{"id":18058,"date":"2013-07-23T10:07:18","date_gmt":"2013-07-23T08:07:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18058"},"modified":"2015-08-10T10:38:24","modified_gmt":"2015-08-10T08:38:24","slug":"nachdenkseiten-service-verschlusselung-von-mails","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18058","title":{"rendered":"NachDenkSeiten-Service: Verschl\u00fcsselung von Mails"},"content":{"rendered":"<p>W&uuml;rden Sie ihre vertrauliche Korrespondenz mit &Auml;mtern, Gesch&auml;ftspartnern und Freunden im traditionellen Briefverkehr als Postkarte verschicken? Sicher nicht, schlie&szlig;lich m&ouml;chten Sie ja nicht, dass der Brieftr&auml;ger und jeder Sortierer bei der Post ihre Korrespondenz mitliest. Wenn Sie jedoch elektronische Post, also E-Mails, verschicken,  dann verschicken Sie in der Regel elektronische Postkarten, die nicht nur neugierige Geheimdienste und Internetdienstleister, sondern mit &uuml;berschaubarem Aufwand auch jeder kleine Hacker mitlesen kann. Als Abhilfe bietet sich hier vor allem der Versand und Empfang von verschl&uuml;sselten Mails an. Die Ersteinrichtung der daf&uuml;r ben&ouml;tigten Software ist zwar f&uuml;r Computerlaien nicht ganz so einfach. Es gibt jedoch zahlreiche Tutorials im Netz, mit denen Sie m&uuml;helos den Einstieg in die Welt der Verschl&uuml;sselung meistern sollten. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Warum sollte man Mails &uuml;berhaupt verschl&uuml;sseln?<\/strong><\/p><p>F&uuml;r Personen, die &ndash; auf welche Weise auch immer &ndash; mit wirklich vertraulichen und sensiblen Daten zu tun haben, ist eine Verschl&uuml;sselung der &uuml;bermittelten Daten zwingend angeraten. Dazu geh&ouml;ren neben Anw&auml;lten, &Auml;rzten, Steuerberatern und jeglichen Personen, die in einem beruflichen Umfeld t&auml;tig sind, in dem sie Zugriff auf Daten haben, die f&uuml;r die Konkurrenz von Interesse sein k&ouml;nnten, vor allem auch Journalisten. Erstaunlich und h&ouml;chst &auml;rgerlich ist, dass vor allem die Journalisten beim Thema &bdquo;Verschl&uuml;sselung&ldquo; offenbar nicht das geringste Problembewusstsein <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/39\/39466\/1.html\">aufweisen<\/a>. Dieser kleine Service-Artikel ist jedoch nicht f&uuml;r diese Personengruppen gedacht und geeignet! Denn was n&uuml;tzt die beste Verschl&uuml;sselung, wenn die Person, um die es geht, anderweitige Sicherheitslecks hat. Wenn Ihr Windows-Betriebssystem beispielsweise von Trojanern oder anderen Schadprogrammen infiziert ist[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">*<\/a>], k&ouml;nnen auch verschl&uuml;sselte Mails mitgelesen werden. Mehr noch, Verschl&uuml;sselung in kompromittierter Umgebung kann sogar mehr schaden als n&uuml;tzen, weil es dem Empf&auml;nger Ihrer oder in Ihren Namen gef&auml;lschten Nachrichten ein falsches Sicherheitsgef&uuml;hl vermittelt. <\/p><p>Wer zu den genannten Personengruppen geh&ouml;rt und eine Arbeitsumgebung nutzt, die generell als unsicher zu gelten hat (und dazu z&auml;hlt grunds&auml;tzlich das Betriebssystem Windows), sollte daher auch einen Profi konsultieren, der das System &ndash; so gut es geht &ndash; absichern kann. <\/p><p>Anders stellt es sich f&uuml;r Privatpersonen und Menschen in einem weniger sensiblen beruflichen Umfeld dar. Leider ist gerade bei dieser Gruppe jedoch die Fehleinsch&auml;tzung weit verbreitet, dass Sie durch zus&auml;tzliche Sicherheit nichts zu gewinnen h&auml;tten. Wer nichts zu verbergen hat, muss auch nichts verschl&uuml;sseln. Ist