{"id":18045,"date":"2013-07-23T08:44:54","date_gmt":"2013-07-23T06:44:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18045"},"modified":"2013-07-24T08:02:22","modified_gmt":"2013-07-24T06:02:22","slug":"hinweise-des-tages-1927","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18045","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18045#h01\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18045#h02\">Supergrundrecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18045#h03\">Haushaltspolitik &ndash; Europas Schulden steigen weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18045#h04\">Deutsche Bank will Bilanzsumme eindampfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18045#h05\">Rudolf Hickel &ndash; Die monet&auml;re Ausrichtung ist der Geburtsfehler der Eurozone<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18045#h06\">Alternativen zu Stagnation und Depression<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18045#h07\">Die Schattenseite des Freihandelsabkommens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18045#h08\">China riskiert in Deflationsfalle zu geraten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18045#h09\">Rohstoffspekulation bei Goldman Sachs &ndash; Hin- und Herfahren f&uuml;r f&uuml;nf Milliarden Dollar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18045#h10\">Sozialbericht 2013<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18045#h11\">Hartz IV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18045#h12\">&raquo;Privatisierung des Klinikums ist gescheitert&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18045#h13\">Spitzenjob f&uuml;r Middelhoff<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18045#h14\">Wolfgang in der Wasserschlacht &ndash; Wie ein B&uuml;rger und Stadtwerker gegen eine umstrittene EU-Richtlinie k&auml;mpft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18045#h15\">Deutsche wollen Stromfresser nicht weiter entlasten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18045#h16\">Wenn Sonntag gew&auml;hlt w&uuml;rde&hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18045#h17\">Radikalenerlass &ndash; Nazis rein, Linke raus<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18045&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>NSA-&Uuml;berwachung: Die kleine Kanzlerin<\/strong><br>\nJe mehr man verh&uuml;llen will, desto mehr entlarvt man sich. Das galt f&uuml;r Angela Merkel, als sie Ende der vergangenen Woche vor die Presse trat. Die Kanzlerin hatte sich vorgenommen, zum Datenskandal m&ouml;glichst wenig zu sagen. Daran hielt sie sich.<br>\nAhnungslosigkeit und Allgemeinpl&auml;tze &ndash; das war alles, was Merkel h&ouml;ren lie&szlig;. Und doch enth&uuml;llte die Kanzlerin mehr, als sie wollte. Je lauter Merkel zur totalen &Uuml;berwachung aller Deutschen schweigt, desto mehr muss man fragen, ob sie begriffen hat, worum es hier eigentlich geht: Wenn dauernd und massenhaft Grundrechte gebrochen werden, ist die Demokratie bedroht und die Republik gef&auml;hrdet. Ist es m&ouml;glich, dass die Bundeskanzlerin das gar nicht verstanden hat?<br>\nMerkel hat sich auf einen gef&auml;hrlichen Tausch eingelassen: Sie gibt die Verantwortung ab und beh&auml;lt die Macht. Sie lebt damit einen Zynismus der Macht vor, der uns alle kompromittiert. Der Erfolg gibt ihr recht, wer sie nachahmt, kann also nicht falsch liegen. Damit best&auml;rkt ausgerechnet die Kanzlerin eine b&uuml;rgerliche Sicht auf den demokratischen Staat, die sich schon einmal in der Geschichte als verheerend herausgestellt hat. &hellip;<br>\nMerkel gibt vor, von der totalen &Uuml;berwachung aller Deutschen nichts gewusst zu haben, und sie erweckt nicht den Eindruck, daran k&uuml;nftig etwas &auml;ndern zu wollen. Sie demonstriert, dass sie sich f&uuml;r ein Grundrecht der Menschen &ndash; das Recht auf Privatheit &ndash; nicht zust&auml;ndig f&uuml;hlt. Damit schw&auml;cht sie die Demokratie. Und sie wirft die Frage auf, welchen Wert die Demokratie hat, wenn von den Grundrechten nur noch jene gesch&uuml;tzt werden, die dem ungehinderten Konsum dienen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/augstein-kolumne-zu-merkel-in-der-nsa-affaere-die-kleine-kanzlerin-a-912339.html\">Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Nicht nur Merkels Verhalten in der NSA-&Uuml;berwachungsaff&auml;re l&auml;sst an ihrem Demokratieverst&auml;ndnis zweifeln, sondern auch die ma&szlig;geblich von der Bundesregierung mit getragene brutale Austerit&auml;tspolitik, die etwa Griechenland aufgezwungen wird und die B&uuml;rger dieses Landes in tiefe Not und Verzweiflung st&uuml;rzen, wie Merkels Idee, dass man nationale Regierungen dazu verpflichten k&ouml;nne neoliberale Vorgaben der EU-Kommission gegen die eigene Bev&ouml;lkerung durchzusetzen. Reflektiert man all dies muss man feststellen, dass Merkel offenbar ein massives Problem mit der Demokratie hat.