{"id":18306,"date":"2013-08-15T08:39:13","date_gmt":"2013-08-15T06:39:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18306"},"modified":"2013-08-15T13:54:05","modified_gmt":"2013-08-15T11:54:05","slug":"hinweise-des-tages-1944","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18306","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18306#h01\">BIP im Euroraum und in der EU27 um 0,3% gestiegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18306#h02\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18306#h03\">&Auml;gypten: Die Konfusion verstehen \/ von Sarah Eltantawi<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18306#h04\">USA: &Uuml;berf&uuml;hren, aufbewahren und dann vergessen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18306#h05\">&ldquo;Die Richtigen&rdquo; kontrollieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18306#h06\">Leiharbeit: Fleischbranche spart 27 Millionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18306#h07\">&ldquo;Freveltat gegen das Allerheiligste&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18306#h08\">Bundesverfassungsgericht: Strafrechtliche Verurteilung von Mitarbeitern einer Fl&uuml;chtlingsorganisation wegen Kritik an Ausl&auml;nderbeh&ouml;rde verst&ouml;&szlig;t gegen Meinungsfreiheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18306#h09\">Baukonzerne am Abgrund (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18306#h10\">Warum Bildungspolitik nicht die bessere Sozialpolitik ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18306#h11\">Siggi und die Schwarzwaldm&auml;dels<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18306#h12\">Lothar Bisky ist tot: Die leise Autorit&auml;t: &ldquo;Man hatte eine Wahl&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18306#h13\">Machtergreifung um jeden Preis: Wie die SPD schon jetzt alles f&uuml;r den rot-rot-gr&uuml;nen Kraken-Staat vorbereitet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18306#h14\">Angela Merkels &Auml;sthetik des Entzugs &ndash; Kleiner Versuch &uuml;ber das Regietheater der Kanzlerin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18306#h15\">Geldpolitik der Liberalen: Das Drei&szlig;iger-Jahre-Programm der FDP<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18306#h16\">Bundestagswahl: Ein deutscher Pass ist nicht genug <\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18306#h17\">Zu guter Letzt: Parteien fassungslos: Wahlplakate von Unbekannten durch inhaltsleere Nonsens-Poster ersetzt<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18306&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>BIP im Euroraum und in der EU27 um 0,3% gestiegen<\/strong><br>\nIm Vergleich zum Vorquartal stieg das BIP im zweiten Quartal 2013 sowohl im Euroraum (ER17) als auch in der EU27 um 0,3%. Dies geht aus Schnellsch&auml;tzungen hervor, die von<br>\nEurostat, dem statistischen Amt der Europ&auml;ischen Union, ver&ouml;ffentlicht werden. Im ersten Quartal 2013 betrugen die Wachstumsraten -0,3% bzw. -0,1%.<br>\nIm Vergleich zum entsprechenden Quartal des Vorjahres ist das saisonbereinigte BIP im zweiten Quartal 2013 im Euroraum um 0,7% und in der EU27 um 0,2% gefallen, nach -1,1% bzw. -0,7% im Vorquartal.\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130815_hwt_01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130815_hwt_01_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/epp.eurostat.ec.europa.eu\/cache\/ITY_PUBLIC\/2-14082013-AP\/DE\/2-14082013-AP-DE.PDF\">Eurostat [PDF &ndash; 58.7 KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> &bdquo;Eurozone kommt aus der Rezession&ldquo;, &bdquo;Euroraum beendet l&auml;ngste Rezession ihrer Geschichte&ldquo;, &bdquo;Europa berappelt sich&ldquo;, so oder so &auml;hnlich &uuml;berschlugen sich gestern die Schlagzeilen. Es war die Top-Meldung in allen Nachrichtensendungen.<\/em><br>\n<em>Nun kann man gut verstehen, wenn Politik und Wirtschaft versuchen jeden Hoffnungsschimmer gleich als Erfolg vermelden, denn schlie&szlig;lich hat Wirtschaft viel mit Psychologie zu tun. Dass die im Wahlkampf stehende Bundesregierung in den heutigen Meldungen von Eurostat die Best&auml;tigung ihrer Politik sieht versteht sich von selbst.<\/em><\/p>\n<p><em>Was heute nicht so oft gemeldet wurde, das sind die Zahlen, dass im Vergleich zum entsprechenden Quartal im Vorjahr das saisonbereinigte BIP im Euroraum um 0,7 Prozent und in der EU27 um 0,2 Prozent gefallen ist.<\/em><br>\n<em>0,3 Prozent BIP-Wachstum in Europa, das ist eine Durchschnittszahl, die wie so h&auml;ufig nichts &uuml;ber die konkrete Lage der einzelnen europ&auml;ischen L&auml;nder aussagt. Was hat Griechenland davon, das in Deutschland das BIP im zweiten Quartal um 0,7 Prozent gewachsen ist, die Hellenen aber im selben Quartal gegen&uuml;ber dem Vorjahr ein Minus von 4,6 Prozent verzeichnen, Zypern ein Minus von 5,2 Prozent, Italien ein Minus von 2,0 Prozent, Spanien ein Minus von 1,7 Prozent. Erfolgsmeldungen mit Durchschnittszahlen gleichen dem Spruch: Der See war durchschnittlich nur einen Meter tief und dennoch ist die Kuh ersoffen.