dem so? Stellen Sie sich doch einmal folgende Situation vor: Sie sitzen in einem Stra&szlig;encaf&eacute; und ihr Smartphone ruft &uuml;ber einem vom Caf&eacute;betreiber freundlicherweise installierten W-Lan-Hotspot der Telekom automatisch ihre Mails ab. Sollte die Verbindung zu ihrem Mail-Account nicht so konfiguriert sein, dass sie automatisch verschl&uuml;sselt ist, kann ein Hacker mit simplen Tools nicht nur ihre Mails mitlesen, sondern auch ihre Account-Daten (Nutzername und Passwort) abfangen[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">**<\/a>] und auch in Zukunft ihre Mails mitlesen und Mails in ihrem Namen verschicken. Ein solcher &bdquo;Hacker&ldquo; muss dabei keinesfalls besonders talentiert sein. In den einschl&auml;gigen Foren gibt es f&uuml;r solche Zwecke auch Software, die sich &uuml;ber eine einfache Benutzeroberfl&auml;che von jedem bedienen l&auml;sst, der zumindest die Grundz&uuml;ge der Netzwerktechnik beherrscht.  <\/p><p><strong>Abhilfe Verschl&uuml;sselung &ndash; Grundlagen der Technik<\/strong><\/p><p>Wenn es hier um die Verschl&uuml;sselung von Mails geht, dann geht es ausschlie&szlig;lich um die Verschl&uuml;sselung des Inhaltes von E-Mails vom Absender bis zum Empf&auml;nger. Es geht nicht um die verschl&uuml;sselte Verbindung zu Ihrem Mail-Account (TLS\/SSL), die &bdquo;lediglich&ldquo; daf&uuml;r sorgt, dass die Kommunikation zum Mailserver selbst verschl&uuml;sselt wird. F&uuml;r talentierte Hacker ist diese Verschl&uuml;sselung jedoch <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Man-in-the-middle-Angriff\">angreifbar<\/a> und es ist zu vermuten, dass die Geheimdienste ohnehin Zugriff auf die unverschl&uuml;sselten Rohdaten haben &ndash; dass gilt erst Recht f&uuml;r die Internetdienstleister selbst. <\/p><p>Wenn wir heute von verschl&uuml;sselten Mails sprechen, dann geht es dabei in aller Regel um Verschl&uuml;sselung der Nachrichten, also des Inhalts von E-Mails, wof&uuml;r sogenannte &bdquo;asymmetrische&ldquo; und &bdquo;hybride&ldquo; Verschl&uuml;sselungsverfahren eingesetzt werden. Ein &bdquo;symmetrisches&ldquo; Verschl&uuml;sselungsverfahren, das mit dem Schloss einer T&uuml;r vergleichbar ist, f&uuml;r das es einen Schl&uuml;ssel zum ab- und aufschlie&szlig;en gibt, hat n&auml;mlich den entscheidenden Nachteil, dass es nur einen Schl&uuml;ssel gibt, der in diesem Falle gesichert zum Empf&auml;nger &uuml;bermittelt werden m&uuml;sste. Bei einem asymmetrischen Verfahren, das mit einem Schl&uuml;sselpaar aus einem geheimen (privaten) Sch&uuml;ssel und einem &ouml;ffentlichen Sch&uuml;ssel arbeitet, gibt es diesen Nachteil nicht. Die technischen Details sollten an dieser Stelle nicht weiter ausgef&uuml;hrt werden &ndash; technisch Interessierte finden dazu im Netz Informationen zuhauf. Die Grundlagen des Mailversands mit asymmetrischen Schl&uuml;sseln, sind jedoch vor allem f&uuml;r Einsteiger sehr wichtig.<\/p><p><strong>Privater Schl&uuml;ssel und &ouml;ffentlicher Schl&uuml;ssel &ndash; der Versand von verschl&uuml;sselten Mails<\/strong><\/p><p>Wenn Sie sich mit Hilfe der weiter unten aufgef&uuml;hrten Software einen &bdquo;Sch&uuml;ssel&ldquo; erstellen lassen, so bekommen Sie mindestens zwei Schl&uuml;ssel in einem Schl&uuml;sselpaar zu Verf&uuml;gung gestellt &ndash; einen geheimen (privaten) Sch&uuml;ssel und einen &ouml;ffentlichen Schl&uuml;ssel. Die eigentliche Verschl&uuml;sselung erfolgt dabei stets in einer mathematisch komplizierten Kombination aus dem geheimen Schl&uuml;ssel des Absenders und