{"id":18077,"date":"2013-07-24T09:19:30","date_gmt":"2013-07-24T07:19:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18077"},"modified":"2013-07-24T10:10:39","modified_gmt":"2013-07-24T08:10:39","slug":"hinweise-des-tages-1928","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18077","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18077#h01\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18077#h02\">Sven Giegold &ndash; Beteiligt die Verm&ouml;genden!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18077#h03\">A long overdue signal to Europe&rsquo;s youth<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18077#h04\">630 Millionen Euro zu Lasten des Lebensunterhalts &ndash; Hartz-IV-Haushalte bleiben auf Unterkunftskosten sitzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18077#h05\">Bezirkspersonalrat NRW der Bundesagentur zu Vermittlungsstatistiken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18077#h06\">Chef der Privatversicherer will Eintrittsh&uuml;rde senken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18077#h07\">Fichtelgebirgs-St&auml;dte k&auml;mpfen ums &Uuml;berleben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18077#h08\">Der Traum vom Ende des Rassismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18077#h09\">Zivilklausel: Das Denken von morgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18077#h10\">T&ouml;ten per Joystick<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18077#h11\">In den Banlieues herrscht die kalte Wut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18077#h12\">SPD-Politikerin &uuml;ber Rot-Rot-Gr&uuml;n &bdquo;Offenheit t&auml;te uns gut&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18077#h13\">Steuerpl&auml;ne der Parteien &ndash; Wissenschaftler rechnen nach<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18077#h14\">Gehirndoping an der Uni<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18077#h15\">Rezension: Joseph E. Stiglitz, Der Preis der Ungleichheit, Wie die Spaltung der Gesellschaft unsere Zukunft bedroht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18077#h16\">Erg&auml;nzungen zum Artikel &bdquo;NachDenkSeiten-Service: Verschl&uuml;sselung von Mails&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18077&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Der n&auml;chste S&uuml;ndenfall<\/strong><br>\nPr&auml;sident Obama l&auml;sst NSA-Whistleblower Edward Snowden jagen, WikiLeaks-Informant Bradley Manning steht vor Gericht, ein Richter verurteilt einen &ldquo;New York Times&rdquo;-Reporter zu einer Zwangsaussage &ndash; ihm droht sogar Beugehaft. Ist die US-Presse noch vor dem Zugriff des Staates sicher?<br>\nJames Risens letzter Artikel in der &ldquo;New York Times&rdquo; erschien am vorigen Mittwoch. Darin schrieb der Reporter &uuml;ber den wachsenden Unmut im US-Kongress &uuml;ber die NSA-Aussp&auml;hung von Amerikanern: &ldquo;Abgeordnete beider Parteien forderten, die massive Sammlung privater Daten zur&uuml;ckzuschrauben.&rdquo;<br>\nWas Geheimdienstexperte Risen, einer der profiliertesten Investigativreporter der USA, nicht erw&auml;hnte: Er selbst steht unter staatlicher Beobachtung. Seine Telefongespr&auml;che wurden &uuml;berwacht, seine E-Mails durchk&auml;mmt. Und jetzt sieht er sich zur Aussage gegen einen vertraulichen CIA-Informanten gezwungen &ndash; unter Androhung von Beugehaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/pressefreiheit-in-den-usa-regierung-bekaempft-whistleblower-a-912522.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Der NATO-B&uuml;ndnisfall<\/strong><br>\nAktuelle Medienberichte best&auml;tigen die Einbindung auch des deutschen Inlandsgeheimdienstes in die Internetspionage-Kooperation mit den Vereinigten Staaten. Demnach verf&uuml;gt nicht nur der Bundesnachrichtendienst (BND), sondern auch das f&uuml;r die Spionage im Inland zust&auml;ndige Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz (BfV) &uuml;ber eine spezielle NSA-Software namens XKeyscore, die umfassende Aussp&auml;h-Ma&szlig;nahmen erlaubt; die Rede ist von ann&auml;hernder &ldquo;Total&uuml;berwachung&rdquo;. Das BfV war