{"id":17887,"date":"2013-07-08T08:56:36","date_gmt":"2013-07-08T06:56:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17887"},"modified":"2013-07-08T08:56:36","modified_gmt":"2013-07-08T06:56:36","slug":"hinweise-des-tages-1916","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17887","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17887#h01\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17887#h02\">Schaar: &ldquo;Vertrauensverlust ist mit H&auml;nden zu greifen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17887#h03\">Deutsche Post fotografiert Briefe f&uuml;r interne Zwecke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17887#h04\">Frankreich: Der Schamlose Spion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17887#h05\">Venezuela und Nicaragua bieten Snowden Asyl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17887#h06\">Jugendarbeitslosigkeit in Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17887#h07\">Raus aus dem Euro, zur&uuml;ck ins Chaos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17887#h08\">Westerwelle in Athen: &ldquo;Vergesst Kassandra!&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17887#h09\">Wenn Sparen t&ouml;tet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17887#h10\">Morsi Spurned Deals, Seeing Military as Tamed<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17887#h11\">Wer rettet die B&uuml;rger vor den Banken?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17887#h12\">Freihandelsabkommen: Der Investor ist unantastbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17887#h13\">De Maizi&egrave;re kam, sah &ndash; und h&ouml;rte zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17887#h14\">&Auml;rger und Verlust, das bleibt 5,2 Millionen &Ouml;sterreichern von den hochgelobten privaten Pensionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17887#h15\">Abw&auml;rtsspirale bei der Rente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17887#h16\">Klamme Kassen bei der Agentur f&uuml;r Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17887#h17\">Fall Mollath: Bankangestellte als Mitt&auml;ter in Verdacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17887#h18\">Norbert Bl&uuml;m: Justiz &ndash; Berufsbedingt &uuml;berheblich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17887#h19\">&raquo;Das Urteil steht schon vorher fest&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17887#h20\">&raquo;Es gab keine Rechtsgr&uuml;nde f&uuml;r Einkesselung&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17887#h21\">Gesundheit ist eine Ware. Klassenloses Krankenhaus statt Wettbewerbsklinik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17887#h22\">Jeder Vierte will weg von der Uni<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17887#h23\">Zu guter Letzt: &ldquo;Sehe mich nicht in der Lage, weitere Absagen entgegenzunehmen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17887#h24\">Das Letzte: Skurriler Werbespot der Bundeswehr: Sterben f&uuml;r Bananen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17887&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Politiker und die Snowden-Aff&auml;re: Wahre L&uuml;gen<\/strong><br>\nWas meint zum Beispiel der deutsche Regierungssprecher damit, wenn er sagt: &ldquo;Abh&ouml;ren unter Freunden, das ist inakzeptabel, das geht gar nicht&rdquo;? &ldquo;Freund&rdquo; ist keine Kategorie des Politischen. Es ist ein offenes Wort, es ist ein schwaches Wort, weil niemand wei&szlig;, was damit genau gemeint ist: Man kann Freundschaft so oder so definieren, es gibt keine Regeln f&uuml;r den Umgang unter Freunden &ndash; es gibt aber Regeln f&uuml;r den Umgang unter Staaten und Regierungen.<br>\nWenn man einen Vorgang, der im Bereich des Politischen spielt, ins Private zieht, verwischt man ganz gezielt die Fragen nach Verantwortung.<br>\nDieter Wiefelsp&uuml;tz zum Beispiel, von der SPD, einer Partei, die in historisch entscheidenden Momenten schon manchmal bereit war, sich auf die Seite der Macht und des Opportunismus zu stellen: Was meint Dieter Wiefelsp&uuml;tz damit, wenn er sagt, Edward Snowden &ldquo;ist vielleicht ein Held der Freiheit. Das sch&uuml;tzt aber nicht vor den rechtlichen Konsequenzen&rdquo;?<br>\nWie kann man die Kategorie des Rechts von der Idee der Freiheit trennen, ohne das Prinzip und die Praxis des Rechts fundamental zu besch&auml;digen?<br>\nDie Kontrolle unserer Daten durch andere, in diesem Fall die NSA, ist das eine. Die Kontrolle unserer Worte durch uns selbst ist das andere. &ldquo;Die Sprache der Politik&rdquo;, schrieb Orwell, &ldquo;ist daf&uuml;r gemacht, dass L&uuml;gen wahr klingen und das T&ouml;ten angemessen wirkt.&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/kolumne-von-georg-diez-zur-snowden-affaere-wahre-luegen-a-909669.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Klotzen statt kleckern<\/strong><br>\nInterview mit Peer Steinbr&uuml;ck, Kanzlerkandidat der SPD<br>\nDie neusten Umfragen fallen katastrophal aus: Die Sozialdemokraten scheinen bei der Bundestagswahl im Herbst chancenlos. Doch jetzt schaltet Kanzlerkandidat Steinbr&uuml;ck auf Attacke. Bundeskanzlerin Merkel m&uuml;sse die US-Spionage unterbinden, so Steinbr&uuml;ck. &ldquo;Es reicht nicht ein Telefonat zu f&uuml;hren mit Pr&auml;sident Obama oder eine Delegation zu schicken, um herauszufinden, was die Amerikaner gemacht haben, sondern die Amerikaner m&uuml;ssen veranlasst werden, dies zu unterbinden&rdquo;, sagte Steinbr&uuml;ck im Morgenecho-Interview. Sollten sich die massiven Vorw&uuml;rfe gegen die umstrittene US-Geheimdienst-Praxis best&auml;tigen, sei dies ein Versto&szlig; gegen das deutsche Grundgesetz. Mit Blick auf den Wahlkampf verspricht Steinbr&uuml;ck ein 80 Milliarden Euro schweres Investitionsprogramm, mit dem unter anderem das Internet ausgebaut werden soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/morgenecho\/s\/d\/06.07.2013-06.05\/b\/kotzen-statt-kleckern.html\">WDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Der aktuelle NSA-Skandal nimmt &ndash; anders als der Inhaltstext es vermuten l&auml;sst &ndash; lediglich einen relativ kleinen Teil des Interviews in Anspruch.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Interview mit Edward Snowden: NSA liefert BND Werkzeuge f&uuml;r Lauschangriff<\/strong><br>\nWelche Macht hat die US-Lauschbeh&ouml;rde NSA? Nach SPIEGEL-Recherchen ist die Zusammenarbeit zwischen Amerikanern und BND offenbar intensiver als bislang bekannt. Geheimdienst-Enth&uuml;ller Edward Snowden sagt in einem Interview: Die NSA-Leute steckten &ldquo;unter einer Decke mit den Deutschen&rdquo;.<br>\nDie NSA kontrolliert das Internet, hat Edward Snowden enth&uuml;llt. Selbst die engen Verb&uuml;ndeten werden von den USA ausgesp&auml;ht. Doch die Deutschen wollen davon nichts gewusst haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/interview-mit-edward-snowden-im-spiegel-nsa-und-bnd-arbeiten-zusammen-a-909800.