{"id":18153,"date":"2013-08-01T08:40:56","date_gmt":"2013-08-01T06:40:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18153"},"modified":"2013-08-01T08:41:03","modified_gmt":"2013-08-01T06:41:03","slug":"hinweise-des-tages-1934","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18153","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18153#h01\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18153#h02\">Im Schatten der Krise: Angriff auf die Tarifvertragssysteme in Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18153#h03\">Urban Priol &ndash; Occupy Demo in Aschaffenburg 18.7.2013<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18153#h04\">&ldquo;Behinderte Menschen werden genauso erbarmungslos sanktioniert wie gesunde&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18153#h05\">Jobcenter geht gegen Gegen-Hartz.de vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18153#h06\">78 Wochenstunden f&uuml;r Apple<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18153#h07\">Politikopfer des Tages: Walmart<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18153#h08\">Kritik an der Diskriminierung von Fl&uuml;chtlingen und Migranten in Deutschland nimmt zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18153#h09\">Wenn unten es zusammenknallt &hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18153#h10\">Vertreter packen aus (Teil 1): &bdquo;Ohne Abschluss ist man ein Nichts&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18153#h11\">Fall Hoene&szlig; &ndash; Streit &uuml;ber eine Selbstanzeige<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18153#h12\">Banks Poised to Lead S&amp;P 500 as JPMorgan Beats Microsoft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18153#h13\">A 94 bei Dorfen: Staat will Isental-Autobahn mieten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18153&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Geheimdienst-Enth&uuml;llungen: Neue NSA-Dokumente zeigen Ausma&szlig; der &Uuml;berwachung<\/strong><br>\nDer &ldquo;Guardian&rdquo; hat neue NSA-Folien aus dem Fundus von Edward Snowden ver&ouml;ffentlicht. Die Dokumente beschreiben das System XKeyscore, auf das auch deutsche Geheimdienste Zugriff haben. Es wird als Werkzeug zur totalen Internet&uuml;berwachung beschrieben &ndash; mit Standorten auf der ganzen Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/neue-nsa-dokumente-bekraeftigen-vorwuerfe-gegen-geheimdienste-a-914160.html\">Spiegel-Online<\/a><\/li>\n<li><strong>NSA-System XKeyscore: Die Infrastruktur der totalen &Uuml;berwachung<\/strong><br>\nGegen XKeyscore sind Prism und Tempora nur Finger&uuml;bungen. Neuen Snowden-Enth&uuml;llungen im &ldquo;Guardian&rdquo; zufolge ist das NSA-System eine Art allsehendes Internet-Auge. Es bietet weltweit Zugriff auf beliebige Netzkommunikation. Auch deutsche Dienste haben Zugang zu XKeyscore.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/xkeyscore-wie-die-nsa-ueberwachung-funktioniert-a-914187.html\">Spiegel-Online<\/a>\n<p><strong>Dazu: Die Folien zum Xkeyscore Vortrag<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/world\/interactive\/2013\/jul\/31\/nsa-xkeyscore-program-full-presentation\">The Guardian<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>ZDF Frontal 21: US-Firmen: Schn&uuml;ffeln f&uuml;r Amerika<\/strong><br>\n&Uuml;ber 200 amerikanische Firmen arbeiten in Deutschland f&uuml;r die US-Armee. Ihr Auftrag: nachrichtendienstliche Operationen. Die Bundesregierung hat dieser Schn&uuml;ffelpraxis in einem Vertrag zugestimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/kanaluebersicht\/aktuellste\/460#\/beitrag\/video\/1954078\/US-Firmen:-Schn%C3%BCffeln-f%C3%BCr-Amerika\">ZDF<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Im Schatten der Krise: Angriff auf die Tarifvertragssysteme in Europa<\/strong><br>\nIm Schatten der Krise betreiben immer mehr EU-L&auml;nder einen massiven Umbau ihrer Tarifsysteme. Weil sie glauben, dadurch wettbewerbsf&auml;higer und flexibler zu