{"id":18428,"date":"2013-08-29T08:55:09","date_gmt":"2013-08-29T06:55:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18428"},"modified":"2013-08-29T10:01:30","modified_gmt":"2013-08-29T08:01:30","slug":"hinweise-des-tages-1954","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18428","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht. Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert.<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18428#h01\">Syrien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18428#h02\">Meinungsmanipulationsstrategien in Frieden und Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18428#h03\">Britischer Geheimdienst zapft Daten aus Deutschland ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18428#h04\">Lohndumping mit Werkvertrag &ndash; &bdquo;Geschw&uuml;r auf dem Arbeitsmarkt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18428#h05\">Schweiz und USA einigen sich im Steuerstreit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18428#h06\">Lucas Zeise: Warum eine Beh&ouml;rde pl&ouml;tzlich kritisch wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18428#h07\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18428#h08\">Spekulationsblasen platzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18428#h09\">Die soziale Frage mit der &ouml;kologischen verbinden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18428#h10\">Lebensversicherungen: &bdquo;Als Altersvorsorge nicht geeignet&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18428#h11\">Lebensmittelabf&auml;lle k&ouml;nnten Millionen ern&auml;hren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18428#h12\">Bundesregierung halbiert Kinderarmut von 2,2 Millionen auf 1,1 Millionen &ndash; und wie?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18428#h13\">Kassen diskriminieren Alte und Kranke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18428#h14\">Allensbach-Umfrage: &bdquo;Generation Mitte&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18428#h15\">Baukonzerne am Abgrund<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18428#h16\">Wolfgang M&uuml;nchau: Rot-Rot-Gr&uuml;n ist die beste L&ouml;sung f&uuml;r Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18428#h17\">Arbeitnehmerfl&uuml;gel der SPD l&auml;dt nach &ldquo;Intervention&rdquo; von DGB-Chef Sommer Ursula Engelen-Kefer aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18428#h18\">Obamas Gedenkrede an Martin Luther King: &ldquo;Amerika, lass uns weiter marschieren!&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18428#h19\">Menschliche Bomben entsch&auml;rfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18428#h20\">Real Madrid: Rekord-Transfer von Gareth Bale- Finanzierung unbekannt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18428#h21\">Zu guter Letzt: Das muss der Assad gewesen sein<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=18428&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Syrien<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>In Rush to Strike Syria, U.S. Tried to Derail U.N. Probe<\/strong><br>\nAfter initially insisting that Syria give United Nations investigators unimpeded access to the site of an alleged nerve gas attack, the administration of President Barack Obama reversed its position on Sunday and tried unsuccessfully to get the U.N. to call off its investigation.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ipsnews.net\/2013\/08\/in-rush-to-strike-syria-u-s-tried-to-derail-u-n-probe\/\">Inter Press Service<\/a><\/li>\n<li><strong>Deutsche lehnen Milit&auml;rschlag ab: Mehr als zwei Drittel lehnen trotz Giftgas-Vorw&uuml;rfen einen internationalen Milit&auml;rschlag gegen Syrien ab<\/strong><br>\n69 Prozent der Befragten sprechen sich dagegen aus, nur 23 Prozent sind daf&uuml;r, das ist das Ergebnis einer repr&auml;sentativen Stern-Umfrage. Auch die Parteien reagieren zur&uuml;ckhaltend bei einer milit&auml;rischen Intervention mit einer Beteiligung Deutschlands.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/newsticker.sueddeutsche.de\/list\/id\/1487194\">SZ<\/a><\/li>\n<li><strong>Bundestagswahlkampf: Die Syrien-Falle<\/strong><br>\nJe n&auml;her ein Milit&auml;rschlag gegen Syrien r&uuml;ckt, desto wichtiger wird das Thema im Wahlkampf. F&uuml;r alle Parteien ist die Entwicklung in Nahost ein unkalkulierbares Risiko. Die Frage steht im Raum: Kann der m&ouml;gliche Krieg die Wahl entscheiden?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/wie-ein-syrien-krieg-den-wahlkampf-beeinflussen-koennte-a-918848.html\">SZ<\/a>\n<p><strong>Passend dazu:<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130829_syrien.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spam\/bild-918974-537325.html\">Spiegel-Online<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Meinungsmanipulationsstrategien in Frieden und Krieg<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Diskussion &uuml;ber die Rolle der Medien im Kosovokrieg erst begonnen hat, gibt es, was die vorherigen Kriege in Ex-Jugoslawien und 1991<br>\nim Irak betrifft, inzwischen eine F&uuml;lle an Medienanalysen und selbstkritischen Beleuchtungen von Auslandskorrespondenten &uuml;ber ihre Rolle als Kriegsberichterstatter &ndash; und sind hierbei &auml;hnliche Methoden der Medien-Instrumentalisierung wie im Kosovokrieg zu erkennen: Massaker wurden inszeniert, Untersuchungsberichte nicht ver&ouml;ffentlicht und Verdachtsmomente etwa zu Kriegsverbrechen wurden mit Vermutungen und einer Feindbild-Schablone anstatt mit einer genauen Untersuchung belegt&hellip;<br>\nThesen dieser Arbeit sind:\n<ul>\n<li>Dass das, was wir als Wirklichkeit empfinden, nicht die Wirklichkeit, sondern einzig unsere Wahrnehmung derselben ist (Kapitel 1).<\/li>\n<li>Dass es unz&auml;hlige Wissens- bzw. Wahrheitsfilter zwischen tats&auml;chlicher Wirklichkeit und unserer Wahrnehmung derselben gibt, die &uuml;ber die Beeinflussung unserer Wahrnehmung unsere Meinung der Wirklichkeit gegen&uuml;ber manipulieren (Kapitel 1 bis 6).