{"id":17876,"date":"2013-07-05T18:38:29","date_gmt":"2013-07-05T16:38:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17876"},"modified":"2013-07-05T18:38:29","modified_gmt":"2013-07-05T16:38:29","slug":"hinweise-des-tages-ii-114","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17876","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17876#h01\">Spiegel Online Ente: Union gibt Vorratsdatenspeicherung nicht auf, benennt sie nur um<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17876#h02\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17876#h03\">Stuttgart 21 ist &uuml;berall &ndash; Weiteres zum Versuch, die Bewegungen gegen Gro&szlig;projekte zu verbinden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17876#h04\">Mumble-Expertengespr&auml;ch mit Jens Berger und Prof. Helge Peukert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17876#h05\">&Auml;gypten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17876#h06\">Ma&szlig;nahmen gegen Jugendarbeitslosigkeit in EU &ndash; Fakt oder Fiktion?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17876#h07\">Die Steuertricks internationaler Konzerne sind endlich ein Thema: Doch wo bleiben die Ma&szlig;nahmen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17876#h08\">Portugal: Existenzkrise eines Mustersch&uuml;lers<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17876#h09\">Auftragseingang Mai 2013: 1,3 % niedriger als im Vormonat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17876#h10\">Das M&auml;rchen von der demographischen Katastrophe &ndash; und wer davon wirklich profitiert.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17876#h11\">Ausgetrickste Leiharbeiter: Das Totalversagen der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17876#h12\">Weiter freie Fahrt f&uuml;r Lobbyisten &ndash; rote Ampel f&uuml;r Transparenz und Demokratie. Schwarz-Gelb versagt beim Lobbyismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17876#h13\">Hilferuf aus San Francisco &ndash; Wer h&auml;lt Google auf?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17876#h14\">Fragen an den Autor &ndash; Heiner Flassbeck: Handelt jetzt!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17876&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Spiegel Online Ente: Union gibt Vorratsdatenspeicherung nicht auf, benennt sie nur um<\/strong><br>\nPeter M&uuml;ller berichtet auf Spiegel Online: &bdquo;CDU und CSU verabschieden sich nach jahrelangem Kampf von der Vorratsdatenspeicherung &ndash; als Reaktion auf den NSA-Abh&ouml;rskandal.&ldquo;<br>\nDer einzige Hinweis daf&uuml;r ist das Wording im Wahlprogramm:<br>\n&bdquo;Im gemeinsamen Wahlprogramm, das die Union am 23. Juni in Berlin verabschiedet hat, taucht das Wort an keiner Stelle mehr auf. Stattdessen ist jetzt von &ldquo;Mindestspeicherfristen&rdquo; die Rede.<br>\nDas ist ein Taschenspielertrick. Seit der negativen Besetzung des Wortes Vorratsdatenspeicherung versuchen Bef&uuml;rworter, einen neuen Begriff zu finden, der aber das selbe meint.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2013\/spiegel-online-ente-union-gibt-vorratsdatenspeicherung-nicht-auf-benennt-sie-nur-um\/\">Netzpolitik.org<\/a>\n<p>dazu: <strong>Seehofers Etikettenschwindel<\/strong><br>\nEs ist schon ein paar Tage her, dass die Union ihr Wahlprogramm vorgelegt hat. Ein ziemlich dickes Ding, 127 Seiten. Einige Menschen haben es gelesen, dem Vernehmen nach auch einige Journalisten. Umso gr&ouml;&szlig;er die &Uuml;berraschung am Freitag, als Spiegel Online und Welt eintr&auml;chtig melden: &ldquo;Union r&uuml;ckt von der Vorratsdatenspeicherung ab&rdquo;. Andere Medien, etwa das ZDF, ziehen kurz darauf nach. In Zeiten von NSA-Spionage und Edward Snowden w&auml;re das eine Knallernachricht. Wenn sie denn stimmen w&uuml;rde. [&hellip;]<br>\nWas den Journalisten verborgen blieb: Die Union ist schon lange von der VDS abger&uuml;ckt, zumindest von diesem Begriff. Speichern will sie aber trotzdem &ndash; in geringerem Umfang und gem&auml;&szlig; eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts, das die urspr&uuml;ngliche VDS f&uuml;r verfassungwidrig erkl&auml;rte.<br>\nSchon im Regierungsprogramm der Union aus dem Jahr 2009 taucht das Wort &ldquo;Vorratsdatenspeicherung&rdquo; nicht explizit auf, stattdessen hei&szlig;t es: &ldquo;Wir wollen einen umfassenden Datenschutz garantieren. Wir wollen keine unn&ouml;tigen Datenmengen speichern und k&auml;mpfen gegen den &lsquo;Gl&auml;sernen B&uuml;rger&rsquo;.