dem &ouml;ffentlichen Schl&uuml;ssel des Empf&auml;ngers. <\/p><p>Dieser &ouml;ffentliche Schl&uuml;ssel ist in der Tat &bdquo;&ouml;ffentlich&ldquo;, Sie k&ouml;nnen (und sollten) diesen Sch&uuml;ssel allen Interessierten zur Verf&uuml;gung stellen. Mein &ouml;ffentlicher Schl&uuml;ssel (f&uuml;r <a href=\"mailto:jb@nachdenkseiten.de\">jb(at)nachdenkseiten.de<\/a>) hat beispielsweise die <strong>ID-Nummer<\/strong> 50153232E999A2B5 und kann unter Eingabe dieser Nummer von jedem Open-PGP-Schl&uuml;sselserver abgerufen werden. Wenn Sie an die Redaktion der NachDenkSeiten (<a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a>) schreiben wollen, nutzen Sie bitte den Schl&uuml;ssel mit der <strong>ID-Nummer<\/strong> 4A1E41373306C7E4. F&uuml;r unsere Hinweisadresse gibt es keinen Schl&uuml;ssel, da es sich hierbei um einen Verteiler handelt. Da in Theorie und Praxis jedoch auch &bdquo;b&ouml;se Buben&ldquo; einen Schl&uuml;ssel f&uuml;r die Mail-Adressen der NachDenkSeiten erstellen und auf einen &ouml;ffentlichen Schl&uuml;sselserver hochladen k&ouml;nnen, ist es im Zweifelsfalle auch wichtig, sich von der Korrektheit der Schl&uuml;ssel &uuml;berzeugen. Der zum Schl&uuml;ssel geh&ouml;rende &bdquo;<strong>Fingerabdruck<\/strong>&ldquo; schafft hier die n&ouml;tige Sicherheit. Der <strong>Fingerabdruck<\/strong> zum Schl&uuml;ssel <a href=\"mailto:jb@nachdenkseiten.de\">jb(at)nachdenkseiten.de<\/a> lautet 104F F5AD 2CB1 E296 0646 39F8 5015 3232 E999 A2B5, der <strong>Fingerabdruck<\/strong> f&uuml;r den Schl&uuml;ssel <a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> A981 19E4 F71B 829B D24C 16ED 4A1E 4137 3306 C7E4. Sie finden diese Angaben &uuml;brigens auch in unserem Impressum und auf unserer Kontaktseite.<\/p><p>Neben der Verschl&uuml;sselung ist auch die Signatur von Mails eine Grundfunktion der asymmetrischen Verschl&uuml;sselung. Bei der Signatur von Mails wird stets der &ouml;ffentliche Schl&uuml;ssel mitgeschickt und anhand von Algorithmen mit der Absenderadresse verglichen. Wenn Sie also von mir eine signierte Mail erhalten und auch der Fingerabdruck des Schl&uuml;ssels &uuml;bereinstimmt, k&ouml;nnen Sie zumindest sicher sein, dass die Mail von meinem Rechner verschickt wurde und nebenbei haben Sie dann auch schon meinen &ouml;ffentlichen Sch&uuml;ssel, um mir eine verschl&uuml;sselte Mail schicken zu k&ouml;nnen. Sobald Sie in ihrem Mailproramm eine Empf&auml;nger-Adresse eingeben, f&uuml;r die ihr Verschl&uuml;sselungsprogramm einen &ouml;ffentlichen Schl&uuml;ssel hat, wird bei Ihnen auch das Feld &bdquo;Verschl&uuml;sseln&ldquo; freigegeben.<\/p><p>Wenn Sie eine verschl&uuml;sselte Mail an einen unbekannten Empf&auml;nger oder einen Empf&auml;nger, dessen &ouml;ffentlichen Schl&uuml;ssel Sie nicht besitzen, versenden wollen, hilft zun&auml;chst einmal die Abfrage bei einem der Open-PGP-Schl&uuml;sselserver, die &uuml;ber die hier genannte Software spielend leicht &uuml;ber die Eingabe der Mail-Adresse des Empf&auml;ngers vonstatten geht. Sollte Ihr Empf&auml;nger dort nicht gelistet sein, so k&ouml;nnen Sie ihn &uuml;ber eine unverschl&uuml;sselte (aber wenn m&ouml;glich signierte) Mail bitten, Ihnen den &ouml;ffentlichen Schl&uuml;ssel zu schicken und Ihnen &ndash; wenn m&ouml;glich &ndash; den Fingerabdruck des Schl&uuml;ssels &uuml;ber Telefon mitzuteilen. Ein potentieller Hacker kann diesen &ouml;ffentlichen Schl&uuml;ssel ruhig abfangen, da er mit ihm so lange nichts anfangen kann, bis er nicht auch den geheimen Schl&uuml;ssel hat.  <\/p><p><strong>Sicherheitsma&szlig;nahmen<\/strong><\/p><p>Anders als den &ouml;ffentlichen Schl&uuml;ssel sollten Sie den geheimen Schl&uuml;ssel daher auch wirklich geheim halten und eine Sicherungskopie des geheimen Schl&uuml;ssels nach besten M&ouml;glichkeiten verstecken. Sie k&ouml;nnten ihn beispielweise auf einem USB-Stick speichern und den Stick an einem wirklich sicheren Ort (z.B. einen Bankschlie&szlig;fach oder zumindest einer abschlie&szlig;baren Kassette) verwahren. Wichtig ist hier vor allem aber, dass sie eine Kopie erstellen, die sie separat von ihrem Computer hinterlegen. Sollten Sie n&auml;mlich einmal nicht mehr auf ihre Systemfestplatte zur&uuml;ckgreifen k&ouml;nnen (Diebstahl, Festplattenfehler, Feuer o.&auml;.), dann k&ouml;nnten Sie ohne Kopie ihres privaten Schl&uuml;ssels nicht mehr auf verschl&uuml;sselte Mails zur&uuml;ckgreifen, selbst wenn diese separat auf einem anderen Rechner gespeichert sind. Sollte Ihnen einmal Ihr Rechner entwendet werden, k&ouml;nnen Sie den alten Schl&uuml;ssel &uuml;brigens &uuml;ber ein sogenanntes R&uuml;ckruf-Zertifikat ung&uuml;ltig machen und sich ein neues Schl&uuml;sselpaar ausstellen lassen. Daf&uuml;r sollten Sie jedoch auch das R&uuml;ckruf-Zertifikat (z.B. zusammen mit der Kopie des privaten Schl&uuml;ssels) separat vom Computer hinterlegen.<\/p><p>Als zus&auml;tzlichen Schutz gibt es zudem die sogenannte &bdquo;Passphrase&ldquo;, die Sie jedes Mal ben&ouml;tigen, wenn ihr Rechner auf den Privatschl&uuml;ssel zugreifen will. W&auml;hlen Sie am besten ein Passwort, das Sie auch garantiert nicht vergessen und dass sie auf keinen Fall an anderer Stelle, die von Hacken kompromittiert werden k&ouml;nnte, auch nutzen &ndash; z.B. f&uuml;r den Mail-Account. Es ist ratsam, dass Sie diese Passphrase ebenfalls separat vom Rechner notieren und verwahren &ndash; ansonsten kann es Ihnen n&auml;mlich passieren, dass Sie sich selbst aussperren. Und da die Verschl&uuml;sselungsmechanismen sehr sicher sind, gibt es auch weder eine Hintert&uuml;r, einen Zweitschl&uuml;ssel noch die M&ouml;glichkeit, einen Schl&uuml;sseldienst zu bestellen. <\/p><p><strong>S\/MIME und (Open)PGP &ndash; zwei inkompatible Standards<\/strong><\/p><p>Wie so oft machen es die Softwareanbieter den Nutzern auch beim Thema Verschl&uuml;sselung unn&ouml;tig schwer, da es zwei weit verbreitete miteinander konkurrierende Verschl&uuml;sselungsmechanismen gibt, die zudem nicht miteinander kompatibel sind &ndash; S\/MIME und (Open)PGP. Ohne nun auf die technischen Details einzugehen, l&auml;sst sich hier zusammenfassen, dass die Unterschiede dieser beider Standards nicht in der Verschl&uuml;sselung selbst, sondern in der Signierung\/Zertifizierung liegen. W&auml;hrend S\/MIME hier auf  zentrale hierarchische Zertifikate setzt, die durch daf&uuml;r zertifizierte Stellen ausgegeben wurden, setzt Open PGP auf ein sogenanntes Web of Trust, bei dem sich die Nutzer selbst beglaubigen. S\/MIME erlaubt jedoch keine anonyme Nutzung und ist daher beispielweise f&uuml;r Whistleblower uninteressant. Da S\/MIME zudem ein absolutes Vertrauen in die Zertifizierungsstelle voraussetzt, kann man dieses Verfahren auch nicht mit gutem Gewissen empfehlen. Oder kennen Sie Unternehmen wie Start Commercial Limited,  GMO Globalsign Limited oder VeriSign Incorporated und deren jeweilige Hinterm&auml;nner so gut, dass Sie diesen Unternehmen blindlings absolut vertrauen w&uuml;rden? Daher beschr&auml;nken wir uns hier auch auf die Darstellung von Open PGP. Sollten Sie Interesse an S\/MIME haben, sollten Sie sich an einen Profi wenden, der Ihnen diesen Standard erkl&auml;rt und Ihr System fit daf&uuml;r macht.