{"id":17768,"date":"2013-06-26T08:41:28","date_gmt":"2013-06-26T06:41:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17768"},"modified":"2013-06-26T08:41:28","modified_gmt":"2013-06-26T06:41:28","slug":"hinweise-des-tages-1908","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17768","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17768#h01\">Hetzjagd auf Snowden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17768#h02\">7 Milliarden &laquo;aus dem Arsch gezogen&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17768#h03\">Jung und doch zu alt &ndash; Die verlorene Generation Italiens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17768#h04\">DIW: Fehlende Investitionen kosten Deutschland jedes Jahr 0,6 Prozentpunkte potentielles Wirtschaftswachstum<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17768#h05\">Money Boo Boo &ndash; The Canadian Banking System<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17768#h06\">Auf Jobsuche in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17768#h07\">Kapitalgedeckte Altersvorsorge: Erh&ouml;hung im Alter kaum kalkulierbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17768#h08\">Mitarbeiter der Jobcenter: Zielen Sie nicht auf Ihre Mitmenschen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17768#h09\">Der n&auml;chste Solarboom<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17768#h10\">Kontaminiertes Trinkwasser durch Fracking &ndash; Umweltforscher aus den USA weisen erh&ouml;hte Methan-Werte nach<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17768#h11\">Klimaschutz mit Schlupfl&ouml;chern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17768#h12\">Litauen: Warnung vor Europas &ldquo;trojanischem Pferd&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17768#h13\">OLG weist Beschwerde des Mollath-Anwalts zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17768#h14\">Franz Walter: Ratlose Bluthunde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17768#h15\">Politiker sollen unter den Gesetzen leiden, die sie beschlie&szlig;en<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17768#h16\">OECD-Bildungsbericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17768#h17\">Acht Milliarden Euro f&uuml;r Unis: Stifterverband empfiehlt Mehrwertsteuererh&ouml;hung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17768#h18\">Eckpunktepapier der Allianz der Wissenschaftsorganisationen &ndash; &bdquo;Paket der Pakte &ndash; Weiterentwicklung des deutschen Wissenschaftssystems&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17768#h19\">WDR-Man&ouml;ver bei den Tagesthemen &ndash; Tom Buhrows Erfolg<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17768&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Hetzjagd auf Snowden<\/strong><br>\nHype um die &raquo;Flucht&laquo; des Whistleblowers verdr&auml;ngt den eigentlichen Skandal: Die gro&szlig;angelegte Internetspionage der USA und Gro&szlig;britanniens<br>\nWo ist Snowden?&laquo;: Die Frage ist von Welt bis Zeit online omnipr&auml;sent im digitalen und gedruckten Bl&auml;tterwald. Von einem Spionagethriller wei&szlig; die Deutsche Presse-Agentur (dpa) zu berichten. Die Odyssee des 30j&auml;hrigen US-Amerikaners Edward Snowden wird zur &raquo;Flucht&laquo;. Ein medialer Hype bricht aus um einen Mann, der sich anscheinend verstecken mu&szlig; &ndash; so, als sei er der &Uuml;belt&auml;ter. Doch was aussieht wie eine James-Bond-Episode in Echtzeit, verdeckt das eigentliche Problem.<br>\nDer Sicherheitsberater Edward Snowden hat die Welt &uuml;ber die gro&szlig;angelegten Spionageprogramme der Vereinigten Staaten und Gro&szlig;britanniens informiert. Er hat das milliardenfache Ignorieren der Privatsph&auml;re Unschuldiger durch einen staatlichen Geheimniskr&auml;mer-Apparat offengelegt, der sich &ouml;ffentlicher Kontrolle ansonsten l&auml;ngst entzogen hat. Snowden zeigt auf, da&szlig; Gro&szlig;britannien systematisch hochrangige Delegationen scheinbar befreundeter Staaten wie S&uuml;dafrika ausspioniert hat, und da&szlig; US-amerikanische Geheimdienste sich in chinesische Forschungsnetzwerke gehackt haben. Deswegen will die entbl&ouml;&szlig;te Regierung seines Heimatlandes ihn verhaften, deswegen wird er verfolgt wie ein Gangster. Da&szlig; Edward Snowden kein Krimineller ist, l&auml;&szlig;t sich dagegen schon juristisch relativ leicht herausarbeiten. Gegen ihn liegt kein internationaler Haftbefehl bei Interpol vor, weil sein &raquo;Verbrechen&laquo; &ndash; n&auml;mlich staatliche Tyrannei &ouml;ffentlich zu machen &ndash; f&uuml;r die Weltgemeinschaft gar keines ist. Das gilt auch dann, wenn Snowden, wie von Hongkonger Medien berichtet, schon mit der Absicht, die &Uuml;berwachungsma&szlig;nahmen offenzulegen, seinen Job angetreten hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/06-26\/036.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>7 Milliarden &laquo;aus dem Arsch gezogen&raquo;<\/strong><br>\nInterne Gespr&auml;che zweier Spitzenbanker der mit 30 Milliarden Euro geretteten Anglo Irish Bank triefen vor Verachtung gegen&uuml;ber den Steuerzahlern. Aufnahmen zeigen: Die Banker betrogen ganz bewusst.<br>\nNun ver&ouml;ffentlichte die irische Zeitung &laquo;Irish Independent&raquo; Telefongespr&auml;che, die Chefbanker der Anglo Irish Bank im Angesicht der Bankenkrise im September 2008 f&uuml;hrten. Der Inhalt dieser Gespr&auml;che ist haarstr&auml;ubend.