<\/em><br>\n<em>Allerdings kann man  nur schwer nachvollziehen, was Augstein meint wenn er unterstellt Merkel w&auml;re das Wesen der Demokratie fremd, w&uuml;rde gar nicht verstehen um was es geht. Merkel versteht sehr gut um was es geht und ihr sind die Grundrechte der B&uuml;rger egal, da es ihr, hier hat Augstein wieder recht, nur um den eigenen Machterhalt geht. So ist Merkel nicht die kleine Kanzlerin. Augsteins Diminutiv ist hier falsch, gerade auch hinsichtlich ihres Agierens gegen&uuml;ber den von der Euro-Krise am schwersten getroffenen Staaten. Somit ist die Bundeskanzlerin selbst inzwischen die gr&ouml;&szlig;te Gefahr f&uuml;r die Demokratie. Sie ist nicht eine kleine Kanzlerin, Sie ist eine gef&auml;hrliche Kanzlerin.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Taka-Tuka-Land<\/strong><br>\nDie Bundesregierung verkauft die B&uuml;rger im NSA-Skandal f&uuml;r dumm. Kanzlerin Merkel schrumpft den Rechtsstaat und kapituliert, um nicht besiegt zu werden.<br>\nWer lacht nicht &uuml;ber die Aussage, es gebe eben zwei &bdquo;Prism&ldquo;-Programme: eines f&uuml;r den amerikanischen NSA, das kennt nicht mal die Bundesregierung, und ein exakt gleich benanntes, das jeder Nachrichtenoffizier der Bundeswehr im Auslandseinsatz beherrscht? Beide dienen demselben Zweck. Wie Schulze und Schultze &ndash; andere Schreibweise, gleicher Beruf. Von &auml;hnlicher G&uuml;te waren die durchsichtig opaken Bemerkungen der Kanzlerin, als sie sagte, dass &bdquo;deutsches Recht auf deutschem Boden&ldquo; gelte &ndash; folglich, durfte man denken, nicht in der &bdquo;Cloud&ldquo;, denn der Name sagt ja schon, dass sie weder deutsch ist noch am Boden.<br>\nWas gilt dort? Einstweilen Anarchie. Deutsches Recht gilt auch nicht bei Facebook, denn das wohnt in Irland. So als w&auml;ren das ferne Gestade, Neuland oder Taka-Tuka-Land, mit denen uns kein Abkommen und keine EU verbindet. Und es gilt auch nicht in Wiesbaden, jedenfalls nicht auf dem schicken neuen St&uuml;tzpunkt der Amerikaner, denn der geh&ouml;rt ja denen. Was gilt dort? Was ganz anderes.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/merkels-nsa-rede-taka-tuka-land-12288145.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Nils Minkmar trifft den Sachverhalt auf den Punkt. Was einen dabei allerdings verzweifeln l&auml;sst ist die Tatsache, dass das garantierten Recht auf informationelle Selbstbestimmung f&uuml;r  Merkel offenbar keinen Pfifferling wert ist, und sie nicht gedenkt f&uuml;r die Rechte der deutschen B&uuml;rger auch nur den kleinen Finger zu r&uuml;hren, dies aber auf ihr Ansehen bei den W&auml;hlern nicht den geringsten Einfluss hat.<\/em><br>\n<em>Dazu wies uns ein Leser auf eine Passage aus Schillers &lsquo;Wilhelm Tell&lsquo; hin: &ldquo;Dies Volk ist mir wie ein Stein im Weg &ndash; so oder so, es muss sich unterwerfen&rdquo;.<\/em><br>\n<em>Ob der nonchalante Umgang mit den b&uuml;rgerlichen Freiheitsrechten mit Merkels DDR-Vergangenheit zu tun hat? Hochw&uuml;rden Gauck hat zu dieser Thematik bekanntlich <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17823#h01\">ja auch eine ganz spezielle Sichtweise<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Wolfgang Michal &ndash; Warum Prism der Koalition nicht schadet und der Opposition nichts n&uuml;tzt<\/strong><br>\nManche glauben ja, der NSA-Skandal w&auml;re Steinbr&uuml;cks letzte Chance auf einen Wahlsieg im September. Das ist gut gemeinter Unsinn. Die Konfliktlinie verl&auml;uft mitten durch die Opposition. [&hellip;]<br>\n&Uuml;ber kurz oder lang wird das Thema nicht die Regierung, sondern die Opposition spalten. Denn das Motiv, sich ernsthaft zu engagieren, ist dort extrem unterschiedlich ausgepr&auml;gt. Die zornigen B&uuml;rgerrechtsaktivisten, die im Netz sozialisiert wurden, werden die rot-gr&uuml;ne Unentschlossenheit bald bemerken. Da allen Beteiligten klar ist, dass jenseits verbaler Protestnoten nur Gro&szlig;demonstrationen, Boykotts und Blockaden etwas &auml;ndern, wird sich die Spreu bald vom Weizen trennen. Linke und Piraten werden zu Protesten aufrufen, Gr&uuml;ne und SPD werden versuchen, die Aufregung zu kanalisieren. [&hellip;]<br>\nDie Journalisten, die sich jetzt in Leitartikeln emp&ouml;ren, werden wahrscheinlich die ersten sein, die kneifen. Denn auch bei ihnen hat das transatlantische B&uuml;ndnis redaktionellen Vorrang vor nationaler Freiheit und Souver&auml;nit&auml;t. Insofern heucheln uns Bild, Bams und Glotze etwas vor. Wenn es ernst wird, werden sie die B&uuml;rgerrechtsbewegung spalten &ndash; in einen guten und in einen b&ouml;sen Teil.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.carta.info\/61434\/warum-prism-der-koalition-nicht-schadet-und-der-opposition-nichts-nutzt\/\">Carta<\/a><\/li>\n<li><strong>Das allwissende Schattenimperium<\/strong><br>\nBei Fragen wenden Sie sich bitte an den f&uuml;r Sie zust&auml;ndigen Geheimdienst: Die Abh&ouml;raff&auml;re enth&uuml;llt die Dreistigkeit der Nachrichtendienste und die Unf&auml;higkeit der Politik, diese zu kontrollieren.<br>\nDass Snowden praktisch keine Zuflucht in der westlichen Welt offensteht, wurde nicht etwa als fragw&uuml;rdiges Zeichen der mangelnden Souver&auml;nit&auml;t gegen&uuml;ber der atlantischen Hegemonialmacht gewertet, stattdessen erschien es bedeutsamer, die Irrfahrt des &Uuml;berbringers der schlechten Nachrichten mitsamt haarstr&auml;ubender Mutma&szlig;ungen hinsichtlich seiner Pers&ouml;nlichkeit gen&uuml;sslich zu sezieren. In den amerikanischen Medien l&auml;uft zus&auml;tzlich eine bedrohlich wirkende Kampagne gegen Glenn Greenwald, den Journalisten des &bdquo;Guardian&ldquo;, der die Leaks publizierte.