{"id":18135,"date":"2013-07-30T09:04:26","date_gmt":"2013-07-30T07:04:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18135"},"modified":"2013-07-30T09:04:26","modified_gmt":"2013-07-30T07:04:26","slug":"hinweise-des-tages-1932","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18135","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18135#h01\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18135#h02\">Neuer Preistrick beim Internetkauf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18135#h03\">Die Deutschen werden immer reicher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18135#h04\">Italiens Regierungschef wirft Europa in Athen schwere Fehler vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18135#h05\">D&auml;nemark &ndash; Die Krise des d&auml;nischen Wohlfahrtsmodells<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18135#h06\">600 Millionen Euro mehr durch Selbstanzeigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18135#h07\">Lohndumping bei Lkw-Fahrern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18135#h08\">Bei Niedrigl&ouml;hnen und hohen Mieten: Trotz Vollzeitarbeit droht ein Einkommen unterhalb des Hartz IV-Niveaus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18135#h09\">Warum der Mindestlohn 18,50 Euro betragen m&uuml;sste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18135#h10\">Anstieg des Renteneintrittsalters setzt sich auch im Jahr 2012 fort<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18135#h11\">Siemens-Chef L&ouml;scher hat wohl Verb&uuml;ndete<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18135#h12\">Northrop Grumman kritisiert deutsches Zulassungsverfahren f&uuml;r &ldquo;Euro Hawk&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18135#h13\">Afghanistan: Religi&ouml;se Order sorgt f&uuml;r Aufruhr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18135#h14\">Der SPD droht der Absturz<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18135&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ein, zwei, viele Worth&uuml;lsen<\/strong><br>\nZufrieden zeigten sich die offiziellen Kan&auml;le, dass nun auch der Bundespr&auml;sident ein kritisches Wort zur NSA-Aff&auml;re gesprochen habe. Von ARD bis Springer zierte sein &ldquo;Es beunruhigt mich sehr&rdquo;-Sermon die Schlagzeilen. Damit gilt Gauck nun pl&ouml;tzlich als Kritiker der Kontrolletti-Praxis&hellip;<br>\nWieder mal hat der Mann viel geredet und nichts gesagt. Wie gelingt es ihm immer wieder, als kritischer Zeitgenosse durchzugehen, obgleich er kein kritisches Wort sagt? Obwohl er sich vor klaren Aussagen dr&uuml;ckt, durch die Gazetten laviert und ein, zwei, viele ungez&auml;hlte Worth&uuml;lsen wirft?<br>\nEs scheint das Schicksal dieses Mannes zu sein, dass man seine ge&uuml;bte Schwammigkeit st&auml;ndig als Ausdruck eines kritischen Charakterkopfes voll revolution&auml;rer Courage wertet. Er &auml;u&szlig;ert sich regelm&auml;&szlig;ig zu sp&auml;t, redet dann zu allem &Uuml;berfluss auch noch um den hei&szlig;en Brei herum, sieht dabei aber recht gut aus, klingt vornehm und wird letztlich als b&uuml;rgerlicher Held hingestellt. Auf dieser Grundlage wurde er einst zum B&uuml;rgerrechtler, sp&auml;ter zum Bundespr&auml;sidenten und nach und nach wird er so auch noch zum &ldquo;kritischen Sachverstand&rdquo; emporgeschrieben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2013\/07\/ein-zwei-viele-worthulsen.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><strong>&Uuml;berwachungsstaat &ndash; Was ist das?<\/strong><br>\nWas ist ein &Uuml;berwachungsstaat?<br>\nSeit den Enth&uuml;llungen von Prism und Tempora, den &Uuml;berwachungs-Programmen der USA und Gro&szlig;britannien, h&ouml;rt man die Warnung vor einem &Uuml;berwachungsstaat.<br>\nDoch, was hat es damit auf sich?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=iHlzsURb0WI\">YouTube<\/a><\/li>\n<li><strong>Britischer Filter soll mehr als Pornos verschwinden lassen<\/strong><br>\nPornografie im Internet ist eine Gefahr f&uuml;r eine beh&uuml;tete Kindheit und geh&ouml;rt deswegen standardm&auml;&szlig;ig gesperrt &ndash; mit dieser Haltung spaltet Premier David Cameron die britische &Ouml;ffentlichkeit. Ein Filterregime soll Surfer k&uuml;nftig vor Sex im Netz sch&uuml;tzen. Ab 2014 sollen in Gro&szlig;britannien neben Pornos nun aber offenbar auch andere Online-Inhalte standardm&auml;&szlig;ig weggefiltert werden. Das enth&uuml;llten B&uuml;rgerrechtler.<br>\nWas Cameron plane, das will die B&uuml;rgerrechtsorganisation Open Rights Group (ORG) herausgefunden haben, sei nicht viel weniger als ein freiwilliges Zensurinstrument f&uuml;r ein breites Spektrum von Inhalten.<br>\nORG will bei den britischen Providern herausgefunden haben, dass neben Pornografie auch Websites mit gewalthaltigem, extremistischem oder terroristischen Inhalt, Websites zu Essst&ouml;rungen, zu Selbstmord, Alkohol, Rauchen, &ldquo;esoterischem Material&rdquo; und zu Software, die bei der Umgehung von Websperren hilft, gesperrt werden sollen &ndash; wenn ein neuer Internetkunde die Voreinstellungen nicht ver&auml;ndert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/web\/david-cameron-fordert-internetfilter-fuer-pornographie-a-913643.