{"id":17850,"date":"2013-07-04T08:44:57","date_gmt":"2013-07-04T06:44:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17850"},"modified":"2013-07-04T08:44:57","modified_gmt":"2013-07-04T06:44:57","slug":"hinweise-des-tages-1914","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17850","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17850#h01\">Putsch in Kairo: &Auml;gyptens Milit&auml;r st&uuml;rzt Mursi<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17850#h02\">Befreundete Dienste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17850#h03\">Gauck zum Spionageskandal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17850#h04\">Jagd auf Edward Snowden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17850#h05\">Gesellschaft im Neoliberalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17850#h06\">Merkel sieht keinen neuen Schuldenschnitt f&uuml;r Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17850#h07\">Portugals Premier lehnt R&uuml;cktritt des Au&szlig;enministers ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17850#h08\">Die Euro-Krise kehrt zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17850#h09\">Aufruf: Europa geht anders!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17850#h10\">&ldquo;Vertuschen, Wegsperren, L&uuml;gen und Betr&uuml;gen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17850#h11\">Erdogans Vize macht Juden f&uuml;r Protestwelle verantwortlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17850#h12\">Vatikanbank: Skandalsumpf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17850#h13\">Das System Netto<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17850#h14\">&ldquo;Es trifft die Reichen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17850#h15\">Warnung der Welt&auml;rzte: EU-Pl&auml;ne f&uuml;r Pharmatests gef&auml;hrden Schutz der Patienten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17850#h16\">Bev&ouml;lkerung im Alter von 30 bis unter 50 Jahren ohne beruflichen Abschluss: L&auml;ndervergleich 2011<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17850#h17\">Die falschen Polizisten aus der K&ouml;lner Keupstra&szlig;e<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17850#h18\">Munteres Kesseltreiben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17850#h19\">Hans-Werner Sinn erh&auml;lt Ehrendoktorw&uuml;rde der Leipziger Handelshochschule HHL<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17850#h20\">Uni Siegen: Inklusions-Studiengang steht vor dem Aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17850#h21\">Zu guter Letzt: Der letzte sichere Ort f&uuml;r Snowden<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17850&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Putsch in Kairo: &Auml;gyptens Milit&auml;r st&uuml;rzt Mursi<\/strong><br>\n&Auml;gyptens Pr&auml;sident Mohammed Mursi ist am Ende. Das Milit&auml;r hat den Staatschef gest&uuml;rzt und eine &Uuml;bergangsregierung eingesetzt. Nach einer Interimsphase sollen Wahlen stattfinden. Die Demonstranten auf dem Tahrir-Platz jubeln. In Nord&auml;gypten gab es Tote.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/aegyptens-militaer-stuerzt-praesident-mohammed-mursi-a-909326.html\">Spiegel-Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Befreundete Dienste<\/strong><br>\nIm Skandal um die umfassende &Uuml;berwachung von Internet und Telefon durch US-amerikanische und britische Geheimdienste k&uuml;ndigt die deutsche Kanzlerin erste Schritte der Bundesregierung an. &ldquo;Das ist inakzeptabel&rdquo;, teilt Angela Merkel mit Blick auf j&uuml;ngste Berichte zur US-Spionage unter anderem in EU-Einrichtungen &uuml;ber ihren Sprecher mit: Man sei schlie&szlig;lich &ldquo;nicht mehr im Kalten Krieg&rdquo;. Weitere demonstrative Protest-Ma&szlig;nahmen hat Berlin am gestrigen Montag in die Wege geleitet. Unbeantwortet ist dabei