{"id":18241,"date":"2013-08-09T08:59:14","date_gmt":"2013-08-09T06:59:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18241"},"modified":"2013-08-09T09:05:15","modified_gmt":"2013-08-09T07:05:15","slug":"hinweise-des-tages-1940","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18241","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18241#h01\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18241#h02\">Nichts hat sich verbessert: Die Agenda 2010 ist eine gro&szlig;e Illusion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18241#h03\">Die reichsten 10 Prozent haben mehr als doppelt so viel wie die restlichen 90 Prozent<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18241#h04\">Wie die Progressiven eine Generation verlieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18241#h05\">Gibt es einen dritten Weg abseits der &ouml;konomischen Dogmen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18241#h06\">Nach der Bundestagswahl: Union plant dichtes Netz von Mindestl&ouml;hnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18241#h07\">Zwei-Klassen-Gesellschaften bei Arbeitsagenturen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18241#h09\">Armutsbericht: Verw&auml;ssert, verschleiert, besch&ouml;nigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18241#h10\">Brutales Gesundheitssystem: Kassen bedr&auml;ngen psychisch Kranke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18241#h11\">Experte prognostiziert Krankenkassen Billionenloch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18241#h12\">Regierungsfl&uuml;ge: F&uuml;r Wirtschaftsvertreter zum Schn&auml;ppchenpreis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18241#h13\">Evo Morales Ayma: Brief aus der Luft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18241#h14\">S&uuml;dafrikas Erbe &ndash; Das Apartheid-Regime und die Gr&ouml;&szlig;e Mandelas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18241#h15\">Retro-Wahlkampf der CDU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18241#h16\">Sein letztes Gefecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18241#h17\">Gefallen an Gef&auml;lligkeiten &ndash; wie Journalisten umgarnt werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18241#h18\">Zu guter Letzt: Volker Pispers &ndash; Zum Ausgang der Bundestagswahl 2013<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18241&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Br&uuml;ssel legitimiert Vorratsdatenspeicherung mit starker Nachfrage<\/strong><br>\n&ldquo;Die EU-Kommission hat ein Papier zum &ldquo;Nachweis der Erforderlichkeit der Vorratsdatenspeicherung&rdquo; vorgelegt, demzufolge Ermittler in der EU j&auml;hrlich &uuml;ber zwei Millionen Mal auf die von Providern gespeicherten Daten zu. Damit k&auml;men durchschnittlich zwei Anforderungen auf jeden Polizeibeamten in der Gemeinschaft oder elf Abfragen auf je hundert verzeichnete Straftaten.&rdquo; [&hellip;] &ldquo;Wie vor zwei Jahren im Bericht zur Evaluierung der Richtlinie kann Br&uuml;ssel nach wie vor auf Basis der Eingaben aus 23 EU-L&auml;ndern keine belastbaren Zahlen pr&auml;sentieren, inwieweit die Vorratsdatenspeicherung beim Aufkl&auml;ren von Straftaten hilft. &ldquo;Wenige Jahre&rdquo; nach Inkrafttreten der Bestimmungen sei noch nicht mit stichhaltigen statistischen Trends zu rechnen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Bruessel-legitimiert-Vorratsdatenspeicherung-mit-starker-Nachfrage-1932668.html\">Heise<\/a><\/li>\n<li><strong>Mit einem scheinlegalen Trick durchsucht die NSA auch die Kommunikation von US-B&uuml;rgern<\/strong><br>\nDie NSA greift nicht nur Unmengen an Verbindungsdaten ab, sondern nat&uuml;rlich auch die Inhalte der E-Mail- und Textkommunikation von Amerikanern &ndash; ohne richterliche