{"id":17810,"date":"2013-07-01T08:50:58","date_gmt":"2013-07-01T06:50:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17810"},"modified":"2013-07-01T08:50:58","modified_gmt":"2013-07-01T06:50:58","slug":"hinweise-des-tages-1911","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17810","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17810#h01\">Internet&uuml;berwachung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17810#h02\">Die Aff&auml;ren im Fall Mollath<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17810#h03\">Fiscal Implications Of The ECB&rsquo;s Bond-buying Programme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17810#h04\">Lucas Zeise &ndash; Geld f&uuml;r die Bankenrettung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17810#h05\">Europas Schuldenkrise: Wirtschaftsminister verk&uuml;ndet harten Sparkurs f&uuml;r Italien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17810#h06\">Simon Johnson: Die Kom&ouml;die des Grauens der britischen Banken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17810#h07\">Falsche Freunde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17810#h08\">Studie: 2020 weniger als 2 Millionen Arbeitslose erwartet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17810#h09\">Manipulation von Arbeitslosenstatistiken: BA-Chef Weise r&auml;umt &ldquo;Fehlsteuerungen&rdquo; ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17810#h10\">Eine Kasse f&uuml;r alle?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17810#h11\">Das ARD radiofeature: Gl&uuml;cksspiel Kinderschutz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17810#h12\">Die T&uuml;rkei vor der Demokratiefrage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17810#h13\">Verlorener Krieg &ndash; NATO eiert in Afghanistan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17810#h14\">Konservativ, liberal, rechts &ndash; wohin steuert die AfD?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17810#h15\">Zu guter Letzt: Verachtung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17810&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Internet&uuml;berwachung<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>George W. Obama: Das Ende einer Hoffnung<\/strong><br>\nMan soll es nicht glauben, doch George W. Bush regiert Amerika weiter &ndash; und dass, obwohl er l&auml;ngst nicht mehr im Wei&szlig;en Haus, sondern gem&uuml;tlich auf seiner Farm in Texas residiert. Ob Guant&aacute;namo, ob weltweite Drohneneins&auml;tze oder die Allgegenwart der US-Geheimdienste &ndash; das Verm&auml;chtnis des ehemaligen Pr&auml;sidenten ist h&ouml;chst lebendig. Denn sein Amtsnachfolger Barack Obama entpuppt sich mittlerweile als kongenialer Vollstrecker der menschenverachtenden Terrorpolitik. Nur die republikanische Tea Party will noch nicht begreifen, dass sich Amerikas Rechte keinen effizienteren Pr&auml;sidenten als Obama w&uuml;nschen kann.<br>\nAuf dem internationalen Parkett gibt der Friedensnobelpreistr&auml;ger gerne den zerknirschten Gr&uuml;bler, der am liebsten so sanft w&auml;re wie Mahatma Gandhi, um die Privatsph&auml;re so besorgt wie George Orwell, und den nur die widrigen Weltgefahren zwingen, in die Rolle des Big Brothers zu schl&uuml;pfen, dessen Geheimdiensten nichts verborgen bleibt: kein transatlantisches Skype-Telefonat unter Freunden und keine Videokonferenz deutscher Manager, zumindest dann nicht, wenn US-Telefon- und Internettechnologie im Spiel ist. Jede noch so banale E-Mail und jedes noch so private Foto wird abgefangen und archiviert.<br>\nObama hat sein einstiges Motto inzwischen modifiziert: Statt &bdquo;Yes we can&ldquo; lautet die Devise jetzt &bdquo;Yes we scan&ldquo;. Gescannt und erfasst wird im Auftrag der Obama-Regierung irgendwie alles und in der Datenflut gehen neben der Privatsph&auml;re des Einzelnen auch die wirklich wichtigen Informationen unter. So konnte der sogenannte Unterhosenbomber Weihnachten 2009 in Seelenruhe ein amerikanisches Flugzeug besteigen und versuchen, die Maschine &uuml;ber Detroit zum Absturz zu bringen. Dabei hatte dessen Vater die amerikanischen Beh&ouml;rden zuvor gewarnt &ndash; vor seinem eigenen Sohn, dem potentiellen Selbstmordattent&auml;ter. Auch vor dem mutma&szlig;lichen Drahtzieher des Attentats auf den Boston-Marathon waren die amerikanische Regierung und ihre Geheimdienste mehrfach gewarnt worden &ndash; vergeblich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2013\/juli\/george-w.-obama-das-ende-einer-hoffnung\">Bl&auml;tter<\/a><\/li>\n<li><strong>Innenminister Friedrich: Kritik an NSA-&Uuml;berwachung ist eine &ldquo;Mischung aus Anti-Amerikanismus und Naivit&auml;t&rdquo;<\/strong><br>\nUnser geliebter Innenminister hat bereits am Montag mal klargestellt, dass er mit verk&uuml;rzter &Uuml;berwachungskritik nichts anfangen kann. In M&uuml;nchen sagt er gegen&uuml;ber Journalisten: &ldquo;Jetzt sage ich Ihnen mal was: Noch bevor man &uuml;berhaupt wei&szlig;, was die Amerikaner da genau machen, regen sich alle auf, beschimpfen die Amerikaner. Und diese Mischung aus Anti-Amerikanismus und Naivit&auml;t geht mir gewaltig auf den Senkel.