{"id":18345,"date":"2013-08-20T09:02:19","date_gmt":"2013-08-20T07:02:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18345"},"modified":"2015-11-09T13:30:13","modified_gmt":"2015-11-09T12:30:13","slug":"hinweise-des-tages-1947","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18345","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18345#h01\">Bundestagswahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18345#h02\">&Auml;gypten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18345#h03\">Orwell 2.0<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18345#h04\">Der Vorsitzende des Vereins f&uuml;r Socialpolitik sieht keine Defizite in Lehre und Forschung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18345#h05\">BaFin ermittelt erneut gegen Deutsche Bank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18345#h06\">Paul Krugman: One Reform, Indivisible  &ndash;  Eine Reform, unteilbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18345#h07\">Private Krankenversicherung : Drastisch steigende Beitr&auml;ge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18345#h08\">Deutschlands neue Slums &ndash; Das Gesch&auml;ft mit den Armutseinwanderern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18345#h09\">Warum auf Sylt Kellner und Zimmerm&auml;dchen fehlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18345#h10\">Gr&uuml;nde f&uuml;r das BER-Desaster<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18345#h11\">Industrie wird beim Strompreis mit 4,685 Milliarden Euro entlastet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18345#h12\">Anmerkung zur Anmerkung zum gestrigen Hinweis #14<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18345#h13\">Zur Hauptversammlung der Deutschen Bank 2013<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18345#h14\">Joshua Sobol: &laquo;Etwas, das uns bedroht&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18345#h15\">Bildungsf&ouml;rderung auch durch den Bund bleibt umstritten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18345#h16\">Die Tat, die Medien und der Tod &ndash; 25 Jahre Gladbeck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18345#h17\">Der Teufel schei&szlig;t immer auf den gr&ouml;&szlig;ten Haufen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18345#h18\">14.9.2013: UmFAIRteilen &ndash; Reichtum besteuern! in Berlin und Bochum<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18345&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bundestagswahl<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Opposition ist Mist<\/strong><br>\nWeil der SPD die Regeneration in der Opposition so gar nicht gelungen ist, muss sie jetzt umgekehrt alles daransetzen, in die n&auml;chste Regierung zu kommen. Doch die Lage ist bescheiden &ndash; und der Mann, der daf&uuml;r verantwortlich ist, wagt eine dicke Lippe&hellip;<br>\nNur zur Erinnerung: Einmal warf er den Parteivorsitz nach kurzer Zeit hin, weil er beleidigt war, dass die SPD ihm nicht folgen wollte. Aber Oskar Lafontaine darf er kritisieren? Beim zweiten Mal hatte M&uuml;ntefering schlicht den erschreckenden Wahlkampf zu verantworten. Daf&uuml;r darf er den jetzigen kritisieren, von der Kandidatenbenennung an? Nun ja, er hat Erfahrung. In jeder Hinsicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/spd-im-wahlkampf-opposition-ist-mist\/8654128.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Durchgerechnet: Einnahmen und Ausgaben im Linken Wahlprogramm<\/strong>\n<p><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130820_01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130820_01_small.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: Axel Troost (als PDF)<\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&Auml;gypten<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Mubarak bald frei<\/strong><br>\nIn &Auml;gypten flie&szlig;t weiter Blut. Erst kommen 36 Islamisten bei einem Gefangenentransport grausam ums Leben, dann massakrieren Extremisten 25 Polizisten. Der einzige, der sich an diesem Montag freuen kann, ist Ex-Pr&auml;sident Husni Mubarak &ndash; er kommt wom&ouml;glich bald frei.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/aegypten-syrien-revolution\/aegypten-mubarak-bald-frei,7151782,24054166.