{"id":18312,"date":"2013-08-16T09:05:53","date_gmt":"2013-08-16T07:05:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18312"},"modified":"2015-11-09T15:36:36","modified_gmt":"2015-11-09T14:36:36","slug":"hinweise-des-tages-1945","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18312","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JW\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18312#h01\">DGB-Vorsitzender Michael Sommer: F&uuml;r eine neue Ordnung der Arbeit!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18312#h02\">Colin Crouch: &ldquo;Die deutsche Wahl entscheidet &uuml;ber Europas Sozialdemokratie&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18312#h03\">Neue Snowden-Enth&uuml;llung: NSA bricht tausendfach Rechte von US-B&uuml;rgern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18312#h04\">Joseph Stiglitz: The Wrong Lesson From Detroit&rsquo;s Bankruptcy  &ndash;  Die falschen Lehren aus Detroits Bankrott<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18312#h05\">Nach der Krise ist vor der Krise &ndash; Aff&auml;ren machen Portugals neuer Regierung zu schaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18312#h06\">Bafin-Bericht:  Aufsicht r&uuml;gt Deutsche Bank in Libor-Aff&auml;re<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18312#h07\">Der Parit&auml;tische Gesamtverband: Was Sozialreformen wirklich kosten?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18312#h08\">Die Steuerkonzepte der Parteien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18312#h09\">Trade Unions in Spain<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18312#h10\">Sozialer Abstieg &ndash; Gro&szlig;britannien auf dem Weg zum Armenhaus der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18312#h11\">Demografie &ndash; Die Deutschen m&uuml;ssen sich an Armut gew&ouml;hnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18312#h12\">Die Debatte &ndash; Die Alten leben auf Kosten der Jungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18312#h13\">Steinbr&uuml;ck: Neue Energie &ndash; sicher, bezahlbar, umweltvertr&auml;glich &ndash; 10 Ma&szlig;nahmen f&uuml;r eine erfolgreiche Energiewende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18312#h14\">Missst&auml;nde beim Staatskonzern: Ramsauers Chaos-Bahn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18312#h15\">Auslandseins&auml;tze der Bundeswehr kosten bisher &uuml;ber 17 Milliarden Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18312#h16\">Aufstieg eines Schlitzohrs &ndash; Berlusconi und die Mafia<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18312#h17\">Die SPD trainiert Harakiri<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18312#h18\">Veranstaltungshinweis: Wie Europa retten?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18312&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>DGB-Vorsitzender Michael Sommer: F&uuml;r eine neue Ordnung der Arbeit!<\/strong><br>\nWir brauchen in Deutschland eine Neue Ordnung der Arbeit. Denn der deutsche Arbeitsmarkt ist nach drei Jahrzehnten neoliberaler Deregulierung tief gespalten. Inzwischen ist zwar die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitspl&auml;tze wieder gestiegen, aber auch Niedrigl&ouml;hne und prek&auml;re Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse haben sich massiv ausgeweitet. Diese Entwicklung hat nicht nur in der Gegenwart dramatische Folgen: Aus Arbeitsarmut droht f&uuml;r viele Menschen Altersarmut zu werden. Und diese fortschreitende Spaltung des Arbeitsmarktes wirkt sich unmittelbar auf den Stellenwert und die Bedeutung der Arbeit in unserer Gesellschaft aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/++co++f96ad3d8-03f7-11e3-ab0a-52540066f352\">Gegenblende<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der DGB-Vorsitzende z&auml;hlt nahezu alle Missst&auml;nde und Skandale auf dem gegenw&auml;rtigen Arbeitsmarkt auf: den &bdquo;zweitgr&ouml;&szlig;ten Niedriglohnsektor&ldquo;, Leiharbeit als &bdquo;Schlupfloch f&uuml;r Lohn- und Sozialdumping&ldquo;, die &bdquo;falschen&ldquo; Werkvertr&auml;ge, die Verdr&auml;ngung von Teil- und Vollzeitbesch&auml;ftigung durch Minijobs, sachgrundlose Befristungen etc. Er polemisiert zu Recht gegen die Parole &bdquo;sozial ist was Arbeit schafft&ldquo;. Er sieht die Ursache f&uuml;r die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt abstrakt in der &bdquo;neoliberalen Deregulierung&ldquo;. An keiner Stelle wendet sich Michael Sommer gegen die Hartz-Gesetzgebung, das Kernelement f&uuml;r Lohndumping und die Zunahme prek&auml;rer Besch&auml;ftigung und gleichzeitig f&uuml;r die Schw&auml;chung der Arbeitnehmervertretungen und ihrer Gewerkschaften.<br>\nDen mit Hartz IV vollzogenen Systemwechsel von einer Arbeitslosen-&bdquo;Versicherung&ldquo; in einen Zwang jede Arbeit anzunehmen egal zu welchem Lohn und unter welchen Bedingungen (Abschaffung der Zumutbarkeitsregel) unter Androhung des Absturzes in die &bdquo;Bed&uuml;rftigkeit&ldquo; leugnet Sommer oder er will ihn nicht sehen.<br>\nIm Gegenteil an verschiedenen Stellen seines Textes nimmt er Hartz IV geradezu als Referenzgr&ouml;&szlig;e (Niedrigl&ouml;hne w&uuml;rden zu einer Rente unter Hartz IV-Niveau f&uuml;hren, der Arbeitsmarkt sei mit Hartz IV-Aufstockern geflutet). Ohne den Hartz-Mechanismus des Lohndumpings und den Zwang zur Annahme auch noch der miesesten Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse zu durchbrechen, ohne die Armut und prek&auml;re Besch&auml;ftigung per Gesetz zu revidieren, ist das Pl&auml;doyer Sommers f&uuml;r eine &bdquo;Neue Ordnung der Arbeit&ldquo; bestenfalls ein hilfloser moralischer Appell, der allenfalls zu m&uuml;hselig zu erk&auml;mpfenden kosmetischen Korrekturen f&uuml;hren kann.