bereits zuvor eng in die transatlantische Geheimdienstkooperation eingebunden. Die Beh&ouml;rde beteiligte sich mehrfach an Verh&ouml;ren deutscher oder in Deutschland ans&auml;ssiger Opfer von CIA-Verschleppungen; Klagen von Gefangenen etwa in syrischer Haft &uuml;ber dort erlittene Folter wurden ignoriert. Verh&ouml;re eines deutschen Staatsb&uuml;rgers durch einen BfV-Mitarbeiter in einem &ndash; f&uuml;r Folter ber&uuml;chtigten &ndash; Gef&auml;ngnis in Afghanistan sind zumindest f&uuml;r das Jahr 2010 noch belegt. Der fr&uuml;here Schweizer Sonderermittler des Europarats Dick Marty bekr&auml;ftigt seine Ansicht, die zur Zeit scharf kritisierte NSA-Internetspionage gehe &ndash; wie die CIA-Verschleppungspraktiken &ndash; auf die Ausrufung des NATO-B&uuml;ndnisfalls am 4. Oktober 2001 zur&uuml;ck. Dass der B&uuml;ndnisfall bis heute in Kraft ist, hat der Deutsche Bundestag zuletzt im Dezember 2012 best&auml;tigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58646\">german-foreign-policy<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sven Giegold &ndash; Beteiligt die Verm&ouml;genden!<\/strong><br>\nSparen oder Schuldenschnitt &ndash; das sind nach Ansicht vieler Deutschen die Alternativen in der Schuldenkrise. Dabei g&auml;be es gerechtere Wege. [&hellip;]<br>\nDie griechische Opposition fordert seit Langem einen radikal anderen Schritt: einen weiteren Schuldenerlass und eine Umschuldung der griechischen Verbindlichkeiten.<br>\nDas ist der Dualismus, der auch die Debatte in Deutschland beherrscht: Sparen oder Schuldenerlass. Ein zweiter Schuldenschnitt wird hierzulande tabuisiert, weil er diesmal im Wesentlichen von den Steuerzahlern, auch den deutschen, getragen werden m&uuml;sste. Somit bleibt in der deutschen &Ouml;ffentlichkeit der Eindruck, es gehe nur mit mehr Sparprogrammen. Das aber lenkt den Blick weg von den tieferen Problemen der Euro-Zone und einer wesentlich gerechteren L&ouml;sung. [&hellip;]<br>\nEine Verm&ouml;gensabgabe von j&auml;hrlich 1,5 Prozent auf gro&szlig;e Privatverm&ouml;gen &uuml;ber einen Zeitraum von zehn Jahren k&ouml;nnte daher einen erheblichen Beitrag zur Finanzierung der Finanzkrisenkosten leisten. Selbst wenn hohe Freibetr&auml;ge einger&auml;umt werden und kleine und mittlere Unternehmen weitgehend verschont w&uuml;rden, k&ouml;nnte der Schuldenstand in Europa schnell Richtung Tragf&auml;higkeit gesenkt werden. Eine einmalige Abgabe auf gro&szlig;e Verm&ouml;gen w&uuml;rde zudem weder den Konsum abw&uuml;rgen, noch h&auml;tte sie Auswirkungen auf Investitionen und Wachstum.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2013-07\/schuldenkrise-griechenland-deutschland\/\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>A long overdue signal to Europe&rsquo;s youth<\/strong><br>\nOpportunities and obstacles to implementation of the European Youth Guarantee The introduction of a &raquo;youth guarantee&laquo; is long overdue in the countries of Europe. \n<ul>\n<li>The European initiative has an important initial political and budgetary impact, particularly in countries with a conservative government.<\/li>\n<li>Previous experience has shown that austerity programmes tend to stand in the way of interest in a reduction in youth unemployment in numerous respects. Moreover, programmes to implement purely on the demand side are reaching their limits in the current situation, even if they are better developed.<\/li>\n<li>Economic stimulus programmes and the active creation of &raquo;good jobs&laquo; represent a long overdue yet necessary complement, particularly for the most severely affected European labour markets.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/id-moe\/10157.pdf\">Friedrich-Ebert-Stiftung Perspective [PDF &ndash; 671 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>630 Millionen Euro zu Lasten des Lebensunterhalts &ndash; Hartz-IV-Haushalte bleiben auf Unterkunftskosten sitzen<\/strong><br>\nIm vergangenen Kalenderjahr zahlten Hartz-IV-Haushalte rund 630 000 000 Euro f&uuml;r laufende Kosten der Unterkunft und Heizung (KdU) aus &raquo;eigener Tasche&laquo;. Dies ergab eine Auswertung der Statistiken der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) durch Portal Sozialpolitik. W&auml;hrend die Hartz-IV-Haushalte 2012 rund 15,5 Milliarden Euro f&uuml;r laufende KdU aufwenden mussten, wurden von den SGB-II-Tr&auml;gern nur gut 14,8 Milliarden Euro anerkannt. Die Differenz mussten die Betroffenen damit faktisch aus ihrem Regelbedarfs-Budget decken, das eigentlich zur Sicherung des Lebensunterhalts vorgesehen ist.