&rdquo; Dann fordert er verst&auml;rkte Grenzkontrollen, eine Vorratsdatenspeicherung von Fluggastdaten und ein elektronisches Anmeldeverfahren f&uuml;r Einreisende. Wie die Amerikaner es machen. Die haben damit n&auml;mlich beste Erfahrungen gemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2013\/innenminister-friedrich-kritik-an-nsa-uberwachung-ist-eine-mischung-aus-anti-amerikanismus-und-naivitat\/\">netzpolitik<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Nicht zum ersten Male zeigt CSU-Bundesinnenminister Friedrich (dieses Mal durch die Verunglimpfung der Kritiker der weltweiten US-Spitzelaktivit&auml;ten als &ldquo;Antiamerikaner&rdquo; und &ldquo;Naivlinge&rdquo;), dass er ein gespaltenes Verh&auml;ltnis zu jener Verfassung hat, auf die er seinen Amtseid geschworen hat. So lange sich jedoch ein betr&auml;chtlicher Teil unserer Leitmedien unter dem vorgeschobenen Allzweck-Argument &ldquo;Kampf gegen den Terror&rdquo; als journalististischer B&uuml;chsenspanner zu Lasten unserer b&uuml;rgerlichen Freiheitsrechte bet&auml;tigt, k&ouml;nnen sich Politiker vom Schlage Friedrich auf sicherem Posten w&auml;hnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ist Beihilfe zu Enth&uuml;llungen strafbar?<\/strong><br>\nNach Edward J. Snowden, der die &Uuml;berwachungsprogramme des amerikanischen und des britischen Geheimdienstes enth&uuml;llt hat, ger&auml;t nun auch ein Journalist, dem sich der Informant anvertraut hat, ins Visier heftiger Kritik.<br>\nWie vieles im Lande ist auch der Journalismus in Amerika ein Sport. Nirgendwo sonst werden so viele Preise vergeben, von der Auszeichnung f&uuml;r die beste High School-Zeitung bis hin zu den Pulitzers f&uuml;r die grossen Bl&auml;tter. Allein der Sieg z&auml;hlt, zweite Pl&auml;tze gibt es nicht. Entweder hat die Redaktion ihren Primeur oder sie hat keinen. Verst&auml;ndlich, dass da in der Branche auch Neid im Spiel ist angesichts der Tatsache, dass sich journalistische Qualit&auml;t nicht zweifelsfrei messen l&auml;sst. Und dass es viele fragile Egos gibt in einem Metier, dem es sonst an Selbstbewusstsein nicht mangelt.<br>\nVor diesem Hintergrund wird verst&auml;ndlich, dass die amerikanische Presse nicht eben frohlockt hat, als der britische &laquo;Guardian&raquo; als erste Zeitung und am umf&auml;nglichsten &uuml;ber Edward Snowdens Enth&uuml;llungen bez&uuml;glich der NSA und des GCHQ berichtete. Anf&auml;nglich war noch die &laquo;Washington Post&raquo; mit im Boot, die es aber bei einem einzigen Artikel aus erster Hand bewenden liess.<br>\nAnders als einige ihrer unabh&auml;ngigen Kolumnisten stuften gr&ouml;ssere Bl&auml;tter Snowdens Enth&uuml;llungen als Gefahr f&uuml;r die nationale Sicherheit ein und &uuml;bernahmen so weit gehend die Argumente, die Regierungsmitglieder und Kongresspolitiker vorgegeben hatten. Die &laquo;New York Post&raquo; etwa titelte wie folgt: &laquo;Schurkengalerie: Snowden geh&ouml;rt in die lange Liste jener ber&uuml;chtigten, feigen Verr&auml;ter, die nach Russland fliehen.&raquo; (&hellip;)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/journal21.ch\/ist-beihilfe-zu-enth%C3%BCllungen-strafbar\">Journal 21<\/a><\/li>\n<li><strong>Geheimdokumente: NSA &uuml;berwacht 500 Millionen Verbindungen in Deutschland<\/strong><br>\nDeutschland wird noch umfangreicher von der NSA ausgesp&auml;ht als angenommen: Nach SPIEGEL-Informationen &uuml;berwacht der US-Geheimdienst jeden Monat rund eine halbe Milliarde Telefonate, Mails und SMS. In Geheimdokumenten bezeichnet die NSA die Bundesrepublik als Angriffsziel.<br>\nDie NSA &uuml;berwacht Deutschland offenbar noch intensiver als bisher bekannt. Geheime Dokumente des US-Geheimdienstes, die der SPIEGEL einsehen konnte, offenbaren, dass die NSA systematisch einen Gro&szlig;teil der Telefon- und Internetverbindungsdaten kontrolliert und speichert.<br>\nLaut einer internen Statistik werden in der Bundesrepublik monatlich rund eine halbe Milliarde Kommunikationsverbindungen &uuml;berwacht. Darunter versteht die NSA sowohl Telefonate als auch Mails, SMS oder Chatbeitr&auml;ge. Gespeichert werden in Fort Meade, dem Hauptquartier der Beh&ouml;rde nahe Washington, die Metadaten &ndash; also die Informationen, wann welcher Anschluss mit welchem Anschluss verbunden war.<br>\nDamit sind erstmals Zahlen zum Ausma&szlig; der amerikanischen &Uuml;berwachung in Deutschland bekannt. Bislang war lediglich klar, dass die Bundesrepublik zu den wichtigsten Zielen der NSA geh&ouml;rt. Eine Karte des britischen &ldquo;Guardian&rdquo; hatte in Schattierungen gezeigt, dass Deutschland &auml;hnlich stark &uuml;berwacht wird wie China, Irak oder Saudi-Arabien. Seit Wochen tauchen Details &uuml;ber das NSA-Programm Prism und das britische Tempora auf, die der Whistleblower Edward Snowden zusammengetragen hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/nsa-ueberwacht-500-millionen-verbindungen-in-deutschland-a-908517.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Wenn das zutrifft, d&uuml;rfte es den amtierenden US-Pr&auml;sidenten und Friedensnobelpreistr&auml;ger Barack Obama in schwere Erkl&auml;rungsn&ouml;te bringen: Denn das Abh&ouml;ren von EU- und insbesondere deutschen Institutionen d&uuml;rfte wohl nicht der Bek&auml;mpfung des (internationalen) Terrorismus gedient haben.<\/em><br>\n<em>Man muss kein Anti-US-Amerikaner sein, um zu erkennen, dass die USA nicht der gute Freund Europas und Deutschlands sind, sondern lediglich eigene (vorgeschobene Sicherheits-) Interessen verfolgen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>NSA sammelt noch mehr Daten<\/strong><br>\nGeheime Dokumente belegen weitreichende Internet&uuml;berwachung<br>\nDas Ausma&szlig; der US-Geheimdienst&uuml;berwachung ist offenbar weit gr&ouml;&szlig;er als gedacht. Dies legen weitere durch &raquo;The Guardian&laquo; geleakte Dokumente nahe. US-Beh&ouml;rden regieren unterdessen auf den Skandal wie man es von einem &Uuml;berwachungsstaat erwartet: Sie zensierten die Website der Zeitung. (&hellip;)<br>\nDemnach k&uuml;ndigte die NSA Ende 2012 an, bald weit mehr als Daten sammeln zu k&ouml;nnen als jemals zuvor. Unter dem Codenamen &bdquo;EvilOlive&ldquo; sollen sowohl Online-Verbindungsdaten ausl&auml;ndischer wie auch amerikanischer Internetnutzer im gro&szlig;en Ma&szlig;stab durchsucht worden sein. Das Programm, welches der Geheimdienst selbst in den Dokumenten als &bdquo;Meilenstein&ldquo; bezeichnet, habe es erm&ouml;glicht &bdquo;mehr als 75 Prozent des Datenverkehrs durch den Filter zu leiten.