{"id":18280,"date":"2013-08-13T13:26:22","date_gmt":"2013-08-13T11:26:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18280"},"modified":"2015-08-11T09:29:59","modified_gmt":"2015-08-11T07:29:59","slug":"mainz-ist-uberall-nun-ernten-wir-die-verdorbenen-fruchte-einer-fehlgeleiteten-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18280","title":{"rendered":"Mainz ist \u00fcberall \u2013 nun ernten wir die verdorbenen Fr\u00fcchte einer fehlgeleiteten Politik"},"content":{"rendered":"<p>G&auml;be es in der Fachliteratur einen Ratgeber zum Thema &bdquo;Wie erzeuge ich einen Fachkr&auml;ftemangel&ldquo; k&ouml;nnte die Deutsche Bahn AG zahlreiche Fallbeispiele beisteuern. Ohne Sinn und Verstand strich man dort das Personal derart zusammen, dass bereits drei Krankmeldungen ausreichen, um eine Regionalmetropole wie Mainz teilweise vom Bahnverkehr abzuschneiden. Mainz ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs, bundesweit herrscht bei der Bahn akuter Personalnotstand. Es grenzt dabei schon fast an ein Wunder, dass es dabei (noch) zu keinen schweren Unf&auml;llen gekommen ist. Die Misere an den Namen Mehdorn und Grube festzumachen, ist jedoch zu einfach. Die Bahn ist ein Staatsunternehmen. F&uuml;r Fehlentwicklungen tr&auml;gt hier auch &ndash; und vor allem &ndash; die Politik die Verantwortung. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_4017\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-18280-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/130813_Mainz_ist_ueberall_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/130813_Mainz_ist_ueberall_NDS.mp3\">http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/130813_Mainz_ist_ueberall_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/130813_Mainz_ist_ueberall_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=18280-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/130813_Mainz_ist_ueberall_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"130813_Mainz_ist_ueberall_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Wer h&auml;tte schon damit rechnen k&ouml;nnen, dass im Stellwerk Mainz drei der f&uuml;nfzehn Fahrdienstleiter gleichzeitig krank werden? Und dies auch noch mitten in der Urlaubszeit. Diese &bdquo;sagenhafte&ldquo; Krankheitswelle hat die Bahn offenbar tief ins Mark getroffen. Die Regionalmetropole Mainz ist seit einigen Tagen ab 20 Uhr nicht mehr per Bahn zu erreichen und seit gestern fahren auch tags&uuml;ber die ersten Fernverkehrsz&uuml;ge an Mainz vorbei, w&auml;hrend nur noch jeder zweite Nachverkehrszug den Mainzer Hauptbahnhof anf&auml;hrt. Bahnchef Grube macht &bdquo;ungl&uuml;ckliche und teils &auml;rgerliche Umst&auml;nde&ldquo; f&uuml;r das Versagen seines Konzerns verantwortlich. Diese Aussage ist grotesk, haben Grube und seine Vorg&auml;nger doch jahrelang keine seri&ouml;se Personalbedarfsplanung durchgef&uuml;hrt.<\/p><p><strong>Provozierte Personalnot<\/strong><\/p><p>Seit Mitte der Neunzigerjahre hat die Deutsche Bahn AG ihr Personal halbiert. In der Netzsparte, die f&uuml;r den Betrieb der Stellwerke verantwortlich ist, betr&auml;gt das Durchschnittsalter der Mitarbeiter 47 Jahre. Dies ist freilich kein Wunder, da seit gut einem Jahrzehnt keinen neuen Mitarbeiter eingestellt wurden. Besonders dramatisch ist dabei die Situation bei den Fahrdienstleitern, die den Bahnverkehr koordinieren, Weichen stellen und bei St&ouml;rungen den Betrieb manuell &uuml;bernehmen. Ein stressiger und vor allem verantwortungsvoller