<\/li>\n<li>Dass uns solche Meinungsmanipulation tagt&auml;glich umgibt. Ja, das sie sogar ein elementares Instrumentarium in Demokratie und Medienlandschaft ist (Kapitel 3 und 4).<\/li>\n<li>Dass die Journalisten der Presse, welche der Wahrheit verpflichtet sind, ihre Kontrollfunktion der demokratischen Politik gegen&uuml;ber unl&auml;ngst kaum mehr wahrzunehmen verm&ouml;gen (Kapitel 4 und 6).<\/li>\n<li>Dass die Demokratie selbst, zumindest zu Kriegszeiten, nicht durch das Volk, sondern durch Eliten bzw. PR-Gurus, so genannte &bdquo;Spin Doctors&ldquo;, kontrolliert wird, da diese &uuml;ber die notwendigen Mittel und die notwendige Macht verf&uuml;gen, des Volkes Meinungen zu kontrollieren (Kapitel 1 bis 6).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.medienverantwortung.de\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/Wernicke_Forschungsarbeit-Feindschaft.pdf\">Institut f&uuml;r Medienverantwortung [PDF &ndash; 1.2 MB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Britischer Geheimdienst zapft Daten aus Deutschland ab<\/strong><br>\nDokumente des Whistleblowers Edward Snowden belegen: Der britische Geheimdienst GCHQ &uuml;berwacht mehrere Glasfaserkabel &ndash; bei zweien davon geh&ouml;rt auch die Deutsche Telekom zu den Betreibern. Nach SZ-Informationen haben die Briten theoretisch sogar Zugriff auf Internetverbindungen innerhalb Deutschlands.<br>\nDie Unterlagen stammen aus einem internen Informationssystem des GCHQ, einer Art Geheim-Wikipedia namens &ldquo;GC-Wiki&rdquo;. Daraus geht hervor, dass der Dienst neben dem &Uuml;berseekabel TAT-14 auch 13 weitere Glasfaserleitungen aussp&auml;ht &ndash; sowohl solche, die Europa mit Afrika und Asien verbinden, als auch innereurop&auml;ische. Damit hat der Dienst theoretisch auf Verbindungen innerhalb Europas und sogar innerhalb Deutschlands Zugriff. Die Kabel sind das R&uuml;ckgrat der digitalen Kommunikation. Der fr&uuml;here US-Geheimdienstmitarbeiter und Whistleblower Thomas Drake erkl&auml;rte der SZ, dass ausl&auml;ndische Dienste &uuml;berhaupt keinen Zugang zu Leitungen in Deutschland br&auml;uchten; denn selbst innerhalb eines Landes verschickte E-Mails liefen in der Regel &uuml;ber internationale Kabel.<br>\nDie mutma&szlig;lich abgezapften &Uuml;berseekabel TAT-14 sowie SeaMeWe-3 und Atlantic Crossing 1 treffen an der Nordseek&uuml;ste auf deutschen Boden &ndash; in der ostfriesischen Stadt Norden beziehungsweise auf Sylt. Die Deutsche Telekom sitzt in den Betreiberkonsortien zweier dieser Kabel. Das Unternehmen teilte mit, zu m&ouml;glichen Programmen britischer Geheimdienste habe man &ldquo;keine Erkenntnisse&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/internet-ueberwachung-britischer-geheimdienst-zapft-daten-aus-deutschland-ab-1.1757068\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Lohndumping mit Werkvertrag &ndash; &bdquo;Geschw&uuml;r auf dem Arbeitsmarkt&ldquo; <\/strong><br>\nDie rot-gr&uuml;ne Landesregierung in Niedersachsen will gegen den Missbrauch von Werkvertr&auml;gen und die prek&auml;re Lage der meist osteurop&auml;ischen Arbeiter vorgehen&hellip;<br>\nAllein in der Schlachtindustrie mit landesweit zwischen 8.000 und 10.000 Besch&auml;ftigten sind nach Angaben der Landesregierung in manchen Betrieben nur noch ein F&uuml;nftel der Arbeiter als Stammbelegschaft bei den Unternehmen direkt angestellt. Bis zu 80 Prozent werden als Werkvertragsarbeiter &uuml;ber ein Geflecht aus Sub- und Sub-Sub-Unternehmen rekrutiert &ndash; laut Gewerkschaften zu Stundenl&ouml;hnen von teils drei bis f&uuml;nf Euro. Die in Niedersachsen publik gewordenen Skandalf&auml;lle sind laut Regierungschef Weil aber nur die &bdquo;Spitze des Eisbergs&ldquo;. Missbrauch von Werkvertr&auml;gen gebe es &bdquo;in fast allen Wirtschaftszweigen und in allen Bundesl&auml;ndern&ldquo;.<br>\nLandesintern will man kurzfristig vor allem die Wohnsituation von Werkvertragsarbeitern verbessern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!122654\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Schweiz und USA einigen sich im Steuerstreit<\/strong><br>\nDie USA haben ihre harten Linie durchgesetzt und sich mit der Schweiz auf ein Steuerabkommen geeinigt. Betuchten US-Steuerhinterziehern drohen nun herbe Verluste &ndash; und den Schweizer Banken saftige Geldbu&szlig;en&hellip;<br>\nDie US-Justizbeh&ouml;rden werfen Schweizer Banken vor, reichen Amerikanern bei der Steuerhinterziehung geholfen zu haben. Sie verlangen von den Banken neben einer Geldbu&szlig;e Informationen &uuml;ber ihre Gesch&auml;fte mit mutma&szlig;lichen US-Steuers&uuml;ndern und drohen einzelne Institute vor Gericht anzuklagen. Fr&uuml;heren Sch&auml;tzungen zufolge k&ouml;nnten die Amerikaner von den Schweizer Banken Bu&szlig;en fordern, die sich insgesamt auf bis zu zehn Milliarden Dollar belaufen k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/steuern\/hohe-geldbussen-drohen-schweiz-und-usa-einigen-sich-im-steuerstreit_aid_1084277.html\">focus<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Lucas Zeise: Warum eine Beh&ouml;rde pl&ouml;tzlich kritisch wird<\/strong><br>\nBei Geldpolitik und Bankenaufsicht hat sie [die Bundesbank], wie die gro&szlig;e, bis heute dauernde Finanzkrise ausweist, komplett versagt. Als Entschuldigung kann lediglich gewertet werden, da&szlig; andere Zentralbanken und Finanzaufsichtsbeh&ouml;rden im In- und Ausland nicht besser waren und die dem Crash vorausgehenden Spekulations- und Kreditexzesse genauso wenig verhindert hatten. Diese allerdings haben nicht den Anspruch, den die Bundesbankspitze seit Jahrzehnten f&uuml;r sich erhebt, n&auml;mlich den, &uuml;ber absolutes Expertenwissen in volkswirtschaftlichen und Finanzfragen zu verf&uuml;gen. Das F&uuml;hrungsgremium gebietet &uuml;ber eine vielk&ouml;pfige Forschungsabteilung, die streng nach Weisung, nicht etwa nach eigenem Wissensdrang arbeitet. Jeden Monat gibt die Notenbank einen umfangreichen Bericht heraus, der ihre Sicht der Dinge darlegt. Diese besteht aus vier Haupts&auml;tzen, die in aufsteigender Bedeutungsreihenfolge lauten: Erstens: Der Staat gibt zu viel Geld aus. Zweitens: Die L&ouml;hne und Sozialleistungen sind zu hoch. Drittens: Inflation droht und viertens: Das h&ouml;chste Gut ist die Unabh&auml;ngigkeit der Notenbank von der Politik.