{"id":18408,"date":"2013-08-27T08:59:05","date_gmt":"2013-08-27T06:59:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18408"},"modified":"2015-11-09T13:32:30","modified_gmt":"2015-11-09T12:32:30","slug":"hinweise-des-tages-1952","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18408","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18408#h01\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18408#h02\">Bundestagswahl<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18408#h03\">Neuer HVB-Skandal &ndash; Rudolf Schmenger im Interview<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18408#h04\">Drei von vier Deutschen wollen Ende der Nahrungsmittelspekulationen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18408#h05\">HGAA-Alptraum nimmt f&uuml;r BayernLB kein Ende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18408#h06\">Wohlstand f&uuml;r alle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18408#h07\">Stuttgart 21 &ndash; Strafbefehle gegen Wasserwerfer-Verantwortliche<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18408#h08\">Kritik an Hubschrauberprojekt der Bundeswehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18408#h09\">Verteidigungsministerium wollte Kritik am MAD verhindern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18408#h10\">ThyssenKrupp: Mehr als eine Konzern-Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18408#h11\">Die Richter und ihre Denker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18408#h12\">Paul Krugman: The Decline of E-Empires  &ndash;  Der Untergang von E-Imperien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18408#h13\">Jens Wernicke: Studierende immer h&auml;ufiger gesundheitlich stark beeintr&auml;chtigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18408#h14\">Spiegel-Ressortleiter wollen Blome nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18408#h15\">Der Mann mit der Mandoline &ndash;  Hans-Joachim Noack: &ldquo;Willy Brandt. Ein Leben. Ein Jahrhundert&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18408#h16\">Zu guter Letzt: &ldquo;Lieber Gr&uuml;nen W&auml;hler &hellip;&rdquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18408&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Angriffe gegen Syrien vielleicht noch in dieser Woche. Vor allem Frankreich und Gro&szlig;britannien dr&uuml;cken aufs Tempo<\/strong><br>\nDie NATO-Staaten stehen nach eigenen Aussagen kurz vor Kriegshandlungen gegen Syrien. &Uuml;ber Milit&auml;rschl&auml;ge k&ouml;nnte schon &raquo;in den kommenden Tagen&laquo;, entschieden werden, sagte Frankreichs Au&szlig;enminister Laurent Fabius am Montag. Auch der britische Premier David Cameron dr&auml;ngt auf einen fr&uuml;hen Angriffsbeginn, da &raquo;keine Zeit mehr zu verlieren&laquo; sei. Vor allem die Regierungen Gro&szlig;britanniens und Frankreichs scheinen entschlossen, das Ergebnis der UN-Untersuchung gar nicht erst abzuwarten. Deren Inspekteure machten sich am Montag auf den Weg in das Kampfgebiet bei Damaskus &ndash; und wurden zun&auml;chst selbst einmal beschossen&hellip;<br>\nAuch die Bundesregierung folgt inzwischen, wenn auch ohne gro&szlig;en Enthusiasmus, dem Kriegskurs ihrer Verb&uuml;ndeten. Angela Merkel (CDU) &uuml;berlie&szlig; es ihrem britischen Kollegen, f&uuml;r sie zu sprechen, statt sich selbst zu &auml;u&szlig;ern. Die Kanzlerin habe mit Cameron telefoniert, teilte das B&uuml;ro des Premiers der Presse mit. Beide Politiker h&auml;tten &raquo;wenig Zweifel&laquo; an der Verantwortung der syrischen Regierung f&uuml;r den Chemiewaffenangriff und seien sich einig, dass jetzt &raquo;eine entschlossene Reaktion der internationalen Gemeinschaft&laquo; folgen m&uuml;sse. Regierungssprecher Steffen Seibert assistierte am Montag: &raquo;Es handelt sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um einen Giftgasangriff. Er darf nicht folgenlos bleiben.&laquo; &Auml;hnlich &auml;u&szlig;erte sich Au&szlig;enminister Guido Westerwelle (FDP): &raquo;Wenn sich ein solcher Einsatz best&auml;tigen sollte, muss die Weltgemeinschaft handeln. Dann wird Deutschland zu denen geh&ouml;ren, die Konsequenzen f&uuml;r richtig halten.