{"id":17823,"date":"2013-07-02T09:23:30","date_gmt":"2013-07-02T07:23:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17823"},"modified":"2013-07-02T09:23:30","modified_gmt":"2013-07-02T07:23:30","slug":"hinweise-des-tages-1912","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17823","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17823#h01\">Internet&uuml;berwachung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17823#h02\">Abkassiert und weiter so &ndash; Bankgesch&auml;fte trotz Finanzkrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17823#h03\">Europas Schuldenkrise: Wirtschaftsminister verk&uuml;ndet harten Sparkurs f&uuml;r Italien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17823#h04\">Zur Dimension der Arbeitslosigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17823#h05\">China rennt die Zeit davon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17823#h06\">&bdquo;Berufliche Ausbildung in Deutschland &ndash; ein Beitrag zur Bek&auml;mpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Europa?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17823#h07\">Auf krummen R&uuml;cken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17823#h08\">&Uuml;ber 50, gut qualifiziert &ndash; und trotzdem will sie keiner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17823#h09\">Stinkelobbyismus plattester Art<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17823#h10\">Die Muslimbr&uuml;der als Partner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17823#h11\">Vor dem Nato-Abzug: Paschtunen gegen den Rest Afghanistans<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17823#h12\">SPD &ndash; Die Profilvermeider<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17823#h13\">Das &raquo;System Volkswagen&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17823#h14\">2.000 Stipendien f&uuml;r Arme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17823#h15\">Glotze, Promis, Geld, Karrieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17823#h16\">Polizeisch&uuml;sse in Berlin: Mehr Facebook-Videos bitte!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17823#h17\">zu guter Letzt: I got nuthin to hide<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17823&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Internet&uuml;berwachung<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Gauck: Kein Verst&auml;ndnis f&uuml;r &ldquo;puren Verrat&rdquo;<\/strong><br>\nSympathien f&uuml;r Whisleblower Edward Snowden? Bundespr&auml;sident Joachim Gauck hat ihn nur bedingt &ndash; und fordert im ZDF-Sommerinterview mehr Informationen zu dem Fall. F&uuml;r &ldquo;puren Verrat&rdquo; habe er kein Verst&auml;ndnis. &ldquo;Der &ouml;ffentliche Dienst muss auf Vertrauensw&uuml;rdigkeit setzen&rdquo;, sagt Gauck.<br>\nGauck forderte im ZDF mehr Informationen, welchen Rechtsbruch Snowden aufgedeckt habe. &bdquo;Dann w&auml;chst mein Verst&auml;ndnis f&uuml;r solche einzelne Personen.&ldquo; Gauck zog den Vergleich zur Bundeswehr: Jeder einzelne Soldat habe das Recht zu widerstehen, wenn Menschenrecht gebrochen werde. &bdquo;Wir haben keinen Kadavergehorsam.&rdquo; F&uuml;r &ldquo;puren Verrat&rdquo;, so Gauk, &ldquo;oder die &Uuml;berschreitung von Verpflichtung, die man selber eingegangen hat und mit seiner Unterschrift besiegelt hat, daf&uuml;r habe ich kein Verst&auml;ndnis.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heute.de\/Gauck-Kein-Verst%C3%A4ndnis-f%C3%BCr-puren-Verrat-28613066.html\">heute<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.N.:<\/strong> Gauck beweist hier wieder einmal eindringlich, was er unter Freiheit versteht: seine Freiheit ist nicht meine Freiheit. Ein Pr&auml;sident, der mit diesem Schlagwort tats&auml;chlich um sich schl&auml;gt, ist geistig nicht in der Lage, das PRISM-Programm der USA als eine Beschr&auml;nkung der Freiheit einzusch&auml;tzen und Snowden in die Tradition der Freiheitsk&auml;mpfer zu stellen. Er ist nicht in der Lage, Parallelen zu seiner angeblichen eigenen Geschichte zu ziehen und zu verstehen, dass PRISM in etwa das ist, wovon die Stasi getr&auml;umt haben d&uuml;rfte: man schaut in die Gedankenstruktur der Internetuser, wie dies James Bamford <a href=\"http:\/\/taz.de\/US-Journalist-ueber-NSA\/!119017\/\">in der taz<\/a> pr&auml;zise herausarbeitet. Gauck kann offenbar nicht verstehen, dass Snowden hier &ldquo;Geheimnisse&rdquo; verraten hat, die keine Geheimnisse sein sollten. Er hat dazu beigetragen, dass die Welt&ouml;ffentlichkeit erfahren konnte, dass die gef&uuml;hlte Freiheit nicht (mehr) existiert und zur&uuml;ckerobert werden muss, wenn man in einer echten Demokratie leben m&ouml;chte. Selbst diese Email, die ich an Sie schicke, k&ouml;nnte von der NSA mitgelesen werden.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> In der Tat gibt Gauck wieder einmal Einblick in seine reichlich beschr&auml;nkte Gedankenwelt. Er kann sich nicht vorstellen, dass die exzessive &Uuml;berwachung der Internetkommunikation durch die amerikanischen und britischen Geheimdienste eine massive Bedrohung der b&uuml;rgerlichen Freiheitsrechte darstellt. F&uuml;r ihn ist diese sogar mehr ein Garant f&uuml;r Freiheit.