{"id":17974,"date":"2013-07-15T09:11:16","date_gmt":"2013-07-15T07:11:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17974"},"modified":"2013-07-15T09:11:16","modified_gmt":"2013-07-15T07:11:16","slug":"hinweise-des-tages-1921","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17974","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17974#h01\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17974#h02\">Edward Snowden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17974#h03\">Friedrich in Washington<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17974#h04\">Wem n&uuml;tzt der freie Handel?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17974#h05\">Deutschlands Stellung im Welthandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17974#h06\">Anklage in Steueraff&auml;re: Hoene&szlig; kann auf Bew&auml;hrung hoffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17974#h07\">Milliarden f&uuml;r nichts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17974#h08\">Spurensuche: &ldquo;Ein Jahr nach Draghis Rede&rdquo; Eine vollkommen neue W&auml;hrungsunion?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17974#h09\">Paul Krugman &ndash; Hunger Games, U.S.A.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17974#h10\">Klare Mehrheit daf&uuml;r &ndash; Manager pl&auml;dieren f&uuml;r Mindestlohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17974#h11\">Kitaausbau vor dem Kollaps<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17974#h12\">Erfolg der IG Metall &ndash; Verbot dauerhafter Leiharbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17974#h13\">Die R&uuml;ckkehr der gesetzlichen Rente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17974#h14\">Pflegenotstand: Krankenh&auml;user gegen Personalschl&uuml;ssel f&uuml;r Pflegekr&auml;fte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17974#h15\">Versto&szlig; gegen Wettbewerbsrecht &ndash; EU greift deutsches Erneuerbare-Energien-Gesetz an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17974#h16\">Amazon zahlt in Deutschland kaum Steuern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17974#h17\">&Auml;gypten: Der Saudi gibt einen aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17974#h18\">Nordkorea: Pj&ouml;ngjang hatte einfach Angst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17974#h19\">Polizeistaatliche Methoden sind zum Alltag f&uuml;r Nicht-EU-Drittstaater geworden<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17974&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Totale &Uuml;berwachung<\/strong><br>\nDie &Uuml;berwachung durch amerikanische Geheimdienste ist beileibe kein neues Ph&auml;nomen. Schon seit 2001 will die NSA alles wissen.<br>\nIm Juni 2008 besuchte Generalleutnant Keith Alexander, der Chef des amerikanischen Geheimdienstes NSA, seine Mitarbeiter in Menwith Hill. Der St&uuml;tzpunkt liegt in der englischen Grafschaft North Yorkshire und wird seit den f&uuml;nfziger Jahren von der NSA betrieben. Von dort wurde im Kalten Krieg der satellitengest&uuml;tzte Datenverkehr der Sowjetunion abgefangen, es war der wichtigste Knoten im globalen Spionageprogramm &bdquo;Echelon&ldquo;. Alexander hatte den Abh&ouml;rprofis eine sch&ouml;ne &bdquo;Sommer-Hausaufgabe&ldquo; mitgebracht, wie er es formulierte: &bdquo;Warum k&ouml;nnen wir nicht alle Signale zu jeder Zeit sammeln?&ldquo; So ist es auf einem Dokument aus der Sammlung des fr&uuml;heren NSA-Mitarbeiters Edward Snowden &uuml;berliefert.<br>\nAlexanders &bdquo;Hausaufgabe&ldquo; mag &uuml;berzogen oder gar absurd wirken &ndash; aber nur auf Leute, die nicht zur NSA geh&ouml;ren. Die Mitarbeiter selbst k&ouml;nnen kaum &uuml;berrascht gewesen sein: Alles zu wissen und alles zu speichern war seit 2001 zum neuen Ziel der technischen Aufkl&auml;rung geworden. Damit &auml;nderte sich auch das Verh&auml;ltnis zu den Partnern. Es konnte keine Freunde mehr geben, deren &Uuml;berwachung tabu war &ndash; es sei denn, sie stellten Daten freiwillig zur Verf&uuml;gung wie die Briten. Nicht einmal die Privatsph&auml;re von Amerikanern blieb verschont. So entstanden &Uuml;berwachungsprogramme wie das von Snowden enth&uuml;llte &bdquo;Prism&ldquo;, bei dem die NSA Daten amerikanischer Internetkonzerne abzweigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/nsa-totale-ueberwachung-12281224.html\">FAZ.NET<\/a><\/li>\n<li><strong>Gesetzeskonform<\/strong><br>\nUnser Leser A.G. schreibt uns:\n<p>Liebes Team der NDS,<br>\nich war gestern mit einem Freund zuf&auml;llig im Leipziger Stasi-Museum, weil ihn die (ost)deutsche Geschichte als Nicht-Deutschen anscheinend mehr interessiert als viele Deutschen selbst&hellip;. und dabei bin ich doch &uuml;ber das hier gestolpert.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130715_hwt_01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130715_hwt_01_small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Erinnert mich irgendwie sehr an einen Spruch, den Frau Merkel oder einer Ihrer Kollegen erst vor wenigen Tagen zur NSA-&Uuml;berwachung losgelassen hat. Wenn ich mich recht erinnere hie&szlig; es da &ldquo;&hellip; in begrenztem Umfang im Rahmen der Gesetze &hellip;&rdquo; oder so &auml;hnlich. So wiederholt sich die Geschichte &ndash; oder lernen wir diesmal was draus?<\/p><\/li>\n<li><strong>Griesheimer organisiert Spaziergang zum Dagger-Komplex<\/strong><br>\n&bdquo;Der Vorstand des NSA-Spion-Schutzbund e.V. l&auml;dt Sie recht herzlich zu unserem ersten Entdecken und Beobachten am Dagger Complex ein.&ldquo; Daniel Bangert (28) aus Griesheim hat diese Veranstaltung auf Facebook erstellt und seine Freunde dazu eingeladen. &bdquo;Ganz nach dem Vorbild der von uns gesch&uuml;tzten Art, der NSA-Spione, wollen wir uns an den Ort des Geschehens begeben. Dort k&ouml;nnen wir den bedrohten Lebensraum der NSA-Spione erforschen und uns &uuml;ber ihre Tages- und Nachtbesch&auml;ftigungen austauschen.&ldquo; Er habe den Aufruf bewusst spa&szlig;ig formuliert, sagt der gelernte Heizungsbauer, um seine Bekannten &bdquo;zu Themen, die gerade in den Medien sind, zum Selbstdenken zu animieren&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.echo-online.de\/region\/darmstadt-dieburg\/griesheim\/Griesheimer-organisiert-Spaziergang-zum-Dagger-Komplex;art1287,4112204\">Echo online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unsere Lesers J.W.:<\/strong> Nur falls noch jemand Zweifel hatte, ob die Deutschen mit der NSA kooperieren oder nicht.