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/08-27\/052.php\">Junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> In Deutschland wird mal wieder Kriegsstimmung verbreitet. Die Bild-Zeitung fragt in Balken&uuml;berschrift &bdquo;Erkl&auml;rt Obama Assad jetzt den Krieg&ldquo;. Der Regierungssprecher droht, der Gaseinsatz d&uuml;rfe nicht folgenlos bleiben. Der Au&szlig;enminister berichtet &uuml;ber Abstimmungen mit den Verb&uuml;ndeten. Die franz&ouml;sische und die englische Regierung drohen ganz offen mit milit&auml;rischer Gewalt &ndash; ein &uuml;bliches Mittel um vor &ouml;konomischen Schwierigkeiten abzulenken und sich &uuml;ber den Verlust an Zustimmung hinwegzuretten. Es wird &ndash; ohne Beweise nennen zu k&ouml;nnen &ndash; versucht, den wahrscheinlichen Giftgasangriff Assad und seinen Truppen in die Schuhe zu schieben.<\/em><br>\n<em>Niemand fragt danach, warum gerade jetzt Assad Giftgas einsetzen sollten, wo seine Truppen auf dem Vormarsch sind, wo gerade UN-Inspekteure ins Land hereingelassen wurden und warum er sich jetzt nicht den Westen provozieren sollte, sondern auch noch die Russen zum Gegner machen sollte, die schlie&szlig;lich gleichfalls auf Aufkl&auml;rung dr&auml;ngen.<\/em><br>\n<em>Die Opfer, die der Angriff in einem Vorort von Damaskus gekostet hat, sind schrecklich, aber glaubt wirklich jemand, dass Raketenangriffe der USA und seiner m&ouml;glichen Verb&uuml;ndeten weniger Opfer kosten w&uuml;rden? Glaubt man wirklich mit Luftangriffen, Frieden und wom&ouml;glich Demokratie herbeibomben zu k&ouml;nnen? Was wollen die Kriegsstrategen eigentlich erreichen?<\/em><br>\n<em>Wen wollen sie damit unterst&uuml;tzen? Welches politische Ziel w&uuml;rde mit einem Krieg verfolgt?<\/em><br>\n<em>Hat man mit milit&auml;rischen Mitteln die angeblichen politischen Ziele im Irak, in Afghanistan, in Nordafrika und im arabischen Raum erreicht? Wann zieht man aus diesen Desastern endlich Schlussfolgerungen?<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Michael L&uuml;ders &ndash; Reden wir mit Assad!<\/strong><br>\nBaschar al-Assad ist ein furchtbarer Verbrecher, aber wir m&uuml;ssen mit ihm verhandeln. Die Alternative lautet: noch mehr Krieg.<br>\nWer ist verantwortlich f&uuml;r den Chemiewaffeneinsatz in Syrien mit Hunderten Toten? Das Regime in Damaskus, wie westliche Regierungen glauben? Oder die Rebellen, wie Moskau und Teheran behaupten, die engsten Verb&uuml;ndeten Assads? [&hellip;]<br>\nVermutlich wird die Wahrheit nie ans Tageslicht kommen. Sie w&auml;re viel zu gef&auml;hrlich. L&auml;ngst ist der syrische B&uuml;rgerkrieg ein Stellvertreterkrieg geworden: hier der Westen, die T&uuml;rkei und die Golfstaaten, die sich auf die Seite der Aufst&auml;ndischen gestellt haben, vor allem um den wachsenden Einfluss Irans zur&uuml;ckzudr&auml;ngen &ndash; dort Moskau, Teheran und Peking, die an Assad festhalten, um den Einfluss des Westens in der Region nicht gr&ouml;&szlig;er werden zu lassen. Wie viele Syrer dabei sterben, ist unerheblich, solange nicht wenigstens einer der beiden Seiten der geopolitische Einsatz zu riskant wird. [&hellip;]<br>\nNat&uuml;rlich w&auml;re Washington m&uuml;helos in der Lage, die milit&auml;rische Infrastruktur des Assad-Regimes in Schutt und Asche zu legen. Das aber w&auml;re fast eine Kriegserkl&auml;rung an Moskau und vor allem an Teheran. Was dann?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Debatte-Buergerkrieg-in-Syrien\/!122490\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><strong>Friedensforscher: Milit&auml;rintervention in Syrien weder richtig noch gerechtfertigt<\/strong><br>\nDer Publizist Walther St&uuml;tzle warnt vor einem voreiligen milit&auml;rischen Eingreifen in Syrien.<br>\nZun&auml;chst m&uuml;ssten die Ergebnisse der UNO-Giftgasinspektionen abgewartet werden. Zugleich wundert sich St&uuml;tzle dar&uuml;ber, dass UNO-Generalsekret&auml;r Ban sich nicht selbst in Damaskus informiere&hellip;<br>\nEr ist weder zwingend noch w&auml;re er richtig noch w&auml;re er gerechtfertigt. Denn es gibt keine eindeutigen Beweise daf&uuml;r, was man gegenw&auml;rtig dem Assad-Regime anlastet. Wir haben ja die merkw&uuml;rdige Situation, dass die Geheimdienste der Vereinigten Staaten und anderer Nationen offenbar in der Lage sind, Freunde auszuspionieren, sogar bei den Vereinten Nationen, aber nicht in der Lage sind, der &Ouml;ffentlichkeit und vor allen Dingen auch den Regierungen ein klares Nachrichtenbild aus Syrien zu liefern&hellip;<br>\nIch verstehe sehr gut den Fokus auf Russland, aber dabei bleibt ja immer unerw&auml;hnt, dass Russland im Fall Libyen betrogen worden ist. Im Fall Libyen 2011 hat man die Zustimmung Russlands zum Eingreifen damit gewonnen, dass man zugesichert hat, das Mandat rechtfertige keine milit&auml;rische Intervention. Kaum war das Mandat verabschiedet mit der Zustimmung Russlands, haben