immer noch die Frage, wie intensiv deutsche Beh&ouml;rden in die Telefon- und Internet-&Uuml;berwachung involviert sind. Schon seit Jahren ist bekannt, dass die Geheimdienst-Kooperation zwischen den westlichen Staaten nach einem NATO-Beschluss vom 4. Oktober 2001 erheblich intensiviert wurde. &Uuml;ber die Foren und den Umfang des geheimen Datenaustauschs schweigt die Bundesregierung bislang ebenso wie &uuml;ber die mutma&szlig;liche deutsche Zuarbeit auch f&uuml;r US-Stellen. Aktuelle Berichte verweisen auf alte Vereinbarungen zur Geheimdienst-Zusammenarbeit aus der Zeit des Kalten Kriegs, die als Geheimabkommen geschlossen wurden &ndash; und bis heute in Geltung sind.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58636\">German Foreign Policy<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58637\">German Foreign Policy &ndash; Befreundete Dienste (II)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Gauck zum Spionageskandal<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Gaucks verpasste Chance<\/strong><br>\n&hellip;ZDF-Sommerinterview. Eigentlich eine gro&szlig;e Gelegenheit f&uuml;r Gauck, seine Freiheitsthema neu und modern zu interpretieren. Aber er hat diese Chance verpasst.<br>\nZu den US-Sp&auml;hprogrammen fiel ihm nicht mehr ein als der Allerweltssatz, dass die Abwehr von Gefahren durch den Terrorismus &ldquo;immer verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig sein muss&rdquo;. Eine bare Selbstverst&auml;ndlichkeit. Vom Freiheitsredner Gauck aber h&auml;tte man mehr erwartet, auch, dass er sich f&uuml;r moderne Bedrohungen geistig wach h&auml;lt. Er versteht darunter aber nur die Abwehr terroristischer Gefahr.  Daf&uuml;r sei er &ldquo;hellwach&rdquo;.<br>\nDie gigantischen M&ouml;glichkeiten, im Internet Freiheitsrechte auszuh&ouml;hlen, sieht Gauck offenbar nicht. Oder er will sie nicht ansprechen, weil er noch zu sehr von &ldquo;Gl&uuml;ck, Dankbarkeit und Freude&rdquo; durchdrungen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sprengsatz.de\/?p=4028\">Sprengsatz<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Geheimdienste speichern unsere Gespr&auml;chsinhalte nicht in Aktenb&auml;nden<\/strong><br>\nNach unserem Innenminister stellt auch Bundespr&auml;sident Joachim Gauck mal was zum gr&ouml;&szlig;ten &Uuml;berwachungsprogramm der Menschheitsgeschichte klar. Im ZDF-Sommerinterview sagte er:<br>\n&ldquo;Wir wissen zum Beispiel, dass es nicht so ist wie bei der Stasi und dem KGB, dass es dicke Aktenb&auml;nde gibt, in denen unsere Gespr&auml;chsinhalte alle aufgeschrieben und sch&ouml;n abgeheftet sind. Das ist es nicht.&rdquo;<br>\nStimmt. Daf&uuml;r gibt es heute Festplatten! [&hellip;] Das Global Information Grid* der USA speichert unter anderem im Datencenter in Utah eine Datenmenge, die inYottabytes gemessen wird. Ein einziges Yottabyte sind 360 Milliarden mal so viele Daten wie alle Stasi-Unterlagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2013\/bundesprasident-gauck-erklart-die-geheimdienste-speichern-unsere-gesprachsinhalte-nicht-in-aktenbanden\/\">Netzpolitik.org<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Jagd auf Edward Snowden<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die westliche Wertegemeinschaft<\/strong><br>\nIn einer pr&auml;zedenzlosen Machtdemonstration haben mehrere Staaten der deutsch dominierten EU auf der Jagd nach dem Informanten Edward Snowden einen Angriff auf den h&ouml;chsten Repr&auml;sentanten des souver&auml;nen Staates Bolivien unternommen. Evo Morales, bolivianischer Staatspr&auml;sident, wurde auf dem Heimflug zur Landung in Wien gezwungen &ndash; mehrere EU-Mitgliedstaaten hatten seinem Flugzeug kurzfristig die &Uuml;berflugrechte entzogen. Ursache sei der Verdacht gewesen, Morales k&ouml;nne Snowden nach Lateinamerika bringen wollen, hei&szlig;t es. Die Ma&szlig;nahme zeigt, dass die westlichen Staaten