<br>\nIm August-Bericht griff die Bundesbank auf vier Seiten die Wirtschaftspolitik der seit Dezember vorigen Jahres amtierenden konservativen Regierung Japans unter Shinzo Abe an. Das gab es bisher noch nicht, da&szlig; eine nachgeordnete Bundeseinrichtung die Politik eines befreundeten kapitalistischen Landes derart attackierte. Das fand Interesse von FAZ bis junge Welt. Obwohl Japan sich seit dem Finanzkrach von 1990 in einer Dauerkrise von Stagnation, sinkenden L&ouml;hnen und Preisen befindet, fand die Bundesbank bisher immer freundliche Worte f&uuml;r das Tun ihrer Kollegen. Jetzt ist alles anders. Die expansive Geld- und Fiskalpolitik werde sich als &raquo;Strohfeuer&laquo; erweisen, hie&szlig; es (von jeher h&auml;lt die Bundesbank expansive Wirtschaftspolitik f&uuml;r zwecklos). Nur die Teuerungsrate werde wahrscheinlich hoch bleiben, kritisierten die Notenbanker weiter und vergessen, da&szlig; die dauerhafte Anhebung der Inflationsrate von Minus ins Plus gerade Ziel der derzeitigen japanischen Wirtschaftspolitik ist. Der eigentliche Vorwurf gegen Abe kommt am Schlu&szlig;. Der Premier hatte es gewagt, die Unabh&auml;ngigkeit der Notenbank anzutasten und deren Chef auszutauschen. Das ist in den Augen der Bundesbanker das wahre Verbrechen. Mit der wirtschaftlichen Zukunft Japans und Abes Wirtschaftspolitik, die so viel anders als die seiner Vorg&auml;nger nicht ist, haben die Ausf&auml;lle der m&auml;chtigen Beh&ouml;rde wenig zu tun.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2013\/08-24\/009.php\">Junge Welt<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.bundesbank.de\/Redaktion\/DE\/Downloads\/Veroeffentlichungen\/Monatsberichtsaufsaetze\/2013\/2013_08_internationales_und_europaeisches_umfeld.pdf?__blob=publicationFile\">Hier der in dem Beitrag angesprochene Bericht der Bundesbank [PDF &ndash; 222 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Greece doesn&rsquo;t need yet another &lsquo;rescue&rsquo; package &ndash; it needs a way out<\/strong><br>\nIf threatened by Germany with exit from the euro, Greece should not blink, but instead do what&rsquo;s needed to save its economy<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theguardian.com\/commentisfree\/2013\/aug\/27\/greece-rescue-package\">The Guardian<\/a>\n<p><strong>Daf&uuml;r gibt es einen Pr&auml;zidenzfall:<\/strong><\/p><\/li>\n<li><strong>Aus der Geschichte lernen &ndash; wie Griechenland und Pakistan Deutschland die Schulden erlie&szlig;en<\/strong><br>\nNicht viele Menschen in unserem Land wissen, dass am Anfang unseres &bdquo;Wirtschaftswunders&ldquo; auch ein gro&szlig;z&uuml;giger Schuldenerlass unserer damaligen Gl&auml;ubiger stand. Im &bdquo;Londoner Schuldenabkommen&ldquo;, dessen Unterzeichnung sich am 27. Februar 2013 zum 60. mal j&auml;hrt, wurden der jungen Bundesrepublik rund die H&auml;lfte der damaligen Vor- und Nachkriegsschulden erlassen. Der Rest wurde so intelligent umgeschuldet, dass unser Land seither kein Schuldenproblem mehr hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.erlassjahr-blog.de\/blog\/2013\/02\/27\/aus-der-geschichte-lernen-wie-griechenland-und-pakistan-deutschland-die-schulden-erliesen\/\">erlassjahr.de<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Spekulationsblasen platzen<\/strong><br>\n&Ouml;konom Heiner Flassbeck sorgt sich wegen Sinkflug vieler W&auml;hrungen: &ldquo;&hellip; Irgendwann werden die Zinsen wieder steigen, dann platzen die ganzen Spekulationsblasen. Das versuchen Spekulanten vorherzusehen &ndash; deswegen sind sie nerv&ouml;s. &hellip; Weil sich dann zum Beispiel die &ldquo;Carry Trades&rdquo; nicht mehr lohnen. Dabei nehmen Spekulanten Kredite in einer W&auml;hrung auf, deren Zinsen niedrig liegen &ndash; wie jetzt beim Dollar. Dieses Geld wird dann in L&auml;ndern investiert, die h&ouml;here Zinsen bieten, weil dort auch die Inflation h&ouml;her ist. Dies waren zuletzt Schwellenl&auml;nder wie Indien, Brasilien, die T&uuml;rkei. Wenn viele Spekulanten diesen Carry Trade betreiben, werten die W&auml;hrungen dieser L&auml;nder stark auf &ndash; was Extraprofit verspricht. Aber der Carry Trade funktioniert nur, solange alle Spekulanten fest an die Stabilit&auml;t der Zinsdifferenz glauben. Sobald die US-Zinsen steigen, kehren sich die Zahlungsstr&ouml;me um. &hellip;&nbsp; durch den Carry Trade wurden die Rupie oder der Real ja extrem aufge- und &uuml;berbewertet. Aber die Anpassung verl&auml;uft viel zu schnell und zu spekulativ. Jetzt werden die Schwellenl&auml;nder zu verr&uuml;ckten Ma&szlig;nahmen gezwungen: Sie m&uuml;ssen die Zinsen hochsetzen, um zu starke Abwertung zu vermeiden &ndash; aber damit schaden sie ihrer Wirtschaft. Es k&ouml;nnte auch sein, dass sie den Internationalen W&auml;hrungsfonds anrufen, wenn sie nicht mehr genug Devisen haben, um ihre W&auml;hrung zu st&uuml;tzen. Dann wird es besonders schlimm. &hellip; Die jetzige Aufregung der Spekulanten zeigt, dass die Finanz- inklusive der Aktienm&auml;rkte noch &uuml;berdrehter als damals sind. Eine Andeutung von Bernanke reicht, um Panik zu verbreiten. Die Aktienkurse sind gestiegen, obwohl die Wirtschaft kaum w&auml;chst. Es ist ein Alarmzeichen ersten Ranges, wie schwach sich die Weltkonjunktur entwickelt &ndash; obwohl die Zinsen bei null liegen. Die Lage in den Schwellenl&auml;ndern verursacht eine zus&auml;tzliche Unsicherheit. Dies k&ouml;nnte reichen, um erneut eine Finanzkrise auszul&ouml;sen, auch wenn sie nicht so schwer ausfallen d&uuml;rfte wie 2008. &hellip; &rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=wu&amp;dig=2013%2F08%2F29%2Fa0069&amp;cHash=a7f7e36e896f0e8f879b6fbd117b9f6b\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die soziale Frage mit der &ouml;kologischen verbinden<\/strong><br>\nDie Linke macht sich auf Bundesebene f&uuml;r den Ausstieg aus Kohle- und Atomkraft stark. Und Caren Lay ist im Spitzenteam zur Bundestagswahl das politische