die Franzosen und die Engl&auml;nder, sp&auml;ter dann mithilfe der NATO, eine milit&auml;rische Intervention vorgenommen. Und vor diesem Hintergrund muss man sehr viel Verst&auml;ndnis f&uuml;r die russische Position haben&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/interview_dlf\/2229149\/\">DLF<\/a><\/li>\n<li><strong>Kriegsrat in Nahost<\/strong><br>\nDie deutsche Kanzlerin verlangt &ldquo;Konsequenzen&rdquo; aus dem mutma&szlig;lichen Einsatz von Giftgas in Syrien. Der Giftgas-Einsatz, bei dem offenbar hunderte Menschen get&ouml;tet wurden, d&uuml;rfe &ldquo;nicht folgenlos bleiben&rdquo;, fordert ein Regierungssprecher. Berichten zufolge geht die Bundesregierung davon aus, dass es sich um einen Angriff durch Regime-Truppen gehandelt habe. W&auml;hrend Beweise f&uuml;r diese Behauptung fehlen und Experten widersprechen, hat sich der Generalinspekteur der Bundeswehr in der jordanischen Hauptstadt Amman mit Kollegen unter anderem aus den USA, Gro&szlig;britannien, Frankreich, Saudi-Arabien und Qatar getroffen, um &uuml;ber das Vorgehen im Syrien-Krieg zu beraten. Die Bundesregierung best&auml;tigt unterdessen eine Reihe von Unterst&uuml;tzungsma&szlig;nahmen zugunsten der Aufst&auml;ndischen, darunter grenz&uuml;berschreitende Aktivit&auml;ten der Entwicklungsagentur GIZ. Dar&uuml;ber hinaus ist in Berlin im vergangenen Monat mit Mitteln des Ausw&auml;rtigen Amts ein &ldquo;Verbindungsb&uuml;ro&rdquo; der syrischen Exil-Opposition er&ouml;ffnet worden, um die beiderseitigen Beziehungen zu institutionalisieren. Scharfe Kritik eines stellvertretenden CDU-Vorsitzenden an der deutschen Syrien-Politik verhallt ungeh&ouml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58672\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Bundestagswahl<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Hans-J&uuml;rgen Urban (IG Metall): Keine Angst vor zu viel Rot<\/strong><br>\n&hellip; je mehr die Umfrageergebnisse f&uuml;r Rot-Gr&uuml;n hinter den eigenen Erwartungen zur&uuml;ck- und je l&auml;nger die parlamentarischen &Uuml;berlebenschancen der FDP unsicher bleiben, desto attraktiver werden offenbar Koalitionsspekulationen. Sie treten an die Stelle von Themen.<br>\nDas ist keine gute Nachricht. Jedenfalls nicht f&uuml;r diejenigen, die sich eine neue politische Mehrheit gegen wirtschaftliches Miniwachstum, die Prekarisierung der Arbeitswelt, wachsende soziale Ungleichheit und eine neurotische Spar- und Sozialabbaupolitik in Europa erhoffen. Die neuen Farbenspiele k&ouml;nnten in der Fortsetzung der gegenw&auml;rtigen Politik der Regierung Merkel mit ihrer bis zur Unertr&auml;glichkeit inszenierten Selbstzufriedenheit und pers&ouml;nlichen Machterhaltung enden, indem sie einer neuen gro&szlig;en Koalition das Feld bereiten. Eine solche w&uuml;rde weiter auf eine Politik setzen, die Deutschland sozial tief gespalten und Europa in eine Existenzkrise gef&uuml;hrt hat&hellip;<br>\nDoch die Fortsetzung der Politik der Selbstzufriedenheit und des Durchwurstelns hat nichts mit den Erwartungen der Mehrheit der Menschen zu tun. Sie sehen durchaus gro&szlig;e Probleme, denen sich die politischen Akteure zu stellen h&auml;tten. Dies ist jedenfalls der Tenor einer gro&szlig;en Umfrage der IG Metall, an der sich mehr als 500 000 Menschen, Besch&auml;ftigte sowie Arbeitslose und Rentner, beteiligt haben&hellip;<br>\nWenn eine rot-gr&uuml;ne Mehrheit eher unwahrscheinlich, eine schwarz gef&uuml;hrte gro&szlig;e Koalition jedoch durchaus m&ouml;glich ist, k&ouml;nnte der unverzichtbare Politikwechsel in weite Ferne r&uuml;cken. In einer solchen Situation braucht es im Oppositionslager Pers&ouml;nlichkeiten, die bereit sind, Ressentiments zur&uuml;ckzustellen und die Kr&auml;fte zu b&uuml;ndeln. Und die darauf verzichten, durch Tabus vor der Wahl Handlungsoptionen bei der Koalitionsbildung nach der Wahl vom Tisch zu nehmen&hellip;<br>\nKurzum: Alle M&ouml;glichkeiten zum demokratischen Regierungswechsel m&uuml;ssen offen gehalten werden. Wer Angst vor zu viel Rot hat, k&ouml;nnte nach der Wahl ins Schwarze gucken.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/meinung\/gastbeitrag-keine-angst-vor-zu-viel-rot,1472602,24114148.html\">FR<\/a> <\/li>\n<li><strong>Kampf f&uuml;r hohe Wahlbeteiligung: Gaucks Mission<\/strong><br>\nIn vier Wochen wird gew&auml;hlt, aber wie viele Wahlberechtigte werden am 22. September ihre Stimme tats&auml;chlich abgeben? Der Bundespr&auml;sident sorgt sich um die Wahlbeteiligung &ndash; und Joachim Gauckhat auch eine Idee, wie man die Deutschen an die Urnen bekommt: &ldquo;Parteien sollten deutlicher machen, wie ihre Konzepte voneinander abweichen&rdquo;, sagte der fr&uuml;here DDR-B&uuml;rgerrechtler schon vor Wochen in einem in mehreren Regionalzeitungen ver&ouml;ffentlichten Interview. &ldquo;Ich w&uuml;nsche mir einen ebenso fairen wie klaren Wahlkampf.