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Edward Snowden<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Snowden checkt aus<\/strong><br>\nDer Exgeheimdienstler stellt Asylantrag f&uuml;r Ru&szlig;land. Neue Dokumente aus seinem Fundus besagen: Microsoft ist vor allem ein Schn&uuml;ffelkonzern<br>\nDer fr&uuml;here CIA-Mitarbeiter Edward Snowden hat politisches Asyl in Ru&szlig;land beantragt. Grund daf&uuml;r sei, da&szlig; er nicht ausreisen k&ouml;nne, zitierte Interfax am Freitag Tanja Lokschina von der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch. Sie hatte an einem Treffen von 13 russischen Juristen, Politikern und Vertretern von Menschenrechtsorganisationen mit Snowden im Moskauer Flughafen Scheremetjewo teilgenommen, wo sich der 30j&auml;hrige seit dem 23. Juni aufh&auml;lt. Er will demnach vor&uuml;bergehend in Ru&szlig;land bleiben, bat um Hilfe beim Erstellen des Asylantrags und will sp&auml;ter nach Lateinamerika ausreisen. Der russische Anwalt Anatoli Kutscherena, ebenfalls Teilnehmer des Treffens, teilte mit, Snowden habe den Antrag auf politisches Asyl in Ru&szlig;land unterschrieben. Das ist sein zweiter Antrag: Bereits am Montag hatte Venezuelas Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro best&auml;tigt, da&szlig; Snowden in dem s&uuml;damerikanischen Land offiziell um Asyl ersucht habe. (&hellip;)<br>\nBereits am Donnerstag abend hatte der britische Guardian neue Dokumente Snowdens ver&ouml;ffentlicht. Danach soll der Softwarekonzern Microsoft unter anderem daf&uuml;r gesorgt haben, da&szlig; die US-Geheimdienste auch verschl&uuml;sselte E-Mails lesen k&ouml;nnen. Au&szlig;erdem habe Microsoft daran gearbeitet, der US-Bundespolizei FBI den Zugang zu Daten im Online-Speicherdienst SkyDrive zu erleichtern. Der Internet-Telefoniedienst Skype sei Anfang 2011 an &raquo;Prism&laquo; noch angeschlossen worden, also vor seiner &Uuml;bernahme durch Microsoft, hei&szlig;t es weiter. Microsoft hat k&uuml;rzlich auch in Deutschland eine Werbekampagne inszeniert, die die Vorz&uuml;ge seiner Produkte beim Datenschutz betonte.<br>\nEbenfalls am Freitag erfuhr der nach Washington geschickte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) von seinen Gespr&auml;chspartnern: Die USA wollen der Bundesrepublik in Zukunft besser &uuml;ber ihre Erkenntnisse Auskunft geben. Wahrscheinlich mit Hilfe von Microsoft-Produkten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/07-13\/066.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Mit Russland als Asylgeber d&uuml;rfte Snowden wesentlich sicherer sein als in einem der Staaten S&uuml;damerikas. Eine Aktion der US-Geheimdienste wie z.B. gegen Salvador Allende in Chile d&uuml;rfte ihm dort nicht zum Verh&auml;ngnis werden: Denn Russland ist milit&auml;risch f&uuml;r die USA nicht einnehmbar, Russland ist st&auml;ndiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat und Russland hat einen Pr&auml;sidenten, der sich mit Geheimdiensten bestens auskennt.<\/em><br>\n<em>Der Fall Snowden d&uuml;rfte Putin zudem gelegen sein, um sein Image bez&uuml;glich Demokratie und Menschenrechte aufzubessern. Zudem k&ouml;nnte er Russland von der Brzezinski-Doktrin der Umarmung durch die USA seit der Sowjet-Zeit wenn nicht befreien so doch ein wenig lockern.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Statement by Edward Snowden to human rights groups at Moscow&rsquo;s Sheremetyevo airport<\/strong><br>\nEdward Joseph Snowden delivered a statement to human rights organizations and individuals at Sheremetyevo airport at 5pm Moscow time today, Friday 12th July. The meeting lasted 45 minutes. The human rights organizations included Amnesty International and Human Rights Watch and were given the opportunity afterwards to ask Mr Snowden questions. The Human Rights Watch representative used this opportunity to tell Mr Snowden that on her way to the airport she had received a call from the US Ambassador to Russia, who asked her to relay to Mr Snowden that the US Government does not categorise Mr Snowden as a whistleblower and that he has broken United States law. This further proves the United States Government&rsquo;s persecution of Mr Snowden and therefore that his right to seek and accept asylum should be upheld. Seated to the left of Mr. Snowden was Sarah Harrison, a legal advisor in this matter from WikiLeaks and to Mr. Snowden&rsquo;s right, a translator. (&hellip;)<br>\nI believe in the principle declared at Nuremberg in 1945: &ldquo;Individuals have international duties which transcend the national obligations of obedience. Therefore individual citizens have the duty to violate domestic laws to prevent crimes against peace and humanity from occurring.&rdquo;<br>\nAccordingly, I did what I believed right and began a campaign to correct this wrongdoing. I did not seek to enrich myself. I did not seek to sell US secrets. I did not partner with any foreign government to guarantee my safety. Instead, I took what I knew to the public, so what affects all of us can be discussed by all of us in the light of day, and I asked the world for justice.<br>\nThat moral decision to tell the public about spying that affects all of us has been costly, but it was the right thing to do and I have no regrets.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/wikileaks.org\/Statement-by-Edward-Snowden-to.html\">WikiLeaks<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Guardian&rdquo;-Journalist Greenwald: Snowden soll noch viel mehr brisantes Material besitzen<\/strong><br>\n&bdquo;Snowden besitzt gen&uuml;gend Informationen, um der US-Regierung innerhalb einer Minute mehr Schaden zuzuf&uuml;gen, als es jede andere Person in der Geschichte der USA jemals getan hat&rdquo; &ndash; diese drastischen Worte w&auml;hlte &ldquo;Guardian&rdquo;-Journalist Glenn Greenwald in einem Interview mit der argentinischen Zeitung &ldquo;La Naci&oacute;n&rdquo;. Snowden verf&uuml;ge danach &uuml;ber weit mehr brisantes Material, als er bisher preisgegeben hat.<br>\nDazu muss man wissen, dass Greenwald mutma&szlig;lich enge Beziehungen zu Snowden pflegt: Der in Rio de Janeiro lebende Journalist hatte vor rund einem Monat das Interview gef&uuml;hrt, in dem Snowden die riesigen &Uuml;berwachungsprogramme der USA enth&uuml;llte. Damit brachte er den Aussp&auml;h- und Datenskandal ins Rollen.<br>\nDer US-Regierung zu schaden, sei allerdings nicht Snowdens Anliegen, sagte Greenwald &ndash; und untermauerte diese Ansicht noch einmal in einem Blog-Eintrag. Der Whistleblower wolle das besagte Material gar nicht ver&ouml;ffentlichen. &ldquo;Sein Ziel ist es, die Informationsprogramme aufzudecken, die von Menschen auf der ganzen Welt genutzt werden, ohne zu wissen, dass sie sich damit entbl&ouml;&szlig;en und ohne dass sie bewusst zugestimmt haben, ihr Recht auf Privatsph&auml;re aufzugeben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/journalist-greenwald-edward-snowden-kann-usa-noch-viel-mehr-schaden-a-911059.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Friedrich in Washington<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Eine deutsche Maus in Washington<\/strong><br>\nDas war kein Innenminister, der emp&ouml;rt &uuml;ber die massive Grundrechtsverletzung deutscher Staatsb&uuml;rger in Washington auf den Tisch gehauen hat. Das war eine deutsche Maus, die lediglich leise von unten gegen den Tisch geklopft hat &ndash; und das auch nur, weil in Deutschland Wahlkampf ist. (&hellip;)<br>\nDie deutsche Bundesregierung hat ein bisschen pflichtschuldiges Get&ouml;se gemacht. &ldquo;Der kalte Krieg ist vorbei&rdquo; &ndash; wie Angela Merkel kr&auml;ftig, aber nichtssagend formulierte. Diese &Auml;u&szlig;erung, die sie wie ein Mantra vor sich her trug, war ohnehin eine merkw&uuml;rdige Formulierung.