{"id":18012,"date":"2013-07-19T09:45:56","date_gmt":"2013-07-19T07:45:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18012"},"modified":"2013-07-19T09:45:56","modified_gmt":"2013-07-19T07:45:56","slug":"hinweise-des-tages-1925","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18012","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18012#h01\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18012#h02\">Sch&auml;ubles Waterloo liegt in Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18012#h03\">H&ouml;rt auf mit dem Geschw&auml;tz &ndash; handelt endlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18012#h04\">Vermehrt Selbstanzeigen nerv&ouml;ser Steuers&uuml;nder in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18012#h05\">Kontroverse &uuml;ber den &Ouml;ffentlichen Dienst in Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18012#h06\">60 Prozent der Aufstocker arbeiten Teilzeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18012#h07\">Ifo-Chef Sinn: Rentenbeitrag kann um 50 Prozent steigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18012#h08\">Spekulanten verteuern Agrarfl&auml;chen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18012#h09\">Privatisierung der Hochschulmedizin gescheitert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18012#h10\">Der Papst und die Linke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18012#h11\">Allensbach-Analyse: Das Vertrauen in die EU w&auml;chst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18012#h12\">T&uuml;rkei: Erneut brutaler Polizeieinsatz gegen Demos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18012#h13\">Dachverband der Deutschen Burschenschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18012#h14\">BAf&ouml;G-Statistik 2012: 979 000 Gef&ouml;rderte in Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18012#h15\">Weltumspannend<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18012#h16\">&bdquo;Gefallen an Gef&auml;lligkeiten&ldquo;: Vorstellung einer Kurzstudie zu Journalismus und Korruption<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18012#h17\">Zu guter Letzt: Tagesschaum Folge 17 (16. Juli 2013)<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18012&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die scheinheilige Schn&uuml;ffelei<\/strong><br>\nWie gro&szlig; ist eigentlich der Nutzen dieser milliardenschweren Anstrengungen, vor allem aber, wie gro&szlig; ist der Schaden, der damit angerichtet wird? Dass dieser Schaden unvermeidlich ist, kann man in jeder Vorlesung f&uuml;r empirische Forschung lernen &hellip;<br>\nMit dem Stempel &bdquo;terrorverd&auml;chtig&ldquo; im Netz der Datensammler und -auswerter h&auml;ngenzubleiben kann ziemlich einfach sein. Fliegt ein j&uuml;ngerer dunkelh&auml;utiger Deutschlibanese f&uuml;r eine Partywoche nach Mallorca und schreibt eine SMS nach Hause mit den Worten &bdquo;Alles super hier, Bombenstimmung und die M&auml;dels sind granatenm&auml;&szlig;ig gut drauf&ldquo;, dann hat er schon vier Bedingungen erf&uuml;llt, die Verdacht auf ihn lenken k&ouml;nnen.<br>\nWas bei der NSA im Einzelnen passiert, dar&uuml;ber kann nat&uuml;rlich nur spekuliert werden. Bild- und Texterkennung haben zwar Fortschritte gemacht, aber wie primitiv diese Verfahren praktisch noch arbeiten, kann man nur ahnen &hellip;<br>\nDie Geheimdienste haben das prim&auml;re Ziel, ihre Existenz zu sichern und sich zu vergr&ouml;&szlig;ern, dazu am besten gar nicht aufzutauchen, zumindest nicht durch nachweisbare Fehlleistungen.<br>\nIm Interesse der B&uuml;rger ist es jetzt unverzichtbar, die Anzahl der richtig und falsch Positiven und Negativen vollst&auml;ndig zu kennen. Nur so ist eine Nutzen-Schaden-Abw&auml;gung der Aussp&auml;hprogramme m&ouml;glich und damit eine Bewertung dessen, was Regierungen und Geheimdienste so treiben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/nsa-abhoeraffaere-die-scheinheilige-schnueffelei-12284390.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Sie sind besessen davon, alles wissen zu wollen&rdquo;<\/strong><br>\nDie NSA verletzt die Privatsph&auml;re von Millionen B&uuml;rgern, sagt der Whistleblower Thomas Drake. &Auml;ndern werde das niemand: Die nationale Sicherheit sei in den USA &ldquo;Staatsreligion&rdquo; &hellip;<br>\nEs geht um die nationale Sicherheit. Das ist Staatsreligion. Das werden sie nicht infrage stellen. Der Obama-Regierung scheint die Geheimhaltung von Informationen, Gesetzen und &Uuml;berwachung mehr wert zu sein als Offenheit und Transparenz &hellip;<br>\n&hellip; wenn wir von Terrorismus reden, dann kommt mir kein einziger Attentatsplan in den Sinn, der ausschlie&szlig;lich durch die Geheimdienste verhindert worden w&auml;re. Das gelang meist der traditionellen Strafverfolgung. Es ist einer der gro&szlig;en Widerspr&uuml;che unserer Zeit, dass die Geheimdienste trotz der gigantischen Datenmengen, die sie erfassen, nur eine verbl&uuml;ffend kleine Zahl von Verschw&ouml;rungen stoppen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2013%2F07%2F18%2Fa0081&amp;cHash=af5e30934d8919e4668d566255327242\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Die Ohnmacht der Kanzlerin<\/strong><br>\nIn einer ungewohnten Rolle ist in diesen Tagen die deutsche Bundeskanzlerin &ouml;ffentlich zu besichtigen. &ldquo;Die m&auml;chstigste Frau der Welt&rdquo;, die ganz Europa den Kurs vorgibt, ist an die Grenzen ihrer Macht gesto&szlig;en. Ausgerechnet gegen&uuml;ber dem &auml;ltesten und besten Verb&uuml;ndeten Deutschlands, den USA.<br>\nOhnm&auml;chtig muss Angela Merkel zusehen, wie der amerikanische Geheimdienst NSA das deutsche Volk und die ganze Welt im Internet aussp&auml;ht. Sie wei&szlig; nicht einmal, ob sie selbst abgeh&ouml;rt und ausspioniert wird.<br>\nDieses Bild einer ohnm&auml;chtigen Kanzlerin hat, wenn es sich festsetzt,  gro&szlig;e Kraft und k&ouml;nnte f&uuml;r Merkel gef&auml;hrlich werden oder sogar zu einem Wendepunkt ihrer Karriere f&uuml;hren. Deutschland ist zwar wirtschaftlich ein Riese, politisch aber doch nur ein kleines Land mit einer geschrumpften Kanzlerin. Sie, die immer versucht, alles im Griff zu haben, hat in diesem Fall nichts im Griff. Auch sie ist nur ein Spielball amerikanischer Sicherheitsparanoia.