{"id":18291,"date":"2013-08-14T09:00:04","date_gmt":"2013-08-14T07:00:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18291"},"modified":"2013-08-14T09:19:06","modified_gmt":"2013-08-14T07:19:06","slug":"hinweise-des-tages-1943","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18291","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18291#h01\">Inflationsrate &ndash; Preise f&uuml;r Lebensmittel steigen rasant<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18291#h02\">16 Countries Where People Work the Longest Hours<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18291#h03\">Forscher kritisieren die Demografiepolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18291#h04\">Zweitbesch&auml;ftigung: Weg mit den Minijobs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18291#h05\">Transparenzm&auml;ngel, Betrug und Korruption im Bereich der Pflege und Betreuung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18291#h06\">Diskriminierungen im Bildungsbereich und im Arbeitsleben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18291#h07\">Bahnchaos wird zum Wahlkampfthema<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18291#h08\">Kommunale Krankenh&auml;user: Privatisierungsdruck &uuml;ber EU-Recht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18291#h09\">CDU-Vize kritisiert Westerwelles Au&szlig;enpolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18291#h10\">Der algorithmische Gottesbeweis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18291#h11\">M&uuml;ntefering entsetzt &uuml;ber SPD-Kampagne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18291#h12\">Angela Merkels &Auml;sthetik des Entzugs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18291#h13\">Eine Wahl ohne Alternativen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18291#h14\">Grass nennt Lafontaine &ldquo;schmierigen Verr&auml;ter&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18291#h15\">Rosa Luxemburg Stiftung: Wahlprogramme der Parteien im Vergleich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18291#h16\">Urteil gegen Sch&uuml;ler &ndash; Keine mittlere Reife f&uuml;r Felix W.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18291#h17\">Zum Tod von Lothar Bisky<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18291#h18\">zu guter Letzt: Pofalla besiegt weltweite Kriminalit&auml;t durch Unterschriftensammlung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18291&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Inflationsrate &ndash; Preise f&uuml;r Lebensmittel steigen rasant<\/strong><br>\nPaprika kostet fast 50 Prozent mehr als vor einem Jahr, der Preis f&uuml;r Butter legte um ein Drittel zu: Lebensmittel sind in Deutschland erheblich teurer geworden. Die Inflationsrate steht darum nun auf Jahreshoch.<br>\nDie Preise f&uuml;r Nahrungsmittel sind im Juli in Deutschland so stark gestiegen wie seit fast f&uuml;nf Jahren nicht mehr. Sie verteuerten sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um durchschnittlich 5,7 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag mit. Einen st&auml;rkeren Anstieg gab es zuletzt nur im September 2008 mit 6,5 Prozent&hellip;<br>\nDie deutlich teureren Lebensmittel treiben die Inflationsrate auf ein Jahreshoch. Waren und Dienstleistungen kosteten im Juli durchschnittlich 1,9 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Im Juni lag die Teuerungsrate noch bei 1,8 Prozent. Trotz des Anstiegs blieb sie noch gerade unter der Zwei-Prozent-Marke, bis zu der die Europ&auml;ische Zentralbank von stabilen Preisen spricht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/inflationsrate-preise-fuer-lebensmittel-steigen-rasant-1.1745384\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Auweia, wieder einmal Volksverdummung pur. Man fragt sich nur, kommt sich die SZ-Redaktion nicht selbst bl&ouml;d dabei vor solche Meldungen mit solchen d&auml;mlichen Schlagzeilen &ouml;ffentlich zu machen? Was ist bitte eine rasante Steigerung der Lebensmittelpreise? Dass Paprika  fast 50 Prozent mehr als vor einem Jahr kostet? Das soll wohl galoppierende Inflation suggerieren, die ganz Deutschland sicher in Not und Elend st&uuml;rzen wird. Die Inflationsrate wei&szlig;t dabei eine irrsinnige Steigerung von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vormonat auf und bleibt damit gerade noch unter der Zielinflationsrate der Europ&auml;ische Zentralbank von 2,0 Prozent. Alles was dar&uuml;ber ist, ist also bereits rasende Inflation wie sie Deutschland 1923 erlebt hat. Wer verfasst eigentlich solchen Bl&ouml;dsinn?<\/em><\/p>\n<p><em>Hier noch die <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/2013\/08\/PD13_267_611.html;jsessionid=09791C450C9854777633B859119C9376.cae3\">Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes<\/a>. <\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Deutsche zahlen jede Woche 1,50 Euro f&uuml;r Kartoffeln<\/strong><br>\nDie Preise f&uuml;r Lebensmittel schie&szlig;en in die H&ouml;he. Doch das rei&szlig;t kein gro&szlig;es Loch in die Portemonnaies. Gute Nachrichten gibt es beim B&auml;cker. [&hellip;]<br>\nStarke Preiserh&ouml;hungen gibt es darum vor allem bei Obst, Gem&uuml;se und eben Milchprodukten. Nahrungsmittel allerdings machen laut Statistischem Bundesamt nur rund ein Zehntel der Ausgaben eines Durchschnittshaushaltes aus. Die Bauernvertreter rechnen vor: 65 Kilogramm Kartoffeln verspeist jeder Deutsche im Durchschnitt pro Jahr in allen Erscheinungsformen, auch als Pommes Frites und Kroketten. Umgerechnet ergeben sich daraus Ausgaben von rund 1,50 Euro je Woche &ndash; nach den j&uuml;ngsten Preissteigerungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/konjunktur\/trotz-steigender-preise-deutsche-zahlen-jede-woche-1-50-euro-fuer-kartoffeln-12530002.html\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Und selbst diese Rechnung ist falsch, da der Preis f&uuml;r &bdquo;Pommes Frites&ldquo; nach den aktuellsten Zahlen des Statistischen Bundesamts um 0,5% gesunken ist. Ebenfalls um 0,5% gesunken sind die Preise f&uuml;r Kartoffelchips und Kartoffelsticks. Eine &bdquo;dramatische Deflation&ldquo; gibt es &uuml;brigens beim Bohnenkaffee, der sich gegen&uuml;ber dem Vorjahr um 4,5% verbilligt hat. Nun darf sich jeder ausrechnen, wie viel Geld er im Monat f&uuml;r Rohkartoffeln und wie Geld f&uuml;r Bohnenkaffee ausgibt. So viel sei verraten: Als &bdquo;Kaffee-Junkie&ldquo; hat sich mein pers&ouml;nlicher Warenkorb deutlich verbilligt. Seltsam mutet auch die vermeldete &bdquo;Inflation&ldquo; bei der Paprika an. Dazu muss man wissen, dass die Paprika-Saison erst im August beginnt, die Daten des Statistischen Bundesamtes sich aber auf den Juli beziehen. Au&szlig;erhalb der Saison kann Gem&uuml;se nat&uuml;rlich schon einmal abenteuerlich teuer sein und hohe Preisschwankungen aufweisen. Das ist nicht unbedingt neu. Wer das n&ouml;tige Kleingeld hat, kann auch im Winter Importerdbeeren aus China zum stolzen Preis von rund zehn Euro pro Kilo kaufen. Ist dass dann auch Inflation?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>16 Countries Where People Work the Longest Hours<\/strong><br>\nWhen it comes to annual hours worked in 2010, the U.S. tied with Italy for 13th place among the OECD countries. But when compared with a block of Eurozone countries called the EU-15, we come in at second place. South Korea takes the cake with 2,193 average annual hours worked per worker, and surprisingly, Greece comes in at number two. That&rsquo;s because Greece has the highest share of self-employment among countries in the Organisation for Economic Co-operation and Development (OECD), and self-employed people tend to work longer hours, according to an interview with Dimitris Drakopoulos, a European economist at Nomura Holdings, in the London Times. Greece&rsquo;s fiscal problems, it appears, aren&rsquo;t due to lack of work.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.thefiscaltimes.com\/Articles\/2012\/02\/24\/16-Countries-That-Work-the-Longest-Hours.aspx#page1\">The Fiscal Times<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Es hei&szlig;t in Deutschland, die Deutschen seien flei&szlig;ig, die Griechen faul. Nicht, dass es erstrebenswert w&auml;re, das Land zu sein, das seine arbeitende Bev&ouml;lkerung die geringste Ma&szlig; an Freizeit g&ouml;nnt. Es ist aber bemerkenswert, dass auf dieser Liste &ldquo;der Flei&szlig;igsten&rdquo; das selbsternannte &ldquo;Vorbildsvolk&rdquo; nicht einmal vorkommt, w&auml;hrend die Griechen auf Platz zwei stehen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Forscher kritisieren die Demografiepolitik<\/strong><br>\nL&auml;ngere Lebensarbeitszeiten, die massiv gef&ouml;rderte Zuwanderung von Fachkr&auml;ften, ein fundamentaler Wandel in der Familienpolitik und schlie&szlig;lich der Abschied vom Ziel gleichwertiger Lebensverh&auml;ltnisse in ganz Deutschland: Die Ma&szlig;nahmen, die das Berlin-Institut f&uuml;r Bev&ouml;lkerung und Entwicklung f&uuml;r notwendig h&auml;lt, damit Deutschland den demografischen Wandel bew&auml;ltigen kann, haben es in sich.<br>\nDoch Reiner Klingholz, der Direkter des Berlin-Instituts h&auml;lt nichts von Sch&ouml;nf&auml;rberei. &bdquo;Kein Thema wird unser Land mehr ver&auml;ndern als das Altern und Schrumpfen der Bev&ouml;lkerung, das &uuml;ber die n&auml;chsten Jahrzehnte ansteht&ldquo;, sagte er am Montag in Berlin bei der Vorstellung einer Demografie-Studie des Instituts. Es gebe viele unbequeme Wahrheiten, aber weder Regierung noch Opposition machten dies im Wahlkampf offen zum Thema.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik\/anleitung-zum-wenigersein-forscher-kritisieren-die-demografiepolitik,10808018,23983394.html\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Regelm&auml;&szlig;ig kommt das sog. &bdquo;Berlin-Institut&ldquo; mit Katastrophenmeldungen &uuml;ber die demografische Entwicklung auf den Medienmarkt. Der studierte Chemiker Reiner Klingholz pr&auml;sentiert sich dabei als Bev&ouml;lkerungsexperte. Bei dem Institut handelt es sich eher um eine PR-Agentur als um eine <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1077\">&bdquo;Forschungs&ldquo;- Institut<\/a>. Mit seiner <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=246\">nachweislich falschen Meldung<\/a>, wir h&auml;tten in Deutschland weltweit und seit Kriegsende die niedrigsten Geburtenrate, hat es <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1185\">schon fr&uuml;her einmal einen Medienwirbel verursacht<\/a>.<\/em><br>\n<em>Auch die &bdquo;neue&ldquo; Studie enth&auml;lt nichts als die Wiederholung neoliberaler Forderungen (mehr Zuwanderung, Rente mit 69 (!), mehr Wettbewerb im Gesundheitssystem, Deckelung der Kosten f&uuml;r das Alter, Abkoppelung ganzer Regionen). Die &bdquo;neue&ldquo; Studie hat offenbar noch nicht einmal die neuen Zensusdaten des Statistischen Bundesamtes <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17493\">zur Kenntnis genommen<\/a>, wonach die Bev&ouml;lkerung kleiner ist als angenommen, die &Auml;lteren weniger sind und der Anteil der Jungen <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17448#h01\">untersch&auml;tzt wurde<\/a> und Deutschland j&uuml;nger ist, als <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17895\">erwartet<\/a>.