in Situationen, in denen ihre Gewaltapparate in Gefahr zu geraten drohen, trotz starker innerer Differenzen mit erstaunlicher Geschlossenheit operieren. Dies erinnert an die Geschlossenheit nach den Anschl&auml;gen vom 11. September 2001, die unter anderem die gemeinsame Organisation von Verschleppung und Folter Verd&auml;chtiger umfasste. Unterst&uuml;tzt und gedeckt wurden auch diese Ma&szlig;nahmen von der deutschen Regierung, die damals von SPD und B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen gestellt wurde. In Lateinamerika ist nach der Attacke auf Morales zu h&ouml;ren, man stufe die aktuelle Machtdemonstration als Versuch ein, eventuelle Widerst&auml;nde gegen den westlichen Block per Einsch&uuml;chterung zu beseitigen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58638\">German Foreign Policy<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.gew-hessen.de\/index.php?id=296&amp;tx_ttnews[tt_news]=5226&amp;tx_ttnews[backPid]=38&amp;cHash=cf32e7eed022a66efa281325e11fcb34\">You are welcome, Mr. Snowden!, GEW<\/a> \n<p><strong>Dazu:<\/strong><\/p><\/li>\n<li><strong>Bewegte Zeiten<\/strong><br>\nDie Verweigerung von &Uuml;berflugrechten ist zwar grunds&auml;tzlich zul&auml;ssig, da jeder Staat auch seinen Luftraum als Hoheitsgebiet betrachtet. Allerdings ist nicht mal ansatzweise erkennbar, welche nachvollziehbaren eigenen Interessen Frankreich und Portugal mit der Verweigerung der &Uuml;berflugrechte verfolgen k&ouml;nnten. Von der Maschine des bolivianischen Pr&auml;sidenten ging keinerlei Gefahr f&uuml;r die beiden L&auml;nder aus &ndash; selbst wenn Snowden sich an Bord befunden h&auml;tte.<br>\nVon daher ist das schon ein h&ouml;chst ungew&ouml;hnlicher Vorgang. Dementsprechend f&auml;llt auch das Echo aus, insbesondere in Lateinamerika. Dort protestieren Politiker der meisten L&auml;nder vehement gegen die Behandlung von Morales, der sich v&ouml;llig zu Recht d&uuml;piert und herabgesetzt f&uuml;hlen soll. Die Frage ist nun in der Tat: Was passiert, wenn mal wieder Snowden-Alarm geschlagen wird? Wenn schon Pr&auml;sidentenflugzeuge aufgrund von Ger&uuml;chten gestoppt und zu Zwischenlandungen auf dem &ldquo;richtigen&rdquo; Territorium gezwungen werden, d&uuml;rfen sich normale Flugpassagiere durchaus auf bewegte Zeiten einstellen.<br>\nDer lockere Spruch des US-Pr&auml;sidenten, er werde wegen Snowden keine Kampfjets aufsteigen lassen, hat deutlich an Lustigkeit verloren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lawblog.de\/index.php\/archives\/2013\/07\/03\/bewegte-zeiten\/\">law blog<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Die Aktion gegen Morales ist sicherlich von Washington veranlasst worden. Wie viel Druck Washington aus&uuml;ben musste, ist aber eine andere Frage. Denn es ist nicht so, als w&uuml;rden amerikanische Geheimdienste alleine und ohne Wissen und oder gar Kooperation europ&auml;ischer Regierungen arbeiten. Deshalb muss man sich fragen, ob das Handeln der europ&auml;ischen Regierungen aufgrund von Druck aus den USA erfolgt, oder ob sie selbst Interesse daran haben, Snowden aus dem Verkehr zu ziehen.<\/em><br>\n<em>Auch die Annahme, europ&auml;ische Regierungen w&uuml;rden Snowden deshalb keinen Asyl gew&auml;hren, weil sie dem Druck Washingtons ausgesetzt seien, halte ich f&uuml;r verfehlt, weil damit unterstellt wird, dass europ&auml;ische Regierungen ihn gerne aufgenommen h&auml;tten, wenn es diesen Druck nicht g&auml;be. Welche Staaten sind das denn, die Snowden Asyl gew&auml;hren wollten, aber wegen Druck aus den USA &bdquo;eingeknickt&ldquo; seien?