<br>\nNach der deutschen Souver&auml;nit&auml;t in puncto Telekommunikation wagt kaum jemand zu fragen. Das Fortbestehen der alliierten Abh&ouml;rprivilegien auch nach der Wiedervereinigung blieb eine Randnotiz. Auch von Kanzlerin Angela Merkel drang kein Wort dazu an die &Ouml;ffentlichkeit, h&auml;tte sie doch die Gelegenheit gehabt, Obama direkt zu fragen. Wie es generell um Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte steht, nicht nur bei der ausufernden &Uuml;berwachung, sondern ebenso in Guant&aacute;namo oder bei den Drohnenmorden, sind offenbar keine Fragen, die man Freunden stellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/aus-dem-maschinenraum\/aus-dem-maschinenraum-das-allwissende-schattenimperium-12262733.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Supergrundrecht<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat den Allmachtsphantasien von Innenminister Friedrich &uuml;ber das &ldquo;Supergrundrecht Sicherheit&rdquo; nicht widersprochen. Damit ist klar: Alle, auch Kanzlerin Merkel, wissen Bescheid &uuml;ber die Machenschaften der Geheimdienste. Friedrichs Ausspruch stellt Geheimdienst-Interessen &uuml;ber die Grundrechte der B&uuml;rger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/bundesregierung-und-der-nsa-skandal-widerspruch-dem-supergrundrecht-1.1727333\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Haushaltspolitik &ndash; Europas Schulden steigen weiter<\/strong><br>\nLaut Maastricht-Vertrag d&uuml;rfen die Staaten der Eurozone eigentlich nur eine Schuldenquote von 60 Prozent haben. Doch die Staaten machen weiterhin kr&auml;ftig neue Schulden. Im Schnitt kommen die 17-Euro-L&auml;nder auf 92,2 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts. [&hellip;]<br>\nDeutschland liegt mit 2,15 Billionen Euro Schulden &ndash; eine Quote von 81,2 Prozent &ndash; unter dem Euro- und EU-Durchschnitt. Frankreich indes liegt mit 91,9 Prozent Schulden &uuml;ber dem Durchschnitt der Eurozone. Laut Maastricht-Vertrag d&uuml;rfen die Staaten eigentlich nur eine Schuldenquote von 60 Prozent haben. Volkswirte der Allianz-Versicherung erwarteten, dass die Schuldenquote f&uuml;r den Euroraum in diesem Jahr mit einem Wert von knapp 96 Prozent ihren H&ouml;chststand erreicht, bevor sie sich 2014 stabilisieren und 2015 sinken k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/europas-schuldenkrise\/haushaltspolitik-europas-schulden-steigen-weiter-12291230.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unsers Lesers J.A.:<\/strong> Plickert wollte noch mal eindringlich unter Beweis stellen, da&szlig; er wirklich gar nichts verstanden hat &ndash; nicht einmal Grundschulmathematik der 1. Klasse (wirklich!). Es war ihm wohl unglaublich wichtig darauf hinzuweisen, da&szlig; Deutschland besser als der Durchschnitt dasteht (eine sinnlose Aussage, da auch Deutschland mit &uuml;ber 80 % des BSP unn&ouml;tig hoch verschuldet ist) &ndash; die Deutschen sind also toll &ndash; und Frankreich mit 91,9 % &ldquo;&uuml;ber dem Durchschnitt der Eurozone&rdquo; &ndash; soviel Frankreich-Bashing mu&szlig; sein! Nur, da&szlig; er selber den Durchschnitt der Eurozone mit 92,2 Prozent des BIP angibt, also  h&ouml;her als den franz&ouml;sischen Wert (Frankreich steht minimal besser da als der Durchschnitt).<\/em><br>\n<em>Propaganda, Propaganda, Propaganda&hellip; Und der SPIEGEL hat ebenfalls immer noch nicht gelernt, da&szlig; die hohen Schuldenst&auml;nde nicht &ldquo;trotz&rdquo;, sondern wegen der &ldquo;<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/euro-zone-schuldenstand-steigt-weiter-an-a-912383.html\">harten Sparma&szlig;nahmen<\/a>&rdquo; entstanden sind.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Es wird oft vergessen, dass Br&uuml;che nicht nur Z&auml;hler, sondern auch Nenner haben. Bei der Schuldenquote ist das BIP der Nenner, und wenn er sinkt, wie in manchen europ&auml;ischen L&auml;ndern der Fall ist, steigt die Schuldenquote automatisch, auch wenn sich am Schuldenstand nichts &auml;ndert. Wer also Schulden senken will, muss f&uuml;r Wirtschaftswachstum sorgen. Weniger ausgeben bewirkt entgegen austerianischer Ideologie gesamtwirtschaftlich das genaue Gegenteil.<\/em><\/p>\n<p><em>Einen <a href=\"http:\/\/www.borkenerzeitung.de\/nachrichten\/in-ausland_artikel,-Schulden-der-Euro-Laender-auf-Rekord-Spitzenreiter-Griechenland-_arid,246923.html\">dpa-Artikel zum selben Thema<\/a> kommentiert unser Leser E.V. wie folgt:  Es ist schon erstaunlich, mit wie wenig Sachverstand man heutzutage &ouml;konomische Artikel f&uuml;r die dpa verfassen kann!<\/em><\/p>\n<p><em>&ldquo;Trotz harter Sparma&szlig;nahmen h&auml;ufen die 17 L&auml;nder mit der Gemeinschaftsw&auml;hrung immer neue Schulden an.&rdquo; Diese Aussage zeigt genauso viel Sachverstand wie die Aussage: Trotz wochenlangen Heilfastens hat der Patient nicht zu-, sondern abgenommen!