<\/em> <\/p>\n<p><em>&Uuml;berall wird verk&uuml;ndet, dass Deutschland und (&uuml;berraschenderweise) Frankreich die &bdquo;Wachstumslokomotiven&ldquo; Europas sind, doch was hilft ein Wachstum von  0,7 Prozent (Frankreich 0,5 Prozent) den L&auml;ndern die nach wie vor in der Rezession verharren. Klammert man diese beiden L&auml;nder aus, so w&auml;ren die o.g. Schlagzeilen glatte L&uuml;gen.<\/em><br>\n<em>Da wird Portugals BIP-Wachstum im zweiten Quartal von 1,1 Prozent als Riesenerfolg gefeiert. Nun, wir haben Sommer und es ist Urlaubssaison und wer wei&szlig; ob diese Zahlen f&uuml;r Portugal vor dem Hintergrund der <a href=\"http:\/\/www.format.at\/articles\/1332\/931\/363762\/portugal-finanzstaatssekretaer-joaquim-pais-jorge\">dortigen Finanzskandale<\/a> nicht gesch&ouml;nt sind. Dass Portugal gegen&uuml;ber dem gleichen Quartal des Vorjahres ein Minus von 2,0 Prozent hinnehmen muss, wird vor lauter Begeisterung &uuml;bersehen. <\/em><br>\n<em>Spanien Italien, Griechenland, Zypern schreiben auch im zweiten Quartal ein Minus. Wer darin eine Best&auml;tigung der Austerit&auml;tspolitik der von der Bundesregierung bestimmten Troika sehen will, der betreibt Wahlkampf zugunsten von Angela Merkel.<\/em><br>\n<em>Mit wie kleinen Erfolgen man sich inzwischen zufrieden gibt, kann man daran sehen, wenn man die Werte vor der Finanzkrise mit den heutigen vergleicht:<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130815_hwt_02.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130815_hwt_02_small.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p><em>Und was hilft ein sp&auml;rliches Wachstum, wenn die Arbeitslosigkeit im Euro-Raum mit 12,1 Prozent weiter steigt?<\/em><\/p>\n<p><em>Im &Uuml;brigen: Ist ein BIP-Wachstum von 0,7 Prozent in Deutschland im zweiten Quartal, nach 0,0 Prozent im ersten Quartal und einem Minus von 0,5 im <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/PresseService\/Presse\/Pressemitteilungen\/Pressemitteilungen.html;jsessionid=D798926A0AFD265332E612B1C4B7866D.cae1\">letzten Quartal des vorigen Jahres<\/a> wirklich die heutigen Jubelmeldungen wert? In fr&uuml;heren Zeiten h&auml;tte man gesagt, Deutschland ist gerade mal an der Rezession vorbeigeschrammt.<\/em> <\/p>\n<p><strong>Dazu: R&uuml;ckkehr des Wachstums im Euro-Raum<\/strong><br>\nDie deutsche Wirtschaft hat ihre j&uuml;ngste Schw&auml;chephase &uuml;berwunden. Im zweiten Quartal 2013 wuchs das Bruttoinlandprodukt (BIP) laut einer ersten Sch&auml;tzung um 0,7% gegen&uuml;ber dem Vorquartal&hellip;<br>\nDa mit Deutschland und Frankreich die beiden gr&ouml;&szlig;ten Volkswirtschaften des W&auml;hrungsgebiets &uuml;berraschend stark gewachsen sind, ist wieder mehr Schwung in die Euro-Zone insgesamt gekommen. Ihre Wirtschaftsleistung expandierte laut Eurostat im zweiten Quartal um 0,3%&hellip;<br>\nMit Blick auf die W&auml;hrungsunion stellt sich die Entwicklung weiterhin sehr ungleich dar. So verharrten die Volkswirtschaften Spaniens und Italiens im Schrumpfungsprozess, und andere Kernl&auml;nder wie die Niederlanden oder &Ouml;sterreich stagnierten weitgehend&hellip;<br>\nAuch mit Blick auf Deutschland ist festzustellen, dass das starke Quartalswachstum die tats&auml;chliche Lage etwas &uuml;berzeichnet. Ein wichtiger Grund f&uuml;r die deutliche Zunahme waren Nachholeffekte. Wegen des au&szlig;ergew&ouml;hnlich schlechten Wetters im Winter und im Fr&uuml;hling waren viele Investitionsprojekte vor allem im Bausektor liegengeblieben und wurden zuletzt beschleunigt nachgeholt&hellip;<br>\nAllerdings gingen in Deutschland die Bewertungen auseinander, wie die neuesten Konjunkturdaten zu interpretieren sind. Beim Forschungsinstitut IW K&ouml;ln hiess es optimistisch, nun sei im Gesamtjahr ein BIP-Wachstum von mindestens 1% m&ouml;glich. Der gr&ouml;sste deutsche Industrieverband BDI hingegen korrigierte seine Wachstumsprognose nach unten. F&uuml;r 2013 rechnet er nun mit einer BIP-Zunahme von 0,5% und entspricht damit weiter g&auml;ngigen Sch&auml;tzungen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftsnachrichten\/deutsche-wirtschaft-waechst-im-2-quartal-um-07-prozent-1.18132644\">NZZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Pofalla schl&auml;gt Spionage-Vertrag vor<\/strong><br>\n&hellip;Vertraglich sollen Bundesnachrichtendienst (BND) und das US-Pendant NSA (National Security Agency) geloben, das jeweilige Partnerland nicht als Spionageziel zu betrachten. Eine Art Friedensabkommen unter ohnehin befreundeten Geheimdiensten soll am Ende einer Aff&auml;re stehen, die das deutsch-amerikanische Verh&auml;ltnis seit mehr als neun Wochen belastet.<br>\nEine sch&ouml;ne Idee. Zu sch&ouml;n aber, um wirksam zu sein. Denn es geht am eigentlichen Kern der NSA-Aff&auml;re ziemlich vorbei, der nahezu fl&auml;chendeckenden &Uuml;berwachung des internationalen E-Mail-, Internet- und Telefonverkehrs durch die NSA und das britische GCHQ. Denn aus Sicht der USA handelt es sich gar nicht um Spionage, wenn sie diese Datenstr&ouml;me abgreifen, speichern und mit modernster Sp&auml;hsoftware durchsieben auf der Suche nach m&ouml;glichen Terroristen.