<\/em><br>\n<em>Das Berlin-Institut hat dar&uuml;ber hinaus nur eine von 12 alten Modellrechnungen zugrunde gelegt und tut so als sei das eine realistische Prognose. Die Berliner Zeitung nennt die PR-Aktivisten dennoch &bdquo;Forscher&ldquo;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Zweitbesch&auml;ftigung: Weg mit den Minijobs<\/strong><br>\nFast 2,7 Millionen Menschen in Deutschland verdienen sich etwas hinzu, das ergibt sich aus der Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit. &Uuml;ber die Art des Hauptjobs, der einen Nebenverdienst n&ouml;tig macht &ndash; ob Teil- oder Vollzeit, ob gering oder hoch verg&uuml;tet &ndash;, sagt sie nichts aus. W&auml;hrend Linke und Gewerkschaften die Zahlen als Indiz daf&uuml;r nehmen, dass heute vielen ein Job allein nicht mehr zum Leben reicht, wird an anderer Stelle vermutet, dass sich die Menschen mehr leisten wollen. Da lohnt ein Blick auf andere Zahlen zur Kl&auml;rung: Seit Jahren steigen die Reall&ouml;hne in Deutschland kaum bis gar nicht, immer mehr Jobs sind befristet oder werden nur noch in Teilzeit angeboten &ndash; besonders im Handel und im Dienstleistungssektor. Das sind auch die Bereiche, in denen die meisten Menschen mit Zweitjob arbeiten. Neben denjenigen, die den Nebenjob brauchen, gibt es auch die, die rechnen: Warum bei der steuerlichen Progression voll arbeiten oder &Uuml;berstunden machen? Da lohnen sich die fast abgabenfreien 450 Euro im Zweifel mehr. Die Arbeitgeber k&ouml;nnen eine Vollzeitstelle aufteilen, in mehrere Minijobs, und so von der Flexibilit&auml;t profitieren. Wer also will, dass mehr Menschen Vollzeit arbeiten und auch im Alter noch genug zum Leben haben, der muss das Konzept Minijob abschaffen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/zweitbeschaeftigung-weg-mit-den-minijobs\/8629596.html\">Tagesspiegel<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/arbeit-nach-der-arbeit-wenn-ein-job-nicht-reicht\/8629652.html\">Tagesspiegel, Wenn ein Job nicht reicht<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Transparenzm&auml;ngel, Betrug und Korruption im Bereich der Pflege und Betreuung<\/strong><br>\nDie Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland hat heute die Studie &ldquo;Transparenzm&auml;ngel, Betrug und Korruption im Bereich der Pflege und Betreuung&rdquo; in Berlin vorgestellt. Die Schwachstellen-Analyse stellt erhebliche M&auml;ngel fest: zu wenig Transparenz und Kontrollm&ouml;glichkeiten f&uuml;r die Betroffenen und jede Menge M&ouml;glichkeiten, die Abh&auml;ngigkeit von Menschen mit Pflegebedarf wirtschaftlich auszubeuten&hellip;<br>\nTransparency Deutschland fordert im Bereich der Pflege:\n<ul>\n<li>Durchsetzbare Mitbestimmungsrechte der Heimbewohner und Angeh&ouml;rigen sind einzuf&uuml;hren.<\/li>\n<li>Die Ergebnisse der Pflegegutachten des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung sind f&uuml;r von station&auml;rer Pflege betroffene Menschen und Angeh&ouml;rige einsehbar zu machen.<\/li>\n<li>Die sogenannten Transparenzberichte &uuml;ber die Pflegeheime sind auf einer deutschlandweit einheitlichen Website zu ver&ouml;ffentlichen.<\/li>\n<li>Die Mitarbeiter und Mitarbeitervertretungen in den Einrichtungen m&uuml;ssen ein Informationsrecht &uuml;ber die Beanstandungen des MDK und der Heimaufsicht erhalten.<\/li>\n<li>Die wirtschaftliche Zuverl&auml;ssigkeit und fachliche Qualit&auml;t von Pflegediensten ist durch regelm&auml;&szlig;ige unangemeldete Kontrollen sowohl im station&auml;ren als auch im ambulanten Bereich zu &uuml;berpr&uuml;fen.<\/li>\n<li>Ein deutschlandweites Register &uuml;ber Verst&ouml;&szlig;e von Heimbetreibern ist einzurichten und die Sanktionsm&ouml;glichkeiten der Sozial&auml;mter bei Verst&ouml;&szlig;en sind erheblich zu erleichtern&hellip;<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.transparency.de\/2013-08-13_Studie-Transparenzm.2343.0.html\">Transparency International Deutschland, dort auch der Download zur Studie<\/a> <\/p>\n<p><strong>Dazu: Korruption in der Pflege: Markt statt Ethik<\/strong><br>\nHohe Rendite locken Investoren in den milliardenschweren Pflegemarkt. Der ist so un&uuml;bersichtlich und wenig kontrolliert, dass Korruption und Betr&uuml;gereien kaum auffallen. Transparency International hat zusammengestellt, was mit ein bisschen krimineller Energie alles m&ouml;glich ist. In der Pflege sind Milliarden zu holen. Allein die gesetzliche Pflegeversicherung gibt jedes Jahr weit &uuml;ber 20 Milliarden Euro aus. Etwa die gleiche Summe kommt aus den T&ouml;pfen privater Versicherer, der Angeh&ouml;rigen und den Sozial&auml;mtern, die die Pflege f&uuml;r Bed&uuml;rftige bezahlen m&uuml;ssen. F&uuml;r die &uuml;ber 2,5 Millionen Pflegebed&uuml;rftigen in Deutschland arbeiten heute gut eine Million Menschen als Pflegekr&auml;fte oder in der Verwaltung. Mehr als in der Automobilindustrie. Allerdings zu weit geringeren L&ouml;hnen. Das Pflegesystem ist zudem hochkomplex. Es lade schon deshalb &ldquo;geradezu zu Betrug und Ausbeutung ein&rdquo;, sagt TI-Autorin Martiny. Ein Problem ist die mangelnde Kontrolle der Pflegedienste und -heime. Ein Pflegedienst, der in einem Stadtbezirk auff&auml;llig wird, k&ouml;nne ungeschoren in den n&auml;chsten Stadtbezirk abwandern. Der Grund: Es gibt kein einheitliches Register, in dem Regelverst&ouml;&szlig;e verzeichnet werden. Das gilt auch f&uuml;r die Betreiber von Pflegeheimen. Wer in Hamburg mit gef&auml;lschten Abrechnungen und Minutenprotokollen aufgeflogen ist, kann damit in Bayern einfach weitermachen. Ohne ein Register erf&auml;hrt dort niemand von fr&uuml;heren Machenschaften.