{"id":17957,"date":"2013-07-12T09:07:35","date_gmt":"2013-07-12T07:07:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17957"},"modified":"2013-07-12T09:07:35","modified_gmt":"2013-07-12T07:07:35","slug":"hinweise-des-tages-1920","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17957","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17957#h01\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17957#h02\">Investieren statt Deutschland kaputt sparen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17957#h03\">Schuldenbremse: Kahlschlag im &ouml;ffentlichen Dienst verhindern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17957#h04\">Chinas Exporte gehen &uuml;berraschend zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17957#h05\">Prek&auml;re Arbeitsverh&auml;ltnisse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17957#h06\">Hartz IV: Elend und Ausb&uuml;rgerung im eigenen Land<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17957#h07\">Mindestlohn: Studie prophezeit Kaufkraftschub<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17957#h08\">Reformterror in Frankreich: Die n&auml;chste &bdquo;Rentenreform&ldquo; kommt alsbald &ndash; Die Zumutung zu viel?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17957#h09\">Neoliberale k&ouml;nnen das Pfeifen nicht lassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17957#h10\">Redezeit: Minidrohne mit Gift an Bord &ndash; Gespr&auml;ch mit Dr. Armin Krishnan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17957#h11\">Terror im Kiez<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17957#h12\">Kein Wunder in Brasilien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17957#h13\">Wahlprogramme im Schnelltest<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17957#h14\">Trotz Lehrernot: Von der Uni zum Arbeitsamt &ndash; viele Absolventen erhalten keine ad&auml;quate Stelle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17957#h15\">Waren Sie mal bei der Linkspartei?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17957#h16\">Streit um Zivilklausel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17957#h17\">Korrektur zum Artikel &bdquo;Wie sich die Argumente f&uuml;r die Austerit&auml;tspolitik in Luft aufgel&ouml;st haben&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17957#h18\">Tipp: &bdquo;Das M&auml;rchen der Deutschen&ldquo; &ndash; eine Dokumentation von Ralph T. Niemeyer<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17957&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Geheimdienste verstie&szlig;en gegen deutsches Recht<\/strong><br>\nWorauf k&ouml;nnten sich die Amerikaner bei ihren Aktivit&auml;ten berufen?<br>\nZun&auml;chst einmal auf sich selbst. Sie k&ouml;nnten die Argumentation ins Feld f&uuml;hren, dass Telekommunikation, die &uuml;ber amerikanische Server l&auml;uft, auch in ihren Rechtsbereich f&auml;llt und damit nicht den deutschen oder europ&auml;ischen Regeln unterliegt. Sie k&ouml;nnten aber auch historisch argumentieren. Zwar sagt die Bundesregierung, dass Verwaltungsvereinbarungen aus dem Jahr 1968, wonach die Westalliierten die deutschen Geheimdienste um Post- und Fernmeldekontrolle ersuchen k&ouml;nnten, faktisch bedeutungslos und entsprechend notwendige Anfragen seit 1990 nicht mehr gestellt worden seien. Doch die Vereinbarungen sind nach wie vor in Kraft.<br>\nDie Amerikaner k&ouml;nnten aber auch auf die Zeit nach dem 11. September 2001 verweisen. Damals hat die Nato den sogenannten B&uuml;ndnisfall ausgel&ouml;st. Der st&uuml;tzt sich auf Artikel 5 des Nato-Vertrages und sagt im Prinzip, dass die anderen Nato-Mitglieder einem angegriffenen Mitgliedstaat Hilfe leisten. Dabei treten die einzelnen Mitgliedstaaten, also auch Deutschland, gewisse Hoheitsrechte an eine zwischenstaatliche Organisation ab, also die Nato. Der Sonderermittler des Europarats zu den Geheimfl&uuml;gen und geheimen Gef&auml;ngnissen der CIA in Europa, Dick Marty, h&auml;lt es f&uuml;r sehr wahrscheinlich, dass damals den US-Geheimdiensten weitreichende Befugnisse zugebilligt wurden, die man nun nicht mehr kontrollieren k&ouml;nne. &bdquo;Man hat den Schl&uuml;ssel des Hauses an die CIA und andere Dienste der USA gegeben und man wei&szlig; heute nicht mehr, was die ganz genau mit diesem Schl&uuml;ssel gemacht haben&ldquo;, sagte Marty dem Deutschlandfunk.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/nsa-affaere-die-usa-koennen-sich-auf-den-buendnisfall-berufen\/8479458-3.