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Das soll Demokratie sein? Ein demokratisch gew&auml;hlter Pr&auml;sident wird vom Milit&auml;r weg geputscht und inhaftiert, w&auml;hrend die Junta nicht nur die Anh&auml;nger des demokratisch gew&auml;hlten Pr&auml;sidenten abschlachtet, sondern auch gleich den ehemals inhaftierten Diktator &Auml;gyptens freilassen will. Um der Story einen &bdquo;demokratischen Drive&ldquo; zu geben, m&uuml;ssen sich die PR-Profis in Diensten der Junta schon m&auml;chtig anstrengen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Panzer f&uuml;r &Auml;gypten &ndash; Beihilfe zur Unterdr&uuml;ckung<\/strong><br>\nEr ist elf Tonnen schwer und sechs Meter lang, Kenner loben seine Vielseitigkeit. &Auml;gyptens Armee setzt bei der blutigen Niederschlagung von Protesten einen Radpanzer ein, den es ohne deutsche Hilfe nicht g&auml;be. Die Regierung denkt &uuml;ber einen Stopp von Waffenlieferungen nach. Die Opposition wirft Kanzlerin Merkel vor, zweimal den gleichen Fehler gemacht zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/panzer-fuer-aegypten-beihilfe-zur-unterdrueckung-1.1749779\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Verbale Muskelprotzereien<\/strong><br>\nUNO, USA und EU tun zu wenig, um den Konflikt in &Auml;gypten zu stoppen<br>\nDie sogenannte internationale Gemeinschaft geriert sich mal wieder wie ein Papiertiger. Egal ob aus New York, Washington, Br&uuml;ssel oder Berlin &ndash; mit sich gegenseitig &uuml;berbietenden verbalen Muskelprotzereien werden die schrecklichen Ereignisse in &Auml;gypten kommentiert.<br>\nGanz vorn dabei mal wieder die Au&szlig;enbeauftragte der EU, Catherine Ashton, die das sinnlose Morden in Kairo und Umgebung nun aber auf das Allersch&auml;rfste verurteilt. Das ist nicht nur l&auml;cherlich, sondern genauso wenig hilfreich wie etwa das lendenlahme Zaudern von US-Pr&auml;sident Obama, der schon mal ein geplantes Routineman&ouml;ver mit &Auml;gypten suspendierte. Das hat den Gener&auml;len am Nil bestimmt m&auml;chtig imponiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/kommentar\/2220052\/\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<li><strong>Z&ouml;gern und Zaudern<\/strong><br>\nW&auml;hrend der blutige Machtkampf in &Auml;gypten seit Wochen fast t&auml;glich Dutzende Opfer fordert, steht dem die internationale Politik praktisch machtlos gegen&uuml;ber. Lediglich Appelle sind zu h&ouml;ren, diplomatische Initiativen oder Vorschl&auml;ge zur L&ouml;sung des Konflikts gibt es aber nicht. Vor allem in den USA w&auml;chst nun der Druck auf die Regierung von Pr&auml;sident Barack Obama.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/orf.at\/stories\/2195304\/2195336\/#top\">ORF<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Orwell 2.0<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Regierung zwang &ldquo;Guardian&rdquo; Snowden-Daten zu l&ouml;schen<\/strong><br>\nEs waren die &ldquo;bizarrsten Momente in der langen Geschichte des &lsquo;Guardian'&rdquo;: Die britische Regierung habe die Zeitung dazu gezwungen, Daten des Whistleblowers Snowden zu l&ouml;schen, schreibt der Guardian-Chefredakteur. Agenten des Geheimdienstes GCHQ &uuml;berwachten demnach pers&ouml;nlich, wie im Keller der Zeitung ein Laptop zerschmettert wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/grossbritannien-regierung-zwang-guardian-snowden-daten-zu-loeschen-1.1750015\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>David Miranda, schedule 7 and the danger that all reporters now face<\/strong><br>\nAs the events in a Heathrow transit lounge &ndash; and the Guardian offices &ndash; have shown, the threat to journalism is real and growing<br>\nIn a private viewing cinema in Soho last week I caught myself letting fly with a four-letter expletive at Bill Keller, the former executive editor of the New York Times. It was a confusing moment. The man who was pretending to be me &ndash; thanking Keller for &ldquo;not giving a shit&rdquo; &ndash; used to be Malcolm Tucker, a foul-mouthed Scottish spin doctor who will soon be a 1,000-year-old time lord. And Keller will correct me, but I don&rsquo;t remember ever swearing at him. I do remember saying something to the effect of &ldquo;we have the thumb drive, you have the first amendment&rdquo;. [&hellip;]<br>\nWe are not there yet, but it may not be long before it will be impossible for journalists to have confidential sources. Most reporting &ndash; indeed, most human life in 2013 &ndash; leaves too much of a digital fingerprint. Those colleagues who denigrate Snowden or say reporters should trust the state to know best (many of them in the UK, oddly, on the right) may one day have a cruel awakening. One day it will be their reporting, their cause, under attack. But at least reporters now know to stay away from Heathrow transit lounges.