<br>\nWar es eine  banale zeitgeschichtliche  Feststellung oder ein schwerwiegender Vorwurf im aktuellen Zusammenhang mit den Spionageprogrammen? Oder nur wegen der angeblichen Wanzen in EU-B&uuml;ros? Wenn die Kanzlerin tats&auml;chlich glauben w&uuml;rde, dass die Methoden der NSA den Geheimdienstmethoden des kalten Krieges entspr&auml;chen, dann m&uuml;sste sie die USA als Feind betrachten.<br>\nDas hatte sie sicher nicht gemeint. Sie wollte einfach nur durch einen stark klingenden Satz Luft aus dem deutschen Wahlkampf lassen. Deshalb musste auch Friedrich zur sinnlosen Reise nach Washington aufbrechen. Hauptsache Aktionismus, vorget&auml;uschte Betroffenheit. SPD und Gr&uuml;ne sollen im Wahlkampf keinen Stich bekommen.<br>\nUnd die Rechnung scheint aufzugehen: 79 Prozent der Deutschen sind laut ZDF-Politbarometer der Ansicht, die Bundesregierung habe die amerikanischen Internet-Sp&auml;hprogramme gekannt. Aber keiner entzieht deswegen Merkel oder der Bundesregierung das Vertrauen. Im Gegenteil: eine neue schwarz-gelbe Koalition r&uuml;ckt immer n&auml;her.<br>\nEine Mischung aus Desinteresse und Resignation der Mehrheit der Deutschen macht&acute;s m&ouml;glich. Im Internet ist das halt so.<br>\nDeshalb werden sich die Amerikaner zu Recht fragen, warum sie an ihrer Praxis irgendetwas &auml;ndern sollen. Und das einzige Druckmittel, das die Europ&auml;er haben, n&auml;mlich &uuml;ber ein Freihandelsabkommen nur dann zu verhandeln, wenn zuvor die Freiheitsrechte der europ&auml;ischen B&uuml;rger im Internet gesichert sind, dieses Druckmittel will keiner wirklich in die Hand nehmen. Sch&ouml;ne neue Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.carta.info\/60980\/eine-deutsche-maus-in-washington\/\">Carta<\/a><\/li>\n<li><strong>Lass uns Terrorismus machen!<\/strong><br>\nWie erwartet ist Friedrich gel&auml;utert und &uuml;berzeugt aus den Vereinigten Staaten zur&uuml;ckgekehrt. Ganz besonders &uuml;berzeugt scheint er indes vom Klischeebild eines Terroristen zu sein.<br>\nDass er eingeknickt ist, dar&uuml;ber kann man jetzt nat&uuml;rlich berichten. Eine &Uuml;berraschung ist das aber nicht. Dass sich aber ein Innenminister allen Ernstes vor die Presse stellt und erkl&auml;rt, wie Prism genau funktioniere, indem es n&auml;mlich &ldquo;gezielt nach Begriffen wie Terrorismus&rdquo; suche, dar&uuml;ber m&uuml;sste nun eigentlich aggressiv berichtet werden. Ja, was hat denn dieser Mann f&uuml;r Vorstellungen von Menschen, die terroristische Akte planen? Wie glaubt er kommunizieren diese Menschen? Schreiben die in jedem dritten Satz &ldquo;Terrorismus&rdquo;? Haben sie in ihrem Adressbuch Kontaktdaten wie capmahmudterrorist@gmx.de stehen? Schreiben sie sich mit &ldquo;Lieber Terrorist&rdquo; oder besser mit &ldquo;Lieber Mitterrorist und Mitwisser&rdquo; an? Oder animieren sie sich mit S&auml;tzen wie &ldquo;Komm, lass uns Terrorismus machen!&rdquo; gegenseitig zur Gewalt?<br>\nNochmal, was glaubt dieser Mann, wie das Prinzip von Gewaltaktionen funktioniert?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2013\/07\/lass-uns-terrorismus-machen.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><strong>Der edle Zweck<\/strong><br>\nEins muss man ihm lassen. Innenminister Hans-Peter Friedrich ist ein Mann der klaren Worte. Er schafft es mit einem Satz, sich klar au&szlig;erhalb des geltenden Rechts zu positionieren. Und damit meine ich das Grundgesetz, die Europ&auml;ische Menschenrechtskonvention und die Allgemeine Erkl&auml;rung der Menschenrechte, welche die Vereinten Nationen im Jahr 1948 verabschiedet haben. Nichts anderes sagt der Politiker n&auml;mlich, wenn er von seiner Amerika-Reise im Kern  verlauten l&auml;sst, das amerikanische Sp&auml;hprogramm Prism gehe schon in Ordnung.<br>\nZun&auml;chst hat Friedrich in Washington offenbar immerhin die Best&auml;tigung erhalten, dass wir wohl bis auf weiteres die Informationen von Edward Snowden als richtig betrachten d&uuml;rfen. Der Ex-Mitarbeiter der NSA hat bislang einige (von wahrscheinlich vielen) Unterlagen ver&ouml;ffentlicht, welche eine amerikanische und britische Komplett&uuml;berwachung des Internetverkehrs belegen, die sich zielgerichtet auch gegen die EU-Staaten und insbesondere Deutschland richtet.<br>\nDamit sind wir alle direkt betroffen &ndash; unsere Mails, Posts, Chats und Gespr&auml;che werden gespeichert, gescannt und ausgewertet. Dazu kommen noch Lauschangriffe, die sich zumindest gegen die EU richten; offizielle Vertretungen sollen von der NSA verwanzt worden sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lawblog.de\/index.php\/archives\/2013\/07\/14\/der-edle-zweck\/\">Lawblog<\/a><\/li>\n<li><strong>NSA-Aff&auml;re: Steinbr&uuml;ck wirft Merkel Bruch des Amtseids vor<\/strong><br>\n&ldquo;Riesiger Schaden f&uuml;r das deutsche Volk&rdquo;: Peer Steinbr&uuml;ck macht Kanzlerin Merkel f&uuml;r die Auswirkungen des NSA-Abh&ouml;rskandals verantwortlich &ndash; und fordert eine Untersuchung durch den Bundestag.<br>\nIn der NSA-Abh&ouml;raff&auml;re greift SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbr&uuml;ck die Bundeskanzlerin an. Angela Merkel (CDU) habe ihren Amtseid verletzt, sagte er im Interview mit der &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo;. &ldquo;Frau Merkel hat als Kanzlerin den Amtseid geschworen, Schaden vom deutschen Volke abzuwenden.&rdquo; Nun habe sich herausgestellt, dass die Grundrechte der deutschen B&uuml;rger durch die Sp&auml;haktionen massiv verletzt worden seien. &ldquo;Also: Schaden vom Volke abzuwenden &ndash; das stelle ich mir anders vor.&rdquo;<br>\nSeiner Meinung nach habe der Bundesnachrichtendienst (BND) wissen m&uuml;ssen, dass Grundrechte in Deutschland verletzt worden seien. &ldquo;Der Geheimdienst wird vom Kanzleramt koordiniert. Wer hinter dem Steuer sitzt, tr&auml;gt die Verantwortung &ndash; und zwar egal, ob er wach oder eingepennt ist&rdquo;, sagte Steinbr&uuml;ck im Interview weiter. Unter Merkel und ihrem Geheimdienstkoordinator Ronald Pofalla sei ein &ldquo;riesiger Schaden f&uuml;rs deutsche Volk entstanden&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/steinbrueck-erhebt-vorwuerfe-gegen-merkel-im-bams-interview-a-911024.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung C.R.:<\/strong> Es ist irritierend, wenn der Bundesinnenminister wegen des NSA-Skandals in die USA reist: Die deutschen Geheimdienste sind strukturell dem Bundeskanzleramt untergeordnet. Vermutlich m&ouml;chte sich Kanzlerin Merkel nicht pers&ouml;nlich die Finger verbrennen &ndash; so kurz vor der Bundestagswahl.<\/em><br>\n<em>Der medienwirksame Aufschrei der derzeitigen Opposition wirkt nicht &uuml;berzeugend. Haben sie &ndash; zumindest SPD und B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen &ndash; w&auml;hrend ihrer Regierungszeit nichts von alledem mitbekommen?<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wem n&uuml;tzt der freie Handel?