{"id":18165,"date":"2013-08-02T09:08:32","date_gmt":"2013-08-02T07:08:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18165"},"modified":"2013-08-02T10:24:51","modified_gmt":"2013-08-02T08:24:51","slug":"hinweise-des-tages-1935","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18165","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18165#h01\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18165#h02\">Britische Geheimprotokolle: Kohl wollte offenbar jeden zweiten T&uuml;rken loswerden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18165#h03\">U-Ausschuss zum &ldquo;Euro Hawk&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18165#h04\">Sahra Wagenknecht: Das Regime der Angst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18165#h05\">Neuberechnung des BIP: Wir steigern das Brutto-Gaga-Produkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18165#h06\">Bundesverfassungsgericht und Krisenpolitik der EZB &ndash; Gefahren und Chancen durch das OMT-Programm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18165#h07\">Burnout als Folge der Organisation der Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18165#h08\">Mehr Menschen leben auf der Stra&szlig;e<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18165#h09\">Der Haifisch und der Riester-Vertrag &ndash; Verbrauchersch&uuml;tzer fordert staatlichen Fonds als Alternative<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18165#h10\">Deutschland ein Wunderm&auml;rchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18165#h11\">Vertreter packen aus (Teil 2): Die geheimen Tricks der Finanzvertreter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18165#h12\">Wahlen in Simbabwe: Blogger enth&uuml;llt Korruption und Wahlf&auml;lschung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18165#h13\">Chemiewaffen-Vorw&uuml;rfe: UN schicken Inspektoren nach Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18165#h14\">Afghanistan: Bundestag verliert Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18165#h15\">Nominierungen zur Bundestagswahl: Parteien stellen kaum Migranten auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18165#h16\">Studienqualit&auml;tsmonitor 2012<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18165&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>XKeyscore oder die totale Informationshoheit<\/strong><br>\nEdward Snowden hatte doch noch etwas im Vorrat, wie dies Guardian-Journalist Glenn Greenwald bereits angek&uuml;ndigt hatte. Die weiteren Enth&uuml;llungen zum Lausch- oder Spionageprogramm XKeyscore, die der Guardian nun ver&ouml;ffentlicht, stellen einen H&ouml;hepunkt dar und entlarven den amerikanischen Wunsch nach der Dominanz &uuml;ber den &ldquo;freien Informationsfluss&rdquo;. Das Programm &uuml;bertrifft offenbar Prism oder das britische Tempora bei weitem und macht klar, dass die US-Geheimdienste den nach dem 11.9. gehegten Plan nach einem weltweiten und umfassenden Schn&uuml;ffelsystem, der Total Information Awareness, nie aufgegeben hatten, obgleich der Kongress dem Ansinnen das Geld entzogen hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/39\/39623\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Wer lenkt die Dienste?<\/strong><br>\nBesucht man die Webseite der vermeintlich allwissenden NSA, so leuchtet einem zun&auml;chst der markige Slogan der Lauschbeh&ouml;rde entgegen: &ldquo;Unsere Nation verteidigen. Die Zukunft sichern.&rdquo; Wer wollte solch offenkundig guten Absichten widersprechen? Zugleich dr&auml;ngt sich die Frage auf, wessen Zukunft hier gesichert wird. Wer ist es eigentlich, der den Dienst beauftragt, die eigene Nation, sowie s&auml;mtliche Freunde und Feinde zu &uuml;berwachen? Zur Verbindung von Geheimdiensten und Finanzindustrie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/39\/39622\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Sollten sich &ldquo;anst&auml;ndige B&uuml;rger&rdquo; wegen der &Uuml;berwachung sorgen? Ein Erfahrungsbericht aus den Schattenkriegen<\/strong><br>\nEs geschah im Jahr 2003 &ndash; wie inzwischen aufflog, zog damals der NSU auch nach allerlei Hinweisen unbehelligt von Sicherheitsbeh&ouml;rden mordend durch die Republik und den S&uuml;dwesten und ein Mitarbeiter des Landesamtes f&uuml;r Verfassungsschutz Baden-W&uuml;rttemberg warnte eine Zelle des Ku-Klux-Klans vor einer anstehenden Polizeiaktion. Statt dieser und anderer Extremisten bekam ich das &ldquo;Vergn&uuml;gen&rdquo; der &ldquo;Aufmerksamkeit&rdquo; von Akteuren, die doch angeblich unsere Sicherheit und Verfassung besch&uuml;tzen &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.scilogs.de\/chrono\/blog\/natur-des-glaubens\/usa\/2013-07-06\/sollten-sich-anst-ndiger-b-rger-wegen-der-berwachung-sorgen-ein-erfahrungsbericht-aus-den-schattenkriegen\/page\/1\">SciLogs.de<\/a><\/li>\n<li><strong>Bundesregierung gew&auml;hrt US-Spionagefirmen Sonderrechte: Mehr als 200 Unternehmen in Deutschland t&auml;tig<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat im August 2003 amerikanischen Firmen &ldquo;Ausnahmeregelungen und Vorteile&rdquo; bei deren Arbeit f&uuml;r die US-Streitkr&auml;fte in Deutschland einger&auml;umt. Dabei handelte es sich um &bdquo;analytische Aktivit&auml;ten&ldquo;. Das belegt eine Verbalnote des Ausw&auml;rtigen Amtes vom 11. August 2003 unter rot-gr&uuml;ner Regierung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/Frontal-21\/Bundesregierung-gew%C3%A4hrt-US-Spionagefirmen-Sonderrechte-29094604.html\">Frontal21 (ZDF)<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Britische Geheimprotokolle: Kohl wollte offenbar jeden zweiten T&uuml;rken loswerden<\/strong><br>\nDie britische Regierung hat spektakul&auml;re Geheimdokumente freigegeben. Demnach hatte Bundeskanzler Helmut Kohl einen radikalen Plan: Er wollte die H&auml;lfte der in Deutschland lebenden T&uuml;rken loswerden &ndash; mit Geld.