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Fall Snowden: Thomas Drake<\/strong><br>\n&ldquo;Land der Freiheit, Heimat der Mutigen&rdquo;, so hei&szlig;t es in der amerikanischen Nationalhymne. Anfang Juli ist Unabh&auml;ngigkeitstag. Doch diesmal zeigen auch eingefleischte Patrioten dem Trubel die kalte Schulter. &ldquo;Keine Geheimgesetze&rdquo; &ndash; dieser Appell werde mit F&uuml;&szlig;en getreten. Emp&ouml;rt protestieren Hunderte gegen die Bespitzelungen &ndash; unter ihnen Tom Drake. Der Computerexperte kennt die Macht des &Uuml;berwachungsaparat. Er geh&ouml;rte beim Geheimdienst NSA zu den F&uuml;hrungskr&auml;ften. Bis er das, was dort geschah, nicht mehr vertreten konnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/politik-weltgeschehen\/weltspiegel\/sendung\/ndr\/2013\/drake-100.html\">Das Erste.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Der gro&szlig;e Bruder<\/strong><br>\nKonnte wirklich niemand ahnen, dass die Amerikaner ihre Freunde aussp&auml;hen? Schwer zu glauben. In Deutschland haben sie das jahrzehntelang getan &ndash; mit heimlicher Zustimmung der Regierung.<br>\nAm Anfang dieser Woche hatte die Kanzlerin etwas Wichtiges mitzuteilen. Ihr Sprecher Steffen Seibert wartete gar nicht erst auf die absehbare Frage, was die Regierung von den neuen Berichten &uuml;ber amerikanische Aussp&auml;haktionen in Deutschland halte. Er ergriff in der Bundespressekonferenz gleich das Wort und sprach ein paar unfreundliche S&auml;tze: &bdquo;Abh&ouml;ren von Freunden ist inakzeptabel. Das geht gar nicht. Wir sind nicht mehr im kalten Krieg.&ldquo; Nat&uuml;rlich m&uuml;sse nun erst einmal vollst&auml;ndig aufgekl&auml;rt werden, schr&auml;nkte Seibert ein, nahm dann aber das m&ouml;gliche Resultat schon vorweg: Die Regierung setzte sich daf&uuml;r ein, &bdquo;dass gegebenenfalls auch eine einstimmige und auch sehr deutliche europ&auml;ische Reaktion darauf erfolgen wird&ldquo;. Es klang nach: Die Kanzlerin ist stinksauer.<br>\nAm Ende dieser Woche wurde Frank-Walter Steinmeier im Deutschlandfunk befragt. Die Moderatorin wollte wissen, was er denn in seiner Zeit als Chef des Kanzleramts &ndash; und damit Oberaufseher &uuml;ber die Geheimdienste &ndash; von den Aussp&auml;haktionen befreundeter Dienste mitbekommen habe. &bdquo;Ich kann Ihnen nur sagen, es hat zu meiner Zeit keine Kenntnisse gegeben &uuml;ber erstens eine derart umfangreiche Abh&ouml;rpraxis, geschweige denn &uuml;ber die Tatsache, dass vielleicht systematisch, wenn das stimmt, was wir h&ouml;ren von Herrn Snowden, Botschaften der europ&auml;ischen Mitgliedstaaten und &ouml;ffentliche Einrichtungen der Europ&auml;ischen Union abgeh&ouml;rt worden sind. Das geht nicht, und das muss man auch mit gro&szlig;er Klarheit unseren amerikanischen Freunden und unter Freunden, die wir bleiben wollen, sagen.&ldquo; So klingt Steinmeier, wenn er sauer wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/nsa-affaere-der-grosse-bruder-12273323.html\">FAZ.NET<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Albrecht M&uuml;ller hat vor wenigen Tagen auf den NachDenkSeiten auf die Sonderrechte der Alliierten, insbesondere der USA sowie auf die diesbez&uuml;glichen Erkenntnisse des Freiburger Historikers Joseph Foschepoth hingewiesen und kommt zum Ergebnis, dass Deutschland kein souver&auml;ner Staat ist: Dass Deutschland kein souver&auml;ner Staat ist, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17860\">ist nichts Neues<\/a>.<\/em><br>\n<em>Demnach d&uuml;rfte die Praxis der Geheimdienste Frankreichs, Gro&szlig;britanniens und der USA gar keinen Rechtsversto&szlig; darstellen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Studenten verh&ouml;ren NSA-Beamte<\/strong><br>\nDer US-Geheimdienst NSA wirbt an Universit&auml;ten um zuk&uuml;nftige Mitarbeiter &ndash; auch nachdem Whistleblower Edward Snowden den Abh&ouml;rskandal losgetreten hat. An einer Hochschule in Wisconsin verwandelten Studenten die Werbeveranstaltung in ein Verh&ouml;r. Die NSA-Beamten haben auf viele Fragen keine Antworten<br>\nBislang hatten Recruiter des US-Geheimdienstes NSA keinen allzu schwierigen Job. Sie fuhren durchs Land und erz&auml;hlten Sch&uuml;lern und Studenten spannende Storys aus der Geheimdienstwelt, gemischt mit Hinweisen, dass NSA-Mitarbeiter dem Land und &uuml;berhaupt der freien Welt einen Dienst erwiesen im Kampf gegen den Terrorismus. Nach diesen Vortr&auml;gen trugen sich ihre Zuh&ouml;rer wahrscheinlich reihenweise in die Mailinglisten ein oder lie&szlig;en sich gleich einen Termin f&uuml;r ein Informations- oder Vorstellungsgespr&auml;ch geben.<br>\nDann kam Edward Snowden und erz&auml;hlte der Welt Dinge, die sich nicht so leicht in eine werbende Powerpoint-Pr&auml;sentation f&uuml;r potenzielle Mitarbeiter packen lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jetzt.sueddeutsche.de\/texte\/anzeigen\/574070\/Studenten-verhoeren-NSA-Beamte\">jetzt.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Noch rekrutieren deutsche Geheimdienst ihren potentiellen Nachwuchs nicht direkt an Universit&auml;ten und Hochschulen. Aber die Bundeswehr macht Werbung an Schulen, was skandal&ouml;s ist und journalistisch aufgearbeitet geh&ouml;rt. Mehr dazu u.a. <a href=\"http:\/\/www.ag-friedensforschung.de\/themen\/Schule\/\">hier<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Schaar: &ldquo;Vertrauensverlust ist mit H&auml;nden zu greifen&rdquo;<\/strong><br>\nDer Datenschutzbeauftragte Peter Schaar sieht das Vertrauen in den Rechtsstaat durch die Spionageaff&auml;re schwinden und fordert die &Uuml;berwachung international zu begrenzen. In der Argumentation des Innenministers sieht er zudem einen Irrtum.<br>\nHerr Schaar, die Aussp&auml;haktionen des US-Geheimdienstes NSA haben eine heftige Debatte ausgel&ouml;st. Bedeutet grenzenloses Netz auch grenzenlose Freiheit f&uuml;r Geheimdienste?<br>\nNein, auf keinen Fall. Auch Geheimdienste m&uuml;ssen sich an Recht und Gesetz halten. Das auch im V&ouml;lkerrecht verankerte Fernmeldegeheimnis wird durch Artikel 10 des Grundgesetzes garantiert. Strafverfolgungsbeh&ouml;rden und auch Nachrichtendienste d&uuml;rfen nur auf Grund besonderer gesetzlicher Regelungen die Telekommunikation &uuml;berwachen. &Auml;hnliche Regelungen gibt es in vielen Rechtsstaaten, auch in den USA und in Gro&szlig;britannien.<br>\nDie pauschale Behauptung, grenz&uuml;berschreitende Kommunikation sei v&ouml;llig schutzlos, ist also falsch. Die jetzt bekannt gewordenen &Uuml;berwachungsma&szlig;nahmen verdeutlichen aber auch, dass die bestehenden Rechtsvorschriften offenbar sehr weit interpretiert werden.<br>\nInnenminister Friedrich (CSU) argumentiert, dass Telekommunikationsverkehr, der auf ausl&auml;ndischen Servern laufe, nicht unter deutsches Recht falle. Hat er recht?<br>\nIch halte das f&uuml;r einen Irrtum. Wenn Sie eine E-Mail von Berlin nach K&ouml;ln schicken, kann die zwar aus Kostengr&uuml;nden auch &uuml;ber das Ausland geroutet werden, dadurch verlieren Sie aber nicht Ihr Recht auf das Fernmeldegeheimnis. Vielmehr muss Ihr Telekommunikationsprovider das Fernmeldegeheimnis gew&auml;hrleisten, selbst dann, wenn er diese E-Mail &uuml;ber einen ausl&auml;ndischen Server leitet. Wenn er zul&auml;sst, dass ausl&auml;ndische Beh&ouml;rden die Mail mitlesen, verst&ouml;&szlig;t er &ndash; wie auch die ausl&auml;ndischen &Uuml;berwacher &ndash; gegen deutsches Recht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/nsa-affaere-schaar-vertrauensverlust-ist-mit-haenden-zu-greifen\/8457444.html\">Der Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Deutsche Post fotografiert Briefe f&uuml;r interne Zwecke<\/strong><br>\nDie Deutsche Post hat zugegeben, dass sie in den USA in &ldquo;seltenen F&auml;llen&rdquo; mit den Sicherheitsbeh&ouml;rden kooperiert. Auch in Deutschland werde jede Adresse abfotografiert &ndash; f&uuml;r den korrekten Versand.