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/union-und-vorratsdatenspeicherung-seehofers-etikettenschwindel-1.1713215\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> CDU\/CSU konnten schon immer auf die hervorragende Wahlkampfunterst&uuml;tzung von SPIEGEL Online und WELT z&auml;hlen.<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>Bosbach &ndash; Union h&auml;lt an Vorratsdatenspeicherung fest<\/strong><br>\nAnders als in mehreren Medienberichten dargestellt, halten die Unionsparteien auch nach den Enth&uuml;llungen &uuml;ber die NSA-Spionage an der Vorratsdatenspeicherung fest. Zwar wurde der Begriff in dem Ende Juni vorgestellten &ldquo;Regierungsprogramm&rdquo; von CDU\/CSU durch &ldquo;Mindestspeicherfristen f&uuml;r Verbindungsdaten&rdquo; ersetzt, aber entscheidend seien nicht &Uuml;berschriften, sondern Inhalte, sagte Wolfgang Bosbach (CDU), Vorsitzender des Innenausschusses des Bundestags, dem Tagesspiegel. Die Speicherung der Verbindungsdaten k&ouml;nne man auch &ldquo;elektronische Beweissicherung&rdquo; nennen, sie sei f&uuml;r die Aufkl&auml;rung schwerer Straftaten wichtig. Gegen&uuml;ber heise online wollten sich bislang weder CDU und CSU noch das Bundesinnenministerium dazu &auml;u&szlig;ern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Bosbach-Union-haelt-an-Vorratsdatenspeicherung-fest-1911750.html\">heise online<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Aktenberge, gro&szlig; wie Europa<\/strong><br>\n[&hellip;] Die Datengestalter von Open Data City zeigen auf einer Karte nun recht eindrucksvoll, was an dieser Aussage dran ist. Sie veranschaulicht, wie gigantisch das Datenmaterial des NSA ist &ndash; und wie klein sich im Vergleich dazu sogar das Material des Spitzeldienstes der ehemaligen DDR ausnimmt. [&hellip;]<br>\nAnlass f&uuml;r die Illustration war die Aussage von Bundespr&auml;sident Joachim Gauck, der in einem Interview mit dem ZDF &uuml;ber den Vergleich von Stasi und NSA sagte: &ldquo;Wir wissen zum Beispiel, dass es nicht so ist wie bei der Stasi und dem KGB, dass es dicke Aktenb&auml;nde gibt, in denen unsere Gespr&auml;chsinhalte alle aufgeschrieben und sch&ouml;n abgeheftet sind. Das ist es nicht.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/stasi-versus-nsa-akten-bis-oman-1.1713311\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Listening In on Europe<\/strong><br>\nSpying on allies looks bad and is rarely discussed in public except when, as now, spy agency documents are leaked to the press. But governments on both sides of the Atlantic (and almost everywhere else) have spied on allies and enemies alike for a long time. &hellip;.  N.S.A. listening in on ordinary Europeans is perfectly legal under United States law; the agency is prohibited only from snooping on Americans without court authorization. German intelligence agencies are similarly prohibited from spying on Germans. It is na&iuml;ve to assume that allied intelligence agencies do not share data that may be off limits to one and not the other.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2013\/07\/03\/opinion\/listening-in-on-europe.html?hp&amp;_r=1&amp;\">NYT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Alles Klar?!<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Prism, Tempora und die Erinnerung an einen General<\/strong><br>\nCharles de Gaulle h&auml;tte den &ldquo;befreundeten Nationen&rdquo; ordentlich eingeheizt. Von den heutigen Wortf&uuml;hrern ist nur ein zaghaftes &ldquo;Pfffft&rdquo; zu h&ouml;ren.<br>\nAls General de Gaulle 1958 in Frankreich wieder an die Macht kam, hatten Amerikaner und Briten schon reichlich Erfahrungen mit ihm sammeln k&ouml;nnen. Selbst in der Zeit des Londoner Exils bewies er gegen&uuml;ber den Angelsachsen Stehverm&ouml;gen. Dabei hatte er tats&auml;chlich nichts anzubieten au&szlig;er seinen politischen Willen, was ihm bei Churchill in den Londoner Jahren eine Art widerwilligen Respekt einbrachte. In ihrer Eitelkeit agierten beide ohne Zweifel auf Augenh&ouml;he. [&hellip;]<br>\nDe Gaulle h&auml;tte angesichts der Debatte um Snowden, Prism und Tempora gewusst, was zu machen ist. Es w&auml;re das Gegenteil von der peinlichen Vorstellung gewesen, die Paris und Berlin bisher in der Aff&auml;re abgeliefert haben: n&auml;mlich, den amerikanischen Verb&uuml;ndeten klare Grenzen aufzuzeigen. Oder sollen die europ&auml;ischen Interessen vielleicht von der europ&auml;ischen Dienstleisterklasse in Br&uuml;ssel vertreten werden? Den Herren Barroso und van Rompuy? Das schallende Gel&auml;chter aus Colombey-les-Deux-&Eacute;glises ist angesichts dieser Vorstellung kaum zu &uuml;berh&ouml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiesaussieht.de\/2013\/07\/02\/prism-tempora-und-die-erinnerung-an-einen-general\/\">Wiesaussieht<\/a><\/li>\n<li><strong>Grenzenlose &Uuml;berwachung durch US-Geheimdienste: Was wusste die Bundesregierung?