Gesicht zur Energiewende: &Ouml;kologisch und bezahlbar auch f&uuml;r Geringverdiener soll diese sein&hellip;<br>\nAnders als die Gr&uuml;nen wollen wir ja die soziale Frage mit der &ouml;kologischen miteinander verbinden. Wir machen in unserer &Ouml;kologiepolitik auch eine ganz klare Kritik an den Konzernen auf. Wer profitiert eigentlich von den hohen Strompreisen? Also insofern haben wir als Linke auch einen spezifischen Zugang zu &ouml;kologischen Fragen&hellip;<br>\nLay will jedem Haushalt 300 Kilowattstunden Strom kostenlos zur Verf&uuml;gung stellen, zudem soll es eine Abwrackpr&auml;mie f&uuml;r energieintensive Haushaltsger&auml;te geben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dlf\/sendungen\/hintergrundpolitik\/2231729\/\">DLF<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Lebensversicherungen: &bdquo;Als Altersvorsorge nicht geeignet&ldquo;<\/strong><br>\nEin Vergleich von Lebenspolicen zeigt: Die Vertr&auml;ge bieten schwache Renditen und hohe Kosten. In fast allen F&auml;llen sollen sogar Bundesanleihen bessere Ertr&auml;ge bieten. Die Tester stellen die Grundsatzfrage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/vorsorge-versicherung\/nachrichten\/lebensversicherungen-als-altersvorsorge-nicht-geeignet\/8708190.html\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Lebensmittelabf&auml;lle k&ouml;nnten Millionen ern&auml;hren<\/strong><br>\nEin Gro&szlig;teil der produzierten Nahrungsmittel wird vergeudet, zugleich hungern Millionen Menschen auf der Welt. Die UN-Agrarorganisation FAO m&ouml;chte nun Abhilfe schaffen: Sie plant Aufkl&auml;rungskampagnen und die Verbesserung der Lager- und Haltbarkeitsmethoden. Indien hat bereits ein eigenes Programm verabschiedet.<br>\nWenn weltweit ein Viertel weniger Nahrungsmittel schlecht w&uuml;rden oder im Abfall landeten, k&ouml;nnten die 870 Millionen hungernden Menschen ausreichend ern&auml;hrt werden. Mit dieser Erkenntnis hat die UN-Agrarorganisation FAO in Bangkok eine Initiative gegen den Hunger gestartet. Weltweit werden nach FAO-Angaben im Jahr 1,3 Milliarden Tonnen Obst, Gem&uuml;se, Fisch, Fleisch und anderes vergeudet. Die FAO will erreichen, dass weniger Essbares auf dem Weg von der Ernte zum Endverbraucher schlecht wird, verloren geht oder ungegessen im M&uuml;ll landet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.n-tv.de\/wissen\/Lebensmittelabfaelle-koennten-Millionen-ernaehren-article11241211.html\">n-tv<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bundesregierung halbiert Kinderarmut von 2,2 Millionen auf 1,1 Millionen &ndash; und wie?<\/strong><br>\nAm 22. August 2013 beginnt eine &bdquo;Aktuelle Meldung&ldquo; des Deutschen Bundestags beginnt mit den Worten:<br>\n&bdquo;<a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2013_08\/2013_431\/01.html\">Rund eine Million Kinder unter 18 Jahren waren 2010 in Deutschland armutsgef&auml;hrdet, &hellip;<\/a>&ldquo;\n<p>Als Quelle wird von &bdquo;heute im Bundestag&ldquo; (hib) die &bdquo;Antwort der Bundesregierung (17\/14521) auf eine Kleine Anfrage (17\/14420) der Fraktion Die Linke zum Thema Kinderarmut in Deutschland&ldquo; <a href=\"http:\/\/dip21.bundestag.de\/dip21\/btd\/17\/145\/1714521.pdf\">genannt [PDF &ndash; 276 KB]<\/a>.<\/p>\n<p>Und in Tat hei&szlig;t es in der Bundestagsdrucksache 17\/14521: &bdquo;Rund 1,1 Millionen Kinder unter 18 Jahren mit und ohne Migrationshintergrund waren 2010 armutsgef&auml;hrdet, &hellip;&ldquo; (Seite 4) Als Quelle wird in dieser Antwort der Bundesregierung (Bundesministerium f&uuml;r Arbeit und Soziales) auf die Frage 3 der Kleinen Anfrage die Monatszeitschrift &bdquo;Wirtschaft und Statistik&ldquo; des Statistischen Bundesamtes genannt, und zwar die Juli-Ausgabe 2012.<\/p>\n<p>Dort hei&szlig;t es im Artikel &bdquo;Armutsgef&auml;hrdung von Menschen mit Migrationshintergrund &ndash; Ergebnisse des Mikrozensus 2010&ldquo; (Gabriela Fuhr): &bdquo;Jeweils rund 1,1 Millionen Kinder unter 18 Jahren mit und ohne Migrationshintergrund waren 2010 armutsgef&auml;hrdet.&ldquo; (S. 552)<\/p>\n<p>Eine Bundesregierung, die <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Publikationen\/WirtschaftStatistik\/Bevoelkerung\/ArmutsgefaehrdungMigrationshintergrund_72012.pdf?__blob=publicationFile\">diese Quelle [PDF &ndash; 415 KB]<\/a> zitiert, sollte doch in der Lage sein, diesen Satz mit dem Wort &bdquo;jeweils&ldquo; zu verstehen und in einer Antwort auf eine Kleine Antwort korrekt und verst&auml;ndlich zu zitieren:<br>\n&bdquo;Jeweils rund 1,1 Millionen Kinder unter 18 Jahren mit und ohne Migrationshintergrund &hellip;&ldquo; oder eben &bdquo;Rund 2,2 Millionen Kinder unter 18 Jahren waren 2010 in Deutschland armutsgef&auml;hrdet.&ldquo; Und nicht &bdquo;Rund 1,1 Millionen Kinder &hellip;&ldquo; (Bundesregierung) oder &bdquo;Rund eine Million Kinder &hellip;&ldquo; (hib).<\/p>\n<p>Anmerkung: Der zweite Halbsatz nach dem falschen &bdquo;Rund 1,1 Millionen Kinder unter 18 Jahren mit und ohne Migrationshintergrund waren 2010 armutsgef&auml;hrdet, &hellip;&ldquo; in der Antwort der Bundesregierung ist ebenfalls falsch. Er lautet: &bdquo;&hellip;bei Kindern unter 18 Jahren mit Migrationshintergrund betrug die Quote &uuml;ber 50 Prozent.&ldquo; <\/p>\n<p>Von Gabriela Fuhr werden im oben zitierten Artikel in &bdquo;Wirtschaft und Statistik&ldquo; die folgenden Armutsgef&auml;hrdungsquoten (2010) genannt: Kinder und Jugendliche im Alter von unter 18 Jahren mit Migrationshintergrund 30,0 Prozent, ohne Migrationshintergrund 12,9 Prozent.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/images\/stories\/2013-08-28_bundesregierung-halbiert-kinderarmut-und-wie.pdf\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) [PDF &ndash; 78.9KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Dass die Bundesregierung die Armut im Lande zu verschleiern und zu besch&ouml;nigen versucht, hat sie nicht zuletzt beim Armuts-Reichtumsbericht bewiesen. Man merkt die Absicht, aber kaum einer ist verstimmt.