<\/strong><br>\nVom freien Handel &uuml;ber Grenzen hinweg profitieren alle, so lehrt die klassische Volkswirtschaft. Doch in der Praxis wirft der freie Handel auch Probleme auf. Denn in unterschiedlichen L&auml;ndern herrschen verschiedene Ausgangspositionen. Macht kommt ins Spiel.<br>\nWer w&uuml;rde profitieren, wenn Barrieren zwischen den USA und Europa fallen. Wie realistisch sind die Hoffnungen auf mehr Wirtschaftswachstum? Was wird aus Umweltstandards und Verbraucherschutz? Bekommen beispielsweise europ&auml;ische Verbraucher dann Gentomaten auf den Tisch? Welche Voraussetzungen braucht fairer Handel?<br>\nIn der NDR Info Redezeit begr&uuml;&szlig;te Moderator Matthias Franck als G&auml;ste:\n<ul>\n<li>Heiner Flassbeck &ndash; Ehemaliger Chef&ouml;konom der UN-Organisation f&uuml;r Welthandel und Entwicklung<\/li>\n<li>Henning Klodt &ndash; Leiter des Zentrums Wirtschaftspolitik am Institut f&uuml;r Weltwirtschaft in Kiel<\/li>\n<li>Wolfgang Landmesser &ndash; ARD-Korrespondent in Br&uuml;ssel<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/info\/programm\/sendungen\/redezeit\/handelsabkommen101.html\">NDR.de<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Deutschlands Stellung im Welthandel<\/strong><br>\nDie Bundeskanzlerin predigt die Wettbewerbsf&auml;higkeit als Mantra. &ldquo;Aber wir wollen nat&uuml;rlich vor allen Dingen auch Arbeitspl&auml;tze dadurch sichern, dass wir gut exportieren k&ouml;nnen&rdquo;, meint Angela Merkel und: &ldquo;Die Wettbewerbsf&auml;higkeit ist das zentrale Thema f&uuml;r die Zukunft.&rdquo; Darin unterscheidet sich die CDU-Politikerin nicht von ihrem Vorg&auml;nger aus der SPD, Alt-Kanzler Gerhard Schr&ouml;der, der erst j&uuml;ngst betonte: &ldquo;Deutschland kann seinen Vorsprung gegen&uuml;ber aufstrebenden Wirtschaftsm&auml;chten wie Brasilien und China nur verteidigen, wenn wir hart an unserer Wettbewerbsf&auml;higkeit arbeiten.&rdquo;<br>\nDieses &ldquo;hart&rdquo; wurde unter der SPD gef&uuml;hrten Bundesregierung zu Hartz. Im Zentrum dieses von Politik und Medien bef&ouml;rderten Ansatzes stand und steht neben staatlichen Ausgabensenkungen und Steuererleichterungen f&uuml;r Unternehmen, Spitzenverdiener und Verm&ouml;gende, der Lohn. Und zwar als frei schwebende Gr&ouml;&szlig;e, losgel&ouml;st von Produktivit&auml;t und vom Inflationsziel der Europ&auml;ischen Zentralbank (vergleiche hierzu: Eurokrise offenbart Scheitern deutscher &ldquo;Reformpolitik&rdquo;). Ignoriert wurden und werden auch die Verh&auml;ltnisse am Arbeitsmarkt (vergleiche hierzu: Zum Nachdenken: Zahlen, Graphiken und Zusammenh&auml;nge zur Agenda 2010).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/07\/deutschlands-stellung-im-welthandel\/\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Anklage in Steueraff&auml;re: Hoene&szlig; kann auf Bew&auml;hrung hoffen<\/strong><br>\nDas Ermittlungsverfahren gegen Uli Hoene&szlig; wegen Steuerhinterziehung in Millionenh&ouml;he steht unmittelbar vor dem Abschluss. Noch im August will die Staatsanwaltschaft M&uuml;nchen II Anklage gegen den Pr&auml;sidenten des FC Bayern erheben. Bei dem Prozess, der m&ouml;glicherweise schon im September beginnen soll, kann Hoene&szlig; auf ein mildes Urteil hoffen. Nach Informationen des SPIEGEL scheint die Staatsanwaltschaft eine Verurteilung zu zwei Jahren Haft auf Bew&auml;hrung beantragen zu wollen. Zudem solle der Aufsichtsratsvorsitzende der FC Bayern M&uuml;nchen AG eine Geldstrafe von 720 Tagess&auml;tzen zahlen, was einer weiteren Freiheitsstrafe von zwei Jahren entspricht.<br>\nIn der M&uuml;nchner Justiz bem&uuml;ht man offenbar eine Vorschrift des Strafgesetzbuches, die es dem Gericht erlaubt, diese Geldstrafe bei der Bew&auml;hrung auszuklammern. Denn bei einer Gesamtstrafe von mehr als zwei Jahren ist eine Bew&auml;hrung ausgeschlossen. (&hellip;)<br>\nDie angestrebte Milde f&uuml;r Hoene&szlig; erkl&auml;rt sich auch dadurch, dass wohl nur ein Teil seines Steuervergehens als strafbar gewertet wird: So soll die Hinterziehung von gut 2,3 Millionen der insgesamt rund 3,2 Millionen Euro geschuldeten Steuern angeblich verj&auml;hrt sein, weil die entsprechende Steuerschuld l&auml;nger als f&uuml;nf Jahre zur&uuml;ckliege.<br>\nDer strafrechtlich relevante Anteil betr&uuml;ge dann nur knapp 900.000 Euro. Damit l&auml;ge Hoene&szlig;&rsquo; Vergehen unterhalb einer brisanten Grenze: Der Bundesgerichtshof hatte Anfang 2012 bekr&auml;ftigt, dass bei Steuerhinterziehung &uuml;ber einer Million Euro keine Bew&auml;hrungsstrafe mehr m&ouml;glich sein soll.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/sport\/fussball\/fc-bayern-hoeness-kann-in-steueraffaere-mit-bewaehrung-rechnen-a-910965.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Unglaublich, falls der Bericht stimmen sollte! Nach dem Bundesgerichtshof ist bei Steuerhinterziehung von mehr als einer Millionen Eure keine Bew&auml;hrung mehr zul&auml;ssig!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Milliarden f&uuml;r nichts<\/strong><br>\nBerlin bek&auml;mpft die Jugendarbeitslosigkeit. Doch es geht nicht nur um die Jugend.<br>\nFast zwei Dutzend Regierungschefs und noch mehr Minister sind nach Berlin gekommen, um unter Anleitung von Ursula von der Leyen und Angela Merkel dar&uuml;ber zu diskutieren, wie die mehr als drei Millionen Arbeitslosen unter 25 Jahren in Europa wieder eine Perspektive erhalten k&ouml;nnen. Doch von dem Gipfel wird au&szlig;er ein paar sch&ouml;nen Bildern nicht viel bleiben &ndash; und das liegt daran, dass man sich das falsche Thema ausgesucht hat. Europas Problem ist nicht die Jugendarbeitslosigkeit.<br>\nAber ist es nicht ein Skandal, dass in den Euro-Staaten sehr viele junge Leute ohne Job sind? Das ist es in der Tat, aber es sind auch sehr viel &auml;ltere Leute ohne Job, und auch das ist ein Skandal. Wom&ouml;glich ist die Arbeitslosigkeit f&uuml;r einen Familienvater mit zwei Kindern einschneidender als f&uuml;r einen Universit&auml;tsabsolventen. Es gibt aber keine Gipfel f&uuml;r arbeitslose Familienv&auml;ter. (&hellip;)<br>\nIn den Krisenstaaten S&uuml;deuropas hat die Jugendarbeitslosigkeit zuletzt zwar &uuml;ber das normale Ma&szlig; hinaus zugenommen &ndash; sie stieg dabei aber stets im Gleichschritt mit der Arbeitslosigkeit in der Gesamtbev&ouml;lkerung an. In Italien erh&ouml;hte sich der Anteil der jungen Menschen ohne Job zwischen 2010 und 2012 um 27 Prozent, die Arbeitslosenquote insgesamt ging um 26 Prozent nach oben. In Griechenland betrug der Zuwachs bei den Jungen 70 Prozent, insgesamt stieg die Quote sogar um 90 Prozent.<br>\nEuropa hat also kein Problem der Jugendarbeitslosigkeit, sondern ein Arbeitslosigkeitsproblem. Nicht die schlechte Ausbildung macht so vielen jungen Leuten in Italien oder Spanien den Einstieg ins Berufsleben unm&ouml;glich &ndash; es fehlen schlicht die Jobs.<br>\nWenn dieser Befund korrekt ist, dann war dieser Gipfel einer der &uuml;berfl&uuml;ssigsten der Wirtschaftsgeschichte. Und langfristig richten &ndash; was noch schlimmer ist &ndash; die von ihm ausgehenden Initiativen vielleicht sogar Schaden an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2013\/28\/jugendarbeitslosigkeit-berlin\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Spurensuche: &ldquo;Ein Jahr nach Draghis Rede&rdquo; Eine vollkommen neue W&auml;hrungsunion?