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/korruption-in-der-pflege-markt-statt-ethik-1.1745653\">SZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Diskriminierungen im Bildungsbereich und im Arbeitsleben<\/strong><br>\nIn Kinderg&auml;rten, Schulen und Hochschulen sowie am Arbeitsplatz sind Diskriminierungen weit verbreitet. Das hat Auswirkungen auf den Bildungserfolg, die Leistungsf&auml;higkeit, den Zugang zum Arbeitsleben und die Motivation der Betroffenen, wie der heute dem Bundestag vorgelegte Bericht der Antidiskriminierungsstelle zeigt.<br>\nDie Antidiskriminierungsstelle empfiehlt in ihrem Bericht unter anderem die Einrichtung von unabh&auml;ngigen Beschwerdestellen an Schulen und Hochschulen, die Betroffenen rasche und niederschwellige Hilfe anbieten. In den Landesbildungsgesetzen m&uuml;sse au&szlig;erdem ein umfassender Diskriminierungsschutz verankert werden. Dieser solle die im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz genannten Merkmale (ethnische Herkunft, Religion, Weltanschauung,<br>\nsexuelle Identit&auml;t, Alter, Behinderung und Geschlecht) beinhalten, aber dar&uuml;ber hinaus auch Benachteiligungen aufgrund der &bdquo;sozialen Herkunft&ldquo;.<br>\nIm Bereich des Arbeitslebens spricht sich die Antidiskriminierungsstelle unter anderem daf&uuml;r aus, die Vielfalt in der Belegschaft besser zu f&ouml;rdern, zum Beispiel durch die Nutzung innovativer Rekrutierungsverfahren wie den anonymisierten Bewerbungen. Betriebliche Beschwerdestellen br&auml;uchten au&szlig;erdem eine bessere Vernetzung und Ausstattung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.antidiskriminierungsstelle.de\/SharedDocs\/Aktuelles\/DE\/2013\/Bericht_Bundestag_20130813.html\">Antidiskriminierungsstelle des Bundes, dort auch der Bericht und drei Expertisen zur Diskriminierung im vorschulischen und schulischen Bereich zum Download<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL: Hier einige Ergebnisse:<\/strong><\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Bereits bei der fr&uuml;hkindlichen Betreuung findet Segregation statt, die Trennung in verschiedene (soziale) Gruppen. Sie betrifft zum einen behinderte Kinder in speziellen F&ouml;rdereinrichtungen. Fast ein Drittel aller behinderten Kinder wird in separaten Einrichtungen betreut. Aber auch Kinder mit Migrationshintergrund oder &bdquo;niedriger sozialer Herkunft&ldquo; werden segregiert. Das hat oft strukturelle Gr&uuml;nde und ergibt sich z. B., wenn Eltern in einem &bdquo;armen&ldquo; Stadtteil oder einem mit besonders vielen Menschen mit Migrationshintergrund vor allem ortsnahe Kinderbetreuung w&auml;hlen.<br>\nDie Teilhabechancen dieser Kinder sind dadurch gef&auml;hrdet, da heterogene und vielf&auml;ltige Gruppen sich positiver auf die Bildungschancen und die soziale Entwicklung auswirken. Wesentlich vorteilhafter sind daher integrative\/inklusive Kindertageseinrichtungen.<\/em><\/li>\n<li><em>Die Risiken, in allgemeinbildenden Schulen diskriminiert zu werden, sind vielf&auml;ltig.<br>\nBereits in der Grundschule herrscht eine &bdquo;Ausgrenzungspraxis&ldquo; vor, die Chancenungleichheit bedingt und teilweise f&ouml;rdert. Dazu geh&ouml;ren das Aufnahmeverfahren und die Einschulungsphase, die Verfahren zur Feststellung des sonderp&auml;dagogischen F&ouml;rderbedarfs sowie die &Uuml;bergangsempfehlungen auf weiterf&uuml;hrende Schulen am Ende der Grundschulzeit. In all diesen Bereichen k&ouml;nnen Vorurteile und Diskriminierung sich nachteilig auf den weiteren Bildungsverlauf der Kinder auswirken&hellip;<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Auch bei der Erteilung von Noten und anderen Leistungsbewertungen k&ouml;nnen diskriminierende Mechanismen zumTragen kommen. So kann z. B. ein t&uuml;rkischer Name oder die &bdquo;niedrige soziale Herkunft&ldquo; von Sch&uuml;ler\/innen beim Lehrk&ouml;rper dazu f&uuml;hren, dass Leistungen schlechter bewertet werden. Je relevanter Noten f&uuml;r die weitere berufliche und Ausbildungslaufbahn sind, desto problematischer ist die scheinbar neutrale Notengebung&hellip;<\/em><\/p>\n<p><em>Der &Uuml;bergang auf eine weiterf&uuml;hrende Schule stellt entscheidende Weichen f&uuml;r die Zukunft der Kinder&hellip;Studien zufolge kommt es in bis zu einem Viertel der F&auml;lle zu Fehlplatzierungen. Hierf&uuml;r sind nicht nur problematische Notengebungen verantwortlich. Selbst bei gleicher Leistung neigen Lehrer\/innen dazu, Kindern mit Migrationshintergrund oder &bdquo;niedriger sozialer Herkunft&ldquo; seltener eine Gymnasialempfehlung auszusprechen. Besonders kritisch ist diesbez&uuml;glich die fehlende Durchl&auml;ssigkeit zwischen den Schultypen in Deutschland, die einen sp&auml;teren Ausgleich der Benachteiligung erschwert.<\/em><\/p>\n<p><strong>Dazu: Ausgegrenzt an Schulen und Unis<\/strong><br>\nJeder vierte Sch&uuml;ler, aber auch ein Viertel der Studierenden mit Migrationshintergrund f&uuml;hlt sich demnach an Schulen und Hochschulen diskriminiert &ndash; von Mitsch&uuml;lern, Kommilitonen, von Lehrkr&auml;ften und Dozenten&hellip;<br>\nDoch auch ein Drittel der Lehrer mache sich nach Sch&uuml;lerangaben &uuml;ber sexuelle Orientierungen lustig. Rund 39 Prozent lesbischer oder bisexueller junger Frauen gaben an, mindestens einmal von Mitsch&uuml;lern und Mitsch&uuml;lerinnen gemobbt worden zu sein. Sogar 72,6 Prozent sahen sich aufgrund ihrer Lebensweise im Bildungsbereich &bdquo;vergleichsweise schlechter beurteilt&ldquo;. Unter den Sch&uuml;lern und Studierenden mit Behinderungen haben sechs Prozent Benachteiligungen erlebt. Von Diskriminierungen