<br>\nDie Differenz zwischen den tats&auml;chlichen und den anerkannten Kosten f&uuml;r Unterkunft und Heizung resultiert aus dem Umstand, dass die Kommunen, denen die Verantwortung f&uuml;r diesen Leistungsbereich im Rahmen des SGB II obliegt, Bedarfe f&uuml;r Unterkunft und Heizung nur insoweit ber&uuml;cksichtigen, wie diese &raquo;angemessen&laquo; sind (&sect; 22 SGB II). &Uuml;ber die diesbez&uuml;glichen Richtlinien wird vor Ort entschieden &ndash; in der Regel vor dem Hintergrund der regionalen Mietniveaus und der Mietobergrenzen des Wohngeldgesetzes. Da zudem das anrechenbare Einkommen und Verm&ouml;gen der Hartz-IV-Bedarfsgemeinschaften gegengerechnet werden und auch Sanktionen im Einzelfall zu Leistungsk&uuml;rzungen f&uuml;hren k&ouml;nnen, f&auml;llt der am Ende von den SGB-II-Tr&auml;gern tats&auml;chlich geleistete KdU-Aufwand noch eimal niedriger aus; 2012 waren dies rund 13,3 Milliarden Euro.<br>\nBezogen auf alle Bedarfsgemeinschaften (BGen) mit laufenden KdU (bundesweit knapp 3,2 Millionen BGen) wurden im vergangenen Jahr 95,9 Prozent der tats&auml;chlichen Kosten anerkannt &ndash; umgekehrt gingen damit aber auch 4,1 Prozent der aufzuwendenden laufenden KdU, das waren rund 0,63 Milliarden Euro, zu Lasten der Regel- oder auch der Mehrbedarfsdeckung. Die Summe der nicht anerkannten KdU machte 4,7 Prozent der von den SGB-II-Tr&auml;gern tats&auml;chlich geleisteten KdU-Aufwendungen aus. Diesen Anteil sparten die Jobcenter auf Kosten ihrer &raquo;Kunden&laquo;. Am h&ouml;chsten waren die prozentualen Einsparungen in Rheinland-Pfalz und im Saarland, w&auml;hrend die niedrigsten Anteilswerte auf die drei Stadt-Staaten entfielen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.portal-sozialpolitik.de\/home\/hartz-iv-kosten-der-unterkunft\">Portal Sozialpolitik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bezirkspersonalrat NRW der Bundesagentur zu Vermittlungsstatistiken<\/strong><br>\nWir nehmen wahr, dass innerhalb der Agenturen die Diskussion eine andere ist, als die in den offiziellen Presseerkl&auml;rungen und Interviews derBA &ndash; Vorstandoder dem Vorstandsvorsitzenden Weise&hellip;<br>\nWelchen Sinn macht es, z.B. die Vermeidungsquote von &Uuml;bertrittenin die Arbeitslosigkeit einzig und allein daran festzumachen, ob am Tag der vorgesehenen Arbeitslosigkeit diese nicht eingetreten ist? Wie die Arbeitslosigkeit an diesem Tag verhindert wird, interessiert keinen. Ob durch Krankheit der Bewerber\/innen, durch eine Bildungsma&szlig;nahme, die genau an diesem Tag beginnt oder ob es gelungen ist, die Bewerber\/innen tats&auml;chlich unmittelbar in einen neuen Job zu vermitteln, all das wird als der gleiche Erfolg gefeiert.<br>\nDas versteht nur au&szlig;erhalb der Bundesagentur niemand, auch die Kolleg\/innen des operativen Bereichesk&ouml;nnen diese Denkweise nicht nachvollziehen&hellip;<br>\nWas hat das zu tun mit der Vermeidungsquote, so, wie sie seitens der Zentrale definiert und vorgegeben wurde? In den meisten F&auml;llen gar nichts&hellip;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/130724_personalrat_nrw.pdf\">BPR-News, Ver&ouml;ffentlichung des Bezirkspersonalrats der Regionaldirektion NRW [PDF &ndash; 168 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Chef der Privatversicherer will Eintrittsh&uuml;rde senken<\/strong><br>\nZehn Prozent der Deutschen sind privat krankenversichert. Dem neuen Cheflobbyisten der PKV ist das zu wenig: Verbandschef Laue fordert, die Versicherungspflichtgrenze von derzeit 52.200 Euro deutlich zu senken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/pkv-uwe-laue-fordert-senkung-der-versicherungspflichtgrenze-a-912511.