<br>\nSchlie&szlig;lich greifen die USA und Gro&szlig;britannien vor allem Internet-Server ab, die auf ihrem Hoheitsgebiet stehen. Die ganz &uuml;berwiegende Mehrheit des internationalen Datenverkehrs l&auml;uft &uuml;ber angloamerikanische Rechner. Selbst eine E-Mail zwischen Berlin und Kiel kann in Millisekunden den Umweg &uuml;ber einen Server in Kalifornien oder Nevada nehmen. Zum zweiten st&uuml;tzt sich die NSA auf US-Recht und ihr Vorgehen wird vor Geheimgerichten verhandelt; sie wahrt also formal den Rechtsweg. Und die Anti-Terror-Krieger der NSA sagen, sie nutzen die gewonnen Informationen ausschlie&szlig;lich dazu, Terrorplanungen aufzudecken und Anschl&auml;ge auf US-Soldaten oder andere internationale Truppen in Afghanistan zu verhindern.<br>\nBei diesem Vorgang sto&szlig;en auch die sehr kontr&auml;ren Datenschutzauffassungen von Europ&auml;ern und Amerikanern aufeinander&hellip; .<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/datenschutz\/spaehaffaere-nsa-pofalla-schlaegt-spionage-vertrag-vor,1472644,24002876.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Wie sich die Grenze der Privatsph&auml;re verschiebt<\/strong><br>\nGeht es nach Kanzleramtsminister Ronald Pofalla, ist die NSA-Aff&auml;re beendet. Wenn wir US-Pr&auml;sident Barack Obama glauben, hat es eine NSA-Aff&auml;re eigentlich nie gegeben&hellip;<br>\nDoch was bei der hektischen Wahlkampfdebatte in den Hintergrund geriet: Die urspr&uuml;ngliche Aufregung betraf die M&ouml;glichkeit amerikanischer und britischer Geheimdienste, an bestimmten Punkten im Ausland auf Daten deutscher B&uuml;rger zuzugreifen&hellip;<br>\nZur Erinnerung: Von drei Programmen ist in den Pr&auml;sentationen die Rede, die Edward Snowden an die &Ouml;ffentlichkeit gebracht hat. Da w&auml;re Tempora, das Unterseekabel-Lauschprogramm der Briten. Die NSA-Folien zu Prism skizzieren, wie die National Security Agency (NSA) sensible Nutzerdaten bei zahlreichen IT-Unternehmen &uuml;ber Schnittstellen herunterladen kann. Und da gibt es noch XKeyscore, das Echzeit-Analyse und -&Uuml;berwachungstool der NSA f&uuml;r die Online-Kommunikation weltweit, durch das sich unter anderem komplette E-Mail-Postf&auml;cher oder Facebook-Chats durchsuchen lassen sollen.<br>\nZu diesen Werkzeugen, die eben jenseits deutschen Hoheitsgebietes verwendet werden, findet sich in Pofallas Erkl&auml;rung nur wenig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/debatte-ueber-digitale-spionage-wie-sich-die-grenze-der-privatsphaere-verschiebt-1.1745634\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Aus Angst vor dem Volk<\/strong><br>\nDie Sp&auml;haff&auml;re macht deutlich, wie sehr sich die Sicherheitspolitik des Westens gewandelt hat &ndash; hin zu einer gef&auml;hrlichen Datensammelwut. Die eigentlich interessante Frage ist: Warum &uuml;berwachen demokratische Gesellschaften ihre eigene Bev&ouml;lkerung so hautnah?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/ueberwachung-durch-geheimdienste-aus-angst-vor-dem-volk-1.1745365\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Tod durch Drohnen &ndash; Verr&auml;terische Signale<\/strong><br>\nMehr als 3000 Menschen sollen im vergangenen Jahrzehnt durch den Beschuss von Drohnen gestorben sein &ndash; es traf Terrorverd&auml;chtige und g&auml;nzlich Unbeteiligte. Und immer spielten dabei Telefondaten eine Rolle. Auch deutsche Beh&ouml;rden waren und sind am Austausch beteiligt&hellip;<br>\nDie Debatte, welche Informationen deutsche Sicherheitsbeh&ouml;rden an ihre amerikanischen Partner weiterleiten d&uuml;rfen und ob diese Informationen m&ouml;glicherweise zum Tod von Menschen f&uuml;hren, erscheint angesichts der Realit&auml;t etwas lebensfremd. GSM-Mobilfunkdaten, hatte am Freitag der Bundesnachrichtendienst (BND) erl&auml;utert, seien &ldquo;f&uuml;r eine konkrete Zielerfassung zu ungenau&rdquo;. Sie w&uuml;rden, wie fr&uuml;her schon, an die ausl&auml;ndischen Dienste weitergereicht&hellip;<br>\nDie Deutschen k&ouml;nnten in solchen F&auml;llen &ldquo;nicht sagen, sie haben keine Rolle gespielt&rdquo;, sagt John Rizzo, der mal oberster Hausjurist der CIA war und vielen Drohnenangriffen zugestimmt hat: &ldquo;Woher wollen sie denn wissen, ob ihre Informationen entscheidend waren oder nicht?&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/tod-durch-drohnen-verraeterische-signale-1.1745277\">SZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&Auml;gypten: Die Konfusion verstehen \/ von Sarah Eltantawi<\/strong><br>\nDie Mehrheit der &Auml;gypter wollte den Putsch gegen die Muslimbr&uuml;der und Mursi &ndash; der damit also kein wirklicher Putsch war.<br>\nDas Beste also, was man im Moment machen kann, ist zu akzeptieren, was passiert ist &ndash; und weiter nach einem nationalen Konsens suchen.<br>\nDas bedeutet, dass die Muslimbr&uuml;der und ihre Anh&auml;nger ihre politische Niederlage anerkennen und aufh&ouml;ren m&uuml;ssen, den Streit zu einem B&uuml;rgerkrieg zu eskalieren.<br>\nDas gilt nat&uuml;rlich auch f&uuml;r das Milit&auml;r.