{"id":1841,"date":"2006-11-07T17:11:06","date_gmt":"2006-11-07T15:11:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1841"},"modified":"2019-07-25T18:42:51","modified_gmt":"2019-07-25T16:42:51","slug":"ursula-engelen-kefer-ruttgers-vorstos-die-dauer-des-arbeitslosengeldes-i-fur-altere-arbeitnehmer-bis-auf-24-monate-zu-verlangern-ist-reiner-populismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=1841","title":{"rendered":"Ursula Engelen Kefer: R\u00fcttgers Vorsto\u00df, die Dauer des Arbeitslosengeldes I f\u00fcr \u00e4ltere Arbeitnehmer bis auf 24 Monate zu verl\u00e4ngern, ist reiner Populismus."},"content":{"rendered":"<p>Anstelle populistischer Effekthascherei sollte alles getan werden, das Vertrauen der Arbeitnehmer in die Arbeitslosenversicherung wieder herzustellen, die Besch&auml;ftigungschancen &auml;lterer Arbeitnehmer zu verbessern und die ungerechte Behandlung &auml;lterer Arbeitsloser zu beseitigen. Letzteres darf jedoch nicht auf dem R&uuml;cken der J&uuml;ngeren abgeladen werden, die angesichts von Strukturwandel und einer falschen Wirtschaftspolitik gleichfalls nicht f&uuml;r ihre Arbeitslosigkeit verantwortlich gemacht werden k&ouml;nnen. Ein Beitrag der ehemaligen Verwaltungsratsvorsitzenden der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit und fr&uuml;heren DGB-Vizechefin Ursula Engelen-Kefer.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>R&uuml;ttgers Bohren in der Gerechtigkeitswunde<\/strong><\/p><p>Von Ursula Engelen-Kefer<\/p><p>Das Erstarken rechtsradikaler Parteien &ndash; wie zuletzt der Einzug der NPD in den Landtag von Mecklenburg-Vorpommern &ndash; und die Zunahme der &bdquo;Partei&ldquo; der Nichtw&auml;hler sollte f&uuml;r die Politik ein deutliches Alarmzeichen sein. Die Verunsicherung breiter Bev&ouml;lkerungsschichten &uuml;ber die als ungerecht empfundenen Reformen &ndash; so zeigen letzte Umfragen &ndash; f&uuml;hrt zu wachsenden Zweifeln am Funktionieren unserer Demokratie und sch&uuml;rt Zukunfts&auml;ngste bei Alt und Jung.<br>\nDie etwas bessere Wirtschaftskonjunktur mit h&ouml;heren Steuereinnahmen, leichten Zuw&auml;chsen bei der Besch&auml;ftigung und einem R&uuml;ckgang bei der Arbeitslosigkeit sollten zu einer n&uuml;chternen Analyse genutzt werden, um die Reformpolitik vom &bdquo;Kopf auf die F&uuml;&szlig;e&ldquo; zu stellen. An Stelle Arbeitnehmer, Arbeitlose, Kranke und Rentner immer mehr zur Ader zu lassen, m&uuml;ssen unumg&auml;ngliche Anpassungslasten zumindest gerecht in der Gesellschaft verteilt werden. Gerade eine Gro&szlig;e Koalition sollte mit ihrer Zweidrittelmehrheit  dazu die notwendige Kraft haben und auch einsetzen k&ouml;nnen.<br>\nF&uuml;r viele Arbeitnehmer sind die widerspr&uuml;chlichen wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen schwer nachvollziehbar: die Gewinne der DAX-Unternehmen steigen, die Steuern sprudeln, bei der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit gibt es aller Voraussicht nach einen zweistelligen Milliarden-&Uuml;berschuss. Und im Kontrast dazu ist die &Uuml;bergangsfrist bei der Verk&uuml;rzung des Bezuges von ALG I f&uuml;r &auml;ltere Arbeitnehmer ausgelaufen. In Zukunft werden Arbeitnehmer bis zum Alter von 55 Jahren bereits nach einem Jahr Arbeitslosigkeit zu Hartz IV-Empf&auml;ngern und die &uuml;ber 55-j&auml;hrigen stehen nach 18 Monaten vor diesem schmerzhaften sozialen Absturz.