<\/strong><br>\nJetzt haben wir es also schwarz auf wei&szlig;, kein Telefonat, keine Mail, kein Chat mehr im Internet &ndash; ohne, dass wir damit rechnen m&uuml;ssen, dass selbst unsere intimsten Daten von US-Geheimdiensten aufgezeichnet und gespeichert werden. Eigentlich sollte eine Regierung ihre B&uuml;rger davor sch&uuml;tzen. Aber selten hat man diese Bundesregierung so ahnungslos gesehen wie in den letzten Wochen. Die milliardenfache Aussp&auml;hung von privaten Daten, die grenzenlose Industriespionage, ja selbst die Verwanzung der eigenen B&uuml;ros, von nichts wollen sie etwas mitbekommen haben. Der gr&ouml;&szlig;te &Uuml;berwachungsskandal in der Geschichte der Bundesrepublik und die Regierung tappt im Dunkeln? Man mag diese Geschichte einfach nicht glauben. Und sie ist auch nicht glaubw&uuml;rdig. Schon gar nicht, wenn man sich die enge Zusammenarbeit zwischen deutschen und US-amerikanischen Geheimdiensten in den letzten Jahren etwas genauer anschaut.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/sendungen\/2013\/0704\/nsa.php5\">Monitor<\/a><\/li>\n<li><strong>Datenschutz: Hysterie in der Nacktsauna<\/strong><br>\nEine Kolumne von Jan Fleischhauer<br>\nWarum f&uuml;rchten wir Deutschen uns so davor, dass jemand anderes wei&szlig;, wer mit wem telefoniert hat? Vermutlich liegen die Gr&uuml;nde in unserer Vergangenheit. Deshalb muss nun alles anders werden: Die ersten tr&auml;umen nach der Atomwende bereits von der Datenwende.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/nsa-skandal-deutschlands-seltsames-konzept-von-privatsphaere-a-909464.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Leser M.K.:<\/strong> DEN hatte ich schon vermi&szlig;t &hellip; Aber es war ja klar, da&szlig; Herr Fleischhauer sich auch noch verharmlosend (oder sollte man sagen: naiv) zu dem Thema &auml;u&szlig;ern w&uuml;rde &hellip;<br>\nExtrem provokant aber einleuchtend finde ich einen Kommentar (#37) im dazugeh&ouml;rigen Forum. Auf das Unverst&auml;ndnis Fleischhauers und eines Mitforisten dar&uuml;ber, da&szlig; wir doch bei facebook alles freig&auml;ben aber uns dann dar&uuml;ber aufregen w&uuml;rden, da&szlig; die NSA mitschneidet, antwortet der Forist &bdquo;joff&ldquo;:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;Ich erleuchte sie. Das eine ist freiwillig und ich entscheide was und wieviel preisgegeben wird. Stellen sie sich das wie Sex vor. Man darf Sie nicht vergewaltigen, nur weil sie regelm&auml;&szlig;ig Spa&szlig; mit ihrem Partner haben.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Chapaeu !!<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Stuttgart 21 ist &uuml;berall &ndash; Weiteres zum Versuch, die Bewegungen gegen Gro&szlig;projekte zu verbinden:<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Drittes Europ&auml;isches Forum gegen Gro&szlig;projekte<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.drittes-europaeisches-forum.de\">www.drittes-europaeisches-forum.de<\/a><br>\nJuly 25th &ndash; 29th 2013 in Stuttgart \/ Wagenhallen<\/li>\n<li><strong>Spot f&uuml;r das Forum<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=aROgUbvMCJY\">YouTube<\/a><\/li>\n<li><strong>Interview mit dem Regisseur Volker L&ouml;sch zu Stuttgart 21 ist &uuml;berall<\/strong><br>\n&ldquo;Methode Merkel&rdquo;<br>\nStuttgart 21 wird scheitern. Da ist sich Volker L&ouml;sch ganz sicher. Aus vielen Gr&uuml;nden. Der Regisseur und profilierte S 21-Gegner sieht ganz neue Schubkraft f&uuml;r den Protest, wenn das &bdquo;Prinzip Stuttgart 21&ldquo; als &bdquo;Methode Merkel&ldquo; erkannt und auf die Bundesebene gehievt wird. Auf die Gr&uuml;nen setzt er dabei allerdings nicht mehr. Ein Interview aus Anlass der Gro&szlig;kundgebung am 15. Juni.