{"id":17963,"date":"2013-07-12T16:44:35","date_gmt":"2013-07-12T14:44:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17963"},"modified":"2015-11-09T13:06:39","modified_gmt":"2015-11-09T12:06:39","slug":"hinweise-des-tages-ii-115","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17963","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17963#h01\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17963#h02\">Wolfgang M&uuml;nchau: Die wirkliche Gefahr der Billigzinsen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17963#h03\">5,6 Millionen Jugendliche in der EU sind arbeitslos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17963#h04\">Mustersch&uuml;ler auf Ramschniveau: Die Regierungskrise in Portugal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17963#h05\">VW mit Absatzeinbruch in Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17963#h06\">Der Euro kommt nach Lettland, das b&ouml;se Erwachen folgt sp&auml;ter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17963#h07\">Graph of the day. Investments in the Eurozone, 2000-2013<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17963#h08\">Paul Krugman: Delusions of Populism  &ndash;  Der Wahn der Volksn&auml;he<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17963#h09\">Arbeiten ohne Ende: Der Abschied vom Ruhestand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17963#h10\">Je mehr Freihandel, desto mehr B&uuml;rokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17963#h11\">Globales Korruptionsbarometer schl&auml;gt aus: Jeder Vierte zahlt Schmiergeld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17963#h12\">Druck auf Spaniens Regierungspartei w&auml;chst: Auftr&auml;ge gegen Geldkoffer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17963#h13\">Globales Korruptionsbarometer schl&auml;gt aus: Jeder Vierte zahlt Schmiergeld<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17963#h14\">Netzwerke in Luxemburg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17963#h15\">Alternative f&uuml;r Deutschland &ndash; Radikale mit Schlipsen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17963#h16\">Am Tisch mit Egon Bahr, &bdquo;Verhandlungspartner&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17963#h17\">Das &auml;sthetische Ideal des Neoliberalismus<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17963&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Skype und Outlook mit Hintert&uuml;r<\/strong><br>\nDer Softwarekonzern Microsoft habe eng mit dem USA-Geheimdienst zusammengearbeitet, berichtet der Guardian. Menschenrechtler erstatten Anzeige in Paris.<br>\nDer Software-Riese Microsoft hat laut einem Guardian-Bericht dem US-Geheimdienst NSA geholfen, die Verschl&uuml;sselung von Daten durch Nutzer seiner Dienste zu umgehen. So habe Microsoft vor dem Start des neuen Web-Mail-Portals Outlook.com sichergestellt, dass die NSA stets einen Zugriff auf die Informationen bekommen k&ouml;nne, schrieb die britische Zeitung.<br>\nDer Windows-Konzern betonte in einer Stellungnahme, er kooperiere mit den Beh&ouml;rden nur in den F&auml;llen, in denen dies per Gesetz vorgeschrieben sei. Es handele sich nicht um einen fl&auml;chendeckenden Zugriff, sondern stets nur um Einzelf&auml;lle, wiederholte Microsoft.<br>\nDer Bericht basiert erneut auf Unterlagen des Informanten Edward Snowden, der bei der NSA gearbeitet hatte. In einem internen Schreiben hei&szlig;t es demnach, die Beh&ouml;rde habe &uuml;ber das &Uuml;berwachungsprogramm &bdquo;Prism&ldquo; Zugriff auf E-Mails bei den Microsoft-Diensten Hotmail, Live und Outlook.com, bevor sie verschl&uuml;sselt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taz.de\/!119740\/\">taz<\/a>\n<p>dazu: <strong>How Microsoft handed the NSA access to encrypted messages<\/strong><br>\nMicrosoft has collaborated closely with US intelligence services to allow users&rsquo; communications to be intercepted, including helping the National Security Agency to circumvent the company&rsquo;s own encryption, according to top-secret documents obtained by the Guardian.<br>\nThe files provided by Edward Snowden illustrate the scale of co-operation between Silicon Valley and the intelligence agencies over the last three years. They also shed new light on the workings of the top-secret Prism program, which was disclosed by the Guardian and the Washington Post last month.