<br>\n&ldquo;SECRET&rdquo; steht ganz oben in Schreibmaschinenlettern auf dem eng beschriebenen Blatt &ndash; und ein Beamter hat noch mal per Hand hinzugef&uuml;gt &ldquo;NOT FOR DISTRIBUTION&rdquo;. Es ist ein brisanter Plan, den der frisch gew&auml;hlte Bundeskanzler Helmut Kohl der britischen Regierungschefin Margaret Thatcher bei ihrem Besuch in Bonn anvertraut haben soll.<br>\n&ldquo;Kanzler Kohl sagte, [&hellip;] &Uuml;ber die n&auml;chsten vier Jahre werde es notwendig sein, die Zahl der T&uuml;rken um 50 Prozent zu reduzieren &ndash; aber er k&ouml;nne dies noch nicht &ouml;ffentlich sagen&rdquo;, hei&szlig;t es demnach in dem geheimen Gespr&auml;chsprotokoll vom 28. Oktober 1982. Und weiter: &ldquo;Es sei unm&ouml;glich f&uuml;r Deutschland, die T&uuml;rken in ihrer gegenw&auml;rtigen Zahl zu assimilieren.&rdquo; Nur vier Menschen waren damals im Raum: Kohl, sein langj&auml;hriger Berater Horst Teltschik, Thatcher und ihr Privatsekret&auml;r A.J. Coles, der Verfasser des Dokuments.<br>\n&hellip; Die Thatcher-Protokolle zeigen, wie Kohl offenbar Hunderttausende T&uuml;rken au&szlig;er Landes schaffen wollte. Sie werfen aber auch ein Licht darauf, wie sich das Verh&auml;ltnis zwischen den Deutschen und ihren t&uuml;rkischen Mitb&uuml;rgern in den vergangenen drei Jahrzehnten verbessert hat. Denn was damals in der Bonner Republik gesellschaftlicher Konsens war, w&uuml;rde im Deutschland von heute als ziemlich weit rechts gelten &hellip;<br>\nDamals war der gesellschaftliche Konsens in der Bundesrepublik: die T&uuml;rken sind Gastarbeiter und m&uuml;ssen heim&rdquo;, sagt der Freiburger Historiker und Buchautor Ulrich Herbert SPIEGEL ONLINE &hellip;<br>\nManch einer ist in der Bundesrepublik der gr&ouml;&szlig;ten Gastarbeitergruppe &uuml;berdr&uuml;ssig. Schon 1973, zw&ouml;lf Jahre nach Unterzeichnung des Entsendungsabkommens mit Ankara, hat die sozialliberale Bundesregierung einen Anwerbestopp beschlossen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/kohl-wollte-jeden-zweiten-tuerken-in-deutschland-loswerden-a-914318.html\">Spiegel Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Die Information &uuml;ber die Absichten Helmut Kohls ist interessant. Der Versuch, Helmut Kohls Feindseligkeit gegen&uuml;ber T&uuml;rken mit dem Hinweis zu rechtfertigen, damals sei das Verh&auml;ltnis zwischen Deutschen und ihren t&uuml;rkischen Mitb&uuml;rgern rund um schlecht gewesen, ist ziemlich albern. Das grenzt schon an Geschichtsf&auml;lschung. Ich war damals Leiter der Planungsabteilung im Bundeskanzleramt. Von dem &bdquo;gesellschaftlichen Konsens&ldquo;, den der Schreiber des Artikels bem&uuml;ht, habe ich nichts mitgekriegt. Allerdings konnte man in den Reihen der Union und auch bei einigen rechtskonservativen Beamten und Wissenschaftlern in der ersten demographischen Debatte Mitte der siebziger Jahre v&ouml;lkisches Denken beobachten. Aber gesellschaftlicher Konsens &uuml;ber die Parteien hinweg war dies nicht.<br>\nDer Autor bem&uuml;ht auch den Anwerbestopp von 1973 als Beleg. Aber diesen kann man wahrlich nicht als t&uuml;rkenfeindliche Operation betrachten; schlie&szlig;lich war die Anwerbung von Arbeitern ohne Familien ohnehin eine fragw&uuml;rdige Methode zur Lohndr&uuml;ckerei, und der Stopp war im Zusammenhang mit der &Ouml;lpreiskrise von 1973 und dem darauf folgenden Anstieg der Arbeitslosigkeit nicht gerade unverst&auml;ndlich.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Nachtrag:<\/strong> Gestern Abend und heute Nacht gab es einen Mailaustausch mit dem Autor Dr. Claus Hecking, den ich selbstverst&auml;ndlich dokumentiere:<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Mail AM an Claus Hecking:<\/strong> Sehr geehrter Herr Hecking,<br>\nwas Sie zu Kohls T&uuml;rkenpolitik schreiben, ist ja interessant, wenn man es glauben darf, was ich unterstelle.<br>\nAber was Sie hier schreiben &hellip;<br>\n&ldquo;Sie werfen aber auch ein Licht darauf, wie sich das Verh&auml;ltnis zwischen den Deutschen und ihren t&uuml;rkischen Mitb&uuml;rgern in den vergangenen drei Jahrzehnten verbessert hat. Denn was damals in der Bonner Republik gesellschaftlicher Konsens war, w&uuml;rde im Deutschland von heute als ziemlich weit rechts gelten.&ldquo;<br>\nDen von Ihnen zitierten Konsens gab es nicht. Die Quellen des von Ihnen zitierten Historikers sind nicht erkennbar, und die drei Zitate von B&ouml;rner, Schmidt und Wischnewski sind keine Belege f&uuml;r Ihre These. Der Anwerbestop und &Auml;u&szlig;erungen dazu sind doch keine Belege f&uuml;r ein schlechtes Verh&auml;ltnis zwischen Deutschen und hier lebenden T&uuml;rken.<br>\nSch&ouml;ne Gr&uuml;&szlig;e<br>\nAlbrecht M&uuml;ller<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Mail von Claus Hecking:<\/strong> Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<br>\nherzlichen Dank f&uuml;r Ihre Mail. Sie d&uuml;rfen es glauben. Das Dokument ist seit heute f&uuml;r jedermann <a href=\"http:\/\/www.nationalarchives.gov.uk\/\">zug&auml;nglich<\/a>, auch Sie k&ouml;nnen es sich bestellen oder Kopien anfertigen lassen.<br>\nDer von mir zitierte Ulrich Herbert ist einer der f&uuml;hrenden Historiker auf dem Gebiet. Sein Buch &ldquo;Geschichte der Ausl&auml;nderpolitik in Deutschland&rdquo; ein Standardwerk. Wenn Sie die zeitgen&ouml;ssischen Berichte der Jahre 1980 bis 1985 lesen, werden Sie sehen, wie gespannt das Verh&auml;ltnis zwischen Deutschen und T&uuml;rken zu dieser Zeit war. Auch die zitierte Infas-Umfrage gibt einen Hinweis auf das damalige Klima. Zum Gl&uuml;ck hat sich vieles seither getan. Damit will ich nicht sagen, dass die Integration perfekt gegl&uuml;ckt sei und es keine Spannungen mehr gebe. Aber Parolen wie damals trauen sich heute Politiker der Mitte nicht mehr zu sagen.