{"id":18286,"date":"2013-08-13T14:41:06","date_gmt":"2013-08-13T12:41:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18286"},"modified":"2015-08-11T09:32:42","modified_gmt":"2015-08-11T07:32:42","slug":"gunter-grass-lasst-sich-leider-wieder-einmal-in-eine-kampagne-einspannen-wie-schon-des-ofteren-seit-40-jahren-und-diesmal-besonders-komisch-zugunsten-des-machterhalts-von-merkel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18286","title":{"rendered":"G\u00fcnter Grass l\u00e4sst sich leider wieder einmal in eine Kampagne einspannen \u2013 wie schon des \u00d6fteren seit 40 Jahren. Und diesmal besonders komisch: zugunsten des Machterhalts von Merkel."},"content":{"rendered":"<p>G&uuml;nter Grass meint in einem von der S&uuml;ddeutschen Zeitung ver&ouml;ffentlichten Gespr&auml;ch mit Manfred Bissinger, Lafontaine sei ein &bdquo;Hemmnis&ldquo; auf dem Weg zu einem m&ouml;glichen B&uuml;ndnis zwischen SPD und Linkspartei. Lafontaine halte die Linkspartei mit seiner &bdquo;Verweigerungsstrategie&ldquo; davon ab, Verantwortung zu &uuml;bernehmen. Diese Attacke ist aus vielerlei Gr&uuml;nden absurd. Zum einen gab es diese Verweigerungsstrategie nie, sie war immer nur behauptet, von au&szlig;en und von innerparteilichen Gegnern des fr&uuml;heren Vorsitzenden der Linkspartei; zum anderen kann Oskar Lafontaine schon deshalb kein Hemmnis mehr sein, weil er bundespolitisch &ndash; leider &ndash; keine entscheidende Rolle mehr spielt. Die abstruse Fehleinsch&auml;tzung des G&uuml;nter Grass passt gut ins Bild eines Intellektuellen, der gar keiner mehr ist. Er analysiert nicht eigenst&auml;ndig und macht sich zum Opfer clever angelegter Kampagnen. Das kam in den letzten 40 Jahren des &Ouml;fteren vor. <strong>Albrecht M&uuml;ller<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n&bdquo;G&uuml;nter Grass rechnet mit Lafontaine ab&ldquo; &ndash; das ist die &ndash; ironisch angemerkt: ungemein aktuelle -Schlagzeile der heutigen S&uuml;ddeutschen Zeitung. Eine Kurzfassung der aggressiven &Auml;u&szlig;erungen zu Lafontaine findet sich in <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/literatur-nobelpreistraeger-grass-rechnet-mit-lafontaine-ab-1.1745249\">diesem Aufmacher<\/a>. Das Interview selbst ist elektronisch nicht verf&uuml;gbar. Es enth&auml;lt aber einige erstaunliche Fehleinsch&auml;tzungen und Widerspr&uuml;che:<\/p><p>Zum Beispiel: G&uuml;nter Grass beklagt, wir w&uuml;rden &bdquo;weltweit gerade einen H&ouml;hepunkt der Bereicherung auf der einen und der Verarmung bis hin zur Verelendung auf der anderen Seite erleben&ldquo; und lobt dann Schr&ouml;ders Agenda-Politik als mutig und als &uuml;berf&auml;llige Weichenstellung. Vermutlich durchschaut Grass gar nicht, dass die Agenda-Politik in Deutschland wesentlich zum Ausbau eines Niedriglohnsektors und damit zur Verarmung beigetragen hat. Konsequenterweise sieht er auch den Zusammenhang zwischen Agenda 2010 bedingter Niedriglohnpolitik bei uns und der Verarmung und Verelendung in s&uuml;deurop&auml;ischen Staaten nicht.