<br>\nThe documents show that:<\/p>\n<ul>\n<li>Microsoft helped the NSA to circumvent its encryption to address concerns that the agency would be unable to intercept web chats on the new Outlook.com portal;<\/li>\n<li>The agency already had pre-encryption stage access to email on Outlook.com, including Hotmail;<\/li>\n<li>The company worked with the FBI this year to allow the NSA easier access via Prism to its cloud storage service SkyDrive, which now has more than 250 million users worldwide;<\/li>\n<li>Microsoft also worked with the FBI&rsquo;s Data Intercept Unit to &ldquo;understand&rdquo; potential issues with a feature in Outlook.com that allows users to create email aliases;<\/li>\n<li>In July last year, nine months after Microsoft bought Skype, the NSA boasted that a new capability had tripled the amount of Skype video calls being collected through Prism;<\/li>\n<li>Material collected through Prism is routinely shared with the FBI and CIA, with one NSA document describing the program as a &ldquo;team sport&rdquo;.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Ist der Nato-B&uuml;ndnisfall der Schl&uuml;ssel?<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Sonderermittler des Europarates f&uuml;r Aktivit&auml;ten der CIA, Dick Marty, hat eine ebenso einfache wie &uuml;berraschende Antwort: Ausgangspunkt sei der Nato-Beschluss aus dem Herbst 2001, mit dem nach den Anschl&auml;gen des 11. September der B&uuml;ndnisfall ausgel&ouml;st wurde.<br>\nEin solcher Beschluss nach Artikel 5 des Nato-Vertrages verpflichtet alle Mitglieder, einem angegriffenen Staat in jeder, auch milit&auml;rischer Hinsicht, Beistand zu leisten. Nach der ordentlichen Sitzung des Nato-Rates sei damals eine Geheimsitzung einberufen worden, in der ein kleines Gremium alles Operative festgelegt habe, sagte Marty dem Deutschlandfunk. &bdquo;Man hat entschieden erstens, alle Operationen liegen bei der CIA. Die Mitgliedsstaaten der Nato, aber auch die Kandidaten zur Nato verpflichten sich, eine totale Immunit&auml;t dieser Agenten zu gew&auml;hren, was &uuml;brigens unrechtm&auml;&szlig;ig ist.<br>\nDritte Entscheidung: Die ganze Operation wird auf die h&ouml;chste Geheimnisstufe gesetzt.&ldquo; Das bedeute, dass diese Beschl&uuml;sse nur einzelnen Mitgliedern der europ&auml;ischen Regierungen bekannt gewesen seien &hellip;<br>\nDie schwarz-gelbe Koalition lehnte zuletzt im Dezember 2012 einen Antrag der Gr&uuml;nen ab, die Beendigung des Kriegszustandes der Nato herbeizuf&uuml;hren. &bdquo;Der Angriff auf die USA war mit den Anschl&auml;gen des 11. September 2001 nicht abgeschlossen, sondern wurde fortgesetzt, hat auch in weiteren Anschl&auml;gen und Anschlagsversuchen seinen Ausdruck gefunden und dauert bis heute an&ldquo;, hie&szlig; es zur Begr&uuml;ndung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik\/geheimdienste-ist-der-nato-buendnisfall-der-schluessel-,10808018,23648258.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Wolfgang M&uuml;nchau: Die wirkliche Gefahr der Billigzinsen<\/strong><br>\nDie Zinsen in der Euro-Zone werden auf Jahre extrem niedrig bleiben. Doch wer deshalb die Gefahr von Inflation und Spekulationsblasen heraufbeschw&ouml;rt, hat die Funktionsweise der Kreditwirtschaft nicht verstanden. Das wahre Risiko lauert woanders. Was n&uuml;tzen Billigzinsen, wenn die Banken sie nicht weiterleiten? Da die Weltwirtschaft erneut abflaut und die Euro-Krise wieder tobt, wird dieses Szenario immer wahrscheinlicher. Und dann m&uuml;sste man die Zinsen eigentlich noch weiter senken, aber bei null ist Schluss. In der &Ouml;konomie spricht man von einer Liquidit&auml;tsfalle. Wer in dieser Situation vor den Gefahren der niedrigen Zinsen warnt, zeigt nur, dass er weder die Funktionsweise der Geld- und Kreditwirtschaft versteht, noch die j&uuml;ngere Wirtschaftsgeschichte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/wolfgang-muenchau-ueber-die-zinspolitik-der-ezb-a-910361.