&rdquo;<br>\nMit anderen Worten: Das Staatsoberhaupt erhofft sich mehr Klartext von den wahlk&auml;mpfenden Parteien und weniger samtiges Geschwurbel, damit mehr Deutsche w&auml;hlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/bundespraesident-gauck-plaediert-fuer-klarheit-im-wahlkampf-a-918618.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Gauck m&ouml;chte also eine hohe Wahlbeteiligung und trifft damit den Kern der Sache. Der entscheidende Aspekt ist inzwischen nicht mehr welche Partei &ndash; einmal von der Linken abgesehen &ndash; wie viele Prozentpunkte bekommt. Dies spielt in einem postdemokratischen Deutschland mit einer neoliberalen Einheitspartei mit vier Fl&uuml;geln, wie es Oskar Lafontaine treffend formuliert hat, auch keine gro&szlig;e Rolle mehr. Sondern ob f&uuml;r das neoliberale Regime der sozialen Verelendung und der schamlosen Bereicherung der herrschenden Eliten noch eine ausreichende Legitimationsbasis, ausgedr&uuml;ckt durch die Wahlbeteiligung, vorhanden ist. Die Parteien erscheinen vielen inzwischen als nichts anderes mehr als die Staffage, welche der herrschenden Finanzindustrie und letztendlich der dahinter stehenden globalen Finanzelite, das demokratische Deckm&auml;ntelchen zur Ausbeutung der Bev&ouml;lkerung dieses Planeten liefern. So scheint es, dass die Wahlverweigerung zu einer der wenigen noch m&ouml;glichen Form des massenhaften Protestes werden kann.<\/em><br>\n<em>Und von wem m&ouml;chte Gauck denn mehr Klartext h&ouml;ren? Von der Merkel-CDU? Dass diese sich endlich zu ihrem knallharten neoliberalen Kurs und zur marktkonformen Demokratie auch hier bekennt? Man muss nur nach Griechenland, Spanien oder Portugal schauen um demonstriert zu bekommen was Merkel unter marktkonformer Demokratie versteht. Von der SPD, die einen Kanzlerkandidaten hat, der als Finanzminister der Gro&szlig;en Koalition noch die Vorz&uuml;ge der Finanzmarktderegulierung gepredigt und den Banken Milliarden Steuergelder in den Rachen geworfen hat? Von den Gr&uuml;nen, von deren wohlsituierten und saturierten Klientel, die mehr an der Sicherung ihrer eigenen Privilegien interessiert ist, wohl kaum Impulse f&uuml;r mehr soziale Gerechtigkeit zu erwarten sind? &Uuml;ber die FDP, die nun sogar mit den abgestandensten &ldquo;Freiheit statt Sozialismus&rdquo; Parolen punkten m&ouml;chte, muss man sowieso kein Wort verlieren.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Kuschelrock mit der Kanzlerin<\/strong><br>\nSteinbr&uuml;ck wurde verhauen, Merkel wird umarmt: Auch die zweite Folge der Pseudo-Polit-Show &ldquo;Meine Wahl&rdquo; von RTL ist zum Fremdsch&auml;men. &ldquo;Echte B&uuml;rger&rdquo; sollen der Kanzlerin ihre Fragen stellen. Sie wollen aber lieber mit ihr in die K&uuml;che. Dass es doch kurz um Politik geht, ist einer vierfachen Mutter zu verdanken. [&hellip;]<br>\nDas Ergebnis war f&uuml;r ihn so wenig schmeichelhaft wie die gesamte Sendung. Steinbr&uuml;ck sah sich mit so viel Ablehnung und dumpfen Vorurteilen konfrontiert, dass selbst die konservative Frankfurter Allgemeine Zeitung Mitleid mit der &ldquo;Haudraufpuppe&rdquo; der SPD hatte. Und sich fragte, &ldquo;ob auch Angela Merkel, wenn sie am Wohnzimmertisch Platz nimmt, derart viel Wind entgegenschlagen wird&rdquo;.<br>\nDie Antwort gibt es am Sonntag, eine Woche sp&auml;ter. Sie lautet: nein. RTL l&auml;sst die Sendung von einem Extrem ins andere kippen. Wenn Merkel etwas entgegenschl&auml;gt, dann sind es Wogen der Sympathie. Da wird gelobt, gemenschelt, einander eingeladen. Ein CDU-Werbespot, gut eine Stunde lang. Eine Sendung zum Fremdsch&auml;men.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/medien\/meine-wahl-an-einem-tisch-mit-angela-merkel-kuschelrock-mit-der-kanzlerin-1.1753662\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Liz Mohn und Merkel sind nicht umsonst beste Freundinnen.