<\/p><p>Zum Beispiel: Besonders drollig ist die Vorstellung des 85-j&auml;hrigen Schriftstellers zur m&ouml;glichen Revision grundlegender gesellschaftspolitischer Entscheidungen. Ich zitiere eine l&auml;ngere Passage:<\/p><blockquote><p><em>&bdquo;Schr&ouml;der hat mit der Agenda-Politik Mut bewiesen, aber nicht die Nerven gehabt, dieses Programm gleich bei den ersten Schwachstellen, die sich sehr rasch bemerkbar machten, zu korrigieren&ldquo;.<\/em><\/p><\/blockquote><p>Und weiter:<\/p><blockquote><p><em>&bdquo;Ich bin ein eingefleischte Revisionist und wei&szlig;, dass alles, auch jedes Unrecht, das durch eine Reform beseitigt werden soll, sofort ein neues Unrecht schafft. Die Reformer m&uuml;ssen dann offen daf&uuml;r sein, dies zu erkennen und zu korrigieren.&ldquo;<\/em><\/p><\/blockquote><p>Wie soll das denn gehen, lieber G&uuml;nter Grass?<\/p><ul>\n<li>Zuerst die Arbeitslosenversicherung mit den Hartzgesetzen de facto abschaffen und dann durch Revision wieder einf&uuml;hren? Grass &uuml;bersieht die Zerst&ouml;rung der sozialen Sicherung durch die de facto Abschaffung der Arbeitslosenversicherung. Mit kleinen Revisionen l&auml;sst sich die grunds&auml;tzliche Schw&auml;chung der Arbeitnehmerschaft und der Gewerkschaften durch die Agenda 2010 nicht revidieren.<\/li>\n<li>Zuerst Arbeitsverwaltung weit gehend kommerzialisieren und dann wieder korrigieren? Wie soll das gehen? Herrn Weise wieder in die W&uuml;ste schicken? Die Geb&auml;ude und das konservative Personal der Arbeitsagenturen wieder einreisen?<\/li>\n<li>Zuerst die Leistungsf&auml;higkeit der Gesetzlichen Rentenversicherung systematisch und in mehreren Schritten verringern, die Privatvorsorge mit Zulagen und steuerlich f&ouml;rdern, und dann wieder zur&uuml;ck? Grass hat die Dimension der Ver&auml;nderungen nicht begriffen. Sein Schwadronieren von der Revision ist leichtfertig.<\/li>\n<li>Zuerst Leiharbeit f&ouml;rdern, entsprechende Unternehmen durch gesetzliche F&ouml;rderung aufbauen, und dann sagen: Pustekuchen. Wie stellt sich Grass das vor?<\/li>\n<li>&Ouml;ffentliche Unternehmen privatisieren und dann verk&uuml;nden: wir haben uns get&auml;uscht?<\/li>\n<li>Kommunale und landeseigene Wohnungsbest&auml;nde an Hedgefonds verkaufen und dann, wenn die Mieter daf&uuml;r blechen m&uuml;ssen, verk&uuml;nden: es tut uns leid, wir sind Revisionisten und revidieren?<\/li>\n<\/ul><p>Diese Vorstellungen von politischen Abl&auml;ufen und M&ouml;glichkeiten eignen sich f&uuml;rs Kabarett aber nicht f&uuml;r die politische Wirklichkeit. Durch die Schr&ouml;der&rsquo;sche und die vorherige Kohl&rsquo;sche Reformpolitik wurden und werden Fakten geschaffen. Nicht einmal die Steuerbefreiung der Gewinne beim Verkauf von Unternehmen und Unternehmensteilen, die Schr&ouml;der im Rahmen seiner Agenda-Politik zum 1.1.2002 eingef&uuml;hrt hat, ist bisher revidiert worden. <\/p><p>Lieber G&uuml;nter Grass, man muss ein paar Fakten parat haben, selbst dann, wenn man nur ein Revisionist sein will.<\/p><p>Auch die Angriffe auf Lafontaine wegen seines R&uuml;cktritts im Jahr 1999 f&uuml;hrt G&uuml;nter Grass ohne R&uuml;cksicht auf die Tatsachen. Er behauptet, Lafontaine habe damals &bdquo;eine Wende um 180&deg; inszeniert&ldquo;. Offenbar hat G&uuml;nter Grass keine Ahnung von den damaligen Bewegungen und Kampagnen:<\/p><ul>\n<li>Er hat nicht mitgekriegt, dass Schr&ouml;der noch vor der Wahl zum Bundeskanzler und ohne R&uuml;cksprache mit dem Vorsitzenden seiner Partei, Oskar Lafontaine, den USA die Beteiligung am Kosovo Krieg zugesagt hat.