<\/p><p><strong>Installation der passenden Software<\/strong><\/p><p>Passende und zudem kostenlose Softwarel&ouml;sungen, die sowohl leicht zu installieren, wie zu bedienen sind, gibt es f&uuml;r alle verbreiteten Computerbetriebssysteme. Schlechter sieht es da bei den Smartphones aus. Im Folgenden will ich Ihnen einen kurzen Einblick in die g&auml;ngigsten Programmvarianten geben:<\/p><ol>\n<li><strong>Betriebssystem Windows und Mozilla Thunderbird<\/strong>\n<p>F&uuml;r das popul&auml;re, aber aus Sicherheitsgesichtspunkten wohl gef&auml;hrlichste, Betriebssystem Windows (XP, 7 oder 8) gibt es zahlreiche Softwarel&ouml;sungen, mit denen man in Kombination mit den weit verbreiteten Mail-Programmen seinen Mail-Verkehr wirkungsvoll verschl&uuml;sseln kann.  Eine Ausnahme bildet hier die keineswegs seltene Kombination des Microsoft-Betriebssystems mit dem Microsoft-Mailprogramm Outlook. Mir pers&ouml;nlich ist hier kein kostenloses Programm\/Plugin bekannt, das Open PGP in s&auml;mtlichen aktuellen Versionen von Outlook implementieren k&ouml;nnte[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">***<\/a>]. Eine kostenpflichtige Softwarel&ouml;sung ist <a href=\"http:\/\/www.gpg4o.de\/\">gpg4o<\/a> vom deutschen Hersteller Giegerich &amp; Partner. Da ich diese Software jedoch nicht nutze, kann ich an dieser Stelle auch keine Empfehlung aussprechen. <\/p>\n<p>Empfehlenswert ist jedoch ohne Zweifel die (Parallel-)Nutzung des popul&auml;ren Open-Source-Programms <a href=\"https:\/\/www.mozilla.org\/de\/thunderbird\/\">Thunderbird<\/a>, f&uuml;r das kostenlose Plugins zur sicheren Mailverschl&uuml;sselung zur Verf&uuml;gung stehen. Freilich k&ouml;nnen Sie Thunderbird auch als &bdquo;Zweitprogramm&ldquo; neben Outlook nutzen &ndash; dann sollten Sie jedoch darauf dachten, dass die Mails bei einem genutzten POP-Account nicht vom Server gel&ouml;scht werden.  Wenn Sie jedoch nicht an Outlook h&auml;ngen, ist ein Umstieg auf Thunderbird auch abseits der Verschl&uuml;sselungsthematik zu empfehlen.<\/p>\n<p>Als Grundlage f&uuml;r die Verschl&uuml;sselung von Mails ben&ouml;tigen Sie dabei das kostenlose Programm <a href=\"http:\/\/www.gpg4win.org\/index-de.html\">Gpg4win<\/a>, mit dem Sie ihre Schl&uuml;ssel erstellen und verwalten k&ouml;nnen. Gpg4win beinhaltet auch ein Plugin f&uuml;r &auml;ltere Outlook-Versionen &ndash; neuere Versionen (ab Outlook 2010) werden jedoch nicht unterst&uuml;tzt. Bei der eigentlichen Mailver- und entschl&uuml;sselung werkelt Gpg4win im Hintergrund. Wenn Sie Mails &uuml;ber Thunderbird ver- und entschl&uuml;sseln wollen, m&uuml;ssen Sie daher noch die daf&uuml;r n&ouml;tige Benutzeroberfl&auml;che, die &uuml;ber das ebenfalls kostenlose Thunderbird-Plugin <a href=\"http:\/\/www.enigmail.net\/home\/index.php\">Enigmail<\/a> bereitgestellt wird.<\/p>\n<p>Zur Installation und Bedienung der Softwarekombination Windows\/Thunderbird\/Gpg4win\/Enigmal gibt es im Netz zahlreiche gute Tutorials und Einf&uuml;hrungen. Drei Tutorials seien an dieser Stelle f&uuml;r Einsteiger besonders empfohlen:<\/p>\n<ul>\n<li>Burkhard Schr&ouml;der (<a href=\"http:\/\/www.burks.de\/burksblog\/\">burks<\/a>) &ndash; <a href=\"http:\/\/www.german-privacy-fund.de\/e-mails-verschlusseln-leicht-gemacht\/\">E-Mails verschl&uuml;sseln in 30 Minuten<\/a><\/li>\n<li>Rainer Klute &ndash; <a href=\"http:\/\/www.itemis.de\/itemis-ag\/unternehmen\/publikationen\/fachartikel\/language=de\/29853\/sichere-e-mail-kommunikation-mit-openpgp\">Sichere