{"id":18105,"date":"2013-07-26T08:55:44","date_gmt":"2013-07-26T06:55:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18105"},"modified":"2013-07-26T08:55:44","modified_gmt":"2013-07-26T06:55:44","slug":"hinweise-des-tages-1930","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18105","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18105#h01\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18105#h02\">Stuttgart 21 &ndash; &bdquo;Hohes Risiko&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18105#h03\">A German model for Europe?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18105#h04\">Austerit&auml;t t&ouml;tet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18105#h05\">Fremd auf der eigenen Fete<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18105#h06\">Kr&auml;ftiges Wachstum?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18105#h07\">&bdquo;Privileg f&uuml;r langj&auml;hrig Versicherte absurd&ldquo; &ndash; Arbeitgeber fordern Rente mit 67 f&uuml;r alle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18105#h08\">Im Gespr&auml;ch mit: Philip Klever<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18105#h09\">Keine Vertreibung aus dem Paradies<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18105#h10\">Schauspieler gefragt bei Auswahlgespr&auml;chen an Hochschulen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18105#h11\">Tabuthema Sexualit&auml;t: Bundesl&auml;nder verweigern Umfrage in Schulen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18105#h12\">Zu guter Letzt: Und jetzt in den Urlaub !<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18105&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Rechnen Sie damit, lebenslang ein Verd&auml;chtiger zu sein<\/strong><br>\nRanga Yogeshwar im Gespr&auml;ch mit Dietmar Dath<br>\nDie Selbstbestimmung &uuml;ber Daten, die uns vorhersagbar machen, droht rasant beseitigt zu werden. Die Datenausbeutung durch &Ouml;konomie und Geheimdienste kann die Politik nicht l&auml;nger ignorieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/ueberwachung\/ranga-yogeshwar-im-gespraech-mit-dietmar-dath-rechnen-sie-damit-lebenslang-ein-verdaechtiger-zu-sein-12279206.html\">FAZ<\/a>\n<p>Passend dazu: <strong>Das Spiel des Lebens- Frank Schirrmacher und Ranga Yogeshwar im Gespr&auml;ch bei der Philcologne<\/strong><br>\nEigentlich wollten Ranga Yogeshwar und Frank Schirrmacher ja &uuml;ber ihre aktuellen B&uuml;cher diskutieren. &ldquo;Das Spiel des Lebens &ndash; unsere Zukunft zwischen Ego und Nachhaltigkeit&rdquo;, so hie&szlig; die Veranstaltung, die im Rahmen der ersten Philcologne stattfand. Aber die aktuellen Ereignisse rund um die NSA-Abh&ouml;raff&auml;re warfen den geplanten Ablauf des Gespr&auml;chs geh&ouml;rig durcheinander. Frank Schirrmacher, Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, ist einer der pointiertesten Beobachter der Folgen der Digitalisierung der Gesellschaft. In seinem &Auml;rger &uuml;ber den &ndash; wie er sagte &ndash; &ldquo;Hausfriedensbruch&rdquo;, den der amerikanische Geheimdienst begeht, war er sich mit dem WDR-Wissenschaftsexperten Ranga Yogeshwar einig. Das Ergebnis war eine politische Diskussion, die letztlich auch grundlegende philosophische Fragen aufwarf: Wer bestimmt, was wir w&uuml;nschen, f&uuml;hlen und denken?