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>S&uuml;chtig nach Angst<\/strong><br>\nDie &Uuml;berwachungsmaschinerie der NSA ist nur Teil eines gewaltigen Sicherheitsapparates. Doch wie verhalten sich das Risiko des Terrors und der Aufwand der Abwehr zueinander? In einem 2009 erschienen Bericht des Heimatschutzministeriums hei&szlig;t es, &ldquo;die Zahl und die Professionalit&auml;t der internationalen und auf US-Boden ausgef&uuml;hrten Anschl&auml;ge und vereitelten Anschl&auml;ge &hellip; unterstreichen die Entschlossenheit und Zielstrebigkeit der Terrororganisationen. Die Terroristen haben sich als r&uuml;cksichtslos, geduldig, opportunistisch und flexibel erwiesen.&rdquo; Im Februar 2011 erkl&auml;rte die Heimatschutzministerin Janet Napolitano vor dem Kongress, die Bedrohung durch Terrorismus sei &ldquo;in vieler Hinsicht so hoch wie nie&rdquo; seit dem 11. September 2001. Dass die Gefahr, die mit diesem Sicherheitsapparat gebannt werden soll, real ist, bezweifelt niemand. Doch sie ist mikroskopisch klein. John Mueller und Mark Stewart analysieren in ihrem 2012 in International Security erschienen Aufsatz &ldquo;The Terrorism Delusion&rdquo; 50 bekannt gewordene islamistisch motivierte Terrorpl&auml;ne und kommen zu einem v&ouml;llig anderen Schluss als die Heimatsch&uuml;tzer. Statt brillanter, eiskalter K&ouml;pfe wie es die Masterminds von 9\/11 waren, finden sie unter den ertappten heimischen M&ouml;chtegernjihadisten vor allem &ldquo;Gr&ouml;&szlig;enwahnsinnige&rdquo;, &ldquo;Verwirrte&rdquo; und &ldquo;Beschr&auml;nkte&rdquo;. Die meisten Anschl&auml;ge w&auml;ren auch ohne das Eingreifen des FBI im Sande verlaufen. Das Attentat in Boston war der einzige Fall, in dem es islamistischen Terroristen gelang, eine Bombe zu z&uuml;nden. Die drei anderen Anschl&auml;ge wurden mit Schusswaffen ausgef&uuml;hrt; 16 Menschen starben. Auch von ausl&auml;ndischen Terrororganisationen drohe kaum Gefahr auf amerikanischem Boden. Statt einem &ldquo;Schatz&rdquo; an Terrorpl&auml;nen fand man in Bin Ladens Versteck Pornos.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/internet-ueberwachung-suechtig-nach-angst-1.1704104\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Was f&uuml;r eine Verschwendung von Geld und Humankapital! Und das in einem Land, das angeblich marktwirtschaftliche Effizienz auf seine Fahne geschrieben hat. Und was die Spionage in fremden L&auml;ndern betrifft, was nutzt es z.B. den Briten oder den USA, wenn sie etwas fr&uuml;her als durch die Presse erfahren, was EU-Institutionen z.B. an Finanzmarktregulierung vorhaben? Oder was n&uuml;tzt es z.B. zu wissen, wie weit die deutsche Regierung bei den Verhandlungen zum EU-Haushalt den  Briten entgegen kommen w&uuml;rde. &ndash; Es w&auml;re sch&ouml;n, wenn einmal irgendeine Zeitung darlegen k&ouml;nnte, welche konkreten Nutzen die US-Regierung durch die Bespitzelung europ&auml;ischer Politiker hat. Oder welche Vorteile die Briten haben, wenn sie in noch viel gr&ouml;&szlig;erem Umfang als die USA Daten absaugen. Die Krise, in der Gro&szlig;britannien in vielen Bereichen steckt, wurde dadurch nicht verhindert. Und dann diese Wirtschaftsspionage, k&ouml;nnte einmal eine der gro&szlig;en &uuml;berregionalen Tageszeitungen vorrechnen, welchen volkswirtschaftlichen Schaden diese Wirtschaftsspionage Deutschland konkret zugef&uuml;gt hat &ndash; oder einmal ein klitzekleines Beispiel f&uuml;r eine auf diese Weise geklaute Erfindung bringen, bevor sie patentiert wurde? K&ouml;nnte es nicht sein, dass diese in das Gigantische getriebene &Uuml;berwachungsmaschinerie eine riesige Blase ist, ein Berg, der krei&szlig;t und ab und zu ein M&auml;uslein gebiert. Sollten unsere Politiker, die us-amerikanischen und die britischen nicht einmal &uuml;berpr&uuml;fen, ob der Aufwand in irgendeinem Verh&auml;ltnis zum Nutzen steht. &ndash; Nat&uuml;rlich hat das Ganze ein riesiges Missbrauchpotenzial. Sollten die USA oder Europa in totalit&auml;re Regime abgleiten, br&auml;uchten sie z.B. nur die Amazonprofile abzugreifen und k&ouml;nnte potentiell kritische B&uuml;rger einbuchten. &ndash; Aber eines ist &uuml;berhaupt nicht zu glauben, dass  die europ&auml;ischen Regierungen nicht wussten, in welche Umfang die USA oder UK in Europa Daten abgreifen. Das  ist pure Heuchelei vor dem Wahlvolk. Oder sollten unsere Dienste wirklich so mau sein?  &ndash; Der Aufsatz von John Mueller und Mark G. Stewart &ldquo;The Terrorism Delusion: America&rsquo;s Overwrought Response to September 11&rdquo; kann <a href=\"http:\/\/politicalscience.osu.edu\/faculty\/jmueller\/\/absisfin.pdf\">hier heruntergeladen werden [PDF &ndash; 221 KB]<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Europa kooperiert Experten zufolge seit langem mit der NSA<\/strong><br>\nMehrere Europ&auml;ische L&auml;nder arbeiten seit Jahren mit den USA geheimdienstlich zusammen. Dass nun europ&auml;ische Politiker aufschreien, ist f&uuml;r einen NSA-Veteranen &bdquo;scheinheilig&ldquo;.<br>\n&bdquo;Abscheulich&ldquo;, &bdquo;eine gro&szlig;e Belastung f&uuml;r die europ&auml;isch-amerikanischen Beziehungen&ldquo;, &bdquo;inakzeptabel&ldquo;: Mehrere f&uuml;hrende europ&auml;ische Politiker kritisieren scharf die am Wochenende bekannt gewordene Spionage der USA. Das m&uuml;sse sofort aufh&ouml;ren, forderte etwa Luxemburgs Au&szlig;enminister Jean Asselborn gegen&uuml;ber Spiegel-Online. Und EU-Parlamentspr&auml;sident Martin Schulz (SPD) forderte die Regierung in Washington dringend zur Stellungnahme auf.