Genehmigung. Es w&auml;re auch naiv gewesen, den Versicherungen der Geheimdienste zu glauben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/39\/39669\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><strong>Druck der US-Beh&ouml;rden: E-Mail-Dienst mit Snowden-Verbindung schlie&szlig;t unter Protest<\/strong><br>\nEin verschl&uuml;sselter E-Mail-Dienst, den der NSA-Enth&uuml;ller Edward Snowden genutzt haben soll, ist abrupt vom Netz gegangen. Der Firmenchef spricht von massivem Druck der Beh&ouml;rden &ndash; und verabschiedet sich mit einem beeindruckenden Statement. [&hellip;]<br>\n&ldquo;Ich sehe mich gezwungen, eine schwierige Entscheidung zu f&auml;llen &ndash; entweder mitschuldig an Verbrechen gegen das amerikanische Volk zu werden oder zehn Jahre harte Arbeit aufzugeben und Lavabit zu schlie&szlig;en&rdquo;, schreibt der Besitzer des E-Mail-Diensts, Ladar Levison, auf der Internetseite des Unternehmens. [&hellip;]<br>\nEs handele sich um einen seltenen und vielleicht sogar einzigartigen Fall, dass ein US-Unternehmen lieber seine T&auml;tigkeit einstelle, als einer Bitte von US-Beh&ouml;rden zur Herausgabe von Informationen nachzugeben, sagte Kurt Opsahl, ein Anwalt der B&uuml;rgerrechtsgruppe Electronic Frontier Foundation in San Francisco. Ihm sei kein Fall bekannt, wo ein Anbieter sich entschlossen habe, unter diesen Umst&auml;nden seinen Dienst einzustellen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/web\/lavabit-mail-anbieter-stellt-dienst-ein-a-915630.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Man kann vor dem Lavabit-Chef nur den Hut ziehen. Seine moralische Gr&ouml;&szlig;e sollte ein Vorbild f&uuml;r die kommerziell &bdquo;Gro&szlig;en&ldquo; der Branche sein. Egal ob sie nun Microsoft, Google, Facebook oder Apple hei&szlig;en &ndash; sie haben allesamt ihre Kunden gegen&uuml;ber der NSA verraten. Und das obwohl die &bdquo;Gro&szlig;en&ldquo; der Branche sicher nicht damit rechnen mussten, dass die US-Beh&ouml;rden ihr Unternehmen schlie&szlig;en. F&uuml;r den IT-Standort USA ist dies &uuml;brigens ebenfalls ein schwerer Schlag. Wer seine Mails &uuml;ber ein Unternehmen verschickt, auf das die US-Beh&ouml;rden Zugriff haben, muss damit rechnen, dass eine Kopie jeder Mail bei der NSA landet. Aber in welchem Land ist man sicher? Ich w&uuml;rde meine Hand nicht daf&uuml;r ins Feuer legen, dass deutsche Provider ihre Daten nicht weitergeben oder dass die NSA bzw. der BND nicht doch Zugang zu diesen Daten haben, ohne dass die Provider dies wissen. Und ein Provider aus Russland oder China ist nat&uuml;rlich auch keine Alternative. Dort liest zwar nicht die NSA mit, daf&uuml;r aber die Geheimdienste dieser L&auml;nder. Daher kann der Rat f&uuml;r unsere Leser nur lauten: Verschl&uuml;sseln Sie Ihre Mails selbst! Nur Mails, die bereits auf dem Rechner des Absenders verschl&uuml;sselt wurden und erst auf dem Rechner des Empf&auml;ngers entschl&uuml;sselt werden, sind sicher gegen Abh&ouml;rversuche, solange man die technischen Regeln befolgt. Wie das geht, haben wir Ihnen neulich <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18058\">erkl&auml;rt<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Nichts hat sich verbessert: Die Agenda 2010 ist eine gro&szlig;e Illusion<\/strong><br>\nZum zehnten Jahrestag wird die Agenda 2010 in h&ouml;chsten T&ouml;nen gelobt. Dabei f&auml;llt die Bilanz der Reformen ern&uuml;chternd aus. Die Wurzeln des Aufschwungs liegen woanders. Ein Gastbeitrag von Gustav Horn, Direktor des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/konjunktur\/tid-30030\/top-oekonom-zur-arbeitsmarktreform-die-agenda-2010-ist-eine-grosse-illusion_aid_938239.html\">Focus<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die reichsten 10 Prozent haben mehr als