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Der Titel irritiert, gemeint ist wohl, dass Niedrigzinsen keine Garantie f&uuml;r eine wirtschaftliche Erholung darstellen. Leider geht Wolfgang M&uuml;nchau nicht darauf ein, wie die Banken gezwungen werden k&ouml;nnten, diese Billigzinsen an die Realwirtschaft weiterzuleiten. Wie ratlos und wenig kunstfertig die Geldpolitik hier agiert, zeigt das Gedankenspiel Draghis auf, Strafzinsen f&uuml;r Banken einzuf&uuml;hren, die ihr Geld bei der EZB parken. &ndash; Zugegeben, eine genauso elementare, wie auch schwierige Aufgabe, sie k&ouml;nnte aber von einem Experten wie M&uuml;nchau schon einmal andiskutiert werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>5,6 Millionen Jugendliche in der EU sind arbeitslos<\/strong><br>\nIn den 28 EU-Staaten (Kroatien ist seit Juli neues Mitglied) gab es im Vorjahr 57,5 Millionen Jugendliche im Alter zwischen 15 und 24 Jahren. Davon waren 18,8 Millionen erwerbst&auml;tig, 5,6 Millionen waren arbeitslos. Weitere 33 Millionen waren Nichterwerbspersonen, das hei&szlig;t, viele waren noch in Ausbildung. Der Arbeitslosenanteil der Jugendlichen gemessen am Anteil der Bev&ouml;lkerung entspricht 9,7 Prozent, dagegen bel&auml;uft sich die Arbeitslosenrate auf 23,0 Prozent, bezogen auf die Erwerbsf&auml;higen in diesem Alter, teilte Eurostat am Freitag mit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1373512452536\/56-Millionen-Jugendliche-in-der-EU-sind-arbeitslos\">derStandard.at<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Mustersch&uuml;ler auf Ramschniveau: Die Regierungskrise in Portugal<\/strong><br>\nTrotz Umsetzung der Sparvorgaben und Strukturreformen von Europ&auml;ischer Kommission, EZB und IWF l&auml;uft es auch in Portugal alles andere als gut. Wie fragil und von der allgemein ger&uuml;hmten Stabilit&auml;t der politischen F&uuml;hrung Portugals abh&auml;ngig der &raquo;Konsolidierungskurs&laquo; des Staats letztlich aber ist, deutete sich in der Regierungskrise bereits an.  Zeitweilig war auch der Kurs der richtungweisenden zehnj&auml;hrigen Staatsanleihen um knapp zw&ouml;lf Prozent eingebrochen und betrug &uuml;ber acht Prozent. Vollst&auml;ndig erholt hat er sich bis heute nicht. Bei Neuausgaben muss die portugiesische Regierung mittlerweile 13,5 Prozent Zinsen gew&auml;hren &ndash; das nach Griechenland h&ouml;chsten innerhalb der Euro-Zone &ndash;, um &uuml;berhaupt noch an Geld zu kommen. Die Rating-Agentur Moody&rsquo;s hat mittlerweile den Bonit&auml;tsstatus des Landes gleich um vier Stufen von BAA1 auf BA2 gesenkt, was &raquo;Ramschniveau&laquo; bedeutet. &ndash; Es scheint, als best&auml;tige sich die Vorhersage Mohamed El-Erians, des Pr&auml;sidenten des weltgr&ouml;&szlig;ten Anleihe-Investors Pimco, der den Weg Portugals zu einem zweiten Griechenland bereits im vergangenen Jahr als &raquo;alternativlos&laquo; beschrieben und von der EU eine wachstumsorientierte Politik f&uuml;r das Land gefordert hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/jungle-world.com\/artikel\/2013\/28\/48057.html\">Jungle World<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>VW mit Absatzeinbruch in Europa<\/strong><br>\nEuropas gr&ouml;&szlig;ter Autobauer VW hat im ersten Halbjahr beim Neuwagenverkauf in Europa Einbu&szlig;en verzeichnet. Auf dem mit der Staatsschuldenkrise k&auml;mpfenden Kontinent schrumpfte der Absatz des Konzerns mit Pkw und leichten Nutzfahrzeugen in den Monaten J&auml;nner bis Juni um 3,5 Prozent auf 1,87 Millionen Neuwagen. Die boomende Nachfrage in den USA und China verlieh den Wolfsburgern mit ihren Marken Volkswagen, Audi, Porsche und Seat aber kr&auml;ftigen R&uuml;ckenwind und b&uuml;gelte die Einbu&szlig;en in Europa mehr als aus: Weltweit kletterten die Auslieferungen in der ersten Jahresh&auml;lfte um 5,5 Prozent auf 4,7 Millionen Neuwagen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1373512452353\/VW-mit-Absatzeinbruch-in-Europa\">derStandard.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Und schon wieder die &bdquo;Staatsschuldenkrise&ldquo;. Dabei sollte eigentlich bekannt sein, dass der Staat nicht sonderlich viele Autos kauft.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der Euro kommt nach Lettland, das b&ouml;se Erwachen folgt sp&auml;ter<\/strong><br>\nDer Wunsch Lettlands zur Euro-Einf&uuml;hrung ist ein Zeichen des Vertrauens in unsere gemeinsame W&auml;hrung und ein weiterer Beweis daf&uuml;r, dass diejenigen irrten, die den Zerfall der Euro-Zone vorhersagten.