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Neuer HVB-Skandal &ndash; Rudolf Schmenger im Interview<\/strong><br>\nMollath ist einer der schillerndsten in einem Meer von Einzelf&auml;llen. Wer den Banken und den Steuerdieben, die bei ihnen das Geld vor dem Fiskus verstecken, zu nahe kommt, wird entweder bestochen oder aus dem Weg ger&auml;umt. Der ehemalige Steuerfahnder des Landes Hessen wurde aus dem Weg ger&auml;umt, weil er eine Bef&ouml;rderung ausschlug. Eine Bef&ouml;rderung, die ihm zuteil gekommen w&auml;re, wenn er seine Arbeit als Steuerfahnder NICHT gemacht h&auml;tte, sondern &uuml;ber seine Erkenntnisse geschwiegen h&auml;tte. Klingt verr&uuml;ckt? Ist es auch. Aber ganz normal in dem Land. Mittlerweile versucht die HVB sogar ihre Kunden zu psychiatrisieren. Schmenger schildert diesen Fall erstmals einem Medium in diesem Sommerinterview von stoersender.tv.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=jMoHQy-CPwI&amp;feature=youtu.be\">stoersender.tv via YouTube<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Drei von vier Deutschen wollen Ende der Nahrungsmittelspekulationen<\/strong><br>\n78 Prozent der Deutschen wollen einer Forsa-Umfrage zufolge, dass Banken die Spekulationen mit Nahrungsmitteln beenden. Unter Agrar&ouml;konomen ist umstritten, ob die Spekulationen die Lebensmittelpreise in die H&ouml;he treiben. Einige gro&szlig;e Banken bleiben stur&hellip;<br>\nBei der zweiten Frage sollten die Teilnehmer beantworten, ob es f&uuml;r die eigene Geldanlage eine Rolle spiele, ob sich das Geldinstitut an Lebensmittelspekulationen beteilige. 51 Prozent der Befragten antworteten mit Ja, 42 mit Nein, der Rest machte keine Angaben oder war sich nicht sicher. Die dritte Frage bezog sich auf die Rolle der zuk&uuml;nftigen Bundesregierung. W&auml;hrend etwas mehr als jeder zweite der 18- bis 29-J&auml;hrigen sich k&uuml;nftig eine regulierende Rolle der Bundesregierung w&uuml;nscht, waren es bei den 30- bis 44-J&auml;hrigen immerhin drei von vier&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/nahrungsmittelspekulationen-78-prozent-der-deutsche-wollen-ausstieg-a-918462.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>HGAA-Alptraum nimmt f&uuml;r BayernLB kein Ende<\/strong><br>\nNach Amigo-Aff&auml;re und Hochwasser soll Bayerns Ministerpr&auml;sident Horst Seehofer nun auch im Schadenersatzprozess seiner BayernLB gegen die ehemalige Tochter Hypo Group Alpe Adria (HGAA) im Herbst in M&uuml;nchen als Zeuge aussagen. Kein angenehmes Thema.<br>\nDie BayernLB &ndash; und damit der bayerische Steuerzahler &ndash; haben im Zuge ihres Gastspiels in &Ouml;sterreich bereits 3,7 Milliarden Euro verloren. Weitere 3 Milliarden Euro k&ouml;nnten wom&ouml;glich folgen. Die hatte die BayernLB der fr&uuml;heren Tochter als Notkredit gew&auml;hrt, den die heutige Staatsbank HGAA aber nicht mehr zur&uuml;ckzahlen will. Begr&uuml;ndung: Die Milliarden seien kein Darlehen gewesen, sondern Eigenkapital.<br>\nNun soll also auch Seehofer geh&ouml;rt werden. Seine Aussage soll dem Handelsgericht Wien unter anderem Aufkl&auml;rung zur Frage bringen, ob die Landesbank bei der R&uuml;ckgabe der Hypo Alpe Adria an die Republik &Ouml;sterreich einen Verzicht auf Schadenersatzanspr&uuml;che erkl&auml;rt habe. W&auml;re dies der Fall, k&ouml;nnte die BayernLB keine Anspr&uuml;che mehr aus dem Katastrophendeal, f&uuml;r den der bayerische Steuerzahler bereits mit Milliardenbetr&auml;gen b&uuml;&szlig;en musste, geltend machen. Hinweise auf einen Verzicht gibt es indes nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/banken\/hypo-alpe-adria-bayern-lb-gegen-die-republik-oesterreich-a-917993.html\">manager-magazin<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wohlstand f&uuml;r alle<\/strong><br>\nIn dieser Republik l&auml;&szlig;t man Missst&auml;nde offen. Man ist ehrlich, sagt nicht, dass es sie nicht gibt, man merkt nur an, dass sie vielleicht nicht unbedingt das sind, was sie scheinen. So minijobben viele nebenher nicht aus der Not heraus, sondern aus ihrer gesteigerten Konsumlust. &Auml;hnlich wertete man schon mal die Lage aus. Damals erz&auml;hlte man, dass die Legionen von Rentnern, die im Alter immer noch erwerbst&auml;tig sind, nicht arbeiten, weil sie zu kleine Renten haben, sondern weil sie jung und kraftvoll geblieben seien.