<br>\nDoch ein Obama-Sprecher lehnte w&auml;hrend der Afrika-Reise des Pr&auml;sidenten jeden Kommentar ab und verwies auf ausstehende Pr&uuml;fungen. Stattdessen redet ein umstrittener, gleichwohl kenntnisreicher Experte: Wayne Madsen, der von 1985 an zw&ouml;lf Jahre lang bei der NSA besch&auml;ftigt war. Er hat kein Verst&auml;ndnis f&uuml;r die gro&szlig;e Emp&ouml;rung, schlie&szlig;lich, sagt er, kooperierten einige EU-L&auml;nder seit Jahren geheimdienstlich mit den USA.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/politik\/europa-kooperiert-experten-zufolge-seit-langem-mit-der-nsa-id8132266.html\">Der Westen<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Das Vorgehen der NSA d&uuml;rfte wohl der letzte Mosaikstein gewesen sein um Obama v&ouml;llig zu entzaubern. Offenbar hat sich auch unter Obama an der Haltung der USA gegen&uuml;ber ihren &bdquo;Verb&uuml;ndeten&ldquo; nichts ge&auml;ndert. Man betrachtet die Europ&auml;er und explizit Deutschland eher als untergeordnete Satrapenstaaten.<\/em><br>\n<em>Von der Bundeskanzlerin ist wie schon bei der Enth&uuml;llung von PRISM und Tempora nichts zuh&ouml;ren. Vermutlich weil sie mehr wei&szlig; als sie zugibt und sie legt damit eine Haltung an den Tag, die der Position der DDR gegen&uuml;ber dem gro&szlig;en Bruder UdSSR alle Ehre gemacht h&auml;tte &ndash; gelernt ist eben gelernt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>passend dazu: US-Abh&ouml;rskandal: Deutschland, Verb&uuml;ndeter 3. Klasse<\/strong><br>\nDer SPIEGEL hat enth&uuml;llt, dass der US-Geheimdienst NSA jeden Monat die Metadaten von einer halben Milliarde deutscher Kommunikationsverbindungen speichert, egal ob Telefon, SMS oder E-Mail. &Auml;hnlich eifrig wie in China, dem Irak und Saudi-Arabien &uuml;berwachen die Amerikaner in Deutschland. Genau 50 Jahre nach Kennedys Ich-bin-ein-Berliner-Rede m&uuml;ssen wir einsehen: Wir sind ein Ziel, keine Verb&uuml;ndeten. Hier zerbricht ein deutsches Weltbild. Einstweilen schweigt die Bundeskanzlerin. Aber Totstellen wird auf Dauer nicht gen&uuml;gen. Der Spionageskandal wird Folgen haben: Mit diesen USA k&ouml;nnen wir nicht mehr rechnen. Darauf wird sich die deutsche und die europ&auml;ische Sicherheits- und Au&szlig;enpolitik einstellen m&uuml;ssen.<br>\nEchte Verb&uuml;ndete sind f&uuml;r die USA nur die restlichen Staaten der Allianz der &ldquo;F&uuml;nf Augen&rdquo;, Gro&szlig;britannien, Australien, Kanada und Neuseeland. Vom Rest der Welt droht Gefahr, er muss &uuml;berwacht und kontrolliert werden. In dieser Ordnung nimmt Deutschland den Platz eines &ldquo;3rd party state&rdquo; ein, eines Verb&uuml;ndeten dritter G&uuml;te.<br>\nAus den j&uuml;ngsten Enth&uuml;llungen lernen wir mit Schrecken, dass in den USA nicht nur das Verh&auml;ltnis von Sicherheit und Freiheit in Schieflage geraten ist. Es ist viel schlimmer. Es geht den Amerikanern l&auml;ngst nicht mehr um Sicherheit. Es geht um Kontrolle. &hellip; Sie streben die totale Kontrolle an &ndash; &uuml;ber jeden einzelnen von uns. Dieses Bestreben macht ausgerechnet das Land, das wie kein anderes auf der Welt f&uuml;r die Freiheit des Einzelnen stand, zu einem totalit&auml;ren Staat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\">SPON<\/a><\/li>\n<li><strong>NSA-Aff&auml;re: Merkel erbost &uuml;ber USA<\/strong><br>\nWanzen in diplomatischen Einrichtungen, &uuml;berwachte Telefonate von Politikern und registrierte E-Mails von Millionen von B&uuml;rgern &ndash; das h&ouml;rt sich nach Kaltem Krieg an. Es ist allem Anschein nach aber g&auml;ngige Praxis der USA im Umgang mit Deutschland und Europa. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat US-Pr&auml;sident Barack Obama deshalb ihr &bdquo;Befremden&ldquo; &uuml;ber die US-Aussp&auml;herei &uuml;bermittelt. &Uuml;bersetzt hei&szlig;t das: Sie ist stocksauer.<br>\nNicht nur, weil sie aus DDR-Zeiten selbst sehr gut wei&szlig;, was &Uuml;berwachung in einem solchen Ausma&szlig; anrichtet. Denn neben dem selbstverst&auml;ndlich w&uuml;nschenswerten und Leben rettenden Aufsp&uuml;ren von Terroristen &ndash; wie Obama argumentiert &ndash; wird mit einem solch starken Eingriff in Freiheitsrechte und Privatsph&auml;re von Politikern, Diplomaten und v&ouml;llig unbescholtenen B&uuml;rgern Vertrauen zerst&ouml;rt.<br>\nQuelle. <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/nsa-affaere-merkel-erbost-ueber-usa,1472596,23557906.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Dieser von der Frankfurter Rundschau wiedergegebene dpa-Beitrag reiht sich ein in die zahlreichen Versuche unserer Leitmedien, Kanzlerin Merkel in ein positives Licht zu r&uuml;cken. Ganz so, als w&auml;re es die Absicht des verantwortlichen dpa-Redakteurs, Merkel wieder einmal als Politikern zu pr&auml;sentieren, die &ldquo;Klartext redet&rdquo; (&ldquo;Merkel erbost &uuml;ber USA&rdquo;), um so vom bisher eher leisetreterischen Duckm&auml;usertum der schwarz-gelben Bundesregierung gegen&uuml;ber der breit angelegten Bespitzelung durch den US-Geheimdienst NSA abzulenken. Zudem ist es bezeichnend f&uuml;r die verantwortlichen deutschen und wohl auch f&uuml;r zahlreiche europ&auml;ische Politiker, da&szlig; erst jetzt, wo bekannt wird, da&szlig; auch diplomatische Einrichtungen europ&auml;ischer Staaten und der EU bespitzelt werden, quasi in &ldquo;eigner Sache&rdquo; deutlichere Worte aus den europ&auml;ischen Hauptst&auml;dten zu vernehmen sind.