doppelt so viel wie die restlichen 90 Prozent<\/strong><br>\nDass die Verm&ouml;gen in &Ouml;sterreich krass ungleich verteilt sind, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Wie ungleich verteilt sie sind, wei&szlig; man aber erst seit kurzem definitiv. Erstmals wurden die Datens&auml;tze in einer Studie der &Ouml;sterreichischen Nationalbank erhoben, die diese im Auftrag der Europ&auml;ischen Zentralbank durchf&uuml;hrte. Das ist schon deshalb bemerkenswert, weil es bisher die interessierten Gruppen zu verhindern vermochten, &uuml;berhaupt die Daten zu erheben. Das hatte dazu gef&uuml;hrt, dass &ndash; anders als etwa in Deutschland oder den USA &ndash; &uuml;berhaupt keine verl&auml;sslichen Zahlen existierten, wie viel &Ouml;sterreichs Reiche eigentlich auf der hohen Kante haben. Erst das gro&szlig;e europ&auml;ische Studienprogramm der Europ&auml;ischen Zentralbank zwang die &ouml;sterreichischen Stellen, diese Daten zu erheben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.misik.at\/sonstige\/die-reichtsten-10-prozent-haben-mehr-als-doppelt-so-viel-wie-die-restlichen-90-prozent.php\">Robert Misik<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Wie die Progressiven eine Generation verlieren<\/strong><br>\nDie Bedeutung &ouml;konomischer Bildung wird besonders von den Wirtschaftsverb&auml;nden best&auml;ndig betont. Nicht ohne Grund &ndash; in den letzten Jahren ist das Bewusstsein f&uuml;r die Bedeutung von &ouml;konomischen Prozessen in der &Ouml;ffentlichkeit immer mehr in den Vordergrund ger&uuml;ckt worden. Konsequenterweise dr&auml;ngen die Schulreformer in den Kultusministerien mit Nachdruck auf die Implementierung von Wirtschaft in die Bildungspl&auml;ne. Auf diesem Feld aber haben die Progressiven den Kampf um die Deutungshoheit praktisch bereits verloren &ndash; mit schwerwiegenden Folgen f&uuml;r die Zukunft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/oeffingerfreidenker.blogspot.de\/2013\/08\/wie-die-progressiven-eine-generation.html\">Oeffinger Freidenker<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Gibt es einen dritten Weg abseits der &ouml;konomischen Dogmen?<\/strong><br>\nPodiumsdiskussion\n<ul>\n<li>Patrick Bernau (FAZIT Wirtschaftsblog der FAZ)<\/li>\n<li>Mark Dittli (Chefredakteur Finanzen und Wirtschaft, Wirtschaftsblog: Never Mind, Z&uuml;richer Tagesanzeiger)<\/li>\n<li>Dirk Elsner (Wirtschaftsblog- Blick Log)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Moderator: Matthias Garscha<br>\nDauer (ca.): 150 Minuten<br>\nModeration: Wutze<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/blog.piratenpartei-nrw.de\/kraehennest\/2013\/08\/08\/766-gibt-es-einen-dritten-weg-abseits-der-oekonomischen-dogmen\/\">Piratenpartei via Kr&auml;hennest<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Der Podcast ist f&uuml;r Personen, die sich f&uuml;r Wirtschaftspolitik und Volkswirtschaft interessieren, durchaus interessant zu h&ouml;ren. Vor allem die Argumentation von Mark Dittli wei&szlig; zu &uuml;berzeugen, w&auml;hrend der FAZ-Journalist Bernau argumentativ mit fliegenden Fahnen untergeht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Nach der Bundestagswahl: Union plant dichtes Netz von Mindestl&ouml;hnen<\/strong><br>\nDie CDU\/CSU will nach der Bundestagswahl ein dichtes Netz von Mindestl&ouml;hnen kn&uuml;pfen. Neben der Festsetzung einer bundesweiten Lohnuntergrenze, die f&uuml;r alle Arbeitsverh&auml;ltnisse gilt, soll nach dem Willen des einflussreichen Arbeitnehmerfl&uuml;gels die Einf&uuml;hrung neuer branchenbezogener Mindestl&ouml;hne forciert werden. &bdquo;Wir wollen das Netz der Branchenmindestl&ouml;hne ausbauen&ldquo;, sagte der Vorsitzende der CDU\/CSU-Arbeitnehmergruppe im Bundestag, Peter Wei&szlig;, am Mittwoch in Berlin. &bdquo;Mit Branchenmindestl&ouml;hnen fahren die meisten Arbeitnehmer besser als mit dem allgemeinen Mindestlohn.