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2013%2F08%2F14%2Fa0102&amp;cHash=1b486318ef6d24e4c5027b285daf7f74\">TAZ<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Offenbar wird immer nur dann an demokratische Werte appelliert, wenn es darum geht, die Interessen westlich orientierter liberaler Menschen zu f&ouml;rdern. Die Situation in &Auml;gypten ist &ndash; vor allem f&uuml;r westliche Beobachter &ndash; jedoch hoch komplex. Die religi&ouml;s-orientierten (bei uns w&uuml;rde man sagen &bdquo;wertkonservativen&ldquo;) Muslimbr&uuml;der haben in einer demokratischen Wahl die Mehrheit gewonnen und wurden durch einen Putsch des Milit&auml;rs in Zusammenarbeit mit den westlich orientierten liberalen Eliten des Landes abgesetzt. Dass nun das Milit&auml;r die Anh&auml;nger einer politischen Partei mit einer Gewalt, die nur noch als Massaker zu bezeichnen ist, zusammenschie&szlig;t, ist durch nichts zu rechtfertigen. Demokratie ist auch dann Demokratie, wenn &ndash; aus unseren Augen &ndash; die falschen gewinnen. Und B&uuml;rgerrechte, wie die Versammlungsfreiheit, gelten auch f&uuml;r b&auml;rtige Muslimbr&uuml;der. Wer gestern auf Al Jazeera die Rede des Interim-Ministerpr&auml;sidenten Hazem El-Beblawi geh&ouml;rt hat, kam aus dem Staunen nicht mehr raus. Er sagte &ndash; in der englischen &Uuml;bersetzung von Al Jazeera &ndash; wortw&ouml;rtlich, dass man auch deshalb &bdquo;Ruhe herstellen&ldquo; m&uuml;sse, um &bdquo;die Interessen der internationalen Investoren&ldquo; zu sch&uuml;tzen. Das ist dann wohl marktkonforme Politik auf die Spitze getrieben.<\/em><\/p>\n<p><em>Der taz-Artikel gl&auml;nzt durch Holzschnittartigkeit. Die Autorin rechtfertigt den Milit&auml;rputsch damit, dass die Muslimbr&uuml;der es nicht geschafft h&auml;tten, die Schl&uuml;sselpositionen mit kompetenten Leuten zu besetzen. Dies in einem Land zu ver&ouml;ffentlichen, in dem ein Bundeswehrarzt in einer Schl&uuml;sselposition das Wirtschaftsministerium f&uuml;hrt, ist &ndash; gelinde gesagt &ndash; eine Frechheit.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>USA: &Uuml;berf&uuml;hren, aufbewahren und dann vergessen<\/strong><br>\nBeginnt in den USA ein Umdenken? &Uuml;berf&uuml;llte Gef&auml;ngnisse und diskriminierende Polizeikontrollen stehen in der Kritik. Obwohl nur 5 Prozent der Weltbev&ouml;lkerung in den USA leben, sitzen in den &uuml;berf&uuml;llten Gef&auml;ngnissen des Landes ein Viertel aller H&auml;ftlinge. Jetzt will US-Justizminister Eric Holder mit einer Justizreform daf&uuml;r sorgen, dass die Richter des Landes weniger hart gegen Kleinkriminelle vorgehen: Wegen leichter Drogendelikte sollen k&uuml;nftig nicht mehr so viele Amerikaner hinter Gittern landen, erkl&auml;rte Holder am Montag auf einer Konferenz von Anw&auml;lten in San Francisco. Kleinkonsumenten und -dealer, die nicht gewaltt&auml;tig sind, keinen Drogengangs oder -kartellen angeh&ouml;ren und keine aktenkundige kriminelle Vergangenheit haben, w&uuml;rden fortan nicht mehr jahrelang weggesperrt werden. Mit der Reform wendet er sich zugleich gegen diskriminierende Praktiken im amerikanischen Justizsystem: In den US-Gef&auml;ngnissen sitzen &ndash; im Verh&auml;ltnis zu ihrem Bev&ouml;lkerungsanteil &ndash; sechsmal so viele schwarze wie wei&szlig;e Kriminelle ihre Strafe ab. &ldquo;Ein Teufelskreis aus Armut, Kriminalit&auml;t und Inhaftierung h&auml;lt zu viele Amerikaner gefangen und schw&auml;cht zu viele Kommunen&rdquo;, so Holder.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2013%2F08%2F14%2Fa0090&amp;cHash=33086761e93c6f753bfbb43bc9d2439f\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&ldquo;Die Richtigen&rdquo; kontrollieren<\/strong><br>\nUSA Polizisten in New York stoppten &uuml;berdurchschnittlich h&auml;ufig Schwarze und Hispanics. Das ist verfassungswidrig, urteilt jetzt eine Bundesrichterin. Die &ldquo;Stop and Frisk&rdquo;-Praxis m&uuml;sse reformiert werden<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2013%2F08%2F14%2Fa0089&amp;cHash=4e452080a95d71a552cffbc795c699ce\">TAZ<\/a>\n<p><strong>Dazu: Beschwerden nehmen zu: Auch bei uns gibt es &ldquo;Racial Profiling&rdquo;<\/strong><br>\nAuch in Deutschland ist die Wahrscheinlichkeit h&ouml;her, von der Polizei angehalten und kontrolliert zu werden, wenn man eine dunkle Hautfarbe oder einen erkennbaren Migrationshintergrund besitzt. In Z&uuml;gen, auf Bahnh&ouml;fen und Flugh&auml;fen ist die Bundespolizei befugt, Ausweiskontrollen vorzunehmen, um die unerlaubte Einreise von Ausl&auml;ndern zu verhindern. F&uuml;r die Betroffenen kommen solche Kontrollen oft einer Pauschalverd&auml;chtigung gleich. Erst im Juni hat das Deutsche Institut f&uuml;r Menschenrechte (DIM) gefordert, den entsprechenden Absatz im Bundespolizeigesetz zu streichen, der solche &ldquo;verdachtsunabh&auml;ngige Kontrollen&rdquo; erlaubt, weil er im Ergebnis gegen das grundgesetzlich verbriefte Diskriminierungsverbot versto&szlig;e. Auch vergleichbare Polizeigesetze der L&auml;nder m&uuml;ssten ge&auml;ndert werden. Der Jurist und DIM-Mitarbeiter Hendrik Cremers sieht Parallelen zwischen den USA und Deutschland. &ldquo;Das Gericht hat dort eine diskriminierende Praxis festgestellt, die gegen die Menschenrechte der Betroffenen verst&ouml;&szlig;t&rdquo;, so Cremer. &ldquo;Solche Praktiken gibt es auch in Deutschland.