\n<p><strong>Toleranz und Gleichberechtigung:<\/strong><\/p>\n<p>In Bezug auf sexuelle Orientierung sind die Deutschen deutlich toleranter. Unsere Gesellschaft wird aber auch diesbez&uuml;glich langsam toleranter.<br>\nWas die Gleichberechtigung von Frauen betrifft, da sind wir eher weitergekommen, als die Deutschen.<br>\nReligi&ouml;se Toleranz ist in einigen Teilen unserer Gesellschaft nicht sehr ausgepr&auml;gt, in der Gesellschaft insgesamt aber schon. In Deutschland spielt Religion eine geringere Rolle, ist also nicht ganz leicht zu vergleichen.<br>\nWas ethnische Toleranz betrifft, halte ich die Deutschen nicht gerade f&uuml;r vorbildlich, wenn man bedenkt, wie schwer sich diese ziemlich homogene Bev&ouml;lkerung tut, mit den vergleichsweise geringen ethnischen Unterschieden im Land umzugehen.<br>\nNicht, dass wir das gro&szlig;e Licht der Toleranz w&auml;ren. Der Rassismus ist bei uns nach wie vor vorhanden. Es ist aber in den letzten Jahrzehnten schon einiges geschehen.<br>\nIn Deutschland? Was relativ schnell auff&auml;llt, wenn man als Amerikaner zum ersten Mal nach Deutschland kommt, ist, dass so gut wie alle wei&szlig; sind. Also, wo soll es hier Rassenspannungen geben?<br>\nAber man merkt, dass die wenigen Schwarzen in Deutschland wie Fremdk&ouml;rper angesehen werden. Man stelle sich vor, was in Deutschland los w&auml;re, wenn die Bev&ouml;lkerung so heterogen w&auml;re, wie die unsere.<br>\nAlso gerade da ist der deutsche Zeigefinger fehl am Platz.<\/p>\n<p><strong>Guantanamo:<\/strong><\/p>\n<p>Guantanamo ist die Schande unserer Nation. Da l&auml;sst sich nichts relativieren.<br>\nWas Obama betrifft: Sein Vorhaben ist bekanntlich von den Republikanern und einigen Demokraten im Kongress torpediert worden, indem es ihm verboten wurde, Guantanamo-Gefangenen vor Zivilgerichte in den USA zu stellen. Solange er keinen Plan hat, die errichteten Hindernisse zu &uuml;berwinden, soll er aufh&ouml;ren, von seinem Vorhaben, Guantanamo zu schlie&szlig;en, zu reden.<br>\nEs muss aber angemerkt werden, dass die ach so moralisch &uuml;berlegenen Deutschen gerade mal zwei Gefangene ins Land gelassen haben. Und den geborenen Bremer Murat Kurnaz wollten die Deutschen urspr&uuml;nglich gar nicht ins Land lassen.<\/p>\n<p><strong>Treibhausgase:<\/strong><\/p>\n<p>Ja, wir sind am Platz zwei der Treibhausemittenten, und das ist nicht in Ordnung, und es nicht in Ordnung, dass wir Fortschritte blockieren. Die Deutschen werden nie m&uuml;de, das zu erz&auml;hlen. Was man hier allerdings so gut wie nie h&ouml;rt, ist dass die EU nicht weit dahinter am Platz drei steht. Und was macht die deutsche &ldquo;Klimakanzlerin&rdquo; dagegen?<\/p>\n<p><strong>Mauern:<\/strong><\/p>\n<p>Es ist schon ein Unterschied, ob eine Mauer dazu dient, die eigene Bev&ouml;lkerung gefangen zu halten, oder ob sie die illegale Grenz&uuml;berschreitung von au&szlig;en verhindern soll. Man muss letzteres nicht guthei&szlig;en, aber dennoch sind das zwei verschiedene Dinge.<br>\nEs ist &uuml;brigens nicht so, als h&auml;tten die Europ&auml;er eine offene S&uuml;dgrenze, oder als w&uuml;rden sie nicht mit rabiaten Mitteln den Fl&uuml;chtlingsstrom aus dem S&uuml;den aufzuhalten versuchen. Eine Mauer gibt es zwar nicht, diese lie&szlig;e sich im offenen Meer allerdings nur schwer erbauen.<br>\nEs sind also nicht nur die &uuml;blichen B&ouml;sewichte USA und Israel, die ihre Grenzen befestigen, sondern auch die ach so offenen und aufgekl&auml;rten Europ&auml;er.