E-Mail-Kommunikation mit OpenPGP<\/a><\/li>\n<li>Verbraucher-Sicher-Online &ndash; <a href=\"https:\/\/www.verbraucher-sicher-online.de\/anleitung\/e-mails-verschluesseln-in-mozilla-thunderbird-mit-enigmail-und-gnu-privacy-guard\">E-Mails verschl&uuml;sseln in Mozilla Thunderbird mit Enigmail und Gnu Privacy Guard<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Betriebssystem Mac OS X und Apple Mail<\/strong>\n<p>Noch einfacher gestaltet sich die Sache, wenn man Mac OS X und Apples bordeigenes Mail-Programm benutzt. In dieser Kombination sind die kostenlosen <a href=\"https:\/\/gpgtools.org\/installer\/index.html\">GPGTools<\/a> zu empfehlen. Das Installationsprogramm installiert neben der Verwaltungssoftware &bdquo;GPG Schl&uuml;sselbund&ldquo; gleich auch das passende Plugin f&uuml;r Apple Mail mit. Hilfreiche deutsche Tutorials sind u.a. auf den Seiten <a href=\"https:\/\/www.verbraucher-sicher-online.de\/anleitung\/e-mails-verschluesseln-in-apple-mail-unter-mac-os-x\">Verbraucher-Sicher-Online<\/a> und dem <a href=\"http:\/\/www.macon.cc\/blog\/2011\/12\/e-mail-verschlusselung-unter-mac-os-x\/\">Blog macon.cc<\/a> zu finden und auch das <a href=\"http:\/\/support.gpgtools.org\/kb\/how-to\/first-steps-where-do-i-start-where-do-i-begin\">Tutorial von GPGTools selbst<\/a> ist sehr empfehlenswert, aber leider (bislang) nur in englischer Sprache verf&uuml;gbar. . Da ich selbst diese Kombination nutze, k&ouml;nnen Sie Fragen dazu auch gerne per Mail an <a href=\"mailto:jb@nachdenkseiten.de\">jb(at)nachdenkseiten.de<\/a> schicken.<\/p>\n<p>Wer unter Mac OS das Mailprogramm Thunderbird nutzt, kann &uuml;brigens ebenfalls das unter Windows verlinkte Plugin Enigmail nutzen &ndash; dann ist jedoch statt Gpg4win die Installation der GPGTools nowendig.<\/p><\/li>\n<li><strong>Linux<\/strong>\n<p>Anders als Windows und Mac OS X bringen die meisten Linux-Distributionen die grundlegende Software zur Ver- und Entschl&uuml;sselung von Mails bereits von Haus aus mit. Wie man das Thunderbird-Plugin Enigmail unter Linux installiert, zeigen zahlreiche Linux-Nutzerforen &ndash; u.a. <a href=\"http:\/\/wiki.ubuntuusers.de\/Thunderbird\/Enigmail\">hier<\/a>. Da ich pers&ouml;nlich kein Linux nutze und davon &uuml;berzeugt bin, dass Linux-Nutzer sich mit ihrem System ohnehin so gut auskennen, dass sie keine Einsteigertipps ben&ouml;tigen, sehe ich mich auch nicht in der Lage hier Tipps oder gar Empfehlungen auszusprechen. Wer Einsteigertipps sucht, sollte sie ohne Probleme in der gut aufgestellten Linux-Community finden.<\/p><\/li>\n<li><strong>Webmail<\/strong>\n<p>Die unter (1) bis (3) aufgef&uuml;hrten Software-L&ouml;sungen sind f&uuml;r &bdquo;echte&ldquo; Mailprogramme konzipiert, die mit dem Mailserver &uuml;ber POP oder IMAP kommunizieren. Viele Nutzer bevorzugen jedoch stattdessen lieber die meist kostenfreien Webmail-Dienste diverser Anbieter wie z.B. GMX, Google, Yahoo oder Web.de. F&uuml;r Nutzer dieser Dienste gibt es die Software &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.mailvelope.com\/\">Mailvelope<\/a>&ldquo;, die es kostenlos als Plugin f&uuml;r die Browser Firefox und Google Chrome gibt. Mit dieser L&ouml;sung l&auml;sst sich &uuml;ber die Dienste Googlemail, Yahoo Mail, Outlook.com und GMX die Open-PGP-Verschl&uuml;sselung &uuml;ber den Browser selbst nutzen. Das funktioniert zwar, man sollte sich jedoch die Frage stellen, ob es ratsam ist, derart sensible Informationen der Plugin-Verwaltung eines Internetbrowsers anzuvertrauen &ndash; zumal, wenn es sich wie bei Google Chrome um ein Produkt des Hauses Google handelt. Daher sollten sich die Nutzer auch &uuml;ber m&ouml;gliche Sicherheitslecks im Klaren sein, weshalb hier keine Empfehlung f&uuml;r eine derartige L&ouml;sung abgegeben werden soll.