<\/em><br>\n<em>Die Bespitzelung deutscher und europ&auml;ischer B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger durch den US-Nachrichtendienst wurde demgegen&uuml;ber, wenn &uuml;berhaupt, nur kleinlaut kritisiert. CSU-Bundesinnenminister Friedrich verstieg sich gar zu der Unversch&auml;mtheit, Kritiker dieser an Stasi-Methoden erinnernden Praxis als &ldquo;antiamerikanisch&rdquo; und &ldquo;naiv&rdquo; zu denunzieren. Ganz so, als sei es v&ouml;llig rechtens, die &ldquo;normalen&rdquo; B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger mit der vorgeschobenen Schutzbehauptung &ldquo;Terrorismusbek&auml;mpfung&rdquo; zu &uuml;berwachen und zu bespitzeln. Zudem darf nicht vergessen werden, da&szlig; auch hierzulande in den kommenden f&uuml;nf Jahren durch die Bundesregierung 100 Millionen Euro zur Schaffung von bis zu 100 neuen BND-Stellen und neuen Rechnerkapazit&auml;ten zur Aussp&auml;hung des Internet bereit gestellt werden. Auch dies d&uuml;rfte mit ein Grund f&uuml;r die bisherige politische Leisetreterei seitens der verantwortlichen Politiker in Berlin sein.<\/em><br>\n<em>Auch wurde dieser Tage bekannt, da&szlig; der Bundesnachrichtendienst auf Weisung des Kanzleramtes die komplette afghanische Regierung ausspionieren l&auml;sst. M&ouml;glicherweise ist das BND-Sp&auml;hprogramm gegen&uuml;ber der <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/825985.bnd-spioniert-afghanische-regierung-aus.html\">afghanischen Regierung nur die Spitze eines Eisberges<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>In Washington regiert heute ein milit&auml;risch-digitaler Komplex<\/strong><br>\nF&uuml;r Robert McChesney besteht kein Zweifel, dass Internetriesen wie Apple oder Microsoft mit der US-Regierung zusammenarbeiten. Pr&auml;sident Obama sei aber auch Anh&auml;nger der Spionage.<br>\nZapft die National Security Agency (NSA) Google, Facebook, Apple, Amazon und Microsoft an, oder kooperieren die Internetfirmen freiwillig mit der amerikanischen Regierung?<br>\nGenau weiss das niemand, weil es streng geheim ist. Es gibt jedoch Hinweise, dass die Internetfirmen bezahlt werden f&uuml;r ihre Zusammenarbeit mit der US-Regierung. Die Unternehmen sind ja auch gewinnorientiert, und ohne Zweifel geh&ouml;ren sie zum System.<br>\nWie meinen Sie das? Kommt die Regierung Obama den Firmen sonst noch entgegen?<br>\nGoogle, Microsoft, Apple, Amazon, Verizon und AT &amp; T z&auml;hlen zu den 30 wertvollsten Firmen der US-Wirtschaft. Nicht mehr die Banken, sondern die Internetfirmen sind heute das Herz und die Seele des amerikanischen Kapitalismus. Daher haben sie eine wichtige Beziehung zur Regierung und ein enormes Interesse, sich mit ihr gut zu stellen. Sie wollen vermeiden, dass der Fiskus sie zu stark mit Steuern belastet oder dass sie ihr Geld nicht mehr ungestraft im Ausland verstecken k&ouml;nnen. Ausserdem wollen die Internetriesen verhindern, dass sie per Gesetz aufgebrochen und zerkleinert werden. All das macht es naheliegend, dass diese Firmen, die in der Regel Monopolisten sind, im Geheimen mit der Regierung zusammenarbeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/ausland\/amerika\/In-Washington-regiert-heute-ein-militaerischdigitaler-Komplex\/story\/16573352?dossier_id=2020\">Tagesanzeiger<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Es sollte kein Zweifel bestehen, dass die von den USA angestrebte Total&uuml;brwachung auch ganz im Sinne der Durchsetzung eines autorit&auml;ren Neoliberalismus ist, indem die Interessen der gro&szlig;en transnationalen Konzerne das zentrale Moment sind.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Abkassiert und weiter so &ndash; Bankgesch&auml;fte trotz Finanzkrise<\/strong><br>\nSeit nunmehr f&uuml;nf Jahren dauert die Banken- und Finanzkrise an. Aber ist es &uuml;berhaupt eine vor&uuml;bergehende Krise oder ein Zustand, an den wir uns gew&ouml;hnen m&uuml;ssen? Sind die Banken &ldquo;gel&auml;utert&rdquo; oder haben sie nur Kreide gefressen?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ardmediathek.de\/das-erste\/reportage-dokumentation\/abkassiert-und-weiter-so-bankgeschaefte-trotz-finanzkrise?documentId=15498222\">Das Erste<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Europas Schuldenkrise: Wirtschaftsminister verk&uuml;ndet harten Sparkurs f&uuml;r Italien<\/strong><br>\nWenig neue Schulden machen und zugleich die Steuern senken: Das geht nur, wenn der Staat seine Ausgaben zusammenstreicht. Italien will offenbar genau das tun &ndash; und rechnet mit Unruhen.<br>\nDie Krise der Europ&auml;ischen W&auml;hrungsunion hat f&uuml;r viele Mitgliedsl&auml;nder das Geldleihen verteuert. Anleger verlangen heute h&ouml;here Zinsen, wenn sie beispielsweise Italien oder Spanien Geld borgen als noch zur Mitte des vergangenen Jahrzehnts. Das zwingt die betroffenen L&auml;nder, ihre Ausgaben einzuschr&auml;nken, weil sie zugleich eben nicht so hohe Wirtschaftswachstumsraten aufweisen, die ihnen erm&ouml;glichten, einfach h&ouml;here Zinsen zu zahlen und die Menge neuer Schulden nicht zu ver&auml;ndern.<br>\nDass weniger &ouml;ffentliche Ausgaben h&auml;ufig weniger &ouml;ffentliche Leistungen bedeuten und mithin von der Bev&ouml;lkerung abgelehnt werden, hat nun der italienische Wirtschaftsminister Fabrizio Saccomanni abermals herausgestellt und zugleich sein Land auf genau so einen &bdquo;schmerzhaften Sparkurs&ldquo; vorbereitet. Um den hohen italienischen Staatsschuldenberg abzubauen und gleichzeitig die Wirtschaft durch Steuersenkungen in Schwung zu bringen, m&uuml;sse bei den &ouml;ffentlichen Ausgaben der Rotstift angesetzt werden, sagte er in einem Interview der Zeitung &bdquo;Corriere della Sera&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/europas-schuldenkrise\/italien\/europas-schuldenkrise-wirtschaftsminister-verkuendet-harten-sparkurs-fuer-italien-12264962.