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Trotz Total&uuml;berwachung der Kommunikation durch NSA und BND lassen sich im Internet ja immer noch mit etwas Recherche viele kritische Informationen finden. Dass dies den herrschenden Eliten ein Dorn im Auge ist, liegt auf der Hand. Nicht umsonst zensieren autorit&auml;re Regimes wie etwa die Volksrepublik China das Internet. Der britische Premierminister David Cameron, ein lupenreiner Angeh&ouml;riger der britischen Oberschicht, scheint von &auml;hnlichen Machtphantasien getrieben zu sein. Die fadenscheinige Begr&uuml;ndung ist dabei  immer die gleiche. Entweder gilt es den Terrorismus zu bek&auml;mpfen oder die Jugend vor pornographischen Inhalten zu sch&uuml;tzen. Man kann sich lebhaft vorstellen, dass es hierzulande auch nicht wenige gibt, die kritische Webseiten wie etwa die NachDenkSeiten am liebsten einfach wegfiltern w&uuml;rden.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Neuer Preistrick beim Internetkauf<\/strong><br>\nAls Isabelle Chevalley f&uuml;r den August im Internet ein Zugbillett von Paris nach Genf kaufen wollte, war sie &uuml;berrascht: Der Preis erh&ouml;hte sich immer wieder, wenn sie in den Shop zur&uuml;ckkehrte. Sobald die gr&uuml;nliberale Nationalr&auml;tin aus dem Kanton Waadt aber den Computer wechselte, zeigten sowohl die Website der SBB wie auch der franz&ouml;sischen Staatsbahn SNCF wieder den urspr&uuml;nglichen Preis an.<br>\nChevalley vermutet, dass die Ticketshops der Bahnunternehmen ihre eindeutig zuweisbare Internetadresse erkannt haben. Die Methode ist bekannt als IP-Tracking, zu Deutsch: Zur&uuml;ckverfolgung der Internetadresse via Internetprotokoll (IP). Das Prinzip: Die Onlineverkaufsstellen merken, dass jemand den Kauf nicht abschliesst. In der Folge erh&ouml;hten die Unternehmen bei jedem neuen Besuch im Shop die Preise. So soll dem Kunden signalisiert werden, dass das Angebot knapper wird. Der Kunde soll so zum schnellen Kauf bewogen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/wirtschaft\/unternehmen-und-konjunktur\/Neuer-Preistrick-beim-Internetkauf\/story\/14070333\">tagesanzeiger<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Das Prinzip, nach dem nicht jeder Kunde im Internet den selben Preis f&uuml;r eine Ware oder Dienstleistung angezeigt bekommt, ist alles andere als neu. So zeigt <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/mac-and-i\/meldung\/Hotelportal-Mac-Nutzer-schlafen-gern-teurer-1626368.html\">beispielsweise<\/a> ein US-Reiseportal Nutzern von Mac-Rechnern h&ouml;here Preise an als Nutzern von Windows-Rechnern &ndash; wer einen Mac nutzt, so das Kalk&uuml;l, ist auch f&auml;hig (und bereit) mehr Geld f&uuml;r eine Reise auszugeben. Es ist mittlerweile auch vollkommen normal, dass der Preis von vielen Internetshops auch vom Aufenthaltsort des Nutzers (der sich aus der IP-Adresse ermitteln l&auml;sst) beeinflusst wird. Zwar filtern hier die meisten Shops &bdquo;nur&ldquo; nach dem Land des Nutzers, was f&uuml;r die &bdquo;armen&ldquo; Deutschen bei internationalen Shops eher von Vorteil ist. Es ist aber auch vorstellbar, dass auf nationaler Ebene potentielle Kunden aus kaufkraftstarken Regionen bereits heute h&ouml;here Preise angezeigt bekommen als Kunden aus &auml;rmeren Regionen. Wenn Sie also aus Starnberg oder Oberursel kommen, sollten Sie vielleicht einmal dar&uuml;ber nachdenken, einen Proxy oder eine VPN-Verbindung zu nutzen. Es kann auch hilfreich sein, Cookies von Onlineshops vor dem Besuch zu l&ouml;schen, denn das &bdquo;Cookie Pricing&ldquo; ist keinesfalls neu, wie es der Tagesanzeiger bezeichnet. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die Deutschen werden immer reicher<\/strong><br>\nAuch wenn Europas Wirtschaft schw&auml;chelt: Das Geldverm&ouml;gen der Deutschen klettert ungebremst auf immer neue Rekordh&ouml;hen. Gleichzeitig schrumpft &uuml;berall der Schuldenstand, obwohl die Zinsen extrem niedrig sind.<br>\nZum Ende des ersten Quartals kletterte das Verm&ouml;gen der privaten Haushalte in Form von Bargeld, Wertpapieren, Bankeinlagen oder Anspr&uuml;chen gegen&uuml;ber Versicherungen auf den Rekordwert von 4 992 Milliarden Euro, wie die Deutsche Bundesbank am Montag in Frankfurt mitteilte. Das ist ein Zuwachs um 52 Milliarden Euro oder 1,1 Prozent zum Vorquartal. Immobilien oder Verm&ouml;gensgegenst&auml;nde wie Autos oder Kunst sind in der Statistik nicht enthalten.<br>\nEtwas &uuml;berraschend tilgten die Privathaushalte zudem trotz des historisch niedrigen Zinsniveaus Kredite in H&ouml;he von knapp vier Milliarden Euro. Insbesondere Konsumentenkredite seien abgel&ouml;st worden. Die Verschuldung sank nach den Angaben um 0,2 Prozent auf 1 564 Milliarden Euro.