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sprengsatz.de\/?p=4034\">Sprengsatz<\/a><\/li>\n<li><strong>Mitwisser im Krisenstab &ndash; Rolle der SPD bei Internet-&Uuml;berwachung<\/strong><br>\nDie Opposition wirft der Kanzlerin Heuchelei im Umgang mit US-Sp&auml;haktionen vor, weil der BND angeblich seit Jahren geheime Daten der Amerikaner nutzt. Doch wom&ouml;glich wissen die Sozialdemokraten mehr, als sie zugeben wollen. SPD-Mann Steinmeier m&uuml;sste als Au&szlig;enminister einiges mitbekommen haben.<br>\nAm Dienstag wich der vortags noch so forsche SPD-Mann Oppermann der Frage geflissentlich aus, ob nicht auch sein Parteikollege Steinmeier von Prism gewusst haben m&uuml;sste. Stattdessen w&uuml;rdigte er die Zusammenarbeit der Dienste in Entf&uuml;hrungsf&auml;llen als &ldquo;vern&uuml;nftig&rdquo;. Den Vorwurf der Heuchelei wiederholte er nicht mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/rolle-der-spd-bei-internet-ueberwachung-mitwisser-im-krisenstab-1.1723225\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Das d&uuml;rfte auch der Grund daf&uuml;r sein, warum die SPD so zur&uuml;ckhaltend agiert und warum sie nicht f&uuml;r die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses noch vor der Wahl ist.<\/em><\/p>\n<p>passend dazu: <strong>Der Geheimdienstexperte der SPD<\/strong><br>\nIn der SPD-F&uuml;hrung gibt es in der Geheimdienstaff&auml;re eine interessante Arbeitsteilung. Peer Steinbr&uuml;ck und Sigmar Gabriel starten eine scharfe Attacke gegen Kanzlerin Merkel nach der anderen. Nur einer redet deutlich weniger. Oder bleibt sehr diplomatisch: SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier. Vor der USA-Reise von Innenminister Friedrich (CSU) salbaderte Steinmeier: Die Grenze zwischen dem, was zur Sicherheit der B&uuml;rger erforderlich und was zur Gew&auml;hrleistung von Freiheit notwendig sei, m&uuml;sse stets beachtet werden. Angriffe auf die Kanzlerin, gar Emp&ouml;rung &uuml;ber die Lauschangriffe des US-Geheimdienstes NSA? Nicht mit Steinmeier. Der Grund f&uuml;r die seltsame Ged&auml;mpftheit ist nicht etwa seine diplomatische Natur &ndash; Steinmeier beherrscht durchaus den politischen Angriff. Es ist wohl auch etwas anderes: Steinmeier ist der Sozialdemokrat, der &uuml;ber das undurchsichtige Zusammenspiel von Politik und Geheimdiensten am meisten wei&szlig;. Kaum ein anderer in der Opposition hat so intime Kenntnisse wie er. Steinmeier war fr&uuml;her selbst f&uuml;r die Koordination der Geheimdienste zust&auml;ndig. Der unabh&auml;ngige Abgeordnete und Ex-Bundesrichter Wolfgang Neskovic findet ihre aktuell zur Schau gestellte Emp&ouml;rung deshalb unglaubw&uuml;rdig. &ldquo;Die Heuchelei der SPD ist unertr&auml;glich.&rdquo; Ihre sicherheitspolitischen Vorstellungen &ldquo;sind keinen Deut besser&rdquo; als die der Union. Auch Koalitionspolitiker l&auml;stern derzeit gerne &uuml;ber die Verlogenheit der SPD. Dort weist man dies als billigen Versuch der Bundesregierung zur&uuml;ck, sich aus der Verantwortung zu stehlen. Steinmeier sei seit acht Jahren nicht mehr verantwortlich, sagte etwa Generalsekret&auml;rin Andrea Nahles. Steinmeier verteidigte sich &auml;hnlich. &ldquo;Die technischen Bedingungen waren vor acht Jahren ganz anders. Das sind die Entwicklungen der letzten Jahre.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=a2&amp;dig=2013%2F07%2F17%2Fa0049&amp;cHash=43556da8dc85fa57ff1d339da3c552a5\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sch&auml;ubles Waterloo liegt in Griechenland<\/strong><br>\nDie wirtschaftliche Lage in Europa ist mies, die wirtschaftliche Lage in S&uuml;deuropa ist besonders mies. Die K&uuml;rzungsprogramme dr&uuml;cken weiter auf die Konjunktur und die Rettungspolitik hat den  Krisenstaaten den Weg aus der Krise explizit verbaut, da sie ihre Wirtschaft weder mit Konjunktur- und Investitionsprogrammen ankurbeln noch ihren maroden Finanzsektor rekapitalisieren k&ouml;nnen, ohne sich unter die Fuchtel der Troika zu stellen. [&hellip;]<br>\nZus&auml;tzlich k&ouml;nnte der Schuldenschnitt, auch wenn private Gl&auml;ubiger dabei au&szlig;en vor blieben, Spekulationen um weitere Schuldenschnitte befeuern. Dies k&ouml;nnte, so der Wirtschaftsweise Peter Bofinger, die W&auml;hrungsunion sprengen. In den Staaten unter dem Rettungsschirm w&uuml;rden die Banken und Unternehmen noch gr&ouml;&szlig;ere Finanzierungsprobleme bekommen als jetzt schon, zugleich w&uuml;rden Spanien und Italien wieder vermehrt als Pleitekandidaten gehandelt etc. Umso mehr hinge das Schicksal der Eurozone wieder akut von der EZB ab.<br>\nDie Eurozone braucht deswegen endlich verl&auml;ssliche Finanzierungsquellen &uuml;ber Eurobonds und eine Bank f&uuml;r &ouml;ffentliche Anleihen, welche g&uuml;nstige Kredite von der EZB direkt an die Eurostaaten weiterreicht. Griechenland braucht nun ein Aufbauprogramm, dass seinen Namen auch verdient. Angesichts der zerst&ouml;rerischen Sparpolitik sind 100 Millionen Euro, die Finanzminister Sch&auml;uble Griechenland nun &uuml;ber einen Wachstumsfonds in Aussicht stellt, schlicht eine Unversch&auml;mtheit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.linksfraktion.de\/im-wortlaut\/schaeubles-waterloo-liegt-griechenland\/\">Axel Troost<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die Vorschl&auml;ge sind ja nicht schlecht, w&uuml;rden Griechenland bei seinem akuten Problemen jedoch leider auch dann nicht helfen, wenn sie &ndash; was nat&uuml;rlich auszuschlie&szlig;en ist &ndash; bereits morgen genau so umgesetzt w&uuml;rden. Leider druckst Axel Troost in seinem Statement um die Frage herum, ob er einen Schuldenschnitt denn nun f&uuml;r sinnvoll h&auml;lt oder nicht. Wahrscheinlich stellt sich diese Frage jedoch in Wirklichkeit jedoch gar nicht, da es selbst ausgemachten Optimisten schwer f&auml;llt, zu glauben, dass Griechenland sogar im g&uuml;nstigsten aller F&auml;lle seine momentanen Schulden je zur&uuml;ckzahlen kann. Es ist daher eigentlich nicht die Frage, ob ein weiterer Schuldenschnitt kommt, sondern wann und zu welchen Bedingungen. Dabei ist es zumindest sehr wahrscheinlich, dass der n&auml;chste Schuldenschnitt erst nach den Bundestagswahlen kommt. Ansonsten k&ouml;nnte ja das &bdquo;makellose&ldquo; Bild der &bdquo;gro&szlig;en Euro-Rettungs-Kanzlerin&ldquo; Kratzer bekommen. Die eigentliche Frage, die sich ab Oktober stellen wird, ist, wie man die folgenden Ansteckungeseffekte dieses Schuldenschnitts minimieren kann und wie man Eurol&auml;ndern, die keineswegs in einer derart hoffnungslosen Situation stecken, helfen kann, die Krise abzuwenden. Ohne eine radikale Umkehr der vorherrschenden Austerit&auml;tspolitik sind die Chancen daf&uuml;r jedoch nicht sonderlich gut.