<br>\nWie weit sich der Dachverband der Gewerkschaften inzwischen mit dem Agenda-Kurs und mit dessen Versch&auml;rfung durch die Merkel-Regierung arrangiert hat, belegt Sommer mit seinem Fazit: &bdquo;Wichtige Akteure in der Politik haben offensichtlich verstanden, worum es geht. Das legen zumindest die Programme der Parteien zur Bundestagswahl nahe. Aus Programmen m&uuml;ssen nach der Wahl &bdquo;nur noch&ldquo; Gesetze werden.&ldquo;<br>\nWo hat die CDU etwa mit ihrem Vorschlag einer &bdquo;Lohnuntergrenze&ldquo; verstanden, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18160\">worum es bei einem Mindestlohn geht<\/a>? Wo hat Arbeitsministerin von der Leyen je einen Vorschlag zur Bek&auml;mpfung prek&auml;rer Besch&auml;ftigung gemacht? Folgen etwa SPD und Gr&uuml;ne nicht unersch&uuml;tterlich dem Agenda-Kurs von Schr&ouml;der und Fischer, wo wollen diese Parteien in ihren Wahlprogrammen ernsthaft den Hartz-Mechanismus durchbrechen?<br>\nStatt gerade im Wahlkampf offensiv das Hartz IV-B&uuml;ndnis von FDP, CDU\/CSU, SPD und Gr&uuml;nen mit einem alternativen Arbeitsmarktkonzept zu konfrontieren, biedert sich der DGB-Vorsitzende an diese Einparteienkoalition in Sachen Hartz IV an.<br>\nWas dar&uuml;ber hinaus f&uuml;r eine &bdquo;Neue Ordnung der Arbeit&ldquo; &uuml;berhaupt nicht angesprochen wird, ist die Tatsache, dass nur eine aktive Wirtschafts- und Besch&auml;ftigungspolitik auf dem Arbeitsmarkt wieder Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse schaffen k&ouml;nnten, die Voraussetzung f&uuml;r einen Kampf der Gewerkschaften um &bdquo;gute Arbeit&ldquo; w&auml;ren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Colin Crouch: &ldquo;Die deutsche Wahl entscheidet &uuml;ber Europas Sozialdemokratie&rdquo;<\/strong><br>\n&hellip; die SPD muss wie auch Labour in Gro&szlig;britannien eingestehen, dass sie zu lange das neoliberale Wirtschaftssystem akzeptiert und die Gesellschaft nach dem Markt ausgerichtet hat. Im Ergebnis wuchs die Macht multinationaler Konzerne, insbesondere in der Finanzwelt. Jetzt muss die SPD ihre alte Stammw&auml;hlerschaft zur&uuml;ckgewinnen und neue Wege finden, mit der Bev&ouml;lkerung in Verbindung zu treten. Sie muss all die politischen Kr&auml;fte vereinen, die gegen die Ausw&uuml;chse der neoliberalen Wirtschaft ank&auml;mpfen. Sozialdemokraten waren immer dann stark, wenn es ihr Hauptanliegen war, die Interessen derjenigen zu vertreten, f&uuml;r die der Markt selbst keine Sicherheit bot. Daraus gingen konkrete Konzepte hervor: Sozialversicherungen, ein &ouml;ffentliches Gesundheitswesen, ein ausgebautes Bildungssystem, eine umfassende Pflege- und Daseinsvorsorge. Heute organisiert der Staat seine Aufgaben zunehmend &uuml;ber den Markt &hellip;<br>\nEs geht darum, dass die Sozialdemokratie ihre Vision wiederentdeckt, dass man durch Regulierung, Steuern, die Bereitstellung &ouml;ffentlicher Dienste, die Interessenvertretung der sozial Schwachen und eine starke Arbeitnehmervertretung den Kapitalismus und den Markt nutzt. Der Begriff der Sozialdemokratie ist nicht auf eine einzelne Partei beschr&auml;nkt, sondern umfasst alle zivilen und politischen Kr&auml;fte, die sich f&uuml;r gezielte Marktkorrekturen einsetzen und Alternativen innerhalb der Marktwirtschaft aufzeigen. Erst dann kann der Kapitalismus eine gr&ouml;&szlig;ere Anzahl an menschlichen Anforderungen befriedigen als der Markt es alleine k&ouml;nnte. Was zudem jedem echten Liberalen gefallen sollte &hellip;<br>\nDie europ&auml;ischen Sozialdemokraten m&uuml;ssen deutlich machen, dass ein starker Wohlfahrtsstaat die richtige Grundlage f&uuml;r eine erfolgreiche Wirtschaft und damit auch eine bessere europ&auml;ische Gesellschaft ist. Daf&uuml;r braucht es den Erfolg auf nationaler Ebene. Deshalb hat der Ausgang der kommenden Wahl in Deutschland f&uuml;r die Sozialdemokratie in Europa eine Strahlkraft &uuml;ber die Landesgrenzen hinaus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2013-08\/colin-crouch-bundestagswahl-sozialdemokratie\/komplettansicht\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.J.:<\/strong> Als Akteur gegen die nach wie vor organisierte und geballte Macht des Neoliberalismus sieht Colin Crouch in Deutschland einzig Sozialdemokratie und Gr&uuml;ne, denn sie seien &ldquo;zusammen eine politische Macht, die sich zwar der Marktwirtschaft verbunden f&uuml;hlt, gleichzeitig jedoch die Unzul&auml;nglichkeiten des Marktes erkennt und sich kritisch mit ihm auseinandersetzt.&rdquo; Angesprochen auf die Schw&auml;che der SPD &auml;u&szlig;ert er weiter: &ldquo;In Deutschland ist die politische Linke gespalten, wobei Die Linke koalitionsunf&auml;hig bleibt.&rdquo; Offenbar sitzt Herr Crouch hier genauso wie andere der einseitigen Medienberichterstattung auf. Inwiefern hat es etwas mit Koalitionsunf&auml;higkeit zu tun, wenn eine linke Partei als conditio sine qua non f&uuml;r die Regierungsbildung mit Parteien links der Mitte aufstellt: 1. &ldquo;Raus aus Afghanistan&rdquo;, 2. &ldquo;Hartz IV abw&auml;hlen&rdquo;, 3. &ldquo;Mindestlohn gerade jetzt&rdquo; und 4. &ldquo;Gegen die Rente ab 67&rdquo;?