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Fichtelgebirgs-St&auml;dte k&auml;mpfen ums &Uuml;berleben<\/strong><br>\nKein Geld, keine Investitionen, keine Zukunft: die drei oberfr&auml;nkischen St&auml;dte Wunsiedel, Selb und Marktredwitz gehen seit Jahren am Bettelstab. Aber noch nie war die Lage so prek&auml;r wie derzeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.br.de\/fernsehen\/bayerisches-fernsehen\/sendungen\/quer\/130718-quer-fichtelgebirge-100.html\">quer Bayerischer Rundfunk<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der Traum vom Ende des Rassismus<\/strong><br>\nMit der Wahl Barack Obamas schien es amtlich: Hautfarbe ist kein Kriterium mehr daf&uuml;r, welche Chancen jemand hat. Auch viele Schwarze wollten das glauben, wollten sich den Enthusiasmus erhalten, der sie in der Wahlnacht im November 2008 &uuml;berkommen hatte. Seither hielt sich Obama zur&uuml;ck. Er sprach nicht &uuml;ber das Thema. Obama wusste, dass sein Aufstieg ins Amt per se historisch war, aber er wollte nicht allein als schwarzer Pr&auml;sident in die Geschichtsb&uuml;cher eingehen, sondern vor allem als guter Pr&auml;sident. Also schwieg er und machte Politik. Bis zum vergangenen Freitag. Knapp eine Woche nach dem Freispruch f&uuml;r George Zimmerman wegen des Todes des 17-j&auml;hrigen Schwarzen Trayvon Martin, einen Tag bevor im ganzen Land gegen den Rassismus des &ldquo;racial profiling&rdquo;, also den Generalverdacht gegen junge Schwarze, demonstriert wurde, trat Obama vor die Journalisten und artikulierte im Presseraum des Wei&szlig;en Hauses, was Tausende Menschen am n&auml;chsten Tag auf die Stra&szlig;e trugen: die historische Erfahrung von blankem Rassismus und die aktuelle Ausgrenzungs-, Misstrauens- und Unrechtserfahrung schwarzer Menschen. Trayvon Martin, das h&auml;tte ich sein k&ouml;nnen, sagte er. Das ist mehr als nur eine Befriedungsstrategie, um Gewalt zu verhindern. Es ist der Aufruf, die Debatte wieder auf die Tagesordnung zu setzen, und es ist die Bestandsaufnahme eines akuten Problems. Obama muss jetzt dranbleiben. Die &ldquo;Stand Your Ground&rdquo;-Gesetze m&uuml;ssen weg, Polizeikr&auml;fte und Nachbarschaftsw&auml;chter geh&ouml;ren geschult. Um die Debatte an sich muss sich Obama nicht k&uuml;mmern, sie l&auml;uft ohnehin. Gut, dass der Pr&auml;sident sich eingemischt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=a1&amp;dig=2013%2F07%2F22%2Fa0031&amp;cHash=1b928bad82e7daa87ba4f0769f4897c9\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Viele werden sagen, so etwas sei nur in den USA m&ouml;glich. Nat&uuml;rlich kennen wir keine bewaffneten Nachbarschaftswachen oder Gesetze, die in Florida und anderen Bundesstaaten jedem erlauben, der annimmt, dass ihm oder anderen ein Gewaltverbrechen drohe, Gewalt bis hin zu t&ouml;dlicher Gewalt zur Selbstverteidigung einzusetzen. Unser Notwehrrecht gilt in vielen F&auml;llen nur eingeschr&auml;nkt, zum Beispiel, wenn ein Ausweichen gefahrlos m&ouml;glich ist &ndash; was der Todessch&uuml;tze George Zimmerman entgegen dem Rat der Polizei nicht getan hat. Man k&ouml;nnte sogar sagen, dass Zimmerman den Angriff provoziert habe, nur um ihn dann im Wege der Verteidigung zu verletzen. Nach deutscher Rechtsprechung k&ouml;nnte sich Zimerman nicht auf das Notwehrrecht berufen. &ndash; Nur f&uuml;hrt der Hinweis auf ein von der Waffenlobby gepushtes Gesetz in Florida und dessen Konsequenzen am Wesentlichen vorbei. <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2013%2F07%2F22%2Fa0087&amp;cHash=cfc65792b2bd1a18af497edb7418ad6e\">Barack Obama spricht von einer Geschichte rassischer Ungleichheiten &ndash; bis heute<\/a>.