&rdquo;, sagt Olli Rehn laut Spiegel. Und die FAZ jubelt: &ldquo;Die Nachricht ist deswegen vergleichsweise sch&ouml;n, weil zum Jahresbeginn ein Land den Euro einf&uuml;hren wird, das nach einem scharfen Wirtschaftseinbruch als Folge der Finanzkrise ein erfolgreiches Gesundungsprogramm absolviert hat, das also ein Beispiel daf&uuml;r ist, dass die Kombination von strenger Haushaltsdisziplin und Wirtschaftsreformen durchaus funktioniert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.flassbeck-economics.de\/lettland-und-der-euro-anlass-fur-jubelarie-oder-trauermarsch\/\">Flassbeck Economics<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Graph of the day. Investments in the Eurozone, 2000-2013<\/strong><br>\nDespite record low-interest ECB-rates investments in the Eurozone are plummeting. To an extent this is caused because low ECB interest rates do not always translate into low-interest rates for households and non-financial companies. Even in the Netherlands mortgage interest rates, though declining, are still higher than in 2005. Let alone the crushing rates in southern Europe, &lsquo;crushing&rsquo; as inflation in these countries is between 2 to 6% lower than a few years ago while interest rates have barely declined. Aside &ndash; austerity started during the second half of 2010.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/aainvestments.gif\" alt=\"Investments in the Eurozone, 2000-2013\" title=\"Investments in the Eurozone, 2000-2013\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/rwer.wordpress.com\/2013\/07\/10\/graph-of-the-day-investments-in-the-eurozone-2000-2013\/\">Real World Economics Review<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Paul Krugman: Delusions of Populism  &ndash;  Der Wahn der Volksn&auml;he<\/strong><br>\nHaben Sie schon einmal von &rdquo;libert&auml;rem Populismus&rdquo; geh&ouml;rt? Wenn nicht, kommt das bald. Mit Sicherheit wird er im Radio und in Zeitungskolumnen im ganzen Land angepriesen werden, und zwar von denselben Leuten, die uns vor ein paar Jahren versichert haben, Paul Ryan sei die Verk&ouml;rperung des ernstzunehmenden, ehrlichen Konservativen. Hier also eine n&uuml;tzliche &ouml;ffentliche Bekanntmachung: Das ist purer Unsinn.<br>\nZum Hintergrund: Dies sind schwere Zeiten f&uuml;r konservative Intellektuelle  &ndash;  f&uuml;r jene in Thinktanks und Meinungsseiten Verankerten, die davon tr&auml;umen, die Republikaner k&ouml;nnten noch einmal zur &ldquo;Partei der Ideen&rdquo; werden. (Ob sie das jemals waren, sei dahingestellt.)<br>\nEine Zeit lang glaubten sie, ihren Superhelden in Paul Ryan gefunden zu haben. Der ber&uuml;hmte Ryan-Plan hat sich aber als nichts als Lug und Trug herausgestellt, und ich vermute, auch Konservative realisieren insgeheim, dass der Verfasser mehr Schaumschl&auml;ger als Vision&auml;r ist. Was also ist die n&auml;chste gro&szlig;e Idee?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2013\/07\/12\/opinion\/krugman-delusions-of-populism.html\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Arbeiten ohne Ende: Der Abschied vom Ruhestand<\/strong><br>\nJust in dem Moment, da die Lohnarbeit endg&uuml;ltig zum organisierenden Zentrum gesellschaftlicher Statuszuweisung und sozialer Sicherung geworden sei, stellen Massenarbeitslosigkeit und die Ausbreitung prek&auml;rer Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse eben jene zentrale Rolle der Arbeit brutal infrage. Kaum war er sozialpolitisch etabliert und gesellschaftlich akzeptiert, begannen seine regulativen und normativen Grundlagen schon wieder zu br&ouml;ckeln. Das arbeitsbefreite Altersleben bedeutete im Nachkriegseuropa f&uuml;r zwei oder vielleicht drei Generationen eine unsch&auml;tzbare und nie zuvor dagewesene Errungenschaft. Seit bald zwei Jahrzehnten l&auml;sst sich eine fortschreitende Tendenz zur politischen Delegitimierung des Ruhestands feststellen. Die um sich greifende Rhetorik und Programmatik &ldquo;aktiven Alterns&rdquo; l&auml;sst sich im Kern als Versuch verstehen, das Alter wieder in die Arbeitsgesellschaft einzugliedern. Die Anhebung des Renteneintrittsalters, das Loblied auf das b&uuml;rgerschaftliche Engagement der &Auml;lteren und die zahllosen europ&auml;ischen und nationalen Programme zur F&ouml;rderung ihrer &ldquo;Inklusion&rdquo; &ndash; das Jahr 2012 hat die EU zum &ldquo;European