<br>\nDiese Positionen finden in der Bev&ouml;lkerung jeweils eine Mehrheit, freilich nicht in den deutschen Eliten, wie Erhebungen zeigen, und somit auch nicht im Medien-Mainstream. Das ist ja der Grund, weshalb gegen eine Linke Stimmung gemacht wird.<br>\nUnd was die &ldquo;Verbundenheit&rdquo; mit Marktwirtschaft anbelangt: innerhalb der Partei Die Linke gibt es viele Menschen, die von marktbezogenen Funktionsmechanismen wesentlich mehr Ahnung haben, als die rot-gr&uuml;nen Protagonisten, so z.B. Wagenknecht, Troost, Schlecht, Lafontaine&hellip; doch diese unterscheiden sich von jenen eben darin, dass sie den Markt als ein pragmatisches Instrument betrachten und ihn sich nicht als Gesellschaftsprinzip haben andrehen lassen (wie Schr&ouml;der, Clement, Steinmeier und Co. es taten).<br>\nDass Herr Crouch zudem davon ausgeht, dass ein Erfolg der SPD bei der Bundestagswahl ein Ereignis mit Strahlkraft &uuml;ber Landesgrenzen hinaus w&auml;re, ist auch nicht ganz nachzuvollziehen. Der Wahlsieg einer SPD, die ihre neoliberale Vergangenheit (im Kern: Agenda 2010) nicht aufgearbeitet hat und mit Steinbr&uuml;ck gerade einen Vertreter der Finanzmarktderegulierung zum Kanzler stellt, kann doch nicht als Signal einer Sozialdemokratie z&auml;hlen, die sich zum Kampf gegen den Neoliberalismus r&uuml;stet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Neue Snowden-Enth&uuml;llung: NSA bricht tausendfach Rechte von US-B&uuml;rgern<\/strong><br>\nLaut US-Pr&auml;sident Barack Obama h&auml;lt sich die NSA an das Gesetz &ndash; doch ein von der &ldquo;Washington Post&rdquo; ver&ouml;ffentlichter interner Bericht des Geheimdiensts zeigt: Die NSA hat in den vergangenen Jahren tausendfach Datenschutzrechte von US-B&uuml;rgern gebrochen und Berichte an die Kontrollgremien entsch&auml;rft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/nsa-bricht-laut-washington-post-tausendfach-datenschutzrechte-a-916869.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>NSA broke privacy rules thousands of times per year, audit finds<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130816_04.gif\" alt=\"NSA broke privacy rules thousands of times per year, audit finds\" title=\"NSA broke privacy rules thousands of times per year, audit finds\"><\/p>\n<p>The National Security Agency has broken privacy rules or overstepped its legal authority thousands of times each year since Congress granted the agency broad new powers in 2008, according to an internal audit and other top-secret documents.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.washingtonpost.com\/world\/national-security\/nsa-broke-privacy-rules-thousands-of-times-per-year-audit-finds\/2013\/08\/15\/3310e554-05ca-11e3-a07f-49ddc7417125_story.html\">Washington Post<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Joseph Stiglitz: The Wrong Lesson From Detroit&rsquo;s Bankruptcy &ndash; Die falschen Lehren aus Detroits Bankrott<\/strong><br>\nDetroits Insolvenz macht deutlich, wie stark gespalten unsere Gesellschaft inzwischen ist, und wie viel getan werden muss, um die Wunden zu heilen. Au&szlig;erdem ist sie eine ernste Warnung an alle, die in einer der heutigen Boomtowns leben: Es k&ouml;nnte auch Sie treffen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/opinionator.blogs.nytimes.com\/2013\/08\/11\/the-wrong-lesson-from-detroits-bankruptcy\/?_r=0\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Nach der Krise ist vor der Krise &ndash; Aff&auml;ren machen Portugals neuer Regierung zu schaffen<\/strong><br>\nDem schuldengeplagten Portugal steht die n&auml;chste Politkrise ins Haus: Gerade einen Monat im Amt, ist die Regierung von Premier Coelho angeschlagen. Zwei Minister sollen in tr&uuml;be Spekulationen verwickelt gewesen sein. Ein Kabinettsmitglied musste bereits seinen Hut nehmen. Nach dem R&uuml;cktritt des Finanzstaatssekret&auml;rs ger&auml;t jetzt seine Ex-Chefin, die ebenfalls neu ernannte und umstrittene Finanzministerin Maria Lu&iacute;s Albuquerque, erneut ins Kreuzfeuer der Kritik. Denn die behauptet nach wie vor bis vor kurzem nichts gewusst zu haben, von gef&auml;hrlichen oder gar illegalen Spekulationsgesch&auml;ften der alten Regierung, die sie bei ihrem Amtsantritt h&auml;tte stoppen k&ouml;nnen und m&uuml;ssen. Auch der neue Au&szlig;enminister Rui Machete sorgt f&uuml;r Schlagzeilen. Machete wurde schon vor Jahren vom amerikanischen Botschafter wegen seiner verschwenderischen und eher eigenn&uuml;tzigen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung der &lsquo;Luso-Amerikanischen Stiftung f&uuml;r Entwicklung&rsquo; heftig kritisiert. Dann sa&szlig; er im Vorstand einer Bank, die mit Milliarden Steuergeldern vor dem Bankrott gerettet werden musste, und kaufte dort Vorzugsaktien, die er mit 150 Prozent Gewinn weiterver&auml;u&szlig;erte. Alles nichts Besonderes, ein Schelm, der B&ouml;ses dabei denke, erkl&auml;rte der Au&szlig;enminister kurz angebunden dem portugiesischen Staatsrundfunk. &ndash; Die meisten Portugiesen jedoch sehen das anders. Sie haben, verk&uuml;nden die Meinungsumfragen, das Vertrauen in die Ehrlichkeit ihrer Politiker verloren: &lsquo;Die haben uns schon immer alle bestohlen und werden es weiter tun. Obendrein werden sie nicht bestraft&rsquo;, fasst dieser Mann die Stimmung im Land zusammen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/europaheute\/2213967\/\">Deutschlandradio<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die Zinsen f&uuml;r portugiesische Staatsanleihen d&uuml;rften bald wieder steigen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bafin-Bericht:  Aufsicht r&uuml;gt Deutsche Bank in Libor-Aff&auml;re<\/strong><br>\nDie Deutsche Bank hat die Ermittlung des Referenzzinses Libor zu wenig kontrolliert. Zu diesem Schluss komme die Finanzaufsicht Bafin in ihrem Abschlussbericht &uuml;ber die Verwicklung der Bank in die Manipulation von Interbanken-Zinss&auml;tzen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. &ldquo;Die Verantwortlichkeiten einzelner Personen sollen nun noch genauer beleuchtet werden&rdquo;, sagte der Insider. Der Vorstand habe aber nichts zu bef&uuml;rchten. &ldquo;Die Abberufung eines Vorstands steht nicht zur Debatte.