{"id":18174,"date":"2013-08-03T12:28:19","date_gmt":"2013-08-03T10:28:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18174"},"modified":"2015-08-10T11:06:28","modified_gmt":"2015-08-10T09:06:28","slug":"igmetall-greift-in-den-wahlkampf-ein-mit-einem-lob-fur-die-agenda-2010-und-die-gute-wirtschaftliche-verfassung-des-landes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18174","title":{"rendered":"IGMetall greift in den Wahlkampf ein &#8211; mit einem Lob f\u00fcr die Agenda 2010 und \u201edie gute wirtschaftliche Verfassung des Landes\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Ein Leser der NachDenkSeiten machte uns auf die Augustausgabe der zentralen Publikation der IG-Metall aufmerksam. &bdquo;Ein sensationeller Gastkommentar von Herrn Alfons Frese befindet sich in der aktuellen <a href=\"http:\/\/www.igmetall.de\/SID-FDFDD24F-6920EA6A\/internet\/docs_metall_08_2013_c1c196a147d36a6a48631b2b7bfc242c22514249.pdf\">&sbquo;metallzeitung&rsquo; auf den Seiten 14 und 15 [PDF &ndash; 5 MB]<\/a>.&ldquo; Sensationell ist in der Tat einiges an diesem Text des stellvertretenden Ressortleiters Wirtschaft beim Berliner Tagesspiegel. Von <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong><br>\n<!--more--><br>\n<strong>Zun&auml;chst noch eine Information zum Medium und zur Einbettung des Gastkommentars:<\/strong><br>\nDie metallzeitung ist die zentrale Publikation der IG-Metall; sie wird jedem Mitglied monatlich direkt nach Hause geschickt. Ihre Auflage liegt bei knapp 2,3 Millionen. Herausgeber sind der Vorsitzende Berthold Huber, sein Stellvertreter Detlef Wetzel und Bertin Eichler.<br>\nDie Augustausgabe d&uuml;rfte die vorletzte Ausgabe vor der Bundestagswahl vom 22. September sein. Der Gastkommentar wird im Inhaltsverzeichnis auf Seite 2 angek&uuml;ndigt. Dort wird zugleich festgestellt, dass die IG-Metall &bdquo;als Einheitsgewerkschaft &hellip; keine Wahlempfehlung&ldquo; abgebe. <\/p><p><strong>Nun zur Sache:<\/strong><br>\nKurz nach Gr&uuml;ndung der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft am 12. Oktober 2000 durch die Metall- und Elektro-Arbeitgeber kam mir die Idee zur Gr&uuml;ndung einer kritischen Internetseite. Sie sollte <strong>eine<\/strong> St&uuml;tze beim Aufbau einer Gegen&ouml;ffentlichkeit zur mit 100 Millionen DM gerade begonnenen Propaganda der Metallarbeitgeber werden. Damals habe ich versucht, die IG-Metall und auch den DGB als Partner des Projektes zu gewinnen. Das schien mir logisch zu sein. Ich betrachtete die Gewerkschaften als nat&uuml;rlichen Partner beim Versuch, &uuml;ber wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenh&auml;nge aufzukl&auml;ren und die Propaganda der Gegenseite aufzudecken.<br>\nAus der Partnerschaft wurde nichts. Das Projekt, die NachDenkSeiten, ging dann dank der Bereitschaft Wolfgang Liebs zur gemeinsamen Herausgeberschaft 2003 ohne Unterst&uuml;tzung einer gro&szlig;en Organisation an den Start.<br>\nTrotz einer gewissen Entt&auml;uschung halte ich die IG-Metall, die anderen Einzel-Gewerkschaften und den DGB nach wie vor f&uuml;r wichtig. Sie m&uuml;ssten aufkl&auml;ren, sie m&uuml;ssten die neoliberale Ideologie bek&auml;mpfen und sie m&uuml;ssten alles tun, um den im letzten Jahrzehnt mit Leiharbeit und Minijobs ausgeweiteten Niedriglohnsektor auszutrocknen.<br>\nSie m&uuml;ssten beispielsweise dar&uuml;ber aufkl&auml;ren, dass die Agenda 2010 nicht nur erfunden worden ist, um Sozialmissbrauch zu bek&auml;mpfen und die Arbeitsverwaltung neu zu ordnen. Die Agenda 2010 mit Hartz etc. hatte die zentrale Funktion, mit Niedrigl&ouml;hnen und einer De-facto-Zerst&ouml;rung der Arbeitslosenversicherung die L&ouml;hne insgesamt zu dr&uuml;cken. Die Agenda 2010 hat nachweisbar die Marktmacht der Gewerkschaften geschw&auml;cht.