Job, der jedoch nicht nur d&uuml;rftig bezahlt wird, sondern auch einer schon beinahe grotesk zu nennenden Arbeitsverdichtung unterzogen wurde. Rund eine Million &Uuml;berstunden werden bundesweit von den Fahrdienstleitern der Bahn vor sich her geschoben &ndash; allein dies entspricht rund 500 Vollzeitstellen. <\/p><p>Im letzten Jahr sind bei der Fahrdienstleitung bundesweit ganze 60.000 Schichten wegen der akuten Personalnot <a href=\"http:\/\/www.derwesten.de\/politik\/fahrdienstleiter-am-limit-20-000-ueberstunden-in-duisburg-id8307765.html\">ausgefallen<\/a> &ndash; dies entspricht weiteren rund 300 Vollzeitstellen. Jeden Tag kann die DB Netz 165 Stellen auf hochkomplexen Stellwerken nicht besetzen. Mainz ist &uuml;berall, Mainz ist nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Monatelang musste beispielsweise der ICE zwischen Hannover und W&uuml;rzburg zu bestimmten Zeiten eine au&szlig;erplanm&auml;&szlig;ige Pause auf offener Strecke einlegen, da die Fahrdienstleiter im Stellwerk Bebra ansonsten nicht ihre gesetzlich vorgeschriebenen Ruhepausen <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/stellwerk-chaos-die-hausgemachte-misere-der-bahn-a-915553.html\">h&auml;tten einhalten k&ouml;nnen<\/a>.<\/p><p>Dieses Chaos wurde grob fahrl&auml;ssig durch die verfehlte Personalpolitik der Bahn provoziert. Ein krankheitsbedingter Ausfall von 20% der Belegschaft ist sicher kein derart &bdquo;ungew&ouml;hnliches&ldquo; Ereignis, wie Bahnchef Grube es suggeriert &ndash; vor allem dann nicht, wenn es sich bei der Belegschaft vorwiegend um &auml;ltere Mitarbeiter handelt, die durch Stress und Arbeitsverdichtung zus&auml;tzlich krank gemacht werden. Es war nur eine Frage der Zeit, bis so etwas passieren musste. Darauf wiesen &uuml;brigens auch interne Berechnungen der Deutsche Bahn AG vor nunmehr vier Jahren hin &ndash; ge&auml;ndert hat sich jedoch nichts. <\/p><p>Das Personalproblem der Bahn geht jedoch weit &uuml;ber das Problem bei der Besetzung der Fahrdienstleitungen hinaus. Auch bei den Lokf&uuml;hrern und den Zugbegleitern ist die Deutsche Bahn AG dramatisch unterbesetzt. Fr&uuml;her hie&szlig; es in einem Werbespot: <em>&bdquo;Alle reden vom Wetter. Wir nicht. Wir fahren immer&ldquo;<\/em> &ndash; heute f&auml;llt die Bahn nicht nur bei Sonne und Schnee aus, sondern ist offenbar noch nicht einmal gegen eine Grippewelle gefeit.<\/p><p><strong>Was interessiert uns Deutschland, wenn uns schon morgen die ganze Welt geh&ouml;ren kann?<\/strong><\/p><p>Muss die Bahn derart rabiat beim Personal sparen? Nat&uuml;rlich nicht, schlie&szlig;lich ist die Deutsche Bahn AG ein hochprofitables Unternehmen, das eine Kapitalrendite von 8,3% erwirtschaftet, was im letzten Jahr einem operativen Gewinn von 2,7 Mrd. Euro entspricht. Eigentlich w&auml;re es also gar kein Problem, die Personaldecke zumindest auf ein vern&uuml;nftiges Ma&szlig; aufzustocken. Es ist ja auch nicht so, dass die Deutsche Bahn AG kein Personal f&uuml;r den Zugbetrieb ausbilden w&uuml;rde. Im arabischen Katar will das deutsche Unternehmen beispielsweise eine &bdquo;Eisenbahn-Akademie&ldquo; <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58660\">errichten<\/a>, um dort Personal auszubilden. Mehr 200 Mitarbeiter werden f&uuml;r den Bahnbetrieb in Katar &uuml;ber die Bahn-Tochter &bdquo;DB Schenker Rail&ldquo; bereits rekrutiert. Den Stellwerkern in Mainz, Dortmund und Duisburg ist damit freilich nicht geholfen. Die Deutsche Bahn AG geh&ouml;rt, was kaum jemand wei&szlig;, zu