{"id":18267,"date":"2013-08-12T09:55:05","date_gmt":"2013-08-12T07:55:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18267"},"modified":"2015-08-11T09:25:07","modified_gmt":"2015-08-11T07:25:07","slug":"bildungschancen-und-verteilungsgerechtigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18267","title":{"rendered":"Bildungschancen und Verteilungsgerechtigkeit"},"content":{"rendered":"<p>Unter diesem Titel haben Kai Eicker-Wolf, Gunter Quai&szlig;er und Ulrich Th&ouml;ne ein interessantes Buch &uuml;ber die &bdquo;Grundlagen f&uuml;r eine sachgerechte Bildungs- und Finanzpolitik&ldquo; herausgegeben. Der Metropolis-Verlag, Marburg, hat uns freundlicherweise die von Ulrich Th&ouml;ne f&uuml;r die Herausgeber verfasste Einleitung zu diesem neuen Buch zur Verf&uuml;gung gestellt. <strong>Wolfgang Lieb<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDeutschland und die Europ&auml;ische Union sehen in der Bildungspolitik ein, wenn nicht gar das zentrale gesellschaftspolitische Themenfeld. So formuliert die Strategie Europa 2020, die als Nachfolgerin der so genannten Lissabon-Strategie im Sommer 2010 verabschiedet worden ist, unter anderem auch anspruchsvolle bildungspolitische Ziele: Der Anteil der Schulabbrecher und Schulabbrecherinnen sei von 15 auf zehn Prozent zu reduzieren und die Zahl der Hochschulabsolventen und &ndash;absolventinnen im Alter zwischen 30 und 34 Jahren von 31 auf 40 Prozent zu steigern.<\/p><p>Auch die Armutsbek&auml;mpfung geh&ouml;rt zur Zielsetzung der Strategie Europa 2020: Der Anteil der B&uuml;rger und B&uuml;rgerinnen unter der jeweiligen nationalen Armutsgrenze soll um ein Viertel reduziert werden, um so 20 Millionen Menschen &uuml;ber die Armutsgrenze zu heben. Erreicht werden sollen diese Ziele unter anderem durch Verbesserungen der Bildungssysteme.<br>\nAngesichts der Euro-Krisenpolitik, die mit ihren K&uuml;rzungen bei den &ouml;ffentlichen Ausgaben auch vor dem Bildungsbereich nicht haltmacht und die Armutsproblematik in Europa drastisch versch&auml;rft, erscheinen die genannten Ziele und die zu ihrer Erreichung empfohlene Politik als eine an Absurdit&auml;t kaum zu &uuml;berbietende Farce.<\/p><p>Kaum anders zu beurteilen ist die von Bundeskanzlerin Angela Merkel im Jahr 2008 ausgerufene &bdquo;Bildungsrepublik&ldquo;: Der Ausbau des Bildungssektors, so Merkel, sei die zentrale politische Aufgabe f&uuml;r die n&auml;chsten Jahre. Nur eine ausreichende Bildung schaffe die Voraussetzung f&uuml;r Chancengleichheit respektive Chancengerechtigkeit: Wohlstand f&uuml;r alle &ndash; so die Kanzlerin in Anspielung auf ein bekanntes Zitat von Ludwig Erhard &ndash; hei&szlig;e heute und morgen Bildung f&uuml;r alle.1 Auch hier muss man von einer Farce2 sprechen: Im internationalen Vergleich belegt Deutschland nach wie vor eine der hinteren Positionen bei der H&ouml;he der Bildungsausgaben. Die starke Diskriminierung im deutschen Bildungssystem ist dann auch folgerichtig: Kinder aus Akademikerhaushalten haben eine sechsmal h&ouml;here Chance, ein Studium zu beginnen, als Kinder aus Nichtakademikerhaushalten, und nur 20 Prozent der j&uuml;ngeren Menschen erreichen einen h&ouml;heren Bildungsabschluss als ihre Eltern &ndash; in anderen wichtigen Industriel&auml;ndern sind es 37 Prozent.<\/p><p>Das vorliegende Buch behandelt die genannten Tatbest&auml;nde, eingebettet in die Betrachtung der &ouml;ffentlichen Haushalte und des Bildungssektors. Die Auswahl der einzelnen Themen beruht im Wesentlichen auf Diskussionen in der Arbeitsgruppe Bildungsfinanzierung der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Einige der Autoren und Autorinnen waren in der Arbeitsgruppe f&uuml;r Vortr&auml;ge zu Gast. Die Beitr&auml;ge von Henrik Piltz und Gunter Quai&szlig;er, Cornelia Heintze sowie Tobias Kaphegyi beruhen auf Gutachten, die im Auftrag der Max-Tr&auml;ger- Stiftung gef&ouml;rdert worden sind.