{"id":18222,"date":"2013-08-08T08:31:39","date_gmt":"2013-08-08T06:31:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18222"},"modified":"2015-11-09T13:09:35","modified_gmt":"2015-11-09T12:09:35","slug":"hinweise-des-tages-1939","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18222","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18222#h01\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18222#h02\">Ausbeutungsmodell Werkvertr&auml;ge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18222#h03\">Hinweis im Fall Hoene&szlig;: Hunderte Millionen in der Schweiz?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18222#h04\">Baukonzerne am Abgrund<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18222#h05\">Fr&uuml;here F&uuml;hrung der BayernLB muss vor Gericht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18222#h06\">Dickes Ende: Wenn Fonds abgewickelt werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18222#h07\">Werner R&uuml;gemer: Die unterwanderte Demokratie &ndash; Der Marsch der Lobbyisten durch die Institutionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18222#h08\">Vetternwirtschaft &uuml;ber den Wolken <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18222#h09\">Radioaktives Grundwasser aus Fukushima flie&szlig;t in den Pazifik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18222#h10\">&bdquo;Hilfe, mein Campus st&uuml;rzt ein!&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18222#h11\">Bundestagswahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18222#h12\">Der Preis des Journalismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18222#h13\">Paul Krugman: Republicans Against Reality  &ndash;  Der Kampf der Republikaner gegen die Realit&auml;t<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18222#h14\">Klickfarmen in Bangladesch Gekaufte Freunde<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18222&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ex-NSA-Chef: Spionageprogramm XKeyScore ist eine gute Nachricht<\/strong><br>\nDer ehemalige NSA-Direktor Michael Hayden hat gegen&uuml;ber CNN die grundlegenden Aussagen des Guardian und Edward Snowdens &uuml;ber das Spionageprogramm XKeyScore best&auml;tigt. Auf die Frage, ob es wahr sei, dass NSA-Analysten ohne vorherige Autorisierung gewaltige Datenbanken voller E-Mails, Chats und den Listen der besuchten Internetseiten von Millionen Individuen durchsuchen k&ouml;nnten, antwortete er kurz und knapp: &ldquo;Ja.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Ex-NSA-Chef-Spionageprogramm-XKeyScore-ist-eine-gute-Nachricht-1931276.html\">heise.de<\/a><\/li>\n<li><strong>CSU-Politiker fordert Pornofilter f&uuml;r deutsche Internetnutzer<\/strong><br>\nNach britischem Vorbild sollten auch in Deutschland Filter und Altersbeschr&auml;nkungen eingef&uuml;hrt werden, um Kinder und Jugendliche vor Pornografie im Internet zu sch&uuml;tzen &ndash; das forderte der CSU-Politiker Norbert Geis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/CSU-Politiker-fordert-Pornofilter-fuer-deutsche-Internetnutzer-1930540.html\">heise.de<\/a><\/li>\n<li><strong>EU will strategische Richtlinien zur &Uuml;berwachung und Kontrolle<\/strong><br>\nLitauen, Griechenland und Italien bereiten die Nachfolge des 2014 endenden &ldquo;Stockholmer Programms&rdquo; vor. Innenminister Wolfgang Sch&auml;uble hatte Polizeibeh&ouml;rden und Geheimdiensten damals den &ldquo;Digitalen Tsunami&rdquo; versprochen<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/39\/39644\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ausbeutungsmodell Werkvertr&auml;ge<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Ausbeutung durch Werkvertr&auml;ge aus Unternehmersicht<\/strong><br>\nDie systematische Senkung der Lohnkosten und die Umgehung von Tarifvertr&auml;gen<br>\n&bdquo;Werkvertr&auml;ge sind ein fester und unverzichtbarer Bestandteil unseres Wirtschaftslebens und Ausdruck der Spezialisierung.