werden, zerst&ouml;ren sie Tarifvertragsstrukturen und greifen in die Tarifautonomie ein. Das Resultat: Firmen in Griechenland, Portugal und Italien m&uuml;ssen sich nicht mehr an tarifliche L&ouml;hne und Standards halten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.igmetall.de\/SID-372D0AE6-F959FA96\/im-schatten-der-krise-angriff-auf-die-tarifvertragssysteme-12104.htm\">IG Metall<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Urban Priol &ndash; Occupy Demo in Aschaffenburg 18.7.2013 <\/strong><br>\nUrban Priol Occupy Demo Aschaffenburg 18.7.2013 anl&auml;sslich des Besuchs von Bundeskanzlerin Merkel<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=3EbdX702mi0\">YouTube<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&ldquo;Behinderte Menschen werden genauso erbarmungslos sanktioniert wie gesunde&rdquo;<\/strong><br>\nHeidi Steffen &uuml;ber den Umgang der Job-Center mit h&ouml;rgesch&auml;digten Menschen.<br>\nHeidi Steffen, die mit ihrem Verein Durchblick H&ouml;rgesch&auml;digte betreut, ist der Meinung, dass in deutschen Job-Centern auf die Kommunikationsschwierigkeiten von arbeitslosen H&ouml;rgesch&auml;digten zu wenig R&uuml;cksicht genommen wird und dass sie von Fallmanagern r&uuml;de behandelt und diskriminiert werden. Im Telepolis-Interview erz&auml;hlt sie von ihren Erfahrungen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/druck\/mb\/artikel\/39\/39460\/1.html\">Telepolis Teil 1<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/druck\/mb\/artikel\/39\/39461\/1.html\">Telepolis Teil 2<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Jobcenter geht gegen Gegen-Hartz.de vor<\/strong><br>\nEinsch&uuml;chterungsversuch gegen Gegen-Hartz.de?<br>\nJobcenter Ennepe-Ruhr-Kreis will anscheinend kritische Berichterstattung unterbinden<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegen-hartz.de\/nachrichtenueberhartziv\/jobcenter-geht-gegen-gegen-hartzde-vor-9001536.php\">Gegen-Hartz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>78 Wochenstunden f&uuml;r Apple<\/strong><br>\nEs ist nicht nur Foxconn &ndash; auch in anderen Fabriken chinesischer Apple-Zulieferer geht es den Arbeitern schlecht, so das Fazit einer neuen Untersuchung. Dem Bericht zufolge haben Rechercheure von China Labor Watch in den vergangenen Monaten mehrere Zulieferer von Apple in China untersucht und dort mit rund 200 ArbeiterInnen Interviews gef&uuml;hrt. Einer der Hauptkritikpunkte sind &uuml;berlange Arbeitszeiten von bis zu 78 Stunden pro Woche, die dem chinesischen Arbeitsgesetz widersprechen. Bei sieben Arbeitstagen pro Woche ohne freien Samstag oder Sonntag sind das knapp elf Stunden t&auml;glich. Das chinesische Arbeitsgesetz erlaubt maximal 53 Stunden pro Woche. Ein Grund, warum die ArbeiterInnen die langen Schichten mitmachen, ist die unzureichende Bezahlung. Diese liegt zwischen 200 und 400 Euro monatlich, was in chinesischen Gro&szlig;st&auml;dten nicht unbedingt ausreicht, um eine Familie &uuml;ber die Runden zu bringen. Die Besch&auml;ftigten haben deshalb selbst ein Interesse daran, l&auml;nger zu arbeiten. Die medizinische Versorgung bei Arbeitsunf&auml;llen lasse zu w&uuml;nschen &uuml;brig. Auch fehlten Fluchtwege. Vertretungen der Besch&auml;ftigten, die die Arbeitsbedingungen verbessern k&ouml;nnten, seien meist nicht vorhanden. Die schlechten Bedingungen r&uuml;hren unter anderem daher, dass Zulieferer von Apple wegen der gro&szlig;en Nachfrage innerhalb kurzer Zeit gigantische Fabriken aufbauen. Zehntausende neuer Besch&auml;ftigter werden dann mit rigiden Methoden in die Produktion eingegliedert. Nach Informationen aus Branchenkreisen will Apple in diesem Jahr einen Teil seiner iPhone-Produktion von Foxconn zu Pegatron verlagern. Dabei k&ouml;nnte es um die Herstellung einer billigeren Version des iPhones gehen. Angeblich produziert Pegraton mit einer geringeren Gewinnmarge als Foxconn.