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/pulsschlag\/115\/methode-merkel-1243.html\">Kontext Wochenzeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Mumble-Expertengespr&auml;ch mit Jens Berger und Prof. Helge Peukert<\/strong><br>\nVeranstaltungshinweis: Zwischen Bundesverfassungsgericht und Bundestagswahl &ndash; Zeit f&uuml;r grunds&auml;tzliche Fragen an die Geldpolitik<br>\nDie Experten-Mumbles der Geldsystem-Piraten gehen in die n&auml;chste Runde. Bis zur Bundestagswahl im September werden neue G&auml;ste und Themen in den Konferenzr&auml;umen der Piraten erwartet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.geldsystempiraten.de\/wp\/mumble-expertengesprache-werden-fortgesetzt-auftakt-mit-jens-berger-und-prof-helge-peukert\/\">Geldsystempiraten<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Der Podcast der Mumble-Sitzung kann <a href=\"http:\/\/kraehennest.piraten-wagen-mehr-demokratie.de\/ShowFeed.aspx?id=13510\">hier<\/a> nachgeh&ouml;rt werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&Auml;gypten<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Au&szlig;enminister Westerwelle zur Lage in &Auml;gypten<\/strong><br>\nAu&szlig;enminister Westerwelle erkl&auml;rte (04.07.) in Athen zu den Ereignissen in &Auml;gypten: &ldquo;Das ist ein schwerer R&uuml;ckschlag f&uuml;r die Demokratie in &Auml;gypten. Es ist dringlich, dass &Auml;gypten schnellstm&ouml;glich zur verfassungsm&auml;&szlig;igen Ordnung zur&uuml;ckkehrt.  Es ist ein schwerwiegender Vorgang, dass die &auml;gyptischen Streitkr&auml;fte die verfassungsm&auml;&szlig;ige Ordnung ausgesetzt und den Pr&auml;sidenten seiner Amtsbefugnisse enthoben haben. Das besorgt mich zutiefst. Eine solche Aussetzung der demokratischen Ordnung ist keine nachhaltige L&ouml;sung der gro&szlig;en Probleme, vor denen &Auml;gypten steht.  Es besteht die ernste Gefahr, dass der demokratische &Uuml;bergang in &Auml;gypten schweren Schaden nimmt. Das h&auml;tte gro&szlig;e Folgen weit &uuml;ber das Land hinaus f&uuml;r die gesamte Region &hellip; &rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/DE\/Infoservice\/Presse\/Meldungen\/2013\/130704-BM_EGY.html\">Ausw&auml;rtiges Amt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Da ist sie wieder einmal: Die durch keinerlei Nachdenken getr&uuml;bte deutsche &Uuml;berheblichkeit, die in keiner Weise diesem unerh&ouml;rten Ereignis gerecht wird, welches die &ldquo;Arabellion&rdquo; darstellt. &Auml;hnlich die Kanzlerin, wenn sie betont, die demokratische und rechtsstaatliche Ordnung m&uuml;sse schnell wieder hergestellt werden. Welche demokratische und rechtsstaatliche Ordnung? Die mehrheitlich gew&auml;hlte Partei in &Auml;gypten verstand unter Demokratie zun&auml;chst einmal, dass sie als Mehrheit ohne R&uuml;cksicht auf Minderheiten das machen d&uuml;rfe, was sie wolle &ndash; ein Ph&auml;nomen, an dem auch Herr Erdogan in der T&uuml;rkei zu knabbern hat. Welcher Rechtstaat? Das oberste Gericht &Auml;gyptens attestiert diesem Staat, dass er nicht verfassungsgem&auml;&szlig; ist. Wobei unklar ist, ob hier nicht Kr&auml;fte des alten Regimes am Wirken sind? Wie gro&szlig; war die Aufregung hierzulande &uuml;ber die Verurteilung von Mitarbeitern der Konrad-Adenauer-Stiftung?  &Auml;gypten sei kein Rechtsstaat, t&ouml;nte allerorten. Auch war v&ouml;llig undurchsichtig, ob hier die Initiative von der Regierung Mursi  ausging oder die alten Kr&auml;fte innerhalb der Justiz Mursi schlecht aussehen lassen wollten bzw. beide den Einfluss ausl&auml;ndischer Institute bremsen wollten. &ndash; Aber nachdenklichen Beobachtern und Entscheidungstr&auml;gern  sollte es gar nicht darum gehen, dem gegenw&auml;rtigen &Auml;gypten Zeugnisse in Sachen in Demokratie und Rechtstaatlichkeit auszustellen. Wir vergessen leicht, dass unser Grundgesetz unter Einflussnahme und letztendlicher Genehmigung der Milit&auml;rgouverneure der britischen, franz&ouml;sischen und amerikanischen Besatzungszone zustande kam. Nat&uuml;rlich hat das Milit&auml;r als innenpolitischer Probleml&ouml;ser in einer funktionierenden Demokratie nichts zu suchen, aber viele &Auml;gypter sehen eben diese funktionierende Demokratie nicht. Und wir sollten uns auch fragen, ob wir einen Herrn Mursi wollen, der zuletzt vom Einfluss von Zionisten und Christen faselte oder sogar zur Verwunderung der &Auml;gypter zum Kampf gegen die Schiiten aufrief. Vor allen aber sollten wir den &Auml;gyptern Zeit lassen. Seit wann wird eine Revolution in