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Angela Merkel, die Valium-Politikerin<\/strong><br>\nHaben Sie das Interview mit der Kanzlerin in der &bdquo;Zeit&ldquo; gelesen? Und sind sie dabei eingenickt? Dann hat Merkel, wieder einmal, gewonnen. Selbst bei diesem Thema: der Total&uuml;berwachung der Deutschen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/interview-zu-prism-und-snowden-angela-merkel-die-valium-politikerin-2037058.html\">Stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Der Merkel-Sound als Fahrstuhlmusik. Sehr sch&ouml;n formuliert.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Hans-Ulrich J&ouml;rges: Innenminister Friedrich in den USA wegen NSA-Aff&auml;re<\/strong><br>\nWutausbruch von J&ouml;rges<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.radioeins.de\/programm\/sendungen\/der_schoene_morgen\/kommentar\/hans_ulrich_joerges.html\">radio eins<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Whistleblower Daniel Ellsberg &uuml;ber Prism Vereinigte Stasi von Amerika<\/strong><br>\nWie zuletzt Edward Snowden verriet Daniel Ellsberg einst die USA. Mit seinen Enth&uuml;llungen &uuml;ber Vietnam galt er bisher als der wichtigste Whistleblower in der amerikanischen Geschichte. Nun &auml;u&szlig;ert er sich &uuml;ber Snowden &ndash; und hofft, dass dieser nicht ermordet werde. Amerika sei ein anderes Land geworden, so der 82-J&auml;hrige.<br>\nDaniel Ellsberg, 82, gilt als der bisher wichtigste Whistleblower in der amerikanischen Geschichte. Er wurde 1971 als Spion angeklagt, weil er als Mitarbeiter der Rand Corporation, die das Verteidigungsministerium beriet, die &bdquo;Pentagon Papers&ldquo; kopiert und an Zeitungen weitergeleitet hatte. Dabei handelte es sich um ein 7000 Seiten starkes Dokument, das Verteidigungsminister Robert McNamara in Auftrag gegeben hatte. Dieser Bericht dokumentierte die Beziehungen zwischen den USA und Vietnam von 1945 bis 1967. Vor allem aber zeigten diese Unterlagen, wie die amerikanische &Ouml;ffentlichkeit get&auml;uscht und in den Krieg getrieben worden war. Das Verfahren gegen Ellsberg wurde 1973 eingestellt. Die &bdquo;Pentagon Papers&ldquo; trugen ma&szlig;geblich dazu bei, dass sich die amerikanische &Ouml;ffentlichkeit gegen den Vietnamkrieg stellte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/whistleblower-daniel-ellsberg-ueber-prism-vereinigte-stasi-von-amerika-1.1718578\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<li><strong>Josef Foschepoth: Was darf die NSA in Deutschland: &bdquo;Alles&ldquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.radioeins.de\/programm\/sendungen\/der_schoene_morgen\/_\/Innenminister_Friedrich_will_dem_Buendnispartner__auf_die_Finger_klopfen_.html\">radio eins<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Investieren statt Deutschland kaputt sparen<\/strong><br>\nDeutschlands Infrastruktur br&ouml;ckelt. Schleusen, Br&uuml;cken, Stra&szlig;en und Gleise sind sanierungsbed&uuml;rftig. Doch die Schuldenbremse verhindert dringend ben&ouml;tigte Investitionen in Bund und L&auml;ndern. Aber: F&uuml;r unsere Zukunftsf&auml;higkeit muss der Staat  umfassend in Verkehrswege, Energie und Wohnungsbau investieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++e37ef676-ea16-11e2-b864-00188b4dc422\">DGB<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Schuldenbremse: Kahlschlag im &ouml;ffentlichen Dienst verhindern<\/strong><br>\nAb dem Jahr 2020 d&uuml;rfen die L&auml;nder wegen der &bdquo;Schuldenbremse&ldquo; nur noch konjunkturell bedingte Schulden aufnehmen.  Baden-W&uuml;rttemberg soll deshalb 30.000 Stellen im &ouml;ffentlichen Dienst streichen, so der dortige Rechnungshof. Damit stehen &ouml;ffentliche Sicherheit und Daseinsvorsorge auf dem Spiel, warnt der DGB und fordert h&ouml;here Staatseinnahmen statt weniger Personal.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++929b9128-e963-11e2-b835-00188b4dc422\">DGB<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es wird allm&auml;hlich einer breiteren &Ouml;ffentlichkeit klarer, wozu eine &bdquo;Schuldenbremse&ldquo; im Grundgesetz und jetzt auch noch der Fiskalpakt im europ&auml;ischen Vertragsrecht dienen. Die &bdquo;Schuldenbremse&ldquo; wird als politisch nicht mehr hinterfragbare Barriere genutzt um die sog. &bdquo;Sparpolitik&ldquo; im Sinne des Abbaus staatlicher Leistungen jeglicher Art, vor allem aber von Sozialleistungen, Gehaltsk&uuml;rzungen und\/oder Stellenabbau im &Ouml;ffentlichen Dienst durchzusetzen. Mit dem Verweis auf die &bdquo;Schuldengrenze&ldquo; k&ouml;nnen und m&uuml;ssen die Regierungen von Bund und L&auml;ndern, ohne dass dies noch der politischen Debatte unterliegt, jede &bdquo;Sparma&szlig;nahme&ldquo; begr&uuml;nden und als zwingend darstellen.