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/werkvertrag_schramm.pdf\">Labournet [PDF &ndash; 42.6 KB]<\/a><\/li>\n<li><strong>Zusammenfassung zum Report: Werkvertr&auml;ge in Bayern &ndash; Das neue Lohndumpinginstrument<\/strong><br>\nDer DGB Bayern hat heute den Report &ldquo;Werkvertr&auml;ge in Bayern &ndash; Das neue Lohndumping-Instrument&rdquo; vorgestellt. Medienberichterstattungen &uuml;ber den Missbrauch von Werkvertr&auml;gen bei Daimler, Amazon, den Meyer-Werften und anderen haben eine breite Aufmerksamkeit f&uuml;r dieses Thema geschaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/bayern.dgb.de\/themen\/++co++baba127a-f902-11e2-b5e9-00188b4dc422\">DGB Bayern<\/a><\/li>\n<li><strong>LAG Ba-W&uuml;: Vertragsverh&auml;ltnis bei Daimler bei nur Schein-Werkvertr&auml;gen<\/strong><br>\nScheinwerk-\/Scheindienstvertr&auml;ge bei Daimler? Die Kl&auml;ger waren bei der Daimler AG im Rahmen eines Scheinwerkvertrages besch&auml;ftigt. Deshalb ist zwischen den Parteien ein Arbeitsverh&auml;ltnis zu Stande gekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lag-baden-wuerttemberg.de\/servlet\/PB\/menu\/1285659\/index.html?ROOT=1149275\">LAG Baden-W&uuml;rttemberg<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Hinweis im Fall Hoene&szlig;: Hunderte Millionen in der Schweiz?<\/strong><br>\nDer wegen Steuerhinterziehung angeklagte Pr&auml;sident des FC Bayern M&uuml;nchen, Uli Hoene&szlig;, soll weit h&ouml;here Summen in der Schweiz versteckt gehabt haben als bislang bekannt. Auf dem Depotkonto von Hoene&szlig; bei der Privatbank Vontobel h&auml;tten sich in den Jahren vor 2008 durchgehend Werte von mehr als 500 Millionen Schweizer Franken befunden. Das gab ein Hinweisgeber &uuml;ber seinen Anwalt bei der M&uuml;nchner Staatsanwaltschaft an. Nach Informationen des stern machte der Hinweisgeber au&szlig;erdem Angaben zu angeblichen Aktiengesch&auml;ften und zu Transaktionen auf Nummernkonten bei drei weiteren Schweizer Banken, die im Fall Hoene&szlig; eine Rolle spielen sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/panorama\/hinweis-im-fall-hoeness-hunderte-millionen-in-der-schweiz-2047956.html\">stern.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Baukonzerne am Abgrund<\/strong><br>\nMitte Juni ging die &ouml;sterreichische Alpine pleite. Die Folgen f&uuml;r Stuttgart 21 sind unklar. Der Baukonzern sollte beim milliardenschweren Bahnprojekt einen Tunnel erstellen. (Teil I einer Kontext-Serie zu europaweiten Verwerfungen im Bausektor.)<br>\nIn jedem Fall sorgt die Alpine-Pleite f&uuml;r weiteres Knirschen im S-21-Baugeb&auml;lk. Bei dem Unternehmen handelt es sich immerhin um den zweitgr&ouml;&szlig;ten &ouml;ster&shy;reichischen Baukonzern und um die bislang gr&ouml;&szlig;te Pleite in &Ouml;sterreich seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Alpine r&uuml;hmte sich noch im Jahr 2012, derzeit &ldquo;f&uuml;r die DB zeitgleich sechs Bahntunnel zu errichten&rdquo;. Da muss es bei der Deutschen Bahn AG also noch andernorts gr&uuml;ndlich krachen. Der Alpine-Pleite-Schaden wird auf 2,6 Milliarden Euro beziffert. 