&ldquo; Derzeit sind in Deutschland rund ein Dutzend solcher Branchenmindestl&ouml;hne in Kraft. Zum 1. August hatte die Regierung einen Mindestlohn von 10 Euro je Stunde f&uuml;r Ger&uuml;stbauer eingef&uuml;hrt. Gewerkschaft und Arbeitgeber verhandeln bereits &uuml;ber eine Anhebung zum 1. M&auml;rz 2014. Die Spanne aller derzeit geltenden Branchenmindestl&ouml;hne reicht von 7,50 Euro f&uuml;r Wachleute im Osten bis 13,70 Euro f&uuml;r Bauarbeiter im Westen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/nach-der-bundestagswahl-union-plant-dichtes-netz-von-mindestloehnen-12427056.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die Union (oder doch nur der Arbeitnehmerfl&uuml;gel?) will also nach der Bundestagswahl einen (fl&auml;chendeckenden?) Flickenteppich von regional und nach Branchen unterschiedlichen Mindestl&ouml;hnen schaffen &ndash; angeblich. Warum keinen gesetzlichen Mindestlohn f&uuml;r alle &ndash; wenn 8,50 Euro zu rot-gr&uuml;n sind, m&uuml;ssten doch wenigstens 6 Euro pro Stunde f&uuml;r alle Konsens sein k&ouml;nnen, oder nicht? Was ist mit Merkel, eine in der Partei CDU nicht ganz unwichtige Person, die dem gesetzlichen Mindestlohn eine strikte Absage erteilt hat? Ist es wohl Zufall, dass dieser Plan kurz vor der Bundestagswahl bekannt wird, um den Mythos von der sozialdemokratisierten Union zu st&uuml;tzen? H&auml;tte die CDU\/CSU nicht inzwischen 8 geschlagene Regierungsjahre Zeit gehabt, diesen auf die Zukunft bezogenen Plan schon l&auml;ngst umzusetzen &ndash; der von SPD und Gr&uuml;nen dominierte Bundesrat d&uuml;rfte doch kaum Einw&auml;nde haben, sofern er &uuml;berhaupt zust&auml;ndig ist? Kurz: wer soll das ernsthaft glauben und nicht unter &ldquo;Wahlpropaganda&rdquo; verbuchen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Zwei-Klassen-Gesellschaften bei Arbeitsagenturen<\/strong><br>\nEs hat sich herausgestellt, dass Telefonate von mehr als 4.000 Besch&auml;ftigten der Agentur f&uuml;r Arbeit auf Anordnung der Zentrale in N&uuml;rnberg seit Jahren systematisch &uuml;berwacht wurden. plusminus hat nachgefragt.<br>\nTelefon und Computer sind die wichtigsten Ger&auml;te f&uuml;r die Vermittler der Agentur f&uuml;r Arbeit. In der Abteilung Arbeitgeberservice (AGS) werden die freien Stellen gemeldet und registriert. F&uuml;r die Unternehmen wurde eine eigene Telefon-Hotline eingerichtet. Jetzt stellt sich heraus: Alle Telefonate der bundesweit mehr als 4.000 Besch&auml;ftigten in diesem Bereich werden auf Anordnung der Zentrale in N&uuml;rnberg seit Jahren systematisch &uuml;berwacht.<br>\nEine Arbeitsvermittlerin berichtet von dem gro&szlig;en Druck, dem sie bei ihrer Arbeit ausgesetzt ist. Aus Angst vor Repressalien will sie nicht erkannt werden. Gegen&uuml;ber Plusminus sagt sie: &bdquo;Ich f&uuml;hle mich total kontrolliert. Mein Vorgesetzter kann w&auml;hrend meiner gesamten Arbeitszeit auf seinem Computer genau verfolgen, wie lange ich mit wem telefoniere.&ldquo; Die Mitarbeiterin der Agentur hat laut eigener Darstellung &bdquo;zuf&auml;llig&ldquo; von der Kontrolle erfahren. Nachdem sie sich eine Weile von der Hotline abgemeldet hatte, weil sie schwierige und kostspielige F&ouml;rderantr&auml;ge bearbeiten musste, wurde sie von ihrem Teamleiter per Email ermahnt, sich wieder in die Hotline einzuloggen. Die Vermittlerin: &bdquo;So habe ich &uuml;berhaupt von der &Uuml;berwachung erfahren.