betroffen sind auch Kinder aus sozial schwachen Familien, denen suggeriert wird, sie w&uuml;rden &bdquo;wie ihre Eltern enden&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/studie-zu-diskriminierung-ausgegrenzt-an-schulen-und-unis\/8634176.html\">Tagesspiegel<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bahnchaos wird zum Wahlkampfthema<\/strong><br>\nDie Opposition nutzt das Bahnchaos in Mainz, um gegen die Bundesregierung zu wettern. Auch Bahnchef R&uuml;diger Grube soll jetzt vor dem Verkehrsausschuss des Bundestages aussagen. Die FDP setzt zum Gegenangriff an. [&hellip;]<br>\nD&ouml;ring (FDP) unterst&uuml;tzte daneben Forderungen seines Parteikollegen und FDP-Fraktionschefs im Bundestag, Rainer Br&uuml;derle, einen neuen Anlauf f&uuml;r einen B&ouml;rsengang der Bahn zu starten. &bdquo;Es gibt Teile im Konzern, die schon heute privatisierungsf&auml;hig w&auml;ren, und es gibt Teile, bei denen man schauen muss, wie der Einfluss der &ouml;ffentlichen Hand gew&auml;hrleistet bleibt&ldquo;, sagte D&ouml;ring. Darin seien Br&uuml;derle und er sich &bdquo;v&ouml;llig einig&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/attacke-auf-schienen-bahnchaos-wird-zum-wahlkampfthema\/8631416.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Besonders absurd ist, dass die FDP gerade angesichts dieser Misere nun wieder den B&ouml;rsengang der Bahn ins Gespr&auml;ch bringt. Hat doch die jahrelange Ausrichtung der Bahn auf eine Privatisierung gerade zu den derzeitigen Zust&auml;nden gef&uuml;hrt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Kommunale Krankenh&auml;user: Privatisierungsdruck &uuml;ber EU-Recht<\/strong><br>\nOffenbar im Schutz des Sommerlochs versucht der Bundesverband Deutscher Privatkliniken e.V. (BDPK), mit einem juristischen Trick die Kliniklandschaft in Deutschland zu revolutionieren: Eine Wettbewerbsklage gegen ein vermeintlich unbedeutendes Kreiskrankenhaus in Calw am Rande des Schwarzwaldes soll auf der Grundlage von europ&auml;ischem Wettbewerbsrecht vor dem Landgericht T&uuml;bingen entschieden werden&hellip;<br>\nDiese Klage wird seitdem mit juristischem Druck gegen den Landkreis Calw weitgehend unter Ausschluss der &Ouml;ffentlichkeit beraten und verhandelt&hellip;<br>\nDie Streitschrift hat es in sich! Nicht nur argumentiert sie explizit auf der Basis der &ldquo;gewerblichen Interessen&rdquo; der deutschen Privatkliniken und behauptet, dass Daseinsvorsorge kein Argument sein k&ouml;nne, um Defizite bei kommunalen Kliniken auszugleichen&hellip;<br>\nAuch der Wettbewerbsbegriff und der Marktbegriff wird in der Klage &ndash; ebenfalls unter Berufung auf EU-Beispiele, sehr weit ausgelegt. Demzufolge w&auml;re nahezu jede Klinik in Deutschland im Wettbewerb mit anderen und m&uuml;sste sich entsprechend rigide Anforderungen an ihre betriebswirtschaftliche F&uuml;hrung gefallen lassen. Zusch&uuml;sse seien nur dann gerechtfertigt, wenn sie den von der EU-Kommission aufgestellten Kriterien des &bdquo;Private-Investor-Test (PIT)&ldquo; gen&uuml;gten.<br>\nDiese und andere Forderungen, auf die sich der BDPK in seiner Klage gegen den Landkreis Calw beruft, w&uuml;rden &ouml;ffentliche Krankenh&auml;user im derzeitigen System der Krankenhausfinanzierung in Deutschland, die im Kern eine Krankenhaus-UNTER-finanzierung ist, schwer belasten, da nur sie im Gegensatz zu privaten Krankenh&auml;usern &ouml;ffentlich Rechenschaft ablegen und Transparenz in betriebswirtschaftlichen Kernbereichen sicherstellen m&uuml;ssen. Ob also ein vergleichbares privates Krankenhaus besser wirtschaftet, lie&szlig;e sich &uuml;berhaupt nicht belegen, weil private Konzernbilanzen diese Transparenz nicht bieten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ivkk.de\/presse\/1025-krankenhausfinanzierung-eu-wettbewerbsklage-der-privatkliniken-gefahr-fuer-deutsche-kommunen-und-krankenhaeuser\">Interessenverband kommunaler Krankenh&auml;user<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>CDU-Vize kritisiert Westerwelles Au&szlig;enpolitik<\/strong><br>\nSyrischen Rebellen gegen&uuml;ber sollte der Au&szlig;enminister kritischer sein, verlangt Unionspolitiker Armin Laschet. Auch Westerwelles &Auml;gypten-Politik missf&auml;llt ihm&hellip;<br>\nArmin Laschet, stellvertretender CDU-Vorsitzender, w&uuml;nscht sich von Au&szlig;enminister Guido Westerwelle etwa im Fall des Syrien-Konflikts, &ldquo;dass er zu den syrischen Rebellen eine deutlich kritischere Haltung einnimmt als bisher&rdquo;.<br>\nEs ist absurd, dass in Syrien die gleichen Leute unterst&uuml;tzt werden, die wir in Mali bek&auml;mpfen&rdquo;, wird Laschet zitiert. &ldquo;Es sind die aus Katar und Saudi-Arabien finanzierten Terrorgruppen Al-Nusra und Al-Kaida, die Scharia-Gerichte einf&uuml;hren und die religi&ouml;se Vielfalt Syriens bek&auml;mpfen.&rdquo; Er verstehe nicht, warum ausgerechnet das Ausw&auml;rtige Amt etwa zur Entf&uuml;hrung christlicher Bisch&ouml;fe durch radikalislamische Rebellen in Syrien schweige. Die Lieferung von Schutzwesten oder humanit&auml;ren Hilfsg&uuml;tern m&uuml;sste deshalb an die Bedingung gekn&uuml;pft werden, dass sich die Opposition an die Menschenrechte h&auml;lt&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2013-08\/laschet-westerwelle-syrien-aegypten\">Die Zeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Der algorithmische Gottesbeweis<\/strong><br>\nTatbest&auml;nde lassen sich gemeinhin durch Beweise verifizieren. Das ist in den meisten Wissenschaften so und in der Justiz sollte es auch so sein. Die &ldquo;&Ouml;konomie des Terrorschutzes&rdquo; legitimiert sich allerdings anders. Sie braucht keine Beweise als Beweis.