Year for Active Ageing&rdquo; ausgerufen &ndash; haben alle einen gemeinsamen Nenner: die Wiederkehr der Idee von der W&uuml;rde und der Wertigkeit lebenslanger Arbeit. Wer nicht arbeitet oder zu arbeiten aufh&ouml;rt, darf in den europ&auml;ischen Gesellschaften zwar noch essen (wenn auch weniger als die Arbeitenden und weniger als zuvor), doch er gilt nicht mehr als l&ouml;bliches Vorbild. Die potenziell leistungsf&auml;higen Phasen des menschlichen Lebens werden zunehmend nach &ldquo;vorne&rdquo;, bis in das fr&uuml;hkindliche Alter, wie nach &ldquo;hinten&rdquo;, bis ans Lebensende, verl&auml;ngert. Dies aber ist nicht Ausdruck eines Strukturwandels des Alters und der Lebensgestaltung, den die sp&auml;tindustrielle &Auml;ra irgendwie mit sich bringt, sondern Teil einer sp&auml;tkapitalistischen Dynamik der &Ouml;konomisierung und Inwertsetzung immer weiterer gesellschaftlicher Lebensbereiche. Kaum schien es m&ouml;glich, dass fast jedem Rentner ein sorgenfreies Leben verg&ouml;nnt ist, da konnte man sich den Ruhestand gesamtgesellschaftlich &ldquo;nicht mehr leisten&rdquo;, wurde der &ldquo;wohlverdiente Ruhestand&rdquo; als Merkmal materieller wie moralischer Sorglosigkeit denunziert. Soziale Rechte sind im Grunde positionale G&uuml;ter: Kommen sie tendenziell allen zugute, werden sie f&uuml;r die zuvor Privilegierten wertlos. Die suchen dann nach neuen Ressourcen und Instrumenten sozialer Distinktion &ndash; oder sie bem&uuml;hen sich, den Kreis der Anspruchsberechtigten zu begrenzen. Aus Sicht dieser Privilegierten war die Garantie einer arbeitsfreien Versorgung breiter Bev&ouml;lkerungsschichten schon immer ein sozialpolitischer S&uuml;ndenfall. Aus emanzipatorischer Perspektive dagegen erscheint der Ruhestand, zumal unter den gegenw&auml;rtigen gesellschaftlichen Bedingungen, als geradezu subversive Idee. F&uuml;r diese Idee g&auml;lte es unbedingt einzutreten &ndash; gegen den Terror der Arbeits&ouml;konomie und den Sozialfuror der privilegierten Milieus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2013\/06\/14.mondeText.artikel,a0006.idx,1\">Le Monde diplomatique<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Je mehr Freihandel, desto mehr B&uuml;rokratie<\/strong><br>\n&hellip; der deutsche Au&szlig;enminister warnt vor Verz&ouml;gerungen beim Freihandelsabkommen mit den USA, denn dies sei ein wichtiges Instrument, um auf beiden Seiten des Atlantiks mehr Wachstum, Arbeitspl&auml;tze und Wohlstand zu schaffen.<br>\nEine Senkung der Z&ouml;lle zwischen den USA und der EU d&uuml;rfte sich kaum handelsf&ouml;rdernd auswirken, da die Z&ouml;lle schon jetzt gegen&uuml;ber der Einfuhrumsatzsteuer, die der MwSt. entspricht, eher gering ausfallen. Dass sich technische Normen kurzfristig angleichen lassen, wird jeder ins Reich der M&auml;rchen verweisen, der sich mit der Entwicklung von Normen befasst hat. Auch die Angleichung anderer technischer Rahmenbedingungen ist eher unwahrscheinlich &hellip;<br>\nEher ist damit zu rechnen, dass bestehende Vorschriften aufgeweicht werden. Von der in der Landessprache abzufassenden Bedienungsanleitung eines technischen Ger&auml;ts &uuml;ber die Reduzierung von Sicherheitsstandards &hellip;<br>\nB&ouml;se Zungen behaupten schon jetzt, TTIP sei ein Arbeitsbeschaffungsprogramm f&uuml;r Juristen &hellip;<br>\nFreihandel ist unbestritten in erster Linie f&uuml;r international aufgestellte Konzerne von Vorteil &hellip;<br>\nDurch den Abschluss eines weiteren Freihandelsabkommens wird nicht einfach ein weiterer Raum addiert, sondern m&ouml;glicherweise werden auch nicht eingeschlossene Regionen ausgegrenzt. Bilaterale Handelsabkommen sind immer auch gegen all die gerichtet, die nicht Teil der jeweiligen Abkommen sind. So steht zu bef&uuml;rchten, dass die Entwicklungsl&auml;nder Afrikas und Asiens sowie die BRICS-Staaten mit einem transatlantischen Abkommen ausgegrenzt werden sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/39\/39477\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Globales Korruptionsbarometer schl&auml;gt aus: Jeder Vierte zahlt Schmiergeld<\/strong><br>\nVon mehr als 114 000 Befragten in 107 L&auml;ndern haben 27 Prozent im globalen Korruptionsbarometer angegeben, sie h&auml;tten in den vergangenen zw&ouml;lf Monaten Bestechungsgeld gezahlt. Transparency hat das globale Netzwerk von Meinungsforschern WIN\/GIA zwischen September 2012 und M&auml;rz 2013 beauftragt, herauszufinden, wie es um die Korruption bestellt ist. Das Ergebnis sei alarmierend, sagt TI-Chefin Huguette Labelle. Besonders beunruhigend findet sie, dass in den meisten L&auml;ndern ausgerechnet die wichtigsten Institutionen der Demokratie &ndash; Parteien, Verwaltungen, Polizei und Justiz &ndash; als besonders korrupt angesehen werden. In 36 L&auml;ndern vertrauen die B&uuml;rger der Polizei am wenigsten. 