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Taktlos, undiplomatisch, peinlich<\/strong><br>\nFrankreich und Spanien dementieren eine Luftraumsperrung, italienische Regierungskreise sollen sie best&auml;tigt haben: Noch ist nicht gekl&auml;rt, was es mit dem unfreiwilligen Zwischenstopp von Boliviens Pr&auml;sident Morales auf sich hat. Klar aber ist: Sollten die Vorw&uuml;rfe zutreffen, w&auml;re das auf mehreren Ebenen ein Desaster. [&hellip;]<br>\nEin Sprecher des franz&ouml;sischen Au&szlig;enministeriums erkl&auml;rte: &ldquo;Die &Uuml;berflug-Genehmigung ist erteilt worden&rdquo;. Das ist insofern richtig, da die Pr&auml;sidentenmaschine nach dem Stopp in &Ouml;sterreich am Mittwoch tats&auml;chlich &uuml;ber Frankreich weiterfliegen konnte; ob sich die Aussage auch auf den Flug am Dienstagabend bezieht, ist unklar. Mehr Informationen l&auml;sst sich die franz&ouml;sische Regierung nicht entlocken, man wolle &ldquo;die Kontroverse nicht weiter anheizen&rdquo;, hei&szlig;t es &ndash; was gr&uuml;ndlich misslungen sein d&uuml;rfte.<br>\nItalien hat sich offiziell bislang nicht ge&auml;u&szlig;ert, allerdings best&auml;tigten Regierungskreise der italienische Nachrichtenagentur Ansa das Verbot. Man sei dabei Portugal und Frankreich gefolgt. Aus Lissabon gibt es derzeit noch keine Reaktion. [&hellip;]<br>\nSollte es wirklich zutreffen, dass spanische Beh&ouml;rden eine Durchsuchung des Pr&auml;sidenten-Flugzeugs verlangten, w&auml;re das die Kr&ouml;nung des diplomatischen Affronts: Noch nicht einmal Interpol fahndet nach Snowden, eine Staatsmaschine genie&szlig;t unabh&auml;ngig ihres Standorts das Recht auf Unversehrtheit. Folgerichtig, dass Bolivien bei den Vereinten Nationen Klage einreichen will.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/eklat-um-morales-flug-taktlos-undiplomatisch-peinlich-1.1711889\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gesellschaft im Neoliberalismus<\/strong><br>\nNicht erst seit der &bdquo;Krise&ldquo; geistert der Begriff des Neoliberalismus durch die &Ouml;ffentlichkeit. Auch nicht eindeutig ist dabei, was er bezeichnen soll: eine wirtschaftswissenschaftliche Schule oder eine grunds&auml;tzliche kapitalistische Programmatik?&hellip;<br>\nZunehmend wird der Begriff des Neoliberalismus als unbestimmter Kampfbegriff gebraucht, was im Endeffekt auch denjenigen das Wort redet, die die Zeit vor dem Neoliberalismus glorifizieren, in der der Kapitalismus scheinbar gez&auml;hmt war. Auch wenn solche eher konservativen sozialmarktwirtschaftlichen Positionen aus linker Perspektive viel zu kurz greifen, ist festzuhalten, dass der heutige Kapitalismus zumindest eine andere Form hat, als derjenige der 1950er Jahre. Dabei bedeutet Neoliberalismus nicht &uuml;berall das gleiche: Die Folgen von Strukturanpassungsprogrammen im globalen S&uuml;den sind zum Beispiel andere als die der Flexibilisierung von Arbeitsverh&auml;ltnissen im globalen Norden. In dieser Ausgabe wollen wir uns den Auswirkungen der neoliberalen &Ouml;konomisierung der Gesellschaft widmen und beziehen uns dabei zumeist auf Gesellschaften des globalen Nordens. Innerhalb linker Kritiken am Neoliberalismus stand in den letzten Jahren vor allem der Ab- beziehungsweise Umbau des Sozialstaats im Zentrum&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/1219\">anotazioni.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Merkel sieht keinen neuen Schuldenschnitt f&uuml;r Griechenland<\/strong><br>\nDie internationalen Geldgeber setzen Griechenland unter Druck: Sie wollen die Zahlung der Milliarden aus dem Hilfspaket offenbar nicht garantieren. Kanzlerin Merkel erteilt einem neuen Schuldenschnitt eine Absage&hellip;<br>\nDer griechische Wirtschaftsminister Kostis Hatzidakis hatte zuvor die Debatte &uuml;ber einen zweiten Schuldenschnitt erneut angeheizt. Auch der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) hat mehrfach einen solchen Schritt gefordert&hellip;<br>\nEs gebe eine allgemeine Unzufriedenheit &uuml;ber Fortschritte in Griechenland bei der Reform des &ouml;ffentlichen Sektors, hie&szlig; es aus Br&uuml;ssel&hellip;Das Land hinkt bei der Privatisierung und der Reform des &ouml;ffentlichen Dienstes hinter den Auflagen der Troika von EU, Europ&auml;ischer Zentralbank und Internationalem W&auml;hrungsfonds hinterher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/unzufrieden-mit-reformen-merkel-sieht-keinen-neuen-schuldenschnitt-fuer-griechenland\/8435944.