<br>\nGanz im Gegenteil, der Nicht-Beweis ist vielleicht sogar aussagekr&auml;ftiger als der Beweis. Oder sagen wir, er ist gleichrangig. Als die US-Administration aufgrund Terrorwarnungen einige Botschaften geschlossen hielt, da war es schon nicht mehr substanziell, ob nun eine Botschaft attackiert wurde oder nicht. Anschlag oder Nicht-Anschlag sind gleicherma&szlig;en Beweise f&uuml;r diese Sicherheits&ouml;konomie. Geschieht ein Anschlag, so f&uuml;hlt sich die &Uuml;berwachungsmentalit&auml;t best&auml;tigt. Bleibt er aus, so glaubt man darin ein Indiz f&uuml;r die Zweckm&auml;&szlig;igkeit der &Uuml;berwachung zu wittern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2013\/08\/der-algorithmische-gottesbeweis.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>M&uuml;ntefering entsetzt &uuml;ber SPD-Kampagne<\/strong><br>\n&ldquo;In dem Moment, in dem der Kandidat auftritt, muss die Kampagne stehen&rdquo;, sagte er der ZEIT. Das sei bei der &ldquo;Kampa&rdquo; 1998 so gewesen und bei allen anderen Wahlka&#776;mpfen auch. &ldquo;Fu&#776;r Steinbru&#776;ck gab es keine Kampagne, keine Bu&#776;hne, keine Mitarbeiter, da gab es nichts&rdquo;, sagte Mu&#776;ntefering&hellip;<br>\nWenn intern klar gewesen sei, dass von drei mo&#776;glichen Kandidaten zwei gar nicht wollten, frage er sich, wie so etwas passieren ko&#776;nne&hellip;<br>\nMu&#776;ntefering warnte in der ZEIT die SPD-Fu&#776;hrung davor, den Kanzlerkandidaten &ldquo;umschminken&rdquo; zu wollen. &ldquo;Steinbru&#776;ck muss Steinbru&#776;ck sein&rdquo;, sagte M&uuml;ntefering&hellip;<br>\nAls tieferen Grund der anhaltend schlechten Umfrageergebnisse nannte Mu&#776;ntefering die Weigerung vieler Sozialdemokraten, sich vorbehaltlos hinter die j&uuml;ngsten elf Regierungsjahre der SPD zu stellen. &ldquo;Wir haben einiges getan, um das Land erheblich zu stabilisieren&rdquo;, sagte Mu&#776;ntefering. Wenn man das alles fu&#776;r falsch erkla&#776;re, zum Teil in dramatischen Worten, du&#776;rfe man sich nicht wundern, wenn die Leute sagten: &ldquo;Warum sollen wir die denn jetzt wieder wa&#776;hlen? Wir mu&#776;ssen uns nicht von unserer Vergangenheit distanzieren&rdquo;, so Mu&#776;ntefering.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2013-08\/wahlkampf-bundestag-spd-steinbrueck-muentefering\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> M&uuml;ntefering bedient sich einer besonders hinterh&auml;ltigen Methode f&uuml;r die wahrscheinliche Wahlniederlage nicht den (falschen) Kandidaten Steinbr&uuml;ck, sondern die SPD  als Partei verantwortlich zu machen. Dabei m&uuml;sste doch der &bdquo;herausragende Wahlk&auml;mpfer&ldquo; &ndash; wie in die Zeit tituliert &ndash; doch genau wissen, dass entgegen der Medienwahrnehmung f&uuml;r die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler bei ihrer Wahlentscheidung die Partei wichtiger ist, als der Kandidat. F&uuml;r 58 Prozent der vom Politbarometer Befragten und gar f&uuml;r 74 Prozent der Anh&auml;nger der SPD ist wichtiger, welche Parteien nach der Wahl die Regierung stellen und nur f&uuml;r 31 Prozent ist <a href=\"http:\/\/www.presseportal.de\/pm\/7840\/2438276\/zdf-politbarometer-maerz-ii-2013-eurokrise-angst-um-ersparnisse-nimmt-zu-k-frage-merkel-weiterhin\">ausschlaggebend wer Kanzler\/in wird<\/a>. M&uuml;ntefering nimmt also mit seiner  (was die Posse der Ausrufung des Kandidaten anbetrifft sogar) richtigen &ndash; Kritik an der Partei, Steinbr&uuml;ck die letzte Chance, dass er gerade durch die SPD zu einem ertr&auml;glichen Ergebnis kommt. Er f&auml;llt also sowohl der SPD als auch Steinbr&uuml;ck ein paar Wochen vor der Wahl in den R&uuml;cken.<\/em><br>\n<em>M&uuml;ntefering baut schon einer Wahlniederlage vor. Es ist der miese Trick der SPD-Rechten, dass sie seit Helmut Schmidts Zeiten immer die Linke in der SPD f&uuml;r die Niederlagen ihrer &bdquo;rechten&ldquo; Politik verantwortlich macht. Der &bdquo;herausragende Wahlk&auml;mpfer&ldquo; will damit davon ablenken, dass etwa sein Vorsto&szlig; f&uuml;r die Rente mit 67 und sein unerbittliches Eintreten f&uuml;r die Agenda-Politik der SPD seit 2002 eine Wahlniederlage nach der anderen im Bund wie in den L&auml;ndern eingebrockt hat, was schlie&szlig;lich zu ihrem absoluten Tiefststand bei der letzten Bundestagswahl beigetragen hat.<\/em><br>\n<em>Die SPD-Rechte hat seit Jahrzehnten ihre vorausgegangenen politischen Fehler st&auml;ndig  zu Lasten der eigenen Partei verteidigt und den Kritikern dieser Fehler dann die Wahlniederlagen in die Schuhe geschoben. Dadurch konnte sich die SPD nie mehr erneuern und hat l&auml;ngst das Attribut einer Volkspartei verloren, ja sie ist zu einem Auslaufmodell geworden. Wer w&auml;hlt schon eine Partei die nur ihre Vergangenheit zu verkl&auml;ren versucht und die nicht in der Lage ist, Fehler zu korrigieren und sich st&auml;ndig nur Erfolgen r&uuml;hmt, die bei ihrer ureigenen W&auml;hlerschaft niemals angekommen sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Angela Merkels &Auml;sthetik des Entzugs<\/strong><br>\nMerkel beherrscht die &Auml;sthetik der inszenierten Nicht-Inszeniertheit derart gekonnt, dass der Zuschauer die Inszenierung gar nicht merkt. Sie, die Kanzlerin, entzieht sich jeder Erwartung, bis die Nicht-mehr-Erwartung geradezu erwartet wird. Das ist bei aller vermeintlichen Kleinheit gro&szlig;es Theater &ndash; das Theater der Scheinbarkeit. Und die Eitelkeit dieser Bescheidenheit ist erstaunlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/politischesfeuilleton\/2211023\/\">DLF<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Eine Wahl ohne Alternativen<\/strong><br>\n&hellip; Gesine Schwan w&uuml;nscht sich wieder Politikertypen wie Willy Brandt: Er habe nicht nur taktiert, sondern auch einmal Leidenschaft f&uuml;r Themen geweckt, die nicht von vornherein opportun waren.