15 000 Arbeitspl&auml;tze gab es bei Alpine; die meisten d&uuml;rften vernichtet werden. Allein der &ouml;sterreichische Staat wird mindestens 160 Millionen Euro an B&uuml;rgschaften verlieren. Die Pleite ist der vorl&auml;ufige Schlusspunkt einer Unternehmensgeschichte, die reich an bemerkenswerten Episoden ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/macht-markt\/123\/baukonzerne-am-abgrund-i-1659.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a> \n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> Die Kontext: Wochenzeitung in dieser Woche wieder mit einigen interessanten Themen u.a.:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Schwei&szlig;treibend: Was haben ein Marathonlauf und investigativer Journalismus gemeinsam? Bei beidem braucht es einen langen Atem. Gut, wenn Kollegen von der ARD mit im Boot sind, wie bei unserem Aufmacher. Wie es dazu kam &ndash; unser Editorial<\/em><\/li>\n<li><em>Was f&uuml;r ein Prozess!? Seit drei Monaten l&auml;uft der NSU-Prozess gegen Beate Zsch&auml;pe und vier weitere Angeklagte. Nun ist das M&uuml;nchener Gericht in den Sommerferien. Zeit f&uuml;r eine erste kritische Zwischenbilanz: Was ist das eigentlich f&uuml;r ein Prozess, &uuml;ber den alle Medien berichten?<\/em><\/li>\n<li><em>Aus der roten K&uuml;che: Mittelgraue Anz&uuml;ge sind sein Markenzeichen. Manchmal ist er d&uuml;nnh&auml;utig, selten giftig, aus dem gr&uuml;n-roten Koalitionsgezerfe h&auml;lt er sich heraus. Reinhold Gall, SPD-Innenminister, k&ouml;nnte im Prinzip auch prima mit der CDU regieren.<\/em><\/li>\n<li><em>Die drei Amigos: Grohmann wettert &uuml;ber Lumpen und Halunken, von Uli Hoene&szlig; &uuml;ber Hamid Karsai zu Silvio Berlusconi.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Fr&uuml;here F&uuml;hrung der BayernLB muss vor Gericht<\/strong><br>\nDie Ex-Chefs der BayernLB, Werner Schmidt und Michael Kemmer, m&uuml;ssen sich wegen Bestechung des fr&uuml;heren K&auml;rntner Landeschefs Haider vor Gericht verantworten&hellip; Den Hauptanklagepunkt der Staatsanwaltschaft gegen insgesamt acht fr&uuml;here BayernLB-Manager wischte das Landgericht vom Tisch: Der Vorwurf der Untreue beim Kauf der Skandalbank HGAA werde nicht verhandelt, hie&szlig; es.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/banken\/oesterreich-debakel-fruehere-fuehrung-der-bayernlb-muss-vor-gericht\/8608450.html\">Handelsblatt<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Selbst wenn die Banker wegen Bestechung verurteilt w&uuml;rden, k&auml;men sie also &bdquo;billig&ldquo; davon.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Dickes Ende: Wenn Fonds abgewickelt werden<\/strong><br>\nViele Fonds werden derzeit aufgel&ouml;st. So auch der Stratego Grund, ein Dachfonds der Landesbank-Tochter LBB Invest. Die Anleger m&uuml;ssen mit Verlusten rechnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/dickes-ende-wenn-fonds-abgewickelt-werden\/8608524.