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>H&ouml;rt auf mit dem Geschw&auml;tz &ndash; handelt endlich<\/strong><br>\nIm Verlauf der Gro&szlig;en Krise ist die Arbeitslosigkeit in den kapitalistischen Metropolen &ndash; den Mitgliedstaaten der OECD &ndash; um 16 Millionen gestiegen. Ein Zuwachs um ein Drittel auf gegenw&auml;rtig 48 Millionen. Auch im f&uuml;nften Krisenjahr ist kein Ende dieser &auml;u&szlig;erst depressiven Entwicklung absehbar&hellip;<br>\nAtemberaubend (&raquo;breathtaking&laquo;) war die Verschlechterung in Europa.\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130719_01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130719_01_th.gif\" alt=\"Jugendarbeitslosigkeit Europa\" title=\"Jugendarbeitslosigkeit Europa\"><\/a><\/p>\n<p>Was wird geboten? Politikinszenierung! Die findet gegenw&auml;rtig auf zwei Flugrouten statt. Die eine geht nach Athen: zuerst Merkel, dann Sch&auml;uble aus nichtigen symbolischen Anl&auml;ssen. Die andere &uuml;ber einen Umweg &uuml;ber Br&uuml;ssel nach Berlin.<br>\nErst wurde auf dem EU-Gipfel Ende Juni wolkenreich eine &raquo;Jugendgarantie&laquo; f&uuml;r Besch&auml;ftigung und Ausbildung verk&uuml;ndet. Daf&uuml;r sollen 6 Mrd. Euro locker gemacht werden.<br>\nWenige Wochen sp&auml;ter demonstrierten die europ&auml;ischen Arbeitsminister und ihre Staatschefs im Berliner Bundeskanzleramt ihren Tatendrang. Sie beschlossen ein Ma&szlig;nahmepaket, das sich wie eine siebzehnseitige Dienstanweisung der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit liest &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialismus.de\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/hoert-auf-mit-dem-geschwaetz-handelt-endlich\/\">Sozialismus<\/a><\/p>\n<p>passend dazu: <strong>Messung der Jugendarbeitslosigkeit &ndash; wichtige Konzepte im &Uuml;berblick<\/strong><br>\nHeute ver&ouml;ffentlicht Eurostat, das statistische Amt der Europ&auml;ischen Union, zwei neue &ldquo;Statistics Explained&rdquo; Artikel &uuml;ber Jugendarbeitslosigkeit und die Teilnahme von Jugendlichen an Ausbildung und am Arbeitsmarkt.  Die Artikel erkl&auml;ren die Konzepte und Definitionen, welche zur umfassenden Beschreibung der Struktur der jugendlichen Bev&ouml;lkerung verwendet werden. Dies soll den Nutzern die Interpretation und Beurteilung der entsprechenden Statistiken erleichtern. In der EU28 gab es im Jahr 2012 rund 57,5 Millionen Personen im Alter zwischen 15 und 24 Jahren. Davon waren 18,8 Mio. erwerbst&auml;tig, 5,6 Mio. waren arbeitslos (dies entspricht zusammen 24,4 Mio. Erwerbspersonen) und 33,0 Mio.  waren Nichterwerbspersonen, d.h.  sie standen dem Arbeitsmarkt nicht zur Verf&uuml;gung.  Die hohe Zahl der jungen Nichterwerbspersonen erkl&auml;rt sich vor allem dadurch, dass viele noch in der Ausbildung sind. Der Anteil der Jugendlichen, die sich noch in Ausbildung befinden, nimmt mit zunehmendem Alter allm&auml;hlich ab, und dies f&uuml;hrt zu einer steigenden Teilnahme der Jugendlichen am Arbeitsmarkt. Eurostat ver&ouml;ffentlicht zwei verschieden Indikatoren zur Jugendarbeitslosigkeit: die Jugendarbeitslosenquote und den Anteil der 15-24-j&auml;hrigen Arbeitslosen an der Bev&ouml;lkerung gleichen Alters (Jugendarbeitslosenanteil). W&auml;hrend bei der Jugendarbeitslosenquote die Zahl der arbeitslosen 15-24-J&auml;hrigen als Anteil der Erwerbspersonen der gleichen Altersklasse ausgedr&uuml;ckt wird, bezieht sich der Jugendarbeitslosenanteil auf den Prozentsatz der Arbeitslosen an der Gesamtbev&ouml;lkerung des gleichen Alters. Die Jugendarbeitslosenquote in H&ouml;he von 23% in der EU28 im Jahr 2012 zeigt, dass mehr als 2 von 10 aller jugendlichen Erwerbspersonen arbeitslos waren, w&auml;hrend der Jugendarbeitslosenanteil von 9,7% angibt, dass in der Bev&ouml;lkerung der 15-24-J&auml;hrigen 1 von 10 Jugendlichen arbeitslos war. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130719_03.gif\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130719_03_th.gif\" alt=\"Jugendarbeitslosigkeit\" title=\"Jugendarbeitslosigkeit\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/epp.eurostat.ec.europa.eu\/cache\/ITY_PUBLIC\/3-12072013-BP\/DE\/3-12072013-BP-DE.PDF\">eurostat [PDF &ndash; 235 KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die statistisch pr&auml;ziseren Zahlen des Anteils jugendlicher Arbeitslosen (&lsquo;youth unemployment ratio&rsquo; im Gegensatz zur &lsquo;youth unemployment rate&rsquo;) fallen zwar niedriger aus, aber daraus zu schlie&szlig;en, die Lage weniger problematisch sei, ist nicht angebracht. Wenn sich in Spanien &uuml;ber 20 Prozent der Jugendlichen nutzlos vorkommen, ist dies nicht nur unertr&auml;glich, sondern hat erhebliche soziale Sprengkraft. Wobei in Spanien hinzukommt, dass dieser Zustand schon l&auml;nger anh&auml;lt. Bereits im Jahre 2010 lag die &lsquo;youth unemployment ratio&rsquo; mit 17,8 Prozent &uuml;ber derjenigen von Griechenland heute (16,1 Prozent). Das hei&szlig;t nat&uuml;rlich auch, dass die hohe &lsquo;youth unemployment ratio&rsquo; nicht so neu ist und deshalb nicht allein durch Sparauflagen aus Br&uuml;ssel erkl&auml;rt werden kann. &ndash; Nicht ganz verst&auml;ndlich ist in diesem Zusammenhang, dass die F&ouml;rderung der