&rdquo;<\/em><\/p>\n<p><em>Vielleicht sollte  auch mal irgendein Mathematiklehrer den dpa-Autoren erkl&auml;ren, dass die Prozentangaben des Schuldenstandes im Verh&auml;ltnis zum BIP immer relative Werte sind, d.h. man setzt die realen Schulden in den Z&auml;hler und das reale BIP in den Nenner eines Bruches und multipliziert mit hundert. Wenn nun z.B. die reale Verschuldung gleich hoch bleibt, das BIP aber real schrumpft, steigt die prozentuale Verschuldung.<\/em><\/p>\n<p><em>Und wenn die Troika mit Frau Merkel an der Spitze mit ihren Sparzw&auml;ngen daf&uuml;r sorgt, dass der Staat, die privaten Haushalte und die Unternehmen allesamt weniger nachfragen und investieren, wird das BIP nat&uuml;rlich schrumpfen.<\/em><\/p>\n<p><em>Das wei&szlig; man sp&auml;testens seit der Weltwirtschatskrise Ende der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts und so ganz allm&auml;hlich k&ouml;nnte es sich auch bis zu &ldquo;Journalisten&rdquo; der dpa herumgesprochen haben.<\/em><\/p>\n<p><em>Es sei denn, man w&uuml;rde ihnen unterstellen, sie w&uuml;rden absichtlich wider besseren Wissens Propaganda f&uuml;r die jetzige Bundesregierung machen.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: &ldquo;Krisenpolitik&rdquo; verfehlt selbst ihr ureigenes Ziel erneut &ndash; und nicht nur das<\/strong><br>\nHeute hat das europ&auml;ische Amt f&uuml;r Statistik, Eurostat, die neuesten Zahlen zum &ouml;ffentlichen Schuldenstand in Europa ver&ouml;ffentlicht. Auf nichts sind die EU-Kommission, auch der IWF und die Bundesregierung sowieso, so erpicht, wie den &ouml;ffentlichen Schuldenstand (die Staatsschulden in % des Bruttoinlandsprodukts) zu senken. Darauf zielten die den Krisenl&auml;ndern auferlegten massiven Ausgabenk&uuml;rzungen von Beginn an. Doch gerade sie, die Ausgabenk&uuml;rzungen, haben erneut daf&uuml;r gesorgt, dass der &ouml;ffentliche Schuldenstand in allen Krisenl&auml;ndern weiter angestiegen ist. Denn die Ausgabenk&uuml;rzungen belasten &uuml;ber den damit verbundenen Nachfrageausfall die Wirtschaftsleistung. Doch nicht nur das, auch die Rechnung des wiederum gerade von deutscher Seite gepflegten Wahns von der Wettbewerbsf&auml;higkeit geht nicht auf.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/07\/krisenpolitik-verfehlt-selbst-ihr-ureigenstes-ziel-erneut-und-nicht-nur-das\/#sthash.ktqJph7R.dpuf\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Deutsche Bank will Bilanzsumme eindampfen<\/strong><br>\nDie Bilanz der Deutschen Bank soll einem Zeitungsbericht zufolge um zwanzig Prozent schrumpfen, damit die Bank die neuen weltweiten Kapitalanforderungen erf&uuml;llt. Bisher gen&uuml;gt sie den Auflagen noch nicht.<br>\nDie Deutsche Bank will ihre Bilanz in den kommenden zweieinhalb Jahren deutlich verkleinern, um die Anforderungen der Finanzregulierer zu erf&uuml;llen. Das berichtet die Financial Times unter Berufung auf Insider. Die Bilanzsumme nach amerikanischer Rechnungslegung soll um bis zu 20 Prozent auf eine Billion Euro schrumpfen. So soll der Anteil des Eigenkapitals in der Bilanz steigen.<br>\nDie Leverage Ratio &ndash; das Verh&auml;ltnis von Eigenkapital zur Bilanzsumme &ndash; ist in den vergangenen Monaten auf Druck der USA immer st&auml;rker in den Blick der Bankenaufseher und der Analysten geraten. Die Deutsche Bank liegt bisher noch unter den drei Prozent, die die Aufseher bis 2018 von den Instituten fordern: Zum Ende des ersten Quartals betrug die Quote der Deutschen Bank 2,1 Prozent, damit schnitt das Kreditinstitut in einer Morgan-Stanley-Analyse von 18 Banken am zweitschlechtesten ab. In zwei Jahren muss die Leverage Ratio erstmals von den Banken ver&ouml;ffentlicht werden. Sp&auml;testens dann erwarten die Finanzm&auml;rkte, dass gro&szlig;e Banken die Quote auch erf&uuml;llen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/strengere-kapitalregeln-deutsche-bank-will-bilanzsumme-eindampfen-1.1727332\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die Deutsche Bank &bdquo;will&ldquo; dies nicht, sie &bdquo;muss&ldquo; es. Dieser Vorfall zeigt auch einmal mehr, wie falsch die &ouml;ffentliche Meinung hier liegt: Nicht die vermeintlich regulierungsinteressierte deutsche Regierung, sondern die vermeintlich unter der Kontrolle der Wall Street stehende US-Regierung geht endlich &ndash; wenn auch (zu) zaghaft &ndash; gegen die &bdquo;Leverage Ratio&ldquo; vor, die ja auch von den NachDenkSeiten bereits mehrfach thematisiert wurde (u.a. <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17998\">hier<\/a>). Zum Thema &bdquo;Deutsche Bank&ldquo; und &bdquo;Leverage Ratio&ldquo; kann ich nur eindringlich die Lekt&uuml;re eines bereits etwas <a href=\"http:\/\/www.bloomberg.com\/news\/2011-11-21\/johnson-deutsche-bank-could-transfer-contagion.html\">&auml;lteren Artikel von Simon Johnson<\/a> empfehlen, der nichts an seiner Bedeutung verloren hat.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Rudolf Hickel &ndash; Die monet&auml;re Ausrichtung ist der Geburtsfehler der Eurozone<\/strong><br>\nFinanzkrise: Bei der Konstruktion der Eurozone in den 90er-Jahren haben real-&ouml;konomische Kriterien wie Produktivit&auml;t, Wirtschaftsstruktur oder Arbeitslosigkeit keine Rolle gespielt, kritisiert der &Ouml;konom Rudolf Hickel, Autor des folgenden Beitrags. Um die Gemeinschaftsw&auml;hrung zu retten, m&uuml;ssten Wirtschafts- und Finanzpolitik koordiniert werden.