<br>\nDas Nettogeldverm&ouml;gen stieg damit gegen&uuml;ber dem Vorquartal um knapp 55 Milliarden Euro auf 3 428 Milliarden Euro. Die Verschuldungsquote, also der Anteil der Verbindlichkeiten am Bruttoinlandsprodukt, sank um 0,2 Prozentpunkte auf 59,0 Prozent&hellip;<br>\nDie Finanzkrise 2008\/2009 lie&szlig; das Verm&ouml;gen sogar &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum schrumpfen. Diese Verluste wurden aber l&auml;ngst wieder aufgeholt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/vorsorge-versicherung\/ratgeber-hintergrund\/trotz-konjunkturflaute-die-deutschen-werden-immer-reicher\/8563560.html\">Handelsblatt<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Alle paar Monate das gleiche Spiel, die Bundesbank verk&uuml;ndet, dass die Verm&ouml;gen wachsen und wachsen. Nur wessen Verm&ouml;gen wachsen und wachsen und wie viele es sind deren Verm&ouml;gen wachsen, das gibt die Bundesbank nicht bekannt. Vermutlich wird man diesem Einwand entgegenhalten, dass es daf&uuml;r keine Statistik gibt. Aber genau das hat seinen Grund. &Uuml;ber die Verteilung des Verm&ouml;gens &bdquo;der Deutschen&ldquo; m&ouml;chte man besser nicht so viel wissen. Sonst k&ouml;nnten 99% der Deutschen die Augen aufgehen.<\/em> <\/p>\n<p><em><strong>Weitere Anmerkung unseres Lesers J.S.:<\/strong> Wer sind denn &ldquo;die Deutschen&rdquo;? Die Verteilung des Verm&ouml;gens sieht nach Daten von 2007 etwa folgenderma&szlig;en aus: &ldquo;das Top-10 % 2007 besitzt zwei Drittel des Gesamtverm&ouml;gens, die reichsten 0,1 % (weniger als 70 000 Personen) besitzen fast ein Viertel des Gesamtverm&ouml;gens. Die reichsten 0,1 % (weniger als 70 000 Personen) besitzen gemeinsam &uuml;ber 15mal mehr als die H&auml;lfte der Personen ab 17 Jahre (etwa 35 000 000). Die Top 0,5 % (etwa 350 000 Personen) besitzen gemeinsam etwa so viel Verm&ouml;gen wie die unteren 90 Prozent (etwa 63 000 000 Personen).&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Italiens Regierungschef wirft Europa in Athen schwere Fehler vor<\/strong><br>\n&ldquo;Die zeitliche Planung war falsch. Es waren die falschen Instrumente&rdquo;, sagte der italienische Regierungschef am Montag bei einem Besuch in Athen. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem griechischen Kollegen Antonis Samaras kritisierte Letta die Retter des vor der Pleite bewahrten &Auml;g&auml;is-Landes scharf: &ldquo;Wenn Europa Griechenland zu Beginn anders behandelt h&auml;tte, w&auml;re die finanzielle Katastrophe nicht so gro&szlig; ausgefallen und es w&auml;ren europaweit weniger Jobs verlorengegangen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.reuters.com\/article\/economicsNews\/idDEBEE96S04920130729\">Reuters<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>D&auml;nemark &ndash; Die Krise des d&auml;nischen Wohlfahrtsmodells<\/strong><br>\nIm Fr&uuml;hjahr titelte das d&auml;nische &Auml;quivalent zur Bild-Zeitung: Das weltbekannte d&auml;nische Modell sei tot. Die Regierung in Kopenhagen hatte just umfangreiche Arbeitsmarktreformen beschlossen &ndash; mit dem Ziel, Arbeitslose durch weniger Sozialleistungen zur Arbeit zu bewegen. Ganz darnieder liegt das d&auml;nische Solidarprinzip noch nicht, meinen Experten. Doch sie warnen: Nach 114 Jahren ger&auml;t der beispielhafte Gesellschaftskonsens ins Wanken.<br>\nBegonnen hat alles nach der Jahrtausendwende. Eine rechtsliberale Koalition konnte mit dem Ruf nach niedrigeren Steuern drei Wahlen in Folge gewinnen. Und tats&auml;chlich senkte sie Steuern, vorzugsweise f&uuml;r Besserverdienende und Hausbesitzer. Das ging alles gut, solange die Wirtschaft boomte. Doch mit der Wirtschaftskrise stieg die Arbeitslosigkeit. Das d&auml;nische System finanzierte sich nicht mehr selbst. Nach zehn Jahren w&auml;hlten die D&auml;nen 2011 wieder eine sozialdemokratisch gef&uuml;hrte Regierung &ndash; in der Hoffnung, die k&ouml;nne dem Problem Herr werden. Doch der Kurswechsel blieb aus. Weiter wurden Steuern gesenkt und Sozialleistungen gek&uuml;rzt, der Druck auf die Empf&auml;nger erh&ouml;ht.<br>\nDer d&auml;nischen Parlamentspr&auml;sidenten &hellip; und langj&auml;hrige Finanzminister Mogens Lykketoft warnt: &bdquo;In Deutschland hat man das soziale Sicherheitsniveau herabgesenkt und in Kauf genommen, dass man, um die Arbeitslosigkeit zu senken, mehrere Millionen Menschen f&uuml;r L&ouml;hne arbeiten l&auml;sst, die wir in D&auml;nemark als ungerecht niedrig bezeichnen w&uuml;rden. So ist dann eine Bev&ouml;lkerungsgruppe entstanden, die von ihren L&ouml;hnen kaum noch leben kann. Das haben wir in D&auml;nemark immer verhindern wollen. Und wir sollten auch weiterhin alles daf&uuml;r tun, um das zu verhindern.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/politikum\/2013\/juli\/serie-wer-zahlt-den-staat-ueber-europaeische-steuerpolitik-in-zeiten-der-krise\/daenemark.html\">wdr5<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Selbst D&auml;nemark bleibt vom neoliberalen Wahnsinn nicht verschont.