{"id":17978,"date":"2013-07-15T17:36:29","date_gmt":"2013-07-15T15:36:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17978"},"modified":"2015-08-10T10:23:32","modified_gmt":"2015-08-10T08:23:32","slug":"und-niemand-regt-sich-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17978","title":{"rendered":"&#8230; und niemand regt sich auf"},"content":{"rendered":"<p>Das war der Refrain in der Sendung <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/kanaluebersicht\/aktuellste\/508#\/beitrag\/video\/1929902\/Neues-aus-der-Anstalt-vom-25-Juni-2013\">&bdquo;Neues aus der Anstalt&ldquo; vom 25. Juni<\/a>. Was Pelzig und Priol dort notierten und beklagten, begleitet uns schon seit einiger Zeit und wird immer mehr zum Markenzeichen einer sterbenden Demokratie. Wir werden &uuml;berwacht, unsere so genannten Freunde spionieren uns aus, sie betreiben sogar Wirtschaftsspionage und unser Spitzenpersonal schwadroniert weiter von Freiheit und Sicherheit; wir sind mitten in einer neuen Weltwirtschaftskrise, das so genannte <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/gesundheit\/finanzkrise-in-europa-wenn-sparen-toetet-1.1713150\">Sparen t&ouml;tet<\/a>, die Lage wird gesch&ouml;nt, die Opfer drangsaliert, in Bayern wird ein Mensch zu Unrecht jahrelang weggesperrt. Ein Skandal nach dem anderen. &ndash; Und dann zeigen Umfragen an, dass dies den Hauptverantwortlichen nicht schadet; Sanktionen bleiben aus, statt Emp&ouml;rung Zustimmung; das Ansehen der Mitverursacher des Unheils steigt sogar. Auch bei der kommenden Bundestagswahl werden wir vermutlich ohne wirkliche politische Alternative <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17920\">zu Frau Merkel und ihren politischen Freunden dastehen<\/a>. &ndash; Das ist ein deutliches Zeichen daf&uuml;r, dass sich niemand, jedenfalls nicht ausreichend viele aufregen. Was sind vermutlich die Gr&uuml;nde dieses Siechtums demokratischen Lebens? <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_6486\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-17978-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/130716_Niemand_regt_sich_auf_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/130716_Niemand_regt_sich_auf_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/130716_Niemand_regt_sich_auf_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/130716_Niemand_regt_sich_auf_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=17978-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/130716_Niemand_regt_sich_auf_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"130716_Niemand_regt_sich_auf_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Diesen Einf&uuml;hrungstext schrieb ich vor einigen Tagen. Inzwischen hat sich wenigstens einer richtig aufgeregt und auch den Nagel auf den Kopf getroffen: <strong>Jakob Augstein<\/strong> in seiner <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/jakob-augstein-ueber-angela-merkel-und-den-spionage-skandal-a-911146-druck.html\">Kolumne bei Spiegel Online<\/a> In Sachen NSA-Spionage lasse Merkel die Deutschen im Stich; sie habe ihren Amtseid gebrochen, mit dem sie geschworen hat, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Sie habe zun&auml;chst wochenlang zum gr&ouml;&szlig;ten Spionageskandal der Geschichte geschwiegen und dann auch nichts Kritisches zum Vorgehen der USA und ihrer Geheimdienste gesagt. Damit lasse Merkel zu, dass unsere Rechte massenhaft verletzt werden und uns geschadet wird.