<br>\nSozio-&ouml;konomische Missst&auml;nde gibt es unter dieser Regierung nicht. Der Missstand ist f&uuml;r sie kein den Menschen auferlegtes Los, keine ausweglose Situation, sondern eine Wahl aus freien St&uuml;cken, der freie Wille der Leute. Mit der fr&ouml;hlichen Erkenntnis, dass eigentliche alles im Butter ist, nimmt man den Missstand aus dem Feuer. Er wird zum Zustand, den man vielleicht hinterfragen kann, der aber nichts Negatives mehr an sich hat. Deswegen muss man auch nichts beheben, nicht intervenieren, kann sich zur&uuml;cklehnen. Diese &ldquo;Exegese der Zuversicht&rdquo; zieht Motive heran, die die Verantwortung f&uuml;r etwaige gesellschaftliche Erscheinungen aus sozio-&ouml;konomischen Zusammenh&auml;ngen herausrei&szlig;t, um sie zu &ldquo;privatisieren&rdquo;, sie zur Entscheidungfrage der Protagonisten auf dem Arbeitsmarkt zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.de\/2013\/08\/wohlstand-fur-alle.html\">ad sinistram<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Stuttgart 21 &ndash; Strafbefehle gegen Wasserwerfer-Verantwortliche<\/strong><br>\nGegen Vorgesetzte der Wasserwerfer-Besatzungen beim missgl&uuml;ckten Polizeieinsatz gegen Stuttgart-21-Gegner am sogenannten Schwarzen Donnerstag vor knapp drei Jahren hat das Stuttgarter Amtsgericht nun die ersten Strafbefehle erlassen. F&uuml;r den Staffelf&uuml;hrer sowie einen der Kommandanten gab es sieben Monate Haft auf Bew&auml;hrung, ein weiterer Kommandant soll eine Geldstrafe zu 120 Tagess&auml;tzen bezahlen. Gegen einen Rohrf&uuml;hrer wurde das Verfahren gegen Geldauflagen eingestellt.<br>\nDamit ist die juristische Aufarbeitung des missgl&uuml;ckten Polizeieinsatzes am 30. September 2010 im Schlossgarten freilich nicht beendet. Denn sowohl der Staffelf&uuml;hrer als auch der Kommandant, der die Geldstrafe bezahlen soll, haben Einspruch gegen die Entscheidung des Amtsgerichts eingelegt. Der Kommandant des Wasserwerfers mit den meisten Verletzten hat dagegen die Strafe akzeptiert. Laut Amtsgericht ist die Einspruchsfrist am Freitag abgelaufen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.stuttgart-21-strafbefehle-gegen-wasserwerfer-verantwortliche.85ec5f78-0b75-4c37-aa2e-6a639b7ec499.html\">Stuttgarter Nachrichten<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Kritik an Hubschrauberprojekt der Bundeswehr<\/strong><br>\nTrotz erheblicher Zweifel treibt das Verteidigungsministerium ein weiteres milliardenschweres R&uuml;stungsprojekt voran. Vorw&uuml;rfe gegen Verteidigungsminister de Maizi&egrave;re werden laut&hellip;<br>\nEin unter Verschluss gehaltener Bericht der Bundeswehr kommt zu dem Ergebnis, dass der Hubschrauber NH90 als &bdquo;mehrrollenf&auml;higer Hubschrauber&ldquo; in der Marine ungeeignet sei. Trotzdem plant das Verteidigungsministerium 18 &bdquo;NH90&ldquo; in der Version &bdquo;NFH NGEN Sea Lion&ldquo; im Wert von 915 Millionen Euro f&uuml;r die Seestreitkr&auml;fte zu kaufen. [&hellip;] Marineoffiziere sch&auml;tzen, mit dem Kauf der &bdquo;Sea Lion&ldquo; k&auml;me es zu Folgekosten von 2,75 Milliarden Euro. Davon profitiere vor allem Eurocopter.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/vorwuerfe-gegen-de-maiziere-kritik-an-hubschrauberprojekt-der-bundeswehr-12546259.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Drohnendesaster, Hubschrauberaff&auml;re, Vertuschung von Kritik am MAD, de Maizi&egrave;re ist sein Image als perfekter Administrator endg&uuml;ltig los. Aber vielleicht wird an diesen Fehlleistungen auch nur klar, dass der Verteidigungsminister nichts anderes als ein milit&auml;rischer Sturkopf ist, der mit allen Mittel versucht, seine kriegstreiberischen Ziele zu verfolgen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Verteidigungsministerium wollte Kritik am MAD verhindern<\/strong><br>\nEin kritisches Gutachten im Auftrag der Bundesregierung stellt nach SPIEGEL-Informationen die Existenzberechtigung des Milit&auml;rischen Abschirmdienstes (MAD) in Frage. Ausgerechnet das Verteidigungsministerium hat versucht, die Kritik an den Bundeswehr-Schlapph&uuml;ten zu verhindern&hellip;<br>\nEine Mehrheit der sechsk&ouml;pfigen Kommission h&auml;lt die &Uuml;bertragung von Befugnissen an die Sicherheitsbeh&ouml;rden in den vergangenen zw&ouml;lf Jahren f&uuml;r zum Teil hoch bedenklich. Zudem stellen vier Mitglieder die Existenzberechtigung des MAD &ndash; des dritten deutschen Geheimdienstes neben Bundesnachrichtendienst und Verfassungsschutz &ndash; in Frage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/verteidigungsministerium-wollte-kritik-am-mad-verhindern-a-918473.html\">Spiegel Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>ThyssenKrupp: Mehr als eine Konzern-Krise<\/strong><br>\nDie ThyssenKrupp-Krise ist noch nicht Gegenstand politischer Auseinandersetzungen. Lange wird das so wohl nicht bleiben. Die Krise des Konzerns enth&auml;lt alle Zutaten f&uuml;r gro&szlig;es Theater. Daf&uuml;r sorgte in den vergangenen Wochen Konzernchef Hiesinger.