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Portugals Premier lehnt R&uuml;cktritt des Au&szlig;enministers ab<\/strong><br>\nPortas hatte sein Gesuch damit begr&uuml;ndet, dass er mit Passos&rsquo; Politik nicht einverstanden sei. Seine Entscheidung sei unwiderruflich. Er habe sich gegen Maria Lu&iacute;s Albuquerque als Nachfolgerin des am Montag zur&uuml;ckgetretenen Finanzministers Vitor Gaspar ausgesprochen, w&auml;hrend Passos mit ihrer Ernennung auf Kontinuit&auml;t beim Sparkurs setze. Dies halte er f&uuml;r falsch. Daher w&auml;re es ein Akt der &ldquo;T&auml;uschung&rdquo; gewesen, weiter im Kabinett zu bleiben, sagte Portas.<br>\nDer 50-J&auml;hrige ist Vorsitzender der rechtskonservativen Partei CDS-PP, dem wichtigsten Koalitionspartner der Sozialdemokraten von Ministerpr&auml;sident Passos. Die seit Juni 2011 regierende Mitte-rechts-Koalition h&auml;tte ohne die Stimmen der CDS-PP im Parlament keine eigene Mehrheit mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2013-07\/portugal-aussenminister-portas-ruecktritt\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Euro-Krise kehrt zur&uuml;ck<\/strong><br>\nJetzt zeigt sich, dass die Euro-retter die Brandherde innerhalb der W&auml;hrungsunion nur vor&uuml;bergehend einged&auml;mmt, aber nie gel&ouml;scht haben&hellip;<br>\nDer Kurs zehnj&auml;hriger Portugal-Anleihen brach um knapp zw&ouml;lf Prozent ein. Im Gegenzug stieg die Rendite zeitweise auf 8,195 Prozent von 6,519 Prozent am Vortag. Auch die Aktienm&auml;rkte rutschten am Dienstag europaweit ab. Der portugiesische Leitindex brach um fast sieben Prozent ein und notierte so niedrig wie zuletzt im November 2012. Der Eurostoxx 50 fiel um 1,8 Prozent&hellip;<br>\nAuch in Griechenland kocht die Krise wieder hoch. Die Bereitschaft zu weiteren Sparma&szlig;nahmen st&ouml;&szlig;t an ihre Grenze. Der griechische Wirtschaftsminister Kostis Hatzidakis hatte j&uuml;ngst &uuml;ber einen weiteren Schuldenschnitt spekuliert. Das wiederum sorgte f&uuml;r Unverst&auml;ndnis bei den Geldgebern&hellip;<br>\nEs gebe erste Anzeichen f&uuml;r Ansteckungseffekte bei spanischen und italienischen Anleihen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/boerse-maerkte\/marktberichte\/angst-um-portugal-die-euro-krise-kehrt-zurueck\/8440820.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Aufruf: Europa geht anders!<\/strong><br>\nDemokratie und Soziale Sicherheit in Europa statt weiterer Sozialabbau durch &bdquo;Wettbewerbspakt&ldquo;!<br>\nWir sprechen uns gegen die Pl&auml;ne f&uuml;r dieses, sogenannte EU-&bdquo;Instrument f&uuml;r Konvergenz und Wettbewerbsf&auml;higkeit&ldquo; aus. Die bisherige Austerit&auml;tspolitik muss endlich beendet werden. Es braucht eine Kehrtwende hin zu einem demokratischen, sozialen und &ouml;kologischen Europa der Vielen!<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.europa-geht-anders.eu\/aufruf\">Europa geht anders<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&ldquo;Vertuschen, Wegsperren, L&uuml;gen und Betr&uuml;gen&rdquo;<\/strong><br>\nGr&uuml;nen-Politiker Martin Runge erhebt im Fall Mollath schwere Vorw&uuml;rfe gegen die bayerische Justizministerin Beate Merk und die Staatsanwaltschaft<br>\nEs ist eine Art Generalabrechnung, die Martin Runge, der Fraktionsvorsitzende der Gr&uuml;nen in Bayern, abgeliefert hat. Wochenlang hat Martin Runge, der selbst Mitglied im Untersuchungsausschuss des Bayerischen Landtags zur Aff&auml;re Mollath war (&ldquo;Wir sind in ganz, ganz vielen Punkten nicht mit der Wahrheit bedient worden&rdquo;), die Informationen, die das Gremium zusammengetragen