einem Jahr umgesetzt? Wir brauchen nur die verschiedenen Phasen der franz&ouml;sischen Revolution zu betrachten, dann st&uuml;nde &Auml;gypten in einem Jahr vor dem &ldquo;Grande Terreur&rdquo; und es w&uuml;rden noch einmal 10 Jahre vergehen, bis ein General die Macht &uuml;bernehmen w&uuml;rde und innerhalb von 5 Jahren in einem B&uuml;rgerlichem Gesetzbuch (Code Civil)  die Revolutionsergebnisse fixieren w&uuml;rde und nach dessen Sturz st&uuml;nde eine 15-j&auml;hrige Restaurations&auml;ra. Gerade wir Deutsche, mit unseren armseligen Revolutionserfahrungen, sollten f&uuml;r die &auml;gyptischen Turbulenzen mehr Verst&auml;ndnis entwickeln, statt vorschnell dar&uuml;ber zu richten. &ndash; Und dann diese Allerweltsformel &ldquo;Deutschland ist weiter bereit, den Aufbau einer neuen demokratischen Staatsordnung in &Auml;gypten zu unterst&uuml;tzen.&rdquo; Da h&auml;tte man im vergangenen Jahr schon einmal anfangen k&ouml;nnen. Wo ist der Expertenrat in Deutschland oder auf der Ebene der EU, der sich mit M&ouml;glichkeiten konkreter Hilfe f&uuml;r &Auml;gypten und den anderen Staaten der &ldquo;Arabellion&rdquo; auseinandersetzt?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Leserbrief aus &Auml;gpyten von unserer Leserin Floriane Kalz<\/strong><br>\n<blockquote><p>Es ist schockierend zu sehen, wie sehr die Medien die Wahrheit verdrehen und versuchen alles in den Schmutz zu ziehen. Die Mehrheit der &Auml;gypter war definitiv gegen Mursi, der nicht von 50% der &Auml;gypter gew&auml;hlt wurde, da die Wahlbeteiligung damals sehr gering war und viele ihn mangels besserer Alternative w&auml;hlten.\t\t<\/p>\n<p>Mursi hat in diesem Jahr bewiesen, dass er und die Muslimbr&uuml;der von Demokratie nichts verstehen. Wir hoffen das Beste f&uuml;r &Auml;gypten, doch bitte glaubt den Medien nicht alles. Ich beobachte schon seit langem, dass sie nur darauf aus sind negative Statements abzugeben, die Dramen zu suchen. Ja, es gab wieder Tote, und zu viele f&uuml;r jede betroffene Familie. Doch waren die Demonstrationen so gewaltig, die Meschenmengen so un&uuml;berschaubar. Warum wurde nichts davon berichtet, wie friedlich die Demonstrationen vielerorts waren, wie gro&szlig; die Hoffnung der Menschen, wie positiv die Stimmung auf den Stra&szlig;en.<\/p>\n<p>Die Menschen hier glauben daran, dass sie nun Frieden, Stabilit&auml;t und Gerechtigkeit finden k&ouml;nnen. Warum finden sie darin keine Unterst&uuml;tzung? Das Volk hier war unzufrieden mit der Regierung, die sich nicht um ihre Probleme k&uuml;mmerte. Viele Menschen leben von Tag zu Tag, da sie nie wissen was morgen kommen wird. Ihre Existenz h&auml;ngt am seidenen Faden. Die Geh&auml;lter sind so gering, dass man von ihnen nicht leben kann. Ein ausgebildeter Lehrer, der studiert hat, erh&auml;lt, wenn er Gl&uuml;ck hat, 100 Euro im Monat. Ich lebe hier und wei&szlig;, dass man hier nicht von 100 Euro leben kann, geschweige denn eine Familie ern&auml;hren! Es war ihr Recht ihrer Regierung zu sagen, was sie von ihr hielten und sie haben es im Laufe eines Jahre mehrfach getan, ohne merkliches Einlenken der Regierung. Nat&uuml;rlich konnte man nicht alle Probleme in einem Jahr bereinigen, aber es hat sich gar nichts verbessert, die Situation hat sich nur verschlechtert!<\/p>\n<p>Es ist leicht in Europa dar&uuml;ber zu theoretisieren, denn die Europ&auml;er m&uuml;ssen in diesem Land ja nicht leben! Die Stra&szlig;en sind vielerorts nicht mehr befahrbar, die Spurrillen, wenn man sie noch so nennen kann, &uuml;ber 20 cm tief. Schlagl&ouml;cher von 30 cm Tiefe sind die Regel. In Herbst und Winter sind die Stra&szlig;en komplett &uuml;berflutet, da das Regenwasser wegen der verstopften Kanalisation nicht abflie&szlig;en kann. Wie soll ein kleines Lada-Taxi solche Hindernisse bew&auml;ltigen? Oder ein Minibus? Unser Taxifahrer geht oftmals nachts tanken, da es sonst kein Benzin gibt. Die Menschen standen letzte Woche bis zu 24 Stunden an den Tankstellen an, um Benzin zu bekommen. Wolltet ihr, dass es in eurem Land so zugeht? Stromausf&auml;lle hatten wir mancherorts bis zu 6 Stunden am Tag, mancherorts auch l&auml;nger. Wie sollen die Firmen arbeiten? Die Zust&auml;nde, die hier herrschen, sind f&uuml;r die meisten Europ&auml;er nicht vorstellbar.