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Ein harter Sparkurs f&uuml;r die Mehrzahl der Menschen, eine Runde Steuergeschenke f&uuml;r die Unternehmen und die Reichen&hellip; Dass Politiker heutzutage noch mit der verr&uuml;ckten und immer wieder nachweislich falschen Behauptung durchkommen, durch Steuersenkungen f&uuml;r Unternehmen und allgemein Umverteilung von unten nach oben k&ouml;nnte die Staatsverschuldung abgebaut werden, ist erstaunlich. Dass ein Politiker f&uuml;r diesen Wahnsinn zus&auml;tzlich sehenden Auges Proteste und soziale Unruhen akzeptieren will, ist nur noch zynisch.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Zur Dimension der Arbeitslosigkeit<\/strong><br>\nDie Arbeitslosigkeit in Spanien und in Griechenland lag bereits im Februar 2013 &uuml;ber der in 1933. Im Mai hat sich die Situation weiter verschlechtert. Und auch in Portugal liegt die Arbeitslosigkeit auf einem sehr hohen Niveau und steigt weiter an. Dass in dieser Situation weiter in gro&szlig;em Umfang Ausgaben und L&ouml;hne gek&uuml;rzt und vergleichsweise lediglich Kleckerbetr&auml;ge gegen Jugendarbeitslosigkeit eingesetzt werden sollen ist, das zeigt die Dimension der Arbeitslosigkeit insgesamt, ein verantwortungsloses Spiel mit menschlichen Einzelschicksalen und der Demokratie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/07\/eurokrise-zur-dimension-der-arbeitslosigkeit\/\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>China rennt die Zeit davon<\/strong><br>\nMichael Pettis, Finanzprofessor an der Universit&auml;t Peking, zweifelt, ob China f&auml;hig sein wird, eine zukunftsorientierte Wirtschaftspolitik durchzusetzen. Pettis erkl&auml;rt, ein zu geringer Konsum und eine zu hohe Sparquote in L&auml;ndern wie China und Deutschland &ndash; und nicht die Verschwendungssucht der Defizitl&auml;nder Amerika oder Spanien &ndash; h&auml;tten zu den massiven globalen Ungleichgewichten gef&uuml;hrt. Er stellt zudem das Potenzial der Wirtschaftspolitik Chinas in Frage und prophezeit grosse Schwierigkeiten f&uuml;r das notwendige Rebalancing weg von einem investitionsgetriebenen Wirtschaftsmodell hin zu mehr Konsum.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fuw.ch\/article\/china-rennt-die-zeit-davon\/\">FuW<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&bdquo;Berufliche Ausbildung in Deutschland &ndash; ein Beitrag zur Bek&auml;mpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Europa?<\/strong><br>\nDGB-Position zum Programm MobiPro-EU<br>\nDer DGB begr&uuml;&szlig;t innereurop&auml;ische Mobilit&auml;t. Diese muss f&uuml;r alle gelten. Wenn Jugendliche aus der Europ&auml;ischen Union von sich aus eine duale Ausbildung beginnen wollen und sie einen Ausbildungsbetrieb finden, brauchen sie gute Rahmenbedingungen, um eine Ausbildung erfolgreich abschlie&szlig;en zu k&ouml;nnen. Deshalb begr&uuml;&szlig;en wir grunds&auml;tzlich, dass im Sonderprogramm MobiPro-EU f&uuml;r die Jugendlichen zahlreiche F&ouml;rderinstrumente wie Sprachkurse etc. geleistet werden&hellip;<br>\nDer DGB sieht es allerdings kritisch, wenn die Bundesregierung und Spitzenverb&auml;nde der Wirtschaft in Europa aktiv und mit Millionenbetr&auml;gen Jugendliche f&uuml;r eine Berufsausbildung in Europa anwerben. H&auml;ufig sind dies gerade qualifizierte Jugendliche, die in ihren Staaten dringend ben&ouml;tigt werden. Nimmt ein Auszubildender alle im Programm vorgesehenen F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten in Anspruch, wird ein Ausbildungsplatz innerhalb von drei Jahren mit bis zu 30.000 Euro subventioniert. Im Kern k&ouml;nnten mit dem Programm maximal 3.000 neue Ausbildungspl&auml;tze in Deutschland gef&ouml;rdert werden. Das ESF-Programm &bdquo;MobiPro-EU&ldquo; ist somit ein Programm, das die deutsche Wirtschaft bei der Anwerbung von Auszubildenden subventioniert &ndash; und kein Programm zur Bek&auml;mpfung der europ&auml;ischen Jugendarbeitslosigkeit&hellip;<br>\nJugendliche aus der EU in Deutschland auszubilden kann nicht das Mittel sein, den vermeintlichen Fachkr&auml;ftemangel in Deutschland zu beheben. Es darf nicht vergessen werden, dass in Deutschland rund 270.000 Jugendliche sich noch in den Ma&szlig;nahmen des &Uuml;bergangsbereichs befinden. Statt Warteschleifen brauchen auch diese jungen Menschen eine qualifizierte Ausbildung und damit eine Perspektive f&uuml;r die Zukunft. 1,5 Millionen junge Menschen zwischen 20 und 29 Jahren haben keinen berufsqualifizierenden Abschluss, das sind 15 Prozent der Altersgruppe. Diese jungen Menschen brauchen M&ouml;glichkeiten sich nachzuqualifizieren und Perspektiven.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wir-gestalten-berufsbildung.de\/fileadmin\/user_upload\/NL_wissenaktuell\/f_Stellungnahme_MobiPro-EU.pdf\">DGB [PDF &ndash; 38.6 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Auf krummen R&uuml;cken<\/strong><br>\nNoch vor zwei Monaten haben die offiziellen Kan&auml;le des Zeitgeistes Entwarnung gegeben: Aufstocker seien selten &ndash; und es w&uuml;rden auch immer weniger. Aufschwung und so. Arbeitsmarkt intakt et cetera. &ldquo;Nur&rdquo; sagenhafte 1,3 Millionen Menschen stockten demnach auf. Man d&uuml;rfe sich keine Legionen von Niedrigl&ouml;hnern vorstellen, gab man sich selbstbewusst.