<\/p><p>Den Auftakt macht Stefan Schulmeister, der sich mit der Eurokrise auseinandersetzt.<br>\nSchulmeister arbeitet heraus, dass die Schuldenkrise nicht durch den Fiskalpakt und die darin festgeschriebene Schuldenbremse behoben werden kann, sondern dass die &Uuml;berwindung der Krise eine Belebung der Inlandsnachfrage durch einen New Deal zur Voraussetzung hat. Ein Element dieses New Deal ist eine deutliche Steigerung der Bildungsausgaben. Einem solchen Programm steht allerdings entgegen, dass die politisch Handelnden die Eurokrise als Staatsausgabenkrise wahrnehmen. Schulmeister weist nach, dass diese Wahrnehmung falsch unddie Eurokrise eine Folge der internationalen Finanz- und Weltwirtschaftskrise sowie der sich immer weiter aufbauenden Ungleichgewichte im Au&szlig;enhandel in der Eurozone ist. F&uuml;r Letzteres ist Deutschland in erheblichem Umfang durch seine schwache Lohn- bzw. Lohnst&uuml;ckkostenentwicklung mitverantwortlich. <\/p><p>Gerade vor diesem Hintergrund ist die Rolle der Bundesregierung, die als entschiedene Bef&uuml;rworterin einer Austerit&auml;tspolitik in den Euro-Krisenl&auml;ndern auftritt, kritisch zu sehen.<br>\nDabei hat sich die bisher praktizierte Krisenpolitik in Europa nicht als erfolgreich erwiesen, ganz im Gegenteil: Die prozyklisch wirkende Spar- und K&uuml;rzungspolitik f&uuml;hrt die betroffenen L&auml;nder immer weiter in die Krise &ndash; selbst K&uuml;rzungen im Bildungsbereich sind f&uuml;r die so genannte Troika kein Tabu.<\/p><p>Im Rahmen des zweiten Beitrages beleuchtet Wilfried Altzinger die Entstehung, Verteilung und &Uuml;bertragung von Sach- und Finanzverm&ouml;gen sowie von Bildungsverm&ouml;gen von einer Generation auf die n&auml;chste. Zun&auml;chst geht Altzinger auf die Entwicklung und den aktuellen Stand der Verm&ouml;gensverteilung in &Ouml;sterreich und Deutschland sowie in einigen Vergleichsl&auml;ndern ein, um auf dieser Grundlage vor allem Fragen der Entstehung und &Uuml;bertragung von Verm&ouml;gen zu diskutieren. Im zweiten Teil seines Aufsatzes behandelt er den Erwerb, die Entwicklung und die &Uuml;bertragung von Bildungsverm&ouml;gen zwischen den Generationen. F&uuml;r die Erzielung von Einkommen spielen alle Verm&ouml;gensarten &ndash; also sowohl das Sach- als auch das Finanz- und schlie&szlig;lich das Bildungsverm&ouml;gen &ndash; eine Rolle. Da jedoch der Zugang zu Sach- und Finanzverm&ouml;gen sehr h&auml;ufig durch Erbschaften und Schenkungen erfolgt, erh&auml;lt die Frage des Zugangs zu Bildungsverm&ouml;gen eine zentrale Bedeutung hinsichtlich der Herstellung von Chancengleichheit, insbesondere f&uuml;r die gro&szlig;e Gruppe der Nicht-Erben und -Erbinnen. Beide Aspekte sind essenziell f&uuml;r die Beurteilung einer Gesellschaftsstruktur &ndash; und besch&auml;ftigen daher Philosophen und Philosophinnen sowie &Ouml;konomen und &Ouml;konominnen gleicherma&szlig;en seit Generationen.<\/p><p>Kai Eicker-Wolf und Achim Truger befassen sich insbesondere mit der Situation der &ouml;ffentlichen Haushalte in Deutschland. Nach ihren Berechnungen weist Deutschland allen anders lautenden Behauptungen zum Trotz seit Ende der 1990er Jahre eine sehr zur&uuml;ckhaltende staatliche Ausgabenentwicklung auf &ndash; die deutsche Staatsquote f&auml;llt im internationalen Vergleich relativ klein aus. Die &ouml;ffentliche Hand leidet in Deutschland an einer strukturellen Unterfinanzierung, die ihren Ausdruck in geringen &ouml;ffentlichen Investitionen und unzureichenden Bildungsausgaben findet. Ursache f&uuml;r die mangelhafte Finanzausstattung des Staates sind massive Steuersenkungen, die seit der Jahrtausendwende vor allem reichen Haushalten und dem Unternehmenssektor zugutegekommen sind. Eicker-Wolf und Truger sehen die deutsche Steuer- und Finanzpolitik an einem Scheideweg: Wenn es in den kommenden Jahren gelinge, die strukturelle Unterfinanzierung durch sozial gerechte Steuer- und Abgabenerh&ouml;hungen zu beheben und die Schuldenbremse krisensicher zu gestalten, dann sei die Sicherung der staatlichen Handlungsf&auml;higkeit und die T&auml;tigung der zentralen Zukunftsinvestitionen durchaus m&ouml;glich. Sollten die notwendigen steuerpolitischen Schritte jedoch unterlassen und bei der Umsetzung der Schuldenbremse makro&ouml;konomische Fehler begangen werden, dann bleibe nur die zweifelhafte Hoffnung auf einen sehr guten Konjunkturverlauf.<\/p><p>Das Thema des Beitrags von Cornelia Heintze sind die Grundlagen f&uuml;r Vergleiche im Bildungssektor. Heintze beschreibt die Weigerung der deutschen Politik, Ziele im Bildungsbereich bedarfsorientiert zu setzen und ihre Erreichung im Rahmen der international etablierten Rechensysteme anzustreben. Dahinter steckt nach ihrer Einsch&auml;tzung die Absicht, Bildung &ouml;ffentlich unterfinanziert zu lassen, um so den Privatisierungsdruck hoch zu halten, dies gleichzeitig jedoch durch die Darstellung vermeintlicher Erfolge bei der Steigerung nationaler Bildungsinvestitionen zu bem&auml;nteln. Das Nationale Bildungsbudget, so Heintze, eigne sich gut f&uuml;r eine derartige Politik: Es ist offen f&uuml;r eine Reihe von Ausgabenzurechnungen, die teilweise lediglich auf Sch&auml;tzungen basieren und international nicht ber&uuml;cksichtigungsf&auml;hig sind.<\/p><p>Mit dem so genannten Bildungsmonitor, der seit dem Jahr 2004 j&auml;hrlich erscheint und vom Institut der deutschen Wirtschaft im Auftrag des arbeitgeberfinanzierten Lobby-Think-Tanks Neue Soziale Marktwirtschaft erarbeitet wird, setzt sich Tobias Kaphegyi in seinem Aufsatz auseinander. Beim Bildungsmonitor handelt sich um einen in allen Medien breit rezipierten Forschungsbericht, der die Bildungssysteme der Bundesl&auml;nder mittels eines Benchmarking-Verfahrens vergleicht. Das grundlegende Problem des Bildungsmonitors besteht nach Auffassung Kaphegyis darin, dass sich die Autoren und Autorinnen nicht an die Art des methodischen Aufbaus eines Benchmarkings halten. Dies f&uuml;hrt dazu, dass die Indikatoren und Handlungsfelder im Bildungsmonitor aufgrund empirisch weitgehend unbest&auml;tigter Theorien und Vorstellungen einer angebotsorientierten Mainstream-&Ouml;konomie zur Wachstumswirkung von Bildung ausgew&auml;hlt und definiert werden. Bildung wird dabei auf den Inputfaktor Humankapitalbildung reduziert, dessen Verbesserung automatisch zu Verbesserungen beim Wirtschaftswachstum in den Bundesl&auml;ndern f&uuml;hren soll. Die Freiz&uuml;gigkeit von Studierenden und Besch&auml;ftigten wird dabei &uuml;berhaupt nicht bedacht. Generell macht Kaphegyi beim Bildungsmonitor einen Mangel an kritisch-rationalem und wissenschaftlichem Vorgehen aus. So ist auch die Kernaussage, dass &bdquo;gute Bildung&ldquo; auch ohne Erh&ouml;hung der Bildungsausgaben m&ouml;glich sei, von vornherein unlogisch konstruiert, da &uuml;berhaupt keine Bedarfsberechnung f&uuml;r ein angemessen ausgestattetes Bildungssystem vorgenommen wird.<\/p><p>Henrik Piltz und Gunter Quai&szlig;er erl&auml;utern in ihrem Beitrag, welche Aufwendungen f&uuml;r ein zukunftsf&auml;higes Bildungssystem notwendig w&auml;ren. In der Bildungspolitik ist relativ unstrittig, dass die Bildung in Deutschland unterfinanziert ist. W&auml;hrend manche aber hoffen, dass die so genannte demografische Rendite &ndash; das hei&szlig;t, die Bildungsausgaben werden angesichts sinkender Zahlen von Sch&uuml;lern und Sch&uuml;lerinnen nicht reduziert &ndash; zur Verbesserung der gegenw&auml;rtigen Situation ausreichen w&uuml;rde, fordern andere eine deutliche Erh&ouml;hung der &ouml;ffentlichen Bildungsausgaben. Denn insbesondere im internationalen Vergleich zeigt sich die unterdurchschnittliche Ausstattung des deutschen Bildungswesens. Piltz und Quai&szlig;er legen pr&auml;zise dar, welche Verbesserungen im Bildungssektor wie viel kosten w&uuml;rden &ndash; und schl&uuml;sseln dies nach Bildungsbereichen und Bundesl&auml;ndern auf. Ihr Fazit: Die j&auml;hrlichen Ausgaben f&uuml;r die Bildung m&uuml;ssen signifikant steigen.