<br>\nDer DGB und die meisten Gewerkschaften waren zwar von Anfang an gegen die &bdquo;Schuldenbremse&ldquo; (siehe z.B. <a href=\"http:\/\/www.oeko-works.de\/fileadmin\/oekoworks\/dokumente\/gewerkschaften\/DGB\/08-06-27-DGB_Stellungnahme_Fortschrittsbericht_2008_Nationale_Nachhaltigkeit.pdf\">hier [PDF &ndash; 110 KB]<\/a>), aber richtig Gegendruck ging von der Gewerkschaftsbewegung nicht aus. Vor allem gegen&uuml;ber der SPD, die ja die Grundgesetz&auml;nderung unterst&uuml;tzt und auch gefordert hat, h&auml;tte sich der DGB massiver wehren k&ouml;nnen, ja m&uuml;ssen. Jetzt klagt man &uuml;ber versch&uuml;ttete Milch.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Chinas Exporte gehen &uuml;berraschend zur&uuml;ck<\/strong><br>\nDas Exportvolumen Chinas ist im Juni erstmals seit Anfang 2012 zur&uuml;ckgegangen. Das Minus betrug 3,1 Prozent. Auch die Einfuhren sanken. Das Minus habe hier 0,7 Prozent betragen, teilte die Zollverwaltung in Peking mit. Experten hatten im Juni mit einem Exportzuwachs von bis zu vier Prozent gerechnet. Mit dem Minus von 3,1 Prozent auf 174 Milliarden US-Dollar lagen die Exporte im Juni weit unter dem Plus von 10,4 Prozent f&uuml;r die erste Jahresh&auml;lfte. &Auml;hnlich war der Importr&uuml;ckgang von 0,7 Prozent auf 147 Milliarden US-Dollar deutlich entfernt von dem Zuwachs von 6,7 Prozent f&uuml;r die ersten sechs Monate. F&uuml;r die Exporteure fiel das Minus im Handel mit der Europ&auml;ischen Union besonders gro&szlig; aus: Hier betrug der R&uuml;ckgang 8,3 Prozent. In die USA, dem wichtigsten Markt f&uuml;r chinesische Unternehmen, wurden 5,4 Prozent weniger Waren verkauft. Die neue chinesische F&uuml;hrung will die Wirtschaft umbauen und nimmt daf&uuml;r ein schw&auml;cheres Wachstum in Kauf. Volkswirte gehen davon aus, dass es sich im Jahresvergleich im zweiten Quartal auf 7,5 Prozent abschw&auml;cht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2013-07\/china-konjunktur-exporte-rueckgang\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es ist kein Wunder, dass das krisengesch&uuml;ttelte Europa immer weniger chinesische Exporte aufnimmt. Bereits im Oktober 2012  &uuml;bernahmen wegen der schwachen Nachfrage aus Europa die USA den Rang als Chinas gr&ouml;&szlig;ter Importeur. Ein wenig geht in der allgemeinen Berichterstattung die Nachricht unter, dass auch die Importe zur&uuml;ckgegangen sind. In Deutschland ist viel die Rede von der starken Nachfrage aus dem nichteurop&auml;ischen Ausland. Die neuesten Zahlen aus China lassen ahnen, dass auch die deutschen Exporte nach China weiter zur&uuml;ckgehen k&ouml;nnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Prek&auml;re Arbeitsverh&auml;ltnisse<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Bundesrichter schr&auml;nken Leiharbeit ein<\/strong><br>\nDas Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass Leiharbeitnehmer ausdr&uuml;cklich nur vor&uuml;bergehend eingesetzt werden d&uuml;rfen. Die IG Metall spricht von einem Paukenschlag. Eine konkrete H&ouml;chstdauer wurde jedoch nicht genannt.<br>\nDas Bundesarbeitsgericht hat den Spielraum von Unternehmen beim Einsatz von Leiharbeitnehmern deutlich eingeschr&auml;nkt. Sie d&uuml;rfen Zeitarbeiter nicht mehr auf unbestimmte Zeit einsetzen, sondern nur noch vor&uuml;bergehend. Versuchen sie es dennoch, kann der Betriebsrat die Einstellung blockieren, indem er die Zustimmung verweigert. Eine konkrete H&ouml;chstdauer nannten die Erfurter Bundesrichter in ihrer Entscheidung allerdings noch nicht. Das d&uuml;rfte zu erheblicher Unsicherheit unter Arbeitgebern f&uuml;hren (Az.: 7 ABR 91\/11).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/kein-einsatz-mehr-auf-unbestimmte-zeit-bundesrichter-schraenken-leiharbeit-ein-12279249.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Allzeithoch f&uuml;r Teilzeitjobs<\/strong><br>\nOhne Teilzeit geht in Deutschland fast nichts mehr. Im Schnitt bieten mittlerweile 92 Prozent aller deutschen Unternehmen Teilzeitstellen an. Das geht aus einer Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts Ifo im Auftrag des Personaldienstleisters Randstad hervor, die dem KarriereSPIEGEL exklusiv vorliegt.