den investitionsfreudigsten Unternehmen des Landes. In Saudi-Arabien beteiligt man sich beispielsweise am Bau einer Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Mekka und Medina. Hierzulande schlie&szlig;t man derweil Bahnh&ouml;fe in der Region. Und  Grube interessiert sich offenbar jedenfalls mehr f&uuml;r die &uuml;ber 10.000 Kilometer lange neue <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/gueterverkehr-hamburg-begruesst-den-ersten-zug-aus-zhengzhou-a-914567.html\">Direktverbindung<\/a> ins chinesische Zhengzhou als f&uuml;r die sechzig brandenburgischen Kommunen, denen mit der Schlie&szlig;ung ihres Bahnhofs die Abkoppelung vom Schienennetz <a href=\"http:\/\/www.morgenpost.de\/brandenburg-aktuell\/article118068562\/60-Bahnhoefe-sind-in-Brandenburg-von-Schliessung-bedroht.html\">droht<\/a>. Auch der <a href=\"http:\/\/www.verkehrsrundschau.de\/deutsche-bahn-und-russische-bahn-rzd-denken-ueber-joint-venture-nach-1037009.html\">russische Logistikmarkt<\/a> ist f&uuml;r die Bahn-Manager offenbar interessanter als der &ouml;ffentliche Personennahverkehr in Deutschland.<\/p><p>Die Deutsche Bahn AG hat das erkl&auml;rte Ziel, zum &bdquo;weltweit f&uuml;hrenden Mobilit&auml;ts- und Logistikunternehmen&ldquo; zu werden. Und weltweit f&uuml;hrende Unternehmen interessieren sich offenbar nicht gro&szlig;artig f&uuml;r Regionalmetropolen wie Mainz oder gar l&auml;ndliche Kommunen, in denen sich Fuchs und Hase auch deshalb gute Nacht sagen, weil die Bahn sie nicht mehr anf&auml;hrt. Ihrem eigentlichen Auftrag, im eigenen Land einen gut funktionierenden schienengebundenen Personen- und G&uuml;terverkehr zu gew&auml;hrleisten, wird die Deutsche Bahn nicht mehr gerecht. Dabei geht die Deutsche Bahn AG Hand in Hand mit der deutschen Politik. Im europaweiten Pro-Kopf-Investitionsvergleich nimmt Deutschland den vorletzten Platz &ndash; nur das krisengesch&uuml;ttelte Spanien investiert noch weniger Geld in seine Schieneninfrastruktur. Wie es auch anders gehen kann, zeigen &Ouml;sterreich und vor allem die Schweiz, die auf der Pro-Kopf-Basis siebenmal so viel Geld wie Deutschland in die Schieneninfrastruktur <a href=\"http:\/\/www.allianz-pro-schiene.de\/presse\/pressemitteilungen\/2013\/023-eu-ranking-schienen-investitionen-netz-ausbau-1\/\">investiert<\/a>. Die Schweizer Bahn muss sich aber auch nicht &ndash; wie die Deutsche Bahn AG &ndash; in 140 L&auml;ndern weltweit mit Akquisitionen und Konkurrenzk&auml;mpfen besch&auml;ftigen. Ihre Aufgabe ist es, den heimischen Markt bestm&ouml;glich zu versorgen &ndash; &uuml;ber derlei Provinzialit&auml;t schmunzeln die gro&szlig;spurigen Deutschen Weltlogistiker freilich hinter vorgehaltener Hand.<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130709-pro-kopf-inverst-eu-2012.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p><p><strong>Grube und Mehdorn &ndash;  Symptome, aber nicht die Krankheitsursache<\/strong><\/p><p>Nat&uuml;rlich kann man den Bahnchef R&uuml;diger Grube oder seinen Vorg&auml;nger Hartmut Mehdorn f&uuml;r die fehlgeleitete Konzernpolitik verantwortlich machen. Dies w&auml;re jedoch zu einfach und wohlfeil, da Grube und Mehdorn auch &bdquo;nur&ldquo; nach Vorgaben handeln. Die Deutsche Bahn AG ist zwar ein privatrechtliches Unternehmen, da die Bundesrepublik Deutschland jedoch der einzige Aktion&auml;r ist, ist die Deutsche Bahn AG definitionsgem&auml;&szlig; ein privatrechtliches Staatsunternehmen. Nicht die Angestellten Grube und Mehdorn bestimmen, wo es mit der