<br>\nAuch die Deutsche Post arbeitet mit amerikanischen Beh&ouml;rden zusammen. Einerseits finde derzeit &ldquo;eine &Uuml;bermittlung von Daten im Zusammenhang mit Sendungen in die USA&rdquo; im Rahmen l&auml;ngerfristig angelegter Pilotprojekte statt, teilte das Unternehmen auf Anfrage der &ldquo;Welt am Sonntag&rdquo; mit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article117787481\/Deutsche-Post-fotografiert-Briefe-fuer-interne-Zwecke.html\">Die Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.B.:<\/strong> Man braucht nur eine Schnittstelle um auf diese Daten zugreifen zu k&ouml;nnen, es w&uuml;rde mich sehr wundern wenn es solche nicht g&auml;be.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Frankreich: Der Schamlose Spion<\/strong><br>\nSpioniert der franz&ouml;sische Geheimdienst die eigene Bev&ouml;lkerung ebenso ungeniert aus wie die amerikanische NSA? Einen Tag, nachdem die Tageszeitung Le Monde genau das als Ergebnis einer umfangreichen Recherche behauptet hat, bleibt ein Aufschrei der Emp&ouml;rung aus. In den Medien spielt die eigene franz&ouml;sische &Uuml;berwachungsaff&auml;re nur eine nachgeordnete Rolle. (&hellip;) Dabei ist der Aufwand, den die Geheimdienste betreiben, beeindruckend. Gut zwanzig Abh&ouml;rstationen sind &uuml;ber das ganze Land und die &Uuml;berseegebiete verteilt und kontrollieren s&auml;mtliche elektromagnetischen Signale. Hinzu kommen die Informationen, die &uuml;ber Spionagesatelliten und aus Glasfaserkabeln gewonnen werden, &uuml;ber die ein gro&szlig;er Teil des Internet-Datenflusses l&auml;uft. Die Tageszeitung &bdquo;Le Monde&ldquo; berichtet heute im Web &uuml;ber Auftritte des Technik-Chefs vom Auslandsgeheimdienst DGSE, Bernard Barbier. Auf Fachkonferenzen habe er selbstbewusst dargestellt, dass Frankreich zu den &bdquo;Top 5&ldquo; in Sachen Abh&ouml;rtechnik z&auml;hle, gemeinsam mit den USA, Gro&szlig;britannien, China und Israel. (&hellip;) Die konservative Tageszeitung Le Figaro nutzt ansonsten gerne jede Gelegenheit, um der sozialistischen Regierung am Zeug zu flicken. Doch in der aktuellen Print-Ausgabe findet sich kein Wort zum franz&ouml;sischen &bdquo;Big Brother&ldquo;. Stattdessen widmet die zum R&uuml;stungskonzern Dassault geh&ouml;rende Publikation &ndash; diese Abh&auml;ngigkeit erkl&auml;rt wohl das schamhafte Schweigen &ndash; ihr Wochenmagazin der US-Abh&ouml;raff&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/frankreich-der-schamlose-spion\/8455266.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Venezuela und Nicaragua bieten Snowden Asyl<\/strong><br>\nEdward Snowden k&ouml;nnte in Venezuela oder Nicaragua unterschl&uuml;pfen, wenn ihm die Flucht dorthin gel&auml;nge. Die beiden Staaten haben dem fl&uuml;chtigen fr&uuml;heren US-Geheimdienstmitarbeiter nun Asyl angeboten &ndash; aus &ldquo;humanit&auml;ren Gr&uuml;nden&rdquo;.<br>\nEdward Snowden k&ouml;nnte bald einen Zufluchtsort gefunden haben. Zwei Staaten in Lateinamerika haben dem US-Geheimdienstexperten jetzt Asyl angeboten. Venezuelas Staatschef Nicol&aacute;s Maduro und Nicaraguas Pr&auml;sident Daniel Ortega stellten dem Enth&uuml;ller am Freitag zeitgleich ihre L&auml;nder als Unterschlupf zur Verf&uuml;gung. &ldquo;Als Staats- und Regierungschef Venezuelas erkl&auml;re ich, dass wir entschieden haben, dem US-B&uuml;rger Edward Snowden humanit&auml;res Asyl anzubieten&rdquo;, sagte Maduro am Abend in Caracas bei einer Milit&auml;rparade. Snowden solle so vor der Verfolgung gesch&uuml;tzt werden, die das &ldquo;m&auml;chtigste Imperium der Welt gegen einen jungen Mann losgetreten hat, der nichts als die Wahrheit gesagt hat&rdquo;, betonte Maduro. Snowden solle in das &ldquo;Vaterland von Bol&iacute;var und Ch&aacute;vez kommen und frei von der imperialistischen Verfolgung Nordamerikas leben k&ouml;nnen&rdquo;.<br>\nFast zeitgleich best&auml;tigte Ortega, dass ein Asylantrag Snowdens in der nicaraguanischen Botschaft in Moskau eingegangen sei. Seine Regierung w&uuml;rde Snowden &ldquo;mit Freuden&rdquo; aufnehmen und Asyl geben, &ldquo;wenn die Umst&auml;nde das erlauben&rdquo;. Was genau die Umst&auml;nde zur Aufnahme des fl&uuml;chtigen Ex-Geheimdienstmitarbeiters w&auml;ren, lie&szlig; Ortega offen. &ldquo;Wir haben das Recht, einer Person zu helfen, die herausgefunden hat, wie die USA die ganze Welt und besonders ihre europ&auml;ischen Verb&uuml;ndeten ausspionieren&rdquo;, erg&auml;nzte der sandinistische Staatschef.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/venezuela-und-nicaragua-bieten-edward-snowden-asyl-a-909754.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Jugendarbeitslosigkeit in Europa<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Dossier: EU-Konferenz zur Jugendbesch&auml;ftigung<\/strong><br>\nAngela Merkel betreibt Wahlkampf auf dem R&uuml;cken der europ&auml;ischen Jugend.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/politik\/eu-politik\/arbeit-sopo-eu\/arbeiteu\/eu-konferenz-zur-jugendbeschaftigung\/\">LabourNet<\/a><\/li>\n<li><strong>Jugendarbeitslosigkeit: Freiz&uuml;giger Zwang &ndash; Ursula Weidenfeld (Tagesspiegel) findet das richtig<\/strong><br>\n&ldquo;Die Wahrheit ist: Es werden weder zwanzig noch acht noch sechs Milliarden Euro gebraucht. Hohe Geldbetr&auml;ge dienen in Europa zwar als politische Signalflaggen daf&uuml;r, wie ernst ein Thema genommen wird. In diesem Fall aber vermitteln sie das falsche Signal. Sie ermutigen die jungen Arbeitslosen, zu Hause zu warten. F&uuml;r die Jugendlichen in S&uuml;deuropa aber gibt es nur einen erfolgversprechenden Weg&rdquo;, meldet die sicherlich sozial gut abgesicherte Ursula Weidenfeld aus der Redaktionsstube des Tagesspiegel am Sonntag in einem &ldquo;Zwischenruf zu&hellip;Arbeitslosigkeit&rdquo;.<br>\nUnd welcher Weg das ist, verr&auml;t sie auch unmittelbar daran ankn&uuml;pfend:<br>\n&ldquo;Es ist der Weg, den junge Polen, Litauer und Iren seit Jahren gehen. Sie arbeiten in anderen L&auml;ndern Europas, wenn der heimische Arbeitsmarkt nichts hergibt.&rdquo;<br>\nUnrecht h&auml;tten dagegen diejenigen, die kritisierten, &ldquo;dass Jugendliche aus Griechenland, Spanien oder Portugal gezwungen seien, ihr Land zu verlassen, um woanders Arbeit oder Ausbildung zu finden.&rdquo;<br>\nDenn, so Ursula Weidenfeld weiter, ist das etwa &ldquo;nicht das, was mit Freiz&uuml;gigkeit in Europa einmal gemeint war?