<\/p><p>Wir werden sehen, ob dieser Aufschrei und die Kritik einiger anderer Kolleginnen und Kollegen in Publizistik und Politik das Ansehen von Bundeskanzlerin und Bundesregierung wenigstens ein bisschen beeintr&auml;chtigt. Ich f&uuml;rchte, auch diese fundamentale Kritik wird verhallen. Deshalb der folgende Versuch zu erl&auml;utern, warum die Sanktionen gegen die vielen Skandale und das vielf&auml;ltige Versagen ausbleiben.<\/p><p><strong>Zun&auml;chst noch ein paar Schlaglichter auf die Skandale und das Versagen:<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten berichten st&auml;ndig &uuml;ber die Zumutungen, denen wir ausgesetzt sind. Sie brauchen eigentlich nur von Beitrag zu Beitrag und von Hinweis zu Hinweis zur&uuml;ck zu scrollen, um eine ziemlich umfassende &Uuml;bersicht zu bekommen. Ich beschr&auml;nke mich deshalb hier auf ein paar aktuelle Hinweise:<\/p><ul>\n<li>Wir stecken in einer zweiten Weltwirtschaftskrise, bei uns noch nicht so schlimm wie in anderen L&auml;ndern, aber schlimmer als &ouml;ffentlich bekundet<\/li>\n<li>Dass die so genannte Austerit&auml;tspolitik weder Sparerfolge noch die wirtschaftliche Erholung und mehr Besch&auml;ftigung zeitigt, liegt offen zu Tage und dennoch dr&auml;ngen die Verantwortlichen auf die Fortsetzung dieser falschen Politik mit Sparversuchen und den so genannten Strukturreformen.<\/li>\n<li>Wir zwingen andere V&ouml;lker zum Ausverkauf ihres Volksverm&ouml;gens &ndash; r&uuml;cksichtslos und unsolidarisch.<\/li>\n<li>Wir werben ihre gut ausgebildete Jugend ab, die politisch Verantwortlichen bekunden offen ihre Genugtuung &uuml;ber die Schn&auml;ppchen<\/li>\n<li>Wir drangsalieren die Hartz IV Empf&auml;nger. Siehe z.B. <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17638\">hier<\/a>.<\/li>\n<li>Der Rentenbeitrag soll abgesenkt werden, obwohl die Altersarmut steigt und inzwischen klar ist: die Gesetzliche Rente ist die einzige seri&ouml;se Altersvorsorge und es ist sinnvoll und dringend notwendig, sie wieder leistungsf&auml;higer zu machen.<\/li>\n<li>Kliniken werden privatisiert, obwohl klar geworden ist: die Jagd nach Renditen schadet den Patienten. Siehe <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/gesundheit\/diagnose\/privatisierung-von-kliniken-auf-kosten-der-patienten-a-909728.html\">hier<\/a>.<\/li>\n<li>Gustl Mollaths Leiden &ndash; alleine schon ein Skandal, der zu bundesweiter nachhaltiger Emp&ouml;rung f&uuml;hren m&uuml;sste.<\/li>\n<li>Stuttgart 21 wird weiter gebaut, obwohl selbst der Betreiber, die Deutsche Bahn AG, das Projekt f&uuml;r unrentabel h&auml;lt<\/li>\n<li>&Uuml;berall wird gespart, aber f&uuml;r das Wahnsinnsprojekt &bdquo;Stadtschloss Berlin&ldquo; ist Geld da.<\/li>\n<li>Kriege, milit&auml;rische Interventionen, Waffenlieferungen werden als unabdingbar dargestellt und vollzogen. Sie dienen oft nur der innenpolitischen Stabilisierung der handelnden Politiker.<\/li>\n<li>Die Bundeswehr wirbt bei jungen Leuten mit dem milit&auml;rischen Einsatz &bdquo;zur Sicherung der Seewege&ldquo; &ndash; ein klein erscheinender Skandal, der helle Emp&ouml;rung verlangen w&uuml;rde.<\/li>\n<\/ul><p>Diese Liste k&ouml;nnte leider leicht um einiges verl&auml;ngert werden. <\/p><p><strong>Warum bleiben die Sanktionen gegen die politisch Verantwortlichen von der Union aus? Es sind mehrere Gr&uuml;nde:<\/strong><\/p><ol>\n<li><strong>Die Opposition ist &uuml;ber weite Strecken ausgefallen:<\/strong> Sie macht mit Ausnahme der Linkspartei die Reform- und die so genannte Sparpolitik mit, sie hat keine eindeutige Position zur Fortsetzung der Milit&auml;r-Politik und auch ihre Reaktion auf die gigantischen &Uuml;berwachungsma&szlig;nahmen der USA und Gro&szlig;britanniens war zun&auml;chst z&ouml;gerlich und gespalten. Die grunds&auml;tzliche Debatte &uuml;ber die ideologische und gesellschaftspolitische Linie wird von SPD und Gr&uuml;nen nicht gef&uuml;hrt. Lafontaines Formulierung, wir h&auml;tten es in weiten Bereichen der Politik mit einer Einheitspartei mit vier Fl&uuml;geln zu tun, trifft den Kern.