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Werner R&uuml;gemer: Die unterwanderte Demokratie &ndash; Der Marsch der Lobbyisten durch die Institutionen<\/strong><br>\nLobbyismus wird auch im kritischen Sinne so gesehen, dass Lobbyisten von au&szlig;en auf Abgeordnete, Regierungen, Ministerien etc. einwirken. Inzwischen ist es aber so, dass der Lobbyismus auch schon im Staat sich etabliert hat: die Finanzaufsicht bafin wird durch die zu  beaufsichtigenden Finanzinstitute selbst finanziert, simuliert sich aber als staatliche Beh&ouml;rde. die &ldquo;Partnerschaften Deutschland AG&rdquo; ist eine staatlich finanzierte Agentur, um f&uuml;r Public Private Partnership zu werben, in der Agentur hat aber die private PPP-lobby das sagen. Lehrst&uuml;hle etwa f&uuml;r Arbeitsrecht werden in An-Instituten von Arbeitgeber-Stiftungen finanziert, die Professoren, die mit Zustimmung des Staats eine Professur der Universit&auml;t erhalten, dann aber f&uuml;r die Arbeit im An-Institut beurlaubt werden, nennen sich in der &Ouml;ffentlichkeit, z.B. in den Tagesthemen als &ldquo;Professor der Universit&auml;t M&uuml;nchen&rdquo;&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2013\/august\/die-unterwanderte-demokratie\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Vetternwirtschaft &uuml;ber den Wolken<\/strong><br>\nUnternehmer und Manager gehen mit Angela Merkel (CDU) und Philipp R&ouml;sler (FDP) gern auf Reisen. Denn Bundeskanzlerin und Wirtschaftsminister gelten als T&uuml;r&ouml;ffner bei Auslandsgesch&auml;ften. Nicht auf der Rechnung: Den exklusiven Platz im Regierungsflieger bezahlt der Steuerzahler. Organisationen wie Transparancy International verlangen zudem mehr Transparenz bei Delegationsreisen, sie warnen vor einer Vetternwirtschaft &uuml;ber den Wolken&hellip;<br>\nTats&auml;chlich ist die Flugbereitschaft kein Schn&auml;ppchenflieger. Rund eine Milliarde Euro kostete es, die wei&szlig;e Regierungsflotte vor Kurzem mit modernem Flugger&auml;t auszur&uuml;sten. Zuletzt schossen die j&auml;hrlichen Aufwendungen f&uuml;r den Flugbetrieb der neun VIP-Jets und drei Hubschrauber, um die sich &uuml;ber 1200 Soldaten und zivile Mitarbeiter an den Standorten K&ouml;ln-Wahn und Berlin-Tegel k&uuml;mmern, rasant in die H&ouml;he: Seit dem Jahr 2009 stiegen sie um 62 Prozent auf 34 Millionen Euro&hellip;<br>\n&ldquo;Jedes Unternehmen, das an einer solchen Reise teilnehmen kann, hat nat&uuml;rlich einen Wettbewerbsvorteil. Nicht nur im Hinblick auf Kontakte zu m&ouml;glichen Auftraggebern, sondern auch im engen Kontakt zu politischen Personen&rdquo;, sagt die TI-Vorsitzende Edda M&uuml;ller. Nach welchen Kriterien die Delegationsteilnehmer ausgew&auml;hlt werden, sei undurchschaubar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/macht-markt\/123\/vetternwirtschaft-ueber-den-wolken-1657.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Radioaktives Grundwasser aus Fukushima flie&szlig;t in den Pazifik<\/strong><br>\nAus dem Katastrophenreaktor von Fukushima flie&szlig;t tonnenweise radioaktiv verseuchtes Wasser ins Meer. Der Betreiber Tepco hat das Problem bislang nicht in den Griff bekommen. Die Folgen sind noch nicht abzusehen&hellip;<br>\nAktuell geht es darum, dass seit dem 22. Mai an Beobachtungsbohrungen f&uuml;r das Grundwasser hohe Konzentrationen an Tritium, Radiostrontium und Radioc&auml;sium gemessen werden. Um diesen Strom aufzuhalten, hat Tepco im Juni Chemikalien in den Untergrund injiziert. Die h&auml;rten im Boden aus und bilden eine Barriere. Theoretisch zumindest, denn anscheinend ging dieser Versuch nach hinten los. Anstatt als Barriere zu funktionieren, bildet der ausgeh&auml;rtete Boden mehr einen Damm, hinter dem sich das kontaminierte Wasser sammelt. Inzwischen ist der unterirdische Spiegel so hoch, dass t&auml;glich 300 Tonnen kontaminiertes Wasser dar&uuml;ber flie&szlig;en und in der N&auml;he des Anlagenhafens in den Pazifik gelangen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/forschak\/2207022\/\">dlf<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;Hilfe, mein Campus st&uuml;rzt ein!