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2013\/aug\/19\/david-miranda-schedule7-danger-reporters\">The Guardian<\/a><\/li>\n<li><strong>Warum die Regierung in Sachen NSA so still ist<\/strong><br>\nNeben dem Grundgesetz existiert offenbar noch ein Schattengrundgesetz: das Truppenstatut und seine Zusatzabkommen.<br>\nWer wissen will, warum Kanzleramtsminister Ronald Pofalla die L&ouml;sung des &Uuml;berwachungs-Problems lieber dem US-Geheimdienst NSA &uuml;berl&auml;sst, muss ein wenig Geschichte pauken:<br>\nNach dem Ende der Hitler-Diktatur und der bedingungslosen Kapitulation des Deutschen Reichs war Deutschland nicht mehr souver&auml;n. Zwar galt seit Mai 1949 das Grundgesetz, aber parallel dazu beschr&auml;nkte ein alliiertes Vorbehaltsrecht eventuelle Eigenm&auml;chtigkeiten der Bundesrepublik Deutschland. Dieses alliierte Vorbehaltsrecht galt vom Inkrafttreten des Besatzungsstatuts 1949 bis zum Inkrafttreten des Zwei-Plus-Vier-Vertrags im M&auml;rz 1991.<br>\nMit dem Besatzungsstatut wurden die Milit&auml;rregierungen in den drei Westzonen durch zivile Verwaltungen ersetzt. An ihrer Spitze stand jeweils ein Hoher Kommissar. Die Hohen Kommissare stellten die oberste Gewalt dar und &uuml;bten die Kontrolle &uuml;ber die deutsche Bundesregierung und die L&auml;nderregierungen aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.carta.info\/62593\/warum-die-regierung-in-sachen-nsa-so-still-ist\/\">carta<\/a><\/li>\n<li><strong>Snowden &ndash; ein Held?<\/strong><br>\nEs geht um die Grundfesten unserer Demokratie &ndash; Hans Magnus Enzensberger und Frank Schirrmacher melden sich zu Wort<br>\nZehn Wochen sind vergangen, seit Edward Snowden eingeladen hat zum Tag der offenen T&uuml;r bei den weltgr&ouml;&szlig;ten Geheimdiensten. Ein Platz in den Geschichtsb&uuml;chern ist ihm sicher. Nur welcher? F&uuml;r Hans Magnus Enzensberger ist die Sache eindeutig.<br>\nHans Magnus Enzensberger: &ldquo;Solche Leute sind wahrscheinlich die Helden des 21. Jahrhunderts, w&uuml;rde ich mal sagen.&rdquo;<br>\nEr hat sein Leben riskiert, um seinem Land und den westlichen Demokratien zu zeigen, was schief l&auml;uft.<br>\nFrank Schirrmacher: &ldquo;Ich glaube schon, wenn ein typischer Bundesb&uuml;rger die Analyse seiner Pers&ouml;nlichkeit, aus Sicht einer Firma, noch nicht mal des Geheimdienstes, aufgrund seiner digitalen Kommunikation lesen w&uuml;rde, w&uuml;rde er schon vom Stuhl fallen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/wissen-kultur\/ttt\/sendung\/hr\/sendung_vom_18082013-102.html\">ttt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der Vorsitzende des Vereins f&uuml;r Socialpolitik sieht keine Defizite in Lehre und Forschung<\/strong><br>\nMichael Burda schreibt einen Offenen Brief an das &bdquo;Netzwerk Plurale &Ouml;konomik&ldquo;<br>\nIhre Behauptung, die Volkswirtschaftslehre vertrete den uneingeschr&auml;nkten Glauben an die &bdquo;selbstregulierenden Kr&auml;fte des Marktes&ldquo; ist falsch und irref&uuml;hrend.<br>\nEs ist nicht das Hauptanliegen der National&ouml;konomie, die Vorz&uuml;ge der Marktwirtschaft zu predigen, sondern die Entstehung, die Allokation und die Verwendung knapper Ressourcen zu analysieren&hellip;<br>\nDas Wort &bdquo;&Ouml;konomie&ldquo; ist aus dem griechischen Wort o&iacute;konomos entstanden und bedeutet &bdquo;Haushaltung&ldquo;. Im Vordergrund der Volkswirtschaftslehre steht die endliche Verf&uuml;gbarkeit von Ressourcen&hellip; Die Lehre &uuml;ber Ressourcen&#8208; und Budgetrestriktionen geh&ouml;rt also zum zentralen Handwerk der &Ouml;konomie&hellip;<br>\nVon &bdquo;vorherrschende[m] Modellplatonismus&ldquo; oder &bdquo;mangelnde[r] Selbstreflexion und fehlende[r] Methoden&#8208; und Theorienvielfalt&ldquo; kann nicht die Rede sein.