<br>\nBrandts ehemaliger Planungschef im Kanzleramt, Albrecht M&uuml;ller, kann diesen Wunsch nachvollziehen. Beim aktuellen Kanzlerkandidaten der SPD vermisst er &ndash; zumindest inhaltlich &ndash; die gew&uuml;nschten Ecken und Kanten. Peer Steinbr&uuml;ck m&uuml;sste Profil zeigen, in dem er gegen eigene fr&uuml;here Entscheidungen antrete, etwa die Agenda 2010. Ohnehin habe die SPD nur eine Chance, zu regieren, so M&uuml;ller:<br>\n&ldquo;Ja, es ist ja sehr seltsam, dass die SPD und auch die gr&uuml;ne F&uuml;hrung auf der M&ouml;glichkeit Rot-Gr&uuml;n beharren, obwohl Rot-Gr&uuml;n nach den Umfragen, die ich nicht &uuml;berbewerten will, in den letzten Monaten nie &uuml;ber 40, 41 Prozent hinausgekommen ist, h&auml;ufig darunter. Das wei&szlig; also jeder, dass das nicht reicht. Und dennoch verweigern diese beiden Parteien die m&ouml;gliche Zusammenarbeit mit der Linkspartei. Das w&auml;re die einzige Chance, &uuml;berhaupt eine Alternative zu Frau Merkel und ihrer Parteigruppierung Schwarz-Gelb hinzukriegen. Und nicht mal diese Alternative bietet man uns, sondern verweigert sich, dem zu folgen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/ortszeitaktuell\/2213467\/\">DLF<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Grass nennt Lafontaine &ldquo;schmierigen Verr&auml;ter&rdquo;<\/strong><br>\n[&hellip;] Grass sieht den Ursprung f&uuml;r Lafontaines Verfehlungen im Jahr 1999: Damals war dieser als Bundesfinanzminister der ersten rot-gr&uuml;nen Koalition unter Bundeskanzler Gerhard Schr&ouml;der zur&uuml;ckgetreten, gr&uuml;ndete danach die Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit (WASG) und schmiedete anschlie&szlig;end ein B&uuml;ndnis<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2013-08\/grass-lafontaine-verrat-linke-koalition\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Im Zusammenhang mit Grass&rsquo; haltlosen Anw&uuml;rfen ist es nicht so wichtig, aber vielleicht doch wieder bezeichnend, wie schlampig der Journalist oder die Journalistin und die Redaktion gearbeitet hat (um Lafontaine noch d&auml;monischer erscheinen zu lassen, oder aus purer Faulheit?):<\/em><br>\n<em>Im Artikel wird behauptet, Lafontaine habe die WASG gegr&uuml;ndet, und das ist nun nachweislich falsch. Die WASG wurde (als Verein) am 3. Juli 2004 und (als Partei) am 22. Januar 2005 von (u. a.) Klaus Ernst, Axel Troost, Herbert Schui und einigen anderen gegr&uuml;ndet &ndash; nur Lafontaine war nicht daran beteiligt, geschweige denn der Initiator.<\/em><br>\n<em>Lafontaine blieb bis Mai 2005 Mitglied der SPD und trat der &ndash; schon viele Monate existierenden &ndash; WASG erst am 18. Juni 2005 bei.<\/em><br>\n<em>All das ist, selbst wenn man zu der Zeit (die gerade ein paar Jahre vergangen ist) zu jung war oder mit Scheuklappen in der Gegend herumlief, leicht zu recherchieren (meinetwegen in der Wikipedia). Aber Hauptsache, man hat wieder ein sch&ouml;nes Potpourri um Lafontaine anger&uuml;hrt &ndash; hat der Kerl doch die SPD aktiv ruiniert! Mit derselben &ldquo;Faktentreue&rdquo; werden dann gerne Linke, WASG, SED, Schie&szlig;befehl und Gulag vermengt, ist ja eh dieselbe kommunistische So&szlig;e. Man will sich weder mit den Fakten noch mit den politischen Positionen besch&auml;ftigen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Rosa Luxemburg Stiftung: Wahlprogramme der Parteien im Vergleich<\/strong><br>\nInsgesamt gibt es (wie schon 2009) die gr&ouml;&szlig;ten programmatischen Schnittmengen zwischen den GR&Uuml;NEN und der Partei DIE LINKE auf den Gebieten &Ouml;kologie, Wirtschafts- und Sozialpolitik, Demokratie und B&uuml;rgerrechte sowie Migrations- und Fl&uuml;chtlingspolitik. Auch bei SPD und LINKEN gibt es neben deutlichen Differenzen auf vielen Politikfeldern (vor allem in der Au&szlig;en- und Sicherheitspolitik) &auml;hnliche Positionen (&laquo;gute Arbeit&raquo;, einheitlicher gesetzlicher Mindestlohn, B&uuml;rgerversicherung, soziale Demokratie).<br>\nAuff&auml;llig ist dieses Mal allerdings zum einen, dass sich die Unionsparteien mit ihrem Wahlprogramm partiell anschlussf&auml;hig nach drei Seiten pr&auml;sentieren: f&uuml;r die Fortsetzung der Koalition mit der FDP, f&uuml;r eine Gro&szlig;e Koalition, aber auch f&uuml;r ein schwarz-gr&uuml;nes Regierungsb&uuml;ndnis (Stichworte: Energiewende, Entkopplung des Wirtschaftswachstums vom Ressourcenverbrauch). Auff&auml;llig ist zum anderen die gro&szlig;e &Uuml;bereinstimmung in den Programmen von SPD und GR&Uuml;NEN hinsichtlich konkreter Vorhaben (vor allem in der Steuerpolitik, in der Arbeitsmarktpolitik und in der Sozialpolitik, aber auch in umweltpolitischen Fragen). Auff&auml;llig ist schlie&szlig;lich, dass DIE LINKE &ndash; bei grunds&auml;tzlicher &Uuml;bereinstimmung mit SPD und GR&Uuml;NEN in vielen Fragen &ndash; immer wieder bem&uuml;ht ist, eigene Akzente zu setzen, um sich von der linken Konkurrenz abzuheben. Sie profiliert sich insbesondere als die Partei der Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums von oben nach unten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/rosalux.de\/fileadmin\/rls_uploads\/pdfs\/Standpunkte\/Standpunkte_11-2013.pdf\">Rosa Luxemburg Stiftung [PDF &ndash; 127 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Urteil gegen Sch&uuml;ler &ndash; Keine mittlere Reife f&uuml;r Felix W.