&ldquo; Schriftlich habe sie nichts erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/wirtschaft-boerse\/plusminus\/sendung\/sr\/2013\/sendung-vom-07082013-arbeitsagentur-102.html\">Das Erste plusminus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Mit der Agenda 2010 sollte das Arbeitsamt als Arbeitsagentur &auml;hnlich einem kapitalistischen Unternehmen organisiert werden, an sich schon eine irre Idee, da die Arbeitsagentur ja weder G&uuml;ter noch Dienstleistungen an solvente Kunden zu verkaufen hat, sondern im Gegenteil ihren &raquo;Kunden&laquo; Unterst&uuml;tzungsleistungen gew&auml;hrt. Wie nun zu sehen ist scheint das brutale Repressionssystem, das man mit den Hartz IV Gesetzen installiert hat nicht nur auf diejenigen angewendet zu werden, die ungl&uuml;cklicherweise unter die Kuratel der Arbeitsagentur fallen, sondern auch auf die Mitarbeiter selbst.<br>\nEs d&uuml;rfte hinl&auml;nglich bekannt sein, dass bei der Ausarbeitung der Agenda 2010 und der Hartz IV Gesetze die sogenannten Beratungsunternehmen McKinsey und Roland Berger wesentlich beteiligt waren. In der Tat, derartig repressive Systeme k&ouml;nnen nur den kranken Phantasien sogenannter Unternehmensberater entspringen, in welchen arbeitenden Menschen offenbar grunds&auml;tzlich zu misstrauen ist. Dabei d&uuml;rfte selbst in der freien Wirtschaft ein vergleichbares paranoides Kontrollsystem nicht oft zufinden sein.<\/em><\/p>\n<p>Passend dazu: <strong>Neue Studie: &ldquo;Hartz IV wirkt wie ein Stigma&rdquo;<\/strong><br>\nKeine Sanktionen gegen Hartz-IV-Empf&auml;nger, daf&uuml;r mehr Jobs in Pflege, Erziehung und Bildung: Wissenschaftler aus Jena fordern ein Umdenken in der Arbeitsmarktpolitik.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/studie_jena_hartz100_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html\">MDR<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.campus.de\/pressetext\/9783593397979.pdf\">Campus-Verlag [PDF &ndash; 40 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Armutsbericht: Verw&auml;ssert, verschleiert, besch&ouml;nigt<\/strong><br>\nAm 6. M&auml;rz ver&ouml;ffentlichte die Bundesregierung ihren 4. Armuts- und Reichtumsbericht. Im Vorfeld war bekannt geworden, dass entscheidende Aussagen des Berichts besch&ouml;nigt wurden. Dies hatte DGB-Bundesvorstandsmitglied Annelie Buntenbach scharf kritisiert:  Es sei &ldquo;einer Bundesregierung unw&uuml;rdig, die Armutsprobleme kleinzureden, damit sie in ihr Weltbild passen&rdquo; &hellip;<br>\nSo ist nicht nachvollziehbar, dass die Koalition die Niedriglohn- und Armutsrisikoquote als offene Probleme aus dem Berichtsentwurf gestrichen hat, obwohl gerade die Entwicklung von Armutsl&ouml;hnen charakteristisch ist f&uuml;r die Entkopplung der Arbeitslosenzahlen von den Armutszahlen.<br>\nEin wirkliches Armutszeugnis ist, dass die Koalition den Ansatz einer Lohnuntergrenze gestrichen hat und offenbar auch keinen Wert mehr darauf legt, privaten Reichtum &uuml;ber die Einkommenssteuer hinaus zur Finanzierung des Staates heranzuziehen. Alles in allem zeigt der Bericht, dass die Politik der Bundesregierung die Spaltung der Gesellschaft vorantreibt &hellip;<br>\nEs ist einer Bundesregierung unw&uuml;rdig, die Armutsprobleme kleinzureden und die Wirklichkeit so zu verbiegen, damit sie in ihr Weltbild passt. An den Fakten, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht und Millionen Menschen f&uuml;r Hungerl&ouml;hne arbeiten m&uuml;ssen, kommen Union und FDP nicht vorbei. Wir fordern die Bundesregierung auf, sich den ungeschminkten Problemen zu stellen und sie endlich zu l&ouml;sen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++9a8c63f6-3943-11e2-a63f-00188b4dc422\">DGB<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Brutales Gesundheitssystem: Kassen bedr&auml;ngen psychisch Kranke<\/strong><br>\nEs ist die h&auml;ssliche Seite des deutschen Gesundheitssystems: Eine Kasse verweigert einer schwer depressiven Frau Krankengeld und Versicherungsschutz, weil sie nicht rechtzeitig zum Arzt konnte. Solche F&auml;lle h&auml;ufen sich, sagen Experten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/kassen-bedraengen-psychisch-kranke-a-915323.