&rdquo; Der heutige Co-Vorstandschef Anshu Jain hatte bis zum Fr&uuml;hjahr 2012 das Investmentbanking der Deutschen Bank gef&uuml;hrt, in dem die Manipulationen geschahen. Bafin-Chefin Elke K&ouml;nig hatte schon im Fr&uuml;hjahr erkl&auml;rt, die deutschen Banken h&auml;tten offenbar das Potenzial untersch&auml;tzt, das in den Meldungen von Libor- und Euribor-Zinss&auml;tzen stecke. Die Deutsche Bank bekr&auml;ftigte am Montag, nach ihren eigenen Untersuchungen sei &ldquo;nach aktuellem Stand (&hellip;) kein amtierendes oder fr&uuml;heres Mitglied des Vorstands in irgendeine unangemessene Weise in die untersuchten Vorg&auml;nge um Referenzzinss&auml;tze verwickelt&rdquo;. Eine &ldquo;begrenzte Zahl von Mitarbeitern&rdquo; habe auf Eigeninitiative entgegen der Standards der Bank gehandelt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/bafin-bericht-aufsicht-ruegt-deutsche-bank-in-libor-affaere-1.1744686\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es ist schon auff&auml;llig, wie sehr Bank und Bafin betonen, dass der Vorstand unschuldig sei. Es ist doch albern, nachweisen zu wollen, dass  Anshu Jain den Libor-Betrug organisiert habe. Das funktioniert viel unspezifischer.  Die Banken haben in der Hochphase der Spekulation einfach mit ihrem Bonus-Systen f&uuml;r ein Umfeld gesorgt, das geradewegs dazu einlud, die Spielregeln au&szlig;er Acht zu lassen. Seltsam ist allerdings schon, dass der fr&uuml;here  Investmentbanking-Chef Jain sich anscheinen nicht darum k&uuml;mmerte, was der bestverdienende Angestellte der Bank, Christian Bittar, so treibt. Sie erinnern sich: Bittar war der H&auml;ndler, der 2008 Bonuszahlungen in H&ouml;he von 80 Millionen Euro genehmigt wurden. &ndash; Die Bafin macht sich doch nur l&auml;cherlich, wenn sie  meint, der clevere Jain  h&auml;tte das Potenzial untersch&auml;tzt, das in den Meldungen von Libor- und Euribor-Zinss&auml;tzen stecke. Wenn die Bafin solch eine, jeden Laien irritierende Arbeit abliefert, dann &ldquo;Gute Nacht&rdquo; Aufsicht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der Parit&auml;tische Gesamtverband: Was Sozialreformen wirklich kosten?<\/strong><br>\nNach einer aktuellen Expertise des Parit&auml;tischen Wohlfahrtsverbandes sind j&auml;hrlich mindestens rund 35 Milliarden Euro zus&auml;tzliche Investitionen notwendig, um dr&auml;ngende soziale Projekte umzusetzen. Der Verband fordert eine st&auml;rkere Besteuerung gro&szlig;er Verm&ouml;gen und Einkommen, um die Finanzierung des Sozialstaats sicherzustellen.<br>\nIn der heute ver&ouml;ffentlichten Expertise beziffert der Verband den Mindestinvestitionsbedarf f&uuml;r insgesamt acht sozialpolitische Handlungsfelder von der Bildung bis zur Pflege. &bdquo;Es geht hier um das absolut notwendige Minimum, nicht um einen W&uuml;nsch-Dir-Was-Katalog. Ausgew&auml;hlt wurden ausschlie&szlig;lich Themen, bei denen partei&uuml;bergreifend unbestrittener Handlungsbedarf gesehen wird wie beispielsweise die Vermeidung von Altersarmut oder die wachsende Wohnungsnot. Ohne gezielte und deutliche Investitionen wird der Sozialstaat von heute in Zukunft nicht mehr funktionieren&ldquo;, so Rolf Rosenbrock, Vorsitzender des Parit&auml;tischen Gesamtverbandes.<br>\nDie drei gr&ouml;&szlig;ten Ausgabenbl&ouml;cke stellen die Bereiche Armutsbek&auml;mpfung, Pflege und Teilhabe von Menschen mit Behinderung dar. Mit zusammen &uuml;ber 20 Mrd. Euro pro Jahr machen sie allein 58 Prozent der ermittelten Gesamtsumme von 35 Milliarden Euro j&auml;hrlich aus. F&uuml;r die gesamte n&auml;chste Legislaturperiode ergibt sich ein zus&auml;tzlicher Finanzbedarf von insgesamt 142 Mrd. Euro. Wichtige unbestrittene Herausforderungen wie der Ausbau der Kindertagesbetreuung oder die F&ouml;rderung der Mobilit&auml;t sind dabei auf Grund der unzureichenden Datenlage noch gar nicht ber&uuml;cksichtigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.der-paritaetische.de\/startseite\/artikel\/news\/paritaetischer-fordert-steuererhoehungen-fuer-bildung-und-soziales-expertise-belegt-milliardenbedarf-b\/\">Der Parit&auml;tische Gesamtverband<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Steuerkonzepte der Parteien<\/strong><br>\nWas bedeuten die Vorschl&auml;ge (f&uuml;r Reformen bei der Einkommensteuer) f&uuml;r Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer? Wer w&uuml;rde entlastet und wer belastet? Welche zus&auml;tzlichen steuerlichen Reformen &ndash; z.B. die Abschaffung der Abgeltungssteuer f&uuml;r Kapitalertr&auml;ge oder des Ehegattensplitting &ndash; sind bei den Parteien angedacht?