<\/em><br>\n<em>Es geht also um Ausgrenzung und diese kennt Deutschland, kennt Europa sehr wohl. Afrikaner, die &uuml;ber das Mittelmeer kommen, sind in den Anrainerstaaten keineswegs wohlgelitten, selbst wenn sie als Arbeitssklaven auf Gem&uuml;seplantagen einsetzbar sind. Oder bedenken wir den europaweiten Umgang mit Sinti und Roma. Aber ausgrenzende Ressentiments laufen nicht nur &uuml;ber die Hautfarbe. Da w&auml;re z.B. die religi&ouml;se Orientierung in Nordirland oder die alles andere als harmlose Diskriminierung Schwuler in Osteuropa. Und in Deutschland &hellip; gibt es No-go-Areas f&uuml;r farbige Ausl&auml;nder bzw. farbige Mitb&uuml;rger. Und durch Sarrazin wurde uns klargemacht, wie wenig wir die t&uuml;rkischen Zuwanderer als normale Mitb&uuml;rger akzeptierten. Pl&ouml;tzlich wurde die mangelnde Integrationsbereitschaft der t&uuml;rkischst&auml;mmigen Mitb&uuml;rger zum gro&szlig;en Thema. So wird z.B. von einer kleinen Gruppe sozial nicht integrierter Jugendlicher auf die Gesamtheit kurz geschlossen. Barack Obama sagte in seiner kurzen Rede, &ldquo;das bedeutet aber nicht, dass afroamerikanische Gemeinden naiv sind, wenn es um die Tatsache geht, dass junge afroamerikanische M&auml;nner &uuml;berproportional im Strafjustizsystem vertreten sind, dass sie &uuml;berproportional sowohl Opfer als auch Gewaltt&auml;ter sind.&rdquo;<br>\nAuch bei uns l&auml;sst sich eine H&auml;ufung von jugendlichen Straftaten innerhalb bestimmter Ethnien, wie z.B. t&uuml;rkisch- und arabischst&auml;mmige Migranten, nicht leugnen. Aber k&ouml;nnen wir bei dieser Feststellung stehen bleiben? Bevor wir Jugendliche &ldquo;mit Migrationshintergrund&rdquo; stigmatisieren, sollte man sich fragen, ob hier nicht soziale Probleme ethnisiert werden. Betrachtet man jugendliche Straft&auml;ter, so treffen sie sich, ob sie nun einen deutschen oder nicht-deutschen Hintergrund haben, h&auml;ufig genug in &auml;hnlichen prek&auml;ren Lebenslagen, z.B. schlechte soziale Ausgangslage, innerfamili&auml;re Gewalterfahrungen, Bildungsprobleme und fehlende Schulabschl&uuml;sse. Nur, dass diese Lebenslagen in Zuwandererfamilien h&auml;ufiger anzutreffen sind. Kurzum, sie sind &ouml;fter &auml;rmer dran. Und daf&uuml;r ist der mangelnde deutsche Integrationswille, die sehr spezifische Fremdenfeindlichkeit bis hin zur Islamophobie gegen&uuml;ber unseren t&uuml;rkischst&auml;mmigen Zuwanderern in gr&ouml;&szlig;eren Umfang verantwortlich, als wir wahr haben wollen. Bevor wir also auf die USA zeigen, sollten wir schauen, wie wir mit unseren &ldquo;Bimbos&rdquo; umgehen. Nicht ohne Grund verlassen zurzeit mehr T&uuml;rkischst&auml;mmige Deutschland als T&uuml;rken hereinkommen &ndash; und es sind oft die &ldquo;Bestintegrierten&rdquo;, die oft nur das Pech haben, einen t&uuml;rkischen Namen zu tragen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Zivilklausel: Das Denken von morgen<\/strong><br>\nDer Direktor des Instituts f&uuml;r Sicherheitspolitik an der Universit&auml;t Kiel sieht Parallelen zwischen Aktivit&auml;ten der Friedensbewegung und antisemitischen Ma&szlig;nahmen des NS-Regimes. Dies geht aus einem Dokument hervor, das bis heute unwidersprochen auf einer unabh&auml;ngigen Internetplattform abgerufen werden kann. Dabei handelt es sich dem Vernehmen nach um die urspr&uuml;ngliche Fassung eines von Institutsleiter Joachim Krause verfassten offenen Briefes, der sich gegen die Selbstverpflichtung von Hochschulen auf friedliche und zivile Zwecke wendet. Laut Krause erinnert eine solche &ldquo;Zivilklausel&rdquo;, die die akademische Zusammenarbeit mit Milit&auml;r und R&uuml;stungsindustrie kategorisch ausschlie&szlig;t, &ldquo;fatal an Zeiten, in denen Universit&auml;ten in Deutschland nicht mit Menschen oder Institutionen kooperieren durften, weil diese j&uuml;disch waren&rdquo;. Das Kieler Institut ist sowohl inhaltlich als auch personell eng mit der Bundeswehr verkn&uuml;pft; unter anderem waren die bei ihm besch&auml;ftigten Wissenschaftler an der Erstellung eines &ldquo;Leitfadens&rdquo; der Truppe zur Aufstandsbek&auml;mpfung in den L&auml;ndern des globalen S&uuml;dens beteiligt&hellip;<br>\nKrauses Emp&ouml;rung kommt nicht von ungef&auml;hr: Sein Institut ist sowohl inhaltlich wie personell eng mit dem Bundesverteidigungsministerium und den deutschen Streitkr&auml;ften verkn&uuml;pft. So war das ISPK nach eigenem Bekunden an der Erarbeitung eines &ldquo;Leitfadens&rdquo; der Truppe f&uuml;r die Aufstandsbek&auml;mpfung (&ldquo;Counterinsurgency&rdquo;) in den L&auml;ndern des globalen S&uuml;dens beteiligt.