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Experte prognostiziert Krankenkassen Billionenloch<\/strong><br>\nDeutschlands gesetzlicher Krankenversicherung fehlen ohne neue Geldquellen nach Berechnung des Kieler &Ouml;konomen Thomas Drabinski bis zum Jahr 2060 rund 1128 Milliarden Euro. Geben solle es fortan mehr Eigenvorsorge, Zuschl&auml;ge f&uuml;r Kinderlose sowie h&ouml;here Steuerzusch&uuml;sse.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/politik\/deutschland\/experte-krankenkassen-droht-billionenloch-\/8607374.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JW:<\/strong> Na, wenn das mal kein wunderbares Demografie-Voodoo mit Prognose &uuml;ber 50 Jahre hinweg ist! Und was kommt dabei dann &bdquo;raus&ldquo;? Nun, erstens geistert die Meldung bundesweit durch unglaublich <a href=\"https:\/\/www.google.com\/search?q=Krankenkassen+droht+Billionenloch\">viele Medien<\/a>. Und zweitens bekommen wir es endlich einmal gesagt (denn wir wussten es ja noch nicht): Mehr privat! &ndash; ohne geht es einfach nicht (mehr)!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Regierungsfl&uuml;ge: F&uuml;r Wirtschaftsvertreter zum Schn&auml;ppchenpreis<\/strong><br>\nDie Kosten f&uuml;r die Flugbereitschaft der Bundesregierung sind enorm gestiegen. Das liegt unter anderem daran, dass verbilligte Tickets an Vertreter der Wirtschaft zur Verf&uuml;gung gestellt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/wirtschaft-boerse\/plusminus\/sendung\/sr\/2013\/sendung-vom-07082013-flugbereitschaft-100.html\">plusminus (ARD)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Evo Morales Ayma: Brief aus der Luft<\/strong><br>\nAm 2. Juli wurde dem Pr&auml;sidentenflugzeug des Plurinationalen Staates Bolivien untersagt, auf seinem Heimflug den franz&ouml;sischen, spanischen, italienischen und portugiesischen Luftraum zu &uuml;berfliegen. Der Pr&auml;sident und seine Delegation wurden vierzehn Stunden im Flughafen von Wien festgehalten. Dieser Anschlag auf eine regierungsoffizielle Delegation, begangen von Staaten, die wir f&uuml;r demokratisch und gesetzestreu gehalten haben, stellt eines der au&szlig;ergew&ouml;hnlichsten Vorkommnisse in der Geschichte des internationalen Rechts dar &hellip;<br>\nBis zu diesem 2. Juli schien es verst&auml;ndlich, dass ein Land durch Nachrichtendienste sein Territorium und seine Bev&ouml;lkerung besch&uuml;tzt. Die Vereinigten Staaten jedoch haben auf eine f&uuml;r die moderne Demokratie und zivilisierte Gesellschaften unvorstellbare Weise gehandelt. Sie haben alle Grunds&auml;tze des gegenseitigen Vertrauens und der internationalen Abkommen gebrochen und einen Teil des europ&auml;ischen Kontinents behandelt wie ihre Kolonien, deren Regierungen zulassen, dass ihre Staatsb&uuml;rger ausspioniert und &uuml;ber die Staatsgrenzen verfolgt werden. Das ist eine schwere Verletzung der Menschenrechte, der gr&ouml;&szlig;ten Errungenschaften der Franz&ouml;sischen Revolution.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2013\/08\/09.mondeText1.artikel,a0012.idx,3\">Le Monde diplomatique<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>S&uuml;dafrikas Erbe &ndash; Das Apartheid-Regime und die Gr&ouml;&szlig;e Mandelas<\/strong><br>\nSein Name steht weltweit f&uuml;r Widerstand, Befreiung und die Universalit&auml;t der Menschenrechte. Dem hartn&auml;ckigen und gewitzten K&auml;mpfer Nelson Mandela, der am 19. Juli 95 Jahre alt wurde, ist die Vorstellung, man werde ihn einst am Fu&szlig;e einer Statue betrauern, ein Graus. Vorw&auml;rtsgehen, hat er stets verlangt, und weiter f&uuml;r das gro&szlig;e Ziel der Emanzipation eintreten.