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2013%2F07%2F29%2Fa0070&amp;cHash=eb0c44e364aeb240dbdee49163181d8c\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Apple lernt es nicht bzw. wir lernen nicht, dass Apple nicht lernen will. Denn Apple u.a. haben gelernt, dass diese Meldungen langfristig keine Folgen haben. Brauchen wir Apple? Leider ist auch Samsung wie Apple z.B. in den illegalen Abbau von Zinn verwickelt. Die Umweltorganisation &bdquo;Friends of the Earth&ldquo; fand heraus, dass Zinn auf Bangka (Indonesien) in vielen Minen auch von Kindern abgebaut wird. Zudem arbeiten die Bergleute dort unter so gef&auml;hrlichen Bedingungen, dass <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/web\/illegaler-zinnabbau-in-indonesien-apple-leitet-untersuchung-ein-a-910742.html\">j&auml;hrlich etwa 150 ihr Leben verlieren<\/a>. Auch die Umwelt werde durch den Abbau belastet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Politikopfer des Tages: Walmart<\/strong><br>\nDie USA sind auch f&uuml;r positive Meldungen gut. Diesmal kommt eine aus Washington DC. Die Bundeshauptstadt stand (und steht) vor der Invasion eines ganz besonders gef&uuml;rchteten Monsters. Der Einzelh&auml;ndler Walmart &ndash;nebenbei drittgr&ouml;&szlig;ter Konzern der Welt mit mehr als 2,2 Millionen Besch&auml;ftigten &ndash; wollte in der Metropole sechs neue Filialen errichten. Aber dort erwartete die &raquo;Bestie aus Bentonville&laquo;, wie der Retail-Megakonzern mit Hauptquartier im Bundesstaat Arkansas von seinen Gegnern genannt wird, eine &Uuml;berraschung: Am 10. Juli hatte der Stadtrat kurzerhand drastische sozialpolitische Ma&szlig;nahmen beschlossen, die auch f&uuml;r US-amerikanische Verh&auml;ltnisse beachtlich sind. Den Mindestlohn im District of Columbia hob man dabei spornstreichs auf das Doppelte an &ndash; jetzt 12,50 Dollar die Stunde. Und weil weder kleinere Unternehmen noch deren Inhaber zu stark von der verordneten Steigerung belastet werden sollten, schr&auml;nkten die Stadtv&auml;ter und -m&uuml;tter ein, da&szlig; dies nur f&uuml;r Handelskonzerne mit mehr als einer Milliarde Dollar Umsatz im Jahr gelte, bei denen die Besch&auml;ftigten nicht gewerkschaftlich organisiert sind. Eine Lex Walmart. &ndash; So viel Geld f&uuml;r eine Stunde &ndash; das k&ouml;nnte die gewohnte Profite der reichsten Unternehmerfamilie Nordamerikas beschneiden. Jetzt setzen die Konzernanw&auml;lte und Lobbyisten auf den B&uuml;rgermeister Washingtons. Vincent Gray hatte sich skeptisch zum Beschlu&szlig; des Stadtrates ge&auml;u&szlig;ert und k&ouml;nnte ihn mit einem Veto stoppen. Das Problem: Gray hat eine Spendenaff&auml;re am Hals und w&uuml;rde mit einer Entscheidung pro Walmart kaum aus der Schu&szlig;linie kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/07-24\/043.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Beachtlich, was Stadtr&auml;te in den USA k&ouml;nnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Kritik an der Diskriminierung von Fl&uuml;chtlingen und Migranten in Deutschland nimmt zu<\/strong><br>\n&ldquo;Auch hierzulande gibt es einen engen Zusammenhang zwischen Rassismus, Gewalt und beh&ouml;rdlicher Diskriminierung.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/8\/154715\">Telepolis<\/a>\n<p><strong>Dazu: Rassismus und Gewalt: Im Beuteschema der Polizei<\/strong><br>\nDer Fall Trayvon Martin hat auch bei uns viele schockiert. Aber zu Hochmut gegen&uuml;ber den USA besteht kein Anlass, wie die letzten Wochen zeigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!120646\/\">TAZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wenn unten es zusammenknallt &hellip;<\/strong><br>\nEine Gegendarstellung.<br>\nDer Studie zum Zusammenhalt ist energisch zu widersprechen. Und die Menschen in Deutschland halten doch zueinander! Dazu braucht es keine Gegenstudie &ndash; das zeigt der t&auml;glich angesammelte Erfahrungsschatz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2013\/07\/wenn-unten-es-zusammenknallt.