<br>\nDie Gewerkschaften w&auml;ren deshalb der nat&uuml;rliche Gegner der Agenda 2010 und m&uuml;ssten f&uuml;r eine fundamentale Korrektur streiten, gerade auch jetzt vor den Wahlen. <\/p><p><strong>Auf diesem Hintergrund einige Anmerkungen zu den Hauptbotschaften des zentralen Gastkommentars in der metallzeitung:<\/strong><\/p><ol>\n<li>Kommentator Alfons Frese gibt vor, nicht f&uuml;r Angela Merkel zu werben sondern f&uuml;r Steinbr&uuml;ck. Tats&auml;chlich lenkt er Wasser auf die M&uuml;hlen der Hauptbotschaften der Bundeskanzlerin und CDU Vorsitzenden. &bdquo;Den meisten von uns&ldquo; gehe es gut. Unser Land befinde sich in einer guten wirtschaftlichen Verfassung. Es sei allerdings schwer zu kl&auml;ren, ob es einen Zusammenhang zwischen acht Jahren Regierung Merkel und dieser guten wirtschaftlichen Verfassung unseres Landes g&auml;be. &ndash; Der Kommentator legt quasi nahe, diesen Zusammenhang zu sehen. Dazu besch&ouml;nigt er die wirtschaftliche Lage, er &uuml;bersieht die vielen Arbeitslosen, er &uuml;bersieht die vielen prek&auml;ren Arbeitsverh&auml;ltnisse, er &uuml;bersieht auch den zunehmenden Stress, dem gerade viele Metaller in den Betrieben ausgesetzt sind.<\/li>\n<li>Diese Missachtung der Lage vieler arbeitenden Menschen kommt auch in der &Uuml;berschrift des Artikels zum Ausdruck. &bdquo;Schluss mit Siesta&ldquo; hei&szlig;t es dort.&nbsp;Will die IG-Metall den Eindruck vermitteln, es gehe uns rund um zu gut? Mag ja sein, dass sich der Berliner Wirtschaftsjournalist und sein Milieu wie im Zustand der Siesta f&uuml;hlen. F&uuml;r meinen Nachbarn, der bei Daimler am Band schafft, und seine Kolleginnen und Kollegen gilt das nicht. Der falsche Zungenschlag des Kommentartors dient de facto der Vorbereitung einer Agenda 2020 mit weiteren sozialen Einschnitten und fortgesetztem Druck auf die L&ouml;hne. Das gilt unbeschadet der Tatsache, dass der Autor im weiteren Verlauf seines Kommentars auch vern&uuml;nftige Vorschl&auml;ge unterst&uuml;tzt. Er verlangt einen starken Staat, h&ouml;here Steuern auf Einkommen und Verm&ouml;gen zu Gunsten von Investitionen und er verlangt immerhin auch h&ouml;here L&ouml;hne, nicht zuletzt f&uuml;r Krankenschwestern und Erzieher. Aber diese vern&uuml;nftigen Einlassungen des Gastkommentators werden erschlagen von dem sonstigen Wahnsinn im Text.<\/li>\n<li>Kommentator Frese unterst&uuml;tzt die Hauptlinie der neoliberalen Ideologie: &bdquo;Globalisierung und Demografie&ldquo; h&auml;tten &bdquo;Auswirkungen&ldquo; auf &bdquo;Arbeitsmarkt und Sozialsysteme&ldquo; verlangt, die Kanzler Kohl nicht erkannt h&auml;tte, daf&uuml;r dann Schr&ouml;der mit der Agenda 2010. Hier wird also im Zentralorgan der IG-Metall der zentrale Stuss unterst&uuml;tzt,\n<ul>\n<li>wonach die demographische Entwicklung den Umbau der Altersvorsorge verlangt habe &ndash; mit Verringerung der Leistungsf&auml;higkeit der Gesetzlichen Rente und dem Aufbau einer Privatvorsorge &uuml;ber Riester-Rente, Entgeltumwandlung und Metallrente zum Beispiel. Heute wissen selbst Bef&uuml;rworter dieser Art von Privatisierung, dass dies ein Irrweg ist, der wesentlich zur drohenden Altersarmut beitr&auml;gt.