<\/em><\/p>\n<p><strong>Das andere Ende sieht dann so aus: Gro&szlig;britannien &ndash; Am Rande der Rezession<\/strong><br>\nRund 1 Milliarde Euro ist dem britischem Staat allein dadurch entgangen, dass Gro&szlig;unternehmen quasi nichts gezahlt haben. Auch zahllose Investmentfonds leben von den vielen Schlupfl&ouml;chern im Steuerrecht und abertausende Briefkastenfirmen nutzen die britischen Kanal- und die beliebten Karibikinseln, um das Geld an HMRC, den Finanzbeh&ouml;rden ihrer Majest&auml;t vorbei zu schleusen. London ist l&auml;ngst zur Hauptstadt der Steuerfl&uuml;chtlinge geworden.<br>\nDer britische Staatshaushalt finanziert sich an erster Stelle aus der Lohnsteuer, dann folgen die Mehrwert- und Verbrauchssteuern auf Treibstoff, Zigaretten , Alkohol etc. Ganz am Ende kommen die Einnahmen aus der Unternehmenssteuer: Sie liegen unter 10%.<br>\nZuletzt war es der gr&ouml;&szlig;te Wasserversorger auf der britischen Insel, Themse Water, der f&uuml;r Zorn bei den Verbrauchern sorgte: Das Unternehmen hatte im vorigen Jahr wieder einmal um 7% die Preise angehoben, machte eine halbe Milliarde operativen Gewinn und zahlte Null Pfund Unternehmenssteuer, in Worten keine. Alles ganz legal, sagte ein Sprecher, wir d&uuml;rfen unsere Steuern zur&uuml;ck stellen , solange wir investieren. Noch ein Gro&szlig;konzern, der die zahlreichen Schlupfl&ouml;cher des britischen Steuerrechts bis zum Anschlag ausnutzt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr5.de\/sendungen\/politikum\/s\/d\/24.07.2013-19.05\/b\/serie-teil-3-wer-zahlt-den-staat-europaeische-steuerpolitik-in-zeiten-der-krise.html\">wdr5<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>600 Millionen Euro mehr durch Selbstanzeigen<\/strong><br>\nDie Deutsche Steuergewerkschaft rechnet wegen der stark gestiegenen Zahl von Selbstanzeigen nach dem Fall Hoene&szlig; mit Mehreinnahmen von bis zu 600 Millionen Euro f&uuml;r den Staat. In diesem Jahr seien rund 15.000 Anzeigen und damit rund die H&auml;lfte mehr als im vergangenen Jahr 2012 zu erwarten, sagte der Chef der Steuergewerkschaft, Thomas Eigenthaler, der &bdquo;Bild&ldquo;-Zeitung. Der Fiskus k&ouml;nne daher mit 500 bis 600 Millionen Euro mehr kalkulieren.<br>\nAls Grund f&uuml;r den Zuwachs der Selbstanzeigen nannte er den Fall des Pr&auml;sidenten des FC Bayern M&uuml;nchen, Uli Hoene&szlig;. Dessen Selbstanzeige wurde im April &ouml;ffentlich. Zudem wirke sich auch das gescheiterte Steuerabkommen mit der Schweiz aus, sagte Eigenthaler.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/steuergewerkschaft-schaetzt-600-millionen-euro-mehr-durch-selbstanzeigen-12309184.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Lohndumping bei Lkw-Fahrern<\/strong><br>\nDie Transport- und Logistikbranche ist die drittgr&ouml;&szlig;te in Deutschland &ndash; zunehmend droht aber Gefahr durch Unternehmen aus Nachbarl&auml;ndern, die unter Ausnutzung von Billigarbeitskr&auml;ften und unterschiedlichen Gesetzen Tiefstpreise anbieten.<br>\nW&auml;hrend bei uns ein Fahrer um die 2200, 2500 Euro brutto verdient, dann liegen wir im osteurop&auml;ischen Bereich bei ca. 800. Und wie jetzt auch festgestellt worden ist, dass in L&uuml;beck auch philippinische Fahrer bei lettischen Unternehmen t&auml;tig sind, die dann noch unter 700 Euro verdienen, dann k&ouml;nnen sie sich vorstellen, dass wir durch diese Regelung immer weiter vom Markt gedr&auml;ngt werden.<br>\nPhilippinische Fahrer auf LKW von lettischen Firmen, die in Deutschland registriert sind &ndash; auch das ist nach EU-Recht legal, wenn die Fahrer eine Arbeitserlaubnis f&uuml;r ein EU-Mitgliedsland haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/wirtschaftundgesellschaft\/2195869\/\">DLF<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bei Niedrigl&ouml;hnen und hohen Mieten: Trotz Vollzeitarbeit droht ein Einkommen unterhalb des Hartz IV-Niveaus<\/strong>\n<ul>\n<li>Um ein Nettoeinkommen zu erreichen, das zumindest auf der  H&ouml;he des Grundsicherungsbedarfs\/Hartz IV (einschlie&szlig;lich des Erwerbst&auml;tigenfreibetrags) liegt, muss &ndash; im Januar 2013 &ndash; ein vollzeitbesch&auml;ftigter Single einen Bruttostundenlohn von 7,98 Euro verdienen.<\/li>\n<li>Dieser Betrag errechnet sich, wenn von Wohnungskosten ausgegangen wird, die die Jobcenter im Bundesdurchschnitt anerkennen. In Regionen und St&auml;dten mit Mieten, die den Bundesdurchschnitt weit &uuml;bersteigen, versch&auml;rfen sich die Anforderungen: So muss in M&uuml;nchen der Stundenlohn in einem Single-Haushalt schon bei 9,66 Euro liegen,  um auf das Grundsicherungsniveau zu kommen. Bei dieser Berechnung werden die anerkannten Durchschnittsbetr&auml;ge f&uuml;r M&uuml;nchen als Ma&szlig;stab genommen. Die Neumieten in M&uuml;nchen fallen allerdings  noch weit h&ouml;her aus: Nimmt man die Obergrenze des Mietrichtwertes f&uuml;r M&uuml;nchen als Ma&szlig;stab, dann liegt die Stundenlohnschwelle bei 10,93 Euro f&uuml;r einen Single.