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Vertreter packen aus (Teil 1): &bdquo;Ohne Abschluss ist man ein Nichts&ldquo;<\/strong><br>\nFinanzvertreter erlauben einen Blick in ihren Joballtag. Manche Aussagen d&uuml;rften die Kunden erschaudern lassen. Ein Bericht &uuml;ber eine knochenharte Maloche. Wie Vertreter zweifelhafte Produkte an den Mann bringen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/vorsorge-versicherung\/nachrichten\/vertreter-packen-aus-teil-1-ohne-abschluss-ist-man-ein-nichts\/v_detail_tab_print\/8562288.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><strong>Dazu: Beichte eines Vertreters: &bdquo;Das Geld ist nicht weg, es hat nur ein anderer&ldquo;<\/strong><br>\nVerkaufstricks, Sexreisen, Ego-Shows: Ein ehemaliger Top-Finanzvermittler packt aus. Seine Beichte wirft einen verst&ouml;renden Blick auf Versicherer, Bausparkassen und Banker.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/vorsorge-versicherung\/nachrichten\/beichte-eines-vertreters-das-geld-ist-nicht-weg-es-hat-nur-ein-anderer-seite-all\/8278000-all.html\">Handelsblatt<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Fall Hoene&szlig; &ndash; Streit &uuml;ber eine Selbstanzeige<\/strong><br>\nReichte Bayern-Boss Uli Hoene&szlig; die Selbstanzeige wegen Steuerhinterziehung freiwillig ein? Oder w&auml;hnte er sich bereits entdeckt? Seine Verteidiger fechten Letzteres an &ndash; vergeblich. Die Strafverfolger legen offenkundig gro&szlig;en Wert darauf, Prominente nicht besser zu behandeln als alle anderen.<br>\nFalls die 5. Strafkammer des Landgerichts M&uuml;nchen II die Anklage zulassen sollte, was zu erwarten ist, wird also auch vor Gericht weiter &uuml;ber die Wirksamkeit oder Nicht-Wirksamkeit der Selbstanzeige gestritten werden. Es wird aber auch um Zahlen gehen.<br>\nIn einer ber&uuml;hmten Entscheidung hat der BGH 2008 betont, wer mehr als eine Million Euro hinterziehe, m&uuml;sse in der Regel ins Gef&auml;ngnis. Die obersten Strafrichter haben in ihrem Grundsatzurteil zwar eine Reihe von Gesichtspunkten genannt, unter denen eine Ausnahme in Betracht kommen k&ouml;nne, aber diese Ausnahmen passen nicht so recht zum Fall Hoene&szlig;.<br>\nWahr ist aber auch, dass die unteren Gerichtsinstanzen die H&auml;rte des BGH nicht &uuml;bernommen haben. Es wurde auch nach 2008 weiter gedealt, und Bew&auml;hrungsstrafen wurden selbst bei Hinterziehung von f&uuml;nf Millionen Euro verh&auml;ngt.<br>\nQuelle <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/sport\/fall-hoeness-streit-ueber-eine-selbstanzeige-1.1735703\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Nun wird behauptet, dass die Anklage gegen Hoene&szlig; zeige, dass sich in Bayern einiges ge&auml;ndert habe und es keinen Spezl- oder Promibonus f&uuml;r den FC Bayern-Pr&auml;sidenten g&auml;be. Wer&rsquo;s glauben mag. Schon die Ank&uuml;ndigung der Staatsanwaltschaft nur eine Bew&auml;hrungsstrafe zu fordern zeigt wo die Reise hin gehen soll. Dazu Hoene&szlig;: &bdquo;Ich bin zuversichtlich, dass es eine gute L&ouml;sung gibt.&ldquo; Daran erkennt man, dass Steuerhinterziehung nach wie vor als Kavaliersdelikt behandelt wird.<\/em><br>\n<em>Hoene&szlig; ist auf freiem Fu&szlig; &ndash; welcher Normalsterbliche kann schon eine Kaution von f&uuml;nf Millionen Euro hinterlegen &ndash; er durfte sogar zum Champions League Finale ausreisen. Er wird wohl mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit keine Haftstrafe verb&uuml;&szlig;en m&uuml;ssen. Er kann sein Leben einfach so weiterf&uuml;hren wie bisher, ist am Schlu&szlig; vielleicht um ein paar Millionen leichter und wird vielleicht von dem einen oder anderen eine zeitlang etwas scheel angesehen werden. Das war&rsquo;s dann aber schon. M&ouml;gliche verletzte Eitelkeiten des Herren Hoene&szlig; stehen dabei nicht zur Debatte.<\/em><br>\n<em>Wie gnadenlos die bayerische Justiz hingegen sein kann zeigt sich im Fall Gustl Mollath. Dort verf&auml;hrt man nach dem Grundsatz ein bayerischer Richter, ein bayerisches Gericht machen keine Fehler. Pech f&uuml;r Gustl Mollath, dass er kein millionenschwerer Steuerhinterzieher ist. Dann w&auml;re er schon l&auml;ngst wieder in Freiheit bzw. nie in der Psychiatrie gelandet.