&nbsp;<br>\nIhnen noch einen sch&ouml;nen Abend.&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en&nbsp;<br>\nClaus Hecking<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Nachbemerkung AM:<\/strong> Offenbar waren die Milieus verschieden, auch in den 70ern, und im Vorfeld und nach der Wende von 1982 gab es eine beachtliche Restauration, so dass f&uuml;r den Zeitraum ab 1980\/82 die Beobachtungen des zitierten Historikers zumindest f&uuml;r einen bemerkenswerten Teil der deutschen Gesellschaft stimmen k&ouml;nnen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>U-Ausschuss zum &ldquo;Euro Hawk&rdquo;<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>De Maizi&egrave;re sitzt die Abrechnung aus<\/strong><br>\nEr h&auml;lt stand: Stunde um Stunde befragt der U-Ausschuss den Verteidigungsminister zur Aff&auml;re um das Drohnen-Projekt &ldquo;Euro Hawk&rdquo;. Thomas de Maizi&egrave;re wirkt nicht so, als mache ihm das was aus. Seine Argumentation steht &ndash; und sei sie noch so konfus. Die Opposition w&uuml;tet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/u-ausschuss-zum-euro-hawk-de-maizire-sitzt-die-abrechnung-aus-1.1735862\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Der Drohnen-Minister hat gelogen<\/strong><br>\nDer Minster h&auml;tte einen guten R&uuml;cktrittsgrund. De Maizi&egrave;re hingegen bleibt im Amt, obwohl er log. Aber das Euro-Hawk-Debakel k&ouml;nnte auch sein Gutes haben &hellip;<br>\nDer Verteidigungsminister sagte im Juni auf s&auml;mtlichen &ouml;ffentlichen B&uuml;hnen in seiner Version des Euro-Hawk-Skandals: Er habe keine &bdquo;Vorlage&ldquo; zum Problem der nicht fliegen wollenden Aufkl&auml;rungsdrohne gehabt.<br>\nNun sagt er: Er habe damit &bdquo;Entscheidungsvorlage&ldquo; und nicht sonstiges Papier gemeint. Der Termin, an dem er nichtvorlagenhaft von dem bejammernswerten Zustand des Drohnenprojekts erfuhr, sei der &bdquo;einzige Zusammenhang&ldquo; gewesen. Doch inzwischen ist klar, dass es seit de Maizi&egrave;res Amtsantritt 2011 mannigfaltige Zusammenh&auml;nge gab, bei denen der Minister h&ouml;rte, dass der Euro Hawk nicht zulassungsf&auml;hig ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taz.de\/Kommentar-de-Maizire\/!121020\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Einf&uuml;hrende Stellungnahme des Ministers<\/strong><br>\nVerteidigungsminister Thomas de Maizi&egrave;re wurde am 31. Juli im Untersuchungsausschuss des Bundestages zum eingestellten Drohnen-Projekt Euro Hawk befragt. So &auml;u&szlig;erte er sich in seiner einf&uuml;hrenden Stellungnahme.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bmvg.de\/portal\/a\/bmvg\/!ut\/p\/c4\/NYzBCsIwEES_pR_gbioK1ltLL3oUROtF0mSJC01S1rS9-PE2h87AwPCYwReuDnpmpxPHoAd8Ymf43C_Q-9mB58DfRMKTB0vy3joIWQr4yHNLYGKglDNRSLymE52iwBglDZlMIisBttipsm1UqTaVv6o-Vtf7_lC1l-aWD0fRzmvsQtwZbT6Eo_enpS6KPwvNEgI!\/\">Bundesministerium der Verteidigung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> De Maizi&egrave;re hat seine Aufgabe gewechselt, er ist &ndash; wie die S&uuml;ddeutsche Zeitung richtig schreibt &ndash; vom Verteidigungsminister zum Selbstverteidigungsminister geworden.<br>\nZitat aus seiner Stellungnahme:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;Von Zulassungsproblemen habe ich erstmals im Rahmen einer allgemeinen Besprechung zu vielen R&uuml;stungsvorhaben am 1. M&auml;rz 2012 geh&ouml;rt. Sie wurden mir gegen&uuml;ber in dieser Besprechung als l&ouml;sbar dargestellt.&ldquo; Nach dieser Aussage ist in der &ouml;ffentlichen Diskussion der unzutreffende Eindruck entstanden, ich sei zwischen der R&uuml;stungsklausur im M&auml;rz 2012 und dem 13. Mai 2013 nie &uuml;ber Probleme beim Euro Hawk unterrichtet worden &hellip;<br>\nIm R&uuml;ckblick sage ich heute: Ich bedaure, dass ich mich am 5. Juni nicht klarer ausgedr&uuml;ckt habe. Den Eindruck, ich h&auml;tte nie &bdquo;etwas&ldquo; gewusst, wollte ich ganz sicher nicht hervorrufen. Ich habe diesen Eindruck korrigiert, in dem ich klargestellt habe, dass ich &uuml;ber l&ouml;sbare Probleme durchaus unterrichtet war.<br>\nUnd genauso war es auch: In verschiedenen Hintergrund-Informationen und Anlagen zu Gespr&auml;chsvorbereitungen wurden Probleme beschrieben, jedoch immer mit dem Hinweis, dass an einer L&ouml;sung gearbeitet werde und eine Entscheidung vorbereitet werde &hellip;<br>\nDies &auml;nderte sich mit der Entscheidungsvorlage, die mir am 13. Mai 2013 vorlag.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<p><em><strong>Anmerkung dazu:<\/strong> De Maizi&egrave;re berichtet in seiner Stellungnahme ellenlang dar&uuml;ber, welche Probleme es von Anfang an beim Euro Hawk gab und versuchte die Fehler seinen Vorg&auml;ngern in die Schuhe zu schieben: &bdquo;Man war zu optimistisch&ldquo;.<br>\nDie Vorw&uuml;rfe gegen&uuml;ber seinen Amtsvorg&auml;nger m&ouml;gen berechtigt sein, aber wenn es diese Probleme gab, warum hat gerade er sich in besonderer Weise sich sogar f&uuml;r bewaffnete Drohnen <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/drohnen-auf-dem-luftweg\/7390078.html\">eingesetzt<\/a>. Wusste er denn zu diesem Zeitpunkt, von den von ihm jetzt weitl&auml;ufig geschilderten Problemen seit Beginn des Projektes nichts?