<\/li>\n<li>Betrachtet man einen Paar-Haushalt ohne Kinder, so muss im Bundesdurchschnitt ein Alleinverdiener in Vollzeitarbeit einen Stundenlohn von 10,18 Euro aufweisen, um nach Abzug von Beitr&auml;gen und Steuern das Bedarfsniveau der Grundsicherung zu erreichen. In einer Stadt mit hohen Mieten wie M&uuml;nchen sind es bereits 11,63 Euro. Bei der Obergrenze des Mietrichtwertes errechnet sich ein Stundenlohnsatz von 13,23 Euro.<\/li>\n<li>Sind Kinder zu unterhalten, erh&ouml;ht sich das als Vergleichsgr&ouml;&szlig;e dienende Bedarfsniveau der Grundsicherung entsprechend. Zwar  wird das  verf&uuml;gbare Einkommen von Erwerbst&auml;tigen durch Kindergeld, Wohngeld und Kindergeldzuschlag aufgestockt, aber dennoch errechnet sich bei einem Ehepaar mit einem Kind (Alleinverdiener) ein Stundenlohn von 10,65 Euro, um auf das Grundsicherungsniveau zu kommen.<br>\nIn M&uuml;nchen steigt dieser Schwellenwert auf 14,29 Euro (durchschnittlich anerkannte Wohnungskosten) bzw. 16,43 Euro (Richtwert)&hellip;<\/li>\n<li>Wie die Analysen des IAQ zu Ausma&szlig; und Struktur des Niedriglohnsektors in Deutschland zeigen, werden die genannten Stundenlohns&auml;tze von einem Gro&szlig;teil der Niedriglohnbesch&auml;ftigten in Deutschland (z.T. deutlich) unterschritten. Ist dies der Fall und liegt auch kein weiteres Einkommen vor (z.B. Erwerbseinkommen der Ehefrau), besteht der Anspruch auf Aufstockungszahlungen. Der hohe Anteil der sog. Aufstocker auch bei Vollzeitbesch&auml;ftigten ist insofern eine unmittelbare Folge niedriger Stundenl&ouml;hne und hoher Mieten.<\/li>\n<li>Dabei ist von einer hohen Dunkelziffer auszugehen: Denn viele der anspruchsberechtigten Erwerbst&auml;tigen-Haushalte wissen nicht, ob und in welcher H&ouml;he sie ihr unzureichendes Erwerbseinkommen durch Leistungen nach dem SGB II erg&auml;nzen k&ouml;nnen. Schon die Kenntnisse &uuml;ber Anspr&uuml;che auf Wohngeld und Kinderzuschl&auml;ge sind unzureichend. Und als ausgesprochen komplex erweist sich das Zusammenwirken von Bruttol&ouml;hnen, Erwerbst&auml;tigenfreibetr&auml;gen und anerkannten Wohnungskosten. Eine systematische Information der Erwerbst&auml;tigen&uuml;ber m&ouml;gliche Aufstockungsanspr&uuml;che gibt es nicht.<\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130730_01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130730_01_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialpolitik-aktuell.de\/tl_files\/sozialpolitik-aktuell\/_Politikfelder\/Sozialstaat\/Datensammlung\/PDF-Dateien\/abbIII41a.pdf\">Institut Arbeit und Qualifikation der Universit&auml;t Duisburg-Essen [PDF &ndash; 292 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Warum der Mindestlohn 18,50 Euro betragen m&uuml;sste<\/strong><br>\nVon wegen &raquo;&ouml;konomisches Nirvana&laquo;: Was zur Deckung des Mindestbedarfs an privaten und &ouml;ffentlichen G&uuml;tern n&ouml;tig ist&hellip;<br>\nWas ist nun richtig? 6,10, 8,50 Euro oder vielleicht doch eher die rund 20 Franken (rund 16,50 Euro), die in der Schweiz gefordert werden? Um das zu entscheiden, muss man erst einmal die Begriffe definieren. Wir verstehen unter dem Mindestlohn den Stundenlohn, den man braucht, um den eigenen Mindestbedarf an privaten und &ouml;ffentlichen G&uuml;tern aus eigener Kraft (also ohne Hilfe vom Staat und von Verwandten) zu decken. Entscheidend ist dabei, wie viele Arbeitsstunden ein Mindestl&ouml;hner realistischerweise am Markt &raquo;ergattern&laquo; kann&hellip;<br>\nInsgesamt braucht es also einen Mindestlohn von 18,50 Euro, um einen deutschen Normalb&uuml;rger mit einem Minimum an privaten und &ouml;ffentlichen G&uuml;tern zu versorgen&hellip;<br>\nBewegen wir uns damit nicht im &raquo;&ouml;konomischen Nirvana&laquo;? Nun, die 18,50 Euro entsprechen in etwa dem Stundenlohn einer Putzfrau in der Schweiz, wo die Arbeitsproduktivit&auml;t etwa 20 Prozent tiefer liegt als in Deutschland. Der im Vergleich zu den geforderten 8,50 Euro &uuml;berraschend hohe Mindestlohn kommt dadurch zustande, dass wir auch den Mindestl&ouml;hnern die Fortpflanzung erlauben, dass wir sie an der Finanzierung der &ouml;ffentlichen Ausgaben beteiligen und dass wir mit marktkonformen Arbeitspensen rechnen. Unsere Berechnungen besagen, dass ein karges Leben nach Hartz IV selbst mit einem Mindestlohn von 8,50 Euro im Normalfall nur mit massiven staatlichen Subventionen finanziert werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/828728.warum-der-mindestlohn-18-50-euro-betragen-muesste.html\">ND<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Anstieg des Renteneintrittsalters setzt sich auch im Jahr 2012 fort<\/strong>\n<ul>\n<li>Der Bezug einer Altersrente setzt zunehmend sp&auml;ter ein: Das durchschnittliche Zugangsalter lag im Jahr 2012 bei 64 Jahren (M&auml;nner) bzw. 63,9 Jahren (Frauen). 1997\/1998 hingegen bezogen M&auml;nner (62,0 Jahre) bzw. Frauen (62,2 Jahre) die Altersrente fast zwei Jahre fr&uuml;her.<br>\nMittlerweile liegt das Renteneintrittsalter deutlich h&ouml;her als im Jahr 1993.<\/li>\n<li>Bei den M&auml;nnern erfolgt der Anstieg des durchschnittlichen Zugangsalter kontinuierlich, bei den Frauen zeigt sich zwischen 2006 und 2010 ein diskontinuierlicher Verlauf.