&ldquo;<br>\nDie als streng geheim klassifizierten Dokumente stammen vermutlich aus den geleakten Akten des amerikanischen Ex-Geheimdienstlers Edward Snowden. In ihnen ist auch von einem weiteren &Uuml;berwachungsprogramm namens &bdquo;ShellTrumpet&ldquo; die Rede. Bis zum 31. Dezember 2012 sollen mit Hilfe des Programms mehr als eine Billion Online-Metadaten verarbeitet worden sein. Als Lieferanten der Daten werden &bdquo;verb&uuml;ndete Regierungen&ldquo; sowie der f&uuml;r das Tempora-&Uuml;berwachungsprogramm verantwortliche britische Geheimdienst GCHQ genannt.<br>\nZu welchem Zweck die Daten verarbeitet werden, geht aus den Dokumenten nicht hervor. Allerdings legt eine zweite Ver&ouml;ffentlichung des Guardian nahe, dass die Programme m&ouml;glicherweise die Fortsetzung eines 2011 eingestellten Programms f&uuml;r eine Art Online-Vorratsdatenspeicherung darstellen. Demnach habe die US-Regierung seit 2001 Daten, die beim Versenden von E-Mails anfallen, gespeichert. Die anf&auml;ngliche Einschr&auml;nkung, dass sich entweder der Empf&auml;nger oder der Absender au&szlig;erhalb der USA aufhalten m&uuml;sse, sei 2007 fallen gelassen worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/825890.nsa-sammelt-noch-mehr-daten.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><strong>BND spioniert afghanische Regierung aus<\/strong><br>\nDer Bundesnachrichtendienst spioniert auf Weisung des Kanzleramtes die komplette Regierung in Afghanistan aus. Dies habe der Pr&auml;sident des BND, Gerhard Schindler am Mittwoch in einer geheimen Sitzung des Innenausschusses im Bundestag eingestanden, berichtet die &bdquo;Mitteldeutsche Zeitung&ldquo;.<br>\nSchindler habe dort erkl&auml;rt, so beruft sich das Blatt auf Teilnehmer der Runde, der bundesdeutsche Auslandsnachrichtendienst observiere die komplette afghanische Administration auf Gehei&szlig; des Bundeskanzleramtes mit nachrichtendienstlichen Mitteln. Ein ma&szlig;geblicher Grund daf&uuml;r sei die weit verbreitete Korruption in Kabul. Um an Informationen zu kommen, berichtet die Zeitung weiter, bediene sich der BND auch der Bestechung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/825985.bnd-spioniert-afghanische-regierung-aus.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Aff&auml;ren im Fall Mollath<\/strong><br>\nAls ich im November 2012 erstmals den Fall Mollath wahrgenommen hatte, habe ich meinen Beitrag mit dem Titel &bdquo;Was sind die Fehler der bayerischen Justiz?&ldquo; &uuml;berschrieben. Manche meiner juristischen Bekannten hielten meinen Artikel f&uuml;r anma&szlig;end und den Titel f&uuml;r voreilig. Ohne genaue Aktenkenntnis, so ihre Kritik, sei meine Urteilsrezension unfair, und schon der Titel des Beitrags zeuge von meiner Voreingenommenheit &ndash; offenbar sei ich ja bereits davon &uuml;berzeugt, dass &uuml;berhaupt Fehler gemacht worden seien.<br>\nDiese Kritik traf in gewisser Weise zu: Tats&auml;chlich war ich aufgrund der Urteilslekt&uuml;re bereits  der &Uuml;berzeugung, dass Fehler gemacht worden waren. Und tats&auml;chlich hatte ich (noch) keinerlei Aktenkenntnis. Allerdings ist es in der Rechtswissenschaft &uuml;blich und auch v&ouml;llig legitim (rechtskr&auml;ftige) Urteile zu rezensieren &ndash; ein Urteil, zumal eines mit so schweren Folgen f&uuml;r den Betroffenen muss so gefasst sein, dass aus ihm die Gr&uuml;nde f&uuml;r den Urteilstenor &uuml;berzeugend hervorgehen. Ich h&auml;tte mich trotzdem ehrlich gefreut, wenn es bei einem nur schlecht geschriebenen Urteil geblieben w&auml;re.<br>\nAber nachdem ich im Dezember und Januar immer mehr Aktenbestandteile und Gutachten gelesen hatte, wuchs meine Ersch&uuml;tterung: Eine solche Ansammlung von offenkundigen Fehlentscheidungen und Machtmissbr&auml;uchen in einem Fall war mir noch nicht begegnet. Ich war nun sicher, dass jeder anst&auml;ndige und verst&auml;ndige Jurist, eigentlich jeder Mensch, der sich &uuml;ber diesen Fall sachkundig machen w&uuml;rde, meine Meinung teilen w&uuml;rde: Hier ist einem Menschen in vielfacher Weise Unrecht geschehen und es geschieht ihm immer noch Unrecht. Unrecht, dass nun schnellstm&ouml;glich abgestellt, korrigiert und ausgeglichen werden musste.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.beck.de\/2013\/06\/19\/die-aff-ren-im-fall-mollath\">Beck-Blog<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Der Fall Mollath zeigt sehr eindrucksvoll, wie schlimm es um das deutsche Rechtssystem zu stehen scheint. Er ist &ndash; leider &ndash; nicht der einzige Justizirrtum, sondern offenbar lediglich der bekannteste Fall. Gesch&auml;tzt wird die Zahl der Unschuldigen in deutschen Gef&auml;ngnisse auf mehrere tausend F&auml;lle, so das WDR-Feature vom 30.12.2012 <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/fileadmin\/user_upload\/Sendungen\/Dok5_das_Feature\/2012\/Dezember\/Manuskripte\/121230_de_Miguel_Wessendorf_Im_Zweifel_fuer_den_Angeklagten.pdf\">&ldquo;Im Zweifel f&uuml;r den Angeklagten &ndash; Justizopfer in Deutschland: Der Fall Andreas K&uuml;hn&ldquo; [PDF &ndash; 264 KB]<\/a>, S. 18.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Fiscal Implications Of The ECB&rsquo;s Bond-buying Programme<\/strong><br>\nThere is a lot of confusion about the fiscal implications of the government bond-buying programme &ndash; the OMT, or Outright Monetary Transactions &ndash; that the ECB announced last year.