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2013%2F08%2F14%2Fa0088&amp;cHash=c95acbddefd75afb380241ed295b0115\">TAZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Leiharbeit: Fleischbranche spart 27 Millionen<\/strong><br>\nDie Schlachtindustrie profitiert gleich doppelt vom Einsatz billiger Werkvertragsschlachter: Nicht nur k&ouml;nnen so Lohnkosten gedr&uuml;ckt werden. Gleichzeitig steigt die Wahrscheinlichkeit, von der EEG-Umlage befreit zu werden. Allein 2011 sparten Betriebe aus der Branche durch eine EEG-Befreiung 27 Millionen Euro&hellip;<br>\nIhnen allen gemein ist: Sie haben in den vergangenen Jahren ihre Stammbelegschaft im Bereich Schlachtung ausgetauscht durch Werkvertragsschlachter aus Ost- und S&uuml;dosteuropa. Daf&uuml;r zahlen sie eine Summe X an den Subunternehmer, der die Arbeiter entsendet. Diese Summe X ist in der Regel wesentlich geringer als die Lohnkosten f&uuml;r die Stammbelegschaft&hellip;<br>\nWie sich jetzt aber herausstellt, sparen die Schlachtkonzerne gleich doppelt durch das umstrittene Werkvertragssystem: Es hilft ihnen dabei, den Status eines energieintensiven Unternehmens zu erhalten. Dadurch k&ouml;nnen sie sich von der Umlage f&uuml;r, wie sie im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgeschrieben ist, befreien lassen.<br>\nWie das geht, steht im Gesetzestext: Wo die Stromkosten das Verh&auml;ltnis zur Bruttowertsch&ouml;pfung um 14 Prozent &uuml;bersteigen, kann eine Befreiung beantragt werden&hellip;<br>\nAnders als die Personalkosten f&uuml;r angestellte Schlachter lassen sich die Kosten, die durch die Vergabe eines Werkvertrages entstehen, sehr wohl von der Bruttowertsch&ouml;pfung abziehen. Schlie&szlig;lich handelt es sich dabei um die Dienstleistung eines Drittanbieters. Je mehr Stammbelegschaft der Schlachthof durch Werkvertragsarbeiter ersetzt, desto st&auml;rker sinkt auch die Bruttowertsch&ouml;pfung. Dementsprechend leichter &uuml;berspringt das Verh&auml;ltnis Stromkosten zu Bruttowertsch&ouml;pfung die 14-Prozent-H&uuml;rde.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.noz.de\/deutschland-und-welt\/politik\/niedersachsen\/73994820\/leiharbeit-fleischbranche-spart-27-millionen\">Neue Osnabr&uuml;cker Zeitung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/17\/140\/1714029.pdf\">Antwort der Bundesregierung Arbeits- und Entlohnungsbedingungen in der Schlachterbranche [PDF &ndash; 390 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&ldquo;Freveltat gegen das Allerheiligste&rdquo; <\/strong><br>\nDas Ehrenamt: Der sch&ouml;ne menschliche Zug, anderen zu helfen, und wie er ausgenutzt wird f&uuml;r die Umgestaltung unserer Gesellschaft. Ein Gespr&auml;ch mit Claudia Pinl<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/39\/39648\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bundesverfassungsgericht: Strafrechtliche Verurteilung von Mitarbeitern einer Fl&uuml;chtlingsorganisation wegen Kritik an Ausl&auml;nderbeh&ouml;rde verst&ouml;&szlig;t gegen Meinungsfreiheit<\/strong><br>\nDie 3. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts hat in einem heute ver&ouml;ffentlichten Beschluss die Grunds&auml;tze bekr&auml;ftigt, die  die Strafgerichte bei der Beurteilung von Kritik an &ouml;ffentlichen Stellen zu beachten haben. Diese m&uuml;ssen insbesondere ber&uuml;cksichtigen, dass das  Recht, Ma&szlig;nahmen der &ouml;ffentlichen Gewalt ohne Furcht vor staatlichen  Sanktionen auch scharf kritisieren zu k&ouml;nnen, zum Kernbereich der<br>\nMeinungsfreiheit geh&ouml;rt und bei der Abw&auml;gung besonders zu  ber&uuml;cksichtigen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/pressemitteilungen\/bvg13-052.html\">Bundesverfassungsgericht<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Baukonzerne am Abgrund (II)<\/strong><br>\nDie Essener Hochtief AG hat in ihrer Geschichte viel bewegt, etwa den &auml;gyptischen Felsentempel Abu Simbel. Doch die Ausschlachtung des Stuttgart-21-Konsortialf&uuml;hrers durch die spanische Holding ACS hat bereits begonnen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/macht-markt\/124\/baukonzerne-am-abgrund-ii-1667.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Warum Bildungspolitik nicht die bessere Sozialpolitik ist<\/strong><br>\nEs gibt wohl nur wenige politische Aussagen, &uuml;ber die von links bis rechts ein derart weitreichender Konsens zu bestehen scheint, wie &uuml;ber die Feststellung, dass Bildungspolitik die bessere Sozialpolitik sei. Bisweilen wird dieses Diktum gar noch ins Superlativ gesteigert: Bildungspolitik, hei&szlig;t es dann, sei die beste Sozialpolitik &uuml;berhaupt. Eine fragw&uuml;rdige Behauptung&hellip;<br>\nTats&auml;chlich n&auml;mlich offenbaren sich bei genauerer Betrachtung der vorliegenden Daten zahlreiche Br&uuml;che, die Zweifel an der Formel &ldquo;mehr\/h&ouml;here Bildung f&uuml;r alle = mehr Arbeitspl&auml;tze, h&ouml;here Verdienste, mehr soziale Sicherheit&rdquo; aufkommen lassen. Der deutliche Unterschied hinsichtlich der Erwerbsbeteiligung von M&auml;nnern und Frauen bei gleichem Bildungsgrad wurde schon oben dargestellt&hellip;<br>\nUnd