<\/em><br>\n<em>Es ist schon bemerkenswert, dass eine solche Falschmeldung, die immerhin eine offizielle Antwort der Bundesregierung an den Deutschen Bundestat ist, durch die gesamte b&uuml;rokratische Hierarchie l&auml;uft und niemand auff&auml;llt. Daraus kann man schlie&szlig;en, dass auch der gesamte Beamtenapparat regierungsh&ouml;rig ist bzw. dass die Hausspitze Informationen, die nicht ins politische Konzept passen einfach abblockt. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Kassen diskriminieren Alte und Kranke<\/strong><br>\nAlte und kranke Menschen werden in der gesetzlichen Krankenversicherung immer wieder diskriminiert. Das geht aus dem j&uuml;ngsten T&auml;tigkeitsbericht des Bundesversicherungsamtes hervor, den die Aufsichtsbeh&ouml;rde im Internet ver&ouml;ffentlicht hat. Danach benachteiligen die Kassen Versicherte mit hohem Kostenrisiko oft schon bei der Anwerbung, hei&szlig;t es in dem Bericht, aus dem zuerst die &ldquo;Frankfurter Rundschau&rdquo; zitiert hatte.<br>\nScharfe Kritik &uuml;bt die Beh&ouml;rde an der systemischen &ldquo;Risikoselektion&rdquo; bei der Anwerbung von Versicherten. So habe eine Reihe von Krankenkassen mit ihrem Vertrieb Vereinbarungen mit dem Ziel abgeschlossen, vorrangig einkommensstarke und gesunde Versicherte zu akquirieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/krankenkassen242.html\">tagesschau.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Allensbach-Umfrage: &bdquo;Generation Mitte&ldquo; <\/strong><br>\nDie Generation Mitte ist &uuml;beraus zufrieden mit ihrer wirtschaftlichen Situation und blickt trotz Euro-Krise optimistisch in die Zukunft. Aber den 30- bis 59-J&auml;hrigen fehlt das Vertrauen f&uuml;r eine langfristige finanzielle Planung. Viele wissen, dass sie mehr f&uuml;rs Alter tun m&uuml;ssten, nur das &bdquo;Wie viel&ldquo; wird h&auml;ufig falsch eingesch&auml;tzt. Vor allem Frauen machen sich gro&szlig;e Sorgen, dass sie sp&auml;ter nicht genug Geld zum Leben haben. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Umfrage des Instituts f&uuml;r Demoskopie (IfD) Allensbach im Auftrag des GDV, die heute in Berlin vorgestellt wird.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.gdv.de\/2013\/08\/nachholbedarf-bei-der-altersvorsorge-2\/\">Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.gdv.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Praesentation_ProfKoecher_PK_GenerationMitte.pdf\">Pr&auml;sentation der Studie [PDF &ndash; 6.1 MB]<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.gdv.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Kernaussagen_Allensbach_PK_GenerationMitte.pdf\">Institut f&uuml;r Demoskopie Allensbach [PDF &ndash; 73.4 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es ist nicht weiter verwunderlich, dass eine Umfrage im Auftrag der Versicherungswirtschaft die Umfrage so interpretiert, dass die &bdquo;Generation Mitte&ldquo; wisse, dass sie mehr f&uuml;rs Alter tun m&uuml;sse und eben privat vorsorgt. Die Umfrage gibt aber nur her, dass nach der Sorge um die eigene Gesundheit und um die Familienangeh&ouml;rigen die Sorge, dass man seinen Lebensstandard im Alter nicht halten kann f&uuml;r 55% gro&szlig; ist. Ob sich diese Sorge auf die gesetzliche Rente oder auf die private Vorsorge richtet ist <a href=\"http:\/\/www.gdv.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Praesentation_ProfKoecher_PK_GenerationMitte.pdf\">v&ouml;llig offen [PDF &ndash; 6.1 MB]<\/a>. 69% erwarten eine hohe gesetzliche Rente und nur 20% m&ouml;chten eine private Altersvorsorge zur Pflicht machen.<\/em><br>\n<em>Dass 73% im Alter nicht auf die Unterst&uuml;tzung des Staates angewiesen sein wollen, hei&szlig;t noch lange nicht, dass eine private Alterssicherung das bevorzugte Modell ist. 44% machen sich Sorgen um die eigene Alterssicherung, sogar 62% unter denjenigen mit einen Haushaltseinkommen von unter 1.750 Euro.<\/em><br>\n<em>Dass unter den gegenw&auml;rtigen Bedingungen der gesetzlichen Rentenversicherung f&uuml;r 56% wichtig ist, dass man schon fr&uuml;h mit dem Aufbau einer privaten Vorsorge anf&auml;ngt, ist nur allzu verst&auml;ndlich.<\/em><br>\n<em>Interessant ist, dass 69% der Meinung sind, dass die Politik sehr viel bzw. viel dazu beitragen k&ouml;nne, dass die B&uuml;rger sicher f&uuml;r die Zukunft planen k&ouml;nnten, dass aber genauso viel meinen, dass der Staat faktisch gar nichts oder nicht so viel dazu beitr&auml;gt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Baukonzerne am Abgrund <\/strong><br>\nIm Stuttgart-21-Konzert spielt sie eine der ersten Geigen: die Stuttgarter Ed. Z&uuml;blin AG. Das 1898 gegr&uuml;ndete Traditionsunternehmen arbeitet zwar nicht mehr auf eigene Rechnung, seit der &ouml;sterreichische Baukonzern Strabag SE 2005 die Aktienmehrheit &uuml;bernahm. Teil III der Kontext-Serie &uuml;ber europaweite Verwerfungen im Bausektor&hellip;<br>\nDer Strabag-Baukonzern ist erstaunlich politisch &ldquo;ausgerichtet&rdquo;. Der Strabag-Aufsichtsratsvorsitzende Alfred Gusenbauer war von 2000 bis 2008 Parteivorsitzender der Sozialistischen Partei &Ouml;sterreichs (SP&Ouml;). Von Januar 2007 bis Dezember 2008 war Gusenbauer &ouml;sterreichischer Bundeskanzler. Bevor er zu Strabag ging, war er Mitglied im Aufsichtsrat des Baukonzerns Alpine (der j&uuml;ngst pleiteging) und Berater f&uuml;r die Skandalbank Hypo Group Alpe Adria, die nach Milliardenverlusten vom &ouml;sterreichischen Staat aufgefangen werden musste. Haselsteiner hielt sich in den 1990er-Jahren eine Partei, das Liberale Forum (LIF), f&uuml;r das er 1994 bis 1998 im Nationalrat sa&szlig;. Aktuell finanziert er f&uuml;r die kommenden Nationalratswahlen die Neugr&uuml;ndung Neos (Neues &Ouml;sterreich). 