<\/li>\n<li>Grass hat offenbar nicht mitgekriegt oder verdr&auml;ngt, dass Oskar Lafontaine als Bundesfinanzminister Regulierungen der Finanzm&auml;rkte in internationale Verhandlungen eingebracht hatte und deshalb auch von ausl&auml;ndischen Institutionen und Medien heftig attackiert wurde, zum Beispiel vom Blatt des &ndash; in der Sprache von G&uuml;nter Grass: schmierigen &ndash; Medienunternehmers Murdoch, der britischen &bdquo;SUN&ldquo;. Das Blatt nannte den deutschen Finanzminister und SPD-Vorsitzenden <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/archiv\/die--sun--widmet-oskar-lafontaine-eine-titelseite--der-gefaehrlichste-mann-europas-,10810590,9515698.html\">den gef&auml;hrlichsten Mann Europas<\/a>.<\/li>\n<\/ul><p>Von einer Wende um 180&deg; durch Lafontaine kann keine Rede sein. Und wenn damals ein &bdquo;schmieriger Verrat&ldquo; &ndash; so der Vorwurf von Grass an Lafontaine &ndash; stattgefunden hat, dann von Seiten Schr&ouml;ders und seinen Freunden an den Werten der SPD. Konsequenterweise haben damals viele SPD Mitglieder die Partei verlassen.<\/p><p>Dass G&uuml;nter Grass entgegen den Fakten heute Falsches &uuml;ber Lafontaines R&uuml;cktritt behaupten kann, verdankt er einer fast schon wasserdichten Kampagne gegen Oskar Lafontaine und f&uuml;r Milit&auml;reins&auml;tze und f&uuml;r die so genannte Reformpolitik. Dass Lafontaine hingeschmissen habe, dass er seine Partei verraten habe, ist tausendfach und im Verein von Rechtskonservativen, Sozialdemokraten und den dazugeh&ouml;rigen Medien in die K&ouml;pfe der Menschen geh&auml;mmert worden. <\/p><p>Wenn dann G&uuml;nter Grass gegen Ende des Gespr&auml;chs feststellt, die &bdquo;freiwillige Preisgabe einer unabh&auml;ngigen und widerspruchsvollen Pressekultur sei zur Zeit die gr&ouml;&szlig;te Gefahr die unserer Demokratie droht&ldquo;, dann kann man angesichts seiner eigenen Nutzung und Abh&auml;ngigkeit von Kampagnen dieser Medien nur noch weinen.<\/p><p><strong>G&uuml;nter Grass hat zum ersten Kanzlerwechsel 1969 beigetragen. Das war sehr verdienstvoll.<\/strong><\/p><p>G&uuml;nter Grass war 1969 als Kopf der Sozialdemokratischen W&auml;hlerinitiative (SWI) ein gro&szlig;er Redner und Wahlkampfhelfer der SPD. Damals hatte ich als Redenschreiber des Bundeswirtschaftsministers Karl Schiller und zugleich als sein Beauftragter f&uuml;r den wirtschaftspolitischen Teil des Wahlkampfes mit Grass zu tun, dann nach der Wahl und bis 1972 als Verantwortlicher f&uuml;r den Wahlkampf Willy Brandts und der SPD. G&uuml;nter Grass hat ohne Zweifel bewundernswert mitgeholfen, nach 20 Jahren CDU-Herrschaft 1969 den Kanzlerwechsel zu schaffen und dann auch im Wahlkampf 1972 dazu beigetragen, der SPD neue W&auml;hlerschichten zu erschlie&szlig;en. Mit ihm zusammenzuarbeiten war angenehm und spannend. Aber dann habe ich damals schon die andere Seite kennen lernen m&uuml;ssen &ndash; immer wieder ein den laufenden Kampagnen zugetaner und damit entt&auml;uschender G&uuml;nter Grass. <\/p><p>Das begann schon 1972 und dann vermehrt 1973 und 1974. G&uuml;nter Grass hat die