<br>\nIn der Vergangenheit wurde die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes f&uuml;r &uuml;ber 45-J&auml;hrige stufenweise bis auf 32 Monate erh&ouml;ht. Danach gab es f&uuml;r diese Altersgruppe einen  Anspruch auf zeitlich unbegrenzte Arbeitslosenhilfe. Diejenigen, die lange Jahre gearbeitet und Beitr&auml;ge geleistet sowie ordentlich ihre Steuern bezahlt hatten, wurden somit vielfach vor dem  f&uuml;r sie schmachvollen Gang zum Sozialamt bewahrt.<br>\nNun gibt es das berechtigte Argument, dass die lange Bezugsdauer von ALGI und die unbegrenzte Leistung der ehemaligen Arbeitslosenhilfe der &bdquo;Verj&uuml;ngungspolitik&ldquo; in den Unternehmen zu Lasten der Sozialversicherung Vorschub leistete. Die im europ&auml;ischen und internationalen Vergleich au&szlig;erordentlich niedrige Erwerbsbeteiligung der &uuml;ber 50-J&auml;hrigen und noch mehr der &uuml;ber 55-j&auml;hrigen Arbeitnehmer &ndash; gerade einmal ein Drittel &ndash; sowie der hohe Anteil der &Auml;lteren an der Arbeitslosigkeit &ndash; &uuml;ber ein Viertel &ndash; sind handfeste Hinweise auf das immer fr&uuml;here Herausdr&auml;ngen &Auml;lterer aus dem Erwerbsleben. Hier m&uuml;sste daher zuallererst angesetzt und die Wirtschaft zu einem sozial und &ouml;konomisch verantwortlichen Umgang mit &auml;lter werdenden Arbeitnehmern veranlasst werden. Werden die Daumenschrauben allerdings &ndash; wie das jetzt geschieht &ndash; in erster Linie bei den &auml;lteren Arbeitnehmern selbst angezogen &ndash; durch die drastische Verk&uuml;rzung der Bezugsdauer von ALG I und durch den Zwang in die vielfach entw&uuml;rdigende Hartz IV-Situation, also den Abstieg in die Sozialhilfe, macht man die Opfer der &bdquo;Verj&uuml;ngungspolitik&ldquo; auch noch zu gedem&uuml;tigten T&auml;tern.<br>\nJedem Politiker, der dies noch nie getan hat, ist anzuraten, sich einmal im Jobcenter Berlin-Neuk &ouml;lln in die Schlange der ALG II-Empf&auml;nger aus unterschiedlichsten sozialen Milieus und verschiedenster Erwerbsbiografien einzureihen. Auch die Lekt&uuml;re der anonymen &bdquo;Amtsbriefe&ldquo; &ndash; mit denen ohne Ansehen des Einzelfalls  die Aufgabe der Wohnung erzwungen wird &ndash; w&uuml;rde manchen die Augen &ouml;ffnen.<br>\nWie muss sich zum Beispiel   ein ehemaliger Maschinenschlosser f&uuml;hlen, der  35 Jahren  hart  &bdquo;malochte&ldquo; und  ordentlich seine Steuern und  Beitr&auml;ge zur Arbeitslosenversicherung zahlte,  der dann  wegen Betriebsaufgabe den Job verlor,  und trotz hunderten von Bewerbungen &ndash;weil zu alt &ndash; nicht mehr eingestellt wurde?<br>\nHier ist  die CDU in NRW ohne Zweifel bei vielen  Arbeitnehmern, die &bdquo;ihr Leben lang die Knochen hingehalten haben&ldquo;, in eine immer noch schmerzende Gerechtigkeitswunde gesto&szlig;en. Sie hat den Nerv  vieler  Arbeitnehmer und Arbeitslosen getroffen, wenn sie jetzt vorschl&auml;gt, die Dauer des Arbeitslosengeldes I f&uuml;r diejenigen bis auf 24 Monate zu verl&auml;ngern, die mehr als 15 Jahre lang in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben.<br>\nNat&uuml;rlich w&auml;re ein solcher Vorschlag glaubw&uuml;rdiger, wenn Ministerpr&auml;sident R&uuml;ttgers auch sagen w&uuml;rde, wie hoch die zus&auml;tzlichen finanziellen Belastungen f&uuml;r die Arbeitslosenversicherung w&auml;ren, und vor allem wer sie finanzieren soll. Dabei werden die zus&auml;tzlichen Kosten der Verl&auml;ngerung der Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I sowie der erweiterten Anrechnung des Schonverm&ouml;gens auf &uuml;ber eine Mrd. Euro gesch&auml;tzt.