entsprechende Unterschiede lassen sich schlie&szlig;lich auch feststellen, vergleicht man die Erwerbsbeteiligung und die Verdienste von Migrantinnen und Migranten auf der einen Seite mit der Gesamtbev&ouml;lkerung auf der anderen. Menschen mit Migrationshintergrund haben bei gleichem Bildungsgrad deutlich schlechtere Arbeitsmarktchancen und verdienen deutlich weniger&hellip;<br>\nBr&uuml;che offenbaren sich dar&uuml;ber hinaus aber auch, wenn man sich beispielsweise die Arbeitsmarktsituation von Akademikerinnen und Akademikern genauer ansieht. Im Durchschnitt stehen sie zwar, wie oben dargestellt, sowohl hinsichtlich ihres Verdienstes als auch hinsichtlich ihrer Erwerbsbeteiligung deutlich besser da als Erwerbst&auml;tige ohne Studium. Bildung alleine sch&uuml;tzt allerdings keineswegs vor ausbeuterischen Arbeitsverh&auml;ltnissen, vor prek&auml;rer Besch&auml;ftigung und schlechten L&ouml;hnen. So zeigen Zahlen des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ), dass von allen zu Niedrigl&ouml;hnen Besch&auml;ftigten immerhin 9,3 Prozent eine akademische Ausbildung haben. Dazu kommt, dass weitere 70,3 Prozent &uuml;ber eine Berufsausbildung verf&uuml;gen. Insgesamt sind also vier von f&uuml;nf Niedrigl&ouml;hnerinnen und Niedrigl&ouml;hner weder ungelernt noch angelernt&hellip;<br>\nIn diesem Zusammenhang ist zun&auml;chst interessant, dass die Aussage, Bildungspolitik sei die bessere oder die beste Sozialpolitik, ihren Fokus ausschlie&szlig;lich auf Individuen richtet. Genau dies ist ihr grundlegender Denkfehler. Selbst wenn sie nach dem gesamtgesellschaftlichen Nutzen von Bildung fragt, formuliert sie dies als Frage nach dem gesellschaftlichen Nutzen eines individuell h&ouml;heren Bildungsgrads. Sie blendet damit notorisch aus, dass es in einer kapitalistischen Gesellschaft immer Gewinnerinnen und Gewinner auf der einen Seite gibt &ndash; und Verliererinnen und Verlierer auf der anderen&hellip;<br>\nEin h&ouml;heres durchschnittliches Bildungsniveau der Individuen f&uuml;hrt vor diesem Hintergrund eben nicht zu einer gleichm&auml;&szlig;igeren Verteilung des Reichtums. Schon gar nicht f&uuml;hrt sie zu dessen Umverteilung von oben nach unten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.annotazioni.de\/post\/811\">annotazioni.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Siggi und die Schwarzwaldm&auml;dels<\/strong><br>\nIm Schwarzwald lodert das Feuer. Verbrannt werden soll Siegfried Kauder. Die CDU will ihn kaltstellen, h&auml;lt ihn f&uuml;r durchgeknallt und f&uuml;rchtet seine Kandidatur als Unabh&auml;ngiger f&uuml;r den Bundestag. Im Gespr&auml;ch mit der Kontext:Wochenzeitung &auml;u&szlig;ert sich der 62-J&auml;hrige zum ersten Mal zu seiner angeblichen Krankheit, zu seiner neuen Gattin und zu den Drahtziehern im Hintergrund: den Frauen im Kreisvorstand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/macht-markt\/124\/siggi-und-die-schwarzwaldmaedels-1664.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a> \n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> In der Kontext:Wochenzeitung finden Sie auch diese Woche eine Reihe weiterer interessanter Beitr&auml;ge. Sie liegt am Samstag der taz bei.<\/em><br>\n<em>Unter anderem:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>H&auml;tte, h&auml;tte, Fahrradkette: Editorial zu einem Wahlkampf, der keiner ist<\/em><\/li>\n<li><em>Schlachtet die Sparschweine: W&auml;hrend den Schwarzen &ndash; zu Unrecht &ndash; unterstellt wird, sie h&auml;tten den richtigen Umgang mit Geld in den Genen, m&uuml;ssen Gr&uuml;ne und Rote erst mal vorf&uuml;hren, wie sie 2500 Millionen einsparen. Bisher liegt ein Drittel auf dem Tisch.<\/em><\/li>\n<li><em>Galls Versteckspiel: Ein gr&uuml;ner Landtagsabgeordneter hat bei einer parlamentarischen Anfrage zum Thema NSU einige Fragen gestrichen &ndash; auf Anraten des Innenministeriums. Und die Antworten des SPD-Ministers lassen viele Fragen offen.<\/em><\/li>\n<li><em>Russki Snowden: Peter Grohmann erkl&auml;rt, warum der NSA weniger am E-Mail-Verkehr von Ute Vogt interessiert war als bisher angenommen.<\/em><\/li>\n<li><em>Schlappe f&uuml;r H&auml;u&szlig;ler: Stuttgarter Staatsanwaltschaft muss alle E-Mails eines taz-Redakteurs l&ouml;schen. Die &bdquo;Daten-Beschlagnahme&rdquo; sei nicht mit Artikel 5 des Grundgesetzes vereinbar, der die Freiheit der Presse sch&uuml;tzt, befand das Amtsgericht Stuttgart.<\/em><\/li>\n<li><em>Pisa am Nesenbach: Stuttgarter Bahnhofsturm steht auf Holzpf&auml;hlen &ndash; das bezeugt ein ehemaliger Bahnmitarbeiter gegen&uuml;ber Kontext. Dadurch hat die Bahn ein weiteres Problem: Grundwasserentnahmen w&auml;hrend des Baus k&ouml;nnten das Wahrzeichen in Schieflage bringen.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Lothar Bisky ist tot: Die leise Autorit&auml;t: &ldquo;Man hatte eine Wahl&rdquo;<\/strong><br>\nWenige Monate vor seinem Tod hat Bisky das &ldquo;Abhandenkommen&rdquo; der DDR in einem Interview mit der &ldquo;Zeit&rdquo; als etwas bezeichnet, das ihn traurig gemacht habe. Ein gro&szlig;er Versuch sei da gescheitert, ein Traum abhandengekommen.