\n<ul>\n<li>This confusion arises mainly because the principles that guide the solvency of private companies (including banks) are applied to central banks.<\/li>\n<li>The level of confusion is so high that the President of the Bundesbank turned to the German Constitutional Court arguing that the OMT programme of the ECB would make German citizens liable for paying taxes to cover potential losses made by the ECB.<\/li>\n<\/ul>\n<p>In this column we argue that the fears that German taxpayers may have to cover losses made by the ECB are misplaced. They are based on a misunderstanding of solvency issues that central banks face. Indeed, German taxpayers are the main beneficiaries of such a bond-buying programme.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.social-europe.eu\/2013\/06\/fiscal-implications-of-the-ecbs-bond-buying-programme\/\">Social Europe Journal<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Dieser Artikel sollte f&uuml;r deutsche Finanzjournalisten und deutsche Finanzpolitiker eine Pflichtlekt&uuml;re sein.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe dazu auch auf den NachDenkSeiten: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14817\">H&auml;ufig gestellte Fragen: Muss der Steuerzahler f&uuml;r Verluste der Zentralbanken haften?<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Lucas Zeise &ndash; Geld f&uuml;r die Bankenrettung<\/strong><br>\nDas ist nicht fehlerhafte Berichterstattung, sondern glatte L&uuml;ge. Die Finanzminister der EU haben sich, so wird uns von Spiegel, FAZ, ARD und &auml;hnlichen seri&ouml;sen Medien erz&auml;hlt, darauf geeinigt, da&szlig; bei Bankenpleiten k&uuml;nftig Aktion&auml;re und ihre Gl&auml;ubiger haften sollen. Sie zitieren die Kanzlerin in ihrer Regierungserkl&auml;rung mit den Worten: &raquo;Wir kommen weg davon, da&szlig; die Steuerzahler immer wieder f&uuml;r die Banken geradestehen sollen.&laquo; Der Staat soll nur noch ganz am Schlu&szlig; haften und, wenn &uuml;berhaupt, nur mit kleinen, unbedeutenden Betr&auml;gen. So wird berichtet. Das Gegenteil ist richtig. Der Zweck der gegenw&auml;rtig beratenen EU-Bankengesetzgebung ist vielmehr jene &raquo;Bankenunion&laquo;, die nichts weiter ist als eine Euro-weite Institutionalisierung der Rettung der Banken durch den Staat. (&hellip;)<br>\nEinige Euro-Staaten, keineswegs nur Irland, haben in die Branche zu deren Rettung mehr Geld gesteckt, als sie sich leisten konnten. Deshalb kam es im Juni vorigen Jahres zum Gipfelbeschlu&szlig;, eine Bankenunion zu schaffen. Die Rettungsaktionen sollten nicht mehr nur national, sondern von allen Euro-Mitgliedsl&auml;ndern gemeinsam erfolgen. Staaten, die kein Problem damit haben, am internationalen Finanzmarkt neue Schulden zu machen, sollten die Rettung der Banken in den schwachen Staaten finanzieren. Unsere kluge Kanzlerin und ihr kluger Finanzminister stimmten diesem Plan zu. Aber weil der deutsche Staat danach nicht nur heimische, sondern auch ausl&auml;ndische Banken st&uuml;tzen m&uuml;&szlig;te, kam diesen beiden und dem zust&auml;ndigen EU-Kommissar Michel Barnier der noch kl&uuml;gere Gedanke, man k&ouml;nne ja bei Bankenpleiten, ganz so, wie es bei anderen Konkursverfahren unter Kaufleuten und Kapitalisten &uuml;blich ist, zur Zierde und Akzeptanz beim Publikum sogar die Gl&auml;ubiger bei &Uuml;bernahme der Verluste ein wenig beteiligen.<br>\nDie entscheidenden Fragen sind nicht gekl&auml;rt: Erstens, woher bekommen die Banken tats&auml;chlich ihr Geld, wenn es so weit ist? Vom ESM, von der EZB oder was? Zweitens bleibt offen, welche Instanz &uuml;ber Leben, Tod, Hilfe oder Abwicklung der Bank entscheidet. Die Spannung steigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/06-29\/024.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Europas Schuldenkrise: Wirtschaftsminister verk&uuml;ndet harten Sparkurs f&uuml;r Italien<\/strong><br>\nWenig neue Schulden machen und zugleich die Steuern senken: Das geht nur, wenn der Staat seine Ausgaben zusammenstreicht. Italien will offenbar genau das tun &ndash; und rechnet mit Unruhen.<br>\nDie Krise der Europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion hat f&uuml;r viele Mitgliedsl&auml;nder das Geldleihen verteuert. Anleger verlangen heute h&ouml;here Zinsen, wenn sie beispielsweise Italien oder Spanien Geld borgen als noch zur Mitte des vergangenen Jahrzehnts. Das zwingt die betroffenen L&auml;nder, ihre Ausgaben einzuschr&auml;nken, weil sie zugleich eben nicht so hohe Wirtschaftswachstumsraten aufweisen, die ihnen erm&ouml;glichten, einfach h&ouml;here Zinsen zu zahlen und die Menge neuer Schulden nicht zu ver&auml;ndern.<br>\nDass weniger &ouml;ffentliche Ausgaben h&auml;ufig weniger &ouml;ffentliche Leistungen bedeuten und mithin von der Bev&ouml;lkerung abgelehnt werden, hat nun der italienische Wirtschaftsminister Fabrizio Saccomanni abermals herausgestellt und zugleich sein Land auf genau so einen &bdquo;schmerzhaften Sparkurs&ldquo; vorbereitet. Um den hohen italienischen Staatsschuldenberg abzubauen und gleichzeitig die Wirtschaft durch Steuersenkungen in Schwung zu bringen, m&uuml;sse bei den &ouml;ffentlichen Ausgaben der Rotstift angesetzt werden, sagte er in einem Interview der Zeitung &bdquo;Corriere della Sera&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/europas-schuldenkrise\/italien\/europas-schuldenkrise-wirtschaftsminister-verkuendet-harten-sparkurs-fuer-italien-12264962.