{"id":18247,"date":"2013-08-09T13:26:05","date_gmt":"2013-08-09T11:26:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18247"},"modified":"2015-08-11T09:16:26","modified_gmt":"2015-08-11T07:16:26","slug":"stellen-die-nachdenkseiten-die-arbeitsmarktlage-zu-schlecht-dar-und-hat-der-gastkommentar-im-zentralen-organ-der-ig-metall-nichts-mit-der-ig-metall-zu-tun","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18247","title":{"rendered":"Stellen die NachDenkSeiten die Arbeitsmarktlage zu schlecht dar? Und hat der Gastkommentar im zentralen Organ der IG-Metall nichts mit der IG-Metall zu tun?"},"content":{"rendered":"<p>Am 3. August hatte ich einen Gastkommentar in der metall-zeitung kritisiert. Die &Uuml;berschrift lautete: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18174\">IGMetall greift in den Wahlkampf ein &ndash; mit einem Lob f&uuml;r die Agenda 2010 und &bdquo;die gute wirtschaftliche Verfassung des Landes&ldquo;<\/a>. Ich komme darauf zur&uuml;ck, um zum einen anzumerken, dass wir NachDenkSeiten-Macher die wertvolle Arbeit vieler IG Metaller mit Bewunderung sehen &ndash; ich selbst bin auf vielen Veranstaltungen der IG-Metall gewesen. Zum anderen lohnt es sich, auf Reaktionen auf den Artikel vom 3. August einzugehen. Herausragend ist die Reaktion des Leiters des IMK Gustav Horn. Bei Facebook hei&szlig;t es von ihm, er habe <strong>gro&szlig;e Probleme mit der Strategie der Nachdenkseiten die &bdquo;Arbeitsmarktlage m&ouml;glichst schlecht darzustellen und jeden Fortschritt auf dem Arbeitsmarkt zu leugnen&ldquo;. Au&szlig;erdem meint er, nicht die IG Metall habe sich wie von mir unterstellt ge&auml;u&szlig;ert sondern ein Gastkommentator. &Auml;hnlich argumentieren die Betroffenen selbst.<\/strong> Von <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong><br>\n<!--more--><br>\n<strong>I. Horn gegen Horn<\/strong><\/p><p>Wir NachDenkSeiten-Macher betrachten die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in der Tat nicht so euphorisch und wohlwollend, wie das die Bundesregierung, Teile von Rot und Gr&uuml;n und die neoliberal gepr&auml;gte Wissenschaft tun. Wir bem&uuml;hen uns nicht, die Arbeitsmarktlage &bdquo;m&ouml;glichst schlecht darzustellen&ldquo;. Wir versuchen realistisch zu sein. Im Artikel vom 3. August hatte ich geschrieben, der Verfasser des Gastkommentars Frese besch&ouml;nige die wirtschaftliche Lage, wenn er meint, &bdquo;den meisten von uns gehe es gut&ldquo; und das Land sei &bdquo;in einer guten wirtschaftlichen Verfassung&ldquo;. W&ouml;rtlich hie&szlig; es: Frese &bdquo;&uuml;bersieht die vielen Arbeitslosen, er &uuml;bersieht die vielen prek&auml;ren Arbeitsverh&auml;ltnisse, er &uuml;bersieht auch den zunehmenden Stress, dem gerade viele Metaller in den Betrieben ausgesetzt sind&ldquo;.<\/p><p>Ist das zu schlecht dargestellt, frage ich die Nachdenkseitenleser.<\/p><p>Ich frage auch Gustav Horn und zitiere zun&auml;chst seine einschl&auml;gigen &Auml;u&szlig;erungen auf Facebook und dann Gustav Horn vom M&auml;rz dieses Jahres (Die komplette &Auml;u&szlig;erung des Leiters des IMK finden Sie in Anlage 1):<\/p><blockquote><p>&bdquo;<strong>Inhaltlich habe ich gro&szlig;e Probleme mit der Strategie der Nachdenkseiten die Arbeitsmarktlage m&ouml;glichst schlecht darzustellen und jeden Fortschritt auf dem Arbeitsmarkt zu leugnen.