2005\/06 lie&szlig; Strabag einer Firma der rechtsextremen Partei BZ&Ouml;, deren Chef Hubert Gorbach damals in Wien Verkehrsminister war, 240 000 Euro zukommen. Der lukrative Auftrag zum Bau der Nordautobahn A 5, den damals &ndash; nach einem interessanten Gerangel mit dem Konkurrenten Alpine &ndash; ein Baukonsortium mit Strabag-Beteiligung erhielt, habe damit, so Haselsteiner heute, nichts zu tun gehabt. Man sei damals eben damals &ldquo;viel, viel lockerer&rdquo; beim Umgang mit Parteienfinanzierung gewesen&hellip;<br>\nAuch eine neue Strabag-Entscheidung weist in eine andere Richtung: Strabag will Gerhard Gribkowsky eine Anstellung in der Finanzverwaltung des Baukonzerns verschaffen. Gribkowsky war Topmanager bei der BayernLB, er war mitverantwortlich f&uuml;r das Engagament der Landesbank bei der Hypo-Alpe-Adria-Bank, was die bayerischen Steuerzahler 3,7 Milliarden Euro kostete. Gribkowsky wurde im Juni 2012 vom M&uuml;nchner Landgericht zu einer Freiheitsstrafe von achteinhalb Jahren verurteilt wegen Bestechlichkeit und Untreue; er hatte 32,5 Millionen Euro Bestechungsgelder vom Chef der Rennsportserie Formel 1, Bernie Ecclestone, angenommen und daf&uuml;r den Verkauf von Formel-1-Anteilen, die die Bank hielt, in Ecclestones Sinn &ldquo;beeinflusst&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/macht-markt\/126\/baukonzerne-am-abgrund-iii-1691.html\">Kontext: Wochenzeitung<\/a> \n<p><em><strong>Hinweis:<\/strong> In der neuen Ausgabe der Kontext:Wochenzeitung finden sich weitere interessante Beitr&auml;ge u.a.:<\/em><br>\n<em>Zweikampf auf der Zielgeraden: Der Stuttgarter Wahlkreis I verspricht Spannung: Zwischen Cem &Ouml;zdemir und Stefan Kaufmann wird es ein Kopf-an-Kopf-Rennen geben. Das besagen Zahlen, die der CDU vorliegen. Und die SPD &uuml;berrascht mit einer Wahlempfehlung f&uuml;r den Gr&uuml;nen.<\/em><br>\n<em>Frau &bdquo;Doktor&ldquo; Schavan: Unser Editorial &uuml;ber den von der Uni D&uuml;sseldorf aberkannten Doktortitel&nbsp; auf dem Stimmzettel zur Bundestagswahl und &uuml;ber die zunehmend ablehnende Haltung zu S 21, die die Stadt in einer Umfrage festgestellt hat.<\/em><br>\n<em>Kahlschlag im Schwarzwald: Einmal war Richard Rebmann seiner Zeit voraus. Bereits seit 2001 produziert der &bdquo;Schwarzw&auml;lder Bote&ldquo; als erste gro&szlig;e Zeitung im L&auml;ndle nur noch Lokalteile. Genutzt hat die Entscheidung des Verlegers vor allem ihm selber. (Serie &uuml;ber Zeitungsverlage in Baden-W&uuml;rttemberg, Teil II)<\/em><br>\n<em>Die Sparb&uuml;chsen der Nation: F&uuml;r Anfang Oktober planen Journalisten einen landesweiten Streik. Die Verleger fordern wieder mal Verzicht bei den Redakteuren, die schon seit Jahrzehnten Reallohnverluste hinnehmen m&uuml;ssen. Doch Zeitungen sind wichtig f&uuml;r die Demokratie.<\/em><br>\n<em>Todesfalle S-Bahn: Stuttgarts S-Bahn ist aus dem Takt geraten. Experten warnen vor chaotischen Zust&auml;nden, wenn in 2014 der Tiefbahnhoftrog ausgehoben wird: Tausende Pendler m&uuml;ssen sich dann in Stuttgarts gr&ouml;&szlig;ter S-Bahn-Station durch zwei enge Treppenh&auml;user zw&auml;ngen, die leicht zu Todesfallen werden k&ouml;nnen.<\/em><br>\n<em>Neonazi-Mordserie ungel&ouml;st: Thomas Moser zieht eine ern&uuml;chternde Bilanz des NSU-Untersuchungsausschuss.<\/em><br>\n<em>Kaufen, kaufen, kaufen!: Revolution auf dem Giermarkt, wettert Peter Grohmann, und keiner merkt&rsquo;s. &Uuml;ber Wahlen und das Wir, das entscheidet &ndash; und &uuml;ber b&ouml;ses Erwachen. Nicht vergessen: Das Wettern der Woche auch als Film &ndash; unbedingt anklicken!<\/em><br>\n<em>Gib Gas! Wahlk&auml;mpfe, hei&szlig;t es sp&auml;testens seit Obama, w&uuml;rden heutzutage im Internet gewonnen. Trotzdem sind Wahlk&auml;mpfe immer noch die gleichen Materialschlachten wie ehedem. Tempor&auml;r geduldete Verschandelung des &ouml;ffentlichen Stra&szlig;enraums. Eine Schaub&uuml;hne von Martin Storz.<\/em><br>\n<em>Die KONTEXT:Wochenzeitung erscheint mittwochs ab null Uhr und samstags als Beilage der bundesweit erscheinenden Wochenendausgabe der taz.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Wolfgang M&uuml;nchau: Rot-Rot-Gr&uuml;n ist die beste L&ouml;sung f&uuml;r Europa<\/strong><br>\nDas Wahlprogramm der Linken in puncto Euro-Krise zeugt von Ehrlichkeit und Intelligenz. Damit ist die Partei den Gro&szlig;en weit voraus &ndash; und der ideale Partner f&uuml;r SPD und Gr&uuml;ne.<br>\nDie Linken sind neben den Gr&uuml;nen die einzige Partei, deren Programm auf einer ehrlichen und intelligenten Analyse der Euro-Krise basiert. Die SPD dr&uuml;ckt sich darum. Die CDU reduziert alles &Ouml;konomische auf die Wettbewerbsf&auml;higkeit, und die FDP sch&uuml;rt eine irrationale Inflationsangst.<br>\nDie Linken hingegen verstehen die Krise &ouml;konomisch als eine Krise von Ungleichgewichten&hellip;<br>\nGenauso ist es. Es ist eine Krise exzessiver Kapitalstr&ouml;me vom Norden in den S&uuml;den, deren abruptes Ende einen &ouml;konomischen Schock ausl&ouml;ste, der in steigenden Haushaltsdefiziten endete&hellip;<br>\nWas mir an der Position der Linken besonders gef&auml;llt, ist die konsequente Umsetzung ihrer Analyse zur Krise auf ihr Abstimmungsverhalten im Bundestag. Im Gegensatz zu SPD und Gr&uuml;nen haben die Linken konsequent im Bundestag gegen die Krisenpolitik der Bundesregierung gestimmt. Bei den Gr&uuml;nen liest sich die Unterst&uuml;tzung der Regierung wie eine Entschuldigung.<br>\nWenn die SPD in eine gro&szlig;e Koalition eintreten sollte, dann w&uuml;rde sie das Scheitern der Merkelschen Krisenpolitik mitverantworten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/wolfgang-muenchau-ueber-das-wahlprogramm-der-linken-a-919067.html\">Spiegel Online<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Beachtlich rational und ehrlich f&uuml;r einen eher wirtschaftsliberalen Journalisten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Arbeitnehmerfl&uuml;gel der SPD l&auml;dt nach &ldquo;Intervention&rdquo; von DGB-Chef Sommer Ursula Engelen-Kefer aus<\/strong><br>\nDer Arbeitnehmerfl&uuml;gel der SPD, die Arbeitsgemeinschaft f&uuml;r Arbeitnehmerfragen (AfA), hatte Engelen-Kefer zur Teilnahme einer Podiumsdiskussion im Rahmen der 40-j&auml;hrigen Jubil&auml;umsfeier der AfA in Duisburg eingeladen. Thema und Besetzung des Podiums: &ldquo;AfA Gestern-Heute-Morgen&rdquo;; Klaus Barthel, Rudolf Dressler, Friedhelm Farthmann (AfA-Mitgr&uuml;nder), Ursula Engelen-Kefer, Fierat Aslan (JAV Bayer) und Rainer Bischoff Moderation, hie&szlig; es in dem mitgesendeten Programm.