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arbeitnehmerkammer.de\/cms\/upload\/Presse\/Steuerkonzepte_BTW_2013.pdf\">Arbeitnehmerkammer Bremen [PDF &ndash; 2.4 MB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> J&auml;hrliche Entlastungen bei der Einkommensteuer der unterschiedlichen Einkommensgruppen durch die &bdquo;Reformen&ldquo; seit 1998:<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130816_01.gif\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p><em>Und so sehen Be- und Entlastungen bei der Einkommensteuer bei den unterschiedlichen Konzepten der Parteien aus:<\/em><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130816_02.gif\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130816_03.gif\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p><em>Insgesamt ein sehr lesenswerter Vergleich.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Trade Unions in Spain<\/strong>\n<ul>\n<li>Spain is a textbook example of the exploitation of mass anxiety in the face of unemployment for the purpose of a neoliberal restructuring of employment relations, including wage cuts, prolongation of working time, erosion of sectoral collective agreements, weakening of trade unions and deregulation of the labour market.<\/li>\n<li>The consolidation of the Spanish trade unions that took place in the course of the employment boom (1994 &ndash; 2007) faces new challenges because of the crisis.<\/li>\n<li>In the ongoing crisis the trade unions have no effective instruments to safeguard employment, incomes and workers&rsquo; rights and are being weakened as a result of labour market reforms (2010 and 2012) and social cuts.<\/li>\n<li>Structural change and employment reductions will continue to occur in Spain for some time and key enterprises and sectors for trade unions, such as airlines, banks and savings banks are suffering a severe reduction in employment.<\/li>\n<li>The crisis of democracy in Spain and the fragmentation of social protest have put the trade unions in an ambiguous position. On one hand, they are the central protest movement and social opposition to neoliberal policies; on the other hand, they are part of the political system and its institutions and are thus criticised by many civil society protest movements.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/id-moe\/10187.pdf\">Friedrich-Ebert-Stiftung, Study [PDF &ndash; 500 KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Mit 2,5 Millionen Mitgliedern und elf Millionen Besch&auml;ftigten, die von gewerkschaftlich ausgehandelten Tarifvertr&auml;gen profitieren, sind Spaniens Gewerkschaften weiterhin die wichtigsten sozialen Organisationen im Lande. Aber in der andauernden Krise hat sich Spanien zu einem Schulbeispiel f&uuml;r einen neoliberalen Umbau der Arbeitsbeziehungen entwickelt. Die Gewerkschaften bringt dies in eine zwiesp&auml;ltige Lage.<br>\nDer Bericht &ldquo;Trade Unions in Spain&rdquo; setzt die Publikationsreihe  zu europ&auml;ischen Gewerkschaften fort, deren s&auml;mtliche Analysen Sie <a href=\"http:\/\/www.fes.de\/gewerkschaften\/publist-europa.php\">hier finden<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Sozialer Abstieg &ndash; Gro&szlig;britannien auf dem Weg zum Armenhaus der EU<\/strong><br>\nDie L&ouml;hne der Briten sind seit 2010 so stark gesunken wie kaum irgendwo in Europa. Gleichzeitig w&auml;chst die Zahl derer, die nur noch bezahlt werden, wenn &uuml;berhaupt mal Arbeit da ist.<br>\nNiedrig, niedriger, Gro&szlig;britannien: Seit Mitte 2010 sind die L&ouml;hne im Vereinigten K&ouml;nigreich inflationsbereinigt im Durchschnitt um 5,5 Prozent gefallen &ndash; das ist einer der st&auml;rksten R&uuml;ckg&auml;nge in ganz Europa. Aktuelle Zahlen der Bibliothek des britischen Unterhauses, des House of Commons, zeigen, dass nur die Arbeitnehmer in Portugal, Griechenland und den Niederlanden noch gr&ouml;&szlig;ere Lohneinbu&szlig;en hinnehmen mussten. Zum Vergleich: In Deutschland stiegen die L&ouml;hne im selben Zeitraum um 2,7 Prozent. [&hellip;]<br>\nDie gesunkenen L&ouml;hne und die Unterbesch&auml;ftigung treffen die Briten angesichts der j&uuml;ngsten Sparrunde der Regierung Cameron besonders heftig. Im April traten K&uuml;rzungen im Sozialsystem in Kraft, das Gesundheitssystem NHS wird grundlegend reformiert. Finanzminister Osborne bezeichnete das britische Sozialsystem zuletzt als &ldquo;kaputt&rdquo; und<br>\nsagte, es m&uuml;sse neu organisiert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article119060642\/Grossbritannien-auf-dem-Weg-zum-Armenhaus-der-EU.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Bitter. Aber exakt dieselbe Politik &ndash; herbe Lohnk&uuml;rzungen, Outsourcing, Leih- und Zeitarbeit, &ldquo;Reformen&rdquo; des Sozialstaats, Steuergeschenke an Reiche &ndash; findet die WELT doch gro&szlig;artig und v&ouml;llig richtig, wenn sie in Deutschland passiert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Demografie &ndash; Die Deutschen m&uuml;ssen sich an Armut gew&ouml;hnen<\/strong><br>\nDie abnehmende Zahl der Bev&ouml;lkerung sollte eines der Hauptthemen des Wahlkampfes sein, doch die Parteien f&uuml;rchten sich davor. Sie wissen, was uns erwartet. Ehrlicher w&auml;re es, die Wahrheit zu sagen. [&hellip;]<br>\n&Auml;chtzende Sozialsysteme<br>\nDeutschland ist auf diesem demografischen Entwicklungspfad so weit fortgeschritten, dass es kein Zur&uuml;ck mehr gibt. Es geht, &auml;hnlich wie beim Klimawandel, nur noch um Schadensbegrenzung und Anpassung. Und um Wahrheiten, denn die Versorgungsstandards, an die wir uns alle in einer gef&uuml;hlten Ewigkeit des Wachstums gew&ouml;hnt haben, werden sich nicht halten lassen.