<br>\nDieser Sinneswandel der CDU ist h&ouml;chst erstaunlich, denn gerade aus ihren Reihen kamen zu Zeiten von Rot-Gr&uuml;n immer wieder die sch&auml;rfsten K&uuml;rzungsforderungen beim ALG I und die lautesten Drohgeb&auml;rden gegen&uuml;ber Arbeitslosen.<br>\nZudem war es vor allem CDU-Unterh&auml;ndler Roland Koch, Ministerpr&auml;sident von Hessen, im Vermittlungsausschuss zu Hartz IV zu &bdquo; verdanken&ldquo;, dass zus&auml;tzliche Versch&auml;rfungen f&uuml;r ALG II-Empf&auml;nger durchgesetzt wurden.<br>\nVor diesem Hintergrund kommt es nicht &uuml;berraschend, dass sich nach R&uuml;ttgers Vorsto&szlig; sogleich Freunde in der Schwesterpartei CSU meldeten und Aufkommensneutralit&auml;t f&uuml;r jede &Auml;nderung beim ALG I-Bezug anmahnte. Dies hei&szlig;t im Klartext nichts anderes, als dass die verl&auml;ngerten ALG I-Leistungen f&uuml;r &Auml;ltere zu geringeren Leistungen f&uuml;r J&uuml;ngere f&uuml;hren w&uuml;rden. Dies w&uuml;rde die  Existenz&auml;ngste j&uuml;ngerer Arbeitnehmer und ihrer Familien verst&auml;rken und den  Generationenkonflikt versch&auml;rfen. .<br>\nWenn  R&uuml;ttgers es mit seinem pl&ouml;tzlich entdeckten sozialen Gewissen f&uuml;r die Arbeitslosen wirklich ernst meinte, m&uuml;sste er noch viel &Uuml;berzeugungsarbeit in den eigenen Reihen leisten. Bislang ist sein Vorschlag f&uuml;r die verunsicherten Arbeitnehmer und die Arbeitslosen ein &bdquo;Danaergeschenk&ldquo;,  weil es Hoffnungen weckt und die Spaltung zwischen J&uuml;ngeren und &Auml;lteren  vertiefen k&ouml;nnte. Das im Zusammenhang mit dem kommenden CDU Parteitag soziale Pathos k&ouml;nnte in einer weiteren Entt&auml;uschung f&uuml;r die Menschen enden.<br>\nIn Anbetracht der verbesserten Finanzlage von Bundesregierung &ndash; und vor allem auch der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit- sind im Interesse der Arbeitnehmer und der Glaubw&uuml;rdigkeit der  Politik genauso wenig populistische Geschenke wie die schroffe Zur&uuml;ckweisung einer Verl&auml;ngerung des ALG I-Bezuges f&uuml;r &auml;ltere Arbeitnehmer  zu rechtfertigen.<br>\nBei so einschneidenden Ver&auml;nderungen &ndash; wie sie durch Hartz IV herbeigef&uuml;hrt wurden &ndash; ist es wahrlich keine Schande, wenn sich die Politik zu notwendigen Korrekturen entschlie&szlig;en w&uuml;rde. Dazu geh&ouml;rt in jedem Fall die Verl&auml;ngerung des ALG I- Bezuges f&uuml;r &auml;ltere langj&auml;hrig Besch&auml;ftigte, allerdings ohne eine Verschlechterung der Leistungen f&uuml;r die J&uuml;ngeren. Auch ein drei&szlig;igj&auml;hriger Arbeitnehmer muss in  unserem grundgesetzlich verankerten Sozialstaat das Recht haben, im Fall der Arbeitslosigkeit die Existenz f&uuml;r sich und seine Familie zu sichern.  Will die Politik tats&auml;chlich die Existenzsorgen j&uuml;ngerer Arbeitnehmer und ihrer Familien versch&auml;rfen?<br>\nZur Finanzierung brauchten noch nicht einmal die &Uuml;bersch&uuml;sse bei der BA in Anspruch genommen werden. Ein stufenweises Abschmelzen des fragw&uuml;rdigen Aussteuerungsbetrages von 4 bis 5 Mrd. Euro &ndash; 10 000 Euro pro Arbeitslosen, der nicht nach 12 Monaten vermittelt werden konnte &ndash; k&ouml;nnte hierzu ebenfalls finanziellen Spielraum bieten. Damit w&uuml;rden diese Mittel wieder denjenigen zugute kommen, die sie aufgebracht haben und wegen ihrer altersbedingt l&auml;nger andauernden Arbeitslosigkeit am n&ouml;tigsten brauchen. V&ouml;llig absurd w&auml;re es, wenn der Aussteuerungsbetrag auch noch auf 14 000 Euro angehoben werden sollte, wie es offensichtlich von einigen &bdquo;Haush&auml;ltern&ldquo; in Regierung und in den Fraktionen des Bundestags vorgesehen war.