<\/strong><br>\n&Auml;u&szlig;erlich mag die neue W&auml;hrungsunion der alten noch &auml;hneln. Doch ihr Charakter ist heute ein v&ouml;llig andere. Diese These l&ouml;nnte man mit einiger Berechtigung aufstellen, wenn man sich die Entwicklung der letzten 12 Monate betrachtet.<br>\nDie vielen Kommentatoren unterteilen sich in zwei gro&szlig;e Gruppen: Das Fundament der Maastricht Vertr&auml;ge, auf dem die Gemeinschaftsw&auml;hrung errichtet wurde, ist, und da teilen alle die gleiche Meinung, im Verlauf der Krise erodiert.<br>\nIn den Augen der Unterst&uuml;tzer Draghis, hat er die Basis f&uuml;r den Euro weiterentwickelt und damit gest&auml;rkt. In den Augen seiner Kritiker hingegen hat er die Erosion dramatisch beschleunigt.<br>\nDoch was hat Draghi am 26. Juli. 2012 in London konkret gesagt? In seiner damals nur gerade mal 11 min&uuml;tigen Rede vor ganz besonderen G&auml;sten, stechen besonders drei S&auml;tze hervor:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/matthiasgarscha.wordpress.com\/\">Matthias Garscha<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Paul Krugman &ndash; Hunger Games, U.S.A.<\/strong><br>\nSomething terrible has happened to the soul of the Republican Party. We&rsquo;ve gone beyond bad economic doctrine. We&rsquo;ve even gone beyond selfishness and special interests. At this point we&rsquo;re talking about a state of mind that takes positive glee in inflicting further suffering on the already miserable.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2013\/07\/15\/opinion\/krugman-hunger-games-usa.html?partner=rssnyt&amp;emc=rss&amp;_r=0\">New York Times<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Ein Zitat daraus: Representative Stephen Fincher of Tennessee, for example, cited the New Testament: &ldquo;The one who is unwilling to work shall not eat.&rdquo; Sure enough, it turns out that Mr. Fincher has personally received millions in farm subsidies.&rdquo; M&uuml;ntefering l&auml;sst Gr&uuml;&szlig;en.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Klare Mehrheit daf&uuml;r &ndash; Manager pl&auml;dieren f&uuml;r Mindestlohn<\/strong><br>\nNicht nur die Gewerkschaften bef&uuml;rworten einen gesetzlichen Mindestlohn. Wie eine aktuelle Forsa-Umfrage f&uuml;r das Handelsblatt zeigt, sprechen sich auch die meisten Manager daf&uuml;r aus.<br>\nDie deutsche Wirtschaft ist mehrheitlich f&uuml;r einen gesetzlichen Mindestlohn. Das ist das Ergebnis des Handelsblatt Business-Monitors, einer repr&auml;sentativen Umfrage des Handelsblatts, f&uuml;r die das Meinungsforschungsinstitut Forsa regelm&auml;&szlig;ig rund 700 F&uuml;hrungskr&auml;fte deutscher Unternehmen befragt. Wie das Handelsblatt (Montagsausgabe) berichtet, sprechen sich 57 Prozent der Firmenlenker f&uuml;r einen gesetzlichen Mindestlohn aus. Mit 60 Prozent war die Zustimmung aus mittelgro&szlig;en Unternehmen mit zwischen 500 und 5000 Besch&auml;ftigten am h&ouml;chsten. In der Dienstleistungsbranche pl&auml;dieren sogar 61 Prozent der Manager f&uuml;r einen Mindestlohn aus. Die Bef&uuml;rworter halten im Durchschnitt einen Mindestlohn von 8,88 Euro je Stunde f&uuml;r angemessen.<br>\nHinter der &uuml;berraschend hohen Zustimmung steht die Erwartung, dass eine solche Lohnuntergrenze keine negativen Folgen f&uuml;r das eigene Unternehmen<br>\nhaben w&uuml;rde. Nur sieben Prozent der Befragten sagen f&uuml;r den Fall einer Einf&uuml;hrung einen Abbau von Arbeitspl&auml;tzen im eigenen Unternehmen voraus.<br>\nHier zeigt sich allerdings ein deutlicher regionaler Unterschied: Je zw&ouml;lf Prozent der nord- und ostdeutschen Firmen erwarten einen Stellenabbau wegen des Mindestlohns, aber nur sechs Prozent der Manager aus der Mitte und f&uuml;nf Prozent aus dem S&uuml;den des Landes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/klare-mehrheit-dafuer-manager-plaedieren-fuer-mindestlohn\/8495300.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Kitaausbau vor dem Kollaps<\/strong><br>\nAm 1. August 2013 wird es spannend: Ab dann gilt der Rechtsanspruch auf Tagesbetreuung f&uuml;r Kinder, die das erste Lebensjahr vollendet haben. Ob man ihn einl&ouml;sen und damit Klagen der Eltern zu seiner Durchsetzung weitgehend vermeiden kann, beurteilen die daf&uuml;r Verantwortlichen v&ouml;llig unterschiedlich. Der Deutsche St&auml;dtetag und der Deutsche St&auml;dte- und Gemeindebund f&uuml;rchten, dass der Rechtsanspruch vor allem in Gro&szlig;st&auml;dten nicht voll erf&uuml;llt werden kann, und selbst Bundesfamilienministerin Kristina Schr&ouml;der ging noch im M&auml;rz von rund 200&thinsp;000 bundesweit fehlenden Pl&auml;tzen aus.[1]<br>\nErfolgsmeldungen verk&uuml;ndet hingegen das gr&ouml;&szlig;te Bundesland Nordrhein-Westfalen. Noch zu Jahresbeginn zeigte Ministerpr&auml;sidentin Hannelore Kraft sich bez&uuml;glich der Erf&uuml;llung des Rechtsanspruchs auf einen Kitaplatz f&uuml;r NRW &bdquo;sehr optimistisch&ldquo;.[2] Ihre Familienministerin Ute Sch&auml;fer r&uuml;hmte sich im M&auml;rz gar einer &bdquo;Punktlandung&ldquo; beim Erreichen der Ausbauziele. Zu diesem Zeitpunkt lagen die j&uuml;ngsten Bedarfsmeldungen der Jugend&auml;mter f&uuml;r das kommende Kita-Jahr vor und sie stimmten &ndash; man h&ouml;re und staune &ndash; fast exakt mit dem Ausbauziel einer landesweiten Betreuungsquote von 32 Prozent &uuml;berein.<br>\nDoch Eltern, die in ihren Beruf zur&uuml;ckkehren m&ouml;chten und daher einen Kitaplatz suchen, haben keinen Anlass, diesen Entwarnungen Glauben zu schenken: Denn gerade in westdeutschen Gro&szlig;st&auml;dten kommt das Ergattern eines Platzes speziell f&uuml;r unter Dreij&auml;hrige (U3) beinahe einem Sechser im Lotto gleich. Erfahrungsgem&auml;&szlig; sind &ouml;ffentliche Kitas entweder ausgebucht oder sie haben gar keine bzw. nur f&uuml;r Geschwisterkinder reservierte U3-Pl&auml;tze. Bei Kitas freier Tr&auml;ger, die ihre Pl&auml;tze nur direkt vergeben, sind regelrechte Bewerbungsmappen &uuml;blich. Viele Eltern buchen in ihrer Verzweiflung daher eine rein privat betriebene Kita, oft nur bis mittags, und zahlen daf&uuml;r rund 800 Euro im Monat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2013\/juli\/kitaausbau-vor-dem-kollaps\">Bl&auml;tter<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Erfolg der IG Metall &ndash; Verbot dauerhafter Leiharbeit<\/strong><br>\nDetlef Wetzel ist zufrieden. Der IG-Metall-Vize, der im November zum Vorsitzenden von Europas gr&ouml;&szlig;ter Industriegewerkschaft gek&uuml;rt werden soll, erkl&auml;rte am Freitag in Frankfurt am Main: &raquo;Jetzt steht auch juristisch fest: Wer Stammbelegschaften durch g&uuml;nstigere Leiharbeiter ersetzen will, handelt unrechtm&auml;&szlig;ig.&laquo; Zuvor hatte das Bundesarbeitsgericht (BAG) entschieden, da&szlig; der dauerhafte Einsatz von Leiharbeitern in einem Betrieb illegal ist. &raquo;Dieses Urteil ist ein Paukenschlag&laquo;, sagte Wetzel. &raquo;Leiharbeit wird wieder das, was sie sein soll: ein Instrument, mit dem Auftragsspitzen bew&auml;ltigt werden k&ouml;nnen.