<br>\nDer Euro steckt in einer tiefen Krise. Es besteht nach wie vor die Gefahr, dass das Eurosystem auseinanderbricht. Die naiven Versprechungen des Maastrichter Vertrags, eine optimale W&auml;hrungsunion w&uuml;rde aus sich heraus gen&uuml;gend Kraft zur Konvergenz &ndash; real-&ouml;konomisch und strukturell &ndash; schaffen, ist geplatzt.<br>\nDie zur&uuml;ckhaltenden, gelegentlich auch sinkenden Lohnst&uuml;ckkosten, die aggressiv als Wettbewerbsfaktor eingesetzt wurden, haben Deutschland seit dem Start der Eurozone 1999 gigantische Export&uuml;bersch&uuml;sse beschert, andere Mitgliedsl&auml;nder wurden jedoch belastet. Die Kritiker, die von Anfang an auf den Bumerangeffekt dieser auf Exportdominanz setzenden Politik hingewiesen haben, sollten Recht behalten. Die Auftr&auml;ge an deutsche Unternehmen vor allem aus den Krisenl&auml;ndern schrumpfen deutlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vdi-nachrichten.com\/content\/Die-monetaere-Ausrichtung-ist-der-Geburtsfehler-der-Eurozone\/65152\/1\">vdi-nachrichten<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Alternativen zu Stagnation und Depression<\/strong><br>\nDie Konjunkturschw&auml;che ist zun&auml;chst ein Problem der Schuldenstaaten S&uuml;deuropas, d.h. in Griechenland, Portugal, Zypern aber auch Irland ist die Abw&auml;rtsdynamik dank der unsinnigen Austerit&auml;tspolitik noch nicht gebrochen. Entscheidend ist aber: Die Abschw&auml;chung der Inlandsnachfrage hat sich auf Kerneuropa, n&auml;mlich Frankreich und die Niederlande, ausgeweitet. In L&auml;ndern wie Italien haben in den vergangenen Monaten zudem die politischen Widerspr&uuml;che zugenommen. Von einer notwendigen Wachstumspolitik ist weder in Frankreich oder Italien noch in den Niederlanden etwas zu entdecken&hellip;<br>\nDer &ouml;sterreichische Wirtschaftsforscher Stephan Schulmeister &uuml;bt massive Kritik an der Sparpolitik in der Eurozone und an der einseitigen Interpretation der Entwicklung&hellip;<br>\n&raquo;Die Politik hat mit Banken- und Konjunkturpaketen nur die Symptome der gro&szlig;en Krise bek&auml;mpft, ihre systemischen Ursachen blieben unber&uuml;hrt. Schlimmer noch: Die &rsaquo;Finanzalchemie&lsaquo; boomt mehr denn je&hellip; Die schwierigste Phase der gro&szlig;en Krise liegt nicht hinter uns, sondern vor uns&hellip;<br>\nEin Ausbruch aus der Abw&auml;rtsdynamik und einem Zeitalter der Austerit&auml;t unterstellt einen Politikwechsel zu einem &raquo;New Deal&laquo; als konkretem Alternativkonzept. Um den &Uuml;bergang zu realkapitalistischen Rahmenbedingungen zu f&ouml;rdern, stellt der &raquo;New Deal&laquo; Aktivit&auml;ten in der Realwirtschaft besser als die Aktivit&auml;ten der &raquo;Finanzalchemie&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/sozialismus.minuskel.de\/nc\/archiv\/kommentare_analysen\/detail\/artikel\/alternativen-zu-stagnation-und-depression\/\">Sozialismus Archiv<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Schattenseite des Freihandelsabkommens<\/strong><br>\nPolitiker auf beiden Seiten des Atlantiks bejubeln das geplante Freihandelsabkommen zwischen EU und den USA. Es sei Segen und Jobmotor. Doch da gibt es auch noch eine andere Seite.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/fernsehen\/bayerisches-fernsehen\/sendungen\/quer\/130718-quer-freihandel-100.html\">quer Bayerischer Rundunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>China riskiert in Deflationsfalle zu geraten<\/strong><br>\nChina schlittert in Richtung einer Deflationsfalle und k&ouml;nnte sich bereits in einer regelrechten Rezession befinden, so die Wirtschaftsdaten akkurat gemessen werden. Das d&uuml;rfte schwere Nebenwirkungseffekte f&uuml;r die Weltwirtschaft zeitigen, schreibt Ambrose Evans-Pritchard vom Daily Telegraph in London.<br>\n&hellip;das Land habe in den letzten Monaten einen deflation&auml;ren Handelsschock erlitten, sowohl durch Japans massive Abwertung des Yen wie auch durch Chinas eigene semi-feste Anbindung an einen steigenden US-Dollar. Das Land habe nach dem Zulassen des Anstiegs des Lohnniveaus, um den sozialen Spannungen oder der Gefahr von &ldquo;Regimewechsel&rdquo;-Forderungen im Sinne des Arabischen Fr&uuml;hlings die Spitze zu nehmen, an Wettbewerbsf&auml;higkeit verloren&hellip;<br>\nDas Risiko besteht darin, dass sich China weiterhin auf den falschen Indikator konzentrieren k&ouml;nnte, wodurch die Geld- und Kreditpolitik zu hart anzieht und die Wirtschaft in eine Deflationsfalle kippt. Die Japaner befinden sich dort 15 Jahre sp&auml;ter immer noch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.larsschall.com\/2013\/07\/22\/4717\/\">Lars Schall<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Rohstoffspekulation bei Goldman Sachs &ndash; Hin- und Herfahren f&uuml;r f&uuml;nf Milliarden Dollar<\/strong><br>\nDie Investmentbank Goldman Sachs l&auml;sst einem Medienbericht zufolge t&auml;glich Tausende Tonnen Aluminium in ihren eigenen Lagerh&auml;usern hin- und hertransportieren. Das treibt den Rohstoffpreis k&uuml;nstlich in die H&ouml;he. Das Geldhaus kassiert kr&auml;ftig ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/rohstoffspekulation-bei-goldman-sachs-hin-und-herfahren-fuer-fuenf-milliarden-dollar-1.1727498\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.D.:<\/strong> Es ist nichts anderes, als &ldquo;Butter&rdquo; &uuml;ber EU-Grenzen auszuf&uuml;hren, die Papiere zu &auml;ndern in &ldquo;Butterfett&rdquo; und in die EU wieder einf&uuml;hren. Hierf&uuml;r zahlte einst die EU Subventionen.