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/wdr5-spezial\/s\/d\/10.07.2013-20.05.html\">WDR5 Spezial<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unsers Lesers D.S.:<\/strong> Ein Gespr&auml;ch &uuml;ber die Ausma&szlig;e der Abh&ouml;rma&szlig;nahmen die heute schon m&ouml;glich und wahrscheinlich auch schon Realit&auml;t sind. Ich habe mir ja schon vorher viel vorstellen k&ouml;nnen, aber nach den Ausf&uuml;hrungen in diesem Gespr&auml;ch bin ich entsetzt und fassungslos. Vielleicht kann dieses Audiofile auch Leute &uuml;berzeugen, dass sich die Massen endlich wehren m&uuml;ssen, die bis jetzt gr&ouml;&szlig;tenteils uninteressiert sind (leider sind das die meisten immer noch). Gerade Rangar Yogeshwar hat mit seinem guten, seri&ouml;sen Ruf vielleicht eine Wirkungskraft um die Massen aufzur&uuml;tteln.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Offener Brief an Angela Merkel &ndash; Deutschland ist ein &Uuml;berwachungsstaat<\/strong><br>\nIst die Bundesregierung dabei, den Rechtsstaat zu umgehen, statt ihn zu verteidigen?&ldquo; In einem offenen Brief fordern 32 Schriftsteller von der Bundeskanzlerin Aufkl&auml;rung in der Prism-Aff&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/debatten\/ueberwachung\/offener-brief-an-angela-merkel-deutschland-ist-ein-ueberwachungsstaat-12304732.html\">FAZ<\/a>\n<p>und: <strong>PIRATEN fordern in Offenem Brief Aufkl&auml;rung von Merkel<\/strong><br>\nMit dem gestrigen Mittwoch ist die achte Woche der Serie von Enth&uuml;llungen um die &Uuml;berwachungsma&szlig;nahmen der amerikanischen und angels&auml;chsischen Geheimdienste angebrochen. Die Bundesregierung ist dennoch bisher weitestgehend Antworten schuldig geblieben, inwiefern sie &uuml;ber die Ma&szlig;nahmen informiert war, und ob und inwieweit die deutschen Geheimdienste involviert waren. 16 Listenplatz-1-Kandidaten, 16 Landesvorsitzende, vier Fraktionsvorsitzende sowie vier Bundesvorstandsmitglieder fordern Bundeskanzlerin Angela Merkel deshalb jetzt in einem offenen Brief auf, die Vorg&auml;nge vollst&auml;ndig aufzukl&auml;ren und die &Ouml;ffentlichkeit nicht l&auml;nger hinzuhalten. Hier nun der Wortlaut des Schreibens:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.piratenpartei.de\/2013\/07\/25\/uberwachungsskandal-piraten-fordern-in-offenem-brief-aufklarung-von-merkel\/\">Piratenpartei<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Chaos Computer Club ruft zur Demonstration f&uuml;r die Wiedereinf&uuml;hrung von Grundrechten und Rechtsstaatlichkeit auf<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130726_01.gif\" alt=\"Yes we scan\" title=\"Yes we scan\"><\/p>\n<p>Quelle 1: <a href=\"http:\/\/www.ccc.de\/de\/updates\/2013\/demonstration-wiedereinfuehrung--rechtsstaatlichkeit\">Chaos Computer Club<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/demonstrare.de\/demonstrare\/27-07-stopwatchingus-deutschlandweite-proteste-gegen-prism-und-tempora\">Demonstrare<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Whistleblowerpreis 2013 f&uuml;r Edward Snowden<\/strong><br>\nDer diesj&auml;hrige Whistleblowerpreis geht an den US-Amerikaner Edward J. Snowden. Er hat als Insider die massenhafte und verdachtsunabh&auml;ngige Ausforschung und Speicherung von Kommunikationsdaten durch westliche Geheimdienste &ouml;ffentlich gemacht. Mit dem Whistleblowerpreis werden Personen ausgezeichnet, die im &ouml;ffentlichen Interesse schwerwiegende Missst&auml;nde und gef&auml;hrliche Entwicklungen f&uuml;r Mensch und Gesellschaft, Demokratie, Frieden und Umwelt aufdecken.