<\/li>\n<li>Der Kommentator unterst&uuml;tzt mit diesen Einlassungen auch die Ver&auml;nderungen auf dem Arbeitsmarkt: Hartz IV, Ausbau der Leiharbeit, die &Uuml;berantwortung der Arbeitsverwaltung an Wirtschaftsinteressen, die damit verbundene Schw&auml;chung des Arbeitnehmer- und Gewerkschaftseinflusses auf diese f&uuml;r Arbeiter und Angestellte wichtigen Institutionen. Dort herrscht jetzt der Geist der Arbeitgeber und der Unternehmensberater.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Der Kommentator der metallzeitung hat offensichtlich wenig Ahnung von wirtschaftlichen Zusammenh&auml;ngen: &ldquo;Doch inzwischen k&uuml;hlt die chinesische Wirtschaft ab und die Rezession in S&uuml;deuropa belastet zunehmend deutsche Exportfirmen,&rdquo; schreibt er. &ndash; Der fr&uuml;here IG Metaller, dem ich den Hinweis auf den Kommentar verdanke, schreibt dazu: &bdquo;Bestehen zwischen der so wunderbaren Agenda 2010, der exportorientierten deutschen Wirtschaft und dieser f&uuml;r deutsche Exportfirmen so b&ouml;sen Rezession in S&uuml;deuropa m&ouml;glicherweise irgendwelche Zusammenh&auml;nge??&ldquo;<\/li>\n<li>Kommentator Frese sch&uuml;rt die Angst vor dem Verlust der Wettbewerbsf&auml;higkeit und bl&auml;st damit in das gleiche Horn wie Angela Merkel. Er warnt vor steigenden Energiepreisen. W&ouml;rtlich:<br>\n<blockquote><p>&ldquo;W&auml;hrend die USA mithilfe sinkender Energiepreise (infolge des Frackings) eine Reindustrialisierung erleben, gef&auml;hrden wir die Basis unseres Wohlstands: die Industrie.&rdquo;<\/p><\/blockquote>\n<p>Verstehe ich das richtig? Diplom-Politologe Frese als Freund des Frackings? Hauptsache sinkende Energiepreise!<\/p><\/li>\n<li>Der Kommentator der Metallzeitung pl&auml;diert daf&uuml;r, w&auml;hlen zu gehen und wirbt f&uuml;r Peer Steinbr&uuml;ck. Das ist sein gutes Recht. Aber er sollte uns dazu nicht hinters Licht f&uuml;hren wollen. Das versucht er, indem er gravierende Unterschiede zwischen Steinbr&uuml;ck und Merkel konstruiert. So beklagt er bei Merkel mit Recht, dass sie mit hunderten von Milliarden Euro Banken rettete. Hat der Mann vergessen, dass Merkel diese enorme Belastung f&uuml;r uns zusammen mit Peer Steinbr&uuml;ck arrangiert hat? Die Rettung der IKB, die Rettung der HRE, der Bankenrettungsschirm &ndash; soll das ohne und im Widerstreit zum damaligen Finanzminister Steinbr&uuml;ck in Szene gesetzt worden sein? &ndash; Der Mann h&auml;lt uns f&uuml;r bl&ouml;d. &ndash; Er vertraut darauf, dass Steinbr&uuml;ck einen starken Staat will und die Steuern auf hohe Einkommen und Verm&ouml;gen erh&ouml;hen will. Da muss man ja wohl fragen d&uuml;rfen: Sind die Schuldenbremse und die Sparpropaganda und damit die Schw&auml;chung der staatlichen Leistungsf&auml;higkeit an Peer Steinbr&uuml;ck vorbei und gegen seinen Widerstand betrieben worden? Glaub der Autor, Peer Steinbr&uuml;ck werde das im Kommenar vorgeschlagene &ouml;ffentliche Investitionsprogramm durchsetzen? Peer Steinbr&uuml;ck hat noch 2008 unmittelbar vor dem Beschluss der beiden Konjunkturpakete gegen solche Programme polemisiert. Will Autor Frese die IGMetaller &bdquo;verarschen&ldquo;? &ndash; so muss man in der Sprache des Ruhrkumpels im Stahlwerk fragen.<\/li>\n<\/ol><p>Wenn die IG-Metall bei einem Quasi-Aufruf zur Bundestagswahl die Interessen ihrer Mitglieder vertreten wollte, dann m&uuml;sste sie f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung jener Kandidatinnen und Kandidaten bei SPD, bei den Gr&uuml;nen und vor allem bei der Linkspartei werben, die gegen die neoliberale Ausrichtung auch von SPD und Gr&uuml;nen antreten. Warum tut die IG-Metall dies nicht? Warum nutzt sie ihr Zentralorgan nicht, um jene Kolleginnen und Kollegen zu unterst&uuml;tzen, die Widerstand leisten gegen Agenda 2010 und Agenda 2020. Die Propaganda f&uuml;r die Fortsetzung der so genannten Reformen, die Propaganda mit der zentralen Behauptung, den meisten von uns ginge es gut und wir verdankten dies den Reformen, wird von den finanziell und publizistisch M&auml;chtigen uach im vorfeld der Wahl vom 22.9.2013 massiv betrieben. In dieser Situation w&auml;re es ein notwendiger Akt der Aufkl&auml;rung, wenn eine gro&szlig;e Gewerkschaft wie die IG-Metall dagegen aufst&uuml;nde, statt im gro&szlig;en Brei der arbeitnehmerfeindlichen S&uuml;lze mit zu schwimmen.