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h26\"><\/a><strong>Haftstrafe f&uuml;r Italiens Ex-Premier: Berlusconi bleibt ein letzter Trick<\/strong><br>\nWegen F&ouml;rderung der Prostitution Minderj&auml;hriger und Amtsmissbrauch verurteilte das Gericht Silvio Berlusconi zu sieben Jahre Gef&auml;ngnis &ndash; ein Jahr mehr als die Staatsanwaltschaft gefordert hatte &ndash; und einem lebenslangen Verbot, ein &ouml;ffentliches Amt zu bekleiden. Vor dem Knast muss Berlusconi sich freilich einstweilen nicht f&uuml;rchten. Wer &uuml;ber 70 Jahre alt ist, muss in Italien nicht in die Zelle. Und au&szlig;erdem: Das heutige Urteil ist das der ersten Instanz. Es ist nicht rechtskr&auml;ftig, wenn der Verurteilte Berufung einlegt. Die hat sein Chefanwalt sogleich angek&uuml;ndigt. Zwei weitere Instanzen stehen damit aus. Bis diese entschieden haben, hat der Schuldspruch keine direkten Konsequenzen.<br>\nAngst d&uuml;rfte der Medienzar und Mehrfachregent allerdings vor einem anderen Urteil haben, das ihn schon im Herbst erwischen kann &ndash; in dritter und letzter Instanz. Da geht es um Steuerbetrug mit seiner Firma Mediaset. Und da steht neben einem Zwangsaufenthalt im Gef&auml;ngnis, wie im heutigen Ruby-Urteil, ebenfalls eine fatale &ldquo;Nebenstrafe&rdquo; im Raum, sofern das Kassationsgericht die Urteile der Vorinstanzen best&auml;tigt: der Ausschluss von allen &ouml;ffentlichen &Auml;mtern, faktisch also ein politisches Bet&auml;tigungsverbot. Schon jetzt setzt er die italienische Regierung unter dem Sozialdemokraten Enrico Letta unter Druck. Wenn dieser ihm nicht aus der Klemme helfe, sei die Koalition am Ende. Denn ohne Berlusconis Partei &ldquo;Volk der Freiheit&rdquo; h&auml;tte Premier Letta keine Mehrheit. Am liebsten w&auml;re Berlusconi ein kleines, auf ihn zugeschnittenes Gesetz, so wie es in seiner Amtszeit ja einige gab, das seinen Politikausschluss mit juristischen Tricks verhindert. Weil das mit den Linken kaum zu machen ist, gibt es einen Plan B. Ein politischer Lizenz-Entzug durch das Kassationsgericht m&uuml;sste vom Senat &ndash; der zweiten Kammer des Parlaments, in der Berlusconi einen Sitz hat &ndash; in geheimer Abstimmung best&auml;tigt werden. Das b&ouml;te eine gute Chance, dass gen&uuml;gend linke Senatoren &ndash; unerkannt &ndash; mit &ldquo;Nein&rdquo; stimmen und so Berlusconi retten, raunen Berlusconis Emiss&auml;re den Koalitionspartnern zu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/berlusconi-im-ruby-prozess-zu-haftstrafe-verurteilt-a-907621.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Nun ja, ein Mann, der seiner geschiedenen 100.000 Euro pro Tag zahlen muss und kann, hat gewisse M&ouml;glichkeiten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h27\"><\/a><strong>TV-Tipp: Neues aus der Anstalt<\/strong><br>\nPolitsatire mit Priol und Pelzig<br>\nUrlaubsstimmung in der Anstalt. Doch bevor es in die Sommerpause geht, begutachten die satirischen Chefanimateure Urban Priol und Erwin Pelzig noch einmal genau die heimische Politlandschaft.<br>\nZusammen mit ihren G&auml;sten Max Uthoff, Jochen Malmsheimer und Alfons analysieren sie, wer die letzte Verschnaufpause vor der Bundestagswahl auf der Sonnenseite des Lebens verbringen kann und wer sich im Sommerloch lieber nicht auf die faule Haut legen sollte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/anstalt.zdf.de\/ZDF\/zdfportal\/programdata\/48409cd1-0e01-372a-9221-8610f49452aa\/20173469\">ZDF<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB\/JK\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-17745","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17745","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17745"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17745\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28459,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17745\/revisions\/28459"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17745"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17745"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17745"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}