<\/li>\n<li>Hinter dieser Entwicklung steht, dass in den zur&uuml;ckliegenden Jahren die M&ouml;glichkeiten eines vorzeitigen Bezugs einer Altersrente zunehmend eingeschr&auml;nkt und durch die Einf&uuml;hrung von Rentenabschl&auml;gen &bdquo;verteuert&ldquo; worden sind. Seit 2012 hat zudem der Prozess der schrittweisen Heraufsetzung der Regelaltersgrenze von 65 auf 67 Jahre eingesetzt. Ausnahmen von der Regelaltersgrenze gibt es seitdem nur noch f&uuml;r Schwerbehinderte und langj&auml;hrig Versicherte (jeweils mit 35 Versicherungsjahren) sowie f&uuml;r besonders langj&auml;hrig Versicherte (mit 45 Pflichtbeitragsjahren). Hinsichtlich der vorgezogenen Altersrenten f&uuml;r Frauen und wegen Arbeitslosigkeit bzw. nach Altersteilzeit ist der Jahrgang 1951 der letzte, der davon noch Gebrauch machen kann. <\/li>\n<li>Der sp&auml;ter einsetzende Bezug einer Altersrente bedeutet jedoch nicht, dass alle Betroffenen auch entsprechend l&auml;nger arbeiten. Renteneintrittsalter und Berufsaustrittsalter sind keineswegs identisch&hellip;So sind nur 29,2 % der Personenin der Altersgruppe zwischen 60 und 65 Jahren sozialversicherungspflichtig besch&auml;ftigt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nur einem Teil der Versicherten gelingt also ein nahtloser &Uuml;bergang von einer versicherungspflichtigen Besch&auml;ftigung zum Bezug einer Altersrente.<br>\nF&uuml;r viele setzt der Berufsaustritt weit fr&uuml;her ein. Dies gilt vor allem f&uuml;r &Auml;ltere, die ihren Arbeitsplatz verlieren, keine Wiederbesch&auml;ftigung finden und als Arbeitslose auf den Rentenbeginn warten. Arbeitslosigkeit &Auml;lterer ist in der Regel Langzeitarbeitslosigkeit<br>\nUnd hat in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Auch Besch&auml;ftigte in der Passivphase der Altersteilzeit sowie Nicht-Erwerbst&auml;tige, dies sind in erster Linie Frauen, die ihre Erwerbst&auml;tigkeit fr&uuml;hzeitig aufgegeben haben bzw. nicht wieder aufgenommen haben, z&auml;hlen zu der Gruppe derer, die zwischen Berufsaustritt und Renteneintritt eine L&uuml;cke aufweisen. Insgesamt sind es lediglich ein Viertel aller Rentenneuzug&auml;nge im Jahr 2012, die unmittelbar aus einer versicherungspflichtigen Besch&auml;ftigung in die Altersrente wechseln.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130730_02.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130730_02_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialpolitik-aktuell.de\/tl_files\/sozialpolitik-aktuell\/_Politikfelder\/Alter-Rente\/Datensammlung\/PDF-Dateien\/abbVIII11.pdf\">Sozialpolitik aktuell [PDF &ndash; 94.8 KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Auf Sozialpolitik aktuell finden Sie wieder eine Vielzahl interessanter Dokumente <a href=\"http:\/\/www.sozialpolitik-aktuell.de\/\">neu eingestellt<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Siemens-Chef L&ouml;scher hat wohl Verb&uuml;ndete<\/strong><br>\nSiemens-Chef Peter L&ouml;scher steht im Machtkampf um die F&uuml;hrung des Konzerns nicht alleine da. Mindestens drei Aufsichtsratsmitglieder halten ihm demnach noch die Treue. Der Showdown geht weiter.<br>\nDie Abl&ouml;sung von Siemens-Chef Peter L&ouml;scher rei&szlig;t neue Gr&auml;ben in der F&uuml;hrungsriege des Technologiekonzerns auf. Unter Druck ger&auml;t vor allem Aufsichtsratschef Gerhard Cromme, der den Sturz des von ihm einst geholten &Ouml;sterreichers eingef&auml;delt hat. Drei prominente Vertreter auf der Kapitalseite des Kontrollgremiums st&ouml;ren sich Insidern zufolge an der Art und Weise, wie L&ouml;scher herausgedr&auml;ngt wird.<br>\nDer fr&uuml;here Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann, Allianz-Chef Michael Diekmann und die Trumpf-Chefin Nicola Leibinger-Kamm&uuml;ller sind demnach gegen eine Abl&ouml;sung auf der Aufsichtsratssitzung am Mittwoch. Sie kritisieren das Verfahren der Absetzung als unw&uuml;rdig f&uuml;r einen Weltkonzern, wie die Nachrichtenagentur Reuters am Montag aus dem Umfeld des Unternehmens erfahren hat. Die Rede ist von einer &bdquo;Nacht-und-Nebel-Aktion&ldquo; oder gar von einem &bdquo;Putsch&ldquo; gegen L&ouml;scher.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/management\/koepfe\/aufsichtsrat-uneinig-siemens-chef-loescher-hat-wohl-verbuendete\/8564252.html\">Handelsblatt<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Selbst wenn L&ouml;scher arbeitslos werden sollte, Hartz IV, wie tausende durch sein Sparprogramm <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/jobs\/meldung\/Siemens-Angst-vor-Stellenabbau-wird-zum-Dauerthema-1845154.html\">bedrohte Arbeitnehmer bei Siemens<\/a>, m&uuml;sste er nicht gerade beantragen. Laut Bild-Zeitung vom 29. Juli st&uuml;nden ihm als Abfindung f&uuml;r seinen bis 2017 laufenden Vertrag rund 6,7 Millionen Euro zu und zus&auml;tzlich laut Gesch&auml;ftsbericht weitere 17 Millionen Pension zu. Von diesem Betrag k&ouml;nnten einige tausend Entlassene bis an ihr Lebensende ganz gut zurechtkommen.