<\/li>\n<li><strong>Der Ausfall der Medien als kontrollierender Instanz.<\/strong> Es gibt immer wieder erfreuliche Medienereignisse wie der Kommentar von Jakob Augstein oder der Artikel in der S&uuml;ddeutschen Zeitung vom 6. Juli &bdquo;Wenn sparen t&ouml;tet&ldquo;. Aber die gro&szlig;e Mehrheit der Medien einschlie&szlig;lich der &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender hat ihre Pluralit&auml;t eingeb&uuml;&szlig;t. Die wenigen kritischen Berichte und Kommentare dienen de facto eher der Erh&ouml;hung der Glaubw&uuml;rdigkeit des massenhaften Restes an Besch&ouml;nigung und Lobhudelei f&uuml;r die amtierende Kanzlerin. Die Union hat bei den &ouml;ffentlich-rechtlichen Sendern einen nahezu kompletten schwarzen Putz gemacht. Die Mehrheit der Talkshows, Heute und das Heute Journal, Tagesschau und Tagesthemen und viele andere Formate sind nahezu komplett in den H&auml;nden der g&auml;ngigen Mehrheitsideologie und ihrer Vertreterin in Berlin. Erg&auml;nzend: Arbeitgeber und ihre so genannten Institute wie das IW mit seinem Direktor H&uuml;ther kommen st&auml;ndig zur Sprache, Gewerkschaften und die Arbeitnehmer selten. Auch das pr&auml;gt.\n<p>Merkel und ihre Leute haben verinnerlicht, wie wichtig die Herrschaft &uuml;ber die Meinungsmache ist und sie handeln darnach.<\/p><\/li>\n<li><strong>Die Union und die Wirtschaft haben wichtige Einrichtungen besetzt.<\/strong> Die Bundesanstalt f&uuml;r Arbeit war in ihrer F&uuml;hrung meist parit&auml;tisch besetzt und stark von den Arbeitnehmerorganisationen gepr&auml;gt &ndash; bis zur Umwandlung in eine Arbeitsagentur. Jetzt pr&auml;gt so genannter unternehmerische Geist die dortige Arbeit und die Sprache: Arbeitsagentur, Jobcenter usw. Die &ouml;konomische Wissenschaft ist mit wenigen Ausnahmen gleichgeschaltet. Bei der Bundesbank gab es schon immer eine konservative Vorherrschaft. Sie ist gefestigt und auf die EZB &uuml;bertragen worden. Usw.<\/li>\n<li><strong>Der Ausfall des kritischen B&uuml;rgertums. Intellektuelle muss man mit der Lupe suchen.<\/strong> Die Wissenschaft ist &uuml;ber weite Strecken, jedenfalls im gesellschaftspolitischen und wirtschaftspolitischen Bereich, von Interessen beeinflusst. Auch solche B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger, die sich f&uuml;r intelligent und gebildet halten, fallen auf die &uuml;blichen Kampagnen der Lobby und der dienenden Medien herein. Ein kleines Beispiel: Am 1. Juli erschien eine Pressemitteilung des Wissenschaftszentrums Berlin mit der &Uuml;berschrift &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.wzb.eu\/de\/pressemitteilung\/elite-demografischer-wandel-ist-die-groesste-herausforderung\">Elite: Demographischer Wandel ist die gr&ouml;&szlig;te Herausforderung<\/a>&ldquo;. Darin wird berichtet, 60 % der Spitzenf&uuml;hrungskr&auml;fte in Deutschland hielten den demographischen Wandel f&uuml;r die dringlichste gesellschaftliche Herausforderung. Diese Fehleinsch&auml;tzung zeigt, dass auch die Meinung der gut ausgebildeten Spitzenkr&auml;fte oft nur der Abklatsch der gemachten herrschenden Meinung ist. Auf den NachDenkSeiten haben wir immer wieder belegt, dass der demographische Wandel kein echtes Problem darstellt, jedenfalls ohne gro&szlig;e Schwierigkeiten zu bew&auml;ltigen ist.