<\/em><br>\n<em>Was Goldman Sachs mit Aluminium macht, treibt die Weltmarkpreise und ist auch Fall f&uuml;r die EU-Kommission. Sind da die ausgewiesen Milliarden-Gewinne von Goldman Sachs noch als &ldquo;legal&rdquo; zu bezeichnen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Sozialbericht 2013<\/strong><br>\nDer Sozialstaat wurde &ndash; wie in den Jahrzehnten zuvor &ndash; in vielen Schritten aus- und umgebaut&hellip;<br>\nVor diesem Hintergrund konnte die Sozialpolitik der Bundesregierung in der 17. Legislaturperiode auf den bew&auml;hrten Prinzipien und institutionellen Grundlagen des deutschen Sozialstaats aufbauen. Auf neue Herausforderungen und Entwicklungen wurde mit angemessenen Ma&szlig;nahmen und Instrumenten reagiert. Wie sich dies in den einzelnen sozialpolitischen Bereichen ausgewirkt hat, wird im vorliegenden Sozialbericht 2013 dargestellt&hellip;<br>\nWirtschaft und Besch&auml;ftigung haben sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt, das Sozialversicherungssystem wurde weiter stabilisiert&hellip;<br>\nInsofern bleibt die gro&szlig;e und faszinierende Zusage der Sozialen Marktwirtschaft, dass Wohlstand durch Arbeit f&uuml;r jeden m&ouml;glich und sozialer Aufstieg f&uuml;r jeden erreichbar ist, weiter bestehen. Dabei m&uuml;ssen die bew&auml;hrten Prinzipien der sozialen Sicherheit und der Anspruch auf Teilhabe f&uuml;r alle auch in Zukunft aufrechterhalten werden. Die Sozialpolitik der Bundesregierung in der 17. Legislaturperiode &ndash; das zeigt der vorliegende Sozialbericht 2013 deutlich &ndash; hat hierzu bedeutsame Weichenstellungen vorgenommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/17\/143\/1714332.pdf\">Deutscher Bundestag [PDF &ndash; 4.7 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Schon im Einleitungskapitel wird deutlich, dass es hier nicht um einen Sozialbericht, sondern um die besch&ouml;nigende Selbstbeweihr&auml;ucherung der Regierung f&uuml;r den bevorstehenden Wahlkampf geht. Wir werden auf diese Propagandaschrift noch zur&uuml;ckkommen.<\/em> <\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Hartz IV<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Jobcenter Pinneberg &ndash; Arbeitsagentur verteidigt Hartz-IV-Spartipps<\/strong><br>\nHeinrich Alt, Vorstand der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA), verteidigt eine umstrittene Brosch&uuml;re des Jobcenters Kreis Pinneberg, die unter anderem Spartipps f&uuml;r Hartz-IV-Empf&auml;nger enth&auml;lt. &ldquo;Da ist die Debatte schr&auml;g, nicht die Brosch&uuml;re&rdquo;, sagte Alt im Spiegel.<br>\n&ldquo;Nur weil sich der Rat an Hartz-IV-Empf&auml;nger richtet, gilt er als diskriminierend&rdquo;, sagte Alt. In dem mehr als einhundert Seiten umfassenden Heft sind unter anderem Spartipps enthalten, wie etwa durch Duschen statt Baden Wasser zu sparen.<br>\n&ldquo;Wenn gutsituierte B&uuml;rger Fleischverzicht empfehlen, ist das politisch korrekt, die gleiche Empfehlung vom Jobcenter ist diskriminierend&rdquo;, so der BA-Vorstand. Sage die Stiftung Warentest, Waschmittel vom Discounter sei billiger und besser, gelte dies als Verbraucheraufkl&auml;rung, in der Brosch&uuml;re hingegen als Bevormundung. F&uuml;r Alt ist dies &ldquo;ein Ausdruck von Doppelmoral&rdquo;.\n<p><em><strong>Anmerkung J.K:<\/strong> Wieder ein gutes Beispiel wie der brutale Zynismus des Hartz IV Systems die gesamte Hierarchie der Arbeitsagentur vom Vorstand Heinrich Alt bis zu den Jobcentern durchzieht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Hohe Mieten dr&uuml;cken arme Familien unter Hartz-IV-Niveau<\/strong><br>\nn vielen Gro&szlig;st&auml;dten drohen einkommensschwache Familien mit Kindern durch die hohen Mieten unter das Hartz-IV-Niveau zu rutschen. Ein Beispiel f&uuml;r diese Entwicklung ist Freiburg.<br>\nIn den Ballungszentren landen die Familien mit geringem Einkommen nach Abzug der Miete oft unterhalb der staatlichen Grundsicherung, wie eine Studie der Bertelsmann-Stiftung in G&uuml;tersloh ergab. In manchen St&auml;dten entf&auml;llt die H&auml;lfte des Einkommens solcher Familien auf die Miete. Zu den St&auml;dten z&auml;hlt auch Freiburg.<br>\nEine Familie, die weniger als 60 Prozent des orts&uuml;blichen mittleren Einkommens verdient, hat in 60 der 100 gr&ouml;&szlig;ten deutschen St&auml;dte nach Abzug der Miete im Durchschnitt weniger Geld zur Verf&uuml;gung als eine Hartz-IV-Familie. &ldquo;Familien aus der unteren Mittelschicht und oberen Unterschicht geraten in St&auml;dten mit angespanntem Wohnungsmarkt finanziell stark unter Druck&rdquo;, sagte der Vorstand der Bertelsmann-Stiftung, J&ouml;rg Dr&auml;ger, am Montag.