<\/em> <\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Northrop Grumman kritisiert deutsches Zulassungsverfahren f&uuml;r &ldquo;Euro Hawk&rdquo;<\/strong><br>\nJanis G. Pamiljans, Senior Vice President der R&uuml;stungsfirma Northrop Grumman hat am Montagnachmittag vor dem &bdquo;Euro Hawk&ldquo;- Untersuchungsausschuss sein Unverst&auml;ndnis &uuml;ber das deutsche Zulassungsverfahren der Aufkl&auml;rungsdrohne ge&auml;u&szlig;ert. Die Wehrtechnische Dienststelle 61 habe in den Jahren nach dem Vertragsabschluss &uuml;ber die Entwicklung der Aufkl&auml;rungsdrohne &bdquo;Euro Hawk&ldquo; im Jahr 2007 die Anforderungen f&uuml;r eine Musterzulassung st&auml;ndig erh&ouml;ht. Dabei sei bei Vertragsabschluss allen Beteiligten klar gewesen, dass die Musterzulassung weitestgehend auf der amerikanischen Zulassung f&uuml;r das Tr&auml;gersystem &bdquo;Global Hawk&ldquo; basieren sollte. In den USA habe die &bdquo;Global Hawk&ldquo;-Drohne eine milit&auml;rische Zulassung der Air Force, erl&auml;uterte Pamiljans. Der Firmenvertreter wies zudem darauf hin, dass zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses noch gar keine speziellen Anforderungen f&uuml;r die Zulassung unbemannter Flugsysteme dieser Art in Deutschland existiert h&auml;tten. Deshalb sollte die amerikanische Zulassung als Basis genutzt werden&hellip;<br>\nPamiljans h&auml;lt eine Zulassung des &bdquo;Euro Hawk&ldquo; in Deutschland mit Zusatzkosten von 160 bis 193 Millionen Euro f&uuml;r m&ouml;glich. Dies steht jedoch im Widerspruch zu den Angaben des Verteidigungsministeriums, das die Zusatzkosten auf bis 600 Millionen Euro sch&auml;tzt&hellip;. Deutschland habe eine Ma&szlig;anfertigung auf Grundlage des &bdquo;Global Hawk&ldquo; geordert und diese sei in Form des &bdquo;Euro Hawk&ldquo; auch geliefert worden&hellip;<br>\nDer Firmenvertreter f&uuml;hrte zudem aus, dass weder Northrop Grumman noch die mit der Firma EADS gegr&uuml;ndete &bdquo;Euro Hawk&ldquo;-GmbH bislang offiziell davon unterrichtet worden sind, dass das Verteidigungsministerium das Projekt eingestellt hat und keinen Auftrag &uuml;ber die Beschaffung von vier weiteren Drohnen erteilen wird. Pamiljans appellierte an die Abgeordneten, diese Entscheidung zu &uuml;berdenken. Das Projekt solle fortgesetzt werden. Jede andere Alternative w&uuml;rde deutlich teurer werden und der Bundeswehr auch nicht die gew&uuml;nschten F&auml;higkeiten verleihen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2013_07\/2013_402\/01.html\">Deutscher Bundestag<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wenn es zutrifft was der R&uuml;stungsboss dem Ausschuss erz&auml;hlte, dann wird das Versagen der deutschen Seite immer deutlicher.<\/em><br>\n<em>Es ist klar, dass der Firmenvertreter, damit kommt, dass die Einstellung des Projekt teurer k&auml;me als dessen Fortsetzung. So wird immer argumentiert, wenn schon viel Geld versenkt worden ist. <\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Euro-Hawk-Hersteller Cassidian sieht Zulassungsrisiko allein bei der Regierung<\/strong><br>\nDas Zulassungsrisiko beim Drohnen-Projekt Euro-Hawk liegt nach Darstellung der Industrie allein auf Seiten der Bundesregierung. Wie der Vorstandschef der Herstellerfirma Cassidian, Bernhard Gerwert, am Montag in Berlin als Zeuge vor dem Untersuchungsausschuss sagte, h&auml;tten weder Cassidian noch der US-Hersteller Northrop Grumman einen Vertrag unterschrieben, in dem eine Musterzulassung f&uuml;r den deutschen Luftraum seitens der Industrie verbindlich zugesagt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2013_07\/2013_401\/01.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wenn das zutr&auml;fe, dann w&auml;re das ein Indiz daf&uuml;r, wie verr&uuml;ckt man im Verteidigungsministerium nach der Drohne war.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Afghanistan: Religi&ouml;se Order sorgt f&uuml;r Aufruhr<\/strong><br>\nDer religi&ouml;se Berater von Pr&auml;sident Hamid Karzai wird ein umstrittene Anordnung nicht aufheben, das Kleriker im Norden des Landes verabschiedet haben. In dem Dekret sind Beschr&auml;nkungen f&uuml;r Frauen vorgesehen, die an das Geschlechterregime der Taliban erinnern. Das Dekret verbietet Frauen, ohne m&auml;nnliches Familienmitglied das Haus zu verlassen aber auch eine Klinik zu betreten. Gleichzeitig wurden Kosmetikgesch&auml;fte geschlossen mit der Begr&uuml;ndung, sie w&uuml;rden zur Prostitution dienen. Sowohl die BewohnerInnen der Region als auch die Polizei wies diese Anschuldigungen zur&uuml;ck. Enayutulla Baligh, Mitglied des f&uuml;hrenden Religionsgremiums und Karzai-Berater, erkl&auml;rte: &ldquo;Es gab keine M&ouml;glichkeit, diese Gesch&auml;fte offen zu halten. Gesch&auml;fte sind f&uuml;r den Handel da, aber nicht um Ehebruch zu begehen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/diestandard.at\/1373513469268\/Afghanistan-Religioese-Order-sorgt-fuer-Aufruhr\">der Standard.