<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><strong>Egyptian nightmare for Erdogan<\/strong><br>\nWhile the Turkish government spent much of the last couple of years branding itself as a paradigm for Egypt and other Arab Spring countries, the reverse is now taking place: Egypt is becoming the nightmare scenario for Turkish Prime Minister Recep Tayyip Erdogan. The violent phase of the protests in Istanbul, Ankara and other Turkish cities is over, for now, but the struggle to set their legacy has only just begun, and Erdogan would be well-advised to take a lesson from the mistakes of Egypt&rsquo;s Muslim Brotherhood.<br>\nTrue, the danger of a military coup in Turkey at the moment is close to zero, if only because Erdogan has locked up an entire army college (some 330 officers) on charges of plotting against him. But the parallels between the two countries run far beyond the superficial. For the record, so too did Egyptian still-President Mohammed Morsi try to purge the army last year, although he only removed a few top generals<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.atimes.com\/atimes\/Middle_East\/MID-01-030713.html\">Asia Times<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ma&szlig;nahmen gegen Jugendarbeitslosigkeit in EU &ndash; Fakt oder Fiktion?<\/strong><br>\nIn der &ldquo;Ars poetica&rdquo; des r&ouml;mischen Dichters Horaz hei&szlig;t es &ldquo;Es krei&szlig;en die Berge, zur Welt kommt nur ein l&auml;cherliches M&auml;uschen.&rdquo; Deutlicher k&ouml;nnen die sich &uuml;berschlagenden Gipfelst&uuml;rme der letzten Monate zur Jugendarbeitslosigkeit kaum beschrieben werden. Sie beschr&auml;nken sich auf wolkige Erkl&auml;rungen &uuml;ber die &ldquo;verlorene junge Generation&rdquo; und damit die Gef&auml;hrdung des Projektes EU, vage Appelle an die Mitgliedsstaaten und eine F&uuml;lle von Auftr&auml;gen f&uuml;r die europ&auml;ischen Arbeitsverwaltungen. Undurchschaubar sind vor allem die Versprechungen &uuml;ber die finanziellen Mittel, deren Ausma&szlig;, Herkunft, Beantragung und Verwendung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/07\/masnahmen-gegen-jugendarbeitslosigkeit-in-eu-fakt-oder-fiktion-von-ursula-engelen-kefer\/\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a>\n<p>dazu: <strong>Jugendarbeitslosigkeit in Europa &ndash; das ist der Gipfel<\/strong><br>\nDie Arbeitslosigkeit grassiert unter jungen Menschen in S&uuml;deuropa wie eine schwere Grippeepidemie. Bundeskanzlerin Merkel beruft einen Gipfel nach Berlin ein, an dem neben europ&auml;ischen Staats&ndash; und Regierungschefs auch Arbeits&ndash; und Sozialminister und Chefs von Arbeitsagenturen teilnehmen, also Leute, die von der Sache etwas im Detail verstehen. Heraus kommt die Best&auml;tigung dessen, was ein paar Tage zuvor in Br&uuml;ssel bereits beschlossen wurde (6 Milliarden Euro Hilfe der EU), und noch deutlich mehr Mittel aus bislang unausgesch&ouml;pften T&ouml;pfen der EU, um an der Jugendarbeitslosigkeit herumzudoktern. Die einen betonen, die Jugendarbeitslosigkeit k&ouml;nne nicht allein mit Geld bek&auml;mpft werden, es m&uuml;sse auch um Strukturver&auml;nderungen etwa im (Aus-)Bildungswesen der Krisenstaaten gehen, die nun einmal nicht &uuml;ber Nacht positive Wirkungen mit sich br&auml;chten, sondern erst auf l&auml;ngere Sicht. Andere kritisieren, die vereinbarten Hilfen seien nur ein Tropfen auf den hei&szlig;en Stein, es m&uuml;ssten wesentlich mehr Milliarden Euro her.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/jugendarbeitslosigkeit-in-europa-das-ist-der-gipfel\/\">Flassbeck Economics<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Steuertricks internationaler Konzerne sind endlich ein Thema: Doch wo bleiben die Ma&szlig;nahmen?<\/strong><br>\nFinanz- und Schuldenkrise haben dazu gef&uuml;hrt, dass OECD und EU die Steuervermeidungspraktiken der gro&szlig;en multinationalen Konzerne als ernstes Problem f&uuml;r die Finanzierung der Staatshaushalte wahrnehmen. Kein Wunder, nutzen viele gro&szlig;e, internationale Konzerne doch jegliche Steuertricks um trotz Rekordgewinnen praktisch keine Steuern zahlen zu m&uuml;ssen. Wirklich l&ouml;sen kann man diese Probleme nur durch eine grundlegende, l&auml;nder&uuml;bergreifende Reform bei der Besteuerung international t&auml;tiger Unternehmen. L&ouml;sungsans&auml;tze daf&uuml;r kommen von OECD und EU-Kommission. Nach wie vor scheint es aber am politischen Willen zu fehlen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/blog.arbeit-wirtschaft.at\/die-steuertricks-internationaler-konzerne-sind-endlich-ein-thema-doch-wo-bleiben-die-masnahmen\/\">Arbeit &amp; Wirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Portugal: Existenzkrise eines Mustersch&uuml;lers<\/strong><br>\nPortugal galt gemeinsam mit Irland lange Zeit als Mustersch&uuml;ler des &ouml;konomisch-finanziellen Restrukturierungsprogramms von EZB, Europ&auml;ischer Kommission und Internationalem W&auml;hrungsfonds (IWF). Kritiker hatten dagegen wiederholt darauf hingewiesen, dass die vordergr&uuml;ndigen Erfolgsmeldungen t&auml;uschen; die wirtschaftliche Basis der Krisenstaaten in der s&uuml;dlichen Peripherie ist viel zu fragil, um drastische Sparhaushalte unbeschadet &uuml;berstehen zu k&ouml;nnen. Jetzt kommt die bittere Wahrheit ans Licht.<br>\nIm Mai 2011 wurde Portugal unter den Rettungsschirm der Euro-Zone genommen und erhielt Zusagen f&uuml;r Kredithilfen im Volumen von 78 Mrd. Euro. Die Gegenleistung war ein &raquo;Sparprogramm&laquo;, das von Vertretern der Troika kontinuierlich &uuml;berpr&uuml;ft wurde. &raquo;Portugal leistet in einer schwierigen Situation eine hervorragende Arbeit&laquo;, lobte Sch&auml;uble noch Mitte 2012. Der Bundesfinanzminister bezeichnete das Land als &raquo;leuchtendes Beispiel&laquo; daf&uuml;r, dass der Ansatz der Stabilisierungspolitik in Europa richtig sei: &raquo;Portugal ist auf dem richtigen Weg&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/portugal-existenzkrise-eines-musterschuelers\/\">Sozialismus Aktuell<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Auftragseingang Mai 2013: 1,3 % niedriger als im Vormonat<\/strong><br>\nDie Auftragseing&auml;nge in der Industrie schw&auml;chten sich im Mai vorl&auml;ufigen Angaben zufolge1 preis-, kalender- und saisonbereinigt2 gegen&uuml;ber dem Vormonat um 1,3 % ab. Im April waren sie leicht aufw&auml;rts revidiert um 2,2 % zur&uuml;ckgegangen. Der Umfang an Gro&szlig;auftr&auml;gen war im Mai unterdurchschnittlich. Die Bestellungen aus dem Inland nahmen um 2,0 % ab, die aus dem Ausland um 0,7 %.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/ZahlenFakten\/Wirtschaftsbereiche\/IndustrieVerarbeitendesGewerbe\/_Doorpage\/AuftragseingangWirtschaftsministerium.pdf?__blob=publicationFile\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p>Dazu passend: <strong>Maschinenbauer senken Prognose f&uuml;r 2013<\/strong><br>\nAngesichts d&uuml;nner Auftragsb&uuml;cher haben die deutschen Maschinenbauer ihre Prognose f&uuml;r 2013 deutlich heruntergeschraubt. Statt eines Anstiegs der Produktion um zwei Prozent erwarten sie nun im laufenden Jahr einen R&uuml;ckgang um ein Prozent. &ldquo;Seit Ver&ouml;ffentlichung unserer Prognose im September 2012 haben sich wichtige Rahmendaten weniger dynamisch entwickelt, als wir dies angenommen hatten. Unser Ziel eines nochmaligen Wachstums in diesem Jahr halten wir f&uuml;r nicht mehr realisierbar&rdquo;, erkl&auml;rte der Pr&auml;sident des Branchenverbandes VDMA, Thomas Lindner, am Donnerstag. Vor allem das Inlandsgesch&auml;ft bereite ihm Sorgen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/industrie\/wenig-investitionen-maschinenbauer-senken-prognose-fuer-2013\/8446470.html\">Handelsblatt<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Holger Balodis und Dagmar H&uuml;hne  &ndash; Das M&auml;rchen von der demographischen Katastrophe &ndash; und wer davon wirklich profitiert.<\/strong><br>\nSeit mindestens 20 Jahren wird sie bem&uuml;ht, um uns Angst zu machen:<br>\nDie demographische Katastrophe. Wahlweise auch Demographie-Falle genannt. Angeblich bedroht sie unmittelbar unsere Sozialsysteme. Und die Wirtschaftsleistung. Das Wachstum sowieso. Doch was ist dran an dem Szenario eines aussterbenden Volkes, dessen Sozialversicherungen kollabieren? Wenig &ndash; sogar sehr wenig! Dabei scheinen die Fakten so eindeutig: In Deutschland werden seit Jahrzehnten zu wenig Kinder geboren. Die Jungen werden also weniger und die Alten immer mehr. Und die Alten werden obendrein immer &auml;lter. Die These, dass die Demographie das Rentensystem sprengt, scheint deshalb plausibel. Und dennoch ist sie falsch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/130705_Holger_Balodis_und_Dagmar_Huehne.pdf\">Vorsorgeluege.de [PDF &ndash; 55 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ausgetrickste Leiharbeiter: Das Totalversagen der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit<\/strong><br>\nLeiharbeiter