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein harter Sparkurs f&uuml;r die Mehrzahl der Menschen, eine Runde Steuergeschenke f&uuml;r die Unternehmen und die Reichen&hellip; Dass Politiker heutzutage noch mit der verr&uuml;ckten und immer wieder nachweislich falschen Behauptung durchkommen, durch Steuersenkungen f&uuml;r Unternehmen und allgemein Umverteilung von unten nach oben k&ouml;nnte die Staatsverschuldung abgebaut werden, ist erstaunlich. Dass ein Politiker f&uuml;r diesen Wahnsinn zus&auml;tzlich sehenden Auges Proteste und soziale Unruhen akzeptieren will, ist nur noch zynisch.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Simon Johnson: Die Kom&ouml;die des Grauens der britischen Banken<\/strong><br>\nDer Teufel steckt immer im Detail. Und die schlimmsten Teufel unseres Wirtschaftszeitalters lauern in jenen Details, die offenbaren, wie offizielle Regierungsvertreter das Kapital &ndash; oder genauer die Eigenkapitalausstattung &ndash; unserer gr&ouml;&szlig;ten Banken betrachten. Die offiziellen Vertreter identifizieren sich viel zu sehr mit dem verzerrten, eigenn&uuml;tzigen Weltbild globaler Bankmanager. Das birgt gro&szlig;e Gefahren f&uuml;r den Rest der Welt. In dieser surrealen Welt verf&uuml;gt Gro&szlig;britannien &uuml;ber unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig gro&szlig;en Einfluss, weil London noch immer als &uuml;berragendes Finanzzentrum gilt &ndash; und weil sich die gr&ouml;&szlig;ten Banken in den Vereinigten Staaten und Europa als &uuml;beraus effektiv erwiesen haben, amerikanische und britische Regulierungsbeh&ouml;rden gegeneinander auszuspielen. Meinungsbildner auf der ganzen Welt blicken nach Gro&szlig;britannien, um dort einen klugen und differenzierten Ansatz f&uuml;r Finanzpolitik zu finden. Ungl&uuml;cklicherweise blicken sie derzeit vergeblich.<br>\nDer Eindruck, dass es den Briten gelungen w&auml;re, irgendwelche Normen f&uuml;r das Verhalten von Banken aufzustellen, l&ouml;ste sich letztes Jahr im Libor-Skandal auf, w&auml;hrend das Fiasko bei der RBS die Vorstellung zerst&ouml;rte, die offiziellen britischen Vertreter w&uuml;ssten, wie man mit einer scheiternden Bank umgeht. Und jetzt hat die PRA best&auml;tigt, dass die britischen Beh&ouml;rden nicht einmal die Grundlagen der Kapitalregulierung beherrschen &ndash; also festzulegen, wie viel Eigenkapital f&uuml;r gro&szlig;e, komplexe und global agierende Finanzinstitutionen als sicher erachtet werden kann. Die offiziellen Vertreter Gro&szlig;britanniens &ndash; und anderer L&auml;nder &ndash; sollten sich einen Tag frei nehmen und das Buch Des Bankers neue Kleider: Was bei Banken wirklich schiefl&auml;uft und was sich &auml;ndern muss von Anat Admati und Martin Hellwig lesen. Dabei handelt es sich um einen inspirierten &bdquo;Ratgeber&ldquo;,  in dem erkl&auml;rt wird, warum wir in unserem Finanzsystem mehr Eigenkapital brauchen. Nach der Lekt&uuml;re sollten die Verantwortlichen an ihre Arbeitspl&auml;tze zur&uuml;ckkehren und ihren Aufgaben ordnungsgem&auml;&szlig; nachkommen, indem sie in verantwortungsvoller Weise h&ouml;here Kapitalanforderungen einf&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/the-british-financial-regulation-fiasco-by-simon-johnson\/german\">Project Syndicate<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Siehe den Hinweis zum Buch von Anat Admati und Martin Hellwig und den den Verweis auf ein <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16308#h07\">Arbeitspapier der beiden zum Thema<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Falsche Freunde<\/strong><br>\nDie Mittelschicht wehrt sich gegen h&ouml;here Steuern &ndash; damit aber hilft sie nur den Reichen, nicht sich selbst<br>\nF&uuml;r die Gr&uuml;nen ist klar, wie sich mehr Gerechtigkeit schaffen lie&szlig;e: durch h&ouml;here Besteuerung der Reichen und durch Entlastung f&uuml;r die Mittelschicht und die Geringverdiener. Die FDP deutet diese Pl&auml;ne anders. Als &ldquo;Graf Dracula der Mitte in Deutschland&rdquo; muss sich J&uuml;rgen Trittin von Rainer Br&uuml;derle bezeichnen lassen. Wer hat nun recht? Welche Steuerpolitik w&auml;re f&uuml;r die Mittelschicht die beste?<br>\nDas Thema der Steuergerechtigkeit hat in den vergangenen Jahren an Brisanz gewonnen, weil eine zunehmende soziale Unwucht im Land sp&uuml;rbar wird. Zwar kommt Deutschland gut durch die Krise, doch das alte Verteilungsmodell steht auf der Kippe. Die Gesellschaft des &ldquo;Mehr f&uuml;r alle&rdquo;, die drohende Verteilungskonflikte durch Wohlstandsgewinne auf breiter Front zu entsch&auml;rfen wusste, weicht einer Gesellschaft, in der die Einkommen und Verm&ouml;gen der Mittel- und der unteren Schichten stagnieren. Als Gewinner hingegen d&uuml;rfen sich die Vertreter der oberen Einkommensgruppen f&uuml;hlen.<br>\nGro&szlig;e Teile der gesellschaftlichen Mitte sehen diese wachsende Ungleichheit kritisch, das Unbehagen nimmt zu. Die Einkommensexzesse in den oberen Etagen sind nicht mit dem eigenen Verst&auml;ndnis von leistungsgerechter Bezahlung zu vereinbaren. Zugleich gilt: Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik waren die Steuers&auml;tze f&uuml;r die Bezieher hoher Einkommen und f&uuml;r Verm&ouml;gende so niedrig. Sie haben von der Entlastungsmode des neoliberalen Zeitgeists am meisten profitiert.<br>\nWarum aber bleibt die Mittelschicht so unentschlossen und ruhig, statt eine gerechtere Besteuerung zu verlangen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2013\/26\/mittelschicht-steuererhoehung\">Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.S.:<\/strong> Lesenswert, weil u.a. die Kampagne(n) und Scheinargumente der INSM auseinandergenommen werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Studie: 2020 weniger als 2 Millionen Arbeitslose erwartet<\/strong><br>\nVom Jahr 2020 an wird die Zahl der Arbeitslosen nach einer Studie unter die Marke von 2 Millionen fallen. Zehn Jahre sp&auml;ter werden sogar nur noch 1,7 Millionen erwartet. Damit w&uuml;rde in Deutschland nahezu Vollbesch&auml;ftigung herrschen.