&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/07\/jugendarbeitslosigkeit-freizugiger-zwang-ursula-weidenfeld-tagesspiegel-findet-das-richtig\/\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Raus aus dem Euro, zur&uuml;ck ins Chaos<\/strong><br>\nAller &bdquo;Eurokrisenrhetorik&ldquo; zum Trotz: Der Euro ist ein Erfolgsprojekt, seit seiner Gr&uuml;ndung hat er sich als stabile W&auml;hrung etabliert und als Anlagew&auml;hrung weltweit Anerkennung gefunden &ndash; nicht zuletzt in China. Devisenspekulationen, die die Wechselkurse auf Kosten der einzelnen Staaten beeinflussen, sind dem Euroraum in den vergangenen zehn Jahren erspart geblieben. Es bedarf dagegen keiner gro&szlig;en Phantasie, sich die noch weitaus verheerenderen Ausma&szlig;e der derzeitigen Finanzmarktkrise vorzustellen, wenn diese unter dem Diktat von Spekulation gegen die einzelnen W&auml;hrungen in Europa erfolgt w&auml;re.<br>\nUnd dennoch dr&auml;ngt die voranschreitende Entsolidarisierung im Euroraum immer st&auml;rker zum Ausstieg einzelner Staaten aus dem Euro oder gar auf dessen Ende. In der Wirtschaftswissenschaft h&auml;ufen sich inzwischen alternative Vorschl&auml;ge zur heutigen Gemeinschaftsw&auml;hrung. Die eigens dazu gegr&uuml;ndete Partei &bdquo;Alternative f&uuml;r Deutschland&ldquo; setzte urspr&uuml;nglich sogar ganz auf eine radikale R&uuml;ckkehr zu nationalen W&auml;hrungen (w&auml;hrend sie jetzt nur noch f&uuml;r den Ausstieg einzelner Krisenstaaten, insbesondere Griechenlands, pl&auml;diert). Auch die Deutsche Bundesbank, die von Anfang an gegen den Abschied von der D-Mark war, wittert Morgenluft. Wie vor einem Jahrzehnt warnt sie, nationale Souver&auml;nit&auml;tsrechte zugunsten einer Haftungs- und Transferunion aufzugeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2013\/juli\/raus-aus-dem-euro-zurueck-ins-chaos\">Bl&auml;tter<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Westerwelle in Athen: &ldquo;Vergesst Kassandra!&rdquo;<\/strong><br>\n&hellip; die Rechnung kommt sp&auml;ter<br>\nErneut weilt die Troika in Griechenland. Wieder geht es um die Auszahlung einer Kredittranche und erneut nutzen die Pr&uuml;fer die Gelegenheit, Griechenland weitere Ma&szlig;nahmen aufzub&uuml;rden. Auch am Sonntag wird weiter verhandelt. Am Montag steht das Treffen der Eurogruppe auf der Tagesordnung. Bis dahin m&uuml;ssen die Griechen den meisten Vorgaben zugestimmt haben.<br>\nDie 8,1 Milliarden Euro um die es geht, werden allen Verhandlungen und Verz&ouml;gerungen zum Trotz mit ziemlicher Sicherheit genehmigt werden. Wie in einer Art Ping-Pong-Spiel zitieren sich die griechische und die ausl&auml;ndische Presse gegenseitig. Mal hei&szlig;t es, dass die Tranche als Ganzes, dann wieder in weitere Tranchen unterteilt genehmigt werden soll. Wohin die Gelder eigentlich gehen, wird wie &uuml;blich kaum erw&auml;hnt.<br>\nSie werden nicht in den griechischen Geldkreislauf flie&szlig;en sondern an Schuldscheininhaber wie die EZB abgef&uuml;hrt. Diese hatte die toxischen Papiere auf dem Sekund&auml;rmarkt f&uuml;r weit weniger als den Nominalwert aufgekauft. Diese Praxis ist auch Hedge-Fonds gel&auml;ufig. Dass im Zusammenhang mit der griechischen Krise zahlreiche Nutznie&szlig;er erheblichen Reichtum horten konnten, ist kein Geheimnis. Zu seinem pers&ouml;nlichen Geheimnis erkl&auml;rt derweil Griechenlands Finanzminister Giannis Stournaras die Information &uuml;ber mit dem vollen Nominalwert bezahlten alten Staatsanleihen. Er verweigert auch dem Parlament gegen&uuml;ber die Transparenz in solchen Fragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/39\/39449\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wenn Sparen t&ouml;tet<\/strong><br>\nPrek&auml;rer Drogenkonsum, Millionen ohne Versicherungsschutz und Krankenh&auml;user, die an Drittewelthospit&auml;ler erinnern: Was derzeit in Griechenland zu beobachten ist, gilt auch f&uuml;r andere L&auml;nder und andere Zeiten. Sparprogramme kosten Menschenleben. Zwei Epidemiologen treten den Beweis an. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Die beiden Epidemiologen argumentieren nicht sozial oder verantwortungsethisch, sondern streng volkswirtschaftlich. Sie rechnen die &ouml;konomischen Langzeitsch&auml;den durch, die durch all die Selbstmorde, Infektionen, Krankheiten, Depressionen und die Arbeitslosigkeit entstehen und entlarven die Austerit&auml;tspolitik, die ja stets im Gewand wissenschaftlich k&uuml;hler Sachlogik daherkommt, als destruktive &ldquo;Ideologie, die immer noch aus dem Glauben herr&uuml;hrt, dass ein schlanker Staat und freie M&auml;rkte automatisch besser sind als jede staatliche Intervention.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/gesundheit\/finanzkrise-in-europa-wenn-sparen-toetet-1.1713150\">S&uuml;ddeutsche.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Morsi Spurned Deals, Seeing Military as Tamed<\/strong><br>\nAs President Mohamed Morsi huddled in his guard&rsquo;s quarters during his last hours as Egypt&rsquo;s first elected leader, he received a call from an Arab foreign minister with a final offer to end a standoff with the country&rsquo;s top generals, senior advisers with the president said&hellip;<br>\nThe abrupt end of Egypt&rsquo;s first Islamist government was the culmination of months of escalating tensions and ultimately futile American efforts to broker a solution that would keep Mr. Morsi in his elected office, at least in name, if not in power.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2013\/07\/07\/world\/middleeast\/morsi-spurned-deals-to-the-end-seeing-the-military-as-tamed.html?pagewanted=all&amp;_r=0\">The New York Times<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Niels Kadritzke:<\/strong> Ein interessanter Hintergrundbericht insbesondere &uuml;ber die Interessenlage Washingtons, aber auch &uuml;ber innere Widerspr&uuml;che in Mursis Lager.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Dossier: Putsch, Umsturz oder Machtwechsel? Mursi unter Arrest<\/strong><br>\nMilit&auml;rputsch in &Auml;gypten: Mursi unter Arrest &ndash; Armee geht gegen Islamisten vor&hellip;<br>\nWie geht es nach Mursis Sturz weiter? Vereint im Hass auf die Br&uuml;der&hellip;<br>\nDie ignorierte Revolution&hellip;<br>\n&raquo;Es reicht nicht, Mursis Regierung zu st&uuml;rzen&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/internationales\/aegypten\/politik-aegypten\/putsch-umsturz-oder-machtwechsel-mursi-unter-arrest\/\">LabourNet<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wer rettet die B&uuml;rger vor den Banken? <\/strong><br>\nAn Lehren aus der Finanzkrise ist kein Mangel, es zirkulieren Unmengen an Ideen, um die Banken stabiler zu machen: symbolische Ma&szlig;nahmen (wie der Deckel f&uuml;r Banker-Boni), Komplexes, auch manch Zweifelhaftes (wie die Finanztransaktionssteuer). Nun ger&auml;t ein Werkzeug in den Blick, das durch Klarheit besticht: die Schuldengrenze f&uuml;r die Finanzindustrie&hellip;<br>\nWorum also geht&rsquo;s konkret bei der Schuldenbremse? &bdquo;Leverage ratio&ldquo; hei&szlig;t der Fachbegriff, der die Finanzwelt erhitzt, diese Quote gibt an, mit viel echtem Eigenkapital die Bilanz gedeckt ist. In den Banken sind diese Zahlen bislang mickrig, in der Regel zwischen ein und vier Prozent. Das muss korrigiert werden, fordern die Aufseher, nach oben versteht sich: Auf 10, 20 oder jenseits der 30 Prozent&hellip;<br>\nDie Banker sind auf Schulden zu ihrem Wohlstand geritten, die Finanzindustrie ist auf Fremdkapital gebaut&hellip;<br>\nLange ist