<br>\nEs ist v&ouml;llig klar, dass die Leistungsf&auml;higkeit der Volkswirtschaft nicht ausreichen wird, um die Sozialsysteme wie gewohnt zu finanzieren. Um zugleich in Familien, Bildung und Forschung und damit in die Zukunft zu investieren. Um die &ouml;ffentliche Infrastruktur auch in den schrumpfenden l&auml;ndlichen Regionen aufrecht zu erhalten und um gleichzeitig den Schuldenberg abzutragen, der sich zu Zeiten aufget&uuml;rmt hat, als das Wirtschaften einfacher war. Das Thema des demografischenWandels ist somit das Ende des &ldquo;Immer Mehr von Allem&rdquo;. Deshalb ist es so unbeliebt in Wahlkampfzeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article119051113\/Die-Deutschen-muessen-sich-an-Armut-gewoehnen.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Da&szlig; in einer wachsenden Volkswirtschaft immer mehr Menschen in Armut leben m&uuml;ssen, ist wohl kaum die Wahrheit, sondern einfach eine dreiste Propagandabehauptung. Aber immerhin verspricht der Autor im Gegensatz zu Merkel &amp; Co. nicht die &ldquo;Sicherung des Wohlstands durch Lohnk&uuml;rzungen&rdquo; oder &ldquo;Reichtum f&uuml;r alle durch Sozialabbau&rdquo;, sondern nennt ehrlich das Ziel der Aktion &ndash; massenhafte Armut. (Das Bild pa&szlig;t gut zum Thema.)<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Debatte &ndash; Die Alten leben auf Kosten der Jungen<\/strong><br>\nVier Kontrahenten diskutieren die These: Die Alten leben auf Kosten der Jungen. Mit ihren Argumenten werden sie versuchen, das Publikum auf ihre Seite zu bringen. Wir stellen Ihnen die eloquenten Debattanten vor: Auf der Contra-Seite stehen Heiner Gei&szlig;ler und Kurt Beck, auf der Pro-Seite Katharina Nocun und Wolfgang Gr&uuml;ndinger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/Die-Debatte\/Die-These-Die-Alten-leben-auf-Kosten-der-Jungen-29076764.html\">ZDF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.K.:<\/strong> Was f&uuml;r eine seltsame &lsquo;Debatte&rsquo;. Da wird zun&auml;chst ein Thema zur Sendung gew&auml;hlt, das eine schlichte Beleidigung der Vernunft des Menschen in der Gesellschaft ist, &uuml;ber welches aber anschliessend abgestimmt wird.<br>\nDie Debatte an sich kommt dann z&uuml;gig und im Grunde von allen Debattierenden zum eigentlichen Knackpunkt und Spaltpunkt der Gesellschaft, der Konflikt von Arm und Reich in all seinen gesellschaftsrelevanten Fazetten. Als Ergebnis stellt sich zwangsl&auml;ufig heraus, dass die Alten nicht auf Kosten der Jungen leben (was auch sonst?) und macht die pseudo-contra Gruppe zum Sieger der Debatte, da sie gegen die Leitfrage der Debatte argumentierten, was aber de facto alle Teilnehmer getan haben.<br>\nDie Sieger geh&ouml;rten zuf&auml;llig zur Gruppe der &auml;lteren. Entscheidender aber ist, dass sie zur Gruppe der verantwortlichen Politiker geh&ouml;ren, die damals, wenn nicht pers&ouml;nlich so doch durch Schweigen Ihrer Partei, die &uuml;blen Taten an den nun allseits bejammerten Zust&auml;nden erm&ouml;glichten.<br>\nUnangenehm fiel zudem Herr Beck auf. Neben seinem sehr agressiven Stil gegen&uuml;ber der &lsquo;jungen Seite&rsquo;, blieb doch nicht unbemerkt, dass er dem Zeitgeist der 2000er Jahre immer noch anhaftet, obwohl er sich kurz vorher in der Sendung als Don Quixote darstellte, der damals gegen einen Mainstream ank&auml;mpfte, gegen den es praktisch keine Chance gab. &Auml;hnlich hat sich vor Wochen auch schon Herr Steinbr&uuml;ck ge&auml;u&szlig;ert: Es war damals der Zeitgeist und man musste dem neoliberalen Kurs folgen, weil man davon auch &uuml;berzeugt wurde, heute h&auml;tte er manches anders gemacht (sinngem&auml;&szlig;). Diese &auml;u&szlig;erst miese Argumentationsfigur ist schlicht nicht auszuhalten, wenn man weiss, dass damals nicht ganz unbedeutende Menschen genau vor diesen Gefahren warnten (ich verweise auf Lafontaine u.a.).<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>&bdquo;Wer tr&auml;gt die Verantwortung?&ldquo;<\/strong><br>\nZDF-Moderator Theo Koll versucht ein neues Talk-Format. Es geht nur um die Sache. Dieser lobenswerte Ansatz st&ouml;&szlig;t aber durchaus an seine Grenzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/feuilleton\/medien\/faz-net-fruehkritik\/faz-net-fruehkritik-die-debatte-wer-traegt-die-verantwortung-12534404.html\">FAZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Steinbr&uuml;ck: Neue Energie &ndash; sicher, bezahlbar, umweltvertr&auml;glich &ndash; 10 Ma&szlig;nahmen f&uuml;r eine erfolgreiche Energiewende<\/strong>\n<ol>\n<li>den Strompreis stabilisieren,<\/li>\n<li>die gesunkenen Stromb&ouml;rsenpreise an die Haushalte weitergeben,<\/li>\n<li>ein neues Strommarktdesign entwickeln und wirksam werden lassen,<\/li>\n<li>das Erneuerbare-Energien-Gesetz grundlegend reformieren,<\/li>\n<li>die Energie-Effizienz konsequent steigern,<\/li>\n<li>die notwendigen Investitionen in den Netzausbau sicherstellen,<\/li>\n<li>die systemnotwendigen L&ouml;sungen f&uuml;r die Stromspeicherung weiterentwickeln und ein Flexibilit&auml;ts- und Speichergesetz einf&uuml;hren,<\/li>\n<li>die Eigenverbrauchsregelung auf Erneuerbaren Energien und effiziente KWK konzentrieren,<\/li>\n<li>die Europ&auml;isierung der Energiewende vorantreiben,<\/li>\n<li>die B&uuml;rgerenergie und B&uuml;rgergenossenschaften f&ouml;rdern.