<br>\nEs widerspricht eigentlich allen Erfahrungen im Verh&auml;ltnis zwischen einem Minister und seinem Haus, dass wenn das Haus auf Probleme &ndash; egal ob in einem Informationsvermerk oder in einer <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Kommentar-de-Maizire\/!121020\/\">&bdquo;Entscheidungsvorlage&ldquo;<\/a> &ndash; hinweist, dass ein Minister sich &uuml;ber die Probleme nicht kundig macht und st&auml;ndig auf dem Laufenden halten l&auml;sst, zumal wenn man als einer der ersten Verteidigungsminister den Drohneneinsatz &ouml;ffentlich propagiert.<br>\nVor allem de Maizi&egrave;re  geh&ouml;rte doch offenbar zu denjenigen, die &bdquo;zu optimistisch&ldquo; und seinem Haus gegen&uuml;ber zu leichtgl&auml;ubig waren. Was ist das f&uuml;r einen, der sich doch als gro&szlig;en Administrator r&uuml;hmen l&auml;sst, f&uuml;r eine billige Ausrede zwischen Informationsvermerken und Entscheidungsvorlagen zu unterscheiden. Wenn man als politisch Verantwortlicher ausf&uuml;hrlich &uuml;ber Probleme berichtet bekommt, dann verl&auml;sst man sich &ndash; zumal bei einem so teuren Projekt &ndash; doch nicht darauf, dass das Haus diese f&uuml;r &bdquo;l&ouml;sbar&ldquo; h&auml;lt. Man fragt doch nach, wie die L&ouml;sung aussehen soll und bis wann eine L&ouml;sung erwartet werden kann. Es w&auml;re doch auch geradezu de Maizi&egrave;res Pflicht gewesen, auf seiner Ebene an der L&ouml;sung der Probleme mitzuarbeiten. Ein politisch verantwortlicher Minister ist doch nicht nur ein ausf&uuml;hrendes Organ seiner Ministerialb&uuml;rokratie.<br>\nEs ist doch ein ziemlich sch&auml;biges Schwarze-Peter-Spiel, wenn der Minister seinen Vorg&auml;ngern vorh&auml;lt: &bdquo;Nach meiner Bewertung h&auml;tte die Dimension der Probleme bereits nach ihrer Identifikation ernster genommen werden m&uuml;ssen.&ldquo; Warum hat er denn die Dimension der Probleme nicht &bdquo;ernster genommen&ldquo;? Wenn ein Minister mit dem Thema Drohnen offensiv in die &Ouml;ffentlichkeit geht, dann ist es doch grob fahrl&auml;ssig, wenn er sich nicht &uuml;ber die Probleme bei deren Zulassung nicht ausreichend informiert oder informieren l&auml;sst.<br>\nDe Maizi&egrave;re verh&auml;lt sich wie ein schlechter Beamter, er verweist auf die Zust&auml;ndigkeiten anderer und meint sich damit seiner Verantwortung entziehen zu k&ouml;nnen. Und mit dieser Haltung soll jemand &uuml;ber den Einsatz auf Leben und Tod von Soldaten entscheiden? Redet er sich &ndash; wenn die Zinns&auml;rge zur&uuml;ckkommen &ndash;  auch damit heraus er habe zwar &bdquo;Hintergrund-Informationen&ldquo; &uuml;ber die Gefahren aus seinem Haus erhalten, aber keine &bdquo;Entscheidungsvorlage&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht: Das Regime der Angst<\/strong><br>\nDie Macht der Banken und Enth&uuml;llungen &uuml;ber die totale &Uuml;berwachung der Bev&ouml;lkerung durch Geheimdienste zeigen: Wir m&uuml;ssen Freiheit und Demokratie vor dem Kapitalismus retten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theeuropean.de\/sahra-wagenknecht\/7230-freiheit-von-ueberwachung-und-wirtschaftszwaengen\">The European<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Neuberechnung des BIP: Wir steigern das Brutto-Gaga-Produkt<\/strong><br>\nDie USA geben heute neue Wirtschaftsdaten bekannt: Dank einer neuen Berechnung erh&ouml;ht sich das Bruttoinlandprodukt auf einen Schlag um Milliarden. Europa und die Schweiz ziehen nach. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) der USA wird auf einen Schlag um gegen 500 Milliarden Dollar gr&ouml;sser ausgewiesen als bisher. Das ist so, als ob sich Amerika kurzerhand die Volkswirtschaften Argentiniens oder Belgiens einverleiben w&uuml;rde. Die Zunahme ist das Resultat einer fundamentalen Revision der BIP-Berechnung. Die US-Statistiker werden die Ausgaben f&uuml;r Forschung und Entwicklung (F&amp;E) und f&uuml;r die Herstellung von immateriellen G&uuml;tern wie Filme, TV-Serien, B&uuml;cher oder Musik kapitalisieren. Bisher wurden solche Aufwendungen lediglich als Vorleistungen behandelt und vom Produktionswert abgezogen. Neu werden sie als Investitionen betrachtet und dem BIP hinzugerechnet. Die Revision basiert auf einem internationalen Standard, den eine Expertengruppe in der Statistikkommission der UNO entwickelt hat. Im System of National Accounts (SNA) legt sie die Konzepte, Definitionen und Regeln zur Berechnung des BIP fest, um die internationale Vergleichbarkeit zu gew&auml;hrleisten. wenn Lady Gaga einen Hit produziert oder Martin Scorsese einen Film macht, legt das die Basis f&uuml;r einen Strom zuk&uuml;nftiger Dienstleistungen &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelszeitung.ch\/konjunktur\/wir-steigern-das-brutto-gaga-produkt-470490#\">Handelszeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die USA sind die Ersten, die diese Neuordnung vornehmen. Deutschland wird im September 2014 nachziehen. Eine Zusammenfassung der Ver&auml;nderung und deren Implikationen bietet die amerikanische Statistikbeh&ouml;rde <a href=\"http:\/\/www.bea.gov\/scb\/pdf\/2013\/03%20March\/0313_nipa_comprehensive_revision_preview.pdf\">Bureau of Economic Analysis (BEA) [PDF -360 KB]<\/a>.<br>\nAm langj&auml;hrigen Trend langsamen Wachstums d&uuml;rfte dieser Einmaleffekt nichts &auml;ndern, wobei die Auswirkungenauf die Inflation noch unklar sind. Laut Brent Moulton vom BEA wird das neue BIP der USA bis in das Jahr 1929 <a href=\"http:\/\/www.ft.com\/intl\/cms\/s\/0\/52d23fa6-aa98-11e2-bc0d-00144feabdc0.html#axzz2ad68E6Xe\">zur&uuml;ckgerechnet<\/a>.