<br>\nGrund f&uuml;r den Boom d&uuml;rfte vor allem die Gesetzeslage sein: Arbeitnehmer haben einen einklagbaren Anspruch auf Teilzeit, wenn sie seit mindestens sechs Monaten dort t&auml;tig sind und das Unternehmen mehr als 15 Besch&auml;ftigte hat. Ausnahmen gelten nur, wenn betriebliche Gr&uuml;nde dagegen sprechen, zum Beispiel weil Teilzeit mit den Arbeitsabl&auml;ufen oder der Sicherheit im Unternehmen nicht vereinbar ist oder unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ige Kosten entst&uuml;nden.<br>\n98 Prozent der Unternehmen mit 250 und mehr Besch&auml;ftigten bieten ihren Arbeitnehmern Teilzeitmodelle an. Doch auch die Zahl der kleinen Betriebe, die ihre Mitarbeiter in Teilzeit besch&auml;ftigen, kann sich sehen lassen: 90 Prozent der Firmen mit bis zu 49 Mitarbeitern bieten Teilzeitjobs an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/karriere\/berufsleben\/teilzeitjobs-immer-mehr-firmen-bieten-flexible-arbeitszeit-a-909732.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>56 Prozent der Berlinerinnen prek&auml;r besch&auml;ftigt<\/strong><br>\nFlexible Arbeitsverh&auml;ltnisse, also Teilzeit, befristete Vertr&auml;ge, geringf&uuml;gige Besch&auml;ftigung und Leiharbeit nehmen in Berlin stark zu. Davon sind Frauen besonders betroffen, geht aus dem &bdquo;Betriebspanel Berlin&ldquo; hervor, der dem Tagesspiegel vorliegt. 56 Prozent der Arbeitnehmerinnen hatten 2012 keine unbefristete Vollzeitstelle, sondern mussten mit einer &bdquo;atypischen Besch&auml;ftigung&ldquo; vorliebnehmen, hei&szlig;t es in der repr&auml;sentativen Arbeitgeberbefragung. Bei den M&auml;nnern sind es nur 26 Prozent. Arbeitssenatorin Dilek Kolat (SPD) &auml;u&szlig;erte sich besorgt. Der Bedarf an Fachkr&auml;ften in Berlin stieg im vergangenen Jahr auf 100 000, aber 30 000 Stellen konnten nicht besetzt werden. Kolat beklagte in diesem Zusammenhang, dass nur jeder f&uuml;nfte Berliner Betrieb ausbildet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/56-prozent-der-berlinerinnen-prekaer-beschaeftigt\/8473466.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Entscheidend ist die Dynamik. Der Anteil der Teilzeitbesch&auml;ftigten stieg in Berlin von 1996 bis 2012 von 17 auf 28 Prozent. Fast jede zweite Neueinstellung <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/betriebspanel-berlin-dringend-gesucht-fachkraefte\/8473256.html\">ist befristet<\/a>. Damit n&auml;hert sich Berlin in riesigen Schritten einer anderen Bundeshauptstadt. In Washington breitet sich im Schatten des Kapitols Armut aus. 23 Prozent der Bev&ouml;lkerung Washingtons erhielten in 2012 Lebensmittelbeihilfen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>&bdquo;Davon kann niemand leben&ldquo;<\/strong><br>\nUnternehmen k&ouml;nnen Auftr&auml;ge heute weltweit ausschreiben, sich die besten Talente sichern und auch noch Lohnkosten sparen. Auf Online-Plattformen schreiben sie Gelegenheitsjobs aus. F&uuml;r viele Selbst&auml;ndige ist das eine einfache und bequeme M&ouml;glichkeit, Geld zu verdienen. Doch es gibt auch Schattenseiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/digitale-tageloehner-davon-kann-niemand-leben-1.1717998\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Hartz IV: Elend und Ausb&uuml;rgerung im eigenen Land<\/strong><br>\nBrot, Butter und Zahnpasta brauche ich zum Existieren. Will ich dagegen leben, geh&ouml;ren dazu kleine Extras, die das Leben bereichern: Blumen f&uuml;r die Liebste; kleine Ausfl&uuml;ge zu sch&ouml;nen Wandergebieten; mal eine Eintrittskarte f&uuml;r Kino oder Konzert; f&uuml;r den botanischen Garten, wo ich auch gern mal einen Kaffee bestelle; einen Freund in der Nachbarschaft besuchen und ihm eine Flasche Wein kaufen; den Kindern an Weihnachten mehr als eine Tafel Schokolade vom Aldi schenken &hellip; Wenn ich mir all das nicht mehr leisten kann, lebe ich wohl in einem Drittweltland &ndash; oder ich bin Hartz IV-Empf&auml;nger. Hartz IV ist die Strafe f&uuml;r das schlimmste Vergehen, das unsere Gesellschaft kennt: von der Wirtschaft vor&uuml;bergehend oder dauerhaft nicht &ouml;konomisch verwertbar zu sein. Nicht nur &ldquo;Luxus&rdquo;, Auto und Urlaubsreise, auch einfachste menschliche Begegnungen bleiben das Privileg der Ober- und Mittelschicht. F&uuml;r den Rest bleibt die Teilhabe am Fernsehprogramm.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/2013\/07\/11\/hartz-iv-elend-und-ausburgerung-im-eigenen-land\/\">Hinter den Schlagzeilen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Mindestlohn: Studie prophezeit Kaufkraftschub<\/strong><br>\nDie Einf&uuml;hrung eines allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro ist nicht nur sozial, sondern n&uuml;tzt auch der Wirtschaft. Um mehr als 19,1 Milliarden Euro w&uuml;rde die Kaufkraft in Deutschland bei einem Mindestlohn von 8,50 Euro zunehmen, so das Ergebnis einer Studie des Pestel Instituts im Auftrag der Gewerkschaften ver.di und NGG.