<br>\nDer Whistleblowerpreis wird seit 1999 alle zwei Jahre von der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW e.V.) und der deutschen Sektion von IALANA International Association of Lawyers Against Nuclear Arms verliehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.vdw-ev.de\/images\/stories\/vdwdokumente\/whistleblower\/36PM_Whistleblowerpreis_13-07-27.pdf\">Vereinigung Deutscher Wissenschaftler [PDF &ndash; 100 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Feds put heat on Web firms for master encryption keys<\/strong><br>\nWhether the FBI and NSA have the legal authority to obtain the master keys that companies use for Web encryption remains an open question, but it hasn&rsquo;t stopped the U.S. government from trying. [&hellip;]<br>\nIf the government obtains a company&rsquo;s master encryption key, agents could decrypt the contents of communications intercepted through a wiretap or by invoking the potent surveillance authorities of the Foreign Intelligence Surveillance Act. Web encryption &mdash; which often appears in a browser with a HTTPS lock icon when enabled &mdash; uses a technique called SSL, or Secure Sockets Layer.<br>\n&ldquo;The government is definitely demanding SSL keys from providers,&rdquo; said one person who has responded to government attempts to obtain encryption keys. The source spoke with CNET on condition of anonymity. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Strongly encrypted data are virtually unreadable,&rdquo; NSA director Keith Alexander told (PDF) the Senate earlier this year.<br>\nUnless, of course, the NSA can obtain an Internet company&rsquo;s private SSL key. With a copy of that key, a government agency that intercepts the contents of encrypted communications has the technical ability to decrypt and peruse everything it acquires in transit, although actual policies may be more restrictive.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/news.cnet.com\/8301-13578_3-57595202-38\/feds-put-heat-on-web-firms-for-master-encryption-keys\/\">c net<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Ein weiterer Grund, warum man die Ver- und Entschl&uuml;sselung von E-Mails auf gar keinen Fall an einen Provider\/Internetdienstleister auslagern sollte. So lange Sie <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18058\">unsere Tipps<\/a> befolgen und ihren privaten Schl&uuml;ssel nicht aus der Hand geben, kommen die Internetdienstleister gar nicht in die Verlegenheit, diese Schl&uuml;ssel im Zweifelsfall an die Geheimdienste weiterzugeben. Anders sieht es bei der SSL-Verschl&uuml;sselung von Webseiten aus. Hier haben Sie zumindest auf der Verschl&uuml;sselungsebene keine Chance, private Alternativen gegen diese Machenschaften zu ergreifen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Stuttgart 21 &ndash; &bdquo;Hohes Risiko&ldquo;<\/strong><br>\nEin Gutachten beweist, dass die Entscheidung f&uuml;r den Weiterbau von Stuttgart 21 auf d&uuml;nnen Fakten basierte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2013\/31\/stuttgart-21-gutachten\/komplettansicht?print=true\">Zeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>A German model for Europe?<\/strong><br>\nSince the euro crisis began, many have seen the German economy as the model for the rest of Europe to emulate. In particular, the reforms of Chancellor Gerhard Schr&ouml;der are credited with laying the ground work for current German economic success and global competitiveness by tackling an excessive welfare state and sclerotic labour market.<br>\nBut research in a new ECFR paper by Sebastian Dullien &ndash; A German model for Europe? &ndash; suggests this argument is wrong. Sebastian says Germany&rsquo;s current strength comes from wage restraint and pressure on education and research and development &ndash; a formula that would harm other European economies if it was applied more widely.<br>\nThe German approach has involved cuts to research and development, and to education &ndash; if this is copied elsewhere it would result in a lower rate of technological progress, harming long-term growth.