hat, aufgearbeitet. Herausgekommen ist ein durch und durch verst&ouml;rendes Bild, das dokumentiert, wie schwer das Systemversagen im Fall des Zwangspsychiatrisierten Gustl Mollath tats&auml;chlich ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/39\/39438\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Erdogans Vize macht Juden f&uuml;r Protestwelle verantwortlich<\/strong><br>\nDie Proteste, &laquo;wurden von der j&uuml;dischen Diaspora organisiert, die bei dem Ereignis aktiv war&raquo;, sagte der t&uuml;rkische Vizeministerpr&auml;sident Atalay laut der Tageszeitung &laquo;H&uuml;rriyet&raquo;. Auch die internationale Presse und andere &laquo;ausl&auml;ndische Kr&auml;fte&raquo; h&auml;tten sich an einer &laquo;Destabilisierung&raquo; der T&uuml;rkei beteiligt.<br>\nMinisterpr&auml;sident Recep Tayyip Erdogan hatte zuvor wiederholt eine nicht n&auml;her definierte &laquo;Zinslobby&raquo; verantwortlich gemacht f&uuml;r die seit mehr als einem Monat andauernden Proteste gegen die Regierung. Auch er kritisierte die internationalen Medien f&uuml;r die aus seiner Sicht manipulative Berichterstattung. Den Demonstranten warf er vor, sie liessen sich von staatsfeindlichen Kreisen instrumentalisieren, die die Demokratie und Wirtschaft der T&uuml;rkei zerst&ouml;ren wollten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/startseite\/erdogans-vize-macht-juden-fuer-protestwelle-verantwortlich-1.18109536\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Vatikanbank: Skandalsumpf<\/strong><br>\nMit Fr&ouml;mmigkeit hat die Vatikanbank traditionell nicht viel im Sinn &ndash; obwohl ihr offizieller Name &ldquo;Institut f&uuml;r die religi&ouml;sen Werke&rdquo; (&ldquo;Istituto per le Opere di Religione&rdquo; (IOR)) genau eine solche gottverbundene Haltung suggeriert. Seit Jahrzehnten machen dem Heiligen Stuhl nicht nur dubiose Finanzgesch&auml;fte zu schaffen. Manche Vorg&auml;nge in der Geschichte der 1944 gegr&uuml;ndeten Bank muten vielmehr regelrecht wie Teufelswerk an&hellip;<br>\nDie Vorw&uuml;rfe gegen die Bank sind vom Feinsten. Angeblich haben nicht nur italienische Politiker und ausl&auml;ndische Diktatoren, sondern auch Mafiabosse ihr Geld beim IOR deponiert. Die Staatsanwaltschaft hatte Cipriani und andere schon l&auml;nger im Visier &ndash; sp&auml;testens seit vor drei Jahren 23 Mill. Euro wegen des Verdachts der Geldw&auml;sche beschlagnahmt worden waren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.finanzen.net\/nachricht\/aktien\/OTS-Boersen-Zeitung-Boersen-Zeitung-Skandalsumpf-Kommentar-zur-Vatikanbank-2523611\">finanzen.net<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Das System Netto<\/strong><br>\nDie Besch&auml;ftigten des Netto-Marken-Discounts werden teilweise gezwungen, &ldquo;freiwillig&rdquo; &Uuml;berstunden zu leisten, die nicht bezahlt werden. Mitarbeiter und Kritiker sprechen von purer Ausbeutung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ardmediathek.de\/das-erste\/report-mainz\/das-system-netto?documentId=15516184\">ARD Mediathek<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&ldquo;Es trifft die Reichen&rdquo;<\/strong><br>\nEine Replik von Gerhard Schick ( Gr&uuml;ne ) zur Kritik des gr&uuml;nen Steuerkonzepts durch Boris Palmer ( Gr&uuml;ne ) Boris Palmer kritisiert das gr&uuml;ne Steuerkonzept zu Unrecht. Der Mittelstand wird nicht geschr&ouml;pft.<br>\nEs geh&ouml;rt also &ndash; bei Boris Palmer &ndash; einiges an Ideen-Reichtum dazu, die Verm&ouml;gensabgabe als sch&auml;dlich f&uuml;r Personenunternehmen darzustellen. Diesen Ideenreichtum sollten wir unseren politischen Gegner &uuml;berlassen und die Interessen, die dahinter stehen aufdecken.