<br>\nSo sprach der damalige CEO David Drumm nach dem Bailout offen &uuml;ber den &laquo;Missbrauch&raquo; der Bankgarantie, riet den Kollegen aber, sie sollten sich nicht erwischen lassen. Drumm konnte auch herzhaft kichern, als ein Mitarbeiter anfing die deutsche Hymne zu singen, weil Deutschland Millionen f&uuml;r die irische Bankenrettung locker machte&hellip;<br>\nDie Anglo-Bosse hatten einen perfiden Plan: Sobald sich der Staat engagiert, gibt es f&uuml;r ihn kein Zur&uuml;ck mehr, immer weitere Milliarden w&uuml;rden flie&szlig;en.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.handelszeitung.ch\/politik\/7-milliarden-aus-dem-arsch-gezogen\">Handelszeitung CH<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.independent.ie\/blog\/day-two-listen-to-the-full-anglo-recordings-29367462.html\">Listen to the full Anglo recordings, The Indpendent<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Ganz &auml;hnlich d&uuml;rften die Gespr&auml;che zwischen den Banken auch bei den Gespr&auml;chen &uuml;ber die St&uuml;tzung der Hypo Real Estate im Jahre 2008 im Dienstsitz der BaFin in Frankfurt gelaufen sein. Siehe dazu noch einmal das Protokoll der damaligen <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/090730%20_protokoll_hre.pdf\">Krisensitzung [PDF &ndash; 1.9 MB]<\/a>. Dabei sollte der Bund und damit der Steuerzahler zun&auml;chst f&uuml;r eine B&uuml;rgschaft von 26,6 Milliarden Euro gerade stehen, w&auml;hrend die Banken mit maximal 8 Milliarden Euro ins Obligo gingen. Schon eine Woche danach war klar: Das Geld reicht nicht. Insgesamt wurde der Garantierahmen schlie&szlig;lich auf 142 Milliarden aufgestockt. Die Banker werden sich ins F&auml;ustchen gelacht haben, wie sie die Politik &uuml;ber den Tisch ziehen konnten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Jung und doch zu alt &ndash; Die verlorene Generation Italiens<\/strong><br>\nDie Jugendarbeitslosigkeit ist in Italien ein vorrangiges Thema. &Uuml;ber die Generation im Alter zwischen 30 und 40 Jahren spricht hingegen kaum jemand. Dabei ist sie diejenige, die heute am meisten unter den Folgen der Wirtschaftskrise leidet &hellip;<br>\nDie Debatte &uuml;ber die Ma&szlig;nahmen zur Bek&auml;mpfung der Jugendarbeitslosigkeit beschr&auml;nkt sich in Italien ausschlie&szlig;lich auf die Altersgruppe unter 25 Jahren &hellip;<br>\nSt&auml;rker unter den Folgen der Krise leiden diejenigen, die gegen Ende der 1990er Jahre in den Arbeitsmarkt einstiegen und dabei sogenannte flexible Vertr&auml;ge erhielten. Heute sind das die Erwachsenen im Alter zwischen 30 und 40 Jahren. Der ehemalige Regierungschef Mario Monti hat sie als &laquo;verlorene Generation&raquo; bezeichnet &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/international\/die-verlorene-generation-italiens-1.18099210\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>DIW: Fehlende Investitionen kosten Deutschland jedes Jahr 0,6 Prozentpunkte potentielles Wirtschaftswachstum<\/strong><br>\nDeutschland entgehen durch fehlende Investitionen jedes Jahr Wachstumschancen in H&ouml;he von mindestens 0,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Das haben &Ouml;konomen des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) errechnet. Die Berliner Wirtschaftsforscher pl&auml;dieren deshalb f&uuml;r eine Investitionsagenda von zus&auml;tzlichen staatlichen und privaten Investitionen in H&ouml;he von drei Prozent des BIP oder rund 75 Milliarden Euro im Jahr. Die Notwendigkeit f&uuml;r zus&auml;tzliche Investitionen sehen die Forscher beispielsweise in den Bereichen Energie, Verkehrsinfrastruktur und Bildung&hellip;<br>\nDie deutsche Investitionsquote z&auml;hlt zu den niedrigsten weltweit. Allein um den Durchschnitt des Euroraums zu erreichen, w&auml;ren jedes Jahr zus&auml;tzliche Investitionen in H&ouml;he von rund drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts notwendig. Das DIW Berlin sch&auml;tzt den Investitionsbedarf nach eigenen Berechnungen auf rund 75 Milliarden Euro j&auml;hrlich. Trotzdem zeigt sich Deutschland kurz vor der Bundestagswahl 2013 hoch zufrieden mit seiner wirtschaftlichen Situation, ist zu Recht stolz auf die gute Lage am Arbeitsmarkt, sein anziehendes Wirtschaftswachstum und darauf, so gut wie kein anderes Land in Europa durch die Krise gekommen zu sein. Betrachtet man allerdings die Entwicklung seit 1999, gibt es viel weniger Anlass zur Freude: Die Wirtschaft ist weniger kr&auml;ftig gewachsen als im europ&auml;ischen Durchschnitt, die Reall&ouml;hne sind heute kaum h&ouml;her als 1999, das Staatsverm&ouml;gen ist geschrumpft. In vielen Bereichen ist Deutschland hinter andere europ&auml;ische Volkswirtschaften zur&uuml;ckgefallen. Deutlich &uuml;berdurchschnittlich ist die Sparquote mit aktuell fast 24 Prozent des Bruttoinlandprodukts. Aber deutsche Ersparnisse wurden zu gro&szlig;en Teilen nicht im Inland investiert, sondern im Ausland &ndash; h&auml;ufig mit Verlust: Seit 1999 haben deutsche Investoren rund 400 Milliarden Euro durch Fehlanlagen im Ausland verloren. Das Geld, das im Ausland verschwindet, fehlt im Inland f&uuml;r Investitionen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/sixcms\/detail.php?id=diw_01.c.423464.de\">DIW<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Money Boo Boo &ndash; The Canadian Banking System<\/strong><br>\nJason Jones teaches regulation-loving Canadian bankers the advantages of harmless free-market fun.