<br>\nMit 3800 Mitgliedern steht der Verein f&uuml;r Socialpolitik f&uuml;r die unterschiedlichsten Str&ouml;mungen der Wirtschaftswissenschaften. Wir verantworten jedoch nicht die Lehrinhalte, die an deutschsprachigen Universit&auml;ten angeboten werden&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.socialpolitik.org\/docs\/Antwort_VfS.pdf\">Verein f&uuml;r Socialpolitik [PDF &ndash; 113 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Rudolf Hickel:<\/strong> Diese Provokation durch den Vorsitzenden des Vereins f&uuml;r Socialpolitik, Michael Burda, ist unglaublich. Hier pr&auml;sentiert sich ein Armutszeugnis, das belegt, dass diese vorherrschende &Ouml;konomik aber auch nichts aus der Finanzmarktkrise gelernt hat. Auf dem Hintergrund der Historie des VfS bietet der heutige Zustand nur noch ein Trauerspiel.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung:<\/strong> Der Offene Brief ist eine Antwort auf die Gegenveranstaltung zur letzten Tagung des Vereins f&uuml;r Socialpolitik. Dort wurde der Vorwurf erhoben, dass die Themen und Theorien abseits des Mainstreams von dieser gr&ouml;&szlig;ten &Ouml;konomenvereinigung ausgegrenzt w&uuml;rden. Im Handelsblatt vom 19. November (Printfassung) kritisiert Gustav Horn vom IMK, Burda beschreibe die reine Tauschwirtschaft, die monet&auml;re Seite habe darin keinen Platz. Es sei deshalb kein Wunder, dass eine solche Volkswirtschaftslehre nichts zur Finanzkrise sagen k&ouml;nne. Auf die Kritik Rudolf Hickels, dass mit keinem Wort auf das Versagen der Wirtschaftswissenschaft im Zusammenhang mit der Finanzkrise eingegangen werde, antwortet Burda, die Krise sei das Ergebnis schlechter Wirtschaftspolitik und nicht schlechter Wissenschaft.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>BaFin ermittelt erneut gegen Deutsche Bank<\/strong><br>\nDie Deutsche Bank ist einem Zeitungsbericht zufolge wegen zu laxer Geldw&auml;sche-Kontrollen ins Visier der Finanzaufsicht BaFin geraten.<br>\nDie Bank habe in mehreren F&auml;llen verd&auml;chtige Transaktionen zu sp&auml;t an die Polizei gemeldet, weil m&ouml;glicherweise das interne Alarmsystem nicht richtig eingestellt sei, berichtete die Zeitung &ldquo;Welt am Sonntag&rdquo; ohne Quellenangabe. [&hellip;]<br>\nDie Finanzaufsicht hat bereits mehrfach Untersuchungen gegen die Deutsche Bank eingeleitet &ndash; unter anderem in der Aff&auml;re um manipulierte Zinsen sowie wegen m&ouml;glicher Bilanztricksereien. In ihrem Abschlussbericht zur Manipulation des Referenzzinses Libor kommt die BaFin Finanzkreisen zufolge zu dem Schluss, dass die Bank ihre Mitarbeiter zu lax kontrolliert hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/de.reuters.com\/article\/topNews\/idDEBEE97H00Y20130818\">Reuters<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Paul Krugman: One Reform, Indivisible  &ndash;  Eine Reform, unteilbar<\/strong><br>\nLaut j&uuml;ngster politischer Berichterstattung sind die Republikaner stark beunruhigt, gefangen zwischen einem aufgebrachten Parteifu&szlig;volk, f&uuml;r das Obamacare noch immer das moralische &Auml;quivalent der Sklaverei ist, und der Wirklichkeit, dass n&auml;mlich die Gesundheitsreform Landesgesetz ist und umgesetzt werden wird.<br>\nDie Parteispitze verdient nun allerdings kein Mitleid. Erstens ist diese irrationale Parteibasis ein Frankensteinmonster ihrer eigenen Sch&ouml;pfung. Und dar&uuml;ber hinaus deutet meines Erachtens alles darauf hin, dass Mitglieder der republikanischen Elite das Wesen der Gesundheitsreform noch immer nicht begriffen haben  &ndash;  und dass dieses mangelnde Verst&auml;ndnis gerade zu einer regelrechten politischen Belastung wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2013\/08\/19\/opinion\/krugman-one-reform-indivisible.html\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Private Krankenversicherung : Drastisch steigende Beitr&auml;ge<\/strong><br>\nDer stellvertretende Vorsitzende der Unions-Bundestagsfraktion, Johannes Singhammer (CSU), galt bisher als vorbehaltloser Verteidiger der privaten Krankenversicherung. Inzwischen h&auml;lt er das System f&uuml;r dringend reformbed&uuml;rftig. [&hellip;]<br>\nSinghammer: &ldquo;Wir wollen das Miteinander von gesetzlicher und privater Krankenversicherung erhalten. Allen Patienten nutzt der Wettbewerb der Systeme, denn in der privaten Versicherung werden medizinische Neuerungen h&auml;ufig zuerst eingesetzt und dann von den gesetzlichen Kassen &uuml;bernommen. Ohnehin lehnen alle Akteure im Gesundheitswesen, selbst die gesetzlichen&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/private-krankenversicherung--drastisch-steigende-beitraege-,1472780,24049280.