[3] Im Auftrag des Verteidigungsministeriums entwickelte es dar&uuml;ber hinaus Strategien f&uuml;r den Krieg gegen Widerstandsbewegungen in Afghanistan; empfohlen wurde unter anderem deren &ldquo;Enthauptung&rdquo; durch die &ldquo;Ausschaltung von bedeutenden F&uuml;hrern&rdquo; (german-foreign-policy.com berichtete [4]). Eine entsprechende Studie des ISPK entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Center for a New American Security (CNAS), einem einflussreichen Washingtoner Think-Tank, der sich insbesondere aus hochrangigen aktiven und ehemaligen Ministerialbeamten und Milit&auml;rs zusammensetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58647\">German Foreign Policy<\/a> <\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>T&ouml;ten per Joystick<\/strong><br>\nSeit dem Drohnen-Debakel ist klar: Deutsche Politiker und Milit&auml;rs setzen auf unbemanntes Flugger&auml;t. Die Dokumentation geht der Frage nach, was ein Drohnenkrieg aus der Distanz tats&auml;chlich bedeutet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ardmediathek.de\/das-erste\/reportage-dokumentation\/toeten-per-joystick?documentId=16040688\">ARD die Story<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>In den Banlieues herrscht die kalte Wut<\/strong><br>\nSeit den gro&szlig;en Unruhen von 2006 hat sich in den Vorstadtghettos nicht viel ge&auml;ndert. Die Polizei regiert wie eine fremde Besatzungsmacht. Und die Armut der Einwohner ist noch gestiegen. Seit den Banlieue-Krawallen von 2005 hat sich die Lebensqualit&auml;t in den 750 besonders exponierten Siedlungen nicht gebessert. Der Anteil der Menschen, die unter der Armutsgrenze (964 Euro) leben, ist seit 2006 sogar von 30 auf 36 Prozent gestiegen. Von Pr&auml;sident Fran&ccedil;ois Hollande hatten gerade die Banlieue-Bewohner viel erhofft. Er hatte ein kommunales Ausl&auml;nderwahlrecht und ein Ende diskriminierender polizeilicher Personenkontrollen nach Hautfarbe versprochen. Nichts geschah. Heute macht sich bei diesen Hollande-W&auml;hlern der Vorst&auml;dte Entt&auml;uschung oder Ungeduld breit. Davon zeugen Vorf&auml;lle wie die von Trappes. Undank wirft der Sozialarbeiter Mohammed Mechmache aus Clichy-sous-Bois in der Lib&eacute;ration dem sozialistischen Staatschef vor: &ldquo;Wenn er gew&auml;hlt wurde, dann nicht zuletzt dank der Banlieue. F&uuml;r ein Entgegenkommen ist es nicht zu sp&auml;t&rdquo;, so Mechmach.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=au&amp;dig=2013%2F07%2F23%2Fa0066&amp;cHash=d913cefa65fec712456295684547248a\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Das k&ouml;nnte ein hei&szlig;er Sommer werden. Nicht nur in Griechenland oder Spanien, sondern auch n&ouml;rdlich der Alpen. Das gro&szlig;e Sparen verhindert in Frankreich, altbekannte Missst&auml;nde substanziell anzugehen, und in Gro&szlig;britannien d&uuml;rfte das Royal Baby die Perspektiven der Jugendlichen, welche an den &lsquo;riots&rsquo; 2011 beteiligt waren, nicht verbessert haben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>SPD-Politikerin &uuml;ber Rot-Rot-Gr&uuml;n &bdquo;Offenheit t&auml;te uns gut&ldquo;<\/strong><br>\nDie SPD-Linke Hilde Mattheis gibt die Wahl noch nicht verloren. Falls es nicht f&uuml;r Rot-Gr&uuml;n reiche, kann sie sich auch ein B&uuml;ndnis mit der Linkspartei vorstellen.<br>\nIch k&ouml;nnte mir vorstellen, dass wir beim Thema Glaubw&uuml;rdigkeit viel deutlicher machen m&uuml;ssen: Leute, wir haben verstanden, was in der rot-gr&uuml;nen Regierungszeit schiefgelaufen ist, wir werden das korrigieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/SPD-Politikerin-ueber-Rot-Rot-Gruen\/!120177\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Angesichts der strikten Ablehnung einer wie auch immer gearteten Kooperation mit der Linkspartei durch das F&uuml;hrungspersonals der SPD wei&szlig; man nicht so Recht, ob dieser Vorsto&szlig; von Hilde Mattheis nicht nur die Vorlage f&uuml;r eine Bekr&auml;ftigung der Absage an Rot-Rot-Gr&uuml;n durch den Kanzlerkandidaten ist.<\/em><\/p>\n<p><strong>passend dazu: Ost-Linke f&uuml;r Gabriel koalitionsf&auml;hig, aber auch nur die<\/strong><br>\nDer Chef der Sozialdemokraten k&auml;mpft. Die Umfragewerte seiner Partei lassen ihn &uuml;ber Optionen nachdenken, die bisher als ausgeschlossen galten: eine Koalition mit der Linken zum Beispiel. &hellip;.