es den Banken gelungen, der Welt weiszumachen, sie seien etwas Besonderes: F&uuml;r sie h&auml;tten andere Gesetze zu gelten als f&uuml;r jeden x-beliebigen anderen Unternehmer, schlie&szlig;lich halten sie die Volkswirtschaft am Laufen. So etwas Altmodisches wie Eigenkapital st&ouml;rt da nur&hellip;<br>\nDie Banken haben die Schulden ins Unertr&auml;gliche getrieben und die Haftung an andere delegiert. Sobald es kracht, muss der Steuerzahler ran. Die Rettung des Finanzsektors hat die Staatsschulden in schwindelnde H&ouml;hen gejagt. Bis zum heutigen Tag werden die Banken still schweigend subventioniert: Sie k&ouml;nnen sich g&uuml;nstiger Geld leihen, da jeder damit kalkuliert, dass im Notfall der Steuerzahler einspringt. Diese &bdquo;implizite Staatsgarantie&ldquo; beschere der Branche Hunderte Milliarden Dollar Extra-Profit pro Jahr, hat Andrew Haldane von der &bdquo;Bank of England&ldquo; berechnet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/konjunktur\/schuldenbremse-fuer-finanzhaeuser-wer-rettet-die-buerger-vor-den-banken-12273473.html\">faz.net<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Freihandelsabkommen: Der Investor ist unantastbar<\/strong><br>\nIn einem Gastartikel in der Printfassung der S&uuml;ddeutschen Zeitung schreibt Fritz Glunk:<br>\nAlle Beteiligten behaupteten, das Freihandelsabkommen w&uuml;rde Wachstum und Arbeitspl&auml;tze schaffen. Weitgehend unbekannt sei allerdings, dass es in allen Freihandelsabkommen sog. Schiedsgerichtsverfahren gebe, bei denen Investoren gegen einen Staat wegen Benachteiligungen aller Art gegen einen Staat klagen k&ouml;nnten. Staat gegen Investor sei nicht m&ouml;glich. Der Investor k&ouml;nne schon klagen, wen der &bdquo;volle Schutz&ldquo; der Investoren etwa gegen&uuml;ber neuen Umweltgesetzen nicht gew&auml;hrleistet sei. Die Verhandlungen seien geheim und in 70 Prozent aller F&auml;lle gew&ouml;nnen die Unternehmen. Hier habe sich ein paralleles Rechtssystem entwickelt. Die Unternehmen w&uuml;rden die Entsch&auml;digungen vom Geld der Steuerzahler erhalten. Eine Kontroll- oder Revisionsinstanz gebe es nicht. Das sei eine &bdquo;perverse Public-Private-Partnership&ldquo;.<br>\nQuelle: S&uuml;ddeutsche Zeitung, Printausgabe vom 5. Juli 2013 (nicht im Netz)<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>De Maizi&egrave;re kam, sah &ndash; und h&ouml;rte zu<\/strong><br>\nWer handelte einen umstrittenen Hubschrauberdeal &uuml;ber acht Milliarden Euro aus? Verteidigungsminister Thomas de Maizi&egrave;re sagt: Mein Staatssekret&auml;r war&rsquo;s, ich war nur dabei.<br>\nSo l&auml;sst Verteidigungsminister Thomas de Maizi&egrave;re (CDU) jetzt das Verfahren beschreiben, das zu einer umstrittenen Vereinbarung mit der R&uuml;stungsindustrie f&uuml;hrte.<br>\nIm M&auml;rz dieses Jahres schlossen das Verteidigungsministerium und die EADS-Tochter Eurocopter ein &ldquo;Memorandum of Understanding&rdquo; &uuml;ber weitreichende &Auml;nderungen an einem acht Milliarden Euro schweren Hubschrauber-Gesch&auml;ft. Sp&auml;ter stie&szlig; die Vereinbarung beim Bundesrechnungshof auf starke Kritik. Aber wer hatte den Deal ausgehandelt? Das wollte stern.de vom Verteidigungsministerium wissen. Jetzt kam die Antwort der Beh&ouml;rde: Die finalen Gespr&auml;che mit dem damaligen Eurocopter-Chef Lutz Bertling am 15. M&auml;rz fanden zwar &ldquo;in Anwesenheit&rdquo; von de Maizi&egrave;re statt; doch gef&uuml;hrt habe die Verhandlung der Staatssekret&auml;r St&eacute;phane Beemelmans. O-Ton des Ministeriums: &ldquo;Die Schlussverhandlung &uuml;ber die St&uuml;ckzahlanpassung erfolgte am 15. M&auml;rz 2013 durch den f&uuml;r R&uuml;stungsfragen zust&auml;ndigen Staatssekret&auml;r in Anwesenheit des Bundesministers der Verteidigung.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/helikopter-deal-des-verteidigungsministeriums-de-maiziere-kam-sah-und-hoerte-zu-2034468.html\">stern.de<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Das d&uuml;rfte ein einmaliger Vorgang in der deutschen Politik sein: Ein amtierender Bundesminister erkl&auml;rt sich selbst zu einem Statisten bei Verhandlungen &uuml;ber ein Milliarden-Gesch&auml;ft. Manche Politiker unternehmen offenbar nahezu alles, um an ihrem Sessel kleben zu bleiben. Hat de Maizi&egrave;re die Vereinbarung wenigstens eigenh&auml;ndig unterschrieben? Oder stand er dabei auch daneben?<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Probleme bei R&uuml;stungsprojekt: Bundeswehr drohen Milliarden-Mehrkosten bei &ldquo;Eurofighter&rdquo;<\/strong><br>\nProbleme mit der Qualit&auml;t und viel zu hohe Kosten: Der Kampfjet &ldquo;Eurofighter&rdquo; sorgt im Verteidigungsministerium f&uuml;r gro&szlig;e Sorgen. Das R&uuml;stungsprojekt wird nach Berechnungen des SPIEGEL wohl wesentlich teurer als bisher kalkuliert.<br>\nDas Verteidigungsministerium k&auml;mpft beim &ldquo;Eurofighter&rdquo; mit massiven finanziellen und qualitativen Schwierigkeiten. So wird das Ressort f&uuml;r das R&uuml;stungsprojekt nach Berechnungen des SPIEGEL bis Ende dieses Jahres rund 14,5 Milliarden Euro ausgegeben haben. 14,7 Milliarden Euro hat der Bundestag bislang f&uuml;r die Beschaffung von 180 Flugzeugen bewilligt. Bis Jahresende werden jedoch nur 108 Flugzeuge ausgeliefert sein.<br>\nDie Bundeswehr kalkuliert bereits mit Zahlungen von 16,8 Milliarden Euro bis zum Jahr 2018. Aber auch diese Summe wird voraussichtlich um einen Milliardenbetrag &uuml;berschritten.<br>\nOffenbar aus R&uuml;cksicht auf den Bundestagswahlkampf soll das Thema trotz der anstehenden Mehrkosten vorerst nicht mehr behandelt werden. Eine weitere Befassung sei &ldquo;derzeit nicht erkennbar&rdquo;, hei&szlig;t es im Ministerium.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/eurofighter-droht-finanzieller-kollaps-a-909797.html\">Spiegel Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Und noch eine Panne im Bundesverteidigungsministerium. Das dieses Finanz-Problem nicht vor der Bundestagswahl behandelt werden soll, ist verst&auml;ndlich. Es verst&auml;rkt jedoch den Eindruck, dass Herr de Maizi&egrave;re<\/em><\/p>\n<ol>\n<li><em>sein Haus nicht im Griff hat,<\/em><\/li>\n<li><em>nur noch den Wahlkampf &uuml;berstehen m&ouml;chte, um<\/em><\/li>\n<li><em>wom&ouml;glich den Posten des NATO-Generalsekret&auml;rs antreten zu k&ouml;nnen.<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&Auml;rger und Verlust, das bleibt 5,2 Millionen &Ouml;sterreichern von den hochgelobten privaten Pensionen<\/strong><br>\nVor zehn Jahren gab es hochtrabende Versprechen. Nun zeigt sich: Die zugesagten Renditen sind &uuml;berzogen, die B&uuml;rokratie ist &uuml;berbordend. F&uuml;r Gier, Rechenfehler und Dilettantismus will niemand die Verantwortung &uuml;bernehmen&hellip;<br>\n1,6 Millionen &Ouml;sterreicher haben den Slogans von Schwarz-Blau vertraut und eine staatlich gef&ouml;rderte Zukunftsvorsorge abgeschlossen. 2,8 Millionen zahlen in eine Abfertigungskasse ein. 820.109 sind in einer Pensionskasse, 76.000 davon schon im Ruhestand. In Summe erleben nun 5,2 Millionen &Ouml;sterreicher, was von den hochgelobten Privatpensionen bleibt: Verluste, &Auml;rger und falsche Versprechen.