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Was hei&szlig;t hier Wettbewerb der Systeme? Man hat genau eine Gelegenheit, zum anderen System zu wechseln, und zwar nur in Richtung privat &ndash; eine R&uuml;ckkehr ist nicht m&ouml;glich. Daher k&ouml;nnen die privaten mit billigen Tarifen locken, dann ein paar Jahre sp&auml;ter diese verteuern, w&auml;hrend neue, billige, Tarife f&uuml;r Neukunden geschaffen werden, die dann auch ein paar Jahre sp&auml;ter verteuert und durch neue, billige, Tarife f&uuml;r Neukunden ersetzt werden. Die Kunden sind dann gefangen, sie k&ouml;nnen nicht mehr in die GKV wechseln. Man kann das als die gerechte Strafe daf&uuml;r sehen, dass diese die GKV verlassen haben. Diese Ansicht greift aber zu kurz, denn es sind gerade die Besserverdiener, die die GKV brauchen, wobei es sich haupts&auml;chlich nicht um Reiche handelt, sondern nur um Menschen, die oberhalb der BBG verdienen, die nicht wirklich hoch ist. Das Problem ist vielmehr, dass die Systeme, die gegeneinander konkurrieren, nicht nach den gleichen Regeln spielen m&uuml;ssen, denn die privaten versichern nur Besserverdiener, und zwar nur diejenigen, die anf&auml;nglich gesund sind, w&auml;hrend die gesetzlichen alle versichern m&uuml;ssen, und zwar auch Geringverdiener, die nur geringe Beitr&auml;ge zahlen.<\/em><br>\n<em>Die PKV geh&ouml;rt abgeschafft. Sie schadet sowohl f&uuml;r die Privat- als auch f&uuml;r die Gesetzlichversicherten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Deutschlands neue Slums &ndash; Das Gesch&auml;ft mit den Armutseinwanderern<\/strong><br>\nDortmund im Fr&uuml;hsommer 2013. Zwei Gestalten laufen durch die Nacht, mit einem B&uuml;ndel Habseligkeiten. Zuletzt etwas gegessen haben sie gestern, sagen sie. Wo sie schlafen werden? Vielleicht in einem alten Transporter, im Park oder in einem Keller &ndash; wie viele andere Bulgaren und Rum&auml;nen auch. Viele der Alteingesessenen f&uuml;hlen sich in ihren Vierteln nicht mehr wohl. Sie f&uuml;rchten den Anstieg von Kriminalit&auml;t, Prostitution, Menschenhandel. Manche haben Angst vor den Zuwanderern und vor denen, die mit ihnen Gesch&auml;fte machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ardmediathek.de\/das-erste\/reportage-dokumentation\/deutschlands-neue-slums-das-geschaeft-mit-den?documentId=16571286\">ARD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Warum auf Sylt Kellner und Zimmerm&auml;dchen fehlen<\/strong><br>\nRund 400 Arbeitskr&auml;fte fehlen auf der Insel Sylt. Die Gr&uuml;nde daf&uuml;r sind vielschichtig. Zwar muss keiner f&uuml;rchten, nicht bedient zu werden, doch die Entwicklung beunruhigt Dehoga-Pr&auml;sident Bartsch. [&hellip;]<br>\nDie Gr&uuml;nde daf&uuml;r sind vielf&auml;ltig. Laut Beck haben sich die Anspr&uuml;che der Bewerber gewandelt. Die Menschen wollten heute Ganzjahresjobs, statt im Winter in Skigebiete weiterzuziehen und dort zu arbeiten. Auf Sylt kommen die hohen Mieten hinzu. &ldquo;F&uuml;r ein Wohnklo mit 28 Quadratmetern zahlen Sie 650 Euro. Was sollen wir den Angestellten als Arbeitgeber bezahlen?&rdquo;, fragt Beck. Wer vermiete, k&ouml;nne mit nur 100 Miettagen im Jahr mit Urlaubsg&auml;sten mehr verdienen als an 365 Tagen mit  Dauermietern. Einzelne Gastronomen steuern gegen und bieten f&uuml;r alle Mitarbeiter Wohnraum an.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/regionales\/hamburg\/article119161023\/Warum-auf-Sylt-Kellner-und-Zimmermaedchen-fehlen.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Es wird immer verr&uuml;ckter. Zumindest wird nicht der Unsinn vom &ldquo;Fachkr&auml;ftemangel wegen des demographischen Wandels&rdquo; aufgew&auml;rmt &ndash; das war wohl sogar der WELT zu albern. Wenn aber die Arbeit hart ist und eine kleine Wohnung 650 Euro kostet, dann w&auml;ren doch 2.000 oder 2.500 Euro netto f&uuml;r eine Fachkraft im Gastgewerbe angemessen. Wo ist das Problem? Ist es nicht einmal der typischen Million&auml;rsklientel auf dem teuren Sylt zuzumuten, da&szlig; KellnerInnen und Hotelkr&auml;fte einigerma&szlig;en vern&uuml;nftig bezahlt werden?