<br>\nAllerdings wird sich das Verh&auml;ltnis zwischen den Bundesstaaten innerhalb der USA wird sich zugunsten der Bundesstaaten mit hohen F&amp;E-Ausgaben verschieben. So wird erwartet, dass das BIP von New Mexiko (Forschung in der R&uuml;stungsindustrie) um 10 Prozent und dasjenige von Maryland (Kampfflieger) um 6 Prozent &ldquo;w&auml;chst&rdquo;, w&auml;hren das BIP von Louisiana nur um 0,6 Prozent &ldquo;w&auml;chst&rdquo;. Langfristig d&uuml;rften diese Bundesstaaten bei gleichem F&amp;E-Anteil auseinanderdriften. &Auml;hnliches d&uuml;rfte sich auch weltweit ergeben, sodass sich z.B. Chinas Aufholjagd zu den USA wegen der geringeren F&amp;E-Ausgaben verz&ouml;gern wird. Innerhalb der EU d&uuml;rften weniger forschungsintensive Volkswirtschaften wie z.B. die baltischen Staaten oder Rum&auml;nien und Bulgarien zur&uuml;ckfallen. Ein wenig wirken die Neuerungen USA-lastig. So d&uuml;rfte der &ldquo;Hollywood&rdquo;-Effekt (immaterielle Verm&ouml;gensgegenst&auml;nde) gegen&uuml;ber anderen L&auml;ndern einmalig sein, aber auch der US-Aktienmarkt profitiert. Ein Aktienmarkt gilt dann als &uuml;berbewertet, wenn der Wert aller Aktien rund 90 bis 115 Prozent des BIP erreicht. Da das BIP steigt, k&ouml;nnen die US-Aktien frohgemut steigen. Das neue System d&uuml;rfte aber weltweit, vor allem nat&uuml;rlich im Euroland, in der Politik auf breite Akzeptanz sto&szlig;en, da die Schuldenkennziffern sinken.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung WL:<\/strong> Ich halte es f&uuml;r richtig, wenn staatliche Ausgaben f&uuml;r Bildung, Hochschule und Forschung nicht mehr als &bdquo;Konsum&ldquo; eingeordnet w&uuml;rden, sondern als Investitionen. Es ist doch absurd, wenn staatliche Gelder in &bdquo;Beton&ldquo; (Stra&szlig;en, Hoch- oder Tiefbauten etc.) in der Gesamtrechnung als &bdquo;Investitionen&ldquo; eingeordnet werden, Bildungs- oder Kulturmittel aber als &bdquo;Konsum&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bundesverfassungsgericht und Krisenpolitik der EZB &ndash; Gefahren und Chancen durch das OMT-Programm<\/strong><br>\nIm Juni hat das Bundesverfassungsgericht Experten zur Krisenpolitik der EZB angeh&ouml;rt. Vor allem ging es um die Frage: Beansprucht die EZB durch ihr Aufkaufprogramm f&uuml;r Staatsanleihen OMT (Outright-Monetary-Transactions-Programm) Kompetenzen, die ihr nicht &uuml;bertragen worden sind? Der Wirtschaftsdienst dokumentiert diese Stellungnahmen in der Juli-Ausgabe.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/neuewirtschaftswunder.de\/2013\/07\/31\/wirtschaftsdienst-exklusiv-bundesverfassungsgericht-und-krisenpolitik-der-ezb-gefahren-und-chancen-durch-das-omt-programm\/\">WirtschaftsWunder<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/ftdwirtschaftswunder.files.wordpress.com\/2013\/07\/431-454-zeitgespraech.pdf\">WirtschaftsWunder [PDF &ndash; 390 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es handelt sich um die Stellungnahmen der &Ouml;konomen Kai Konrad, Clemens Fuest, Harald Uhlig, Hans-Werner Sinn und Marcel Fratzscher. &ndash; F&uuml;r diejenigen, die es noch nicht wissen: Das WirtschaftsWunder findet man im Web nun unter <a href=\"http:\/\/www.neuewirtschaftswunder.de\">www.neuewirtschaftswunder.de<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Burnout als Folge der Organisation der Arbeit<\/strong><br>\nBurnout kann als die Krankheit der Gegenwart betrachtet werden. Burnout ist keine Modekrankheit, sondern eine Zeiterscheinung, und man kann aus dem Ph&auml;nomen Burnout viel &uuml;ber die Gegenwart lernen. Aber m&uuml;ssen sich Gewerkschaften damit befassen, oder sollen sie die Probleme nicht vielmehr den &Auml;rzten &uuml;berlassen? Mit der Brosch&uuml;re &bdquo;Burnout &ndash; eine Folge der neuen Organisation der Arbeit&ldquo; wollen wir zeigen: Man muss es nicht, aber es lohnt sich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/++co++f68bfc56-f9ce-11e2-b6a5-52540066f352\">Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Mehr Menschen leben auf der Stra&szlig;e<\/strong><br>\nDie Zahl der Wohnungslosen ist binnen zwei Jahren um 15 Prozent auf 248.000 im Jahr 2012 angestiegen. Darauf wies der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W), Thomas Specht, hin. Hohe Mietpreise in Ballungsr&auml;umen und ein unzureichendes Angebot an preiswertem Wohnraum, Verarmung der unteren Einkommensgruppen und Fehlentscheidungen bei Hartz-IV-F&auml;llen f&uuml;hrten zu diesem &ldquo;drastischen Anstieg&rdquo; der Zahl der Wohnungslosen, sagte Specht in Berlin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/wohnungslosenhilfe100.html\">tagesschau.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der Haifisch und der Riester-Vertrag &ndash; Verbrauchersch&uuml;tzer fordert staatlichen Fonds als Alternative<\/strong><br>\nWenn es um private Altersvorsorge geht, greift Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-W&uuml;rttemberg zu einem drastischen Vergleich: Ein &lsquo;Haifischbecken&rsquo; nennt er den Markt, und f&uuml;r ihn steht fest, wer dabei die Raubfische sind: &lsquo;Es sind die Berater, die den Verbrauchern nicht genau erkl&auml;ren k&ouml;nnen, welche Altersvorsorge f&uuml;r sie pers&ouml;nlich die beste ist&rsquo;, sagt Nauhauser mit Blick auf die Riester-Rente und die wachsende Zahl von Finanzberatern. &lsquo;Und die Regierung hat die Verbraucher ohne Not in dieses Haifischbecken geworfen.&rsquo; Daher f&auml;llt der Geldanlageexperte zum zehnj&auml;hrigen Bestehen der Riester-Rente auch ein drastisches Urteil: &lsquo;Sie hat ihre Ziele nicht erreicht.&rsquo; Es sei an der Zeit, &uuml;ber echte und vor allem verbraucherfreundliche Alternativen nachzudenken. An dieser Stelle bringt der Verbrauchersch&uuml;tzer die Skandinavier ins Spiel, die die Idee eines Pensions- oder Staatsfonds bereits umgesetzt haben. Nauhauser nennt dieses Modell &lsquo;Vorsorgefonds&rsquo;. Und der Name ist dem Experten der Verbraucherzentrale wichtig: &lsquo;Es geht darum, wieder Vertrauen herzustellen. Momentan spielen die Berater der Finanzindustrie eine entscheidende Rolle; sie sollen den Kunden eine ganz individuelle Altersvorsorge empfehlen &ndash; verfolgen aber ganz eigene Ziele.