<\/strong> &hellip;<\/p>\n<p>Gleichzeitig ist aber festzuhalten, dass sich die Besch&auml;ftungslage im Vergleich zu vor 10 Jahren deutlich und sp&uuml;rbar verbessert hat. Wer dies leugnet, geht an der Lebenswirklichkeit vorbei und verliert jeden Draht zur Bev&ouml;lkerung &hellip;<\/p>\n<p><strong>Bestreitet man also die gute Arbeitsmarktlage begibt man sich letztlich jeder wirtschaftspolitischen Glaubw&uuml;rdigkeit und n&uuml;tzt den Bef&uuml;rwortern der Agenda Politik, die ein leichtes Spiel haben, solche Argumentationen zu widerlegen und dann alle Erfolge der Agenda zuzuschreiben.<\/strong>&ldquo;<\/p><\/blockquote><p><strong>Dass auch Gustav Horn Gr&uuml;nde sieht, nicht von einer &bdquo;guten Arbeitsmarktlage&ldquo; zu sprechen, konnten Sie auf den NachDenkSeiten am 8. M&auml;rz 2013 <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16451#h03\">nachlesen<\/a>.<\/strong> Ich zitiere:<\/p><blockquote><p>&bdquo;Erwerbst&auml;tigenzahl gestiegen, doch Arbeitsvolumen stagniert &ndash;<\/p>\n<p>41,6 Millionen Menschen waren im Jahresdurchschnitt 2012 als Arbeitnehmer oder Selbst&auml;ndige erwerbst&auml;tig. Das waren knapp 2,7 Millionen mehr als 2003. Doch der Wachstumstrend begann keineswegs in den Agenda-Jahren, sondern schon viel fr&uuml;her, zeigen die Forscher. Schaut man auf die gesamte Phase seit der deutschen Vereinigung, so war der Tiefststand bereits im Jahr 1994 mit rund 37,5 Millionen Erwerbst&auml;tigen erreicht. Seitdem stieg die Zahl &ndash; mit konjunkturellen Schwankungen &ndash; an. Gleichzeitig ver&auml;nderte sich aber die Struktur der Erwerbst&auml;tigkeit: Die Vollzeitbesch&auml;ftigung ging sp&uuml;rbar zur&uuml;ck, Teilzeitstellen und selbst&auml;ndige T&auml;tigkeiten nahmen zu.<\/p>\n<p>Folge dieses Wandels: Das Arbeitsvolumen, also die Gesamtzahl der geleisteten Arbeitsstunden, lag 2012 kaum h&ouml;her als 1994. &ldquo;Gesamtwirtschaftlich fand also eine Umverteilung der Arbeit auf eine deutlich gr&ouml;&szlig;ere Anzahl von Erwerbst&auml;tigen durch Arbeitszeitverk&uuml;rzung statt&rdquo;, so Horn und Herzog-Stein. Unter dem Strich erweise sich der Einfluss der Strukturreformen auf die Erwerbst&auml;tigenentwicklung damit als klein, fassen die &Ouml;konomen zusammen. Zudem relativiere die Stagnation beim Arbeitsvolumen die eindrucksvolle Entwicklung der Erwerbst&auml;tigenzahlen ganz erheblich. &ldquo;Qualitativ ist das Bild &auml;u&szlig;erst durchwachsen&rdquo;, schreiben die Forscher. &ldquo;Atypische Besch&auml;ftigung wie auch die Niedriglohnbesch&auml;ftigung haben stark zugenommen und sich auf einem vorher nicht gekannten Niveau eingependelt.&rdquo;<\/p><\/blockquote><p>Wenn man diesen Text von Horn ernst nimmt, dann kann man nicht behaupten, dass es zwischen der Sicht des Leiters des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung Horn und der Sicht der NachDenkSeiten so gravierende Unterschiede g&auml;be, die eine so feindselige Attacke wie jene von Gustav Horn rechtfertigt. Vor allem sind wir uns in einem einig, dass etwaige Verbesserungen auf dem Arbeitsmarkt am allerwenigsten mit der Agenda 2010 zu tun haben. Genau dies war auch der Kern meiner Kritik an dem Artikel in der August-Ausgabe von metall. Dort wurde n&auml;mlich die Verbindung zwischen guter wirtschaftlicher Lage und Agenda 2010 hergestellt.