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung JB:<\/strong> Es ist immer wieder erstaunlich, dass vor allem die Zeitungen, die stets das Mantra der wunderbaren M&auml;rkte herunterleiern, die Marktkr&auml;fte immer dann vergessen, wenn es darum geht, Arbeitnehmer besser zu bezahlen. Sylter Gastronomen haben ja nicht nur mit h&ouml;heren Personalkosten zu k&auml;mpfen, auch die Mieten sind auf der Insel deutlich h&ouml;her. Auf die Idee, dies als &bdquo;Problem&ldquo; zu sehen, kommt die WELT freilich nicht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Gr&uuml;nde f&uuml;r das BER-Desaster<\/strong><br>\nRund 30 Millionen Euro kostet jeder weitere Monat Verz&ouml;gerung beim Flughafen Berlin. Ein Albtraum &ndash; auch f&uuml;r das Architektenb&uuml;ro gmp. Die drei Buchstaben stehen f&uuml;r Gerkan, Marg und Partner. Meinhard von Gerkan beschreibt, was aus seiner Sicht schief gelaufen ist&hellip;<br>\n&ldquo;Ein Typus eigener Art ist der &ouml;ffentliche Bauherr. Er ist zwar begrifflich eindeutig zu fassen, in der Realit&auml;t des Planens und Bauens stellt er meist nur eine abstrakte Gr&ouml;&szlig;e dar, die sich wie eine Hydra in hundert Gremien verfl&uuml;chtigt oder gar verleugnet und keine pers&ouml;nliche Verantwortung &uuml;bernimmt. Allenfalls bei Grundsteinlegungen, ersten Spatenstichen, Richtfesten und Geb&auml;ude&uuml;bergaben bekommt man den &ouml;ffentlichen Bauherrn noch pers&ouml;nlich zu Gesicht. Wenn man ihn dar&uuml;ber hinaus anspricht oder -schreibt, ist er meist nicht auffindbar oder existent.&rdquo;&hellip;<br>\n&ldquo;Bei der Genehmigung von &ouml;ffentlichen Bauma&szlig;nahmen ist die realit&auml;tsferne Verdrehung von Zeitrahmen und Kosten als fester Bestandteil des Prozedere mit anzusehen.&rdquo;&hellip;<br>\nMeinhard von Gerkans Leute wussten also, dass der Aufsichtsrat belogen wurde, behielten es aber f&uuml;r sich? Das ist starker Tobak. Die Verantwortung des Architekten schreibt der 78-J&auml;hrige klein, seine Selbstkritik h&auml;lt sich in Grenzen. Den Anordnungen des Bauherrn, auch in der &Ouml;ffentlichkeit zu sp&auml;t Widerstand geleistet zu haben, sei ein Vers&auml;umnis, so der Stararchitekt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/andruck\/2221730\/\">DLF<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Industrie wird beim Strompreis mit 4,685 Milliarden Euro entlastet<\/strong><br>\nDie den Unternehmen gew&auml;hrten Steuerverg&uuml;nstigungen beim Strompreis sollen sich in diesem Jahr auf 4,685 Milliarden Euro summieren. Auch im Jahr 2014 werde ein Betrag in &auml;hnlicher Gr&ouml;&szlig;enordnung erwartet, geht aus einer Antwort der Bundesregierung (17\/14489) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen (17\/14160) hervor.<br>\nNach einer Aufschl&uuml;sselung der Regierung betr&auml;gt das Entlastungsvolumen durch den Spitzenausgleich bei der Energie- und Stromsteuer 2,180 Milliarden Euro. Die Energie- und Stromsteuerbefreiung f&uuml;r bestimmte Prozesse und Verfahren macht 1,335 Milliarden Euro aus. Die allgemeine Energie- und Stromsteuererm&auml;&szlig;igung f&uuml;r das Produzierende Gewerbe betr&auml;gt nach diesen Angaben 1,17 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2013_08\/2013_426\/03.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Anmerkung zur <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18329#h14\">Anmerkung zum gestrigen Hinweis 14<\/a> &ndash; Handel mit vertraulichen Daten: Millionen deutsche Patienten und &Auml;rzte werden ausgesp&auml;ht<\/strong><br>\nunsere Leser S.M. schreibt uns: \n<blockquote><p>\n<em>Hallo NDS-Hinweisweiterleiter,<\/em><br>\n<em>der heutigen Anmerkung des &ldquo;Lesers P.K.&rdquo; zu Hinweis 14 &ldquo;Handel mit vertraulichen Daten: Millionen deutsche Patienten und &Auml;rzte werden ausgesp&auml;ht&rdquo; muss ich widersprechen. Der Handel der Apothekenrechenzentren mit Patientendaten hat nicht das geringste mit der eGK zu tun. Es ist billig und sachlich falsch, eine solche Verbindung herzustellen und damit gegen die eGK zu wettern. Genausogut k&ouml;nnte man das Gegenteil behaupten, mit eGK w&auml;re das nicht passiert.<\/em><br>\n<em>Ein Problem der derzeitigen Papier-Rezepte ist doch, dass sie offen lesbar sind. Genau das wird hier von den Apothekenrechenzentren, die eigentlich nur abrechnen sollen, missbraucht. Das Ganze ist mittlerweile so weit optimiert, dass das Kosten-Argument nicht mehr f&uuml;r ein elektronisches Rezept spricht! Wenn man das elektronische Rezept ordentlich gestaltet, kann man jedoch an Datensicherheit gewinnen. Also muss man genau darauf achten: Wie wird eine solche L&ouml;sung gestaltet, welche Parteien sind involviert? Dazu bed&uuml;rfte es allerdings Sachverstandes.