<\/em><\/p>\n<p><strong>Passend dazu: Stoersendet &ndash; TV &ndash; Interview mit ehem. hess. Steuerfahnder Schmenger<\/strong><br>\n&Uuml;ber die Aush&ouml;hlung unserer freiheitlchen demokratischen Grundordnung &ndash; Hessen, Bayern: Banken &ndash; Psychiatrisierung von Staatsdienern und Fall Mollath<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=jMoHQy-CPwI&amp;feature=youtu.be\">St&ouml;rsender &uuml;ber YouTube<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Banks Poised to Lead S&amp;P 500 as JPMorgan Beats Microsoft<\/strong><br>\nU.S. financial companies, fueled by the fastest earnings growth in the Standard &amp; Poor&rsquo;s 500 Index, are poised to reclaim their position as the market&rsquo;s biggest industry for the first time since the credit crisis.<br>\nBanks, brokers and insurance companies make up 16.8 percent of the S&amp;P 500, almost double the level from 2009 and closing in on technology companies at 17.6 percent, according to data compiled by Bloomberg. Bank of America Corp. and Morgan Stanley are helping lead gains in the index this month after profits topped analyst estimates. Intel Corp. (INTC) and Microsoft Corp. are among the worst after earnings trailed forecasts.<br>\nFor bulls, the change signals banks will lead the economy even after the Federal Reserve begins to reduce stimulus. Bears say S&amp;P 500 profits would be down this quarter if not for banks. They note that the last time financials were the biggest industry was in 2008 and the consequences were disastrous.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bloomberg.com\/news\/2013-07-28\/banks-on-brink-of-s-p-500-supremacy-as-jpmorgan-beats-microsoft.html\">Bloomberg<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Lange Rede, kurzer Sinn: Amerikanische Finanzdienstleister sind auf dem besten Wege, erstmals seit der Kreditkrise 2008 wieder die gr&ouml;&szlig;te Branchengruppe in dem US-Leitindex zu stellen. Es hat sich also rein gar nichts ge&auml;ndert. Dann bis zum n&auml;chsten Finanzcrash.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>A 94 bei Dorfen: Staat will Isental-Autobahn mieten<\/strong><br>\nF&uuml;r die restlichen 33 Kilometer der umstrittenen Isentaltrasse fehlt das Geld. Der Abschnitt soll nun von einem privaten Unternehmen fertiggestellt werden. Der Staat will Miete zahlen &ndash; und so Geld sparen. Doch nicht alle halten das f&uuml;r eine gute Idee. [&hellip;]<br>\nBund kann 400 Millionen Euro teuren Bau nicht stemmen<br>\nWeil das Bundesverkehrsministerium den fast 400 Millionen Euro teuren Bau dieser Strecke nach derzeitiger Haushaltslage nicht stemmen kann, soll nun ein neuer Finanzierungsweg beschritten werden. Die A 94 wird ein sogenanntes &Ouml;PP-Projekt. Das hei&szlig;t, dass der Bund nur einen Teil der Kosten selbst aufbringen muss, w&auml;hrend der Rest von einem privaten Unternehmen bezahlt werden soll. [&hellip;]<br>\n&Ouml;PP-Autobahnmodelle bis zu 40 Prozent teurer<br>\nDer Vorsitzende des Verkehrsausschusses des Bundestags, Toni Hofreiter (Gr&uuml;ne), h&auml;lt den Bau der Isental-Autobahn dagegen f&uuml;r ein verkehrspolitisch unn&uuml;tzes Projekt. Die Finanzierung in &ouml;ffentlich-privater Partnerschaft verteuere den Bau erst recht, sagte er k&uuml;rzlich in Dorfen. Bei allen zw&ouml;lf bisher realisierten &Ouml;PP-Autobahnmodellen habe sich gezeigt, dass sie um bis zu 40 Prozent teurer wurden als geplant.<br>\nDas &Ouml;PP-Pilotprojekt auf dem 52 Kilometer langen St&uuml;ck der A 8 zwischen M&uuml;nchen und Augsburg l&auml;uft seit Mai 2007. Damals &uuml;bernahm die Projektgesellschaft Autobahnplus, hinter dem ein Konsortium aus Baukonzernen steht, die Konzession und baute die Fahrbahn von vier auf sechs Spuren aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/a-bei-dorfen-staat-will-isental-autobahn-mieten-1.1735790\">SZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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