<\/p><p>Statt mit seinem Facebook Eintrag den Gastkommentar zu rechtfertigen, h&auml;tte man vom Leiter des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung eigentlich eher erwarten k&ouml;nnen, dass er kritische Anmerkungen zu dem Kommentar im Organ der IG-Metall macht, weil dieser Kommentator die Rolle des Exports von Arbeitslosigkeit f&uuml;r die wirtschaftliche Lage unseres Landes de facto rechtfertigt. Horn h&auml;tte sich wirklich besser mit der problematischen Unterst&uuml;tzung dieser Art von Wirtschaftspolitik durch jene Gewerkschaften, die in besonderer Weise mit der Exportwirtschaft verbunden sind, auseinandersetzen sollen als mit der angeblichen Strategie der NachDenkSeiten. (Siehe auch Andreas Heil in Anlage 1, zweiter Teil)<\/p><p>Die Angriffe von Gustav Horn auf die NachDenkSeiten sind auch deshalb unverst&auml;ndlich, weil wir in fast schon &uuml;bertriebener Weise st&auml;ndig auf Forschungsergebnisse und Beitr&auml;ge des IMK hinweisen und so einiges dazu beitragen, dass die Arbeit dieses Instituts &ouml;ffentlich wahrgenommen wird. Wir werden das weiter tun &ndash; unabh&auml;ngig von unqualifizierten Angriffen des Direktors des Instituts.<\/p><p><strong>II. Hat ein Gastkommentar in der Mitgliederzeitung einer gro&szlig;en Organisation nichts mit der Organisation zu tun?<\/strong><\/p><p>Man lernt immer wieder etwas dazu. Bisher hatte ich geglaubt, wenn zum Beispiel der ADAC in seinem zentralen Organ &bdquo;Motorwelt&ldquo; einen Gastkommentator aufnimmt und nicht ausdr&uuml;cklich erkl&auml;rt, dies sei eine Meinung, die man sich <strong>nicht<\/strong> zu eigen mache, dann sehen die Mitglieder des ADAC diese Meinung selbstverst&auml;ndlich als in der N&auml;he zum eigenen Verband befindlich. Genauso w&uuml;rde ich es sehen, wenn die Parteien in ihren Organen Gastkommentare aufnehmen.<\/p><p>Aber weit gefehlt. Von Gustav Horn und von Beauftragten der IG-Metall werden wir eines anderen belehrt. Margarethe Gorges, die den NachDenkSeiten oft Hinweise schickt, hatte bei Facebook auf meinen Beitrag aufmerksam gemacht und folgende Antwort bekommen (komplett in Anlage 2):<\/p><blockquote><p>Liebe Margareth, es handelt sich um einen Gastbeitrag &ndash; nicht um eine Positionierung der Redaktion oder der IG Metall insgesamt.<\/p><\/blockquote><p>Jetzt lerne ich: Die Leserinnen und Leser von metall mit seiner Auflage von 2,3 Millionen wissen sehr wohl zwischen der Meinung ihrer Organisation und der Meinung des Kommentators zu unterscheiden. Und wer, wie ich, dies nicht zu unterscheiden vermag, der wird von Gustav Horn mit aller Macht abgekanzelt:<\/p><blockquote><p>&bdquo;Die &Uuml;berschrift des &hellip; Beitrags (von Albrecht M&uuml;ller in den NachDenkSeiten)  hat vom Wahrheitsgehalt her Bild Qualit&auml;t. Die IG Metall hat sich selbstverst&auml;ndlich nicht so ge&auml;ussert, wie dort behauptet, sondern ein Gastkommentator.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Das gilt auch, so lerne ich, wenn ein Kommentar wenige Wochen vor der Wahl erscheint. Auch dann hat der Gastkommentar, selbst wenn er sich ausdr&uuml;cklich zur Wahl und zu wichtigen Themen wie der Agenda 2010 &auml;u&szlig;ert, nichts mit dem Herausgeber des Blattes zu tun.<\/p><p>Gro&szlig;en Dank f&uuml;r die Vermittlung dieser neuen Erkenntnis! <\/p><p>Gerne w&uuml;rde ich mit einer anderen Erkenntnis aushelfen: man sollte sich die Gastkommentatoren vielleicht so aussuchen, dass sie sich nicht gegen grundlegende Positionen der eigenen Organisation positionieren &ndash; jedenfalls nicht sechs Wochen vor einer Bundestagswahl.