<br>\nDie zweite und dritte S&auml;ule des Pensionssystems, wie sie im Fachsprech hei&szlig;en, entpuppen sich als veritabler Schwindel. Eine Kombination aus Fehlkalkulationen und Vort&auml;uschung falscher Tatsachen l&auml;sst die zugesagten Renditen im Nachhinein wie Hohn erscheinen. Bei der Abfertigung neu wird das versprochene Jahresgehalt nie auch nur ansatzweise erreicht werden. Und bei der staatlich gef&ouml;rderten Zukunftsvorsorge &ndash; vulgo Grasser-Rente &ndash; d&uuml;mpeln die Ertr&auml;ge nach zehn Jahren weit unter der Inflationsrate dahin. Schon vor der Finanzkrise waren die Renditen d&uuml;rftig, seither sind sie eingebrochen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.profil.at\/articles\/1327\/560\/361624\/titelgeschichte-aerger-verlust-5-2-millionen-oesterreichern-pensionen\">Profil Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Abw&auml;rtsspirale bei der Rente<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ziel Altersarmut<\/strong><br>\nDie H&ouml;he der Renten sinkt, dennoch soll das Eintrittsalter auf 70 angehoben werden. Tatsachen spielen dabei keine Rolle<br>\nUngeachtet dessen h&auml;lt die etablierte Politik an ihrem Rentenkurs fest. Das Resultat spricht f&uuml;r sich: Lag das durchschnittliche Rentenniveau 1998 noch bei 53 Prozent des letzten Nettoeinkommens, ist es heute bereits auf unter 50 Prozent gefallen. Zielmarke bis 2030: 43 Prozent. B&uuml;rger, die 2030 in Rente gehen und zuvor &uuml;ber ein Durchschnittseinkommen von 2000 Euro verf&uuml;gten, m&uuml;ssten damit mindestens 43 Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben, um knapp &uuml;ber dem Grundsicherungsniveau &ndash; und damit der Sozialhilfe &ndash; zu liegen. Das ist das politisch gewollte Ziel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/07-08\/045.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Rentenbeitrag soll 2014 weiter sinken<\/strong><br>\nDer Beitragssatz zur Rentenversicherung sinkt Anfang 2014 voraussichtlich von 18,9 auf 18,4 Prozent &ndash; und damit st&auml;rker als bisher angenommen. Das geht aus einem internen Schreiben der Deutschen Rentenversicherung Bund hervor, das der Nachrichtenagentur dpa am Freitag in Berlin vorlag. (&hellip;) Damit zeichnet sich die dritte Beitragssenkung in Folge ab. 2011 lag der Beitrag noch bei 19,9 Prozent des Bruttoeinkommens. Erst zu Jahresbeginn hatte es eine Senkung von 19,6 auf 18,9 Prozent gegeben. Sollte es zu der Absenkung kommen &ndash; entscheiden wird sich das im Herbst -, bedeutet dies bei einem durchschnittlichen Bruttoeinkommen von 2600 Euro eine Entlastung von jeweils 6,50 Euro im Monat f&uuml;r Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Bei einem Verdienst von 3500 Euro sind es 8,75 Euro im Monat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/deutsche-rentenversicherung-rentenbeitrag-soll-2014-weiter-sinken-\/8455196.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><strong>Abw&auml;rtsspirale bei Renten stoppen statt Beitr&auml;ge senken<\/strong><br>\n&bdquo;Statt die Rentenbeitr&auml;ge noch weiter abzusenken m&uuml;ssen dringend notwendige Leistungsverbesserungen in der Gesetzlichen Rentenversicherung umgesetzt werden.&ldquo; Das forderte der Pr&auml;sident der Volkssolidarit&auml;t, Prof. Dr. Gunnar Winkler, am Donnerstag. (&hellip;) &ldquo;Schon heute sind Langzeitarbeitslose, Erwerbsgeminderte und Niedrigverdiener, insbesondere Frauen, massiv von Altersarmut bedroht. Das wird durch die Abw&auml;rtstendenz bei den Renten der Neu-Rentner in den letzten Jahren belegt. Es w&auml;re ein weitere Schritt in die falsche Richtung, wenn der Beitragssatz weiter gesenkt w&uuml;rde. Niedrigere Beitr&auml;ge f&uuml;hren auch zu geringeren Renten. Davon werden vor allem die heutigen Beitragszahler und damit die Rentner von morgen betroffen sein.&rdquo; Der Verbandspr&auml;sident bezeichnete den Hinweis auf die hohen R&uuml;cklagen der Gesetzlichen Rentenversicherung, die wegen der geltenden gesetzlichen Regelungen eine Beitragssenkung erforderlich machen w&uuml;rden, als &ldquo;irref&uuml;hrend&rdquo;. Vielmehr habe der Gesetzgeber die M&ouml;glichkeit, diese Regelung zu &auml;ndern. &ldquo;Die Volkssolidarit&auml;t spricht sich daf&uuml;r aus, eine solche &Auml;nderung nach der Bundestagswahl auf den Weg zu bringen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.volkssolidaritaet.de\/cms\/medieninformation_beitragssatz_rente.html\">Volkssolidarit&auml;t<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Klamme Kassen bei der Agentur f&uuml;r Arbeit<\/strong><br>\nDie Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) ist nach Bef&uuml;rchtungen eines f&uuml;hrenden BA-Verwaltungsratmitglieds f&uuml;r eine neue Wirtschaftskrise finanziell nicht ger&uuml;stet. Bis Jahresende werden die in guten Jahren gebildeten BA-R&uuml;cklagen auf voraussichtlich 1,7 Milliarden Euro schrumpfen. &bdquo;Aber schon bei einer mittleren Krise wird die Bundesagentur zur Finanzierung von Kurzarbeit und anderen Arbeitsmarktprogrammen zwischen acht bis elf Milliarden Euro ben&ouml;tigen&ldquo;, sagte der stellvertretende Verwaltungsratsvorsitzende Peter Clever der Nachrichtenagentur dpa. (&hellip;) Clever warf der schwarz-gelben Bundesregierung vor, einen Teil der Hartz-IV-Kosten gesetzeswidrig den BA-Beitragszahlern aufzub&uuml;rden. Die Koalition habe die BA j&auml;hrlich mit rund vier bis f&uuml;nf Milliarden Euro belastet &ndash; zun&auml;chst &uuml;ber den sogenannten Aussteuerbeitrag, sp&auml;ter &uuml;ber den sogenannten Eingliederungsbeitrag. Als auch dieser vor dem Bundesverfassungsgericht &uuml;berpr&uuml;ft werden sollte, habe die Bundesregierung nach neuen Wegen gesucht, &bdquo;Beitragsmittel der BA-Versicherten in die Bundeskasse umzuleiten&ldquo;, sagte Clever. So wolle Regierung der BA bis 2014 die kompletten Mehrwertsteuereinnahmen streichen, die sie ihr einst als Ausgleich f&uuml;r die Senkung des Arbeitslosenbeitrags zugesagt habe. Clever erinnerte daran, dass der Bundesagentur mit der Senkung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung zwischen 2007 bis 2012 rund 160 Milliarden Euro entgangen sein. Dem h&auml;tten lediglich 45 Milliarden Einnahmen aus der Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer gegen&uuml;bergestanden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/nicht-krisensicher-klamme-kassen-bei-der-agentur-fuer-arbeit\/8458496.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Fall Mollath: Bankangestellte als Mitt&auml;ter in Verdacht<\/strong><br>\nIn der Aff&auml;re Mollath fordern die Gr&uuml;nen jetzt Ermittlungen gegen Banken und Bankmitarbeiter &ndash; darunter auch Mollaths ehemalige Ehefrau Petra. Zwar seien die von Gustl Mollath in Anzeigen 2003 genannten Verfehlungen &bdquo;aufgrund des fehlenden Ermittlungs- und Verfolgungseifers verj&auml;hrt&ldquo;, hei&szlig;t es in einem Schreiben von Gr&uuml;nen-Fraktionschef Martin Runge an die Staatsanwaltschaft N&uuml;rnberg-F&uuml;rth. Dennoch sieht der Landtagsabgeordnete Ansatzpunkte, gegen damalige Bankmitarbeiter strafrechtlich vorzugehen. (&hellip;)<br>\nRunge folgert aus all dem, dass es sich somit um Steuerhinterziehung handelt, die noch nicht verj&auml;hrt ist. &bdquo;Werden jedoch die Ertr&auml;ge von in die Schweiz transferierten Geldern nicht zur Einkommensteuer angemeldet, so handelt es sich um aktuelle F&auml;lle von Steuerhinterziehung&ldquo;, hei&szlig;t es in seinem Schreiben an die Staatsanwaltschaft. Weiter hei&szlig;t es, demzufolge k&ouml;nne auch, anders als bisher angenommen, gegen die damaligen Bankmitarbeiter wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung ermittelt werden. Dass dies m&ouml;glich ist, so Runge, habe bereits der Bundesgerichtshof im Jahr 2000 entschieden. Freilich m&uuml;sse dann auch gekl&auml;rt werden, ob auch Vorgesetzte von den Praktiken gewusst hatten.