<br>\nNelson Mandela ist eine emblematische Figur des 20. Jahrhunderts. Er wollte nie ein Heiliger sein, wurde aber w&auml;hrend und nach seiner jahrzehntelangen Haft zu einem lebenden Mythos. In ihm hat der aus den Zuf&auml;llen der Geschichte entstandene Staat S&uuml;dafrika seine einigende Idee gefunden. Und weil die s&uuml;dafrikanische Gesellschaft sich vor der Zeit, die auf diesen Mythos folgen wird, f&uuml;rchtet, h&auml;lt sie an ihm fest, solange es irgend geht.<br>\nDie Apartheid, gegen die Mandela unbeirrt gek&auml;mpft hat, war keine gew&ouml;hnliche Form der Kolonialherrschaft und der Rassenunterdr&uuml;ckung. Sie hat viele ungew&ouml;hnliche und furchtlose Frauen und M&auml;nner hervorgebracht, die unter unvorstellbaren Opfern das Ende des Regimes erzwangen. Das Besondere an Nelson Mandela war, dass er an jedem Scheideweg, zuweilen unter dem Druck der Umst&auml;nde, oft aber ganz bewusst, eine unerwartete Entscheidung traf. Er war stets wachsam, er brach immer wieder auf, und seine ebenso unerwartete wie wunderbare R&uuml;ckkehr trug jedes Mal dazu bei, seinen Mythos zu verst&auml;rken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.monde-diplomatique.de\/pm\/2013\/08\/09.mondeText1.artikel,a0052.idx,12\">Le Monde diplomatique<\/a>\n<p>Hinweis: An diesem Freitag erscheint die Augustausgabe von Le Monde diplomatique als Beilage in der taz und danach im Kiosk u.a. mit folgenden weiteren Themen: <\/p>\n<ul>\n<li>Neal Ascherson, Es ist Wahlkampf und Mutti l&auml;chelt,<\/li>\n<li>David Price erinnert an eine Zeit, als sich die Amerikaner noch gegen die Lauschangriffe ihrer Regierung wehrten,<\/li>\n<li>Alain Gresh schildert die Anti-Muslimbr&uuml;der -Kampagne in &Auml;gypten,<\/li>\n<li>Charlotte Wiedemann portr&auml;tiert Malis Hauptstadt Bamako.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Retro-Wahlkampf der CDU<\/strong><br>\nH&auml;tten wir nicht den Euro und w&auml;re die Parteifarbe heute nicht Orange, dann k&ouml;nnten die CDU-Wahlplakate, die jetzt auf mehr als 8.000 Gro&szlig;fl&auml;chen geklebt werden, auch aus der Zeit stimmen, als Kurt Georg Kiesinger oder Helmut Kohl noch Kanzler waren. Sie sind noch weniger modern als die Partei heute ist &ndash; n&auml;mlich gar nicht. Retro-Wahlkampf aus dem Adenauer-Haus &hellip;<br>\n&hellip; sie passen hevorragend zum Einschl&auml;ferungswahlkampf der CDU, auch asymmetrische Demobilisierung genannt. Aufregen kann sich dar&uuml;ber keiner, auch kein SPD-Sympathisant. Es fehlt nur noch Konrad Adenauers Slogan von 1957: &ldquo;Keine Experimente&rdquo;. Aber das kann ja noch kommen, wenn Angela Merkel in den letzten drei Wochen plakatiert wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sprengsatz.de\/?p=4046\">Sprengsatz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Sein letztes Gefecht<\/strong><br>\nWie der Linkenchef Gregor Gysi doch noch einmal Geschichte machen k&ouml;nnte.<br>\nDas Verh&auml;ltnis zwischen Demografie und Demoskopie wird noch zu wenig beachtet. Zum Beispiel kann eine Partei, die sich schon &uuml;berlebt hat, noch sehr lange weiterexistieren, obwohl die meisten ihrer W&auml;hler und Mitglieder recht alt sind und daher ihre Gewohnheiten nicht mehr gern &auml;ndern. Die Rede ist von der Linken und Anf&uuml;hrer Gregor Gysi. Es geht darum, was sie mit der Zeit anfangen, die ihnen der demografische Jetlag schenkt. [&hellip;]<br>\nAuch die zweite Funktion der Linken ist obsolet. Die SPD ist wieder durch und durch sozialdemokratisch, ein linkes Korrektiv braucht sie wahrhaftig nicht, zumal derzeit ja die Gr&uuml;nen weiter links sind als die SPD und sich die CDU sozialdemokratischer gibt als die Schr&ouml;der-SPD.