<br>\nWenn es die PDS &ndash; und sp&auml;ter in geringerem Ma&szlig;e die Linkspartei &ndash; verstand, Ostdeutschen ein Heimatgef&uuml;hl zu geben, so war das nicht zuletzt Bisky geschuldet. Darauf gr&uuml;ndet sich innerhalb der Partei seine Autorit&auml;t&hellip;.<br>\nBisky, der etwas verschrobene Professor, verk&ouml;rperte das menschliche Antlitz, das sie in der DDR gerne gesehen h&auml;tten. Denen aus dem Westen blieb er fremd&hellip;.<br>\n2005 weigerten sich die Abgeordneten des Deutschen Bundestages in vier Wahlg&auml;ngen, Bisky zum Vizepr&auml;sidenten zu w&auml;hlen.<br>\n(die handelten eben nach dem arroganten &ldquo;Besser-Wessi&rdquo;-Motto : &ldquo;Alles DDR, alles Diktatur&rdquo;)<br>\nNicht jeder in der DDR sei ein Schuft gewesen, hat Bisky einmal gesagt.<br>\n&ldquo;Man hatte eine Wahl!&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/zum-tod-von-linken-politiker-lothar-bisky-die-leise-autoritaet-1.1746183\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Machtergreifung um jeden Preis: Wie die SPD schon jetzt alles f&uuml;r den rot-rot-gr&uuml;nen Kraken-Staat vorbereitet<\/strong><br>\nF&uuml;r Rot-Gr&uuml;n wird es nach der Bundestagswahl nicht reichen. Weil die SPD unbedingt regieren will, w&uuml;rde sie auch mit der Linken koalieren, sagt FOCUS-Online-Experte Michael Wolffsohn. Und warnt vor totaler Fremdbestimmung im Sozialismus.<br>\nDeutsche &bdquo;h&ouml;rt die Signale: Auf zum letzten Gefecht&ldquo;, bl&auml;st die SPD. Sie stellt jetzt die Weichen f&uuml;r Rot-Rot-Gr&uuml;n. Ist diese Behauptung eine propagandistisch abschreckende Anti-SPD-&bdquo;Ente&ldquo;? Die b&ouml;se Erfindung Kalter Krieger? Sollen die Bundesb&uuml;rger aufgeschreckt werden? Nein, aufgeweckt. Wir verdanken die Erkenntnis der SPD-Strategie der SPD selbst. Sie hat n&auml;mlich einen Kleinen Parteitag auf den 24. September 2013 angesetzt, also zwei Tage nach der Bundestagswahl. Den meisten Medien war diese Meldung bestenfalls eine Kurzmeldung wert. Das ist f&uuml;r die professionelle Unf&auml;higkeit einiger und die ideologische Unterlassung vieler Journalisten kennzeichnend.<br>\n&hellip;<br>\nDroht dann der totale Staat?<br>\nVom Totalitarismus (= staatlich-diktatorische Bevormundung aller B&uuml;rger von der Wiege bis zur Bahre) sind wir, dem Grundgesetz sei Dank, Lichtjahre entfernt. Doch unverkennbar ist die Entwicklung zu immer mehr staatlichen Aktivit&auml;ten in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, kurzum: in allen Lebensbereichen, 24 Stunden am Tag, an 365 Tagen. Die meisten demokratischen Wohlfahrtsstaaten sind, zeitgeschichtlich und nicht tagespolitisch gesehen, nat&uuml;rlich nicht diktatorisch totalit&auml;r, doch l&auml;ngst erfassen und umfassen sie ihre B&uuml;rger total. Wollt ihr den totalen Staat? Ich nicht. Deshalb w&auml;hle ich jedenfalls nicht Rot-Rot-Gr&uuml;n.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/politik\/gastkolumnen\/wolffsohn\/machtergreifung-um-jeden-preis-wie-die-spd-schon-jetzt-alles-fuer-den-rot-rot-gruenen-kraken-staat-vorbereitet_aid_1071817.html\">Focus<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers O.S.:<\/strong> Da bleibt einem echt die Spucke weg. Billigste und gleicherma&szlig;en nicht ungef&auml;hrliche Propaganda &uuml;belster Sorte. Putzig die Einsch&auml;tzung der professionellen Unf&auml;higkeit und ideologischen Unterlassung vieler Journalisten in Hinblick auf die Einsch&auml;tzung der Situation bzw. eben deren Nichtwahrnehmung. Da haben wir, auch dank der NachDenkSeiten allerdings die Erfahrung eher in die andere Richtung gemacht.<\/em><br>\n<em>Erstaunlich auch ein Leserkommentar, der einen Shit-Storm ungeahnten Ausma&szlig;es &uuml;ber die SPD herbeiziehen sieht, sollte sie eine Koalition mit der LINKEN anpeilen und das ungeachtet der Tatsache, dass es eine linke Mehrheit in Deutschland theoretisch schon lange gibt. Einige auch brauchbare FOCUS-Leser-Kommentare, wie z.B. &ldquo;Welche Freiheit ? Wir leben in einer Wirtschafts- und Bankendiktatur!&rdquo;. Ein weiterer sieht die berechtigte Problematik der im Artikel verwendeten Formulierung der Frage:&rdquo;Droht dann der totale Staat?&rdquo;, die auch noch mit allerletztem Nachdruck eine Angst vor Rot-Rot-Gr&uuml;n sch&uuml;ren soll. Auch hier wird v&ouml;llig ausgeblendet, dass wir in der jetzigen fatalen Krisensituation sind, weil eben der Staat zu wenig bzw. die falsche Aktivit&auml;t an den Tag gelegt hat. &Uuml;berspitzt formuliert kann es hingegen &uuml;berwachungsm&auml;&szlig;ig f&uuml;r unsere Verh&auml;ltnisse wohl kaum noch totalit&auml;rer werden, sollten sich alle z.Z. im Raum stehenden Bef&uuml;rchtungen und Anschuldigungen in der Aussp&auml;haff&auml;re auch nur ann&auml;hernd bewahrheiten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Angela Merkels &Auml;sthetik des Entzugs &ndash; Kleiner Versuch &uuml;ber das Regietheater der Kanzlerin<\/strong><br>\nvon Christian Sch&uuml;le<br>\nDie Kanzlerin ist eine der gr&ouml;&szlig;ten Inszeniererinnen, die es in der deutschen Politik je gab. Sie macht das so geschickt, dass der Zuschauer die Inszenierung gar nicht bemerkt (oder eben gar nichi bemerken will ?)