<br>\nMollaths Anwalt Gerhard Strate hat unterdessen Verfassungsbeschwerde eingelegt. Er h&auml;lt die vorl&auml;ufige Weigerung des Landgerichts Regensburg und des Oberlandesgerichts N&uuml;rnberg, Mollaths Unterbringung auszusetzen, f&uuml;r verfassungswidrig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.merkur-online.de\/aktuelles\/bayern\/fall-gustl-mollath-bankangestellte-mittaeter-ermittlungen-wegen-steuerhinterziehung-2992235.html\">merkur-online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Norbert Bl&uuml;m: Justiz &ndash; Berufsbedingt &uuml;berheblich<\/strong><br>\nEine Klasse von Staatsbediensteten verwahrt sich mit Erfolg gegen alle Kritik: Die Richter. Damit schaden sie der Justiz&hellip;<br>\nEs gibt keinen anderen Berufst&auml;tigen, der seine Arbeit so unabh&auml;ngig organisieren und selbst bestimmen kann, wann, wo, wie und wie viel er arbeitet. F&uuml;r dieses Richterprivileg gibt es gute Gr&uuml;nde; sie liegen in der Unabh&auml;ngigkeit der dritten Gewalt, die zur Urausstattung der freiheitlichen Gewaltenteilung geh&ouml;rt. Diese Unabh&auml;ngigkeit wird von niemandem infrage gestellt. Doch geh&ouml;ren zu dieser Unabh&auml;ngigkeit auch die Freiheit von Kritik und der Verzicht auf Rechtfertigung? Bedeutet Unabh&auml;ngigkeit auch Unangreifbarkeit?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2013\/27\/richter-kritik-justiz\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Altkanzler Helmut Schmidt bezeichnete im Kontext des NSU-Prozesses deutsche Richter als offenbar von sich aus nicht schlau genug.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>&raquo;Das Urteil steht schon vorher fest&laquo;<\/strong><br>\nBerliner Anwalt beschuldigt Amtsrichterin, rassistisch gegen Fl&uuml;chtlinge vorzugehen. Ein Gespr&auml;ch mit Volker Gerloff (&hellip;)<br>\nDie ARD-Sendung &raquo;Report Mainz&laquo; berichtete Anfang der Woche &uuml;ber eine Amtsrichterin in Eisenh&uuml;ttenstadt, die Fl&uuml;chtlinge gerne wegen illegaler Einreise verurteile und sich dabei rassistisch &auml;u&szlig;ere. Sie waren Verteidiger in einem dieser Prozesse, wie haben Sie das erlebt?<br>\nIch habe es so erlebt, da&szlig; die Richterin wenig Bereitschaft zeigte, sich &uuml;berhaupt mit der Rechtslage zu befassen. Sie geht mit einer vorgefertigten Meinung in die Prozesse hinein und das Urteil steht im Prinzip vorher schon fest.<br>\nWorin zeigt sich denn, da&szlig; sie eine vorgefertigte Meinung hat?<br>\nHaupts&auml;chlich schon dadurch, da&szlig; es immer wieder zu solchen Prozessen kommt, die sehr &auml;hnlich gelagert sind und da&szlig; immer wieder die gleichen Urteile gef&auml;llt werden. Das zeigt sich auch in ihren &Auml;u&szlig;erungen. Asylsuchende bezeichnet sie als &raquo;Asyltouristen&laquo;, sie spricht von der Zunahme des &raquo;Heeres der Illegalen&laquo;, Fl&uuml;chtlinge k&auml;men nur nach Deutschland, &raquo;um Straftaten zu begehen&laquo;, usw.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/07-06\/056.php\">junge Welt<\/a> \n<p><strong>Passend dazu: Asylbewerber zwischen politischen Fronten<\/strong><br>\nEs ist erschreckend, wenn sich ein Mensch aus Protest den Mund zun&auml;ht, aus Verzweiflung fast zu Tode hungert. Beides so geschehen mitten in Bayern, um zu zeigen, wie hoffnungslos die Situation vieler Asylbewerber ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/fernsehen\/bayerisches-fernsehen\/sendungen\/quer\/130704-quer-hungerstreik-100.html\">BR<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>&raquo;Es gab keine Rechtsgr&uuml;nde f&uuml;r Einkesselung&laquo;<\/strong><br>\nEhemaliger Gr&uuml;nen-Politiker vertritt Mittelst&auml;ndler, die bei &raquo;Blockupy&laquo; nicht dabei sein durften. Gespr&auml;ch mit Rupert von Plottnitz<br>\nHerr Plottnitz, Sie vertreten als Anwalt 14 Anzeigensteller der Demo am 1. Juni in Frankfurt am Main. Die sind eher untypisch daf&uuml;r, wie man sich gemeinhin Blockupy-Aktivisten vorstellt, weil sie dem gehobenen Mittelstand angeh&ouml;ren&hellip;<br>\nMeine Mandanten sind Architekten, &Auml;rzte, Journalisten, darunter der Stadtplaner Professor Dietrich Wilhelm Dreysse und der Chirurg Bernd Lohmann. Die von Ihnen ge&auml;u&szlig;erte Vorstellung, der Mittelstand sei bei dieser Demonstration gegen die europ&auml;ische Krisenpolitik kaum vertreten gewesen, teile ich nicht. Ich bin sicher: Alle gesellschaftlichen Gruppierungen waren dabei. Die Gruppe meiner Mandanten befand sich nicht im von der Polizei errichteten Kessel, aber unmittelbar dahinter. Aus ihrer Sicht wurden sie durch die Bildung des Kessels bis zum sp&auml;ten Abend gewaltsam am Demonstrieren gehindert. F&uuml;r sie stellt sich dies als N&ouml;tigung ohne Rechtsgrund dar. Die Anzeige richtet sich gegen den Frankfurter Polizeipr&auml;sidenten Achim Thiel, den Einsatzleiter Harald Schneider sowie gegen namentlich noch nicht bekannte Verantwortliche, die an der Vereitelung der Demonstration beteiligt waren &ndash; darunter m&ouml;glicherweise auch der hessische Innenminister Boris Rhein (CDU).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/07-08\/048.php\">junge Welt<\/a> \n<p><strong>Dazu: Linke wirft Rhein L&uuml;gen vor<\/strong><br>\nDie Linke bleibt dabei: Der Polizeikessel bei der Blockupy-Demonstration soll geplant gewesen sein. Innenminister Boris Rhein (CDU) habe die &Ouml;ffentlichkeit &bdquo;nachweislich belogen&ldquo;. Auch ein Anwalt erhebt schwere Vorw&uuml;rfe gegen die Polizei.<br>\nIm Streit um den Polizeieinsatz gegen die Demonstration des Blockupy-B&uuml;ndnisses vor vier Wochen hat die Linke der Polizeif&uuml;hrung erneut vorgeworfen, die Einkesselung geplant zu haben. Nach Augenzeugenberichten h&auml;tten sich schon vor Eintreffen der Demospitze 1500 bis 2000 Beamte an der Untermainbr&uuml;cke befunden, sagte die Vorsitzende der Linksfraktion im Landtag, Janine Wissler, am Freitag in Wiesbaden.<br>\nSie berichtete, nach Angaben des J&uuml;dischen Museums h&auml;tten sich dort schon ab 10.30 Uhr Beamte nach guten Sichtpositionen umgesehen. &bdquo;Es war von Anfang an klar, dass dort etwas passieren w&uuml;rde.&ldquo; Innenminister Boris Rhein (CDU) habe die &Ouml;ffentlichkeit &bdquo;nachweislich belogen&ldquo;. Rhein und die Polizeif&uuml;hrung hatten die Einkesselung von 900 Personen mit Vermummungen und Straftaten aus den Reihen der Demonstranten heraus begr&uuml;ndet.