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/peer-steinbrueck.de\/linkableblob\/106652\/data\/20130815_energiepolitisches_papier.pdf\">peer-steinbr&uuml;ck.de [PDF &ndash; 135 KB]<\/a><\/p>\n<p>Dazu: <strong>Steinbr&uuml;ck will Strompreise drosseln<\/strong><br>\nWenige Wochen vor der Bundestagswahl will Peer Steinbr&uuml;ck mit dem Thema Strompreise punkten. Der SPD-Kanzlerkandidat will Versorgern genauer auf die Finger schauen &ndash; und den Verbrauchern Milliardenkosten ersparen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/wahlkampfthema-energiekosten-steinbrueck-will-strompreise-drosseln-1.1746794\">SZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.S.:<\/strong> Anders als die &Uuml;berschrift der S&uuml;ddeutschen Zeitung suggeriert, nimmt das Steinbr&uuml;ck-Konzept keiner Interessengruppe so richtig etwas weg, aber es gibt auch niemand wirklich etwas. Das hat den Vorteil, dass es leicht umsetzbar und &bdquo;machbar&ldquo; w&auml;re. Den Verbraucher- und Sozialverb&auml;nden d&uuml;rfte die Entlastung der Haushalte nicht weit genug gehen. Man k&ouml;nnte die Ma&szlig;nahmen &bdquo;systemkonform&ldquo; bezeichnen, da es am den gesetzlichen Grundlagen nicht grunds&auml;tzliche r&uuml;ttelt. Damit k&ouml;nnte mit leichten Verschiebungen, etwas ver&auml;nderten Weichenstellungen und der Ausnutzung gesetzlicher Spielr&auml;ume relativ rasch der Strompreisanstieg etwas gebremst werden. Ein gr&ouml;&szlig;erer Wurf soll erst sp&auml;ter folgen, aber auch hier blieben &ndash; soweit die diesbez&uuml;glichen Vorschl&auml;ge im Detail nachvollziehbar sind &ndash; die Grundlinien erhalten.<\/em> <\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung WL:<\/strong> Von einem Heizkostenzuschuss f&uuml;r Wohngeldempf&auml;nger, wie es fr&uuml;her einmal die SPD-Bundestagsfraktion <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/081119%20Hinweise%20Argumentationspapier%20SPD.pdf\">vorgeschlagen hat [PDF &ndash; 50 KB]<\/a>, ist allerdings im Steinbr&uuml;ck-Konzept nicht mehr die Rede. Die Frage ist auch, ob es gelingen kann, dass die gesunkenen Preise an der Strompreisb&ouml;rse beim Verbraucher auch ankommen.<br>\nSiehe dazu auch nochmals <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=14764\">&bdquo;Alle reden von der sozialen Gestaltung der Energiewende, doch keiner tut was daf&uuml;r&ldquo;<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Missst&auml;nde beim Staatskonzern: Ramsauers Chaos-Bahn<\/strong><br>\nAuch in Mainz war Ramsauer zur Stelle, jenem Bahnhof, der aktuell im Zentrum des &ouml;ffentlichen Interesses steht, weil dort personalbedingt kaum noch ein Zug halten darf. Der CSU-Minister erkl&auml;rte den Fall kurzerhand zur Chefsache, sprach vor Ort mit Betroffenen und anschlie&szlig;end mit Bahn-Chef R&uuml;diger Grube &uuml;ber Wege, wie die Misere beseitigt werden k&ouml;nnte.<br>\n&Uuml;ber seinen Anteil an ihr spricht indes bislang kaum jemand. Auch ein Auftritt im Bundestags-Verkehrsausschuss bleibt dem Minister vorerst erspart, obwohl ihn der im SPD-Wahlkampfteam f&uuml;r Verkehr zust&auml;ndige Fraktionsvize Florian Pronold dazu aufgefordert hatte. Doch selbst gusseiserne Ramsauer-Gegner hatten sich von dem Termin wenig versprochen. &ldquo;Die Verantwortlichkeiten sind klar geregelt&rdquo;, sagt die Bahn-Expertin der Gr&uuml;nen, Valerie Wilms. Die Vers&auml;umnisse l&auml;gen allein beim Vorstand der Bahn, denn die Personalplanung unterliege eindeutig dem Tagesgesch&auml;ft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/bahn-management-auch-ramsauer-traegt-verantwortung-a-916823.html\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Wieder wunderbare Hetze, man beachte jetzt ist die Bahn nat&uuml;rlich ein Staatskonzern bei dem der Einfluss der Politik ma&szlig;gebend ist. Was nat&uuml;rlich nicht falsch ist, aber f&uuml;r das Chaos im Mainzer Stellwerk ist eben eine Politik verantwortlich die dem neoliberalem Dogma der Privatisierung und des B&ouml;rsenganges hinter hergelaufen ist und diesem eine langfristige Entwicklungsplanung des Bahnverkehrs geopfert hat. Und ist nicht der neoliberale Spiegel einer lautesten Schreih&auml;lse wenn es um Privat vor Staat geht?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Auslandseins&auml;tze der Bundeswehr kosten bisher &uuml;ber 17 Milliarden Euro<\/strong><br>\nDie Auslandseins&auml;tze der Bundeswehr haben seit 1992 mehr als 17 Milliarden Euro gekostet. Wie die Bundesregierung in ihrer Antwort (17\/14491) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17\/14408) mitteilte, beliefen sich die sogenannten einsatzbedingten Zusatzausgaben zwischen 1992 und Ende Juni 2013 auf insgesamt 17.052,5 Milliarden Euro. Nicht enthalten in dieser Summe sind die Personalkosten, wohl aber die gezahlten Auslandsverwendungszuschl&auml;ge.<br>\nDie Linke-Fraktion hatte nach den Kosten f&uuml;r die Auslandseins&auml;tze der Bundeswehr seit 1990 gefragt und insgesamt 44 F&auml;lle aufgelistet, darunter auch zivile Hilfseins&auml;tze. Die Regierung konnte im Nachhinein bestimmte Ausgaben und Ausgabenplanungen nicht mehr ermitteln. Das Zahlenmaterial bezieht sich daher auf die Jahre ab 1992.<br>\nWie aus der Auflistung des Verteidigungsministeriums weiter hervorgeht, summieren sich die einsatzbedingten Zusatzausgaben allein f&uuml;r den ISAF-Einsatz in Afghanistan seit 2002 auf rund 7,6 Milliarden Euro. Der Einsatz im Kosovo (KFOR) schl&auml;gt demnach seit 1999 bis heute mit knapp 3,3 Milliarden Euro zu Buche. Einschlie&szlig;lich der sogenannten Bef&auml;higung f&uuml;r die Eins&auml;tze KFOR, SFOR und EUFOR sind es rund 5,1 Milliarden Euro an einsatzbedingten Zusatzausgaben.<br>\nDerzeit sind rund 6.200 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr im Auslandseinsatz, darunter etwa 4.300 in Afghanistan und rund 700 im Kosovo.