<br>\nDieselben Kan&auml;le berichten nun z&auml;hneknirschend, dass es in Deutschland etwa 3,1 bis 4,9 Millionen Menschen gibt, die eigentlich eine Berechtigung auf Arbeitslosengeld II h&auml;tten, die aber ihrem Anspruch nicht nachgingen. Unwissenheit, Scham und eine m&ouml;glicherweise nur geringe Aufstockungssumme seien die Gr&uuml;nde, meint das Institut f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Wahrscheinlich kommt noch hinzu, dass sich manche Hungerl&ouml;hner die miesen Touren seitens der Jobcenter nicht antun wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2013\/07\/auf-krummen-rucken.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&Uuml;ber 50, gut qualifiziert &ndash; und trotzdem will sie keiner<\/strong><br>\n&Auml;ltere Arbeitslose finden schwer einen neuen Job. Selbst Gutqualifizierte suchen oft l&auml;nger als ein Jahr.<br>\nUnbestritten ist, dass &uuml;ber 50-J&auml;hrige grosse Schwierigkeiten haben, eine neue Stelle zu finden. Sie stellen mit 41 Prozent auch die gr&ouml;sste Gruppe der Langzeitarbeitslosen. Selbst Gutqualifizierte haben oft grosse Schwierigkeiten bei der Stellensuche.<br>\nDoch viele sind sich dieser Probleme am Anfang nicht bewusst. So war es auch bei H. S. Der heute 55-J&auml;hrige hat sich in seiner beruflichen Karriere immer weitergebildet, war unter anderem als Marketingleiter bei grossen Firmen und als Wirtschaftsf&ouml;rderer seines Kantons t&auml;tig. Die Stelle zu wechseln, war nie ein Problem. &laquo;Ich musste jeweils nur den Finger in die H&ouml;he strecken, schon hatte ich einen neuen Job.&raquo; Und so dachte H. S., dass er schnell wieder etwas finden w&uuml;rde, als er vor zwei Jahren seinen Job verlor. Doch es kam anders.<br>\nMehrere Hundert Bewerbungen hat H. S. geschrieben, gerade dreimal konnte er sich vorstellen gehen. Am schlimmsten seien die standardisierten Absagen gewesen, aus denen klar herauszulesen gewesen sei, dass man sein Dossier nicht einmal angeschaut hatte. Anfangs habe er sich auch auf Stellen in seinem bisherigen Beruf als Marketingleiter beworben. Doch schnell habe er gemerkt, dass er da keine Chance habe, weil die Arbeitgeber J&uuml;ngere mit entsprechender Ausbildung bevorzugten. Dass sein Alter bei der Stellensuche der Stolperstein gewesen sei, davon ist H. S. &uuml;berzeugt, auch wenn einem das kaum je direkt, sondern nur verklausuliert mitgeteilt werde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/wirtschaft\/konjunktur\/Ueber-50-gut-qualifiziert--und-trotzdem-will-sie-keiner\/story\/17812812\">Tagesanzeiger<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K:<\/strong> Interessanterweise scheint es in der Schweiz eine &ouml;ffentliche Diskussion bez&uuml;glich der Besch&auml;ftigungschancen von Arbeitnehmern 50+  zu geben. In Deutschland wird dieses Thema von der gleich geschalteten Presse jedoch totgeschwiegen. W&uuml;rde dies auch das sch&ouml;ne Propagandabild vom angeblichen &ldquo;Jobwunder&rdquo; tr&uuml;ben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Stinkelobbyismus plattester Art<\/strong><br>\nVergangene Woche wurde Angela Merkel beim Regieren beobachtet. Sie hat sich sogar &ouml;ffentlich dazu ge&auml;u&szlig;ert. &bdquo;Ja, es stimmt, dass wir uns eingesetzt haben, dass dar&uuml;ber nicht entschieden wird&ldquo;, sagte die Kanzlerin in Br&uuml;ssel. Ja, es stimmt, die Kanzlerin hat erfolgreich den europ&auml;ischen Klimaschutz blockiert.<br>\nMit ihrem pers&ouml;nlichen Kampfgewicht verhinderte sie, dass die EU eine neue, strengere CO2-Aussto&szlig;norm bekommt. 95 Gramm des Klimagases auf den Kilometer bis 2020, das ist f&uuml;r die hiesigen Autobauer nicht zu machen, selbst dann nicht, wenn es blo&szlig; ein Durchschnittswert (auf jeden gro&szlig;en Klimasch&auml;dling kommt ein kleiner Klimasch&auml;dling) ist.<br>\nEgal wie lange die Debatte &uuml;ber den Abschied von den fossilen Energietr&auml;gern schon l&auml;uft &ndash; Mercedes, BMW und Audi k&ouml;nnen nur Benzin verbrennen. Sollen sie auch, meint Angela &bdquo;ich war&rsquo;s nicht&ldquo; Merkel und bekennt sich frei zum Stinkeautolobbyismus plattester Sorte. Dazu braucht sie noch nicht einmal die Unterst&uuml;tzung ihres Kanzleramtssekret&auml;rs Eckart von Klaeden, der in wenigen Wochen als Daimler-Lobbyist anf&auml;ngt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Kommentar-Merkels-Autolobby-Politik\/!119023\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Muslimbr&uuml;der als Partner<\/strong><br>\nAngesichts der Massenproteste gegen den Staatspr&auml;sidenten &Auml;gyptens stellt sich das Ausw&auml;rtige Amt auf gr&ouml;&szlig;ere Unruhen in dem nordafrikanischen Land ein. Berlin ist von den Protesten insofern in st&auml;rkerem Ma&szlig;e betroffen, als es zu islamistischen Kreisen in Kairo seit dem Jahr 2011 engere Beziehungen unterh&auml;lt. Von deutscher Unterst&uuml;tzung profitiert insbesondere Staatspr&auml;sident Muhammad Mursi, den die Bundeskanzlerin noch Ende Januar trotz der damaligen Protestdemonstrationen in Berlin empfangen hat. Man d&uuml;rfe an seine Amtsf&uuml;hrung keine &ldquo;demokratische(n) Ma&szlig;st&auml;be&rdquo; ansetzen, da &Auml;gypten ohnehin noch &ldquo;keine