<br>\nEr muss das stark verschuldete Unternehmen sanieren. Dazu ben&ouml;tigt er frisches Kapital. In den vergangenen Wochen deutete er an, wie er es besorgen will. Er vermittelte drei Botschaften.<br>\nDer Konzern soll dem Einfluss der Krupp-Stiftung und damit auch dem der Politik entzogen werden, die mit NRW-Ministerpr&auml;sidentin Kraft in der Stiftung prominent vertreten ist&hellip;<br>\nDie Schw&auml;chung der Stiftung macht ThyssenKrupp f&uuml;r Hedgefonds interessant. Bisher schreckte die Stiftung mit ihrer Sperrminorit&auml;t &bdquo;Heuschrecken&ldquo; ab. Nun steht die T&uuml;r offen&hellip;<br>\nHiesingers Pl&auml;ne laufen darauf hinaus, einen der renommiertesten deutschen Konzerne zu zerschlagen, um seine lukrativen Teile zu retten. Zu den Gewinnern w&uuml;rden auch ber&uuml;chtigte Spekulanten z&auml;hlen. Der Plan w&uuml;rde viele Arbeitspl&auml;tze retten, sicher aber auch kosten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/post-von-horn.de\/2013\/08\/26\/thyssenkrupp-mehr-als-eine-konzern-krise\/?utm_source=Neolox+Mailings&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=%28Kopie%29+Ein+Weltunternehmen+am+Abgrund&amp;utm_content=Mailing_6481648\">Post von Horn<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Richter und ihre Denker<\/strong><br>\nStrukturen in der Justiz und im Gutachterwesen<br>\nTagung vom Samstag den 24.08.13. Veranstalter: Die Gie&szlig;ener Akademische Gesellschaft<br>\nReferenten: Prof. Dr. Christidis, Herrn Gustl Mollath (Opfer der Justiz), Dr. med. Friedrich Weinberger (Gutachter), Prof. Dr. Phil. Philip Churchill, RA Thomas Saschenbrecker, Herrn Prof. Dr. Dieckh&ouml;fer (Gutachter). Dipl.-Soz-P&auml;d. Uwe Kirchhoff, Familienrichter a.D. Hans-Christian Prestien.<br>\nManuskripte zum Download<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/gagmbh.de\/zurTagungDieRichterundihreDenkerStruktureninderJustiz.html\">GAG<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=MwLbl0gA9uw\">Das Statement von Gustl Mollath<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Paul Krugman: The Decline of E-Empires  &ndash;  Der Untergang von E-Imperien<\/strong><br>\nSteve Ballmers &uuml;berraschende Ank&uuml;ndigung, er wolle seinen Posten als Firmenchef bei Microsoft aufgeben, hat eine wahre Flut von Kommentaren ausgel&ouml;st. Da ich weder Technikfreak noch Management-Guru bin, kann ich an dieser Front nicht viel hinzuf&uuml;gen. Aber von Wirtschaft verstehe ich, glaube ich, ein bisschen, und ich habe mich auch viel mit Geschichte befasst. Ballmers R&uuml;cktrittserkl&auml;rung l&auml;sst mich an Netzwerkexternalit&auml;ten und an Ibn Khaldun denken. Und ich glaube, &uuml;ber dies beides ein wenig nachzudenken, kann uns helfen, die richtigen Schl&uuml;sse aus diesem Umbruch zu ziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2013\/08\/26\/opinion\/krugman-the-decline-of-e-empires.html?_r=0\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Jens Wernicke: Studierende immer h&auml;ufiger gesundheitlich stark beeintr&auml;chtigt<\/strong><br>\nEine steigende Zahl von Studierenden leidet unter starken gesundheitlichen Beeintr&auml;chtigungen. Geeignete Hilfen f&uuml;r diese Studierenden sind allerdings Mangelware. Zudem legen aktuelle Daten die Vermutung nahe, dass es &uuml;berproportional benachteiligte Studierende sind, die im Laufe ihres Studiums psychisch erkranken und schlie&szlig;lich diejenigen mit starken Beeintr&auml;chtigungen sind. Dass das &ldquo;System Hochschule&rdquo; also dazu neigt, aus Benachteiligten schlie&szlig;lich Behinderte zu machen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.studis-online.de\/HoPo\/art-1569-benachteiligung-behinderung.php\">Studis Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Spiegel-Ressortleiter wollen Blome nicht<\/strong><br>\nDie Ressortleiter des Spiegel haben den designierten Chefredakteur Wolfgang B&uuml;chner am Montagvormittag aufgefordert, Nikolaus Blome nicht zu seinem Stellvertreter zu machen. Stefan Willeke, Co-Ressortleiter Gesellschaft, trug diese Forderung in der Redaktionskonferenz vor. B&uuml;chner, der auch dabei war, obwohl noch nicht formal im Amt, blieb in diesem Punkt hart: Er m&uuml;sse als Chef auch seinen Vize bestimmen k&ouml;nnen. Die Stimmung in der pickepackevollen Konferenz sei feindselig gewesen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/print\/spiegel-ressortleiter-wollen-blome-nicht\/2013\/08\/26.html\">Meedia<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Auch beim schon immer marktradikalen Pedant des Spiegel, dem Focus findet man einen ehemaligen Springermann in einer F&uuml;hrungsposition. So ist seit dem 01. Januar 2013 J&ouml;rg Quoos Chefredakteur des Focus. Quoos war davor stellvertretender Chefredakteur der Bild.