<br>\nDie &Uuml;berfl&uuml;ssigkeit der Linken wird angesichts dieses Allparteienlinksrucks besonders deutlich, wenn man sich die Bedingungen anschaut, die sie f&uuml;r eine Koalition mit SPD und Gr&uuml;nen stellen: keine Kampfeins&auml;tze der Bundeswehr. Als ob Angela Merkel, geschweige denn die SPD sich in absehbarer Zeit auch nur in die N&auml;he eines solchen bewegen w&uuml;rden! Oder: Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan. Ja, mehr Abzug als Abzug geht nun mal nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2013\/32\/linke-gregor-gysi\/komplettansicht\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Bernd Ulrich ist Ressortleiter einer der immer noch renommiertesten Publikationen in Deutschland und sein Artikel enth&auml;lt quasi alle Versatzst&uuml;cke der Meinungsmanipulation der Mainstreampresse: Wir haben einen politischen Linksruck in Deutschland, die CDU ist sozialdemokratisiert, Lafontaine und Gysi sind nat&uuml;rlich Demagogen, Linke = linksextrem = rechtsextrem, die Linke ist europafeindlich, usw.<br>\nUlrich gibt dabei mit seinem Beitrag ungewollt einen Einblick in die mentale Verfasstheit seinesgleichen. Nat&uuml;rlich braucht man aus der Perspektive eines Angeh&ouml;rigen der oberen Mittelschicht, der sich den herrschenden Eliten nahe und verpflichtet f&uuml;hlt, keine Partei, die sich f&uuml;r die Belange der Millionen Leiharbeiter, Niedrigl&ouml;hner, Minijobber, Arbeitslosen und dem Hartz IV Repressionssystem Ausgelieferten einsetzt.<br>\nEigentlich gibt es seit der Einheit in Deutschland eine strukturelle Mehrheit links der Mitte. Doch ist eine rot-rot-gr&uuml;ne Koalition sicher der absolute Alptraum der herrschenden Eliten. Diese gilt es mit allen publizistischen Mittel zu verhindern. Damit wird auch transparent weshalb Ulrich da sitzt, wo er sitzt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Gefallen an Gef&auml;lligkeiten &ndash; wie Journalisten umgarnt werden<\/strong><br>\nLuxuri&ouml;se Pressereisen, Testautos oder Kooperationen mit Verlagen &ndash; die Liste mit Gef&auml;lligkeiten, mit denen Unternehmen und Wirtschaftsverb&auml;nde Journalisten umgarnen, ist lang. Dies birgt Gefahren f&uuml;r Interessenkonflikte, die zu einseitiger Berichterstattung f&uuml;hren k&ouml;nnen. Eine neue Studie, die das Netzwerk Rercherche in Kooperation mit Transparency Deutschland, der Otto-Brenner-Stiftung und der TU Dortmund herausgegeben hat, beleuchtet das Zusammenspiel von Journalismus und Unternehmen. Das Ergebnis: Die Grenze zwischen PR und Journalismus wird immer unklarer. Dies gef&auml;hrdet eine unabh&auml;ngige Berichterstattung.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/2013\/08\/gefallen-an-gefalligkeiten-wie-journalisten-umgarnt-werden\/\">LobbyControl<\/a><br>\nQuelle 2 (die Studie als PDF): <a href=\"http:\/\/www.netzwerkrecherche.de\/files\/nr-kurzstudie-gefallen_an_gefaelligkeiten-web.pdf\">netzwerk recherche e.V. [2 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Volker Pispers &ndash; Zum Ausgang der Bundestagswahl 2013<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=t1j1A4KpMbA\">Volker Pispers via YouTube<\/a>\n<p>Passend dazu: <strong>WDR 2 Kabarett: Volker Pispers &ndash; Sommerloch (06.08.2013)<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr2.de\/unterhaltung\/kabarett\/volker_pispers102.html\">WDR<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-18241","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18241","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18241"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18241\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18245,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18241\/revisions\/18245"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18241"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18241"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18241"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}