<br>\nHeute n&auml;mlich erreichte Engelen-Kefer auf Nachfrage ihrer Reisedisposition die Mitteilung, &ldquo;dass das B&uuml;ro des DGB-Vorsitzenden Michael Sommer &acute;interveniert&acute; habe.&rdquo; Sommer werde nicht zu der angek&uuml;ndigten Rede erscheinen, wenn Engelen-Kefer zu der anschlie&szlig;enden Podiumsdiskussion komme. &ldquo;Entweder oder&rdquo;, t&ouml;nte es aus der DGB-Vorstandsetage. Daraufhin nun wurde Engelen-Kefer, man glaubt es nicht, von der AfA ausgeladen &ndash; und dies, wie Engelen-Kefer mir mitteilte &ldquo;nach 25 Jahren im Bundesvorstand der SPD bis 2009 sowie 16 Jahren als Stellvertretende Vorsitzende des DGB bis 2006 &ndash; mit vielen Jahren des gemeinsamen Einsatzes f&uuml;r die Arbeitnehmerinteressen in DGB, AfA und SPD in den besonders schwierigen Zeiten der Riesterrente, Hartzreformen und Agenda 2010.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wirtschaftundgesellschaft.de\/2013\/08\/40-jahre-afaspddgb-arbeitnehmerflugel-der-spd-ladt-nach-intervention-von-dgb-chef-sommer-ursula-engelen-kefer-aus\/#sthash.qHfZfZwh.dpuf\">Wirtschaft und Gesellschaft<\/a> <\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Obamas Gedenkrede an Martin Luther King: &ldquo;Amerika, lass uns weiter marschieren!&rdquo;<\/strong><br>\nEs ist der H&ouml;hepunkt einer ganzen Festwoche zu Ehren Martin Luther Kings: Die Rede des ersten afro-amerikanischen US-Pr&auml;sidenten Barack Obama auf den Stufen des Lincoln Memorial. Er beginnt seine Rede zur gleichen Zeit wie Martin Luther King vor 50 Jahren.<br>\nObama ermahnte, an diesem Tag nicht nur Kings zu gedenken, sondern vor allem auch der Menschen, die unter dem Rassismus litten: Kinder an segregierten Schulen, Liebespaare, die nicht heiraten durften. Niemand k&ouml;nne den Menschen die W&uuml;rde nehmen, die Gott gegeben habe. &ldquo;Weil sie weiter marschiert sind, hat sich Amerika ver&auml;ndert, schlie&szlig;lich hat sich sogar das Wei&szlig;e Haus ver&auml;ndert.&rdquo; Auch f&uuml;r Frauen, Latinos, Muslime, Schwule und Behinderte habe sich seit King viel ver&auml;ndert. &ldquo;Amerika hat sich f&uuml;r dich und mich ver&auml;ndert.&rdquo;<br>\nObama ermunterte seine Landsleute auch, den Weg weiterzugehen: &ldquo;Wir sind selbst die Herren unseres Schicksals. Wir k&ouml;nnen das Versprechen dieses Landes nur erf&uuml;llen, wenn wir alle zusammenarbeiten&rdquo;, sagte der Pr&auml;sident. &ldquo;Amerika, ich wei&szlig;, der Weg wird lang sein. Aber ich wei&szlig;, dass wir ankommen k&ouml;nnen, Amerika, komm, lasst uns weiter marschieren!&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/ausland\/obamas-rede-in-washington-gedenken-an-martin-luther-king-a-919153.html\">SPON<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Man musste sich ja leider schon dran gew&ouml;hnen, Reden und Handeln gehen bei Obama weit auseinander, ja stehen h&auml;ufig sogar in einem Gegensatz. So auch jetzt wieder: Obama h&auml;lt eine Gedenkrede an Martin Luther King, einen Mann der bedingungslos f&uuml;r Gewaltlosigkeit eingetreten ist und bereitet zur gleichen Stunde einen Krieg gegen Syrien vor.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Menschliche Bomben entsch&auml;rfen<\/strong><br>\nDie Jungen, die die Sabaoon-Schule besuchen, sind zwischen elf und 17 Jahre alt. Sie alle haben vorher f&uuml;r die Taliban gek&auml;mpft. Sie haben spioniert und gefoltert. Einige wurden als Selbstmordattent&auml;ter ausgebildet. Von anderen wei&szlig; man, dass sie schon get&ouml;tet haben. Die Psychologin Dr. P. leitet die Sabaoon-Schule. In 18 Monaten versuchen Dr. P. und ihr Team, die Kindersoldaten durch ein speziell konzipiertes Programm umzuerziehen. Das Ziel ist, sie wieder in die Gesellschaft und in ihre Familien zu integrieren. Dr. P. muss gemeinsam mit ihrem Psychologenteam die schwierige Entscheidung f&auml;llen, wann jeder einzelne Junge f&uuml;r die Reintegration in die Gesellschaft bereit ist. Die Identit&auml;t der Jugendlichen muss geheim bleiben. Werden sie erkannt, k&ouml;nnten sie sp&auml;ter den Repressalien der Taliban oder der Rache der Talibanopfer ausgesetzt sein. Dr. P. erkl&auml;rt den zum Teil traumatisierten und ver&auml;ngstigten Jugendlichen, was sie in Sabaoon machen werden, wie folgt: &ldquo;Ihr werdet hier tats&auml;chlich lernen. Aber es gibt noch einen weiteren Grund, warum ihr hier seid. Wir werden untersuchen, welche Sch&auml;den eure Verstrickung in terroristische Taten bei euch angerichtet hat. Wir glauben, dass euch Leid zugef&uuml;gt wurde. Deshalb wollen wir, dass ihr bei uns bleibt. Wir werden uns um euch k&uuml;mmern.&rdquo; Mehrere Jahre haben die Filmemacher Ahmed Jamal und Asad Qureshi an der Sabaoon-Schule und im Swat-Tal gedreht, was nicht immer ganz ungef&auml;hrlich war. Dabei ist ihnen gelungen, eine packende, dramatische und zutiefst ber&uuml;hrende Dokumentation zu produzieren. Ihre Helden sind die Lehrer und ihre Sch&uuml;ler, die den Glauben an das Gute im Menschen und an eine bessere Zukunft noch nicht verloren haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.arte.tv\/guide\/de\/048648-000\/menschliche-bomben-entscharfen\">arte<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Ein Film, der es einem schwer macht, mit der Verurteilung von Selbstmordattentaten die meist jugendlichen Attent&auml;ter zu entmenschlichen, und daran erinnert, wie leicht einst auch eine deutsche Jugend zu indoktrinieren war.