geh&ouml;rten jahrelang zu den Schmuddelkindern des Arbeitsmarktes. Schlecht bezahlt, kein K&uuml;ndigungsschutz, Arbeitnehmer 2. Klasse eben. Aber das sollte sich &auml;ndern &ndash; mit Mindestl&ouml;hnen und strikten Kontrollen der Branche. Das h&ouml;rt sich alles ganz gut an, und es schien so, als ob das Thema Leiharbeit auch f&uuml;r uns kein Thema mehr sei. Aber unsere Autoren Peter Onneken und Achim Pollmeier trauten dem Frieden nicht so ganz und haben noch mal genau hingeschaut. Gefunden haben sie eine ganze Reihe mieser Tricks einer Branche, die offensichtlich immer noch nichts dazu gelernt hat, und die von niemandem so richtig kontrolliert wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/\/sendungen\/2013\/0704\/leiharbeit.php5\">Monitor<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Weiter freie Fahrt f&uuml;r Lobbyisten &ndash; rote Ampel f&uuml;r Transparenz und Demokratie. Schwarz-Gelb versagt beim Lobbyismus<\/strong><br>\nAm vergangenen Mittwoch hat LobbyControl seinen &bdquo;Lobbyreport 2013&ldquo; in Berlin der Presse vorgestellt. Die Bilanz der schwarz-gelben Politik im Bereich Lobbyismus f&auml;llt ziemlich negativ aus: W&auml;hrend der letzten vier Jahre sorgten problematische Lobbyf&auml;lle immer wieder f&uuml;r Schlagzeilen, etwa die M&ouml;venpick-Spende oder der anstehende Seitenwechsel des Staatsministers Eckart von Klaeden zu Daimler. Trotzdem hat die Koalition Reformen f&uuml;r mehr Transparenz und zur Begrenzung von Lobbyeinfl&uuml;ssen abgelehnt. Unter Schwarz-Gelb hatten Lobbyisten freie Fahrt. F&uuml;r Transparenz und Demokratie steht die Ampel dagegen auf Rot.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nrhz.de\/flyer\/beitrag.php?id=19192\">Neue Rheinische Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Hilferuf aus San Francisco &ndash; Wer h&auml;lt Google auf?<\/strong><br>\nSie sind jung, reich und sagen, dass sie sich auch f&uuml;r Kultur interessieren. Deshalb wohnen sie neuerdings gern in San Francisco. Aber die IT-Unternehmen, f&uuml;r die sie arbeiten, sind nicht unsere Freunde. Sie sind im Begriff, eine v&ouml;llig unkontrollierbare Macht zu werden. Das muss verhindert werden. [&hellip;]<br>\nWas verbindet die amerikanische Regierung und das Silicon Valley schon heute? Vor allem wollen beide im Schatten agieren, w&auml;hrend wir anderen anhand unserer Daten komplett durchsichtig gemacht werden sollen. Hier entsteht eine neue Form von Staat, unter Mitwirkung gigantischer Apparate, die wie ein Staat agieren und sich praktisch jeder Kontrolle entziehen.<br>\nGoogle, das Unternehmen, das laut Firmenmotto &bdquo;nichts B&ouml;ses tun&ldquo; will, verwandelt sich mit Riesenschritten in ein Imperium &ndash; kein territoriales Imperium (wie Rom oder die Sowjetunion), sondern eines, das unseren Zugang zu Daten und unsere Daten selbst kontrolliert. Juristische Verfahren, die gegen Google angestrengt wurden und werden, machen deutlich, in welchem Umfang Google die Verf&uuml;gungsgewalt &uuml;ber Informationen im Informationszeitalter monopolisieren will. Seine Suchmaschine ist f&uuml;r die meisten von uns unerl&auml;sslich, und der Medienwissenschaftler Siva Vaidhyanathan schreibt in seinem 2011 erschienenen Buch &bdquo;The Googlization of Everything&ldquo;: &bdquo;Google kann inzwischen bestimmen, was im Netz und in der Welt wichtig, relevant und wahr ist. Wir glauben, dass Google in unserem Interesse handelt. Aber wir haben die Kontrolle &uuml;ber die Wertvorstellungen, Methoden und Prozesse abgegeben, die unser informationelles &Ouml;kosystem begr&uuml;nden.&ldquo; Und das gilt nur f&uuml;r die Suchmaschine.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/hilferuf-aus-san-francisco-wer-haelt-google-auf-12271174.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Fragen an den Autor &ndash; Heiner Flassbeck: Handelt jetzt!<\/strong><br>\nHeiner Flassbeck, &ldquo;Handelt jetzt! Das globale Manifest zu Rettung der Wirtschaft&rdquo;. Wie h&auml;ngen Schulden und Sparen zusammen? Kann eine Wirtschaft ohne Nachfrage &uuml;ber Masseneinkommen und ohne soziale Sicherungssysteme funktionieren? Droht uns Inflation oder &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/pcast.sr-online.de\/play\/fragen\/2013-07-01_flassbeck_wirtschaft_30_6_2013.mp3\">SR2 Fragen an den Autor [MP3]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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