<\/p><ol>\n<li>Vgl. &bdquo;Merkel ruft &sbquo;Bildungsrepublik&lsquo; aus&ldquo;, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 12.06.2008.<\/li>\n<li>So auch w&ouml;rtlich Johann Osel in seinem Kommentar &bdquo;Arm bleibt arm, dumm bleibt dumm&ldquo; in der S&uuml;ddeutschen Zeitung vom 12.09.2012 anl&auml;sslich der neuesten Ergebnisse der j&auml;hrlich erscheinenden OECD-Bildungsstudie.<\/li>\n<\/ol><p><strong>Kai Eicker-Wolf, Gunter Quai&szlig;er und Ulrich Th&ouml;ne, Bildungschancen und Verteilungsgerechtigkeit &ndash; Grundlagen f&uuml;r eine sachgerechte Bildungs- und Finanzpolitik<\/strong><br>\nMetropolis-Verlag, Marburg 2013<\/p><p>Hier noch das Inhaltsverzeichnis:<\/p><table>\n<tr>\n<td>\nVorwort\n<\/td>\n<td>\n7\n<\/td>\n<\/tr><tr>\n<\/tr>\n<td>\nBildungschancen und Verteilungsgerechtigkeit: Einleitung\n<\/td>\n<td>\n9\n<\/td>\n<tr>\n<\/tr>\n<td>\nStephan Schulmeister<br>\nM&uuml;hsal der Wahr-Nehmung\n<\/td>\n<td>\n15\n<\/td>\n<tr>\n<\/tr>\n<td>\nWilfried Altzinger<br>\n&ldquo;Wealth begets Wealth&rdquo; and &ldquo;Skills beget Skills&ldquo;.<br>\nErkundungen zur Chancengleichheit\n<\/td>\n<td>\n61\n<\/td>\n<tr>\n<\/tr>\n<td>\nKai Eicker-Wolf und Achim Truger<br>\nStaatliche Handlungsf&auml;higkeit und Zukunftsinvestitionen unter der Schuldenbremse. Die deutsche Steuer- und Finanzpolitik am Scheideweg\n<\/td>\n<td>\n101\n<\/td>\n<tr>\n<\/tr>\n<td>\nCornelia Heintze<br>\nGrundlagen f&uuml;r internationale (Finanz-)Vergleiche im Bildungssektor. Eine Bestandsaufnahme\n<\/td>\n<td>\n137\n<\/td>\n<tr>\n<\/tr>\n<td>\nTobias Kaphegyi<br>\nArbeitgeberforschung f&uuml;r &bdquo;mehr Wachstum und Gerechtigkeit&ldquo;?<br>\nEine Analyse aktueller bildungspolitischer Interventionen der deutschen Wirtschaftsverb&auml;nde am Beispiel des &bdquo;Bildungsmonitors&ldquo;\n<\/td>\n<td>\n161\n<\/td>\n<tr>\n<\/tr>\n<td>\nHenrik Piltz\/Gunter Quai&szlig;er<br>\nBildungsausgaben und (quantitative) Anforderungen an die Bildungspolitik in Deutschland\n<\/td>\n<td>\n193\n<\/td>\n<tr>\n<\/tr>\n<td>\nAutorinnen und Autoren\n<\/td>\n<td>\n221\n<\/td>\n\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter diesem Titel haben Kai Eicker-Wolf, Gunter Quai&szlig;er und Ulrich Th&ouml;ne ein interessantes Buch &uuml;ber die &bdquo;Grundlagen f&uuml;r eine sachgerechte Bildungs- und Finanzpolitik&ldquo; herausgegeben. Der Metropolis-Verlag, Marburg, hat uns freundlicherweise die von Ulrich Th&ouml;ne f&uuml;r die Herausgeber verfasste Einleitung zu diesem neuen Buch zur Verf&uuml;gung gestellt. <strong>Wolfgang Lieb<\/strong>.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[34,208,132],"tags":[423,430,409,396,434,408,291],"class_list":["post-18267","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bildung","category-rezensionen","category-ungleichheit-armut-reichtum","tag-austeritaetspolitik","tag-bildungsausgaben","tag-bildungschancen","tag-bildungsrepublik-deutschland","tag-gew","tag-soziale-herkunft","tag-verteilungsgerechtigkeit"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18267","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18267"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18267\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18270,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18267\/revisions\/18270"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18267"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18267"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18267"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}