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.badische-zeitung.de\/nachrichten\/wirtschaft\/hohe-mieten-druecken-arme-familien-unter-hartz-iv-niveau--73779455.html\">Badische Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Woraus Bertelsmann in irrer Logik wohl unterschwellig insinuieren will, da&szlig; die Hartz-IV-Betroffenen mehr haben als hart arbeitende Menschen mit Kindern &ndash; also zu viel. W&auml;hrend normale Menschen einfach schlu&szlig;folgern, da&szlig; nicht die Miete zu hoch, sondern die L&ouml;hne viel zu niedrig sind. Aber darauf kommen die Bertelsm&auml;nner, die an den niedrigen L&ouml;hnen mitgebastelt haben, nie.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&raquo;Privatisierung des Klinikums ist gescheitert&laquo;<\/strong><br>\nDie Privatisierung des Universit&auml;tsklinikums Gie&szlig;en + Marburg ist an beiden Universit&auml;tsstandorten gescheitert: Zu diesem ern&uuml;chternden Ergebnis kommt nun auch die Arbeitsgemeinschaft Hochschulmedizin in Bonn&hellip;<br>\nDie Erfahrungen am Universit&auml;tsklinikum Gie&szlig;en + Marburg (UKGM) &ndash; mit 9700 Mitarbeitern der mit Abstand gr&ouml;&szlig;te Arbeitgeber in Mittelhessen &ndash; h&auml;tten gezeigt, dass die seit der Privatisierung im Jahr 2006 geforderten Renditeerwartungen mit den Aufgabenfeldern eines Universit&auml;tsklinikums nicht in Einklang zu bringen seien.<br>\nEin Universit&auml;tsklinikum bestehe nicht nur aus der Behandlung schwersterkrankter Patienten, sondern habe dienende Aufgaben in Forschung und Lehre. Die Unterst&uuml;tzung der Medizinischen Fakult&auml;ten bei der Ausbildung von Studierenden sei ebenso Aufgabe der Universit&auml;tsklinika wie die Weiterbildung junger &Auml;rztinnen und &Auml;rzte. Diese Aufgaben st&uuml;nden in einem Spannungsverh&auml;ltnis zur Erwirtschaftung einer m&ouml;glichst hohen Rendite. Es sei bezeichnend, dass die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung des Betreiber-Konzerns Rh&ouml;n Klinikum AG selbst vom UKGM als einem &raquo;M&uuml;hlstein&laquo; am Hals des Gesamtkonzerns spreche.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.giessener-allgemeine.de\/Home\/Stadt\/Uebersicht\/Artikel,-Privatisierung-des-Klinikums-ist-gescheitert-_arid,434504_regid,1_puid,1_pageid,113.html\">Gie&szlig;ener-Allgemeine<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Spitzenjob f&uuml;r Middelhoff<\/strong><br>\nAuf Thomas Middelhoff, den umstrittenen fr&uuml;heren Chef von Bertelsmann und Arcandor, wartet eine neue Spitzenposition in der Wirtschaft: Er soll Chef eines internationalen Medienunternehmens werden. Mit dem Untergang des fr&uuml;heren Karstadt-Konzerns will der Ex-Vorstand nichts zu tun haben.<br>\nGegen Middelhoff laufen noch Prozesse in Zusammenhang mit der Insolvenz des fr&uuml;heren Karstadt-Konzerns. Angesprochen auf seinen Misserfolg sagte Middelhoff: &ldquo;Es ist absolut nicht fair, dass mein Name mit dem Untergang von Arcandor verbunden wird. Zum fraglichen Zeitpunkt war ich schon monatelang nicht mehr Vorstandschef. Mit mir h&auml;tte es keine Insolvenz gegeben. Meine Leute und ich hatten die richtige Strategie entwickelt.&rdquo;<br>\nVielmehr habe sein Nachfolger Karl-Gerhard Eick den Warenhauskonzern in den Ruin getrieben. &ldquo;Herr Eick ist der Totengr&auml;ber von Arcandor&rdquo;, sagte Middelhoff.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/ex-arcandor-chef-spitzenjob-fuer-middelhoff-1.1727129\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K:<\/strong> Die Chuzpe und Arroganz der Managerfiguren &agrave; la Middelhoff ist nur schwer ertr&auml;glich. W&auml;hrend Menschen die unter das repressive Hartz IV Regime fallen jede noch so kleine Unachtsamkeit sanktioniert wird, darf ein Thomas Middelhoff einen Konzern an die Wand fahren und tausende Menschen um ihre Existenz bringen ohne auch nur einen Moment daf&uuml;r gerade stehen zu m&uuml;ssen, im Gegenteil es winken nach einer Karenzzeit wieder lukrative Spitzenpositionen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wolfgang in der Wasserschlacht &ndash; Wie ein B&uuml;rger und Stadtwerker gegen eine umstrittene EU-Richtlinie k&auml;mpft<\/strong><br>\nDer Stadtwerker und Wasserspezialist Wolfgang Deinlein aus Karlsruhe hat sich aus Leidenschaft gegen den Plan der EU gestemmt, die kommunale Wasserversorgung zu privatisieren. Er hat geschrieben, Eingaben gemacht und auf eine gewagte Weise sich an die &Ouml;ffentlichkeit gewandt. Seine Kollegen waren teils irritiert, teils hat er sie mitgerissen. Er traf Gleichgesinnte und hat sich als Teil einer europ&auml;ischen B&uuml;rgerinitiative erlebt. Am 21. Juni erkl&auml;rte der zust&auml;ndige EU-Kommissar Michel Barnier, das Wasser aus der geplanten Richtlinie zur Privatisierung und Konzessionsregelung herauszunehmen. EU-Parlament, die EU-Kommission und der EU-Ministerrat stimmten seinem Antrag dienstags darauf, am 25. Juni offiziell zu. Der Plan ist vom Tisch und Wolfgang Deinlein erleichtert. Rudolf Lin&szlig;en sprach mit ihm &uuml;ber seinen Kampf gegen die Privatisierung der Wasserversorgung.<br>\nAuf die SWR2 Tandem-Sendung am Abend H&ouml;rer live mit Wolfgang Deinlein gab es eine gro&szlig;e H&ouml;rerresonanz. Fast alle H&ouml;rer sprachen sich daf&uuml;r aus, die bisherige kommunale Versorgung mit Trinkwasser zu erhalten und wandten sich gegen eine Privatisierung, wie sie die Ende Juni korrigierte Konzessionsrichtline der EU vorgesehen hatte.