Jugendbesch&auml;ftigung in Europa (6 Milliarden Euro) an der traditionellen Arbeitslosenquote ausgerichtet werden soll. So liegt beispielsweise die Arbeitslosenquote Jugendlicher in Griechenland mit 55,3 Prozent h&ouml;her als in Spanien mit 53,2 Prozent, aber der Arbeitslosenanteil liegt in Spanien mit 20,1 Prozent deutlich &uuml;ber dem Anteil von Griechenland mit 16, 1 Prozent. &Auml;hnliches gilt Kroatien und Portugal. Und nat&uuml;rlich hat auch das Konzept der &lsquo;youth unemployment ratio&rsquo; seine M&auml;ngel. So existieren &Uuml;berschneidungen zwischen der Teilnahme an einer Ausbildung und der Teilhabe am Arbeitsmarkt. Ein Lehrling oder ein Student mit einem Nebenjob z&auml;hlt zu den Erwerbst&auml;tigen (2012: 6,7 Mio. der insgesamt 18,8 Mio. jungen Erwerbst&auml;tigen). Entsprechend gilt ein Student, der f&uuml;r eine Arbeit verf&uuml;gbar w&auml;re und aktiv danach sucht, als Arbeitsloser. Als Erwerbst&auml;tige gelten Personen, die in der Berichtswoche mindestens eine Stunde lang gegen Entgelt, zur Gewinnerzielung oder zur Mehrung des Familieneinkommens gearbeitet haben (ILO-Konzept).<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Vermehrt Selbstanzeigen nerv&ouml;ser Steuers&uuml;nder in Deutschland<\/strong><br>\nAu&szlig;er Hoeness haben sich von Januar bis Juni in Deutschlands Finanz&auml;mtern noch 9092 weitere mutma&szlig;liche Steuerbetr&uuml;ger gemeldet &ndash; so viele wie nie zuvor. Damit gab es, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) bei den Finanzministerien aller 16 Bundesl&auml;nder zeigt, nach der ersten H&auml;lfte 2013 bereits fast gleich viele Selbstanzeigen wie im Vorjahr (11 800). Wer nach einer Selbstanzeige die gesamte Steuerschuld plus Zinsen nachzahlt, geht unter Umst&auml;nden straffrei aus. Zwischen den 16 L&auml;ndern tun sich dabei ziemliche Unterschiede auf. An der Spitze liegt Baden-W&uuml;rttemberg, wo etwa 2360 mutma&szlig;liche Betr&uuml;ger den Versuch unternahmen, sich ehrlich zu machen. Auf den Pl&auml;tzen folgen Nordrhein-Westfalen (1528) und Bayern (1179). Im wirtschaftlich schw&auml;cheren Osten sieht es anders aus. Zum Vergleich: In Sachsen-Anhalt gab es ganze drei Anzeigen, in Mecklenburg-Vorpommern sieben. Man sieht, dass das Verm&ouml;gen in Deutschland immer noch sehr ungleichm&auml;&szlig;ig verteilt ist. Seit die Selbstanzeige des Bayern-Pr&auml;sidenten bekanntwurde &ndash; am 20. April &ndash;, ging die Zahl nochmals in die H&ouml;he. &laquo;Mag sein, dass das der Ausl&ouml;ser war&raquo;, sagt auch der Pr&auml;sident der Bundessteuerberaterkammer, Horst Vinken. &laquo;Aber der eigentliche Grund ist, dass Ende vergangenen Jahres das Steuerabkommen mit der Schweiz nicht zustande gekommen ist.&raquo; Bis dahin hatten viele Deutsche mit Schwarzgeld in der Schweiz gehofft, ihre Steuerschulden diskret bereinigen zu k&ouml;nnen &ndash; anonym und zu einem Pauschalsatz zwischen 21 und 41 Prozent des angelegten Kapitals. Nach dem Scheitern des Abkommens wuchs hierzulande jedoch die Nervosit&auml;t. Als weiterer Grund wird der umstrittene Ankauf von sogenannten Steuer-CDs genannt. Nordrhein-Westfalens Finanzminister Norbert Walter-Borjans, einer der flei&szlig;igsten Aufk&auml;ufer von CDs mit Steuerdaten, rechnet vor, dass der Staat aus deren Auswertung und durch Selbstanzeigen bisher rund drei Milliarden Euro eingenommen hat. Wie viel Geld noch durch die Selbstanzeigen in die Staatskassen flie&szlig;en wird, wei&szlig; niemand genau. Als sicher gilt jedoch, dass der Betrag in die Milliarden gehen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/schweiz\/vermehrt-selbstanzeigen-von-nervoesen-steuersuendern-in-deutschland-1.18118835\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Kontroverse &uuml;ber den &Ouml;ffentlichen Dienst in Griechenland<\/strong><br>\nThorsten Hild vom Blog Wirtschaft und Gesellschaft hat Gerhard Sick von den Gr&uuml;nen einen Offenen Brief geschrieben, in dem er dem finanzpolitischen Sprecher der Gr&uuml;nen-Bundestagsfraktion dessen Zitat vorh&auml;lt, das der &ouml;ffentliche Sektor in Griechenland &uuml;berdimensioniert sei.<br>\nHild h&auml;lt dem entgegen: &bdquo;Selbst wenn man die &ouml;ffentlichen Unternehmen in Griechenland zur Besch&auml;ftigung im &ouml;ffentlichen Dienst hinzurechnet, also den gesamten &ouml;ffentlichen Sektor heranzieht, ist die Besch&auml;ftigung in Griechenland deutlich geringer als in Frankreich oder auch dem vermeintlichen neuen marktwirtschaftlichen Musterl&auml;ndle der Eurozone Estland. Ungef&auml;hr gleichauf liegt die griechische Besch&auml;ftigung im &ouml;ffentlichen Sektor mit der in den Niederlanden. Deutlich h&ouml;her liegt die Besch&auml;ftigung im &ouml;ffentlichen Sektor in &ndash; auch im Vergleich zu Deutschland &ndash; sozialpolitischen Musterl&auml;ndern wie D&auml;nemark, oder vergleicht man die Besch&auml;ftigung im &ouml;ffentlichen Dienst in Finnland, das keine &ouml;ffentlichen Unternehmen zu haben scheint, mit der Griechenlands&hellip;<br>\nNoch krasser f&auml;llt der Vergleich mit den Besch&auml;ftigten im &ouml;ffentlichen Dienst (ohne &ouml;ffentliche Unternehmen) aus, in dem schlie&szlig;lich jetzt die Massenentlassungen in Griechenland vorgenommen werden sollen. Der &ouml;ffentliche Dienst Griechenlands ist im internationalen Vergleich nach diesen offiziellen Zahlen geradezu winzig. <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/07\/eurokrisegriechenlandgerhard-schickbundnis-90die-grunen-offener-brief-mit-fragen-zum-offentlichen-dienst-in-griechenland-an-den-finanzpolitischen-sprecher-der-grunen-bundestagsfraktion-gerhard-s\/#sthash.HsOl20Tx.dpuf\">Selbst im Vergleich zu Deutschland.