<br>\nEmulating Germany&rsquo;s deflationary wage policy across Europe would reduce aggregate demand at a time when the EU&rsquo;s companies are looking for customers.<br>\nWidespread wage restraint could also lead to a mutually destructive &ldquo;beggar thy neighbour&rdquo; situation in Europe, with each country holding down earnings in an attempt to make their own economies more competitive.<br>\n&ldquo;The German model cannot be a blueprint for Europe. Instead of  trying to copy the German approach as a whole, European leaders should carefully examine which of the elements of German reforms could actually increase productivity, output, and employment without detrimental effects on the partners or on long-term growth&rdquo;  &ndash; Sebastian Dullien<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ecfr.eu\/page\/-\/ECFR83_GERMANY_BRIEF_AW.pdf\">ECFR [PDF &ndash; 450 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Austerit&auml;t t&ouml;tet<\/strong><br>\nDie unter deutscher Federf&uuml;hrung realisierte Umgestaltung des griechischen Gesundheitssystems schreitet voran. &bdquo;Ein finaler Fahrplan soll in der zweiten H&auml;lfte dieses Jahres vorliegen&ldquo;, teilt das Bundesgesundheitsministerium (BMG) auf Anfrage mit. Defizite macht die Bundesregierung unter anderem im Fehlen einer &bdquo;effektive(n) Kostensteuerung&ldquo; sowie vor allem &bdquo;wettbewerbliche(r) Elemente&ldquo; aus. In einem &bdquo;Memorandum of Understanding&ldquo; (MoU) haben sich das BMG und die Task Force f&uuml;r Griechenland (TFGR) mit der griechischen Regierung unter anderem auf die Einf&uuml;hrung sogenannter Fall-Pauschalen nach deutschem Modell geeinigt, die heftig kritisiert werden, weil sie die Behandlung von Kranken nicht am Bedarf, sondern an der Wirtschaftlichkeit ausrichten. Unterdessen zeigen sich die massiven Folgen des Spardiktats f&uuml;r die &ouml;ffentliche Gesundheit in Griechenland immer deutlicher. Eine steigende Zahl von Griechen verlieren infolge von Arbeitslosigkeit ihren Krankenversicherungsschutz und m&uuml;ssen anfallende Behandlungskosten selbst tragen. Die medizinische Unterversorgung hat beispielsweise die Kindersterblichkeit seit 2009 um 40 Prozent steigen lassen. Auch Krankheiten wie Malaria und Aids breiten sich immer st&auml;rker aus. Die Bundesregierung h&auml;lt dessen ungeachtet an ihrem Austerit&auml;ts-Kurs fest.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58648\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Fremd auf der eigenen Fete<\/strong><br>\nDer &ldquo;Uli-Hoene&szlig;-Cup&rdquo; war als festliches Ereignis geplant &ndash; wegen der Steueraff&auml;re des Bayern-Pr&auml;sidenten wurde jedoch ein merkw&uuml;rdiges Spielchen daraus. Es zeigt sich, dass selbst der sonst so lebenspralle Hoene&szlig; nicht wei&szlig;, ob er in M&uuml;nchen noch echte Heimspiele hat. Sein Image scheint arg angekratzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/sport\/bayern-praesident-uli-hoeness-fremd-auf-der-eigenen-fete-1.1731002\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.H.:<\/strong> In zwei bis drei Monaten erwartet Hoene&szlig; eine &ldquo;gute L&ouml;sung&rdquo;. Wie k&ouml;nnte die seiner Meinung nach wohl aussehen? Eine kleine Geldstrafe vielleicht, wom&ouml;glich f&uuml;r einen caritativen Zweck? Das w&uuml;rde dem vorgeblichen Gutmenschen Hoene&szlig; sicher gefallen. Das ist das Kreuz mit unseren Eliten. Weil sie jeden Tag in jeder Zeitung lesen, dass sie &ldquo;alternativlos&rdquo; w&auml;ren, glauben sie eines Tages selbst daran. Aber auch Herr Hoene&szlig; sp&uuml;rt den kalten Hauch der Missachtung immer st&auml;rker, der ihm vielleicht jetzt noch zaghaft, aber mit der Zeit zunehmend st&auml;rker ins Gesicht blasen wird. Und die Gesetze des von ihm mitgepr&auml;gten freien Marktes gelten auch f&uuml;r ihn selbst. Der N&auml;chste bitte!