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++7639f47c-e957-11e2-ae28-00188b4dc422\">DGB<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.verdi.de\/themen\/nachrichten\/++co++f0d646de-e89b-11e2-b056-5254008a33df\">Bei ver.di gibt es den Bericht des Pesel-Instituts als Download<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Reformterror in Frankreich: Die n&auml;chste &bdquo;Rentenreform&ldquo; kommt alsbald &ndash; Die Zumutung zu viel?<\/strong><br>\nThere is no alternative: Das ber&uuml;hmte &bdquo;Tina-Prinzip&ldquo;, das auf die fr&uuml;here britische Premierministerin Margaret Thatcher zur&uuml;ckgef&uuml;hrt wird, gilt auch in den Augen eines Gro&szlig;teils der sozialdemokratischen und gr&uuml;nen RegierungspolitikerInnen in Frankreich. Dass die Wirtschafts- und Sozialpolitik der alten, im Fr&uuml;hjahr 2012 abgew&auml;hlten Rechtsregierung &uuml;ber weite Strecken hin ,alternativlos&lsquo; war &ndash; die damals oppositionelle Sozialdemokratie h&auml;tte es nie offen einger&auml;umt, die nunmehr regierende Sozialdemokratie dagegen scheint es jeden Tag unter Beweis zu stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/internationales\/frankreich\/politik-frankreich\/reformterror-in-frankreich-die-nachste-rentenreform-kommt-alsbald-die-zumutung-zu-viel\/\">Langfassung eines Berichtss in der WOZ in Labour Net<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Neoliberale k&ouml;nnen das Pfeifen nicht lassen<\/strong><br>\nDer Bundes-Gauck und zahlreiche Medien, wie etwa die Frankfurter Allgemeine bewundern Lettland, das demn&auml;chst gegen den Willen seiner eigenen Bev&ouml;lkerung der Eurozone beitreten wird, f&uuml;r seine wirtschaftliche Entwicklung. (&hellip;) Doch was ist dran an der Behauptung, Lettland habe ein erfolgreiches Gesundungsprogramm absolviert und Haushaltsdisziplin mit Reformen kombiniert? Lettland musste mit Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 den st&auml;rksten Wirtschaftseinbruch aller EU-Staaten hinnehmen (-4,6 Prozent und &ndash;18 Prozent im Jahr 2009). Die Arbeitslosenquote stieg auf 21 Prozent. Es folgte ein radikales K&uuml;rzungsprogramm, das bei einigen hierzulande offenbar die Freudentr&auml;nen in die Augen treibt. Rund 30 Prozent der Besch&auml;ftigten im &ouml;ffentlichen Dienst wurden entlassen und dem Rest das Gehalt um 40 Prozent gek&uuml;rzt. Ob so ein Gesundungsprogramm Herr Frankenberger von der FAZ auch akzeptieren w&uuml;rde? Er w&uuml;rde wohl auswandern und genau das taten auch rund 340.000 Letten. Das sind etwa 14 Prozent der Gesamtbev&ouml;lkerung, die der baltische Staat seit dem Jahr 2000 verlor. Die Arbeitslosenrate sank also, weil die Menschen fluchtartig das Land verlie&szlig;en. (&hellip;) Lettland geh&ouml;rt zwar zu den Staaten der EU, in denen die Wirtschaft am rasantesten w&auml;chst. Allerdings nimmt auch die Armut im Vergleich am schnellsten zu. Weit &uuml;ber 20 Prozent der lettischen Bev&ouml;lkerung leben unterhalb der Armutsgrenze oder m&uuml;ssen erhebliche materielle Einschr&auml;nkungen in Kauf nehmen. Die Behauptung, da h&auml;tte etwas funktioniert, stimmt auch aus &ouml;konomischer Betrachtung nicht. Fakt ist, dass ein v&ouml;llig normaler Aufholprozess der lettischen Wirtschaft nach dem Einbruch stattgefunden hat. Preisbereinigt lag das lettische BIP 2012 um etwas mehr als 12 Prozent unter dem Wert von 2007. Die aktuellen Wachstumsraten haben sich wie in den anderen L&auml;ndern Europas ebenfalls verlangsamt. (&hellip;) Bei n&auml;herer Betrachtung f&auml;llt weiterhin auf, dass der lettische Staat g&auml;nzlich auf eine progressive Einkommenssteuer verzichtet und stattdessen das lineare Modell einer flat tax bevorzugt und vor allem auch Unternehmen und Kapital aus dem Ausland g&uuml;nstige Rahmenbedingungen bietet, die zuletzt im Fall Zyperns noch verteufelt wurden. Das Steueraufkommen und damit die Staatseinnahmen sind mit 27 bis 28 Prozent vom BIP dementsprechend niedrig (EU-Schnitt: 38,4 Prozent). Insgesamt ist die Steuergesetzgebung des Landes &auml;u&szlig;erst fragw&uuml;rdig und sollte gerade aus Stabilit&auml;tsgesichtspunkten verst&auml;rkt unter die Lupe genommen werden. Wie sagte Bundesfinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble mit Blick auf Zypern so sch&ouml;n? Deren Gesch&auml;ftsmodell sei gescheitert. Nun, Lettland betreibt ein &auml;hnliches Modell, doch hier scheint die