<br>\nIn einem Interview mit der Mitteldeutschen Zeitung denkt Gabriel nun dar&uuml;ber nach, unter welchen Umst&auml;nden er sich eine Koalition mit der Linkspartei vorstellen k&ouml;nnte. Auf die Frage, wann die Zeit reif f&uuml;r eine gemeinsame Regierung mit den Linken im Bund sei, sagte Gabriel einem Vorabbericht zufolge: &ldquo;Wenn die Linke entschieden hat, was f&uuml;r eine Partei sie sein will. Wenn die Linke wie im Osten w&auml;re, dann w&auml;re das kein Problem. Aber im Westen ist sie eine Partei von Sektierern und SPD-Hassern.&rdquo;<br>\nDer SPD-Vorsitzende erg&auml;nzte, man m&uuml;sse in einer Koalition aber sicher sein, dass Verabredungen auch g&auml;lten. Gabriel f&uuml;gte demnach hinzu: &ldquo;Wir d&uuml;rfen Deutschland nicht in ein Abenteuer f&uuml;hren. Als SPD-Vorsitzender trage ich daf&uuml;r Verantwortung &uuml;ber den Tag hinaus.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/spd-wahlkampf-ost-linke-fuer-gabriel-koalitionsfaehig-aber-auch-nur-die-1.1727011\">SZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Der SPD ist einfach nicht mehr zu helfen. Was verspricht sich Gabriel von diesem plumpen Spaltungsversuch?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Steuerpl&auml;ne der Parteien &ndash; Wissenschaftler rechnen nach<\/strong><br>\nWer muss zahlen? Und wie viel? Die geplanten Steuerh&ouml;hungen der Oppositionsparteien sind heftig umstritten. CDU\/CSU und FDP k&uuml;ndigen hingegen Entlastungen an. Das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung hat nachgerechnet &ndash; und zieht ein &uuml;berraschendes Fazit. [&hellip;]<br>\nAber was w&uuml;rde dies f&uuml;r die einzelnen Haushalte bedeuten? Wer m&uuml;sste mehr zahlen? Steuerexperten des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) haben jetzt genau nachgerechnet. Das wichtigste Ergebnis der Studie, die der S&uuml;ddeutschen Zeitung vorliegt: Die geplanten h&ouml;heren Steuers&auml;tze w&uuml;rden nur die einkommensst&auml;rksten f&uuml;nf Prozent aller Haushalte &ldquo;in nennenswertem Umfang&rdquo; belasten.<br>\nTeilt man die bundesdeutschen Haushalte nach der H&ouml;he ihres Nettoeinkommens in zehn gleich gro&szlig;e Teile (Dezile), w&auml;re von den SPD-Pl&auml;nen mehr als jeder zweite Haushalt im obersten Zehntel betroffen. Im Mittel h&auml;tten diese eine zus&auml;tzliche Steuerlast von 1700 Euro im Jahr. &ldquo;Insgesamt verlieren beim SPD-Vorschlag 7,4 Prozent aller Haushalte, also knapp drei Millionen Haushalte&rdquo;, hei&szlig;t es in der Untersuchung. Bei den Gr&uuml;nen geh&ouml;rten 6,3 Prozent aller Haushalte zu den Verlierern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/steuerplaene-der-parteien-wissenschaftler-rechnen-nach-1.1729140\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Gehirndoping an der Uni<\/strong><br>\nAufputschmittel machen an deutschen Hochschulen die Runde. Knapp f&uuml;nf Prozent der Befragten einer Studie der Universit&auml;ten Bielefeld und Erfurt sowie der Bundeswehrhochschule M&uuml;nchen haben zugegeben, mindestens einmal zu Mitteln f&uuml;rs Gehirndoping gegriffen zu haben&hellip;<br>\nIn erster Linie, weil sie unter extremer Pr&uuml;fungsangst leiden&hellip;<br>\nDoch auch sozialer Druck aus dem Umfeld spielt laut der Studie eine wesentliche Rolle, warum Studierende Aufputschmitteln nehmen&hellip;<br>\nWer es einmal versucht hat, der macht es h&auml;ufig auch noch einmal. Knapp ein Viertel der Gehirndoper sind Sebastian Sattler zufolge Wiederholungst&auml;ter.