<\/em><br>\n<em>(Seitenhieb: &ldquo;zentraler Server&rdquo; ist ein dummer Pleonasmus. W&uuml;rden die Daten z. B. bei meiner Krankenkasse liegen, w&auml;re das sogar eine Dezentralisierung gegen&uuml;ber den heutigen Zust&auml;nden.)<\/em><br>\n<em>Ganz ehrlich: Mir w&auml;ren meine (Ende-zu-Ende-verschl&uuml;ssel &uuml;bertragenen) Daten auf einem Server einer technisch versierten Krankenkasse lieber als auf dem schlecht gewarteten PC eines Provisions-getriebenen Arztes oder der Rabatt-Karte einer Profit-interessierten Apotheken-Kette. Die Krankenkasse h&auml;tte kein Interesse, den Pharmariesen beim Vertrieb zu helfen, und sie steht unter besserer Beobachtung, nicht zuletzt durch den von mir mitgew&auml;hlten Verwaltungsrat.<\/em><\/p>\n<p><em>P.S.: Bei der eGK kann man heute noch gestalten! Doch bisher gestalten eher wieder die falschen, an Pfr&uuml;nden orientierten, &uuml;blichen Verd&auml;chtigen. An den Patienten und Versicherten ist da den Wenigsten gelegen. Eine sture Anti-Haltung hilft auch nicht, denn, wie gesagt, eine ordentlich gestaltete eGK k&ouml;nnte eine Verbesserung gegen&uuml;ber dem heutigen Zustand sein. Leider sehe ich auch keinen Pressevertreter, der das Wissen, den &Uuml;berblick und die Ausdauer hat, das Thema zu begleiten.<\/em><\/p>\n<p><em>Beste Gr&uuml;&szlig;e<\/em><br>\n<em>S.M.<\/em>\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zur Hauptversammlung der Deutschen Bank 2013<\/strong><br>\nChristoph Rinneberg: Eine Rede auf der Hauptversammlung der Deutschen Bank AG am 23.05.2013. Der Redner stellt uns den Text seiner Rede zur Verf&uuml;gung.<br>\nSehr geehrte Gastgeber, sehr geehrte G&auml;ste dieser Hauptversammlung,<br>\nwer von Ihnen heute Morgen &uuml;ber den Haupteingang in diese Festhallen-Versammlung gelangt ist, wird deren Vorprogramm, die &ldquo;Aktion Aufschrei &ndash; Stoppt den Waffenhandel&rdquo; mitbekommen haben. Sie wird von einem breiten B&uuml;ndnis friedensbewegter Organisationen getragen, unter ihnen die deutsche Sektion der katholischen Friedensbewegung pax christi.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/autoren\/big-business-crime\/zur-hauptversammlung-der-deutschen-bank-2013\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Joshua Sobol: &laquo;Etwas, das uns bedroht&raquo;<\/strong><br>\nEr ist ein produktiver und ungemein streitbarer Erz&auml;hler: Joshua Sobol, geboren 1939 in der N&auml;he von Tel Aviv. Zwei Romane hat er geschrieben und &uuml;ber sechzig Dramen; &laquo;Ghetto&raquo; von 1984 wurde ein Welterfolg. Uwe Stolzmann hat ihn in Tel Aviv zum Gespr&auml;ch getroffen.<br>\nWenn wir kluge F&uuml;hrer h&auml;tten, w&uuml;rden sie verstehen: Das ist der Moment, in dem wir uns mit den Pal&auml;stinensern einigen k&ouml;nnten. Weil sie jede Unterst&uuml;tzung in der arabischen Welt verloren haben. Sie haben sich auf Syrien verlassen, auf die Hamas &ndash; und haben keinen Kontakt mehr. &Auml;gypten hat eigene Probleme. Und Jordanien ist den Pal&auml;stinensern feindlich gesinnt. Israel sollte die Gelegenheit nutzen, um den Pal&auml;stinensern zu sagen: &laquo;H&ouml;rt zu, Leute, wir leben hier auf einer Art Insel relativen Friedens. Lasst uns richtig Frieden schliessen.&raquo; Aber Netanyahu und seine Partei wollen keinen Zoll der besetzten Gebiete abtreten. Ein Fehler. Eine Illusion. Es ist idiotisch.Seit 45 Jahren schicken wir Abertausende junger Leute als Soldaten in diese Gebiete.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/aktuell\/feuilleton\/literatur-und-kunst\/etwas-das-uns-bedroht-1.18126823\">NZZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Bildungsf&ouml;rderung auch durch den Bund bleibt umstritten<\/strong><br>\nPositionen der Bundestagsparteien zum Kooperationsverbot<br>\nUlla Burchardt und Christoph Matschie von der SPD, Sylvia L&ouml;hrmann und Kai Gehring von den Gr&uuml;nen &ndash; ihre Parteien wie auch die Linkspartei &ndash; wollen das Kooperationsverbot abschaffen. Offensiv soll der Bund die Hochschulen wie auch die Schulen finanzieren d&uuml;rfen. &Uuml;berf&auml;llig sei es, dass Bund, L&auml;nder und Kommunen damit anfangen, in Gesamtkonzepten zu denken. Dass das Bundesbildungsministerium derzeit &uuml;ber Umwege wie das millionenschwere Programm &ldquo;Kultur macht stark. B&uuml;ndnisse f&uuml;r Bildung&rdquo; eine Gesamtstrategie kultureller Bildung entwickelt, ohne dabei die L&auml;nder auch nur im Mindesten einzubeziehen, &auml;rgert insbesondere die Sozialdemokraten ganz erheblich. Die Linkspartei hegt starke Zweifel, ob solche Programme &uuml;berhaupt eine gewisse Nachhaltigkeit mit sich bringen.