<\/p>\n<p>Unbedingt meiden sollten Sie &uuml;brigens &bdquo;Verschl&uuml;sselungsdienste&ldquo;, die Ihnen von Ihrem Webmail-Anbieter gestellt werden. Bei diesen Diensten wird Ihr privater Schl&uuml;ssel vom jeweiligen Anbieter gespeichert und verwaltet &ndash; das ist so ziemlich das exakte Gegenteil von Sicherheit.<\/p><\/li>\n<li><strong>Smartphones<\/strong>\n<p>Dies gilt umso mehr f&uuml;r die Nutzung von Verschl&uuml;sselungssoftware auf  Smartphones. Es werden zwar f&uuml;r s&auml;mtliche g&auml;ngigen Smartphone-Betriebssysteme (iOS, Android und Windows Phone) diverse Apps angeboten, mit denen man eine Open-PGP-Verschl&uuml;sselung der Mails handhaben kann. Eine solche Verschl&uuml;sselung kann jedoch stets nur so sicher und vertrauensvoll sein wie das Betriebssystem selbst. Und es ist ja bekannt, dass alle hier genannten Betriebssysteme nur zu gerne &bdquo;nach Hause funken&ldquo; und s&auml;mtliche Informationen an die Herstellerfirmen Apple (iOS), Google (Android) und Microsoft (Windows Phone) weiterleiten &ndash; Unternehmen, die &uuml;berdies Bestandteil des Prism-Programms sind. Da ich generell an der Sicherheit dieser Systeme zweifele, halte ich es auch f&uuml;r nicht f&uuml;r sinnvoll, diesen Systemen sensible Daten anzuvertrauen und der private Schl&uuml;ssel ist sehr sensibel und sollte ganz sicher nicht in die H&auml;nde derartiger Unternehmen geraten***. Daher sollte man seine Mails auch wenn m&ouml;glich nicht &uuml;ber das Smartphone ver- und entschl&uuml;sseln. Die meisten Mails sind schlie&szlig;lich auch nicht so dringend, dass man mit der Ver- und Entschl&uuml;sselung nicht so lange warten kann, bis man Zugriff auf seinen Desktop- oder Laptop-Rechner hat.\n<\/p><\/li>\n<\/ol><p><strong>Sicherheitsplus aber keine Sicherheitsgarantie<\/strong><\/p><p>Wer seine Mails nach den hier genannten Verfahren verschl&uuml;sselt, ist zun&auml;chst einmal auf der sicheren Seite. Nach allen bekannten Informationen ist es selbst f&uuml;r die NSA nicht m&ouml;glich, Nachrichten, die mit moderner asymmetrischer Verschl&uuml;sselung verschl&uuml;sselt wurden, in einem vertretbaren Zeitrahmen zu entschl&uuml;sseln. Eine Sicherheitsgarantie ist dies jedoch nicht! Jede Ver- und Entschl&uuml;sselung ist nur so sicher, wie das System, mit dem sie ver- und entschl&uuml;sselt wird. Und wenn Sie beispielsweise &uuml;ber einen vollkommen unsicheres Windows-System ins Netz gehen, bei dem z.B. wegen &bdquo;ungekl&auml;rter Lizenzfragen&ldquo; die Update-Funktion deaktiviert ist, sollten Sie sich vor allem dar&uuml;ber im Klaren sein, dass ihr Rechner f&uuml;r Schadsoftware offen wie ein Scheunentor ist. Wenn Sie dann auch noch gerne &uuml;ber &ouml;ffentliche Hotspots ins Netz gehen, sind Sie ohnehin ein gefundenes Fressen f&uuml;r Hacker und &bdquo;Script-Kiddies&ldquo;. Bildlich gesprochen, h&auml;tten Sie dann ihre Eingangst&uuml;r mittels Open PGP nach dem sichersten aller Standards verrammelt, gleich nebenan sind die jedoch die morschen Holzfenster in ihrer Abwesenheit sperrangelweit offen. Dies ist nicht nur f&uuml;r Sie ein Risiko, sondern auch f&uuml;r s&auml;mtliche Personen, die mit Ihnen vertraulich kommunizieren. <\/p><p>Die Verschl&uuml;sselung von Mails ist ein wichtiger Baustein f&uuml;r die Sicherheit von Informationen. Mehr als ein Baustein ist sie jedoch nicht.  