<\/p><p><strong>Anlage 1:<\/strong><\/p><p><strong>Gustav Horn auf Facebook:<\/strong><\/p><blockquote><p>Manchmal k&ouml;nnte man sich die Haare raufen. Die &Uuml;berschrift des folgenden Beitrags hat vom Wahrheitsgehalt her Bild Qualit&auml;t. Die IG Metall hat sich selbstverst&auml;ndlich nicht so ge&auml;ussert, wie dort behauptet, sondern ein Gastkommentator. Inhaltlich habe ich gro&szlig;e Probleme mit der Strategie der Nachdenkseiten die Arbeitsmarktlage m&ouml;glichst schlecht darzustellen und jeden Fortschritt auf dem Arbeitsmarkt zu leugnen. Das hei&szlig;t nicht, dass man mit dem Bestehenden zufrieden ist, noch vieles muss aus den von Albrecht M&uuml;ller zu Recht genannten Gr&uuml;nden getan werden. Gleichzeitig ist aber festzuhalten, dass sich die Besch&auml;ftungslage im Vergleich zu vor 10 Jahren deutlich und sp&uuml;rbar verbessert hat. Wer dies leugnet, geht an der Lebenswirklichkeit vorbei und verliert jeden Draht zur Bev&ouml;lkerung. Zudem leugnet man damit , dass die Stabilisierungsma&szlig;nahmen w&auml;hrend der Finanzmarktkrise (Konjunkturprogramme ,Kurzarbeit ,Arbeitszeitkonten) ausserordentlich erfolgreich waren. Das sind genau jene Ma&szlig;nahmen, die man dann an anderer Stelle zu Recht immer wieder einfordert. Es zeigt sich in unseren Untersuchungen und auch in denen anderer,dass diese Ma&szlig;nahmen wesentlich bedeutsamer f&uuml;r die gute Besch&auml;ftigung sind als die Agenda 2010, gegen die die Nachdenkseiten wiederum zu Recht argumentieren. Bestreitet man also die gute Arbeitsmarktlage begibt man sich letztlich jeder wirtschaftspolitischen Glaubw&uuml;rdigkeit und n&uuml;tzt den Bef&uuml;rwortern der Agenda Politik, die ein leichtes Spiel haben, solche Argumentationen zu widerlegen und dann alle Erfolge der Agenda zuzuschreiben. Oder um es im Nachdenkenseitenstil zuzuspitzen: NACHDENKSEITEN F&Ouml;RDERN AGENDA POLITIK.<\/p><\/blockquote><p><strong>Auf Facebook kommentiert Andreas Heil den Eintrag von Horn:<\/strong><\/p><blockquote><p>Das ist aber ein politisch sehr schmaler Grat.<\/p>\n<p>Dazu dann auch eine deutliche Gegenrede: Die Agenda-Politik hat die nominal _etwas_ bessere Arbeitsmarktlage mit einem sehr hohen Preis erkauft, n&auml;mlich mit einem erheblichen _urs&auml;chlichen_ Anteil an der europ&auml;ischen Finanz- und Wirtschaftskrise. Sie hat zudem (&ldquo;beggar thy neighbour&rdquo;) deutlich mehr Arbeitslosigkeit exportiert, als im Inland beseitigt, war mit Blick auf Europa also ein Eigentor.<\/p>\n<p>Und im &Uuml;brigen wird der &uuml;berschaubare &ldquo;Erfolg&rdquo; in sich zusammenfallen, sobald die Antikrisenma&szlig;nahmen im Rest Europas auch nur anfangen zu wirken, da sollte man sich wohl nichts vormachen.<\/p>\n<p>Aber auch wenn man die Strukturver&auml;nderungen auf dem Arbeitsmarkt alleine ansieht, war das ein extrem teurer Phyrrussieg. Vor allem wurde regul&auml;re Besch&auml;ftigung unter den ohnehin schlechter gestellten Arbeitnehmern in irregul&auml;re noch schlechter bezahlte Besch&auml;ftigung umverteilt, mit dem Ergebnis, dass Millionen jetzt f&uuml;r real sogar weniger Geld mehr arbeiten. Summiert man die daf&uuml;r notwendige &ldquo;Lohnzur&uuml;ckhaltung&rdquo; (= Unterbieten der Zielinflationsrate der EZB) auf, indem man die Verteilung des Jahres 2000 als Ma&szlig;stab nimmt, kommt man gesamtwirtschaftlich auf &uuml;ber eine Billion Euro, die Deutschlands Arbeitnehmer (inkl. des ausgefallenen Steueranteils) letztlich in ein wenig mehr &ldquo;Besch&auml;ftigung&rdquo; investiert haben, um ihre europ&auml;ischen Kollegen wegzukonkurrieren.<\/p>\n<p>Alles das und noch einiges mehr landet alles unter dem Teppich des Selbstbetrugs, wenn man sich in Chor einreiht, dass es Deutschland ja ganz gut (und ja h&ouml;chstens relativ zu den Nachbarn) gehe und tut vor allem was daf&uuml;r, dass die Verzrsacher dieser grundfalschen Politik erstens damit davon kommen und sich zweitens nichts entscheidendes &auml;ndert.