<br>\nDagegen sehen die CDU und die CSU wie auch die FDP das Kooperationsverbot durchaus als etwas, womit man leben kann, hat es doch Ma&szlig;nahmen wie das Bildungspaket oder Finanzhilfen des Bundes f&uuml;r den Ausbau der Ganztagsschulen nicht unm&ouml;glich gemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/campus\/2221361\/\">DLF<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die Tat, die Medien und der Tod &ndash; 25 Jahre Gladbeck<\/strong><br>\nEs waren 54 Stunden, die die Republik ver&auml;ndert haben, oder besser: die gezeigt haben, wie sich die Bundesrepublik Deutschland zur Medienrepublik wandelte. Es waren die 54 Stunden der Geiselnahme von Gladbeck vor genau 25 Jahren.\n<p><strong>dazu auch: Mord als Medienspektakel &ndash; Vor 25 Jahren: das Geiseldrama von Gladbeck<\/strong><br>\nDie Bilder vom Geiseldrama von Gladbeck sind ins kollektive Ged&auml;chtnis der Deutschen eingezogen. Zwei Menschen starben durch die Kugeln der Geiselnehmer. Die Polizei machte fatale Fehler und die Medien zeigten sich besonders verantwortungslos.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/podcast-mp3.dradio.de\/podcast\/2013\/08\/16\/dlf_20130816_1840_5aa43b75.mp3\">Deutschlandradio \/ ca. 18 Minuten [mp3 &ndash; 17 MB]<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/mp3.podcast.hr-online.de\/mp3\/podcast\/derTag\/derTag_20130816.mp3\">hr2\/Kultur &ldquo;Der Tag&rdquo; \/ ca. 54 Minuten [mp3 &ndash; 50 MB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Sehr informativ und h&ouml;renswert. Wer damals alt genug war und sich erinnern kann, wird bei diesen Reportagen erneut fassunslos &uuml;ber das Verhalten der Medienvertreter sein. Ein Chefredakteur stieg zu den Entf&uuml;hrern in den Wagen. Fotografen forderten die Entf&uuml;hrer auf, ihrem einen Opfer &ndash; Silke Bischoff &uuml;berlebte die Entf&uuml;hrung nicht &ndash; erneut die Schusswaffe an den Kopf zu halten, um ein besseres Foto zu bekommen. Der Kopf des 15j&auml;hrigen Mordopfers Emanuele De Giorgi &ndash; damals in den Medien nur &ldquo;ein f&uuml;nfzehnj&auml;hriger Italiener genannt &ndash; wurde f&uuml;r Fotos in Position gebracht. Ein Krankenwagen war im Gegensatz zu jedem Rummelplatz nicht vorhanden und Emanuele de Giorgi war 20 Minuten nach dem Kopfschuss verblutet.<\/em><br>\n<em>Auch ist aus heutiger Sicht, da es schon Voratsdatenspeicherung und Nacktscanner sein m&uuml;ssen, um Terroristen, Kinderpornografen und andere Verbrecher schnappen zu k&ouml;nnen, das Verhalten der Polizei &ndash; zur&uuml;ckhaltend formuliert &ndash; erstaunlich. Die Entf&uuml;hrer konnten ungest&ouml;rt eine Freundin heimsuchen, bei ihr Proviant besorgen und einkaufen gehen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Der Teufel schei&szlig;t immer auf den gr&ouml;&szlig;ten Haufen<\/strong><br>\nDie Superreichen &ndash; Aufstieg und Herrschaft einer neuen globalen Geldelite<br>\nWeltweit werden die Reichen immer reicher. In unfassbaren Dimensionen &ndash; ohne Verh&auml;ltnis und Vergleich. Ein Exzess, der die Demokratie bedroht. Milliard&auml;re mit ihren kolossalen Verm&ouml;gen bilden eine neue globale Klasse, die ihre Entscheidungen unabh&auml;ngig von Politik f&auml;llt.<br>\nChrystia Freeland, eine der renommiertesten Wirtschaftsjournalistinnen der USA, hat nun ein Buch &uuml;ber &ldquo;Die Superreichen&rdquo; geschrieben. Seit Jahren begleitet und erforscht sie die M&auml;chtigen. Sie ist eine der Wenigen, die Zutritt zur &ouml;ffentlichkeitsscheuen Welt der reichen Eliten hat. Sie bricht ein Tabu. Denn &uuml;ber Reiche und Reichtum spricht man nicht, jedenfalls nicht kritisch. Wer&rsquo;s tut, wird schnell als Sozialneider gebrandmarkt, steht in der linken Ecke und hat es wahrscheinlich n&ouml;tig.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/information\/wissen-kultur\/ttt\/sendung\/hr\/sendung_vom_18082013-104.html\">ttt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>14.9.2013: UmFAIRteilen &ndash; Reichtum besteuern! in Berlin und Bochum<\/strong><br>\nMobilisierungsvideo f&uuml;r die Demonstrationen am 14. September in Berlin und Bochum<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Xujpe3qCFJc\">YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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