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.thedailyshow.com\/watch\/mon-june-24-2013\/money-boo-boo---the-canadian-banking-system\">The Daily Show<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Auf Jobsuche in Deutschland<\/strong><br>\nSie hei&szlig;en Rafael, Julio oder Vanessa &ndash; junge M&auml;nner und Frauen aus Spanien, die in Deutschland ein neues Leben beginnen. Immer mehr gut ausgebildete Fachkr&auml;fte verlassen ihre s&uuml;deurop&auml;ische Heimat, die ihnen keine Perspektive mehr bietet. Hier in Deutschland werden sie gebraucht &hellip;<br>\nCornelia L&uuml;th von der Wirtschaftsf&ouml;rderung Schwarzwald-Baar-Heuberg beschreibt im Interview mit Frontal21, wie ihre Gesellschaft  f&uuml;r die Industrieregion erfolgreich Ingenieure und Handwerker aus Spanien anwirbt und gemeinsam mit Arbeitgebern ihren Start in Deutschland unterst&uuml;tzt &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/Frontal-21\/Auf-Jobsuche-in-Deutschalnd-28542236.html\">frontal21<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Wieder ein ganz wunderbares Propagandast&uuml;ck &uuml;ber den angeblichen Fachkr&auml;ftemangel in Deutschland. Man kann sich nur wundern, dass sich der Personalchef, der als Beispiel angef&uuml;hrten Firma Binder, f&uuml;r so eine Scharade nicht zu schade ist. So ist es nur schwer vorstellbar, dass &ndash; wie behauptet &ndash; in ganz Deutschland nicht ein entsprechend qualifizierter Maschinenbauingenieur zu finden ist. Nat&uuml;rlich wurde &uuml;ber die Konditionen zu denen der spanische Kollege arbeitet kein Wort verloren. Zudem kann der Fachkr&auml;ftemangel so gro&szlig; nicht sein. Das Angebot auf der Webseite der Firma Binder gestaltet sich sehr &uuml;bersichtlich. Es werden gerade einmal sechs (!) freie Stellen ausgewiesen.<br>\nUnd da stellt sich immer wieder die Frage weshalb dann, wenn der Fachkr&auml;ftemangel so eklatant sein soll, gestandene Ingenieure mit vielen Jahren Berufserfahrung und entsprechendem Fachwissen bis zu einem Jahr nach einer ad&auml;quaten Position suchen m&uuml;ssen? Weshalb dann, die Bewerber in vielen Firmen inzwischen geradezu absurde Bewerbungsmarathons mit drei, vier oder mehr Gespr&auml;chsterminen durchlaufen m&uuml;ssen? Von der Tatsache, dass man in Deutschland ab 45 auch als qualifizierte Fachkraft f&uuml;r den Arbeitsmarkt faktisch tot ist, ganz zu schweigen.<br>\nLeider ist der Verdacht nicht von der Hand zu weisen, dass das Gefasel vom Fachkr&auml;ftemangel und das Bestreben deutscher Unternehmen, Arbeitnehmer etwa aus dem krisengesch&uuml;ttelten Spanien zu rekrutieren, mit der klaren Intention erfolgt die L&ouml;hne in Deutschland zu dr&uuml;cken. Und um jedes Missverst&auml;ndnis auszur&auml;umen, dies ist sicher nicht den verzweifelten Menschen in Spanien als Opfer des deutschen Austerit&auml;tsdiktats anzulasten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kapitalgedeckte Altersvorsorge: Erh&ouml;hung im Alter kaum kalkulierbar<\/strong><br>\nKapitalgedeckte Altersvorsorge soll K&uuml;rzungen der gesetzlichen Rente ausgleichen. Dabei hat die Politik aber nur auf das Versorgungsniveau am Tag des Renteneintritts geschaut und nicht auf die weitere Entwicklung. Die Folgen verdeutlicht ein von der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung gef&ouml;rdertes Forschungsprojekt: Wer ein renditeschwaches Produkt erwischt hat, muss im Alter nun mit einem sinkenden Lebensstandard rechnen.<br>\nGesetzliche Rente oder Beamtenversorgung werden regelm&auml;&szlig;ig der Lohnentwicklung angepasst. F&uuml;r die private Altersversorgung, etwa Riester- und Betriebsrenten, gibt es keine entsprechende Vorschrift. Die Anbieter sind nicht zu j&auml;hrlichen Erh&ouml;hungen verpflichtet.<br>\n&Uuml;ber die gesamte Rentenphase gerechnet kann dies zu deutlichen Einbu&szlig;en beim Lebensstandard f&uuml;hren, besonders in Phasen mit hoher Inflation. Auf dieses Problem machen Prof. Dr. Uwe Fachinger, Prof. Dr. Harald K&uuml;nemund und Katharina Unger von der Universit&auml;t Vechta sowie Martin Schulz von der Stiftung Warentest in einer Studie f&uuml;r die Hans-B&ouml;ckler-Stiftung aufmerksam.<br>\nDie Wissenschaftler haben am Beispiel von etwa 100 Lebensversicherungen und rund 20 Pensionskassen untersucht, wie sich die Auszahlungen bei deren Altersvorsorgeprodukten entwickelt haben. Daf&uuml;r w&auml;hlten sie die Jahre zwischen 2002 und 2012 aus.<br>\nDas Fazit der Forscher f&auml;llt kritisch aus: Die Annahme, betriebliche und private Vorsorge helfe, den Lebensstandard im Alter aufrechtzuerhalten, sei &ldquo;im Allgemeinen nicht gerechtfertigt&rdquo;. Betrachtet man nur die mittleren Zahlungsanpassungen aller untersuchten Versicherungen und vergleicht sie mit den Anpassungen in der gesetzlichen Rentenversicherung, scheint die Relation zwar f&uuml;r die kapitalgedeckte Altersvorsorge zu sprechen: Die Erh&ouml;hungen fielen um ein gutes Viertel h&ouml;her aus. Doch hinter dem Mittelwert verbergen sich gro&szlig;e Unterschiede zwischen einzelnen Produkten.<br>\nTrotz gleich hoher Einzahlungen in der Ansparphase k&ouml;nnen sich die sp&auml;teren Auszahlungen in der Rentenphase je nach Anbieter und Anlageform erheblich unterscheiden, zeigen die Forscher (siehe Grafik; Link unten). Manche Produkte liegen kontinuierlich &uuml;ber oder unter dem Mittelwert, andere haben gute und schlechte Jahre. Die private Altersvorsorge gleiche daher einem Gl&uuml;ckspiel, zumal sich der Anbieter w&auml;hrend der Auszahlungsphase nicht mehr wechseln l&auml;sst. Dies f&uuml;hre &ldquo;zu einer st&auml;rkeren Ungleichverteilung der verf&uuml;gbaren Einkommen in der Rentenbezugsphase&rdquo;, so die Forscher.<br>\nEine Kompensation der Rentenk&uuml;rzungen &ndash; vor allem im Rahmen der Riester-Reform &ndash; ist durch private oder betriebliche Altersversorgung &ldquo;im Prinzip nicht erreicht worden&rdquo;, schreiben die Wissenschaftler. Das liegt nicht nur an der unterschiedlichen Rentenanpassung, sondern auch daran, dass zwischen der Auszahlungsdynamik privater Rentenversicherungen und der allgemeinen Lohn- und Preisentwicklung kein Zusammenhang besteht, wie die Analyse zeigt.