<\/a>&ldquo;<br>\nSchick antwortet: &bdquo;Ich habe mir die ILO-Zahlen auch noch einmal angeguckt und Sie haben Recht: Der griechische &ouml;ffentliche Sektor ist im internationalen Vergleich nicht &uuml;berdimensioniert, insbesondere nicht der &ouml;ffentliche Dienst. Dieser Teil der Behauptung war also falsch. Dennoch gibt es nat&uuml;rlich einige berechtigte Kritik an der Qualit&auml;t des &ouml;ffentlichen Sektors. Zun&auml;chst f&auml;llt auf, dass dieser &ndash; trotz seiner vergleichsweise geringen Gr&ouml;&szlig;e &ndash; 13,6 % der Wirtschaftsleistung f&uuml;r Geh&auml;lter der Staatsdiener verschlingt &ndash; da wird das Land nur von den skandinavischen Staaten &uuml;berholt, die ja einen wesentlich gr&ouml;&szlig;eren Sektor haben. Setzt man die Kosten des Sektors (als % des BIP) zu seiner Gr&ouml;&szlig;e (als % des Arbeitsmarkts) ins Verh&auml;ltnis, ist Griechenland mit gro&szlig;em Abstand einsame Spitze.<br>\nUnd auch die Korruption bleibt ein Problem: 66% der Bev&ouml;lkerung halten den &ouml;ffentlichen Sektor f&uuml;r &ldquo;korrupt&rdquo; oder &ldquo;sehr korrupt&rdquo;, so Transparency International. Griechenland gilt als das korrupteste Land Europas.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/07\/eurokrisegriechenlandoffentlicher-sektor-die-antwort-des-finanzpolitischen-sprechers-der-grunen-bundestagsfraktion-gerhard-schick-auf-meine-kritik-und-fragen-zum-offentlichen-sektor-in-griechenland\/#sthash.JnlMErKj.dpuf\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a>\n<p>dazu: <strong>&bdquo;&Uuml;berdimensionierter &ouml;ffentlicher Sektor&ldquo; in Griechenland<\/strong><br>\nIn einem zuletzt ver&ouml;ffentlichten Bericht vom 22. November 2012 weist die OECD f&uuml;r das Jahr 2010 dieselbe Zahl f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Dienst in Griechenland aus wie im zuletzt f&uuml;r das Jahr 2008 ausgewiesenen internationalen Vergleich (Tabelle\/Graphik: 21.2). Selbst wenn man die &ouml;ffentlichen Unternehmen in Griechenland zur Besch&auml;ftigung im &ouml;ffentlichen Dienst hinzurechnet, also den gesamten &ouml;ffentlichen Sektor heranzieht, ist die Besch&auml;ftigung in Griechenland deutlich geringer als in Frankreich oder auch dem vermeintlichen neuen marktwirtschaftlichen Musterl&auml;ndle der Eurozone Estland. Ungef&auml;hr gleichauf liegt die griechische Besch&auml;ftigung im &ouml;ffentlichen Sektor mit der in den Niederlanden. Deutlich h&ouml;her liegt die Besch&auml;ftigung im &ouml;ffentlichen Sektor in &ndash; auch im Vergleich zu Deutschland &ndash; sozialpolitischen Musterl&auml;ndern wie D&auml;nemark, oder vergleicht man die Besch&auml;ftigung im &ouml;ffentlichen Dienst in Finnland, das keine &ouml;ffentlichen Unternehmen zu haben scheint, mit der Griechenlands &hellip;<br>\nNoch krasser f&auml;llt der Vergleich mit den Besch&auml;ftigten im &ouml;ffentlichen Dienst (ohne &ouml;ffentliche Unternehmen) aus, in dem schlie&szlig;lich jetzt die Massenentlassungen in Griechenland vorgenommen werden sollen. Der &ouml;ffentliche Dienst Griechenlands ist im internationalen Vergleich nach diesen offiziellen Zahlen geradezu winzig. Selbst im Vergleich zu Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/07\/eurokrisegriechenlandgerhard-schickbundnis-90die-grunen-offener-brief-mit-fragen-zum-offentlichen-dienst-in-griechenland-an-den-finanzpolitischen-sprecher-der-grunen-bundestagsfraktion-gerhard-s\/#sthash.IVxvZdIX.dpuf\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>60 Prozent der Aufstocker arbeiten Teilzeit<\/strong><br>\nRund 1,3 Millionen Personen beziehen Arbeitslosengeld II, obwohl sie erwerbst&auml;tig sind. 60 Prozent der so genannten Aufstocker arbeiten dabei in einem Teilzeitjob mit weniger als 22 Stunden pro Woche. Der durchschnittliche Bruttostundenlohn der Aufstocker betr&auml;gt 6,20 Euro, geht aus einer am Donnerstag ver&ouml;ffentlichten Studie des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor &hellip;<br>\nRund 60 Prozent der Aufstocker aus dem Jahre 2010 waren auch im Jahr danach Aufstocker.<br>\nDie Analyse l&auml;sst aber immerhin eine leichte Tendenz zur Aufw&auml;rtsmobilit&auml;t erkennen: Es gab mehr Aufstiege als Abstiege. Die Zahl der Hartz-IV-Empf&auml;nger, die durch einen Job wenigstens zu Aufstockern wurden, war gr&ouml;&szlig;er als die Zahl der Aufstocker, die ihren Job verloren. Zugleich war die Zahl der Aufstocker, die den Hartz-IV-Bezug vollst&auml;ndig &uuml;berwinden konnten, gr&ouml;&szlig;er als die Zahl der Erwerbst&auml;tigen, die neu auf erg&auml;nzende Hartz-IV-Leistungen angewiesen waren.<br>\nVor allem fehlende berufliche Qualifikationen und schwere gesundheitliche Einschr&auml;nkungen hindern am Verlassen des Leistungsbezuges. Zudem haben die Arbeitsmarktforscher in ihrer Studie festgestellt: &bdquo;Geringf&uuml;gige und befristete Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse, Zeitarbeit oder niedrig entlohnte T&auml;tigkeiten bahnen nur selten den Weg in eine ungef&ouml;rderte Besch&auml;ftigung.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/doku.iab.de\/kurzber\/2013\/kb1413.pdf\">IAB [PDF &ndash; 790 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ifo-Chef Sinn: Rentenbeitrag kann um 50 Prozent steigen<\/strong><br>\nIfo-Chef Hans-Werner Sinn hat eine gesellschaftliche Krise in Deutschland vorhergesagt. Sie wird durch den demografischen Wandel &ndash; die zunehmende &Uuml;beralterung der Bev&ouml;lkerung &ndash; verursacht und ist laut Sinn unabwendbar. Die Folgen sind drastisch: Sinn rechnete in einem Interview mit der &bdquo;Welt&ldquo; vor, dass beispielsweise die Rentenbeitr&auml;ge um 50 Prozent steigen m&uuml;ssten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.t-online.de\/wirtschaft\/altersvorsorge\/id_64538236\/ifo-chef-werner-sinn-prophezeit-gesellschaftliche-krise-in-deutschland.html\">t-online-Nachrichten<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.H.:<\/strong> Und t&auml;glich gr&uuml;&szlig;t das Murmeltier, m&ouml;chte man angesichts der neuesten dramatischen Erkenntnisse unseres Vorzeige-Wissenschaftlers (Un)-Sinn ausrufen. P&uuml;nktlich zu Beginn des Sommerlochs sind sie wieder da, die Vorboten des zu erwartenden Untergangs der Unternehmerrenditen: Facharbeitermangel, R&uuml;ckgang der Geburtenrate. Und nat&uuml;rlich gibt es dagegen nur ein einziges Rezept, n&auml;mlich die Anhebung der Rentenbeitr&auml;ge auf 50%. Da entscheiden wir uns doch gerne f&uuml;r das kleinere &Uuml;bel und arbeiten bis 70 oder besser gleich bis 80, um dann sozialvertr&auml;glich abzutreten!