Bewunderung mal wieder zu &uuml;berwiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/tautenhahn.blog.de\/2013\/07\/10\/neoliberale-pfeifen-lassen-16227171\/\">Andr&eacute; Tautenhahn<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Redezeit: Minidrohne mit Gift an Bord &ndash; Gespr&auml;ch mit Dr. Armin Krishnan<\/strong><br>\nDr. Armin Krishnan, geboren 1975 in M&uuml;nchen, ist Professor f&uuml;r Security Studies und lehrt in den USA, an der East-Carolina-University u. a. Geheimdienst-Forschung. Er hat in M&uuml;nchen und England politische Wissenschaften studiert und sich dabei auf Sicherheitspolitik besonders im Bereich R&uuml;stung und Geheimdienst spezialisiert. Er ist Autor mehrer B&uuml;cher &uuml;ber moderne Kriegsf&uuml;hrung &ndash; sein neuestes hei&szlig;t: &bdquo;Gezielte T&ouml;tung &ndash; Die Zukunft des Krieges&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/medien.wdr.de\/m\/1373535645\/radio\/redezeit\/wdr5_redezeit_20130711.mp3\">WDR5 [MP3]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Terror im Kiez<\/strong><br>\nScheiben eingeworfen, Haust&uuml;r besch&auml;digt, Briefkasten gesprengt: Die Filmmacher begleiten die Familie S., die von Rechtsextremen bedroht wird. Auf der Spur des rechten Terrors sto&szlig;en Jo Goll und Torsten Mandalka immer wieder auf die NPD.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ardmediathek.de\/das-erste\/reportage-dokumentation\/terror-im-kiez?documentId=15805192\">ARD-Mediathek<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kein Wunder in Brasilien<\/strong><br>\nDas Bild des freundlichen Riesen vom Amazonas zeigt schon seit Langem deutliche Risse. Die Schattenseiten einer beispiellosen wirtschaftlichen Erfolgsgeschichte treten immer klarer zutage. F&uuml;r Dilma Rousseffs Arbeiterpartei wird es h&ouml;chste Zeit, Farbe zu bekennen. Bislang hat sie sich h&ouml;chst pragmatisch in das herrschende System gef&uuml;gt und mit allen und jedem Kompromisse gesucht und B&uuml;ndnisse geschlossen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2013\/07\/12.mondeText1.artikel,a0006.idx,1\">Le Monde diplomatique<\/a>\n<p><strong>Tipp: Neue Ausgabe der Le Monde diplomatique<\/strong><br>\nHeute erscheint die Juliausgabe von LMD als Beilage der taz und ab morgen im Kiosk, in der u.a. der Martine Bulard Samsungs Macht &uuml;ber Korea schildert http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2013\/07\/12.mondeText1.artikel,a0010.idx,0, Gerhard Dilger &uuml;ber die Schattenseiten der Traumfabrik Brasilien berichtet und Pierre Rimbert den Wert der Arbeit eines Streichquartetts analysiert. Cecibel Romero schreibt in ihrem Brief aus San Salvador &uuml;ber den gewaltt&auml;tigen Alltag der Stadt http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2013\/07\/12.mondeText1.artikel,a0013.idx,3, Dominique Kerouedan kritisiert die Arbeit der Weltgesundheitspolitik, Nasser Fakhoui erz&auml;hlt vom Glanz und Elend Teherans und Matthew Gandy berichtet &uuml;ber die besorgniserregende Verbreitung von Malaria in den Slums von Lagos.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/.aktaus\">Le Monde diplomatique &ndash; Inhaltsverzeichnis<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wahlprogramme im Schnelltest<\/strong><br>\nDie Parteien treten mit unterschiedlichen Positionen zur Wahl an. Tun sie das wirklich? Die taz hat die Programme nach Unterschieden und Gemeinsamkeiten durchforstet. Und mal geguckt, was die W&auml;hlerInnen daraus lernen k&ouml;nnen:\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2013%2F07%2F11%2Fa0056&amp;cHash=080ac22a11ff199c8b0b1cacf37234ca\">Die Gr&uuml;nen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2013%2F07%2F11%2Fa0061&amp;cHash=4eb8496e123c042c0159269a124d3923\">Linkspartei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2013%2F07%2F11%2Fa0066&amp;cHash=970743bdd641b50d67bd24ff5dba22bf\">Piraten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2013%2F07%2F11%2Fa0041&amp;cHash=e1fd2ec87c62902aec723394ef3f276e\">CDU\/CSU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2013%2F07%2F11%2Fa0046&amp;cHash=198645137132c9d9ff8e408cac1db978\">SPD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2013%2F07%2F11%2Fa0051&amp;cHash=2e362a3207c103523fbb0aad349e0216\">FDP<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2013%2F07%2F11%2Fa0071&amp;cHash=1b7dfee1a04a750f0f5395f3bb7b867a\">Fazit<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Dazu: <strong>Rechenspiele mit Herrn H&uuml;ther<\/strong><br>\nDas Institut der deutschen