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/p_arbp_285.pdf\">Uwe Fachinger, Harald K&uuml;nemund u.a.: Der Beitrag der kapitalgedeckten Altersversorgung zur Lebensstandardsicherung. Arbeitspapier der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung Nr. 285, Juni 2013. [PDF &ndash; 870 KB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/hbs_showpicture.htm?id=43016&amp;chunk=1\">Infografik zum Download im B&ouml;ckler Impuls 9\/2013<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Mitarbeiter der Jobcenter: Zielen Sie nicht auf Ihre Mitmenschen!<\/strong><br>\nMit der nunmehr zehnj&auml;hrigen Geschichte der uns&auml;glichen Hartz-IV-Gesetze in Deutschland hat die Vergesellschaftung der politisch-b&uuml;rokratisch initiierten Stigmatisierung ihren Lauf genommen. So stolz auch alle Bundesregierungen seit Gerhard Schr&ouml;der die Hartz-Gesetze pr&auml;sentiert haben, so sehr hat die Industrialisierung der Armut vielerorts Leid geschaffen, Ausgrenzung produziert und die Menschen unter erheblichen Druck gesetzt, der f&uuml;r eine Vielzahl von ihnen weder psychisch noch physisch ertr&auml;glich ist.<br>\nInzwischen werden Menschen, die sich wie die Mitarbeiterin des Hamburger Jobcenters, Inge Hannemann, in legitimer, dem demokratischen Meinungsbildungsprinzip entsprechender, Weise gegen dieses staatlich organisierte System der Angst wenden, durch Politiker wie auch Beh&ouml;rden &ouml;ffentlich an den Pranger gestellt. Politische, aber auch zivilgesellschaftliche Forderungen nach einem Ende dieser Repressionsma&szlig;nahmen gegen &bdquo;Arbeitsunwillige&ldquo;, &bdquo;notorische Faulenzer&ldquo; oder &bdquo;Leistungsverweigerer&ldquo; werden inzwischen v&ouml;llig ignoriert.<br>\nMitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jobcenter, beenden Sie diese Trag&ouml;die durch Ihre Menschlichkeit!<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/127261\/mitarbeiter-der-jobcenter-zielen-sie-nicht-auf-ihre-mitmenschen\">Der Spiegelfechter<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/Zielen-Sie-nicht-auf-Ihre-Mitmenschen.pdf\">Der Brief als PDF [15 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der n&auml;chste Solarboom<\/strong><br>\nDa reden die R&ouml;slers und Oettingers noch immer &uuml;ber die Photovoltaik als ach so teure Energiequelle &ndash; und merken gar nicht, dass dies l&auml;ngst Schnee von gestern ist. Vor f&uuml;nf Jahren war Strom aus Sonnenlicht durchaus noch relativ teuer. Heute aber produzieren neue Photovoltaikanlagen billiger Strom als jeder Offshore-Windpark und jedes Geothermiekraftwerk. Deutschland steht vor einem Solarboom 2.0. Anders als der erste Boom in den letzten Jahren wird dieser aber aus eigener Kraft erfolgen; er wird keine Einspeiseverg&uuml;tungen mehr ben&ouml;tigen, sondern schlicht vom Bestreben getrieben sein, mit der Photovoltaik den Strombezug aus dem Netz zu reduzieren. K&uuml;nftig werden Anlagenbetreiber deshalb folgenderma&szlig;en rechnen: 12 Cent kostet der Strom vom Dach, der Strom aus dem Netz hingegen gut das Doppelte. Also verbraucht man den Solarstrom &ndash; wo immer sinnvoll &ndash; lieber selbst. Und bei einer Preisspanne von rund 15 Cent zwischen Solarstrom und Netzstrom wird auch Speichertechnik langsam interessant. Daher ist auch auf der Messe Intersolar, die gestern in M&uuml;nchen begann, Speicherung das dominierende Thema. Und all den R&ouml;slers, die offenbar noch immer glauben, sie k&ouml;nnten durch eine nochmalige rabiate K&uuml;rzung der Verg&uuml;tungen die Photovoltaik doch noch plattmachen, sei gesagt: Dazu ist es zu sp&auml;t. Die Technik hat sich durch Eigenverbrauchsl&ouml;sungen von der F&ouml;rderung emanzipiert. Auch industriepolitisch ist das f&uuml;r Deutschland eine willkommene Entwicklung, denn die Eigenverbrauchsanlagen bieten der heimischen Solarwirtschaft gute Perspektiven &ndash; selbst wenn es keine Strafz&ouml;lle f&uuml;r chinesische Ware g&auml;be.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2013%2F06%2F20%2Fa0087&amp;cHash=59182d74d84af62eac4a4a488ec15654\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kontaminiertes Trinkwasser durch Fracking &ndash; Umweltforscher aus den USA weisen erh&ouml;hte Methan-Werte nach<\/strong><br>\nDie F&ouml;rderung von Schiefergas erf&auml;hrt in den USA derzeit einen gro&szlig;en Boom. Und auch in Deutschland ist das sogenannte Fracking ein Thema. Eine Gefahr durch austretendes Gas bei der Bohrmethode wurde bisher nur vermutet. Nun hat ein Forscherteam erstmals die Belastung von Trinkwasser festgestellt &hellip;<br>\nVier von f&uuml;nf Trinkwasser-Proben aus der N&auml;he von Bohrstellen erwiesen sich am Ende als kontaminiert &hellip;<br>\n&ldquo;Wir haben zum Teil ziemlich hohe Methan-Konzentrationen gefunden. In einigen F&auml;llen &uuml;ber 50 Milligramm pro Liter. Allerdings ist Methan im Trinkwasser in den USA nicht reguliert &hellip;&ldquo;<br>\nWas es allerdings gibt, sind Bestimmungen des US-Innenministeriums. Demnach m&uuml;ssen Sofortma&szlig;nahmen ergriffen werden, wenn Trinkwasser mehr als 28 Milligramm Methan pro Liter enth&auml;lt &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/forschak\/2155917\/\">DLF<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Klimaschutz mit Schlupfl&ouml;chern<\/strong><br>\nGro&szlig;, schwer und ordentlich PS unter der Motorhaube. Das liebt der deutsche Autofahrer. Die EU will das &auml;ndern und hat sich auf Obergrenzen f&uuml;r den CO2-Aussto&szlig; von Neuwagen verst&auml;ndigt. Das bedeutet aber nicht das Aus f&uuml;r Spritfresser &ndash; denn es gibt Schlupfl&ouml;cher &hellip;<br>\nDemnach sollen die Autohersteller sicherstellen, dass der durchschnittliche Flottenverbrauch bei Neuwagen ab 2020 auf einen CO2-Aussto&szlig; von 95 Gramm pro Kilometer beschr&auml;nkt wird. Bis zum Jahr 2015 sind noch 130 Gramm erlaubt. Auf die Festlegung eines Grenzwerts f&uuml;r die Zeit nach 2025 konnten sich die Vertreter des Trilogs aber nicht einigen. Das EU-Parlament hatte gefordert, den Aussto&szlig; von Kohlendioxid dann auf einen Wert von 68 bis 75 Gramm pro Kilometer zu begrenzen &hellip;<br>\nHauptstreitpunkt bei den Verhandlungen war der Umgang mit sogenannten Supercredits. Durch solche Boni f&uuml;r schadstoffarme Fahrzeuge wie beispielsweise Elektroautos brauchen die Hersteller weniger Kohlendioxid bei konventionellen Autos einzusparen, weil die klimafreundlicheren Fahrzeuge gleich mehrfach in der CO2-Bilanz z&auml;hlen.<br>\nDie neuen Pl&auml;ne sehen vor, dass ab 2020 jedes schadstoffarme Auto doppelt gewertet wird. Deutschland hatte einen weitaus h&ouml;heren Faktor gefordert &hellip;<br>\nDie deutsche Autoindustrie hatte gestern abermals vor einer zu strengen Regulierung gewarnt. Sie bef&uuml;rchtet, mit ihren gro&szlig;en und emissionsintensiven Wagen im europaweiten Vergleich das Nachsehen zu haben &hellip;<br>\nUmweltverb&auml;nde sehen in dem Kompromiss ein Einknicken vor der deutschen Autolobby.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/wirtschaftundgesellschaft\/2156134\/\">DLF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wieder einmal ist vor allem die deutsche Politik vor der Autolobby eingeknickt. Siehe dazu zum Lobbyismus in Deutschland:<\/em><\/p>\n<p><strong>Schwarz-Gelb versagt beim Lobbyismus<\/strong><br>\nHeute haben wir unseren &bdquo;Lobbyreport 2013&ldquo; im Haus der Bundespressekonferenz vorgestellt. Mit der Publikation ziehen wir eine Bilanz der schwarz-gelben Politik im Bereich Lobbyismus. Die Bilanz f&auml;llt negativ aus: W&auml;hrend der letzten vier Jahre sorgten problematische Lobbyf&auml;lle immer wieder f&uuml;r Schlagzeilen, etwa die M&ouml;venpick-Spende oder der Seitenwechsel des Staatsministers Eckart von Klaeden zu Daimler.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2013\/06\/schwarz-gelb-versagt-beim-lobbyismus\/\">LobbyControl<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/wp-content\/uploads\/Lobbyreport2013.pdf\">Lobbyreport 2013, Eine Bilanz der schwarz-gelben Regierung [PDF &ndash; 1.3 MB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Litauen: Warnung vor Europas &ldquo;trojanischem Pferd&rdquo;<\/strong><br>\nDie EU garantiere jedem Menschen &ldquo;das Leben zu leben, das er leben m&ouml;chte&rdquo;, betonte Viviane Reding, Vizepr&auml;sidentin der EU-Kommission Ende Mai in Vilnius: &ldquo;Das Diskriminierungsverbot ist eines der Grundprinzipien der EU.&rdquo; Br&uuml;ssel werde deshalb scharf reagieren, wenn ein Mitgliedsland meine, dieses Prinzip verletzten zu k&ouml;nnen. Die Mahnung galt dem Gastgeberland selbst. Zum 1. Juli &uuml;bernimmt Litauen erstmals die EU-Ratspr&auml;sidentschaft. Wenige Tage vor Redings Worten hatte dort eine Parlamentsmehrheit mehrere diskriminierende Gesetzentw&uuml;rfe auf den Weg gebracht. Einer will jede &ldquo;&ouml;ffentliche Verunglimpfung konstitutioneller moralischer Werte und der Fundamente des Familienlebens&rdquo; unter Strafe stellen. Erf&uuml;llt sein soll der Tatbestand etwa durch &ldquo;Propagierung&rdquo; lesbischer und schwuler Beziehungen, aber auch durch jede &ouml;ffentliche homosexuelle Selbst&auml;u&szlig;erung oder Information &uuml;ber sexuelle Minderheiten. 68 Prozent der Abgeordneten stellten sich hinter diese Forderung.  Auch soll das Diskriminierungsverbot gelockert werden, wenn es um &ldquo;Kritik von Homosexualit&auml;t&rdquo; geht. Gintaras Grusas, Erzbischof von Vilnius, mahnte, sich nicht dem Druck aus Br&uuml;ssel zu beugen. Die EU-Gleichstellungsgesetzgebung bezeichnete er im Parlament als &ldquo;trojanisches Pferd&rdquo;, das Litauens &ldquo;famili&auml;re Institutionen unterminieren&rdquo; wolle. Das Land m&uuml;sse sich gegen die &ldquo;Pseudoratschl&auml;ge von au&szlig;en&rdquo; wehren. Er zog dabei eine Parallele zur Unabh&auml;ngigkeitsbewegung von der Sowjetunion vor zweieinhalb Jahrzehnten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=au&amp;dig=2013%2F06%2F24%2Fa0056&amp;cHash=58d2c31d313e8740608718579f498536\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Manchmal schie&szlig;t einem so ein Gedanke durch den Kopf: H&auml;tte man nicht als Beitrittskriterium f&uuml;r die EU ein gewisses Ma&szlig; an Akzeptanz der Schwulen in der eigenen Gesellschaft formulieren k&ouml;nnen. Wenn die Ausgrenzungsschwelle so niedrig ist, wie gro&szlig; kann dann die generelle Integrationsbereitschaft jenseits der Sonntagsreden sein. Ich denke, man kann am Verh&auml;ltnis zu schwulen Mitb&uuml;rgern Kriterien f&uuml;r ein modernes, liberales und auch solidarisches Europa ableiten. Nicht dass in Kerneuropa alles bestens st&uuml;nde, aber wir sollten nicht die Augen davor verschlie&szlig;en, dass ein Entwicklungsabstand zur (ost)europ&auml;ischen Peripherie oder auch zur T&uuml;rkei nicht nur in &ouml;konomischen Fragen existiert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>OLG weist Beschwerde des Mollath-Anwalts zur&uuml;ck<\/strong><br>\nKeine &ldquo;endg&uuml;ltige Rechtsverweigerung&rdquo;: Eine vorzeitige Entlassung von Gustl Mollath aus der Psychiatrie zeichnet sich weiter nicht ab. Eine Beschwerde des Anwalts von Mollath wegen angeblicher Unt&auml;tigkeit des Landgerichts Regensburg hat das OLG N&uuml;rnberg zur&uuml;ckgewiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/umstrittener-psychiatriefall-olg-weist-beschwerde-des-mollath-anwalts-zurueck-1.1704262\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung V.B.:<\/strong> Man kann nur hoffen nie in die M&uuml;hlen dieser &ldquo;kr&auml;henhaften&rdquo; Justiz zu geraten: Der Leitartikel in der &ldquo;S&uuml;ddeutschen&rdquo; vom Samstag dazu war &uuml;berschrieben &ldquo;Hilfe, der Korpsgeist&rdquo; : Justizirrt&uuml;mer und Kunstfehle&hellip; und beiden Berufsgruppen ist ja der Gustl Mollath zum Opfer gefallen!