<br>\nVorschl&auml;ge, f&uuml;r langj&auml;hrig Besch&auml;ftigte und versicherte Arbeitslose den Aufstockungsbetrag beim &Uuml;bergang vom ALG I auf ALG II zu erh&ouml;hen, w&auml;re nur die zweitbeste L&ouml;sung. Dies w&uuml;rde die finanzielle Not ein wenig lindern k&ouml;nnen, jedoch nichts an dem oft entw&uuml;rdigenden &bdquo;tiefen Fall&ldquo; auf den Hartz IV-Sozialhilfestatus verhindern.<\/p><p>Wenn die Politik jetzt vor dem Hintergrund der hohen &Uuml;bersch&uuml;sse der BA (&uuml;ber 10 Mrd. Euro) die Beitr&auml;ge zur BA nicht, wie bisher geplant um 2 Prozent, sondern um 2,3 Prozent absenken will, geht sie &uuml;berdies ein hohes Risiko ein. Da nur ein Prozent der Beitragssenkung &uuml;ber die Erh&ouml;hung der Mehrwertsteuer ausgeglichen werden soll, muss die BA die Absenkung von 1,3 Prozent selbst finanzieren. Hierbei handelt es sich um den stolzen Betrag von ebenfalls etwa 10 Mrd. Euro. &Uuml;bersch&uuml;sse in dieser Gr&ouml;&szlig;enordnung lassen sich aber in den weiteren Jahren nur dann erzielen, wenn  das derzeitige Wirtschaftswachstum &uuml;ber Jahre anhielte &ndash; eine Annahme, die schon f&uuml;r das n&auml;chste Jahr nach den meisten Konjunkturprognosen  in Frage gestellt wird. <\/p><p>Dar&uuml;ber hinaus ist nach dem &bdquo;Preis&ldquo; f&uuml;r die hohen Einsparungen bei der BA zu fragen: Ein Teil ist sicherlich den wirksamen Organisationsreformen zur Verbesserung der Arbeitsvermittlung zuzurechnen und sollte auch fortgef&uuml;hrt werden. Eine offene Flanke bleibt jedoch auch f&uuml;r die ALG I-Empf&auml;nger die bislang unbefriedigende Eingliederung der benachteiligten Personengruppen &ndash; Geringqualifizierte, Behinderte  und wiederum vor allem die &Auml;lteren. Hier gibt es ohne Zweifel Nachholbedarf mit finanziellen Anforderungen.  Der politischen Glaubw&uuml;rdigkeit w&uuml;rde es dienen, wenn diese f&uuml;r viele Arbeitslose schmerzliche L&uuml;cke bei der beruflichen  Eingliederung geschlossen werden k&ouml;nnte. Umgekehrt w&uuml;rde die Politik und die BA noch mehr Schaden leiden, wenn  in den n&auml;chsten Jahren weitere finanzielle L&ouml;cher aufgerissen und  die arbeitsmarktpolitischen Leistungen  zusammengestrichen w&uuml;rden. <\/p><p>Verl&auml;sslichkeit und Best&auml;ndigkeit sind auch bei Arbeitslosenversicherung und Arbeitsmarktpolitik am ehesten geeignet, weitere Verunsicherung vieler Arbeitnehmer zu verhindern.  Notwenig ist,  anstelle populistischer Effekthascherei alles daf&uuml;r zu tun,   die Besch&auml;ftigungschancen &auml;lterer Arbeitnehmer zu verbessern und die ungerechte Behandlung &auml;lterer Arbeitsloser zu beseitigen.  Dies darf jedoch nicht auf dem R&uuml;cken der J&uuml;ngeren abgeladen werden,  die angesichts von Strukturwandel und Abbau von  Arbeitspl&auml;tzen gleichfalls nicht f&uuml;r ihre Arbeitslosigkeit verantwortlich gemacht werden k&ouml;nnen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anstelle populistischer Effekthascherei sollte alles getan werden, das Vertrauen der Arbeitnehmer in die Arbeitslosenversicherung wieder herzustellen, die Besch&auml;ftigungschancen &auml;lterer Arbeitnehmer zu verbessern und die ungerechte Behandlung &auml;lterer Arbeitsloser zu beseitigen. 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