<br>\nDeutschland hat heute schon eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten in Europa. In den kommenden Jahren d&uuml;rfte sich bei anhaltender Wirtschaftskraft der Trend noch beschleunigen, weil immer weniger Menschen dem Arbeitsmarkt zur Verf&uuml;gung stehen. Vom Jahr 2020 an wird einer aktuellen Studie zufolge die Zahl der Arbeitslosen unter die Marke von 2 Millionen fallen &ndash; derzeit sind es noch fast 3 Millionen. Zehn Jahre sp&auml;ter werden sogar nur noch 1,7 Millionen erwartet. Die Arbeitslosenquote, die heute 6,6 Prozent betr&auml;gt, w&uuml;rde in den beiden Schritten zun&auml;chst auf 4,8 und dann auf 4,2 Prozent fallen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/studie-2020-weniger-als-2-millionen-arbeitslose-erwartet-12263643.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Manipulation von Arbeitslosenstatistiken: BA-Chef Weise r&auml;umt &ldquo;Fehlsteuerungen&rdquo; ein<\/strong><br>\nMitarbeiter der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit sch&ouml;nen nach SPIEGEL-Informationen mit zweifelhaften Statistik-Tricks ihre Vermittlungsquote. Im Interview nimmt Arbeitsagenturchef Frank-J&uuml;rgen Weise zu den Vorw&uuml;rfen Stellung. (&hellip;)\n<p>SPIEGEL ONLINE: Herr Weise, der Bundesrechnungshof hat in einem vertraulichen Bericht schwerwiegende M&auml;ngel bei der Vermittlung von Arbeitslosen festgestellt. Was ist in den vergangenen Jahren schiefgelaufen?<\/p>\n<p>Weise: Bei der Vermittlung ist sehr vieles gut gelaufen. Die Zahlen der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit in der Statistik, in den Finanzen und die Controlling-Zahlen zeigen eine kontinuierliche Verbesserung gegen&uuml;ber dem Vorjahr.<\/p>\n<p>SPIEGEL ONLINE: Moment mal. Was genau verstehen Sie unter der verbesserten Lage? Der Bundesrechnungshof bem&auml;ngelt, dass die verbesserte Statistik auch durch Tricksereien zustande kam.<\/p>\n<p>Weise: An der Statistik selbst ist nichts manipuliert worden. Man muss unterscheiden: Es gibt unsere amtliche Statistik und es gibt das Controlling als Steuerungssystem. Der Bundesrechnungshof bem&auml;ngelt Teile des Controllings, bei denen zum Beispiel bestimmte Zielvorgaben f&uuml;r die Vermittlung gemacht wurden, also wie viele Personen man in einem bestimmten Zeitraum vermitteln kann.<\/p>\n<p>SPIEGEL ONLINE: Fakt ist doch, dass in vielen Agenturen Ziele gesetzt wurden, die beim Erreichen der Zielvorgaben Sinn gemacht haben, bei der Vermittlung aber &uuml;berhaupt nicht.<\/p>\n<p>Weise: Diese F&auml;lle sind punktuell, aber wir nehmen sie sehr ernst. Es gibt Agenturen, die durch die Vorgaben &uuml;berfordert sind.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/arbeitsamt-chef-weise-nimmt-stellung-zu-manipulations-vorwurf-a-907599.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Eine Kasse f&uuml;r alle?<\/strong><br>\nDie privaten Krankenversicherer f&uuml;rchten um ihre Existenz &ndash; und wehren sich nach Kr&auml;ften gegen die Reformpl&auml;ne der Opposition<br>\nSozialdemokraten und Arbeitnehmer stehen einander traditionell eigentlich nah. Und zun&auml;chst schienen der SPD-Spitzenkandidat f&uuml;r die bayerische Landtagswahl, Christian Ude, und die SPD-Gesundheitsexpertin Kathrin Sonnenholzner auch noch einig mit ihren Besuchern. In M&uuml;nchen hatten sie k&uuml;rzlich eine Gruppe von Betriebsr&auml;ten privater Krankenversicherungen (PKV) empfangen. Es sei &ldquo;ein gutes Gespr&auml;ch&rdquo; gewesen, erkl&auml;rten beide Seiten hinterher. Doch es blieb ein Dissens: Die Betriebsr&auml;te lehnen eine B&uuml;rgerversicherung ab.<br>\nAusgerechnet Arbeitnehmer boykottieren die Abschaffung der &ldquo;Zweiklassenmedizin&rdquo;? Aus Protest gegen dieses Reformprojekt der SPD r&uuml;cken die PKV-Betriebsr&auml;te derzeit etlichen Politikern auf die Pelle. Dabei ist ihre Initiative namens B&uuml;rgerversicherung Nein Danke nur eine von vielen Kampagnen, aber zugleich ein Schauplatz in einem gro&szlig;en gesellschaftlichen Konflikt.<br>\nDer Streit gilt der Zukunft des Zweis&auml;ulenmodells der Gesundheitsversorgung, das im Kern rund 130 Jahre alt ist und mit dem Deutschland weltweit einzigartig dasteht. Der geplante Umbau k&ouml;nnte das Aus f&uuml;r die private Krankenversicherung bedeuten. Es geht ums Ganze f&uuml;r eine Branche, und das hei&szlig;t: f&uuml;r 43 teils global agierende Unternehmen, die fast neun Millionen Bundesb&uuml;rgern vollen Versicherungsschutz bieten und 22 Millionen Zusatzversicherungen verwalten. Betroffen w&auml;ren ebenfalls 41.000 Angestellte und 266.000 Versicherungsmakler. Denn wahrscheinlich w&uuml;rde nicht nur Rot-Gr&uuml;n nach einem Regierungswechsel den Privilegien betuchter Patienten ein Ende bereiten und die Finanzierung des Gesundheitssystems langfristig auf stabilere F&uuml;&szlig;e stellen. Erstmals zeichnet sich ab, dass auch in der CDU die Loyalit&auml;t zu den privaten Kassen br&ouml;ckelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2013\/26\/private-krankenkassen-reform\">Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.S.:<\/strong> Einigerma&szlig;en skurrile Situation, Betriebsr&auml;te der PKV wettern gegen wom&ouml;glichen Stellenabbau bei den privaten Kassen, wenn die B&uuml;rgerversicherung kommen sollte. Lauterbach und Montgomery tauschen pro\/contra Argumente aus, wobei sich der contra Part von M. auf ein &ldquo;weiter so&rdquo; und das &ldquo;gegen sozialistischen Einheitsbrei&rdquo; sein beschr&auml;nkt. Ich frage mich, wo so etwas &uuml;berhaupt noch verf&auml;ngt&hellip;Auf der zweiten Seite wird es auch noch Richtung Lobbying interessant bzw. lustig: &ldquo;Nat&uuml;rlich werden auch die Gesetzgeber &ldquo;bearbeitet&rdquo;, wie Abgeordnete die legitime, aber intensive Einflussnahme der privaten Kassen nennen. In einer Argumentationshilfe gegen die B&uuml;rgerversicherung, die der gesundheits-politische Sprecher der CSU im Bundestag, Johannes Singhammer, und sein CDU-Kollege Jens Spahn ihrer Fraktion an die Hand geben wollten, fanden sich wortgleiche Passagen aus einer PKV-Brosch&uuml;re. Kopiert und eingef&uuml;gt? Spahn konterte, dass wom&ouml;glich umgekehrt die PKV-Autoren bei ihm abgeschrieben h&auml;tten: &ldquo;Es gibt ja kein Copyright f&uuml;r gute Argumente.