&laquo;  (&hellip;)<br>\nAllzu gro&szlig;e Selbstzufriedenheit ist dennoch fehl am Platz. Denn zum einen hat sich das Thema Lohndumping mittels Leiharbeit damit nicht erledigt. Weiterhin werden Leiharbeiter deutlich schlechter bezahlt als Stammbesch&auml;ftigte, da die DGB-Tarifvertr&auml;ge das Gebot gleicher Bezahlung (Equal Pay) im A&Uuml;G aushebeln. Zum anderen ist eine verst&auml;rkte Ausweichbewegung auf Werkvertr&auml;ge zu erwarten. Diese Form prek&auml;rer Besch&auml;ftigung gibt den Unternehmen alle Freiheiten, geltende Tarife zu unterlaufen. In manchen Branchen &ndash; nicht nur auf dem Bau und in den Schlachtbetrieben, sondern auch im Einzelhandel und in der Automobilindustrie &ndash; stellen Werkvertragsbesch&auml;ftigte mittlerweile einen gro&szlig;en Teil der Belegschaften. Der Kampf gegen Prekarisierung bleibt f&uuml;r die Gewerkschaften also auch nach dem Etappensieg beim BAG eine der dringlichsten Aufgaben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/07-13\/033.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die R&uuml;ckkehr der gesetzlichen Rente<\/strong><br>\nDie kapitalgedeckte Altersvorsorge gleicht einem Gl&uuml;cksspiel. Die Krise hat gezeigt: Der Generationenvertrag muss wiederbelebt werden.<br>\nMitte 2008 war die Welt f&uuml;r die Verfechter der kapitalgedeckten privaten Altersvorsorge noch in Ordnung. Im Vergleich zur gesetzlichen Rente bringe der private Aufbau von Vorsorgekapital weitaus mehr Rendite, schrieben die Analysten der Allianz damals. Tats&auml;chlich: Von 1970 bis 2007 brachten Dax-Aktien im Schnitt 8,15 Prozent Gewinn im Jahr. Selbst mit sicheren zehnj&auml;hrigen Bundesanleihen lie&szlig;en sich 6,64 Prozent Zins erzielen. Dagegen fielen die Ertr&auml;ge der gesetzliche Rentenversicherung eher mickrig aus. Je nach Berechnungsmodell lagen sie zu diesem Zeitpunkt zwischen 4,69 und 5,17 Prozent.<br>\nAn der gesetzlichen Rentenversicherung mit ihrem Umlageverfahren lie&szlig;en die Allianz-Analysten deshalb kein gutes Haar. &ldquo;Der mit der Riester-Reform eingeleitete R&uuml;ckbau des Umlagesystems und die St&auml;rkung der Kapitaldeckung innerhalb des gesamten Alterssicherungssystems bringt f&uuml;r die Versicherten handfeste Vorteile&rdquo;, lautete das Fazit der Allianz. (&hellip;)<br>\nMittlerweile ist die durchschnittliche Jahresverzinsung von Versicherungssparvertr&auml;gen auf 3,6 Prozent gesunken, Tendenz weiter fallend. Das betrifft nicht nur die privaten Lebens- und Rentenversicherungen, sondern auch den gr&ouml;&szlig;ten Teil der staatlich gef&ouml;rderten Riester- und R&uuml;rup-Sparvertr&auml;ge und die betriebliche Altersvorsorge bei Pensionskassen.<br>\nEs ist sogar zu bef&uuml;rchten, dass die Einbu&szlig;en bei der privaten und betrieblichen Altersvorsorge weitaus drastischer ausfallen als die Einschnitte bei der gesetzlichen Rentenversicherung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/geldanlage\/2013-07\/altersvorsorge-gesetzliche-rentenversicherung\">ZEIT ONLINE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.S.:<\/strong> Das schreiben die NACHDENKSEITEN seit Jahren.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers B.K.:<\/strong> Langsam kapieren es immer mehr. Aber leider nur unvollst&auml;ndig: Der Autor betrachtet die Demographie-Entwicklung als &ldquo;hinl&auml;nglich bekanntes&rdquo; Problem &ndash; allerdings nur hinsichtlich Umlagefinanzierung. Er ignoriert, dass das Kapitaldeckungsverfahren Ursachen und Folgen der &Uuml;beralterung genausowenig beseitigt, dass jedoch dessen Lobbyisten so tun als ob und damit Politik und Arbeitnehmer erst in ihr Casino lockten.<\/em><br>\n<em>Und dass der Autor den Gl&uuml;cksspielcharakter des Kapitaldeckungsverfahrens wirklich als gro&szlig;e Gefahr (und nicht doch vielleicht als heimliche Chance) erkennt, will man nicht so recht glauben, wenn er gleich am Artikelbeginn den Allianz-Analysten \/-Lobbyisten bewundernd zustimmt: &ldquo;Von 1970 bis 2007 brachten Dax-Aktien im Schnitt 8,15 Prozent Gewinn im Jahr.&rdquo; Das klingt so, als w&auml;re 2008 nur ein vermeidbarer Unfall passiert und als k&ouml;nne jedermann mindestens ein halbes Arbeitsleben am St&uuml;ck Aktiengewinne einfahren.<\/em><br>\n<em>Ein Blick auf die <a href=\"http:\/\/www.finanzen.net\/index\/DAX\/Seit1959\">DAX-Kurve seit 1959<\/a> ern&uuml;chtert: Die ersten 33 Jahre bis 1982 bewegte sich der DAX stabil seitw&auml;rts &ndash; keine Katastrophen, aber auch keine Gewinne. Das war die Zeit des Wirtschaftswunders bzw. eines Wirtschaftswachstums und einer Besch&auml;ftigung auf hohen Niveau sowie einer weniger ausgepr&auml;gten Ungleichheit als heute. Mit Arbeit konnte man es damals noch zu etwas bringen, ebenso mit echtem (realwirtschaftlichem) Unternehmertum; (B&ouml;rsen-)Zocken war hingegen nicht attraktiv. In den 31 Jahren von 1982 bis heute entfesselte die Liberalisierung u.a. der Kapitalm&auml;rkte die DAX-Kurve, die seither wilde Achterbahn-Bewegungen macht. In den Jahren 2000 und 2008 &ldquo;testete&rdquo; der DAX die 8000er-Marke, um bald danach wieder auf weniger als die H&auml;lfte zu kollabieren. 2013, bei Zinsen nahe Null, schie&szlig;t der DAX nach steilem Anstieg gerade wieder &uuml;ber die 8000 hinaus. Wird diesmal eine DAX-Halbierung reichen, wenn die Zinsen wieder auf Normalh&ouml;he zur&uuml;ckfinden? Die Verk&auml;ufer der klassischen Kapital-Lebensversicherung w&uuml;rden sich &uuml;ber einen Zinsanstieg bestimmt freuen, steigert er doch die Rendite und lindert ihren &ldquo;Anlagenotstand&rdquo; (den das Umlageverfahren &uuml;brigens noch nie kannte). Es sind allerdings die gleichen Verk&auml;ufer, die in den vergangenen Jahren ihren Kunden zunehmend &ldquo;fondsgebundene&rdquo; (d.h. an Aktien gekn&uuml;pfte) Lebensversicherungen andrehten. Steigende Zinsen bedeuten hier fallender DAX und Verluste f&uuml;r diese &ldquo;Versicherungs&rdquo;-Kunden. Steigende Zinsen oder nicht: ein Teil der Kunden von Allianz &amp; Co. wird auf jeden Fall klar zu den Verlierern geh&ouml;ren &ndash; das ist das Gegenteil von dem, was das Arbeitsprinzip von Versicherungen sein sollte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Pflegenotstand: Krankenh&auml;user gegen Personalschl&uuml;ssel f&uuml;r Pflegekr&auml;fte<\/strong><br>\nDeutschlands Krankenhauslobby wehrt sich gegen die Einf&uuml;hrung eines Personalschl&uuml;ssels f&uuml;r Pflegekr&auml;fte. Der Grund: Die Krankenh&auml;user bauen seit Jahren Pflegepersonal ab und steigern so ihre Gewinne &ndash; auf Kosten der Patienten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ardmediathek.de\/das-erste\/kontraste\/pflegenotstand-krankenhaeuser-gegen-personalschluessel?documentId=15819690\">Kontraste<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Versto&szlig; gegen Wettbewerbsrecht &ndash; EU greift deutsches Erneuerbare-Energien-Gesetz an<\/strong><br>\nDie EU-Kommission nimmt das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz ins Visier. Br&uuml;ssel ist nach SPIEGEL-Informationen zu dem Schluss gekommen: Die Ausnahmen f&uuml;r energieintensive Betriebe versto&szlig;en gegen europ&auml;isches Wettbewerbsrecht. Deutschen Firmen drohen Nachzahlungen in Millionenh&ouml;he.