<\/p><p><strong>Anlage:<\/strong><\/p><p><strong>Was der Autor Frese sonst so schreibt:<\/strong><\/p><p>Zum Beispiel polemisiert er gegen die Rekomunalisierung des Stromnetzes in Berlin:<\/p><p>15.07.2013 12:25 Uhr<br>\n<strong>Konzession f&uuml;r das Berliner Stromnetz wird neu vergeben<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/konzession-fuer-das-berliner-stromnetz-wird-neu-vergeben-veb-energie\/8495718.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p><p>13.07.2013 11:22 Uhr<br>\n<strong>R&uuml;ckkauf der Energieversorgung in Berlin:&nbsp;Wirtschaftssenatorin Yzer will kein Stromnetz<\/strong><br>\nBerlins Wirtschaftssenatorin warnt vor &bdquo;teuren Experimenten&ldquo; und will weder das Netz von Vattenfall noch ein eigenes Stadtwerk. Am 3. November&hellip; Von Alfons Frese<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/rueckkauf-der-energieversorgung-in-berlin-wirtschaftssenatorin-yzer-will-kein-stromnetz\/8491366.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p><p>12.07.2013 17:22 Uhr<br>\n<strong>Berliner Energietisch<br>\nWirtschaftssenatorin warnt vor Kauf des Stromnetzes<\/strong><br>\nCornelia Yzer warnt vor R&uuml;ckkauf des Stromnetzes. Nach dem Erfolg des Berliner Energietisches werden die B&uuml;rger am 3. November 2013 dar&uuml;ber&hellip;<br>\nVon Alfons Frese<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/berliner-energietisch-wirtschaftssenatorin-warnt-vor-kauf-des-stromnetzes\/8491148.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Leser der NachDenkSeiten machte uns auf die Augustausgabe der zentralen Publikation der IG-Metall aufmerksam. &bdquo;Ein sensationeller Gastkommentar von Herrn Alfons Frese befindet sich in der aktuellen <a href=\"http:\/\/www.igmetall.de\/SID-FDFDD24F-6920EA6A\/internet\/docs_metall_08_2013_c1c196a147d36a6a48631b2b7bfc242c22514249.pdf\">&sbquo;metallzeitung&rsquo; auf den Seiten 14 und 15 [PDF &ndash; 5 MB]<\/a>.&ldquo; Sensationell ist in der Tat einiges an diesem Text des stellvertretenden Ressortleiters Wirtschaft beim Berliner Tagesspiegel.<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18174\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[110,109,11,190],"tags":[742,315,288,312,253],"class_list":["post-18174","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-agenda-2010","category-gewerkschaften","category-strategien-der-meinungsmache","category-wahlen","tag-ig-metall","tag-merkel-angela","tag-prekaere-beschaeftigung","tag-reformpolitik","tag-steinbrueck-peer"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18174","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18174"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18174\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18176,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18174\/revisions\/18176"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18174"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18174"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18174"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}