&rdquo; Dabei war es Spahn, der die PKV vor einem Jahr &ldquo;nicht mehr zeitgem&auml;&szlig;&rdquo; nannte. Jetzt im Wahlkampf h&auml;lt er sich mit Kritik an der privaten Versicherung zur&uuml;ck.&rdquo; Ja, das sind Vorlagen, da reibt sich jeder Kabarettist die H&auml;nde!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Das ARD radiofeature: Gl&uuml;cksspiel Kinderschutz<\/strong><br>\nJede Woche sterben in Deutschland drei Kinder durch Gewalt oder Vernachl&auml;ssigung. Die spektakul&auml;ren Todesf&auml;lle bleiben im &ouml;ffentlichen Bewusstsein, Kevin in Bremen, Lea-Sophie in Schwerin oder Chantal in Hamburg. Sie und viele andere Kinder k&ouml;nnten heute noch leben, wenn Sozialbeh&ouml;rden und Jugend&auml;mter aufmerksam gewesen w&auml;ren.<br>\nNun sind alle sensibilisiert: Politik, Beh&ouml;rden, &Ouml;ffentlichkeit. Werden Kinder jetzt besser vor Gewalt gesch&uuml;tzt? Sind die Beh&ouml;rden auf Kommunal- und Landesebene nun endlich angemessen ausgestattet? Oder bleibt den Verantwortlichen auch weiterhin nur die Hoffnung, dass in der eigenen Stadt, im eigenen Land kein Kind stirbt?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/web.ard.de\/radio\/radiofeature\/#awp::\">SR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Im Zuge der Einf&uuml;hrung des neoliberalen Gedankenguts in die Kommunen geraten insbesondere die sozialen Ausgaben, die stets einen sehr gro&szlig;en Posten im Kommunalhaushalt einnehmen, zunehmend in den Fokus der Ausgabenk&uuml;rzungen und Stellenstreichungen. Die Mitarbeiterschaft hat enorme Verantwortung und ihre Aufgaben scheinen nicht immer leicht.<\/em><br>\n<em>Jedoch: Auch mit dem erw&auml;hnten Dormagener Modell, das f&uuml;r ganz Deutschland als Vorbild fungieren soll, kann es bislang unbescholtenen Familien\/Eltern passieren, dass sie in die unerm&uuml;dlichen M&uuml;hlen aus Gerichten\/Richtern sowie Beh&ouml;rden und Gutachtern\/Sachverst&auml;ndigen geraten. Wohin das f&uuml;hren kann, ist &ndash; in einem anderen Kontext &ndash; im Fall Mollath zu beobachten. Zur Vermeidung bzw. Schlichtung von Konflikten empfiehlt der <a href=\"http:\/\/www.bmfsfj.de\/BMFSFJ\/Service\/publikationen,did=196138.html\">14. Kinder- und Jugendbericht<\/a> (S. 547) die Einrichtung von kommunalen Ombudsstellen, die den jeweiligen Jugendhilfeaussch&uuml;ssen angeschlossen sein k&ouml;nnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die T&uuml;rkei vor der Demokratiefrage<\/strong><br>\nNiemand h&auml;tte geahnt, dass die Proteste gegen die Bebauung einer Gr&uuml;nfl&auml;che in Istanbul in eine landesweite soziale Explosion m&uuml;nden w&uuml;rden. Doch binnen weniger Tage war klar: In der T&uuml;rkei wird nichts mehr so sein wie vorher. Manche bezeichnen die t&auml;glichen Massendemonstrationen bereits als &bdquo;T&uuml;rkischen Fr&uuml;hling&ldquo;. Ebenso erstaunt sind viele angesichts des immer rigoroseren Vorgehens der t&uuml;rkischen Regierung und ihres Ministerpr&auml;sidenten, Recep Tayyip Erdogan, gegen die Demonstranten. Nur kurz nachdem es nach wochenlangen b&uuml;rgerkriegs&auml;hnlichen Auseinandersetzungen zwischen Protestierenden und Polizei zu einer Ann&auml;herung beider Seiten gekommen war &ndash; Erdogan hatte dem Protest-B&uuml;ndnis zugesichert, er werde eine Gerichtsentscheidung zur umstrittenen Bebauung des Gezi-Parks abwarten und eventuell sogar ein Referendum abhalten &ndash;, lie&szlig; der Ministerpr&auml;sident den besetzten Park erneut brutal r&auml;umen; in einer Rede vor Hunderttausenden seiner Anh&auml;nger bezeichnete er die Demonstranten als &bdquo;Terroristen&ldquo;. Medienberichten zufolge starben bei den Aufst&auml;nden bisher mindestens f&uuml;nf Menschen, etwa 5000 wurden verletzt, zehn verloren ein Auge. Fest steht: Der seit Jahren schwelende Kampf zwischen dem t&uuml;rkischen politischen Islam und den (neuen und alten) Verfechtern einer s&auml;kularen Demokratie ist in eine neue Phase eingetreten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2013\/juli\/die-tuerkei-vor-der-demokratiefrage\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a>\n<p><strong>passend dazu: Taksim ist &uuml;berall!<\/strong><br>\nZwei Polizisten aus Westerburg haben einen mit Handschellen fixierten Mann geschlagen. Einer der Polizisten benutzte seine F&auml;uste, der andere trat mit den F&uuml;&szlig;en zu. Der &Uuml;bergriff wurde gefilmt und kann online abgerufen werden. Westerburg klingt nicht t&uuml;rkisch. Es liegt nicht zuf&auml;llig gleich am Taksim-Platz? Und ich nehme ferner nicht an, dass die beiden deutschen Polizisten in der T&uuml;rkei Deeskalationsunterricht genommen haben.