&rsquo; Millionen B&uuml;rger m&uuml;ssten &uuml;berlegen, wie sie in einem un&uuml;bersichtlichen Markt ihre Vorsorge am besten gestalten k&ouml;nnen &ndash; die Finanzdienstleister aber &uuml;berlegten sich in erster Linie, wie am meisten Geld in ihrer Branche h&auml;ngen bleibt. &lsquo;Das kann nicht funktionieren&rsquo;, sagt Nauhauser. &lsquo;Und es ist nicht zum Wohle der Verbraucher.&rsquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/z5G38q\/1454010\/Der-Haifisch-und-der-Riester-Vertrag.html\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Es gibt einen staatlichen Fonds f&uuml;r Altersvorsorge und dieser Fonds ist keine Alternative sondern das Original. Die Renten aus diesem Fonds waren einst sicher, reichten meistens f&uuml;r den Lebensabend, ist unkompliziert und hat die niedrigsten Verwaltungskosten. Es handelt sich um die Deutsche Rentenversicherung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Deutschland ein Wunderm&auml;rchen<\/strong><br>\nDeutschland gilt als die Wirtschaftslokomotive Europas mit geringer Arbeitslosigkeit, gesunden Staatsfinanzen und robustem Wachstum. Aber der Glanz entsteht mehr durch den d&uuml;stern europ&auml;ischen Hintergrund als durch eigenen Fortschritt. Tats&auml;chlich ist das Wachstum kaum h&ouml;her als vor zehn Jahren, als man es den kranken Mann Europas nannte. Kein Wunder: Weder der Arbeitsinput noch die Arbeitsproduktivit&auml;t haben  nachhaltig und\/oder schneller zugenommen als der langfristige Trend. Die stolzen Export&uuml;bersch&uuml;sse zeugen von  verschenktem Konsum und unterlassenen Investitionen in Deutschland, die als Grundlagen k&uuml;nftigen Wachstums fehlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/wiso\/10164.pdf\">Friedrich-Ebert Stiftung [PDF &ndash; 490 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Vertreter packen aus (Teil 2): Die geheimen Tricks der Finanzvertreter<\/strong><br>\nNur wer den Kunden zum Abschluss bringt, kann viel Geld verdienen. In vertraulichen Gespr&auml;chen verraten Vertreter ihre Verkaufstricks, wie sie ihre Kunden einspannen und wann sie die Brechstange herausholen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/vorsorge-versicherung\/nachrichten\/vertreter-packen-aus-teil-2-die-geheimen-tricks-der-finanzvertreter\/8562620.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wahlen in Simbabwe: Blogger enth&uuml;llt Korruption und Wahlf&auml;lschung<\/strong><br>\nMit brisanten Details &uuml;ber den Machthaber Robert Mugabe hat ein Internet-Aktivist den Wahlkampf in Simbabwe aufgemischt. Seit er im M&auml;rz seine Facebook-Seite lancierte, hat Baba Jukwa weit mehr Anh&auml;nger als die beiden Pr&auml;sidentschaftskandidaten gesammelt: W&auml;hrend Tsvangirais Seite rund 100 000 Fans z&auml;hlt und Mugabes etwa die H&auml;lfe davon, n&auml;hert sich Baba Jukwa inzwischen der Marke von 300 000 Followern. Mugabe scheint den Blogger als eine derart gro&szlig;e Bedrohung zu empfinden, dass er, nachdem Facebook eine Schlie&szlig;ung der Seite ablehnte, angeblich eine Belohnung von 300 000 US-Dollar auf dessen Festnahme aussetzte &ndash; bislang ohne Erfolg. Erstaunlich ist, dass Baba Jukwa nicht nur &uuml;ber Korruption, Einsch&uuml;chterung oder Wahlf&auml;lschungen schreibt, sondern oft auch gleich noch die Telefonnummern der daf&uuml;r verantwortlichen Polizeibeamten oder Politiker mitliefert, so dass seine Fans dort anrufen und ihrer Emp&ouml;rung Luft machen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/wahlen-in-simbabwe-blogger-enthuellt-korruption-und-wahlfaelschung\/8575218.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Inzwischen hat sich Mugabes Partei zum Sieger erkl&auml;rt und die Wahlbeobachter der Afrikanischen Union bezeichneten pflichtschuldig die Wahlen auf den ersten Blick als &ldquo;friedlich, ordentlich, frei und fair&rdquo;. Simbabwes Edward Snowden ist da ganz <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/pages\/Baba-Jukwa\/232224626922797?fref=ts\">anderer Meinung<\/a>:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&ldquo;Please Zimbabwe be ready for total actions. This time it&rsquo;s not a kitchen party we are fighting till the last drop, we can&rsquo;t allow evil people to manipulate the people&rsquo;s will. We are just waiting for the call from Tsvangirai, Welshman and Dabengwa to go on streets and show the world what we want. Whatever, Zuma-Dlamini and her team says we won&rsquo;t tolerate a manipulated situation. Let&rsquo;s unite and fight forever.  This country will never be the same again, we are heading for a fight whether the world likes it or not.&rdquo;<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Baba Jukwa ist gewiss nicht ein neutraler Blogger, der sich darauf beschr&auml;nkt, geheim gehaltene Informationen der &Ouml;ffentlichkeit zug&auml;nglich zu machen. Er mischt sich ein und auf seiner Seite tummelt sich ein sehr disparates Publikum, das auch zur Gewalt aufruft, seltsame Propheten zitiert und viel  Schwulenfeindliches von sich gibt. Dennoch, Baba Jukwa zeigt, wie man &uuml;ber die sozialen Netzwerke mit Informationen und Meinungen, die sich eine unterdr&uuml;ckte und angepasste Presse nicht leisten kann, Autokraten angehen kann.