<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Ackermann \/ Hartz \/ Zumwinkel \/ Hoene&szlig; \/ (habe ich jemanden vergessen?)-Justiz. Hat jemand es anders erwartet?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kr&auml;ftiges Wachstum?<\/strong><br>\nNach jahrelanger Krise in vielen L&auml;ndern Europas scheint es langsam wieder aufw&auml;rts zu gehen: In Gro&szlig;britannien w&auml;chst die Wirtschaft derzeit kr&auml;ftig, in Frankreich w&auml;chst sie immerhin &uuml;berhaupt und in Italien w&auml;chst die Zuversicht der Verbraucher. Gleichzeitig leiden alle diese L&auml;nder aber unter hoher Arbeitslosigkeit. Nur Deutschland scheint auf der Sonnenseite zu stehen: Die Konjunkturindikatoren signalisieren weiteres Wachstum. Aber ist der Optimismus vielleicht verfr&uuml;ht?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/profit\/s\/d\/25.07.2013-18.05\/b\/kraeftiges-wachstum.html\">WDR5<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers C.W.:<\/strong> Selten habe ich so viel geballten Bl&ouml;dsinn mitangeh&ouml;rt wie in der Sendung des wdr 5, selten eine so inkompetente Journalistin Fragen stellen h&ouml;ren, selten so d&auml;mlich-d&uuml;mmliche, nichtssagendes Geblubber eines &Ouml;konomen. Das passt in die gesamte Strategie v&ouml;lliger Volksverbl&ouml;dung &ndash; und der gr&ouml;&szlig;te Sender Europas macht einfach mit.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;Privileg f&uuml;r langj&auml;hrig Versicherte absurd&ldquo; &ndash; Arbeitgeber fordern Rente mit 67 f&uuml;r alle<\/strong><br>\nAuch wenn die Rente mit 67 kommt, muss nicht jeder so lange warten. Wer 45 Jahre gearbeitet hat, kann schon mit 65 Jahren ohne Abschl&auml;ge aufh&ouml;ren. Die Arbeitgeber sehen in dieser Ausnahme ein &bdquo;absurdes Privileg&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/privileg-fuer-langjaehrig-versicherte-absurd-arbeitgeber-fordern-rente-mit-67-fuer-alle-12294923.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Gut, die Forderungen der Arbeitgeberverb&auml;nde sind prinzipiell ein absolut artgerechtes Verhalten. Be&auml;ngstigend ist allerdings, dass sich auch die Deutsche Rentenversicherung an Science-Fiction-Berechnungen &uuml;ber die H&ouml;he des Rentenversicherungsbeitrages im Jahr 2030 beteiligt &ndash; da soll der Rentenversicherungsbeitrag 0,3% h&ouml;her liegen als jetzt und die Beitragszahler und Steuerzahler mit 4 Milliarden Euro mehr belasten. In welcher Zeitspanne diese Mehrbelastung anfallen soll, erfahren wir in diesem Artikel nicht genau &ndash; wahrscheinlich innerhalb des Kalenderjahres 2030. Wie viele betroffene sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer es dann geben wird, wissen wir genau so wenig wie der Arbeitgeberverband und die Deutsche Rentenversicherung. Ich rechne einfach mal mit 25 Millionen sozialversicherungspflichtigen Besch&auml;ftigten, weil es einfach zu rechnen ist &ndash; je die H&auml;lfte entf&auml;llt auf Arbeitnehmerseite und Arbeitgeberseite. Das w&auml;ren dann in einem Jahr durchschnittlich f&uuml;r jede Arbeitnehmerin und jeden Arbeitnehmer eine skandal&ouml;se, spektakul&auml;re Mehrbelastung von &euro; 80,00 im Jahr &ndash; oder kaufm&auml;nnisch gerundet &euro; 6,67 im Monat &ndash; im Jahr 2030 im Vergleich zu jetzt und wir haben keine Ahnung, wie hoch dann Verdienste und Lebenshaltungskosten sein werden. Heute w&auml;re es eine Pizza ohne Extras zum Mitnehmen. Also, Sie merken schon, worum es hier geht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Im Gespr&auml;ch mit: Philip Klever<\/strong><br>\nPhilip Klever ist Offizier und Oberleutnant bei der Luftwaffe der deutschen Bundeswehr. 