&ldquo;<\/strong><br>\nMarode Geb&auml;ude, Schimmelbefall und Einsturzgefahr: Im ganzen Bundesgebiet verrotten Hochschulen, weil das Geld zur Sanierung fehlt. Deshalb fordern das &ldquo;Bildung braucht&rdquo;-B&uuml;ndnis und der studentische Dachverband &ldquo;fzs&rdquo; vom Bund ein Soforthilfepaket f&uuml;r Bildungsinfrastruktur&hellip;<br>\nBundesweit betrug der Investitionsstau im deutschen Bildungssystem &ndash; nach Berechnungen der GEW &ndash; schon vor zwei Jahren 45 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/campus\/2206906\/\">dlf<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bundestagswahl<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Drei Szenarien f&uuml;r den Wahlausgang: Das kommt auf Deutschland zu<\/strong><br>\nSzenario 1: Schwarz-Gelb macht einfach weiter. Kann klappen. Merkel w&auml;re die K&ouml;nigin von Deutschland, die FDP ein Anh&auml;ngsel. Merkel k&ouml;nnte nach Belieben regieren, die Zahl der FDP-Minister im Kabinett w&uuml;rde von f&uuml;nf auf drei schrumpfen. Allein der rot-gr&uuml;n beherrschte Bundesrat w&uuml;rde Merkel nerven und zu Zugest&auml;ndnissen zwingen. Aber mit Geld lassen sich die L&auml;nder bekanntlich ruhig stellen.<br>\nSzenario 2: die Gro&szlig;e Koalition. Nett f&uuml;r die Kanzlerin. Das hat schon einmal prima f&uuml;r sie geklappt: Merkel konnte auf der Kommandobr&uuml;cke bella figura machen, die SPD rackerte im Maschinenraum und wurde anschlie&szlig;end vom W&auml;hler abgestraft. In der SPD m&ouml;gen sie die Gro&szlig;e Koalition deshalb nicht. Aber was will eigentlich Parteichef Sigmar Gabriel? F&uuml;r ihn pers&ouml;nlich k&ouml;nnte sich ein solches B&uuml;ndnis lohnen. Er w&auml;re wom&ouml;glich Vizekanzler, k&ouml;nnte in einem h&uuml;bschen Amt wie dem des Au&szlig;enministers seinen Ruf aufbessern, also Punkte sammeln f&uuml;r die Kanzlerkandidatur 2017. Einziges Problem: Gabriel m&uuml;sste seine st&ouml;rrische Partei &uuml;berzeugen.<br>\nSzenario 3: die schwarz-gr&uuml;ne Option. Gar nicht so verr&uuml;ckt, wie es auf den ersten Blick scheint. Denn was passiert eigentlich, wenn die SPD am Ende partout nicht mit Merkel koalieren will? Etliche &ndash; auch vern&uuml;nftige &ndash; Genossen finden: Lasst die beiden doch zusammen regieren, das macht die Gr&uuml;nen klein und die SPD f&uuml;r die n&auml;chste Wahl wieder stark. Ein Verhandlungsmarathon w&auml;re die Folge: Die Gr&uuml;nen k&ouml;nnten in Versuchung geraten, die Basis w&uuml;rde st&ouml;hnen &ndash; bei beiden Parteien. Aber es k&ouml;nnte sich am Ende die Ansicht durchsetzen: Warum eigentlich nicht?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/wahlkampf-analyse-zur-bundestagswahl-am-22-september-a-914996.html\">SPON<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Sehr sch&ouml;n. Tenor, es ist v&ouml;llig egal was man w&auml;hlt, die neoliberale Politik wird so oder so fortgesetzt. Wie Lafontaine treffend bemerkte, wir haben eine Einheitspartei mit vier Fl&uuml;geln.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Hasenf&uuml;&szlig;e erringen nie die Macht<\/strong><br>\nWo bleibt der Machtwille des linken Lagers, die denkbare rechnerische Mehrheit nach dem 22. September als Hebel zu nutzen, um Merkel aus dem Amt zu kippen? Das Mittel dazu gibt es. Es ist die Tolerierung einer rot-gr&uuml;nen Minderheitsregierung.