Demokratie&rdquo; sei, hie&szlig; es damals bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Hintergrund waren Bestrebungen der Bundesregierung, deutschen Einfluss in &Auml;gypten mit Hilfe islamistischer Milieus zu sichern &ndash; nach dem Modell der T&uuml;rkei. Auch dort dauern die Proteste gegen den islamistischen Pr&auml;sidenten an, der seine Macht einst mit Hilfe deutscher Unterst&uuml;tzung sichern konnte. Im &auml;gyptischen Falle weisen Regierungsberater darauf hin, dass Mursi die Streitkr&auml;fte nicht entmachtet hat, sondern mit ihnen ein Arrangement zur Machtteilung eingegangen ist. Entsprechende Vorschl&auml;ge waren letztes Jahr auch in der SWP ge&auml;u&szlig;ert worden. Die Protestdemonstrationen werden von Putschdrohungen aus dem weiterhin einflussreichen Milit&auml;r begleitet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58635\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Vor dem Nato-Abzug: Paschtunen gegen den Rest Afghanistans<\/strong><br>\nSobald der gemeinsame Feind von aussen weg ist, werden innere Konflikte wieder ausgetragen. Daran erinnert der afghanische Taliban-F&uuml;hrer Mullah Omar immer wieder, wenn er von den Mujahedin spricht. Die Gegner der Sowjettruppen k&auml;mpften unter dem gemeinsamen Motiv des Jihad gegen den kommunistischen Feind. Nach deren Abzug im Jahre 1989 war jedoch dieses gemeinsame Feindbild weg, und die Konflikte unter den verschiedenen Gruppen brachen aus. Diese unvers&ouml;hnlichen Fronten bestehen bis heute. Der blutige B&uuml;rgerkrieg und Erfahrungen wie beispielsweise die Ermordung des charismatischen Anf&uuml;hrers Ahmad Shah Masud durch die Taliban sind noch vielen nichtpaschtunischen K&auml;mpfern oder ehemaligen K&auml;mpfern im Ged&auml;chtnis und haben die ethnische Abgrenzung der jeweiligen Gruppen verst&auml;rkt. Viele Tadschiken, Usbeken und Hazara haben in den letzten Jahren mit den amerikanischen Truppen zusammengearbeitet, was die Abneigung vieler Paschtunen, vor allem der Taliban, ihnen gegen&uuml;ber verst&auml;rkte. F&uuml;r die neu aufgebaute Armee und die Polizei wurden mehrheitlich Nicht-Paschtunen rekrutiert, und wenn Paschtunen zur Armee gingen, dann diejenigen aus den friedlichen Gebieten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/international\/uebersicht\/ethnische-konflikte-gefaehrden-fragile-stabilitaet-1.18062580\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>SPD &ndash; Die Profilvermeider<\/strong><br>\nNach Ende der Gro&szlig;en Koalition im Jahr 2009 h&auml;tten die Sozialdemokraten &uuml;ber eine Neuausrichtung diskutieren m&uuml;ssen. Nun zahlen sie den Preis f&uuml;r ihr Vers&auml;umnis. (&hellip;) Da war nat&uuml;rlich das Hartz-IV-Debakel, f&uuml;r das die SPD 2005 mit dem Verlust des Kanzleramts bezahlte. Da war die Zwangsjacke der Gro&szlig;en Koalition, und da war der Wahlabend 2009: Damals stellte sich der kl&auml;glich gescheiterte Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier vor die SPD-Trauergemeinde und verk&uuml;ndete in beinahe putschistischer Manier: Den Vorsitz der geschrumpften Fraktion werde er selbst &uuml;bernehmen. (&hellip;) Schon das Zwangsb&uuml;ndnis mit der Union von 2005 bis 2009 war ja f&uuml;r die SPD nicht gerade profilbildend gewesen. Es ist zwar richtig, dass Sozialdemokraten wie Arbeitsminister Olaf Scholz die konjunkturellen und sozialen Folgen der Finanzkrise entscheidend zu lindern halfen &ndash; Stichwort Kurzarbeitergeld. Aber es ist genauso richtig, dass selbst diese &bdquo;sozialdemokratischen&ldquo; Bestandteile gro&szlig;koalition&auml;rer Politik am Ende nur der Kanzlerin und CDU-Vorsitzenden nutzten. (&hellip;) Sp&auml;testens nach Erhalt der Quittung, also am Wahlabend des 27. September 2009, w&auml;re der richtige Moment zum inhaltlichen Aufr&auml;umen gewesen. Aber die &uuml;berfallartige Selbst-Ernennung des Agenda-Mannes Steinmeier gab das Signal: Daraus wird nichts. (&hellip;) Was die Wahrnehmung nicht zu Unrecht pr&auml;gt, ist das faktisch gro&szlig;koalition&auml;re Verhalten, das vor allem Steinmeiers Fraktion auch heute noch pflegt. Es mag in Sachen Euro Situationen gegeben haben, wo die akute Krisenbek&auml;mpfung die Zustimmung auch zu grunds&auml;tzlich fragw&uuml;rdigen (Banken-)Rettungsma&szlig;nahmen erforderte, um schlimmere Turbulenzen zu verhindern. Aber niemand hat die SPD zum Beispiel gezwungen, sich dem neoliberalen Spardiktat namens &bdquo;Fiskalpakt&ldquo; zu beugen, das Angela Merkel ganz Europa aufgezwungen hat.<br>\nSPD und Gr&uuml;ne lie&szlig;en sich die Zustimmung mit nichts weiter bezahlen als einer Zusage der Regierung, die Finanztransaktionssteuer nicht mehr ganz so konsequent zu verz&ouml;gern wie vorher.<br>\nQuelle. <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/die-profilvermeider\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Das &raquo;System Volkswagen&laquo;<\/strong><br>\n75 Jahre Wolfsburg: Mit &shy;geraubtem Gewerkschaftsverm&ouml;gen wird 1938 eine Autofirma gegr&uuml;ndet. Nach 1945 wird das Staatsunternehmen Zug um Zug privatisiert. Eine &raquo;Betriebsgemeinschaft&laquo; sorgt bis heute f&uuml;r brave Gewerkschaften.<br>\nFette Geburtstagsparty, schicke Autos, zufriedene Besch&auml;ftigte &ndash; wer denkt da an Zwangsarbeit und KZ-Sklaven? Brav gratuliert Ministerpr&auml;sident Stephan Weil (SPD): Wolfsburg sei &raquo;von Anfang an ein bedeutender Wirtschaftsstandort&laquo;. Oberb&uuml;rgermeister Klaus Mohrs (SPD) schreibt: &raquo;Seit 75 Jahren gestalten Wolfsburger mit Pioniergeist und Mut die St&auml;rke und das Gesicht der Stadt.