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2013_08\/2013_424\/03.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Aufstieg eines Schlitzohrs &ndash; Berlusconi und die Mafia<\/strong><br>\nSilvio Berlusconi hat bekanntlich nicht wenig &Auml;rger mit der Justiz: Ermittlungsverfahren und Prozesse wegen Korruption, Steuerbetrug, Kontakte zur Mafia, Sex mit Minderj&auml;hrigen laufen zum Teil noch. Bisher aber konnte Berlusconi, der viermal Ministerpr&auml;sident Italiens war, immer noch rechtzeitig seinen Kopf aus der Schlinge ziehen. Er erlie&szlig; Gesetze, die eine Verurteilung verhinderten, oder seine Anw&auml;lte verschleppten die Verfahren, bis sie verj&auml;hrten. Aureliana Sorrento beleuchtet die Tricks und Mechanismen, die Berlusconi zur Macht verholfen haben &ndash; und ist dabei auf viele Verbindungen zur Mafia gesto&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/gffstream-8.vo.llnwd.net\/c1\/radio\/neugier_feature\/wdr5_neugier_genuegt_das_feature_20130730_1200.mp3\">WDR 5 [MP3]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Es ist schon eine seltsame Koinzidenz. Sowohl Al Capone wie auch Berlusconi konnten erst &uuml;ber Steuerbetrug zur Rechenschaft gezogen werden. Nat&uuml;rlich war Berlusconi viel geschickter und kein Killer &ndash; hatte er gar nicht n&ouml;tig. Dennoch steht an der Wiege von Berlusconis Reichtum und Macht, zwar nicht justiziabel nachweisbar, das Verbrechen, die Mafia.<br>\nDie Gerichtsprozesse des Cavaliere (aus dem Handelsblatt vom 30.07.2013)<br>\nIn zahlreichen anderen Verfahren gelang es dem heute 76-j&auml;hrigen Politiker und Medienunternehmer immer wieder, den F&auml;ngen der Justiz zu entkommen. Er wurde entweder freigesprochen oder die gegen ihn gef&auml;llten Urteile wurden sp&auml;ter wieder aufgehoben beziehungsweise wegen Verj&auml;hrung nicht rechtskr&auml;ftig.<br>\n1994<br>\nBestechung von Finanzbeamten: Verurteilung 1997 in erster Instanz zu 33 Monaten Gef&auml;ngnis. Freispruch im Berufungsverfahren im Jahr 2000, zum Teil wegen Verj&auml;hrung, best&auml;tigt ein Jahr sp&auml;ter durch das Revisionsgericht.<br>\n1995<br>\nBilanzf&auml;lschung: Angeklagt, mit Hilfe schwarzer Kassen den Fu&szlig;baller Gianluigi Lentini f&uuml;r seien Klub AC Mailand eingekauft zu haben, profitiert Berlusconi 2002 dank eines von seiner Partei im Parlament verabschiedeten Gesetzes erneut von der Verj&auml;hrungsregelung.<\/em><\/p>\n<p>Steuerbetrug beim Kauf einer Luxusvilla in Macherio bei Mailand: verj&auml;hrt.<\/p>\n<p>Bilanzf&auml;lschung beim Erwerb der Filmgesellschaft Medusa. Berlusconi wird 1997 in erster Instanz zu 16 Monaten Gef&auml;ngnis verurteilt. Freispruch im Berufungsverfahren im Jahr 2000, ein Jahr sp&auml;ter in der Revision best&auml;tigt.<\/p>\n<p>Illegale Finanzierung der Sozialistischen Partei (PSI) &uuml;ber die Tarnfirma All Iberian. 1998 Verurteilung zu 28 Monaten Haft. Freispruch im Berufungsverfahren ein Jahr sp&auml;ter, im Jahr 2000 Best&auml;tigung durch das Revisionsgericht.<br>\n1996<br>\nAnklage wegen Bilanzf&auml;lschung im Zusammenhang mit der Aff&auml;re All Iberian. Freispruch 2005.<br>\n1998<br>\nRichterbestechung, um den Erzrivalen Carlo de Benedetti am Kauf des halbstaatlichen Lebensmittelunternehmens SME zu hindern. Der Kassationsgerichtshof spricht Berlusconi 2007 in letzter Instanz frei.<br>\n2012<br>\nSteuerbetrug rund um Berlusconis Medienimperium Mediaset. Verurteilung zu vier Jahren Gef&auml;ngnis und f&uuml;nf Jahren Amtsverbot. Wegen einer allgemeinen Amnestie wird die Haftstrafe aber sofort auf ein Jahr verk&uuml;rzt.<br>\nM&auml;rz 2013<br>\nBeihilfe zur Ver&ouml;ffentlichung vertraulicher Informationen zu einem Finanzskandal im Jahr 2005. Verurteilung in erster Instanz zu einem Jahr Haft.<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Die SPD trainiert Harakiri<\/strong><br>\nDie SPD ist auf einen neuen Tiefpunkt ihres desolaten Bundestagswahlkampfes hinab gesunken. Wenige Wochen vor der Wahl gehen die Fl&uuml;gel der Partei dazu &uuml;ber, sich gegenseitig zu attackieren. Ihr m&uuml;der Wahlkampf gegen die schwarz-gelbe Koalition schl&auml;gt um in einen heftigen innerparteilichen Machtkampf, den die SPD in aller &Ouml;ffentlichkeit austr&auml;gt. Er nimmt f&uuml;r die 23-Prozent-Partei selbstzerst&ouml;rerische Z&uuml;ge an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/post-von-horn.de\/2013\/08\/15\/die-spd-trainiert-harakiri\/\">Post von Horn<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Veranstaltungshinweis: Wie Europa retten?<\/strong><br>\nDer Euro, die Demokratie und die soziale Gerechtigkeit\n<p>Podiumsdiskussion<\/p>\n<ul>\n<li>Dr. Heiner Flassbeck, &Ouml;konom und Publizist, Universit&auml;t Hamburg;<\/li>\n<li>Prof. Dr. Rudolf Hickel, Wirtschaftswissenschaftler, Bremen;<\/li>\n<li>Prof. Dr. Fritz W. Scharpf, Emeritus Direktor des Max-Planck-Instituts f&uuml;r Gesellschaftsforschung, K&ouml;ln;<\/li>\n<li>Dr. Hans-J&uuml;rgen Urban, Mitglied des Gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden Vorstands der IG Metall, Frankfurt;<\/li>\n<li>Moderation: Ulrike Herrmann, taz, Berlin<\/li>\n<\/ul>\n<p>Montag, 19. August, 19:30 Uhr<br>\nIn K&ouml;ln, Riphansaal in der &bdquo;Br&uuml;cke&ldquo;, K&oelig;lnischer Kunstverein<br>\nHahnenstra&szlig;e 6<br>\nD-50667 K&ouml;ln, N&auml;he Neumarkt<\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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