<\/li>\n<li><strong>Mit dem Wissen w&auml;chst der Zweifel. Ohne Wissen wird das kritische B&uuml;rgertum unkritisch.<\/strong> Der zuvor beschriebene Niedergang der intellektuellen, kritischen F&auml;higkeit der gut ausgebildeten Menschen hat nach meiner Einsch&auml;tzung auch etwas damit zu tun, dass die inhaltliche und programmatische Diskussion zu gesellschaftlichen und politischen Fragen enorm gelitten hat. Das f&auml;ngt bei den Parteien an. Wo gibt es denn in den Ortsvereinen der SPD oder der Gr&uuml;nen noch wirklich fundierte inhaltliche Debatten? Wir sind weit hinter den Zeiten der Friedensbewegung zur&uuml;ck. Fundierte Steuerreform-Diskussionen finden fast nirgendwo statt. Historische Kenntnisse so zum Beispiel &uuml;ber die letzte Weltwirtschaftskrise werden wohl nicht mehr vermittelt. Andernfalls w&uuml;rden doch halbwegs historisch gebildete Menschen sich den Wahnsinn nicht gefallen lassen, mit der gleichen Br&uuml;ning&rsquo;schen Politik wiederum an den Abgrund gef&uuml;hrt zu werden. <\/li>\n<li><strong>Der Werteverlust, insbesondere Erosion von Solidarit&auml;t und Empathie.<\/strong> Die deutsche Politik und die deutsche &Ouml;ffentlichkeit haben einmal den Griechen und den Portugiesen und den Spaniern dabei geholfen, ihre Diktatoren loszuwerden. Heute freuen wir uns dar&uuml;ber, wenn diese V&ouml;lker ihre gut ausgebildeten jungen Leute an uns &bdquo;loswerden&ldquo;. Der dabei erkennbare Egoismus, der von Offiziellen in Deutschland offen ausgelebt wird, ist der Beleg f&uuml;r einen beachtlichen Wertewandel. Nicht Mitgef&uuml;hl ist hoff&auml;hig, &uuml;belster Egoismus hat Hochkonjunktur. Stellen Sie sich vor, der amtierende Bundeskanzler w&uuml;rde wie am 12. Oktober 1972 den hei&szlig;en Teil des Wahlkampfes mit der Werbung f&uuml;r mehr &bdquo;Compassion&ldquo;, f&uuml;r mehr Mitleiden und Anteilnahme, er&ouml;ffnen. Man w&uuml;rde ihn in die Klapsm&uuml;hle schicken. Damals war er erfolgreich, weil die Mehrheit etwas von Solidarit&auml;t hielt. Jetzt liegen 30-40 Jahre Propaganda f&uuml;r die gro&szlig;e Bedeutung des wirtschaftlichen Wohlergehens und des Egoismus hinter uns. Jeder ist seines Gl&uuml;ckes Schmied!<\/li>\n<li><strong>Die wirtschaftlichen Sorgen.<\/strong> Die Distanz zur Solidarit&auml;t und zu solidarischem Handeln kommt nicht von ungef&auml;hr. Die seit &uuml;ber 30 Jahren grassierende Arbeitslosigkeit entmutigt die Mehrheit der Menschen. Man kann es ihnen wirklich nicht &uuml;bel nehmen, dass auch f&uuml;r sie gilt: Erst das Fressen dann die Moral. &ndash; Insofern muss man heute feststellen, dass der Aufbau einer Reservearmee von Arbeitslosen nicht nur die L&ouml;hne gedr&uuml;ckt und die Profite nach oben hat schnellen lassen, sondern auch die Bereitschaft zu solidarischem und zu &ouml;kologisch vern&uuml;nftigem Handeln hat schrumpfen lassen.<\/li>\n<\/ol><p>Das waren einige Ursachen f&uuml;r das Ausbleiben von Sanktionen auf Skandale und Versagen. Vermutlich gibt es ein paar mehr.<\/p><p>Was bleibt angesichts dessen zu tun &ndash; ist die berechtigte Anschlussfrage.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das war der Refrain in der Sendung <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/kanaluebersicht\/aktuellste\/508#\/beitrag\/video\/1929902\/Neues-aus-der-Anstalt-vom-25-Juni-2013\">&bdquo;Neues aus der Anstalt&ldquo; vom 25. Juni<\/a>. Was Pelzig und Priol dort notierten und beklagten, begleitet uns schon seit einiger Zeit und wird immer mehr zum Markenzeichen einer sterbenden Demokratie. 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