<br>\nDie H&ouml;rer lobten das Engagement des Studiogast Wolfgang Deinlein, und viele wollten sich an den Kosten seiner Anzeige nachtr&auml;glich beteiligen. Wolfgang Deinlein hatte in der S&uuml;ddeutschen Zeitung im Januar ein Pl&auml;doyer f&uuml;r den Erhalt der historisch gewachsenen Trinkwasserversorgung ver&ouml;ffentlicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/swr2\/programm\/sendungen\/tandem\/-\/id=8986864\/nid=8986864\/did=11516028\/1otmns7\/index.html\">SR2<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Deutsche wollen Stromfresser nicht weiter entlasten<\/strong><br>\nWie eine repr&auml;sentative Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von Handelsblatt Online ergab, finden 78 Prozent der Befragten die Befreiung vom Preisaufschlag auf deren Stromrechnung nicht in Ordnung. Sie fordern, dass energieintensive Unternehmen genauso wie Privatverbraucher die volle &Ouml;kostrom-Umlage zahlen sollten&hellip;<br>\nDerzeit sind auf dieses Weise 2.245 Firmenstandorte von der Umlage ausgenommen. Im vergangenen Jahr waren es noch 979&hellip;<br>\nMartin Kneer, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Wirtschaftsvereinigung Metalle, beobachtet eine Verzerrung der Diskussion um die Kostenbelastung durch die Energiewende&hellip;&bdquo;Eine k&uuml;nstliche Trennung zwischen B&uuml;rgern und Industrie f&uuml;hrt zu einer destruktiven Verteilungsdebatte&ldquo; warnte Kneer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/industrie\/oekostrom-umlage-deutsche-wollen-stromfresser-nicht-weiter-entlasten\/8520514.html\">Handelsblatt<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> &bdquo;Energiebranche sucht Lobbyisten&ldquo; schreibt der Chefredakteur von Handelsblatt Online in seinem Tagesr&uuml;ckblick. Er wei&szlig; offenbar wovon er spricht. Die Lobbyisten werden die Meinung &ndash; jedenfalls in der Politik &ndash; schon wieder in ihrem Sinne beeinflussen.<\/em> <\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Wenn Sonntag gew&auml;hlt w&uuml;rde&hellip;<\/strong><br>\nHier die aktuellen Werte<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wahlrecht.de\/umfragen\/index.htm\">Wahlrecht.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Arno Kl&ouml;nne schreib dazu auf <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/39\/39552\/1.html\">Telepolis<\/a> <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Radikalenerlass &ndash; Nazis rein, Linke raus<\/strong><br>\nEin Jahrzehnt lang ebbten die Wogen der Erregung &uuml;ber den Radikalenerlass des Jahres 1972 nicht ab. Vordergr&uuml;ndig zielte er darauf, den verschwindend kleinen Kreis von DKP-Mitgliedern aus dem &ouml;ffentlichen Dienst fernzuhalten. Doch f&uuml;hlte sich nicht nur eine Minderheit, sondern mit ihr ein Gro&szlig;teil der Protestgeneration getroffen und ausgegrenzt. So &uuml;berschattete der Streit um die &ldquo;Berufsverbote&rdquo; die Regierungszeit der sozialliberalen Koalition bis 1982. Bis Ende der achtziger Jahre mussten sich 3,5 Millionen Bewerber f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Dienst auf ihre Gesinnung &uuml;berpr&uuml;fen lassen, rund 10.000 &ldquo;Berufsverbote&rdquo; wurden ausgesprochen.<br>\nViel ist &uuml;ber den Radikalenerlass geschrieben worden. Der junge Historiker Dominik Rigoll ist ihm nun auf unkonventionelle Weise noch einmal nachgegangen. Ihn besch&auml;ftigt weniger, wer welche Rolle spielte, warum Brandt mitmachte oder was aus der Berufsverbotspraxis wurde &ndash; Rigoll sucht nach den mentalen Wurzeln des Radikalenerlasses in den f&uuml;nfziger Jahren.<br>\nDominik Rigoll: &ldquo;Staatsschutz in Westdeutschland&rdquo;, Wallstein Verlag, G&ouml;ttingen 2013, 524 Seiten<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2013\/29\/berufsverbote-radikalenerlass-1972\/komplettansicht\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Rigoll er&ouml;ffnet hier eine neue und interessante Perspektive auf den Radikalenerlass, dessen vornehmlich Zielrichtung gegen alles &ldquo;Linke&rdquo; er vor allem drauf zur&uuml;ckf&uuml;hrt, dass es den ehemaligen Nazi-Funktionseliten bereits Anfang der f&uuml;nfziger Jahre gelang wieder die Schl&uuml;sselpositionen des Staatsapparates zu besetzen, und diese ein starkes Eigeninteresse daran hatten, die politischen Gruppierungen mundtot zumachen, die als einzige die NS-Belastung von Beamten in der &Ouml;ffentlichkeit thematisierten.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(JK\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-18045","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18045","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18045"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18045\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18071,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18045\/revisions\/18071"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18045"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18045"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18045"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}