<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung MB:<\/strong> In dieser Hinsicht ist dieses Nachrichtenportal eines Telekomunikationsdienstleisters ja eher eine Art Werbeplattform. S. z.B. die Rubrik &bdquo;Mehr zum Thema&ldquo; &ndash; R&uuml;rup: Steigendes Alter bei Renteneintritt unausweichlich Pensionen steigen zehnmal mehr als Rente im Westen &ndash; &bdquo;Finanztest&ldquo;: Besser Altersteilzeit als Fr&uuml;hrente &ndash; Deutsche starten so sp&auml;t in die Rente wie seit 20 Jahren nicht &ndash; Entweder Rente mit 69 oder Beitr&auml;ge kr&auml;ftig rauf &hellip; Das scheint auch alles bitter n&ouml;tig zu sein; immerhin kommen immer mehr Menschen zu der Erkenntnis, dass sie <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?cat=40\">am wenigsten von kommerzieller Altersvorsorge profitieren<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Spekulanten verteuern Agrarfl&auml;chen<\/strong><br>\nIn der EU konzentrieren sich immer mehr Agrarfl&auml;chen in den H&auml;nden weniger Besitzer. Manche haben mit Landwirtschaft nichts zu tun. &Uuml;berraschenderweise warnt die Bundeskanzlerin nun vor knappen landwirtschafltichen Fl&auml;chen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/land-grabbing-spekulanten-verteuern-agrarflaechen,1472596,23737476,view,printVersion.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Privatisierung der Hochschulmedizin gescheitert<\/strong><br>\nDas Land Hessen hat das Universit&auml;tsklinikum Gie&szlig;en und Marburg im Jahre 2006 als erstes Universit&auml;tsklinikum in Deutschland privatisiert. Das Rh&ouml;n-Klinikum als K&auml;ufer<br>\nbeabsichtigte, das Universit&auml;tsklinikum als &bdquo;Flagschiff&ldquo; im Konzernverbund aufzustellen und durch die Behandlung von schwerstkranken Patienten im Universit&auml;tsklinikum Synergieeffekte f&uuml;r den gesamten Konzern zu erzielen. Hessen wollte sich durch den Verkauf seiner Verpflichtung zu Investitionen in den Jahrzehnte vernachl&auml;ssigten Geb&auml;udebestand (insbesondere in Gie&szlig;en) entledigen. So verpflichtete sich der Rh&ouml;n-Konzern zu umfangreichen Investitionen an den Standorten Marburg und Gie&szlig;en und zum Betrieb einer Partikeltherapieanlage. Die Partikeltherapieanlage war ein wesentlicher Grund f&uuml;r die Erteilung des Landeszuschlags an den Rh&ouml;n-Konzern. Aus der heutigen Perspektive ist klar erkennbar, dass die Privatisierung des Universit&auml;tsklinikums an beiden Universit&auml;tsstandorten ebenso wie der Betrieb der Partikeltherapieanlage gescheitert sind. Die vom Rh&ouml;n-Klinikum get&auml;tigten umfangreichen Investitionen sollen vom Universit&auml;tsklinikum Gie&szlig;en und Marburg aus dem laufenden Haushalt selbst refinanziert werden. Hierzu ist das Universit&auml;tsklinikum, als einziges Haus der Supramaximalversorgung in Mittelhessen, nicht in der Lage. Es ist bezeichnend, dass die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung des Rh&ouml;n-Klinikums nunmehr selbst vom UKGM als &bdquo;M&uuml;hlstein&ldquo; am Hals des Gesamtkonzerns spricht &hellip;<br>\n Die Erfahrungen am Klinikum Gie&szlig;en\/Marburg haben gezeigt, dass die von dem privaten Unternehmen geforderten Renditeerwartungen mit den Aufgabenfeldern eines Universit&auml;tsklinikums nicht in Einklang zu bringen sind. Ein Universit&auml;tsklinikum besteht nicht nur aus der Behandlung schwersterkrankter Patienten, sondern hat dienende Aufgaben in Forschung und Lehre.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mft-online.de\/files\/resolution_ag_med_-_privatisierung_der_hochschulmedizin.pdf\">Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin [PDF &ndash; 53 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Der Papst und die Linke<\/strong><br>\nDass die Linke traditionell ein schwieriges Verh&auml;ltnis zur katholischen Kirche und zum Papsttum hat, sollte nicht dar&uuml;ber hinwegt&auml;uschen, dass diese Instanzen hilfreiche Mitstreiter im Kampf gegen Armut und Ausgrenzung sein k&ouml;nnen. Die linke Ablehnung von Religion braucht Grenzen.<br>\nDie letzten drei P&auml;pste haben unter Linken nicht gerade einen guten Eindruck hinterlassen, schlie&szlig;lich wurde der &bdquo;linke Katholizismus&ldquo; aus S&uuml;damerika von der Kirche verfolgt und mundtot gemacht. Der &bdquo;linke Katholizismus&ldquo;, eine Befreiungstheologie, machte sich zum Programm, die Bibel von der Lebenserfahrung der Armen her auszulegen. Wer das als Theologe aktiv probierte, dem entzog Rom flugs die Lehrerlaubnis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/827805.der-papst-und-die-linke.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Allensbach-Analyse: Das Vertrauen in die EU w&auml;chst<\/strong><br>\n&bdquo;Wie viel Vertrauen haben Sie zur Europ&auml;ischen Union?&ldquo; 2011 sagten 68 Prozent der Deutschen, sie h&auml;tten &bdquo;nicht so gro&szlig;es&ldquo; oder &bdquo;gar kein Vertrauen&ldquo;. Heute sind es 60 Prozent, und damit weniger als 2010. Die Zahl derer, die sehr gro&szlig;es oder gro&szlig;es Vertrauen in die Europ&auml;ische Union haben, ist seit 2011 von 24 auf 33 Prozent gestiegen, das sind ebenso viele wie 2007.\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130719_02.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130719_02_th.gif\" alt=\"Die W&auml;hler und Europa\" title=\"Die W&auml;hler und Europa\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/europaeische-union\/neue-allensbach-analyse-das-vertrauen-in-die-eu-waechst-12284506.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Man h&auml;tte auch sagen k&ouml;nnen nur ein Drittel der Deutschen haben (sehr) gro&szlig;es Vertrauen in die Europ&auml;ische Union und nach wie vor haben fast zwei Drittel nicht so gro&szlig;es\/kaum oder gar kein Vertrauen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>T&uuml;rkei: Erneut brutaler Polizeieinsatz gegen Demos<\/strong><br>\nIn Ankara bitten die Menschen um die Hilfe von Not&auml;rzten. Polizisten schie&szlig;en Tr&auml;nengas auch in die Kneipen von Istanbul. Zivile Schl&auml;ger im Dienste der Staatsmacht machen Jagd auf Oppositionelle.  