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/eu-greift-erneuerbare-energien-gesetz-eeg-an-a-911022.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Die Ausnahmen widersprechen zumindest in zweifacher Hinsicht auch der &ouml;konomischen Vernunft: Erstens kann man, wenn man Energie sparen will, die Hauptverbraucher nicht entlasten. Zweitens ist es ziemlich absurd, wenn ein Land mit hohen Export&uuml;bersch&uuml;ssen die viel Energie verbrauchende Betriebe entlastet mit der Begr&uuml;ndung, den Export zu erleichtern. Und dann ist es drittens auch noch ungerecht, gerade die schw&auml;cheren Energieverbraucher anteilig mehr zu belasten.<\/em><\/p>\n<p><strong>passend dazu: Die Blockierer hei&szlig;en R&ouml;sler und Altmaier<\/strong><br>\nAlternative Energien m&uuml;ssen sein &ndash; da sagt keine der Bundestagsparteien nein. Aber wie hoch ist der Preis? Und wer zahlt ihn? Die Bundesregierung teilte am Freitag mit, dass immer mehr Gro&szlig;unternehmen eine Befreiung von der &Ouml;kostrom-Umlage beantragen. Und Experten bef&uuml;rchten, dass dadurch der Strompreis f&uuml;r Endverbraucher und Kleinunternehmen noch weiter steigen wird. Gleichzeitig fordern FDP-Chef Philipp R&ouml;sler und Spitzenkandidat Rainer Br&uuml;derle eine Neuauflage der Energiewende: Als Ziel reiche es v&ouml;llig, sich auf die Senkung des CO2-Aussto&szlig;es zu konzentrieren. (&hellip;)<br>\nDeshalb ist es auch so fahrl&auml;ssig, dass diejenigen, die verantwortlich sind, seit Monaten nichts tun: Bundesumweltminister Altmaier und Bundeswirtschaftsminister R&ouml;sler. Immer wieder inszenieren sie sich als diejenigen, die das Erneuerbare-Energien-Gesetz unbedingt reformieren wollen. Einen gemeinsamen Vorschlag gibt es aber immer noch nicht. Da ist es schon aberwitzig, wenn R&ouml;sler alle Beteiligten auffordert, die Barrikaden zu r&auml;umen f&uuml;r einen Neustart der Energiewende. Auf der einen Barrikade sitzt der Minister n&auml;mlich h&ouml;chstpers&ouml;nlich, ihm gegen&uuml;ber auf der anderen Barrikade Bundesumweltminister Altmaier.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/info\/programm\/sendungen\/kommentare\/strompreis123.html\">NDR.de<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Amazon zahlt in Deutschland kaum Steuern<\/strong><br>\nDeutschland ist der wichtigste Markt f&uuml;r Amazon au&szlig;erhalb Amerikas. Die Milliardenums&auml;tze mit deutschen Kunden wickelt Amazon aber &uuml;ber Luxemburger Gesellschaften ab. Ein Blick in die im Bundesanzeiger ver&ouml;ffentlichte Bilanz verr&auml;t mehr.<br>\nDer Internet-Versandh&auml;ndler Amazon hat 2012 einen Gro&szlig;teil des Umsatzes mit deutschen Kunden &uuml;ber Luxemburger Gesellschaften abgewickelt und in Deutschland kaum Steuern gezahlt. Die Amazon.de GmbH wies einen Vorsteuergewinn von 10,2 Millionen Euro aus und zahlte 3,2 Millionen Euro Steuern, wie aus der im Bundesanzeiger ver&ouml;ffentlichen Bilanz hervorgeht.<br>\nDeutschland ist der wichtigste Markt f&uuml;r Amazon au&szlig;erhalb der Vereinigten Staaten, ein Drittel der Erl&ouml;se erzielt der weltgr&ouml;&szlig;te Internet-H&auml;ndler zwischen Rhein und Oder. Ums&auml;tze mit deutschen Kunden in H&ouml;he von 8,7 Milliarden Dollar wurden &uuml;ber Luxemburger Gesellschaften abgewickelt. Letztendlich flie&szlig;t ein Gro&szlig;teil der Erl&ouml;se an die in Luxemburg angesiedelte Amazon Europe Holding Technologies, die einen Gewinn von 118 Millionen Euro auswies. Als steuerbefreite Partnernschaft zahlte diese keine Steuern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/unternehmen\/internet-versandhaendler-amazon-zahlt-in-deutschland-kaum-steuern-12280866.html\">FAZ.NET<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Zum Ausgleich sind die von Amazon geschaffenen Arbeitspl&auml;tze besonders schlecht bezahlt und abgesichert&hellip; Daf&uuml;r wurde der Aufbau des Internet-B&uuml;cherhandels u. a. mit (vor&uuml;bergehendem) Verzicht auf die Mehrwertsteuer gef&ouml;rdert, was dann viele Arbeitspl&auml;tze im lokalen Buchhandel gekostet hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&Auml;gypten: Der Saudi gibt einen aus<\/strong><br>\nDie Muslimbr&uuml;der und Pr&auml;sident Muhammad Mursi waren in &Auml;gypten kaum von der Macht abgesetzt, da z&uuml;ckten die autokratischen Herrscher am Golf ihre Scheckb&uuml;cher. 12 Milliarden Dollar Soforthilfe gibt es aus Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Kuwait f&uuml;r die &auml;gyptische Staatskasse. Die W&auml;hrungsreserven des Landes waren seit Mubaraks Sturz im Februar 2011 von 36 Milliarden auf 14,9 Milliarden geschrumpft. Wobei einen guten Teil davon nicht Mursi, sondern der Oberste Milit&auml;rrat ausgegeben hatte. Am Ende war es Kairo nicht mal mehr m&ouml;glich, Treibstoffimporte zu bezahlen. Da kommt es wie gerufen, dass Saudi-Arabien 2 Milliarden der versprochenen Gelder gleich in Form von &Ouml;l liefert. Mit dieser Aussicht konnte &Auml;gypten nun seine strategischen &Ouml;lreserven anzapfen. Die langen Schlangen an den Tankstellen, einer der Gr&uuml;nde f&uuml;r die Massenproteste gegen Mursi, verschwanden damit kurz nach dem Putsch.<br>\nDie saudischen Autokraten hassen die Muslimbr&uuml;der, weil diese sich &uuml;ber die Wahlurnen legitimieren lie&szlig;en. Eine islamistische Bewegung, die sich auf demokratische Spielregeln einl&auml;sst, wird von den Diktatoren der Golfstaaten als unmittelbare Bedrohung gesehen. Denn dieser Weg stellt das Konstrukt gottgegebener autokratischer Herrschaft und monarchischer Erbfolge infrage. Auch in den Golfstaaten gibt es Muslimbr&uuml;der. Sie werden verfolgt. Kurz vor dem Putsch in &Auml;gypten wurden in den Emiraten die Urteile im sogenannten UAE-94-Prozess gesprochen, einem von Menschenrechtlern scharf kritisierten Massenprozess gegen 94 politische Aktivisten. 69 Angeklagte wurden zu Gef&auml;ngnisstrafen zwischen 7 und 15 Jahren verurteilt &ndash; f&uuml;r ihre angeblichen Verbindungen zur Muslimbruderschaft, die sich gegen die Herrscher des Emirats verschworen h&auml;tten. Der zweite Verlierer ist die T&uuml;rkei. Erdogan hatte die Muslimbr&uuml;der offen unterst&uuml;tzt &ndash; politisch, aber auch finanziell. Jetzt hat er nicht nur ein Problem wegen des Gezi-Parks, sondern muss damit rechnen, dass sein regionaler Einfluss schwindet. Ob die Rechnung Saudi-Arabiens, das Rad in &Auml;gypten zur&uuml;ckzudrehen, aufgehen wird, bleibt offen. Die politische Landschaft jedenfalls wird sich neu formieren. Die ausgebooteten Muslimbr&uuml;der m&uuml;ssen sich neu positionieren. Schon jetzt schlagen sie mehr nationalistische als islamistische T&ouml;ne an. Ob sie in Zukunft innerhalb oder au&szlig;erhalb des politischen Systems agieren, h&auml;ngt nicht nur von ihnen selbst ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=a2&amp;dig=2013%2F07%2F13%2Fa0156&amp;cHash=7bf5b45d12f2f85b307c280a3327a532\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Zugegeben, die Analyse ist schwierig und der Versuch schon viel wert, aber sie wirkt