<br>\nH&auml;lt die linke Mehrheit dann zusammen, w&auml;re die Regierungschefin Angela Merkel Geschichte und ein Sozialdemokrat Kanzler, das wichtigste Wahlziel erreicht. SPD und Gr&uuml;ne k&ouml;nnten eine Regierung bilden und alle jene Reformprojekte ins Werk setzen, die auch die Linke so oder &auml;hnlich in ihrem Programm stehen hat: Gesetzlicher Mindestlohn, B&uuml;rgerversicherung, eine gerechtere Steuerpolitik, die F&ouml;rderung von Ganztagsschulen. Ein linker Politikwechsel in zentralen Fragen, in denen die W&auml;hler von SPD, Gr&uuml;nen und Linken ganz &auml;hnlich ticken.<br>\nWas aber passiert, wenn das n&auml;chste Euro-Rettungspaket zur Abstimmung steht oder die Entscheidung &uuml;ber einen Auslandseinsatz der Bundeswehr? Dann m&uuml;sste Rot-Gr&uuml;n sich andere Mehrheiten suchen, bei der Union oder der FDP, denen sie in diesen Fragen n&auml;herstehen als der Linken. Und die aus nationaler Verantwortung schlecht Nein sagen k&ouml;nnten; seit vielen Jahren stimmen diese Parteien in solchen Fragen in der Regel gemeinsam mit SPD und Gr&uuml;nen ab.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/meinung\/leitartikel-zu-minderheitsregierung-hasenfuesse-erringen-nie-die-macht,10808020,23929004.html\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Gastbeitrag Gregor GysiDie Linke st&ouml;rt. Na und? <\/strong><br>\nDie Linkspartei sei &uuml;berfl&uuml;ssig, schrieb ZEIT-Politikchef Bernd Ulrich. Hier antwortet Gregor Gysi in einem Gastbeitrag: Nicht die Linke sei das Problem, sondern die SPD.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2013-08\/gregor-gysi-linke-bundestagswahl\">Zeit-Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der Preis des Journalismus<\/strong><br>\nDer Verkauf der &bdquo;Washington Post&ldquo; an Jeff Bezos ist eine weitere Z&auml;sur im Journalismus. Sollte der Amazon-Gr&uuml;nder das Traditionsblatt nach gewohnten Prinzipien f&uuml;hren, w&auml;re es der Totalausverkauf journalistischer Werte&hellip;<br>\nBei den weltweiten Konzentrationsbewegungen, welche die Online-Konzerne nun am Beispiel von Zeitungen exerzieren, muss man sich aber auch fragen, ob Lenin mit seiner Theorie des Staatsmonopolkapitalismus nicht doch Recht behalten k&ouml;nnte: Die Welt wird bestimmt von einer FinanzDaten-Online-Oligarchie, mit besten Verbindungen zum Geheimdienst.<br>\nWie es Jeff Bezos mit den &bdquo;Werten&ldquo; der &bdquo;Washington Post&ldquo; h&auml;lt, wird man bald sehen, wenn es um Berichterstattung &uuml;ber Amazon geht. Dass Bezos argumentiert, er kaufe die &bdquo;Post&ldquo; als Privatmann, hat nur den Grund, dass er kartellrechtliche Probleme vermeiden will. Ansonsten bedeutet es nichts &ndash; Bezos ist Amazon. Vielleicht ist er wirklich der Retter. Soll er zeigen, dass er mehr kann als Schleuderpreise diktieren. Kennte Bezos den ideellen Wert von Journalismus, w&auml;re alles in Ordnung. Vielleicht wei&szlig; der Amazon-Chef insgeheim, dass die Dinge, die er feilbietet, viel mehr wert sind als den Preis, f&uuml;r den er sie anbietet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/zum-verkauf-der-washington-post-der-preis-des-journalismus-12399514.