Istanbul und Ankara sowie Eskisehir im Westen und Antakya im S&uuml;den der T&uuml;rkei erlebten am Wochenende erneut heftige Szenen entfesselter Polizeigewalt gegen regierungskritische Demonstranten. Anlass f&uuml;r die Demonstrationen der Gezipark-Bewegung waren die Festnahmen f&uuml;hrender Mitglieder der Taksim-Plattform B&uuml;rgerbewegung und die Beerdigung des verstorbenen Demonstranten Ali Ismail Korkmaz. Es gibt Videoaufnahmen, auf denen zu sehen ist, wie Ali Korkmaz zwischen eine Polizeikette und zivile Schl&auml;ger geriet, von denen man bis heute nicht wei&szlig;, ob es sich um Zivilpolizei oder islamistische Unterst&uuml;tzer Erdogans gehandelt hat. Bilder aus einer Hotelkamera, die den Sachverhalt h&auml;tten kl&auml;ren k&ouml;nnen, sind angeblich verloren gegangen. Ali Korkmaz ist der f&uuml;nfte Mann, der im Zuge der Gezi-Demonstrationen get&ouml;tet wurde. Zivile Schl&auml;ger tauchen jetzt immer h&auml;ufiger bei Demonstrationen auf, so auch wieder am Samstag. Mit Messern und Kn&uuml;ppeln bewaffnet gingen sie auf Demonstranten los. Die Polizei l&auml;sst sie gew&auml;hren, was selbst die dem religi&ouml;sen Lager zugeh&ouml;rende Zeitung Sundays Zaman bef&uuml;rchten l&auml;sst, dass die T&uuml;rkei zu den 90er Jahren zur&uuml;ckkehren k&ouml;nnte, als der Staat sich im Krieg gegen die PKK krimineller Mafiosi bediente, um PKK-Leute zu t&ouml;ten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=au&amp;dig=2013%2F07%2F15%2Fa0057&amp;cHash=791cc1efcd0c2fdead0e3aaddf26a41b\">taz<\/a>\n<p>Siehe auch: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=fl&amp;dig=2013%2F07%2F15%2Fa0103&amp;cHash=bb811ce46bac889beb5d6e68b722ba6c\">Mehr als nur ein Schlag ins Gesicht<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ja, in der T&uuml;rkei wird noch demonstriert. Aber anscheinend sind die &auml;gyptischen Toten zurzeit interessanter als die t&uuml;rkischen &ndash; geschweige denn die syrischen oder die irakischen usw. Und &uuml;ber allem steht Prism I und II. &ndash; Bei aller Emp&ouml;rung &uuml;ber das Ausma&szlig; der Aussp&auml;hung der B&uuml;rger und den damit verbundenen m&ouml;glichen Eingriffen in ihr Leben sollte unsere Emp&ouml;rung vielleicht auch unserer Hilflosigkeit zu Geschehnissen in den genannten L&auml;ndern gelten. Sie erfahren gerade an Leib und Leben, was sich in unseren Zonen zumindest zurzeit nicht abspielen kann. Sind wir wirklich hilflos? Sind wir schuldlos? Und worin best&uuml;nde diese Schuld? Der Analyse und Aufarbeitung unserer Mitverantwortung w&auml;re vielleicht damit gedient, dass wir zun&auml;chst versuchten, uns einzuf&uuml;hlen in das gemeinsame Humanum. Die &ldquo;Unf&auml;higkeit zu trauern&rdquo; betrifft nicht nur die NS-Zeit. Aber vielleicht ist unser Mitgef&uuml;hl &uuml;berfordert, wenn wir die vielen, massiven und  laufend stattfindenden Menschrechtsverletzungen realisieren sollen. &ndash; Im &Uuml;brigen treffen sich der westliche &Uuml;berwachungsstaat und der t&uuml;rkische Repressionsstaat in einem Punkt: Alles dient der Terrorbek&auml;mpfung. Man muss nur die Deutungshoheit &uuml;ber den Begriff Terror haben, was auch f&uuml;r uns einmal aktuell werden k&ouml;nnte.  Die t&uuml;rkische Polizei hat nun die Fahndung nach den angeblichen R&auml;delsf&uuml;hrern der Protestbewegung intensiviert. In den letzten Tagen haben Anti-Terror-Einheiten Privatwohnungen sowie Sch&uuml;ler- und Studentenwohnheime durchsucht und mehrere Dutzend Personen festgenommen. Mit Verweis auf die Anti-Terror-Gesetze sei den Festgenommenen rechtlicher Beistand verweigert worden, <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/international\/auslandnachrichten\/verhaftungswelle-in-der-tuerkei-1.18118464\">erkl&auml;rte die Istanbuler Anwaltsvereinigung<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Dachverband der Deutschen Burschenschaft<\/strong><br>\nDer Bundesregierung liegen nach eigenen Angaben keine hinreichenden Anhaltspunkte daf&uuml;r vor, dass der Dachverband der Deutschen Burschenschaft (DB) Bestrebungen verfolgt, die gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung gerichtet sind. Vereinzelt seien Burschenschaftler Mitglieder rechtsextremistischer Organisationen beziehungsweise best&uuml;nden Kontakte rechtsextremistischer Personen und Organisationen zu einzelnen Burschenschaften, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (17\/14249) auf eine Kleine Antwort der Fraktion Die Linke (17\/13855). Verdichteten sich dahingehende Anhaltspunkte bei einer Burschenschaft, erfolge die f&ouml;rmliche Beobachtung durch das zust&auml;ndige Landesamt f&uuml;r Verfassungsschutz; bei der weit &uuml;berwiegenden Mehrheit der Mitgliedsburschenschaften sei dies nach Kenntnis der Bundesregierung bislang indes nicht der Fall.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2013_07\/2013_385\/06.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Dass auf dem Burschentag in Eisenach &uuml;ber eine Art &ldquo;Ariernachweis&rdquo; <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/burschentag-deutsche-burschenschaft-streitet-wieder-um-ariernachweis-a-901174.html\">diskutiert wurde<\/a>, ist f&uuml;r die Bundesregierung also kein Anhaltspunkt, dass der Dachverband der Deutschen Burschenschaft (DB) Bestrebungen verfolgt, die gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung gerichtet sind. Dass der Spiegel von einer <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/unispiegel\/studium\/weshalb-rechtsextremismus-in-burschenschaften-aufmerksamkeit-verdient-a-869194.html\">&bdquo;Allianz der Verfassungsfeinde&ldquo;<\/a> spricht ist f&uuml;r die Bundesregierung ein Problem einzelner Burschenschaftler. Dass aber der Verfassungsschutz sogar die Bundestagsvizepr&auml;sidentin, Petra Pau &uuml;berwacht hat, dass 27 von 76 Linken-Abgeordnete im Visier des Verfassungsschutzes standen und zahlreiche Gruppierungen die der Linken nahestehen <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/ueberwachung-von-abgeordneten-verfassungsschutz-will-nur-noch-extreme-linke-beobachten\/7672076.html\">&uuml;berwacht werden<\/a> ist f&uuml;r die Bundesregierung offenbar normal.