53 Prozent der Befragten sind von ihrer jeweiligen Polizei aufgefordert worden, Schmiergeld zu zahlen. In nahezu allen L&auml;ndern haben die politischen Parteien die schlechtesten Werte erzielt. Sie gelten fast &uuml;berall als korrupt.  54 Prozent der befragten Deutschen sehen die Regierung von Partikularinteressen beherrscht, in Israel sind es sogar 73 Prozent und in Griechenland 83 Prozent. In Deutschland schneiden die politischen Parteien besonders schlecht ab. Die Privatwirtschaft liegt jedoch nur wenig vor den Parteien. Das Vertrauen in die &Ouml;ffentliche Verwaltung und das Parlament ist etwa gleich gering, noch schlechter stehen in Deutschland aber die Medien da. Nicht-Regierungs-Organisationen werden in Deutschland aber ebenfalls kritischer bewertet als in den meisten anderen L&auml;ndern. Bei einigen Nicht-Regierungs-Organisationen habe es Berichte &uuml;ber &bdquo;zweckentfremdete Spenden&ldquo; gegeben, weshalb das Vertrauen in diese Vereine gesunken sei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/globales-korruptionsbarometer-schlaegt-aus-jeder-vierte-zahlt-schmiergeld\/8473292.html\">Der Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Druck auf Spaniens Regierungspartei w&auml;chst: Auftr&auml;ge gegen Geldkoffer<\/strong><br>\nDie Vorw&uuml;rfe wiegen schwer. 20 Jahre soll sich die in Spanien regierende Partido Popular (PP) &uuml;ber illegale Parteispenden finanziert haben. (&hellip;) Der inhaftierte ehemalige Schatzmeister der Partei, Luis B&aacute;rcenas, hat auszupacken begonnen, wie die Gesch&auml;fte abgewickelt wurden. In all den Jahren geh&ouml;rte der heutige spanische Regierungschef Mariano Rajoy der F&uuml;hrungsriege der konservativen PP an. Er und andere hohe Parteifunktion&auml;re sollen pers&ouml;nlich von den Spenden profitiert haben. Noch behaupten Parteisprecher zwar, dies seien alles L&uuml;gen. Doch B&aacute;rcenas droht mit weiteren Ver&ouml;ffentlichungen. Er ist Dreh- und Angelpunkt zwischen der Partei und dem Unternehmernetzwerk &bdquo;G&uuml;rtel&ldquo;. (&hellip;) Bisher tat die PP dies als Einzelf&auml;lle ab. Doch der Fall B&aacute;rcenas beweist, dass &bdquo;G&uuml;rtel&ldquo; System hatte. Selbst eine breite Mehrheit seiner eigenen W&auml;hler glauben, dass B&aacute;rcenas im Auftrag der Parteispitze handelte. Wenn nur ein Teil der Vorw&uuml;rfe stimmt, gleicht die PP mehr einer Mafia denn einer politischen Partei. Rajoy wird sich kaum mit einem Bauernopfer aus der Verantwortung stehlen k&ouml;nnen. Ein R&uuml;cktritt der gesamten Regierung und Neuwahlen w&auml;ren der beste Weg, zu verhindern, dass aus der Krise einer Partei die Krise des gesamten politischen Systems wird. Doch noch stellen sich Br&uuml;ssel und Berlin hinter Rajoy, schlie&szlig;lich k&uuml;rzt er Spanien ganz im Sinne der Banken aus dem Norden zusammen. Demokratie und demokratische Selbstreinigungsprozesse sind Fremdw&ouml;rter im Europa der Finanzkrise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/Kommentar-Korruption-in-Spanien\/!119626\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Globales Korruptionsbarometer schl&auml;gt aus: Jeder Vierte zahlt Schmiergeld<\/strong><br>\nVon mehr als 114 000 Befragten in 107 L&auml;ndern haben 27 Prozent im globalen Korruptionsbarometer angegeben, sie h&auml;tten in den vergangenen zw&ouml;lf Monaten Bestechungsgeld gezahlt. Transparency hat das globale Netzwerk von Meinungsforschern WIN\/GIA zwischen September 2012 und M&auml;rz 2013 beauftragt, herauszufinden, wie es um die Korruption bestellt ist. Das Ergebnis sei alarmierend, sagt TI-Chefin Huguette Labelle. Besonders beunruhigend findet sie, dass in den meisten L&auml;ndern ausgerechnet die wichtigsten Institutionen der Demokratie &ndash; Parteien, Verwaltungen, Polizei und Justiz &ndash; als besonders korrupt angesehen werden. In 36 L&auml;ndern vertrauen die B&uuml;rger der Polizei am wenigsten. 