<br>\nAuch der Rechtsanwalt Paulo Dias, der mit einigen Kollegen in den Kessel geraten war, erhob Vorw&uuml;rfe gegen die Polizei. Obwohl die Beamten durchgesagt h&auml;tten, Freiwillige k&ouml;nnten den Kessel verlassen, sei ihnen dies verweigert worden, berichtete Dias. Die Aussage von Innenminister Rhein, bei Abgabe der Personalien sei das Verlassen des Kessels m&ouml;glich gewesen, sei &bdquo;mit der Realit&auml;t nicht in Einklang zu bringen&ldquo;. Als einer seiner Mandanten mit Pfefferspray in den Augen am Boden lag, sei ihm der Zugang zu dem Mann mit den Worten verwehrt worden, &bdquo;dass mein Mandant derzeit keinen Anwalt br&auml;uchte&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/blockupy-frankfurt\/blockupy-polizeieinsatz-linke-wirft-rhein-luegen-vor,15402798,23613400.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Gesundheit ist eine Ware. Klassenloses Krankenhaus statt Wettbewerbsklinik<\/strong><br>\nEs gibt Alternativen zum real existierenden Gesundheitswesen.<br>\n&raquo;In ein paar Jahren wird das Gesundheitswesen unbezahlbar sein&laquo;, droht uns die ver&ouml;ffentlichte Meinung seit Jahren. Und warum? Es liegt angeblich am demografischen Wandel, am medizinisch-technischen Fortschritt, der Freibiermentalit&auml;t der Patienten. Mit solchen &raquo;Argumenten&laquo; werden Privatisierungen im Gesundheitswesen als unumg&auml;nglich vorangetrieben; &auml;rztliche Leistungen aus dem Katalog der gesetzlichen Krankenkassen gestrichen, Zuzahlungspflichten begr&uuml;ndet. Derweil verdient nicht nur die Pharmaindustrie Unsummen. Doch wer kritisiert hier was und warum? Nadja Rakowitz wirft einen kritischen Blick auf das real existierende Gesundheitssystem &ndash; und zeigt, dass Alternativen sogar innerhalb kapitalistischer Verh&auml;ltnisse m&ouml;glich sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/826466.klassenloses-krankenhaus-statt-wettbewerbsklinik.html\">ND<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h22\"><\/a><strong>Jeder Vierte will weg von der Uni<\/strong><br>\n26 Prozent aller Hochschulbesch&auml;ftigten, so die aktuelle DGB-Befragung, erleben die Rahmenbedingungen als so niederdr&uuml;ckend, dass sie sich keine langfristige Arbeit an Universit&auml;ten und Fachhochschulen vorstellen k&ouml;nnen&hellip;<br>\nDass sich die Arbeitsbedingungen an deutschen Hochschulen in den vergangenen Jahren eklatant verschlechtert haben, belegt nicht nur eine Vielzahl pers&ouml;nlicher Erfahrungsberichte. Mittlerweile liegt eine beachtliche Anzahl belastbarer Studien vor, die sich mit der Lage studentischer Hilfskr&auml;fte und Mitarbeiter besch&auml;ftigen (Eine neue Form prekarisierter Arbeitnehmer) oder gleich die Gesamtsituation des wissenschaftlichen Nachwuchses in den Blick nehmen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/39\/39451\/1.html\">Telepolis<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/nrw.dgb.de\/presse\/++co++d14bd232-df29-11e2-af1f-525400808b5c\">DGB NRW: Arbeitsbedingungen an Hochschulen dringend verbessern<\/a>\n<p>Dagegen allerdings die Jubelmeldung des BMBF:<\/p>\n<p><strong>3.000 neue Stellen und vielf&auml;ltige Ma&szlig;nahmen f&uuml;r gute Lehre an Hochschulen \/ Rachel: &ldquo;Qualit&auml;tspakt Lehre hat enorme Dynamik ausgel&ouml;st&rdquo;<\/strong><br>\n3.000 neue Stellen an 186 Hochschulen in ganz Deutschland &ndash; von Professuren &uuml;ber den Mittelbau bis zu technischem und Verwaltungspersonal: das geh&ouml;rt zu den ersten Erfolgen des Qualit&auml;tspakts Lehre, dem Bund-L&auml;nder-Programm f&uuml;r bessere Studienbedingungen und mehr Qualit&auml;t in der Lehre.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bmbf.de\/press\/3484.php%20\">BMBF<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h23\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: &ldquo;Sehe mich nicht in der Lage, weitere Absagen entgegenzunehmen&rdquo;<\/strong><br>\nWenn Absage auf Absage folgt, verliert selbst der motivierteste Bewerber irgendwann die Geduld. Ein Lehrstellensuchender hat deshalb einem Arbeitgeber einfach schriftlich sein Kommen angek&uuml;ndigt &ndash; obwohl ihn die Firma zuvor abgelehnt hatte.<br>\nDie Jobsuche kostet Zeit, Geld, aber vor allem: Nerven. Wer mag es da irgendjemandem verdenken, wenn sie\/er selbige nach dem x-ten Misserfolg verliert und zur&uuml;ckschl&auml;gt. Auf kreative Weise hat das ein Lehstellensuchender getan &ndash; und eine Absage auf die Absage formuliert.<br>\nDabei wahrt der Verfasser aber durchaus die Regeln der H&ouml;flichkeit. In dem anonymisierten Schreiben hei&szlig;t es:\n<blockquote><p><em>Sehr geehrte Frau _,<\/em><br>\n<em>vielen Dank f&uuml;r Ihren Brief vom 25. M&auml;rz. Nachdem ich sorgf&auml;ltig &uuml;ber Ihre Absage auf meine Bewerbung nachgedacht habe, bin ich leider zu dem Entschluss gekommen, Ihre Absage nicht akzeptieren zu k&ouml;nnen.<\/em><br>\n<em>Ich habe dieses Jahr eine hohe Anzahl Absagen erhalten und sehe mich leider nicht in der Lage, weitere Absagen entgegennehmen zu k&ouml;nnen.<\/em><br>\n<em>Ein Foto des Schreibens fand seinen Weg ins soziale Netzwerk Facebook, wo es seit der <a href=\"http:\/\/www.kaputtmutterfischwerk.de\/?p=2288\">Erstver&ouml;ffentlichung im Blog Kraftfuttermischwerk<\/a> tausendfach geteilt und geliked wurde. <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/photo.php?fbid=10151707623858633&amp;set=a.177180783632.119963.132153568632&amp;type=1\">Allein knapp 30.000 Menschen bewerteten den entsprechenden Eintrag des SZ-Magazins bislang mit &ldquo;Daumen hoch&rdquo;<\/a>.<\/em><br>\n<em>Das liegt neben der genial-dreisten Idee sicher auch am Ton des Briefs: Er karikiert und imitiert jene zynisch-freundlichen Floskeln, die in Job-Absagen &uuml;blich sind. So f&auml;hrt der frustrierte Lehrstellenbewerber fort:<\/em><br>\n<em>Trotz Ihrer freundlichen, vorgeschriebenen Absage, entspricht sie momentan nicht meinen Bed&uuml;rfnissen &ndash; daher bedauere ich Ihnen mitteilen zu m&uuml;ssen, dass ich die Lehrstelle als Kaufmann bei Ihnen am 18. August antreten werde.<\/em><br>\n<em>Ich freue mich schon darauf, Sie pers&ouml;nlich kennenzulernen.<\/em>\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/karriere\/abgelehnter-azubi-sehe-mich-nicht-in-der-lage-weitere-absagen-entgegenzunehmen-1.1714225\">S&uuml;ddeutsche.de<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h24\"><\/a><strong>Das Letzte: Skurriler Werbespot der Bundeswehr: Sterben f&uuml;r Bananen<\/strong><br>\nMit dem Videoclip &ldquo;Marine Trailer Bananen&rdquo; will die Deutsche Marine zeigen, wie wichtig sie ist. Doch was h&auml;ngenbleibt, ist eine merkw&uuml;rdige Botschaft: Ohne Bundeswehr keine Bananen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/video\/bundeswehr-marine-wirbt-mit-skurillem-bananen-video-video-1280347.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-17887","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17887","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17887"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17887\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17891,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17887\/revisions\/17891"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17887"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17887"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17887"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}