<br>\nAuch wenn in der Studie nur knapp f&uuml;nf Prozent der Befragten Studierenden und Lehrenden angaben, schon einmal gedopt zu haben, gibt es selbstverst&auml;ndlich auch eine Dunkelziffer. Und die d&uuml;rfte wesentlich h&ouml;her ausfallen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/campus\/2188377\/\">DLF<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Rezension: Joseph E. Stiglitz, Der Preis der Ungleichheit, Wie die Spaltung der Gesellschaft unsere Zukunft bedroht<\/strong><br>\nDie USA waren in ihrer gesamten Wirtschaftsgeschichte schon immer das gelobte Land des Kapitalismus und gepr&auml;gt von gro&szlig;en Einkommensunterschieden. Das gegenw&auml;rtig hohe Niveau der Ungleichheit ist jedoch absolut neu. Vor drei&szlig;ig Jahren verdiente die oberste Schicht von einem Prozent der Bev&ouml;lkerung zw&ouml;lf Prozent des US-Einkommens. Eine unakzeptable Ungleichverteilung, nennt es Joseph E. Stiglitz und dokumentiert das dramatische Wachstum dieser Disparit&auml;t: Seit 2007 erhalten die Spitzenverdiener durchschnittlich 1,3 Millionen Dollar im Jahr nach Steuern. Die untersten 20 Prozent m&uuml;ssen sich mit 17.800,- Dollar begn&uuml;gen. Die reichsten 0,1 Prozent erzielen au&szlig;erdem in eineinhalb Tagen den gleichen Betrag den 90 Prozent in einem Jahr verdienen. Seine Statistik der Ungleichheit beendet Stiglitz mit der Angabe, dass die reichsten 20 Prozent nach Steuern den gleichen Anteil beziehen wie die restlichen 80 Prozent der Bev&ouml;lkerung zusammen.<br>\nDieser Zustand wird dadurch untermauert, dass eine d&uuml;nne Schicht von Milliard&auml;ren die Kontrolle &uuml;ber die Gesetzgebung dominiert. Ein Beispiel hierf&uuml;r ist, wie der Spruch des Supreme Courts im Fall &rdquo;Citizens Unitied v. Federal Election Commission&rdquo; lautete. Darin best&auml;tigen die Richter ein uneingeschr&auml;nktes Recht von Unternehmen und Organisationen Kandidaten f&uuml;r den Kongress und andere demokratische Wahlen zu sponsern. Joseph E. Stiglitz nennt das Urteil &rdquo;einen Meilenstein in der Entmachtung normaler Amerikaner&rdquo;. Die Superreichen behalten damit das Privileg, eindimensional f&uuml;r ihre Profitinteressen Lobbyismus zu betreiben, meint der fr&uuml;here Pr&auml;sidentenratgeber.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/22-2013\/++co++603b08b0-f2ca-11e2-8a35-52540066f352\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Erg&auml;nzungen zum Artikel &bdquo;NachDenkSeiten-Service: Verschl&uuml;sselung von Mails&ldquo;<\/strong><br>\nAuf unseren gestrigen Artikel zur Verschl&uuml;sselung von Mails erhielten wir au&szlig;ergew&ouml;hnlich viel Feedback &ndash; meist positiv und erfreulich h&auml;ufig in verschl&uuml;sselter Form. Leider zeigten sich dabei jedoch in einigen wenigen F&auml;llen auch Formatierungs-Inkompatibilit&auml;ten, die offenbar dann auftauchen k&ouml;nnen, wenn die Gegenseite auf einer anderen Systemplattform unterwegs ist. Daher hier noch ein Tipp: Wenn Sie nicht genau wissen, dass ihre Gegenseite auch verschl&uuml;sselte Mails mit HTML-Inhalt korrekt lesen kann, verzichten Sie lieber auf die HTML-Formatierung und schicken Sie ihre Nachricht als &bdquo;reinen Text&ldquo; (plain text).<br>\nEinige Leser wiesen uns auch auf ein Problem hin, das im Artikel zu kurz kommt. F&uuml;r Nutzer von Open PGP und S\/MIME ist es wichtig zu wissen, dass bei der Verschl&uuml;sselung ausschlie&szlig;lich der Textk&ouml;rper selbst und die Anh&auml;nge, nicht aber die Metadaten der Mail verschl&uuml;sselt werden. So sind die Gelder &bdquo;An&ldquo;, &bdquo;Von&ldquo;, &bdquo;CC&ldquo; und auch die Betreffzeile im Klartext vorhanden. W&auml;hlen Sie daher am besten einen unverf&auml;nglichen Betreff und seien Sie sich dar&uuml;ber im Klaren, dass trotz Verschl&uuml;sselung rekonstruiert werden kann, mit wem Sie kommunizieren. Eine Abhilfe verspricht da die Anonymisierung, auf die wir in einem Folgeartikel noch eingehen werden.<br>\nEin Leser wies mich darauf hin, dass ich den Begriff &bdquo;Hacker&ldquo; im rein negativen Sinn benutze, obgleich der Begriff an sich keinesfalls negativ besetzt sein sollte. Das ist korrekt, leider habe ich bei der Wortwahl nicht gut genug aufgepasst. Der Begriff &bdquo;Cyberkrimineller&ldquo; w&auml;re in diesem Kontext passender.<br>\nEin weiterer Leser wies uns noch auf ein hilfreiches <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ieuHHu4MoMo\">Videotutorial<\/a> hin und merkte an, dass eine aktuelle Betaversion von gpg4win offenbar <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Verschluesselungssoftware-GPG4Win-unterstuetzt-Outlook-2010-1920892.html\">auch Outlook 2010 unterst&uuml;tzt<\/a>.<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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