2004 entschied er sich nicht nur gegen einen Zivildienst, sondern verpflichtete sich auch, f&uuml;r 12 Jahre der Armee zu dienen und Deutschland zu verteidigen. Im Zentrum f&uuml;r Elektronischen Kampf in der Ulrichkaserne im bayrischen Kleinaitingen war er als Ingenieur f&uuml;r Elektrotechnik an der Optimierung des Euro-Fighters beteiligt, bis er 2012 den Befehl erhielt, nach Afghanistan zu gehen. Wie er durch intensive Besch&auml;ftigung mit dem bevorstehenden Einsatz erfuhr, g&auml;be es keine konkrete Trennung zwischen dem UN-abgesegneten ISAF-Einsatz der Bundeswehr und dem OEF, dem &ldquo;Krieg gegen den Terror&rdquo; der USA. F&uuml;r Philip Klever war klar, dass er durch seinen Dienst die Grenze Hilfseinsatzes, wie er ihm in der deutschen Presse verkauft wurde, und einem Angriffskrieg &uuml;berschreiten w&uuml;rde &ndash; und somit an einem v&ouml;lkerrechtswidrigem Einsatz beteiligt wurde. Dies machte er seinem Vorgesetzten deutlich, und verweigerte den Befehl. Seitdem ist nichts mehr wie zuvor. Sein Arbeitsplatz wurde aus einem Gro&szlig;raumb&uuml;ro in eine Abstellkammer mit Milchglasfenstern verlegt, der Kontakt zu Kameraden wurde ihm untersagt und anstelle der Arbeit am Euro-Fighter nachzugehen, hatte er zun&auml;chst einen &ldquo;Besinnungsaufsatz&rdquo; zu schreiben, und mittlerweile gar nichts mehr zu tun.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/kenfm.de\/blog\/2013\/07\/21\/philip-klever\/\">KenFM<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Keine Vertreibung aus dem Paradies<\/strong><br>\nEs ist eine b&uuml;rgerliche Lebensl&uuml;ge, dass wir derzeit die Zerlegung demokratischer Strukturen erleben. Sie wird nicht zerlegt, sondern geht nur ihren wahren Bestimmung nach. War sie denn je mehr als eine Vielzahl gesellschaftlicher Kontrollmechanismen zum Schutz einer reichen Minderheit? [&hellip;]<br>\nEin Gespr&auml;ch &uuml;ber die Ausma&szlig;e der Abh&ouml;rma&szlig;nahmen die heute schon m&ouml;glich und wahrscheinlich auch schon Realit&auml;t sind. Ich habe mir ja schon vorher viel vorstellen k&ouml;nnen, aber nach den Ausf&uuml;hrungen in diesem Gespr&auml;ch bin ich entsetzt und fassungslos. Vielleicht kann dieses Audiofile auch Leute &uuml;berzeugen, dass sich die Massen endlich wehren m&uuml;ssen, die bis jetzt gr&ouml;&szlig;tenteils uninteressiert sind (leider sind das die meisten immer noch). Gerade Rangar Yogeshwar hat mit seinem guten, seri&ouml;sen Ruf vielleicht eine Wirkungskraft um die Massen auf zur&uuml;tteln.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/828428.keine-vertreibung-aus-dem-paradies.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Schauspieler gefragt bei Auswahlgespr&auml;chen an Hochschulen<\/strong><br>\nNicht nur bei Vorstellungsgespr&auml;chen in Unternehmen, auch bei Auswahlgespr&auml;chen an Hochschulen ist der Schein oft wichtiger als das Sein &hellip;<br>\nWie die vom Hochschul-Informations-System (HIS) im zweij&auml;hrigen Turnus erhobenen Zahlen belegen, ist der Anteil der Studienanf&auml;nger, die sich einer Aufnahmepr&uuml;fung gleich welcher Art unterziehen mussten, zwar von sieben Prozent im Wintersemester 2003\/04 auf 14 Prozent im Wintersemester 2007\/08 nach oben geschnellt. Doch der Trend scheint sich umzukehren. Im Wintersemester 2011\/12 lag der Anteil nur noch bei zehn Prozent.