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung JB:<\/strong> Die Diskussion &uuml;ber die politische und menschliche Katastrophe in Simbabwe ist sehr komplex. Leider wird sie in den westlichen Medien grotesk vereinfacht. Der b&ouml;se &bdquo;afrikanische Hitler&ldquo; Mugabe, der das Land in ein wirtschaftliches und politisches Chaos gef&uuml;hrt hat, mit seinen Schl&auml;gertrupps hier, und der gute demokratische Oppositionsf&uuml;hrer Tsvangirai dort, der das Land in eine bessere Zukunft f&uuml;hren kann. Schwarz-\/Wei&szlig;bilder stellen die Realit&auml;t meist verzerrt dar, so auch in diesem Fall. Robert Mugabe ist zweifelsohne ein brutaler Despot, der Menschenrechte und demokratische Prinzipien mit F&uuml;&szlig;en tritt. Er ist auch ein wirtschaftspolitischer Dilettant, der eine signifikanten Anteil an der Misere des Landes hat. Aber er ist auch ein Opfer der Umst&auml;nde und Morgan Tsvangirai ist keinesfalls der edle Volksheld, als der er dargestellt wird. Ich hatte dazu vor f&uuml;nf Jahren mal einen kleinen Artikel <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/366\/unser-mann-in-harare\">geschrieben<\/a>, der sich mit einem Artikel Tsvangirai-Artikel im Guardian besch&auml;ftigt, in dem er den Westen zu einer milit&auml;rischen Intervention in Simbabwe aufruft.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Chemiewaffen-Vorw&uuml;rfe: UN schicken Inspektoren nach Syrien<\/strong><br>\nDie Vereinten Nationen wollen ein Expertenteam nach Syrien schicken. Es soll die Vorw&uuml;rfe an Machthaber Assad zum Einsatz von Chemiewaffen pr&uuml;fen. Drei Besuche hat Damaskus gestattet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/chemiewaffen-vorwuerfe-un-schicken-inspektoren-nach-syrien-1.1735957\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p>Dazu passt: <strong><a href=\"http:\/\/www.wdr.de\/tv\/monitor\/sendungen\/2013\/0704\/giftgas.php5\">MONITOR (WDR)<\/a><\/strong><\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;Wir haben Proben, wo wir nicht wissen, wo sie herkommen. Wir haben Patienten, wo wir nicht wissen, auf welcher Seite sie standen. Wir wissen nicht, wie lange das Material transportiert wurde. Und wir wissen nicht, auf welche Weise es untersucht wurde. Sodass ich jetzt von au&szlig;en sagen muss, von dem, was bekannt ist, haben wir keinen Hinweis darauf oder keinen Beleg daf&uuml;r, dass Sarin eingesetzt wurde.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Afghanistan: Bundestag verliert Krieg<\/strong><br>\nSie haben alles daran gesetzt, den Krieg in Afghanistan aus dem Bundestagswahlkampf herauszuhalten. Weder die amtierende schwarz-gelbe Regierungskoalition noch SPD und Gr&uuml;ne wollen sich gern daran erinnern lassen, dass sie seit 2001 die Okkupation des Landes am Hindukusch stramm mitgetragen haben. Auch deshalb wurde das Afghanistan-Mandat f&uuml;r die Bundeswehr Anfang des Jahres von 435 der 620 Bundestagsabgeordneten gleich bis Februar 2014 verl&auml;ngert &ndash; um jede Debatte dar&uuml;ber vor der Wahl zu vermeiden. Die meisten Massenmedien haben ohnehin l&auml;ngst vergessen, wie sie damals Jubelberichte &uuml;ber afghanische M&auml;dchen verbreiteten, die dank der NATO-Soldaten endlich ihren Schleier ablegen konnten. Doch nun f&auml;llt ihnen die Realit&auml;t auf die F&uuml;&szlig;e. W&auml;hrend am Montag f&uuml;r die Kameras aus dem afghanischen Masar-i-Scharif kommende Bundeswehrfahrzeuge im t&uuml;rkischen Schwarzmeerhafen Trabzon nach Deutschland verschifft wurden, meldete die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf das afghanische Verteidigungsministerium, dass allein an diesem Tag mindestens 100 Menschen den K&auml;mpfen zwischen Regierungstruppen und Aufst&auml;ndischen zum Opfer gefallen seien.<br>\nAnfang Juli berichtete die New York Times sogar, die USA w&uuml;rden &raquo;aus &Auml;rger &uuml;ber Karsai&laquo; erw&auml;gen, ihre Truppen im kommenden Jahr vollst&auml;ndig vom Hindukusch abzuziehen, nachdem US-Pr&auml;sident Barack Obama und Karsai ihre Differenzen nicht h&auml;tten beilegen k&ouml;nnen. Ohne die USA aber g&auml;be es kaum eine Basis f&uuml;r einen Verbleib der Bundeswehr in Afghanistan. Aus einem Etikettenschwindel &ndash; der bisherige &raquo;Kampfeinsatz&laquo; sollte zu einem &raquo;Stabilisierungsauftrag&laquo; umgetauft werden, f&uuml;r den bis zu 800 Soldaten in Afghanistan bleiben sollten &ndash; w&uuml;rde tats&auml;chlich ein Abzug werden &hellip;<br>\nSchon im Juni hatte auch der EU-Geheimdienst INTCEN in Br&uuml;ssel den Krieg in Afghanistan verloren gegeben und als Perspektive des Landes eine &raquo;Zweiteilung in einen von Taliban beherrschten Teil und ein vom organisierten Verbrechen diktiertes Gebiet&laquo; prognostiziert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/07-30\/061.php\">junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben schon lange davor gewarnt, dass sich der Afghanistankrieg sich vietnamisiere samt schm&auml;hlichem Abzug des Westen (<a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=4120#h15\">hier<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=7807#h01\">hier<\/a>).<br>\nDie oben erw&auml;hnte Einsch&auml;tzung eines Vertreters des EU-Geheimdienstes INTCEN &uuml;ber das &ldquo;wahrscheinlichste Szenario in der Post-2014-Zeit&rdquo; vor den Mitgliedern der Arbeitsgruppe &ldquo;Terrorismus&rdquo; des &ldquo;Politischen und Sicherheitspolitischen Komitees&rdquo; des Europ&auml;ischen Rates erfolgte am 21. Juni &ndash; drei Tage, bevor die Bundesregierung ihren aktuellen <a href=\"http:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/cae\/servlet\/contentblob\/649664\/publicationFile\/181975\/130624_Zwischenbericht_Juni_2013.pdf\">Zwischenbericht [PDF &ndash; 1.1 MB]<\/a> &uuml;ber die Fortschritte in Afghanistan vorlegte:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&ldquo;Heute sind die ANSF [Afghanische Sicherheitskr&auml;fte] in der Lage, die meisten Angriffe der RFK [Regierungsfeindliche Kr&auml;fte] eigenverantwortlich oder mit verminderter Beratung und Unterst&uuml;tzung durch die ISAF abwehren zu k&ouml;nnen. Darin sieht die Bundesregierung einen Beleg f&uuml;r die starke Motivation der ANSF und den Erfolg der Ausbildung und Beratung der ANSF durch die Bundeswehr, die deutschen Polizeiausbilder und die Partner im Rahmen von ISAF und EUPOL, der Europ&auml;ischen Polizeiausbildungsmission.