<\/p><\/blockquote><p><strong>Anlage 2:<\/strong><\/p><p><strong>Information von Margarethe Gorges zum einschl&auml;gigen Austausch bei Facebook:<\/strong><\/p><blockquote><p>Guten Tag, Albrecht M&uuml;ller,<br>\n&nbsp;<br>\nich habe Ihren Beitrag &sbquo;IGMetall greift in den Wahlkampf ein &ndash; mit einem Lob f&uuml;r die Agenda 2010 und &bdquo;die gute wirtschaftliche Verfassung des Landes&ldquo;&rsquo; per Nachricht an die IGMetall auf fb&nbsp;geschickt. &ndash;<br>\nEben kam dazu folgende Antwort&hellip;&hellip; die ich gelinde gesagt l&auml;cherlich finde.<br>\nHerzliche Gr&uuml;&szlig;e Margareth<\/p>\n<p><em>+++<\/em><\/p>\n<p><em>Liebe Margareth, es handelt sich um einen Gastbeitrag &ndash; nicht um eine Positionierung der Redaktion oder der IG Metall insgesamt.<\/em><\/p>\n<p><em>Wer die Positionen der IG Metall zum Thema Mindestlohn, Steuergerechtigkeit, Gute Arbeit und Prek&auml;re Besch&auml;ftigung nachlesen m&ouml;chte, dem sei www.igmetall.de oder eine unserer Kampagnen-Seiten ans Herz gelegt.<\/em><\/p>\n<p><em>Wer &uuml;ber den Gastbeitrag von Tagesspiegelredakteur Frese in der aktuellen metallzeitung diskutieren m&ouml;chte, der wendet sich am besten direkt an den Autor unter: Alfons.Frese@tagesspiegel.de<\/em><\/p>\n<p><em>&ldquo;Schluss mit Siesta, geht W&auml;hlen&rdquo;, diesem Aufruf aus dem Gastbeitrag von Alfons Frese, schlie&szlig;t sich auch die Chefredakteurin der metallzeitung, Susanne Rohmund, an. Die IG Metall ist und bleibt eine Einheitsgewerkschaft. Deshalb empfiehlt sie auch bei der kommenden Bundestagswahl keine Partei.<\/em> (Donnerwetter, ich kann nicht richtig lesen, AM)<\/p>\n<p><em>Die IG Metall w&uuml;nscht sich jedoch, dass m&ouml;glichst viele Menschen zur Wahl gehen und von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Sie versucht derzeit von S&uuml;den bis Norden, von Osten bis Westen Nichtw&auml;hler zum W&auml;hlen zu mobilisieren. Dieses Ziel unterst&uuml;tzen zum Gl&uuml;ck viele Menschen. Auch der Tagesspiegel-Redakteur Frese.<\/em><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 3. August hatte ich einen Gastkommentar in der metall-zeitung kritisiert. Die &Uuml;berschrift lautete: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18174\">IGMetall greift in den Wahlkampf ein &ndash; mit einem Lob f&uuml;r die Agenda 2010 und &bdquo;die gute wirtschaftliche Verfassung des Landes&ldquo;<\/a>. Ich komme darauf zur&uuml;ck, um zum einen anzumerken, dass wir NachDenkSeiten-Macher die wertvolle Arbeit vieler IG Metaller mit Bewunderung<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18247\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[141,109,190],"tags":[555,742,288,312,479],"class_list":["post-18247","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-arbeitsmarkt-und-arbeitsmarktpolitik","category-gewerkschaften","category-wahlen","tag-horn-gustav","tag-ig-metall","tag-prekaere-beschaeftigung","tag-reformpolitik","tag-reservearmee"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18247","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18247"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18247\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":27175,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18247\/revisions\/27175"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18247"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18247"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18247"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}