<br>\nVon der Verm&ouml;gensabgabe ist laut dem Deutschen Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung nur das reichste Prozent der Bev&ouml;lkerung betroffen. Das ist weder der Mittelstand noch die Mittelschicht. Dieses reichste Prozent verf&uuml;gt &uuml;ber ein Drittel des privaten Verm&ouml;gens &ndash; ein Verm&ouml;gen, das heute 7 Billionen umfasst und damit die Staatsverschuldung um mehr als das Dreifache &uuml;bersteigt&hellip;<br>\nDie Verm&ouml;gensabgabe trifft nur das reichste Prozent der Bev&ouml;lkerung, das ist weder der Mittelstand noch die Mittelschicht<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2013%2F07%2F02%2Fa0093&amp;cHash=5651b3573b85cc28aea84b856c19790e\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Warnung der Welt&auml;rzte: EU-Pl&auml;ne f&uuml;r Pharmatests gef&auml;hrden Schutz der Patienten<\/strong><br>\nDie EU-Kommission will die Regeln f&uuml;r klinische Studien vereinfachen. Weniger B&uuml;rokratie soll der Pharmaindustrie nutzen und wieder mehr Forschung m&ouml;glich machen. Riskiert wird der Schutz f&uuml;r Patienten, kritisieren Mediziner.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/medizin\/klinische-studien-plaene-der-eu-gefaehrden-patienten-a-907817.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Bev&ouml;lkerung im Alter von 30 bis unter 50 Jahren ohne beruflichen Abschluss: L&auml;ndervergleich 2011<\/strong><br>\nIm Jahr 2011 (9. Mai) war in der Bundesrepublik Deutschland 15,9 Prozent der Bev&ouml;lkerung im Alter von 30 bis unter 50 Jahren ohne beruflichen Ausbildungsabschluss. (3,624 von 22,839 Millionen)<br>\nIn den L&auml;ndern reichten die entsprechenden Quoten von 7,2 Prozent in Th&uuml;ringen bis 19,9 Prozent in Hamburg, 20,8 Prozent in Berlin und 22,7 Prozent (41.310 von 181.880) in Bremen (Land).<br>\nDie durchschnittlich 15,9 Prozent ohne beruflichen Abschluss unter den 30 bis unter 50-J&auml;hrigen (Mikrozensus 2010: 14,7%) entsprechen sicher nicht zuf&auml;llig jenem immer wieder genannten, seit Jahren um rund 15 Prozent schwankenden Anteil der Jugendlichen ohne Berufsabschluss.\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130704_hwt_01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130704_hwt_01_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/images\/stories\/2013-07-03_ohne_beruflichen_abschluss_laender_2011.pdf\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) [PDF &ndash; 110 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Die falschen Polizisten aus der K&ouml;lner Keupstra&szlig;e<\/strong><br>\nDie Vertuschungen erreichen eine neue Qualit&auml;t: Erst wurden dem NSU-Untersuchungsausschuss im Bundestag ein Jahr lang zwei Zeugen zum Bombenanschlag in K&ouml;ln vorenthalten. Dann schickte die K&ouml;lner Polizei zwei Beamte zur Zeugenvernehmung nach Berlin. Doch die M&auml;nner waren die falschen. Der Verdacht: Es gab noch zwei andere Polizisten, die sich genau zum Zeitpunkt der Explosion in der Keupstra&szlig;e aufhielten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/ueberm-kesselrand\/118\/die-falschen-polizisten-aus-der-koelner-keupstrasse-1273.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Munteres Kesseltreiben<\/strong><br>\nDer Kessel ist das Erfolgsrezept der Polizei gegen unliebsame Demonstranten. Seit Jahrzehnten knebeln Sicherheitskr&auml;fte die Versammlungsfreiheit. Ob bei Anti-AKW-Demos in Brokdorf oder bei Blockupy in Frankfurt: Die Methode Kessel mit dem Dreiklang &ldquo;zusammentreiben, einkreisen, vernichten&rdquo; ist schon seit der Antike im Einsatz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/macht-markt\/118\/munteres-kesseltreiben-1277.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Hans-Werner Sinn erh&auml;lt Ehrendoktorw&uuml;rde der Leipziger Handelshochschule HHL<\/strong><br>\nHans-Werner Sinn (65), Pr&auml;sident des Ifo-Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung M&uuml;nchen, ist die Ehrendoktorw&uuml;rde der Leipziger Handelshochschule HHL verliehen worden. Sinn habe in den 90er-Jahren einen gro&szlig;en Anteil an der Wiedergr&uuml;ndung der privaten Hochschule gehabt, erkl&auml;rte Rektor Andreas Pinkwart am Mittwoch in Leipzig.