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Real Madrid: Rekord-Transfer von Gareth Bale- Finanzierung unbekannt <\/strong><br>\nDer 99-Millionen-Euro-Wechsel von Gareth Bale zu Real Madrid gilt als beschlossene Sache. Der Luxus-Transfer befeuert in Br&uuml;ssel die Bef&uuml;rchtungen, dass die europ&auml;ischen Steuerzahler f&uuml;r &uuml;bertriebene Zahlungen von Fu&szlig;ballklubs geradestehen m&uuml;ssen. Im Europaparlament ist man aber nicht nur ob des Deals an sich erstaunt. Sondern auch an weiteren Details interessiert. Denn nach allem, was man bisher von der Operation Bale wei&szlig;, wird Real Madrid die 99 Millionen Euro Abl&ouml;se mehr oder weniger in bar &uuml;berweisen m&uuml;ssen &ndash; und daf&uuml;r wohl oder &uuml;bel einen Kredit in Anspruch nehmen. Schon der bisherige Rekordtransfer (2009 holte Real Madrid St&uuml;rmer Cristiano Ronaldo f&uuml;r 96 Millionen Euro von Manchester United) wurde kreditfinanziert. Federf&uuml;hrend war damals die Madrider Sparkasse Cajamadrid. Diese ging sp&auml;ter in jenem Geldhaus Bankia auf, das traurige Ber&uuml;hmtheit erlangte, weil es mit einer zweistelligen Milliardensumme vor dem Untergang bewahrt werden musste. Solche Summen seien auch f&uuml;r Real Madrid nicht einfach zu erwirtschaften, erst recht nicht, wenn Sehnen rei&szlig;en oder Elfmeter an der Latte landen &ndash; und sich Real Madrid noch vor dem Finale aus der Champions League verabschieden sollte. CSU-Europaparlamentarier Markus Ferber: &ldquo;Was ganz und gar nicht angeht und in jedem Fall verhindert werden muss, ist, dass am Ende Europas Steuerzahler f&uuml;r &uuml;berzogene Transferzahlungen von Real Madrid geradestehen.&rdquo; Der Gr&uuml;nen-Abgeordnete Sven Giegold wiederum unterstreicht, dass der anstehende Bale-Transfer den Blick auf eine andere Begebenheit lenkt: dass seit geraumer Zeit gegen Real Madrid und andere spanische Klubs wegen m&ouml;glicher Vergehen gegen europ&auml;isches Wettbewerbsrecht ermittelt wird, aber bislang nichts passiert ist. Anh&auml;ngig sind Untersuchungen zur Frage, ob spanische Vereine unzul&auml;ssig subventioniert werden, weil ihnen Steuern und Sozialabgaben im oberen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich gestundet worden sind. M&ouml;gliche Darlehen an Real Madrid quittiert Giegold mit Galgenhumor: Ein Klub wie Real sei &ldquo;insofern ein guter Schuldner, als er im Zweifelsfall vom Staat gerettet werden w&uuml;rde&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/sport\/rekord-transfer-von-gareth-bale-finanzierung-unbekannt-1.1754533\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Viel ist auf den NachDenkSeiten &uuml;ber die folgenreichen Austerit&auml;tsrezepte f&uuml;r die Krisenl&auml;nder zu lesen. Etwas in den Hintergrund ger&auml;t dabei, dass die zwar komplexen Ursachen doch eine ganz unterschiedliche Gewichtung haben. Im Zentrum von Spaniens Verschuldung stand nicht die staatliche Verschuldung (erst sekund&auml;r) sondern die private. Der Beitritt in die W&auml;hrungsunion verschaffte Spanien Zugang zu niedriger Zinsen und l&ouml;ste einen beispiellosen Investitionsboom im Immobiliensektor aus. Die Bauindustrie boomte, die Bauarbeiter kamen zu Geld. Dank der Wertsteigerungen ihrer Immobilien f&uuml;hlten sich Immobilienbesitzer reicher als zuvor, was sie zu zus&auml;tzlichen Konsumg&uuml;terk&auml;ufen und zur Immobilienspekulation verleitete. Nach dem Platzen der Blase waren nach Erhebungen des spanischen Wohnungsministeriums 2012 immer noch 800.000 H&auml;user und Wohnungen unverkauft und ungenutzt, Geisterst&auml;dte verschandeln das Land.&nbsp; Die meisten Projektentwickler sind inzwischen pleite und schulden den Banken und Sparkassen an die 300 Milliarden Euro. Viele Hypotheken und Baukredite m&uuml;ssen abgeschrieben werden. Die Banken haben die Immobilien zur Zwangsverwertung &uuml;bernommen und werfen sie nun auf den Markt. Die H&auml;userpreise sind seit dem Boomjahr 2007 um 40 Prozent gesunken und fallen weiter. Im Juni stiegen die faulen Kredite in den B&uuml;chern der Banken auf ein Rekordhoch von 11,6 Prozent der gesamten Kreditsumme. Imme mehr private Haushalte und kleine Firmen &ndash; besonders aus dem Immobiliensektor &ndash; haben Schwierigkeiten, ihre Darlehen zu bedienen. Inzwischen hat Spanien zur Rettung seiner Geldh&auml;user bereits 40 Milliarden Euro von den Euro-Partnern geliehen. Und es geht weiter. Im Februar hat spanische Immobilienunternehmen Reyal Urbis Insolvenz erkl&auml;rt. Gr&ouml;&szlig;ter Gl&auml;ubiger ist Bankia mit 785 Millionen Euro, gefolgt von Santander mit 550 Millionen. In kleinerem Umfang war auch die Eurohypo, inzwischen umbenannt in Hypothekenbank Frankfurt, als Geldgeber f&uuml;r Reyal t&auml;tig. Die Commerzbank wollte sich dazu nicht &auml;u&szlig;ern. Die Immobilienfinanzierung in Spanien geh&ouml;rt mit zu den gr&ouml;&szlig;ten Problemen der Hypothekentochter, deren Abwicklung inzwischen beschlossene Sache ist. Die &bdquo;Bad Bank&ldquo; der HRE, die FMS, <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/!111404\/\">lehnte ebenfalls einen Kommentar ab<\/a>.<\/em><br>\n<em>Dass der spanische Boom im wahrsten Sinne des Wortes auf Sand gebaut war, haben EZB, die Kommission die anderen Eurol&auml;nder nicht wahr haben wollen. Dies f&auml;llt in die Verantwortung Europas. Der realisierte Austerit&auml;tskurs ist sowohl Spanien selbst wie der EU anzulasten. Die treibenden Akteure im Vorfeld der Krise sind allerdings in Spanien zu suchen. Die Korruption in der Politik von Regierungskreisen bis zu den Regionen und Kommunen spricht ihre eigene Sprache. So ist es ein Witz, dass die Enth&uuml;llungen des ehemaligen Schatzmeisters der PP, die auch den Ministerpr&auml;sidenten Rajoy belasten, nicht zu dessen R&uuml;cktritt f&uuml;hrt, da dieser R&uuml;cktritt das Land destabilisieren w&uuml;rde. (Bauunternehmer sollen in zwei Jahrzehnten insgesamt 8,3 Millionen Euro an PP-Politiker bezahlt haben, um an lukrative &ouml;ffentliche Auftr&auml;ge zu kommen. Rajoy soll fast 350.000 Euro erhalten haben). &ndash; Die steuerliche Bevorzugung spanischer Spitzenklubs ist zwar ein relativ kleines Mosaik des Bildes, das Spanien leider immer noch abgibt, aber bezeichnend. Spaniens Fu&szlig;ballvereine haben 670 Millionen Euro Steuerschulden. Ihre Gesamtverschuldung betrug im Juni vier Milliarden Euro.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h21\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Das muss der Assad gewesen sein<\/strong>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/130829_stuttmann.png\" title=\"\" alt=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/karikaturen\/kari_20130826_Muss_kol.gif\">Stuttmann-Karikaturen<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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