&rdquo;<\/p><\/blockquote>\n<p><em>In der &ldquo;nur f&uuml;r den Dienstgebrauch&rdquo; gekennzeichneten Zusammenfassung des Referats aus dem Ausw&auml;rtigen Amt hei&szlig;t es: &ldquo;Derzeitiger Zustand der n&ouml;rdlichen afg. Provinz Baghlan wurde mit ihrer Zweiteilung in einen von Taliban beherrschten Teil und ein vom organisierten Verbrechen diktiertes Gebiet mit relativer Stabilit&auml;t und geringer Insurgenz, solange sich beide Interessensph&auml;ren nicht ins Gehege kommen, als m&ouml;glicherweise beispielhaft f&uuml;r die Lage in Afghanistan nach dem Abzug internationaler Truppen 2014 vorgestellt.&rdquo; Der St&uuml;tzpunkt &ldquo;Post North&rdquo; in der nordafghanische Provinz Baghlan wurde am 15. Juni von der Bundeswehr an die <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/06-29\/061.php\">einheimischen Truppen &uuml;bergeben<\/a>. &ndash; Man lernt nie aus: Die EU hat mit dem EU Intelligence Analysis Centre eine Art Geheimdienst. Das EU INTCEN ist Bestandteil des Europ&auml;ischen Ausw&auml;rtigen Dienstes und wertet &ouml;ffentlich zug&auml;ngliche Quellen, diplomatische Berichte, Antworten von den Mitgliedsstaaten auf spezifische Anfragen  sowie Satellitendaten des Satellitenzentrum der EU aus und verdichtet sie zu au&szlig;en- und sicherheitspolitische Analysen. Soweit bekannt, einzige Quelle ist ein Papier von Mai&rsquo;a K. Davis Cross, verf&uuml;gt EU INTCENT &uuml;ber keinen Gegennachrichtendienst und es f&uuml;hrt <a href=\"http:\/\/www.offiziere.ch\/?p=9563\">keine versteckte Nachrichtenbeschaffung durch<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Nominierungen zur Bundestagswahl: Parteien stellen kaum Migranten auf<\/strong><br>\nPhilipp R&ouml;sler ist der wohl prominenteste deutsche Politiker mit Migrationshintergrund. Auch nach der Bundestagswahl werden an seine Prominenz nur wenige Migranten heranreichen &ndash; denn die Parteien stellen kaum Migranten auf. Nicht einmal vier Prozent derer, die im September auf Parteilisten oder direkt f&uuml;r den Bundestag kandidieren, haben einen Migrationshintergrund, sind also Nachkommen von Einwanderern oder selbst eingewandert.  Wie der &bdquo;Mediendienst Integration&ldquo; in einer Umfrage unter den Parteizentralen in Bund und L&auml;ndern herausfand, sind Migranten bei Gr&uuml;nen und Linken am st&auml;rksten vertreten. F&uuml;r die Gr&uuml;nen gehen bundesweit 23 Migrantinnen und Migranten ins Rennen, f&uuml;r die Linke 18 &ndash; ebenso viele wie in der SPD &ndash; und f&uuml;r die FDP und die Piraten neun beziehungsweise sieben. Die CDU hat bundesweit nur sechs Migranten aufgestellt, die bayerische Schwester CSU keinen einzigen. Noch geringer d&uuml;rfte der tats&auml;chliche Anteil von Migranten im neuen Bundestag sein. Er l&auml;ge nach den &ndash; freilich etwas unsicheren &ndash; Sch&auml;tzungen des Mediendiensts f&uuml;r die Zahl der aussichtsreichen Pl&auml;tze bei nur drei Prozent aller Abgeordneten. Ihr Anteil an der deutschen Wohnbev&ouml;lkerung betr&auml;gt dagegen knapp 20 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/nominierungen-zur-bundestagswahl-parteien-stellen-kaum-migranten-auf\/8532334.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Studienqualit&auml;tsmonitor 2012<\/strong><br>\nNur einige Bereiche der Studiensituation werden von den Studierenden recht gut beurteilt, d.h. mindestens zwei von drei Studierenden geben gute Bewertungen ab. Dazu geh&ouml;ren das Engagement der Lehrenden in Lehre und Beratung, der Ertrag der Beratung sowie die Zug&auml;nglichkeit zu Bibliotheken und EDV-Einrichtungen &hellip;<br>\nF&uuml;r die meisten nachgefragten Bereiche der Studienqualit&auml;t gelangen die Studierenden 2012 zu vergleichsweise besseren Urteilen als noch 2008. So wird die Studierbarkeit besser beurteilt, ebenso die Organisation und Abstimmung der Lehre, die didaktische Vermittlung, die Betreuung im Studium, die Forschungs- und Praxisbez&uuml;ge, die Betreuung durch Lehrende und die Beratung, die r&auml;umliche und technische Ausstattung, der Zugang zu Bibliotheken und EDV, sowie die Service- und Beratungseinrichtungen der Hochschulen. Die Studienbedingungen haben sich demnach verbessert. Dennoch sind etwas mehr Studierende als 2008 bereits mit ihrem Studium in Verzug geraten und liegen hinter ihrer urspr&uuml;nglichen zeitlichen Planung zur&uuml;ck &hellip;<br>\nEntgegen der &uuml;berwiegend positiven Entwicklung in vielen Bereichen sind die wahrgenommenen Studienertr&auml;ge zur&uuml;ckgegangen, vor allem f&uuml;r die Autonomie, f&uuml;r das fach&uuml;bergreifende und kritische Denken sowie f&uuml;r die Besch&auml;ftigungsf&auml;higkeit &hellip;<br>\nDie Urteile der Studierenden zu den verschiedenen Bereichen der Studienqualit&auml;t fallen an Fachhochschulen meist besser aus als an den Universit&auml;ten &hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.his.de\/pdf\/24\/sqm2012.pdf\">HIS Projektbericht [PDF &ndash; 1.3 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkungen des freien Zusammenschlusses der StudentInnenschaften (fzs):<\/strong> &rdquo; &hellip; <a href=\"http:\/\/www.fzs.de\/show\/308153.html\">kaum Studierbarkeit, wenig Reflexion, viel Arbeit<\/a> &hellip;&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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