<br>\nNur zwei Wochen nachdem sich die deutsche Medienlandschaft &uuml;ber die H&auml;rte der t&uuml;rkischen Polizei entr&uuml;stete und danach lechzte, es m&ouml;ge vielleicht doch noch mehr geschehen als nur Tr&auml;nengaseinsatz und Kn&uuml;ppelorgie, zieht man mal wieder auf Deutschlands Stra&szlig;en nach. Das Echo im Medienbetrieb f&auml;llt hierzu aber eher sp&auml;rlich aus. Einige kleinere Artikel gibt es zwar, die spannen aber allesamt nicht den Bogen zum Bericht von amnesty international, in dem es vor einigen Jahren schon hie&szlig;, dass die Polizeigewalt in Deutschland ein mehr als ungesundes Wachstum zeige.<br>\nMir stellt sich die Frage erneut: Ei oder Henne? Wer betrat zuerst die Szenerie? Haben sich deutsche Polizisten die harte Tour in der T&uuml;rkei abgeschaut? Oder hat man der t&uuml;rkischen Polizei empfohlen, so brutal vorzugehen, wie es der teutonische Primus Europas tut?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2013\/06\/taksim-ist-uberall.html\">ad sinistram<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Verlorener Krieg &ndash; NATO eiert in Afghanistan<\/strong><br>\nSeit zw&ouml;lf Jahren f&uuml;hrt die NATO Krieg in Afghanistan und hat seitdem offenbar immer den falschen Feind bek&auml;mpft. Jedenfalls hat der EU-Geheimdienst INTCEN am 21. Juni konstatiert, dass die n&ouml;rdlich afghanische Provinz Baghlan in zwei Teile zerf&auml;llt &ndash; &raquo;in einen von Taliban beherrschten Teil und in ein vom organisierten Verbrechen diktiertes Gebiet mit relativer Stabilit&auml;t und geringer Insurgenz&laquo;. Was folgt daraus? F&uuml;hrt die NATO den Krieg gegen die Taliban, um Afghanistan in G&auml;nze dem organisierten Verbrechen auszuliefern? (&hellip;)<br>\nNun also raus aus Afghanistan. Oder doch nicht? INTCEN erkl&auml;rt jedenfalls, &raquo;weitere milit&auml;rische Pr&auml;senz sei notwendig&laquo;, weil die afghanischen Sicherheitskr&auml;fte &raquo;allein die Sicherheit nicht aufrechterhalten&laquo; k&ouml;nnten. Wohl wahr. In einer Unterrichtung des Parlaments durch das Bundesverteidigungsministerium vom Mittwoch hei&szlig;t es klipp und klar: &raquo;Die Bedrohung in Afghanistan ist insgesamt erheblich.&laquo; Schon Ende Mai war bekannt geworden, dass die Sicherheitslage im nordafghanischen Zust&auml;ndigkeitsgebiet der Bundeswehr weitaus schlechter ist als bis dahin dargestellt. 2012 gab es dort 1228 Anschl&auml;ge und Angriffe Aufst&auml;ndischer und damit 241 mehr als 2011, was einem Anstieg um ein Viertel entspricht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/06-29\/027.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Konservativ, liberal, rechts &ndash; wohin steuert die AfD?<\/strong><br>\nDie Anti-Euro-Partei sucht noch ihren Platz in der Politiklandschaft. Dabei will sie sich klar gegen rechts abgrenzen. Doch j&uuml;ngste Entwicklungen zeigen: Die AfD hat sich l&auml;ngst f&uuml;r ehemals rechte Parteig&auml;nger ge&ouml;ffnet&hellip;<br>\nAfD-Chef Bernd Lucke verneint das vehement. &bdquo;Es gibt keinerlei rechte Unterwanderung&ldquo;, sagte er Handelsblatt Online. Er warnt davor, aus einer Partei mit mehr als 13.000 Mitgliedern &bdquo;selektiv&ldquo; einzelne Personen herauszugreifen und dann &bdquo;in sehr tendenzi&ouml;ser Weise&ldquo; einen Rechtsruck davon abzuleiten.<br>\nDoch es gibt tats&auml;chlich F&auml;lle, die aufhorchen lassen, zumal dann, wenn Lucke dabei selbst eine Rolle spielt. So hatte der AfD-Chef noch im April versichert, es gebe &bdquo;keine Verbindung&ldquo; von seiner Partei zu Beatrix von Storch. Ihre Unterst&uuml;tzung sei lediglich &bdquo;symbolischer&ldquo; Art. Einen Monat sp&auml;ter sind Luckes Wort nur noch Schall und Rauch. Die geborene Herzogin von Oldenburg ist inzwischen AfD-Mitglied. Und sie will auch in den Bundestag&hellip;<br>\nMit von Storch, die einst f&uuml;r die R&uuml;ckgabe von L&auml;ndereien und Schl&ouml;ssern zwischen Sachsen und Neubrandenburg zu Felde zog, die den meist adligen Besitzern von der Sowjetunion 1945 bis 1949 &bdquo;unrechtm&auml;&szlig;ig entrissen&ldquo; wurden, &ouml;ffnet sich die AfD f&uuml;r rechtskonservative Str&ouml;mungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/bundestagswahl-2013\/alternative-fuer-deutschland-konservativ-liberal-rechts-wohin-steuert-die-afd\/8419392.html\">Handelsblatt<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Gut, dass selbst das Handelsblatt hinter die Kulissen der AfD schaut.<\/em><br>\n<em>Wir haben das auf den NachDenkSeiten schon l&auml;ngst getan. Siehe: &bdquo;K&ouml;nnen Marktradikale und Nationalchauvinisten eine &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16524\">Alternative f&uuml;r Deutschland&ldquo; sein?<\/a>&ldquo;.<\/em><br>\n<em>Siehe auch: &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17413\">Die (In)Kompetenz der AfD<\/a>&ldquo; und (bereits aus dem September 2011) &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10678\">B&uuml;rgerkonvent 2.0 &ndash; die deutsche Tea-Party-Bewegung<\/a>&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Verachtung<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/kari_20130628_verachtung_kol.gif\" alt=\"\" title=\"\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikatur_4915.html\">Klaus Stuttmann<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(CR\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-17810","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17810","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17810"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17810\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17813,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17810\/revisions\/17813"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17810"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17810"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17810"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}