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Franz Walter: Ratlose Bluthunde<\/strong><br>\n2013 k&ouml;nnte zum Schicksalsjahr der Sozialdemokraten werden. Was auch daran liegt, dass sie kaum noch wissen, wof&uuml;r sie stehen &hellip;<br>\nDie CDU hat nur noch Angela Merkel, eine Parteichefin und Kanzlerin ohne spektakul&auml;ren Glanz, ohne solide &ouml;konomische Kenntnisse, ohne einen europapolitischen Entwurf, ohne analytische Deutungskompetenz f&uuml;r komplexe Konstellationen und ohne die F&auml;higkeit zu er&ouml;rtern, was getan wird und getan werden muss.<br>\n&ndash; D&uuml;rftige Substanz &ndash;<br>\nDoch die Sozialdemokraten k&ouml;nnen nicht den geringsten Nutzen aus der Schw&auml;che ihres ewigen Gegners ziehen, was ziemlich unmissverst&auml;ndlich anzeigt, wie d&uuml;rftig die Substanz auch bei ihnen mittlerweile geworden ist. Durchaus auch in personeller Hinsicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Identitaetskrise-der-SPD\/!118609\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Politiker sollen unter den Gesetzen leiden, die sie beschlie&szlig;en<\/strong><br>\nVerwandtenaff&auml;re ausgestanden? Noch lange nicht, sagt Hans Herbert von Arnim. Der Parteienkritiker holt zum n&auml;chsten Rundumschlag gegen Bayerns Politiker aus. Die Liste der Vorw&uuml;rfe.<br>\nF&uuml;r Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer ist die Verwandtenaff&auml;re beendet. Hans Herbert von Arnim ist dagegen der festen &Uuml;berzeugung: &ldquo;Es sind noch l&auml;ngst nicht alle Hausaufgaben gemacht.&rdquo; Dem Staatsrechtler Arnim heftet das Label Parteienkritiker so hartn&auml;ckig an, als w&auml;re es sein zweiter Vorname. Einer wie er, der f&auml;ngt jetzt erst richtig an. Noch einmal holt der Verwaltungsrechtler zum Rundumschlag gegen die bayerischen Politiker aus.<br>\nAuch durch seine Buch &ldquo;Die Selbstbediener&rdquo; kam die Verwandtenaff&auml;re ins Rollen. Darin behauptet Arnim, dass sich in keinem anderen Bundesland die Politiker den Staat derart unverfroren zur Beute gemacht h&auml;tten, wie in Bayern. Der Skandal um die Besch&auml;ftigung von Familienangeh&ouml;rigen scheint diese These zu unterstreichen. Jetzt legt Arnim nach, nicht mit einem neuen Buch, sondern mit einer erweiterten Neuauflage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/parteienkritiker-von-arnim-politiker-sollen-unter-den-gesetzen-leiden-die-sie-beschliessen-1.1705366\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>OECD-Bildungsbericht<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>OECD Bildung auf einen Blick 2013<\/strong><br>\nJunge Menschen wurden durch Arbeitslosigkeit oder Unterbesch&auml;ftigung besonders hart von der weltweiten Rezession getroffen. 2011 betrug der durchschnittliche Anteil der 15 bis 29- J&auml;hrigen, die weder in Besch&auml;ftigung noch in Bildung oder Ausbildung waren, im OECD&#8209; Raum 16%; bei den 25 bis 29&#8209; J&auml;hrigen lag der entsprechende Anteil bei 20%. In manchen L&auml;ndern sind die Zahlen deutlich h&ouml;her, wobei mehr als jeder Dritte der Altersgruppe 25 &#8209; 29 Jahre weder in Besch&auml;ftigung noch in Bildung oder Ausbildung war&hellip; Diese jungen Menschen sind gezwungen, einen sehr hohen Preis f&uuml;r eine Krise zu zahlen, die sie nicht verursacht haben, mit langfristigen Folgen f&uuml;r ihre Kompetenzen, Arbeitsmoral und soziale Integration.<br>\nDas Bildungsniveau hat enorme Auswirkungen auf die Besch&auml;ftigungsf&auml;higkeit, und die Krise hat diesen Effekt noch weiter verst&auml;rkt. Im Durchschnitt der OECD&#8209;L&auml;nder waren im Jahr 2011 4,8% der Personen mit Terti&auml;rabschluss arbeitslos, wohingegen dies bei Personen ohne Sekundarschulabschluss auf 12,6% zutraf. Zwischen 2008 und 2011 vergr&ouml;&szlig;erte sich die Arbeitslosigkeitsl&uuml;cke zwischen Personen mit niedrigem Bildungsniveau und Personen mit hohem Bildungsniveau: In allen Altersgruppen erh&ouml;hte sich die Arbeitslosenquote der Geringqualifizierten um nahezu 3,8 Prozentpunkte, wohingegen die der Hochqualifizierten lediglich um 1,5 Prozentpunkte stieg &hellip;<br>\nIn den OECD&#8209;L&auml;ndern waren 2011 im Durchschnitt 18,1% der 25 bis 34&#8209;J&auml;hrigen ohne Sekundarschulabschluss arbeitslos, verglichen mit 8,8% der 55 bis 64-J&auml;hrigen. Bei den 25 bis 34&#8209;J&auml;hrigen mit Terti&auml;rabschluss waren im Durchschnitt 6,8% arbeitslos, verglichen mit 4% der 55 bis 64&#8209;J&auml;hrigen mit demselben Bildungsniveau &hellip;<br>\nL&auml;nder, die einen &uuml;ber dem Durchschnitt (32%) liegenden Anteil an Absolventen von Berufsbildungsprogrammen aufweisen, z.B. Deutschland, Luxemburg, &Ouml;sterreich und die Tschechische Republik, waren allesamt in der Lage, den Anstieg der Arbeitslosenquote in dieser Altersgruppe auf unter 8 Prozentpunkte zu beschr&auml;nken. Umgekehrt verzeichneten L&auml;nder wie Griechenland, Irland und Spanien, in denen weniger als 25% der jungen Erwachsenen einen beruflichen Sekundarstufe&#8209;II&#8209;Abschluss erwerben, einen Anstieg der Arbeitslosenquote der 25 bis 34&#8209;J&auml;hrigen, die lediglich &uuml;ber einen Sekundarschulabschluss verf&uuml;gen, um 12 Prozentpunkte und mehr &hellip;<br>\nDas Bildungsniveau beeinflusst nicht nur die Besch&auml;ftigungsf&auml;higkeit, sondern hat auch einen Effekt auf das Arbeitsentgelt. Im Durchschnitt betr&auml;gt das relative Erwerbseinkommen von Erwachsenen mit Terti&auml;rabschluss mehrals das 1,5&#8209;Fache dessen von Erwachsenen mit Sekundarstufe&#8209;II&#8209;Abschluss, wohingegen Personen ohne Sekundarstufe&#8209;II&#8209;Abschluss im Durchschnitt 25% weniger verdienen als diejenigen, die den entsprechenden Abschluss erworben haben. Die Krise hat diesen Lohnabstand vergr&ouml;&szlig;ert: Die durchschnittliche Differenz zwischen den Erwerbseinkommen Geringqualifizierter und Hochqualifizierter betrug 2008 im Durchschnitt der OECD&#8209;L&auml;nder 75% und stieg 2011 auf 90%.