&laquo; Bei der VW-eigenen Leiharbeitsfirma hei&szlig;t es gar: Wolfsburg gestaltet die Zukunft &raquo;voller Elan und Innovation seit nunmehr 75 Jahren&laquo;. Geschichtsvergessene Gru&szlig;worte oder ein erneuter Versuch, die Wurzeln der Stadtgr&uuml;ndung und des untrennbar dazugeh&ouml;renden Automobilherstellers zu verschweigen sowie die Mitwirkung von Ferdinand Porsche und Anton Pi&euml;ch an den Verbrechen bei Volkswagen zu legitimieren?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/07-01\/020.php\">junge welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>2.000 Stipendien f&uuml;r Arme<\/strong><br>\nDie Deutsche Bank hat ein Herz f&uuml;r die Arbeiterklasse. Gemeinsam mit &ldquo;Partnern&rdquo; aus Industrie und Wirtschaft unterh&auml;lt sie das F&ouml;rderprogramm Studienkompass, das sozial benachteiligten Kindern zu akademischer Bildung verhelfen soll. F&uuml;r Mike Nagler, parteiloser Direktkandidat f&uuml;r die Partei Die Linke in Leipzig, ist das vor allem eine PR-Show. Im Gespr&auml;ch mit Studis Online beklagt er au&szlig;erdem, wie mit derlei Initiativen die Privatisierung der Studienfinanzierung forciert und das staatliche F&ouml;rderprimat unterminiert wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-1553-stipendien-fuer-arme.php\">studis-online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Glotze, Promis, Geld, Karrieren<\/strong><br>\nTom Buhrow, der vormals neben-verdienstreiche &raquo;Mister Tagesthemen&laquo;, ist aus dem ARD-Nachrichtenstudio aus- und in die Intendanz des Westdeutschen Rundfunks (WDR) aufgestiegen. Gratulanten aus Politik, Wirtschaft und Medien w&uuml;rdigten lebhaft seinen Karrieresprung. (&hellip;) Was qualifiziert den &raquo;Mann mit dem L&auml;cheln eines Liftboys&laquo; (so der Branchendienst Meedia) daf&uuml;r, die gr&ouml;&szlig;te deutsche Rundfunkanstalt mit ihren 4000 Besch&auml;ftigten und 1,4 Milliarden Euro Jahrestat zu leiten? Buhrow ist blank an Management-Kenntnissen und bar aller F&uuml;hrungserfahrung. Wir erinnern uns aber an Schlagzeilen &raquo;Buhrow wegen Nebenverdiensten unter Druck&laquo; (NDR-Sendung Zapp), &raquo;Tom Buhrow und die Gier&laquo; (S&uuml;ddeutsche Zeitung ) und an Artikel, in denen er als &raquo;schillerndstes Beispiel einer Wachstumsbranche, in der es kaum um Unabh&auml;ngigkeit geht&laquo; (ebd.) bezeichnet wurde. (&hellip;) Buhrow war als ARD-Tagesthemen-Moderator ein privilegierter, &uuml;berbezahlter, nebenher f&uuml;r Reklamezwecke k&auml;uflicher Werbeonkel. Wie k&ouml;nnte so einer geistige Unabh&auml;ngigkeit wahren? Geschweige denn als glaubw&uuml;rdiger journalistischer Anwalt das Leitbild von einer gerechten Gesellschaft vermitteln? Einer Gesellschaft, in der Erwerbsarbeit angemessen bewertet wird, ohne die heute &uuml;blichen, irrsinnig krassen Unterschiede zwischen dem Sal&auml;r der Medien-Schickeria und zum Beispiel dem Hungerlohn ihrer Friseuse? Wir spekulieren etwas weiter: Buhrows ZDF-Kollege Claus Kleber, auch er Nebenerwerbs-Absahner der Extraklasse, wird gleichfalls kaum bis zur Rente im heute-journal-Studio ausharren. Einmal von der Glotze her bekannte Leute wie Buhrow und er machen in unserem System zwangsl&auml;ufig Geld und Karriere. (&hellip;) Aufrichtigen, um Wahrhaftigkeit nach allen Seiten bem&uuml;hten, von f&uuml;rstlicher Bezahlung ebenso unabh&auml;ngigen wie entfernten Nachrichtenjournalismus ist das Fernsehpublikum ja eh nicht (mehr) gewohnt. Weder von der ARD noch vom ZDF.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ossietzky.net\/13-2013&amp;textfile=2325\">Ossietzky<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Polizeisch&uuml;sse in Berlin: Mehr Facebook-Videos bitte!<\/strong><br>\nDas ist tats&auml;chlich mal eine &uuml;berraschende Nachricht: Unionspolitiker kritisieren den Einsatz von Videos bei der Aufkl&auml;rung einer Gewalttat im &ouml;ffentlichen Raum! Diese Bilder seien menschenverachtend, meint Michael Kretschmer. Der ist immerhin Medienexperte der CDU-Bundestagsfraktion. Es geht ihm nat&uuml;rlich nicht um die Video&uuml;berwachung an sich. Sondern um ganz spezielle Bilder, die seit Freitag bei Facebook und Youtube zu sehen sind: Ein zuf&auml;lliger Passant hat mit seinem Handy einen Berliner Polizisten gefilmt, der einen nackten Messertr&auml;ger erschie&szlig;t. Nat&uuml;rlich ist es falsch, nur aufgrund der Videobilder zu behaupten, dass der Polizist definitiv falsch gehandelt hat. Genauso fatal aber ist der seit Freitag laut tr&ouml;tende Einheitschor aus Polizeif&uuml;hrung, Polizeigewerkschaft, Staatsanwaltschaft und konservativen Innenpolitikern, nach der der Beamte zweifellos in Notwehr geschossen habe. Diese Verweigerung jeglichen Nachdenkens ist tats&auml;chlich menschenverachtend.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2013%2F07%2F01%2Fa0094&amp;cHash=9e093498f5b14897523d8de13bb4db3a\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>zu guter Letzt: I got nuthin to hide<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130702_times.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/ideas.time.com\/2013\/06\/14\/cartoons-of-the-week-june-8-14\/\">Time<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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