sp&auml;testens 1972 massiv einsetzenden Intrigen gegen Brandt nicht erkannt und die Intriganten verkannt. Typisch daf&uuml;r ist die Fehleinsch&auml;tzung Herbert Wehners durch G&uuml;nter Grass. Ein sch&ouml;ner Beleg daf&uuml;r findet sich in einem Brief von G&uuml;nter Grass an Willy Brandt vom 22. Dezember 1972. Dort beklagte er mit Recht die Fraktionsbildung innerhalb der SPD und meinte dann: &bdquo;Nur wenn es Dir und Herbert Wehner gelingt, die gef&auml;hrlichste Fraktion, n&auml;mlich die der Kanalarbeiter, aufzul&ouml;sen, besteht Aussicht &hellip;&ldquo; Das schrieb Grass gerade mal wenige Tage, nachdem Herbert Wehner die Aufzeichnungen des kranken Willy Brandts zu den Koalitionsverhandlungen mit der FDP in seiner Aktentasche &bdquo;vergessen&ldquo; hatte und zusammen mit Helmut Schmidt den Wahlsieg Willy Brandts an die FDP verschenkt hatte. Herbert Wehner hat seit 1970 unentwegt gegen Willy Brandt gest&auml;nkert. Die Vorstellung, Wehner w&auml;re bereit, zusammen mit Willy Brandt die Kanalarbeiter, also die Volksausgabe der damals gerade gegr&uuml;ndeten Seeheimer, aufzul&ouml;sen, musste bei Brandt Verwunderung ausl&ouml;sen. Es ist eine Art Treppenwitz der SPD Geschichte. <\/p><p>G&uuml;nter Grass dachte damals, seine Wahlkampf-Arbeit f&uuml;r die Sozialdemokratische W&auml;hlerinitiative pr&auml;destiniere ihn zu einer Art Sonderberater Willy Brandts. Willy Brandt hat darauf mit Zur&uuml;ckhaltung reagiert. Das ist in des B&uuml;roleiters von Brandt, in Reinhard Wilkes Termintagebuch &bdquo;Meine Jahre mit Willy Brandt&ldquo; beschrieben. G&uuml;nter Grass hat sich entt&auml;uscht dann in die Reihen der N&ouml;rgler eingereiht. Er hat damals nachgebetet, was Teil der g&auml;ngigen Aggressionen gegen Brandt war &ndash; dieser sei zwar stark in der Au&szlig;enpolitik aber schwach in der Innenpolitik. Das ist eine Erfindung von Brandts innerparteilichen Gegnern und der parteipolitischen Konkurrenz. Und es ist typisch, dass sich auch G&uuml;nter Grass in diese g&auml;ngigen Vorurteile einbettet, so auch in dem in der S&uuml;ddeutschen Zeitung abgedruckten Gespr&auml;ch. Nebenbei: Die wirtschafts- und gesellschaftspolitische Erfolgsbilanz Willy Brandts habe ich in &bdquo;Meinungsmache&ldquo; und bei anderen Gelegenheiten in den NachDenkSeiten beschrieben. Aber das ist vermutlich ein vergeblicher Versuch zur Korrektur von Vorurteilen. Wenn der politische Gegner, die innerparteilichen Gegner, die Medien und die Historiker den gleichen Unsinn sagen und schreiben, dann wird die L&uuml;ge zur Wahrheit und geht in die Geschichte ein (George Orwell).<\/p><p>Willy Brandt war damals, 1973 und 1974, von G&uuml;nter Grass entt&auml;uscht. Sp&auml;ter sprach er auch im Blick auf Grass von Klugschei&szlig;ern &ndash; eine Verbalinjurie mit Wahrheitsgehalt.<\/p><p><strong>Zusammenfassung und Fazit:<\/strong><\/p><ol>\n<li>G&uuml;nter Grass hat die sp&auml;testens 1972 massiv einsetzende Kampagne gegen Brandt nicht erkannt und sich in die Reihen der N&ouml;rgler eingereiht.<\/li>\n<li>G&uuml;nter Grass hat 1998 und 1999 die Vorg&auml;nge nicht ann&auml;hernd richtig erfasst, die zum R&uuml;cktritt Oskar Lafontaines f&uuml;hrten und plappert bis heute die Version nach, die im Verein von Schr&ouml;ders SPD, von konservativen Kreisen und der Finanzwirtschaft ausgedacht und herumposaunt wird.