<br>\nDer Volkswirt war von 1993-1995 Mitglied der Gr&uuml;ndungsberufungskommission der HHL.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.lvz-online.de\/leipzig\/bildung\/ehrendoktorwuerde-der-leipziger-handelshochschule-hhl-fuer-hans-werner-sinn\/r-bildung-a-195858.html\">Leipziger Volkszeitung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.hhl.de\/discover-hhl\/news\/article\/detail\/2013\/07\/03\/hhl-verleiht-ehrendoktorwuerde-an-hans-werner-sinn\/\">Presseerkl&auml;rung der HHL<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Da ehrt ein Bruder im Geiste den anderen. Pinkwart, ehemals &bdquo;Innovationsminister&ldquo; in Nordrhein-Westfalen, der dort mit seinem Hochschul-&bdquo;Freiheits&ldquo;- Gesetz die unternehmerische Hochschule in Reinform eingef&uuml;hrt hat, ehrt einen der deutschen Hauptvertreter der neoliberalen Doktrin Hans-Werner Sinn.<\/em><br>\n<em>Man kann sich vorstellen welche Professoren von welcher &ouml;konomischen Hochschule Sinn als Mitglied der Gr&uuml;ndungsberufungskommission nach Leipzig berufen hat. Das sollte man immer bedenken, wenn man von der Handelshochschule etwas h&ouml;rt oder liest. Zum Gl&uuml;ck ist das nicht viel. Vetternwirtschaft zahl sich selbst in der eigenen Glaubensgemeinschaft nicht aus.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Uni Siegen: Inklusions-Studiengang steht vor dem Aus<\/strong><br>\nDer Bachelor-Studiengang P&auml;dagogik: Entwicklung und Inklusion (&ldquo;Bastei&rdquo;) steht offenbar vor dem Aus. Obwohl das Anmeldeverfahren zum Wintersemester 2013\/14 in vollem Gange ist und f&uuml;r die 40 Pl&auml;tze bereits mehr als 40 Bewerbungen vorliegen, hat das Dekanat der Fakult&auml;t II beantragt, den Studiengang zum kommenden Semester zu schlie&szlig;en. Wie Prof. Dr. Matthias Trautmann, Prodekan f&uuml;r Lehre, Studium und Weiterbildung, auf Anfrage der SZ mitteilte, k&ouml;nnten bei einem entsprechenden Beschluss die derzeitigen Studenten ihr Studium noch ordnungsgem&auml;&szlig; beenden: &ldquo;Es handelt sich um ein Auslaufen des Studiengangs.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.siegener-zeitung.de\/a\/695074\/Inklusions-StudiengangstehtvordemAus\">Siegener Zeitung<\/a>\n<p>Siehe dazu die <a href=\"http:\/\/entwicklungundinklusion.wordpress.com\/\">Stellungnahme der Studierenden<\/a>.<\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> In K&ouml;ln die Umstrukturierung des Studiengangs Sozialwissenschaften, in Siegen die geplante Schlie&szlig;ung des Inklusions-Studiengangs, so wird ein Studiengang nach dem anderen, der nicht unmittelbar in wirtschaftliche Verwertungszw&auml;nge eingepasst werden kann, geschlossen. Nach dem gesellschaftlichen Bedarf oder nach den Studieninteressen der Studierenden wird nicht mehr gefragt. Das Ministerium hat nichts mehr zu sagen, weil ja die Hochschulen &bdquo;autonom&ldquo; sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Der letzte sichere Ort f&uuml;r Snowden<\/strong><br>\nEdward Snowden should seek asylum in the only place truly beyond the reach of US law enforcement. Wall Street.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/wikileaks\/status\/352471348859244544\">Wikileaks via Twitter<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-17850","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17850","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17850"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17850\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17853,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17850\/revisions\/17853"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17850"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17850"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17850"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}