<br>\nSie betreibt auf nahezu perfekte Weise die Inszenierung der Nicht-Inszenierung.<br>\nZum Beispiel beim St&uuml;ck Total&uuml;berwachung : Und dann, endlich, nach einer langen zeit der performativen Schweigsamkeit, betritt die Kanzlerin die B&uuml;hne; die Spannung steigt, da hebt sich der Vorhang, Angela Merkel tritt auf und spricht &uuml;ber 100 Minuten lang. &Uuml;ber die Flut in Ostdeutschland und die Not der Menschen. &Uuml;ber die erfolgreichste Bundesregierung seit der Wende. &Uuml;ber sich : Bundeskanzlerin zu sein, sagt die Bundeskanzlerin, sei die inspirierende Aufgabe, immer neue Problem zu haben. Ach ja : Und Deutschland sei kein &Uuml;berwachungsstaat. Auf wiedersehen. Sommerurlaub.<br>\nGenau genommen sagt Angela Mrkel Manches, aber nichts darin sagt etwas aus. Ihre von allen emotional anschlussf&auml;higen Erregungen bereinigte B&uuml;hnensprache ist ein ideales Vehikel zur Eind&auml;mmung von Gefahren durch ihre Relativierung. Die formidable Kunst der Physikerin besteht in der Herstellung schwarzer L&ouml;cher, in die alles gleichrangig eingesaugt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/politischesfeuilleton\/2211023\/#oben\">DRadio<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> Frage: Ist diese Art nur deshalb so m&ouml;glich, weil das ganze Finanzkrisen- und Euro-Krisengeschehen auch die B&uuml;rger in Deutschland so &uuml;berfordert, dass sie richtig dankbar sind, f&uuml;r diese Inszenierung der &ldquo;Unterforderung&rdquo; sind ? W&auml;hrend die B&uuml;rger an etlichen Stellen doch merken, dass diese Kanzlerin auf dem Klavier der Euro- und Finanzkrise (z.B. im NRW-Landtagswahlkampf 2011- der Aufgabe des Kampfes gegen die Zinspolitik der EZB (nebst dem Aufkauf von Staatsanleihen) trotz des Protestes der Bundesbank-Hardliner usw.) noch so gut &ldquo;mit&rdquo;spielt, dass es den Deutschen noch zum &ndash; wenn vielleicht auch nur relativen &ndash; Vorteil in dieser Krise gereicht. (&ldquo;Uns geht es ja noch gold&rdquo;)<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Geldpolitik der Liberalen: Das Drei&szlig;iger-Jahre-Programm der FDP<\/strong><br>\nH&auml;tte doch jemand mit Ahnung das FDP-Programm gegengelesen! Entscheidende Teile basieren auf einem geldpolitischen Missverst&auml;ndnis. Und dann st&uuml;rzen sich die Liberalen auch noch auf ein Thema, bei dem sie nichts zu sagen haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/wolfgang-muenchau-ueber-das-wahlprogramm-der-fdp-a-916515.html\">Spiegel-Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Zum Vergleich eine <a href=\"http:\/\/www.vergleich.info\/ratgeber\/statistiken\/inflation-statistik\/\">&Uuml;bersicht &uuml;ber die Inflationsraten<\/a> in Deutschland seit 1992:<\/em><br>\n<em>Fast in allen Jahren seit 1995 liegen die Inflationsraten unter der EZB-Zielrate von 2%, mit zwei Ausnahmen: 2007 waren es 2,3%, 2008 gar 2,6% (Hyperinflation droht!).<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Bundestagswahl: Ein deutscher Pass ist nicht genug <\/strong><br>\nLeser Michael Bojdys ist Deutscher, lebt in England und wird sich an der Bundestagswahl beteiligen. Als Auslandsdeutscher f&uuml;r ihn keine Selbstverst&auml;ndlichkeit. Mit der 21. &Auml;nderung des Bundeswahlgesetzes hat der Bundestag einer bislang nicht ber&uuml;cksichtigten Gruppe potenzieller W&auml;hler den Gang zur Wahlurne geebnet: den sogenannten Auslandsdeutschen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2013-08\/Wahlrecht-Auslandsdeutsche\">Die Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Also wer als Deutscher im Ausland wohnt, kann m&ouml;glicherweise trotzdem an der Budestagswahl teilnehmen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Parteien fassungslos: Wahlplakate von Unbekannten durch inhaltsleere Nonsens-Poster ersetzt<\/strong><br>\nDeutschlands gro&szlig;e Parteien m&uuml;ssen derzeit um ihr gutes Image bangen. Der Grund: In einer gro&szlig;angelegten Nacht-und-Nebel-Aktion haben unbekannte Witzbolde deutschlandweit aussagekr&auml;ftige Wahlplakate abgeh&auml;ngt und durch offensichtlich nicht ernst gemeinte Eigenkreationen ohne erkennbaren Sinn ersetzt.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130815_hwt_03.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130815_hwt_04.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130815_hwt_05.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.der-postillon.com\/2013\/08\/parteien-fassungslos-wahlplakate-von.html\">Der Postillon<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(RS\/WL)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-18306","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18306","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18306"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18306\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18311,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18306\/revisions\/18311"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18306"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18306"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18306"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}