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Darf man fragen, was ein internationales Hilfspaket von &uuml;ber 200 Millionen Dollar zur St&auml;rkung von Frauenrechten soll, sobald die ISAF-Truppen abgezogen sind? (Ganz abgesehen davon, dass die Sickereffekte von solchen Hilfen gerade in Afghanistan sehr hoch sind) Auch wenn es w&auml;hrend des ISAF-Einsatzes teilweise zu einer Verbesserung der Lage der Frauen mancherorts gekommen ist, bedarf es offensichtlich nicht erst der Taliban, um diese Erfolge zunichte zu machen. Zum einen waren in dem jahrzehntelangen Krieg in Afghanistan kaum Pluralit&auml;t und Toleranz auf der Tagesordnung und folgerichtig radikalisierte der Islam. Zum anderen waren die Taliban bereits vor ihrer Indoktrination in den religi&ouml;sen Schulen pakistanischer Fl&uuml;chtlingslager vom Rechts- und Ehrenkodex der Paschtunen gepr&auml;gt, den Wertvorstellungen des Paschtunwali. &ldquo;Das Paschtunwali kreist wesentlich um die Begriffe &lsquo;Ehre&rsquo; und &lsquo;Schande&rsquo; und sieht vor, dass Frauen in strenger Abgeschlossenheit leben m&uuml;ssen. <a href=\"http:\/\/www.mgfa-potsdam.de\/html\/einsatzunterstuetzung\/downloads\/huberehre.pdf\">Frauen sind gem&auml;&szlig; dem Paschtunwali den M&auml;nnern untergeordnet [PDF &ndash; 407 KB]<\/a> und m&uuml;ssen besch&uuml;tzt werden, da sie als schw&auml;cher und moralisch anf&auml;lliger gelten. &hellip;  Durch den Schutz und die Kontrolle der Frauen und ihrer Ehre wahren die M&auml;nner ihre eigene Ehre und diejenige der Familie sowie der Stammesgemeinschaft.&rdquo;<\/em><br>\n<em>Die Instrumentalisierung des Islam ist f&uuml;r Afghanistan so neu nicht, wie <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=nxlhetdtMKY&amp;feature=related\">die gewaltsame Zentralisierung Afghanistans<\/a> durch den &ldquo;eisernen&rdquo; Emir Amir Abdorrahman Khan (1844 &ndash; 1901) zeigt. Der an einen Genozid gemahnenden Feldzug gegen die schiitischen Hazara wurde legitimiert durch Fatwas der h&ouml;heren Geistlichkeit (Olama).<\/em><br>\n<em>W&auml;hrend sein Enkel Amanullah Khan in seiner Bem&uuml;hung um die soziale und politische Modernisierung des Landes ein fr&uuml;hes Beispiel f&uuml;r den Versuch lieferte, die Lage der afghanischen Frau zu verbessern. Diese Untergrabung islamischer Werte fand weder den Beifall der &lsquo;Olama&rsquo; noch den vieler Stammesf&uuml;hrer und f&uuml;hrte letztlich zu seinem Sturz. Auch der letzte Versuch einer von au&szlig;en gesteuerter Modernisierung des Landes &ndash; durch die Sowjetunion &ndash; musste scheitern. &ndash; So schrecklich es insbesondere f&uuml;r die afghanischen Frauen sein wird, die w&auml;hrend der westlichen Intervention, den Duft der Freiheit versp&uuml;rten: Den bereits vorher sehr traditionellen und durch den drei&szlig;ig Jahre andauernden Krieg radikalisierten, muslimischen Wertekanon quasi &uuml;ber Nacht einzud&auml;mmen war illusion&auml;r &ndash; noch schlimmer war vorhersehbar illusion&auml;r. Hinzukommt, dass im Nachbarland Pakistan inzwischen der fundamentalistische Islam sogar <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/einewelt\/2136458\/\">Eingang in die Oberschicht des Landes gefunden hat<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Der SPD droht der Absturz<\/strong><br>\nHelmut Schmidt hat gute Chancen, die Volkspartei SPD zu &uuml;berleben. Der Wahlkampf entbl&ouml;&szlig;t nicht nur ihre Schw&auml;chen. Er droht die Partei zu zerreiben. Sie wirkt kopflos, ihr Kandidat &uuml;berfordert. Die W&auml;hler wissen nicht, was die SPD will. Sie schafft es nicht mehr, mit ihren Anliegen die politische Diskussion zu pr&auml;gen&hellip;<br>\nMit den NSA-Umtrieben glaubt sie, ihn gefunden zu haben. Mahnungen, das Thema tauge nicht zur Mobilisierung und verdr&auml;nge nur ihr Wahlprogramm, ignoriert sie. Ganz aussichtslos scheint es nicht, Merkels Glaubw&uuml;rdigkeit zu ersch&uuml;ttern. Doch wie so oft, wenn die SPD ihre Kegel aufstellt, bringt jemand aus den eigenen Reihen eine Kugel ins Rollen, die alle M&uuml;hen zunichtemacht. Diesmal ist es Ex-Innenminister Schily. Er warnt die SPD vor einem falschen Zungenschlag. Wieder offenbart sie, wie desolat sie ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/post-von-horn.de\/2013\/07\/29\/der-spd-droht-der-absturz\/?utm_source=Neolox+Mailings&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=Volkspartei+am+Abgrund&amp;utm_content=Mailing_6354403\">Post von Horn<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-18135","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18135","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18135"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18135\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18138,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18135\/revisions\/18138"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18135"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18135"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18135"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}