<br>\nDer Fisch stinkt immer vom Kopf her. Man braucht sich nicht zu wundern, dass der NSU weder von den Innenministern noch von den Verfassungsschutz&auml;mtern als Bedrohung wahrgenommen wurde.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>BAf&ouml;G-Statistik 2012: 979 000 Gef&ouml;rderte in Deutschland<\/strong><br>\nIm Jahr 2012 erhielten in Deutschland 979 000 Personen Leistungen nach dem Bundesausbildungsf&ouml;rderungsgesetz (BAf&ouml;G). Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, stieg die Zahl der BAf&ouml;G- Empf&auml;ngerinnen und Empf&auml;nger gegen&uuml;ber 2011 um knapp 17 000 beziehungsweise 1,7 %. Unter den Gef&ouml;rderten waren 308 000 Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler und 671 000 Studierende. W&auml;hrend die Zahl der gef&ouml;rderten Sch&uuml;ler und Sch&uuml;lerinnen zur&uuml;ckging (&ndash; 3,4 %), wurden im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr Studierende gef&ouml;rdert (+ 4,3 %).<br>\nDie F&ouml;rderung erstreckte sich zum Teil nicht &uuml;ber das volle Jahr. Im Durchschnitt wurden je Monat 630 000 Personen (190 000 Sch&uuml;ler, 440 000 Studierende) gef&ouml;rdert (+ 2,4 %).<br>\n47 % der BAf&ouml;G-Empf&auml;nger\/innen (rund 457 000) erhielten eine Vollf&ouml;rderung, also den maximalen F&ouml;rderbetrag. Die H&ouml;he des F&ouml;rderbetrages h&auml;ngt von der Ausbildungsst&auml;tte (etwa Berufsfachschule oder Hochschule) und der Unterbringung (etwa bei den Eltern oder ausw&auml;rts) ab. Eine Teilf&ouml;rderung, die geleistet wird, wenn das Einkommen der Gef&ouml;rderten oder deren Eltern bestimmte Grenzen &uuml;bersteigt, erhielten 53 % der BAf&ouml;G-Empf&auml;nger\/innen (etwa 522 000). Die Zahl der Teilgef&ouml;rderten erh&ouml;hte sich im Jahr 2012 gegen&uuml;ber dem Vorjahr um 3,4 %. Die Zahl der Vollgef&ouml;rderten ging hingegen um 0,2 % zur&uuml;ck.<br>\nIm Jahr 2012 betrugen die Ausgaben des Bundes und der L&auml;nder f&uuml;r Leistungen nach dem BAf&ouml;G 3 278 Millionen Euro und somit rund 98 Millionen Euro oder 3,1 % mehr als im Vorjahr. F&uuml;r die Sch&uuml;lerf&ouml;rderung wurden 913 Millionen Euro (+ 3 Millionen Euro) bereitgestellt und f&uuml;r die Studierendenf&ouml;rderung 2 365 Millionen Euro (+ 95 Millionen Euro).<br>\nIm Durchschnitt erhielten gef&ouml;rderte Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler monatlich 401 Euro pro Person (+ 16 Euro) und gef&ouml;rderte Studierende 448 Euro pro Person (&ndash; 4 Euro). 28 % aller Gef&ouml;rderten wohnten bei ihren Eltern und 72 % au&szlig;erhalb des Elternhauses.<br>\nEinen Kinderbetreuungszuschlag von 113 Euro f&uuml;r das erste und 85 Euro f&uuml;r jedes weitere Kind erhielten 51 000 Gef&ouml;rderte (+ 3 %).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2013\/07\/PD13_243_214.html;jsessionid=C7DACBCBC1007E66E1E3C9815DD70FEB.cae4\">Statistisches Bundesamt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> &bdquo;Weniger BAf&ouml;G f&uuml;r mehr Studierende&ldquo; titelt der studentische Dachverband fzs in einer Pressemitteilung. Die durchschnittliche F&ouml;rderung sank trotz steigender Preisentwicklung um 4 Euro pro Monat. Die Zahlen zeigen, dass die durchschnittliche F&ouml;rderung immer geringer wird. Gleichzeitig ist die Anzahl der BAf&ouml;G-Empf&auml;nger*innen unter Studierenden nicht proportional zum Studierendenanstieg gewachsen. Es bekommen also nicht nur prozentual weniger Studierende BAf&ouml;G, sie bekommen auch noch weniger Geld als im Vorjahr. Weniger als ein Viertel der Studierenden bekommt BAf&ouml;G&hellip; Momentan verschulden sich Studierende immer st&auml;rker, um im Bildungssystem partizipieren zu k&ouml;nnen. Das h&auml;lt besonders Menschen aus finanzschwachen Familien vom Bildungssystem fern.<br>\nAlle reden von sozialer Gerechtigkeit und niemand will daf&uuml;r die Verantwortung tragen. Die Bedarfss&auml;tze und F&ouml;rderh&ouml;hen m&uuml;ssen ma&szlig;geblich erh&ouml;ht werden und hierzu sollten sich die Parteien schon vor der Bundestagswahl bekennen.<br>\nAu&szlig;erdem muss es eine gesetzlich verankerte, j&auml;hrliche Anpassung der F&ouml;rderh&ouml;hen und Bedarfss&auml;tze an die allgemeine Preisentwicklung geben und das BAf&ouml;G muss endlich &ldquo;bolognatauglich&rdquo; werden.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Weltumspannend<\/strong><br>\nDas ICIJ (International Consortium of Investigative Journalists) hat die weltweite Recherche-Kooperation hinter &bdquo;Offshore Leaks&ldquo; organisiert. Message zeigt das Netzwerk und beispielhart, welche Medien an den Recherchen &uuml;ber die teils illegalen Geldstr&ouml;me beteiligt sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.message-online.com\/wp-content\/uploads\/Leseprobe_Weltumspannend.pdf\">Message Online [PDF &ndash; 565 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&bdquo;Gefallen an Gef&auml;lligkeiten&ldquo;: Vorstellung einer Kurzstudie zu Journalismus und Korruption<\/strong><br>\nAntikorruptionsbem&uuml;hungen von Verlagen und Rundfunkanstalten m&uuml;ssen gest&auml;rkt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.netzwerkrecherche.de\/Presse\/15072013-Gefallen-an-Gefaelligkeiten-Vorstellung-einer-Kurzstudie-zu-Journalismus-und-Korruption\/\">Netzwerk Recherche<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Tagesschaum Folge 17 (16. Juli 2013)<\/strong><br>\n68 Tage vor der Bundestagswahl ist Tagesschaum total investigativ! Wir decken auf, welches Mittelchen Bayer wirklich zum Weltkonzern verholfen hat und was die Mondlandung mit Hans-Peter Friedrichs Besuch in den USA zu tun hat. Zudem die M&auml;r vom Fachkr&auml;ftemangel und der absolute H&ouml;hepunkt der Sendung: Frau Hummel ihre Erdbeermarmelade.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=P09fuCwhIks\">YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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