53 Prozent der Befragten sind von ihrer jeweiligen Polizei aufgefordert worden, Schmiergeld zu zahlen. In nahezu allen L&auml;ndern haben die politischen Parteien die schlechtesten Werte erzielt. Sie gelten fast &uuml;berall als korrupt.  54 Prozent der befragten Deutschen sehen die Regierung von Partikularinteressen beherrscht, in Israel sind es sogar 73 Prozent und in Griechenland 83 Prozent. In Deutschland schneiden die politischen Parteien besonders schlecht ab. Die Privatwirtschaft liegt jedoch nur wenig vor den Parteien. Das Vertrauen in die &Ouml;ffentliche Verwaltung und das Parlament ist etwa gleich gering, noch schlechter stehen in Deutschland aber die Medien da. Nicht-Regierungs-Organisationen werden in Deutschland aber ebenfalls kritischer bewertet als in den meisten anderen L&auml;ndern. Bei einigen Nicht-Regierungs-Organisationen habe es Berichte &uuml;ber &bdquo;zweckentfremdete Spenden&ldquo; gegeben, weshalb das Vertrauen in diese Vereine gesunken sei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/globales-korruptionsbarometer-schlaegt-aus-jeder-vierte-zahlt-schmiergeld\/8473292.html\">Der Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Etwas ungl&uuml;cklich ist im Artikel des Tagesspiegels der unmittelbare &Uuml;bergang von den vielen bestechlichen Institutionen der Demokratie, wie Parteien, Verwaltungen, Polizei und Justiz weltweit zur Wahrnehmung der Korruption in der Politik der Bundesrepublik. Es entsteht f&auml;lschlicherweise der Eindruck, dass auch Verwaltungen, Polizei und Justiz bei uns f&uuml;r Schmiergeld empf&auml;nglich seien. In Deutschland schneiden auf einer Skala von eins (&uuml;berhaupt nicht korrupt) bis f&uuml;nf (h&ouml;chst korrupt) Justiz (2,6), Polizei (2,7), aber auch das Bildungswesen (2,7) besonders gut ab. TI-Chefin Huguette Labelle ist etwas naiv, wenn sie meint, es sei alarmierend, dass ausgerechnet die wichtigsten Institutionen der Demokratie &ndash; Parteien, Verwaltungen, Polizei und Justiz &ndash; als besonders korrupt angesehen werden. Ja wer denn sonst? Vor allem die noch jungen Demokratien d&uuml;rften hier noch einen l&auml;nger andauernden Lernprozess vor sich haben. Es ist doch eher positiv, dass Korruption in der &Ouml;ffentlichkeit st&auml;rker wahrgenommen und diskutiert wird. Definiert wird Korruption seitens von TI als &ldquo;Missbrauch &ouml;ffentlicher Macht zum privaten Nutzen (zum Beispiel Bestechung von Amts- oder Mandatstr&auml;gern, Zahlung von Schmiergeldern bei der Vergabe &ouml;ffentlicher Auftr&auml;ge, Unterschlagung &ouml;ffentlicher Gelder).&rdquo; &ndash; Die Schw&auml;che der Methodik von TI und damit des Korruptionsindex an sich besteht darin, dass nur die Wahrnehmung von Personen und sog. Experten wiedergegeben wird. Wie entsteht diese Wahrnehmung? Durch die ver&ouml;ffentlichte Meinung! Was sich an der verst&auml;rkten Berichterstattung &uuml;ber die &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland leicht nachweisen l&auml;sst. &ldquo;Abklatsch der ver&ouml;ffentlichten Meinung&rdquo; nennt Albrecht M&uuml;ller diese Wahrnehmung. <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/130712_anm_op.pdf\">Weiterlesen &hellip; [PDF &ndash; 45 KB]<\/a><\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Netzwerke in Luxemburg<\/strong><br>\nLuxemburg l&ouml;st zumeist nur ein L&auml;cheln aus, wenn es nicht gerade um Geld geht. Dabei ist das kleine Gro&szlig;herzogtum in der europ&auml;ischen Politik immer eine gro&szlig;e Nummer gewesen. Es besa&szlig; nicht nicht nur in der Amtszeit von Jean-Claude Juncker eine Scharnierfunktion in den Entscheidungsprozessen der EU, gerade in der Austarierung der die europ&auml;ische Politik h&auml;ufig blockierenden nationalen Interessen. Luxemburg hatte diese Interessen nicht, au&szlig;er in der Montankrise ab Mitte der 1970er Jahre und sp&auml;ter bei der Sicherung des eigenen Bankenplatzes. Heute wird Juncker wahrscheinlich von seinem Amt des Premierministers zur&uuml;cktreten. Den Hintergrund kann man sich in Europa heute vom Deutschlandfunk anh&ouml;ren. Es geht um die Folgen jener Bombenlegeraff&auml;re, die das Land seit bald 30 Jahren besch&auml;ftigt. Diese