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Paul Krugman: Republicans Against Reality  &ndash;  Der Kampf der Republikaner gegen die Realit&auml;t<\/strong><br>\nIn der vergangenen Woche haben die Republikaner zum 40. Mal f&uuml;r die Aufhebung von Obamacare gestimmt. Genau wie die vorangegangenen 39 Abstimmungen wird auch diese nicht die geringste Auswirkung haben. Aber sie veranschaulicht, was die Republikaner wirklich wollen: die Realit&auml;t aufheben, und ganz besonders die Gesetze der Arithmetik. Es ist die traurige Wahrheit, dass die moderne GOP sich in einer Traumwelt verloren hat und nicht in der Lage ist, sich an den anstehenden Regierungsgesch&auml;ften zu beteiligen.<br>\nNur um das ganz klar zu sagen, ich rede hier nicht von politischen Inhalten. Ich mag zwar der Ansicht sein, dass die Republikaner mit ihren Priorit&auml;ten v&ouml;llig schief liegen, aber darum geht es jetzt gar nicht. Ich rede hier von ihrer offensichtlichen Unf&auml;higkeit, solche ganz fundamentale, von der Realit&auml;t auferlegte Zw&auml;nge zu akzeptieren wie den, dass es keine allgemeine Ausgabenreduzierung geben kann,  ohne dass man auch Einschnitte bei bestimmten Programmen machen muss, oder eben das Faktum, dass eine Abstimmung zur Aufhebung eines Gesetzes dieses Gesetz nicht auch aufhebt, wenn die andere Partei Senat und Wei&szlig;es Haus kontrolliert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2013\/08\/05\/opinion\/krugman-republicans-against-reality.html?_r=0\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Klickfarmen in Bangladesch Gekaufte Freunde<\/strong><br>\nFacebook-Likes, Twitter-Follower, Youtube-Zuschauer &ndash; bekommt man alles f&uuml;r wenig Geld im Netz. Unternehmen, Online-Spiele und auch Parteien wollen damit ihr Image aufbessern. Nur bei den Like-Arbeitern in Bangladesch bleibt wenig &uuml;brig. Sie klicken den ganzen Tag und verdienen doch nur 120 Dollar &ndash; im Jahr. Ein Reporter des britischen TV-Formates &ldquo;Dispatches&rdquo; hat eine der &ldquo;Klickfirmen&rdquo; in Dhaka nun besucht. Seine Reportage, die am Montagabend in Channel 4 l&auml;uft, deckt auf, wie unkompliziert sich Unternehmen im Netz Popularit&auml;t erkaufen k&ouml;nnen. Vor allem aber wirft sie die Frage auf, welche Aussagekraft die Social-Media-Metrik noch hat, wenn vielerorts manipuliert wird. Kunden findet der Unternehmer mit dem ungew&ouml;hnlichen Gesch&auml;ftsmodell offenbar genug. Seit Jahren schon erz&auml;hlen auf Social Media spezialisierte Unternehmensberater ihren Kunden, dass die Zukunft ihrer Unternehmen von der Anzahl ihrer Facebook-Fans abh&auml;ngt. Wer oft geliket, abonniert oder verfolgt wird, sei es auf Facebook, Youtube oder Twitter, erreicht mehr Kunden. So lautet das Mantra.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/digital\/klickfarmen-in-bangladesch-gekaufte-freunde-1.1739441\">SZ<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/technology\/2013\/aug\/02\/click-farms-appearance-online-popularity\">the Guardian<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-18222","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18222","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18222"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18222\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28477,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18222\/revisions\/28477"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18222"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18222"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18222"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}