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.oecd.org\/berlin\/eag-2013-sum-de.pdf\">OECD [PDF &ndash; 350 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> In Deutschland gelten bereits diejenigen Personen als arbeitslos, die weniger als 15 Stunden w&ouml;chentlich arbeiten. Nach der Defintion der OECD (ILO-Konzept) z&auml;hlen jedoch schon Personen mit nur einem einst&uuml;ndigen Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnis als nicht mehr arbeitslos. Wenn die OECD  darauf hinweist, dass Arbeitskr&auml;fte mit Hochschulabschluss 2011 fast zwei Drittel mehr verdienen als Kollegen, die keinen Hochschulabschluss vorweisen k&ouml;nnen, so m&ouml;chte man schon wissen, wie sich dies in absoluten Zahlen in der Zeit ausdr&uuml;ckt. Ist vielleicht einfach der Verdienst derjenigen, die keinen Abschluss haben, so weit abgesunken, dass es zu einer solchen Differenz kommt? M&ouml;glicherweise ist sogar der Verdienst beider Gruppen gesunken, nur eben bei der Gruppe ohne Abschluss noch st&auml;rker. Wie sind die Ausgangspositionen der berufseinsteigenden Akademiker heute? &ndash; Ganz generell: Die OECD stellt viele Daten zur Verf&uuml;gung, die aber noch der Analyse bed&uuml;rfen.<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130626_01.jpg\" alt=\"Education at a Glance 2013: OECD Indicators\" title=\"Education at a Glance 2013: OECD Indicators\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.oecd.org\/edu\/EAG2013%20-%20Key%20findings.pdf\">Education at a Glance 2013: OECD Indicators [PDF &ndash; 715 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Zum OECD-Bildungsbericht: Mit Hochglanzkampagnen allein l&auml;sst sich die berufliche Bildung nicht st&auml;rken<\/strong><br>\nZum OECD-Bericht &bdquo;Bildung auf einen Blick 2013&ldquo; erkl&auml;rte Elke Hannack, stellvertretende DGB-Vorsitzende, am Mittwoch in Berlin:<br>\n&bdquo;Der OECD-Bericht zeigt: Das duale System der Berufsausbildung ist gut, wir m&uuml;ssen aber an den Reformbaustellen weiter arbeiten. Man kann nicht in Sonntagsreden die Bedeutung der beruflichen Bildung in Deutschland bejubeln, w&auml;hrend sich laut OECD gleichzeitig die Einkommensschere zwischen Akademikern und beruflich Qualifizierten weiter &ouml;ffnet. Es reicht nicht, dass Bundesregierung und Arbeitgeber in Hochglanzkampagnen f&uuml;r eine Berufsausbildung im Betrieb werben. Es gilt frei nach Otto Rehhagel: Die Wahrheit liegt auf dem Platz. Nur wer jungen Menschen einen anst&auml;ndigen Lohn und gute Karriereperspektiven bietet, wird diese auch f&uuml;r eine berufliche Ausbildung gewinnen k&ouml;nnen.<br>\nAuch bei der Arbeitslosigkeit klafft die L&uuml;cke zwischen Akademikern und Nicht-Akademikern weit auseinander. Mehr noch: 12,5 Prozent der jungen Menschen im Alter von 15 bis 29 Jahren sind weder in Besch&auml;ftigung noch in Bildung oder Ausbildung. Sie werden kaum in der Lage sein, k&uuml;nftig selbst ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Ihnen droht ein Leben in Arbeitslosigkeit und Armut.<br>\nGerade junge Menschen mit einem Hauptschulabschluss schaffen kaum noch nahtlos den Sprung von der Schule in die Ausbildung. Fast die H&auml;lfte aller Ausbildungsberufe bleibt jungen Hauptsch&uuml;lerinnen und Hauptsch&uuml;lern faktisch verschlossen. Hier m&uuml;ssen die Arbeitgeber ihr Einstellungsverhalten &auml;ndern und diesen Menschen wieder eine Chance geben, notfalls auch durch eine verl&auml;ngerte Ausbildung.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/presse\/++co++19af18a4-dd9a-11e2-a49a-525400808b5c\">DGB<\/a><\/li>\n<li><strong>OECD-Bildungsexperte Schleicher: Staat profitiert finanziell von jedem Studierenden<\/strong><br>\n&hellip; auf der anderen Seite muss man aber auch sagen, dass Deutschland bei den Spitzenqualifikationen sowohl im akademischen und beruflichen Bereich weiterhin deutlich unter dem OECD-Mittel liegt, und dort ist ja die Nachfrage im Grunde am gr&ouml;&szlig;ten&hellip;.Also auf der einen Seite gro&szlig;e St&auml;rken im beruflichen Bereich, auf der anderen Seite noch deutlicher Nachholbedarf bei den Spitzenqualifikationen &hellip;<br>\nEs lohnt sich f&uuml;r den Einzelnen, es lohnt sich &uuml;brigens auch, f&uuml;r den Staat, dort zu investieren, denn auch der Staat profitiert mit &uuml;ber 100.000 Euro pro Studierenden von jedem Studium, indem n&auml;mlich Studierende sp&auml;ter deutlich mehr Steuern bezahlen. Also insofern, da profitieren zurzeit alle davon.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/campus\/2155646\/\">DLF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Schleicher w&auml;re nicht Bildungsexperte der OECD, wenn er nicht Interessenvertreter der Wirtschaft w&auml;re. Das belegt auch sein Pl&auml;doyer f&uuml;r Studiengeb&uuml;hren. Zu seinem populistischen Argument die Arbeitereltern w&uuml;rden f&uuml;r das Studium reicher &auml;ltern bezahlen, siehe meine Anmerkung zum folgenden Hinweis.