<\/strong><br>\nDer G8-Gymnasiast erh&auml;lt nach der Mittelstufe lediglich den Hauptschulabschluss. Seine Klage scheitert vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof.<br>\nDas Land Hessen darf Sch&uuml;lern im verk&uuml;rzten gymnasialen Bildungsgang G8 die mittlere Reife verweigern, wenn diese die Schule vor Ende der Jahrgangsstufe 10 (E-Phase) verlassen. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel hat in einem am Montag ver&ouml;ffentlichten Urteil die Praxis des Landes best&auml;tigt. Die daraus resultierende Ungleichbehandlung von Sch&uuml;lern in G8 und G9 sei gerechtfertigt, stellten die Richter fest.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/rhein-main\/urteil-gegen-schueler-keine-mittlere-reife-fuer-felix-w-,1472796,23995948.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung der GEW Hessen:<\/strong> Zum Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs in Kassel, wonach ein 16j&auml;hriger Sch&uuml;ler des G8-Bildungsganges nach erfolgreichem Abschluss der Mittelstufe am Ende der 9. Klasse keinen Anspruch auf die Testierung der Mittleren Reife habe, erkl&auml;rt Birgit Koch, stellvertretende Landesvorsitzende der GEW Hessen:<\/em><br>\n<em>&bdquo;G8 ist und bleibt Murks. Das hat das Urteil des Verwaltungsgerichtshofes nun erneut best&auml;tigt. Die zust&auml;ndigen Richter gingen sogar so weit, zu testieren, dass nach Abschluss der Mittelstufe im G8-Bildungsgang nicht vom Erwerb der f&uuml;r die Mittlere Reife notwendigen pers&ouml;nlichen Reife ausgegangen werden k&ouml;nne. Unsere Rede. Denn: Gute Bildung braucht eben Zeit!&ldquo;, so Birgit Koch.<\/em><br>\n<em>&bdquo;Die Landesregierung muss nun endlich Schluss machen, ihre Turbo-Billig-Bildungs-Phantasien weiter auf dem R&uuml;cken der jungen Menschen, die sonst weiter nachweislich ohne pers&ouml;nliche wie Mittlere Reife dastehen, auszuleben. Die GEW fordert daher weiterhin: G9 f&uuml;r alle!&ldquo;, so Koch abschlie&szlig;end.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zum Tod von Lothar Bisky<\/strong><br>\nDie Partei DIE LINKE verliert einen ihrer Gr&uuml;ndungsvorsitzenden, einen streitbaren und solidarischen Genossen und einen Ratgeber. Die Bundesrepublik Deutschland verliert einen gro&szlig;en Mitgestalter der Gegenwart. Europa verliert einen engagierten K&auml;mpfer f&uuml;r das Projekt einer politischen, sozialen und wirtschaftlichen Einigung des Kontinents. Die soziale Gerechtigkeit verliert einen starken Streiter.<br>\nLothar Bisky hat die Partei des Demokratischen Sozialismus entscheidend gepr&auml;gt. Er geh&ouml;rte zu denjenigen, die leidenschaftlich f&uuml;r die neue LINKE gek&auml;mpft und um ihr Zusammenwachsen gerungen haben. Er hat die Partei DIE LINKE gef&uuml;hrt und gestaltet. Er war Streiter und K&auml;mpfer f&uuml;r eine einige und starke, gesamtdeutsche und europ&auml;ische linkssozialistische Partei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.die-linke.de\/nc\/presse\/presseerklaerungen\/detail\/zurueck\/presseerklaerungen\/artikel\/trauer-und-bestuerzung-1\/\">Die Linke<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Wenn man die w&uuml;rdigenden Nachrufe von der Bild-Zeitung, &uuml;ber die Welt oder FAZ bis hin zu Spiegel und Focus liest, dann erwachen in mir bittere Erinnerungen an das Jahr 2005. Bisky hatte damals f&uuml;r das Amt eines Bundestagsvizepr&auml;sidenten kandidiert und wurde von der schwarz-gelben Mehrheit in vier Wahlg&auml;ngen abgelehnt. Er k&ouml;nne das Amt nicht unparteiisch ausf&uuml;hren, Stasi-Vorw&uuml;rfen wurden gegen ihn erhoben usw. Warum hat eigentlich damals kaum ein Medium die nach seinem Tode nun gew&uuml;rdigten Leistungen erw&auml;hnt?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>zu guter Letzt: Pofalla besiegt weltweite Kriminalit&auml;t durch Unterschriftensammlung<\/strong><br>\nEndlich Friede, Freude und haufenweise Eierkuchen! Kanzleramtsminister Roland Pofalla (CDU) hat erkl&auml;rt, dass diese ganze Sache mit dem unerlaubten Abh&ouml;ren gar nicht stimme. Er habe sich bei den Geheimdiensten aus England und Amerika extra erkundigt. [&hellip;]<br>\nOffenbar ist Roland Pofalla jetzt so richtig in Stimmung gekommen. Aus seinem B&uuml;ro hie&szlig; es, er wolle in zwei Schritten zur Kl&auml;rung von Unrecht beitragen:<br>\n1. Pofalla will s&auml;mtliche Diktaturen anschreiben und nach Menschenrechten, Mord, Folter und anderen Sachen befragen, die man eigentlich nicht machen soll. Die ersten Reaktionen zeigen, dass es weltweit viel weniger b&ouml;se Staaten gibt, als bislang angenommen. Amnesty International hat sich bereits positiv ge&auml;u&szlig;ert und lie&szlig; verlautbaren, dass Pofalla einen wichtigen Schritt f&uuml;r die Menschheit gemacht hat.\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130814_hwt_01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130814_hwt_01_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>(<em>Quelle: Georg von Westphalen<\/em>)<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/127588\/pofalla-besiegt-weltweite-kriminalitat-durch-unterschriftensammlung\">Der Spiegelfechter<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-18291","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18291","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18291"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18291\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18298,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18291\/revisions\/18298"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18291"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18291"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18291"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}