Wirtschaft ist bekannt f&uuml;r seine schlichte &ouml;konomische Sicht: Steuererh&ouml;hungen schlecht, Steuersenkungen gut. Jetzt hat es die Wahlprogramme der Parteien analysiert. Ergebnis: besser FDP w&auml;hlen. Warum SPD und Gr&uuml;ne dennoch allen Grund haben, dankbar zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/iw-studie-zu-parteiprogrammen-rechenspiele-mit-herrn-huether-1.1718239\">S&uuml;ddeutsche<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Wir d&uuml;rfen uns bei der S&uuml;ddeutschen wirklich f&uuml;r die klare Information bedanken, dass dieses wissenschaftliche Pseudo-Institut von den Arbeitgeberverb&auml;nden finanziert ist. Das ist nicht selbstverst&auml;ndlich; bestenfalls hei&szlig;t es manchmal vielleicht &bdquo;arbeitgebernah&ldquo;.<br>\nErg&auml;nzende Anmerkung Orlando Pascheit: Das Institut der deutschen Wirtschaft ist bekannt f&uuml;r seine schlichte &ouml;konomische Sicht: Steuererh&ouml;hungen schlecht, Steuersenkungen gut. Jetzt hat es die Wahlprogramme der Parteien analysiert. Ergebnis: besser FDP w&auml;hlen. Warum SPD und Gr&uuml;ne dennoch allen Grund haben, dankbar zu sein.<br>\nH&uuml;ther pr&auml;sentiert vor Journalisten eine neue Studie seines Hauses. Darin haben seine Mitarbeiter die Wahlprogramme der Parteien aus Sicht der &Ouml;konomen beleuchtet. Nach IW-Lesart sieht die Welt so aus: Alle Parteien bis auf die FDP belasten die B&uuml;rger. Alle Parteien bis auf die FDP w&uuml;rgen das Wachstum ab. Alle Parteien bis auf die FDP vernichten Arbeitspl&auml;tze.<br>\nDen Versprechen der Opposition, die Einnahmen wieder zu investieren, schenkt er ohnehin wenig glauben. H&uuml;ther h&auml;lt dagegen, Steuereinnahmen seien grunds&auml;tzlich nicht zweckgebunden. Au&szlig;erdem leuchte ihm &ldquo;die Begr&uuml;ndung f&uuml;r den Steuererh&ouml;hungsbedarf&rdquo; nicht ein. Schlagl&ouml;cher, geschlossene Schwimmb&auml;der und Theater, marode Schulen und Universit&auml;ten &ndash; H&uuml;ther h&auml;lt das alles f&uuml;r nicht so gravierend.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Wahlprogramme &ndash; Wie die Parteien Lobbyismus regulieren wollen<\/strong><br>\nF&uuml;r die derzeitigen Koalitionsparteien f&auml;llt der Blick in die Wahlprogramme ern&uuml;chternd aus. CDU und CSU haben ihr gemeinsames Wahlprogramm mit dem Motto &ldquo;Gemeinsam erfolgreich f&uuml;r Deutschland&rdquo; am 23. Juni verabschiedet. Die FDP hat ihr &ldquo;B&uuml;rgerprogramm&rdquo; mit dem Motto &ldquo;Damit Deutschland stark bleibt&rdquo; am 5. Mai verabschiedet. Vorschl&auml;ge f&uuml;r mehr Lobbytransparenz und Ma&szlig;nahmen gegen Lobbyverstrickungen finden sich darin nicht &hellip;<br>\nIm Gegensatz zu Schwarz-Gelb legen die jetzigen drei Oppositionsparteien erfreulicherweise alle konkrete Vorschl&auml;ge zur Regulierung von Lobbyismus vor.<br>\nEin &Uuml;berblick &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2013\/07\/wahlprogramme-wie-die-parteien-lobbyismus-regulieren-wollen\/\">LobbyControl<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Trotz Lehrernot: Von der Uni zum Arbeitsamt &ndash; viele Absolventen erhalten keine ad&auml;quate Stelle<\/strong><br>\nMit dem Slogan &ldquo;Lehrer werden in Sachsen&rdquo; wirbt der Freistaat um junge P&auml;dagogen, um die Personalnot an Schulen zu mildern. Dennoch erhalten viele Absolventen keine ad&auml;quate Stelle. Sie f&uuml;hlen sich vom Kultusministerium hinters Licht gef&uuml;hrt und &auml;u&szlig;erten am Mittwoch bei der Zeugnis&uuml;bergabe ihren Unmut.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lvz-online.de\/nachrichten\/mitteldeutschland\/trotz-lehrernot-von-der-uni-zum-arbeitsamt--viele-absolventen-erhalten-keine-adaequate-stelle\/r-mitteldeutschland-a-196717.html\">Leipziger Volkszeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Diesen Artikel k&ouml;nnen Sie nur im Abo lesen, aber den dort geschilderten Unmut <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/130712_Rede_Feierliche_Zeugnisuebergabe.pdf\">hier [PDF &ndash; 75 KB]<\/a>. Es lohnt sich, wenn man einen realistischen Einblick in die &bdquo;Bildungsrepublik Deutschland&ldquo; bekommen m&ouml;chte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Waren Sie mal bei der Linkspartei?<\/strong><br>\n&ldquo;Verfassungswidriges Vorgehen&rdquo;: Um einen Vortrag an einer Schule zu halten, braucht man eigentlich nur die Erlaubnis der Schulleitung. In Bayern reicht das aber nicht, wie ein Journalist gerade erfahren hat. Einem Gesinnungs-Test will er sich trotzdem nicht unterziehen.