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Acht Milliarden Euro f&uuml;r Unis: Stifterverband empfiehlt Mehrwertsteuererh&ouml;hung<\/strong><br>\nF&uuml;r eine bessere Ausstattung der Universit&auml;ten schl&auml;gt Andreas Barner, der neue Pr&auml;sident des Stifterverbandes f&uuml;r die Deutsche Wissenschaft, eine Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer um einen Prozentpunkt vor &hellip;<br>\nDie Erh&ouml;hung br&auml;chte j&auml;hrlich rund acht Milliarden Euro mehr in die Kasse des Bundes &ndash; so dass, wie Barner im manager magazin fordert, das Gesamtbudget der Hochschulen jedes Jahr um f&uuml;nf Prozent steigen k&ouml;nnte &hellip;<br>\nDie Idee ist nicht neu: Schon vor einem Jahr forderte der Pr&auml;sident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Matthias Kleiner, einen &ldquo;Bildungspfenning&rdquo; von den Deutschen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/wunderbar\/stifterverband-fordert-zusaetzliche-milliarden-fuer-universitaeten-a-907253.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es ist typisch f&uuml;r den Stifterverband, den verl&auml;ngerten Arm der Wirtschaft in die Wissenschaft und in die Hochschulen, dass er zur Bildungsfinanzierung nun gerade eine Mehrwertsteuererh&ouml;hung und nicht etwa eine Erh&ouml;hung der kapital- oder verm&ouml;gensbezogenen Steuern. Die Mehrwertsteuer ist sozusagen eine &bdquo;Kopfsteuer&ldquo; die jeden gleich belastet, da die niedrigeren Einkommen aber einen gr&ouml;&szlig;eren Anteil ihres Einkommens verkonsumieren (m&uuml;ssen), belastet sie die Besserverdienenden anteilsm&auml;&szlig;ig weniger. Wie interessengebunden und widerspr&uuml;chlich diese Art der Finanzierung der Hochschulen ist, zeigt sich etwa daran, dass der Stifterverband immer mit dem Argument f&uuml;r Studiengeb&uuml;hren pl&auml;dierte, dass angeblich die Arzthelferin das Studium des Chefarztes finanziere. Auch bei diesem Pl&auml;doyer f&uuml;r Studiengeb&uuml;hren, hat man nat&uuml;rlich das Argument unterschlagen, dass selbst wenn dem so w&auml;re, das nur Ausdruck der Tatsache ist, dass der Chefarzt gegen&uuml;ber der Arzthelferin zu wenig Steuern bezahlen muss.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Eckpunktepapier der Allianz der Wissenschaftsorganisationen &ndash; &bdquo;Paket der Pakte &ndash; Weiterentwicklung des deutschen Wissenschaftssystems&ldquo;<\/strong><br>\nDas neue Ziel muss sich dabei k&uuml;nftig an den Spitzenwerten der OECD-Ausgaben f&uuml;r Forschung und Entwicklung orientieren und sollte mindestens 3,5 Prozent des BIP betragen &hellip;<br>\nHingegen haben die Finanzierungsstrukturen in der Wissenschaftslandschaft, insbesondere bei den Hochschulen, mit dieser Entwicklung nicht Schritt gehalten &hellip;<br>\nNach wie vor erstrebenswert ist eine &Auml;nderung des Grundgesetzes mit dem Ziel, Kooperationsm&ouml;glichkeiten zwischen Bund und L&auml;ndern auch bei der institutionellen F&ouml;rderung von Hochschulen zu schaffen. Eine St&auml;rkung des finanziellen Engagements des Bundes f&uuml;r die Hochschulen ist erforderlich&hellip;Insbesondere ist eine verbesserte Grundfinanzierung der Hochschulen sowohl im Bereich der Forschung als auch in der Lehre sowie bei der F&ouml;rderung des Hochschulbaus sicher zu stellen. Auf diese Weise k&ouml;nnen die ungewollten Auswirkungen der zunehmenden Drittmittelabh&auml;ngigkeit der Universit&auml;ten aufgefangen werden &hellip;<br>\nDer Hochschulpakt unterst&uuml;tzt die Hochschulen bei ihrem Auftrag der akademischen Breitenbildung, deckt in seiner momentanen Ausgestaltung jedoch nicht die realen Kosten eines Studien-platzes ab und wird nicht von allen L&auml;ndern ausreichend gegenfinanziert &hellip;<br>\nEin Ziel von Wissenschaftsorganisationen und Politik muss es sein, Wissenschaft als Beruf attraktiv zu machen. Dazu braucht es ein Wissenschaftssystem, das sich durch Transparenz und Verl&auml;sslichkeit der Karrierewege auszeichnet &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bildungsklick.de\/pm\/88225\/eckpunktepapier-der-allianz-der-wissenschaftsorganisationen\/\">bildungsklick<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>WDR-Man&ouml;ver bei den Tagesthemen &ndash; Tom Buhrows Erfolg<\/strong><br>\nTom Buhrow wird ein erster Erfolg als WDR-Intendant zugeschrieben. Dabei hat er das Amt noch gar nicht angetreten. Er gewann den New Yorker ARD-B&uuml;roleiter Roth (61) f&uuml;r die Tagesthemen-Moderation. Der Posten, den Buhrow bis vor kurzem selbst inne hatte, steht dem WDR zu. Dort wird erwartet, dass die Interessen des Senders gewahrt bleiben. Dass Buhrow dies schaffte, hat seinen Preis. Zahlen m&uuml;ssen ihn Roth, Zamperoni und die Geb&uuml;hrenzahler.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/post-von-horn.de\/2013\/06\/25\/tom-buhrows-erfolg\/?utm_source=Neolox+Mailings&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=WDR-Man%C3%B6ver+bei+den+Tagesthemen&amp;utm_content=Mailing_6191942\">Post von Horn<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-17768","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17768","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17768"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17768\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17770,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17768\/revisions\/17770"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17768"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17768"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17768"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}