Aff&auml;re ist lehrreich. Sie dokumentiert, was im Verh&auml;ltnis von Politik und Geheimdiensten bisweilen nicht funktioniert. N&auml;mlich die alte Erkenntnis von Lord Acton umzusetzen:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiesaussieht.de\/2013\/07\/10\/netzwerke-in-luxemburg\/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=netzwerke-in-luxemburg\">Wiesaussieht<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Alternative f&uuml;r Deutschland &ndash; Radikale mit Schlipsen<\/strong><br>\nDer gr&ouml;&szlig;te Gegner der &bdquo;Alternative f&uuml;r Deutschland&ldquo; ist nicht die politische Konkurrenz, sondern ein innerer Widerspruch. Nach der Wahl wird&rsquo;s eng.<br>\n[&hellip;] Die F&uuml;hrung der AfD beherzigt eine wichtige Lehre: Wer hierzulande eine radikale Meinung &auml;u&szlig;ert, hat gr&ouml;&szlig;ere Chancen, geh&ouml;rt zu werden, wenn er dabei Anzug und Schlips tr&auml;gt. Die Partei will eine Abkehr vom jahrzehntelangen Kurs wachsender wirtschaftlicher Verflechtung in Europa. Dabei achtet die neue Partei auf rhetorische Feinheiten. In ihrem Wahlprogramm schreibt sie: &bdquo;Wir fordern eine geordnete Aufl&ouml;sung des Euro-W&auml;hrungsgebietes. Deutschland braucht den Euro nicht. Anderen L&auml;ndern schadet der Euro.&ldquo;<br>\nUnd: &bdquo;Wir wollen in Freundschaft und guter Nachbarschaft zusammenleben.&ldquo; &bdquo;Geordnet&ldquo; soll der historische Bruch also verlaufen, und f&uuml;r den Rauswurf mehrerer Staaten aus dem Euroraum wirbt sie, um weiteren Schaden von ihnen abzuwenden. Die neuen Revolution&auml;re versprechen, daf&uuml;r zu sorgen, dass niemand den gemeinsamen Rasen zertrampelt. [&hellip;]<br>\nDie AfD hat die Wahl zwischen Seriosit&auml;t und Affektheischerei. Die Entscheidung f&uuml;r Ersteres n&auml;hme ihr die aus Frustration gespeiste Wucht. Entscheidet sie sich daf&uuml;r, allein diffuse Ressentiments zu bedienen, werden ihr viele, auf Seriosit&auml;t bedachte Mitglieder den R&uuml;cken kehren. So oder so droht ihr nach der Wahl im September eine eigene &bdquo;Eurokrise&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taz.de\/!119579\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Am Tisch mit Egon Bahr, &bdquo;Verhandlungspartner&ldquo;<\/strong><br>\nEgon Bahr hat im 100. Geburtsjahr von Willy Brandt seine Erinnerungen an den Freund ver&ouml;ffentlicht. Als einzigen Freund soll Willy Brandt ihn anerkannt haben. Selbst der Titel seines Buches ist eine Aufforderung des Freundes und Genossen: &bdquo;Das musst du erz&auml;hlen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/mp3.podcast.hr-online.de\/mp3\/podcast\/hr2_doppelkopf\/hr2_doppelkopf_20130617.mp3\">hr2\/Kultur [MP3]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Das &auml;sthetische Ideal des Neoliberalismus<\/strong><br>\nDie als alternativlos verkaufte Politik der deutschen Regierung vermittelt uns, dass eigentlich alles richtig l&auml;uft und, dass wir auf einem guten Weg sind. Wie keine deutsche Regierung zuvor, kultivierte die unter Merkel den totalit&auml;ren Kitsch des Neoliberalismus. In &bdquo;Die unertr&auml;gliche Leichtigkeit des Seins&ldquo; befasst sich Milan Kundera ausgiebig mit dem Kitsch.<br>\nEr sei &bdquo;die absolute Verneinung der Schei&szlig;e [und] schlie&szlig;t alles aus seinem Blickwinkel aus, was an der menschlichen Existenz im wesentlichen unannehmbar ist&ldquo;. Nat&uuml;rlich hatte Kundera damals den Kitsch des real existierenden Sozialismus im Auge. Er fragte sich, warum so viele seiner tschechischen Landsleute sich mit diesem System arrangiert hatten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/827180.das-aesthetische-ideal-des-neoliberalismus.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-17963","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17963","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17963"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17963\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28471,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17963\/revisions\/28471"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17963"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17963"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17963"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}