<\/li>\n<li>G&uuml;nter Grass bef&uuml;rwortet Schr&ouml;ders Agenda 2010 und hat sich nicht gegen die Kriegseins&auml;tze im Kosovo- und Afghanistan Krieg erhoben.<\/li>\n<li>Und jetzt klappert G&uuml;nter Grass die Vorw&auml;nde gegen das Zu-Stande-Kommen einer linken Alternative zu Angela Merkel nach. Ein Trauerspiel des Niedergangs eines gro&szlig;en Kopfes.<\/li>\n<li>Wahrscheinlich soll Grass helfen, die Wahlchancen der Linkspartei, insbesondere im Westen, zu mindern. Das ist in der Konsequenz eine Hilfe f&uuml;r Angela Merkel. Denn nur mit einer starken Linkspartei wird es &uuml;berhaupt die Chance geben, zu einem Machtwechsel zu kommen. Wie auch immer &ndash; als linke Koalition aus SPD, Gr&uuml;nen und Linkspartei oder als Minderheitsregierung von SPD und Gr&uuml;nen bei Duldung durch die Linkspartei.<\/li>\n<li>Wer eine inhaltliche Ver&auml;nderung will, der muss gerade den Rest der Lafontaine-Linken st&auml;rken. Sie sind die einzigen im gesamten Parteiengef&uuml;ge, die auf den Abschied von der Agenda 2010 und von Milit&auml;reins&auml;tzen als Fortsetzung der Politik pochen.<\/li>\n<\/ol><p>P.S.: Das Grass Interview in der S&uuml;ddeutschen Zeitung stammt aus einem in diesen Tagen erscheinenden Buch &uuml;ber August Bebel mit dem Titel &bdquo;Was w&uuml;rde Bebel dazu sagen?&ldquo;. Nachdem das Grass-Interview erschienen ist, werde ich mir erlauben, meinen Text f&uuml;r dieses Buch in den n&auml;chsten Tagen auf den NachDenkSeiten zu ver&ouml;ffentlichen. Wenn die S&uuml;ddeutsche Zeitung oder ein anderes Blatt den Text ver&ouml;ffentlichen will, gerne.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>G&uuml;nter Grass meint in einem von der S&uuml;ddeutschen Zeitung ver&ouml;ffentlichten Gespr&auml;ch mit Manfred Bissinger, Lafontaine sei ein &bdquo;Hemmnis&ldquo; auf dem Weg zu einem m&ouml;glichen B&uuml;ndnis zwischen SPD und Linkspartei. Lafontaine halte die Linkspartei mit seiner &bdquo;Verweigerungsstrategie&ldquo; davon ab, Verantwortung zu &uuml;bernehmen. Diese Attacke ist aus vielerlei Gr&uuml;nden absurd. Zum einen gab es diese Verweigerungsstrategie nie,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18286\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[195,123,183,190],"tags":[329,447,330,246,312,460],"class_list":["post-18286","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-die-linke","category-kampagnentarnworteneusprech","category-medienkritik","category-wahlen","tag-brandt-willy","tag-grass-guenter","tag-lafontaine-oskar","tag-linke-mehrheit","tag-reformpolitik","tag-sz"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18286","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18286"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18286\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18288,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18286\/revisions\/18288"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18286"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18286"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18286"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}