In folgenden Artikeln werden wie Ihnen jedoch auch gerne noch Tipps geben, wie Sie ihr Computersystem auch ansonsten halbwegs sicher halten. Eine totale Sicherheit ist &uuml;brigens nach normalen Standards nicht m&ouml;glich &ndash; au&szlig;er Sie arbeiten auf zwei Systemen, eines mit Internetzugang und eines ohne offene Netzwerkverbindungen f&uuml;r die sensiblen Daten; im Hochsicherheitsbereich von Unternehmen und Organisationen ist dies &uuml;brigens <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Sneakernet\">keinesfalls selten<\/a>. Im Privatbereich ist so etwas jedoch meist nicht sinnvoll zu realisieren. Daher sollte f&uuml;r Sie als Privatanwender auch die goldene Regel gelten, dass Informationen generell unsicher sind. Mit den hier vorgestellten Ma&szlig;nahmen k&ouml;nnen Sie die Unsicherheit lediglich reduzieren &ndash; nicht mehr, aber auch nicht weniger.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/15f9686da11346a69f899fdd552e6e57\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;*<\/a>] F&uuml;r eine solche Infektion reicht es oft bereits, ein bestimmte Internetseite aufzurufen, die &uuml;ber sogenannte Injections (z.B. &uuml;ber Java und Javascript) Softwaremodule auf Ihrem Rechner installiert.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;**<\/a>] Mittels <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/netze\/meldung\/WPA2-Luecke-ARP-Spoofing-im-WLAN-1048568.html\">ARP-Spoofing<\/a> und sogenannten <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Man-in-the-middle-Angriff\">Man-in-the-middle-Angriffen<\/a> k&ouml;nnen Hacker auch ihre Account-Daten zu sozialen Netzwerken und &ndash; wenn Sie etwas talentierter sind &ndash; auch via SSL verschl&uuml;sselte Mail-Accounts auslesen und manipulieren. Ein Kapern des PayPal-Kontos ist damit ein Kinderspiel.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;***<\/a>] Sollten Sie sich auf diesem Gebiet besser auskennen und Tipps f&uuml;r uns und unsere Leser haben, scheuen Sie sich nicht, uns per Mail Informationen zu geben. Wir werden diese Informationen dann in den Hinweisen des Tages nachtragen.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W&uuml;rden Sie ihre vertrauliche Korrespondenz mit &Auml;mtern, Gesch&auml;ftspartnern und Freunden im traditionellen Briefverkehr als Postkarte verschicken? Sicher nicht, schlie&szlig;lich m&ouml;chten Sie ja nicht, dass der Brieftr&auml;ger und jeder Sortierer bei der Post ihre Korrespondenz mitliest. Wenn Sie jedoch elektronische Post, also E-Mails, verschicken, dann verschicken Sie in der Regel elektronische Postkarten, die nicht nur neugierige<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18058\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[105,184],"tags":[850],"class_list":["post-18058","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktuelles","category-ueberwachung","tag-datenschutz"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18058","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18058"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18058\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18390,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18058\/revisions\/18390"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18058"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18058"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18058"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}