<br>\nOffensichtlich scheuen die meisten staatlichen Hochschulen den hohen personellen und zeitlichen Aufwand. Da verwundert es, dass ausgerechnet die besonders personalintensiven Auswahlgespr&auml;che 2011\/12 unter den zus&auml;tzlichen Aufnahmekriterien erstmals an der Spitze lagen. 33 Prozent aller Studenten, die neben ihrer Abschlussnote weitere Nachweise erbringen mussten, absolvierten ein Auswahlgespr&auml;ch; knapp vor Bewerbungsschreiben mit 32 Prozent. Studierf&auml;higkeitstests, Kenntnistests, schriftliche und m&uuml;ndliche Pr&uuml;fungen rangieren weit dahinter &hellip;<br>\nDankenswerterweise hat die Arbeitsgruppe Studienberatung der FU zus&auml;tzlich die Seite auswahlgespraeche.de ins Netz gestellt. Die dort versammelten Erfahrungsberichte von Studienbewerbern bieten faszinierende Einblicke in die Mechanismen der sozialen Selektion an deutschen Hochschulen &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/39\/39521\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Tabuthema Sexualit&auml;t: Bundesl&auml;nder verweigern Umfrage in Schulen<\/strong><br>\nDas Bundesfamilienministerium hat ein Projekt in Auftrag gegeben, das Ursachen und Folgen sexuellen Kindes- und Jugendmissbrauchs erforschen soll. Ein wichtiger Teil der Forschung l&auml;uft aber gerade ins Leere: Einige Bundesl&auml;nder wollen eine Sch&uuml;lerbefragung nicht zulassen, die nach Ansicht der Forscher essenziell ist f&uuml;r die gesamte Studie. Eins davon ist Bayern, unter anderem mit der Begr&uuml;ndung: &Uuml;bergriffe gebe es in Bayern nicht in diesem Ma&szlig;e.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/tabuthema-sexualitaet-bundeslaender-verweigern-umfrage-in-schulen-1.1723263\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wie war das noch? &ldquo;Die kl&uuml;gsten Deutschen leben in Bayern!&rdquo; O-Ton Stoiber. Und nun auch noch: Kaum also vernachl&auml;ssigbarer sexueller Missbrauch bei bayrischen Kindern. Tu felix Bavaria! Man hat dann schnell im bayerischen Kultusministerium gemerkt, dass Staatssekret&auml;r, Bernd Sibler, den Mund zu voll genommen hat, und &ldquo;sehr gro&szlig;e p&auml;dagogische Bedenken&rdquo; in das Spiel gebracht. Aber, tut mir leid, der erste Eindruck bleibt, der an eine bayrische Standortinitiative erinnert: &ldquo;Work in Bavaria &ndash; excellence at all levels&rdquo;. Alles, was nicht in dieses Bild nicht passt, wird unter den Tisch gekehrt. Eigenlob geht vor, wie die Kanzlerin stilbildend demonstriert. Die Frage, was zu tun sei, dass es erst gar nicht zum Missbrauch von Kindern kommt, geht unter.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Und jetzt in den Urlaub !<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130726_02.gif\" alt=\"Und jetzt in den Urlaub\" title=\"Und jetzt in den Urlaub\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.tomicek.de\/a_karikaturen\/a1_aktuellekarikaturen\/130719a\/130719a_f_g.html\">J&uuml;rgen Tomicek<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (MB\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-18105","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18105","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18105"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18105\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18107,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18105\/revisions\/18107"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18105"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18105"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18105"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}