nicht ganz schl&uuml;ssig. Letztlich l&auml;uft die Argumentation darauf hinaus, dass die Gegnerschaft zu den Muslimbr&uuml;dern so weit geht, dass die Gegner der Muslimbr&uuml;der f&uuml;r Saudi-Arabien zu Freunden avancieren. Vielleicht hoffen die Saudis auf eine autokratische Milit&auml;rherrschaft, aber die Opposition, welche die Absetzung Mursis erzwang,  besteht nicht nur aus Elementen der alten Herrschaft, sondern repr&auml;sentiert auch den urdemokratischen Kern der ersten Proteste gegen Mubarak. Der nat&uuml;rliche Verb&uuml;ndete der wahhabitischen Saudis sind, wie im Artikel vermerkt, die radikalen Salafisten. Deren Schwerpunkt liegt seit jeher auf einer noch st&auml;rkeren Islamisierung &Auml;gyptens. Diese d&uuml;rfte allerdings das &auml;gyptische Milit&auml;r ablehnen. Gegens&auml;tzlicher k&ouml;nnen die Reaktionen der arabischen Welt nicht seit. W&auml;hrend der saudische K&ouml;nig Abdullah der &auml;gyptischen Armee gratuliert, dass sie &ldquo;&Auml;gypten aus einem dunklen Tunnel zur&uuml;ckgeholt hat&rdquo;, konstatiert Anwar Gargash, Au&szlig;enminister der Emirate: &ldquo;Dass sich die &Auml;gypter einer islamistischen Regierung verweigert haben, stellt einen Wendepunkt in der Region dar.&rdquo; Mag sein, dass die Emirate und Saudi Arabien Bewegungen gegen ihr monarchisches Prinzip gemeinsam verhindern wollen, aber w&auml;hrend Saudi-Arabien sich ein islamistisches &Auml;gypten w&uuml;nscht, f&uuml;rchten die Emirate den Islamismus. So bleibt die Reaktion der arabischen Welt zwiesp&auml;ltig.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Nordkorea: Pj&ouml;ngjang hatte einfach Angst<\/strong><br>\nWas war die Aufregung im Fr&uuml;hjahr gro&szlig;. Diktator Kim Jong Un erkl&auml;rte den Kriegszustand, kappte die Telefonleitung mit der Regierung in Seoul, schloss den gemeinsam betriebenen Industriepark Kaesong und drohte gar mit atomaren Schl&auml;gen auf US-Einrichtungen. Zumindest f&uuml;r einige Wochen erweckte der letzte noch verbliebene Stalinistenstaat den Eindruck, Ostasien stehe kurz vorm Atomkrieg. Drei Monate sp&auml;ter ist das Kriegsgeschrei aus Pj&ouml;ngjang verstummt. Die Telefonleitung zwischen Nord- und S&uuml;dkorea ist wieder intakt. Das Regime bem&uuml;ht sich um Gespr&auml;che mit den USA. Was ist los mit Pj&ouml;ngjang? Nordkorea war es ernst. So geisteskrank Pj&ouml;ngjangs Reaktion erscheinen mag &ndash; auf der anderen Seite der Grenze hielten die USA gemeinsam mit S&uuml;dkorea das bislang gr&ouml;&szlig;te Milit&auml;rman&ouml;ver seit dem Ende des Koreakriegs vor 60 Jahren ab. Der junge Kim hatte schlicht Angst. Sobald S&uuml;dkorea und die USA ihre Soldaten in die Kasernen zur&uuml;ckbeorderten, beruhigte sich der Diktator wieder. Obama hat mit seinem unn&uuml;tzen Man&ouml;ver um ein Haar tats&auml;chlich einen Milit&auml;rschlag provoziert. Das wiederum zeigt, letztlich entscheiden die USA &uuml;ber Krieg und Frieden, denn Kim Jong Un ist nicht so unberechenbar, wie der Westen gerne glauben macht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2013%2F07%2F11%2Fa0174&amp;cHash=aa2045ef04d929edf48397bc1bfe48b3\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es ist verdienstvoll von Felix Lee in dieser schnelllebigen Zeit noch einmal auf die unruhigen Wochen zur&uuml;ckzukommen, die uns im Fr&uuml;hjahr Nordkorea bescherte &ndash; wirklich Nordkorea? Diese Tage, die in den westlichen Medien mehr oder weniger als der &lsquo;irre Kim Jong Un&rsquo; subsumiert wurden, haben laut Lee die USA mit ihren Man&ouml;vern zumindest mitzuverantworten. Schon einmal interpretierte ein Land, die Sowjetunion, ein Man&ouml;ver als Vorbereitung zu einem Angriff.  Sowjetische Milit&auml;rs und KGB interpretierten das NATO-Man&ouml;ver, Able Archer 83, als verdeckten Aufmarsch zum nuklearen Erstschlag, den es sofort zu vergelten galt. &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/29\/29076\/1.html\">Dieses aggressive Schachspiel zweier nahezu blinder Akteure gilt heute als gef&auml;hrlichste Phase des Kalten Krieges.<\/a>&ldquo;<\/em><br>\n<em>Ein wenig zeigen sich hier auch die Grenzen von &Uuml;berwachungsprogrammen wie die der NSA. Es spricht nichts daf&uuml;r, dass die NSA aus ihren Datenmengen herausgefiltert hat, wie bedroht sich Nordkorea f&uuml;hlte. In der Krise um &lsquo;Able Archer&rsquo; war es ein lebendiger Mensch, ein echter Spion, KGB-Oberst Oleg Antonowitsch Gordijewskider, der die USA davon in Kenntnis setzte, dass die Sowjetunion das Man&ouml;ver als realen Angriff wertete. Ronald Reagan, der an dem Man&ouml;ver teilnehmen sollte, brach die Teilnahme sofort ab und begab sich medienwirksam zu einem Kurzurlaub auf seine Ranch. &ndash; Zu &ldquo;Able Archer 83&rdquo; siehe die Sendung in ZDF History am 27. Februar 2011: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/hauptnavigation\/startseite\/#\/beitrag\/video\/1269836\/1983---Welt-am-Abgrund\">1983 &ndash; Die Welt am Abgrund<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Polizeistaatliche Methoden sind zum Alltag f&uuml;r Nicht-EU-Drittstaater geworden<\/strong><br>\nunser Leser D.H. schreibt uns:<br>\nAls mein Pass dem Ende seiner G&uuml;ltigkeitsdauer n&auml;her r&uuml;ckte, habe ich einen Termin bei der zust&auml;ndigen Ausl&auml;nderbeh&ouml;rde in einer mittelgro&szlig;en deutschen Stadt bekommen.<br>\nDer neue Pass kam an, und ich ging zum vereinbarten Termin.<br>\nZun&auml;chst verlief alles wie beim letzten Mal, vor f&uuml;nf Jahren. Foto (biometrisch, versteht sich), Fotokopie der relevanten Passseiten, 60 Euro &ndash; halt, letztes Mal waren es 10 Euro!<br>\nJa, jetzt gibt es keinen Eintrag mehr in den Pass selbst &ndash; in dem einzigen legal g&uuml;ltigen Ausweisdokument, das ich besitze. Nein, jetzt wird eine Karte herausgegeben. Ein elektronischer Aufenthaltstitel, nennt sich diese Karte. Sie wird von der Bundesdruckerei hergestellt, wie die inl&auml;ndischen Personalausweise.<br>\nSo weit, so interessant. Es wurde gleich interessanter. Ich wurde gebeten, den rechten Zeigefinger auf einem Ger&auml;t zu legen. &bdquo;Wir ben&ouml;tigen die Fingerabdr&uuml;cke.&ldquo; So, so. Wie bei einem Kriminellen werden mir auch die Fingerabdr&uuml;cke abgenommen &ndash; fein s&auml;uberlich, keine Schmierereien hier, alles Hi-Tech (wozu denn eigentlich die Fotokopie des Passes, fragt man sich da). [&hellip;]<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/130715_eat_oder_der_polizeistaat_laesst_gruessen.pdf\">Leserbrief von D.H. [PDF &ndash; 93.7 KB]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-17974","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17974","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17974"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17974\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17976,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17974\/revisions\/17976"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17974"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17974"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17974"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}