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Der Mann mit der Mandoline &ndash;  Hans-Joachim Noack: &ldquo;Willy Brandt. Ein Leben. Ein Jahrhundert&rdquo;<\/strong><br>\nVon Frank Capellan<br>\nWilly Brandt war ein politisches Urgestein mit Ecken und Kanten, wie man sie in unserer heutigen Parteienlandschaft nur allzu oft vermisst. Eine Brandt-Biografie nach &ldquo;klassischem Muster&rdquo; hat nun Hans-Joachim Noack vorgelegt, der auch schon die Lebenswege von Helmut Kohl und Helmut Schmidt literarisch nachzeichnete.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/andruck\/2229751\/drucken\/\">dradio<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Ich konnte das Buch noch nicht lesen. Der Eindruck nach dieser Rezension: Es k&ouml;nnte sich trotz Widrigkeiten wohltuend von den vielen Biographien mit hohem Nachplapperanteil unterscheiden. <\/em><\/p>\n<p><em>Noch ein paar Zitate aus der Rezension mit kurzen Kommentaren in Klammern:<\/em><br>\n<em>Noack beschreibt einen Mann, der den Zugang zu seinen Anh&auml;ngern nie wirklich gefunden hat und mit seiner Popularit&auml;t nie wirklich klargekommen zu sein scheint.<\/em><br>\n<em>(AM: Na ja, das habe ich anders erlebt.) <\/em><br>\n<em>Beseelt von dem Wunsch, die Deutschen wieder zueinander zu bringen greift Willy Brandt 1969 zur Macht, indem er die Liberalen von einer Koalition mit der SPD &uuml;berzeugt.<\/em><br>\n<em>&ldquo;Der oft als Zauderer verschriene Kandidat bestimmt nun zupackend die Szene. Seine Chance witternd, kann ihn weder der seltsamerweise wenig besorgte Kiesinger verunsichern noch die Skepsis jener Genossen, die nach wie vor der Fortsetzung einer Gro&szlig;en Koalition den Vorzug geben.&rdquo;<\/em><br>\n<em>(AM: Ohne Klischee (&bdquo;Zauderer&ldquo;) kommt auch Noack nicht aus, aber immerhin hat er den Zupacker in Brandt entdeckt.)<\/em><br>\n<em>Blitzschnell entscheiden und ein Gesp&uuml;r f&uuml;r die richtige Geste entwickeln, das beweist Brandt auch beim ber&uuml;hmten Kniefall. Nur einmal reagiert er falsch, urteilt Noack &ndash; bei seinem R&uuml;cktritt:<\/em><br>\n<em>&ldquo;So b&auml;nglich hatte ich mir mein Idol nicht vorgestellt &hellip; und geradezu w&uuml;tend machte es mich, als er einer eher l&auml;ppischen Spionageaff&auml;re wegen im Mai 1974 die Brocken ganz hinschmiss.&rdquo;<\/em><br>\n<em>(AM: &bdquo;B&auml;nglich&ldquo; war das nicht. Brandt sah, dass er die massive Kampagne von inner- und au&szlig;erparteilichen Gegnern und hemmungslosen Medien wie BILD nicht aushalten konnte. Die Treibjagd war erfolgreich, das hat er eingesehen. Dazu sp&auml;ter bei anderer Gelegenheit mehr.)<\/em><br>\n<em>Der Autor st&uuml;tzt die These, wonach der Kanzler nicht wegen au&szlig;erehelicher Aff&auml;ren und seiner vermeintlichen Erpressbarkeit zur&uuml;cktrat, sondern wegen des Intrigenspiels seines Widersachers Herbert Wehner. <\/em><br>\n<em>(AM: So ist es. Aber es war nicht Wehner allein.)<\/em><br>\n<em>&ldquo;Man konnte ihm nur nahekommen, wenn man ihm nicht zu nahe kommen wollte!&rdquo;<\/em><br>\n<em>(AM: Sehr richtig. Wenn man ihn st&auml;ndig mit Anrufen oder Briefen bedr&auml;ngte, dann kam man Brandt nicht nahe.)<\/em><\/p>\n<p><em>Buchinfos: Hans-Joachim Noack: &ldquo;Willy Brandt. Ein Leben. Ein Jahrhundert&rdquo;,<\/em><br>\n<em>Rowohlt Berlin Verlag, 352 Seiten; 19,95 Euro<\/em><br>\n<em>ISBN: 978-3-871-34645-3<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: &ldquo;Lieber Gr&uuml;nen W&auml;hler &hellip;&rdquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/medien.wdr.de\/radio\/wdr2kabarett\/wdr2kabarett_heinrich_20130819_1050.mp3\">WDR-Kabarett [Audio &ndash; mp3]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (JK\/WL\/JB)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-18408","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18408","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18408"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18408\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":28487,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18408\/revisions\/28487"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18408"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18408"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18408"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}