Bahn hin geht, sondern der Eigent&uuml;mer, der das Management daf&uuml;r bezahlt, die von ihm gestellten Vorgaben umzusetzen. Neben Grube und Mehdorn geh&ouml;ren daher auch die Namen Matthias Wissmann, Franz M&uuml;ntefering, Reinhard Klimmt, Kurt Bodewig, Manfred Stolpe, Wolfgang Tiefensee und Peter Ramsauer auf die Anklagebank, wenn es darum geht, Schuldige f&uuml;r die Fehlentwicklungen bei der Deutschen Bahn AG zu suchen. Die genannten Herren waren als Bundesverkehrsminister direkt f&uuml;r die Unternehmenspolitik der Deutschen Bahn AG verantwortlich. <\/p><p>Die Zukunft der Bahn ist keine unternehmerische, sondern eine politische Frage. Eine politische Frage zudem, die weit &uuml;ber die Kompetenzen des Bundesverkehrsministeriums und der Bundesregierung hinausgeht. Im Regionalverkehr schreibt die regionale Politik die Verkehrsvertr&auml;ge aus, auf die die Deutsche Bahn sich dann bewirbt. Es w&auml;re kein gro&szlig;es Problem, Personal- und Ausbildungsquoten als Bestandteil in diese Verkehrsvertr&auml;ge aufzunehmen. Schlie&szlig;lich geht dabei auch um die Erf&uuml;llung des Vertrages. Wenn die Deutsche Bahn, wie im Beispiel Mainz, den Verkehrsvertrag wegen selbst verschuldeter Personalengp&auml;sse nicht erf&uuml;llt, ist dies ein Vertragsbruch. Um dies als ausschreibender Auftraggeber zu verhindern, kann und sollte man daher der Bahn klare Leitplanken setzen. <\/p><p>Schlussendlich haben Sie als W&auml;hler es jedoch in der Hand, wohin die Bahn in Zukunft f&auml;hrt. Wenn Sie einer Politik ihre Stimme geben, die es zu verantworten hat, dass die Bahn ihr Personal ausd&uuml;nnt und milliardenschwere Investitionen lieber im Ausland vornimmt, dann d&uuml;rfen Sie sich auch nicht dar&uuml;ber beschweren, wenn Zugverbindungen ausfallen. Sprechen Sie doch einmal mit dem Bundestagabgeordneten ihres Wahlkreises &uuml;ber das Thema. Ohne Druck vom W&auml;hler wird sich an der fehlgeleiteten Politik n&auml;mlich auf absehbare Zeit nichts &auml;ndern.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/360687a5770740208c838051fe13e76e\" width=\"1\" height=\"1\" alt='&bdquo;\"'><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>G&auml;be es in der Fachliteratur einen Ratgeber zum Thema &bdquo;Wie erzeuge ich einen Fachkr&auml;ftemangel&ldquo; k&ouml;nnte die Deutsche Bahn AG zahlreiche Fallbeispiele beisteuern. Ohne Sinn und Verstand strich man dort das Personal derart zusammen, dass bereits drei Krankmeldungen ausreichen, um eine Regionalmetropole wie Mainz teilweise vom Bahnverkehr abzuschneiden. Mainz ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18280\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,92,37,73],"tags":[268,597,596,588],"class_list":["post-18280","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-audio-podcast","category-fachkraftemangel","category-globalisierung","category-verkehrspolitik","tag-deutsche-bahn","tag-grube-ruediger","tag-mehdorn-hartmut","tag-personalabbau"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18280","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18280"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18280\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":27178,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18280\/revisions\/27178"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18280"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18280"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18280"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}