<br>\nManche Listen sind in Bayern etwas l&auml;nger als in anderen Bundesl&auml;ndern. Das &ldquo;Verzeichnis extremistischer oder extremistisch beeinflusster Organisationen&rdquo; zum Beispiel. Drei engbedruckte Seiten, knapp 300 Organisationen &hellip;<br>\nAnfang 2013 hat Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich von der CSU die &Uuml;berwachung der Linkspartei durch den Verfassungsschutz weitgehend eingestellt. Sein bayerischer Kollege Joachim Herrmann erkl&auml;rte dagegen, er sehe &ldquo;keinen Anlass zur &Auml;nderung unserer bayerischen Praxis&rdquo;.<br>\nAndreas Zumach bekam diese Liste gerade von einem Gymnasium im bayerischen Lindau zugeschickt. Zusammen mit seinem Honorarvertrag f&uuml;r einen Vortrag. Dazu sollte der Journalist, Korrespondent der Berliner Tageszeitung taz in Genf, die Frage beantworten, ob er Mitglied einer dieser Organisationen ist oder war. Zumach wunderte sich. Er wunderte sich sehr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/kontrolle-vortragender-an-bayerischen-schulen-waren-sie-mal-bei-der-linkspartei-1.1716826\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Aber <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/schwerpunkt\/lobbyismus-an-schulen\/\">Lehrmaterial von Unternehmensverb&auml;nden<\/a> schaffen es unkontrolliert und problemlos in den Unterricht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Streit um Zivilklausel<\/strong><br>\nDeutschlands R&uuml;stungsindustrie macht Bombengesch&auml;fte. Und die hiesigen Hochschulen mischen dabei kr&auml;ftig mit. Bis zu vier Milliarden Euro j&auml;hrlich flie&szlig;en heutzutage in die Hochschulforschung f&uuml;r Milit&auml;rs und Waffenschmieden. Doch es gibt Widerstand: Vielerorts legen sich Studierende ins Zeug, ihre Alma Mater mit einer sogenannten Zivilklausel auf eine friedliche und friedenschaffende Ausrichtung zu verpflichten. Hei&szlig; diskutiert wird das Thema aktuell in Kiel, K&ouml;ln und Bremen. In der Hansestadt k&ouml;nnte es demn&auml;chst sogar ein Gesetz dazu geben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-1557-zivilklausel-streit.php\">Studis Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Korrektur zum Artikel <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17842\">&bdquo;Wie sich die Argumente f&uuml;r die Austerit&auml;tspolitik in Luft aufgel&ouml;st haben&ldquo;<\/a><\/strong><br>\nUnser Leser F.S. schreibt uns:\n<blockquote><p>Liebe Nachdenkseiten,<br>\nich m&ouml;chte Sie darauf hinzuweisen, dass in der ansonsten ausgezeichneten &Uuml;bersetzung ein &ndash; meiner Meinung nach &ndash; gravierender &Uuml;bersetzungsfehler aufgetreten ist:<br>\nKrugman schreibt (unter 1. \/ erster Absatz):<br>\n&ldquo;their households were too deep in debt,&rdquo;<br>\ndie &Uuml;bersetzung lautet:<br>\n&ldquo;ihre Staatshaushalte waren zu stark verschuldet&rdquo;<br>\nKrugman meint aber offensichtlich, dass die privaten Haushalte zu tief verschuldet (gewesen) seien und nicht die Staatshaushalte (public debt), das hat er auch seit Jahren in seinem Blog und in seinen Kolumnen wiederholt ge&auml;ussert und auch entsprechende Daten dazu geliefert.<br>\nIch meine, dass das auch bei den NDS so gesehen wird und der &Uuml;bersetzungsfehler unbemerkt durchging.<\/p><\/blockquote>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Herr S. hat nat&uuml;rlich Recht. Wir haben den Fehler mittlerweile korrigiert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Tipp: &bdquo;Das M&auml;rchen der Deutschen&ldquo; &ndash; eine Dokumentation von Ralph T. Niemeyer<\/strong><br>\n&hellip; gibt es jetzt als <a href=\"https:\/\/vimeo.com\/69953698\">komplette Fassung im Netz<\/a>. Wir hatten am 21. Februar 2013 schon auf den Film <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16280\">hingewiesen<\/a>: Der Dokumentarfilmer Ralph T. Niemeyer hat auf eigene Faust einen Film &uuml;ber &bdquo;Rente, Pflege, soziale Unsicherheit&ldquo; produziert. Sehenswert.<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-17957","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17957","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17957"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17957\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17961,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17957\/revisions\/17961"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17957"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17957"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17957"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}